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Glücklich trotz Corona?

Als Happyblogger gibt’s bei mir kaum schlechte Nachrichten, Ausnahmen bestätigen die Regel. Deshalb könnte man meinen, in Zeiten wie diesen hätte ich keine Nachrichten? Doch wohin man schaut, es gibt ganz viele gute Nachrichten – trotz dieser schlimmen Pandemie.

Was mich besonders anrührt, ist die große Geschlossenheit überall. Als Beispiel möchte ich den Rheingau nennen, denn die Bloggerin Rheingauprinzessin berichtete aus Eltville von den positiven Aktivitäten der Winzer und Einzelhändler.

Auch in Wiesbaden setzte sich die Gastronomie mit dem OB an einen „runden Tisch“ und überlegte neue Wege. Endlich, möchte man rufen, denn Wiesbaden braucht dringend neue Wege, um attraktiver und lebendiger zu werden (nach Corona). Toll, wenn man am selben Strang zieht!

Inzwischen wurde den Bars und Restaurants erlaubt, die Außenfläche vermehrt zu nutzen. Es fühlt sich ein kleines bisschen nach Südeuropa an, wenn nun plötzlich auf den Plätzen und Bürgersteigen die Tische stehen, die Menschen auch mal auf der Straße laufen und alles ein bisschen mehr improvisiert ist. Hauptsache es geht weiter!

Die guten Seiten

Viele meiner Arbeitskollegen müssen nicht mehr Pendeln, sondern sind nun den ganzen Tag zuhause. Die Natur wird’s uns danken und hey, endlich mal weniger Verkehrsnachrichten. Auch die Kinder finden das bestimmt ganz großartig und die ganze Familie genießt ein bisschen mehr Zusammensein.

Apropos Kinder, die Online-Schulstunden können sogar in der Pyjamahose gemacht werden. Hauptsache obenrum tiptop. Deshalb genießen viele Schüler und Schülerinnnen jetzt das spätere Aufstehen und die vielen Freiheiten beim Homeschooling (hat mir meine Nichte bestätigt). Okay, die Abiturienten sind nicht begeistert, doch aus eigener Erfahrung weiß ich – es wird noch viel mehr Hürden im Leben geben, als ein verschobenes Abitur.

Zuhause Kochen statt Kantine. Ja, endlich Zeit für’s Kochen, wenn man Home-Office macht. Gesundkochen ist die Devise und endlich ist mal Zeit, Neues auszuprobieren und da fällt mir der Rezepte-Blog von Julia aus Wiesbaden ein. Über sie hat kürzlich sogar die Regionalpresse berichtet.

Candle light dinner at home

Restaurantbesuche machen wir jetzt Zuhause! Kerzenlicht an, ein paar Blümchen auf den Tisch, schöne Musik auf die Boxen und dann die gelieferten Tüten vom Restaurant der Wahl schnell ausgepackt. Was ein Fest! Viele Gastronomen haben die guten Sachen zur Abholung angeboten: Der Italiener nebenan genauso wie der Sternekoch aus der City. Hey, was ein Fest! Tatsächlich hat so ein Service auch gewisse Vorzüge: Endlich brauche ich mir keine Sorgen über die Promille machen und auch nicht um den verschmierten Lippenstift (hihi). Zuhause fühle ich mich tatsächlich am Wohlsten!

Auch Winetasting macht man nun zuhause und wo ich nachfrage: Alles Beteiligten sind begeistert. Nicht nur, dass man sich um die Promille keine Sorgen machen muss, ein weiterer Vorteil ist, dass auch große Gruppen teilnehmen können und jeder hat die Chance, dem Winzer Fragen zu stellen. Sonst ist es ja oft so, dass der Winzer sich nur wenigen Gästen persönlich widmen kann – doch Digitalisierung macht es möglich! Meine nächste Weinprobe wird mit Beate von Leckerweinsche sein, sie moderiert die Weinprobe von Winzer von Erbach. Das wird am 11. Juli auch nochmal wiederholt und dann lesen wir drei Glücksorte-Autorinnen aus der Region zwischen den Weinen: Tanja von Rheingauprinzessin, Kristin von Rheinhessenliebe und ich mit den 80 Glücksorten in Wiesbaden.

Ristorante L'Opera Hofheim

Shopping mit Maske

Einkaufen auf dem Wochenmarkt – für Berufstätige fast unmöglich. Doch in Zeiten von Homeoffice geht das jetzt plötzlich. Da wird die Pause halt mal vorgezogen und das Telefon auf Mobil umgestellt und ich kann mich an den Gemüseständen der Produzenten in Ruhe anstellen und frisches Obst und Gemüse aus der Region einkaufen.

Sind wir doch froh, dass es keine generelle Ausgangssprerre gab und dass wir glimpflich davon gekommen sind. Bisher. Im Süden der Republik ist die Lage weitaus schlimmer gewesen. Doch auch hier: Die Biergärten machen wieder auf!

Das neue Verhalten hat auch Vorteile: Endlich hält man an der Kasse Abstand zueinander. Ich fand es öfters nervig, wenn ich die Duftmarke der anderen Kunden neben mir erschnuppern konnte. Jetzt hält man Abstand – für Sensible hat das auch Vorteile!

Wenn einem eine Pandemie vor Augen führt, wie endlich das Leben ist, macht es plötzlich keinen Sinn mehr zu sparen. Also belohn ich mich doch! Endlich kauft man sich Dinge, die man sich immer verkniffen hat:

Die Luxusuhr

Das Designerkleid

Das Cabriolet

Die Urlaubskasse wird für andere Dinge geplündert und hey, mit ein bisschen Fantasie kann man sich auch in der Heimat wie im Urlaub fühlen. Einfach mal montags Pizza mit Meeresfrüchte bestellen und dazu einen kalten Pinot Grigio – ein bisschen Sonnenmilch auf die Nase (der Duft riecht nach Urlaub)… der Pizzabäcker ist happy und Du noch viel mehr!

Gymnastik-Stunde zuhause

Auch Gymnastik, Workout oder Yoga macht man nun zur Wunschzeit. Genau, denn bislang verpatzte mir ein Stau im Feierabendverkehr schonmal den Beginn der Yogastunde. Jetzt ist das kein Problem mehr, denn mein Studio bietet Online-Kurse an, die sogar aufgezeichnet werden. Da kann ich auch mal früher oder mitten am Tag/in der Nacht meine Stunde nehmen. Göttlich!

Dass wir die Frisöre und Beauty-Salons stürmen würden und begeistert über die Wiedereröffnung eines Einzelhändlers sein würden – wer hätte das gedacht? Das Kino macht jetzt auch wieder auf – mit viel Platz zwischen den Besuchern und es wird anders als sonst sein. Doch hey, uns geht es gut!

Wie wird es uns ergehen, wenn wir endlich wieder auf eine Tanz-Veranstaltung dürfen? Ein Weinfest oder ein anderes großes Fest mit vielen anderen Menschen zusammen erleben? Leider ist so etwas derzeit noch undenkbar. Wenn es mir nach Tanzen ist, schalte ich also die Online-Disco an und drücke den Betreibern die Daumen, dass es irgendwie weitergeht. Zum gemeinsamen Weinprobieren gibt es neuerdings die Online-Weinproben und ja, Danke an meinem Online-Dienst für das schnelle Internet.

Barony Pub Edinburgh

Wir bleiben gesund!

Nein, ganz bestimmt wünsche ich mir nicht, dass dies so bleibt. Ich möchte, dass wir das alle gut überleben, dass wir gesund bleiben – trotz Kontakt. Ich möchte endlich wieder jeden Menschen umarmen können, ohne Angst eine Viruserkrankung zu bekommen. Ich sehne mich nach Kurztripps mit dem Flugzeug oder mit dem Cabrio. Ich möchte im Piemont wandern und bei Winzern Halt machen können, ohne meine Hände ständig zu desinfizieren und das Getränk im Einwegbecher zu trinken. Genauso möchte ich im Rheingau und Rheinhessen zu den Glücksorten pilgern und Wochenendtrips unternehmen.

Die Schreckensberichte weltweit haben auch mir so manche schlaflose Nacht beschert. Ja, Angst machte sich breit und so gar nicht glücklich.

Trotzdem: Seit Wochen geht das nun schon. Die vielen Sorgen darum machen einen ebenfalls fast krank. Deshalb heute ein Blick auf die guten Aspekte. Es wird mit Hochdruck an einem Impfstoff gearbeitet, bis dahin tragen wir Masken, um uns gegenseitig zu schützen – hey, es geht weiter. Irgendwie!

Denn das Gute ist: Wir sind flexibel und unsere Psyche auch. Nicht, dass ich die Gefahren klein reden möchte, doch ein bisschen Gutes kann ich trotzdem entdecken und das macht mich froh.

Ein Koffer voll Souvenirs

Meine letzte Reise habe ich noch gut in Erinnerung. Wer hätte gedacht, dass dieser kurze Ausflug vorerst die letzte Reise für 2020 sein würde? Ich hatte die vielen Umsteige-Stopps beim Hinflug noch verflucht, doch im Nachhinein erfreue ich mich an der Erinnerung, denn dadurch verlängerte sich die ganze Reise. Wie wertvoll solche Reise-Erinnerungen sind, merke ich erst jetzt!

Let’s bring souvenirs!

Schöne Urlaubserinnerungen beflügeln. Souvenirs helfen da sehr, wenn man wieder zuhause im Alltag gelandet ist. Von jeder Reise bringe ich deshalb Dinge mit. Die Strandtasche aus Ibiza, die Turnschuhe aus New York oder ein paar Muscheln von der Nordsee. Ganz beliebt sind kulinarische Mitbringsel und ja, dann muss ich meist den Koffer aufgeben, denn entweder ist der Koffer plötzlich zu schwer oder wegen der Flüssigkeiten nicht mehr als Handgepäck zugelassen. Diese Souvenirs zaubern mir regelmäßig ein Lächeln auf die Lippen und erinnern mich wieder an schöne Momente:

  • Bottarga aus Sardinien
  • Oregano und Lorbeer aus Sizilien
  • Oliven und Trüffel aus Alba
  • Käse von der Insel Kreta
  • Fischsuppe aus der Bretagne (im Glas)
  • Hellmanns Mayonnaise XXL aus den USA
  • Nike Sportswear von jedem Outlet der Welt
  • Stiefel aus Palma de Mallorca
  • Orangen aus Spanien
  • Basttaschen aus Frankreich
  • Wein, Olivenöl, Essig…

Was bringst Du so von Reisen mit? Lebensmittel? Mode?

Toll, wenn man mit einem Koffer voll Reise-Erinnerungen nach Hause kommt!

Passt das noch rein?

Gut, wenn der Koffer dann groß genug ist! Noch besser, wenn der Koffer ausreichend Fächer bietet und ein geringes Eigengewicht hat. Auch die Rollen sind wichtig, denn wenn das Gewicht am Handgelenk hängt, verdirbt das unterwegs die Laune. Schon früh habe ich auf Koffer aus extrem leichtem Kunststoff, Polycarbonat, gesetzt.

Auch dieser Koffer, aus der Barbara-Kollektion vom Lufthansa Worldshop ist superleicht. Das Fach für die Stilelettos ist klasse, wobei da natürlich auch ein paar Flats reinpassen. Egal ob Olivenöl oder Wein, auch Glasflaschen packe ich sorgenfrei ein – bisher gab es noch keine Scherben. Klar, internationale Weine von Kalifornien bis Sizilien kann ich auch im Shop kaufen, statt selbst zu transportieren. Mal so oder so – es geht mir vor allem um die schöne Erinnerung.

Kofferpacken, aber richtig!

In einem Blogbeitrag (Link) gebe ich Pack-Tipps und wie man im Urlaub mit wenigen Teilen trotzdem modische Abwechslung und einen tollen Style trägt. Auch von der schönen Modekollektion der Modedesignerin Chichino hatte ich berichtet. Das ist eine spezielle Travel-Collection aus schönen Basics, allesamt aus feinem Material, das nicht knittert. Perfekt! Wobei ich auch für knittrige Fälle meine Tipps habe: Denn ich habe auch schon meine Lieblingsbluse in einen Koffer gepackt (und am nächsten Tag getragen), denn, mein ultimativer Tipp ist: Die Rolle!

Die Rolle ist der Trick!

Beim Packen sollte man Kleidungsstücke nicht falten, sondern besser rollen. Da roll ich also die feine Seidentunika in die Jeans oder den dicken Wollpulli mit ein, dann noch eine Rolle und noch eine Rolle nebenan. Rollen machen weniger Knitterfalten. Zur Stabilisierung des Ganzen kommt vielleicht die Kosmetiktasche dazwischen und eine Zeitschrift drauf, damit der Technikkram nicht auf die Kleider drückt. Die Lücken werden mit Socken, Schals und Slips gefüllt. Egal ob zwei oder acht Tage Urlaub, meist wiegt mein Koffer unter 10 kg und wenn es doch mal mehr sind, trage ich das schwerste Kleidungsstück halt im Flieger. Packen will gelernt sein!

Ich packe meinen Koffer

Für Souvenirs habe ich durch mein Pack-System immer noch Platz im Koffer. Nur einmal, als ich in den USA ein Shopping Outlet Center halbleer gekauft habe, da musste ich einen zweiten Koffer kaufen. Koffer kann man nie genug haben und weil ich derzeit nicht reisen kann, verbringe ich viel Zeit im Meilenshop.

Was soll ich denn aktuell auch sonst mit den vielen Meilen machen? Es gibt so schöne Koffer! Schau, dieser Multiwheel in violett ist doch wunderschön und er verspricht, noch leichter als alle Anderen zu sein. Ja, ich liebe das Reisen mit leichtem Gepäck (Link). Da habe ich mit Barbara Schöneberger etwas gemeinsam – nicht nur, dass wir offensichtlich auf Blumenkleider stehen, wie man beim letzten Event im Lufthansa Worldshop in Frankfurt sehen konnte:

Die Türen öffnen sich…

Hast Du schon einen Frisörtermin vereinbart? In Hessen sind für die kommende Woche Lockerungen der Kontaktsperre angekündigt und Friseure und Kosmetik-Studios, ja, sogar Tattoo-Studios dürfen wieder öffnen. Auch Massage ist dann wieder erlaubt – allerdings mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen.

Ab Mai dürfen Beauty-Läden also wieder ihre Türen öffnen. Doch es wird anders als vorher sein. Das kriegen wir hin, oder? Auch mein Haarschnitt ist durch die Cornona bedingte Kontaktsperre eher zum Vokuhila mutiert (vorne hab ich zwischendurch mal selbst gekürzt, hat keiner gemerkt…). Es wird also Zeit, dass ein Profi mir die Haare wieder schön macht, denn auch mein Lieblingsfriseur hat wieder geöffnet – (übrigens ein Glücksort in meinem Buch).

Einmal Rundum schön, bitte!

Zuerst aber geht’s zur Kosmetik. Zuletzt war ich bei der Kosmetik, da hatten wir noch Handschuhe und Mütze an und der Wind pfiff durch die Gassen. Für mich ist ein Kosmetik-Termin ein Geschenk an mich selbst, noch viel mehr als Frisörtermin oder Fashion. Es wachsen ja nicht nur die Haare auf dem Kopf, sondern über den Augen, an den Beinen, unter den Armen… vielleicht sogar über dem Mund und an den Ohren?! Also, ein bisschen Ordnung muss schon sein, oder? Meinen letzten Besuch bei Golden Age Cosmetic & Beauty in der Wiesbadener City habe ich in sehr guter Erinnerung und ich freue mich auf eine Wiederholung.

Kennst Du Eye Brow Threading?

Apropos Ordnung. Deshalb werden Härchen, die im Gesicht wachsen, regelmäßig gestutzt und entfernt und der Gesichtsausdruck neu modelliert. Viel muss man nicht machen, um einen Effekt zu erzielen. Die Brauen vielleicht ein bisschen getönt, ein paar Härchen weniger und mehr Schwung in die Form. Fertig. Die orientalische Methode mit dem Fadenlifting ist für die Augenbrauenkorrektur einfach die beste Methode. Es fühlt sich an, als streife ein kratziger Wollpulli über die Stirn, doch es ist nur das feine Garn, womit die Faden-Epilation durchgeführt wird. Mit ein bisschen Fantasie kann man das gut in die Entspannung einbauen und einfach die Augen geschlossen halten.

Die feinen Gesichtshärchen wachsen gesund und zart wieder nach und keine Pusteln oder Entzündungen entstehen. Trotzdem bin ich froh, dass die Mode momentan dichte Augenbrauen empfiehlt, denn umso weniger muss korrigiert werden. Eine Kunst ist das ja schon, diese Faden-Epilation. Ich hatte es mal auf einer Reise kennen gelernt und weiß, es bedarf großer Übung und Fingerfertigkeit, doch Sahar bei Golden Age ist Expertin und viele Kundinnen schwören auf sie. Eine Amerikanerin war vor mir dran und nun weiß ich auch wie diese Methode auf Englisch heißt: Eye Brow Threading. Okay, das merke ich mir für eine nächste Reise. Kurzum, ich bin begeistert, probier es aus – happy threading!

Reinigungsritual

Ein kleines bisschen holte mich die Hautreinigung wieder ins Leben zurück. Das pickst natürlich, doch ist es für ein schönes Endresultat wichtig, also bleiben die Augen geschlossen und ich lasse es einfach zu. Zur Belohnung bekomme ich zum Abschluss eine kühlende Maske auf das Gesicht und ich träume von einem Bad im Meer.

Nach einem leichten Peeling freue ich mich über eine Erfrischung und die Haut auch. Das Gesicht saugt die Cremeportion in Windeseile auf , die Haut fühlt sich glatt und durchfeuchtet an, außerdem duftet es klar und rein.

Entspannt zur Ruhe kommen

Das Schönste am Besuch bei der Kosmetikerin ist für mich, dass ich dort komplett zur Ruhe komme. Einfach mal nichts machen. Gar nichts! Augen zu und loslassen. Entspannen. Kein Sport, nur Liegen und dabei werde ich ganz sanft im Gesicht massiert, mit angenehmen Tinkturen benetzt und verschiedenen Fluids und Cremes balsmiert. Wohlige Düfte steigen mir die Nase hoch und meine Gedanken streifen durch Blumenwiesen…

Auch meine Hände erhalten bei der Kosmetikerin eine extra Portion Zuwendung inklusive Cremepackung. Sie werden nicht immer geschont – weder im Garten noch im Büro und umso mehr genieße ich die Handmassage. Ruhe und Gelassenheit strömt durch mich hindurch. In der Ferne höre ich ein Auto hupen, doch während ich kuschelig auf der Liege entspanne, vielleicht mit einer eine Decke über den Beinen, ist der Alltag und die Hektik weit weg. Perfekt!

Wer das auch mal ausprobieren möchte, hier die Adresse:

Kontakt: Beauy Salon Golden Age
Saalgasse 9 in 65183 Wiesbaden 
Telefon: 0611 – 2059222
E-Mail: Cosmetic@goldenagewiesbaden.de

Wine Tasting via Teams

Weinproben beim Winzer oder im Weinladen des Vertrauens gestalten sich derzeit schwierig. Neue Ideen sind also gefragt, wenn man neue Weine entdecken möchte. Doch hey, Wine Tasting geht auch online. Allerdings mit ein bisschen Vorbereitung, denn, der Wein muss im Vorfeld bestellt/geliefert werden. Sind die Flaschen wohlbehalten eingetroffen, vielleicht gekühlt, die passenden Gläser bereit gestellt, dann macht das richtig Spaß.

Bei verschiedenen Bloggern und in den sozialen Medien hatte ich schon von Online-Weinproben gelesen. Teilweise sind das richtige Happenings mit DJ und Musik und internationaler Besetzung. Spannend, was sich so tut in diesen Zeiten! Das wollte ich auch erleben und freute mich über die Einladung zum Online-Tasting mit kalifornischen Weinen aus einer Gegend, wo ich im letzten Jahr im Urlaub war – also einem Sehnsuchtsort nördlich von San Francisco in Kalifornien! Eine kleine Gruppe von Weinexperten und Foodbloggern hatte sich verabredet. Wir probierten drei Weine und diskutierten online über dieses und jenes und hey, das klappte wunderbar und war sehr bereichernd.

Das Weinpaket kommt / kommt nicht

Mein Paketzusteller kennt mich schon und zugegeben – Weinpakete sind einfach verdammt schwer. Bisher jedoch ist immer alles gut angekommen. Danke an dieser Stelle an all die zuverlässigen Fahrer mit starken Armen, die problemlos auch mal ein 12-er Paket in den 3. Stock tragen. Der Paketinhalt vom Weinlieferant Mack & Schühle wurde direkt gesichtet: Weißwein in den Kühlschrank, Rotwein in den kühlen Flur. So war ich bestens vorbereitet für den Termin zum Online-Tasting. Mittels App oder Notebook öffneten wir alle das Microsoft Programm MS Teams und schwubbs, konnten wir uns unterhalten, zuprosten und dank einer stabilen Internetverbindung waren wir uns irgendwie ganz nah, obwohl in der ganzen Republik verstreut:

Sascha in Herne (von ihm ist auch das Titelbild), Ludger in Hamburg-Barnbeck, Dorothee und Petra in München und Susanne und Patricia von Gourmet Connection in Frankfurt.

Weingut Ghost Pines: Chardonnay – ein Blend aus den besten Trauben der Region

Nothing but wine

Im Fokus stand der Wein und tatsächlich erlebte ich durch den Austausch mit den Anderen einen viel intensiveren Weingenuss also sonst im Weingeschäft. Jeder steuerte seine Eindrücke, seine Ideen und seine Geschmacksempfindung hinzu. Das war inspirierend! Dazu ergänzte der Weinexperte Ludgar Doodt von Gallo Wine noch geschichtliche Information bzw. erklärte die Besonderheiten der Region im Napa Valley und Sonoma County.

Die Foodblogger aus München gaben direkt ein paar Rezeptideen preis, die ich mir notierte und wir tauschten auch Tipps zur gewählten Glassorte aus. Klar, viele schwören auf Riedel-Gläser, doch auch die Marke René Gabriel wird gerne genommen. Ich bin da nicht ganz so fest gelegt und habe zum Beispiel auch tolle, bauchige Gläser ohne den obligatorischen Stiel.

Allesamt waren wir uns einig, dass diese aromatischen Weine aus Kalifornien Volumen brauchen. Sie bringen nämlich auch ganz viel Volumen mit, denn meist mit rund 14,5% Alkohol. Die Sonne Kaliforniens lässt die Weine einfach kräftiger werden. Also sollte es ein bauchiges Glas sein, damit die Weine ihr Aroma perfekt entfalten zu können. Doch der Reihe nach:

Chardonnay von Ghost Pines

Der eisgekühlte Weißwein aus Kalifornien schmeckt intensiv und unnachahmlich. Der Ghost Pines Chardonnay überzeugt auch regelmäßig renommierte internationale Kritiker und so zeichnete beispielsweise der Wine Spectator den 2016er Jahrgang mit 87 Punkten aus. Der Wein ist ein besonders gutes Beispiel für die Finessen, die durch multiregionale Traubenauswahl entstehen: Eine exzellente Mischung aus Trauben aus dem Sonoma, Lake und Napa County sorgen für ein vollmundiges Geschmackserlebnis: Birne, Zitrus und gleichzeitig Vanille, dazu geröstete Eiche und eine spannende Gewürzwelt, doch lies hier „baked apple, pear and lemon cream accented by an elegant finish of sweet vanilla. To create a buttery texture and deep, layered flavors, this wine underwent sur lie aging and malolactic fermentation.“ Kurzum: Winemakers Blend. Klasse!

Winemakers Blend

Aaron Piotter, Winemaker der kalifornischen Marke Ghost Pines, hat sich mit ausdrucksstarken und charaktervollen Weinen in der Branche einen Namen gemacht. Der Name Ghost Pines leitet sich von den grauen Kiefern ab, die nahe der Weinberge im östlichen Napa County beheimatet sind. Dort teilen sie sich den nährstoffreichen Boden mit den Reben, aus denen Aaron Piotter ausgezeichnete Chardonnays, Cabernet Sauvignons und Zinfandels macht.

Die besten Trauben zu finden, darum geht es Winemaker Aaron Piotter. Der gebürtige Kalifornier macht sich die vielfältige Topographie, Bodenbeschaffenheit und klimatischen Bedingungen zunutze. „Ghost Pines steht für fortschrittliche kalifornische Weinherstellung getreu dem Motto: Keine Grenzen, keine Limits“, so Piotter.

Um nämlich seinen Weinen ihren unverwechselbaren Charakter zu geben, setzt Piotter auf die facettenreiche Natur Kaliforniens und bezieht seine Trauben vom Lake County im Norden über das Napa, Sonoma und San Joaquin County bis hin zum südlichen Monterey County. „Das geographische Spektrum eröffnet mir spannende Möglichkeiten, individuelle Nuancen und Eigenheiten in meinen Weinen herauszuarbeiten“, so Piotter.

„Für den markanten Chardonnay verwende ich beispielsweise Trauben aus dem Napa, Sonoma und Monterey County, was eine besondere Vielschichtigkeit erzeugt.“ So verdankt der Chardonnay seinen intensiven Geschmack und die feine Säure dem nächtlichen maritimen Nebel in Sonoma und den kühlen Winden in Monterey, die in Kombination eine längere Reifezeit erfordern.

Die Foodblogger schlagen folgende Gerichte dazu vor: Ein asiatisches Curry, vielleicht ein Fischcurry, Surf & Turf oder ein anderes würziges Gericht.

Ludger Doodt erklärte uns das anhand der Landkarte und der Geographie in der Ecke rund um San Francisco und hach, da bekam ich direkt wieder Reiselust… das war schon toll, im Frühjahr 2019! Durch das Weingebiet tuckert übrigens auch eine Eisenbahn, der Wine-Train, und eigentlich hatte ich mir vorgenommen, damit einmal die Route abzufahren…

Martini Winery in California
Martini Winery in California
Martini Winery in California

Red red wine: L. M. Martini

Seit fast einem Jahrhundert steht das kalifornische Weingut Louis M. Martini für Cabernet Sauvignon auf Weltklasseniveau. Zu verdanken hat es seinen ausgezeichneten Ruf dem gleichnamigen Gründer, der schon damals wusste, dass die Wahl der richtigen Lage essenziell ist. Damals kamen auch italienische Einwanderer nach Amerika, auch die Prohibition war Thema, doch wer könnte ohne guten Wein leben? Eben, deshalb starteten die Gründer 1933 durch und die Familie Martini machte sich die idealen geografischen Bedingungen des Napa Vallay für den Weinbau zunutze. Noch heute befindet sich das Hauptweingut an derselben Stelle wie zur Gründung. Die Produktion hat sich inzwischen von Cabernet Sauvignon auf andere Weine wie Zinfandel ausgeweitet. Seit 2015 ist Michael Eddy als erster Winemaker außerhalb der Familie für die Qualität verantwortlich.

Napa und Sonoma Valley – ein Eldorado für Winzer

Ausgezeichnete Anbauflächen bietet dem Weingut die vielseitigen Täler mit einer natürlichen Bandbreite von eisenreichen, vulkanisch roten Böden in den Mayacamas Mountains bis hin zu Lehmböden in der Talebene. Louis M. Martini macht sich diese Diversität zunutze und baut Wein auf insgesamt sechs verschiedenen Terroirs an. Den Anfang machte Gründer Louis M. Martini mit der Goldstein Ranch (heute Monte Rosso), bis heute die Quelle für die meistverlangten Weine der Marke. Später hat das Familienunternehmen seine Ländereien mit den Weinbergen Cypress, Stagecoach, Sun Lake und Thomann Station erweitert, die sich sowohl in ihrer Topografie als auch in der Bodenbeschaffenheit gravierend unterscheiden. Es sind die fast einhundertjährige Erfahrung hinter der Marke und genau dieser Zugriff auf gänzlich verschiedene Terroirs, die Winemaker Michael Eddy damals zu Louis M. Martini brachten: „Es ist ganz und gar nicht alltäglich, Weinberge zur Verfügung zu haben, die sich schon so lange als exzellente Ertragsflächen bewähren. Die Familie Martini stellt hier bereits seit mehreren Generationen ausgezeichneten Wein her, und es ist für mich ein Privileg, Teil dieses Vermächtnisses zu sein.“

Red, red wine from California

Außergewöhnliche Cabernet Sauvignons sind Markenzeichen und Steckenpferd des Traditionsbetriebs. Eines der bekanntesten Produkte ist wohl der komplexe, fein ausbalancierte Napa Valley Cabernet Sauvignon mit seinen Noten von Pflaume, schwarzer Johannisbeere und Karamell. Der 2016er Jahrgang erzielte 92+ Punkte bei Robert Parker und 93 Punkte bei James Suckling.

Auch der brombeer-violette Sonoma County Cabernet Sauvignon 2016 mit Aromen von roten Kirschen, reifen Pflaumen und Brombeeren ist international gefeiert und wurde beispielsweise von James Suckling mit 92 Punkten ausgezeichnet.

Als Weinbegleitung sind solche kräftige Rotweine perfekt für Wildgerichte. Auch Lammfleisch oder eine kräftig gewürzte Pizza passen gut.

Exzellente Rotweine werden bei Louis M. Martini produziert

Let’s continue this…

Neben dem Effekt, dass so ein Online-Tasting nämlich Menschen aus verschiedenen Regionen zusammen bringt, obwohl zuhause und nur online und dabei doch so nach, finde ich es klasse! Klar, der Weinhändler des Vertrauens führt auch internationale Weine und da trifft man auch immer mal spannende Gesprächspartner. Doch ein Online-Tasting von zuhause aus ist eine kurzweilige Ergänzung und hat so viele Vorteile!

Im Anschluss bin ich direkt zum Büffet, also in die Küche, geschlendert und setzte mich an den gedeckten Tisch. Passend zum kräftigen Rotwein gab es direkt ein passendes Gericht (hatte ich selbst im Vorfeld zubereitet). Keine Taxifahrt oder umständliche Heimkehr mit der S-Bahn – es hat also auch einen gemütlichen Aspekt, dass man für ein Wine Tasting zuhause bleiben kann. Cincin!

Es geht um die Wurst

Italienische Wurst – das ist etwas ganz Besonderes und damit das auch so bleibt, gibt es in Italien verschiedene Institutionen, die die Wurstqualität im Auge behalten.

Damit das auch alle Wurstliebhaber mitbekommen, hatte man den Gourmetkoch Bertl Seebacher vom Restaurant Kraftwerk in Oberursel bei Frankfurt ins Boot geholt und ein Menü zaubern lassen. Der wunderbare Abend – vor Coronazeiten – im mit 15 Gault-Millau-Punkten prämierten Restaurant in Oberursel stand ganz im Zeichen der italienischen Salumeria und ihrer Vielfalt. Der Spitzenkoch zeigte in einem Vier-Gänge-Menü, was alles in den Premiumprodukten steckt und wie man sie raffiniert neu interpretiert. Gerne erinnere ich mich an den schönen Abend und koche zuhause das eine oder andere nach (versuche es zumindest…).

Aperitivo beim Pressedinner mit European Authentic Pleasure
Salame beim Pressedinner mit European Authentic Pleasure
Beim Pressedinner mit European Authentic Pleasure

Cotecchinoooo

Italienische Wurstwaren kennt man: Salami, Mortatella und auch Cotechino. Die berühmte dicke Wurst gibt es beim Feinkosthändler meines Vertrauens nur in der Zeit zu Weihnachten. Das Gericht mit der dicken Wurst ist ein Festtagsgericht und hat eine lange Tradition in Italien. Die Geschichte von Zampone und Cotecchino aus der Region Modena geht auf das Jahr 1511 zurück. Zu jener Zeit belagerten die Truppen des Papstes Giulio II Della Rovere in der Nähe von Modena Mirandola, die Heimat Giovanni Picos, eines loyalen Verbündeten Frankreichs. Am Ende der Belagerung litten die Mirandolesi an Hungersnot. Ihnen blieben nur Schweine. Sie nicht zu schlachten, wäre eine Sünde gewesen: Bedeutete es doch, sie den Belagerern zu schenken, die demnächst in die Stadt einmarschieren würden. Da kam einem der Köche von Pico della Mirandola die richtige Idee, „schlachten wir die Tiere und füllen wir das eher magere Fleisch in eine Schale, die aus der Haut ihrer Hufe gemacht wird. So verrottet es nicht und wir können es konservieren und es dann bei Bedarf kochen.“ Und so entstand der Zampone.

Zampone und Cotechino Modena

Die dicke Wurst Zampone bzw. Cotechino Modena IGP besteht aus verschiedenen Sorten Schweinefleisch: gestreiftes Muskelfleisch, Schweinefett, Schwarte, dazu Salz und Pfeffer – fertig. Zampone und Cotechino Modena kommt aus den folgenden Regionen Italiens: Modena, Ferrara, Ravenna, Rimini, Forlì-Cesena, Bologna, Reggio Emilia, Parma, Piacenza, Cremona, Lodi, Pavia, Mailand, Monza Brianza, Varese, Como, Lecco, Bergamo, Brescia, Mantova, Verona und Rovigo.

Mortadella IGP, ach, Bologna!

Der Name Mortadella geht nachweislich auf die römische Zeit zurück. Laut einiger Quellen stammt der Name vom Wort „Mortarium“ (mortaio/Mörser). Andere Quellen behaupten, dass der Name von „Myrtarium“ stamme (abgeleitet von Myrte). In beiden Fällen lässt sich die Herstellung von Mortadella auf eine unter römischem Einfluss stehende Region beschränken, die sich von der Emilia-Romagna bis nach Latium erstreckt. Mortadella ist Kulturgut und zudem Quelle der Inspiration des Autorenkinos: Mario Monicelli widmete 1971 einen mit Sophia Loren besetzten Film dieser Salume, während im Bigas Luna Film „Bambola“ aus dem Jahre 1996 Valeria Marini eine Szene mit einer Mortadella hat. Na, wenn das so ist…

Das Herstellungsverfahren der Mortadella ist weltweit absolut einzigartig: Ausgangspunkt ist sorgfältig ausgewähltes Fleisch, das zerkleinert zu einer Paste verarbeitet wird, die dann gekocht wird. Dies ist die entscheidende Phase, denn das Verfahren sieht den Einsatz von hierfür entwickelten Trockenluftöfen vor, mit Kochphasen die von wenigen Stunden bis hin zu Tagen gehen. Die Zugabe von Polyphosphaten, Farbmitteln und Milchproteinen ist VERBOTEN. Die Mortadella Bologna IGP ist von ovaler oder zylindrischer Form, kompakt und nicht elastisch, dabei ist die Oberfläche beim Schnitt samtartig und der Anteil der perlfarbenen, weißen Quadrate, der Fettwürfel, ist genau festgelegt. Die Mortadella Bologna IGP kommt aus den Emilia Romagna, Piemont, Lombardei, Venetien, den Provinzen von Trento, Toskana, Marken und Latium.

Salame

Salumi alla Cacciatora DOP – das ist nicht irgendeine Salami, das ist Tradition! Die Salami alla Cacciatora (nach Jägerart) und ihre Varianten (cacciatorino etc.) waren die Salamis, die Jäger bei Jagdeinsätzen zusammen mit Brot bei sich trugen. Im Fränkischen und in Tirol kennt man eine ähnliche Wurst, den Landjäger. Eine lange abgehangene Wurst in handlicher Größe, sozusagen für die Handtasche. Salamis blicken auf eine lange Geschichte zurück: Zunächst aus dem alten Ägypten und in der Kultur der Etrusker. Die Etrusker waren nämlich große Wildschweinjäger und auch Liebhaber des Hausschwein. Kann ich gut nachvollziehen, dann mein Reiseproviant von heute beinhaltet ebenso Salami.

Das Besondere an der Salami Cacciatore Italiano Dop

Die so genannten Cacciatori sind Salamis von kleiner, kompakter Größe und charakterisiert durch eine rubinrote Farbe mit gleichmäßig verteilten Fettkörnchen. Die Prinzipien, auf denen die Herstellung von Salamini Italiani alla Cacciatora DOP basiert, sind seit jeher unverändert. Zunächst darf das Fleisch ausschließlich von italienischen Schweinen stammt. Ähnlich wie bei der Herstellung von Prosciutto di Parma und Prosciutto San Daniele gehören diese Schweine festgelegten Rassen an und werden in genau festgelegten Gebieten Nord-Italiens unter Einhaltung strenger Aufzuchtregeln gehalten. Die Fleischstücke kommen ausschließlich von den besten Teilen des Schweins. Die Zubereiteung und auch die spätere Reifung muss nach genau festgelegten Kriterien erfolgen.

2001 war die Ursprungsbezeichnung  Salamini Italiani alla Cacciatora in das Verzeichnis der schützenswerten Ursprungsbezeichnungen aufgenommen worden. Das Rohmaterial für die italienischen Salamini stammt immer aus einer Schweinaufzucht aus folgenden Gebieten: Friaul-Julisch-Venetien, Giulia, Venetien, Lombardei, Piemont, Emilia-Romagna, Umbrien, Toskana, die Marken, Abruzzen, Latium und Molise.

Damit in Zeiten von Globalisierung eine Wurst mit solch langer Geschichte auch weiterhin bestehen kann, hat sich ein Konsortiums im Jahre 2005 nun die Aufgabe gemacht, den Verbraucher ausführlich über die traditionelle Zubereitung der italienischen Wurstwaren zu informieren und damit auch gegen Fälschungen vorzugehen.

Kraftwerk Restaurant Oberursel
Das Menü beim Pressedinner mit European Authentic Pleasure

Das wunderbare Menü von Sternekoch Bertl Seebacher im Restaurant Kraftwerk mit Originalrezepten hat mich nachhaltig beeindruckt und ab sofort schaue ich beim Wurstkauf genauer hin. Hier ein paar Eindrücke von den Gerichten:

Parmaschinken
Parmaschinken als Vorspeise
Mortadella Bologna auf Risotto im Kraftwerk Oberursel
Mortadella Bologna auf Risotto als Primi Piatti
Cotechino als Hauptgang
Sorbet im Kraftwerk Oberursel
Als Dessert ein Holundersüppchen, ich nenne es mal Sorbet – großartig!

Autentico Piacere Europeo

Auf Englisch heißt das European Authentic Pleasure – das ist der Name der Kampagne, die das Ziel hat, den Bekanntheitsgrad italienischer Spitzenprodukte aus dem Sektor der Salumeria (Wurstwaren) zu erhöhen. Immerhin ist Deutschland unter den EU-Ländern der wichtigste Exportmarkt. Im Jahre 2016 wurden ungefähr 32.730 Tonnen (+2%) zu uns exportiert. Da geht es mächtig um die Wurst an der Frischetheke!

Bloggerin Julia von German Abendbrot interviewt Spitzenkoch
Bloggerin Julia von German Abendbrot interviewt den Spitzenkoch

Bertl Seebacher, JRE

Ein denkmalgeschütztes ehemaliges Kraftwerk in Oberursel ist die besondere Kulisse für ein besonderes Restaurant, das seit 2008 von Bertl Seebacher und Daniela Finkes geführt wird.

Als Koch und Diplom-Sommelier bringt Seebacher seine österreichischen Wurzeln ins Haus und auf die Karte, die er selbst als „international mit alpenländischem Touch“ bezeichnet. Mit seiner erklärten Philosophie eines Casual Fine Dining steht das mehrfach ausgezeichnete Kraftwerk für hochwertige, ambitionierte Gastronomie ohne Hemmschwelle. Das moderne und gar nicht steife Ambiente des Restaurants unterstützen dabei, dass der Gast sich pudelwohl fühlt. Der Service ist charmant auf Augenhöhe und alles passt.

Bertl Seebacher ist zudem Mitglied der Jeunes Restaurateurs (JRE), eine Vereinigung junger Spitzenköche, die sich mit Talent und Passion der innovativen deutschen Küche verpflichtet haben.

Auf Instagram kann man derzeit verfolgen, das die Macher die Zwangspause durch die Coronoa-Pandemie für eine Umgestaltung nutzen – ich bin sehr gespannt und freue mich über das ungebremste Engagement des Restaurant-Teams. Natürlich wird auch Bestellservice, also Fine-Dining „togo“ angeboten…

Der 35-Jährige Gourmetkoch ist vom Restaurantführer Gault Millau zum Aufsteiger des Jahres gekürt worden. Seine Kochkunst wurde mit 16 von 20 möglichen Punkten belohnt.

Kraftwerk Oberursel
Bertl Seebacher, Restaurant Kraftwerk Oberursel

Begründung: Ein hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität. Restaurantfachmann, Koch und Diplom-Sommelier – das ist das Fundament von Bertl Seebachers Karriere. Sein Lebenslauf liest sich mit Stationen wie etwa dem Münchner Restaurant Tantris, Hangar 7 in Salzburg oder dem Marcobrunn in Schloss Reinhartshausen wie das Who’s who der nationalen Spitzenküche. Er kochte schon Seite an Seite mit Eckart Witzigmann, Lea Linster oder dem Schweizer Drei-Sterne-Koch André Jaeger.

Kontakt: Restaurant Kraftwerk, Zimmersmühlenweg 2, 61440 Oberursel/Ts. Telefon: 06171 929982, Email: willkommen@kraftwerkrestaurant.de

Cotechino-Italia
Ein Festessen – nicht nur für Italiener!
Es geht um die Wurst. Zusatzinformationen:

Wer kümmert sich um die italienische Wurst? Die Aktivitäten des italienischen Konsortiums sind vielfältig. Das Istituto Valorizzazione Salumi Italiani (IVSI) arbeitet seit 1985 mit dem Ziel, die Kenntnis der typischen Salumi zu verbessern und korrekte Informationen zum Nährwert sowie zu den kulturellen, gastronomischen und Produktions-Aspekten dieser Produkte zu verbreiten. Das Konsortium Mortadella Bologna, gegründet im Jahre 2001, hat zum Ziel den Verbraucherschutz. Ebenso übernimmt das Konsortium Cacciatore Italiano seit 2005 folgende Funktionen: Information, Verbraucherschutz und Werbung für die italienischen Salamis nach Jägerart (Salamini alla Cacciatora) DOP. Es übernimmt des Weiteren auch eine Kontrollfunktion, um Missbrauch entgegenzuwirken, Imitationen anzuzeigen und geht gegen Piraterie und Fälschungen vor; und dies auf dem gesamten Gebiet Italiens, aber nicht nur dort. Das Consorzio Zampone und Cotechino Modena IGP konstituierte sich 2001, und hat sich den Verbraucherschutz sowie die Verbreitung von und Werbung für den Cotechino Modena IGP und den Zampone Modena IGP zum Ziel gesetzt. Im Konsortium sind 15 Firmen Mitglied und diese repräsentieren die wichtigsten Produzenten der beiden Salumi-Arten.

Die feinen lieben italienischen Wurstwaren gibt es auch in Wiesbaden und da kaufe ich gerne bei dem italienischen Feinkostladen Celpro am Stadtrand von Wiesbaden, sehr empfehlenswert!

European Authentic Pleasure
Photocredit Titelbild (Mortadella): European Authentic Pleasure

Träumen darf man ja…

Mallorca ist des Deutschen liebste Insel und ja, ich kann das verstehen, denn sie bietet von Allem etwas und ist so groß, dass man trotz Massen-Tourismuss immer noch sehr viel Einsamkeit und idyllische Plätze finden kann.

Dieses Jahr werde ich wohl kein einziges Mal dort sein, aber träumen darf man ja. Deshalb blättere ich immer mal wieder in verschiedenen Reiseführern und ich freue mich über den City-Guide über Palma, der im Berliner Verlag travelcolours erschienen ist.

City Guide for Design Lovers

Das Layout des City Guide Palma ist stylish, ebenso die Fotos. Die Tipps sind allesamt sehr gut ausgewählt. Der Guide ist in folgende Kapitel unterteilt:

SLEEP
EAT
DRINK
SHOP
EXPLORE

Die vorgestellten Location sind wirklich besonders: Tolle Hotels, Restaurants oder Bars, Shopping Tipps für Individuelles und auch einige Hot Spots außerhalb Palma sind aufgeführt. Immer mit wunderbaren Fotos bebildert. Es sind Tipps für Individualisten und ein besonderer Geschmack ist nicht immer günstig. Träumen darf man ja mal…

Vom Verlag selbst wird es folgendermaßen beschrieben:

„Die Travel Colours City Guides sind der perfekte Begleiter für alle Lifestyle- orientierten Reisenden, die auf der Suche nach den angesagtesten Orten in der jeweiligen Stadt sind. Dank der engen Zusammenarbeit mit einem internationalen Netzwerk an Trendscouts, kennt Travel Colours die aktuellsten Highlights und exklusivsten Insider-Tipps. Abseits der Touristenpfade laden diese City Guides dazu ein, den Charme der Stadt aus einer neuen Perspektive kennen zu lernen.“

Palma – die Hauptstadt der Insel Mallorca

Über Palma habe ich auf diesem Blog auch schon öfters geschrieben und auch wenn ich schon bestimmt 10 Mal in dieser Stadt zu Gast war, es gibt immer wieder Neues zu entdecken.

Der City-Guide bietet einen schönen Querschnitt an Tipps, immer mit einer Beschreibung, den Kontaktdaten sowie einem Bild.

Wichtig zu erwähnen: Der City Guide ist auf Englisch, doch so viel Text ist es ja nicht und es passt zum Design. Das Taschenbuch in „clean white“ passt in jede Handtasche beim Bummel durch Palma. Der Travel-Guide kostet jeweils 24 Euro und hier geht’s zum Onlineshop des Verlags und Du wirst sehen, es gibt noch weitere Guides zu spannenden Reisezielen – weil, träumen darf man ja.

Glücksort Mallorca

P.S. Als Glücksorte-Autorin möchte ich bei die der Gelegenheit auch auf den Band hinweisen, den die Autorinnen-Kollegen Martina Vogt und Katharina Richter im Droste-Verlag herausgebracht haben: Glücksorte Mallorca

Ein Netz von Farbenfreude

Ab Montag darf man wieder zum Einzelhändler und Einkaufen gehen – aber bitte mit Abstand! Vielleicht auch mit einem Mundschutz, denn die Pandemie muss man sehr ernst nehmen. Trotzdem – mit Sinn & Verstand darf man wieder Besorgungen erledigen. Ich freue mich sehr für die Einzelhändler, dass sie nun unter bestimmten Bedingungen ab Montag wieder geöffnet haben dürfen. Hotels, Gastronomie, ebenso Friseure und Kosmetik-Geschäfte müssen jedoch weiter geschlossen bleiben. Sicher ist sicher.

Let’s go Shopping in Wiesbaden

Als Erstes werde ich am Montag zum Juwelier Hermsen marschieren. Seit Wochen harre ich aus, dass ich endlich die neue Schmuckserie KRUD bewundern kann. Es gibt die Schmuckserie nicht nur in Silber, sondern auch Gold und ich möchte sehen, welche Farbe eher meins ist – Silber oder Gold.

Bitte mit Abstand!

Im Anschluss werde ich in Richtung Nerostraße gehen, vorbei am Gemüsegeschäft Damla und ein paar Bio-Zitronen kaufen, außerdem bei Chichino die neue Kollektion in Augenschein nehmen und vielleicht ein Sommerkleid probieren. Immer mit Abstand!

Meine Bio-Zitronen habe ich im Einkaufsnetz verstaut. Nicht irgendein Einkaufsnetz, sondern schau, es ist von Farbenfreunde und so stylish:

Das Shopping Net von Farbenfreunde

Die Marke Farbenfreunde kenne ich seit über 10 Jahren. Warum? Weil die Firma fast so heißt wie mein Blog, aber eben nur fast und so haben wir uns kennengelernt und bei Google „Farbenfreundin“ sucht, stolpert zwangsläufig über mich oder den anderen (und inzwischen bin ich mit Farbenfreunde auch verlinkt und schau, links findest Du auch das Logo.

Geschenkt!

Aus Freude über die Wiedereröffnung der kleinen Läden habe ich zusammen mit Sandra von Farbenfreunde ich ein solches Einkaufsnetz verlost – in Gold oder Silber. Ich liebe diese unkomplizierten Alltagshelfer, denn sie sind leicht und klein – und stylish dazu. Außerdem nachhaltig. Da passt Obst & Gemüse rein, ja sogar ein Badehandtuch für den Badesee rein. Auch eine Flasche Olivenöl, Tomaten in der Dose und noch ein Kopfsalat oben drauf. Weinflaschen? Kein Problem. Mindestens 3 traue ich dem Netz zu. Schlüssel und Handy kommen in das „all in one“ Täschchen, dass es auf Wunsch dazu gibt. Einfach großartig und so macht Bummeln Spaß!

Nachhaltigkeit

Das Material: Farbenfreunde legt großen Wert auf langlebige Produkte und Nachhaltigkeit. Das Einkaufsnetz ist aus einem Kunstoff und so gestaltet, dass es aussieht wie gefärbtes Leder. Kurzum: Veganes Leder.

Farbe: Erhältlich ist das Shopping Net in vielen verschiedenen Farben und das Schöne ist die Zweifarbigkeit.

Bist Du eher Gold oder Silber?

Es gibt das Einkaufsnetz aus edlem Kunstleder (vegan) in vielen verschiedenen Farbkombinationen: Bist Du eher Silber oder Gold. An alle Interessenten haben wir ein Einkaufsnetz von Farbenfreunde zum Shopping in der jeweiligen Lieblingsstad verlost. Entweder Gold oder Silber. Die Aktion ist inzwischen beendet und hat so viel Spaß gemacht. Auf Instagram kann man die glücklichen Gewinnerinnen entdecken!

Wein aus Kreta

Griechischer Wein. Geht das nur mir so, dass man da nicht an Qualität denkt? Vielleicht liegt es an dem fürchterlichen Schlager „griechischer Wein“ – denn damit hatte sich das Thema für lange Zeit erledigt und ich bestellte maximal ein Glas Retsina an einem lauen Sommerabend. Doch man muss nur ein bisschen Recherchieren und und heute schwärme ich von Wein aus Kreta.<>

Apropos Recherche. Bei meiner Arbeit zum Buch „Wiesbadener Glücksorte“ schaute ich öfters beim Dorfladen vorbei und dort gibt es exzellente griechische Wein. Ebenso präsentieren die Weinblogger „wernervino“ immer wieder feine griechische Weine in ihrem Weinblog. Auf der Weinmesse auf Kreta probierte ich mich dann mal bei den Winzern durch und war begeistert.

Noch liegt Schnee auf den Bergen auf der Insel Kreta

Winzer aus Kreta stellen sich vor

33 Winzer gibt es derzeit auf Kreta und ich habe sie alle getroffen und einige Weine habe ich bei dieser Gelegenheit auch probiert. Zunächst ein Blick auf die Rebsorten der Region, denn zugegebenermaßen kannte ich keine einzige:

Weißweine: Vidiano, Vilana, Dafni, Plyto, Thrapsathiri, Muscat of Spina, Malvasia di Candia

Rotweine: Kotsifali, Mandilari, Liatiko, Romeiko

Wines of Crete

Auf der Website von „Wines of Crete“ findest Du weitere Details und Erklärungen und viele Informationen und auch alle Weingüter aufgelistet. Die Mitarbeiter sind total nett und hilfsbereit und hey, im Bereich Social Media äußerst agil und aufgeschlossen – da geht mein Bloggerherz auf! Nun zu den Weinen, die ich probiert habe und als zufällige, subjektive Auswahl hier aufzählen möchte:

Toplou. The Monastery

Das Weingut in Sitia im Osten der Insel hat seinen Sitz in einem Kloster aus dem 14. Jahrhundert. Rund 350 ha werden bio-organisch bewirtschaftet. Mehr dazu auf der Website: www.biositia.gr

Toplou Winery Crete

IDAIA Winery

Direkt in Heraklion, mit einer Zweigstelle in Athen, gehört dieses Weingut schon zu den Bekannteren. Große Vielfalt und sehr sympathisch! (www.idaiawine.gr)

Domaine Paterianakis

Ein Weingut, dass sich dem Biowein verschrieben hat und sehr engagiert und mit viel „feminine power“ ganz unterschiedliche Weine produziert.(www.paterianakis.gr)

Lyrarakis

Rotweine und Weißweine und absolut im Trend sind die Weine mit weniger Alkohol, denn auch in Griechenland wird nicht mehr ganz so viel getrunken. Deshalb produziert Lyrarakis nun den „minimus“ – ein Wein mit weniger Prozent Alkohol als normal. Das Weingut ist auch sonst sehr am Puls der Zeit und sogar am Gate gab es den feinen Wein von Lyrarakis und bestimmt auch beim Händler Deines Vertrauens.

Manousakis Winery

Nostos Wines

Dieser hier hat volle 14% und offensichtlich so richtig viel mediterrane Sonne abbekommen hat. Stylish, fein und auf jeden Fall beste Qualität gibt es bei Manousakis Winery in der Nähe von Chania. Ein wunderschönes Weingut mit Restaurant und schöner Sonnenterrasse. Sogar der in der Rhein-Main-Region bekannte Weinblogger Würtz-Wein hat über dieses Weingut schon berichtet. Ausprobieren!

Trink doch mal kretischen Wein!

Ja, es gibt so viele wunderbare Weine aus Griechenland und eben vor allem von der schönen Insel Kreta. Mit einem guten Wein aus der Region kann man sich in manchen Zeiten das Gefühl von Urlaub und fernen Ländern in die heimische Wohnküche holen. In Wiesbaden bin ich froh, im Dorfladen feine griechische Produkte und Weine kaufen zu können. Außerdem habe ich den Online-Feinkost-Händler Jassas kennengelernt, ebenso Vino Donino oder Du fragst bei Deinem Weinhändler des Vertrauens.

Wine & Olive Oil. The sacred bond of good health

Ach, und schon mal was von der kretischen Diät gehört? Also Kreta ist stolz darauf, viele hochbetagte Einwohner zu haben und natürlich macht man die gesunde, mediterrane Ernährung dafür verantwortlich. Ähnlich wie auf Sardinien, wo viele über Hundertjährige leben. Die tradionelle kretische Lebensweise bedeutet: Viel Olivenöl und unbedingt zwei, drei Gläser Wein am Tag (no comment…)

In eigener Sache: Auch wenn es so aussieht, als sei dies mal wieder ein bezahlter Beitrag und bei mir würde nur so die Kasse klingeln, muss ich den Leser enttäuschen, denn ich blogger hier nur aus privatem Interesse und liebe einfach guten Wein und weil ich Dir diese Entdeckungen nicht vorenthalten wollte, habe ich ein paar Links und Tipps eingebaut. Sämtliche Weine in meinem kleinen Weinkeller sind selbst bezahlt (und zum Eigenverbrauch gedacht, hicks). Prosit!

Genießen auf Kreta

Armchair-Travelling nennt es meine amerikanische Tante, wenn wir uns vom Sofa aus mit Reiseberichten inspirieren lassen. Mehr geht ja derzeit wegen Corona nicht und deshalb schwelge ich also in Erinnerung und esse dazu ein paar griechische Oliven und trinke kretischen Bergtee und später ein Glas Wein.

Anfang des Jahres fand eine Genuss-Reise nach Kreta statt. Das Motto der mit EU-Mitteln finanzierten Reise lautete „The European Food Masters – Taste the Authentic“ und zusammen mit der griechischen Generalkonsulin Maria Papakonstaninou, Stavros Tzedakis und Frida Georgiou und einigen Bloggern, Feinkosthändlern und Journalisten bereisten wir die wunderschöne griechische Insel und besuchten Produzenten. Zum Glück bin ich mit einigen kulinarischen Souvenirs zurück gekehrt, denn die helfen mir jetzt über die schwere Zeit der Reisesperre.

Natur pur und 38 Millionen Olivenbäume

Während unserer Tour probierten wir uns durch die kulinarischen Highlights der Insel. Kreta ist Garten Eden – wenn ich das mal so sagen darf. Tatsächlich wachsen auf der kleinen Insel viele duftende Wildkräuter, die es auch nur dort gibt. Außerdem Olivenbäume, es dürften rund 38 Millionen sein. Was macht man daraus? Exzellentes Olivenöl. Seit neuem muss mein italienisches Olivenöl zuhause in der Küche die Konkurrenz des wunderbaren kretischen Öls fürchten. Zumal ich bei dem persönlichen Besuch der Olivenöl-Mühlen so herzlich empfangen wurde und mich schon fast zu Familie dazugehörig fühlte. Das verbindet!

Hier wurden eben erst Oliven zu Olivenöl verarbeitet

Wunderbares Olivenöl

Olivenöl der Kategorie »Extra virgin olive oil« probierte ich bei der Genossenschaft in Emparos in den kretischen Bergen nahe Heraklion. Leider gibt es keinen Onlineshop, aber wenn Du einmal dieses Zeichen siehst, probiere!

Wir besuchten auch die Brüder Kidonakis, denn sie er­zeu­gen und ver­mark­ten mit ih­rem Fami­li­en­un­ter­neh­men AFOI KY­DO­NA­KI O.E. be­reits seit 1983 er­folg­reich Oli­ven­öl bzw. »flüssiges Gold«. Ebenso schauten wir bei der Familie Xilouris vorbei, die Olivenöl von anderen Ölmühlen vertreiben. Schon erstaunlich, wie viele griechische Olivenöl-Produzenten es gibt und nun wundere ich mich nicht mehr darüber, dass auch Italien in Griechenland Öl einkauft.

Dieses Kräutlein wächst nur auf Kreta!

Wunderbarer kretischer Wein

Bei der Tour durch das Zentrum der Insel geht es hoch in die Berge und im Februar lag auf den Gipfeln der Berge noch Schnee. Ein Traum! Die Fahrt ging vorbei an vielen Weinbergen und als Weinliebhaber aus der Region Rheingau interessieren mich Reben auf der ganzen Welt. Kretischer Wein? Tatsächlich hatte ich noch nie davon gehört. Doch auf der Messe „Wines of Crete“ präsentierten sich die 33 Winzer der Insel und ich war begeistert. Trockene Weißweine und vollmundige Rotweine, dazu Bioweine und beste Qualität, dazu preislich absolut im Mittelfeld. Darüber werde ich noch einen extra Beitrag schreiben, denn die Winzer haben es echt verdient, mehr gesehen zu werden.

www.winesofcrete.g

Wines of Crete – derzeit gibt es 33 Winzer auf der Insel Kreta

Honey, honey, honey

Noch etwas Feines wird in den Bergen von Kreta produziert und gilt als wirkliche Delikatesse, nämlich Honig. In diesen wunderbaren, einsamen Bergregionen wachsen viele Wildpflanzen und so schmeckt der Honig auch gleich viel würziger und intensiver. Wir besuchten den größten Imker der Insel, nämlich Kostas  Fragiadakis, und es duftete nach Thymian, Dost, Fichte und Salbei.

Bei jedem unserer Aufenthalte erwartete uns ein kleiner Imbiss serviert: Griechische »Philoxenía« und auch Schnittchen, die auf den ersten Blick aussehen wir italienische Bruschetta – das sind Dakos: Hartes Brot, genauer, Gerstenzwieback mit Name Paximadi. Meist wird es mit frischer Tomate und zer­krü­mel­tem Myzithra Käse serviert. Etwas kauintensiv, aber sehr lecker!

Apropos kretischer Käse. In Kreta gibt es ganz viele Ziegen und Lämmer und klar, dass auch viel Käse produziert wird. Wir besuchten das Unternehmen »AA Xilourisaa«, das traditionelle, griechische Käsesorten produziert: Anthotyros, Graviera, Myzithra, Kefalotyri.

Chef Michàlis Zilouris und sein Team zeigten uns mit großem Stolz die Produktionsstätte und im Anschluss waren wir noch zum großartigen Grillfest eingeladen.

Raki? Zuerst mal einen Frappé

Womit wir beim Thema Gastfreundschaft wären. Als erstes habe ich gelernt, dass immer Zeit für ein Kaffee ist. Nein, kein Espresso oder Cappuccino, sondern Frappé. Sogar beim Besuch einer Gärtnerei irgendwo in der Pampa wurde eine Ladung Kaffee kurzerhand per Lieferservice bestellt. So macht man das dort. Schon wenige Minuten später kam ein knatterndes Mofa vom nächsten Ort und wir saßen glücklich unter einem riesigen Ficus Benjamini in der Sonne und genossen den kühlenden Eiskaffee, ohne den in Griechenland gar nichts geht. Das bestätigte mir auch Daniel und Laura vom Blog „Du bist Grieche“: Für Kaffee hat der Grieche immer ein paar Groschen übrig – egal, wie knapp das Budget ist. Jedes noch so kleine Dorf verfügt über mindestens 3 Cafés und die liefern eben auch.

Sowieso, wir Gäste wurden an allen Stationen mit sehr viel Herzlichkeit empfangen und es stand immer ein Teller mit kleinen Köstlichkeiten bereit. Meist gab es Kaffee und natürlich immer einen Raki. Egal wieviel Arbeit am Tag noch zu tun ist – für Besuch hat man auf Kreta immer Zeit.

Bei unserer letzten Station, bei der Familie Zilouris (siehe oben) feierten wir alle zusammen ein grandioses Grillfest: Zum gegrillten Fleisch gab es viele, viele Beilagen, gefüllte Teigtaschen und unzählige Köstlichkeiten. Vom Seniorchef der Käserei ließ ich mir dann noch den hauseigenen Gemüsegarten zeigen, denn es wachsen in Kreta tatsächlich andere Sorten als in Deutschland. Und während in Deutschland im Februar noch Frost das Wetter bestimmt, erntet man auf Kreta schon die ersten Rote Beete und anderes frisches Gemüse. Mit der Bloggerin Claudia durfte ich gleich mal in die Beete. Sie und Jürgen haben in Ihrem Blog ebenfalls einen Beitrag veröffentlicht, schau hier: „Gernekochen – Mit Wein genießen“ . Ach, was ein fruchtbare Insel! Die kretischen Kräuter sind übrigens weltberühmt, es gibt unzählige autochthone Kräuter dort.

Zusammen mit Claudia vom Blog Gernekochen – Mit Wein genießen

Eines ist sicher: Ich werde wiederkommen und zwar für einen längeren Aufenthalt und dann von Winzer zu Winzer wandern und die wunderbare Natur genießen. Jassas!

Weitere Teilnehmer waren u.a. der Feinkost-Händler aus Giessen Cholomon – Berg der Feinkost, die Blogger von Du bist Grieche, Ina Isst und LECKER&Co und auch Claudia und Jürgen vom Blog Gernekochen – Mit Wein genießen und auch der Feinkosthändler Inpetto aus Düsseldorf

Es gibt übrigens auch ein Video zur Reise von den Bloggern „Du bist Grieche“ und das kannst Du hier anschauen.

Wir haben nicht nur kulinarisch die Insel entdeckt, sondern auch die Ausstellung über minoische Kultur im Museum Heraklion besichtigt und die filigranen Gegenstände haben mich ganz bezaubert. Wirklich sehenswert, denn es zeigt, dass unsere Vorfahren auch schon wussten, wie man sich das Leben schön macht.

Nicht nur im Hochsommer, auch im Frühling und im Herbst bietet die Insel Kreta ganz viel Erholungswert und wunderbare Eindrücke und eben auch Kultur. Mich wird es beim nächsten Mal in die Bergen und die Stille der Natur ziehen. Schau, was ein wunderschönes Berg-Panorama:

Welcome Party_Rheingau Gourmet Festival

#throwback: Welcome Party

Während wir nun alle mehr oder weniger zuhause fest sitzen und hoffen, dass wir gesund aus dieser Krise kommen, erinnere ich mich an fröhliche Begebenheiten und eine davon war vor kurzem die Welcome Party des Rheingau Gourmet und Wein Festival am 21. Februar. Damals war die Krise noch nicht im Rheingau angekommen und wir frönten dem Genuss.

Let’s get started – die Welcome Party geht gleich los!

Vineet Bhatia* - KAMA London

Vineet Bhatia* – KAMA London (Link)

Großartiger Snack, nämlich Chicken Puri Aloo Chaat von Vineet Bhatia*

Benedikt Faust und sein Team mit Lachs, Lischi, Erdnuss (Link zum Interview)

Fine Dining mit Tuna (auch wenn das Foto etwas dunkel ist… es war sehr gut!)

Theresa Breuer vom Weingut Georg Breuer – Rheingau (unbedingt diesen Film schauen: weinweiblich!)

Michael Kammermeier * .  ENTE Wiesbaden (Mein lokaler Held und einer meiner Glücksorte)

ENTE Wiesbaden

ENTE Wiesbaden – einziges Sternerestaurant in der hessischen Landeshauptstadt

ENTE Wiesbaden

Gehobelte Entenleber – ein Traum!

Die Köche

Die feinen Weine der Winzer

Carmelo Greco . Frankfurt  *  Mit den inzwischen schon berühmten goldenen Eiern! (Link zum Restaurant)

Vinecenzo Candiano . Sizilien

Vincenzo Candiano ** .  Sizilien

Simon Stirntal * . Kronenschlösschen Hattenheim (Schnappschuss während der Vorbereitungen)

Sternekoch Benedikt Faust

Interview mit Benedikt Faust

Gourmetkoch Benedikt Faust war mit seinem Team 2020 zum fünften Mal zu Gast beim Rheingau Gourmet & Wein Festival und ich habe ihm bei der Eröffnungsparty im Kloster Eberbach ein paar Fragen gestellt.


Guten Abend, Benedikt Faust. Klasse, dass es klappt mit einem Interview so kurz vor der Show.

Na klar, mein Team hat alles im Griff und kann mich kurz entbehren. Soll ich Dir auch ein Glas Brut bei Geldermann Sekt holen?

Vielen Dank! (ganz der Gentleman… uiui, freu).

Meine erste Frage bezieht sich auf Franken und die fränkische Küche. Für mich ist das Heimat, denn meine Mutter und auch schon meine Oma haben viele Gerichte aus dieser Region zubereitet: Blutwurst, Himmel & Erd, Grünkern in allen möglichen Zubereitungsformen. Deshalb hatte ich persönlich irgendwann genug davon.

Du bist auch in Franken aufgewachsen und dabei aber der fränkischen Küche immer gerne treu geblieben.

Ja, absolut, mich begeistert die fränkische Küche einfach. Für den heutigen Abend beim Gourmet Festival habe ich allerdings etwas ganz anderes vorbereitet. Es gibt immer zwei Arten, wie ich gerne koche: Einmal so typisch fränkisch, dann pur und total konsequent. Das heißt auch ohne Olivenöl, Pfeffer oder Schokolade. Das ist für mich dann immer ein großer Ansporn und eine Herausforderung.

Die andere Seite ist eher multikulti, dabei natürlich immer umami, also wohlschmeckend. Ich begrenze mich nicht unbedingt auf bestimmte Stile oder regionale Geschichten oder irgendwelche hipster Themen, sondern es soll in erster Linie schmecken und zwar dem Gast schmecken.

Beim heutigen Event spielen die Küchenchefs eh mit den Rezepten und die Gerichte müssen ja auch als Teller funktionieren…

Ja genau. Bei mir am Stand gibt es heute:  Lachs. Litchi. Erdnuss

Benedikt Faust mit Team auf der Welcome Party des Rheingau Gourmet & Wein Festival im Februar 2020

Benedikt Faust mit Team auf der Welcome Party des Rheingau Gourmet & Wein Festival im Februar 2020

Man muss schon genau überlegen, was man für einen solchen Event zubereitet. Das heutige Gericht ist für mich bereits ein Klassiker. Es war einmal aus der Not heraus geboren, nämlich für eine Situation, die wenig Vorbereitung bedurfte, aus Zutaten, die vorrätig waren und gleichzeitig vielen Gästen schmeckt. Im Grunde kann das die Hausfrau auch so zuhause nachkochen und hey, nun bin ich gespannt auf die Reaktionen der Gäste! (Info: Es wurde der Teller des Abends und ist bei den Gästen extrem gut angekommen)

Im Dezember hatten wir uns in Würzburg im Sternerestaurant getroffen… dieses Kapitel ist ja nun zu Ende?

Ja, im Restaurant KUNO1408, immerhin mit einem Michelin-Star ausgezeichnet, war ich für sieben Jahre mit viel Engagement tätig, doch zum Ende hin tatsächlich nur noch in Teilzeit, denn meine inzwischen zehn Jahre gewerbliche Nebentätigkeit wurde immer mehr. Die Auftritte im Fernsehen und auch die Messe-Auftritte fordern viel Zeit und Aufmerksamkeit und so war es die logische Konsequenz, dass eine Entscheidung getroffen werden musste. Ich konnte das Engagement im KUNO1408 zeitlich einfach nicht mehr erfüllen.

Seit Januar habe ich dann auch nahezu voll durchgearbeitet und maximal vier freie Tage und es wäre zeitlich gar nicht mehr möglich, für einen festen Restaurantjob zur Verfügung zu stehen. Im April startet eine weitere TV-Aufzeichnung, denn Galileo wird jetzt wöchentlich gedreht und das bedarf auch jedes Mal Vorbereitungszeit. Ein Kochbuch für den größten deutschen Kochbuchverlag darf ich auch machen, zu einem ganz spannenden Thema, nämlich so in etwa „Sterneküche für Jeden“.

Ah, das ist interessant. Ich hätte nun das Thema „Low Carb“ erwartet, denn dazu gibt es ja auch ein Dinner-Event mit Dir im Rahmen  des Rheingau Gourmet und Wein Festival. Welche weiteren Projekte?

Als weiteres Projekt, das ich mit der METRO mache, darf ich Gourvenience nennen, eine spannende Produktlinie mit hochwertigen Convinience-Produkten, die nachhaltig produziert werden und ohne künstliche Zusatzstoffe oder Konservierungsstoffe auskommt. Da mache ich also die Showbühne bei verschiedenen Messen, ebenso die Video-Berichte und außerdem bin ich ja auch Markenbotschafter für verschiedene Firmen und drehe Werbefilme.

Das Ganze und dann noch das Fernsehen ist einfach zu meinem Leben geworden und das genieße ich. Die ganze Aufmerksamkeit, die will ich auch nicht mehr missen. Immerhin habe ich inzwischen eine regelrechte Fangemeinde und Fans, dir mir nachreisen…. hey, ich genieße das.

Yeah, Groupies!

Weiterhin plant mein Manager ein weiteres Projekt mit mir, dazu kommen noch zwei eigene Projekte, also insgesamt drei neue Projekte bis Mitte des Jahres. Die haben auch alle mit Gastronomie zu tun, eines davon sogar in Würzburg, klar, die fränkische Heimat möchte ich auch niemals außer Acht lassen, denn man weiß ja nie, wie lange die Fernsehgeschichte geht. Also ein Konzept ist deutschlandweit, ein Konzept für Würzburg und dann noch ein etwas größeres, drittes Konzept. Deswegen ist es für mich auch spannend eine gastronomische Basis zu haben. So schön es ist, umtriebig zu sein und verschiedene Sachen zu mache, vermisse ich ganz schnell, normale Gäste in einem Restaurant zu bewirten. So ein Festival wie dieses genieße ich daher so sehr, denn hier hat man den direkten Kontakt zu den Gästen.

Ein weiterer Koch, der Heimat & Welt in seinem Konzept verbindet, ist ja Mario Lohninger  mit seinem Restaurant in Frankfurt – kennt ihr Euch? Er hatte kürzlich einen Auftritt bei Kitchen Impossible (Link) von Tim Mälzer. Wann sieht man Dich denn da vielleicht mal.

VOX sagt ich bin kein VOX-Gesicht! (lacht). Gott sei Dank bin ja bei Pro7 sehr gut besetzt, was mich auch ein bisschen mit Stolz erfüllt. Wobei ich derzeit auch echt ausgelastet bin, schon von zwei Firmen bin ich angefragt worden und es folgen weitere Galileo-Beiträge: Ein wöchentliches Format, das exakt auf mich zugeschnitten ist, also mein Format, bei dem ich auch namentlich genannt werde und man mich ganz klar positioniert.

Statt dass ich also etwas Anderes mache, ist dieses Format nun wöchentlich geworden, weil es offensichtlich so gut angenommen wird. Damit wird mir einfach eine tolle Plattform gegeben.

Immerhin: Galileo ist eine Wissenssendung im Fernsehen. Wir machen also Infotainment und sind nicht noch eine weitere Kochshow. Das finde ich auch für mich sehr angenehm, denn es stellt mich als Person dar und weniger nur meine Jury-Qualifikationen. Es ist toll, dass es etwas Anderes ist und ich kann spaßig sein und so sein, wie ich bin und genau das scheint gut anzukommen. Die Zielgruppe ist zudem noch recht jung, das macht es dazu noch einmal mehr interessant. Es gibt wirklich genug Leute, die das begeistert, immerhin rund 1,5 Millionen Zuschauer – das ist nicht uninteressant und pushed! Ein Kochbuch ist eh in der Mache, jetzt planen wir noch ein Kochbuch zur Sendung…

Kurzum, s’läuft. Klasse!

Genau. Aber klar, wenn die Anfrage von Tim für „kitchen impossible“ kommt, dann würde ich es machen. Ich mag den Tim und ich könnte ihn glaub auch gut fordern. Wir sind recht ähnlich vom Typ her und ich bewundere ihn, weil, er kann sich sehr gut auf Situationen einstellen und wurschtelt sich dann immer sehr gut durch. Deshalb – das wäre ein sehr interessantes Battle! Aber alles zu seiner Zeit. Wer weiß was noch kommt.

Eine Standard Frage in meinen Interviews ist die Frage nach dem „guilty pleasure“?

Nö, da gibt’s eigentlich nichts. Es gibt einfach so viele Sachen, die mir wirklich gut schmecken und klar liebe ich zum Beispiel Schnitzel. Doch eigentlich gibt es nichts Bestimmtes in der Hinsicht. Wobei, doch, ich vermisse eines… (kurze Unterbrechung, denn ein Fan kommt vorbei und fragt nach einem Selfie)

Ich komme ja aus der klassisch französischen Gastronomie, da habe ich auch gelernt. Deshalb: Ich liebe Stopfleber! Nun ist dieses Gericht etwas in Verruf geraten und ich bin daher froh, einen Produzenten entdeckt zu haben, der sie folgendermaßen anbietet: Die Leber wird hinterher gefettet und schmeckt dadurch wie Stopfleber, ohne, dass gestopft wird.

Das finde ich in Zeiten der Nachhaltigkeit sehr gut, weil Tierquälerei geht für mich gar nicht. Also das ist so ein Gericht, wenn es das jetzt gäbe, da könnt ich mich direkt reinlegen. Doch hey, ich hab’s schon lange nicht mehr gegessen, weil ich einfach so Vieles gerne mag und in der Hinsicht bin ich dann wiederrum sehr einfach.

Wie stehst Du zu den Bloggern und den Influencern, die neuerdings über Gastronomie berichten und Restaurants bewerten. Dürfen die das eigentlich oder haben die keine Ahnung?

Och nö. Es ist schon auch viel aufgeblasener Hype um die Sterne-Gastronomie. Doch das jetzt nicht falsch verstehen, denn ich habe selbst für ein Sterne-Restaurant gekocht und habe großen Respekt vor der Tradition und der Liebe und dem Aufwand, der dort in der Küche betrieben wird. Ich halte sehr viel von Gourmet-Restaurants und sehe die ganze Arbeit, die damit zusammenhängt.

Es geht um den geilen Geschmack!

Doch ich hasse es in der heutigen Zeit, wo es wahnsinnig viel Personalnot gibt, sich hinzustellen und sich selbst zu feiern und zu sagen „hey, ich bin der Größte und kann geil kochen“ und gleichzeitig vielleicht die Mitarbeiter behandeln wie Scheiße. Deshalb sag ich eher: Aufgeblasen sind andere. Jeder hat das Recht über die Branche zu schreiben und zu berichten und jeder Bericht tut der Branche auch gut – egal ob positiv oder negativ.

Und hey, ich mache den Job jetzt seit 26 Jahren und hey, man trainiert sich den Gaumen ja auch erst an. Trotzdem schmeckt man auch nicht immer alles und ja, manches schmeckt einem halt einfach nicht. So hat jeder hat seinen eigenen Geschmack und den darf er auch kundtun.

Klar, die Art und Weise wie, das stößt dem einen oder anderen auf. Klar, weil man damit auch versucht, Hysterie zu erzeugen oder gar provozierend meinungsbildnerisch zu sein. Das muss jeder selbst wissen. Doch im Grunde sind das halt Marketingtools.

Eigentlich bin ich auch eher damit erfolgreich, dass ich der typische Antiheroe bin. Ich bin also eher unbeliebt, was mich wiederum für andere beliebt macht. Ich polarisiere ja auch mit meinen Auftritten. Deshalb finde ich das so akzeptabel und klar, wenn gewisse Grenzen überschritten werden, dann muss das nicht sein. Aber, so what!?

Mit den Schreiberlingen ist das wie mit den Gästen. Früher hat man gesagt, man braucht 10 positive Bewertungen, um eine negative weg zu machen. So ist es nun mit PR-Beiträgen inzwischen auch. Sie brauchen zehnmal mehr positive Presse, um eine Negativpresse auszugleichen. Ich hab früh gelernt im Leben, dass Negativpresse auch teilweise einen größeren Hype auslöst als ein positiver Beitrag. Deshalb: ich lebe von beidem – von beidem gut.

Man muss sich einfach selbst treu bleiben und sich auch immer mal wieder hinterfragen! Letztlich sind es die Gästezahlen, die für den Gastronomen wichtig sind. Der zufriedene Gast geht einfach über alles. Klar, auch Blogger sind meine Kunden und klar, die Fotos im Restaurant bei schlechtem Licht werden nicht immer gut. Das sind halt dann eher Schnappschüsse und damit gleichzeitig authentisch. Es sind Momentaufnahmen. Professionelle Food-Fotos sind immer gestellte Fotos, um die Gerichte bestmöglich zu präsentieren und von daher kein Vergleich.

Es ist wie bei den Reiseblogs. Schauen wir uns die Berichte über Museen an. Da wird doch heutzutage auch viel fotografiert – bei Kunstlicht, mit Zuschauern im Bild und vielleicht unvorteilhafter Perspektive und trotzdem ist es genau das, was spannend und interessant ist. Vor allem macht es den Leser aufmerksam. Durch solche Fotos kommt man wieder ins Gedächtnis und das muss man schaffen, um immer wieder neue Gäste zu gewinnen.

Welchen Ausgleich gibt es zum Beruf?

Der Beruf selbst ist mein Ausgleich. Mein Arbeitsalltag ist so abwechslungsreich und alles ist damit gleichzeitig Ausgleich: Der Kontakt zu den Menschen, die Gespräche, das Kennenlernen von Leuten etc. pp. Wenn man, so wie ich, Vieles machen kann und so viel Verschiedenes machen kann, ist das einfach nur geil: Jetzt war ich für fünf Tage auf der Intergastro als Speaker für METRO auf der Show-Bühne tätig, hatte viele tolle Gespräche auf der Messe mit spannenden Gästen. Nun bin ich hier auf einem der ältesten und elitärsten Gourmet-Festivals Deutschlands, wenn nicht sogar der Welt. Das ist natürlich vom Niveau her ein riesiger Unterschied, eine Messe, bei der ich auch mal mit 16jährigen Foodbloggern Selfies mache und heute stehe ich dann hier. Doch dieser krasse Unterschied ist einfach so geil. Nächste Woche geht’s nach Schleswig, auf ein ebenso sehr elitäres Festival. Dann folgt die METRO-Hausmesse, dann ein Event in der Villa Merton in Frankfurt, ein Dreh in München und und und…  Mehr Spaß wie in der Gastronomie gibt’s für mich kaum.

Gastronomie macht Spaß

Am Ende verbindet uns alle der Wunsch nach dem geilen Geschmack. Was mich an dieser Art der Berufsausübung entspannt ist die Abwechslung. Ich bin nicht der Typ, der in einem Gasthof tagtäglich den Schweinebraten zubereitet. Wobei das nichts damit zu tun hat, dass der Schweinebraten nicht geil ist und ich den nicht auch machen würde, doch es würde mich als umtriebiger, kreativer Mensch und Freigeist einfach zu sehr einengen. Ich habe nun zum Glück die Möglichkeiten gegeben bekommen, dass ich mich mit allem austoben kann, was ich möchte und das genieße ich aktuell total. Das befriedigt mich, egal wie anstrengend das ist.

Ja, ich komme einfach mit so vielen unterschiedlichen Menschen zusammen: Gäste, Mitarbeiter, Hoteliers und Regionen und einfach so viel unterschiedlichem Klientel – das macht mir total Spaß.

Hey super, mir hat es auch heute viel Spaß gemacht und Danke für das Interview!

Ein Foto vom Gericht, dass Benedikt Faust & sein Team bei der Eröffnungsparty des Rheingau Gourmet & Wein Festivals servierte. Die Wiesbadener Bloggerin Julia von German Abendbrot war ebenfalls sehr begeistert!

Gourmetkoch Benedikt Faust ist mit seinem Team 2020 zum 5. Mal zu Gast bei der Welcome Party des Rheingau Gourmet & Wein Festival im Kloster Eberbach

Foodbloggerin German Abendbrot

Foodbloggerin Julia von German Abendbrot aus Wiesbaden mit Benedikt Faust

P.S. Hier der Link zu den Galileo Koch-Videos von Benedikt Faust mit dem Titel „vom Desaster zum Master“ – Kochen in sehr unterhaltsam!

Schreibtisch im Home Office

Pimp your Homeoffice

Apropos Home Office. Als Blogger und Autorin arbeite ich viel am PC und dann ist ein gut eingerichteter Arbeitsplatz enorm wichtig. Klar, man kann auch immer Gymnastik machen, wenn der Rücken schmerzt, oder geht das auch irgendwie anders? Lass uns über Ergonomie am Arbeitsplatz sprechen. <>

Ja, es kommt einfach irgendwann der Punkt, da muss man so viel Gymnastik und ausgleichende Übungen machen, das es mehr Sinn macht, nach der Ursache zu schauen. Als Schreibtischtäter musste ich irgendwann meine Arbeitsweise rückenschonender einrichten und eine gesündere Sitzhaltung einnehmen. So viel Gymnastik konnte ich gar nicht machen, um die Fehlhaltungen zu korrigieren!

Als Angestellte im Büro hatte ich schon die Vorzüge eines höhenverstellbaren Schreibtisch kennen gelernt, doch ich fand nie die richtige Steh- oder Sitzposition und war dann doch nicht überzeugt. Das hatte einen Grund, weil nämlich oft am falschen Ende gespart wird. Inzwischen habe ich über Twitter (@wiesbadenwunderbar) und den Rheingauer Weinstand die liebe Claudia von Bossy in Wiesbaden kennen gelernt. Sie stattet Büros aus und ist zudem zertifizierte Ergonomie-Beraterin. Sie kennt sich total gut aus mit ergonomisch sinnvollen Büromöbeln und von ihr ließ ich mich also ausführlich beraten, hörte ein paar Vorträgen zu und habe dann in einen wunderbaren Schreibtisch investiert:

Home Office

Mein neuer Schreibtisch

Die Arbeitsplatte ist ein echtes Design-Objekt! Sie sieht ein bisschen nach Beton aus und fühlt sich dabei ganz glatt und seidig an. Passend dazu haben wir das Arbeitszimmer in cremefarben frisch gestrichen und dazu einen neu verlegten Fußboden in Naturton gewählt.

Der Clou an diesem Schreibtisch: Er ist höhenverstellbar und zwar in richtig! Nicht nur nach oben, sondern auch nach unten.

Weil, jetzt habe ich verstanden, warum an den früheren Schreibtischen die Sitzposition weiterhin unbequem war: Normalhöhe ist einfach immer noch zu hoch! Man geht von einer Körpergröße aus, die vielleicht für viele Männer passt, aber wir Frauen sind schon mal kleiner. Viele Schreibtische lassen sich zwar auf Standhöhe hochfahren, aber eben nicht so tief, dass auch kleine Menschen gut sitzen können.

Nun bin ich nicht wirklich klein mit meinen knapp 170 cm, aber kleiner als offensichtlich der Büro-Standard und deshalb ist für mich die normale Tischhöhe nicht passend. Zum Essen schon, aber nicht zum Tippen an einer flachen Tastatur.

Zahlen, Daten, Fakten

Ich bin 1,68 groß und damit meine Beine beim Sitzen noch im rechten Winkel stehen (wenn ich flache Schuhe trage) und die Arme entspannt auf der Tischplatte aufliegen, darf der Tisch nur ca. 65 cm hoch sein. Normale Tischhöhe ist meist 72cm – was aber zu hoch ist. Dann fange ich nämlich an, die Schultern hoch zu ziehen und schwubbs, habe ich irgendwann Schmerzen.

Auch die Tiefe einer Tischplatte ist wichtig, denn der Monitor sollte mindestens 50 cm entfernt stehen. Außerdem muss die Tischhöhe bequem zu verstellen sein, sonst macht man es nicht, denn ein stetiger Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ist gesünder als dauerhaft in derselben Haltung zu verharren.

Hat man also einen Tisch, den man per Handkurbel hoch- und runterfahren muss, hat man bestimmt seltener Lust die Tischhöhe zu verändern, wie wenn man einfach nur auf kleinen Tasten an der Tischplatte den leise surrenden Motor anstellt und in die richtige Position fahren lässt. Je nach Laune und Tagesverfassung.

Enlight your space

Ebenso die Lichtverhältnisse sind wichtig. Indirektes Licht, vielleicht sogar Tageslichtlampen, denn die spenden ein diffuses Licht ohne dass es harte Schatten gibt. Das erhält gesund und man kann länger konzentriert arbeiten.

Auch wichtig ist der richtige Abstand zum Monitor. Ebenso sollte eine Tastatur obligatorisch sein, denn wer länger tippt, kann das nicht auf der Laptop Tastatur machen. Das geht für einen kurzen Moment gut, doch als Autorin sag ich Dir: Auf Dauer lass es sein! Ach, es gibt so viele Dinge zu beachten und damit das Homeoffice nicht zur Qual wird, noch eine Kolumne als Lesetipp für Dich.

Was meinen Schreibtisch angeht, bin ich sehr froh, dass mich der Fachhandel so gut beraten hat: Ein guter Büro-Ausstatter ist fast so wichtig wie der Hausarzt. Kurzum, ich steh auf meinen neuen Tisch und kann nur raten: Pimp your Schreibtisch!

Nie wieder ohne und so sieht der Schreibtsich am Ende des Tages auch schon leider wieder total kruschtelig aus…

Home Office

Riesling

Wir feiern mit Riesling!

Als ich etwa 1996 nach Wiesbaden umgezogen bin, war deutscher Weißwein noch ein unbekanntes Terrain für mich. Doch damit kommt man in der Region Rheingau nicht weit. Meine erste Schorle bestellte ich noch ganz unbedarft und staunte nicht schlecht über den 0,4 Liter Humpen, der mir serviert wurde. Inzwischen liebe ich diesen Wein und trinke kaum noch Rotwein, weil – ein Rheingauer Riesling geht immer.

Der Riesling feiert Geburtstag

585 Jahre – ein stolzes Alter auch für eine Rebsorte. Der Riesling hat am 13.03.2020 Geburtstag und der Rheingau feiert unter dem Motto #WirSindRiesling. Der Riesling ist die Leitrebsorte des Rheingaus – rund 80% der Rebfläche sind mit der bekannten Rebsorte bepflanzt. Ein Grund mehr den Ehrentag zu feiern. Die erste urkundliche Erwähnung über den Kauf von Riesling Reben ist vom 13. März 1435 datiert. Die Reben wurden vom Grafen Johann IV von Katzenelnbogen für einen gräflichen Weinberg in Rüsselsheim gekauft. Diese Abrechnung gilt als älteste Erwähnung der Rebsorte Riesling im deutsch-sprachigen Raum. Wohin diese Setzlinge gepflanzt wurden, ist nicht schriftlich festgehalten, es wird aber vermutet, dass die obengenannten Setzlinge für einen Weinberg in der heutigen Hochheimer Gemarkung gekauft wurden.

In den mittleren Rheingau kam die Rebsorte flächendeckend ab dem 18. Jahrhundert, als Schloss Johannisberg in den Weinbergen der alten Benediktiner-Abtei in einem Jahr gleich 294.000 Reben der edlen Sorte pflanzte. Der Riesling bringt wie keine andere Rebsorte das Terroir zur Geltung, wie man im Rheingau an den 4 Geschmackskorridoren erkennen kann. Durch Schieferböden im unteren Rheingau, Löss- und Phyllitböden im mittleren Rheingau und Tonmergel im oberen Rheingau wird der Riesling facettenreich geprägt und erhält seine ganz eigene Stilistik.

„Der Riesling gehört zum Rheingau und der Rheingau zum Riesling. Wir freuen uns auf die nächsten 585 Jahre mit der Rebsorte“, gratuliert Peter Seyffardt, der Weinbaupräsident des Rheingauer Weinbauverbandes e.V.

Da Riesling und Rheingau untrennbar zusammengehören, werden die rund 6 Jahrhunderte gleich sechs Tage lang gefeiert. Gestartet wurde mit einer Auftaktveranstaltung am 08.03.2020 an der Hochschule Geisenheim. Dr. Franz Werner Michel hat die Geschichte des Rieslings historisch aufgearbeitet und stellte den Ehrengästen spannende Auszüge vor. In die Zukunft des Rieslings ging es im Anschluss mit einer Auswahl an Rieslingklonen der Rebenzüchtung der Hochschule Geisenheim University, die Prof. Dr. Ernst Rühl gekonnt vorstellte. Die nächsten Tage werden weitere spannende Informationen rund um den Riesling auf FB gepostet. Mir gefällt dass, denn auch ich feiere Mitte März meinen Geburtstag und natürlich mit einem Glas Riesling und zwar mitten im Rheingau. Schau in die Stories und feier mit! #WirSindRiesling

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Dinner mit sehr viel Wein

Einmal im Jahr findet im Rheingau das berühmte Rheingau Gourmet und Wein Festival statt und ich bin immer wieder begeistert, dass weltweit die Köche dem Ruf folgen. Rheingau – das Tor zur Welt! Von Südafrika bis Amerika hat das Festival einen guten Namen und so viele großartige Köche waren schon da.

Das Programm des Rheingau Gourmet und Wein Festivals ist jedes Jahr sehr vielfältig und schon früh muss man sich Karten kaufen, sonst ist es ausverkauft. Dieses Jahr hatte mich besonders der Sternekoch Vineet Bhatia mit der modernen indischen Küche neugierig gemacht. Seit den 90ern ist er in London aktiv und er war der erste Inder, der für seinen Kochstil dann 2001 mit einem Stern ausgezeichnet wurde. Er gilt als „Father of Modern Progressive Indian Food“ und sein Restaurant Kama in London wird hochgelobt. Er zaubert mit Gewürzen und vermischt die indische Küche mit der französischen und am Ende kommt ein großartiges Fine Dining Erlebnis heraus. Wir lieben die indische Küche, egal traditionell oder modern und waren deshalb auch schon oft zu Gast bei dem Pop-Up Restaurant The Bad Indian in Frankfurt. Wie es der Zufall will, hatten Freunde ebenfalls Karten für den Dinner-Event gebucht und so freuten wir uns auf den gemeinsamen indischen Abend.

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen

Doch zunächst von Anfang an. Mit einem Glas Geldermann Sekt wurden wir am Eingang von der wunderbar charmanten Johanna Bächstädt empfangen. Sie hielt auch die Eröffnungsrede zusammen mit Vineeth Bhatia hielt. Toller Start! Bald wurden wir platziert und an die feierlich gedeckten Tische geführt. Das Restaurant ist im historischen Gebäude des Kronenschlösschens auf zwei Stockwerken verteilt und die Mauern atmen Historie. Die Räume wurden behutsam modernisiert und sind sehr geschmackvoll eingerichtet mit beeindruckenden Leuchten, Blattgold und warmtonigen Farben und hochwertigem Möbilar.

Wer noch nie bei einem Dinner Event des Rheingau Gourmet und Wein Festival war, dem sei erklärt: Pro Menügang werden zwei Weine serviert. Das erklärt die vielen, vielen Gläser auf dem Tisch. Drei Gänge, zwei Gläser, plus Wasser, Champagner, Digestif (wer hat schon kurz nachgerechnet?). Man muss das Glas natürlich nicht austrinken, doch selbst wenn man nur probiert, um die Weine vergleichen zu können, ist man nach kurzer Zeit schon etwas alkoholisiert. Nun vertrage ich Wein sehr gut, trotzdem muss ich zugeben, dass so eine Weinbegleitung nicht unbedingt die Sensorik wachhält.

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Glas, Gläser, Gläser…

Ein indisches Erlebnis im Rheingau

Die Moderation des Abends übernahm der bekannte Journalist und Moderator Martin-Maria Schwarz vom Hessischen Rundfunk, der zwischendurch über die Hintergründe, die Gewürze und insbesondere die Weine informierte und dazu auch die einzelnen Winzer vorstellte.

Das Menü versprach köstliche 5 Gänge und zwar die folgenden:

Tadka Mahkni Soup / frittierte Zwiebeln

Chicken Kurchan / Paratha und schwarze Oliven Raita

Gegrillter Hummer mit Curryblatt / Dosa Kartoffeln / Kokosnuss-Limetten-Chilli

Kapi Lamm Kotlett / Khichdi Waldpilze / Pilz Papad

Orange Kardamon

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Weinbegleitung zum Dinner

Let’s drink some…

Als Aperitiv wurde ein exzellenter Champagner von Happersberger eingeschenkt und ich hätte den ganzen Abend dieses feine Getränk zu mir nehmen können, doch wir sind im Rheingau und viele weitere Weine sollten folgen! Genau und dabei stellte ich erst fest, wieviele Gläser auf dem Tisch stehen und was mir noch bevorstehen würde, denn die Weinbegleitung umfasste 6 Weine:

2016 „Halgans“ Monzinger Riesling trocken, Weingut Emrich-Schönleber, Nahe
2018 Kiedricher Riesling QbA trocken Ortsriesling, Weingut Eva Fricke

2017 Winkeler Hasensprung, GG vom Weingut Allendorf, Rheingau
2017 Marcobrunn Riesling Erstes Gewächs, Schloss Schönborn, Rheingau

1995 Rüdesheimer Berg Rottland Riesling Spätlese, Schloss Schönborn
2018 Riesling Auslese, Weingut Allendorf, Rheingau

2016 „Bramare“ Malbec Luján de Cujo
2016 „Bramare“ Malbec Marchiori Vineyard (Viña Cobos, Argentinien).

2016 Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese, Weingut Emrich-Schönleber, Nahe

2008 MEZAN . the untouched rum, Belize – als Digestif

Die einzelnen Winzer präsentierten zwischen den Menü-Gängen ihre Weine und berichteten, wie es zu der Wahl kam oder gingen auf die Besonderheiten des Weins ein. Ganz besonders freute ich mich über die Präsentation von Eva Fricke. Ebenso der Riesling von Schloss Schönborn gefiel uns ausgesprochen gut.

Let’s eat

Damit der Wein nicht gleich zu Kopfe steigt, knabberte ich zu Anfang ein bisschen an dem viel zu harten Brot (definitiv nicht indian style) und freut mich umso mehr auf den ersten Gang. Wir starteten mit einer scharfen, intensiven Tomatensuppe und ich genoss die wärmende Wirkung. Davon könnte ich täglich ein Schüsselchen genießen, denn die Suppe war geschmacklich wunderbar. In dieser Suppe mit den fritierten Zwiebeln, offenbarte sich mir die große Kunst der modernen indischen Küche (und schade, dass es nicht so weiter ging).

Zum zweiten Gang gab es Chicken Kurchan mit indischem Fladenbrot und schwarze Oliven Raita. Ein indischer Klassiker, wie ich erfahre und es schmeckte mir sehr gut und auch die Weinbegleitung war passend gewählt. Der nächste Gang ist Seafood, nämlich Hummer. Zu dem intensiv indisch gewürzten Hummerfleisch wird ein Wein aus 1995 kredenzt. Wow – das muss man dem Sommelier lassen – dass war ein Erlebnis, solch einen betagten Weißwein zu genießen! Danke an das Weingut, dass wir den edlen Bestand leeren durften. Als Wineparing jedoch hat es mich nicht überzeugt. Weder Hummer noch Wein haben sich irgendwie gegenseitig etwas gegeben, da waren wir uns am Tisch einig und dasselbe Urteil erhielt auch die Riesling Auslese. Die Süße des 3. Weingangs verklebte einfach sämtliche Geschmacksnerven und umso mehr fand ich es ultraschade, den weitgereisten Hummer gar nicht wertschätzen zu können. Solcherlei Weine mag ich zum Käse, aber nicht zum Seafood – auch wenn es indisch gewürzt ist und so wechselten wir geschlossen zurück zu Wein Nummer 2 bzw. Wasser. Wein ist und bleibt eben Geschmacksache.

Es folgte ein Lammkottlett und dazu servierte man dann klassisch einen kräftigen Rotwein aus Argentinien. Das Lammfleisch war perfekt gegart, doch die Pilze überraschten mit einem übertriebenen Knoblauch-Duft und das Papad schmeckte  muffig und war somit auch nicht jedermans Geschmack. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass es bei der gesamten Veranstaltung primär um die Präsentation der Weine geht, denn um’s Essen ging es irgendwie nicht.

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Hartes Brot

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Chicken Kurchan

Chicken Kurchan_Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Lobster von Vineet Bhatia

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Lamb chop

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Zeit für einen leichten Nachtisch!

Männer & Wein

Zum Schluss noch ein Dessert und dazu ein weiterer Wein. Wer jetzt noch wusste, welches Glas welcher Wein ist und wo oben und unten ist, hatte die Prüfung bestanden. Nein, ich scherze. Doch ich vertrage wahrlich viel Alkohol, irgendwann hört aber der Spaß auf. Die Fachleute argumentierten im Hintergrund weiter über die verschiedenen Weine und Wineparings doch an unserem Tisch hatten sich die Geschmacksnerven schon lange verabschiedet. Im Grunde war’s egal, denn zum Dessert wurde dann ein Riesling Spätlese ausgeschenkt, der so garnicht meins war. Ein Absacker zum Schluss, nämlich ein Rum aus Belize, den nahm ich noch mit, und zog dann einen Schluss-Strich.

Wenn man vor lauter Wein das Essen des Sternekochs nicht mehr schmeckt, dann hätte man eigentlich auch billig irgendwo Häppchen essen gehen können, oder? Wenn ich allerdings einen Sternekoch und seine Kochkunst erleben möchte oder exzellente Weine probieren möchte, dann bewahre ich mir lieber meine sieben Sinne. Ich trinke wahrlich gerne Wein, auch zum Essen, und sag auch nichts gegen einen Schwips und ja klar, dass dann die Sinne ein bisschen betrübt sind, doch bei Sterneküche macht das in dem Maße keinen Sinn. Wie soll das auch gehen, wenn 6 Weine plus Champagner und Digiestif vorgesehen sind und damit die gesamte Weinmenge bei mindestens 1 Flasche Wein liegt? Nach so einer Menge Alkohol können und dürfen wir nicht mehr Autofahren, aber ein kulinarisches Geschmackserlebnis aus der Sterneküche beurteilen? Das wird den Köchen nicht gerecht.

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Martin-Maria Schwarz moderiert den Event

Dinner Event beim Rheingau Gourmet und Wein Festivals 2020 im Hotel Kronenschlösschen mit dem Sternekoch Vineet Bhatia aus London mit indischer Küche

Martin-Maria Schwarz stellt den Wein vom Weingut Allendorf im Rheingau vor

Trinken oder Essen

Das Konzept eines solchen Dinners leuchtet mir nicht ein. Natürlich kann ich den ganzen Abend auch Wasser trinken, doch stehen zwei Weine zur Auswahl, möchte ich natürlich den Vergleich schmecken: Wie schmeckt Wein A zum Indian Seafood, und wie schmeckt Wein B dazu. Also probiert man schon mal von beiden Gläsern. Dazu der Welcome Sekt, der Aperitif und nicht zu vergessen der Digestif und die insgesamt sechs Weine (2 Weine pro Gang bei 3 Gängen), uiuiui. Am Ende kann man sich gerade noch das Taxi rufen, hicks. Da fällt mir der Beitrag von Franz Keller in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit dem Titel „Zwölf Gänge sind zuviel“ ein. Es ist doch irgendwann so, da kann auch der geschulteste Gaumen nichts mehr schmecken und zuviel ist einfach zuviel.

Die sympathischen Menschen an diesem Abend waren für mich das Highlight und auch die Gastfreundschaft des Kronenschlösschens, das Team in der Küche rund um den Kochstar Vineet Bhatia waren sehr sympathisch. Wir durften auch kurz in der Küche in die Töpfe gucken. Total klasse!

Wenn ich einen solchen Event mit einem wunderbaren, weltberühmten Sternekoch buche und außerdem so viel Geld ausgebe (inklusive Taxi hatten wir zu viert ganze Tausend Euro ausgegeben), dann möchte ich das auch erschmecken, doch dafür ist das der falsche Event. Kurzum, wenn ich Weine kennenlernen möchte, dann buche ich einen Wein-Verkostungstermin. Und um Sterneküche zu genießen, bevorzuge ich inzwischen vorwiegend alkoholfreie Getränke und viele Sterne-Restaurants bieten eine entsprechende Getränkebegleitung an. Die Sensorik dankt es einem.

Wie gesagt – es ist halt alles Geschmacksache und für jeden gibt es die passende Location und das entsprechende Lieblings-Geric ht sowie Event. Mich begeistert weiterhin, dass der Rheingau für gute zwei Wochen die weltbesten Köche zu Gast hat, immerhin war auch schon die beste Köchin der Welt, Ana Ros, für einen Abend da.

Mich wird man im nächsten Jahr wieder an der Eröffnungsparty treffen, denn das ist eher mein Ding (siehe hier) und apropos, mein Interview mit Benedikt Faust ist einfach unvergesslich (kommt demnächst).

 

 

 

 

 

Wandern Rheinsteig

Wanderschuhe für Frauen!

Hey, am 8. März ist Weltfrauentag. Genau, der Internationale Frauentag wird seit etwa 1911 zelebriert und ist immer wieder eine schöne Gelegenheit, die Situation der Frauen in Sachen Gleichbehandlung und Gleichberechtigung zu überprüfen. Heute schau ich mal bei ganz kleinen, alltäglichen Dingen.

Kürzlich las ich zum Beispiel in einem Artikel, dass in der Forschung zunächst immer vom Männerkörper ausgegangen wird. Dabei funktioniert doch der Frauenkörper ganz anders (Frauen und die Hormone und so…). Auch ein Auto wird auf Grundlage eines Männerkörpers konstruiert und wahrscheinlich nervt mich deshalb der Sicherheitsgurt am Busen total und wie sicher dann der Airbag ist, wo ich doch ganze 30 cm kleiner bin als mein Mann… darüber will ich jetzt garnicht nachdenken. Aber lass uns mal auf den Boden kommen. Wie läuft es sich denn so?

Wanderschuhe für Frauen

Nicht nur Autos und andere Alltagsgegenstände werden vielfach anhand eines männlichen „Role modell“ gebaut, sondern auch Wanderschuhe. Jetzt echt! Das kann der Grund sein, warum ein Wanderschuh oftmals nicht so richtig gut passt und drückt. So schön, dass ich zum Start der Wandersaison einen Frauenschuh entdeckt habe. KEEN denkt an die Frauen! Der amerikanische Wanderschuh-Experte macht das anders und das merkt man auch.

Rein ins Abenteuer!

Seit mehr als 15 Jahren entwickelt KEEN, eine privat geführte Outdoor- und Lifestylemarke aus Portland, Oregon/USA, einzigartige und vielseitige Lifestyle-Produkte, damit wir unsere Abenteuerlust in der freien Natur entdecken können.
Diese wunderbaren, leichtgewichtigen Wanderschuhe sind prima, um vom Alltag direkt ins Abenteuer stürzen.

„Consciously Created“

Der meistverkaufte KEEN-Damenwanderschuh wurde bereits 2017 eingeführt und heißt Terradora. Er ist speziell auf die Biomechanik des weiblichen Fußes maßgeschustert und hat damit längst seinen Siegeszug um die Welt angetreten. Der Schuh punktet mit einer schlanken Passform, leichtgewichtigem Tragegefühl, zuverlässiger Dämpfung, perfektem Halt und verlässlichem Schutz. Mit der Weiterentwicklung dieser frauenspezifischen Kollektion setzt KEEN jetzt im Frühjahr/Sommer 2020 in Sachen Wanderlust noch eins drauf. Für ein Plus an Komfort sorgen folgende Aspekte:

. Zusätzliche 3 mm Dämpfung in der EVA-Zwischensohle
. KEEN.KonnectFit-System zur sicheren Fersenfixierung
. Optimalen Grip mit 3 mm Stollenprofil mit der All-Terrain-Gummilaufsohle
. Flexkerben im Vorderfußbereich gewährleisten ein optimiertes Abrollverhalten
. Nahtloses Mesh-Obermaterial mit TPU-Verstärkungen
. Fersenkissen für den Bereich rundum die empfindliche Achillessehne
. Herausnehmbares PU-Fußbett mit Gewölbeunterstützung
. Atmungsaktive Mesh-Futter und wasserdichtes KEEN Dry-Membran

Keen Wanderschuhe

Umweltfreundlich ist er auch noch

Die „Consciously Created“-Philosophie bedeutet, dass zum Beispiel das verwendete Leder aus umweltfreundlicher Produktion stammt und die Gewebefasern aus recycelten PET-Flaschen oder einer PFC-freien Beschichtung sind. Und bei all dem grünen Anspruch kommt lässiger Style nicht zu kurz.

Umweltfreundlich, weil: Zunächst die PFC-freie, dauerhaft wasserabweisende Beschichtung und dazu ein Biozid-freies Fußbett. Zur Geruchskontrolle werden die Innensohlen herkömmlicherweise mit potenziell krebserregenden Bioziden behandelt, um Schweißgeruch verursachende Mikroben abzutöten. KEEN verwendet stattdessen ein natürlich vorkommendes Probiotikum, das sich bei der Geruchsbekämpfung als ebenso wirksam erwiesen hat wie die stark umweltbelastenden chemischen Alternativen. Damit hat man bei der Produktion etwa 150 Tonnen fluorierte Chemikalien vermieden und es werden zusätzlich jährlich rund sieben Tonnen schädlicher Biozide eingespart.

Ich habe den Terradora II und dieses Modell gibt‘s als Midcut, Halbschuh oder in der luftigen, membranfreien Variante Terradora II Vent (mit Mesh-Obermaterial für Atmungsaktivität und damit ideal geeignet für wärmere Klimata wie Italien oder andere schöne mediterranen Gefilde).

Kirche bei Lorch Rheingau

Kirche bei Lorch Rheingau

Frauen, los geht’s!

Jetzt kann uns nichts mehr aufhalten! Ob als Frau alleine oder in der Gruppe – lasst und viele tolle Abenteuer in der Natur erleben. Los geht’s!

Es gibt viele schöne Wandermöglichkeiten in der Region rund um Wiesbaden:

Das Hotel im Schulhaus in Lorch (siehe hier) bietet wunderbare Wanderungen hoch über dem Rhein an. Entweder entlang des Rheinsteig im schönen Weinanbaugebiet Rheingau oder im Wispertal – eine tolle Ecke. Ich war dort schon, lies hier. Die nächste Wanderung ist schon geplant:

Wann: Samstag, 07. März um 11:00 Uhr

Los geht’s am Hotel und zwar entspannte 10 km. Die Wanderung dauert mit Pausen ca. 3,5 Stunden. Zum guten Abschluss wird noch auf einen Wein eingekehrt. Toll!

Oder Wandern mit TESCH durch die Weinberge – siehe hier: Die nächste geführte Wanderung durch die Weinberge des Weingut Tesch findet Mitte Mai 2020 statt. Erfahre alles über Böden, Rebstöcke und Geschichte der Rieslinglagen. Dabei kann man die entsprechenden Lagen-Weine direkt in den Weinbergen verkosten:

Wann: 16. Mai 2020 von 14:00 – ca. 18:00 Uhr
Wo: Treffpunkt ist die Vinothek in der Naheweinstraße 99

Nirgendwo sind die Weinberge vielfältiger als an der Nahe. Auf jedem Hang ein anderer Boden. Los geht’s!

Tesch Weinberg

 

Glücksbringer

Was macht mich glücklich?

Nach jahrelangen 50-Stunden-Wochen und Pendeln in die nächste Metropole, somit also letztlich 60-Stunden-Wochen, arbeite ich seit neuem nur noch Teilzeit und dazu fußläufig zu meinem Wohnort, nämlich mitten in Wiesbaden. Plötzlich habe ich sehr viel Zeit! Doch wie geht man damit um, wenn es plötzlich keine Ausrede mehr gibt, Sport zu machen? Endlich kann ich die vielen Dinge tun, die glücklich machen. Doch was macht mich wirklich glücklich?

Zunächst starte ich mit Wäschemachen, denn der Stapel Kochwäsche starrt mich schon seit Sonntag streng an. Die Spülmaschine ist auch noch auszuräumen und der Blogbeitrag von gestern muss dringend überarbeitet werden. Die Sonne scheint, doch das kann ich morgen auch noch genießen, weil ich hab ja jetzt sooo viel Zeit. Leider ist dann am nächsten Tag der Himmel bewölkt und ein neuer Wäschestapel schaut mich auffordernd an.

STOP!

Wie man lernt glücklich zu sein

Glücklich Leben will gelernt sein und erfordert Konsequenz. Manchmal muss ich konsequent früh zu Bett gehen, um morgens den Sonnenaufgang zu bestaunen. Ebenso konsequent muss ich meine Sport-Termine einhalten, denn zu lange auf der Couch oder Hängematte tun mir auch nicht gut. Also ein Gerüst aus beglückenden Terminen ist schon wichtig. Andererseits muss man auch mal alle Fünfe grade sein lassen, denn Dinge ändern sich und wer weiß schon auf Knopfdruck, was glücklich macht. Während den einen die Vorbereitungen auf den nächsten Marathon glücklich machen, ist es bei mir vielleicht eher ein regelmäßiger Filmabend oder ein Spaziergang im Sonnenaufgang, wenn alles noch frisch und ruhig ist. Wenn man lange alles aufschieben musste weil: „Dafür habe ich leider keine Zeit, ich muss jetzt los zur Arbeit“, der muss erst einmal nachspüren, was das Richtige ist.

So etwas braucht Zeit und muss sich entwickeln. Sonst hechtet man dem Glück hinterher und irgendwann wacht man auf und denkt – hä, ne, das war das Glück des anderen, meins sähe anders aus. Dann ist gut, wenn noch genügend Lebenszeit da ist, einen neuen Weg einzuschlagen.

Ganze 4 Wochen habe ich mir Zeit gelassen. Jetzt weiß ich zumindest folgendes:

1.) Ich möchte vorerst keinen Hund zum Spazierengehen.

2) Hardcore Sport-Training macht mich nicht glücklich

3) Lange Kaffee-Latte-Nachmittage geben mir nichts.

Doch hey, Filme machen mich glücklich. Sonnenschein und Natur machen mich auch glücklich. Zeitung lesen finde ich auch ziemlich inspirierend und klasse. Klar, die Bücher aus der Reihe „Glücksorte“ machen auch glücklich. Schwubbs, habe ich ein paar neue Hobbies, um die ich mein neues Leben baue. Stay tuned! Und wie lebst Du so ein glückliches Leben?

P.S. Die Wiesbadenerin Wibke Glück bringt regelmäßig eine Glücksfibel raus und zudem inspiriert sie mit einem Podcast und einer Facebook-Gruppe. Klick mal vorbei!

Frauen die Bärbel heißen…

Mit Vorname heiß ich Bärbel und zwar nicht Barbara, sondern Bärbel. Kein sehr häufiger Vorname und auch nicht so schick. Immer wieder trifft man auf diesen Frauennamen. Wer kennt sie nicht, die Moderatorin beim HR: Bärbel Schäfer? Genau.

Wenn ich im Ausland bin, versteht man oft meinen Vorname nicht. In den USA und englischsprachigen Ländern sag ich daher meist „like bear and a bell“ und dann finden die meisten den Name ganz witzig und zumindest können sie ihn aussprechen.

Bärbel aus dem Rheingau

Im letzten Jahr bei den Rheingauer Weinwochen in Wiesbaden traf ich Bärbel, die wunderbare Leiterin des Weingut Prinz von Hessen, das in Johannisberg im Rheingau seinen Sitz hat. Die Weine sind sehr empfehlenswert und dazu mag ich den völlig übertriebenen kitschigen Stil der Etiketten mit dem rot-weiß-gestreiften Detail am Flaschenhals. Zuletzt hatten wir den Riesling Kabinett Royal, ein sehr guter Tropfen und so wird er beschrieben: „Eine stilgerechte Interpretation des Kabinetts, wie wir sie definieren. Ein eleganter und mineralischer Riesling, der mit seinem leichtem Alkoholgehalt dazu einlädt, auch mal ein Glas mehr zu genießen.“

Danke an Bärbel im Rheingau. Wir fanden ihn prima!

Prinz von Hessen Riesling

 

Bärbel aus Rheinhessen

Bei der Eröffnungsparty vom Rheingau Gourmet und Wein Festival im Kloster Eberbach traf ich eine weitere Wein-Expertin mit Name Bärbel. Dieses Mal aus Rheinhessen vom Weingut St. Antony in Nierstein, wo ganz wunderbare Weine produziert werden. Die Etiketten sind reduziert und stylish in Schwarz-Weiß. Der Wein wird bio-dynamisch angebaut und ist sogar von Demeter zertifiziert. Der Riesling vom Roten Hang beeindruckte mich sehr mit seiner milden Note. Keine Frage, dass ich demnächst den Rhein entlang nach Nierstein fahre. Wie’s der Zufall so will gibt es dort auch ein Glücksort , genau, im Buch „Glücksorte in Rheinhessen“ von Kristin Heeler – kennst Du?

St Antony Nierstein

Doch zurück zum Wein. Frauen die Bärbel heißen scheinen ein Faible für guten Wein zu haben – mich eingeschlossen! Seither freue ich mich immer, auf Frauen zu treffen, die Bärbel heißen und hey, wenn dabei noch solche spannenden Wein-Entdeckungen rauskommen? Sowieso, Frauen und Wein – eine wunderbare Kombination. Zeigt ja auch der Film „weinweiblich“, der gerade erschienen ist und bei dem u.a. die wunderbare Theresa Breuer mit dabei ist.

Theresa Breuer

P.S. Es gibt übrigens ein Buch mit dem Titel: Frauen, die Bärbel heißen

Reiseführer oder Web?

Kurz vor meinem Abflug nach Kreta stelle ich mal die Frage in die Runde: Wie bereitest Du Dich eigentlich auf eine Reise vor? Wie macht man das am besten oder muss man sich überhaupt vorbereiten? Reicht es nicht einfach, in Urlaub zu gehen/fahren/fliegen?

Klar, Urlaub ist alleine schon klasse, aber vielleicht willst Du vom Land und den Leuten auch etwas erfahren, statt nur auf der Sonnenliege zu liegen. Genau, und egal ob Kurzreise oder längere Rundreise, ein Urlaubsziel ist zunächt ein unbekannter Fleck und deshalb macht es schon Sinn, sich im Vorfeld ein bisschen zu informieren: Welche Sprache spricht man, was sind die kulinarischen Spezialitäten oder welche kulturellen Highlights bietet das Ziel oder für was ist der Ort besonders bekannt. Mir im Vorfeld über die Urlaubsregion zu informieren, bedeutet für mich auch Reise-Vorfreude. Ich tauche dann schon vorher ein bisschen ein in das Land und freue mich, es bald in Wirklichkeit zu erleben.

Neben Reiseführer in Buchform lese ich verschiedene Blogs und auch mal einen inspirierenden Zeitungsbericht. Zur Orientierung in der Reiseregion hilft mir Google Maps und vielleicht auch mal ein Stadtplan. Jede touristische Region hat inzwischen auch eine App, die man sich aufs Handy laden kann, damit an unterwegs aktuelle Tipps erhält (wenn das Netz gut ist), man sich über Öffnungszeiten oder Eintrittskosten einzelner Stätten informieren kann.

Michael Müller Verlag Reiseführer

Wie machst Du das – im Urlaub oder davor?

Im letzten Jahr war ich zu einigen Kurzreisen unterwegs: Holland, Sardinien und Sizilien und für jede Destination hatte ich freundlicherweise vom Michael Müller Verlag den entsprechenden Reiseführer zur Verfügung gestellt bekommen. Hier habe ich schon die nächsten auf dem Nachttisch liegen: Für die Cote d’Azur.

Die blauen Bücher im DIN A5 Format kennt man, denn sie sind gefühlt schon immer auf dem Markt. Neuerdings gibt es auch für einige Städte die City-Guides mit dem Titel  Stadtabenteuer. Diese Reihe zu weltweiten Metropolen, hat sogar den ITB BuchAward in der Kategorie: Beste neue Reisebuch-Reihe erhalten. Kurzum, Reiseführer sind immer noch aktuell und werden offensichtlich gerne gekauft und gelesen.

Doch das Reisen hat sich stark verändert, Internet gibt es fast überall und auch Reiseblogger bieten umfangreiche Tipps für die Riesevorbereitung. Manchmal will man vielleicht auch nur ein Taschenkalender großen Reiseführer statt einen Schmöcker mit zweihundert Seiten, in dem sogar die politischen Rahmenbedingungen des Urlaubslandes besprochen werden.

Ich frage ich mich dann also – wie soll ich’s machen und welche Informationsquellen sind nun die besseren bzw. welche Reiseführer eignen sich am besten.

Vorfreude mittels Reiseführer?

Ein bisschen will ich mich schon auf das Reiseziel vorbereiten (wegen der Vorfreude). Also was jetzt: Ein dickes Buch kaufen, das am End doch komplett veraltet ist, wenn ich losfahre und dann mag ich die Tipps des Autors vielleicht gar nicht , weil zu hochpreisig oder zu kulturlastig oder einfach langweilig? Also nur ein Bildband? Ich überlege. Habe ich jemals ein Hotel oder Restaurant aus einem Reiseführer angesteuert? Ganz ehrlich? Nein! Es ist entweder nicht mein Geschmack oder nicht meine Preisklasse. Ganz anders jedoch bei den Blogger-Tipps oder einem Magazin-Beitrag (die Süddeutsche hat einen schönen Reiseteil ebenso die Zeitschrift GEO Saison). Dort hole ich mir viel Information und probiere es vor Ort auch wirklich aus.

Reiseführer sind für die Vorfreude

Für die Vorfreude und die grobe Reise-Vorbereitung nutze ich schon mal gerne einen Reiseführer. Schwarz auf weiß steht dann da sehr detailliert beschrieben, wo man hingehen soll, wie lange generell in diesem Land die Geschäfte geöffnet haben, wo kann man die Tickets erwerben und wann der berühmte Aussichtsstum eigentlich gebaut wurde. Das darf dann gerne ein ausführlicher Schmöcker sein, am besten noch mit vielen Bildern und Kartenmaterialien. Dieser Reiseführer bleibt dann aber zuhause, denn er ist für mich maximal zur Vorbereitung und Einstimmung auf das Reiseziel da. Sowas Schweres nehm ich niemals mit (weil, Reisen mit leichtem Gepäck). Inzwischen überlege ich daher, mir so ein Buch nur in der Bücherei auszuleihen und es nach ein paar Wochen wieder zurück bringen – Thema Ressourcenschonung. Denn vor Ort schau ich nicht in den Reiseführer. Niemals. Bin ich nämlich endlich unterwegs, lass ich mich gerne mal treiben.

Oft habe ich auch schon festgestellt, dass die im Reiseführer aufgeführten Öffnungszeiten gerade mal nicht gelten, weil es gerade einen Streik oder Bauarbeiten gibt… es gibt soviele Gründe. Klar, das Buch war ja auch mindestens ein Jahr vorher geschrieben worden und in Palermo werden die Öffnungszeiten eher kurzfristig entschieden und auch die Spanier lassen das eher den Sonnenstand entscheiden, ob nun geöffnet ist oder nicht. Kurzum, unterwegs verlasse ich mich eher auf die Infos vor Ort oder das Internet.

Apps für den Urlaub

Obwohl sehr technikaffin und Blogger, nutze ich die vielen Touristik-Apps die es gibt so gar nicht. Für jedes Museum, jede Ausstellung, ja, sogar für’s Outlet Wertheim Village Outlet gibt es inzwischen eine App. Visit Scotland, Visit Paris… alle haben sie jetzt auch eine App, die erstens ruckelt oder nicht auf meiner Handy-Version funktioniert. Zugegeben, da bin ich old school und schau lieber direkt auf die Website oder in den Prospekt der örtlichen Tourist-Info. Einzige Ausnahme: Metro-Plan, denn da ist eine App bzw. Google Maps in der jeweiligen Stadt wirklich eine tolle Hilfe.

Wie geht es Dir? Schreib mir eine Email, denn es interessiert mich wirklich, wie andere Reisende sich vorbereiten. Ich muss jetzt schon packen, denn das Wetter soll umschlagen und Regenschauer sind angekündigt, seufz. Reisen mit leichtem Gepäck erfordert hier eine gute Vorplanung.

Food Selfie

TV-Tipp für Genussmenschen

Selten schau ich heuzutage noch Fernsehen, auch kein Netflix oder so, doch wenn die neue Staffel von Kitchen Impossible startet, stell ich mein Handy aus und will nicht gestört werden!

Kennste nicht? Dann aber schnell in der Mediathek die alten Folgen anschauen, das lohnt sich! Endlich eine Sendung, die richtig Spaß macht.

Kitchen Impossible im Rheingau

Jetzt am kommenden Wochenende, am 16. Februar 2020, ist ein Bekannter in der Sendung und es spielt ganz in der Nähe. Ja, genau, Franz Keller, der ehemalige Küchenchef von der Adler-Wirtschaft in Hattenheim, ist mit von der Partie. Yeah, immerhin einer der besten Köche des Rheingau. Zudem ein solcher Charakterkoch, das wird lustig. Ich freu mich sehr darauf. Es wird ein Generationen-Kochen, yeah!

Von Beginn an bin ich großer Fan und die Fangemeinde rund um die Koch-Sendung von und mit Tim Mälzer wird immer größer. Egal ob jung oder alt, alle Altersgruppen sind begeistert und es gibt inzwischen sogar eine Facebook-Gruppe. Der bin ich natürlich auch schon beigetreten. Tatsächlich muss ich schon ein bisschen aufpassen, dass ich mich von dem schnoddrigen Mundwerk nicht anstecken lasse. Montagmorgens nach der Sendung ist das Wort „Fickscheiße“ schon fast gängiges Vokabular bei mir. Nein, nicht wirklich, doch es ist schon ansteckend, einfach mal alles rauszuplappern was das Zeug hält… Schau’s Dir an, wenn Tim Mälzer loslegt.

Kitchen Impossible mit Tim Mälzer

Doch der eigentliche Charme der Sendung liegt bei den Gerichten, die zubereitet werden und zudem, an welchen Orten und bei welchen Menschen gekocht wird: Mal ist es ein Foodmarket in Mexiko oder eine italienische oder marokkanische Privatküche. Schon die ganze Welt habe ich kulinarisch mit der Sendung bereist und zum Glück gibt es immer wieder neue Folgen. Schau hier geht’s zur VOX Internetseite mit mehr Infos.

Rezepte Nachkochen aus Kitchen Impossible

Demnächst treffe ich auf einer Blogger-Reise die wunderbare Bloggerin von LeckerundCo, denn Sie kocht die Gerichte aus der Sendung direkt nach und publiziert die entsprechenden Rezepte. Egal ob das Reisfleisch aus Wien oder die Shakshuka aus Tel Aviv. Große Klasse, Tina!

Nächster Termin: 16. Februar 2020 um 20.15 bei VOX
Alternativ in der Mediathek. Viel Spaß wünsche ich!

Kurhaus Wiesbaden

Genießen in Wiesbaden

In den Wiesbadener Kurkolonaden feiert das Fein & Wein Tasting Festival  demnächst Premiere: Probieren, Schlendern und Einkaufen: Am 28. und 29. Februar findet die Messe für Genussmenschen und Weinliebhaber statt und für Dich als Leser gibt es bei mir Rabatt!

Fein & Wein in Wiesbaden

Die junge, feine Probier-Weinmesse „Fein & Wein“ feiert im Februar 2020 in Wiesbaden Premiere und das kann man dort Erleben: Vom familiengeführten Weingut aus deutschen Landen bis Fachhändler internationaler Weine – das Fein & Wein Tasting Festival bringt die ganze Welt des Weines in die hessische Landeshauptstadt. Am 28. und 29. Februar bieten rund 50 Aussteller in den Kurhaus Kolonnaden über 200 verschiedene Weine als auch internationale Delikatessen wie Käse, Salami, Schinken, Olivenöl und Süßes zur freien Verkostung und zum Verkauf an. Auch passende Wein-Accessoires findet der Genießer vor Ort.

Am Ende des Beitrags findest Du einen Rabattcode und Du erhältst vergünstigt Eintritt. Komm vorbei und schau beim Stand der Glücksorte-Autorinnen vorbei!

Das Messe-Angebot richtet sich an private Weinliebhaber genauso wie an Fachbesucher aus Handel, Gastronomie und Hotellerie, die nach dem Besonderen suchen. Erzeuger und Händler informieren über Herkunft, Jahrgang und spezifische Merkmale ihrer Weine. Wer seine Lieblinge gefunden hat, kann seine Bestellung direkt nach Hause liefern lassen.

Es wird 3 Sessions geben

Sessions: Freitag, 28.2. von 18 – 22 Uhr
Samstag, 29.2. von 13 – 17 / 17 – 21 Uhr
Ort: Kurhaus Wiesbaden (Kolonnaden), Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden

Abendsession im Vorverkauf: 14 EUR | Abendkasse: 18 EUR pro Person
Nachmittag im Vorverkauf: 12 EUR | Tageskasse: 16 EUR pro Person.
Einlass ab 18 Jahren, Haustiere haben keinen Zutritt

Im Eintrittspreis enthalten: Ein schönes Probierglas, ein 5 EUR Einkaufsgutschein und eine 0,2 l Flasche Mineralwasser.

Für das leibliche Wohl sorgt außerdem das Kurhaus-Restaurant Lambertus mit kalten und warmen Snacks sowie alkoholfreien Getränken (nicht im Preis enthalten). Mehr Infos und das Ausstellerverzeichnis findest Du hier: www.tasting-festival-wiesbaden.de

Vergünstigter Eintrittspreis für die Fein & Wein

Meine Blogleser können die Eintrittskarten günstiger erhalten, denn mit dem Rabattcode gibt’s Rabatt im Vorverkauf: „wiesbaden30“. See you!

Fein Events

Ich werde mit meinem Buch „Glücksorte in Wiesbaden“ mit dabei sein und bringe auch die schönen „Glücksort“ Fußmatten mit. Die Autorin Kristin Heeler vom Blog „Rheinhessenliebe, wird ihr neues Buch „Glücksorte in Rheinhessen“ vorstellen und am Samstag zur Signierstunde mit dabei sein.

 

Kontakt: LAUT UND LECKER T: 06155 831974 / www.lautundlecker.com  – Lutz Kehden

Die „Fein Events“ sind eine aufregende, vielseitige Veranstaltungsreihe der Design- und Genusserlebnisagentur LAUT UND LECKER. Diese reicht vom ideenreichen Design- und Genussmarkt über spannende Tastings bis hin zu sommerlichem Gartenvergnügen sowie feinem, weihnachtlichen Geschenke-Shoppen. Alles fernab von alltäglicher Massenware und an charmanten Veranstaltungsorten in den großen Rhein-Main-Metropolen.

Glücksorte in Wiesbaden Bücher

Wiesbaden’s Glücksorte in Buchform

Wiesbaden hat viele Glücksorte und das zeigen auch immer wieder Beiträge in diesem Blog. Deshalb gibt es inzwischen auch ein Buch von mir mit dem Titel: Glücksorte in Wiesbaden.

Es war so, dass der Droste-Verlag in der Buch-Reihe „Glücksorte“ unbedingt eine Ausgabe für Wiesbaden veröffentlichen wollte, denn es gab bisher nur „Glücksorte Rhein-Main“ mit ein paar wenigen Wiesbadener Hotspots. Und weil ich mit meinem Happyblog überzeugte, durfte ich dann im Sommer 2019 die Ausgabe für Wiesbaden herausgeben.

Das Buch ist inzwischen in Buchhandlungen, im Internet, im Museum und in vielen kleinen Läden der Stadt erhältlich. Die Auswahl der Orte hat so viel Spaß gemacht und es gab mir außerdem die Chance, die Stadt Wiesbaden noch ein bisschen besser kennen und lieben zu lernen. Zum Beispiel das Freudenberger Schloss. Seit das Festival „Folklore“ nicht mehr dort oben stattfindet, bin ich nicht mehr regelmäßig dort. Dabei ist es auf der Höhe in Richtung Frauenstein so schön. Wunderschön! Ach, und es gibt viele andere schöne Lieblingsplätze in der Stadt.

Die Auswahl der Glücksorte

Bei der Auswahl hatte mir der Droste-Verlag freie Hand gelassen und so findest Du im Buch eine sehr subjektive und persönliche Auswahl. Weil ich immer wieder gefragt werde, sage ich es noch einmal ganz deutlich:

Niemand musste für den Buch-Eintrag bezahlen und niemand hat mich bestochen und auch keine Algorithmen haben sich in den Auswahlprozess eingemischt! Ganz alleine ich habe entschieden, wer meine 80 Glücksorte sind und naja, wenn man mich heute, ein Jahr später nach Manuskript-Abgabe fragt, dann ist das immer noch so. Vielleicht bis auf zwei, drei, denn Dinge ändern sich auch mal. Zu meinem großen Bedauern hat nämlich bei einem Laden inzwischen der Besitzer gewechselt, ein Laden hat geschlossen und bei einem anderen hat sich das Angebot so verändert, das ich nun überlegen muss, ob mich der Glücksort wirklich noch glücklich macht oder ob ein anderer Lieblingsort doch eher ein Glücksort ist. Manchmal ist das eben so. Wird ein neuer Glücksort eröffnet, entdeckt man vielleicht, das dieser noch glücklicher macht und weil ich nur 80 Seiten zur Auswahl habe, kann es sein, dass in der nächsten Ausgabe aktualisiert werden muss.

Vielleicht hast Du ja auch einen Glücksort, den Du mir empfehlen möchtest? Dann schreib mir unbedingt eine Email an baerbel(at)farbenfreundin.de!

Das Buch Glücksorte in Wiesbaden

Kurzum – die Auswahl, der Text und die Fotos im Buch sind von mir. Es ist alles Handarbeit. Das merkt man auch daran, dass immer noch ein paar Tippfehler drin sind, seufz, ja, die Tippies und ich…

So ein Buch ist ein richtiges Werkstück und wie ein Architekt ein Haus baut, brauchte es einen Plan und genau, einen Zeitplan. Nach dem ich den Buchvertrag erhalten hatte, ging es zunächst an die Auswahl der Orte, dann ans Schreiben. Die Auswahl war schnell erledigt, sogar an die hundert Lieblingsorte hatte ich aufgelistet, doch die klassischen Sehenswürdigkeiten werden in jedem Reiseführer beschrieben, deshalb fielen einige wieder raus. Es sollten nur wirkliche Highlights oder Geheimtipps ins Buch kommen. Nach einigen Diskussionen mit Freunden, Verwandten und langjährigen Wiesbadenern stand dann auch irgendwann die Auswahl. Dann kam der Schreibprozess. Doch was noch fehlte waren die Fotos.

80 Orte – 80 Fotos

Nach einem ausführlichen Auswahlprozess tickte die Uhr schon recht laut, denn der Zeitplan war ziemlich knapp. Ich hatte im September 2018 den Buchvertrag unterschrieben und plötzlich hatten wir Winter. Ach herrje, ich wollte doch schöne Fotos mit Sonne und blühenden Sommerblumen!

Das mit den Sommerblumen sollte schwierig werden, doch zum Glück konnte ich auf ein großes Foto-Archiv zugreifen, denn als Blogger mache natürlich regelmäßig schöne Fotos in Wiesbaden. Außerdem hat mir der Droste-Verlag dann noch eine Fristverlängerung gegeben, damit wirklich sonnige Fotos ins Buch kommen. Man soll ja auch sehen, dass es Glücksorte sind, nicht wahr?

 

Minigolf-Anlage in Wiesbaden

So schön ist die Minigolf-Anlage Straßenmühle in Wiesbaden

 

Von den 80 Orten sind letztlich auch 79 Fotos von mir. Beim Fortepiano habe ich auf ein Bild vom Fotografen zurück gegriffen, weil sein Foto einfach so viel besser ist. Außerdem ist mein Portraitfoto von meiner Lieblingsportraitfotografin Sabine Kristan. Alle anderen Fotos sind von mir und ich schwör’s, es ist sogar auch ein Handy-Shot mit dabei, denn tatsächlich können Handys inzwischen echt klasse Fotos machen. Wobei mein Lieblingsmensch mich bei den Fotos wunderbar unterstützt hat, denn ein bisschen aufgehellt werden musste das eine oder andere Foto.

Insgesamt hat das Projekt unheimlich viel Spaß gemacht. Die Zusammenarbeit mit den Machern der Glücksorte, dieser vielen schönen Läden und Institutionen in der Stadt. Dazu die Zusammenarbeit mit der Lektorin, den Mitarbeitern des Verlages und auch die Treffen auf der Buchmesse in Frankfurt und die Interaktion mit den anderen Glücksorte-Buchautoren war eine große Bereicherung.

Endlich Autorin

Vor 10 Jahren startete ich diesen „Happyblog“ mit dem ich für ein glückliches Leben und die schönen Dinge inpirieren möchte. Es geht um Reisen und Genuss und auch immer mal wieder um Wiesbaden. Mit diesem „Glücksorte“ Buch gibt es nun auch ein Buch von mir und das macht mich mächtig stolz.

Ein Buch, dass die schönen Seiten von Wiesbaden zeigt: 80 Orte, 80 Fotos, eine Karte und ganze 166 Seiten – ein gedrucktes Buch, das wir in den Händen halten können und hoffentlich viele Leser inspiriert, auf Entdeckungsreise in der hessischen Hauptstadt zu gehen.

Vielleicht wird man inspiriert, doch auch mal als Mann ins Frauenmuseum zu gehen oder man macht sich als passionierter Rotweintrinker auf zur Apfelweinkelterei Emmel nach Bierstadt auf einen Schoppen mit Handkäs?  Vielleicht spaziert man als Literat einfach mal zum Goethestein oberhalb von Frauenstein?

Es gibt viel zu entdecken in der Region und einige Geheimtipps kenne ich selbst noch nicht. Wie gesagt, da freue ich mich über eine Email von Dir, bitte schreib mir doch Deinen Glücksort! (EMail hier)

Stadtmagazin Sensor Wiesbaden Beitrag

Beitrag über das Buch im Stadtmagazin Sensor Wiesbaden

In der Presse und bei hr2 im Radio

In einem Interview mit Martin Maria Schwarz plauderte ich über meine Glücksorte und auch mit Brigitte Lampert von der Kulturredaktion des Wiesbadener Kurier. Sie hat dann einen wunderbaren ganzseitigen Bericht über mein Buch veröffentlicht. Auch das Stadtmagazin Sensor und das IHK Magazin haben berichtet und sogar in der Sonntagsausgabe „Freie Presse“ in Sachsen gab es einen Bericht.

Auch in 2020 präsentiere ich das Buch. Mitte Februar stelle ich im Wiesbadener Presseclub meine Arbeit vor und am 1. April gibt es eine Lesung mit meinem Lieblingsbuchladen „VorOrt“ in Bierstadt: Bei Gramenz Gartenbau im Foyer darf ich eine Lesung geben und das passt sehr gut, denn die gestalten mit ihren Gärten wunderschöne Glücksorte.

Tanja vom Blog „Rheingauprinzessin“ hat zusammen mit Martin das Buch „Glücksorte im Rheingau“ veröffentlicht und deshalb stellen wir unsere Bücher bei einer Lesung in Oestrich-Winkel vor: Am 27. März im Buchladen Markus Idstein.

Komm und schau vorbei bei den #Glücksorten!

 

P.S. Bücher kauft man lokal!

Natürlich könnte ich hier jetzt einen Amazon-Link posten und Affiliate-Werbung machen, wie so viele anderen Blogger auch. Doch zum Geldverdienen gehe ich tatsächlich noch arbeiten und Bücher kaufen sich einfach viel schneller im lokalen Buchhandel (heute bestellt, morgen im Laden erhältlich).

Übrigens: Auch am Sonntag kann man mein Glücksorte-Buch kaufen, denn es ist im Bookshop des Wiesbadener Landesmuseum erhältlich, ebenso im Schloss Freudenberg und im Frauenmuseum auch.

Also kurzum, KEIN Affiliate-Link (siehe auch hier), obwohl das Buch natürlich bei Amazon, Thalia und Co. im Onlineshop erhältlich ist.

 

 

Edinburgh at night

Restaurant-Tipp Edinburgh

Wir kamen ins Restaurant und es saßen fast ausschließlich Asiaten drin. Bleiben oder Gehen? Wir hatten nach einem Fine-Dining Restaurant gesucht und die Fotos auf Instagram hatten uns neugierig gemacht. Wir blieben also…

Und es war gut so! Der erste Eindruck kann eben auch mal täuschen und wie man sieht, auch Chinesen essen gerne Fine Dining und offensichtlich hatte der gute Ruf und die tollen Fotos auf Instagram viele Touristen aus Asien angelockt. Zu Recht!

The Grain Shore in Edinburgh

Die Lage: Unweit der Royal Mile, also mittendrin. Trotzdem ist das Restaurant sehr individuell und besonders. Man sitzt im 2. Stock eines historischen Gebäudes an kleinen Tischen mit Kerzenschein. Der Service total sympathisch und die Küche exzellent. Trotz Feiertagstrubel über Weihnachten und full house und trotz der vielen Touristen zum Jahreswechsel war die Stimmung gemütlich und entspannt. Das Restaurant hat keinen Stern, dabei ist die Qualität ausgezeichnet, tatsächlich haben wir selten ein so fein abgestimmtes Menü serviert bekommen.

Guide Michelin weiß halt auch nicht immer alles. Die Foie Gras war jedenfalls die Beste, die wir je gegessen haben. Das muss man erst mal nachmachen – zumal in einem Restaurant außerhalb Frankreichs! Mein vegetarisches Menü im Anschluss passte perfekt und ich wurde von einem winterlichen Pilzgericht überrascht, das fast schon frühlingshaft schmeckte. Klasse!

Wein ist in Schottland leider exorbitant teuer. Zudem hatte ich den Abend mit einem ordentlichen Whiskey eingeläutet, also gönnte ich mir nur glasweise ein bisschen Sauvignon Blanc dazu. Auch der war hervorragend und zudem großzügig eingeschenkt.

The Grain Store Restaurant Edinburgh

Vorspeise Lachs – The Grain Store Restaurant Edinburgh

The Grain Store Restaurant Edinburgh

Foie Gras – The Grain Store Restaurant Edinburgh

The Grain Store Restaurant Edinburgh

Polenta mit Pfifferlingen – The Grain Store Restaurant Edinburgh

The Grain Store Edinburg

Auf den Punkt gebraten! The Grain Store Edinburg

 

Fine Dining in Old-Town Edinburgh

Kein Wunder also, dass der Laden so voll war. Zudem sind die Chinesen eben ein reiselustiges Volk, das sehr gerne isst. Zudem lag es auch am Datum, denn an Weihnachten essen die Einheimischen wohl lieber zuhause. kurzum, wir hatten einen perfekten Abend und meine Empfehlung daher: Vergiss die Sterne, geh nach Gefühl! Wer in Edinburgh gut essen möchte, sollte hier hingehen:

The Grain Store
30 Victoria Street, Edinburgh, EH1 2JW, Scotland

P.S. Einzig die Bildqualität meiner Fotos ist nicht perfekt, doch bei Kerzenschein und romantischer Stimmung klappt das mit der Technik eben nicht immer… Besser sich auf der Website des Restaurants einstimmen lassen.

Edinburgh Old Town

Edinburgh Old Town

Balmoral Edinburgh

In Schottland isst man im Pub

Für die Schotten ist der Pub das zweite Wohnzimmer und wenn man Hunger hat, bestellt man sich dort auch mal Fish and Chips – oder auch etwas Anderes. Während meines Aufenthalts habe ich mich mal durch die Gastronomie probiert.

Das Hotel auf dem Foto oben ist das Luxushotel Balmoral. Ein großartiges Fünfsterne-Hotel der RoccoForte-Gruppe. Es liegt mitten in der Stadt und klar, an diesem Haus kommt man nicht vorbei, deshalb bin ich zur Teatime auch mal rein, doch mir war es mehr nach dem Urtümlichen, dem Regionalen, also dort, wo sich das Volk tummelt. Deshalb zog es mich in Edinburgh eher in die Pubs um die Ecke. Dort ist’s dann gemütlich wie in der Wohnküche bei Oma, und das Drumherum auch eher vielleicht altmodisch und gediegen. Aber in den Pubs hat das schon wieder Stil und ist auf jeden Fall gemütlich – passend zu den frostigen Temperaturen. Wichtig auch: Ein langer Tresen mit einer großen Auswahl an Gin, Whiskey und Bier. Manche Pubs bieten auch Live-Musik an und zunächst war ich mir unsicher, ob ich das so klasse finde. Doch meistens waren die Konzerte grandios und zudem kostenlos und auch wenn es laut war – eine gelungene Abwechslung am Abend! Reden wir einfach überbewertet, denn Musik lässt den Alltag vergessen und passt irgendwie auch besser zum alkoholischen Getränkeangebot in den Pubs. Hat man zwischendurch Hunger, gibt es Fish & Chips. Immer, und auch immer zu einem akzeptablen Preis. Mein Lieblingspub nach ein paar Tagen in Edinburgh ist der folgende:

The Barony – Pub im New Town von Edinburgh

Hier trifft sich jung und alt, mit Hund, Kind oder ohne – kurzum, alle Bewohner aus der Umgebung und auch Besucher und die bunte Mischung machts. Geöffnet von morgens bis spätabends und der Service immer freundlich und hilfsbereit. Die Küche ist bodenständig und gut und es gibt vom Nachmittagstee bis zum Absacker in der Nachts einfach alles, was man kulinarisch vielleicht brauchen könnte.

Barony Pub Edinburgh

The Barony Pub Edinburgh

Best Pub in Edinburgh

Best Pub in Edinburgh

Stockbridge

Jeder Stadtteil hat ein paar schöne Pubs. Die einen sind klein und wirklich wie ein Wohnzimmer, dass die Gespräche stoppen, wenn ein neuer Gast reinkommt und man zunächst gemustert wird. Dann gibt es noch die Pubs, die eher wie eine Bar wirken oder eine kleine Kneipe von nebenan. Da fällt mir in Stockbridge, einem wirklich sehenswerten Stadtteil, die St Bernard’s Bar ein, die sich in der Hauptstraße befindet: Vielleicht 10 Sitzplätze an der Bar, that’s it und dabei so sympathisch und sehr kuschelig! Stockbrigde ist eine Mischung aus dörflich und hip. Der Ort am Ufer des Water of Leith wird von eleganten georgianischen und viktorianischen Reihenhäusern bestimmt und neben schicken Feinkostläden, Fachgeschäften und Secondhandlungen ist dann auch der Eingang zum großen Botanische Garten. Etwas weiter die Hauptstraße entlang kommt dann das Restaurant The Scran & Scallie – total überbewertet!

Stockbridge

Stockbridge

Fresh oysters at Leith Harbour

Fresh oysters in Edinburgh

Meistens isst man total lecker!

Doch es gibt die berühmten Ausnahmen, wo man sieht, dass viele Bewertungen nicht immer Gutes verheißen. Schon von zuhause aus hatte ich in dem Ableger des Sterne-Restaurants Kitchin, dem hochgelobten Restaurant Scran & Scallie eine Reservierung getätigt, denn, klar, die Location wollte ich unbedingt besuchen! Auf Tripadvisor und in der Presse hochgelobt, in einem alten Ladenlokal im Stadtteil Stockbrigde. Von außen wirkte es urgemütlich und ich freute mich auf den Abend. Nach einem Bummel durch Stockbridge war es dann auch irgendwann so weit und endlich Zeit für den Tisch. Man bot mir den Platz neben der Kinderspielecke mit Blick zur Toilette an (oh ja, ich liebe Kinder, nicht aber beim Candle Light Dinner abends um halb zehn). Trotz der späten Uhrzeit und der wochenlang vorher getätigten Reservierung ließ sich da nichts machen. Das schummrige Licht und die Aussicht auf einen gemütlichen Abend verzauberten mich und so ignorierte ich die ersten Anzeichen, dass dieser Laden sein Geld nicht wert sein würden. Wir bestellten und freuten uns, auch wenn die Preise und nochmehr die Weinpreise einem die Tränen in die Augen trieben. Wenn man aus dem Weingebiet kommt und dann für ein 0,1 Gläschen lauwarmem Wein mit mäßiger Qualität rund 8 Euro aufgeschlagen werden, ist das schon hart

Zum einen bestellten wir die berühmten Klassiker, also Haggies und Ragout, doch zum anderen auch Leichtes: Risotto mit Krabben und Fisch zum Hauptgang.

Fischgeschäft in Edinburgh

The Menue

The Scran & Scallie, Edinburgh

Haggis at The Scran & Scallie, Edinburgh

The Scran & Scallie, Edinburgh

Risotto with a crab scale – The Scran & Scallie, Edinburgh

The Scran & Scallie, Edinburgh

Fish at the Scran & Scallie, Edinburgh

The Scran & Scallie, Edinburgh

Meal with a bone – The Scran & Scallie, Edinburgh

Meine Zähne auf dem Prüfstand

Zum Glück habe ich gute Zähne – die Krabbenschale im Risotto hätte mir sonst auch das Gebiss und nicht nur den Abend ruiniert! Der Service fand das voll witzig und machte auch keine Anstalten, den Teller auszutauschen. Man wolle Küche instruieren, in Zukunft etwas sorgfältiger zu sein, meinte die Bedienung. Oh ja, das ist bestimmt keine schlechte Idee, denn nicht alle Gäste sind so lammfromm wie ich. Im Nachhinein betrachtet, wäre das passende Gelegenheit gewesen, den Laden zu verlassen.

Ansonsten bietet das Restaurant gute Regionalküche, kein Thema. Trotzdem, der Service enttäuschte komplett: Die Beilagen kamen falsch. Doch wer meckert schon über zusätzlichen Rosenkohl zum Salat? Der war allerdings so bissfest, dass mir die Kugeln wie Tischtennisbälle über den Tisch purzelten. Der Service fand das auch wieder sehr lustig und erklärte mir, das sei gewollt und man nenne dies „al dente“. Haha, mit den Zähnen hatten wir’s doch schonmal – das finde ich nun wieder lustig.

Das „Christmas Menü“ bestand aus Vorspeise, Hauptgang und nach einer Stunde Wartezeit  kam dann auch noch ein Dessert. Das war so mächtig, dass wir am Ende nur noch schnell an die frische Luft wollten. Tja, wenn das so einfach gewesen wäre! Die Zeche prellen möchte man ja auch nicht. Der Service ignoriert uns leider komplett, denn es war zu später Uhrzeit wichtiger, die Tische für den nächsten Tag einzudecken. Das Restaurant war gegen 23 Uhr schon sehr leer und der Service war gefühlt im Feierabend. Wir waren irgendwie vergessen worden: Zunächst beim Nachttisch, dann auch noch bei der Rechnung.

Schade, dass der Alkohol zu teuer war, um sich den Abend vielleicht „schön“ zu trinken. So aber bleibt ein richtig schlechter Nachgeschmack. Meine Empfehlung daher: Einfach nicht hingehen, denn wirklich gute Pubs gibt es zu Genüge im schönen Edinburgh. Manchmal sollte man sich von großen Namen nicht täuschen lassen.

Ansonsten kann ich Stockbridge sehr empfehlen. Weitere Tipps siehe hier.

Edinburgh New Town

Edinburgh – Meine Tipps

Ganz nach dem Motto, besuche die Insel, solange es noch geht, gibt es heute meine Tipps für Edinburgh. Sowieso, eine Reise nach Schottland lohnt sich immer und warum nicht im Winter? Die historische Stadt ist nicht nur seit Harry Potter berühmt für das historische Stadtbild. Sie ist eine Perle im hohen Norden! Meine Tipps für einen Kurztrip lies hier.

Für einen Kurztrip von 4 Tagen ist die Stadt perfekt. Wer mehr Zeit hat, kann weiter nach Glasgow oder entlang der Küste Schottlands reisen. Für die Anreise empfehle ich das Flugzeug (Edinburgh Airport) oder die langsame Variante mit der Fähre über’s Meer. Übernachten: Entweder Hotel, Ferienwohnung oder Camper.

Wichtig, für Barzahlung: Britische Pfund mitnehmen! Außerdem die aktuelle Lage bezüglich BREXIT beachten. Zwar ist in der Übergangszeit noch alles beim Alten, auch beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon, doch wer weiß, wie lange noch. Ebenso in Sachen Krankenkasse könnten sich durch den Austritt aus der EU eventuell Änderungen ergeben, deshalb am besten aktuelle Informationen einholen oder direkt eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abschließen.

Eintauchen in New Town

Hat man eine Ferienwohnung angemietet, fühlt es sich ein bisschen so an, als würde man dort wohnen. Ich liebe es, in die Welt der Einheimischen einzutauchen und buche deshalb auch für Kurzurlaube eine Ferienwohnung. Dann verräumt keiner meinen Krams und ich kann alles so machen, wie ich es gerne hätte – auch das Frühstück zur Mittagszeit und zwar im Schlafanzug.

Unsere Bleibe war in „New Town“ von Edinburgh – im Gegensatz zu Old Town, wo sich auch das Castle, Royal Mile und der verwinkelte, historische Teil der Stadt befindet. New bedeutet hier trotzdem „old“, denn die Häuserzeilen wurden auch schon in der Zeit um 1800 erbaut. Damals platzte „old Town“ rundum die Burg schlichtweg aus allen Nähten und die Stadtplaner suchten Lösungen. Diese besondere Stadtarchitektur brachte Edinburgh 1995 den Status als UNESCO Welterbe und ja, das ist schon beeindrucken. Was mich an „New Town“ begeistert hat, sind die klaren baulichen Strukturen und dazu die sehr breiten Straßen (siehe auch hier). Die Straßen bilden ein Raster mit drei Hauptstraßen parallel zur Old Town, die mit Querstraßen und zwei größeren Plätzen eine Einheit bilden. Ein junger Stadtplaner und Architekt mit Name James Craig hatte diesen Entwurf entwickelt und auf Grundlage dieser Idee wurde es etwas später umgesetzt und auch heute noch ist es architektonisch gelungen.

Der Stadtteil fühlt sich ein bisschen nach London an, denn die Häuser wirken herrschaftlich und auch in kultureller Hinsicht wird hier viel geboten. Die erst kürzlich renovierte Scottish National Gallery (Link) sollte man besuchen, dazu die vielen anderen Museen und im Dezember lockt natürlich auch der Weihnachtsmarkt. Zum Glück ist in der Innenstadt alles fußläufig erreichbar und sollten doch mal die Füße schmerzen, steigt man entweder in den Bus, Tram oder ins Taxi.

Auffallend am Stadtbild fand ich, dass es keine Straßenbäume gibt. Tatsächlich bin ich seither auch kein Freund mehr von laubigem Gestrüpp entlang der Bürgersteige, denn eine Stadt wirkt so viel lichter und luftiger, wenn die Sicht frei ist. Trotzdem gibt es Stadtgrün, denn in New Town gibt es immer wieder einen Park zwischendrin und auch die kleinen Vorgärten sind gepflegt. Edinburgh ist eine sehr lebenswerte Stadt und die Nähe zum Meer ist einfach großartig.

What to do

Genau – Edinburgh liegt am Meer (Nordsee). Deshalb sollte man unbedingt auch ans Meer fahren. Die Fahrt dauert nur eine Viertelstunde oder man macht einen Spaziergang in den Vorort Leith (via Leith Walk) und kann sich im Hafen tümmeln. Auch schön: Portobello am Strand.

Leith, Portobello und das Meer
Der Stadtteil Leith ist für die Gastronomie-Dichte berühmt, wobei, mir ist außerdem aufgefallen, dass ungefährt jeder zweite Laden ein Barbier oder Frisörgeschäft ist. Das kann aber auch nur eine temporäre Modeerscheinung sein. Es gibt jedenfalls eine hohe Dichte an Einzelhändlern und Kneipen – einfach eine bunte Mischung.

Direkt im Hafen ist das schickere Commercial Center, wo sich auch das berühmte Sterne-Restaurant Kitchin befindet. Ohne Reservierung schaute mich die Rezeptionistin nur streng an und so ging ich schnell wieder raus in die Sonne. Nebenan gab es einen Teller köstliche Austern zum Chardonnay – mehr braucht man nicht für sein Glück!

Leithwalk Edinburgh

Leithwalk Edinburgh

Something Fishy in Edinburgh

Something Fishy in Edinburgh

Ladengeschäft in Edinburgh

Ladengeschäft in Edinburgh

Ladengeschäft in Edinburgh

Second Hand Shop in Edinburgh

Leith

Blue sky in Leith

In front of restaurant Kitchin Edinburgh

In front of restaurant Kitchin Edinburgh

Leith Harbour bei Edinburgh

Leith Harbour bei Edinburgh

Leith Harbour

Leith Harbour bei Edinburgh

Portobello Edinburgh

Portobello bei Edinburgh

Stockbridge und Water of Leith
Stockbridge ist ein so schöner Stadtteil, der direkt an den Botanischen Garten anschließt. Hier beginnt auch der Spazierweg am schönen Fluß Water of Leith und sehr zu empfehlen ist der Water of Leith Walkway (Link), ein Wanderweg entlang des Flusses. Aber auch ein Bummel durch das kleine Viertel lohnt sich, denn es reihen sich schöne Pubs und Restaurants sowie exzellente Einzelhändler aneinander. In Stockbridge hat der Sternekoch Kitchin eine Filiale. Ein Pub names Scran & Scallie, in dem regionale, schottische Köstlichkeiten serviert werden. Dort hatte ich schon Wochen vorher reserviert und bekam sogar einen Tisch. Immerhin „einer der führenden Gastropubs“ doch der Laden überzeugte leider ganz und gar nicht (meinen Bericht findest Du hier).

Blick auch Stockbridge

Blick auf Stockbridge, ein Stadtteil von Edinburgh

Fine Dining in Edinburgh

Fine Dining in Edinburgh / Stadtteil Stockbridge

 

Royal Mile – Old Town

Einmal muss man die Touri-Meile „Royal Mile“ ablaufen und den Straßenmusikern im Rock beim Spiel des Dudelsack lauschen (ich liebe diese Musik, aber die Tracht ist einfach merkwürdig). Der Stadtteil OldTown ist am Hang gebaut und schmale Gässchen winden sich zwischen den alten Gemäuern entlang und manchmal muss man durch enge, düstere Torbogen. Keine Wunder, dass hier berühmte Romane geschrieben wurden! Nach etwas 20 Minuten Weg freute ich mich auf das nächste Restaurant:

Restaurant The Grain Store Edinburgh
Das Restaurant liegt mitten in der Altstadt im 2. Stock eines historischen Haus und kurz gesagt: Das Essen ist großartig. Man sitzt gemütlich an kleine Tischen und Kerzenschein (Link zum Beitrag). Der Service ist wunderbar locker und sympathisch und auch die Weine ausnahmsweise bezahlbar. Ja, damit komm ich als Weinliebhaber kaum klar, dass in England der Wein so unbezahlbar teuer ist. Unter 6 Pfund gibt’s kaum ein Tropfen und das sind dann nur 175 ml (es gibt auch ein „small“ mit 125 ml). Whiskey ist ja mal ganz nett, so am Kamin oder als Digestiv, doch ich werde wohl nie ein echter Whiskey-Fan werden, seufz.

Edinburgh Old Town

Edinburgh Old Town

Balmoral Hotel

Edinburgh at night

Edinburgh at night

Edinburgh at night

Edinburgh Christmas Market at night

Gin or Whiskey


Für mich schon lieber Gin. Nicht unbedingt Gin Tonic, denn ja, auch Gin kann man pur trinken und muss man nicht mit süßem Tonic vermischt werden. Mein Favorit: Der Isle of Harris Gin – mit ein bisschen Eis und einem Schnitz Grapefruit, wow, das erweckt die Lebensgeister und schmeckt ein bisschen nach Meer und Seafood (weil der Gin ist aus Seegras gebrannt). Ich bin also eher Gin, und Du?

Barony Pub Edinburgh

The Barony Pub Edinburgh

The Barony Bar & Pub
Zum Lieblingspub hatte sich in kürzester Zeit The Barony Bar in der Broughton Street gemausert. Dort spielt auch regelmäßig eine Band und der Service ist super-sympathisch. Es scheint das Wohnzimmer des ganzen Stadtteils zu sein, denn hier trifft sich alt und jung. Egal ob zum Frühstück, Mittag oder Abendessen oder zum Nachmittagstee. Was man dort isst? Wie in ganz Großbrittannien auch hier:
Fish & Chips. Dieses Gericht wird einfach überall angeboten und ist durchweg lecker. Auch insgesamt ist die Broughton Street schön und abwechslungsreich mit vielen kleinen Läden: Metzgerei, Gemüsehänder, Bioladen und Fischgeschäft, daneben ein Fachgeschäft für Tee, eines für Wein und dann noch ein Delikatessengeschäft. Um die Ecke noch ein hipper Bäcker mit angeschlossenem Café. Nice!

Barony Pub Edinburgh

The Barony Pub Edinburgh

Arthur’s Seat und die Highlands
Edinburgh im Winter ist toll, weil die Stadt dann auch nicht ganz so überlaufen ist. Doch vor allem, weil die Gemütlichkeit der Pubs und Tea Rooms dann auch voll zur Geltung kommt. Überall brennen Kerzen oder der Kamin wärmt. So cosy!

Im Frühjahr dann, wenn kein Frost oder Dauerregen herrscht, ist eine Wanderung auf den Hausberg mit dem Name Arthur’s Seat eine prima Sache, denn ja, in der Umgebung von Edinburgh kann man toll Wandern. Wir tummelten uns stattdessen auf dem Weihnachtsmarkt, doch ich sage Euch, die vielen Treppen und Durchgänge zum Old Town und Castle sind fast so anstrengend wie Bergsteigen.

Hinter dem Edinburgh Castle: Das Hinterland und die Hightlands – ebenfalls eine Reise wert!

P.S. Ich wünsche es den Schotten sehr, dass sie ein erfolgreiches Referendum für die Unabhängigkeit durchsetzen (Link)

Rheingau Gourmet Festival Rheingau Eröffnungsparty 2019 Dessert

Immer vom Feinsten

Bald ist es wieder soweit: Das Rheingau Gourmet und Wein Festival startet am 20.02.2020. Mein Highlight wird dieses Jahr die Dinner-Veranstaltung mit Vineet Bhatia sein – ich kenne ihn von TV-Berichten und schon lange bin ich großer Fan. Doch auch die Welcome Party zur Eröffnung ist wie immer fulminant, hier das Programm:

Welcome Party

Die Party des weltbekannten Gourmet-Festivals im Rheingau in der atemberaubend schönen Atmosphäre von Kloster Eberbach. Zur Eröffnungsparty kochen 10 internationale und nationale Kochstars live an ihren Ständen.

Die 2-Sterneköche Vincenzo Candiano** (Relais&Châteaux Locanda DON SERAFINO, Ragusa/Sizilien) und Edwin Vinke** (De Kromme Watergang, Niederlande) / der indische Superstar Vineet Bhatia* (VINEET BHATIA, London) / Reuben Riffel (Reuben´s, Franschhoek, Südafrika) und die deutschen Sterneköche Benedikt Faust* (KUNO 1408 Rebstock, Würzburg) / Carmelo Greco* (Ristorante Carmelo Greco, Frankfurt) / Alexander Hohlwein* (360 Grad, Limburg) / Michael Kammermeier* (Ente, Nassauer Hof, Wiesbaden) / Rolf Straubinger* (Burg Staufeneck, Salach) sowie Simon Stirnal (Kronenschlösschen).

Ab 22.30 Uhr Weißwürste, Brez´n & süßer Senf von der Metzgerei Brauer (Wiesbaden-Delkenheim), Hessens Nr. 1. Legendär!

Hier ein paar Eindrück aus 2019 mit Sterne-Koch Benedikt Faust und aus Wiesbaden Michael Kammermeier.

Wein und Gesang!

Ganze 27 Sekt- und Weinstände, alle von den Winzern persönlich betreut. Aus dem Rheingau: Bardong, Rheingau (2013 Erbacher Honigberg extra brut + 2001 Bardong RESERVE brut) / BIBO RUNGE (ROMANTIKER Riesling 2018 + REVOLUZZER Pinot Noir 2017)  / Georg Breuer (2018 Terra Montosa + 2018 GB Charme Rheingau Riesling halbtrocken) / Corvers-Kauter (2018 Baiken Rauenthal Riesling trocken + 2017 Berg Roseneck Rüdesheim Riesling trocken + 2017 Assmannshäuser Pinot Noir trocken) / Diefenhardt (2018 CHARTA Riesling + 2017 Martinsthaler Wildsau Pinot Noir trocken) / Carl Ehrhard (2014 + 2016 Rüdesheimer Berg Rottland Riesling trocken) / Jung (2018 Erbacher Steinmorgen Riesling trocken VDP.Erste Lage + 2015 Erbacher Steinmorgen Spätburgunder trocken VDP.Erste Lage) / Graf von Kanitz (2017 Lorcher Riesling trocken VDP.ORTSWEIN + 2017 Lorcher Bodental-Steinberg Riesling trocken VDP.ERSTE LAGE) / Kaufmann (2017 UNO Weissburgunder & Chardonnay / 2017 Riesling Kabinett feinherb) / Robert König (2017 Assmannshäuser Höllenberg EMPOR Spätburgunder trocken + 2017 Assmannshäuser Frankenthal EMPOR Spätburgunder) / Hessische Staatsweingüter Kloster Eberbach (2018 Wiesbadener Neroberg Crescentia Riesling trocken) / Peter Jakob Kühn (2018 Oestricher Riesling Quarzit trocken VDP.Ortswein + 2018 Hallgartener Hendelberg Riesling trocken VDP.ERSTE LAGE) / Leitz (2018 Magic Mountain + 2018 Rüdesheimer Drachenstein, Riesling trocken VDP. ERSTE LAGE) / Mohr (2018 Rheingau Riesling trocken Alte Reben + 2018 Rheingau Weissburgunder trocken) / Georg Müller Stiftung (2016 Hattenheimer Schützenhaus Riesling trocken VDP.ERSTE LAGE + 2016 Auxerrois VDP.GUTSWEIN + 2016 DANIEL Spätburgunder VDP.GUTSWEIN) / Schloss Vollrads (2018 Weingut Schloss Vollrads Riesling trocken + 2018 Schloss Vollrads Winkel Riesling Kabinett fruchtig) / Robert Weil (2018 Kiedrich Turmberg Riesling trocken) / Y I The Flying Winemakers (Y Riesling Alte Reben 2018 Lorcher Schlossberg QbA trocken Doppelmagnum + Y Pinot Noir 2005 Rheinhessen QbA trocken Doppelmagnum.

Aus der Pfalz: Am Nil (2015 Kallstadter Saumagen Riesling trocken) / Frank John Das Hirschhorner Weinkontor (2016 Riesling Buntsandstein) / Philipp Kuhn  (2018 Kirschgarten Riesling GG VDP.GROSSE LAGE + 2016 Steinbuckel Pinot Noir GG  VDP.GROSSE LAGE.

Aus Franken: Juliusspital (2018 Würzburger Stein Silvaner trocken VDP.ERSTE LAGE + 2018 Würzburger Stein Weißer Burgunder trocken VDP. ERSTE LAGE) / Max Müller I (2018 RATSHERR Silvaner trocken + 2018 EIGENART Silvaner trocken).

Aus Rheinhessen: St. Antony (2018 Rotschiefer, Riesling trocken VDP.GUTSWEIN + 2018 Orbel Riesling trocken VDP.GG) / J. Neus (2018 Weißburgunder VDP.GUTSWEIN / 2013 Ingelheimer Spätburgunder trocken VDP.ORTSWEIN) / Thörle (2018 SAULHEIM Riesling Kalkstein Ortswein + 2016 SAULHEIM Weißburgunder Kalkstein Ortswein) / Wagner-Stempel (2018 Siefersheim Riesling Porphyr VDP.Aus Ersten Lagen + 2018 HEERKRETZ Riesling GG VDP.GROSSE LAGE).

International: Clos de Trias (Ventoux Rouge 2014 + Vieille Vignes 2012).

Alkoholfrei: Dr. Peter van Nahmen präsentiert sortenreine Spezialitäten aus seiner berühmten Obstkellerei vom Niederrhein.

Und dazu gibt es zwischendurch Live Music: Krüger Rockt! / am Piano Dr. Feelgood jun.

Sehen wir uns? Es wird ein Fest!

Reisen mit Handgepäck

Reisen mit leichtem Gepäck ist meine Devise und tatsächlich versuche ich selbst bei Urlaubsreisen mit Handgepäck unterwegs zu sein. Wer schon einmal sein Reisegepäck vermisst hat oder zu lange am Kofferband stand, weiß Handgepäck sehr zu schätzen.

Ganz besonders freut mich, dass ich damit nicht alleine bin. Neulich traf ich Barbara Schöneberger, denn am Frankfurter Flughafen stellte sie im Lufthansa World Shop ihre neue Koffer-Kollektion vor. Dabei erzählte Sse von ihren ganz persönlichen Reiseerlebnissen. Die Moderatorin und Entertainerin propagiert ebenso wie ich das Reisen mit „leichtem Gepäck“ und auch in Urlaub verreist sie gerne mal nur mit einem kleinen Koffer, mit Handgepäck, verrät sie. Es soll aber schick aussehen und dafür gibt’s jetzt die BARBARA Kofferserie (mei, dabei heiß ich doch Bärbel).

Die Kofferserie hat sie mit dem BARBARA Magazin in Zusammenarbeit mitdem Hersteller  TITAN entwickelt und da ich eh am Flughafen war, ließ ich mir die Präsentation im Lufthansa WorldShop nicht entgehen. Klar, auch ein Selfie mit Autogramm wollte ich haben und dann traf ich noch die Bloggerkollegin aus Münster, Susanne von Women2Style und wir hatten mächtig Spaß, vorallem mit GLINT, dem Hartschalenkoffer.

Autogramm von Barbara für Bärbel

Meine Pack-Tipps

Im Blogbeitrag (Link) gebe ich Tipps zum Kofferpacken und wie man im Urlaub mit wenigen Teilen trotzdem modische Abwechslung und einen tollen Style trägt. Auch von der schönen Modekollektion der Modedesignerin Chichino hatte ich berichtet. Das ist eine spezielle Travel-Collection aus schönen Basics, allesamt aus feinem Material, das nicht knittert. Perfekt! Wobei ich auch für knittrige Fälle meine Tipps habe: Denn ich habe auch schon meine Lieblingsbluse in einen Koffer gepackt (und am nächsten Tag getragen), denn, mein ultimativer Tipp ist: Rollen!

You must roll it!

Beim Packen sollte man Kleidungsstücke rollen statt falten. Da roll ich also die feine Seidentunika in die Jeans oder den dicken Wollpulli mit ein und zur Stabilisierung des Ganzen kommen die Sneakers in dünnen Stoffbeutel dazwischen und vielleicht noch die Kosmetiktasche, damit der Technikkram nicht auf die Kleider drückt. Die Lücken werden mit Stocken, Schals und Slips gefüllt. Egal ob zwei oder acht Tage Urlaub, meist wiegt mein Koffer nur rund 8 kg und wenn es doch mal mehr ist, ziehe ich das schwerste Kleidungsstück halt im Flieger an. Packen will gelernt sein!

Praktisch und doch elegant – die BARBARA Koffer

Barbara Schöneberger ist beruflich viel unterwegs und nun hat sie, frei nach dem Motto „endlich der Richtige“, das Thema Koffer selbst in die Hand genommen. Gemeinsam mit dem Hamburger Reisegepäckspezialisten TITAN und dem BARBARA-Magazin wurden elegante Koffer, dazu passende Taschen-Modelle und Accessoires entworfen, die perfekt zum Lebensgefühl der heutigen Frauen passen: Viel unterwegs sein, dabei immer schick und elegant.

Die Kollektionen im Einzelnen:

Mein Favorit ist die glänzende Hartschalenserie GLINT – sie erinnert mich ein wenig an Champagner. Barbara Schönebergers Liebling ist die Weichgepäckserie VELVET  in dunkelgrünem Samt. Doch auch die kuschelige Variante in hellgrauer hochwertiger Filzoptik wirkt elegant, vorallem mit dem kupferfarbenen Accessoire (das Schleifchen kann man abnehmen, wenn es zuviel sein sollte).Das Innenleben ist gut durchdacht und hey, so reist man heute!

Beim Event berichtete Schöneberger auf sympathische Art und Weise, was sie auf Reisen und mit ihrem Gepäck schon alles erlebt hat und welches ihr liebstes Reiseaccessoire ist – womit wir bei den Handtaschen sind.

Niemehr ohne eine Handtasche

Die Barbara Pure Handtaschen sind schlicht und elegant – zum Beispiel grau oder roséfarben, also Farben, die irgendwie immer passen. Das ist praktisch, denn dann muss man nicht auch noch verschiedene Handtaschen mit auf Reisen nehmen. Im Interview erklärt sie, warum man bei der Herstellung auf Kunstleder setzte. Klar, weil vegan, einerseits, doch natürlich war es eher eine Preisfrage. Nun freut sie sich giggelnd über den Marketingaspekt „vegane Handtaschen.“

 

Der graue Beutel also die Pure Bucket Bag in Grey, gefällt mir tatsächlich sehr gut und fast hätten auch meine Meilen auf dem Miles-and-more-Konto ausgereicht, wenn ich nicht kürzlich den Edinburgh Flug damit gebucht hätte. Hach, die Meilenschnäppchen sind aber auch manchmal verführerisch. Davon hatte ich noch nicht berichtet? Dann demnächst mehr dazu, denn über Weihnachten war ich in Schottland!

… auf zum nächsten Glücksort! Wohin reise ich demnächst mit leichtem Gepäck? Zu einem Glücksort? Naja, im weitesten Sinne… gebucht ist es schon – es geht auf eine Insel! Jippie.

Mit dem Auto im Aufzug

Unterwegs mit dem Auto – das wird auch immer seltener. Von Stadt zu Stadt ist es manchmal schneller und komfortabler mit der Bahn zu reisen. Denn, sobald man sein Ziel erreicht hat, muss das Auto irgendwie „verstaut“ werden. Wohin mit der Kiste mitten in der Innenstadt oder in der verkehrsberuhigten Wohnstraße?

Ich fahre ja schon häufig mit Bus und Bahn, in meine Heimat Franken ist’s praktischer mit dem Auto, denn hinter Würzburg beginnt eine wunderschön, einsame Region, das „liebliche Taubertal“ an der sogenannten „Romantischen Straße“ – und da haste gelitten ohne Auto. Sowieso, mit Auto ist es auch deshalb so praktisch, denn man kann dann zum Beispiel bei einzelnen Winzern Halt machen und Wein auswählen oder andere feine Dinge beim Erzeugern kaufen. Doch was mache ich zwischendurch mit dem Gefährt?

Garage Hotel Rebctock Würzburg

 

Parking in the City

Nur selten findet man heutzutage einen Parkplatz vor der Türe. Manchmal bieten große Häuser „Valet Parking“ an oder man parkt selbst auf einem Park & Ride Parkplatz vor den Toren der Altstadt und nimmt für den Rest die Tram. Die Innenstädte sind einfach so dicht bebaut, da passen oft keine Parkplätze mehr dazwischen. Bei meinem Blogger-Ausflug zum Glücksort Würzburg hatte ich mich im Vorfeld über die Parkhäuser informiert und freute mich umsomehr, dass Hof Engelgarten mir anbot, in der neu geschaffenene Hotel-Tiefgarage zu parken.

Was ich nicht wusste – es handelte sich um eine Tiefgarage mit Aufzug. Statt oberirdischer Parkplätze hatte man bei dem neu geschaffenen Business-Anbau Hof Engelgarten des Hotel Rebstock in Würzburg eine Tiefgarage der besonderen Art geplant. Keine große, platzfressende Einfahrt mit Serpentinen, sondern ein Aufzug.

So wie Menschen ins Ober- oder Untergeschoss mit dem Aufzug fahren, kann man auch Autos transportieren. Wenn man es kann. Naja, das Einparken hatte mir meine Mama beigebracht und die ist immerhin 60 Jahre unfallfrei gefahren. Also – eigentlich kein Problem, oder?

Parken beim Hotel Rebstock in Würzburg

Der schön gestaltete Innenhof liegt hinter dem Hotelneubau Hof Engelgarten, rechts neben dem Hotel Rebstock und auch neben dem Kreuzgang des benachbarten Klosters und während ich in den Innenhof einbiege, huscht ein Mönch im Augenwinkel vorbei.

Gutes Omen, denke ich mir! Kann ich auch gebrauchen, denn die Einfahrt zur Tiefgarage sieht aus wie der Küchen-Eingang eines Restaurants und das bedeutet, der Eingang ist eher klein. Schluck, wie soll ich da jemals reinpassen, frage ich mich. Meine Reise-Limousine ist ein  5er BMW Kombi, also sehr lang und sehr breit und der Eingang zum Parkhaus-Aufzug erscheint so klein.

Kurzum, es gehört schon eine gewisse Fahrpraxis dazu und an den Schrammen links und rechts sieht man, das nicht alle Gäste erfolgreich beim Rein- und Rausfahren waren. Mit Geduld und Spucke bin ich heil rein und auch wieder raus gekommen. Doch, es ist ein Erlebnis!

Klaro, wenn das Auto dann unten geparkt ist. dann ist es perfekt. Das Auto steht schön im Trockenen, einbruchs- und diebstahlsicher verstaut, das könnte kaum besser gelöst sein. Man gelangt trockenen Fußes in die Konferenzräume und direkt per Personenaufzug in die Zimmer sowie in die Etage mit den Business-Suites. Sollte ich etwas vergessen haben, muss ich nur per Personenaufzug wieder hinunterfahren und kann alles Nötige aus meinem Auto holen. Klasse! Kostenpunkt 15 Euro, aber das war es mir wert.

Schau, so sehen die Zimmer aus. Tolles Farbkonzept und nicht so eintönig wie sonst in Businesshotels. Die Konferenzetage ist zudem in warmen Holztönen gehalten und das passt so gut ins Fränkische.

Hotel Rebstock Würzburg

Das Hotel Rebstock in Würzburg mit dem Anbau Hof Engelgarten (Lightshades. Photodesign by Alfred Stolz)

Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten

Zur Abreise – raus aus dem Parkhaus

Ist man gut reingekommen, sollte man auch gut wieder rauskommen mit dem Auto. Die Tiefgarage liegt im Untergeschoss und ist über einen PKW-Aufzug erreichbar. Das ist mindestens so spannend wie mit dem Auto in die Waschanlage zu fahren! Als Tipp… vielleicht vor Einfahrt in den Auto-Aufzug ein paar Tropfen Baldrian einnehmen und statt Techno die Klassik-CD wählen, denn es ist schon ein bisschen eng in so einem PKW Aufzug.

Außerdem unbedingt den Motor abstellen, denn sonst wird irgendwann die Luft knapp!

Abenteuer Tiefgaragen-Aufzug. Vielleicht komme ich das nächste Mal doch mit einem SMART? Wer das mit dem Aufzug auf mal erleben möchte, fährt zum Hof Engelgarten des Hotel Rebstock in Würzburg (Link). Zugegeben – man ist mitten in der Stadt, also besser geht’s eigentlich nicht. Und die schöne Konferenzräume sind einfach optimal und noch dazu schön gestaltet.

Hotel Rebstock Würzburg

Fotocredits: Lightshades – Photodesign by Alfred Stolz (Zimmer und Außenansicht)

Feinschmecker-Restaurant KUNO 1408 in Würzburg

Fränkisch mit Stern

Wenn man in einem Sterne-Restaurant über Stoffpuppen stolpert, dann hat das was. Zumindest ist es schön schräg! Also nix wie hin zu Benedikt Faust im innovativen Sterne-Restaurant KUNO1408 in Würzburg.

Den Sternekoch Benedikt Faust hatte ich bereits beim Rheingau-Gourmet-Festival getroffen und weil er genauso umtriebig auf Instagram wie ich, lag es nahe, endlich vorbei zu fahren, denn immerhin hält er seit 12 Jahren durchgängig seinen Stern.

Würzburg ich komme! Wäre ich alleine ins Restaurarant, wäre das auch kein Problem gewesen, denn die großen Stoffpuppen, die verteilt im Raum sitzen, wirkten einladend und man fühlt sich gleich weniger allein. Stoffpuppen im Einsterne-Restaurant? Das kann der Koch erklären, denn es steckt ein spaßiger Wettbewerb mit einem anderen ausgezeichneten Würzburger Restaurant dahinter, es geht um Hashtags und Socialmedia. Doch im Grunde braucht der Würzburger Gourmet-Tempel solche Wettbewerbe nicht, denn das Essen spricht für sich.

Meine Begleitung und ich werden in den hinteren Teil des Restaurantbereichs geführt. Die dunklen Farben und wohnlichen Materialien lassen einen den Alltag direkt vergessen, denn alles wirkt gedämpft und das Kerzenlicht macht stimmungsvolles Licht. Ein toller Innenarchitekt hat ein stilsicheres modernes Design umgesetzt und ich fühle mich eher wie in New York oder Tokyo. Doch die Speisen werden mich zurück ins schöne Frankenland führen.

Feinschmecker-Restaurant KUNO 1408 in Würzburg

Fränkische Sterneküche

Die Karte bietet ein fränkisches Menü und ein Welt-Menü. Als gebürtige Fränkin möchte ich natürlich sehen, wie man die typisch fränkischen Dinge wie Grünkern zu einem Sterne-Menü zaubert. Kennst Du diese Getreideart? Typisch Fränkisch! Diese Getreide-Art wurde in einem der letzten Jahrhunderten entwickelt (schau hier in Wikipedia), als eine Hungersnot drohte und man das Getreide deshalb einfach halbreif geerntet und im Anschluss auf dem Feuer „nachgereift“ bzw. getrocknet hat.

Los geht’s mit dem fränkischen Menü

Wir starten mit einem Gruß aus der Küche, der zum feinen Winzersekt gut passt. Sowieso – eine Weinbegleitung nur aus fränkischen Weinen ist spannend und es ist auch immer nur ein Schluck zum jeweiligen Gang, sodass meine Geschmacksnerven lebendig bleiben. Weintechnisch hatte ich die Region rund um Würzburg zugegegebenermaßen etwas vernachlässigt, denn ich wohne mitten im Rheingau und dazu ist Rheinhessen und die Pfalz viel näher. Wobei, fränkisches Bier ist immer im Keller…, da wird sich wohl demnächst etwas ändern, denn die erdige Note vom Silvaner und die Frucht der Scheurebe haben mich sehr beeindruckt.

Feinschmecker-Restaurant KUNO 1408 in Würzburg

Unser Sommelier Noah im Sterne-Restaurant KUNO1408 in Würzburg

Pures Franken

Ziegenpeda (Rote Beete, Birne, Ziegenkäse)

Hähnle (Kürbis, Karamell, Meerrettich)

Schweiner-Ei (Sauerkraut, Rettich, Eigelb).

Rindvieh (Grünkern, Pflaume, Feldsalat)

Waldrand (Kirsche, Löwenzahn, Hagebutte)

Hühnchen im Feinschmecker-Restaurant KUNO 1408 in Würzburg

HÄHNLE – Das Huhn und der Hahn

 

Der Service mit Noah ist individuell und sehr sympathisch und es kommt auch mal der Chef mit dazu. Jedes weitere Team-Mitglied wird uns sodann mit Name vorgestellt und bringt immer mal eine weitere Zutat: Vielleicht den Zwischengang oder das Ei zum Schweinebauch oder den Schaum aus der Espumadose. Sehr nett und schafft Nähe zur Küche. Auch jeder einzelne Wein wird vorgestellt und meine Fragen werden ausführlich beantwortet. Kurzum, man kennt sich sehr gut aus. Auffallend auch das schöne Geschirr, das wunderbar zu jedem Gericht passt. Die Teller aus Holz und Porzellan sind edel und individuell, mal von Kahla, mal von Serax. Das Auge isst halt mit.

Bei der Schweinerei – also Schweinebauch mit Ei, soll man bewusst alle Zutaten vermischen und sprichwörtlich eine kleine Schweinerei auf dem Teller kreiieren. Genau meine Welt und ja, so macht mir Essen Spaß.

Die einzelnen Zutaten ergänzen sich so wunderbar, wie sie auch in der Natur Seite an Seite wachsen: Birne, Kochkäse, die Asche vom Lauch und die Zwiebel. Ebenso Apfel und Hagebutte, Pflaume und Quitte. Fleisch und Grünkern. Die Kräuter aus dem heimischen Garten, Löwenzahn und Zitronenmelisse, ebenso die Kirsche, rufen Geschmäcker aus der Kindheit hervor und kurz blitzen Erinnerungen an Sommertage im Garten unter Kirschbäumen auf.

Feinschmecker-Restaurant KUNO 1408 in Würzburg

Gesalzenes Nougat, Maccarons und Blattgold, ein Tartellet mit Brombere und Basilikum. Nie zu süß, sondern erdig und schmackhaft natürlich. Hey, ich werde wiederkommen! Zuletzt hatte mir meine Mama Grünkern zubereitet, dazu auch mal Schwarzwurzel und zu Festtagen auch mal einen Silvaner.

Jeder erlebt so sein kulinarisches Fest anders, doch für mich sind’s Heimatgefühle 4.0 in Sternequalität. Das ist genau mein Ding! Das KUNO 1408 wirkt frech und freudig und das macht Spaß. Zudem, hey, wenn ein Koch es schafft, eine Schwarzwurzel zu einem Dessert zu verarbeiten, dann hat er meinen Segen. Wir lassen den Abend an der Bar ausklingen und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch.

Adresse:

Restaurant KUNO 1408
Neubaustraße 7
97070 Würzburg
Tel.: 0931 – 1408

Info@restaurant-kuno.de
Web: KUNO1408

 

INASKA Swimwear Weihnachten Team 2019

Bikini aus Fischernetz

Der nächste Sommer kommt bestimmt… beim letzten Bikini-Kauf im Sommer hatte man mir verraten, dass die Bikini-Saison bereits im Winter startet und deshalb kommt das Interview mit der wunderbaren Franziska von INASKA genau jetzt.  Denn jetzt hat man Zeit, in aller Ruhe vom Sofa aus die neue Bademoden-Kollektion durchzuklicken. Das schafft Vorfreude auf den Sommer!

Getroffen haben wir uns durch Zufall beim 3. Hessischen Innovationskongress HIK2019 von  Hessen Trade & Invest, der im Rhein-Main-Congress-Centrum in Wiesbaden stattfand. Natürlich machte mich ihr Business total neugierig: Fischernetze, Bikini… das muss man sich mal vorstellen! Schwimmen ist meine große Leidenschaft und zwar im Bikini. So schön, dass es sportliche Bikinis mit einem nachhaltigen Ansatz gibt! Hier kommt also das Gründer-Porträt:

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin Franziska, Gründerin und Geschäftsführerin von INASKA. Wir machen Bade- und Sportmode aus recycelten Fischernetzen.

Seit wann? Warum, wie kommt’s?

INASKA gibt es seit 2016. Als Sportlerin wollte ich Produkte schaffen, die Funktionalität mit Ästhetik vereinen und damit die Meere von Plastikmüll befreien. Ich habe schon immer nach einem Bikini gesucht, der beides hat: ein tolles Design und einen perfekten Halt. Bislang gab es nur Bikinis, die entweder schön aussahen, aber nicht wirklich Halt boten oder perfekt hielten, aber furchtbar aussahen. Entstanden sind daraus eine nachhaltige Unternehmensphilosophie sowie puristische und funktionale Qualitätsprodukte mit der Motivation zur Aufklärung für einen nachhaltigen Lebensstil.

Wir sind bei Farbenfreundin…welches ist Ihre Lieblingsfarbe?

Meine absolute Lieblingsfarbe ist MOSS, das ist unser Petrolton. Die Farbe ist sowohl mein Sommer als auch mein Winter Must-Have.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Wenn man ein junges Unternehmen hat, ist die Arbeit tatsächlich nie getan.

Happytime bedeutet für mich vor allem Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Wenn ich mal Zeit für mich brauche, spiele ich am liebsten Beachvolleyball oder mache Yoga, das ist der perfekte Ausgleich zu dem manchmal hektischen Alltag und mein Energieauflade-Booster.

Gibt es ein happyfood, also ein Lieblingsgericht? Oder ein „guilty pleasure“?

Donnerstags ist bei uns meistens „Falafelday“, das bedeutet, wir holen bei uns in der Leipziger Straße in Frankfurt Falafelsandwiches, die hausgemachte Falafeln und Sesamsoße sowie viel Gemüse beinhalten. Das ist für mich ein richtiges „Iss-dich-glücklich“-Rezept.

Gibt es einen Kraftort, einen Glücksort – vielleicht in Wiesbaden – für Dich?

Mein Kraftort ist das Meer. Ich bin an der Ostsee aufgewachsen, deshalb ist mir das Meer als Lebensgrundlage besonders wichtig. Deshalb macht es mich auch traurig zu sehen, dass unsere Meere immer mehr durch unseren täglichen Plastikkonsum verschmutzen. Dadurch belasten wir Korallenriffe und Meerestiere in hohem Maße.

Mit unserem Konsumverhalten können wir unsere Umwelt tagtäglich beeinflussen und mit jeder Kaufentscheidung etwas zur Erhaltung unserer Umwelt beitragen. Seit Gründung haben wir die Meere von umgerechnet 1,7 Tonnen Plastikmüll befreit und damit einen wichtigen ökologischen Beitrag geleistet, darauf sind wir sehr stolz.

Wow. Das finde ich beeindruckend. Vielen Dank für das Gespräch!

Foto: Insaka Weihnachtsgruß 2019

FrischeParadies_Frankfurt

Kochen für Festtage

Schon alles eingekauft für die kommenden Festtage? Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Wein und Co. Wir sind in unserer Planung schon bei Silvester und die Einkaufsliste für’s Menü ist so lang. Weißte was, die hab ich kurzerhand ans FrischeParadies als Bestellung geschickt – Abholung dann kurz vorher.

Im FrischeParadies im Frankfurter Gewerbegebiet kaufen vor allem Gastronomen ein. Der dortige Geschäftsführer war früher im Nassauer Hof in Wiesbaden tätig, man kann sich also auf die Qualität verlassen und das hat mich überzeugt. Auch Normalos dürfen hier einkaufen und klar, dann machen wir das auch! Zum Fachsimpeln trifft man sich mit den Profis im Bistro am Ende der Verkaufstheken, wo schon auch mal ein Floretiner Steak in die Pfanne geworfen wird. Das ist witzig und wenn die Tage mal wieder etwas ruhiger werden, mache ich das wieder.

Einkaufen im Paradies

Kennengelernt hatte ich das FrischeParadies durch die Freunde, die das indische PopUp Restaurant The Bad1ndian betreiben. Sie lassen sich von Fisch-Sommelier JJ immer exklusiv beraten und schwärmten in den höchsten Tönen. Also ging ich irgendwann mal mit und bin seither Kunde. Ein kulinarischer Glücksort, sozusagen.

Während ich mich also an der Auslage satt sehe und auch die wunderschönen Fliesen der Künstlerin Annelie Somborn bewundere (die Fischtheke wurde ganz neu gestaltet – wunderschön!), gehen die Männer erstmal in die Kühlhallen und suchen die passende Ware aus. Dafür verwöhnt man mich an der Frischetheke mit kleinen Probierhappen. Schön, wenn man wie ich keine Ahnung hat und erst einmal alles probieren muss, oder? (Spaß!)

FrischeParadies_Frankfurt

FrischeParadies_Frankfurt FrischeParadies_Frankfurt FrischeParadies_Frankfurt FrischeParadies_Frankfurt FrischeParadies_Frankfurt

FrischeParadies_Frankfurt

Natürlich ist alles von bester Qualität. Die Fische sind wohl vorgestern noch im Meer geschwommen und auch alle anderen Produkte werden nach strengen Qualitätskriterien produziert und eingekauft. Das ist mir wichtig und auch wenn ich Vieles beim Erzeuger kaufe, es macht schon Sinn, bei einem guten Händler einzukaufen. Das Sortiment ist enorm: TK-Produkte, Fleisch, Schinken (Foie gras!), Gewürze und viele andere Zutaten. Ebenso ausgesuchte Weine und Hochprozentiges gibt es.

FrischeParadies_Frankfurt

Die Hummernummer

Meine Blogger-Freundin Susanne vom persischen Koch- und Lifestyleblog Labsalliebe hat ausführlich über das FrischeParadies in Frankfurt berichtet, denn wir waren kürzlich zusammen auf dem Event „Hummernummer“ und konnten uns von der exzellenten Qualität überzeugen: Austern, Seeschnecken, Taschenkrebse, Sashimi, Miesmuscheln, Lobster wurden zum Probieren aufgetischt. Es war klasse!

Apropos, man kann sich das Sortiment auch online bestellen oder zum Beispiel schenken lassen. Tatsächlich hab ich das schon einmal ausprobiert und das tiefgefrorere Seafood schmeckt prima, denn es wurde von Profis verarbeitet und tiefgefroren.

FrischeParadies_Frankfurt

Silvester soll’s krachen

Nun zu unserem Silvester-Menü. Wir wollen es dieses Jahr etwas zünftiger gestalten. Nicht mehr als 3 Gänge, regionale Weine, ein glückliches Rind, Gemüse in Schüsseln. Allerdings kann ich ohne Austern nicht feiern und Champagner darf an einem solchen Feiertag auch nicht fehlen. Wir haben deshalb für alle Eventualitäten vorgesorgt, die Kühlschränke platzen fast, doch was dann letztlich auf den Tellern landet, erfahre ich erst kurz vor Schluss. Ich werde berichten!

Damit ich das neue Jahr ganz im Lot starte, werde ich am letzten Tag im Jahr im Offenbacher Yoga-Studio SamanaYoga wieder die Session 108 Sonnengrüße besuchen. Im neuen Jahr wird zusätzlich ein paar Tage Fasten eingelegt, ich sag nur: Fasten-Liebe.

Doch jetzt sag ich: Freut Euch des Lebens und dass es uns in Europa gerade so gut geht. Dafür bin ich jeden Tag sehr dankbar.

Ristorante LOpera Hofheim

Mein neuer Italiener

In Hofheim am Taunus, einem beschaulichen Ort zwischen Frankfurt und Wiesbaden, gibt es ein sardisches Restaurant, das ich nun nicht mehr missen möchte. Kürzlich war ich mit einer Freundin dort und bei einem ausgewählten Degustationsmenü haben wir das Jahr Revue passieren lassen. Nun will ich bald wieder hin…

Zu Gast in Italien, so kann man den Abend zusammenfassen. Wir haben uns mit 5 Gängen  bester italienischer Küche verwöhnen lassen – Artischoke, Agnolotti, Fromaggi und dazu Wild. Fein, feiner, Neuseelandhirsch – das feine Fleisch ist mir schon öfters in der gehobenen Gastronomie serviert worden (siehe hier) und ich bin immer begeistert. Aber von Anfang an…

L’Opera heißt das kleine, gemütliche Restaurant in der Altstadt und ich freue mich schon auf den Sommer, denn man kann auch draußen in einem lauschigen Innenhof sitzen. Das erinnert mich an eines der besten sardischen Restaurants in Sassari, wo wir schon oft waren. Bei der Inneneinrichtung wurden warme Rottöne und Holz gewählt und egal ob man allein, zu zweit oder als Gruppe zu Gast ist, jede Ecke ist unheimlich gemütlich. Die große Tafel über dem roten Ledersofa am Ende des Raumes informiert über Tastings und andere Spezialitäten. Weil es ein besonderer Abend war, haben wir uns für das Menü entschieden, das speziell für die Weihnachtswoche kreiiert worden war:

Amouse Bouche

Il Cornicione

L’Agnolotto

Il Cervo

I Fromaggi

Dolce

 

Der Gruß aus der Küche ist sehr modern: Ein Smootie aus Feldsalat. Die leichte Bitternote freut mich und vermischt mit einer Paste aus Speck und Hummus schmeckt es irgendwie heimisch. Bei der Vorspeise trifft der italienische Pizzateig ganz auf Kürbis und eine feine Jacobsmuschel und man fühlt sich ganz leicht, vielleicht am Strand am Meer. Als passender Weißwein ein Sardischer aus der Ecke rundum Cagliari.

 

Ristorante L'Opera Hofheim

 

Die Agnolotti mit Wildfüllung werden mit einer Räucher-Consommé aufgegossen. Köstlich und herbstlich-winterlich. Natürlich sind sie selbstgemacht und ich könnte direkt einen Nachschlag bestellen, doch ich bin mir sicher, es kommt noch mehr Gutes.

Nämlich ein feines Stück Rücken vom Neuseelandhirsch mit Kräuterkruste. Dazu eine Artischoke – wow – die mich total begeisterte: Gegrillte Artischoke ist einfach unheimlich aromatisch. In der Küche ließ ich mich auch direkt in die Geheimnisse der Zubereitung einführen, denn das koche ich demnächst nach. Naja, ich versuche es. Dazu trinken wir einen dunklen sardischen Rotwein, der perfekt zum Fleisch passt: Cannonau die Sardegna.

Die Variationen von italienischem Käse sind klassisch, dazu etwas Mandarinen- und Feigensenf, hmmmm. Traumhaft mit einem Dessertwein, Vino Passito, kombiniert.

Zum Schluss wird ein ein leichtes, duftiges Dolce gereicht, das nicht allzu süß daher kommt: Bigné di Sorrento. Genau, mit Zitronen aus  Sorrento. Das sind die besten Zitronen der Welt! Dazu ein bisschen weißer Trüffel aus Alba – man gönnt sich ja sonst nicht. Als Digestif oder auch dazu einen Grappa mit Schokolade aus Südamerika. Mei, das schmeckt vorzüglich. Jetzt noch Café und ich bin wunschlos glücklich.

Ristorante L'Opera Hofheim

Ristorante L'Opera Hofheim

Venison Neuseelandhirsch im Ristorante L'Opera Hofheim

Ristorante L'Opera Hofheim

Ristorante L'Opera Hofheim

Italienische Küchenkünste

Eine Überraschung war für mich, dass ich den Sous Chef, Benedetto Russo, bereits kannte. Er war zuletzt beim Restaurant Carmelo Greco in Frankfurt, das bei Geschäftsfreunden auch sehr beliebt ist. So trifft man sich also in Hofheim wieder und ich bin mir sicher, der junge Nachwuchskoch wird noch viel bewegen. Soviel Begeisterung und Neugier auf neue Produkte und exzellente Zubereitungen machen mich glücklich. Dazu das tolle Team – einfach rundum köstlich. Kurzum, mein Tipp für die gehobene italienische Küche ist derzeit Hofheim. Dort kann man die Wartezeit bis zum nächsten Italien-Tripp verkürzen. Preislich eher in der Oberklasse, deshalb ruhig mal den Mittagstisch austesten und dann einfach die besonderen Abende dort verbringen.

Hier die Adresse: Ristorante L’Opera, Langgasse 3 (Kramer Passage), 65719 Hofheim am Taunus, Tel.: 06192 . 5580 (Website)

Ristorante L'Opera Hofheim

Benedetto Russo im Ristorante L'Opera Hofheim

Warum Wild vom anderen Ende der Welt?

Für Neuseelandhirsch gibt es viele Gründe und ich vertraue auf die Gastronomie, denn die wissen, was gut ist: Aufzucht auf großzügigen Weiden, konstant hohe Qualität und charakteristisch feiner Geschmack – das sind nur einige Punkte, die für neuseeländisches Hirschfleisch sprechen. Die Tiere wachsen meist auf der grünen, dem Alpenland ähnelnden Südinsel Neuseelands auf. Sie ernähren sich von Gräsern und Blättern und trinken reines Wasser. Zusatz-oder Aufbaunahrung sind für neuseeländische Hirschfarmer tabu. Die Tatsache, dass die Tiere nicht gejagt und männliche Exemplare in der testosteronreichen Brunftzeit – die in Deutschland übrigens als Jagdzeit gilt – in Ruhe gelassen werden, garantiert milde, konstant hohe Fleischqualität. Seine charakteristische Zartheit erhält das Fleisch nicht nur durch die außerordentlich gute Pflege der Hirschfarmer, sondern auch, weil Tiere im Alter zwischen 12 und 18 Monaten verarbeitet werden.

Meine Begleitung ist viel auf Reisen und bestätigte, dass in Neuseeland die Tiere wirklich frei leben und zudem überhand nehmen, weil die Hirsche dort keine natürlichen Feinde haben. Ursprünglich zum Jagdvergnügen britischer Einwanderer eingeführt, entwickelte sich das Rotwild in den 1970er Jahren zum gefragten Exportgut für Europa, Asien und die USA; heute kommen in Neuseeland auf gut vier Millionen Einwohner fast eine Million Hirsche. Ups?!

Hohe Standarts, niedriger CO² Fußabdruck

Die neuseeländische Hirschfleischindustrie arbeitet nach höchsten Hygienevorschriften und, obwohl auf der anderen Seite der Erde gelegen, streng nach EU-Norm. Jede Stufe des Produktionsprozesses von der Farm bis zum Transport unterliegt strikten Kontrollen, und der Inselstaat im Südpazifik blieb von Tierseuchen wie BSE oder Maul-und Klauenseuche bisher vollkommen verschont. Auch der Transport in die Importländer erfolgt nach ökologischen Prinzipien: Küchenfertig in Zuschnitte wie Filet, Roastbeef, Ober-und Unterschale, Hüfte oder Nuss zerteilt, vakuumverpackt und gekühlt oder schockgefrostet wird das Fleisch CO²-arm per Schiff exportiert. Weitere Informationen: www.neuseelandhirsch.de

Würzburg Marienburg

Würzburg – Glücksort an der A3

Seitlich der Autobahn A3 gibt es so einige Glücksorte. Zum Beispiel das sogenannte „liebliche Taubertal“ oder der Spessart und ebenfalls eine besondere Perle ist Würzburg. Just im Sommer war das Buch „Glücksorte in Würzburg“ erschienen.

Die Universitätsstadt Würzburg liegt am Main und ist umgeben von Weinbergen. Mich lockten vor allem die Orte, die im Buch „Glücksorte in Würzburg von der Autorin Dagmar Wolf beschrieben sind. Also schlenderte ich einen ganzen Tag lang durch die Würzburger Altstadt und es fühlte sich an wie Urlaub. Nein, wirklich, manchmal muss die Reise gar nicht so weit gehen und der Alltag ist trotzdem weit weg. Würzburg liegt gerade einmal eine Autostunde von Frankfurt entfernt und ist auf jeden Fall sehenswert.

Glücksorte Würzburg

Glücksorte Würzburg – das Buch aus dem DROSTE-Verlag

Übernachten in Würzburg

Meine Wahl: Das Best Western Premier Hotel Rebstock. Die zentrale Lage macht das Haus zum perfekten Ausgangspunkt für City-Touren durch die fränkische Barockstadt und gleichzeitig zum idealen Ort für eine Auszeit abseits des Stadttrubels. Hinter der denkmalgeschützten Rokokofassade des Vier-Sterne-Hotels ist Service groß geschrieben und ganz besonders heimelig fand ich übrigens die bestickten Slipper, die meine Füße schön wärmten. Der Hotelier Christoph Unckell sagt auch: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unseren Gästen ein Zuhause weg von zu Hause zu bieten. Sie sollen sich hier wohlfühlen und komplett entspannen können.“

Das Hotel verfügt über 72 elegant eingerichtete Zimmer, die den historischen und gleichzeitig modernen Geist des Hauses widerspiegeln. Vom Hotel aus ist man innerhalb weniger Minuten zu Fuß an der alten Mainbrücke und in der Fußgängerzone und auf dem Marktplatz. In der Weihnachtszeit findet dort auch ein sehr schöner Weihnachtsmarkt statt. Schöne Einzelhandelsgeschäfte (Boutique Huhn und auch das Habakuk sind seit Jahrzehnten ein Besuch wert!), beim Sternbäck kann man seit Jahrzehnten gut einkehren, eine Weinbar gibt’s nebenan und den besten Espresso in der Stadt trinkt man im Caffe Costadoro. Auch Sehenswürdigkeiten wie der Dom St. Kilian und die Residenz sind fußläufig zu erreichen. Gegenüber des Hotels ist übrigens auch ein toller Italiener, wenn man mal schnell eine Pizza braucht.

Würzburg liegt in Bayern und damit ist eines klar: Auch wenn links und rechts die Reben wachsen, es wird auch Bier getrunken und fränkische Gemütlichkeit mit Brotzeit und deftiger Küche ist hier genauso daheim, wie internationale Küche. Denn, die Stadt am Fluss hat viele internationale Gäste, vor allem Studenten, zu Gast und war schon immer sehr quierlig und vielfälig.

Der Hotel-Neubau für Business: Hof Engelgarten

Auf dem Gelände des benachbarten ältesten Franziskanerklosters nördlich der Alpen entstand der etwa 12,5 Millionen Euro teure „Hof Engelgarten“ mit 54 Suiten und Zimmern, einem großen Tagungs- und Veranstaltungsraum und einer eigenen Tiefgarage.

Die beiden Hotel-Gebäude sind unterirdisch durch eine Unterführung verbunden, oberirdisch trennt sie nur eine kleine Gasse voneinander. „Das Grundstück hat mich direkt gereizt. Es bietet unendlich viele architektonische Möglichkeiten. Der Geschichte des Franziskanerklosters wollen wir in der Architektur innen und außen Respekt zollen“, erklärt Unckell.

Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten

Als Farbenfreundin gefiel mir vorallem auch die Inneneinrichtung: Für die 54 Suiten und Zimmer im neuen Hof Engelgarten gibt es zwölf verschiedene Farbkonzepte und ich durfte schon einmal reinspicken. In der obersten Kategorie „Residenz“ erinnert die Inneneinrichtung an die Pracht der nahegelegenen fürstbischöflichen Residenz. Alle Zimmer unterscheiden sich in der Farbgebung von Tapeten, Plates und Kissen. „Hier dominieren auch mal kräftige Nuancen oder große, ausladende Sessel den Raum.“ In den anderen Kategorien „Rebstock“ und „Franziskaner“ sind ebenfalls unterschiedliche Elemente eingebracht, die den Zimmern individuellen Charakter verleihen. Die Kategorien unterscheiden sich weiterhin in der Größe der Zimmer. „Wir wollten für den Hof Engelgarten eine möglichst große Vielfalt schaffen, und Designmöbel bilden einen tollen Kontrast zu traditionelleren Elementen wie einer Rokoko-Tapete“, erklärt Unckell. Was mir sofort positiv auffällt: Immer gibt es einen Sekretär oder ein regelrechtes Business-Board mit ausreichend Steckdosen und Netzwerkanschlüssen, so dass ich zur Not auch eine Video-Konferenz vom Zimmer aus machen kann. Das WLAN ist gut und die Zimmer sind geräumig. Hier ein paar Bildeindrücke.

Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten

Hotel Rebstock Würzburg Hotel Rebstock Würzburg

Innnenansichten der Zimmer, fotografiert von Lightshades – Photodesign by Alfred Stolz

Parking im Hotel

Vertriebler und andere Geschäftsleute sind auch heute noch vielfach mit dem Auto unterwegs, deshalb ist eine Tiefgarage unheimlich wichtig. Ich durfte die neuartige Auto-Aufzugsanlage exklusiv ausprobieren. Ähm – das war spannend, denn ich hatte mir eine große Limousine ausgeliehen und das Manöver versetzte mich ordentlich ins Schwitzen. Doch am Ende hat alles gut geklappt. Bin mir sicher, das lag an dem guten Karma, das die Mönche hier verbreiten. Ich habe den einen oder anderen mit seiner Kutte aufgeregt im Kreuzgang laufen sehen. Die Anreise war etwas hektisch und beim Einfahren in den Hof war ich an die Hupe gekommen. Ups – das tönt ganz gut im Hinterhof des schönen Kreuzgang.

Mehr zu dem aufregenden Auto-Lift gibt’s in einem extra Beitrag!

Hotel Rebstock_Würzburg_Hof Engelgarten

Sterneküche im Hotel-Restaurant KUNO1408

Bei Suddelwetter und Minustemperaturen möchte ich abends nicht mehr weit laufen müssen. Umso mehr war ich begeistert über das im Haus befindliche Gourmetrestaurant: Kuno 1408  – sogar mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Volltreffer! Küchenchef Benedikt Faust legt den Schwerpunkt auf fränkische Küche mit internationalen Einflüssen. Genau meine Geschmacksrichtung und weil es so gut geschmeckt hat, berichte ich darüber in einem gesonderten Bericht (hier).

Was soll ich sagen: Kleine Fluchten machen viel Freude!

Kontakt:
Best Western Premier Hotel Rebstock
Neubaustraße 7, 97070 Würzburg
Telefon: +49 (0)931 30930
Email: rebstock(at)rebstock.com
Hotel-Informationen und Buchungsmöglichkeiten: www.rebstock.com

Yuccs Sneakers

Palma zu Fuß

Städtereisen machen Spaß und sind auch bei widrigen Witterungsverhältnissen eine große Freude. Immer wieder gerne bin ich im Winterhalbjahr auf der spanischen Insel Mallorca. Die Hauptstadt Palma ist ein quirliges Pflaster und es gibt immer wieder Neues zu entdecken – und zwar zu Fuß, denn nur beim Spaziergang durch die Gassen lernt man die Stadt so richtig kennen. Komm mit auf eine Tour durch die Stadt!

Hat man auch mal keine bequeme Schuhe dabei, ist das überhaupt kein Problem, denn es gibt hervorragende Schuhgeschäfte in Palma. Sehr schicke Lederschuhe, Stiefel, Stiefeletten und auch tolle sportliche Schuhe aus Spanien kann man kaufen. Ich fliege meist nur mit einem Paar hin und komme garantiert mit zwei zurück. Das Wetter auf Mallorca ist mediterran und nicht so unwirtlich wie in Deutschland, doch in diesem Herbst spielte das Wetter auf der Mittelmeerinsel verrückt, es gab Tornados und ein Gewitter mit Tausenden von Blitzen. Trotzdem – bis Dezember kann man immer wieder schöne sonnige Tage erleben und das Meer ist ja auch bei Regen schön. Ich kenne Freunde, die sogar an Silvester im Meer baden gehen, denn das Wasser ist dann immer noch aufgeheizt. Im Januar setzt dann leider ein Wetterwechsel ein – den hatte ich bei einer Reise in 2017, seufz, wo es bis in die tiefen Lagen gescheit hat. Sogar die Spanier sind ins Hotelspa geflüchtet, um sich in der Sauna aufzuwärmen. Brrr! Doch keine Panik, jetzt kurz vor Weihnachten sind die Temperaturen noch akzeptabel. Und langweilig wird es in Palma de Mallorca eh nicht.

Aktuelle Tipps entnimmt man dem

Wenn ein kurzer Regenschauer vom Himmel kommt, stürmt man einfach ins nächste Café oder in eine Bar. Tipps für die Kaffee-Bestellung:

  • Normaler schwarzer Kaffee heißt „Americano“.
  • Kaffee mit Milch heißt „Cafe con leche“.
  • Espresso heißt „Cafe solo“.
  • Espresso mit einem Schuss Milch: „Cortado“
  • Bei heißen Temperaturen: „Cafe solo“ „con hielo“ – ein Genuss, denn dann kommt ein Eiswürfel rein
  • Besonders ist auch „con leche de Almendra“ – Kaffee mit Mandelmilch.

Meine Sneaker aus Mallorca

Nach der kurzen Café Pause geht’s weiter durch die Gassen und das führt mich wieder zu dem Thema Sneakers, denn meine aktuellen Sneakers sind sogar in Palma produziert und aus wunderbar weicher Merinowolle: Yuccs heißen sie. Durch Zufall habe ich die Marke entdeckt und sie sind sogar ein Fair Trade Produkt und ich bin total happy mit diesen neuen Schuhen. Die verwendete Merinowolle ist in Spanien produziert und von glücklichen Schafen.  Merinowolle ist ein wunderbares Naturprodukt, das Wärme und Kälte optimal reguliert und zudem ist es auf natürliche Weise antibakteriell. Die Schuhe sind perfekt zu tragen, superleicht, dazu feuchtigkeitsregulierend und ultra-angenehm.

Meine neue Yuccs

Die Yuccs werden zu 100 Prozent auf Mallorca designt und zwischen Navarra, Alicante und Albacete handgefertigt. Entgegen meiner sonstigen Farbenliebe habe ich mich für ein Antrazit entschieden, wobei Weiß ja derzeit ganz im Trend liegt. Naja, vielleicht weil der Himmel bewölkt war. Doch für Frühjahr/Sommer wähle ich eine der hellen oder farbigen Modelle. (Am Beitragsende habe ich noch ein Interview mit dem Gründer für Euch. Total cool der Typ!)

Palma de mallorca

Ladengeschäft Mallorca

In den Gassen von Palma unterwegs

Laufen, schauen, shoppen und zwischendurch in eine Bar. Das finde ich großartig. Hier ein paar Tipps:

Sa Gerreria – ein Szeneviertel

Jeden Dienstag und auch Mittwoch von 18:30 bis 21:00 Uhr bieten eineige Tapas Bars entlang der „La Ruta Martiana“ (im Stadtteil Sa Gerreria) Tapas in Kombination mit Bier für nur 2 bis 4 €. Molta Barra, Lemon Tree und Sa Jugueteria – um nur ein paar Namen zu nennen. Der Artikel im STERN macht neugierig, schau hier (Link)

Santa Catalina – hip und nett

Mein Lieblingsviertel ist derzeit das Santa Catalina und dort die Bar Chica. Sehr angesagt und einfach gut. Das beste Fisch-Restaurant soll das La Parada del Mar sein, dort wählt man seinen fangfrischen Fisch in der Vitrinie und dann wird dieser zubereitet.

Ansonsten streune ich eigentlich einfach nur durch die Altstadt, suche Altbekanntes, um dann Neues zu entdecken und dann probiere ich spontan ein Bistro oder eine Bar aus, kehre zum Mittagstisch in eine kleine Osteria ein. Das macht für mich Urlaub aus! Ich erkunde einen Ort und öffne mich Neuem, scherze mit den Einheimischen, denn viele sprechen Deutsch und ich ein paar Takte Spanisch. Das macht mir Spaß. Deshalb habe ich nicht ganz soviele Tipps – nur eines sei gesagt: Besser ist’s mit gutem Schuhwerk.

Auch für Spaziergänge am Hafen in den Parks oder etwas außerhalb sind sportliche Schuhe von Vorteil. Ein Reiseziel etwas außerhalb der Stadt ist die Burg Bellver. Sie thront über den Dächern Palmas und man hat einen wunderbaren Ausblick. Sehr sehenswert und mit dem Bus zu erreichen (Von Palma mit dem Touristen-Bus 50, alternativ fahren auch die Buslinien 3 und 20 zur Burg. In der Nebensaison die Öffnungszeiten checken, wenn man auch die Ausstellung besuchen möchte).

Lass Dich treiben, denn Palma de Mallorca ist eigentlich überschaubar und gut zu Fuß und vielleicht mit ein paar Mal mit dem Bus gut zu erkunden. Wenn nichts mehr geht, setz Dich auf die Terrasse des Museums für Moderne Kunst (Link) mit Blick über den Hafen – dort kann man stundenlang träumen. Weitere Museum, auch zum Beispiel die Fondation findest Du hier gelistet (Link). Oder Du fährst mit dem Bus an die Playa de Palma an den Strand.

Planschen in Palma

Planschen am Sandstrand kann man an der Playa de Palma. Ein unendlicher langer Strandgürtel schließt an den Hafen von Palma an und man kann laufen, laufen, laufen. Immer mal wieder lädt eine Eisdiele oder ein Bistro zur Pause ein. Wer die Emails abrufen möchte, hat hier exzellentes Wlan zur Verfügung. Auch Baden kann man Ende des Jahres noch – mit ein bisschen Glück.

Immer eine Reise wert und auch in Sachen Shopping, denn die Spanier sind sehr modebewusst! Für alle, die Daheim bleiben müssen – die schönen Sneakers gibt es auch in Deutschland per Online-Shop. Wenn es mal wieder trockenes Wetter hat, werde ich sie anziehen und mit leisen Sohlen durch die holprige Fußgängerzone schlendern.

Yuccs Sneakers

Interview mit Yuccs Gründer

Als Shoelover hat es mir keine Ruhe gelassen und Dank Primo PR konnte ich dem Gründer in Palma ein paar Fragen zu seinen innovativen Sneakern stellen, denn sie wärmen auch an kalten Tagen ganz wunderbar meine Füße. Hier das Interview mit Pablo Mas:

1. Bitte stelle Dein Startup Yuccs vor: Wieso hast Du Yuccs gegründet?
Yuccs ist die Pioniermarke für nachhaltige Merinowolle-Sneakers, die im Mai 2018 auf Mallorca gegründet wurde, um die Schuhindustrie zu revolutionieren. Mein Traum war es, Natur, Komfort und Design in einem Produkt zu vereinen und eine neue Kategorie zu schaffen, die nur von hochwertigen Naturmaterialien inspiriert ist, von einem Modeprodukt, das nicht nur die Natur respektiert, sondern auch völlig natürlich ist. Nur dann würden sich die Träger von Yuccs frei fühlen und eine Reise zur Entdeckung der Welt unternehmen.

Der Ausgangspunkt meiner Idee war der Respekt vor der Umwelt mit der Prämisse, dass der Schuh der bequemste Schuh sein sollte, der je hergestellt wurde. Ich ließ die bekannten Häute und Kunststoffe hinter mir und fand meine Schlüsselidee, die Jahrhunderte in der Geschichte zurückreicht, in einem Material, das in Spanien einst als Gold galt. Damals beschloss Yuccs, sich zu verpflichten, für sein Produkt ein Material zurückzugewinnen, dessen Verwendung aufgrund von Kunststoff und seinen wettbewerbsfähigen Preisen lange Zeit sehr begrenzt war.
Damals begann das Unternehmen mit der Entwicklung eines eigenen optimalen und gleichzeitig sehr komplexen Materials. Trotz der Herausforderung, ein Gewebe aus der gleichen Faser zu entwickeln, plante, erforschte und produzierte Yuccs in Zusammenarbeit mit dem Technologischen Institut für Textilien AITEX schließlich ein eigenes, rein innovatives Material. Nach mehr als anderthalb Jahren hatte Yuccs etwas geschaffen, worauf die Marke und ihre Kunden stolz sein konnten: ein eigenes Gewebe, einzigartig auf dem Planeten, respektvoll gegenüber der Welt und den Menschen. Unter dem Motto „Comfy People, Moving Forward“ entstand ein Schuh mit vielseitigem und klassischem Design aus einem ganz besonderen Material: Merinowolle.

2. Welche Vision verfolgst Du mit Yuccs?
Yuccs wurde mit der Vision geboren, eine neue Kategorie von Schuhen zu entwickeln, die von nachhaltigen natürlichen Materialien inspiriert sind. Jedes seiner Produkte basiert auf der großen Idee von Komfort, Qualität und natürlicher Innovation und bringt etwas Einzigartiges auf den Markt. Yuccs ist eine moderne, kreative, junge und bunte Marke, die es ermöglicht, mutiger und dynamischer zu sein, wenn es darum geht, das Bewusstsein für die natürlichen Vorteile der Merinowolle zu schärfen. Ihr Ziel ist es, innovative, zugängliche und qualitativ hochwertige Produkte anzubieten und sie ist das Spitzenprodukt unter den Schuhen.

Im Gegensatz zu traditionellen nachhaltigen Marken, die sich auf die Herkunft der Materialien konzentrieren, zielt Yuccs darauf ab, die natürlichen und einzigartigen Vorteile der Merinowolle zu verbessern und gleichzeitig ein starkes Engagement für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Produktionskette aufrechtzuerhalten.

3.  Sag, was ist also das Besondere an den Yuccs?
Der USP ist ein Sneaker aus exklusiven Naturfasern aus Merinowolle und einer Technologie für die Sohle, die zu 100% in Spanien entwickelt wurde. Den außergewöhnlichen Gehkomfort verdanken die Schuhe zum einen der ultraleichten EVA-Speziallaufsohle, die mit Gummieinlagen für zusätzliche Stabilität ausgestattet wurde. Andererseits haben Yuccs-Sneaker ergonomisch geformte, herausnehmbare Einlegesohlen aus Naturschaum. Dieses wird aus Rizinusöl hergestellt, einer natürlichen und nachhaltigen Quelle. Für zusätzlichen Komfort sind die Einlegesohlen ebenfalls mit dem gleichen einzigartigen Merinowollstoff gefüttert. Das alles zusammen macht Yuccs zum „bequemsten und leichtesten Schuh der Welt“ made in Europe mit diesen Eigenschaften.

Yuccs ist von der Natur inspiriert und setzt auf Technologie, um einzigartige und innovative Naturmaterialien zu entwickeln, die ein beispielloses Komforterlebnis bieten. Ob für Freizeit oder Beruf, dieser vielseitige Schuh hat acht Besonderheiten, die ihn dank Merinowolle von allen anderen Schuhen unterscheiden:

– Natürliches Material – Natürlich und nachhaltig
– Weichheit auf der Haut – Ideal für die Anwendung ohne Socken
– Hohe Transpiration
– Ultraleicht mit 250 gr.
– Flexibilität und Elastizität – Sie passt sich der Bewegung an.
– Temperaturregelung: Warm im Winter und kühl im Sommer
– Einfache Reinigung: Legen Sie es einfach in die Waschmaschine und fertig.
– Minimiert Gerüche

4. Was macht Merinowolle so speziell?
Merinowolle hat ihren Ursprung in Spanien, einer Faser, die eng mit der Geschichte verbunden ist. Sie ist verloren gegangen und wurde auf Kontinente wie Australien ausgedehnt, wo derzeit 80% der Merinoschafe leben. Merinowolle ist eine der feinsten und weichsten der Welt. Es ist ein erneuerbarer, biologisch abbaubarer und recycelbarer Stoff, der ihn zu einem sehr attraktiven Material auf dem Markt macht. Die großen Marken, die die Vorteile dieses Naturstoffs kennen, haben ihn bereits in ihre Kollektionen aufgenommen, aber Yuccs ist der Pionier bei der Einführung des Merino-Woll-Sneakers in Spanien, der zu Innovation und Revolution in der Schuhindustrie führte. Merinowolle ist die Naturfaser, die für dieses Wohlbefinden verantwortlich ist.

5. Wie produziert Ihr?
Yuccs arbeitet direkt mit insgesamt elf spanischen Lieferanten zusammen und kontrolliert jederzeit den Produktionsprozess. Auf diese Weise kann die Marke die Qualität der Materialien, nachhaltige Prozesse und humane Arbeitsbedingungen sowie eine echte, die Welt respektierende Mode gewährleisten. Alle Teile werden im Werk Elche (in der spanischen Region Alicante) montiert und hergestellt. Auf diese Weise ist der Schuh in Spanien vollständig entwickelt und erfüllt die Verpflichtung, eine 100%ige lokale Wertschöpfungskette zu schaffen. Die Produktion dieser einzigartigen Schuhe auf dem Markt dauert etwa 5-6 Monate.
Yuccs konzentriert sich auf den Verkauf eines exklusiven Modells pro Jahr, mit dem gewissen Unterschied, dass immer eine begrenzte Anzahl von Farben, die je nach Bedarf und Saison variieren. Yuccs konzentriert sich auf den Direktvertrieb seiner Schuhprodukte, also den Onlineshop  (https://yuccs.de/). Auf diese Weise kann die Marke dem Endkunden einen Schuh zum Verkaufspreis anbieten.

5. Wen willst Du mit Yuccs erreichen?
Die Yuccs-Generation ist eine einzigartige Generation, wie die Schuhe, die sie tragen. Es sind Frauen und Männer jeden Alters, authentisch, kreativ und selbstbewusst, die aus der klassischen Struktur des Lebens ausbrechen und die traditionellen Verpflichtungen hinter sich bringen, um sich persönlich-professionell weiterzuentwickeln und auf eine andere Ebene zu bringen.
Sie sind auch in allen Aspekten ihres Lebens natürlich: Sie sehen frisch aus, sie übernehmen gesunde Gewohnheiten, sie wollen wissen, was auf ihrem Teller ist, sie kümmern sich um sich selbst und um den Planeten. Sie wollen sich nicht durch ihr Alter oder ihre Kleidung definieren, sondern nur durch ihre Leidenschaften. Sie sind Teil des so genannten „bewussten Konsums“ und nicht der Mode unterworfen. Sie fordern Transparenz, da sie sich zunehmend für die ethischen Praktiken derjenigen interessieren, von denen sie kaufen. Sie sind besorgt über den Klimawandel. Sie suchen nach Wegen, positive Kaufentscheidungen zu treffen, und suchen nach einer Lösung für die negativen Auswirkungen, die der Konsum auf unsere Welt hat.

Kurz gesagt, die Yuccs-Generation besteht aus den Schafen, die ihre Herde verlassen, weil sie entdeckt haben, dass sie eine bessere Version von sich selbst machen können.

Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen hier: https://yuccs.de/

 

 

Red, red wine

Ausnahmen bestätigen die Regel und so auch beim Wein. Eigentlich liebe ich Weißwein, doch mit der Zeitumstellung im Herbst, werde ich bei kalifornischen Rotweinen schwach und das nicht erst seit diesem Jahr. Irgendwie schwingt das entspannte, kalifornische Lebensgefühl einfach mit, wenn der Wein im Glas ist. Heute gibt’s also ein Plädoyer für kalifornischen Rotwein.

Weine aus Kalifornien

Kalifornien ist eines meiner liebsten Reiseziele außerhalb Europas und wie wunderbar, das die Weine dort hervorragend sind. Das Klima ist perfekt, es scheint fast immer die Sonne und die Feuchte vom Pazifik tut ihr Gutes. Italienische Auswanderer haben vor vielen Jahrzehnten die Reben mitgebracht und so sind über die Generationen bemerkenswerte Weingüter entstanden. Klar, Italien ist auch meine große Liebe, doch bei Kalifornien schwingt noch viel mehr mit. Das Land ist so weltoffen und weitläufig und ja, so happy. Zuletzt war ich im Frühjahr dort und habe unter anderem beim Weingut Louis M. Martini Halt gemacht. Die Region Napa Valley liegt etwa 50 Km nördlich von San Franciso und ist immer wieder eine Reise wert und nicht umsonst fährt der Wine Train durch das Valley (Route siehe hier). Ein riesiges Weinanbaugebiet schließt sich an und man kann ganze Wochen dort verbringen.

Louis Martini Winery St. Helena Napa Valley

Louis Martini Winery St. Helena Napa Valley

Louis Martini Winery

Louis Martini Winery

From Napa with Love…

Louis Martini Wines

Die feinen Rotweine vom Weingut Louis Martini

Bei meinem Besuch hatte ich auch Gelegenheit, mich von der Natur, den Weinbergen und den Produktionsbedingungen in der gesamten Region überzeugen. Das ist mir schon wichtig und ich habe gesehen, dass bei den Amerikanern inzwischen auch eine Sensibilität in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit besteht. Da wachsen Blümchen zwischen den Reben und „Bio“ ist sehr angesagt. Außerdem wird Wasser gespart, denn zu oft haben Waldbrände schon die Ernte gefährdert oder sogar vernichtet. Beim Weinbau ist ein Zusammenspiel mit der Natur einfach immens wichtig. Die Weine sind vielfach ausgezeichnet und von bester Qualität.

Noch mehr: Viele Frauen mischen in Kalifornien beim Wein mit. Winzerinnen, die fantastische Sensorik mitbringen und sich in der Branche behaupten: Namen wie Elisabeth Spencer bis zu Jennifer Wall und auch Beth Liston von Dankhorsewine ist eine davon. So cool! Schau hier (Link). I really like it.

Getränke und die Winterküche

Das Grillgemüse dampft im Ofen, durch die Küche zieht ein Duft von Kreuzkümmel, Rosmarin und vielleicht auch Sternanis. Mal ist es Kürbis und Zimt oder das wärmende Currypulver, das ich von einer meiner letzten Reisen mitgebracht habe. Manchmal gibt es dann einen wärmenden Tee zum Essen, doch an feierlichen Abenden, vielleicht sind Gäste eingeladen, dann serviere ich Wein. Im Winter geht die Wahl ganz klar zum Rotwein. Kräftige dunkle Rotweine aus fernen Ländern, wo die Sonne mit voller Kraft scheint und die Trauben all diese Wärme in sich aufgenommen haben und den Wein damit verzaubern. So muss Rotwein schmecken. Danke an Gallo Winery für das Portfolio.

Rotwein zum weihnachtlichen Menü

Ob aromatische Lammkeule, knusprige Gans oder saftiges Roastbeef, zur Weihnachtszeit gehört der Braten in vielen Haushalten genauso dazu wie der Tannenbaum. Und was kommt als Begleitung ins Glas? Ein Roter. Neu entdeckt habe ich kürzlich die kalifornischen Rotweine der Marke Carnivor – das lateinische Wort Carnivore bedeutet Fleischfresser – mit ihrem facettenreichen und kräftigen Charakter.

Zwei Rote für alle Fälle

Die Trauben für Carnivor Cabernet Sauvignon und Zinfandel stammen aus den Weinbergen der für den Weinbau bekannten kalifornischen Stadt Lodi. Im Lodi-Delta (mehr dazu hier) reifen sie besonders intensiv, da das mediterrane Klima für warme Tage und kühle Nächte sorgt. Die Lage fördert einen hervorragenden natürlichen Säuregehalt und die Entwicklung intensiver Fruchtaromen. Der kräftig rubinrote Cabernet Sauvignon mit seinen Noten von Eichenholz, Karamell, Espresso, Schokolade und dunklen Beeren ist die perfekte Ergänzung zu Rinderbraten, Lamm oder Ente.

Der opulente Zinfandel in kräftigem Dunkelrot passt aufgrund seiner Komplexität und den Aromen von reifer Brombeere, Pflaume, Boysenbeere, Gewürzen, Mokka und dunkler Schokolade besonders gut zu intensiven Schmorgerichten, Gulasch oder kraftvollen Curries. Weiche Tannine und ein voller, fruchtbetonter Charakter sind typisch für beide Carnivor-Weine.

Where to buy

Nun hat man die Qual der Wahl. Ich selbst habe im Weinkeller die verschiedensten Rotweine von günstiger bis teurer und von leicht bis kräftiger. Weil – auf die Gelegenheit kommt es an. Wenn ich mit meinem Mann den Tag ausklingen lassen möchte, zum Beispiel der Kaminofen brennt und eine Käseplatte steht bereit, da kommt dann schon ein guter Roter auf den Tisch. Für die Silvesterparty mit vielen Gästen und vielen unterschiedlichen Geschmäckern, da passt ein gefälliger Wein besser. Ein guter Roter von Gallo Weine zum Beispiel, denn das Schöne bei diesen ausgewogenen Cuvée Weinen ist einfach, dass er allen Gästen schmeckt. Nicht zuviel Barrique, nicht zu trocken, sondern eine perfekte Mischung. Ebenso die Weine von Barefoot. Seit über 20 Jahren verfeinert dort die Winzerin Jennifer Wall die kalifornischen Weine und sorgt für Ausgewogenheit.

Während ich die deutschen Weine zumeist beim Erzeuger kaufe (wenn ich nicht in Wiesbaden beim GLYG vorbei gehe), bestelle ich Rotweine aus Übersee meist in einem Onlineshop (Vicampo, Wein.cc und wie die alle heißen). Das klappt super und ganz ehrlich, ob ich die 135 PS meines Autos in Bewegung setze oder einer der eh schon auf der Straße befindlichen weißen Lieferwägelchen meine Bestellung bringt (…) Hauptsache, die Pakete kommen heil an. Doch auch beim Händler umd die Ecke (Edeka, REWE & Co) ist die Auswahl inzwischen gut und die kalifornischen Weine in aller Vielfalt erhältlich.

Manche sagen ja, dass wir dank des Klimawandels auch in Deutschland gute Rotweine produzieren und tatsächlich war der Jahrhundertjahrgang 2018 eine Wucht. Darüber an anderer Stelle mehr dazu. Heute sag ich also: Cincin!

Geldermann Cuvee Edition Musique im Geschenkkarton mit USB Stick inklusive musikalischem Werk von Nils Wülker, Jazztrompeter

Genussvolle Geschenkideen

Geschenke für Genuss, mit Farbe, mit Musik und Muße. Geschenke für genussvolle Stunden gibt’s in meinen Tipps, denn an Weihnachten kommt man derzeit nicht vorbei und schenken macht ja auch Spaß!

Geschenke für die Sinne

Dieses Jahr haben wir den Adventskalender der beef! im Wohnzimmer. Da sind leckere Fleischerzeugnisse drin, aber auch andere Leckerein. Danke an Frank Mayer vom Olio & Ceto für die Empfehlung. Er führt einen Feinkost & Geschenke-Laden in Wiesbaden und dort werde ich auch mit anderen schönen Geschenken nicht nur zur Weihnachtszeit fündig, denn die Auswahl ist großartig: Balsamico Essig, feines Olivenöl, Honig oder Gewürze… es gibt so viele schöne Geschenkideen.

Ich freue mich schon auf das Weihnachtstreffen mit der Fotografin Sabine Kristan Geschenkidee: Familienfoto) und den anderen Frauen vom Hofheimer Businesslunch, denn dort wird es ebenfalls einen kleinen Bazar geben. Viele sind kreativ und bieten ihr Produkte an – vom Champagner über Limoncello bis hin zu den Alpaquiri-Mützen. Geschenke-Alarm!

Das Thema Genuss ist in Sachen Geschenke sehr ergiebig, denn es geht so viel: Schneidebrett, handgeschmiedete Messer, Restaurant-Gutschein, Geschenke-Korb, Hummer-Gutschein (siehe hier, gab’s letztes Jahr), Kalender mit Food-Fotos, Kochkurse….

Wein und Sekt – geht auch immer. Warum nicht ein Sekt mit Musik? Als Hesse denke ich bei solch einem Satz direkt an Handkäs mit Musik. Doch weit gefehlt, denn bei diesem Sekt geht es um die feinen Perlen im Gelderman Sekt und dem dafür extra komponierten Jazz Stück. Mit der Édition Musique No. 1 kann man den edlen Cuvée jetzt nicht nur schmecken, sondern auch hören. Als erster Künstler übersetzt der Jazztrompeter Nils Wülker eine ausgewählte Geldermann Cuvée in ein eigenes Musikstück. Das musikalische Werk finden Sie auf einem USB Stick am Flaschenhals. Den Tönen des Jazztrompeters lauschen, während man genießt: Eine feine Perlage, getragen von einer Briochenote, entstanden durch die dreijährige traditionelle Reifung auf der Feinhefe. Die „Édition Musique No. 1“ ist ein eleganter, ausdrucksstarker Sekt genauso aufregend wie Jazz. Die Édition Musique No. 1 ist auf 6.000 Exemplare limitiert. Wenn das kein edles Geschenk ist? Weitere Informationen im Onlineshop: Geldermann.de

Geldermann Cuvee

Geldermann Édition Musique – ein Cuvee der besten Rebsorten. Dazu das musikalische Werk von Nils Wülker

 

Feine Seifen, Cremes und Öle

Meiner besten Freundin verschenke ich auch mal Kosmetik. Ansonsten ist das vielleicht eher schwierig, denn der Beschenkte mag einen anderen Geschmack haben, Düfte sind nicht jedermans Sache. Die eine mag Naturkosmetik, die andere nicht. Doch eine hochwertige Seife, die das Bad in Duft hüllt ist schon schön. Oder einen Kosmetik-Gutschein, weil, man gönnt sich ja sonst nichts.

Lipstick

Ohne Krimi… Buchgeschenke

Immer wieder schön: Bücher, Fotobände, Reiseführer, Hörspiele, eBooks und auch mal eine CD oder Hörspielcassette (oh ja, die sind wieder im Kommen, hast Du noch ein Abspielgerät?). Mein Buch „Glücksorte in Wiesbaden“ ist für Wiesbadener auch eine schöne Überraschung (Link).

Bücher Glücksorte

Oder man verbindet Buch & Genuss, denn der Wiesbadener Verlag Tretorri hat ein besonderes Buch herausgebracht: Die 1000 besten Weine –  Das Standardwerk für Weininteressiert. Das Buch stellt die 1000 besten Gewächse aller Zeiten vor – ein schwieriges Unterfangen, dem sich die Weinexperten Pekka Nuikki, Essi Avellan, Juha Lihtonen, Jan-Erik Paulson und Tre Terroi Verleger Ralf Frenzel, einst jüngster Sommelier Deutschlands, gestellt haben. Auf Basis einer persönlichen Verkostung werden die derzeitige Trinkbarkeit sowie Zustand der Weine bewertet und Punkte für das Potential vergeben: Ein verständliches Prozedere auch für Einsteiger. Es eignet sich mit seiner ansprechenden Sonderausstattung als Liebhaberstück im Bücherregal. Wirf doch mal einen Blick ins Buch: https://bit.ly/340s7UD

Zeit für Dich!

Zeit ist inzwischen auch ein beliebtes Geschenk: Zeit für einen gemeinsamen Spaziergang. Zeit für gemeinsames Kochen. Zeit für Vorlesen…. in unserer hektischen Zeit sind solche Geschenke voll Muße eine schöne Idee. Dabei fällt mir ein: Beim Geschenkekauf nicht in den üblichen Vorweihnachtsstress verfallen. Nimm Dir auch Zeit für Dich!

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünsche ich!

 

Küchenchefs im Espenhof

Genussvoll in Rheinhessen

Gegenüber von Wiesbaden, auf der anderen Rheinseite, liegt Deutschlands größtes Weinbaugebiet: Rheinhessen. Das sogenannte „Land der 1000 Hügel“ ist Deutschlands Toskana und hat eine kaum vergleichbare Vielfalt an Weinen. Um einen der wichtigsten Kulturbestandteile der Region erlebbar zu machen, veranstalten einige Gastronomen dieses Jahr erstmalig im Rahmen der Aktion „Rheinhessen genießen“ die Eventserie Winemakers Dinner. Auch andere feine Events gilt es zu entdecken in so schönen Orten wie Osthofen, Westhofen oder Flonheim oder im bekannteren Städtchen Ingelheim.

Kalkbrenner – ein Name, den man eher im Zusammenhang von elektronischer Musik kennt. Was hat das jetzt mit Wein zu tunt? An meiner ersten Station in Rheinhessen, in Espenhof, wird mir Wein mit Name „Kalkbrenner“ kredenzt und ich werde neugierig. Wie kommt’s? Der interessante Cuvé ist nur eine der beachtlichen Kreationen von Nico Espenscheid und entstand gemeinsam mit dem Musikproduzent. Was eine Kombo! Nun will ich mehr wissen.

„Diesen Namen müsst ihr euch hinter die Ohren schreiben. Was im Hinterzimmer des elterlichen Weinguts passiert, ist richtig richtig gut!“ schrieb N. Medenbach von „drunkenmonday“ und ich kann ihm da nur beipflichten. Nico Espenschied macht Wein aus dem Bauch heraus. Naja, kein Wunder, wenn man auf einem Weingut groß wird, das bereits 16oo, also in der siebten Generation Wein anbaut. Die ganze Familie macht „in Wein“ und das Ergebnis ist spannend und mit viel Charakter und auch hier beeindruckt eben nicht nur das schöne Etikett. „Mit Herz + Hand von Laura + Nico Espenschied“ steht auf dem Flyer und das junge Team hat schon jetzt eine prägnante Handschrift.

Fine Dining im Restaurant des Weingut

An einem Abend im November lassen sich eine sympathische Gruppe an einer langen Tafel, vom Betriebsleiter und Gastgeber, Wilfried Espenschied, mit spannenden Geschichten aus dem Weinberg durch den Abend führen. Er kennt sich aus, hat schon viele Trauben zu Wein vergoren und hat so manche Erfahrung mit Klimawandel und extremen Wettersituationen zu berichten. Weinmachen ist nicht so einfach, denn man hat nur einmal im Jahr die Möglichkeit zum Ausprobieren. Nur einmal im Jahr, im Herbst ist Weinlese und da kann man sich ausprobieren und hoffen, dass die Ernte die Erwartungen erfüllt. Doch das Wetter ändert sich ständig, das Klima sowieso und der Kundengeschmack ist auch gewissen Trends unterlegen. Alles nicht so einfach mit dem Wein und das macht es so spannend.

Wir treffen uns im Innenhof des Restaurants und es könnte auch in der Provence sein. Ein schöner Sandseinbau mit Weinreben berankt. Bevor es ins schöne Restaurant geht, machen wir einen Rundgang durch die Kelterhalle und ich komme aus dem Staunen nicht raus: Hier wird groß gedacht! Das schmeckt man bei auch beim Sekt LenaMarie, ein Blanc de Blancs Sekt, der es locker mit einem Champagner aufnehmen kann. Muss ich mir merken.

Blanc de Blanc Sekt Rheinhessen

Das Hotel-Restaurant ist von den üblichen Gourmet-Führern empfholen: „Gault Millau“, BiB Gourmand oder auch der Varta Führer sind begeistert und so kommen die Gäste aus der ganzen Republik. Neben mir, Stammkunden aus Köln, die seit Jahren auch Silvester im Weingut feiern. Ja klar, eine schöne Idee! Das Menü beim Event lässt keine Wünsche offen und das ist kein Wunder, denn ich treffe Küchenkollegen aus verschiedenen Sterne-Küchen. Zunächst Tobias Datow, der schon im Team von Michael Kammermeier im Sterne-Restaurant ENTE in Wiesbaden gekocht hat. Chef de Cuisine seit 2017 ist Aljoscha Freitag, früher auch bei Christian Bau (3-Sterne) tätig. Genau diese ambitionierte Küchenkunst spiegelt sich in den Tellern wieder. Klasse, wenn die Küche so viel Spaß hat und die Gäste davon profitieren. Der sympathische Jens Gaffga, Chef de Rang, servierte mit seiner Kollegin ein Highlight nach dem anderen.

 

Wir starten mit einer Felsenrotbarbe mit Tomatenmousse und Orangenfenchel

Dazu: 2018 Flonheim Riesling Ortswein trocken

Maronenschaumsuppe mit Spinatknödel

Dazu 2018 Veltenbummler Grüner Veltliner trocken

Wildschweinrücken unter schwarzer Nusskruste, Spätzle, Buchenpilze und Sellerie

Dazu 2016 Kisselberg Spätburgunder trocken

Das Dessert: Lauwarmer Schokoladen-Mohn-Kuchen mit Sabayone und weißem Schokoladeneis

Dazu 2014 La Roche Riesling Auslese fruchtsüß

Ein Traum! Doch meine Leser wissen, Dessert ist nicht so meins. Lieber genieße ich ein bisschen Käse zum Wein. Der Dessertwein vom Espenhof, ein La Roche Riesling ist eine Wucht und beim nächsten Mal, wenn ich Winepairing zuhause mache, trinke ich ihn zum Roquefort oder einem kräftigen Hartkäse. Die Bestellung ist schon aufgegeben!

Dessert Espenhof Rheinhessen

Das Dessert im Aufbau: Lauwarmer Schokoladenkuchen und noch viel mehr…

Rheinhessenweine

Der Dessertwein hat mich in seinen Bann gezogen…

Rheinhessen Weine beim Winemakers Dinner

Was ist das Besondere an rheinhessischen Weinen? Was sind die Lieblingsrebsorten der jeweiligen Winzer? Wo sind die Weine gewachsen und welchen Einfluss hat das Terroir? Diese und viele weitere Fragen können beim Winemakers Dinner in entspannter Atmosphäre gestellt werden. Im Espenhof hatten wir die Möglichkeit, diese Fragen rund um den Wein mit dem Winzer persönlich zu besprechen und in entspannter Runde habe ich viel über die neuen und alten Sorten gelernt. Ganz besonders auch von der Scheurebe, die so typisch ist für Rheinhessenwein und vom Espen… auch also Orange Wine ausgebaut wurde. Spannend!

Nächste Termine in Rheinhessen

Nächster Termin ist am Freitag, 8. November. Entweder im „Gut Leben am Morstein“ in Westhofen: Ein Dinner mit den Weinen vom Weingut Wittmann zum Beispiel zum Saibling mit Apfel-Wasabi-Espuma und ein Dessert mit Matcha-Tee und japanischer Pflaume. Dazu die entsprechenden Weine aus der Region. Oder ist Osthofen im Landhotel Schwanen. Jetzt, wo es um 17 Uhr schon dunkel ist, genießt man gerne ein Herbstmenü mit gutem Wein und lässt den Abend genussvoll ausklingen. Weitere Informationen unter www.rheinhessen-geniessen.de

Kurzum: Die feinen Rheinhessen-Weine haben sich in den letzten Jahrzehnten großartig entwickelt und egal ob die Gutsweine, Orts- oder Lagenweine – der Wein hat Charakter! Tipp für Wiesbadener: Die Weine vom Espenhof und viele andere Rheinhessenweine sind im Weinladen GLYG erhältlich.

Link zum Espenhof

Felicitas Pommerening Autorin aus Mainz

Autorin Pommerening im Interview

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat meine kleine Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich hier im Blog.

Die Autorin Felicitas Pommerening (Link) hatte irgendwann, vor vielen Jahren, zu einer Lesung im Heimathafen Wiesbaden (übrigens ein Glücksort aus meinem Buch) eingeladen. Der Titel: „Weiblich, jung, flexibel“. Es fuchst mich bis heute, dass ich die Veranstaltung damals verpasst habe. Umso mehr freue ich mich, dass Felicitas mich immer wieder einlädt und ich auch eine ihrer romantischen Kolumen für den Hochzeitsblog der VIVART verwenden durfte. Nun hat sie vor kurzem ihr neues Buch mit dem Titel „Duo war einmal“ veröffentlicht. Zeit für eine Fragestunde, liebe Felicitas.

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin Autorin, ich schreibe Romane und arbeite für die Computerspielfirma Totally Not Aliens.

Seit wann? Warum, wie kommt’s?

Geschrieben habe ich schon immer… Als ich dann 2010 darüber geschrieben habe, wie junge Frauen beim Berufseinstieg ins Schlingern geraten, habe ich einen Verlag gefunden und konnte das Schreiben zum Beruf machen. Seitdem schreibe ich immer wieder über Menschen, die in bestimmten Lebensphasen aus ihrem bisher eher geradlinigen Leben heraus stolpern.

Die Geschäftsführerin der Computerspielfirma ist auf mich zugekommen, weil ich ihr bei einer Beratungsstelle empfohlen wurde – weil die mich dort wiederum durch meine Bücher kannten. Witziger Zufall war das… Mein erster Job, noch vor dem Autoren-Dasein, war nämlich im Bereich Digital Storytelling, daher habe ich mich schon vor langer Zeit auch mit dem nicht-linearen Erzählen beschäftigt.

Felicitas Pommerening Autorin

Fotocredit: Julia Teine

 

Wir sind bei Farbenfreundin…welches ist Deine Lieblingsfarbe?

Ich mag warme Farben. Im Moment liebe ich den Kupfer-Trend in Sachen Einrichtung. Aber auch tiefdunkles, sattes Blau spricht mich an.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Die Arbeit ist nie ‚getan‘. Es gibt da ein Zitat aus einer Serie: „You’re never done. You just decide to stop.“ Den sagen mein Mann und ich oft. Das passt sowohl zu meiner Art von Arbeit als auch zu unserem Privatleben: Mit drei Kindern und einem entsprechend größeren Haushalt ist man einfach nie fertig. Trotzdem nehmen wir uns natürlich einfach Happytime.

Die kann ganz unterschiedlich aussehen: Einmal ist es toll, zu zweit auf der Couch zu liegen und endlich in Ruhe zu reden; dann ist es aber auch mal schön, mit befreundeten Familien unterwegs zu sein und den Trubel zu genießen… und ich gehe auch gerne mal ohne die Familie aus, mit einer guten Freundin oder einem guten Freund, da kommt man am besten aus dem Alltag raus.

Gibt es ein happyfood, also ein Lieblingsgericht? Oder ein „guilty pleasure“?

Ich liebe mittlerweile diese Poke Bowls. Und ich habe gerade die Eissorte „Salty Caramel“ für mich entdeckt. Mmmmmmh!

Gibt es einen Kraftort, einen Glücksort – vielleicht in Wiesbaden – für Dich?

Mein Glücksort ist eigentlich das Meer. In dessen Abwesenheit sitze ich aber auch sehr gerne irgendwo entlang des Rheins, am liebsten mit Blick auf vorbeifahrende Schiffe.

Vielen Dank für das Gespräch !

P.S. Oh ja der Rhein. Auch für mich ist der große Fluss immer wieder Ersatz für das Meer. Dann noch mit der Fähre Tamara übersetzen auf die Insel… besser geht’s nicht.

Fotocredit Titelbild: Julia Teine

Felicitas Pommerening

Hier geht’s zur Autoren-Seite…

Welche Farbe im Oktober?

Pink! Denn, im Oktober finden weltweit Aktionen rund um das Thema Brustkrebs statt, um Aufmerksamkeit für die Krankheit, die Früherkennung und die Heilungsmöglichkeiten zu schaffen und zwar unter dem Zeichen Pink Ribbon. Auch bei mir wandert dieses unschöne Thema immer wieder ans Ende meiner Todo-Liste und gut, wieder erinnert zu werden. Oh ja, da war doch was: Regelmäßige Brust-Untersuchungen und die Vorsorge, ja, ja, aber zuerst muss ich noch diesen Beitrag schreiben…

Auch in der Rhein-Main-Gebiet gibt es viele Aktionen zum Thema und eines davon startete bereits vor Monaten unter dem Slogan TrinktmehrMilch! Zehn Winzerinnen und 5 Grafikerinnen hatten einen leckeren Wein in Flaschen mit auffälligem Etikett gefüllt. Der Erlös davon kommt der Früherkennung von Brustkrebserkrankungen zugute. (Mehr dazu hier) Wie wunderbar! Das hört sich doch viel schöner an als ein Mammografie-Termin!

Wein für einen guten Zweck

Trinkt mehr Milch! So heißt die Aktion rundum den feinen Cuvée aus Rheinhessen

Gesund kochen mit Mirko Reeh

Ebenfalls genussvoll kulinarisch war der Termin in der Asklepiosklinik in Wiesbaden. Du bist was Du isst, so lautet ein Spruch in dem auch ein bisschen Wahrheit steckt, denn mit Ernährung kann man Gesundheit fördern und erhalten. Deshalb war Mirko Reeh anlässlich des Pinktober in der Frauenklinik der Asklepios Paulinen Klinik (APK) eingeladen worden, um interessierten Teilnehmerinnen in einer Kochshow das gesunde Kochen zu präsentieren.

Gemüse, Gemüse, Gemüse war das Stichwort. Am besten regional und frisch auf den Tisch! Doch wir sind bei Mirko Reeh und deshalb durfte dabei auch der Handkäse nicht fehlen (siehe auch hier). Reeh befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema „gesunde Ernährung“ besonders auch während und nach einer Krebserkrankung. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass eine abwechslungsreiche Ernährung mit frischen, saisonalen Produkten vorbeugend wirken kann und auch während und nach der Behandlung positive Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hat.

Deshalb komponierte Reeh vor den Augen der begeisterten Teilnehmerinnen mit viel Witz und Charme ein schmackhaftes, nach modernen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen zubereitetes Gesundheitsmenü. Als Vorspeise wurde ein Blumenkohl-Schaum-Süppchen gereicht, gefolgt von Rote Bete mit Spinat und Walnussdressing. Als Zwischengang gab es, als Hommage ans Hessenland, Handkäs` und Apfel-Schmand und zum Dessert ein gekräutertes Schokoladensüppchen mit Karamell Mango sowie Tonka Bohnen Eis.

Klasse war’s und Danke an die Chefärztin Frau Dr. Stefanie Buchen für die Initiative. Neben der Gesundküche gab es Informationen rund um das Thema. Nach dem Vortrag zur Ernährung erfuhren die Teilnehmerinnen von Dr. Kerstin Höpp, Leitende Ärztin Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Osteopathie an der APK, was die TCM unterstützend bei der Brustkrebstherapie leisten kann. Darüber hinaus informierte Nadine Fuest, Reha- & Gesundheitssport Wiesbaden e.V., über die positiven Auswirkungen von Bewegung und Sport nach Brustkrebs.

Abgerundet wurde das Programm durch individuelle Ernährungsberatungen des Sanitästhauses ‚Sani Care‘ und die Präsentation der  Selbsthilfegruppe ‚Frauen nach Krebs Wiesbaden Ost‘. Auch die ‚Pink Paddler‘ aus Wiesbaden Schierstein waren mit von der Partie. Die Pink Paddler sind eine Frauengruppe, deren Mitglieder an Brustkrebs erkrankt sind oder waren. Sie berichteten darüber, wie ihnen das Drachenbootfahren geholfen hat, mit der Krebserkrankung positiv umzugehen. In meinem Bücherregal steht ein Buch mit dem Titel: Outdoor against Cancer, denn es ist unbestritten, dass sportliche Bewegung und Fitness die Krankheit aufhalten kann. Die Autorin Petra Thaller gründete die gleichlautende Initiative, denn der wichtigste Schritt zur Heilung sei „der Schritt vor die Haustüre“.

Die Krankheit, die mit K beginnnt

In Deutschland erkranken jährlich rund 230.000 Frauen an Krebs, davon 60.000 mit der Diagnose Brustkrebs. Viel hat sich bei der Behandlung in den letzten Jahren getan, doch eins bleibt: Krankheit ist die Abwesenheit von Gesundheit. Das bedeutet nicht nur der harte Kampf mit dem Überleben, sondern auch der tägliche Kampf mit dem Spiegelbild. Zunächst die Krebstherapie mit Chemo- oder Strahlenbehandlung, und auch notwendige Operationen führen zu drastischen Veränderungen des Aussehens. Das muss frau erst einmal aushalten und verarbeiten – auch dafür sollen die Aktionen rund um #BreastCancerAwarness ein Bewusstein schaffen.

Klick zu den Bildern des Star-Fotografen Rankin, der eine Gruppe Frauen wunderbar in Szene gesetzt hat. Der Link zum Making-Of und da gibt’s die einzelnen Geschichten zu den portraitierten Frauen (Pink Ribbon Germany).

Mein Appell zum Schluss: Pass gut auf Dich auf und geh zur Vorsorge!

 

Über Mirko Reeh

Der gebürtige hessische Fernsehkoch Mirko Reeh hat sich mittlerweile um die ganze Welt gekocht. Schon früh verband er die Leidenschaft zum Kochen mit seiner Fähigkeit, Menschen zu unterhalten. Er gibt seit 20 Jahren Kochkurse und servierte schon der Politprominenz seine Gerichte, beispielsweise auf dem Wirtschaftsgipfel in St. Petersburg. Bei TV- und Radiosendern ist er eine feste Größe, unter anderem mit den Formaten wie „Koch Undercover“ und „Weltenbummler“ auf Sat1. Große Erfolge feiert er mit seiner eigenen Talk-Koch-Show „Reehderei“. Hier kocht er mit prominenten Gästen. Neben seinen Fernsehauftritten veröffentlichte er mehrere Kochbücher und betreibt eine Kochschule in Frankfurt am Main. Mehr zu dem sympathischen Koch mit Faible für Handkäse findest Du hier (Link zur Kochschule Mirko Reeh)

Showkochen in der APK Wiesbaden mit Mirko Reeh, der mit dem Handkäs

Guter Handkäs darf bei dem hessischen TV-Star Mirko Reeh nicht fehlen

 

Mehr über die Abteilung im PaulinenStift in Wiesbaden findest Du hier (Link)

Mehr zum Thema Brustkrebs in Büchern findest Du hier (Link)

#BreastCancerAwarness

New York City liegt am Strand

New York, New York! Die Stadt fasziniert einfach und mindestens einmal im Leben (oder im Jahr) sollte man zumindest Manhattan besucht haben: Ob Times Square, Broadway, MoMa oder Central Park – für die City gibt es unzählige Tipps und von mir bekommst Du jetzt Empfehlungen für die Vororte, für einen Ausflug, wenn man mal raus aus dem Gewühl möchte.

So eine Millionenstadt macht müde und dann ist es schön, an einem Nachmittag vielleicht an den Strand zu fahren. Oh ja, genau, New York liegt am Wasser, New York hat sogar die längste Küstenlinie einer Großstadt weltweit, steht in dem Magazin Loving NewYork. Deshalb sollte man da auch mal an den Strand fahren. Die klassischen Sightseeing Tipps für New York City gibt’s hier und sind auch in jedem Reiseführer viel ausführlicher und aktueller beschrieben. Meine Geheimtipps, wenn Du mal eine kleine Verschnaufpause brauchst, gibt es hier:

Rockaway Beach

Mit der Subway bis zur letzten Station fahren – schwubbs ist man in Rockaway Beach in Queens. Last exit: Strand. Die Bebauung erinnert eher an Fertighaussiedlungen, aber der Strand ist genial und die Promenade auch. Ein paar Surfer und Strandspaziergänger und ich. Mehr nicht. Kaum zu glauben, nachdem ich kurz vorher am Times Square in einem Menschenknäul fast verloren ging. Okay, im Sommer ist bestimmt mehr los, denn der Strand ist beliebt. Aber außerhalb der Badesaison kann man hier die Ruhe genießen.

Durchatmen und Kraft tanken. Das kann man hier. Getränk und Imbiss sollte man jedoch mitbringen, denn ich habe tatsächlich keinen Kiosk ausfindig machen können.

Roadtrip USA

Weiter geht’s nach Long Island

Nicht ganz so viel weiter, westlich des Flughafen JFK, liegt Long Island. Wir hatten einen Mietwagen gechartet und sind einfach mal losgefahren. Den ersten Stopp für ein spätes Frühstück machten wir in Northport, denn der kleine, beschauliche Ort ist ein Traum und die Hektik der Großstadt ist weit weg.

Northport – vor den Toren von New York City

Nach NYC braucht man eine gute Stunde von hier. Northport ist kleiner Vorort mit Pendlern, Familien mit Kinder und Rentnern, eben Leute, die es ruhiger haben möchten. Der kleine Yachthafen macht eine schöne Atmosphäre und man fühlt sich so richtig kleinstädtisch. Ja, hier grüßt man sich morgens beim Bäcker und die Autos fahren gemütlich im Tempo 30 durch die Hauptstraße und hupen nicht, wenn jemand mal zu Fuß mitten auf der Straße läuft. Die Anonymität und Hektik von New York ist meilenweit entfernt.

Das Frühstück bei Tim’s Shipwreck Diner ist begehrt und es kann sein, dass man eine Reservierung braucht. Das Amerika „off the records“ interessierte mich einfach total, denn das ist Amerika. Nicht die Straßenschluchten, die uns Netflix in den berühmten Serien zeigt oder das NYC, das wir aus den Reiseberichten kennen, sondern das amerikanische Durchschnittsleben. Wo führen sie ihren Hund aus, wo gehen sie Sonntags spazieren und atmen sie mal durch. Wo leben sie mit Kind und Kegel?

Strandurlaub vor den Toren von NYC

Auf Long Island gibt es Wald, große Naturschutzgebiete und am Strand wird am Wochenende Sport gemacht. Ganze Horden von over40s praktizieren an der Strandpromenade ihre Walking-Sessions. Bei der kilometerlangen Strecke wird telefoniert oder ein Podcast gehört oder wild diskutiert, bloß kein Stillstand, nutze die Zeit: Time is money. Naja, irgendwo müssen die Burger und Hot Dogs und French Fries ja auch abtrainiert werden. Schon sehenswert, das amerikanische Durchschnittsleben.

Wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt, sollte bis ans Ende von Long Island fahren, nach Orient, Long Island, USA. Dort geht eine Fähre nach New London, CT – die Überfahrt ist ein Traum (daher stammt auch das Beitragsfoto). Es dauert etwa zwei Stunden und kommt man dann im Hafen an, ist man direkt in einer anderen Welt: Industriestadt mit großem Verladehafen. Ende der Romantik. Als Startpunkt zum Beispiel in Richtung Cape Cod ist die Position aber perfekt. Wer einen Roadmovie liebt, sollte diese Strecke wählen. Empfehlenswert!

Tipps für zwei tolle Restaurants mit Erholungsfaktor, die mehr im Zentrum von New York City in Manhattan sind, habe ich von den Tipps von Susanne Drexler (Gourmet Connection). Sie hatte auf Facebook ganz tolle Fotos veröffentlicht, die Lust auf einen Restaurant-Besuch machen:

  • Austern bei Island Oyster auf der Insel Gosvernors Island
    so kommt man da hin: A five-minute ferry ride from downtown Manhattan (everyday) or Brooklyn (Saturday and Sunday only).
  • Lobster im Brooklyn Crab in 24 Reed St, Brooklyn, NY 11231 unweit vom Kanal. Die Fotos sind der Hammer, schau.

 

Meine nächste USA Themen sind:

  • Vor den Toren von Boston.
  • Indian Summer in Maine
  • Yoga in Winterport, Maine

 

Hilton Frankfurt City Center

Afterwork Drink (fast) im Grünen

Bevor es bald richtig Herbst wird, sollten wir die letzten zweistelligen Plusgrade nutzen und den Spätsommer im Freien feiern. Ein Drink an der frischen Luft fühlt sich einfach klasse an. Mein Ausgehtipp in Frankfurt für einen angenehmen Afterwork Drink mit Ausblick ins Grüne – am „kleinen Freitag“, dem Donnerstag.

Afterwork-Drink in Frankfurt im Hilton Hotel City Center

Am Donnerstag 12. September findet für dieses Jahr das letzte Mal #Picknick im Park im Hotel Hilton City Center in der Hochstraße in Frankfurt statt. Und die Luft wird brennen, denn immerhin ist IAA in town!

Die Location ist besonders, denn das Hotel ist direkt an einen Park gebaut, ein grünes Paradies mitten in der Großstadt. Man sitzt auf bequemen Loungemöbeln und schaut ins Grüne. Im Hintergrund legt der DJ feine House-Musik auf und das Leben fühlt sich plötzlich ganz irre leicht an.

 

Mein Tipp: In den Sommermonaten, immer Donnerstags ab 17 Uhr zum Afterwork in Hotel Hilton City Center. Spaß haben mit tollen Leuten, guter DJ-Musik, einem großartigen Barmixer und insgesamt tollem Party-Flair . Das Motto lautet „Picknick im Park“ und es fühlt sich genauso an.

Hier mischt sich Frankfurt mit internationalen Gästen und man hat Spaß miteinander. Anders als im Urlaub ist aber um 9.00 ist Schluss, weil der nächste Tag ist ja wieder ein Werktag. Doch bis es dunkel wird, ist die Stimmung ausgelassen, man genießt die leckeren Burger vom Grill und auch der Service hat sichtlich Spaß.

Das Leben ist zu kurz für schlechte Stimmung zum Feierabend. Sport kann warten bis Montag – einfach die Leichtigkeit des Seins spüren…

Dieses eine letzte Mal noch in 2019! Happytime bei #Picknick im Park. Ein #Glücksort

Adresse: Hotel Hilton Frankfurt City Center, Hochstraße 4, 60313 Frankfurt am Main,Telefon: 069 133800 (Link)

 

 

GLücksort in der Stille

Die (eigene) Schönheit in der Stille finden

Die Liebeserklärung einer Yoga-Anfängerin. Vor ein paar Jahren war es vielen von uns noch ein ganz neuer Begriff, dieses Yoga. An Indien haben wir gedacht, ferne Welten und buddhistische Klöster. Dass es gut für uns sein soll, erkennen wir hier im Westen nun mehr und mehr. Heute begegnet uns Yoga auf Plakaten, im Fernsehen, sogar Mineralwassermarken und Kontaktbörsen bilden Yoga praktizierende Menschen ab. Yoga ist überall – und ich finde es toll.

Ein Gastbeitrag von Sarah Henlein von (Yoga stilvoll).

Das Rauschen unseres Alltags

Ich stehe an der Bahn, mein Herz rast noch, denn ich musste atemlos hierher rennen, um den Zug nicht zu verpassen. Ich denke an mein Abendessen. Habe ich noch genug Reis zu Hause? Muss ich nochmal in den Supermarkt? Ich denke an die vollen Kassen kurz vor Ladenschluss, das Gedränge. Apropos Kasse – habe ich eben auf Arbeit alles ordnungsgemäß weggeschlossen? Habe ich alles richtig gemacht? Ich darf morgen auf gar keinen Fall vergessen, dass – die Bahn fährt mit lautem Dröhnen ein.

Nicht nur im Außen ist das Rauschen unseres Alltags laut. Autos, Baustellen, Kinder, Krankenwägen, Rasenmäher, Nachbarsstreit. Wir kennen es alle. Doch auch in uns tobt ein Stimmgewirr. Ein viel lauteres. Das Gemurmel unserer nie versiegenden Gedanken. Und, meistens zumindest, wollen wir die Hürden unseres Alltags auch bestmöglich meistern, daher hören wir auf diese kleine, sture Stimme in unserem Kopf, die uns unaufhörlich ermahnt, erinnert, tadelt.

Sich selbst auf die leisen Schliche kommen

Vor sieben Monaten habe ich mich zum ersten Mal dabei erwischt. Tag für Tag hatte ich mir gewünscht, mal „endlich nichts mehr zu tun zu haben”.

Dann war es soweit: ich hatte meine Ruhe – doch ich konnte sie nicht ertragen. Ich habe gemerkt wie ich nervöser und nervöser wurde, denn mein inneres Stimmgewirr war so sehr daran gewöhnt, ständig weiter zu arbeiten. Ich konnte es nicht mehr stoppen. Ich wurde rastlos. Man sah es mir von der Haut bis zu den Haaren an. Ich hatte genug von meiner Abgehetztheit. Ich wollte nicht mehr zu jeder Tageszeit Augenringe im Spiegel sehen.

Es begann mit einer spontanen Schnapsidee. Ich öffnete YouTube und gab „Yoga-Übungen für Anfänger” ein. Hätte ich gewusst, dass das der Anfang einer neuen Liebe wird, hätte ich es nicht glauben können.

Deine Schönheit durch Yoga wiederentdecken

Der erste Pluspunkt, warum Yoga mir so gut gefällt: Jeder kann Yoga! Yoga-Atemübungen oder Entspannungsübungen, das kann auch Mutti. Auch die sogenannten Asanas (Yoga Figuren) sind einfach auszuführen, sehr simpel, aber mit großem Effekt. Was mich aber noch viel mehr bei Yoga begeistert hat, ist die Magie des Einfachen. Des Stillen. Der Ruhe. Zu lernen, Dinge mal einfach gut sein zu lassen, Gelassenheit zu üben und Akzeptanz. Auch mit sich selbst.

Und dies geschieht durch bloßes, bewusstes Ein- und Ausatmen. Aber nicht täuschen lassen, das klingt einfacher als gedacht. Denn auch das lernt man durch Yoga: Die vermeintlich einfachsten Dinge sind manchmal die schwersten. Ich habe diese Herausforderungen mit mir selbst sehr genossen. Innere Schönheit kommt nun mal vor äußerer Schönheit. Zumindest läuft beides sehr eng nebeneinander her.

Jetzt noch, 28 Wochen später, genieße ich die neugewonnene Eleganz und Geschmeidigkeit des Yoga.

Um diese Eleganz in Verbindung mit den wohltuenden Bewegungen des Yoga verbinden zu können, empfehle ich euch die Yoga Pants von {YOGA STILVOLL}. Im Online Shop findest du weitere wunderschön bedruckte Yoga Pants, die mich durch ihre tolle Passform immer rundum zufrieden machen. Yoga ist immer noch eine unvergessliche Reise zu mir selbst, die ich jedem nur wünschen kann. Traut euch. Es liegt alles bereits in euch, was ihr dazu braucht!

Ich wünsche euch viel Freude und große Überraschungen bei der Suchen nach eurer ganz eigenen, wunderbaren Stille!

Lampen im Franziska Frankfurt

Eat around Frankfurt

Jobmäßig bin ich oft in Frankfurt und klar, da geht man auch Essen und inzwischen habe ich eine kleine feine Liste mit guten Adressen für verschiedene Gelegenheiten und den großen und den kleinen Hunger. Diese Restaurant-Tipps gebe ich gerne weiter und freue mich über weitere Anregungen:

Frankfurt geht aus …

Fine Dining

+ Carmelo GrecoItalienisches Restaurant mit einem Michelin-Stern in Sachsenhausen. Nicht umsonst vom Journal Frankfurt ausgezeichnet, denn der Sternekoch ist einfach exzellent und egal ob zum Mittagstisch oder Abendessen – kulinarisch einfach Spitzenklasse. (Link)

+ Weinsinn – Restaurant mit einem Michelin-Stern im Bahnhofsviertel, unweit des Hauptbahnhofs, nahe der Elbestraße. Eine eher unwirtliche Gegend, vor allem wenn man die falsche Abbiegung nimmt. Doch es gibt die ruhige Weserstraße und in der Nummer 4 ist das stylishe Restaurant Weinsinn, das Spitzenküche anbietet. (zur Website)

+ Goldkammer – Aureus – Noch kein Stern, doch der bekannte Küchenchef Senff wird mit seinem Team das Aureus schon noch in die erste Liga kochen. Noch dazu mit einem so wertvollen Museum dabei: Der Goldkammer. Ein Museum für Gold.

+ HeimatKlein, fein, ausgezeichnet! Schau’s Dir an (Website)

+ Restaurant LohningerMuss ich noch etwas dazu sagen? Mario Lohninger hat einen Name. Er ist einfach große Klasse und hat eine lange Tradition in Frankfurt. Durch seinen Auftritt bei Tim Mälzer ist er inzwischen auch bundesweit bekannt und ja, das familiäre Restaurant in Frankfurt ist immer wieder ein Besuch wert. Manchmal findet am Samstag der „Heurige“ statt und man fühlt sich wie auf Kurzurlaub Österreich.

+ HolbeinsRestaurant im Städel Museum. Beeindruckendes Interior. Macht was her und die Küche ist wirklich sehr gut und abwechslungsreich. Schön nach dem Museumsbesuch und für ein Candle-Light-Dinner

Reservierungen mach ich inzwischen übrigens ganz easy mit der OpenTable App, statt in der Warteschleife zu hängen. Just make it easy!

Frankfurter Ristorante Carmelo Greco Eingang

Ristorante Carmelo Greco in Frankfurt Sachsenhausen

Restaurant Lohninger in Frankfurt

Restaurant Lohninger

Holbeins Restaurant Frankfurt

Das Restaurant Holbeins im Städel Frankfurt

Franziska Restaurant

Das Restaurant FRANZISKA Frankfurt

Weitere Restaurants rund um die Oper in Frankfurter

Rund um den Opernplatz, also mitten im Zentrum von Frankfurt, gibt es noch ein paar weitere Perlen, die ich kurzerhand aufliste. Sie sind alle recht gut, teilweise auch etwas teuer, denn die Lage ist einfach auch sehr schön:

  • Miller Carter – ein prima Steakhouse im Hotel Sofitel nahe der Oper
  • Moriki – hey, das hat Metropolen-Flair (a modern japanese cuisine experience)
  • Restaurant Operá – Kuffler halt, immer gut.
  • Ristorante Scialpi – Pizza & Pasta, nahe der Frankfurter Oper
  • Papa Enj – direkt am Opernplatz
  • Restaurant Next Level im King Kamehameha Suite (beeindruckende Eventlocation auf jeden Fall)
  • Restaurant Zenzakan und der Ivory Club (Szene-Lokale, wo etwas dicker aufgetragen wird)

Weitere Empfehlungen

Auch sehr gut ist das kleine, authentische Steakhouse Ojo de Agua in der Hochstraße, unweit des HILTON Hotel (wo man auch gut essen kann). Mediterranes Flair am Main findet am hier: Restaurant MainNizza mit schöner Sonnenterrasse.

Nordes Gin Tasting im Sullivans Frankfurt

Lunchtime in Mainhattan

 

Für den schnellen Lunch, der einfach gut und günstig ist, habe ich folgende Tipps:

Mittagstisch

Im folgenden noch ein paar Tipps für den Alltag. Für eine schnelle Suppe oder einen kleinen Mittagstisch gibt es rundum die Bürotürme am Taunustor die folgenden Tipps:

+ Pho Ngon in der Moselstraße – Eine der besten Pho Suppen der Stadt

+ Lam FrèresWeserstraße 12 – Vietnamesisches Restaurant. (Website)

+ SENkleiner, einfacher Vietnamese in der Weserstraße 35

+ SEOULFoodkleiner kreoanischer Imbiss in der Weserstraße 17 für Bibimbap & Co.

+ Il CantinaItalienisches Restaurant in der Taunusstraße (neben dem DB-Büroturm)

+ Falafel 1818Falafel, Hummus und all das, so lecker! Ecke Mosel-/Münchener Straße

+ Merkez, Münchener Straße – Türkische Pizza, Döner und die klassische Linsensuppe

+ Bar Sohuka, im Hotel 25hours, Niddastraße am Hauptbahnhof. Humus, Kebab – aber chic!

+ Maxie Eisen – Best pulled pork shandwich! In der Weser-/Ecke Münchner Straße

Afterwork

Eine tolle Location, an die man als Frankfurter zunächst nicht denkt, ist das 5-Sterne Hotel Hilton City Center  nahe der Alten Oper. Warum ins Hotel gehen, wenn man in der Stadt wohnt? Weil das Hotel Hilton City Center wunderschön im Grünen liegt – und das mitten in der Stadt. Die Terrasse grenzt direkt an den Park und mit dem Longdrink in der Hand wähnt man sich im Urlaub.

Für den Afterwork Drink oder den Aperitivo geht man auch ins angesagte Chinaski. Wenn die Sonne noch scheint, finde ich das Elaine’s im TaunusTurm sehr schick, oder, sagen wir posh.

#Picknick im Park

Mein Tipp: Immer Donnerstags ab 17 Uhr gibt es Afterwork mit DJ, Barmixer und tollem Party-Flair unter dem Motto „Picknick im Park“. Hier mischt sich Frankfurt mit internationalen Gästen und man hat einfach Spaß miteinander. Anders als im Urlaub ist aber um 9.00 ist Schluss, weil man ja dann wieder Arbeiten muss. Bis dahin ist die Stimmung ausgelassen, die Burger schmecken vorzüglich und auch der Service hat sichtlich Spaß. Die Lage ist zentral

Vor dem Essen ist ein Aperitivo oder Afterwork Drink eine schöne Idee. Das kann man natürlich an den unten genannten Orten auch machen, doch gibt es wunderschöne Bars in Frankfurt – einfach mal ausprobieren und für den Cocktail vor Theater oder Oper sag ich nur: Sullivan.   Auch im ehemaligen Henniger Turm gibt es jetzt eine Bar. In luftiger Höhe ist der Alltag weit weg.

CinCin – Danke an dieser Stelle auch an Patrizia von Gourmet Connection für die Lunch Inspirationen !

Franziska Frankfurt

Weitblick – vom Restaurant Franziska im Henninger Turm aus

Wenn man dann zum Feierabend aus dem Zentrum von Frankfurt rausfährt, dann geht man vielleicht hier hin:

+ Franziska . Restaurant im Henninger TurmFood with a view – über die ganze Stadt. Breath taking! Unbedingt Reservieren und dann Genießen (Website)

+ Restaurant Gerbermühle in Richtung Offenbach am Stadtrand mit Main-Blick – Ja, kennt man schon und trotzdem immer wieder nett – vor allem, wenn man im Biergarten einkehrt, satt im Fine Dining Bereich. Dort kann man ungezwungen in Radlershorts und Yoga-Pants einen Äppler trinken und der Sonne beim Untergehen in Richtung EZB zuschauen.

+ Aroydee in der Stiftstraße. Für manche einer der besten Thailänder der Stadt.

+ Blaues Wasser, mal Szene Location, mal Disco, aber auch Restaurant

+ Oosten, ganz nah bei der EZB in Richtung Frankfurt-Ost / Hanauer Landstraße

+ Goldman Restaurant, apropos Hanauer Landstraße. Wenn’s mal schicker sein soll… (link)

+ Das Leben ist schön. Legendäre und leckere Pizzeria im Frankfurter Ostend (link)

+ Restaurant Walden, modern und unkompliziert

+ Mon Amie Maxie – Wie in Paris, nur schöner. Naja, es ist sehr französisch, tres chic!

 

Und – weiter in Richtung Offenbach:

 

+ Hafen2, irgendwie alternativ und total klasse

+ Brasserie Beau d’eau – eines der wirklich netten Restaurants rund um den Wilhelmsplatz.

+ SchauMAHL – Hat das Restaurant einen Stern? Wenn nicht, dann kriegt es jetzt von mir einen!

Und wer auf dem Wasser in den Gourmet-Himmel schippern möchte, ist auf dem Schiff mit Name Backschaft-Offenbach richtig (klick hier). Ahoi!

Den Digestif kauf ich dann schnell noch beim Laden mit dem Name Genussverstärker. Passt!

Und hier hab ich mich auch wohl gefühlt – ein Frankfurter Stadtteil-Italiener – yummi!

Wiesbaden Rathaus rot angeleuchtet mit Werbung für SVWW Fußballverein der 2. Bundesliga

Wir sind Wiesbaden

Wiesbaden ist einer meiner Glücksorte. Die hessische Landeshauptstadt am Rhein, unweit von Frankfurt und Mainz hat einiges zu bieten – man muss nur manchmal genau hinschauen. Es sind die Menschen, die eine Stadt ausmachen und deshalb muss man sich unter’s Volk mischen. Tipps für Veranstaltungen, tolle Plätze und Geheimtipps holt man sich am besten aus einem der erhältlichen City-Guides oder Veranstaltungsmagazine, damit man die Hightlights nicht verpasst.

Gute Magazine mit vielen Tipps sind zum Beispiel die folgenden: Sensor, Frizz, Port01 und VivArt. Apropos City-Guide, von mir gibt’s jetzt das Buch „Glückorte in Wiesbaden“ im Buchhandel zu kaufen, mit meinen Lieblingplätzen in Wiesbaden. Doch bevor ich davon berichte, hier eine Liste mit Wiesbaden Guides:

Die 99 besonderen Seiten der Stadt. Das kleine Büchlein wurde von der gebürtigen Wiesbadenerin Sabine Gruber zusammen mit Ralph Zade geschrieben. Es umfasst alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und auch ein paar persönliche Hotspots. Ein Taschenbuch, das unkompliziert in jede Handtasche passt und Lust auf Wiesbaden macht. (Mitteldeutscher Verlag, 12.99)

Die 111 Orte in Wiesbaden, die man gesehen haben muss. Eva Wodartz-Eichner hat wirklich alles aufgezählt, was mir auch eingefallen wäre. Ja, Wiesbaden hat etliche Sehenswürdigkeiten und schön, dass alle wichtigen Orte nun in einem Buch zusammen gefasst sind und auch historisch korrekt beschrieben. Alles bestens. (Emons-Verlag, 16,95). Im selben Verlag ist auch „Die Straßen von Wiesbaden“ und ein paar andere Wiesbaden-Krimis erschienen – schöne Geschenkidee!

Best of Wiesbaden. Erschienen im Societäts-Verlag, von Hartmut Heinemann, Sonja Morawietz In diesem Buch schwingt viel Herzblut mit und ich mag die Auswahl der Orte sehr. Vieles gehört auch zu meiner „Best of“ Auswahl.

Wiesbaden zu Fuß. Ein netter kleines Wiesbaden-Taschenbuch von Tobias Roth. Ob ein gemütlicher Altstadtbummel, ein kultureller Spaziergang auf den Spuren berühmter Persönlichkeiten oder ein sportlicher Ausflug auf den Wiesbadener Hausberg – für jeden ist etwas dabei. Erschienen auch im Societäts-Verlag.

Einfach Spitze! Wiesbaden. 100 Gründe stolz auf diese Stadt zu sein. Ein kleines, feines Büchlein von Susanne Kronenberg. Schon etwas älter, wohl eines der ersten Bücher der inzwischen bekannten Krimi-Autorin.

Unser Wiesbaden. Eine kleine Zeitreise. Erschienen im Bucher Verlag mit tollen Fotos von damals und von heute – gegenübergestellt. Sollte jeder Wiesbadener zuhause im Regal stehen haben. Sehenswert!

Wiesbaden, Rheingau mit Kindern. Der Frankfurter Peter Mayer Verlag hat ein Taschenbuch mit über 300 Tipps für die Region rund um Wiesbaden herausgebracht. Wow! Gut recherchiert und mit Anfahrtsbeschreibungen. Sehr hilfreich!

Wanderungen für die Seele. Rhein, Ahr, Erft. Im Droste-Verlag erschien dieser Guide für schöne Auskflüge in der Region. Da kommt man ins Staunen, was es hier und da so am Wegesrand zu entdecken gibt. Lesenswert, auch wenn man nicht Wandern möchte.

52 große und kleine Eskapaden im Rhein-Main-Gebiet. So heißt das Buch von der Mainzer Bloggerin Sarah Waltinger. Sehr empfehlenswert und mit ein paar tollen Geheimtipps und Ausflüben. Es wird einem einfach nicht langweilig in der Region! (Dumont-Verlag, 16,95)

Glücksorte Rhein-Main. Dieser Guide präsentiert ein das gesamte Rhein-Main-Gebiet, sozusagen der Vorläufer zum Wiesbaden-Guide. Das Buch umfasst ein großes Gebiet und zwar von Nordhessen bis zur Pfalz damit ist es für einen Reiseführer fast schon ein bisschen zu umfangreich. Tolle Tipps und immer wieder spannend. (DROSTE-Verlag, 14.99)

Last but not least: Glücksorte Wiesbaden

Glückorte in Wiesbaden Buchcover

Glückorte in Wiesbaden Buchcover

Glücksorte in Wiesbaden

Gerade im Droste-Verlag erschienen und mit 80 Glücksorten auch wirklich umfangreich und vielfältig. Wer hat’s geschrieben?Me, myself and I. Genau, mein 1. Buch ist ein City-Guide für Wiesbaden. Für Frauen und doch irgendwie für alle, denn wer sucht nicht nach dem Glück?

Meine Lieblingsplätze, Lieblingsrestaurants und Lieblingsläden habe ich in diesem Buch aufgeführt und ich hätte noch so viel mehr Orte zeigen können, denn es gibt zig weitere Glücksorte in der Stadt und Umgebung. Ich kenne Wiesbaden so gut wie meine Westentasche und bin inzwischen großer Fan meiner 2. Heimat geworden. Es werden einige klassische Sehenswürdigkeiten aufgeführt, aber auch Geheimtipps und kleine Ladengeschäfte, die den Charme von Wiesbaden ausmachen.

Touren durch Wiesbaden

Wer Lust auf eine Stadtführung hat, kann das buchen und Hier kann ich Mirijam empfehlen, sie ist zertifizierte Stadtführerin (Link). Ebenso Segtours Wiesbaden, wer lieber auf Segway-Rollen unterwegs ist. Oder man schaut bei Kult-Touren ins Programm.

Nun wünsche ich zunächst viel Spaß mit meinem Buch „Glücksorte in Wiesbaden (DROSTE-Verlag, 14.99) und wer Tipps und Inspiration für die nächste Auflage für mich hat – her damit!

P.S. Das Foto zeigt das Rathaus in Wiesbaden, rot angeleuchtet, weil sich der Fussballverein SV Wehen im Sommer 2019 erfolgreich in die 2. Bundesliga gespielt hatte (svww.de)

Kochen mit Cervena

Kochtipps aus der Sterneküche

Klar kann ich kochen, doch die besonderen Kniffe und Tricks und Tipps, die fehlen mir hin und wieder – gerade bei der Zubereitung von Fleisch. Deshalb war es Zeit für einen Koch-Workshop und ich durfte in der Sterneküche über die Schulter schauen und mir Tipps holen.

Es gibt immer wieder Neues im Bereich Ernährung zu entdecken und weil ich gerne mit der Zeit gehe, interessieren mich neue Zubereitungen, Rezepte und Gerichte: Egal ob Smoothies aus dem Hochleistungsmixer oder Ayurveda oder die Küche der traditionellen chinesischen Medizin, aber auch neue Gemüsesorten, Gewürze oder besonderes Fleisch probiere ich gerne aus. Am liebsten „learning by doing“, also in dem ich mitessen und auch bei der Zubereitung mit dabei sein darf. Nun habe ich das neue Cervena Venison entdeckt und möchte es richtig zubereiten.

In der Küche von Carmelo Greco

Klar kann man den Küchenchefs im Fernsehen zu schauen, doch ich mag es lieber life. Kochkurse habe ich deshalb schon bei Lilli in der Lifestyle-Werkstatt gebucht (Link) oder auch in Thailand am Urlaubsort (sehr lustig wegen der Sprachbarriere). Die italienische Küche ist für mich ein absoluter Dauerbrenner und jetzt hatte ich Gelegenheit, dem Sternekoch Carmelo Greco über die Schulter zu schauen. Ja, das wunderbare Cervena Fleisch vom letzten Menü hatte mich neugierig gemacht und ich fragte mich, wie bereite ich dieses Produkt optimal zu?

Danke an das Küchen-Team des Ristorante Carmelo Greco, das mich eingeladen hatte, an einem Abend teilzunehmen und mitzuarbeiten. Und nicht nur ich, auch meine Freundin Claudia durfte sich direkt die Schürze umbinden. Wir beide lieben gutes Essen und gehen oft mit Freunden aus: Im Rheingau, in Frankfurt, in Rheinhessen und auch weltweit. Schau bei Claudia’s Insta-Account vorbei – sie war schon überall auf der Welt!

 

Cervena Venison beim Spitzenkoch Carmelo Greco in Frankfurt

Kochen mit Spaß beim Spitzenkoch Carmelo Greco in Frankfurt

Für das Ragout kommt das Cervena Fleisch in den Fleischwolf

Für das Ragout kommt das Cervena Fleisch in den Fleischwolf

Fleisch und Gemüse werden im Fleischwolf zerkleinert

Anrichten mit dem Profi

Der Hauptgang im Menü beim letzten Besuch im Restaurant von Carmelo Greco war einfach klasse und das Fleisch war so wunderbar zart und unbeschreiblich saftig, da fragten wir uns: „Wie kriegt man sowas hin?“

Also zunächst ist das Fleisch einfach von bester Qualität. Dann aber wird das Filet mit Sous Vide zubereitet  – und, das ist ganz wichtig, das Fleisch will kurz Pausieren, wenn es aus der Pfanne kommt. Das ist doch mal ein Tipp!

Für das Ragout wird der Fleischwolf zu Hilfe genommen und klar, Thymian und Olivenöl dürfen in der italienischen Küche nicht fehlen.

Ravioli selbstgemacht? Nach diesem Workshop traue ich mir das auch zu. Auf jeden Fall klar: Viele Eigelbe müssen in den Teig aus feinem Mehl und dann ab durch die Nudelmaschine.

Cervena – Spitzenprodukt für Genießer!

Was ich zunächst lernen durfte: Cervena gehört zu den hochwertigsten Produkten, die Neuseeland zu bieten hat. Das ist nicht irgendein Fleisch von irgendeinem Hirsch. Denn, das Fleisch muss strengste Kriterien erfüllen. So kommen nur Hirsche in Frage, die auf den endlosen Weidearealen im Südpazifik aufgewachsen sind, sich von Gräsern, Blättern und anderem natürlichen Futter ohne jegliche Zusatz- oder Aufbaustoffe ernährt haben und bei Verarbeitung höchstens 36 Monate alt waren. Auch jede Stufe des Produktionsprozesses von der Farm über den Transport unterliegt strikten Kontrollen; so werden beispielsweise die Verarbeitungsbetriebe nach EU-Richtlinien zertifiziert und ihre Qualitätsstandards regelmäßig von unabhängigen Agenturen geprüft.

In die Importländer gelangt Cervena auf ökologische Art und Weise: Küchenfertig in Zuschnitte wie Filet, Rücken, Krone, Ober- und Unterschale, Hüfte oder Nuss zerteilt und vakuumverpackt gekühlt, reift das Fleisch CO2-arm auf dem Seeweg nach. Jetzt kommt es noch auf die Zubereitung kommt es an. Gut, dass die Stücke schon perfekt zugeschnitten sind.

Carmelo Greco mit Claudia beim Ragout kochen

Carmelo Greco mit Claudia beim Ragout kochen

Bei Fleisch kommt es auf die Minute an, da darf kein Postman an der Türe klingeln oder eine SMS reinkommen. Bei der Zubereitung von bestem Fleisch ist höchste Konzentration angesagt und dann klappt es auch mit dem Ergebnis. Das merke ich auch am Team in der Küche: Es herrscht eine freundliche und dabei höchst konzentrierte Stimmung und schnell muss man sein. Jeder gibt sein Bestes! Wir hatten viel Spaß – manche habe es in den Insta-Stories verfolgt!

 

 

Mit das Beste, was ich in meinem Leben verarbeitet habe“

Was sagen Profis zum Ferrari unter den neuseeländischen Hirschfleisch- Variationen? „Mit Cervena wurde nochmal eine Schippe draufgelegt auf die Top- Qualität von Neuseelandhirsch, und ich freue mich jetzt schon, dieses Produkt, die Optik und den Geschmack regelmäßig auf den Teller zu bringen“, so Matthias Gleiß aus dem Berliner Restaurant Volt.

Sternekoch Volker Drkosch aus dem Düsseldorfer Restaurant Dr. Kosch ergänzt: „Speziell in der warmen Jahreszeit ist das Fleisch super zum Grillen geeignet. Anders als die weitverbreitete Meinung, dass Hirsch nur im Winter und Mai geht, ist Cervena wirklich ein traumhaftes Sommergericht.“ Cervena ist von Natur aus fett- und cholesterinarm, so hat das Fleisch beispielsweise weniger Fett als Hähnchenbrust und doppelt so viel Eisen wie Rinderfilet. Durch die ganzjährige Verfügbarkeit und den aromatischen Geschmack ist es perfekt für die leichte Saisonküche geeignet.

Ab sofort kann ich mitreden! Dieses feine Fleisch ist ein Genuss. Im Raum Frankfurt kann man das gute Cervena auf jeden Fall im FrischeParadies kaufen und manche gut sortierten Edeka-Filialen führen es auch.

Nicht immer, aber immer öfter, sag ich mal. Bislang habe ich im Sommer kein Wild gegessen, doch ich wurde eines besseren belehrt. Gerade zu einem leichten Sommergericht passt Cervena prima und auch für den nächsten Grill-Event werde ich es auf den Einkaufszettel schreiben.

 

Das Ristorante Carmelo Greco wurde vom Journal Frankfurt in der Ausgabe „Frankfurt geht aus“ als „Bester Italiener“ prämiert und für mich ist es das auch. Nicht für jeden Tag, sondern eben für die besonere Gelegenheit und doch ganz entspannt und familiär.

Cervena Venison Hirsch

Cervena Venison Ravioli mit Kresse in pink

Ristorante Carmelo Greco. Ein Glücksort in Frankfurt-Sachsenhausen

Restaurant Carmelo Greco Innenraum

Die große Tafel beim Bloggerworkshop Cervena Venison

 

Morelli im Restaurant Carmelo Greco Frankfurt

Frankfurt geht aus… zum Italiener

Das Journal Frankfurt hat meinen Frankfurter Lieblingsitaliener ausgezeichnet (Link). Das macht mich happy, denn egal ob für Business-Dinner oder für ein feines Candle Light Dinner, ich mag’s da. Zuletzt war ich dort, als ein ganz besonderes Menü aufgetischt wurde: Patrick Pope-Moody, ein mehrfach ausgezeichneter Jungkoch aus Neuseeland, Kiwi Star 2019, hat im Restaurant Carmelo Greco* ein großartiges Hirsch-Menü mitentwickelt und auf den Teller gebracht.

Ein Italiener trifft auf Neuseeland? Und dann gibt es Hirsch – und was dazu? Naja, Neusseland gilt immerhin als eines der spannendsten kulinarischen Hotspots der Welt. Ist Frankreich die Uroma in Sachen Historie des Essens, dann ist Neuseeland der energiegeladene Teenager, der seine Grenzen testet und gerade herausfindet, wer er eigentlich ist. Mit Einflüssen aus dem Vereinigten Königreich, der indigenen Maori-Kultur und dem polynesischen Raum ist Neuseeland ein Schmelztiegel, dessen aufregende Gastroszene sich durch große Kreativität und Produktfülle auszeichnet.

Der Demi Chef de Partie 2018 hat mit seinem Gericht „Cervena Hirschrücken mit Feige, Blumenkohl, Ziegenquarkpüree, Bete, Kraut und Sauerampfer“ den prestigereichen Silver Fern Farms Emerging Chef of the Year Award für sich entschieden. Schon vorher hatte er sich bereits mit dem Thema Hirschzucht auseinandergesetzt. So konnte er sich zum Beispiel bei einem Besuch auf der Castledown Hirschfarm in Nelson auf der neuseeländischen Südinsel vor Ort von den idealen Lebensbedingungen der Tiere überzeugen.

Neuseeland auf dem Teller bei Carmelo Greco

Nun also war der aufstrebende Koch Patrick Pope-Moody von Cervena für vier Wochen nach Deutschland geschickt worden, um sich mit hiesigen Sterne- und Spitzenköchen auszutauschen und gemeinsam mit ihnen neue Ideen zu entwickeln. „Ich freue mich unglaublich über diese einmalige Chance“, so Patrick, den alle nur Paddy nennen. „Es ist eine große Ehre für mich, dass ich in den Küchen dieser herausragenden Köche arbeiten, lernen und mich einbringen darf.“

In Neuseeland gibt es ganz viel Hirsch und deshalb landet es auch häufig auf dem Teller. Das sind Hirsche, die auf den endlosen Weidearealen im Südpazifik aufgewachsen sind, sich von Gräsern, Blättern und anderem natürlichen Futter ohne jegliche Zusatz- oder Aufbaustoffe ernährt haben. Genau dieses feine Fleisch gibt es nun auch in Deutschland und ein exzellentes Menü wurde im Ristorante Carmelo Greco aufgetischt. Schau hier:

Cervena Tartar mit Erdbeer-Gänseleber und Aceto Balsamico Traditionale

Spaghetti Chitarra mit Cervena Ragú alla Bolognese

Muschel Kartoffel Schwarzkohl Zupetta und Cervena

Cervena Sicily

Dolce

 

Restaurant Carmelo Greco Frankfurt

Vier Wochen, vier Stationen

Der junge Kiwi Star war nun im Mai im Sternerestaurant Carmelo Greco in Frankfurt: „Wir freuen uns schon sehr auf unseren neuseeländischen Gast“, so Inhaber Carmelo Greco, „Ich koche schon lange mit Neuseelandhirsch und die neue Produktlinie Cervena ist einfach toll“.

Farbenfreundin kocht mit Cervena

Ziemlich klasse, dass ich nun spontan die Einladung erhielt, in der Küche mitarbeiten zu dürfen. Ja, denn Cervena muss man einfach mal verarbeitet haben, um es richtig beurteilen zu können. Der Neuseeländer Cervena Hirsch ist nicht nur für die Spitzengastronomie, sondern auch für Endverbraucher erhältlich. Also interessiert mich das sehr und nun darf ich also bei einem exklusiven Termin in der Küche mit dabei sein und den Praxitest machen.

Demnächst ist es soweit. Dann zieh ich mir die Schürze an und schau den Chefköchen über die Schulter. Ich freu mich schon und klar, ich werde berichten!

Das Restaurant Carmelo Greco

Man muss beim HIT Markt in Frankfurt-Sachsenhausen schon ein bisschen genauer um die Ecke schauen, denn es liegt etwas versteckt. Doch das macht es so besonders. Schreitet man durch die schwere Eingangstüre, ist man in einer anderen, in einer besseren Welt. Die Einrichtung des Restaurants mit dem schwarz-weißen Marmor, dem alten Stuck und viel indirektem Licht ist stylish, elegant und gemütlich zugleich.

Die Tische sind mit silbergrauem Stoff eingedeckt, die bequemen schwarzen Stühle stammen aus dem Hause Vitra. Im hinteren Teil des Restaurants gibt es eine kleine Raucherlounge, die mit Couch und Sessel sowie einer Lüftungsanlage ausgestattet ist. Von dort gelangt man im Sommer auf die Terrasse und in den Garten. Auf Wunsch lassen sich auch die Fenster im Restaurant komplett öffnen. Die weißen stylishen Spaghetti-Vorhänge vor dem Glas lassen genug Licht in die Räume dringen, ohne jedoch direkt Einblick von außen zu gewähren. Im Sommer können die Gäste wählen, ob sie lieber im klimatisierten Gastraum oder auf der Terrasse unter einer Pergula Platz nehmen möchten.

Die Menü-Karte des Restaurants bietet immer wieder Überraschungen und in den letzten Jahren habe ich den einen und anderen großartigen Abende dort verbracht.

Ristorante Carmelo Greco
Adresse: Ziegelhüttenweg 1-3, 60598 Frankfurt am Main, Telefon: 069 60608967

Weitere Informationen zum Neuseelandhirsch: www.cervena.com

 

Aubergine Auflauf

Im Sommer ess ich low carb

Low Carb ist angesagt und als Büromensch und working woman ist eine leichte Küche auch mein Ding und dann ist low carb und fleischarm genau das Richtige. Die Kochbuch-Autorin und Bloggerin Petra hat zum Jahresbeginn eine Blogger-Aktion mit leichten, vegetarischen Rezepten ins Leben gerufen: „Fitter Freitag“ heißt die Aktion. Mein Rezept wird am Freitag, den 12. Juli aufgetischt. Klick mal bei ihr vorbei!

Leicht und kalorienarm

Im Sommer mag ich mediterrane Küche und deshalb ist mein Beitrag zur Aktion „Fitter Freitag“ ein Gemüsegericht mit Tomate und Aubergine und feinem Olivenöl (klick hier). Das schmeckt so lecker, dass so mancher vergisst, dass kein Fleisch drin ist und es schmeckt auch lauwarm oder gar kalt. Zudem ist die Zubereitung einfach, denn wer will im Sommer schon lange in der Küche stehen? Bei HolladieKochfee findest Du das Rezept und dazu noch viele andere leckere Rezeptideen. Schau vorbei, wenn es heißt „Fitter Freitag“ mit Low Carb.

Bei leicht und low carb kommt mir natürlich auch gleich der Handkäs in den Sinn. Es hat lange gebraucht, bis ich den Harzer Käse lieben gelernt habe, aber mit dem richtigen Rezept, mit der passenden Musik, schmeckt mir der kalorienarme Käse so sehr. Handkäs ist inzwischen meine liebster hessischer Tapa, also Kleinigkeit, und passt wunderbar zum Riesling, zum Äppler und im Grunde auch zum Bier und zur Limo.

Handkäs Carpaccio mit Musik

Es gibt einen Koch, der sich auch ganz dem Handkäs verschrieben hat, das ist Mirko Reeh. Genau der, der dazu auch einen Wettbewerb veranstaltet hat und den ich schon auf der Ambiente getroffen habe. Nun ist sein 3. Buch mit Rezepten rund um den Handkäs herausgekommen. Nachkochenswert!

Mirko Reeh hat fertig: „Handkäse Deluxe 3“

Als Mirko Reeh 2012 sein erstes Handkäs‘ Kochbuch auf den Markt brachte, war das ein mutiger Schritt. Doch schon nach wenigen Wochen zeigte sich, mit Handkäs‘ lässt sich Erfolgsgeschichte schreiben. Inzwischen sind seine Handkäs‘ Kochkurse in Mirko Reehs Kochschule regelmäßig ausgebucht und ein weiteres Handkäs‘ Kochbuch ist jetzt erschienen:

„Handkäse Deluxe 3“

Auf 112 Seiten finden sich 68 neue Rezepte – alle mit Handkäs‘. Die Mischung ist so bunt wie das Leben. Manche Rezeptur erscheint auf den ersten Blick fast unglaublich, aber Mirko und sein Team haben alles mehrmals ausprobiert und auf Küchentauglichkeit geprüft. Schließlich durfte nur das Einzug halten, was auch durch Geschmack und Aussehen überzeugt. Die Zutaten sind bis auf wenige Ausnahmen in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich.

Ob hessisch herzlich mit Handkäs‘ Supp‘, exotisch bei Handkäs‘ Sushi oder als kulinarische Urlaubserinnerung an Südtirol mit Schlutzkrapfen, gefüllt mit Birne und Handkäs‘ – der Bogen ist weit gespannt. Ganz edel wird’s mit Entenleberpastete in Begleitung von Handkäs‘ und Cranberries. Direkt aus der Sterneküche kommt eine Mousse vom Handkäs‘ mit Himbeeren und Portwein-Gelee. Salatfans freuen sich über die Kombo aus Ananas und Handkäs‘. Und für den kleinen Hunger gibt’s Handkäs‘ Chips und Handkäs‘ Popcorn. Da bleiben keine Wünsche offen.

 

Handkäs_Yachthafen Wiesbaden-Schierstein

So gesund ist Harzer Käse

Stell Dir vor: Handkäs‘ ist topgesund, denn es stecken kaum Fett und ganz viel Eiweiß drin. Genauso wie auch Parmiggiano gesund ist und sogar von Menschen mit Laktose-Unverträglichkeit problemlos gegessen werden kann. Mehr dazu hier.

Hessisch ist Heimat

Handkäs‘ Fan Mirko will mit seinem Rezepte-Buch „Handkäse Deluxe 3“ Lust machen auf Heimatgenuss der neuen Art. „Mit Handkäs‘ geht’s rund, am Herd und im Mund“ sagt der umtriebige Koch und ist in Gedanken bereits schon wieder einen Schritt weiter.

Guten Appetit!

Kochbuch Cover Reeh_Handkäse Deluxe 3

Das Buch Handkäse Deluxe 3 von Mirko Reeh

Buchtipp:
Mirko Reeh: „Handkäs‘ Deluxe 3“, Achtundsechzig Rezepte, 112 Seiten, mit Farbfotos von Tobias Koch, genannt „to bikko“. ISBN 9 783749 464548 Erhältlich für EUR 12,- überall, wo es Bücher gibt.  Infos über Mirko Reeh im Internet unter www.mirko-reeh.com (Buch-Titel fotografiert von tobikko)

Die Bloggerin Petra von „HolladieKochfee“ hat auch verschiedene Kochbücher herausgegeben, insbesondere zum Thema Low carb, schau hier

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Fitter Freitag

Inzwischen hat der Backofen gepiepst und der Auberginen-Auflauf ist fertig. Los kann’s gehen mit dem Essen am fitten Freitag. Schau, hier sind die Fotos. Das Rezept dazu findest Du in der Rubrik „Fitter Freitag“ bei HoladieKochfee

Aubergine und Tomate auf einem Holzbrett geschnitten

Feuerwerk Rhein in Flammen

Rhein in Flammen

Die besten Tipps für den Rheingau gibt es im Blog der Rheingauprinzessin und nicht nur sie trifft man demnächst beim Event „Rhein in Flammen“, wenn über den Rhein ein Feuerwerk geht.

Der Himmel wird bunt

Was erwartet einen? Was kann ich mir darunter vorstellen? Feuerwerk der Spitzenklasse – hoch über dem Rhein. Warum und seit wann? Als „Events“ noch „Veranstaltungen“ hießen, feilte man im Mittelrheintal an einem touristischen Highlight, das bis zum heutigen Tag magnetische Anziehungskraft besitzt: „Rhein in Flammen“. Die Gäste „entflammten“ planmäßig, und das Feuer brennt noch heute in den Herzen, denn wer einmal Teil dieser Inszenierung war, weiß: Das ist ein Erlebnis mit Gänsehautfaktor.

Am Samstag, den 6. Juli lädt Rüdesheim zum 42. Mal zu „Rhein in Flammen“ ein und setzt mit neuester Feuerwerktechnik ein aktuelles Statement mit Wow-Effekt.

Rhein in Flammen_Foto Thomas Weinsheimer

Rhein in Flammen_Foto Thomas Weinsheimer

 

Rhein in Flammen an Bord erleben

Feuerwerke schießen in den Himmel. Nach den Ahs und Ohs spürt man dem tiefen Grollen der Böllerschüsse im felsigen Rheintal nach. Vorbei an bengalisch beleuchteten Burgen zieht der Schiffskonvoi, um sich schließlich zum krönenden Abschluss-Szenario mitten im Rhein bei Rüdesheim zu versammeln. Mit einem vielstimmigen Konzert der Schiffshörner wird das Finale eingeläutet. Der Himmel glüht, Blumen erblühen, Sterne regnen auf den nachtschwarzen Rhein. Wasserbomben explodieren und die atemberaubende Inszenierung nimmt von Minuten zu Minute an Fahrt auf. Die Dramaturgie setzt gekonnte Akzente, überraschend und immer wieder neu. Temperamentvoll wie bei einem feurigen Flamenco geht es dem Höhepunkt entgegen. Das ist Feuerwerkskunst auf höchstem Niveau.

Auf den Rheinschiffen ist man mittendrin. Auf der „Jules Verne“ erlebt man den Abend der Superlative auf gastronomischem Top-Niveau.

Die gute Nachricht kurz vor Schluss: Es gibt noch Karten für das VIP-Schiff und für einige weitere Schiffe. Anfragen bei der Touristinfo in Rüdesheim oder hier

Mittelrhein Rafting Boot auf dem Rhein

Rhein in Flammen – auch an Land ein Kracher

Auch an Land wird gefeiert. Hoch oben über Rüdesheim auf dem Plateau rund um die Germania auf dem Niederwalddenkmal ist Partytime angesagt. Es spielt die Dr. Kellerbänd,  und an den Weinständen gibt’s Rüdesheimer Weine und kleine Speisen zu moderaten Preisen. Der Eintritt ist frei. Um 19.00 Uhr geht’s los … bis die  Feuerwerke einen Schlusspunkt setzen. Das Auto kann man getrost zu Hause lassen, denn die Seilbahn bringt die Gäste auf aussichtsreicher Fahrt nach oben.

Auch schön: In dieser besonderen Nacht schweben die Gondeln bis 1.00 Uhr über den Reben. Eine gute Gelegenheit, neben den tollen Feuerwerken auch eine absolut romantische Nachtfahrt zu genießen. Unten im Tal wird auf dem historischen Marktplatz rund um die alte Linde gefeiert. Die Rüdesheimer Winzer schenken aus, und bei fetziger Live-Musik von Geena Jones darf natürlich auch getanzt werden.

Rhein in Flammen – feiern bis der Sonderzug kommt

Für die Gäste aus der Region verkehrt ein Sonderzug in Richtung Frankfurt um circa 0:50 Uhr ab Rüdesheim. Auch die Abfahrtszeiten des Fährbetriebs nach Bingen wurden der Veranstaltung angepasst. So kann man dem eigenen Auto einmal frei geben, einen ganzen Tag in Rüdesheim verbringen, sich den Rüdesheimer Wein schmecken lassen und abends dann nach den Feuerwerken gemütlich in Richtung Heimat fahren.

Wer noch mehr Lust auf Rüdesheim hat, verbringt das gesamte Wochenende im Rheingau.

Informationen, Hotel-Tipps sowie Details: Tourist Information Rüdesheim,
Rheinstraße 29 a, 65385 Rüdesheim, Tel. 06722 906 15 12, E-Mail: touristinfo(at)ruedesheim.de

Tickets für die Schiffe gibt bei der Tourist Info und auch im Webshop unter www.shop-ruedesheim.de.

Fotocredit: Feuerwerke über Rüdesheim / Foto Marlis Steinmetz

Italienliebe

Italien ist für Viele ein Sehnsuchtsort, auch der Spiegel berichtet immer wieder über dieses beliebte Reiseziel. Dabei ist es doch auch nur ein Land am Mittelmeer, doch Italien hat einfach was. Genauso das italienische Essen und es gibt so viel mehr neben Pizza und Pasta zu entdecken. Dazu gehört auch: Trüffel.

Auch ich hege eine große Liebe zu Italien und die nächste kulinarische Reise ist schon gebucht (nicht nur, weil die Familie Obama kürzlich in Norditalien bei George Cloony Station gemacht hat). Ach ja, Italien… Keine Woche ohne ein italienisches Gericht auf dem Teller und meine Italienliebe wird Jahr für Jahr eher größer als kleiner. Wenn ich zuhause genieße kaufe ich in Wiesbaden die italienischen Lebensmittel generell bei CELPRO, einem italienischen Supermarkt mit großer Frischetheke. In Frankfurt gibt es italienische Spitzenküche bei Carmelo Greco und auch einige gute Italiener um die Ecke. Klar, auch im Rheingau habe ich einen Lieblingsitaliener, nämlich das Piccolo Mondo in Eltville. Hier fühlt man sich fast wie in Italien. Manchmal aber möchte ich es „originale“ und dann fahre ich eben hin, ins schöne Italien.

Alba ist die Hauptstadt des Trüffel

Mich zieht es dieses Mal zur Hauptstadt des Trüffel. Bald ist ja wieder Herbst und dann hat Trüffel Saison, insbesondere der weiße Trüffel. Sowieso hat es viele Vorteile, im Herbst nach Italien zu reisen, so ganz außerhalb der Ferienzeit und der großen Hitze. Letztes Jahr war ich im September in Palermo, Sizilien. Im Jahr zuvor auf Sardinien. Rom kenne ich fast so gut wie meine Westentasche und die Stadt ist im Oktober/November ein traumhaftes Ziel. Ebenso Mailand, Bologna oder die Toskana. Wie wäre es also im Herbst mit der Region, wo das gute italienische Essen ganz groß geschrieben ist? Auf geht’s nach Alba!

Es gibt Speisen, an denen scheiden sich die Geister, so wie Coca Cola oder Pepsi. Austern und Trüffeln gehört dazu. Ich habe beide Genussmittel auch erst spät für mich entdeckt, doch seither kann ich nicht mehr ohne. Trüffel gibt es in allen möglichen Variationen, haltbar gemacht in Öl oder getrocknet, in Wurstwaren oder auch als Balsamessig. Der an erdige Gewürze und Leder erinnernde Geschmack von Trüffel ist einfach klasse. Probier mal Pommes Frites mit ein wenig Trüffelöl – ein Traum! Nun will ich die Region kennen lernen, die für den weißen Trüffel berühmt ist.

Internationalen Messe des weißen Alba-Trüffels

Die Internationale Messe des  weißen Albatrüffels, die vom 5. Oktober bis zum 24. November 2019 jeden Samstag und Sonntag in Alba stattfindet, verkörpert das Highlight der Gastronomie im Piemont (Norditalien). Während der acht Messewochen steht das “unterirdische Juwel” im Mittelpunkt eines dicht gefüllten Programms mit Events wie Ausstellungen, Vorführungen, Show Cooking, Önogastronomie und und und. Zwei Monate voller Veranstaltungstermine in der ganzen Region.

Alba feiert den weißen Trüffel

Der Weltmarkt der weißen Albatrüffel ist das Herzstück und wird im Cortile della Maddalena, im Zentrum von Alba, ausgerichtet. Ebenfalls hier wird an den Markttagen die Alba Truffle Show veranstaltet, ein Show Cooking mit großen Küchenchefs aus dem Gebiet Langhe, Roero und Monferrato sowie aus der gesamten italienischen Gastronomiewelt. Es gibt außerdem, die Wine Tasting Experience®, denn die Region ist auch für Ihre Weine berühmt (Barbera und so, hmmm)

Für weitere Informationen hier ein paar Links:

www.fieradeltartufo.org

www.cheese.slowfood.it

www.doujador.it

www.comune.asti.it

Danke an das tolle Team der Italienischen Zentrale für Tourismus ENIT und den Kollegen aus Langhe, Monferrato und Roero für den spannenden Vortragsabend mit den vielen Informationen zum Reiseland. Mich hat sofort die Reiselust gepackt und der Urlaub ist gebucht!

Zum Schluss ein atmosphärisches Foto aus meinem Frankfurter Lieblingsitaliener bei Carmelo Greco in Frankfurt – das unlängst von “ Journal Frankfurt“ ausgezeichnet wurde. Spitzenklasse!

Carmelo Greco in Frankfurt

 

Lohninger-Frankfurt

Die Wachau gibt’s auch in Frankfurt

Kurz vor Italien liegt Österreich. Könnte sein, dass es daran liegt, dass das österreichische Essen einfach lecker ist. Jeder, der mal in Wien war, kann ein Lied davon singen: Die Menschen dort sind sehr genussfreudig. An manchen Samstagen in Frankfurt fühl‘ ich mich wie auf Kurzurlaub in Wien oder der Wachau, dabei bin ich doch in Hessen: Bei einem der „Heuriger“ Events im Restaurant Lohninger am Schaumainkai.

Österreichische Küche ist nicht nur Kaiserschmarrn, sondern kann viel mehr. Sie ist so aromatisch und klar, auch deftig. Die Weine der Region können sich auch sehen lassen. Das kann man an ausgewählten Samstagen, zu einer sehr angenehmen Uhrzeit, nämlich ab zwölf,  in Sterneküchen-Qualität beim Lohninger ausprobieren. In dem Restaurant wird dann die heimatliche Küche zelebriert und der Schweinsbraten von Lohninger Senior hat schon Berühmtheit erlangt.

Punkt 12 geht es los und etwaige Restmüdigkeit verfliegt spätestens nach einem Glas Prosecco und dann kann es direkt mit einem Vorspeisen-Gang beginnen. Die Tische im Restaurant sind ganz casual ohne die üblichen weißen Tischdecken eingedeckt, der Service in Lederhose oder Dirndl und der Umgang locker familiär. Das macht Freude!

Österreich in Frankfurt

Schon vor ein paar Jahren war ich mit der Familie dort und die Zusammenstellung der Gerichte ähnelte sich, doch es gibt auch immer saisonale Überraschungen – dieses Mal ist es Spargel, wie toll!

Heurigen im Restaurant Lohninger

Das Büffet der Vorspeisen ist eröffnet

Heurigen im Restaurant Lohninger

Volle Konzentration in der Küche und beim Service

Aber alles nach der Reihe. Denn nach dem feinen Rosé Sekt als Apperitiv und dem berühmten Kartoffel-Maisbrot mit gesalzener Butte, gibt es zunächst verschiedene Vorspeisen, die in Büffet-Form kredenzt werden. Man kann auch so oft Nachschub holen, wie man mag. Das habe ich beim ersten Mal gemacht, doch dann fehlte am Schluss der Platz, deshalb halte ich mich heuer zurück. Obwohl es so lecker ist…

 

Restaurant Lohninger

Österreichischer Wein vom Winzer Wieninger: Gemischter Satz – sehr guter trockener Weißwein

Heuriger im Restaurant Lohninger

Let’s start… Heuriger beim Lohninger

Restaurant Lohninger

Meine kleine Auswahl vom Vorspeisen-Büffet

Brot & Jausen

Am Büffet erwarten einen: Krautsalat, zwei verschiedene Kartoffelsalate, Gurkensalat, etwas Käse, feine Leberwurst, noch feinere Blutwurst, Blunz’n auf original Österreichisch. Dazu ein toller Senf oder Remoulade, Roastbeef, knusprige Fleischpflanzerl (exakt, das sind Frikadellen, Buletten, Fleischküchle) und eine fulminante Kalbstafelspitzsülze und klar, der klassische Wurstsalat und noch verschiedene Schinkensorten. Natürlich ist alles selbstgemacht und von bester Qualität.

Genießen beim Heurigen

 

Restaurant Lohninger

Die Speisen beim Heurigen

 

Die Gerichte

Jetzt kommt der Spargel und ich habe mich gleich verliebt! Weiße, bissfeste Spargelstücke mit einer grünen Soße. Aber was für eine grüne Soße! Die war so lecker, dass ich direkt zuhause das Nachkochen startete. Spicy California Dressing, so nennt es der Küchenchef Lohninger. Ich schätze, es ist eine grüne Soße aus Kerbel, Koriander, Minze und noch so ein paar grünen Kleinigkeiten. Kurzum, es war ein Gaumenschmaus.

Spargelsalat, spicy California Dressing

Grillhendl & Rosmarinkartoffeln

Zellersee Zander „in der Salzkruste“ und Eierschwammerl-Gulasch

Schweins Brat’l mit angebratenen Serviettenknödel und Majoransaft

 

Deftige Küche und zwar ganz fein. Die Zutaten Bio und von bester Qualität und wer möchte, konnte auch Nachschlag erhalten. Hier kommen die Fotos zum Appetit machen:

Spargel im Restaurant Lohninger

Spargel mit grüner Soße / spicy California Dressing

 

Restaurant Lohninger

Hendl beim Heurigen

 

Zander im Salzmantel im Restaurant Lohningner

Hier kommt der Zander im Salzmantel

Zander im Salzmantel beim Restaurant Lohninger

Zander im Salzmantel

Restaurant Lohninger

Schweins Bratl

 

Dessert

Ein Espresso sollte mir ein bisschen Platz verschaffen, doch eigentlich war ich schon satt. Vielleicht bestelle ich in Zukunft das Menü ohne Dessert. Das esse ich dann lieber mal separat, so am Nachmittag nach einem Spaziergang. Doch ein vollständiges Menü braucht ein Dessert und wenn es kein Kaiserschmarrn ist, dann ist es etwas anderes Leckeres: Warmer Topfenknödel, Hollerkoch und eine Kugel Bourbon-Vanille-Eis

Restaurant Lohninger

Das Dessert & Espresso

 

Holler, genau, das sind Holunderbeeren als Früchte-Kompott zubereitet. Sehr feine Säure, die an milde Sauerkirschen erinnerte. Dazu passt wunderbar die Süße des Eis und der Geschmack der Bourbonvanille.

Zum Abschluss war ich froh, dass der Wagen so weit weg parkte. So ein Spaziergang nach dem Essen tut schon gut.

Besser ist zu reservieren

Lust bekommen? Dann schnell einen Tisch reservieren! Die Plätze in dem kleinen, feinen Restaurant am Schaumainkai sind begrenzt. Die nächsten Heurigen Termine findet man auf der Website des Restaurants:

Restaurant Lohninger
Schweizer Str. 1 (direkt am Schaumainkai)
60594 Frankfurt
Telefon: +49 69 247557860

 

 

Happytime in Frankfurt – das ist hier garantiert. Denn auch unabhängig dieser Samstagstermine gehört das Restaurant inzwischen zu meinen Lieblingen. Ob für einen Drink auf einer der rustikalen Holzbänke vor der Türe, ob für einen Pastrami-Sandwich nach dem Museumsbesuch an der Bar, oder für das besondere Fine Dining – alles geht hier und immer ist es ein Genuss. Wer nun doch nich überzeugt ist und am End‘ doch zum Italiener möchte, für den habe ich natürlich auch einen Tipp, nämlich ganz um die Ecke (klick).

Noch ein paar biographische Details:
Sternekoch Mario Lohninger startete seine Karriere im österreichischen Maria Alm bei Zell am See. Über München (im Tantris), Los Angeles (im Spago), New York (Danube) und Paris (Guy Savoy) landete der heute 33-jährige in #Frankfurt, wo er seine Ideen in ein eigenes Gastronomiekonzept umsetzte: früher im silk und im micro (ehem. Cocoon), heute im wunderbaren Restaurant am Schaumainkai.

Was tun im Anschluss?

Wir sind zusammen noch in den Frankfurter Palmengarten und durch die Zitrus- und die Rosen-Ausstellung flaniert. Weil Pflanzen sind neben Essen ja meine 2. Liebe. Frankfurt bietet so viel – auch ein Bummel durch die nahegelegenen Museen am Schaumainkai bietet sich an. Oder man blickt einfach auf den Main, die vorbeiziehenden Schiffe und freut sich des Lebens.

Palmengarten Frankfurt

Im Palmengarten Frankurt

Palermo, Sizilien

Palermo kennt jeder Tourist, der mit dem Kreuzfahrtschiff durch’s Mittelmeer schippert. Vielleicht sind deshalb soviele amerikanische Touristen da. Mich hat es im letzten Herbst auch dorthin verschlagen. Mein Eindruck ist zwei Worten: „Städtereise extreme“. Ich nehm euch heute mit in mein Palermo, auf den Spuren der wunderbaren Graffities, die es überall an den Wänden gibt.

Palermo ist eine morbide Diva, behaupte ich jetzt mal. Es gibt Straßenzüge, die sind so kaputt, da kann man es kaum glauben, noch in Europa zu sein. Okay, Palermo ist am südlichen Ende von Europa und ja, so sieht es auch manchmal aus. Seit es in 2018 Kulturhauptstadt war und die kulturhistorischen Stätten renoviert wurden bezw. werden, hat sich die Stadt erheblich verändert und das freut mich. Die Stadt entdeckt sich neu und entwickelt sich, denn ja, die Stadt hat einen vielschichtigen Charme. Es gibt die üblichen touristischen Pfade mit all den Sehenswürdigkeiten, die jeder Reiseführer beschreibt. Doch Palermo hat ein zweites Gesicht, das mich eher interessierte.

Vom Flughafen sind es eine halbe Stunde mit dem Mietwagen. Doch ganz ehrlich, das Autofahren in der sizilianischen Rushhour ist nichts für jederman. Rom, Neapel, Milano – alles kein Vergleich mit Palermo! Ampeln und Straßenmarkierungen dienen hier eigentlich nur der Orientierung und es kann schon vorkommen, das ein Auto entgegen der Fahrtrichtung fährt. Genau richtig, es kommt mit hoher Geschwindigkeit auf Deiner Spur entgegen! Doch in Palermo ist das nichts ungewöhnliches „Mama Mia, bloß nicht aufregen.“ Hey, wir sind in Palermo!

Albergheria Palermo

Albergheria

Städtereise EXTREME

Das Appartment hatten wir von einem Freund zur Vefügung gestellt bekommen. Die Fotos im Vorfeld waren beeindruckend: Maisonette-Wohnung mit großer Dachterrasse mit Blick über die Dächer der Stadt. Tolle Bude mit zwei Schlafzimmern, WLAN und TV unlimited. Parken vor der Haustüre kein Problem`und die Fußgängerzone mit dem berühmten Markt Ballaró gleich vor der Türe. Klasse!

Worüber wir nicht gesprochen hatten: Das Appartment liegt im Albergheria-Viertel, eines der Armenviertel in der Innenstadt, wie ich dann erst kurz vor der Ankunft im Reiseführer lese. Ähm, ist das ein Problem? Eigentlich nicht, aber… Das Mietauto: Mittelklasse. Der Parkplatz neben dem mit Müllbergen dekorierten Bolz-Platz Tag und Nacht von Jugendlichen bevölkert. Ich war mir nicht sicher, ob ich das als gutes oder schlechtes Zeichen deuten soll und war die erste Nacht doch sehr unruhig: Hatten wir alles abgeschlossen, sind die Wertsachen raus, welches Versicherungspaket ist abgeschlossen? Fragen, die plötzlich relevant werden. Warum eigentlich?

Doch ich kann es jetzt schon sagen: Alles gut! Die Menschen in Alberheria sind einfach wunderbar, denn gleich am ersten Tag wurden wir von den Nachbarn begrüßt und man erkundigte sich nach uns. Obwohl teilweise bitterarm und obwohl sie unter der Wirtschaftskrise und wohl auch noch unter den Nachwehen der mafiösen Strukturen leiden, war man einfach sehr freundlich und aufgeschlossen. Letztlich sind es genau die Menschen, die mich interessieren und ich bin so froh, dass mein Gespür mich nicht enttäuscht hat.

Palermo

Albergheria Palermo

Albergheria Palermo

Albergheria Palermo

Albergheria Palermo

Parkt wohl schon länger da…

Ja, es ist ein morbides Viertel, Ja, die Armut ist greifbar und die wirtschaftliche Not nicht mehr wegzudiskutieren. Die Menschen aber sind fantastisch. Ich habe mich in keinem Viertel Palermos so akzeptiert und wertgeschätzt gefühlt, wie in diesem. Auf der Flaniermeile wird jeder Tourist abkassiert, die üblichen Ketten haben auch in Palermo ihre Shoppingareale gebaut, vor den Toren der Stadt gibt es natürlich das übliche „Outletcenter“ Doch, hey, dafür bin ich doch nicht nach Palermo gekommen. Ich will Süditalien erleben und schmecken und die Menschen kennenlernen.

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Markt Ballaro

Bester Oktopus-Salat in ganz Italien: Auf dem Markt Ballaro

Der Markt Ballaro

Frisches Gemüse, Fleisch, Fisch – alles was man sonst noch so braucht, dazu Käse, Eier, frische Butter und Oliven, Brot und Süßes. Genau das gibt es auf dem Markt Ballaro. Das obligatorische Milzbrötchen, die ortstypische Spezialität, kann man sich schenken. Sorry Leute, aber das schmeckt echt sehr speziell und muss man nicht essen. Lieber genießt man die köstlichen, aromatischen Tomaten. Zuckersüß und in allen Größen erhältlich. Ich habe sie kiloweise gegessen und schon zum Frühstück eine Tüte verschlungen. Genauso die Wassermelonen. So süß und saftig gibt es die Süüdfrüchte einfach nicht in Deutschland. Kauft das Gemüse dort beim Bauern und es wird dich umhauen! Ebenso köstlich die Käse-Sorten. Parmiggiano, Schafskäse und Bffelmozzarella vom Feinsten. Auch das Fisch-Angebot: Oktopus, Muscheln etc. pp.  In der aktuellen Effilee ist ein großer Bericht darüber und ich kann es nur bestätigen: Das Marktangebot ist großartig und lecker! Aber es ist auch ein Gewühl von Menschen, immer wieder will noch eine Vespa durchfahren, ein Lieferant mit lebenden Hühnern und der Postbote ebenso. Dann noch die Stadtreinigung, und ein Händler, der heute mal früher nach Hause möchte. Dazwischen die Einheimischen und immer mehr Touristen, die natürlich total den Verkehr aufhalten: Foto knipsen hier, probieren da… Es ist ein wunderbares Chaos!

Ballaro

Exotisches Gemüse auf dem Markt Ballaro

Graffiti in Palermo

Graffiti in Palermo

Wir waren immer mal wieder im Restaurant essen, u.a. gegenüber unserer Ferienwohnung im Al Vicolo, einer typisch sizilianischen Osteria. Doch ganz oft haben wir selbst gekocht und mit den  frischen Zutaten vom Markt macht das auch irre Spaß. Übrigens, Mitbringsel habe ich in der Bonbon-Fabrik in Palermo eingekauft. Köstliche kleine sizilianische Süßigkeiten aus dem Viertel Albergheria von Terranova.

Zu anstrengend? Dann auf nach Mondello

Kurzum, die Stadt ist spannend, laut und fordernd. Da braucht es zwischendurch eine Pause. Entweder man geht ins Museum, flaniert am Hafen entlang oder fährt ins benachbarte Strandbad wo auch die Prominenz den Sommer genießt und einige Restaurants auf Sterne-Niveau ihren Sitz haben: Mondello. Es fährt sogar ein Stadtbus ab Palermo dorthin und deshalb, einfach die Badesachen einpacken und los geht’s für einen Tag am Meer am wunderschönen Sandstrand.

Teatro Massimo Palermo

Teatro Massimo Palermo

What to do in Palermo?

Einfach Treiben lassen! Laufen, laufen, laufen und sich unter’s Volk mischen. Klar, das Theatro Massimo muss man mal gesehen haben und wer Opern-Fan ist, sollte sich im Vorfeld Karten besorgen. Ansonsten finde ich es am spannendste, den Rhythmus der Stadt aufzunehmen und zu staunen. Mein Tipp, iss unbedingt ein Original Cannelloni.

Cannelloni in Palermo

Cannelloni in Palermo ist ein Muss

Nimm Dir Zeit und lass Dich treiben. Hier einen Espresso, da ein Eis, ein Bier, ein Souvenier. Überall gibt es Streetfood oder kleine Bars, die Häppchen anbieten. Pause machen, genießen und probieren. Zum Wein oder Bier gibt es auch mal Oliven: Aperitivo. So kann man das Lebensgefühl erleben, dem singenden Gemüseverkäufer zusehen, die katholische Prozession mit viel TamTam verfolgen (mit etwas Glück von einer Dachterrasse) oder das Balzverhalten der sizilianieschen Teenager am Samstagabend…

Süditalien eben – schau es Dir an!

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Farbenfreundin in San Francisco

My mobile and I

Das Smartphone Huawei 20 Pro versus Apple Iphone XR – denn als Blogger muss man in Sachen Technik immer ganz vorne mit dabei sein. Social Media geht nicht ohne und das Equipment muss technisch auf dem neusten Stand sein. Ohne gute Fotos geht schon mal gar nichts.

Regelmäßig brauche ich ein neues Smartphone, denn die Geräte sind in kürzester Zeit veraltet und dann stehe ich wieder vor der Wahl: Welches Smartphone soll es denn jetzt sein. Derzeit habe ich das Huawei 20 Pro. Doch, die chinesische Marke Huawei ist gerade in den Schlagzeilen und da kommt man dann schon ins Grübeln, welches Smartphone es denn für den nächsten Lebensabschnitt sein soll. Politik hatte bisher mit meiner Kaufentscheidung in Sachen Handy nichts zu tun, doch die Zeiten ändern sich. Apropos, im Zuge der Nachhaltigkeitsdebatte wäre Fairtrade oder ein „grüner Punkt“ vielleicht eine innovative Idee, denn das wäre für mich eine Hilfe bei der Kaufentscheidung. Doch heute geht es im Test vor allem um die Kamera-Technik.

Was ist wichtig beim Handy?

Für mich als Blogger und Social Media Experten ist die Kamera fast das wichtigste Tool überhaupt. Gerade bei der Arbeit an meinem Buch „Glücksorte“ bin ich auch gleichzeitig Fotograf gewesen und zugegeben, bei manchen Situationen oder bei Wind und Wetter war die Spiegelreflexkamera entweder nicht zu gebrauchen (Regen!) oder schlichtweg nicht parat. Schwubbs, da habe ich dann das Smartphone, also die künstliche Intelligenz, zu Hilfe genommen und schon hatte ich hammermäßige Fotos. Manchmal waren die Ergebnisse sogar besser als das Original, doch wen stört‘s? Noch ein Filter drüber und es wurde ein Hammer-Foto. Das Ergebnis zählt! Wir wollen uns von visuellen Eindrücken beeindrucken lassen – dafür braucht es gute Technik. Das Huawei Smartphone mit der Leica-Kamera ist in aller Munde. Das Huawei 20 Pro kenne ich gut und ja, es ist schon sehr beeindruckend. Vorallem leistungsstark und mit der gebrauchstüchtigen Android-Technik ein großartiges Produkt. Der Akku hält auch recht lange, sogar wenn nur noch einstellige Werte angezeigt werden, kann man noch fotografieren.

Fotografieren mit dem Smartphone

Alternativ gibt es das iPhone XR von Apple. Es bekommt schon mal einen Pluspunkt von mir, denn denn die Drohungen, das Google die Apps auf dem Huawei nicht mehr unterstützt, sind schon krass. Außerdem sind die USA für mich ein beliebtes Reiseziel und da soll mein Smartphone dann auch funktionieren. Am Ende entscheidet aber die Qualität, klar.

Was ist also wichtig:

  • Kamera
  • Tonqualität
  • Speicherplatz
  • Gewicht
  • Akkuleistung
  • Datenübertragung

Der ulitmative Test. Was können die Kameras?

Das Huawei 20 Pro, das ist mir 2018 gekauft habe, ist immer noch sehr gut. Die Bilder sind perfekt, die Geschwindigkeit des Geräts ebenso und die Farb-Wiedergabe großartig (siehe oben). Wenn die Lichtverhältnisse schwierig sind, hilft ein Blitz und die Technik. Manchmal verhaut es die künstliche Intelligenz, aber hey, dafür gibt es dann die Filter und die Bearbeitung und schwubbs, ist alles im grünen Bereich. Für Social Media Zwecke absolut perfekt. Die Kapazität des Arbeitsspeichers ist unermesslich. Die Foto-Übertragung ist unkompliziert. Per Kabel, per Cloud, per Mail – alles ist möglich und dabei unkompliziert. Android macht es möglich, dass man wirklich mit dem PC gut zusammenarbeiten kann. Das Mobile funktioniert wie mein PC zuhause: Datei öffnen, speichern, bearbeiten – kein Problem. Egal, ob ich eine Word-Datei öffnen möchte, ein Foto oder ein PDF.

Größe und Gewicht sind ebenfalls angenehm. Einzig, manche Bedien-Elemente sind nicht selbsterklärend und dann musste ich erst einmal Google fragen. Zum Beispiel suchte ich anfangs die Lautsprecher-Buchse. OK, es gibt keine mehr, alles Bluetooth. Somit konnte ich meine teuren Teufel-Kopfhörer wegschmeißen, seufz und laufe jetzt auch mit diesen riesigen Ohrprothesen-Stöpsel rum, die nun echt unsexy aussehen (finde ich). Dann hatte sich die Ausgabe-Funktion mit meinem Amazon-Stick im Wohnzimmer gekoppelt und es kam nirgends ein Ton raus. Mei, wenn die Technik zu selbständig ist…

Auch das Nachfolge-Modell von Huawei, das P20 Mate, ist auch genial und die Fotos großartig. Fortschrittlich: Zum Laden benötigt man kein Kabel mehr. It’s magic!

 

Das iPhone XR von Apple im Praxistest

Alle paar Jahre kaufe ich mir ein Smartphone von Apple. Alle Freunde habe es und naja, glaub es mir oder lass es, aber die Social Media Applicationen sind beim iPhone von Apple sehr viel unkomplizierter zu bedienen und viel komfortabler. Vielleicht bilde ich es mir ein? Vielleicht ist der Grund, dass ich mir bei iPhone von den Freunden aus der Generation Y, alles erklären lassen kann und es ihnen nachmache? Vielleicht.

Manche haben MacBooks und die komplette Computer-Ausstattung von Apple und klar, dann entscheidet man sich eben auch für das iPhone. Ich aber schwöre auf meinen PC, mein Microsoft Surface Notebook und die komplette Windows Umgebung. Auch mein Tablet ist kein Mac. Warum dann doch ein iPhone von Apple? Ich teste also heute mal das Apple iPhone XR

Schauen wir uns die Bildqualität an. Die Foto-Qualtität, insbesondere die Portrait-Funktion des iPhone XR ist beeindruckend. Es schafft eine Tiefenschärfe, von denen so mancher Portrait-Fotograf nur von träumt. Beim Portrait-Workshop mit der Fotografin Sabine Kristan haben wir ein paar Test-Aufnahmen gemacht und wir waren alle total beeindruckt.

Auch während meiner USA Reise, da haben wir viele Urlaubsfotos mit dem iPhone geknipst und die Ergebnisse sprechen für sich. Das Beitragsbild oben ist ein Schnappschuss in San Francisco im Financial District. Ich komme gerade mit einem Kaffee um die Ecke, ein Windstoß – ein völlig ungestelltes Foto, spontan aus dem Handgelenk. Dabei ist das Hauptmotiv (ich) gestochen scharf, der Hintergrund verschwommen und die Lichtverhältnisse schön ausgeglichen. Okay, die Perspektive stimmt nicht ganz (Hand ist viel zu groß etc. liegt am Weitwinkel). Doch in Sachen Wirkung muss man sagen, das Foto hat doch was, nicht wahr?  Zugegeben, als das Foto geknipst wurde, war ich etwas angestrengt. Der Wind fuhr mir durch die Haare, der Kaffee war heiß und die Finger brannten. Sieht man aber nicht auf dem Foto. Das iPhone XR schafft eine wunderbare harmonische Bildqualität, die Spaß macht. Davon will man mehr haben, oder?

Das schöne an der #RED Edition ist zudem, dass Apple verspricht, einen Teil des Erlöses zu spenden. Klar, für eine Spende kaufe ich nicht extra ein Gerät, doch wenn es dann nebenbei passiert, ist es ein schöner Nebeneffekt. Ein gutes Smartphone brauche ich so oder so, für Social Media und für gute Foto, dann spende ich gerne parallel noch einen Betrag X

Android oder iPhone XR #RED?

Einerseits: Mein aktuelles Huawei Smartphone ist prima und die Google-Apps laufen perfekt und ich genieße alle Vorzüge eines Android-Handys und will diese auch eigentlich nicht missen. Mit dem Android Handy kann ich problemlos Word-Dokumente öffnen und bearbeiten, Pdf’s und Anhänge verschicken. Mein Business Smarthphone ist mein Schreibtisch, mein Home-Office, mein ein und alles.

Andererseits: Es ist auch wichtig, zu wissen, wie es weiter geht. Mein Zweithandy ist also derzeit das iPhone XR #RED. Obwohl ich die eine Stunde Wartezeit im Apple Store noch jetzt verfluche, wo ich doch nur eine kurze Frage hatte (Ich suchte Unterstützung zum Thema Daten-Transfer und stell Dir vor, die Antwort lautete: Ja, das funktioniert manchmal mit der App „to IOS“, manchmal aber auch nicht.) Sorry, aber solche Dinge braucht kein Mensch. Die Android Technologie ist hier meines Erachtens benutzerfreundlier und kompatibler. Doch das hat auch seinen Grund, denn Apple möchte, dass man Apple verwendet, alles in der Cloud hat und dann, ja, dann ist auch die Datenübertragung und der Transfer zwischen den Geräten total unkompliziert. Klar, daran muss man sich zunächst gewöhnen. Jede Technologie hat ihre Tücken.

Das Fotografieren mit dem iPhone ist jedenfalls kinderleicht und schnell hat man zwischen den unterschiedlichen Optionen hin und her geschaltet, denn die Handhabung ist bei Apple Geräten einfach kinderleicht. Für Postings und Internet ist die Qualität topp. Für Schnappschüsse ist die Funktion „live“ unverzichtbar, da kann man am Ende nochmal schön „fine tuning“ machen und die beste Einstellung auswählen. Das XR ist auch nicht die teuerste Variante des iPhone, deshalb bin ich echt happy damit. Genau die richtige Größe und nicht zu übertrieben. Ein Smartphone für alle Lebenslagen, da spart man sich die Kompaktkamera und nur für große Bildformate benötigt man vielleicht eine high-end Spiegelreflexkamera. Die Portrait-Funktion haut mich echt um. Like it! Es gibt eine Tiefenschärfe und schöne Kontraste und die Farbgebung ist toll.

Das funktioniert auch für Detail-Aufnahmen. Der Hintergrund ist verschwommen, das Detail gestochen scharf:

Fotografie Glas im Portraitmodus

Doch was rede ich  – schaut euch die Fotos an. Schön oder? Aufgenommen mit meinem schönen neuen Handschmeichler, dem iPhone XR RED.

Im Restaurant - Portraitaufnahme

 

 

Tesch Weinberg

Der Wanderweg zum Riesling

Es geht mal wieder auf die andere Rheinseite – von Wiesbaden aus gesehen. Nachdem ich für mein Buch „Glücksorte“ sehr viel rund um Wiesbaden recherchiert habe, zieht es mich in andere Gefilde: Zu einer Weinbergswanderung durch Riesling-Reben des Weingut Tesch aus Langenlonsheim.

Das Weingut TESCH lädt unter dem Titel „Boots“ zur Riesling-Lagen-Wanderung, Anmeldung bitte direkt beim Weingut (Link). Die Wanderung mit Weinprobe kostet 12 Euro pro Person. Treffpunkt ist die TESCH-Vinothek in der Naheweinstraße 99 in Langenlonsheim. Termine sind im Mai, am 18.8. und 7.9., Start jeweils 15 Uhr.

Bei der geführten Wanderung – etwa 3 Stunden lang – durch die Langenlonsheimer und Laubenheimer Weinberge erfährt der Besucher viel Wissenswertes über Böden, Rebstöcke und Geschichte der einmaligen Landschaft. Die markanten Lagen-Rieslinge werden dabei direkt in den entsprechenden Weinbergen verkostet. Man kann diesen neuen Wanderweg aber auch ganz individuell begehen. Dafür wird eine strukturierte Wegführung via Smartphone angeboten. Das Smartphone weist den Weg und informiert an allen zentralen Punkten über die Besonderheiten der Weinberge. Weitere Informationen gibt es ebenfalls auf der Homepage des Weinguts.

Über das Weingut Tesch:

In dem fast 300 Jahre alten Familienbetrieb in Langenlonsheim an der Nahe wird vornehmlich Riesling produziert. Neben den vielfach ausgezeichneten, klassisch ausgebauten Lagenweinen sind auch die Konzept-Weine von TESCH international bekannt. RIESLING UNPLUGGED® – ein Wein gegen die Technisierung und Versüßlichung des Rieslings – hat sich ebenso zum Klassiker entwickelt wie DEEP BLUE®, ein komplexer Wein aus der blauen Spätburgundertraube. Höchste handwerkliche Qualität und ein innovativer Markenauftritt sind die Grundlage für den Erfolg des Weinguts. Dr. Martin Tesch liefert seinen Wein an zahlreiche Spitzenköche, gehobene Restaurants sowie ausgewählte Weinhandlungen in mehr als zwanzig Ländern weltweit.

P.S. Auch die Toten Hosen lieben den TESCH Riesling, ich sage nur „weißes Rauschen“

Weinberg Rheinhessen

Genießen rings um Mainz

Warum auch nicht mal auf die andere Rheinseite zum Genießen? Ich liebe den Rheingau und genauso liebe ich Rheinhessen, denn beide Regionen sind wunderschöne Weinanbaugebiete. Deshalb heute ein paar Tipps für die ebsch‘ Seit, denn das Tastetival lädt ein zum Genießen.

Das Tastetival (Link) startet – und hier habe ich ein paar Tipps für Euch. Immer auf den Spuren des edlen Beefs geht es durch die Mainzer Unterwelt. „Die langen Tafeln der Aromen“ sind am 17. August in Westhofen angerichtet. Der Ausflug aufs Land ist nicht nur für den Gaumen, sondern auch fürs Auge ein absolutes Highlight. Zimmer gibt’s auch – ländlich fein und richtig schön.

Nicht weit vom Mainzer Fastnachtsbrunnen kann man bei „Niko Niko Tei“ original japanisches Flair schnuppern. Doch beim Schnuppern sollte man es nicht belassen, denn die Gäste erwartet ein Viergang-Menü nach klassisch japanischer Tradition, begleitet von Weinen aus Rheinhessen. Der kulinarische Ausflug in das Land des Lächelns steht am 23. September im Tastetival-Kalender.

Let’s celebrate the Tastetival

Wie auch bereits im vergangenen Jahr beginnt alles bei Eva. Einen Adam braucht es nicht, denn Eva Eppard macht ihr Ding auch so. In bewährter Manier wuppt sie die Weißweintafel am Fuße des Hundertgulden – zupackend, professionell und mit ganz viel Herzblut. Flüssige Verstärkung beim „Dîner en blanc“, das gerne ganz in Weiß eingenommen werden darf, kommt von ihren Freunden, den Hundertguldenwinzern. Den „Flonheimer Gourmetsommer“ rufen Anfang August Klaus und Sabine Mayer aus – und das gleich zweimal.

Mit dabei sind die Flonheimer Winzer, die gemeinsam mit den Gastgebern dafür sorgen werden, dass sich die Gäste im „Goldenen Engel“ wie im Himmel fühlen. Auf feine Genüsse und aufs Feiern versteht man sich auch in den „Zornheimer Weinstuben“. Wenn am 24. August die Sonne untergeht und den Röhrbrunnenplatz in zartes Abendlicht taucht, laden die Christgens zum opulenten Bankett unterm Ahornbaum ein. An ihrer Seite – das Weingut Bischel aus Appenheim.

Richtig was zu feiern gibt es auch in „Nickl’s Speisekammer“ in Biebelsheim. Menü und Weine aus dem Hause Johanninger stehen hier am 6. September auf den Tischen und es wird auf Nickl’s 5. Geburtstag angestoßen.

Im Weingut Johanninger, das bereits auf 25 Jahre Weingeschichte zurückblickt, geht es am
7. September mit einer Big Bottle Party weiter. Hier feiern dann beide Geburtstagskinder ein rauschendes Fest. Auf wilde Zeiten darf man sich Anfang Oktober im „Bassenheimer Hof“ freuen. Neben Wildfleisch, Wildlachs und Wildkräutern setzen diesmal die Genuss-Essige vom Doctorenhof spannende Akzente. Zwei Chancen haben die Gäste, denn wie immer sind zwei – diesmal wilde  – Abende angesetzt.

Mitte Oktober tritt dann „Heinrichs – Die Wirtschaft“ im Herzen von Mainz den Beweis an, dass Mainz und das Meer ein echtes Traumpaar sind. Dabei bedient sich das Team aus den verschiedenen Weltmeeren und serviert auch Weine aus dem Rheinhessischen Urmeer. Fürs Auge gibt’s Bilder, die die Sehnsucht wecken, von Gastgeber Wilfried Heinrich Nestle.

Die Party-Saison beginnt am 19. Oktober im „Atrium Hotel Mainz“, dass sich mit Blick auf das magische Thema Mond in eine kulinarische Raumstation im Orbit verwandelt. Über 600 Besucher werden zu der raketenstarken Weltraum- und Mondschein-Party erwartet. Jahr für Jahr steigt die Zahl der Gäste, denn hier kann man so richtig was erleben. Während das Atrium den Moonwalk zelebriert, sind die Gäste des „Hyatt Regency Mainz“ zum Winewalk eingeladen. Die kulinarische Jam Session mit Top-Weinfrau Christina Fischer präsentiert die Food & Wine Favoriten aus den letzten fünf Tastetival-Jahren.

Weinfass Weinrebe oberhalb Rhein

Am 26. Oktober wird angerichtet – wie immer an verschiedenen Stationen in der offenen Showküche des Restaurants „Bellpepper“. Vom neuen Küchenstern im „Favorite Parkhotel“ war schon viel zu lesen in den Medien. Jetzt zelebriert Daniele Tortomasi gemeinsam mit fünf weiteren Spitzenköchen eines der raren Produkte, die für wahren Luxus stehen. Am 28. Oktober „regnet“ es Trüffel in der Favorite.

Mittlerweile ein fester Termin im Kalender der vinophilen Tastetival-Besucher ist die „Rheinhessentour“ am 1. November. Wie immer werden die Gäste von Weingut zu Weingut chauffiert, sodass sie die Weine der ausgewählten Winzer ausgiebig genießen können. Dazu kochen die Tastetival-Köche auf und machen den Genuss komplett. Von klösterlichem Verzicht ist garantiert nichts zu spüren, wenn das Weingut Wasem neugierige Genießer ins „Kloster Engelthal“ lockt.

Hier hat James Bond im Auftrag ihrer Majestät die Lizenz zum Feiern. Es darf sogar gezockt werden – am 2. November im 007 „Kloster Royal“. Noch eine Hommage an die klassische französische Küche gefällig? Auch das gibt’s im Rahmen des „Tastetivals“ 2019. Im Restaurant „mundart“ in Saulheim kann man sich am 9. November „Frankreich auf der Zunge“ zergehen lassen und dazu die Weine von Peth-Wets aus Germersheim schlürfen. Zum guten Schluss sorgt Eva Eppard dann noch einmal mit ihrer Winzerralley 3.0 für Bewegung. Dann fällt der Hammer … und es wird Zeit für den Weihnachtsmann und das Christkind.

Alles auf einen Blick: www.tastetival.de
Buchungen: Jeweils bei den einzelnen Betrieben

Danke an Lydia Malethon, PR Profitable für all die Infos. Mehr gibt’s auf Anfrage per Email: l.malethon@pr-profitable.de

 

Frauen Wanderung auf dem Rheinsteig mit Blick ins Tal

Glücklich im Mittelrheintal

Hast Du für das kommende (lange) Wochenende schon Pläne? Da hätte ich einen Tipp für Dich, nämlich Wandern und Wassersport im Mittelrheintal (Rheingau).

Auch wenn es derzeit noch sehr frühlingshaft kühl ist – es lockt das Wasser und das Grüne. Im letzten Jahr schon habe ich einen Ausflug ins Mittelrhein-Tal unternommen und hatte viel Spaßt. Deshalb mein Tipp aktuell für den Familienausflug

Rafting im Mittelrhein!

Wellengang und Abenteuer geht nämlich auch auf dem Rhein und der Wellengang ist recht amtlich, wenn ein Schnellboot überholt oder ein großes Frachtschiff entgegen kommt. Da hüpft so ein Schlauchboot und die Gruppe muss eifrig paddeln, um auf Kurs zu bleiben. Doch keine Panik, auf den Wasserwegen gibt es Verkehrsregeln und dann passiert da auch nichts. Da hat die ganze Familie Spaß und auch die kleinen sind mit Rettungsweste ganz groß. Sven, der Rafting Kapitän, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und hat die Lage im Griff. Er kennt sich gut aus in dieser Region.

Mitten auf dem Mittelrhein mit dem Paddelboot

Mitten auf dem Mittelrhein

Mitten auf dem Mittelrhein – Blick auf die Rheingauer Seite

Rheininsel Burg

Ankern an der Burg Pfalzgrafenstein

Rhein-Überquerung mit dem Paddelboot

Bei unserem Ausflug waren wir mit fast 10 Leuten im Schlauchboot kräftemäßig gut unterwegs und der Rhein war schnell überquert, um in der Mittagssonne am Rheinstrand nahe Bacharach Halt zu machen. Mit an Bord war eine Picknick-Box, randvoll mit Snacks und Getränken (Riesling!) gefüllt. Die anderen Strandgäste beneideten unseren coolen Landgang sichtlich! Für noch mehr Urlaubsfeeling sorgt jedes Mal ein Abstecher auf die Rheininsel bei der Burg Pfalzgrabenstein aus dem 14. Jh, die heute ein Museum beherbergt. Ab Kaub fährt übrigens auch eine Fähre dort hin ab, wer nur einen kurzen Wasser-Ausflug im Sinn hat.

Eine Fahrt auf dem Rhein ist ein Abenteuer und dazu ein Augenschmaus, denn vom Wasser aus sehen die vielen Burgen noch viel imposanter aus. Solch ein Ausflug ist perfekt für eine Gruppe oder ein Teambuilding Event, Freundeskreis oder mit der Familie und Du brauchst nichts mitzubringen. Die Ausstattung wird komplett gestellt (Schwimmweste, Paddel und Verpflegung). Das Weltkultur-Erbe vom Wasser aus zu erleben – das ist schon beeindruckend. Unser Burgen-Führer Kai erzählte uns so einige Geschichten aus der Historie.

Auf der Landkarte findest Du die Region direkt hinter der Rheinbiegung nach Rüdesheim und noch vor der Loreley. Mehr zu der Region und den vielen Burgen im Mittelrheintal und warum die Region UNESCO Weltkulturerbe ist, erfährst Du hier im Link.

Wassersport & Wandern im Mittelrheintal

Obwohl ich schon lange im Rhein-Main-Gebiet wohne, kannte ich das Mittelrheintal noch kaum und zudem lernte ich bei dem Ausflug auch noch weitere Blogger kennen, mit dabei waren:

Übernachtet haben wir auf von Susanne im Hotel im Schulhaus. Ein absoluter Kracher im kleinen Ort Lorch am Rhein. Passend zum Geburtsjahr des Bauhaus, denn genau Bauhaus wird 100. Das Schulhaus ist nämlich im Stil des Bauhaus erbaut und nach Gesichtspunkten des Denkmalschutz renoviert worden. Ein sehr schönes Hotel und perfekt für den Start zu einem Wander- und Erholungswochenende. Schräg gegenüber befindet sich das Weingut Laquai, sehr gut für einen Schoppen oder ein leckeres Abendessen.

Als Wander-Neuling erhielt ich von Susanne ein süßes, kleines Willkommenspaket, schaut:

Das Hotel im Schulhaus umsorgt die Gäste

Das Hotel hatte an alles gedacht: Sonnenmilch wegen der starken Frühlingssonne, Pflaster und andere Hilfsmittelchen, sogar ein kleiner Wanderrucksack hängt für jeden Zimmergast an der Garderobe.

Marcel vom Hotel bietet Gesundheitswandern an – mehr dazu an der Rezeption. Wandern im Rheingau – das ist schon traumhaft, denn zuerst wandert man die Steilhänge durch die Weinberge und hoch oben ist dichter Wald. Wild und ganz weit weg vom Alltag fühlt es sich dort an. Nur etwa alle Stunde begegnet uns jemand und gut, dass Marcel an Wasser gedacht hat, denn meine Flasche ist recht schnell leer.

Blick ins Tal zur Burg Pfalzgrafenstein

Blick ins Tal zur Burg Pfalzgrafenstein

Wunderbare Gastgeschenke von wunderbaren Gastgebern mitten im Wald

Wanderweg Rheinsteig oberhalb des Rhein

Hinter der Grenze „Freistaat Flaschenhals“ (kein Scherz, sogar der SPIEGEL berichtete darüber), gibt es  eine Wanderhütte, wo man Grillwurst und Äppler, Bier und Kaltgetränke serviert bekommt (hier der Link, denn auch eine Ferienwohnung wird angeboten).

Der Wirt schenkt uns ein kleines Abschiedsgeschenk: Jeder erhält einen Ring aus Horn. Maßgefertig und direkt von der Werkbank nur für uns – so viel Gastfreundschaft erlebt man selten. Den Ring werde ich für immer aufbewahren.

Der Rheinsteig – Wanderweg

Der Fernwanderweg Rheinsteig verläuft rechtsrheinisch zwischen Bonn, Koblenz und Wiesbaden und ist etwas mehr als 320 km lang und ist recht anspruchsvoll, weil einige Höhen zu überwinden sind. Doch man kann auch nur Teilstücke gehen und so waren wir nicht zu sehr erschöpft, als wir dann zum Sonnenuntergang wieder zum Ausgangspunkt zurück kehrten. Es war einfach nur wunderschön und ich behaupte einfach mal, wir sind den schönsten Abschnitt gewandert.

Zum Abschluss gab‘ ein feines Drei-Gänge-Menü beim Weingut Altenkirch in Lorch und wir waren alle ganz begeistert und erfüllt von den Erlebnissen des Tages. Dazu noch der Blick von der Terrasse auf den Rhein mit Sonnenuntergang – besser kann ein Wochenende nicht verlaufen. Inzwischen weiß ich: Wenn es mehr Erholung sein soll, dann fahre ich jetzt im Rheingau weiter bis zum Mittelrhein.

Danke an den Winzer Laquai, der uns zu später Stunde noch seine Schnaps-Brennerei zeigte und viel Wissenswertes zum Weinanbau erzählte.

 

Mein Tipp für den Sommer im Rheingau:

SUP Wochenende in Lorch mit dem Hotel im Schulhaus
Genau, im Sommer bietet das Hotel ein Wassersport-Wochenende an, bei dem man Stand up Paddeling ausprobieren kann. Ein Schnupper-Wochenende sozusagen. Und weil am Ufer das Schiff Mosel allerlei Drinks und eine Sonnenterrasse lockt, ist es auch nicht schlimm, wenn man nach ein paar Versuchen lieber an Deck die Seele baumeln lässt.

Mein Koffer steht schon bereit! Übrigens braucht man keine Profi-Wanderausrüstung wie vielleicht für die Alpen und besonders für die Bootstour sind leichte und schnell trocknende Sportschuhe perfekt. Mein Credo ist eh „Reisen mit leichtem Gepäck“ und mit casual Outfit bist Du perfekt ausgerüstet. Ich bin mit meiner Jogging-Shorts unterwegs gewesen, weil – auch wenn mir das Wandern super viel Spaß macht, die klassische Wandermode in Herbstfarben oder neonfarben, nein, das ist nicht so meins.

Probier’s aus und wenn Du Fragen zum Rheingau hast – schreibe mir!

Fotocredits an:
Rheingauprinzessin
Koffergepackt
Hotel im Schulhaus
Rheingold

Vielen Dank an Susanne vom Hotel im Schulhaus und an Lydia für die Organisation, an Marcel für die Wanderführung, ebenso an Kapitän Sven von Mittelrhein-Rafting

Weinwanderung Rheinhessen mit Führung des Winzers

Rheinhessen hat Weite

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Rheinhessen – das Land der tausend Hügel hat etwas von Toskana und manchmal auch von Napa Valley, meinem neuen #Glückort. Hier wie dort ist Genuss groß geschrieben. Für einen (Wochenend-) Ausflug – vielleicht an Ostern – ins größte deutsche Weinanbaugebiet gibt es hier ein paar Tipps von mir.

Fährt man über die Schiersteiner Brücke von Wiesbaden aus über den Rhein kommt bald Ingelheim und da ist man schon mittendrin in der Weinregion Rheinhessen. Die Region erstreckt sich auch über weite Teile hin bis nach Alzey und Worms (zur Karte geht’s hier) und heißt auch das Land der tausend Hügel. Die Region besticht durch die Weite und fährt man über die Hügel, geht es über herrliche Alleen, in hohem Bogen über Felder und Weinberge und irgendwo am Horizont sieht man dann vielleicht noch den Rhein.

Weinberg Rheinhessen

Rheinhessen – mein „Glückort“ in Sachen Wein

Kürzlich bin ich auf Einladung von Rheinhessenwein über’s weite Land gefahren und habe Wunderbares entdeckt. Wir haben uns im feinen Restaurant Bellpepper in Mainz getroffen (übringes saß Prominent, nämlcih Johannes B. Kerner am Nachbartisch). Dann ging’s weiter direkt mittenrein ins Weinland Rheinhessen, nach Essenheim zum Weingut Braunewell, wo gerade Weinlese los ging und wer will nicht einmal einem netten Winzer über die Schulter schauen, wenn gerade frischer Wein produziert wird?

Weingut Braunewell

Das Weingut Braunewell ist ein Familienbetrieb und liegt in Essenheim. Die Anfänge des Weinguts gehen bis ins 17. Jahrhundert zurück und schon immer werden in Handarbeit großartige Charakterweine produziert. Der Winzer arbeitet nach dem Fair’n Green-Ansatz und läutet damit ein nachhaltiges Weinzeitalter ein. Die charakterstarken Böden des berühmten Selztals sollen uns ja noch ein paar Jahrhunderte erhalten bleiben. Ein feiner Tropfen wird dort im Weinkeller produziert. Das wurde auch von den Weinexperten honoriert, mit Sternen bei Gault Millau und Eichelmann Weinführer sowie Anerkennung von Falstaff, Wein-Plus und Der Feinschmecker. Auch wir dürfen im Weinkeller einige der Raritäten probieren und ich bin beeindruckt.

Brut de Selztal

Brut de Selztal vom Weingut Braunewell

Weinfässer aus Holz

Auch im Jahr 2018 lagert noch Wein in großen Holzfässern

 

Restaurant Zum Gläsernen Trinkhorn

In Wörrstadt serviert der Vollblutgastronom Markus Lettau gemeinsam mit seiner Frau eine moderne Interpretation von rheinhessischen Klassikern im Restaurant mit dem ulkigen Name „Zum Gläsernen Trinkhorn“ – klein und sehr fein und eine Reservierung ist sinnvoll, denn das Restaurant ist inzwischen beliebt, gerade auch im Sommer im idyllischen Hinterhof. Eine echte Perle im tiefsten Hinterland, naja, in Wörrstadt (aber wer kenn das schon außer meinem Navi).

Schönes Detail am Eingang des Restaurants in Wörrstadt in Rheinhessen

Jordan‘s Untermühle

Zwischen den Feldern von Köngernheim befindet sich das Hotel und Restaurant, das eine ehemalige Wassermühle aus dem 14. Jahrhundert war. Hier serviert Küchenchef Tiago Crisóstomo den Gästen Gerichte aus regionalem Fleisch u.a. vom Hofgut Acker in Mainz. Das Hotel-Restaurant hat einen wunderschönen Innenhof und ist ein beliebter Ort für Hochzeitsfeiern und Firmen-Events, denn es bietet viel Platz. Inzwischen gibt es auch einen Wellness-Bereich mit Außenpool (mein ausführlicher Pool-Bericht kommt noch). Muss ich mehr sagen? Hinfahren!

Hotel Restaurant Wasems Kloster Engelthal

Das familiengeführtes Hotel in unmittelbarer Nähe zum Kloster und im historischen Ortskern von Ober-Ingelheim bietet Komfort vom Feinsten. Es gibt unterschiedliche Zimmerkategorien und das Frühstück im Neubau um die Ecke lässt keine Wünsche offen. Morgens kann zwischen den Gassen einen kleinen Spaziergang machen oder sportlich ins Grüne joggen, denn Erholung ist hier groß geschrieben und die Uhren ticken gefühlt langsamer, dazu reine Luft und Ruhe.

Im Restaurant, das im alten Kreuzgewölbe untergebracht ist, werden saisonale Gerichte und  Weine aus der Region angeboten. Das Restaurant ist ganzjährig geöffnet und ein beliebter Treffpunkt für Weinfreunde. In den Sommer genießt man die Gerichte des Küchenchefs Herr Lammers auf der Terrasse im Innenhof. Hin und wieder wird ein „After Work Event“ statt… schöne Idee und dafür fahre ich auch gerne mal wieder mal über den Rhein nach Ingelheim.

Das Beste zum Schluss – Dessertvariationen im Restaurant Wasem

 

Bio-Wein mit Schmetterlings-Logo

Bei Andrea und Bernd Seyberth vom Weingut „Alte Schmiede“ in Siefersheim habe ich den Ur-wein nämlich Orange-Wine kennen gelernt und ich bin begeistert, dass der Winzer vor solchen Experimenten keine Scheu hat. Zur Verkostung ludt er uns mitten in die Reben in die Weinlage Siefersheimer Heerkretz ein (siehe Beitragsbild), wo die Reben unter bio-dynamischen Gesichtspunkten gehegt und gepflegt werden. Genau, manchmal muss man einfach mittenrein ins Geschehen. Das Weingut ist Bioland zertifiziert und bietet bald auch Demeter-Qualität. Rheinhessen bietet Vielfalt! Die Bienen und Schmetterlinge, die mir um die Nase fliegen, wissen es zu schätzen.

Auch andere Winzer lerne ich kennen und jeder hat seine Spezialität und jeder hegt und pflegt die Natur und Landschaft mit großem Respekt. Das allein ist schon ein Erlebnis, wenn man sonst seinen Alltag in der Stadt fristet.

Weinlage Siefersheimer Heerkretz

Weinlage Siefersheimer Heerkretz – Blick über die Weinberge in Rheinhessen

Essig-Manufaktur Kaltenthaler bei Worms

Essig-Manufaktur Kaltenthaler bei Worms

Essig-Manufaktur Kaltenthaler bei Worms

Wein kann man trinken oder verarbeiten, nämlich zu Essig. Und den wiederum kann man auch trinken – nämlich als Apperitif. Der gelernte Winzermeister Frank Kaltenthaler jedenfalls kann es mit seinen Essig-Kreationen mit den Balsamico-Herstellern aus Italien locker aufnehmen. Mit den italienischen Balsamico-Kollegen ist er im regen Austausch, denn Essigmachen ist eine Kunst, die der Autodidakt bis ins Detail perfektioniert und ausgetüftelt hat. Die technische Ausstattung ließ er in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Hengstenberg in Baden-Württemberg nachbauen und alles weitere sind Erfahrungswerte. Nach der Essig-Verkostung habe ich großen Respekt vor jedem nächsten Salatdressing und seither stehen knapp zehn verschiedene Essigsorten bei mir im Regal.

Seine feinen Essenzen kann man im Hofladen probieren und kaufen und auf Wunsch nimmt der Winzer den Besucher mit ins saure Milieu und erklärt, warum Essig nicht gleich Essig ist und, was es mit histamingeprüften und veganen Essigen auf sich hat. Ein schöner Stopp, bevor man dann in Worms landet und dort vielleicht durch’s jüdische Viertel flaniert und einkehrt.

 

Restaurant Vis-a-vis Osthofen

Restaurant Vis-a-vis Osthofen – gefühlt in der Toskana!

 

Fine Dining im Hinterland, in Osthofen

Ohne Essen geht es nicht im Genussland Rheinhessen und so hat es uns ins Restaurant Vis à Vis in Osthofen  verschlagen, von dem nicht nur der Genuss-Ratgeber Falstaff begeistert ist. Fine Dining und dabei ganz bodenständig. In dem wunderschönen Ambiente mit romantischem Innenhof vergisst man alles. Es ist nicht mehr irgendwo im Hinterland von Deutschland – es ist Genussland unter Palmen und Oliven. Das Essen ist reichhaltig und von bester Qualität und man spürt einfach total, dass hier begeisterte Gastronomen am Werk sind. Osthofen mag verschlafen wirken, aber die Gastronomie ist voll auf Zack!

Innenraum Restaurant Vis-a-vis

 

Nun sind wir schon am Ende und schade, dass ein Wochenende nur so kurz ist. Nächstes Wochenende schau ich mal in Nierstein vorbei, das auch sehr empfolen wird, denn man kann dort schöne Wanderungen am Roten Hang durch die Reben unternehmen.Unten habe ich auch die vielen Restaurants aufgelistet, die an der Aktion „Rheinhessen genießen“ teilnehmen. Da läuft einem beim Schreiben das Wasser im Munde zusammen – leckere Gerichte…

Rheinhessen genießen – mit allen Sinnen: Demnächst will ich unbedingt noch in den Pool in Jordan’s Untermühle hüpfen, doch dafür habe ich ja den ganzen Wintern über noch Zeit (denn der Pool ist beheizt, jippie!). Wer kommt mit?

Eines noch – denn apropos Genuss und Erntedank: Gute Produkte, am besten direkt vom Bauern gibt’s übrigens beim Hofgut Acker in Mainz mit eigener Metzgerei. Ein Familienbetrieb, der bestes Fleisch, Eier und Gefügel anbietet. Der landwirtschaftliche Betrieb setzt auf nachhaltige Fleischproduktion und bewirtschaftet auch Felder und auch ein paar Weinreben. Es hat etwas von Urlaub und Zeitreise und macht viel Spaß: Einkaufen im Hofgut Acker.

Tierhaltung beim Hofgut Acker

 

Rheinhessen genießen

Tipp: Die Aktion „Rheinhessen genießen“ heißt die Einladung der Gastronomen, die für die Aktionszeit vom 14. September bis zum 1. November 2018 zu ihrem Lieblingsprodukt aus der Region ein Gericht kreieren und es mit einer genialen Weinempfehlung allen kulinarisch interessierten Gästen servieren (mehr dazu hier):

100 GULDENMÜHLE
In der historischen Mühle kocht Eigentümerin und Küchenchefin Eva Eppard Ossobuco vom Rind mit Sellerie, Grünkohl und Gau-Algesheimer Kartoffeln vom Gemüsehof Andreas Hellmeister aus Gau-Algesheim. Hierzu schenkt sie eine 2015er Rotwein-Cuvée trocken aus Appenheim ein. Mühle 2, Appenheim, Tel.: 06725 9990210 | www.100guldenmuehle.de

ADAGIO IM ATRIUM
Im Restaurant Adagio im Atrium serviert Restaurantleiter und Sommelier Oliver Habig in stilvollem Ambiente knusprigen Schweinebauch vom Bentheimer Landschwein in Schwarzwaldmiso-Hühnerbrühe mit frischem Lauch. Das Fleisch bezieht Küchenchef Carl Grünewald aus der Bio-Schweinothek in Gau-Bickelheim. Dazu gibt es einen 2015er Chardonnay trocken aus Ingelheim.
Flugplatzstraße 44, Mainz, Tel.: 06131 4910 | www.atrium-mainz.de

RESTAURANT BELLPEPPER IM HYATT REGENCY
Im Gourmetrestaurant mit Blick auf den Rhein kocht Küchenchef Sven Ole Hastreiter Zander an grünen Bohnen, Speck und Birnen. Die Birnen stammen vom Obsthof Weyer aus Mainz-Finthen. Eine tolle Weinbegleitung zum Fischgericht ist ein 2016er Weißburgunder trocken aus Hohen-Sülzen. Templerstraße 6, Mainz, Tel.: 06131 7311537 | www.bellpepper.de

BENZOLIVER
Inhaber Oliver Benz serviert in rustikalem Ambiente in Ober-Olm Krautwickel mit Rotweinsoße und Püree von der Ober-Olmer Grumbeere. Die Kartoffeln liefert Reinhildes Hofladen aus Klein-Winternheim. Dazu empfiehlt Benz einen 2015er St. Laurent trocken aus Essenheim. Lannerstraße 16a, Ober-Olm, Te.l: 06136 9224414 | www.benzoliver.de

DAS CRASS
In gemütlichem Wohlfühl-Ambiente kredenzt Küchenchef Michael Immoos Rehschnitzel auf
Lauchgemüse mit gebratenen Couscous-Talern und frischen Herbstpilzen. Dafür verwendet er das Rehfleisch vom Jagdrevier Peter Zahn in Erbes-Büdesheim. Ins Glas kommt ein 2012er Cabernet Sauvignon trocken aus Stadecken-Elsheim.
Pariser Straße 129, Nieder-Olm, Tel.: 06136 814480 | www.dascrass.de

WEINRESTAURANT DOHLMÜHLE
Küchenchef Rolf von der Heide bietet im eleganten Weingewölbe Rommersheimer Schwein mit Musik. Die gebratenen Medaillons vom „falschen Filet“ werden mit Scheurebe und Zwiebeln eingelegt und mit glacierten Trauben und karamellisierten Walnüssen auf Kürbis- und Kartoffelpüree serviert. Dazu gibt es eine fein abgeschmeckte Schalottensoße. Das Schweinefleisch stammt aus der Schweinezucht und Landmetzgerei Eichenhof aus Wörrstadt-Rommersheim. Dazu passt ein 2017er Weißer Burgunder halbtrocken aus Flonheim.
An der Dohlmühle 7, Flonheim, Tel.: 06734 941010, www.dohlmuehle.de

LANDHAUS DUBS
Inmitten der Osthofener Weinberge präsentiert Küchenchef und Inhaber Wolfgang Dubs heimisches Zanderfilet von der Fischerei Dieter Stitz aus Lorsch auf Fenchel-Graupen-Risotto in einer leichten Safransoße. Dazu reicht er seinen Gästen in den modernen Restauranträumen eine 2015er Silvaner Spätlese trocken vom Flomborner Feuerberg. Am Mühlpfad 10, Osthofen, Tel.: 06242 9125205 | www.dubs.de

WEINRESTAURANT ESPENHOF
Bei gutem Wetter im mediterranen Weingarten und bei kühleren Temperaturen im gemütlichen Weinrestaurant gibt es im Espenhof die raffinierte Kreation Blutwurst-Apfel-Trullo. Die Blutwurst bezieht Küchenchef Tobias Datow von der Metzgerei Hauck aus Gau-Odernheim. Der Juniorchef des Weinguts, Nico Espenschied, schenkt dazu einen 2017er Weißer Burgunder trocken aus Flonheim ein. Poststraße 1, Flonheim, Tel.: 06734 962730 | www.espenhof.de

FETZER’S RESTAURANT LINDENHOF
In dem liebevoll geführten Familienbetrieb bringt Küchenchef Edmund Fetzer gebackene Blutwurstscheiben mit glacierten Apfelringen auf Kartoffel-Sellerie-Püree auf die Teller. Die Hauptzutat stammt aus der Landmetzgerei Dobroschke aus Ingelheim am Rhein. Eine schöne Begleitung ist ein 2017er Ingelheimer Spätburgunder Blanc de Noir trocken.
Gaulsheimer Straße 14, Ingelheim, Tel.: 06725 2920 | www.fetzersgastro.de

GEBERTS WEINSTUBEN
Küchenchef und Eigentümer Frank Gebert bewirtet seine Gäste in gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre mit einem Dreierlei vom bunten Bentheimer Landschwein an heimischem Kräutersalat. Beim Fleisch vertraut er auf das Schweineparadies Selztalhof aus Selzen. Ein tolles Gericht für einen 2016er Riesling Kabinett feinherb aus Alzey-Weinheim.
Frauenlobstraße 94, Mainz, Tel.: 06131 611619 | www.geberts-weinstuben.de

GENUSSWERKSTATT MENGES
Im liebevoll renovierten Fachwerkhaus präsentiert Gastgeber Armin Menges Sauerbraten vom
Damwild aus der Pfalz, verfeinert mit Essigen aus der Essigmanufaktur Kaltenthaler aus Worms und Kräutern aus eigenem Anbau. Dazu schenkt er einen 2015er Cabernet Sauvignon trocken vom Flomborner Feuerberg aus. Langgasse 55, Flomborn, Tel.: 06735 2697004 | www.restaurant.genusswerkstatt-menges.de

GUT LEBEN AM MORSTEIN
In dem Fine-Dining-Restaurant im denkmalgeschützten Ortskern von Westhofen präsentiert Koch Bernd Witte „Jakobsmuscheln“ aus Steckrüben mit Feldsalat, Portulak, Kapuzinerkresse und Trüffeldressing. Den Portulak bezieht er aus dem eigenen Morstein-Anbau und bei weiterem Bedarf vom Hofladen Klein in Westhofen. Hierzu gibt es einen 2017er Grauburgunder trocken aus Weinolsheim. Mainzer Straße 8-10, Westhofen, Tel.: 06244 9198660 | www.am-morstein.de

JORDAN’S UNTERMÜHLE
In der historischen Untermühle in Köngernheim serviert Küchenchef Tiago Crisóstomo eine sous vide gegarte Hohe Rippe vom Rind mit Herzoginkartoffeln an Apfelchutney und Salbeijus. Beim Fleisch vertraut er auf das Hofgut Acker in Mainz-Bodenheim. Zu seinem Gericht schenkt er einen 2016er Sylvaner Alte Reben trocken aus Westhofen ein.
Außerhalb 1, Köngernheim, Tel.: 06737 71000 | www.jordans-untermuehle.de

RESTAURANT KUPFERBERG
In den Räumen der ehemaligen Sektkellerei Kupferberg isst man einen Blutwurststrudel mit
Apfelchutney und Thymianjus, die Wurst bezieht Küchenchef Mirko Scholz aus der Landmetzgerei Harth aus Stadecken-Elsheim. Dazu empfiehlt er einen 2016er Weißburgunder trocken aus Appenheim. Kupferbergterrasse 17-19, Mainz, Tel.: 06131 6938363 | www.restaurant-kupferberg.de

LA GALLERIE
Im Herzen von Mainz, nur einen Steinwurf von der Kirche St. Stephan mit ihren berühmten Chagall-Fenstern entfernt, kocht Küchenchef Christoph Rubel ein 40 Stunden lang gegartes Rinderschaufelstück auf Kartoffel-Kürbispüree mit violettem Stroh. Die Kartoffeln für das Püree stammen von Weil’s Bauernladen in Mainz-Finthen. Ein idealer Gang für eine 2014er Assemblage (Rotwein-Cuvée) trocken aus Bermersheim. Gaustraße 29, Mainz, Tel.: 06131 6969414 | www.lagallerie-mainz.de

LE BONBON
In der Mainzer Altstadt in der Nähe des Fastnachtsbrunnens serviert das Team vom Le Bonbon ein Rinderfilet auf Schalotten-Spätburgunderjus mit getrüffeltem Kartoffelpüree und gebratenen Kräuterseitlingen. Bei den Pilzen vertrauen die Brüder Ivecen auf Stein’s Kräuter und Garten in Mainz-Gonsenheim. Eine passende Weinbegleitung ist der eigens für die Brüder abgefüllte „Drei Brüder Riesling“ trocken aus Nierstein. Spritzengasse 2, Mainz, Tel.: 06131 6060623 | www.lebonbon-mainz.de

MUNDART RESTAURANT
In dem Feinschmecker-Restaurant richtet Küchenchef und Eigentümer Markus Hebestreit ein
Apfelküchle mit Tonkabohneneis an. Die Äpfel für seine Dessert-Variation stammen aus dem Hofladen Schmitt in Mainz-Laubenheim. Das süße Gericht wird ideal von einer 2016er Scheurebe Auslese aus Saulheim begleitet.
Weedengasse 8, Nieder-Saulheim, Tel.: 06732 9322966 | www.mundart-restaurant.de

POLLERS HÄUSJE
Gastgeber und Küchenchef Jörg Poller kocht im fliederfarbenen, urigen Häusje ein Zweierlei vom heimischen Reh, eine Tranche aus der Keule und hausgemachte Wildwürstchen in einem Dijon-Burgunderjus mit Ratatouille und Parmesanpolenta. Das Fleisch bezieht er vom Jagdrevier Daxweiler aus Stromberg. Dazu empfiehlt er eine 2015er Rotwein-Cuvée trocken aus Bechtolsheim. Grabenstraße 55, Mainz-Gonsenheim, Tel.: 06131 43730 | www.pollers.de

SCHLOSS SÖRGENLOCH
Im Restaurant des liebevoll restaurierten Renaissanceschlösschens Sörgenloch können Gäste gebratene Blutwurst auf getrüffeltem Kartoffel-Pastinaken-Stampf mit Apfelkren, Majoran, Brotchips und einer Senfreduktion genießen. Die Grundzutat, das Fleisch, liefert die Metzgerei Keller aus Alzey-Weinheim. Dazu wird ein 2017er Silvaner trocken, ebenfalls aus Alzey-Weinheim, gereicht. Schlossgasse 7-9, Sörgenloch, Tel.: 06136 9527100 | www.schloss-soergenloch.de

VIS À VIS
In dem renovierten Kuhstall bewirten Kevin Muth und Dennis Helfert ihre Gäste mit Schweinekotelett in Blutwurstkruste, das zusammen mit Beulches Kartoffeln, Röstzwiebeln und Spätburgunderjus gereicht wird. Das Fleisch liefert die Metzgerei David aus Worms. Ein 2014er Spätburgunder trocken vom Bechtheimer Geyersberg rundet das Gericht ideal ab.
Friedrich-Ebert-Straße 53, Osthofen, Tel.: 06242 5012973 | www.visavis-osthofen.de

WASEM KLOSTER ENGELTHAL
In historischer Klosteratmosphäre serviert Küchenchef Berno Lammers eine Variation vom feinfruchtigen Riesling, bestehend aus einer Mousse, einem Parfait und einer Creme Brûlée, die an Traubenragout angerichtet wird. Der Riesling für das raffinierte Dessert stammt aus dem eigenen Weingut Wasem. Dazu empfiehlt Lammers eine fruchtige 2017er Weißwein-Cuvée aus Ingelheim. Edelgasse 5, Ingelheim, Tel.: 06132 2220 | www.wasem.de

WEEDENHOF
Inhaber und Küchenchef Michael Knöll präsentiert in seinem Restaurant im gemütlichen Landhausstil eine Praline vom Schweinebäckchen und Blutwurst im Kräuterbrotmantel. Knöll verwendet das Fleisch von der Metzgerei Hamm aus Stadecken-Elsheim. Ein perfekter Begleiter für das deftige Gericht ist ein 2017er Grauer Burgunder trocken aus Jugenheim.
Mainzer Straße 6, Jugenheim, Tel.: 06130 941337 | www.weedenhof.de

GASTHAUS WILLEMS
Inmitten der Mainzer Altstadt serviert Jan Willem Appelrath in seinem Gasthaus Dampfnudel mit eingelegten Weinbergpfirsichen und Weißburgundersoße. Das Obst für das Gericht kauft er beim Gemüseanbau Horst Stahl in Ginsheim-Gustavsburg. Als passenden Wein zum Dessert empfiehlt Appelrath einen 2017er Weißburgunder trocken aus Appenheim.
Kapuzinerstraße 29, Mainz, Tel.: 06131 2109170 | www.gasthaus-willems.de

ZORNHEIMER WEINSTUBEN
In dem ehemaligen Küsterhaus läutet Besitzer und Küchendirektor Lucas Christgen die Wildsaison ein: Es gibt Hirschrückensteaks mit Steinpilzen an Kartoffel-Maronenroulade mit Preiselbeer-Butter und rosa Pfeffer. Beim Fleisch vertraut er dem Jäger Hans Ludwig Spanier aus Hohen Sülzen. Zu seinem Wildgericht schenkt er einen 2014er Merlot trocken – im Barrique gereift – aus Mainz ein. Röhrbrunnenplatz 1, Zornheim, Tel.: 06136 45616 | www.zornheimer-weinstuben.de

ZUM GLÄSERNEN TRINKHORN
In seinem Restaurant bringt Geschäftsführer und Küchenchef Markus Lettau einen neuinterpretierten Klassiker auf den Teller: Bei „Himmel und Erd trifft Milchkalb“ kombiniert er gebratene Milchkalbsleber mit Blutwurst, die auf Kartoffelpüree mit glasierten Äpfeln und gerösteten Zwiebeln angerichtet wird. Beim Fleisch schwört Lettau auf die Schweinezucht und Landmetzgerei Eichenhof in Wörrstadt-Rommersheim. Zu seinem Hauptgang empfiehlt der Hausherr einen 2017er Cabernet Sauvignon trocken aus Lörzweiler.
Kegelbahnstraße 3, Wörrstadt, Tel.: 06732 6005809 | www.zum-trinkhorn.de

LANDHOTEL ZUM SCHWANEN
Im hoteleigenen Restaurant Marvin des Landhotels Zum Schwanen erwartet die Gäste gegrillter Saumagen, der mit frischen Pfifferlingen gefüllt ist und an Osthofener Riesling-Kraut und Kartoffel-Senf-Stampf serviert wird. Das Fleisch kommt von der Landmetzgerei Kratz in Osthofen. Das deftige Gericht harmoniert perfekt mit einem 2016er Riesling trocken aus Worms-Abenheim. Friedrich-Ebert-Straße 40, Osthofen, Tel.: 06242 9140 | www.zum-schwanen-osthofen.de

Tolle Tipps für die Region gibt es übrigens regelmäßig in dem Lifestyle Magazin Vivart und just habe ich über ein Restaurant im Selztal gelesen. So schön – Urlaub machen, direkt vor der Haustüre!

 

Louis Martini Wines

Wäre ich doch in Kalifornien…

… dann hätte ich genug Sonne! Genau, denn die Sonne scheint in Kalifornien fast jeden Tag. Kein Wunder, dass dort die besten Weine angebaut werden. Als vor fast hundert Jahren italienische Einwanderer dort ihre Reben anpflanzten, legten sie den Grundstein für eine großartige Erfolgsgeschichte und die Namen der Weinanbaugebiete klingen auch so schön:  Napa Valley oder auch Sonoma County. Die Region, die in dem Film „Sideways“ so wunderschön gezeigt wird. Weil ich gerade meinen nächsten USA-Urlaub plane, erinnere ich mich gerne an die guten Weine von dort und auch dieses Mal werde ich Napa Valley und Sonoma County besuchen. Ich mag Kalifornien, die entspannte Lebensart, Offenheit und das wunderbare Licht. Dazu die kühle Brise vom Pazifik – ein Traum.

Weine vom Weingut Louis M. Martini

Dancing Bull

Als ich kürzlich die feinen kalifornischen Weine vom Weingut Louis M. Martini kennen lernte, konnte ich die großartige Vielfalt der Weine kennenlernen und mir gefielen neben der Weißweine auch die Rotweine sehr gut. Das Weingut wurde zum Ende der Prohibition gegründet und so clever der Termin damals gesetzt wurde, so erfolgreich ist das Weingut bis heute. Die alten Reben sind der ganze Stolz der heutigen Besitzer und behutsam werden die Trauben von Hand geerntet und mit viel Sachverstand und Liebe zu weltbesten Weinen verarbeitet.

Das kalifornische Lebensgefühl schwingt bei diesen Weinen einfach mit, denn wenn eine Region so von der Sonne verwöhnt wird, spürt man das auch in den Erzeugnissen.

The sun always shines in California

Wir stellen uns vor: Eine Terrasse an der Pazifik-Küste, vielleicht in Carmel oder San Diego, das Meer rauscht im Hintergrund, die Sonne geht gerade unter und es werden frische Austern serviert. Später vielleicht ein leichtes Fischgericht oder Seafood. Was passt dazu besser als ein eisgekühlter Sauvignon Blanc? Gut, dass das Weinanbaugebiet direkt um die Ecke ist: Sonoma County und Napa Valley. Wonderful!

Und weil die Sonne in Kalifornien immer scheint, das Klima also durchgängig warm ist, gedeihen auch rote Trauben so wunderbar für einen exzellenten Rotwein. Die Bedingungen sind insbesondere für die Rebsorte Cabernet Sauvignon ideal.

Die besten Trauben machen den besten Wein

Die Weine vom Weingut Louis M. Martini werden hochgelobt und tatsächlich, wie ich im Interview mit erfahre, wird immer wieder neu geforscht und neue Techniken und schonende Verfahren eingesetzt. Die Trauben für diesen ausgezeichneten Roten zum Beispiel werden sehr schonend geerntet und die Traubenlese findet meist sogar in den kühlen Morgenstunden statt, um eine vorzeitige Gärung der reifen Trauben zu vermeiden. Der Traubensaft gärt dann mindestens zwei Jahre und mit der langjährigen Erfahrung wird ein großartiger Cabernet Sauvignon hergestellt.

Wunderbare Beeren-Aromen steigen aus dem Glas, die Farbe des Weins ist fast lila und wenn ich die Augen schließe, dann spüre ich die Sonne Kaliforniens. Robert M. Parker, Jr. bezeichnete 2013 den Sonoma Cabernet Sauvignon von Weingut Louis M. Martini als „einen der besten der Welt“.

Ja, da hatte er recht und vielleicht sollte ich bald mal wieder in die Sonne Kaliforniens reisen. Bis dahin bestelle ich mir einfach eine Kiste von dem Wein aus Sonoma County und genieße hin und wieder ein Glas.

 

Danke an Scott Kozel, Vice President of Costal Winemaking at Sonoma Winery für die interesanten Einblicke in die Welt des amerikanischen Weins, insbesondere des kalifonischen und ganz besonders für das Tasting des 2014er Jahrgangs.

Weine vom Weingut Louis M. Martini sind in Deutschland u.a. erhältlich bei Vicampo

 

Chroma Messer mit Mirko Reh auf der Ambiente

Vorsicht scharf!

Neulich auf der Ambiente traf ich Mirko Reeh und weil er – ebenso wie ich – ein begeisterter Handkäs-Fan ist, hab ich mich ein bisschen mit ihm über Küchengeheimnisse unterhalten und er stellte mir bei dieser Gelegenheit seine eigene Messer-Kollektion vor. Sehr scharf!

Die Firma Chroma Messer importiert und vertreibt seit mehr als 30 Jahren hochwertige japanische Küchenmesser wie die das Modell Chroma type 301 – Design by F.A. Porsche und ist damit Liebling von Spitzenköchen und ambitionierten Hobbyköchen. Nun hat der TV-Koch und Buchautor Mirko Reeh die Firma von Messerpionier Christian Romanowski übernommen. Er hat mit dem Messer-Imperium viele Pläne, über die er auf der Fachmesse Ambiente zum ersten Mal spricht. Besonders wichtig ist es Reeh, die hochwertigen Schneidwerkzeuge, die preislich zwischen 20 und 30.000 Euro liegen, einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen und mit seiner Expertise die Produktionsprozesse neuer Messerserien mitzugestalten.

Für mich hatte Mirko Reeh ein schönes, kleines Obstmesser aus der Serie Chroma Turbo – Design by F.A. Porsche S42,  reserviert. Sehr scharf und damit krieg ich jeden Apfel klein! Leicht am auffälligen blauen Punkt erkennbar, behält das extrem hochwertige Messer aus ultrahartem Thyssenkrupp-Stahl durch die besonders harte Klinge mit Ka-Six-Edge seine Schneidkraft unvergleichlich lang.

Und mit was machst Du das Obst & Gemüse klein? Im folgenden ein paar Eindrücke vom Interview auf dem Messestand. Wir hatten eindeutig Spaß!

Chroma gehört jetzt Mirko Reh

Chroma Messer mit Mirko Reh auf der Ambiente

 

Nordes Gin Tasting im Sullivans Frankfurt

Suche die Glücksorte

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Glück und Lebenslust, sprich Happiness, sind mir im Blog ein großes Anliegen und immer wieder suche ich nach Empfehlungen – für mich selbst und für andere. Das war auch der Initator, als ich 2010 den ersten Beitrag schrieb. Damals kam ich von einem Coaching und dachte mir: „Hey, darüber muss man doch schreiben, das ich auch für andere (Frauen) interessant!“

Dieser „man“ wurde dann ich und weil ich zunächst dachte, die Reise geht mehr in Richtung Mode hatte ich den Name „Farbenfreundin“ gewählt. Doch das Leben ist viel zu bunt, als dass ich mich auf ein einziges Thema beschränken könnte, also steht Farbenfreundin für die Buntheit der Themen. Obwohl ein klarer Fokus zu erkennen ist: Es sind die Tipps zum Glück.

Wo schwimmt man sich glücklich

Wo kauft man sich glücklich

Wo urlaubt es sich glücklich

Wo isst man sich glücklich

Wo trinkt man sich glücklich

Wo wandert man sich glücklich

Wo trainiert man sich glücklich

Wo kocht man sich glücklich

Fahr hin und werde glücklich

Genauso heißt der Claim zu der Buchreihe im Droste-Verlag und just im März kommt das Buch der wunderbaren Stephanie Jung mit den Glücksorten in Mainz heraus. Genau richtig, denn dann kann ich meine Schnupperreise in Mainz starten und aus den 80 vorgestellten Glücksorte meine ganz speziellen heraus finden. Und im Blog gibt es dann immer mal wieder Tipps, denn es gibbt so viele schöne Orte, die ich Euch vorstellen möchte, die das Leben besonders machen.

Als ich bei einer Gin-Verkostung kürzlich zu Gast war, durfte ich die Kräuter erschnuppern. Dabei ist der Schnappschuss entstanden. Danke an dieser Stelle an Dirk von Offeneblen.de für den Schnappschuss. Dieses Foto soll ab sofort Sinnbild für die weitere Themen im Blog werden.

Mit all meinen Sinnen bin ich auf der Suche nach den „best places“. Den Glücksorten dieser Welt. In Wiesbaden, in Hessen, in Deutschland und weltweit. Vielleicht manchmal auch im übertragenen Sinne. Ich freu mich auf Eure Begleitung!

Darauf ein Prosit!

Beim besagten Gin-Tasting Nordes Gin ib der Frankfurter Bar Sullivans in der Kaiserstraße (könnte ein Glücksort werden) haben wir mit einem Cocktail präsentiert bekommen, den ich wirklich großartig fand. Ich habe mir direkt das Rezept geben lassen, denn hey, Gin Tonic ist doch langweilig. Das ist wie Cola oder Apfelschorle. Traditionell zu diesem Cocktail noch ein Trinkspruch gegen die bösen Geister gesprochen, damit alle dunklen Wolken und etwaige Sorgen sich in Luft auflösen. Na bitte – genau der richtige Drink für Glücksritter!

Zutaten:

5 cl Nordés Gin
Saft einer halben Zitrone
2,5 cl Jengibersirup
Ein Hauch Montecillo Sigladuras Albariño (Weißwein)
3-4 Kaffeebohnen
Salicornia (Meeresalge / Salzgras)
Eiswürfel

Gin, Zitronensaft und Ingwersirup in einen Shaker mit Eis geben und schließen. 10 Sekunden lang kräftig schütteln und sofort servieren, indem man den Inhalt in ein mit Eis gefülltes Weinglas abseiht. Am Ende fügen wir einen Hauch kalten Albariño hinzu. Zum Aromatisieren die ätherischen Öle einer Zitronenschale flambieren, mit einigen Kaffeebohnen dekorieren und die unverwechselbare Salicornia-Alge hinzufügen.

CinCin!

Nordes Gin Tasting im Sullivans Frankfurt

Rheingau Gourmet & Wine Festival

Das Festival für großartiges Essen und gute Weine, das Rheingau Gourmet & Wein Festival ist inzwischen legendär und ich danke den Initiatoren, die mit diesem Genuss-Event jedes Frühjahr ganz viel Internationalität in den Rheingau bringen.

Am 21. Februar startete die Veranstaltungsreihe mit der Welcome-Party im Kloster Eberbach und mit den vielen anderen Gästen war ich begeistert und habe bei den Winzern und den verschiedenen Köchen zum Probieren angestanden. Eine kleine Weltreise durch die Sterneküche war das. Schau mal hier:

Wer war da – die Köche

Die „Beste Köchin der WeltAna Roš (Hiša Franko, Kobarid / Slowenien), ausgezeichnet von der Jury „World‘s 50 Best Restaurants“ / Toni Mörwald* (Relais & Châteaux Gourmet „TONI M.“Feuersbrunn/Österreich) / Reuben Riffel (Reubens Restaurant & Bar, Franschhoek + Kapstadt / Südafrika) / Zwei-Sternekoch Thomas Martin** (Hotel Louis C. Jacob, Hamburg) und die Sterneköche Benedikt Faust* (KUNO 1408 Rebstock, Würzburg) / Carmelo Greco* (Carmelo Greco, Frankfurt) / Michael Kammermeier* (Ente, Wiesbaden) / Maximilian Lorenz*, Enrico Hirschfeld (maximilian lorenz, Köln) / Christopher Wilbrand* (Hotel Zur Post, Odenthal bei Köln) sowie Simon Stirnal (Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim) / Deutsche See.

Was wurde serviert – die Teller

Ana Ros: Rinderzunge und Käsesuppe, gegrilles Gemüse und Liebstöcklöl

Toni Marwald: Szegediner Krautfleisch vom Waller auf feinem Paprikakraut & Creme mit Chili, Ingwer und Curry mit Pommer Risollée

Reuben Riffel: Geräuchertes US Short Rib, knusprige Süßkartoffeln, Kokosnuss und Zitronenblatt Currysauce

Thomas Martin: Samtsuppe von der Kerbelknolle mit brauner Butter

Benedikt Faust: Tartar vom Flanksteak, Ei, Kaviar, grüner Tee Sud, Wasabi

Carmelo Greco: Royale vom Parmigiano Reggiano, Espresso-Orangen-Sud

Michael Kammermeier: Rote Wildgarnele, Butternut Kürbis, Kerlöl, Curry

Team Maximillian Lorenz, Köln: Fisch-Brötschen – Hering, Dill, Zwiebel, Kraut

Christopher Wilbrand: Bergischer Aal und Forelle auf Amalfi-Zitronen-Chutney mit einem Korianderaufguss und Nussbutterperlen

Simon Stirnal: Lachs an Erbse mit Miniradieschen

(Bilder folgen… ich muss aus den tausend Fotos noch die besten raussuchen!)

P.S.: Muss mir das irgendetwas sagen, dass es an mehreren Stationen Kraut gab?

Wer hat ausgeschenkt – die Winzer

Insgesamt 28 Sekt- und Weinstände, alle von den Winzern persönlich betreut. Aus dem Rheingau: Allendorf / Bardong / Georg Breuer / Diefenhardt / Jakob Jung / Graf von Kanitz / Urban Kaufmann / Robert König / Hessische Staatsweingüter Kloster Eberbach / Peter Jakob Kühn / Künstler / Leitz / Mohr / Georg Müller Stiftung / Sektkellerei Ohlig / Fred Prinz / Schloss Johannisberg / Schloss Reinhartshausen / Schloss Schönborn / Schloss Vollrads / Strieth / Robert Weil / Wegeler.

Aus Baden: Von und zu Franckenstein / Geldermann.
Aus China: Clos de Trias /Château Changyu Moser XV

Besonders fein und ohne Alkohol sind die Säfte von Dr. Peter van Nahmen. Er präsentiert sortenreine Spezialitäten aus seiner berühmten Obstkellerei vom Niederrhein.

Weil: Don’t drink and drive! Deshalb bin ich auch mit der aBahn angereist und habe mich den Rest der Strecke mit dem VIP-Shuttle chauffieren lassen. Danke an den tollen Service.

Weißwürste aus Wiesbaden vom Metzger Brauer

Auch legendär: Als Mitternachtssnack gibt es jedes Jahr die feinen Weißwürste mit Brez´n & süßem Senf von der Metzgerei Brauer (Wiesbaden-Delkenheim), Hessens Nr. 1 in Sachen Wurst & Fleisch.

Die lokale Tageszeitung hat zur Veranstaltung einen schönen Bericht veröffentlicht (Link). Hier geht es zum vollständigen Programm – für manche Events gibt es auch noch Karten.

Jakobskreuz-Sessellift

Winterurlaub für sie & ihn

In der dritten Januarwoche findet in Kitzbühel jedes Jahr das Hahnenkammrennen statt, mit VIP-Gästen soweit das Auge reicht und unzähligen Magnum Champagner-Flaschen, die mit dem Schwert entkorkt werden. Kein Scherz, die Einheimischen erzählen krasse Geschichten davon! So etwas brauche ich im Winterurlaub ganz und gar nicht. Deshalb empfehle ich einen schönen Ruhepol – ein Hotel, nur für Erwachsene.. Das Hotel Unterlechner im Pillerseetal.

Nach der österreichischen Grenze, nach Kufstein, ein kleines Stückchen weiter in die Berge, den Stanglwirt in Going lassen wir hinter uns und dann wird es nämlich plötzlich ruhig und wunderschön und ich bin fast angekommen im beschaulichen Pillerseetal.

Das Pillerseetal

Solch eine Ruhe! Ein See und schöne Landschaft für ausgedehnten Spaziergänge, ein Gondellift für eine Prise Höhenluft und meistens Schnee, weil: Schneesicherheit. Falls man mit Kindern unterwegs ist, gibt es auch hier einige Angebote, doch in diesem Urlaub will ich wirklich nur meine Ruhe und deshalb fiel die Hotelwahl auch recht eindeutig aus: Hotel Unterlechner. Ein Hotel für Erwachsene. Adults only!

Auf Mallorca hatte ich von Erwachsenenhotels schon öfters gelesen und eigentlich ist’s nur richtig, die Erholungssuchenden zu trennen: Die, die Ruhe suchen und die andere Gruppe, die mit Kindern mehr Aktivität suchen und womöglich mit einem Animateur kreischend durch die Pool-Landschaft toben möchten. Das kann man nicht zusammen in ein Hotel packen und deshalb bin ich für eine strikte Trennung, besonders im Wellnesshotel.

Hotel Unterlechner mit Tiroler Herzblut

Das Hotel Unterlechner in Tirol hat das verstanden. Das kleinste Hotel in Tirol mit 4 Sternen, mit schönen Zimmern und Suites, alle großzügig und gemütlich eingerichtet im regionalen Stil, ist nur für Erwachsene. Das hat mich überzeugt. Genau das, was ich im Erholungsurlaub suche ist nämlich Ruhe und Erholung. Nach vielen Wochen Stress und Hektik im Rhein-Main-Gebiet mit hoher Lärmbelastung und viel Beschallung, ist für mich Urlaub eine Zeit der Regeneration.

I mecht mei Rua

Von meinem Zimmer mit Balkon blicke ich über eine große weite Fläche bis ins nächste Tal – einfach nur Schnee und sonst nichts. Da kann man schon vom Bett aus den Blick schweifen lassen, hach. Danach vielleicht noch ein kleines Schläfchen, denn Frühstück gibt’s bis Mittag oder länger. Während es in anderen Hotels „Frühstück nur bis 10:30“ heißt und man für Unpüktlichkeit geradezu bestraft wird, bietet das Hotel Unterlechner auch noch bis spät Frühstück an, gerne auch auf’s Zimmer. Auch den Pool darf ich jederzeit betreten, sogar nachts. Hier bin ich 100% Gast und fühle mich wie die Königin.

Während mein Mann noch schläft, ziehe ich dann frühmorgens einige Bahnen im Pool und werde mit anschließenden Yoga-Übungen langsam wach. Meist kommen mir dann immer besonders kreative Einfälle und die muss ich dann schnell aufschreiben. Ein Grund, weshalb ich meist erst spät zum Frühstück gehe und naja, das geht hier einfach.

Hotel Unterlechner-Pool

Wie leicht man mich glücklich machen kann?

Ein schönes Hallenbad , ein großes Zimmer für meine Yoga-Matte, einen Balkon zum Durchatmen, gute WLAN Verbindung im Zimmer und danach also ein ordentliches Frühstück mit Spiegelei und dem besten Kaffee der Welt. Passt!

Waldmichlsholdi

Im Zimmer hängt ein lustiges Detail an der Wand, ein „Kasterl“ mit Dingen, die man vielleicht zuhause vergessen hat (Zahnpasta) oder gar vermissen könnte (kicher…, kennste schon den Waldmichlsholdi?).

Zurück zum Wellness-Angebot: Es gibt eine schöne Sauna und Beauty-Angebote und zusätzlich zum Indoor-Pool soll es ab Mai 2018 auch einen Außenpool geben. Da bin ich gespannt und ich werde mir das Ergebnis im Spätsommer ansehen. Schwimmen und ein schöner Spa Bereich sind für meine Erholung ganz wichtig! Total klasse auch das Angebot mit dem Personal Trainer.

Statt abends noch auf dem Stepper zu schwitzen (der womöglich in einem verstaubten Fitness-Raum steht),  holte mich am nächsten Morgen ein Personal Trainer ab – gehört zum Service des Hauses. Naja, uff, ich kann euch sagen, Muskelkater hoch zehn! Doch das war genau richtig, denn er hatte meine „guten Vorsätze“ für’s neue Jahr wohl erahnt und brachte mich gleich ordentlich in Schwung.

Das Hotel Unterlechner

Durch Zufall habe ich dieses Hotel entdeckt und ich bin so froh. Gerade mal eine gute Stunde hinter München ist dies eine Oase der Ruhe mit guter Luft, unbebauter Natur und der schöne Weite in einem Bergtal, den Kitzbüheler Alpen.

Die Lage des Hotels ist ideal am Ortsrand, direkt an der Langlauf-Loipe und dem Sessel-Lift. Eine Fahrt zum Jakobskreuz hoch oben auf knapp 1.500 m lohnt sich immer, im Sommer oder Winter, denn der Blick ist so gigantisch. Mit den Ski geht die Abfahrt bis runter, Wanderer können dort oben schöne Touren unternehmen oder man genießt nur, isst ein paar österreichische Leckereien (Kaiserschmarrn) und fährt mit der Gondel wieder runter.

Kaiserschmarrn

Schlemmen in Österreich

Halbpension ist im Winter wie im Sommer perfekt, denn im Urlaub bin ich tagsüber draußen unterwegs und abends möchte ich es gemütlich haben. Gerade im Winter ist es klasse, wenn man bequem vom Zimmer einfach in den Speisesaal gehen kann, zumal die Kochkünste der Küchenchefin Yvonne Pobel im Restaurant esskultur rundum überzeugen: Regionale Küche ganz fein zubereitet und deshalb auch schon mehrfach ausgezeichnet.

Die Getränkekarte lässt ebenfalls keine Wünsche offen.  Regionales wie einheimisches Bier,  Kola und die Tiroler Säfte und sogar das Hochprozentige ist regional. Ganz besonders finde ich, dass alle Weine aus den hochwertigen Riedel-Gläsern – genau, auch aus der Nähe, nämlich Kufstein – ausgeschenkt werden. Das ist wirklich etwas ganz Besonderes!

Zurück zum Hochprozentigen. Meins ist Schnaps eigentlich ja nicht, doch diesen Schnaps musste ich probieren, denn es ist der Stolz der Region, ein Schnaps der in den besten Hotels der Welt ausgeschenkt wird: Rochelt. Sogar die FAZ schwärmt in den höchsten Tönen und so durfte mir der sympathische Sommelier also einen einschenken. Uiuiui!

Sommelier mit Rochelt Schnaps aus Tirol

 

Kems guat hoam…

Natürlich war der Urlaub wieder viel zu kurz. Zur Abreise wünschte man mir noch alles Gute (auf Tirolerisch heißt das „Kems guat hoam“) und ja, ich muss bald wiederkommen, denn das Hotel Unterlechner ist ein Hotel, bei dem Herzlichkeit wirklich groß geschrieben ist. Diese urige Region hat großen Erholungswert und auch wenn manche den Stil mit viel Holz, Hüttenzauber und gemütlichem Einrichtungskitsch komisch finden, für mich passt das wunderbar zur Region und zu den Bergen und irgendwann kauf ich mir vielleicht sogar ein Dirndl!

 

Kontakt

Hotel Unterlechner****
im Pillerseetal
Familie Sabine & Andreas Unterlechner

Reith 23
6392 St. Jakob in Haus
Österreich

Tel: +43 53 54 – 88 2 91-0
anfrage@unterlechner.com

P.S. Das Hotel ist übrigens Hunde-freundlich. Ja, ich überlege auch, ob ich mir einen zulegen soll, jetzt wo ich nicht mehr Pendler bin…

Hotel Unterlechner im Pillerseetal

Hotel Unterlechner im Pillerseetal

Pillerseetal in Tirol

 

 

Frischeparadies: Hummer per Express Paket Lieferung

Druckfrisch aus dem Atlantik

Für mich kommt ein Hummer eigentlich nur an der amerikanischen Atlantikküste auf den Teller, denn dort sind sie fangfrisch. Wenn’s aber doch mal in Deutschland ein solches Festessen sein soll, dann soll dabei keiner leiden, auch nicht der Hummer.

Gerade um Weihnachten und Silvester ist es in Deutschland relativ schwer, einen guten frischen Hummer zu bekommen. Ende Dezember ist die Nachfrage am höchsten und deshalb werden die Tiere bereits Monate zuvor gefangen und in Tanks gelagert. Das ist nicht nur unangenehm für den Hummer, sondern auch für den Feinschmecker, denn außerhalb seines natürlichen Lebensraums schrumpft ein im Tank lebender Hummer in seinem Panzer vor sich hin, bis dann endlich die Weihnachtsfeiertage da sind und er in einem heimischen Topf landet. Er schrumpft und schrumpft und da hat doch keiner etwas davon. Was also machen?

Wie bringt man einen Hummer schonend auf den Teller?

Statt langsam im Tank oder im Wasserbecken des Fischgeschäfts auf einen Feinschmecker zu warten, der den Hummer dann irgendwann in kochendes Wasser schmeißt, geht es auch schnell und schonend. Es gibt die „High Pressure“-Tötungsmethode, mit der die Tiere innerhalb von Sekunden durch eine Hochdruckmethode schonend ins Jenseits befördert und dann direkt verpackt werden. Als Verbraucher kann man sich so sicher sein, dass der Hummer weder eine anstrengende Reise, noch einen qualvollen Tod hinter sich hat, bis er im heimischen Kochtopf angekommen ist.

Diese „High-Pressure-Lobster“ gibt es seit neustem exklusiv beim Frischeparadies zu kaufen und ich war eingeladen diese Spezialität, inklusive des Über-Nacht-Lieferservice, zu testen. Die Bestellung wird über die Website vom Frische-Paradies ausgeführt und am nächsten Tag ist das Paket auch schon da. Der Hummer wird als tiefgekühlte, vakuumierte Ware, die in einer großen, mit Öko-Verpackungsmaterial und Trockeneis-Packs ausgelegten Kiste verpackt ist, geliefert. Die Stücke sind bereits zerlegt und nach langsamem Auftauen im Kühlschrank kann man den Hummerschwanz und das Scherenfleisch, welches zusammen eingeschweißt wurde, direkt verarbeiten. Wir haben uns für die klassische Zubereitung in einer Beurre blanc entschieden, um den Geschmack des leckeren Lobsters so wenig wie möglich zu verfälschen.

 

Hummer vom Frischeparadies

Das Schalentier kommt vom Frischeparadies bereits fertig zerlegt

 

Hummer lecker zubereitet

Und der High-Pressure-Lobster hält nach kurzer Garzeit in der Buttersauce tatsächlich, was versprochen wurde: Frischer, intensiver Hummergeschmack und zartes Fleisch, das auf der Zunge zergeht. Der Hummerschwanz hat auch nicht den typischen mürben Charakter, den man sonst von tiefgekühlten Schalentieren kennt, sondern ist locker und saftig mit zarten Fasern. Zu einem frischen Hummer, den man am Meer serviert bekommt, ist der Unterschied nicht allzu groß. Und mit dem gutem Gewissen, dass das Tier nicht leiden mußte, schmeckt der High-Pressure-Lobster besonders gut.

Hummer mit Beurre blanc auf Spaghetti

Hummer mit Beurre blanc auf Spaghetti

Zum Silvester-Dinner gibt’s bei uns dieses Jahr keinen Hummer, denn diese Feinkost hebe ich mir für meinen nächsten Besuch in Maine auf (siehe Foto unten). Dort sind die Tiere fangfrisch und an jeder Ecke wird ein Hummer-Snack (wie hier Currywurst) verkauft. An der Ostküste in Amerika ist Hummer ein landwirtschaftliches Erzeugnis, ähnlich wie hier Schweinefleisch. Apropos, kennst Du die Geschichte, als 1958 die Gefangenen dort im Gefängnis protestierten, weil sie nicht nur Hummer essen wollten und endlich mal „was G’scheites“ auf dem Teller haben wollten? Viele Jahre wollte das Meeresgetier nämlich keiner essen… vielleicht geht es uns irgendwann mit Heuschrecken auch einmal so?

Hummer in Maine

Hummer-Essen in Portland (Maine) an der Ostküste der USA

 

Rosé im Riedel-Glas

Welche Farbe hat Dein Lieblingswein?

Zu den Weinfarben Rot, Weiss und Rosé hat sich vor ein paar Jahren etwas Neues dazu gesellt: Orange. Wie in der Mode ist die Farbe auch im Weinregal nicht mehr wegzudenken. Neuerdings trinkt man Orange Wine.

Orange Wine – was soll das sein? Zum ersten Mal hörte ich von diesem Wein, als ich auf die Besitzerin des Kölner Weinladens „La Vincaillerie“ traf, denn wir waren beide beim Sternekoch Wissler zu Gast. Hochspannend, was sie mir erzählte und zu schade, dass sie keine Filiale in Wiesbaden hat, denn ihr Sortiment ist umfassend und sie hat ein großes Weinwissen. Inzwischen habe ich auch im Rheingau und Rheinhessen Winzer kennen gelernt, die Orange Wine und auch natural wines herstellen. Zum Glück.

Weinfass

Orange Wine

Wobei – es gibt keine wirkliche Richtline wer seinen Wein nun so nennen darf und die Bezeichnungen werden wild gemischt, mal spricht man auch von raw wines (siehe Beitrag hier).

Wikipedia sagt folgendes: Es handelt es sich um Weißwein, der wie ein Rotwein hergestellt wird, nämlich, dass die Trauben mitsamt der Beerenschalen (Maische) vergoren werden. Es wird dadurch mehr Tannine und Farbstoffe aus den Beerenschalen extrahiert und deshalb hat der Wein aus Weißweintrauben eine dunkelgelbe bis orange Farbe. Eine traditionelles Verfahren, dass nun wieder in Mode gekommen ist.

Die Beichnungen werden vermischt und mal hört man auch von „vin naturell“, dem Naturwein,  der dann auch als „Orange Wine“ bezeichnet wird.

Pure Wine

Beim Weinladen Vincaillerie versteht man unter Vin naturell folgendes:

  • ohne synthetische Mittel auf dem Weinberg,
  • handgelesen,
  • spontanvergoren,
  • ungefiltert,
  • ungeklärt,
  • ungeschönt
  • wenn überhaupt geschwefelt dann mit max. 20mg/l bei Rotwein und max. 30mg/l bei Weißwein.

Bei meiner Weinreise durch Rheinhessen hatte ich mit dem Weingut Seybert auch ein Gespräch darüber und jetzt fällt es mir wieder ein – auch dort wurde Orange Wine angeboten.

Ja, ich sollte demnächst mal zum Weinkaufen dorthin fahren, denn seine Weine sind Bio-zertifiziert und warten auf das Demeter-Sigel. Ja, wenn man sich mehr mit Wein beschäftigt, kommt der Wunsch nach Bio schnell auf, denn es ist so krass, was alles so drin ist und nicht drauf steht.

Mehr Wein-Wissen gibt es in einem Artikel in meiner Lieblingszeitung Effilee . Das kulinarische Kulturmagazin. Dort wird das Thema schön zusammenfasst: https://www.effilee.de/reiner-wein-was-drin-ist-und-nicht-draufsteht/ Lesenswert!

Bei Bier nennt man das „naturtrüb“ oder vielleicht Kellerbier, beim Champagner „zero dosage“. Nun gibt es auch Wein, der einfach so daher kommt: Ohne Fine Tuning, ohne viel Zusätze, Natural Wine der „vin naturel“. Warum auch nicht, denn Apfelwein geht doch auch ohne Zusätze. Als Hessin liebe ich den Apfelwein – der ist ja auch pur am besten, oder?

Denn – wer es noch nicht wusste, in einen normalen Wein kommen einige Zusätze, denn nur so schmeckt ein Sauvignon auch jedes Jahr wie ein Sauvignon und/oder Chardonnay und Merlot. Manche Zusätze braucht es einfach, damit der Wein auch haltbar ist, manche Zusätze werden nur für den „Paprikageschmack“ oder die Farbe reingemischt. Weil Wein kein Lebensmittel, sondern ein Genußmittel ist, darf da so einiges rein und es muss keine Zutatenliste angegeben werden. (Übrigens auch interessant mein Interview mit Eller-Weine.)

Tatsächlich trinke ich persönlich jede Farbe gerne – kommt nur darauf an, zu welcher Gelegenheit.

Weiß, also ein trockener Riesling oder ein richtig trockener französischer Weißwein ist mir jederzeit recht.

Rot, also Rotwein trinke ich selten, wenn, dann hat es draußen meist Schnee und der Kamin brennt. Aus der Umgebung habe ich kürzlich das Weingut Huff aus Rheinhesse entdeckt.

Rosé. Im Sommer liebe ich die erfrischende Kühle eines Rosé auf Eis, das schmeckt nach Urlaub und Strandleben und flatternden Sommerkleidern.

Orange. Seit einiger Zeit kommt immer mal wieder ein Orange Wine ins Glas.Weißwein, der wie Rotwein ausgebaut wird.

Welche Farbe hat Dein Lieblingswein?

 

Rotweinreben

Weißwein

Wein zu Weihnachten

Kerzenlicht, eine Kanne Tee und zum Abend ein guter Wein – das gehört zu Weihnachten dazu, denn für viele Menschen ist die Weihnachtszeit ein soziales Ereignis: Die betriebliche Weihnachtsfeier, Plätzchen-Nachmittage mit Freunden und viele gemütliche Abendessen bei Freunden und der Familie. Da braucht man einen ordentlichen Vorrat an Weinen, die unkompliziert sind und noch genügend Geld für Geschenke unter dem Baum übrig lassen.

Weihnachtszeit ist Genusszeit, und zu einem guten Essen trinkt man gerne Wein. Doch welchen nehmen wir denn und wem schmeckt was. Manchmal kann es zur Herausforderung werden, sich in einer unübersichtlichen Weinabteilung zurechtzufinden. Pablo Flander vom Weinhandel Mack & Schühle erklärt, worauf man achten sollte und wie man qualitativ hochwertige Weine zu fairen Preisen erkennt. Auch Uwe Weber, Küchenchef des Restaurants essWebers in Usingen, und Matthias Gleiß, Geschäftsführer und Küchenchef des Berliner Szenerestaurants Volt, geben Tipps, welche Weine zu welchem adventlichen Anlass passen.

Auf den ersten Blick im Weinregal

Wie alle anderen Bereiche des Supermarkts hat auch die Weinabteilung einen bestimmten Aufbau. „Zuerst einmal gliedern viele Märkte ihre Weinregale nach Ländern oder Regionen“, so Flander. „Auf diese Weise findet der Kunde sein Wunschprodukt direkt, wenn er auf ein Land festgelegt ist.“ Auch eine Trennung nach Weiß-, Rosé- und Rotweinen ist typisch, wobei die Roséauswahl  üblicherweise einen geringeren Umfang hat und sich beim Weißwein befindet.

Auch die vertikale Verteilung spielt eine Rolle: „Sehr günstige Weine finden sich meist in den unteren Regalebenen, je weiter es nach oben geht, desto hochwertiger werden die Produkte. Wer also auf der Suche nach solider Qualität zu einem attraktiven Preis ist, sollte sich die Mitte der Regale bis ungefähr auf Augenhöhe ansehen.“ Hier finden sich auch die aktuell international wieder vielfach ausgezeichneten Weine von Gallo Family Vineyards, von denen es zwölf verschiedene Sorten von Pinot Grigio über White Zinfandel bis zu Merlot in Deutschland gibt.

Allen Gallo Weinen gemeinsam ist ein unkompliziertes Geschmacksprofil, das sie für jedermann zugänglich macht. Prinzipiell gilt: „Es ist immer gut, wenn man sich auf die Qualität einer etablierten Marke verlassen kann. Und wenn dann noch Markenauftritt und Farbgebung für Wiedererkennbarkeit sorgen, findet man den Wein, den man haben möchte, ohne große Suche bei jedem Einkauf“, erklärt Flander.

Das Weinetikett enthält wichtige Infos

Alle wichtigen Informationen zum Wein finden sich auf dem Etikett. In Deutschland ist klar geregelt, welche Angaben auf der Vorderseite gemacht werden müssen. So informiert das Etikett nicht nur über die Herkunft und den Produzenten, sondern auch über die Rebsorte und den Alkoholgehalt. „Hat man zum Beispiel einen Shiraz mit 14% Vol., kann man aufgrund des hohen Tannin- und Alkoholgehalts davon ausgehen, dass man es mit einem sehr kräftigen Rotwein zu tun hat“, erklärt Flander. Umgekehrt lassen sich so auch besonders leichte Weine erkennen, sie haben in der Regel weniger als 12 % Vol.

Welcher Wein zu welchem Menü?

Hat man seine Wahl getroffen, geht es um die Frage, welches Gericht sich am besten zu welchem Wein kombinieren lässt. Dabei zählt allein, was schmeckt, man sollte sich nicht von so genannten Weinexperten aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis beeinflussen lassen. „Die Zeiten, wo Fisch zwingend mit Weißwein und das Rinderfilet unbedingt mit Rotwein serviert werden mussten, sind glücklicherweise vorbei“, bestätigt Uwe Weber, Küchenchef des Restaurants essWebers.

„Ich selbst trinke im Winter gerne Wein mit Charakter wie beispielsweise den 2014er Zinfandel von Gallo Family Vineyards (weitere Informationen unter www.gallo.de ), am liebsten vor dem Kamin und in Kombination mit Zanderfilet mit Rahm-Sauerkraut und Blutwurst.

Zu einer gebratenen Foie Gras mit Erbse, Kürbis und Zwetschgensabayon servieren wir im Restaurant einen Moscato oder Merlot, der passt mit seinen feinen Pflaumenaromen perfekt.“ Zur Variation von der Taunusforelle mit asiatischen Aromen kommt im essWebers ein Chardonnay oder Shiraz auf den Tisch, die ideal mit Ingwer, Wasabi, Sichuanpfeffer und Purple Curry harmonieren. Matthias Gleiß aus dem Restaurant Volt ergänzt: „Ich persönlich mag in der kalten Jahreszeit am liebsten Rotwein.

Im Restaurant servieren wir zu geschmortem Fleisch wie Rinderbäckchen Merlot, zur rosa gebratenen Rehkeule mit Topinambur, Tomate und Holunderblütenöl gerne auch mal einen kräftigen Chardonnay. Ein Fischfilet mit leichter Rauchnote passt hingegen hervorragend zu einem etwas fruchtigeren Moscato.“

Wer mag welchen Wein?

An Weihnachten treffen unterschiedliche Geschmäcker an einem Tisch zusammen – um diesem Umstand gerecht zu werden, hab‘ ich immer eine bunte Mischung an Weinen zuhause und im Keller gelagert. Von Gallo Wine sind mir zur Zeit der Pinot Grigio, Chardonnay und Merlot und für die Rosé Liebhaber unter meinen Gästen der Grenache Rosé am liebsten.

Ebenso Weine aus den hiesigen Weinregionen:

– Riesling aus dem Rheingau

– Sauvignon Blanc aus Rheinhessen

– ein wunderbarer Grauburgunder aus der Pfalz vom Weingut Hartmetz-Kling

– histamingeprüfter Wein von Eller Weine aus Wiesbaden

Als Apperitiv geht doch nichts über einen französischen Champagner, oder? Genau, also die Franzosen haben auch exzellente Weine und Perlweine, dazu gibt es hier einen ausführlichen Beitrag. Ja, wie schon zu Anfang gesagt, Weihnachtszeit ist Genusszeit. Die Schokolade überlasse ich gerne dem Rest der Familie, aber Früchtebrot und ein gutes Glas Wein gehören für mich einfach dazu.

Fröhliche Weihnachten!

 

 

Kloster Mallorca

Was ich mir wünsche? Frieden!

Zum Advent ein paar Gedanken zum Frieden und den vielen Kriegen in dieser Welt, denn derzeit findet die Bloggeraktion #darumFrieden statt und das nehme ich gerne zum Anlass kurz innezuhalten.

Frieden. Weil Frieden ist das Gegenteil von Krieg und wir brauchen mehr davon. In diesem Jahr gab es Gedenkfeiern zum Ende des 1. Weltkrieges vor hundert Jahren, außerdem jährte sich am 9. November die Reichsprogromnacht von 1938. Gut, dass wir in Deutschland derzeit solche schrecklichen Ereignisse nur als historische Begebenheiten erleben.

Hey, ich und wir alle hier können so froh sein, in ein friedliches Jahrzehnt geboren worden zu sein und außerdem nicht 2.000 km östlich oder südlich vom beschaulichen Rhein-Main-Gebiet das Lager aufgeschlagen zu haben. Denn – man glaubt es kaum, doch so nah ist das Kriegsgebiet in der Ukraine oder Syrien. Nur mal versehentlich in den falschen Flieger gestiegen – und schwubbs ist man im Krieg.

Friede sei mit Euch

In der Ukraine fliegen seit vier Jahren die Granaten, doch der Krieg ist längst aus den Schlagzeilen verschwunden.

In Nigeria und in der Republik Kongo und in Uganda herrschen Bürgerkrieg.

In Syrien hat sich die Lage weiterhin nicht verbessert.

In der Region um den Gaza-Streifen finden blutige Kämpfe statt.

In Alessandria in Ägypten werden die koptische Christen verfolgt.

Die Liste wäre weiter fortzusetzen, während ich maximal mit dem täglichen Wahnsinn kämpfe und gerade sehr deutlich merke, wie gut es mir doch geht. Wie gut, dass ich in Frieden leben kann, dass meine Familie in Sicherheit ist.

Friede sei mit Euch!

Lasst uns kurz innehalten. Eine Minute für den Frieden, für eine bessere Welt. Ein Lächeln für Deinen Nachbarn und ein Lächeln für den Busfahrer, die Gemüsefrau, den Chef und den Polizisten. Ein Lächeln dafür, dass die Heizung funktioniert, warmes Wasser aus der Dusche kommt und der Kühlschrank meistens gefüllt ist. Das wünsche ich allen Menschen auf der Welt.

Wir schaffen uns eine kleine friedliche Minute – wenigstens vor der eigenen  Haustüre. Nicht nur an Weihnachten. Auf eine friedliche Zukunft!

Mein Beitrag zur Bloggeraktion #darumFriede vom Verein für den Weltfrieden.

Das Bild zeigt die Gedenktafel auf dem Gelände des Kloster Ermita Sant Honorat bei Randa auf der Insel Mallorca aus dem Sommer 2017.

Herbertha

Advents, Advent – Adventskalender

Adventskalender sind der Verkaufsschlager im Winter. Der Klassiker ist gefüllt mit Schokolade, doch das ist vielen zu langweilig, deshalb gibt es in der Adventszeit ganz viele andere Variationen:

Kosmetik-Adventskalender

Badesalz-Adventskalender, genau, da ganz speziell der: Kneipp-Adventskalender

Perlen-Adventskalender

Männer-Adventskalender

Veganer-Adventskalender (echt jetzt, hier geht es zum Link)

Guglhupf-Adventskalender

Gewürze-Adventskalender

Gin-Adventskalender (Danke für den Tipp, Angie)

Schnaps-Adventskalender

Tee-Adventskalender

Kaffee-Adventskalender

Bier-Adventskalender

Genau, so ein Bierkasten mit unterschiedlichen Biersorten gefüllt. Ganz ehrlich, als Fränkin wünsche ich mir schon lange so einen 24-Biersorten-Probierkasten (vielleicht liest das ja jemand…).

Der Adventskalender ist für die Katz‘

 

Es gibt aber auch Dinge, die die Welt so gar nicht braucht – in meinen Augen (aber was weiß ich schon) Ja, ein Haustier-Kalender zum selbst konfigurieren – die Kalender sind der Renner bei Tierliebhabern:

Hunde-Adventskalender und Katzen-Adventskalender

Die Adventskalender kann man mit persönlichen Fotos selbst gestalten und zum Naschen sind dann Breckies oder so drin.

Gewürze für die Würze im Leben

Für mich ist gutes Essen und feine Gewürze und Aromen das A & O. Deshalb mag ich die Idee für einen Adventskalender mit Gewürzen und umso mehr mag ich’s, weil wir in Wiesbaden zwei hochwertige Gewürzmanufakturen haben. Seit einigen Jahren gibt es den Onlineshop mit Bio-Gewürzen und Salzen. Bio-Qualität von Herbertha aus Wiesbaden. Die Gewürze sind in Steingut-Töpfen verpackt und es gibt fast alles, auch Winter-Gewürze, Geschenke-Packungen und naja, was soll ich sagen: Buy local!

Und bei welchem Adventskalender hast Du das Türchen aufgemacht?

Happy Spice vom Gewürz-Müller in Wiesbaden

 

Strand Stintino Sardinien

Love Sardegna

Wenn in Deutschland im November alles winterlich grau wird, behelfe ich mir mit schönen Urlaubserinnerungen und ergreife gedanklich die Flucht. Zum Beispiel nach Italien.

Letztes Jahr besuchte ich im Herbst Venedig, dieses Jahr Sardinien und Sizilien ist auch schon in Planung. Solche Urlaubserinnerungen lassen mich die grauen Tage gut überstehen. Am liebsten verreise ich ja außerhalb der Saison, denn die schönsten Ecken dieser Welt finde ich einfach gar nicht mehr schön, wenn sie überlaufen sind. Doch bei Sardinien, zumindest im Nord-Westen, hatte ich das Gefühl, dass man auch in der Hochsaison immer noch einsame Ecken findet. Im Sommer wird es sehr heiß und dann verstehe ich, dass vor allem die Italiener hier urlauben, die die Hitze besser vertragen. Mai/Juni oder September sind die von mir favorisierten Reisezeiten.

Sardinien ich komme!

Okay, zugegeben, Sardinien ist nicht Italien – doch das ist gut so. Die Insel ist dennoch gut erreichbar – per Direktflug oder via Fähre. Der Hinflug per Ryanair ab Frankfurt-Hahn war günstig, dazu pünktlich, also topp! Der Norden Sardiniens mit der schönen Küste „Costa Smeralda“ wird wärmstens empfohlen und deshalb war es mir recht, dass Ryanair auch nur den Norden, nämlich Alghero, anfliegt. Je nach Reiseziel würde ich auch den Ziel-Flughafen wählen (Norden oder Süden), denn die Insel erscheint auf den ersten Blick klein, ist aber dann doch größer als gedacht.

Ohne Mietwagen geht sowieso schon mal gar nichts. Obwohl es in den Küstenstädten einen Bus-Shuttle zum Strand gibt – man ist einfach flexibler mit einem Auto und in die urigen Dörfer im Hinterland und zu den abgelegenen Buchten kommt man sowieso nur als Individualreisender. Trotzdem, die Straßen sind nicht wie in Deutschland und deshalb zieht sich die Fahrerei doch sehr in die Länge. Das sollte man einplanen. Wir haben also gleich am Flughafen Alghero einen kleinen Fiat 500 übernommen und los ging’s zu unserer im Vorfeld gebuchten Ferienwohnung. Doch wohin müssen wir eigentlich fahren?

Wenn man aus dem dichtbesiedelten und gut ausgeschilderten Rhein-Main-Gebiet kommt, kennt man kaum mehr Dunkelheit in der Nacht. Im Ballungsgebiet wird es in der Nacht eigentlich nicht mehr richtig dunkel. Anders auf dem Land, denn ist die Sonne untergegangen, ist es Nacht. Richtig Nacht, also stockdunkel. Da sieht man wirklich gar nichts mehr. Weder ich noch das Handy-Navi hatten eine Orientierung und die Karten von Google Maps waren in etwa aus den Achtzigern, also jedenfalls nicht mehr aktuell. Kurzum, wir hatten uns verfahren und nur mit Hilfe des Telefons (Vodafone-Reiseversprechen sei Dank), in Kauderwelsch halb auf Englisch und Italienisch, fanden wir unsere kleine, feine Ferienwohnung. Jippie!

Start in den Urlaub

Gepäck ausladen, Räume inspizieren und dann konnte der Urlaub auch schon losgehen.

Merker für nächsten Urlaub: Aktuelle (!) Straßenkarte aus Papier mitnehmen,  denn schnell ist mal der Handy-Akku leer oder kein Netz – schwubbs, ist es vorbei mit der Orientierung.

Merker für nächsten Italien-Besuch: Vielleicht doch mal die italienische Sprache lernen..

Sardische Tomaten

Must-Have für die Ferienwohnung

Im Internet hatten wir eine schöne Ferienwohnung ausgesucht. Zunächst war ich mir unsicher, weil im Internet oft mit den Foto getrickst wird. Doch wir hatten eine sehr gute Wahl getroffen und jederzeit würde ich dort wieder Urlaub machen. Die Wohnung war groß, sehr ruhig und schön gelegen, sogar mit einem kleinen Olivenhain vor der Türe und dazu hatten wir einen großen gemeinschaftlichen Pool. Genau so stelle ich mir Urlaub vor! Was mir wichtig an einer Ferienwohnung ist, sind folgende Punkte:

  • Eine funktionierende Küche,  denn wir kaufen gerne Lebensmittel ein, denn gerade in Südeuropa verlocken die Märkte mit Käse, frischen Tomaten und Auberginen und anderen feinen Genüssen zum Kauf. Manchmal kaufen wir am Hafen auch frischen Fisch und dann ist es ein tolles Erlebnis, die guten Zutaten gleich in der Urlaubsküche zu verarbeiten. Die Tomaten oben auf dem Foto waren die besten, die ich je in meinem Leben gekostet habe!
  • Niemals ohne einen Balkon / eine Terrasse, denn im sonnigen Süden will ich viel Zeit im Freien verbringen. Pool ist cool, muss aber nicht sein, denn:
  • Meernähe. Also niemals weiter als 10 km entfernt vom Meer. Ja, auch das Hinterland und die Berge sind schön. Trotzdem…
  • Genug Raum für uns. Also mindestens 2 Zimmer. Man hat einfach mehr Platz und insgesamt mehr Freiheiten in einer Ferienwohnung im Gegensatz zum Hotel, das möchte ich nicht mehr missen. Gut, dass wir auch in diesem Fall eine tolle Ferienwohnung gefunden hatten.
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Gute und sympathische Kontaktmöglichkeit zum Vermieter

Bucht man im Internet, ist immer eine Rest-Unsicherheit da. Ich verlasse mich dann meist auf Empfehlungen oder beachte die Bewertungen in den Online-Portalen. Mit diesen Tipps haben wir auch dieses Mal wieder eine gute Wahl getroffen und die Korrespondenz im Vorfeld und auch danach war total nett und alles hat gut geklappt.

Auf Sardinien im Restaurant

Neben Selberkochen in der Ferienwohnung gehen wir im Urlaub gerne Essen. Nichts ist schöner, als ein Lunch im Restaurant mit Blick über die Badebucht, in der man eben noch selbst geplantscht hat. Oder abends angehübscht im Restaurant zu genießen.

Unser erster Stopp bei der Insel-Tour war Sassari. Wir hatten eine Restaurant-Empfehlung bekommen und tatsächlich, die Fahrt hatte sich gelohnt. Die Location liegt etwas versteckt in einem Hinterhof und ganz ehrlich hatte ich am Abend dann meine Handtasche schon fester unter den Arm geklemmt als noch am Mittag. Es gibt dort schon sehr dunkle Ecken. Als ich dann auf dem Parkplatz zwei Autos mit dem deutschen Kennzeichen OF habe stehen sehen, musste ich lachen… Naja, wer Offenbach kennt, versteht das jetzt. Kurzum: Die Stadt ist Offenbach nicht unähnlich und damit sehr vielschichtig und das schicke Universitätsgebäude kann nicht davon ablenken, dass es auch eine andere Seite gibt.

Jetzt aber zum Restaurant, mein Geheimtipp für typisches sardisches Essen ist das L’Assassino.

Im Hinterhof fühlt man sich weit weg von allem und es ist ultra-gemütlich. Das Essen einfach, typisch sardisch und sehr sehr lecker. Schon einmal Aal gegessen? Ebenso Schnecken und, na klar, feine italienische Wurst, Schwein, und hach, mein Lieblingsessen: Muscheln.

italienische Wurst als Vorspeise auf Sardinien

 

Cozze Sardegna

Schweinebraten sardisch

 

Wer mich kennt weiß, von mir gibt es keine Standard-Tipps. Irgendwelche touristischen Sehenswürdigkeiten empfehlen, die auch im Reiseführer stehen? Nö. Das kann man alles in einem x-beliebigen Reiseführer nachlesen. Ein paar Tipps gibt’s auch hier und jetzt aber zu meinen persönlichen Tipps für den Nord-Westen Sardiniens.

Strand La Pelosa bei Stintino auf Sardinien

Der wunderschöne Strand La Pelosa bei Stintino. Ist das Karibik, oder was? Ein Traum in Türkis! Die Bucht ist durch eine vorgelagerte Insel vom offenen Meer etwas abgeschottet und deshalb auch für Kinder ein Badeparadies. Das lieben auch die Italiener, deshalb ist am Wochenende der Strand so voll wie im Freibad. Trotzdem – im Wasser kann man sich weit treiben lassen und fühlt sich paradiesisch.

Es gibt einige Strandbuden, ein Edel-Restaurant dort, doch nach zwei Stunden Sonne drohte der Hitzestich, deshalb fand ich die Idee, mit dem Auto in das nächstgelegene Städtchen mit Name Stintino zu fahren, nicht verkehrt. Ein kleiner, feiner Ort mit schöner Infrastruktur zum Bummeln und ein paar kleinen Restaurants für den einfach Mittagstisch. Danach: Siesta!

Alghero auf Sardinien

Während Sassari eher eine Industriestadt mit Universität ist, hat Alghero wirklich großen Charme. Ein idyllisches Hafenstädchen – perfekt für Urlauber. Wobei lt. Focus Alghero Stadt der „Anti-Jetset-Ort“ist. Ja, kann man so sagen. Der Hafen und die verwinkelten Gassen laden zum Bummeln ein.

Hafen Alghero, Sardinien

Baden gehen kann man in der nahegelegenen langezogenen Bucht, nämlich Alghero Strand. Zunächst sieht man die Hotels, doch dahinter wird der Strand wilder und mit den Pinienhainen fühlt man sich ein bisschen wie an der Ostsee, nur eben bei über 30 Grad. Wir haben uns nahe einer coolen Strandbar niedergelassen und die Trance Music blubbert so ein bisschen rüber und so träumt sich’s schön in der Nachmittagssonne. Dolce vita!

Im Hafen von Alghero unbedingt eine Bootstout zum Capo Caccio, der Felsenküste, buchen und dann bei Mittagshitze raus auf’s Meer fahren und genießen. Die Fahrt zu den Felsen ist eine schöne Abkühlung und macht Lust auf Fisch, Muscheln und mehr. Die Besichtigung der Tropfsteinhöhle allerdings ist Abripp, die schaut man sich besser auf guten Fotos im Reiseführer an, statt mit gefühlt hundert schwitzenden Touristen aus aller Welt die schmalen Gänge der Grotte zu erklimmen.

Es findet sich immer ein Boot, das noch einen Platz für eine Tour frei hat und das macht echt Laune. Die Fahrt auf’s offene Meer könnte ich jeden Tag machen. Klasse Tour!

 

 

boat alghero capo caccia

 

Anti-Aging auf Sardinien

Auf Sardinien wird man schonmal 109. Mindestens. Die italienische Mittelmeerinsel ist ein Paradies fürs Altwerden, denn nirgendwo leben mehr 100-Jährige als auf Sardinien, darüber gibt es viele Beiträge und auch die ARD hatte darüber berichtet. Ob’s am guten Essen liegt? Rein vegetarisch ernährt man sich jedenfalls nicht auf Sardinien.

Deftige Gerichte mit Lammfleisch oder Schweinefleisch sind sehr beliebt. Spanferkel auf sardische Art, hach, köstlich. Dazu ab Mittags Wein… ob das gesund ist? Wahrscheinlich liegt es an der Siesta, denn daran führt auf Sardinien kein Weg vorbei. Am frühen Nachmittag gehen plötzlich über all die Rolläden runter und es wird still in den Gassen. Egal, wie touristisch die Stadt ist  Siesta. Punkt. Ruhezeit bis abends um fünf. Das gefällt mir!

Kirche Alghero, Sardinien

 

Sowieso, Sardinien ist nicht Italien.

Die Sarden sind anders und das fängt bei der Sprache an und hört beim Essen auf. Gerade deshalb ist es eine Reise wert und eine Woche ist für diese große Insel eigentlich zu kurz.

Wenn man sich auch mal treiben lassen möchte und dafür ist Urlaub ja da, schafft man die Insel sowieso nicht in einem Urlaub. Wir sind also nicht runter bis ganz in den Süden gefahren. Die Einsamkeit im Westen und die schönen Buchten im Norden haben mich einfach so gefesselt und nun muss ich also bald wieder kommen und im Süden der Insel urlauben.

Wer hat Tipps für den Süden?

Italienisch kann ich zwar immer noch nicht, aber die Menschen auf Sardinien sind so gastfreundlich und hilfsbereit, dass man jederzeit auch mit Händen und Füßen kommunizieren kann – es wird einem in jedem Fall geholfen.

Vielleicht kann mir für den Süden Sardiniens, also Cagliari noch jemand Tipps geben? Zum besseren Überblick habe ich mir jetzt auch eine Weltkarte in groß bestellt, die hängt jetzt über meinem Schreibtisch – da kann ich dann „armchair travelling“ in den schönen Süden machen.

Visit Sardegna!

 

Treppe ins Meer auf Sardinien

Carmelo Greco Pasta Sommertrüffel

Pasta ist Soulfood

Als Kind war mein Lieblingsgericht Pasta Bolognese und zum Würzen oder einfach aus Gewohnheit streute man dann so weißes Pulver drauf , das geschmacksneutral war und lange war mir nicht klar, dass dies Parmesankäse war. Erst viel später im Leben entdeckte ich –  wie so vieles im Leben – die Idee dahinter.

Auch heute ist Pasta eines meiner Lieblingsgerichte und wenn die Temperaturen unter Null gehen, dann brauche ich Soulfood. Dann ist genau der richtige Zeitpunk für Pasta. Pasta mit Parmigiano.

In den Neunzigern war Cinque Terre und die Toskana mindenstes so angesagt wie heute vielleicht Patagonien und so fuhr ich auch oft dorthin in Urlaub. Übrigens immer noch, denn Patagonien ist nichts für mich. In diesen Italienurlauben lernte ich in den kleinen italienischen Dörfern die ursprüngliche Küche Italiens kennen: Vino tinto, olivas, caperies, salsiccica und eben auch Parmiggiano. Da erst kapierte ich, dass dieser feine Hartkäse vielleicht namensgleich mit dem weißen Zeug aus meiner Kindheit ist, doch geschmacklich etwas komplett anderes ist.

Parmegiano ist ein geiles Zeug

Parmigiano Reggiano

Parmigiano Reggiano

Parmesan heißt auf italienisch Parmigiano und ist ein hochwertiges Lebensmittel, dass dazu unglaublich gesund ist, sagt auch Wikipedia. Also eigentlich ein Gesundmittel. Parmigiano Reggiano darf nur in einer bestimmten Region hergestellt werden und die Zutatenliste ist schnell genannt:

Milch – und zwar nur gute Milch aus der Region, die von Kühen stammt, die nur mit Gras, Klee und Heu gefüttert wurden. Kein Silofutter oder anderes.

Salzlake. Also Salz

Mehr nicht (lies hier). Dann braucht der Käse Zeit, nämlich mindestens 12 Monate, besser mehr.

In einer Käserei für Parmegiano Reggiano geht es strenger zu als beim deutschen Bierbrauer! Das kann ich euch sagen. Der Käselaib wird auch während der Reifung regelmäßig kontrolliert. Ein „Klopfer“ geht durch die Reihen und jeder Laib wird geklopft und hört der Kontrolleur eine Unstimmigkeit, dann erhält der Käselaib eine Markierung und ist somit nur noch B-Ware. Die Reifezeit macht ebenfalls große Qualitätsunterschiede und manche Feinschmecker schmecken auch, in welcher fachkundigen Käserei der Käse hergestellt wurde. Als Laie kann man sich bei der Parmigiano Academy mit kurzen Info-Filmen zu dem Hartkäse weiter informieren, total spannend – schau mal rein (Link) Ein wirklich wertvoller Käse und nun verstehe ich auch, warum in Italien früher ein Käselaib sogar Zahlungsmittel war.

Inzwischen haben wir immer einen Käseklotz von Parmigiano Reggiano zuhause und ich nasche regelmäßig davon. Den Qualitätsunterschied zwischen A oder B-Ware  schmecke ich nicht, doch ich bin auch keine echte Italienerin.

Zur Pasta gehört Parmigiano also auch heute noch, doch niemals mehr das weiße Pulver, sondern nur noch frisch gehobelter, echter Parmigiano Regiano. Denn es gibt auch Parmesan aus USA oder Deutschland, doch keiner kommt an das Original ran. (Interessant auch die Infos von Milchlos.de

Das Gesundmittel Parmigiano genießt man auch pur in kleinen Stücken, vielleicht zum Wein, ist der Hartkäse ein Traum und einmal habe ich beim Italiener Carmelo Greco sogar etwas leichtes Süßes als Zwischengang serviert bekommen und tatsächlich gab es auch zum Dessert etwas aus Parmigiano.

Parmegiano Reggiano

Wunderbar, was man aus diesem tollen Käse so alles machen kann. Ein hoch auf Parmesam-Käse! Für mich das beste Soulfood für kalte Wintertage.

Galatea Ziss Wiesbaden

„Von der Idee zum fertigen Kleid“ – so heißt die Ausstellung mit Vernissage am 23.11. bei der Skizzen, Fotos und Modellen der Maßschneiderin Galathea Ziss im Stadtarchiv Wiesbaden gezeigt werden. Gut, dass ich die Modedesignerin im letzten Sommer bereits interviewt habe, lies hier:

Galatea Ziss, Wiesbaden

 

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin Maßschneidermeisterin und Modedesignerin und führe ein Atelier am Kaiser-Friedrich-Ring 8, gegenüber der Ringkirche inmitten von Wiesbaden. Dort präsentiere ich meine eigenen Kollektionen für Individualistinnen.

Die einzelnen Modelle der Kollektionen werden auf Bestellung und nach individuellem Maß in der angeschlossenen Werkstatt handwerklich gefertigt. Das Atelier ist also eine Verbindung aus Handwerk und Gestaltung, ganz im Sinne der Bauhaustradition. Außerdem biete ich individuelle Maßanfertigungen an.

Mir sind generell Nachhaltigkeit, Qualität, Genuss, Diversität und Individualität wichtig und ich möchte mit meiner Arbeit zu einem größeren Bewusstsein für diese Aspekte beitragen.

Meine Kollektionen (klick zur Website) sind deshalb immer sehr tragbar und hochwertig verarbeitet, die Modelle sollen rund um die Uhr funktionieren. Es sind eigentlich zeitgemäße Interpretationen von Klassikern.

Wie kammst Du dazu und seit wann?

Nach dem Abitur und einigen Praktika in der Branche habe ich eine ganz klassische dreijährige Lehre zur Maßschneiderin absolviert und anschließend einige Jahre im In- und Ausland für verschiedene Maßschneiderinnen und Designerinnen als Schneiderin gearbeitet.

Während dieser Zeit habe ich hautnah die Schattenseiten der Modebranche kennengelernt, die auf Ausbeutung von Mensch und Umwelt aufbaut. Bewusst entschied ich mich dagegen, diesen Wahnsinn mit meiner Arbeitskraft weiter zu fördern.

 

Seit 2015 gibt’s das Atelier

Nachdem ich dann noch eine zweijährige Weiterbildung zur Modedesignerin und Maßschneidermeisterin an der Deutschen Meisterschule für Mode in München rangehängt hatte, bin ich zurück nach Wiesbaden gekommen, um mich hier mit einem eigenen Atelier selbstständig zu machen und so eine faire und regionale Alternative zu Wegwerfmentalität und modischem Einheitsbrei zu bieten. Mein „Atelier für Bekleidung“ gibt es mittlerweile seit 2015.

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Da fällt mir sofort ein Zitat von Walter Gropius ein: „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ und so siehts auch bei mir zuhause und in meinem Kleiderschrank aus.

In meinen Kollektionen verwende ich aber viele ruhige Farben wie Schwarz, Weiß, Grau, Dunkelblau und Bordeaux als Basisfarben und dazu leuchtende Farben als Kontrast.

Die aktuelle Frühjahr-Sommer Kollektion „Gruß aus Wiesbaden“ ist eher pastellig gehalten. Ich habe in dieser Kollektion eigene Stoffprints mit dadaistischen Collagen verwendet, die sind recht auffällig.

 

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Ich interessiere mich für Kunst und Kultur und besuche die einschlägigen Veranstaltungen, das finde ich gleichzeitig inspirierend und entspannend. Dabei unterscheide ich auch nicht zwischen Hoch-, Pop- und Subkultur, sondern bin neugierig. Sehr gerne gehe ich z.B. in die Oper oder zu einem klassichen Konzert im Kloster Eberbach, liebe es aber genauso, mir ein feministisches Rapkonzert im Ex-Gefängnis Klapperfeld in Frankfurt anzuschauen.

Ansonsten gehe ich gern ins Programmkino oder in Ausstellungen, oft verbunden mit einer kleinen Städtereise und freue mich auf die Documenta in Kassel diesen Sommer. Vor Kurzem habe ich das Brotbacken entdeckt, sehr entspannend und super lecker!

Brotbacken. Ist das dann auch Dein happyfood? Oder gibt es ein Lieblinggericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Gutes Essen finde ich sehr wichtig, deshalb wird bei uns jeden Tag ausführlich gekocht und gegessen, häufig gemeinsam mit Familie und Freunden an einer langen Tafel. Zu ganz besonderen Anlässen gönne ich mir Austern, die liebe ich!

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Galatea!

Entdecke die Landeshauptstadt aus einer neuen Perspektive

Am 23.11. findet die Vernissage der Ausstellung im Rahmen des Archivfests ab 19:00 statt, übrigens bei freiem Eintritt. Die Ausstellung kann dann noch bis zum 13.12. immer montags bis freitags von 8.00 – 12.00 Uhr bzw. mittwochs von 8.00 – 18.00 Uhr besichtigt werden.

Stadtarchiv Wiesbaden
Im Rad 42
65197 Wiesbaden

Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung
Kaiser-Friedrich-Ring 8, 65185 Wiesbaden
Telefon: 0611 51050770
www.galatea-ziss.de

 

Franziska Restaurant

Fine Dining mit Ausblick

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Wenn der Ober Dich schon beim Reinkommen kopfschüttelnd empfängt, dann bedeutet das meist, dass Du keine Chance auf einen Tisch hast. Er ahnt es schon: Wieder ein Gast ohne Reservierung. Deshalb reserviere ich jetzt vorher. Immer!

Kennst Du das auch? Es ist einfach so, die guten Restaurants sind meist ausgebucht, denn klar, sie sind eben auch gut und heutzutage geht man eben gerne aus: Out to dinner, out for lunch. Gerade in den Städten sind die Restaurants auch wochentags immer gut besucht und zum Beispiel in Frankfurt habe ich selten das Glück, ohne Reservierung einen Tisch zu bekommen. Ein Platz an der Theke ist hin und wieder eine gute Alternative, doch ein schöner Tisch mit allem Komfort und Kerzenschein gehört eben zu einem schönen Auswärts-Essen mit dazu, vorallem bei besonderen Terminen, zum Candle Light Dinner oder Kundenbesuch. Deshalb reserviere ich inzwischen regelmäßig im Restaurant.

Meine Restaurant-Besuche sind jetzt geplant

Im Restaurant also vorher anrufen und Bescheid geben – aber wie? Wegen der unterschiedlichen Öffnungszeiten oft schwierig. Per Email? Nicht ganz zuverlässig und hinterher anrufen („Haben Sie meine Email erhalten?“) ist auch komisch. Zumindest für die Großstadt habe ich jetzt eine Lösung. Viele Restaurants bieten über ihre Website die Tischreservierung an. Manche Gastronomen sind auch bei der Reservierungsapp von OpenTable gelistet und vor allem international funktioniert das großartig. Da brauche ich nicht anzurufen und dieselbe Sprache zu sprechen oder die Öffnungszeiten zu berücksichtigen, sondern ich sende per App meine Reservierungswunsch und erhalte eine Bestätigung. Danach kann die Vorfreude beginnen!

Wenn man sich schon aufbrezelt und sich die Zeit für ein schönes Essen außer Haus nimmt, dann soll da auch nichts schief gehen und wie gesagt, in Frankfurt und Umgebung gehe ich inzwischen einfach auf Nummer sicher, denn mit einer Reservierung bekommt man eben auch einen schönen Tisch, vielleicht sogar den Wunschtisch am Fenster oder „vom letzten Mal…“. Für beide Seiten ist es mit einer Reservierung einfach besser und in den unten aufgeführten Restaurants hatte ich in den letzten Wochen wunderschöne Abende und ohne Reservierung wäre das bestimmt nur halb so schön gewesen.

Holbein’s Restaurant

Nach einem Museumsbesuch will ich nicht gleich wieder nach Hause. Also warum nicht direkt neben dem Museum einen Happen schnappen? Im Holbein’s Restaurant im Städel Museum, direkt am Schaumainkai, ist das eine feine Sache. Als ich kürzlich von OpenTable zum Art & Dine eingeladen war, entdeckte ich es ganz neu für mich. Eine tolle Location, auch architektonisch wirklich beeindruckend und aufgrund der zentralen Lage auch für After-Work oder After-Shopping gut geeignet. Das Essen ist sehr gut, das sagt auch Gault Millau und ich würde es unter Fusion einordnen, denn die Gerichte sind querbeet international. Preislich obere Mittelklasse, aber dafür passt eben auch alles. Sehr begehrt, deshalb: besser reservieren!

Holbein’s Restaurant im Städel.Holbeinstraße 1.60596 Frankfurt

Holbeins Restaurant Frankfurt

 

Restaurant Lohninger

Muss ich noch mehr sagen? Meine Leser wissen bereits, dass ich großer Fan vom Fine Dining Restaurant Lohninger und Marios’s Küche schon seit Jahrzehnten verfallen bin. Auch sein Abstecher in die TV-Prominenz hat dem ganzen keinen Abbruch getan. Das Restaurant, der Service und auch die Küche sind einfach stimmig und deshalb lasse ich mich dort kulinarisch gerne verwöhnen. Das Lohninger ist vielfach ausgezeichnet und sehr begehrt, deshalb, nur mit Reservierung.

Restaurant Lohninger. Schweizer Str. 1 . 60594 Frankfurt am Main

Restaurant Lohninger

 

Ristorante Carmelo Greco

Auch auf der Sachsenhäuser Seite ist dieser Sterne-Italiener, der einfach unbeschreiblich kocht und in seinem Refugium in eine andere Welt entführt. Gerade bei einer so ausgezeichneten Küche ist eine Reservierung auch empfehlenswert, um der Küche die Planung zu erleichtern und da hat man als Gast direkt etwas davon. Bei Carmelo Greco trifft man sich – Geschäftsleute aus den umliegenden Agenturen treffen sich hier zum feinen Geschäftsessen ebenso wie Paare und abends sitzt man heimelig in weichen Stühlen und lässt den Tag bei Kerzenlicht ausklingen. Immer besser mit Reservierung.

Ristorante Carmelo Greco . Ziegelhüttenweg 1-3 . 60598 Frankfurt

Carmelo Greco in Frankfurt

 

Franziska . Progressive German Vintage Cuisine

Auch auf der linken Mainseite steht die neue Attraktion in Frankfurt: Die neue Inn-Location im Henninger Turm, das Restaurant Franziska, das im oberen Stockwerk ist ein Restaurant untergebracht: Restaurant Franziska und die Location ist einfach der Kracher. Mit  den samtigen Stühlen, den kräftigen Farben und dem Wohlfühlambiente eignet sich das Restaurant perfekt für ein romantisches Candle Light Dinner. Der Ausblick auf die Metropole Frankfurt ist atemberaubend und der unkomplizierte Service großstädtisch und cool. Doch merke: Niemals ohne Reservierung, sonst sitzt Du womöglich in der zweiten Reihe. Das will ja wohl keiner – bei dem Ausblick!

Franziska . Hainer Weg 72 . 60599 Frankfurt am Main

Franziska FrankfurtFranziska FrankfurtRestaurant FranziskaDampfnudel im Franziska

 

Ausflug mit Happy End: Rheingau

Dasselbe im Rheingau: Ein Ausflug auf die Burg Schwarzenstein soll ja nicht umsonst gewesen sein, oder? Selbst wenn man nur mal kurz einen Burger im Restaurant GRILL genießen will, ist eine Reservierung ratsam. Denn, auch hier ist der Ausblick bomastisch und da will ich doch als Gast die Sicherheit, den optimalen Platz zu bekommen. Das Essen ist auch perfekt und umso besser, wenn man dann auch mit Reservierung erwartet wird. Dann macht der Abend umso mehr Spaß.

Burg Schwarzenstein . Rosengasse 32 .  65366 Geisenheim-Johannisberg

Nicht immer, aber immer öfter: Reservieren!

Klar, beim Lieblingsitaliener oder bei befreundeten Restaurants rufe ich auch gerne mal an und quatsche ein bisschen und frage vielleicht direkt nach den Empfehlungen, doch meist reserviere ich inzwischen über die OpenTable App und es klappt super.

Herren-Armbanduhr

Meine Uhr geht mit der Zeit

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Frauen schmücken sich gerne und warum nicht mit einer schönen Uhr? Das dies ein Thema für meinen Blog ist, kam mir erst, als eine Luxusuhr in den sozialen Medien disutiert wurde und man schon „Hashtag Rolex-Gate“ witzelte, doch dazu später mehr, denn zunächst geht es um die Zeit ansich.

Zurzeit trage ich manchmal die alte Uhr meines Vaters: Eine Automatikuhr von Tissot und diese Uhr bleibt einfach stehen, wenn sie nicht genügend bewegt wird. Mein Gefühl für die Zeit hat sich durch diese Uhr wirklich enorm verändert, denn plötzlich ist Uhrzeit kein Fakt mehr, sondern nur eine mögliche Variable: Wer weiß schon wirklich, wie spät es ist.

Kann aber keine Muss-Zeit

Wartet man auf den Bus, kommt dieser eh zu spät und die S-Bahn sowieso. Auch hier ist jeder Uhrenvergleich unnötig. Das ganze Leben ist voll von Situationen,  bei denen eine exakte Uhrzeit eigentlich nur hinderlich ist und es eh anders läuft. Kann aber muss nicht… also Leben in der Kann-Zeit: Es könnte jetzt so spät sein – oder auch nicht und wenn, was macht es für einen Unterschied? Irgendwo auf der Welt ist es gerade genau so spät.

Derzeit wird in der EU darüber diskutiert, ob wir das mit der Zeitumstellung wieder lassen. Doch welche Zeit soll denn dann Standard werden: Die Sommerzeit oder die Winterzeit und wie machen wir es in Südeuropa und in Osteuropa? Zeit ist irgendwie relativ, oder?

Das spüre ich auch immer mit meiner alten Uhr. Hat sich mal wieder die Datums- und Wochenanzeige verstellt, dann kann man das korrigieren, muss man aber nicht, denn es ist ein unendliches Geduldsspiel, die Uhr und gleichzeitig das Datum korrekt einzustellen. Inzwischen lass ich es einfach und auch die Anzeige der Wochentage sind mir egal. Es könnte Mittwoch sein, ist doch aber eigentlich auch egal (…). Und überhaupt, welchen Monat haben wir?

Zeit – was ist das?

Kürzlich wechslte plötzlich der monatelange Sommer auf Herbst und bald ist November. Jahreszeit – was ist das? Wir haben das Zeitgefühl verloren, das Gefühl für die Jahres- und für die Tageszeiten, denn mit Licht ist es eh überall hell. Sommerzeit oder Winterzeit, welche Zeit hätten wir denn gerne?

Eine neue Art von Zeitgefühl erlebt man auch mit einer Uhr, die ich innerlich schon Diva getauft habe, denn sie will jeden Tag Aufmerksamkeit. Sie ist eine Diva, denn wenn ich sie nicht täglich aufziehe, dann bleibt sie einfach stehen. Fast trotzig erscheint mir das. Doch ich gestehe es ihr zu, denn sie ist ein Klassiker:

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Moonwatch? Genau, dieses Uhrenmodell war schon auf dem Mond und hat seit den Fünfzigern nur an Attraktivität gewonnen. Eine Uhr für Uhrenliebhaber mit dem Hand zum Understatement. George Clooney und auch Cindy Crawford sind dieser Uhr verfallen und ich schwärme inzwischen auch für sie. Das mit dem morgendlichen Aufziehen muss ich noch üben, aber es verbindet mich auch in ganz besonderer Weise mit der Uhr. Wir können nicht mehr ohne einander.

Eigentlich bin ich ein eher unpünktlicher Mensch und vielleicht faszinieren mich Uhren deshalb so sehr und gerne auch Uhren, die ein Eigenleben haben. Und nun bin ich einer Diva verfallen, die davon träumt, am Handgelenk von James Bond für Gerechtigkeit zu kämpfen – und stattdessen an einem Frauenarm fristen. Genau, denn James Bond trägt auch Omega.

 

Ganz im Gegensatz dazu die Rolex. Die Rolex ist ja derzeit in den Schlagzeilen und ja die Rolex ist schon etwas lauter und der Charme ist schon ein bisschen abgenutzt, weil eine Rolex Uhr einfach weltweit geprotzt wird und es fast schon ein Zahlungsmittel ist. Andererseits ist so eine Uhr auch unbestritten eine sichere Wertanlage, denn die Rolex bleibt im Wert einfach erhalten oder steigt  im besten Fall.

Was kostet die Welt? Mehr als eine Rolex

Klar kostet eine besondere Uhr auch etwas mehr, doch dass jetzt eine Politikerin in Berlin dafür kritisiert wird, dass sie eine Rolex-Uhr trägt, ist wirklich ein Witz, denn, hey, so eine Uhr kostet ein Bruchteil eines durchschnittlichen Mittelklassewagen und ich wette, jeder Politiker hat genau so ein Auto vor der Türe stehen – und davon abgesehen, jeder durchschnittliche Angestellte sowieso – und da meckert keiner.

Also ich finde große Uhren sexy. Bei Frauen und bei Männern sowieso.

Zeitumstellung – die Eselsbrücke

Wenn jetzt die Uhr umgestellt wird, hab ich Spaß mit meinen Uhren und zum Glück wird das Handy automatisch umgestellt, denn daran kann ich mich dann  orientieren. Inzwischen habe ich meine Eselsbrücke zum Uhrestellen nach der Zeitumstellung auswendig gelernt: Im Sommer stellen wir die Gartenmöbel vor auf die Terrasse, im Winter wieder zurück – so machen wir es auch mit der Uhr.

P.S. Lies auch den Beitrag bei DER SPIEGEL über die Zeitumstellung.

 

 

Kurhaus Wiesbaden

Wiesbaden-Bierstadt als Kalender

Einfach mal das Zuhause so erleben wie im Urlaub, einen Urlaubstag zuhause, der sich anfühlt, als sei man in Urlaub. Wie das? Sei Tourist in Deiner eigenen Stadt! Zur Inspiration gibt es jetzt einen Kalender von Wiesbaden-Bierstadt.

Dinge zu tun, die man zuhause nie oder selten macht, dafür braucht es Inspiration: Das Kaffeehaus, die neue Pizzeria, das Museum oder ein Aussichtsturm – wer kennt schon alles aus seiner Region? Gut, dass es Reiseführer, Stadtführer, Stadtmagazine und solcherlei Dinge gibt. Sonst werde ich nie herausfinden, wie das Bier in Bierstadt bedeutet, wo es doch gar kein Bier, sondern Äppler hier gibt.

Do you know your hood?

Plant man eine Reise nach Rom oder New York, stöbert man lange im Internet und in diversen Reiseführern, um inspiert zu sein und die interessanten Orte und Stadtviertel zu kennen und vielleicht auch die Geschichte dazu. Das sollte man wirklich auch mal von zuhause machen.

Von meiner Heimatstadt weiß ich noch viel zu wenig. Um mich wie ein Tourist zu fühlen, brauche ich deshalb im Vorfeld Inspiration und Ideen. Nimmst Du Dir denn Zeit, mehr über die Geschichte Deiner Stadt zu erfahren? Oder hast Du schon einmal eine Stadtführung in deiner Heimatstadt mitgemacht oder mehr als eines der Museen besucht?

Wiesbaden-Bierstadt

Von meinem jetzigen Heimatort Wiesbaden-Bierstadt gibt es einen Kalender mit Geheimtipps und Historischem. Ich bin gespannt, denn ich wohne erst seit 10 Jahren in diesem Vorort und noch nicht alle Geheimnisse konnte ich lüpfen.

Wie lernst Du Deine Region, Deinen Wohnort kennen? Ich bin froh, dass die engagierte Buchhändlerin vom Buchladen VorOrt an meinem Wohnort  so manchen Autor zu einer Lesung einladen wird, damit ich in die regionalen Geheimnisse eingeweiht werde. Nun also kommt ein Kalender heraus und ich freue mich sehr auf die Vernissage und Kalender-Präsenation in der örtlichen Bücherstube in Wiesbaden-Bierstadt

am Mittwoch 17. Oktober ab 19:15 Uhr
im Gemeindesaal von St. Birgid

Für alle Wiesbadener empfehle ich die Veranstaltung!

Es findet immer mal wieder eine interessante Veranstaltung dort statt, mehr dazu hier:

VorOrt Buchladen
Poststrasse 2
65191 Wiesbaden-Bierstadt
Telefon: 0611-542800
E-Mail: info@buch-vorort.de

Öffnungszeiten
Montag-Freitag 9:30-13:00 15:00-18:00 Uhr
Samstag 9:30-14:00 Uhr

Traubensaft Gurke Drink

Null-Promille im Rheingau

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Nein, ich bin nicht schwanger. Trotzdem ist das Thema Alkohol ein Thema, denn nicht immer will oder darf ich welchen trinken. In der Weinregion keinen Wein trinken zu wollen, ist schon schwierig, doch überhaupt keinen Alkohol trinken zu wollen, ist bitter und geschmacksneutral. Eine Bestandsaufnahme als Autofahrerin.

Neulich mit Freunden im Rheingau – ich hatte mich als Fahrer angeboten und so pichelten meine Freunde vergnügt Riesling und Rosé und die spätsommerlichen Temperaturen machten Laune. Als Fahrer hieß es für mich: Null Promille. Zunächst kein Problem, denn okay, beim Essen gibt’s Wasser, danach vielleicht einen Kaffee. Doch wie geht es weiter? Nach dem zweiten Glas Wasser merke ich schon, dass es an diesem Abend ein schweres Los werden wird. Da wünsche ich mir mehr Kreativität bei den Gastronomen und Kneipenbesitzern.

Carl Jung aus Rüdesheim macht es vor

Es gibt nämlich Alternativen, sogar aus dem Rheingau. Neben verschiedenen alkoholfreien Getränken gibt es auch alkoholreduzierten oder sogar alkoholfreien Sekt und Wein, sogar direkt aus der Weinregion (Weingut Carl Jung) – doch scheinbar nur im Shop, denn in die Bars und Kneipen haben es diese Getränke noch nicht geschafft.

Als Sekt ohne Alkohol empfehle ich die Kreation Habibi von Valentin Krapf aus Wiesbaden in der sehr matt-schwarzen Flasche, sehr stylish! Ebenso hat die Sektkellerei Henkell alkoholfreien Sekt im Angebot. Oder nehmen wir Vinho Verde – der portugisische Wein ist per se schon leichter und hat wenig Alkohol. Na also, es geht doch. Es gibt die schon, die Alternativen zum Alkohol, nur muss man lange suchen.

Mehr Vielfalt auf der Geränkekarte, bitte!

Mit Alternativen, also alkoholfreien Getränken, meine ich nicht diese zuckersüßen Kinder-Limonaden oder Brausen, die einen Zuckerschock verursachen, sondern wohlschmeckende Getränke für Erwachsene.

Abends zu Oliven und Käsecrackern passt einfach keine Limo und auch wenn der Name mit „Bio“ anfängt oder die Etiketten in Retro-Schrift total cool aussehen. Das ist kein Drink, um den Abend ausklingen zu lassen. Beim Italiener zum Beispiel gibt es als Aperitivo einen Bitter – der schmeckt großartig und ist ohne Alkohol. Den Drink Hugo kann man ebenfalls ohne Alkohol mischen.

Ja, ja, Apfelschorle… vielleicht als Durschlöscher nach dem Sport trinke ich auch mal eine Apfelschorle. Aber doch nicht am Abend, so gegen 23 Uhr, wenn die Tischnachbarn gefühlt bei der dritten Flasche Riesling und Spätburgunder angekommen sind. Da kann ich mir gleich „Spaßbremse“ auf die Stirn tätowieren lassen.

Manchmal soll es auch kein Riesling sein….

Kaffee statt Wein? Nein!

In der Vinothek werde ich bedauert, als ich nach anti-alkoholischen Getränke-Variationen frage. Auf der Karte stehen 2 Getränke:

  • Wasser
  • Limo

Der Ober versucht die Situation zu retten und schlägt einen feinen Kaffee Latte vor. Hm, nein Danke. Hatte ich schon und bitte nicht spätabends. Leider gibt es noch nicht einmal Bier oder gar alkoholfreies Bier im Angebot. Klar, es ist ja eine Vinothek. Dafür eine Vielzahl an Weinen, Cocktails und Gin-Sorten aus aller Welt. Ja, Vielfalt in jeder Hinsicht, nur eben nicht die, die ich meine.

Ihr wisst, ich bin nun wirklich kein Moralapostel und trinke sehr gerne Alkohol. Egal in welcher Farbe und aus welcher Region, mal regional und auch international. Manchmal aber eben nicht. Vorallem, wenn es eh verboten ist, denn: Don’t drink and drive.

Übrigens soll Alkohol auch gar nicht so gesund sein und nicht jederman trinkt Alkohol und Schwangere dürfen auch keinen trinken. Also von daher… es wäre eine Zielgruppe vorhanden. Absolut, der Markt ist da und ich finde es einfach zeitgemäß, auch alkoholfreie Variationen anzubieten. Und zwar auch in der Vinothek. Zumindest mehr als zwei Getränke (…), denn, ganz einfach: Wie sonst kommen die Gäste denn wieder sicher nach Hause?

Auf glutenfreie, vegetarische oder vegane Ernährung haben sich die Bistros, Gutsausschänke und Restaurants ganz schnell eingestellt. Alkohol oder eben kein Alkohol ist noch ein Tabu.

Alkoholfreier Drink aus Rebensaft

Autofahren und Wein verträgt sich nicht. Also – wer hat eine Lösung? Dabei ist es doch so einfach. Traubensaft!

Unvergoren schmeckt Rebensaft nämlich auch sehr gut und damit es nicht zu süß wird, habe ich ein prima Rezept für einen Cocktail:

  • Halbes Glas Traubensaft rot und weiß gemischt
  • Wasser mit Kohlensäure
  • Gurkenstücke
  • Eiswürfel
  • Minzblatt zur Verzierung

Der Cocktail hat eine wunderschöne Farbe, schimmert in Rosé und schmeckt spannend und gar nicht süß, denn die Gurke bringt einen feinen Aroma-Kick rein. Habe ich in Frankfurt entdeckt… ja, der Trend ist leider noch nicht bis in jeden Winkel der hiesigen Weinregionen gedrungen, weder links noch rechts vom Rhein.

Wobei: Ganz hinten im Rheingau, auf der Burg Schwarzenstein bei Nils Henkel, dort werden verschiedene Variationen alkoholfreier Getränke angeboten, sogar also Menü-Begleitung. Ebent – es geht also doch!

Wie ich zur Spaßbremse wurde

Schade für die Gastronomie, denn wir hätten noch bis spät in die Nacht für Umsatz gesorgt, wenn ich als Fahrer ein adäquates nicht-alkoholisches Getränk serviert bekommen hätte.  So aber habe ich dann doch das Handtuch geworfen und die Rechnung verlangt.

Während ein alkoholfreies Bier inzwischen salonfähig ist, klappt das in der Weinregion leider noch gar nicht. Schade, denn ich werde irgendwann missmutig, wenn ich mich als Fahrer stundenlang an einem Wasserglas festhalten muss.

Wie geht euch das? Fahrt ihr mit Promille Auto oder lasst ihr Euch per Taxi chauffieren? Das interessiert mich jetzt doch sehr…

 

Serpentine Gallery London Hyde Park

Glücksort Museum

Das Wochenende steht vor der Türe, Zeit für einen Besuch im Museum. Einfach mal das Tempo des Alltags vergessen und abtauchen! Oft vergesse ich die erholende und gleichzeitig inspirierende Stimmung, die einen in Ausstellungsräumen einfängt und ich bin dann ganz begeistert, wenn mich die Kunst ein bisschen wie durch Zufall einholt – durch eine Einladung.

Neulich zum Beispiel. In Wiesbaden hatte der Nassauische Kunstverein zum Get-Together geladen, anlässlich des Pre-Opening während der Aktionswochen RAW2108 und weil ich zu spät kam, hatte ich die Chance, alleine durch die Ausstellung zu wandeln. Ein Traum. Hier kann man Abtauchen!

Fast gegenüber befindet sich das Museum Wiesbaden, das sich inzwischen richtig gemausert hat, denn tolle Ausstellungen sind die Regel und auch die Naturwissenschaftliche Sammlung ist wunderbar bestückt. Die ständige Ausstellung ist übrigens nach Farben sortiert – da lacht das Herz! #Farbenfreundin

Im Museum Wiesbaden heißt es übrigens: Der 1. Samstag ist Frei-tag,  also bei freiem Eintritt. Hingehen und staunen, denn seit das Eingangsportal mit der Skulptur und den Säulen neu renoviert ist, hat der Museumsbesuch sehr viel Flair in Wiesbaden.

In Wiesbaden gibt es ein Frauen-Museum, das neben einer Dauerausstellung immer wieder  Einzelaustellungen zeigt. Ein kleiner, feiner Ort, sozusagen ein #Glücksort

Museum Wiesbaden

Ausstellung im Museum Wiesbaden

 

Ebenso die Ausstellungen in den Opelvillen in Rüsselsheim. Schonmal da gewesen? Rüsselsheim ist ja total unterschätzt und auch die Main-Wiesen sind für einen Spaziergang ein Traum. Oberhalb der Wiesen, in der Kunst- und Kulturstiftung der Opelvillen, gibt es wechselnde Ausstellungen und die sind wirklich vom Feinsten. Einfach mal hinfahren!

Ganz zentral am Römer und unweit der Museumsmeile Schaumainkai in Frankfurt, befindet sich die Kunsthalle Schirn, die wechselnde Ausstellungen mit coolen Events veranstaltet. Die Jungs von Dandy Diary waren auch schon mal da und jetzt findet die Art Afterwork statt – coole Sache! Die Umgebung wurde neu gestaltet und ist auch sehenswert.

Ganz anders und doch ähnlich, das Städel Museum. Eine unvergessliche Nacht war für mich die Eröffnung der Ausstellung Matisse & Bonnard, bei der Blogger und Instagrammer zu einer besonderen Führung geladen waren, weil: Mit dem Smartphone geht man heute ins Museum und das Fotografier-Verbot ist dann natürlich aufgehoben. Ganz genau, denn wie sonst soll ich meinen Freundinnen begeistert davon berichten?

Ab Ende September findet die Ausstellung zu Victor Vasarely statt (klick). #VasarelyEverywhere

Kunst im Weinbaugebiet

Noch bis Sonntag stehen die Gutenberg Skulpturen von Ottmar Hörl im Burghof von Eltville im Rheingau – mit Blick auf den schönen Rhein bei der Ausstellung Gutenberg@Eltville, warum? Gutenberg stammt ursprünglich aus Eltiville und deshalb initiierte die Stadt die Ausstellung mit seriellen Skulpturen des sogenannten Millenum-Man Gutenberg.

In die Welt der Skulpturen kann man noch bis Mitte Oktober in Rheinhessen abtauchen. In Ingelheim am Rhein steht das Ausstellungshaus „Altes Rathaus“ und dort sind Skultpuren im Rahmen der „Internationale Tage“ ausgestellt: MENSCH! (klick).

 

Skulpturen in der Ausstellung Mensch

Neue Ausstellungsräume in Ingelheim. Hier: Internationale Tage (läuft noch bis Mitte Oktober 2018)

 

Danach sollte man noch ein bisschen durch die Weinberge schlendern und vielleicht vom neuen Wein kosten, denn Rheinhessen hat so manche Schätze zu entdecken, Kristin schreibt im Blog „Rheinhessenliebe“ darüber und hat immer neue Tipps.

Kunst ist international

Zuletzt war ich im Hyde Park in London und streunte ziellos umher bis ich dann vor dem tollen Gebäude der Serpentine Gallery in Kensington Garden stand. Eintritt frei – na, da kann ja nichts schiefgehen. Und es war wundervoll – ein absoluter Genuss und sehr beeindruckend. Um die Ecke ist gerade The London Mastaba von Christo aufgebaut. Wow!
(Mehr zum London-Trip zum Launch des Gallo Rosé gibt’s übrigens hier zu lesen.)

Inside Serpentine Gallery, London

Ausstellungsfläche in der Serpentine Gallery, London

Kunst … abroad

Ebenso stark in Erinnerung ist mir der Besuch des Nationalmuseums in Doha Qatar, denn in der flirrenden Hitze der Stadt taucht plötzlich an der Hauptstraße entlang der Küste der moderne Museumsbau auf. Übrigens auch hier: Eintritt frei (ich denke, das wäre eine Idee für Deutschland, denn stell Dir die Kosten für eine 4-köpfige Familie vor, wenn alleine der Eintritt 8 Euro pro Person kostet. Ich bin für die Freiheit der Kunst, also auch kostenfrei zugänglich).

 

Museum für Islamische Kunst in Doha, Qatar

Hafenansicht in Doha, Qatar

Auch spannend muss die Museumsmeile in Dallas sein – siehe hier im Bericht. Ich selbst war noch nicht dort, doch soweit ich gehört habe, sind die Ausstellung auch meist kostenfrei zu besuchen. Das will ich mir bald anschauen.

Einfach ausprobieren: Abtauchen in der Kunst! Wen die Kosten abschrecken: Jedes Museum hat auch mal einen Tag der offenen Türe oder es findet die „Nacht der Museen“ statt.

 

Road in america

Bier ist international

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

In München auf dem Oktoberfest heißt es bald O’zapft is! Als Fränkin habe ich auch schon die eine oder andere Maß gezischt, doch nicht auf dem Oktoberfest, denn das ist mir zu trubelig. Wo denn dann? Lies hier…

In meiner Heimat im Taubertal reiht sich auch heute noch eine Brauerei an die andere. Mein absoluter Geheimtipp ist die Ochsenbrauerei in Spielbach, unweit von Rothenburg o.T. Dort ist die Zeit um 1900 stehen geblieben und man wundert sich fast, das die Bedienung Jeans trägt und kein Dirndl. Dazu Bierbänke und eine Halbe, passt. Doch wohin zieht es mich heute?

Bier ist international

Bier ist international und nach Weinwandern im Rheingau und Rheinhessen, möchte mein fränkischer Gaumen jetzt zur Abwechslung ein ordentliches Bier – warum nicht auch mal in Texas? Wandern und Bier auf dem Ale Trail in Texas zum Beispiel.

Fort Worth Trail Ale

Fort Worth Trail Ale (Fotocredit: Visit Fort Worth)

 

Just da kommt die Einladung des Tourist Board Dallas und Fort Worth. Die Informationen über die Region lassen mein Herz gleich höher schlagen, denn so vielfältig ist die Region. Dallas ist eine Millionen-Metropole mit vielen Gourmet-Restaurants und internationaler Küche. Dazu High Fashion und viel Kunst und Kultur (Danke an Visit Dallas für die Fotos).

Oh ja, Texas ist definitiv eine Reise wert und für alle, die jetzt vor dem Münchner Oktoberfest flüchten wollen, es gibt Direktflüge nach Dallas (kleiner Scherz), ebenso fliegt täglich eine Maschine ab Frankfurt.

Ale Trail in Fort Worth

Nun aber zu der Ale Trail Tour in Fort Worth, denn bei viel Genuss muss man auch ein bisschen was tun und sich bewegen. Für die Tour zu fast 10 Brauereien gibt es extra einen Pass, wo man die Stempel der Brauerei sammeln kann und dann geht’s los. Die Brauereien muten ganz anders an als in Bayern: Babe, that’s America!

Unterwegs auf dem Ale Trail in Fort Worth (Fotocredit: Visit Fort Worth)

Dallas oder Fort Worth, egal, Hauptsache TEXAS

Am Flughafen angekommen fährt man entweder nach Dallas oder ins benachbarte Fort Worth. Die etwas unbekanntere Metropole Fort Worth bietet neben urbanem Flair auch grüne Wiesen zum Wandern oder Golf spielen. Golf ist nicht so meins, aber der Ale Trail ist genau mein Ding. Bier-Tasting ist natürlich nur für Erwachsene, also das bedeutet in Amerika over21, aber wir sind ja hier unter uns.

Die Stadt Fort Worth wird auch gerne mal Cow-Town genannt und die historische Zeit der Farmer und Cowboys kann man im historisch nachgebauten Vergnügungspark Stockyards nacherleben. Sehr cool! Also sind auch Kühe international…

Cowtown Texas

Die Historie schlägt sich auch auch im Restaurant-Angebot nieder, das definitiv als fleischlastig bezeichnet werden kann. Doch wie habe ich kürzlich gepostet: Fleisch ist mein Gemüse. Auf die amerikanischen Steaks bin ich wirklich gespannt und dazu passt auf jeden Fall ein  gutes Bier.

Amerika wäre nicht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wenn die Vielfalt nicht greifbar wäre. Genau, nicht nur in Fort Worth auch in Dallas ist alles möglich. Die Region ist eine der größten Gay-Communities und wie überall in Amerika gibt es Yoga-Studios und viele asiatischen Restaurants, Fusion Küche und auch Vegetarisches. Das fasziniert mich, das will ich sehen! Die App der Margarita Mile in Dallas habe ich schon auf dem Mobile, weil der Drink mit Name Frozen Margarita kommt ursprünglich von da und die angesagte Ausgeh-Meile heißt so.

Dallas_Dallas Arts District

Dallas Arts District (Fotocredit: Visit Dallas)

 

In Dallas gibt es wunderbare Museen (Fotocredit: Visit Dallas)

 

Modern Art in Texas

In beiden amerikanischen Metropolen spielt auch Kunst und Kultur eine Hauptrolle. In der Region tummeln sich viele Milliardäre, die in Kunst machen und über Spenden können die vielen Ausstellungshäuser ein großartiges Programm bieten – vielfach sogar bei freiem Eintritt.

Auch wenn die Stadt Fort Worth zunächst vielleicht eher den Touch einer Cowboy Metropole hat, denn ein Cowboy-Hut und Stiefel gehörten dort tatsächlich zum Outfit eines Einheimischen dazu, zeigt das nur einen Teil, denn die Großstadt hat einiges zu bieten.

Der Cowboy Style passt übrigens auch zu der aktuellen Herbstmode, die ja Cowboy-Stiefel als absolut High Fashion propagiert. Vielleicht lass ich mir ja eigens welche anfertigen? Zumindest im Shopping District und im Outlet werde ich mich mit angesagten Styles ausstatten. Ich sag nur Ralph Lauren und Co. (vom Magazin Cowgirl lass ich mich jetzt inspirieren). Texas ich komme! #SeeFortWorth

Um nur eines zu nennen: Das Modern Art Museum of Fort Worth ist nicht nur innen mit den Ausstellungen interessant, sondern ein beeindruckender Bau, den ich mir unbedingt anschauen muss, schau (klick). Der Architekt ist der japanische Architekt Tadao Ando, der mir bereits durch den Bau beim Vitra Museum ein Begriff ist und ja, auch da stockte mir damals der Atem vor Begeisterung. Der Autodidakt ist eigentlich Profi-Boxer, doch die Architektur ließ ihn nicht los und als er Corbusier entdeckte, gab es bald kein Halten mehr. Große Klasse!

Kurzum, ich sitze auf gepackten Koffern für Texas. Ein Anschlussflug nach Rapid City, South Dakota, wo ein Teil meiner Familie lebt, würde sich anbieten. Stay tuned – ich werde berichten.

 

 

Wurstsalat mit Wein

Tapas lernen Rhoihessisch

Roihessisch heißt der Dialekt, der in der größten Weinbau-Region Deutschlands, im Land der vielen Hügeln, gesprochen wird. Tapas heißen die kleinen Speisen, die man eher aus Spanien kennt und die zum Wein oder Bier gereicht werden. Geht das irgendwie zusammen? Warum nicht die Tapas nach Rheinhessen bringen? Die Bloggeraktion von Rheinhessenwein e.V. macht es möglich. 

Bloggeraktion: Tapas lernen Rheinhessisch

Bei der Bloggeraktion von Rheinhessenwein e.V. sind regionale Tapas-Rezepte gesucht, die gut zum Rheinhessen-Wein passen. Ich freue mich sehr, ein perfektes Wine-Paring auszutüfteln und mir zu überlegen, welches kleine Gericht man denn zu einem bestimmten Rheinhessenwein servieren könnte? Die Aufgabenstellung ist nicht ohne, doch lies selbst:

Die Aufgabenstellung

Sechs rheinhessische Zutaten und eine Auswahl an drei Weinen aus Rheinhessen wurden mir zur Verfügung gestellt. Zwei verschiedene Tapas aus mindestens drei der gestellten Produkte sind zu kreieren, beliebig viele andere, gerne auch rheinhessische Zutaten konnten zusätzlich verwendet werden. Zu jeder Tapa gibt es dann meine persönliche Weinempfehlung aus den zur Verfügung gestellten drei Rheinhessen-Weinen, nämlich die folgenden:

Die Weine

Rheinhessen Silvaner
2017 . trocken
Weingut Posthof Doll & Göth
Stadecken-Elsheim

Niersteiner Spätburgunder
2015 . trocken
Weingut Georg Gustav Huff
Nierstein

71 /95 Portugieser & Dornfelder
2017 . trocken
Weingut Bernhard
Wolfsheim

Die rheinhessischen Zutaten

Kartoffeln
Rote Beete
Kohlrabi
Fleischwurst
Rheinhessisches Wildkräuter-Pesto im Glas
Breite grüne Bohnen

Die Expertenjury

Sternekoch Philipp Stein (Favorite Parkhotel Mainz),
Sommelier Oliver Habig (Adagio im Atrium Mainz)
sowie Vertretern von Rheinhessen
und der Agentur Gourmet Connection

Die spannendsten, kreativsten, ansprechendsten und natürlich rheinhessischsten Pairings werden anhand folgender Kriterien ausgewählt: Idee und Kreativität, inhaltliche und optische Umsetzung, Machbarkeit und Nachkochbarkeit sowie inhaltliche und optische Integration des Weines. Das Spiel kann beginnen…

Meine Wine-Tapas-Pairings

 

Tapa No.1
Kartoffelbrötchen mit rheinhessischem Wurst-Salat und rote Bete Chip

Wine-Pairing:
Rheinhessen Silvaner
2017 . trocken
Weingut Posthof Doll & Göth
Stadecken-Elsheim

 

Das Rezept

Kartoffel-Brötchen (Zutatenliste für ca. 20 kleine Brötchen):

300 g gekochte Kartoffeln
1/4 Stück frische Hefe
1 EL Olivenöl
2 TL Salz
130 g Vollkornmehl
200 g Mehl Type 405
120ml Kartoffel-Kochwasser

Für den Hefeteig die gekochten, abgekühlten Kartoffeln, das Kartoffelwasser, Mehl und die weiteren Zutaten vermischen und zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. In der iPrep von Krups klappt das prima auf Stufe 5 für 10 min, dann Teigstufe 1 und im Anschluß den Teig für 40 min. gehen lassen. Aus dem fluffigen Hefeteig kleine Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Diese dann auch noch einmal für 20 min. gehen lassen. Backofen vorheizen, die Brötchen bei ca. 180 Grad für ca. 12-15 min. backen. Alternativ kann man das Kartoffelbrötchen natürlich auch beim Bäcker kaufen.

 

Rheinhessischer Wurstsalat

Zutatenliste:
Halber Ring Fleischwurst
kleines Glas Cornichons
350 g Grüne Bohnen
1 rote Zwiebel
1 Handkäse
1 Knolle Rote Beete
4 EL Roteinessig
4 EL Olivenöl
1 TL Senfkörner
1 TL Kümmel
Speiseöl zum Frittieren
Salz
Pfeffer

Zunächst die grünen Bohnen waschen, säubern und halbieren und bissfest kochen. Mit Eiswasser abschrecken, damit das Grün schön erhalten bleibt. Die grünen Bohnen dann in kleine Stücke schneiden.
Die Fleischwurst von der Haut befreien und in kleine Stifte oder Streifen schnippeln. Ebenso die Cornichons und die Zwiebeln. Den Handkäs würfeln oder in Stifte schneiden. Mit den Gewürzen abschmecken. Die Senfkörner kann man mörsern oder als ganze Körner aufstreuen, sie werden im Dressing weicher und bringen etwas Schärfe rein.
Für die Rote Beete Chips die Knolle schälen und dann mit einem scharfen Messer oder einer Reibe dünne Scheiben abschneiden. Diese dann in 160° heißem Öl für ca. 1 Minute frittieren, bis sie kross sind. Im Anschluss auf Küchenpapier legen und etwas salzen.
Den Fleischwurst-Salat dann auf eine Brötchen-Hälfte garnieren und obendrauf einen Rote Beete Chip legen.

 

Tapa No.2
Panierte Scheiben von Kohlrabi mit Wildkräuterpesto-Dip

Wine-Pairing:
71 /95 Portugieser & Dornfelder
2017 . trocken
Weingut Bernhard
Wolfsheim

 

Das Rezept

Zutatenliste:
3 kleine Kohlrabiknollen
Wildkräuterpesto
Paniermehl
Mehl
1 Ei
1/2 Zitrone
Frischer Dill
Salz, Pfeffer
100g Crème fraîche

Kohlrabiknollen schälen und für ca. 20 min in gesalzenem Wasser weichkochen (bissfest).
Die Knollen in daumendicke Scheiben schneiden und kreisförmig ausstechen (z.B. mit einer Plätzchenform). Dann die Scheiben in Mehl, danach in dem verrührten Ei und dann in Paniermehl wenden. Die panierten Scheiben werden dann in heißem Speiseöl oder der Fritteuse kurz ausgebacken.
Für den Dip wird die Wildkräuter-Pesto zusammen mit Crème fraîche, etwas Zitrone, Salz und Pfeffer mit dem Zauberstab püriert. Ein kleiner Zweig Dill als Garnitur und fertig ist der kleine vegetarische Snack.

 

Dies sind nun also meine beiden Tapas-Wine-Pairings und ich bin auf das Feedback sehr gespannt. Fast durch Zufall hat es sich ergeben, dass ich alle Zutaten verarbeitet habe – Kartoffeln, Bohnen und Wurzelgemüse passen einfach zu vielen Dingen, das Kräuter-Pesto ebenso, also fanden alle von Rheinhessenweine vorgeschlagenen Zutaten auch Verwendung. Die Rezepte sind einfach nachzukochen und ich würde mir solche Kleinigkeiten für Straußwirtschaften oder Gutsweinschänken sehr wünschen. Vielleicht schafft es ja das eine oder andere Gericht dieser Bloggeraktion auf die Speisekarten – wer weiß.

Viel Spaß und guten Appetit wünsche ich dabei!

Bei diesen teilnehmenden Blogs findet ihr weitere leckere Tapas-Rezepte:

Partnerarmband von schöniglich

Mein privates Glück

Was mein Hochzeitstag mit der Flurbereinigung zu tun hat? Der Hochzeitstag ist ein wichtiger Jahrestag. Zweisamkeit ist wichtig und klar, auch ein Geschenk. Lies hier, was in 2018 ganz besonders ist.

Das Karma der Liebe

Wir haben uns vor einigen Jahren im Rheingau, nämlich in Kiedrich, das Ja-Wort gegeben und nun steht der Hochzeitstag bevor. In Kiedrich wird für jedes frischvermählte Paar eine Rebe gepflanzt. Also auch bei uns und zum Hochzeitstag haben wir diese Rebe besucht und Revue passieren lassen. Doch vor zwei Jahren gab es eine Flurbereinigung und der Weinberg mit unserer Rebe wurde platt gemacht, ähm. Wie geht’s jetzt weiter?

Eine meiner Freundinnen hatte deshalb schon Schnappatmung (schlechtes Karma und so), als ich das erzählte. Eine andere sieht das ganz pragmatisch: „Es werden doch Ersatz-Reben gepflanzt… Mensch, das wirkt vielleicht verjüngend!“

Naja, ganz ehrlich, ich brauch eigentlich keine Verjüngungskur für meine Ehe, denn es ist doch gerade schön, dass wir uns Jahr für Jahr vertrauter werden und auch nach bald 20 Jahren immer noch ein bisschen näher zusammen rücken. Na gut, vielleicht braucht er ja eine Verjüngungskur, schluck!?

Wir werden sehen, wie sich die Flurbereinigung auf das Karma unserer Ehe auswirkt. Immerhin gibt es den „Weinberg der Ehe“ in Kiedrich schon seit den Siebzigern und es gibt hunderte von Paaren, die sich im Kiedricher Standesamt das Ja-Wort gegeben haben. Viele auch extra, weil eine Rebe gepflanzt wird und diese Tradition einfach schön ist.

Romantisch den Hochzeitstag verbringen

Jedes Paar erhält auch regelmäßig eine Flasche des Kiedricher Weins vom Weinberg der Ehe. Beim letzten Fest waren das eine riesen Gaudi im Hof des Standesamts und ich frage mich ernsthaft, was die jetzt alle machen? Verjüngungskur?

Bislang sind wir am Hochzeitstag zum sogenannten „Weinberg der Ehe“ zu unserer Rebe gegangen, denn wir haben eine Urkunde mit Nummer und kennen unser Pflänzchen. Jetzt sind die Weinstöcke wegen der Flurbereinigung weg und die neu gepflanzten Reben auf dem neu ausgewiesenen Weinberg brauchen mindestens noch bis nächstes Jahr um irgendwie was darzustellen und nach diesem trockenen Sommer bin ich eh gespannt, ob das geklappt hat. Pah, Verjüngungskur?!Schoeniglich Partnerarmband Leder

Geschenke für Liebende

Nun brauchte ich also eine neue Idee für den Hochzeitstag. Ein Geschenk, eine schöne Geste, ein Symbol für die Liebe. Ich bin fündig geworden: Partnerarmbänder!

Schöne Leder-Armbänder, in der die Koordinaten unseres ersten Kuss eingraviert sind. Also Längen- und Breitengrad von der Stelle, wo wir uns das erste Mal tief in die Augen schauten. Passiert ist das übrigens in Wiesbaden, also nicht irgendwo exotisch, naja, es ist trotzdem unvergesslich… Klar, die Gravur „Lieblingsmensch“ wäre auch schön, oder nur die Initialen? Ein Songtext. Alles ist möglich, doch die Idee mit den Koordinaten finde ich am schönsten.

Bei dem Schmucklabel schöniglich habe ich diese Lederarmbänder für Paare entdeckt: Für beide ein passendes Armband aus Leder. Für die Männer sind sie richtig maskulin aus kräftigem Leder in dunklen Farben und für die Frauen gibt’s die Bänder auch filigran und in anderen Farben, zum Beispiel Metallic oder als Silberarmreif. Vielleicht nehme ich für uns Blau und Grau, denn das sind unsere beiden Lieblingsfarben. Ach, eine schöne Idee: Partnerarmbänder, yeah!

Wie findest Du das? Oder anders gefragt, was schenkst Du zum Hochzeitstag? Manche schenken sich nichts oder gehen einfach nur schön aus – es gibt ja viele Möglichkeiten.

P.S. Auch der Wiesbadener OB Gerich hat jüngst in Kiedrich geheiratet. Gutes Timing, direkt NACH der Flurbereinigung, da ist er erst einmal „safe“, also seine Rebe meine ich.

Weinrebe oberhalb Rhein

Eroica Germania 2018

L’Eroica radelt im Rheingau

Hast Du auch zuerst Erotica gelesen? Freudscher Fehler, kein Problem, ging mir genauso. Doch bei L’Eroica geht’s um Rennräder, denn  L’Eroica ist ein Rad-Event, bei dem mit historischen, naja, alten Rennrädern geradelt wird.

EROICA GERMANIA feiert Premiere. Einundzwanzig Jahre nach der ersten L’Eroica in Gaiole im Chianti kommt „The Beauty Of Fatigue and the Thrill Of Conquest“ in Deutschland an. Ein Rad-Event, bei dem der Genuss und nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund steht, zudem sind die Vehikel besonders, denn die Rennräder müssen aus den Achtzigern oder älter sein. Ursprünglich in der Toskana gegründet, hat der Event inzwischen eine internationale Fan-Gemeinde – von Japan bis nach Kalifornien und was liegt näher, dieses Event auch in den Rheingauer Weinbergen stattfinden zu lassen?

Endlich mal ein Rad-Event, wo es um Genuss und nicht um den Wettkampf geht. Diese modernen Trendsportarten und Marathons sind mir zu angestrengt und umso schöner finde ich das Programm von L’Eroica. Toll, dass der Rheingau jetzt Austragungsort ist und hoffentlich auch bleibt.

Um die 300 Teilnehmer radeln mit und die abwechslungsreiche Strecke durch den Rheingau gefällt sehr: Entweder entscheidet man sich für die lange, anspruchsvolle Strecke mit 129 km oder für die kürzere mit 70 – Hauptsache der Genuss kommt nicht zu kurz. Es gibt immer mal wieder Verpflegungsstände und man hilft sich auch gegenseitig bei etwaigen Reifenpannen. Zeiten werden keine gemessen, denn dabeisein ist alles. Auch wenn ich am Abend vor allem Männer treffe: Es sind auch einige Frauen mitgeradelt. Am Treffpunkt im Weingut konnte man auch so manches historische Rennrad bewundern. Eines in Ferrari-Rot, viele französische und italiensische Fabrikate, denn dort ist das Rennrad schon lange Kult. Das älteste Rad ist von 1924 und – tatata – von Opel (Bild siehe unten). Übrigens, Helmpflicht gab es nicht, aber sicherer ist das schon…

Eroica Germania 2018

Eroica Germania 2018: Dieses Rennrad ist eine Rarität. Farbe: Ferrarirot

Eroica Germania 2018

Angekommen!

Frau bei Eroica Germania 2018

Manche radeln stylish im historischen Outfit – mit oder ohne Helm

Eroica Germania 2018

Rad-Event im Rheingau

Dreh und Angelpunkt ist das Weingut Knyphausen, Erbacher Strasse 28 in Eltville am Rhein – mitten im schönen Rheingau am Rhein. Dort wird gefeiert und dort wird losgefahren.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag 24. August 2018 gegen Mittag auf dem Weingut Knyphausen. Dort treffen sich alle Teilnehmer und die Sponsoren und Aussteller präsentieren sich. Am Samstag findet das Rennen statt und am Abend der ersten Eroica Germania, wird gefeiert. Für das Rennen muss man sich im Vorfeld beim Veranstalter anmelden (Link).

Die Eroica Germania 2018 wird auch offiziell gefeiert: Mit Grußworten von Patrick Kunkel, Bürgermeister von Eltville am Rhein und dem Besuch von Signore Michele Pescini, Bürgermeister von Gaiole im Chianti sowie Signore Giancarlo Brocci, Gründer der L’Eroica. Welch eine Ehre!

Danke an dieser Stelle an die beiden Fahrradbegeisterten, Silke und Uwe Buhrdorf,  die die Eroica nach Deutschland geholt haben. Für 2018 ist’s mir zu knapp, doch im nächsten Jahr möchte ich gerne mitradeln und sollte meine Suche nach einem Rad erfolglos sein, kann ich mir das bei L’Eroica oder dem Wiesbadener Radladen mit Name Velosofie leihen. Die Teilnehmer sind glücklich und zufrieden und kommen auch im nächsten Jahr wieder. Dann findet die Strecke hoffentlich auf weniger Schotterpisten statt, denn das wurde von vielen Radlern beklagt.

Eroica Germania 2018 Eroica Germania 2018 Historisches Rennrad von Opel beiEroica Germania 2018 Velosofie Eroica Germania 2018Eroica Germania 2018

Mehr zu Eroica Germania und L’Eroica an sich gibt’s hier: Link

 

P.S.: Wer sein altes Rennrad los werden will – her damit! Es muss allerdings mindestens 35 Jahre alt sein :-)

Food Photograpy Vivi d'Angelo

Food Fotos machen Appetit

Kennst Du auch jemand, der immer sein Essen fotografiert? Genau, so jemand bin ich auch,. Denn mit einem guten Foto kann man so viel transportieren: Geschmack, Style und gute Laune. Doch das Foto muss eben schon gut sein und da ist mir kürzlich was passiert… doch alles von Anfang an, den es begann mit einem Workshop.

Bin ich zum Essen aus, halte ich das Essen fotografisch fest, doch das ist dann letztlich gar nicht so einfach! Zunächst mal, wohin mit der Spiegelreflexkamera? Die große Kamera stört einfach nur und gegenüber dem Service ist’s auch komisch. Deshalb verwende ich meist das Smartphone oder eine kleine Kompaktkamera.

Food Selfie

Eine weitere Hürde ist das Licht. Klar, in Restaurants ist es meist gemütlich beleuchtet und das ist für Fotos denkbar ungünstig. Mit Blitz fotografieren? Besser nicht, sonst gibt’s Ärger mit dem Nachbartisch. Eine hohe Iso-Zahl rettet mir dann meine Fotos und das Finetuning macht dann das Bildbearbeitungsprogramm oder einer der coolen Insta-Filter, schau selbst:

Einladung von Open Table

Du kennst vielleicht das Portal Open Table über das man Tisch-Reservierungen in Restaurants in der ganzen Welt tätigen kann. Sie hatten kürzlich in Frankfurt eine Gruppe von Bloggern und mich zum Food-Foto-Workshop eingeladen und nie hätte ich gedacht, wie hilfreich die Tipps der Fotografin Vivi d’Angelo sein würden. Meine Fotos sind mit einem Schlag so viel besser geworden, weil ich jetzt aufmerksamer das Motiv auswähle. Klar, wenn die Fotos der Blogger besser sind, dann ist das auch gut für die Restaurants – da ziehen wir am gleichen Strang.

Die Fotografin Vivi d’Angelo in Action

Food Photography mit Vivi d’Angelo

Der Workshop mit Vivi d’Angelo im Restaurant Margarete war eine prima Übung für mich, denn ich wollte abends das Menü bei dem Pop-Up Event Bad Indian, das Freunde von mir organisieren, fotografisch festhalten und so konnte ich die Tipps der Fotografin gleich in der Praxis anwenden und eigentlich war ich ganz zufrieden mit den Fotos bei „Bad Indian“ betreffend der Schäfentiefe und so – aber schau, gegen manche Fehler ist man machtlos.

Finde den Fehler…

Siehst Du auch den Fehler? Manchmal sind es Kleinigkeiten…

Zwischengang beim PopUp Restaurant Bad Indian July 2018 im Rhein-Main-Gebiet

Auflösung: Ja, es sind die Kleinigkeiten. Auf den ersten Blick sieht man es nicht. Doch ah, es sitzt eine kleine, fiese Fliege auf dem Essen (erstes Foto). Manoman… Aufgefallen ist mir das erst NACH der Veröffentlichung auf Facebook und in allen anderen Kanälen, weil ich mich so auf Schärfentiefe, Dekor und Bildgröße konzentriert hatte. Bei allem Drumherum hatte ich das Insekt übersehen. Zum Glück gab es das Motiv ein zweites Mal und ich konnte das Malheur schnell beheben, seufz. Manchmal steckt der Fehler im Detail.

Tolle Food Fotos von Profi-Fotografen

Der Workshop hat mich sehr begeistert und nun folge ich der Fotografin Vivi D’Angelo auf Instagram, denn allein bei der Motivauswahl lernt man viel. Ihre Profi-Fotos sind so inspirierend. Der Workshop hat leider auch gezeigt, dass ich eben nur Amateur bin und das ein gutes Foto von vielen Faktoren bestimmt wird. Da muss ich noch viel lernen.

Danke an Open Table für diesen ersten Einblick in die Food-Fotografie. Wir knipsten alle was das Zeug hält: Verschiedene Perspektiven, verschiedene Accessoires, verschiedene Untergründe – genau, warum nicht mal den Teller auf den schönen Dielen-Fußboden stellen (siehe Beitragsfoto)? Wir waren eine tolle Truppe und hatten mächtig Spaß!

otfoodtography workshop

Die teilnehmenden Blogger waren klasse kreativ und es ist so schön, alte Bekannte wiederzusehen und sich auszutauschen:

Das Restaurant Margarete kannte ich schon von anderer Gelegenheit (lies hier) und der Laden in der Nähe der Frankfurter Paulskirche ist an sich schon ein Hingucker und sehr stylish, wir haben also viele Foto-Motive gefunden.

Restaurant Margarete Frankfurt

Restaurant Margarete
Braubachstraße 18 – 22
60311 Frankfurt am Main
Telefon:  +49 69. 21 99 99 03

Cervena tonnato!

Mein Italiener kann auch Wild

Bei italienischer Küche denkst Du vielleicht nicht gleich an feines Hirschfleisch, doch wenn es dann auf dem Teller liegt, dann vergisst Du alles um dich herum und nur der Genuss zählt und so erging es mir kürzlich als ich beim Sternekoch Carmelo Greco in Frankfurt zu Gast war.

Anlass war die Präsentation des feinen neuseeländischen Hirschfleisch mit Name Cervena. Carmelo Greco kommt ursprünglich aus Sizilien und seine kleine Oase in Sachenhausen ist seit Jahren ein Stern am Gourmethimmel (hier lies mehr zu seiner Vita).

Gerade bei der Gourmetküche müssen die Zutaten exzellent sein und gar nicht gut sind Qualitätsschwankungen. Das Wild aus Neuseeland ist dabei tatsächlich die beste Wahl, warum, das habe ich auch erst an diesem Abend erfahren, denn ich kenne das Land nur aus Erzählungen.

Doch zunächst lassen wir die Bilder sprechen. Als Apperitiv wurde ein wunderbarer Grand Rosé von Geldermann aus dem Breisgau serviert und dann folgte dies:

 

Polpettine von Cervena . Caprese 2.0

Roastbeef von Cervena, gelbe Paprika, Salsa verde

Cervena Tonnato aus der Hirschkeule

Cervena-Raviolo, Hirschragù

Filetto Rossini von Cervena, Lebermousse, Purple Curry, Mango

Piccola Pasticceria

Caffé

 

Das Menü in Bildern – Cervena bei Carmelo Greco

 

Zum feinen Brot die gute Butter

Amuse Carmelo Greco

Roastbeef von Cervena mit Salsa verde

Cervena tonnato!

Vittelo tonnato? Nein, Cervena tonnato!

Carmelo Greco Pasta Sommertrüffel

Cervena Raviolo mit Hirschragú

Hirsch mit Kruste und Foie Gras als Püree

Filet vom Cervena Hirsch mit Kruste und Foie Gras als Püree

 

Was ein wunderbares Menü und durchweg konnte ich die Handschrift von Carmelo Greco erschmecken! Es ist so schade, dass es keine Filiale in Wiesbaden gibt, denn in Sachen Fine Dining hat die hessischen Landeshauptstadt ein bisschen Nachholbedarf (ich kann doch nicht immer zum Michael in die ENTE…)

Auch die Weinbegleitung war genau mein Ding, denn der feine, trockene Weisswein war perfekt: Pino Bianco (2016) von Erste+Neue aus Südtirol. Im Anschluss – für alle, die einen Roten wünschten – ein Lagone (2015) von Aia Veccia aus der Toskana. Perfect match!

Insgesamt war das Menü und das Cervena-Fleisch ganz besonders und vor allem, gar nicht anstrengend und ohne den üblichen Beigeschmack eines Wildgericht. Cervena ist eben anders! Danke für diese tolle Erfahrung und ja, meine Neugier ist geweckt…

 

Piccola Pasticceria zum Caffé

Piccola Pasticceria

Wie kommt der Hirsche nach Neuseeland?

Ursprünglich zum Jagdvergnügen britischer Einwanderer eingeführt, wurden Hirsche fast schon zur Plage, weil sie sich so prächtig entwickelten. Doch – es gibt ja immer für alles eine Lösung und da heraus entstand ein neues Exportgeschäft. Rotwild ist nun seit der Siebziger Jahre ein gefragtes Exportgut für Europa, Asien und die USA. In Zahlen ist das übrigens so: Heute kommen in Neuseeland auf gut vier Millionen Einwohner fast eine Million Hirsche. Der bekannte neuseeländische Koch Graham Brown schwärmt: „Hirschfleisch aus Neuseeland ist ein wunderbar leichtes und vielfältiges Produkt. Es ist so fein, dass ich es für viele Gerichte nehme, für die man normalerweise Thunfisch verwendet.“

Neuseeländisches Rotwild enthält reichlich Eisen, aber kaum Kalorien, Fett oder Cholesterin, was das Fleisch nicht nur zur idealen Wahl für Gesundheitsbewusste, sondern auch zur echten Alternative zu Kalb, Geflügel und Rind macht.

Aufgrund des feinen Geschmacks und der ganzjährigen Verfügbarkeit ist neuseeländisches Hirschfleisch perfekt für die Verwendung in der leichten, modernen Küche und kann mit vielen verschiedenen Aromen und Gewürzen kombiniert werden. So eignet es sich in der warmen Jahreszeit hervorragend als BBQ, ist ideale Grundlage für asiatische Gerichte von Tataki bis zur neoasiatischen Küche und kann auch traditionell – modern inspiriert – eingesetzt werden.

Hach, genau. Deshalb passt dieses zart-rosa Fleisch auch wunderbar zur Sterneküche und weil es mir so gut geschmeckt hat, werde ich mich demnächst mal zum Frischeparadies nach Frankfurt gehen, denn dort ist es schon fertig portioniert und als Filet geschnitten, in Vakuum verpackt erhältlich. Weil ich sich mir dann doch sehr viele Fragen gestellt haben, interviewte ich gleich einen Fachmann zu dem Thema und stellte dort meine ersten Fragen zu dem besondern Hirschfleisch aus Neuseeland:

Wo ist der Unterschied zwischen Neuseelandhirsch und Cervena?

Egal ob Neuseelandhirsch oder Cervena, die Farmer in Neuseeland legen immer
großen Wert auf die sorgfältige Aufzucht ihrer Tiere. Damit das Fleisch unter dem
Label Cervena verkauft werden kann, dürfen die Hirsche nicht älter als drei Jahre
sein, was streng kontrolliert wird. War ein Tier mal krank und ist wieder gesund,
kann es nicht mehr unter dem Label Cervena in den Handel kommen. Die Tiere
werden nur in zertifizierten Betrieben verarbeitet, die regelmäßig von
unabhängigen Kontrolleuren überprüft werden. Der Verzicht auf den Einsatz von
Hormonen und weiteren Zusätzen ist selbstverständlich, ebenso wie die Aufzucht
auf der freien Weide.

Ist der Transport von neuseeländischem Hirschfleisch nicht eine große
Umweltsünde, apropos CO² Fußabdruck?

Nein. Hirschfleisch aus Neuseeland hat zwar einen weiten Weg zurückgelegt, bis es
in Deutschland ankommt, doch der Transport mindert weder die Qualität des
Fleisches noch ist er eine Umweltsünde. Der Transport erfolgt auf dem CO2-armen
Seeweg, das bedeutet, das Fleisch reist klimafreundlich und hat unter Umständen
sogar eine bessere Klimabilanz als heimisches Fleisch, da nur drei Prozent des
gesamten CO₂-Ausstoßes auf den Transport entfallen. Außerdem reift es während
des Schifftransports, hat also ideale Qualität, wenn es in Deutschland ankommt.

Ist es nicht unnatürlich, Wild in Gattern zu halten?

Neuseeland bietet den Tieren viel Platz und Freiraum auf großen Arealen. Die
Domestizierung der Hirsche in Neuseeland begann vor gut 40 Jahren, seitdem
wachsen die Tiere auf den Farmen auf, trinken das Wasser der Flüsse und Seen,
fressen das Gras der Weiden und atmen die frische Luft. Weil gestresste Tiere kein
gutes Fleisch liefern, werden Hirsche in Neuseeland so naturnah wie möglich
gehalten. So wird garantiert, dass die Tiere zartes und mildes Fleisch von konstant
hoher Qualität liefern. Außerdem wird der Zustand der Herden regelmäßig
kontrolliert, sodass sich bei einer Krankheit oder einem Unfall schnell um die Tiere
gekümmert werden kann.

Ist der strenge Geschmack von Hirschfleisch ein Qualitätsmerkmal?

Einige Menschen schätzen einen starken Wildgeschmack, die meisten Verbraucher
mögen ihn aber nicht. Der sogenannte Haut Gout kann daher rühren, dass das Tier
alt war oder nicht schnell genug ausgenommen und verarbeitet wurde. Im
schlimmsten Falle ist er ein Hinweis darauf, dass das Tier krank war. Schnell und
hygienisch verarbeitetes Fleisch von jungen Tieren zwischen 12 und 18 Monaten
riecht überall auf der Welt mild, ist zart und hat einen vollen, leicht süßlichen
Fleischgeschmack – aromatisch und würzig, aber ohne störende Penetranz. Da wir
in Neuseeland all unsere Tiere in diesem Alter verarbeiten, können wir konstant
hohe Fleischqualität garantieren.

Schmeckt der neuseeländische Hirsch so mild, weil er eben nicht durch unsere
Mischwälder streunt und somit Terroirgeschmack entwickelt?

Richtig ist, dass das, was die Tiere fressen, den Geschmack des Fleisches
beeinflusst. Aber das Futter hat nur einen ganz geringen Anteil am finalen
Fleischgeschmack, viele andere Faktoren haben weitaus größeren Anteil daran: das
Alter und das Geschlecht, die Jahreszeit, möglicher Stress und der Umgang mit den
Tieren. Die traditionelle Jagdsaison ist im Herbst, wenn die Männchen um die
Weibchen buhlen. Während dieser Zeit ist der Testosteronspiegel der männlichen
Tiere sehr hoch und sie sind extrem gestresst, was sich negativ auf Konsistenz und
Geschmack des Fleisches auswirkt. In Neuseeland werden Hirsche während der
Paarungszeit in Ruhe gelassen. Außerdem kann Wild, das nach der Schlachtung
nicht fachgerecht weiterverarbeitet wird, einen stärkeren Geschmack entwickeln.
In Neuseeland erfolgt die Verarbeitung der Tiere unter hohen hygienischen
Standards und streng nach EU-Norm, das Fleisch wird direkt nach der Verarbeitung
steril verpackt. Das ist einer der Gründe, warum sich Neuseelandhirsch durch einen
unverfälschten Geschmack auszeichnet.

Warum soll ich Hirsch vom anderen Ende der Welt kaufen, wenn wir hier mehr
als genug haben?

Dass Rotwild in Europa zahlreich vorkommt, ist richtig. Schaut man aber einmal die
Handelsbilanz an, wird der Nachfrageüberhang schnell klar: Der Gesamtverbrauch
von Hirschfleisch in Deutschland liegt bei ungefähr 30.000 Tonnen jährlich. Er kann
durch heimisches Wild nicht gedeckt werden, weshalb 10.000 Tonnen Hirschfleisch
aus anderen europäischen Ländern und weitere 10.000 Tonnen aus Neuseeland
importiert werden. Das ist auch der Grund dafür, dass Deutschland der
Hauptabnehmer von neuseeländischem Hirschfleisch ist; insgesamt exportiert
Neuseeland in rund 50 Länder.

Bekommen die Hirsche Zusatzfutter?

Die Tiere fressen frisches Gras von den Weiden, auf denen sie leben. Lediglich in
kargen Wintern werden sie mit natürlichem Zusatzfutter wie Heu versorgt. Einige
Farmer bauen auch extra Gemüse an, das in der kalten Jahreszeit verfüttert wird;
so fressen Hirsche beispielsweise besonders gerne Grünkohl oder Rüben.

Ist es wahr, dass Wild in Neuseeland vom Hubschrauber aus gejagt und
geschossen wird?

Nein, die Tiere werden nicht vom Hubschrauber aus geschossen. Die Legende hält
sich hartnäckig, aber diese Methode würde bei den Hirschen viel zu viel Stress
verursachen. Außerdem wären die Kosten enorm. Eine Jagdsituation, bei der die
Tiere panisch werden, gibt es gar nicht. Vielmehr wird stark darauf geachtet, dass
sie behutsam, auf kurzem Wege und so schonend wie möglich in die
Verarbeitungsbetriebe gebracht werden. Durch eine Ausschüttung von Adrenalin in
den letzten Minuten würde das Fleisch zäh werden, was wir natürlich nicht
möchten.

Neuseelandhirsch kommt immer nur gefroren zu uns, oder?

Nein, neuseeländisches Hirschfleisch ist in Deutschland auch gekühlt erhältlich, und
die Qualität unterscheidet sich beträchtlich von TK-Ware. Wie Rindfleisch aus
Brasilien und den USA kann auch Neuseelandhirsch für eine relativ lange Zeit im
Vakuum verpackt und gelagert werden – bis zu 14 Wochen bei null Grad.
Neuseelandhirsch wird ganzjährig nach Deutschland exportiert. Da das meiste
Hirschfleisch aber im Herbst und Winter gegessen wird, wird eine relativ große
Menge für den Verkauf während der Wildsaison eingefroren. Steigt die Nachfrage
nach gekühltem Fleisch, steigt natürlich auch das Angebot bei den Händlern.

Vielen Dank für das Gespräch!

Wer jetzt neugierig geworden ist, schau hier:

www.neuseelandhirsch.de
www.cervena.com

Und hier noch die Adresse vom Restaurant:

Ristorante Carmelo Greco
Ziegelhüttenweg 1-3
60598 Frankfurt
Tel.: +49 (69) 606 089 67
info@carmelo-greco.de
www.Carmelo Greco.de

Handkäs Carpaccio mit Musik

Bester Handkäs‘ gesucht

Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich Fan wurde, doch umso mehr propagiere ich die Leidenschaft für Handkäs‘ und es freut mich sehr, dass der bekannte Koch Mirko Reh ein ebenso vehementer Fan ist. Jetzt veranstaltet er ein Handkäs Festival in Frankfurt und sucht das beste Handkäs‘ Rezept.

Kennt ihr mein Handkäs-Test für Wiesbaden, den ich hier im Blog veröffentlicht habe? Damals habe ich so einige Handkäs-Gerichte in der hessischen Landeshauptstadt bestellt und verzehrt und nicht alle sind in meine Top 10 Liste geraten und seither kann ich sagen: Ich kenn mich aus mit diesem hessischen Nationalgericht. Hier geht’s zur Restaurant-Liste.

Mein eigenes Lieblings-Rezept für Handkäs‘ findest Du hier. Das Handkäs‘ Carpaccio mit Rote Beete und dazu eine feine Musik… ein leicher, kalorienarmer Snack auch an heißen Tagen.

Jetzt geht Mirko Reh auf die Suche nach dem besten Handkäs‘ Rezept, da muss ich nicht lange überlegen, denn meines ist mir immer noch das liebste. Im Text findest Du alles Weitere zur Teilnahme – lies hier:

 

Mirko Reeh

Mirko Reeh

Frankfurt hat ein neues Festival

Das Handkäs‘ Festival ist Herzensangelegenheit von Hessenkoch und Handkäs‘ Botschafter Mirko Reeh, der auf rege Teilnahme setzt. Alle können mitmachen: Restaurant-Chefs und Bäcker, Foodblogger, Hausfrauen und Handkäs‘-Verrückte aus aller Welt. Ab sofort können Rezepte mit Handkäs‘ bei Mirko eingereicht werden. Erlaubt ist, was gefällt … und schmeckt. Alle Rezepte müssen bis spätestens 20. September vorliegen. Nach sorgfältiger Prüfung werden die hitverdächtigen Siegerrezepte ausgewählt.

End-Ausscheidung in Mainhatten

Wer mit zu den besten Rezeptgebern gehört, wird zu einer von zwei End-Ausscheidungen in Mirkos Kochschule nach Frankfurt-Bornheim eingeladen. Dort präsentieren jeweils drei Favoriten ihre kulinarischen Kreationen live vor rund 40 Gästen.  Das große Finale mit Siegerehrung findet am 23. Oktober 2018 statt. Die beiden voran gehenden Entscheidungen sind für den 1. und für den 16. Oktober angesetzt. Karten für alle drei Veranstaltungen – natürlich mit kulinarischem Rahmenprogramm –  gibt’s unter www.mirko-reeh.com, dort unter „Kochkurse“. Die Moderation liegt in den Händen von Travestie-Star Olga Orange. Damit ist sichergestellt, dass nicht nur die Kaumuskeln sondern auch die Lachmuskeln zum Einsatz kommen werden.

Handkäse Carpaccio mit Rote Beete und Apfel

Handkäse Carpaccio

Ein neues Handkäs‘ Brevier

Im Rahmen des Handkäs‘ Festivals werden die kreativsten Rezepte rund um den Handkäs‘ zusammen getragen und nach Festival-Ende in einem kleinen, rund 60 seitigen  Handkäs‘ Brevier veröffentlicht. Das Booklet in Postkarten-Größe zeigt den Festival-Sieger auf dem Cover und ist anschließend käuflich zu erwerben – überall, wo es Bücher gibt. Der Sieger darf sich über 100 Frei-Exemplare freuen und steigt in den Frankfurter Handkäs‘ Olymp auf.

Mirko Reeh, der schon seit längerer Zeit von der Ausrichtung eines Handkäs‘ Festivals träumte, schwebt jetzt im siebten Handkäs‘-Himmel. Er sagt: „Es gibt so viele wunderbare Produkte bei uns in Hessen. Aber in den Handkäs‘ hab ich mich verliebt“. Und wie ihm scheint es vielen Menschen zu gehen, denn seine Buchreihe „Handkäse Deluxe“ ist ein echter Renner – nicht nur im Handkäs‘ Land Hessen, wo die Käse-Spezialität noch liebevoll in kleinen Betrieben mit der Hand geformt wird.

Rezepte können per E-Mail unter kochwelt@mirko-reeh.com oder per Post unter Kochschule Mirko Reeh, Wiesenstraße 33, 60385 Frankfurt am Main eingereicht werden. Bitte bis spätestens 20. September

Karten für die drei Veranstaltungen sind für EUR 79,- über die Website www.mirko-reeh.com – dort unter Kochkurse – zu bestellen

Gesunde Zutaten

Wo kaufst Du Lebensmittel?

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude, Bewegung und Happiness at all)

Beim Bauern oder Amazon? Wo kaufst Du die guten Sachen? Es gibt inzwischen so viele Einkaufsmöglichkeiten und oft weiß man nicht, was besser oder schlechter ist. Ich hab mir also zum Einkaufen in Wiesbaden mal so meine Gedanken gemacht.

Gutes Essen und gute Lebensmittel gehören für mich zum guten Leben dazu. Das kann Selbstgekochtes, Fastfood oder Fine Dining sein, doch das Wichtigste sind die guten Zutaten. Meine ganz persönlichen Einkaufstipps für Wiesbaden und Umgebung gibt’s nun hier in der Liste, die regelmäßig aktualisiert wird.

(1. Aktualisierung am 14. August 2018)

Fleisch

  • Metzgerei Brauer in Wiesbaden (Nordenstadt oder Delkenheim)
  • Metzgerei in der Domäne Mechthildshausen
  • Frischeparadies Frankfurt
  • Metro Mainz-Kastel
  • Jaddy´s Fleischwaren, Friedrichstraße 29, 65185Wiesbaden

Wildfleisch

In der Gastronomie gelten wieder andere Regeln für Lebensmittel-Einkauf, denn da wird eine große Menge gleichbleibender Qualität benötigt… das merke ich auch, wenn wir für viele Gäste ein Dinner-Event plane. Da hilft die Auswahl vom Frischeparadies!

Gewürze

Brot

Käse

Gemüse

Fisch

  • Fischabteilung der METRO
  • Frischeparadies in Frankfurt
  • Deniz Wiesbaden
  • Günay Fisch in Wiesbaden-Stadtmitte

Italienisches

CELPRO ist ein Einzelhändler für italienische Feinkost mit grandioser Frischetheke im Wiesbadener Industriegebiet: Parmiggiano, Salami, Mozzarella… mio dio. Das Angebot ist ein Traum – fast wir ein Urlaub in Italien!

Türkisches

Die besten Lammkotletts gibt’s einfach beim türkischen Metzger. Mein Tipp ist der kleine Supermarkt hinter Alnatura, Alte Schmelze in Wiesbaden. Total netter Service und immer sehr frische und gute Fleischwaren. Oder in der Wellritzstraße, Stadtmitte Wiesbaden.

Süßes
  • L’Art Sucre . Patisserie & Café . Am Römertor in Wiesbaden
  • Xocoatl – feine Schokoloade, Grabenstraße 24. 65183 Wiesbaden
  • Café BLUM, Wilhelmstraße 60, Wiesbaden
 Gin und Hochprozentiges

Ansonsten plädiere ich für den Direktkauf beim Winzer, denn der Rheingau, Rheinhessen und die Pfalz sind nicht weit, da macht es Spaß auch mal zum Winzer zu fahren, ein paar Kostproben zu nehmen und per Direktkauf das Lager auffüllen.

Marmelade & Senf

Der Klassiker: The princess revolution – Wiesbadener Senf-Manufaktur

Mein Tipp für die beste Zitronen- und Orangenmarmelade: Zitronentraum

Naturkosmetik

La Nature Kosmetik. Die haben (fast) alles, was auf dem Markt und verkaufen auch online. Sehr nett.

Bücher

Einer der vielen Wiesbadener Buchläden. Mein Lieblingsladen ist im Vorort Bierstadt. Bücher bei Amazon zu kaufen, das macht keinen Sinn für mich, denn über den örtlichen Buchhandel kostet es dasselbe – und ist IMMER am nächsten Tag da.

Nun bin ich gespannt – wo kaufst Du ein? Tipps per Email (baerbel(at)farbenfreundin.de) oder via Facebook sind sehr willkommen.

 

Weinflaschen von Darkhorse Wine

Was hat kalifornischer Wein mit meiner Gründung zu tun?

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Frauen gründen selten, sagt die Presse. Bei mir gibt’s Powerfrauen zu hauf und allesamt haben sie ihren Lebenstraum verwirklicht. Manchmal muss man einfach machen! Das dachte sich auch die Winzerin Beth Liston, als sie ihren Traum in die Tat umgesetzt hat.

Denn um ihrer Leidenschaft, dem kalifornischen Wein, nachgehen zu können, hat sie eine erfolgreiche Karriere in der Wirtschaft beendet – und diese Entscheidung nie bereut. Beth Liston, Kopf und Herz von Dark Horse Wine in Kalifornien, sucht ständig nach neuen Herausforderungen. Deshalb hat sie unermüdlich an einem besonderen Wein gearbeitet.

Dark Horse Wine aus Kalifornien

Bevor ich sie kennen lernte wusste ich nicht, dass amerikanische Weine auf Platz 3 der Weltproduktion stehen. Das sind imgrunde alles Weine aus Kalifornien, denn dort herrschen die besten klimatischen Bedingungen. Damals vor vielen Jahren ist mit den Einwanderern auch der Weinanbau nach Amerika gekommen und viele alte italienische oder französische Reben gedeihen besonders gut unter der kalifornischen Sonne. Die aromatischen Trauben von Dark Horse Wine zum Beispiel stammen aus dem San Joaquin und Sacramento Valley, dem südlichen und nördlichen Teil des kalifornischen Längstals.

Beth Liston. Powerfrau im Wein-Business

Eine so traditionsreiche Branche wie der Weinbau ist eine Männerdomäne. Doch Beth hat sich durchgesetzt und sie sticht mit ihrem Auftreten auch definitiv heraus: Modisch inspiriert vom Stil der 40er-, 50er- und 60er- Jahre und auffällig tätowiert. „Ich möchte die Menschen überraschen“, sagt die extrovertierte Liston, die in ihrer Freizeit am liebsten Oldtimer restauriert. „Deshalb ist es mir wichtig, dass meine Weine zwar typisch kalifornisch sind, aber trotzdem eine unerwartete Seite haben.“

Beth Liston - blonde and with tatoo

Beth Liston – Powerfrau aus Kalifornien mit ihrem Wein.

Sie interpretiert Traditionelles auf neue Art und Weise und wenn sie dann neben einem ihrer selbst restauriert Oldtimer steht, weiß man, was sie damit meint. Indem sie ihre Weine immer wieder neu denkt und aus den Trauben mit Hilfe verschiedener Fermentations- und Lagermethoden das Optimum herausholt, entstehen „unverschämt gute und trotzdem bezahlbare Weine“.

Einfach machen!

Den Wein einer Winzerin zu trinken, die sich durchgesetzt hat und die einfach ihr Ding macht, das gefällt mir. Einfach machen und loslegen – nur so geht es! Toll, wenn dabei noch guter Wein dabei rauskommt. Seit April diesen Jahres habe ich mich selbständig gemacht und lechze nach solchen Vorbildern.

Frauen, die ihr Ding machen, finde ich klasse! Für den Wein von Beth Liston muss ich gar nicht zu ihr nach Kalifornien reisen, denn die Weine sind auch in Deutschland erhältlich, nämlich Dark Horse Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Zinfandel und Merlot und ein toller Rosé.

Rosé

Rosé eisgekühlt. Ein Prosit auf alle Powerfrauen!

Weiß, rot oder rosé

Die kalifornischen Weißweine  haben ein kräftiges Aroma und ich muss sagen, das ist genau richtig für spicy food und Gegrilles. Den Chardonnay habe ich kürzlich zu einem indischen Dinner serviert und das passte perfekt, denn die kräftige Note geht super mit Essen, bei dem mit Gewürzaromen nicht gespart wird.

Der Dark Horse Merlot wurde bei der International Wine & Spirits Competition 2016 mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Der dunkelrote Wein vereint Kraft, Frucht und eine würzige Komplexität und bietet Noten von Kirsche, Pflaume und Röstaromen. Mit seinem intensiven Geschmack und weichem Abgang ist er ebenfalls der ideale Begleiter für gegrilltes Fleisch sowie kräftige Gemüsegerichte, Pilzrisotto oder gefüllte Aubergine.

Beth Listons neueste Kreation ist ein komplexer Rosé. Der trockene Wein hat Aromen von roten Früchten und eine feine Mineralität und harmoniert somit perfekt mit leichten Gerichten und Seafood an einem lauen Sommerabend oder einfach mal so – zu einem rosé-farbenen Sonnenuntergang mit viel Eis oder als Drink nach einem Rezept von Beth.

Dann proste ich dieser Powerfrau insgeheim zu und denke: #Einfachmachen. Oder auch: Do your thing! Also Frauen, los geht’s: Macht euer Ding und lebt euren Traum!

P.S. Apropos Gründen, meine ersten Gründer-Monate verliefen soweit erfolgreich: Beim Wettbewerb der Gründerplattform gab’s den ersten Platz und in der Lokalzeitung Wiesbadener Kurier ist am heutigen Samstag auch noch ein Bericht erschienen. So kann’s weitergehn.

Fotocredits: Philipp Rathmer (Beitragsbild)

 

Bücher Glücksorte

Buchtipps und Glücksorte

Im Herzen bin ich ein Vagabund und deshalb bin ich in jungen Jahren auch sehr viel umgezogen, immer mit der Frage: Wo lebt es sich wohl am besten? Diese Suche hat mich angetrieben und ich wollte  fühlen, wie sich woanders anfühlt zu leben. Ist’s im Norden schöner als im Süden oder ist die Großstadt besser als die Kleinstadt? Offensichtlich sind noch andere Menschen auf der Suche nach einem Glücksort, dort wo man sein Leben leben möchte. Deshalb habe ich dieses Buch gleich in einem Rutsch gelesen:

Gibt es den perfekten Platz zum Leben?
Eine weltweite Suche
von Susanne Haase

Die Autorin Susanne Haase und ihr Partner nehmen den Leser mit auf ihre Reise durch die Welt auf der Suche nach dem perfekten Platz im Leben. Dabei wird nichts geschönt, auch bei den manchmal auftauchenden Schwierigkeiten als Paar unterwegs zu sein. Am Ende findet das Paar dann auch seine Lieblingsorte. Genau, in der Mehrzahl. Warum auch sollte man sich denn auf eines begrenzen?

Bei mir war das anders, denn ich spürte irgendwann, dass es egal ist wo man lebt (zumindest in der freien westlichen Welt). Glücklich kann man überall sein! Denn auch wenn man am schönsten Ort der Welt lebt, macht es keinen Spaß, wenn man sich einsam oder traurig fühltt ist. Die äußeren Bedingungen sind nicht entscheidend, sondern eher die innere Haltung. Dazu gibt es auch wieder einige Bücher, die ich in diesem Beitrag schon einmal aufgelistet habe. Glücksbücher – ja, manchmal braucht es eine Anleitun, die sollten in keinem Bücherregal fehlen!

Wo sind Deine Glückorte?

Andererseits, manchmal macht auch das Äußere dann das Innere glücklich. Ja, es gibt schon Glücksorte und Plätze, die einem sofort ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Da ist der Hügel, auf dem der Sonnenuntergang besonders schön anzusehen ist oder das Seeufer, das romantische Gefühle hervorruft und die Insel, auf der das Wetter einfach immer toll ist und man sich leicht und erotisch fühlt.

Für mich war lange Rom ein Glücksort. Dann habe ich es irgendwie übertrieben, war zu oft dort und dann war das Wetter auch mal nicht so gut und seitdem ist es nicht mehr ganz so mein Glücksort.

Was macht also einen Glücksort aus? Es ist ein unbestimmtes Gefühl von Wohlbefinden, dazu schöne Erinnerungen und ein stimmiges Ganzes. In Wiesbaden gehört definitiv das Opelbad zu meinen Glücksorten (aber nur, wenn’s leer ist). Mehr Glücksorte für die Region Rhein-Main sind in diesem Buch aufgelistet:

Glücksorte in Rhein-Main
Fahr hin und werd glücklich
von S. Dereser/C. Göttert

Für Rhein-Main haben sich Christine Göttert und Susanne Dereser auf die Suche gemacht und der Radius ist groß: Von der Kleinmarkthalle in Frankfurt am Main bis hin zur Loreley am Rhein und immer mit einer kurzen Beschreibung und einem Fotos. Wie das Café Maldaner in Wiesbaden auf die Liste der Glücksorte gekommen ist? Keine Ahnung, meins ist der Laden ja nicht, denn schon beim Anblick der Schaufensterpuppe im Omakostüm stellen sich mir die Nackenhaare. Vielleicht sollte ich eine eigene Liste der Glücksorte für Wiesbaden aufstellen? Oh ja, das wir einer meiner nächsten Beiträge, wobei – im Blog habe ich ja schon viele erwähnt.

Buchreihe mit Glücksorten

Jeder hat ja so seine eigenen Vorstellungen von einem Glücksort. Nun hat der Droste Verlag eine Reihe herausgebracht, in dem Glückorte aus bestimmten Regionen vorgestellt werden. Es gibt schon viele Glückorte und neben Deutschland (Sylt, München u.a.) gibt es auch eine Ausgabe zu Mallorca. Oh ja, auf dieser wundervollen Insel gibt es einige Glücksorte! Demnächst wird es auch ein eigenes Buch zu Rheinhessen geben, denn eine befreundete Bloggerin ist jetzt dabei, die Glücksorte in Rheinhessen aufzulisten und da bin ich mal sehr gespannt.

Weiterhin einen schönen Sommer und viel Glück wünsche ich!

 

 

Weinflasche Rose von III Freunde mit 2 gefüllten Gläsern

Wein aus Rheinhessen und anderswo

Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.

Auf der #Bigbottleparty in Mainz hatte ich schon neue Winzer und Weine entdeckt. Doch es geht weiter, denn gerade eine Woche später, wieder in Mainz, gibt’s weitere Entdeckungen in Sachen Wein und wieder ist Rheinhessen dabei.

Ja, man könnte mich auch #weinverliebt nennen, doch so heißt schon die Messe vom Online-Weinhändler Vicampo, einem Start-Up aus Mainz. Inzwischen ist daraus ein namhafter Weinlieferant geworden und in Wiesbaden gibt es sogar einen kleinen Weinladen #offline.

Die Wein-Messe #weinverliebt

Die Wein-Messe #weinverliebt tingelt nun durch die Republik, damit man auch mal probieren und mit den Winzen fachsimpeln kann, denn neben Verkostungsmöglichkeiten am Stand sind auch viele Winzer persönlich da. Wirklich klasse, wer sich dort alles präsentiert.

Auch der feine Menger-Krug Sekt aus dem Wiesbadener Sekthaus Henkel ist mit einem Stand vertreten und ich darf auch den Sekt vor der Dosage probieren. Menger-Krug ist wirklich sehr fein, da lass ich schon mal Champagner für stehen.

Auch feine kalifornischen Weine werden präsentiert und da ich tags zuvor beim Bad Indian Event mit feinem indischen Essen war: Dieser kalifornische Wein passt perfekt zu spicy food. Auch deftiges Essen bei Grill-Events vertragen einen kräftigen Wein als Begleitung. Und bei den kalifornischen Weinen kann man wirklich sagen: Wine with Power!

Das nur so am Rande, ich bin ja eh Fan dieser kräftigen, sonnenverwöhnten Weine – nicht erst seitdem ich in London bei dem Launch des Rosé von Darkhorsewine mit dabei war. Habt ihr demnächst eine BBQ, dann serviert kräftigen Wein aus Kalifornien. Perfect Match!

Weine wohin das Auge schaut: #Weinverliebt

Es waren so viele Winzer auf der Weinmesse, die konnte ich alle gar nicht ausprobieren. Doch ich machte noch einen Schlenker in die letzte Standreihe und siehe da, der führte mich zu kleinen, familiengeführten Weingütern aus Rheinhessen und bin begeistert.

Geradlinig und straight: KRÄMER

Zunächst die Weine von KRÄMER. Ein junger Winzer, der das elterliche Weingut mit neuer Gradlinigkeit auf Spur bringt. Der säurearme Riesling hat es mir angetan und ich bin begeistert, wie viel Potential in Rheinhessen auf den Weinliebhaber wartet. Sehr ambitioniert!

Rheinhessen modern: HAUCK

Ein paar Tische weiter entdeckte ich eine junge Winzerin vom Weingut HAUCK, die ebenfalls das elterliche Weingut von verschnörkelten Etiketten befreit und ganz wunderbaren Wein produziert. Das Weingut Hauck ist eines der Weinigen, das auch die Rebsorte Auxerrois anbaut – diesen Tipp muss ich doch gleich an die Bloggerin Julia von German Abendbrot weitergeben, denn sie liebt diese Rebsorte. Mir ist sie meist zu kräftig, deshalb probiere ich den Grauburgunder und bin hin und weg. Ziemlich schnell habe ich dann auch die Bestellformulare ausgefüllt und jetzt habe ich wieder ordentlich Weißwein für laue Sommerarbende eingelagert. Demnächst fahre ich dann auch mal rüber, auf die „ebsch Seit“ und besuche in Rheinhessen ein paar Weingüter, freu mich schon!

Weinflasche Rose mit 2 Gläsern

Wein mit Promi-Faktor: Drei Freunde

Gerade kommt die Info rein: Drei Freunde – ein Wein aus Rheinhessen. Mit dabei, der Filmstar Matthias Schweighöfer und Joko Winterscheidt, soso… ich sag’s ja. Rheinhessen! Diesen Wein musste ich gleich mal ausprobieren und naja, zugegeben, süffig. Angenehm unprätentiös und wirklich ein schöner Grauburgunder.

Ebenso gibt es einen Rosé. Oh ja – der rosafarbene Wein ist gerade en vogue, siehe auch hier. Bislang hatte ich französischen und kalifornischen probiert. Der deutsche Rosé wird oft süß angeboten (weil ein Frauen-Wein? Ich hab keine Ahnung warum, mir ist das meist zu lieblich).

Unkompliziert und süffig – perfekt für Sommerabende

Das Label stylish und ohne Schnörkel, beim Weißwein in Grautönen, beim Rosé lachsfarben. Schraubverschluss, eh klar, denn das mit dem Kork ist out, oder? Ansonsten… da muss ich jetzt nochmal drüber nachdenken… (gluck…gluck…). Der Wein ist gefällig und für einen Rosé wirklich trocken. Das ist genau richtig für mich und deshalb werde ich gerade bei Gästen diesen Wein öfters anbieten. Wenn unterschiedliche Menschen am Tisch sitzen, dann mag ich gerne einen unkomplizierten Wein anbieten. Da passt dieser Rosé von III Freunde aus Rheinhessen wirklich sehr gut und da er auch beim Supermarkt im Regal steht, ist die Verfügbarkeit gesichert. Auch der Weiße aus der Serie ist trocken und schlicht gut.

Sommerabende mit Freunden

Kürzlich habe ich im Interview gelesen, man solle 24 Flaschen Wein im Keller haben, für den Fall, dass Freunde zu Gast sind…. na klar, doch dann mag ich keine speziellen Weine serviereren, denn nicht alle mögen meinen Weingeschmack. Deshalb finde ich den kalifornischen Rosé von Dark Horse Wine derzeit einfach klasse. Ein unkomplizierter Wein, der prima zu heißen Sommerabenden passt: Zum Grillen, zum Vollmond, zum Film… ein Wein für viele Gelegenheiten. Prosit!

Darkhorsewine Rose im Weinkühler

 

Graffiti mit Zunge raus

Irgendwas mit Werbung

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude – Happiness at all.)

„Das Internet macht gerade einfach keinen Spaß mehr“, sagte kürzlich jemand zu mir. Hat er recht damit? DSGVO und Angst vor Abmahnungen lähmen.

Und nun, Frau Dr. Katharina Barley?

Aktuell muss man zig Cookie- und Datenschutz-Abfragen akzeptieren, bevor man endlich auf die gewünschte Internetseite weitergeleitet wird und das Ganze meist mehrmals hintereinander, weil – nur so funktioniert das Internet, dass man nämlich fast grenzenlos Zugang zu Informationen hat.

Schon die DSGVO hat uns alle irre gemacht und die deutsche Wirtschaft mindestens genauso geschädigt, wie so ein WM-Spiel, das bereits um 16 Uhr beginnt – das steht irgenwie so in etwa bei n-tv. Sei’s drum. Ich finde jedenweils, die teilweise völlig überflüssigen Cookie-Meldungen das Drumherum stören und als ob das noch nicht genügt, sind nun auch die Blogger dran. Es geht um Empfehlungsmarketing, denn das ist ja wie Werbung. Hier die Geschichte von Vreni Frost und dem fatalen Urteil (Link).

Abmahnungen sind ein Geschäftsmodell, mit dem sich offensichtlich ganz gut verdienen lässt – das sagt auch Frau Dr. Katharina Barley, vom BMJV, und Zitat: „Mit Verunsicherung verdienen Leute Geld.“ Der Wahnsinn läuft einfach weiter und jeder ist nur froh, wenn er selbst nicht betroffen ist. Die Welt mit dem Internet ist komplizierter geworden und Werbung ist eben nicht mehr nur eine Anzeige oder ein Plakat an der Litfasssäule. Neue Richtlinien sind notwendig.

Doch mit „Neuland“ sind wir hier bekanntlich etwas langsamer. Egal ob „Neuland“ Digitalisierung oder Flughafen BER – die Politik hat’s schon schwer! Woanders hat man reagiert als das mit der DSGVO aktuell wurde und andere Staaten haben schützend die Hand über den Mittelstand und kleine Unternehmen gehalten. Auch beim Urheber-Recht – wo ich auch eine klare Meinung zu habe (siehe hier) – hat zum Beispiel die USA die Regel des „fair use“ eingeführt, um den Abmahnern einen Riegel vorzuschieben.

Allein in Berlin fast 200 Abmahnverfahren

In Deutschland geht der Wahnsinn mit einer neuen Zielgruppe weiter: Den Bloggern (Link). Blogger betreiben Empfehlungsmarketing und das ist Werbung, Punkt. Nein, die Stars und Sternchen sind nicht die Bösen, die Fußballer, die TV-Stars und Co. dürfen weiterhin Markenbotschafter sein und zeigen, dass sie gerne nach xy fliegen, mit einer abc-Uhr am Arm die Uhrzeit checken und mit diesen und jenen Klamotten eingekleidet zum Date gehen. Dann ist das okay, weil…?! Naja, ausgenommen die Fußballerfrauen, denn siehe dieser Artikel (hier) über Cathy Hummels, denn sie lässt wohl gerade die Rechtsgeschichte neu schreiben. Danke dafür!

Kurzum, mit den neuen Medien ist halt die Art der Kommunikation neu und ich frage, vielleicht muss man damit einfach leben? Früher war Werbung eine Anzeige und heute ist’s eben digital. Mal ganz ehrlich, wenn ich morgens mit meinem schönen Sommerkleid vor die Türe gehe, ist das auch schon Werbung – nämlich für schöne Sommerkleider. Nicht wahr, Herr Nachbar!? Alles ist irgendwie Werbung und Empfehlung. Wo will man denn da anfangen?

Ich bin jetzt Influencer

Die Blogger und sogenannten Influencer haben jetzt jedenfalls ein Problem. Ich hatte mich selbst zwar nie zu der Gruppe gezählt, doch als ich jetzt auf einem Blogger-Event bei der Fashionweek in Berlin war, hat man mir noch einmal eindrücklich erklärt, dass ich das nicht ignorieren dürfe. Nun gut. Ich bin jetzt also Influencer, yeahyeah!

Ich mache Werbung für mehr Happiness, für Genuss und Lebensfreude, für schöne Dinge und gutes Essen, für Yoga und Bewegung und mal ein Buch oder Filmtipp und so weiter.

Das mit dem Bloggen macht irgendwie auch keinen Spaß mehr, dachte ich kurz. Doch so weit lasse ich es nicht kommen. Damit ihr also weiterhin meine Beiträge lesen könnt, habe ich mich dazu entschlossen, einen kurzen, knappen Passus vornewegzustellen:

Werbung unentgeltlich.
Für Genuss & Lebensfreude. Für mehr Bewegung. Für Happiness at all.

Die Idee kam mir, als ich die Kennzeichnung bei Lisa vom Blog Mein Feenstaub gesehen habe. Weil, die Rechtsprechung sagt, dass ALLES gekennzeichnet werden muss, was verlinkt ist. Egal ob Geld geflossen ist oder nicht. Auch in den sozialen Medien. In Zukunft ist also ALLES von mir Werbung:

  • Meine Tipps für mehr Bewegung – klar. Werbung, weil es könnte sich ja jemand dazu entschließen, mehr Sport zu machen.
  • Meine Tipps für Wein – klar, auch wenn ich daran nichts verdiene und nie verdient habe – es könnte sich ja jemand dazu entschließen, den gleichen Wein trinken zu wollen.
  • Meine Tipps für schöne Reisen. Nach Kalifornien, die Westküste, Sardinien, Sizilien…. – Werbung, basta. Nein, Bezahlung erhalte ich weiterhin keine, seufz (mein Konto würde sich freuen), sondern es könnte sich ja jemand angesprochen fühlen und daraufhin eine Reise buchen, also ist es Werbung.

Meine Tipps für einfaches Kochen und gutes Leben. #easyliving – alles Werbung!

Dauer-Werbesendung

Lange Rede, ich bin jetzt auch eine Dauer-Werbesendung. Solange, bis ein deutsches Gericht entscheidet, wann genau etwas werblich ist und wann nicht. Als ob wir das nicht selbst am Besten entscheiden könnten. Weil hey, Vorbilder und den Nachahmer-Effekt gibt es schon immer. Auch ein Kinderbuch oder Märchen kann Spuren von Werbung enthalten, denn es wird Gut und Böse erkärt und damit Werbung für ein ganz bestimmtes Weltbild gemacht.

Dir geht das zu weit? Naja, ich werde meinen nächsten Bericht über einen Restaurantbesuch oder eine tolle Reise mit „Werbung“ kennzeichnen, auch wenn es einfach nur ein Tipp ist. Für mich ist eine Verlinkung, aus Nettigkeit, keine Werbung. Für die Gerichte aber schon, denn jeder Link zu einer Marke könnte ja zum Kauf führen. Oh ja, das „Neuland“ Online-Shopping.

Komisch, das die Rechtssprechung so dehnbar ist, denn VW finanzierte kürzlich den Beileger bei FUNKE-Medien. Nein, das ist aber keine Werbung, sondern „redaktionell“. Hm, hahaah, oder wie seht ihr das?

 

Surfer San Diego

Gastbeitrag: Die Westküste der USA

Als Blogger lerne ich digital immer wieder interessante Menschen kennen und als ich kürzlich bei Blog your thing an einem Tutorial teilnahm, kam ich mit Lea ins Gespräch. Sie schreibt auf ihrem wunderschönen Blog Lea Löwenstark und lebt derzeit in USA. Nun lässt Lea uns an ihrer Reise an die amerikanische Westküste und Kalifornien teilhaben:

Highway bridge USA

Die amerikanische Westküste in 7 Tagen

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wenn man im Internet nach Bildern der Westküste sucht, kommen oft atemberaubende Motive von dem Grand Canyon, unendlichen Stränden oder auch großen Autobahnen, die sich in mitten von einer Steinwüste befinden. Doch ist das wirklich so? Da ich mich zurzeit in den USA für eine längere Zeit befinde, wollte ich es selbst herausfinden und bin sieben Tage lang an der amerikanischen Westküste entlang gereist. Hier kommen meine Eindrücke und Tipps, für einen unvergesslichen Urlaub!

Los Angeles: Zwischen Strand und Hollywood

Den Anfang macht Los Angeles, Kalifornien. Nach dem mein Flieger von New York pünktlich am LAX Airport gelandet war und ich mein Gepäck zusammen hatte, ging es f