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Mode an der Ringkirche: G. Ziss

„Von der Idee zum fertigen Kleid“ – so heißt die Ausstellung mit Vernissage am 23.11. bei der Skizzen, Fotos und Modellen der Maßschneiderin Galathea Ziss im Stadtarchiv Wiesbaden gezeigt werden. Gut, dass ich die Modedesignerin im letzten Sommer bereits interviewt habe, lies hier:

Galatea Ziss, Wiesbaden

 

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin Maßschneidermeisterin und Modedesignerin und führe ein Atelier am Kaiser-Friedrich-Ring 8, gegenüber der Ringkirche inmitten von Wiesbaden. Dort präsentiere ich meine eigenen Kollektionen für Individualistinnen.

Die einzelnen Modelle der Kollektionen werden auf Bestellung und nach individuellem Maß in der angeschlossenen Werkstatt handwerklich gefertigt. Das Atelier ist also eine Verbindung aus Handwerk und Gestaltung, ganz im Sinne der Bauhaustradition. Außerdem biete ich individuelle Maßanfertigungen an.

Mir sind generell Nachhaltigkeit, Qualität, Genuss, Diversität und Individualität wichtig und ich möchte mit meiner Arbeit zu einem größeren Bewusstsein für diese Aspekte beitragen.

Meine Kollektionen (klick zur Website) sind deshalb immer sehr tragbar und hochwertig verarbeitet, die Modelle sollen rund um die Uhr funktionieren. Es sind eigentlich zeitgemäße Interpretationen von Klassikern.

Wie kammst Du dazu und seit wann?

Nach dem Abitur und einigen Praktika in der Branche habe ich eine ganz klassische dreijährige Lehre zur Maßschneiderin absolviert und anschließend einige Jahre im In- und Ausland für verschiedene Maßschneiderinnen und Designerinnen als Schneiderin gearbeitet.

Während dieser Zeit habe ich hautnah die Schattenseiten der Modebranche kennengelernt, die auf Ausbeutung von Mensch und Umwelt aufbaut. Bewusst entschied ich mich dagegen, diesen Wahnsinn mit meiner Arbeitskraft weiter zu fördern.

 

Seit 2015 gibt’s das Atelier

Nachdem ich dann noch eine zweijährige Weiterbildung zur Modedesignerin und Maßschneidermeisterin an der Deutschen Meisterschule für Mode in München rangehängt hatte, bin ich zurück nach Wiesbaden gekommen, um mich hier mit einem eigenen Atelier selbstständig zu machen und so eine faire und regionale Alternative zu Wegwerfmentalität und modischem Einheitsbrei zu bieten. Mein „Atelier für Bekleidung“ gibt es mittlerweile seit 2015.

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Da fällt mir sofort ein Zitat von Walter Gropius ein: „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ und so siehts auch bei mir zuhause und in meinem Kleiderschrank aus.

In meinen Kollektionen verwende ich aber viele ruhige Farben wie Schwarz, Weiß, Grau, Dunkelblau und Bordeaux als Basisfarben und dazu leuchtende Farben als Kontrast.

Die aktuelle Frühjahr-Sommer Kollektion „Gruß aus Wiesbaden“ ist eher pastellig gehalten. Ich habe in dieser Kollektion eigene Stoffprints mit dadaistischen Collagen verwendet, die sind recht auffällig.

 

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Ich interessiere mich für Kunst und Kultur und besuche die einschlägigen Veranstaltungen, das finde ich gleichzeitig inspirierend und entspannend. Dabei unterscheide ich auch nicht zwischen Hoch-, Pop- und Subkultur, sondern bin neugierig. Sehr gerne gehe ich z.B. in die Oper oder zu einem klassichen Konzert im Kloster Eberbach, liebe es aber genauso, mir ein feministisches Rapkonzert im Ex-Gefängnis Klapperfeld in Frankfurt anzuschauen.

Ansonsten gehe ich gern ins Programmkino oder in Ausstellungen, oft verbunden mit einer kleinen Städtereise und freue mich auf die Documenta in Kassel diesen Sommer. Vor Kurzem habe ich das Brotbacken entdeckt, sehr entspannend und super lecker!

Brotbacken. Ist das dann auch Dein happyfood? Oder gibt es ein Lieblinggericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Gutes Essen finde ich sehr wichtig, deshalb wird bei uns jeden Tag ausführlich gekocht und gegessen, häufig gemeinsam mit Familie und Freunden an einer langen Tafel. Zu ganz besonderen Anlässen gönne ich mir Austern, die liebe ich!

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Galatea!

Ausstellung:
Am 23.11. findet die Vernissage der Ausstellung im Rahmen des Archivfests ab 19:00 statt, übrigens bei freiem Eintritt. Die Ausstellung kann bis zum 13.12. immer montags bis freitags von 08:00 – 12:00 besichtigt werden, bzw. mittwochs von 08:00 – 18:00. Das Stadtarchiv Wiesbaden befindet sich Im Rad 42, 65197 Wiesbaden. Entdecke unsere schöne Landeshauptstadt aus einer neuen Perspektive auf meinen Modellen!

Kontakt:
Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung
Kaiser-Friedrich-Ring 8, 65185 Wiesbaden
Telefon: 0611 51050770
www.galatea-ziss.de

 

Franziska Restaurant

Fine Dining nur mit Reservierung

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Wenn der Ober Dich schon beim Reinkommen kopfschüttelnd empfängt, dann bedeutet das meist, dass Du keine Chance auf einen Tisch hast. Er ahnt es schon: Wieder ein Gast ohne Reservierung. Deshalb reserviere ich jetzt vorher. Immer!

Kennst Du das auch? Es ist einfach so, die guten Restaurants sind meist ausgebucht, denn klar, sie sind eben auch gut und heutzutage geht man eben gerne aus: Out to dinner, out for lunch. Gerade in den Städten sind die Restaurants auch wochentags immer gut besucht und zum Beispiel in Frankfurt habe ich selten das Glück, ohne Reservierung einen Tisch zu bekommen. Ein Platz an der Theke ist hin und wieder eine gute Alternative, doch ein schöner Tisch mit allem Komfort und Kerzenschein gehört eben zu einem schönen Auswärts-Essen mit dazu, vorallem bei besonderen Terminen, zum Candle Light Dinner oder Kundenbesuch. Deshalb reserviere ich inzwischen regelmäßig im Restaurant.

Meine Restaurant-Besuche sind jetzt geplant

Im Restaurant also vorher anrufen und Bescheid geben – aber wie? Wegen der unterschiedlichen Öffnungszeiten oft schwierig. Per Email? Nicht ganz zuverlässig und hinterher anrufen („Haben Sie meine Email erhalten?“) ist auch komisch. Zumindest für die Großstadt habe ich jetzt eine Lösung. Viele Restaurants bieten über ihre Website die Tischreservierung an. Manche Gastronomen sind auch bei der Reservierungsapp von OpenTable gelistet und vor allem international funktioniert das großartig. Da brauche ich nicht anzurufen und dieselbe Sprache zu sprechen oder die Öffnungszeiten zu berücksichtigen, sondern ich sende per App meine Reservierungswunsch und erhalte eine Bestätigung. Danach kann die Vorfreude beginnen!

Wenn man sich schon aufbrezelt und sich die Zeit für ein schönes Essen außer Haus nimmt, dann soll da auch nichts schief gehen und wie gesagt, in Frankfurt und Umgebung gehe ich inzwischen einfach auf Nummer sicher, denn mit einer Reservierung bekommt man eben auch einen schönen Tisch, vielleicht sogar den Wunschtisch am Fenster oder „vom letzten Mal…“. Für beide Seiten ist es mit einer Reservierung einfach besser und in den unten aufgeführten Restaurants hatte ich in den letzten Wochen wunderschöne Abende und ohne Reservierung wäre das bestimmt nur halb so schön gewesen.

Holbein’s Restaurant

Nach einem Museumsbesuch will ich nicht gleich wieder nach Hause. Also warum nicht direkt neben dem Museum einen Happen schnappen? Im Holbein’s Restaurant im Städel Museum, direkt am Schaumainkai, ist das eine feine Sache. Als ich kürzlich von OpenTable zum Art & Dine eingeladen war, entdeckte ich es ganz neu für mich. Eine tolle Location, auch architektonisch wirklich beeindruckend und aufgrund der zentralen Lage auch für After-Work oder After-Shopping gut geeignet. Das Essen ist sehr gut, das sagt auch Gault Millau und ich würde es unter Fusion einordnen, denn die Gerichte sind querbeet international. Preislich obere Mittelklasse, aber dafür passt eben auch alles. Sehr begehrt, deshalb: besser reservieren!

Holbein’s Restaurant im Städel.Holbeinstraße 1.60596 Frankfurt

Holbeins Restaurant Frankfurt

 

Restaurant Lohninger

Muss ich noch mehr sagen? Meine Leser wissen bereits, dass ich großer Fan vom Fine Dining Restaurant Lohninger und Marios’s Küche schon seit Jahrzehnten verfallen bin. Auch sein Abstecher in die TV-Prominenz hat dem ganzen keinen Abbruch getan. Das Restaurant, der Service und auch die Küche sind einfach stimmig und deshalb lasse ich mich dort kulinarisch gerne verwöhnen. Das Lohninger ist vielfach ausgezeichnet und sehr begehrt, deshalb, nur mit Reservierung.

Restaurant Lohninger. Schweizer Str. 1 . 60594 Frankfurt am Main

Restaurant Lohninger

 

Ristorante Carmelo Greco

Auch auf der Sachsenhäuser Seite ist dieser Sterne-Italiener, der einfach unbeschreiblich kocht und in seinem Refugium in eine andere Welt entführt. Gerade bei einer so ausgezeichneten Küche ist eine Reservierung auch empfehlenswert, um der Küche die Planung zu erleichtern und da hat man als Gast direkt etwas davon. Bei Carmelo Greco trifft man sich – Geschäftsleute aus den umliegenden Agenturen treffen sich hier zum feinen Geschäftsessen ebenso wie Paare und abends sitzt man heimelig in weichen Stühlen und lässt den Tag bei Kerzenlicht ausklingen. Immer besser mit Reservierung.

Ristorante Carmelo Greco . Ziegelhüttenweg 1-3 . 60598 Frankfurt

Carmelo Greco in Frankfurt

 

Franziska . Progressive German Vintage Cuisine

Auch auf der linken Mainseite steht die neue Attraktion in Frankfurt: Die neue Inn-Location im Henninger Turm, das Restaurant Franziska, das im oberen Stockwerk ist ein Restaurant untergebracht: Restaurant Franziska und die Location ist einfach der Kracher. Mit  den samtigen Stühlen, den kräftigen Farben und dem Wohlfühlambiente eignet sich das Restaurant perfekt für ein romantisches Candle Light Dinner. Der Ausblick auf die Metropole Frankfurt ist atemberaubend und der unkomplizierte Service großstädtisch und cool. Doch merke: Niemals ohne Reservierung, sonst sitzt Du womöglich in der zweiten Reihe. Das will ja wohl keiner – bei dem Ausblick!

Franziska . Hainer Weg 72 . 60599 Frankfurt am Main

Franziska FrankfurtFranziska FrankfurtRestaurant FranziskaDampfnudel im Franziska

 

Ausflug mit Happy End: Rheingau

Dasselbe im Rheingau: Ein Ausflug auf die Burg Schwarzenstein soll ja nicht umsonst gewesen sein, oder? Selbst wenn man nur mal kurz einen Burger im Restaurant GRILL genießen will, ist eine Reservierung ratsam. Denn, auch hier ist der Ausblick bomastisch und da will ich doch als Gast die Sicherheit, den optimalen Platz zu bekommen. Das Essen ist auch perfekt und umso besser, wenn man dann auch mit Reservierung erwartet wird. Dann macht der Abend umso mehr Spaß.

Burg Schwarzenstein . Rosengasse 32 .  65366 Geisenheim-Johannisberg

Nicht immer, aber immer öfter: Reservieren!

Klar, beim Lieblingsitaliener oder bei befreundeten Restaurants rufe ich auch gerne mal an und quatsche ein bisschen und frage vielleicht direkt nach den Empfehlungen, doch meist reserviere ich inzwischen über die OpenTable App und es klappt super.

Herren-Armbanduhr

Meine Uhr und ich gehen mit der Zeit

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Frauen schmücken sich gerne und warum nicht mit einer schönen Uhr? Das dies ein Thema für meinen Blog ist, kam mir erst, als eine Luxusuhr in den sozialen Medien disutiert wurde und man schon „Hashtag Rolex-Gate“ witzelte, doch dazu später mehr, denn zunächst geht es um die Zeit ansich.

Zurzeit trage ich manchmal die alte Uhr meines Vaters: Eine Automatikuhr von Tissot und diese Uhr bleibt einfach stehen, wenn sie nicht genügend bewegt wird. Mein Gefühl für die Zeit hat sich durch diese Uhr wirklich enorm verändert, denn plötzlich ist Uhrzeit kein Fakt mehr, sondern nur eine mögliche Variable: Wer weiß schon wirklich, wie spät es ist.

Kann aber keine Muss-Zeit

Wartet man auf den Bus, kommt dieser eh zu spät und die S-Bahn sowieso. Auch hier ist jeder Uhrenvergleich unnötig. Das ganze Leben ist voll von Situationen,  bei denen eine exakte Uhrzeit eigentlich nur hinderlich ist und es eh anders läuft. Kann aber muss nicht… also Leben in der Kann-Zeit: Es könnte jetzt so spät sein – oder auch nicht und wenn, was macht es für einen Unterschied? Irgendwo auf der Welt ist es gerade genau so spät.

Derzeit wird in der EU darüber diskutiert, ob wir das mit der Zeitumstellung wieder lassen. Doch welche Zeit soll denn dann Standard werden: Die Sommerzeit oder die Winterzeit und wie machen wir es in Südeuropa und in Osteuropa? Zeit ist irgendwie relativ, oder?

Das spüre ich auch immer mit meiner alten Uhr. Hat sich mal wieder die Datums- und Wochenanzeige verstellt, dann kann man das korrigieren, muss man aber nicht, denn es ist ein unendliches Geduldsspiel, die Uhr und gleichzeitig das Datum korrekt einzustellen. Inzwischen lass ich es einfach und auch die Anzeige der Wochentage sind mir egal. Es könnte Mittwoch sein, ist doch aber eigentlich auch egal (…). Und überhaupt, welchen Monat haben wir?

Zeit – was ist das?

Kürzlich wechslte plötzlich der monatelange Sommer auf Herbst und bald ist November. Jahreszeit – was ist das? Wir haben das Zeitgefühl verloren, das Gefühl für die Jahres- und für die Tageszeiten, denn mit Licht ist es eh überall hell. Sommerzeit oder Winterzeit, welche Zeit hätten wir denn gerne?

Eine neue Art von Zeitgefühl erlebt man auch mit einer Uhr, die ich innerlich schon Diva getauft habe, denn sie will jeden Tag Aufmerksamkeit. Sie ist eine Diva, denn wenn ich sie nicht täglich aufziehe, dann bleibt sie einfach stehen. Fast trotzig erscheint mir das. Doch ich gestehe es ihr zu, denn sie ist ein Klassiker:

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Moonwatch? Genau, dieses Uhrenmodell war schon auf dem Mond und hat seit den Fünfzigern nur an Attraktivität gewonnen. Eine Uhr für Uhrenliebhaber mit dem Hand zum Understatement. George Clooney und auch Cindy Crawford sind dieser Uhr verfallen und ich schwärme inzwischen auch für sie. Das mit dem morgendlichen Aufziehen muss ich noch üben, aber es verbindet mich auch in ganz besonderer Weise mit der Uhr. Wir können nicht mehr ohne einander.

Eigentlich bin ich ein eher unpünktlicher Mensch und vielleicht faszinieren mich Uhren deshalb so sehr und gerne auch Uhren, die ein Eigenleben haben. Und nun bin ich einer Diva verfallen, die davon träumt, am Handgelenk von James Bond für Gerechtigkeit zu kämpfen – und stattdessen an einem Frauenarm fristen. Genau, denn James Bond trägt auch Omega.

 

Ganz im Gegensatz dazu die Rolex. Die Rolex ist ja derzeit in den Schlagzeilen und ja die Rolex ist schon etwas lauter und der Charme ist schon ein bisschen abgenutzt, weil eine Rolex Uhr einfach weltweit geprotzt wird und es fast schon ein Zahlungsmittel ist. Andererseits ist so eine Uhr auch unbestritten eine sichere Wertanlage, denn die Rolex bleibt im Wert einfach erhalten oder steigt  im besten Fall.

Was kostet die Welt? Mehr als eine Rolex

Klar kostet eine besondere Uhr auch etwas mehr, doch dass jetzt eine Politikerin in Berlin dafür kritisiert wird, dass sie eine Rolex-Uhr trägt, ist wirklich ein Witz, denn, hey, so eine Uhr kostet ein Bruchteil eines durchschnittlichen Mittelklassewagen und ich wette, jeder Politiker hat genau so ein Auto vor der Türe stehen – und davon abgesehen, jeder durchschnittliche Angestellte sowieso – und da meckert keiner.

Also ich finde große Uhren sexy. Bei Frauen und bei Männern sowieso.

Zeitumstellung – die Eselsbrücke

Wenn jetzt die Uhr umgestellt wird, hab ich Spaß mit meinen Uhren und zum Glück wird das Handy automatisch umgestellt, denn daran kann ich mich dann  orientieren. Inzwischen habe ich meine Eselsbrücke zum Uhrestellen nach der Zeitumstellung auswendig gelernt: Im Sommer stellen wir die Gartenmöbel vor auf die Terrasse, im Winter wieder zurück – so machen wir es auch mit der Uhr.

P.S. Lies auch den Beitrag bei DER SPIEGEL über die Zeitumstellung.

 

 

Weinwanderung Rheinhessen mit Führung des Winzers

Im Herbst lockt Rheinhessen

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Rheinhessen – das Land der tausend Hügel hat etwas von Toskana und hier wie dort ist Genuss groß geschrieben. Für einen (Wochenend-) Ausflug ins größte deutsche Weinanbaugebiet gibt es hier ein paar Tipps von mir.

Fährt man über die Schiersteiner Brücke von Wiesbaden aus über den Rhein kommt bald Ingelheim und da ist man schon mittendrin in der Weinregion Rheinhessen. Die Region erstreckt sich auch über weite Teile hin bis nach Alzey und Worms (zur Karte geht’s hier) und heißt auch das Land der tausend Hügel. Die Region besticht durch die Weite und fährt man über die Hügel, geht es über herrliche Alleen, in hohem Bogen über Felder und Weinberge und irgendwo am Horizont sieht man dann vielleicht noch den Rhein.

Weinberg Rheinhessen

Rheinhessen – meine deutsche Toskana

Kürzlich bin ich auf Einladung von Rheinhessenwein über’s weite Land gefahren und habe Wunderbares entdeckt. Wir haben uns im feinen Restaurant Bellpepper in Mainz getroffen (übringes saß Prominent, nämlcih Johannes B. Kerner am Nachbartisch). Dann ging’s weiter direkt mittenrein ins Weinland Rheinhessen, nach Essenheim zum Weingut Braunewell, wo gerade Weinlese los ging und wer will nicht einmal einem netten Winzer über die Schulter schauen, wenn gerade frischer Wein produziert wird?

Weingut Braunewell

Das Weingut Braunewell ist ein Familienbetrieb und liegt in Essenheim. Die Anfänge des Weinguts gehen bis ins 17. Jahrhundert zurück und schon immer werden in Handarbeit großartige Charakterweine produziert. Der Winzer arbeitet nach dem Fair’n Green-Ansatz und läutet damit ein nachhaltiges Weinzeitalter ein. Die charakterstarken Böden des berühmten Selztals sollen uns ja noch ein paar Jahrhunderte erhalten bleiben. Ein feiner Tropfen wird dort im Weinkeller produziert. Das wurde auch von den Weinexperten honoriert, mit Sternen bei Gault Millau und Eichelmann Weinführer sowie Anerkennung von Falstaff, Wein-Plus und Der Feinschmecker. Auch wir dürfen im Weinkeller einige der Raritäten probieren und ich bin beeindruckt.

Brut de Selztal

Brut de Selztal vom Weingut Braunewell

Weinfässer aus Holz

Auch im Jahr 2018 lagert noch Wein in großen Holzfässern

 

Restaurant Zum Gläsernen Trinkhorn

In Wörrstadt serviert der Vollblutgastronom Markus Lettau gemeinsam mit seiner Frau eine moderne Interpretation von rheinhessischen Klassikern im Restaurant mit dem ulkigen Name „Zum Gläsernen Trinkhorn“ – klein und sehr fein und eine Reservierung ist sinnvoll, denn das Restaurant ist inzwischen beliebt, gerade auch im Sommer im idyllischen Hinterhof. Eine echte Perle im tiefsten Hinterland, naja, in Wörrstadt (aber wer kenn das schon außer meinem Navi).

Schönes Detail am Eingang des Restaurants in Wörrstadt in Rheinhessen

Jordan‘s Untermühle

Zwischen den Feldern von Köngernheim befindet sich das Hotel und Restaurant, das eine ehemalige Wassermühle aus dem 14. Jahrhundert war. Hier serviert Küchenchef Tiago Crisóstomo den Gästen Gerichte aus regionalem Fleisch u.a. vom Hofgut Acker in Mainz. Das Hotel-Restaurant hat einen wunderschönen Innenhof und ist ein beliebter Ort für Hochzeitsfeiern und Firmen-Events, denn es bietet viel Platz. Inzwischen gibt es auch einen Wellness-Bereich mit Außenpool (mein ausführlicher Pool-Bericht kommt noch). Muss ich mehr sagen? Hinfahren!

Hotel Restaurant Wasems Kloster Engelthal

Das familiengeführtes Hotel in unmittelbarer Nähe zum Kloster und im historischen Ortskern von Ober-Ingelheim bietet Komfort vom Feinsten. Es gibt unterschiedliche Zimmerkategorien und das Frühstück im Neubau um die Ecke lässt keine Wünsche offen. Morgens kann zwischen den Gassen einen kleinen Spaziergang machen oder sportlich ins Grüne joggen, denn Erholung ist hier groß geschrieben und die Uhren ticken gefühlt langsamer, dazu reine Luft und Ruhe.

Im Restaurant, das im alten Kreuzgewölbe untergebracht ist, werden saisonale Gerichte und  Weine aus der Region angeboten. Das Restaurant ist ganzjährig geöffnet und ein beliebter Treffpunkt für Weinfreunde. In den Sommer genießt man die Gerichte des Küchenchefs Herr Lammers auf der Terrasse im Innenhof. Hin und wieder wird ein „After Work Event“ statt… schöne Idee und dafür fahre ich auch gerne mal wieder mal über den Rhein nach Ingelheim.

Das Beste zum Schluss – Dessertvariationen im Restaurant Wasem

 

Bio-Wein mit Schmetterlings-Logo

Bei Andrea und Bernd Seyberth vom Weingut „Alte Schmiede“ in Siefersheim habe ich den Ur-wein nämlich Orange-Wine kennen gelernt und ich bin begeistert, dass der Winzer vor solchen Experimenten keine Scheu hat. Zur Verkostung ludt er uns mitten in die Reben in die Weinlage Siefersheimer Heerkretz ein (siehe Beitragsbild), wo die Reben unter bio-dynamischen Gesichtspunkten gehegt und gepflegt werden. Genau, manchmal muss man einfach mittenrein ins Geschehen. Das Weingut ist Bioland zertifiziert und bietet bald auch Demeter-Qualität. Rheinhessen bietet Vielfalt! Die Bienen und Schmetterlinge, die mir um die Nase fliegen, wissen es zu schätzen.

Auch andere Winzer lerne ich kennen und jeder hat seine Spezialität und jeder hegt und pflegt die Natur und Landschaft mit großem Respekt. Das allein ist schon ein Erlebnis, wenn man sonst seinen Alltag in der Stadt fristet.

Weinlage Siefersheimer Heerkretz

Weinlage Siefersheimer Heerkretz – Blick über die Weinberge in Rheinhessen

Essig-Manufaktur Kaltenthaler bei Worms

Essig-Manufaktur Kaltenthaler bei Worms

Essig-Manufaktur Kaltenthaler bei Worms

Wein kann man trinken oder verarbeiten, nämlich zu Essig. Und den wiederum kann man auch trinken – nämlich als Apperitif. Der gelernte Winzermeister Frank Kaltenthaler jedenfalls kann es mit seinen Essig-Kreationen mit den Balsamico-Herstellern aus Italien locker aufnehmen. Mit den italienischen Balsamico-Kollegen ist er im regen Austausch, denn Essigmachen ist eine Kunst, die der Autodidakt bis ins Detail perfektioniert und ausgetüftelt hat. Die technische Ausstattung ließ er in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Hengstenberg in Baden-Württemberg nachbauen und alles weitere sind Erfahrungswerte. Nach der Essig-Verkostung habe ich großen Respekt vor jedem nächsten Salatdressing und seither stehen knapp zehn verschiedene Essigsorten bei mir im Regal.

Seine feinen Essenzen kann man im Hofladen probieren und kaufen und auf Wunsch nimmt der Winzer den Besucher mit ins saure Milieu und erklärt, warum Essig nicht gleich Essig ist und, was es mit histamingeprüften und veganen Essigen auf sich hat. Ein schöner Stopp, bevor man dann in Worms landet und dort vielleicht durch’s jüdische Viertel flaniert und einkehrt.

 

Restaurant Vis-a-vis Osthofen

Restaurant Vis-a-vis Osthofen – gefühlt in der Toskana!

 

Fine Dining im Hinterland, in Osthofen

Ohne Essen geht es nicht im Genussland Rheinhessen und so hat es uns ins Restaurant Vis à Vis in Osthofen  verschlagen, von dem nicht nur der Genuss-Ratgeber Falstaff begeistert ist. Fine Dining und dabei ganz bodenständig. In dem wunderschönen Ambiente mit romantischem Innenhof vergisst man alles. Es ist nicht mehr irgendwo im Hinterland von Deutschland – es ist Genussland unter Palmen und Oliven. Das Essen ist reichhaltig und von bester Qualität und man spürt einfach total, dass hier begeisterte Gastronomen am Werk sind. Osthofen mag verschlafen wirken, aber die Gastronomie ist voll auf Zack!

Innenraum Restaurant Vis-a-vis

 

Nun sind wir schon am Ende und schade, dass ein Wochenende nur so kurz ist. Nächstes Wochenende schau ich mal in Nierstein vorbei, das auch sehr empfolen wird, denn man kann dort schöne Wanderungen am Roten Hang durch die Reben unternehmen.Unten habe ich auch die vielen Restaurants aufgelistet, die an der Aktion „Rheinhessen genießen“ teilnehmen. Da läuft einem beim Schreiben das Wasser im Munde zusammen – leckere Gerichte…

Rheinhessen genießen – mit allen Sinnen: Demnächst will ich unbedingt noch in den Pool in Jordan’s Untermühle hüpfen, doch dafür habe ich ja den ganzen Wintern über noch Zeit (denn der Pool ist beheizt, jippie!). Wer kommt mit?

Eines noch – denn apropos Genuss und Erntedank: Gute Produkte, am besten direkt vom Bauern gibt’s übrigens beim Hofgut Acker in Mainz mit eigener Metzgerei. Ein Familienbetrieb, der bestes Fleisch, Eier und Gefügel anbietet. Der landwirtschaftliche Betrieb setzt auf nachhaltige Fleischproduktion und bewirtschaftet auch Felder und auch ein paar Weinreben. Es hat etwas von Urlaub und Zeitreise und macht viel Spaß: Einkaufen im Hofgut Acker.

Tierhaltung beim Hofgut Acker

 

Rheinhessen genießen

Tipp: Die Aktion „Rheinhessen genießen“ heißt die Einladung der Gastronomen, die für die Aktionszeit vom 14. September bis zum 1. November 2018 zu ihrem Lieblingsprodukt aus der Region ein Gericht kreieren und es mit einer genialen Weinempfehlung allen kulinarisch interessierten Gästen servieren (mehr dazu hier):

100 GULDENMÜHLE
In der historischen Mühle kocht Eigentümerin und Küchenchefin Eva Eppard Ossobuco vom Rind mit Sellerie, Grünkohl und Gau-Algesheimer Kartoffeln vom Gemüsehof Andreas Hellmeister aus Gau-Algesheim. Hierzu schenkt sie eine 2015er Rotwein-Cuvée trocken aus Appenheim ein. Mühle 2, Appenheim, Tel.: 06725 9990210 | www.100guldenmuehle.de

ADAGIO IM ATRIUM
Im Restaurant Adagio im Atrium serviert Restaurantleiter und Sommelier Oliver Habig in stilvollem Ambiente knusprigen Schweinebauch vom Bentheimer Landschwein in Schwarzwaldmiso-Hühnerbrühe mit frischem Lauch. Das Fleisch bezieht Küchenchef Carl Grünewald aus der Bio-Schweinothek in Gau-Bickelheim. Dazu gibt es einen 2015er Chardonnay trocken aus Ingelheim.
Flugplatzstraße 44, Mainz, Tel.: 06131 4910 | www.atrium-mainz.de

RESTAURANT BELLPEPPER IM HYATT REGENCY
Im Gourmetrestaurant mit Blick auf den Rhein kocht Küchenchef Sven Ole Hastreiter Zander an grünen Bohnen, Speck und Birnen. Die Birnen stammen vom Obsthof Weyer aus Mainz-Finthen. Eine tolle Weinbegleitung zum Fischgericht ist ein 2016er Weißburgunder trocken aus Hohen-Sülzen. Templerstraße 6, Mainz, Tel.: 06131 7311537 | www.bellpepper.de

BENZOLIVER
Inhaber Oliver Benz serviert in rustikalem Ambiente in Ober-Olm Krautwickel mit Rotweinsoße und Püree von der Ober-Olmer Grumbeere. Die Kartoffeln liefert Reinhildes Hofladen aus Klein-Winternheim. Dazu empfiehlt Benz einen 2015er St. Laurent trocken aus Essenheim. Lannerstraße 16a, Ober-Olm, Te.l: 06136 9224414 | www.benzoliver.de

DAS CRASS
In gemütlichem Wohlfühl-Ambiente kredenzt Küchenchef Michael Immoos Rehschnitzel auf
Lauchgemüse mit gebratenen Couscous-Talern und frischen Herbstpilzen. Dafür verwendet er das Rehfleisch vom Jagdrevier Peter Zahn in Erbes-Büdesheim. Ins Glas kommt ein 2012er Cabernet Sauvignon trocken aus Stadecken-Elsheim.
Pariser Straße 129, Nieder-Olm, Tel.: 06136 814480 | www.dascrass.de

WEINRESTAURANT DOHLMÜHLE
Küchenchef Rolf von der Heide bietet im eleganten Weingewölbe Rommersheimer Schwein mit Musik. Die gebratenen Medaillons vom „falschen Filet“ werden mit Scheurebe und Zwiebeln eingelegt und mit glacierten Trauben und karamellisierten Walnüssen auf Kürbis- und Kartoffelpüree serviert. Dazu gibt es eine fein abgeschmeckte Schalottensoße. Das Schweinefleisch stammt aus der Schweinezucht und Landmetzgerei Eichenhof aus Wörrstadt-Rommersheim. Dazu passt ein 2017er Weißer Burgunder halbtrocken aus Flonheim.
An der Dohlmühle 7, Flonheim, Tel.: 06734 941010, www.dohlmuehle.de

LANDHAUS DUBS
Inmitten der Osthofener Weinberge präsentiert Küchenchef und Inhaber Wolfgang Dubs heimisches Zanderfilet von der Fischerei Dieter Stitz aus Lorsch auf Fenchel-Graupen-Risotto in einer leichten Safransoße. Dazu reicht er seinen Gästen in den modernen Restauranträumen eine 2015er Silvaner Spätlese trocken vom Flomborner Feuerberg. Am Mühlpfad 10, Osthofen, Tel.: 06242 9125205 | www.dubs.de

WEINRESTAURANT ESPENHOF
Bei gutem Wetter im mediterranen Weingarten und bei kühleren Temperaturen im gemütlichen Weinrestaurant gibt es im Espenhof die raffinierte Kreation Blutwurst-Apfel-Trullo. Die Blutwurst bezieht Küchenchef Tobias Datow von der Metzgerei Hauck aus Gau-Odernheim. Der Juniorchef des Weinguts, Nico Espenschied, schenkt dazu einen 2017er Weißer Burgunder trocken aus Flonheim ein. Poststraße 1, Flonheim, Tel.: 06734 962730 | www.espenhof.de

FETZER’S RESTAURANT LINDENHOF
In dem liebevoll geführten Familienbetrieb bringt Küchenchef Edmund Fetzer gebackene Blutwurstscheiben mit glacierten Apfelringen auf Kartoffel-Sellerie-Püree auf die Teller. Die Hauptzutat stammt aus der Landmetzgerei Dobroschke aus Ingelheim am Rhein. Eine schöne Begleitung ist ein 2017er Ingelheimer Spätburgunder Blanc de Noir trocken.
Gaulsheimer Straße 14, Ingelheim, Tel.: 06725 2920 | www.fetzersgastro.de

GEBERTS WEINSTUBEN
Küchenchef und Eigentümer Frank Gebert bewirtet seine Gäste in gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre mit einem Dreierlei vom bunten Bentheimer Landschwein an heimischem Kräutersalat. Beim Fleisch vertraut er auf das Schweineparadies Selztalhof aus Selzen. Ein tolles Gericht für einen 2016er Riesling Kabinett feinherb aus Alzey-Weinheim.
Frauenlobstraße 94, Mainz, Tel.: 06131 611619 | www.geberts-weinstuben.de

GENUSSWERKSTATT MENGES
Im liebevoll renovierten Fachwerkhaus präsentiert Gastgeber Armin Menges Sauerbraten vom
Damwild aus der Pfalz, verfeinert mit Essigen aus der Essigmanufaktur Kaltenthaler aus Worms und Kräutern aus eigenem Anbau. Dazu schenkt er einen 2015er Cabernet Sauvignon trocken vom Flomborner Feuerberg aus. Langgasse 55, Flomborn, Tel.: 06735 2697004 | www.restaurant.genusswerkstatt-menges.de

GUT LEBEN AM MORSTEIN
In dem Fine-Dining-Restaurant im denkmalgeschützten Ortskern von Westhofen präsentiert Koch Bernd Witte „Jakobsmuscheln“ aus Steckrüben mit Feldsalat, Portulak, Kapuzinerkresse und Trüffeldressing. Den Portulak bezieht er aus dem eigenen Morstein-Anbau und bei weiterem Bedarf vom Hofladen Klein in Westhofen. Hierzu gibt es einen 2017er Grauburgunder trocken aus Weinolsheim. Mainzer Straße 8-10, Westhofen, Tel.: 06244 9198660 | www.am-morstein.de

JORDAN’S UNTERMÜHLE
In der historischen Untermühle in Köngernheim serviert Küchenchef Tiago Crisóstomo eine sous vide gegarte Hohe Rippe vom Rind mit Herzoginkartoffeln an Apfelchutney und Salbeijus. Beim Fleisch vertraut er auf das Hofgut Acker in Mainz-Bodenheim. Zu seinem Gericht schenkt er einen 2016er Sylvaner Alte Reben trocken aus Westhofen ein.
Außerhalb 1, Köngernheim, Tel.: 06737 71000 | www.jordans-untermuehle.de

RESTAURANT KUPFERBERG
In den Räumen der ehemaligen Sektkellerei Kupferberg isst man einen Blutwurststrudel mit
Apfelchutney und Thymianjus, die Wurst bezieht Küchenchef Mirko Scholz aus der Landmetzgerei Harth aus Stadecken-Elsheim. Dazu empfiehlt er einen 2016er Weißburgunder trocken aus Appenheim. Kupferbergterrasse 17-19, Mainz, Tel.: 06131 6938363 | www.restaurant-kupferberg.de

LA GALLERIE
Im Herzen von Mainz, nur einen Steinwurf von der Kirche St. Stephan mit ihren berühmten Chagall-Fenstern entfernt, kocht Küchenchef Christoph Rubel ein 40 Stunden lang gegartes Rinderschaufelstück auf Kartoffel-Kürbispüree mit violettem Stroh. Die Kartoffeln für das Püree stammen von Weil’s Bauernladen in Mainz-Finthen. Ein idealer Gang für eine 2014er Assemblage (Rotwein-Cuvée) trocken aus Bermersheim. Gaustraße 29, Mainz, Tel.: 06131 6969414 | www.lagallerie-mainz.de

LE BONBON
In der Mainzer Altstadt in der Nähe des Fastnachtsbrunnens serviert das Team vom Le Bonbon ein Rinderfilet auf Schalotten-Spätburgunderjus mit getrüffeltem Kartoffelpüree und gebratenen Kräuterseitlingen. Bei den Pilzen vertrauen die Brüder Ivecen auf Stein’s Kräuter und Garten in Mainz-Gonsenheim. Eine passende Weinbegleitung ist der eigens für die Brüder abgefüllte „Drei Brüder Riesling“ trocken aus Nierstein. Spritzengasse 2, Mainz, Tel.: 06131 6060623 | www.lebonbon-mainz.de

MUNDART RESTAURANT
In dem Feinschmecker-Restaurant richtet Küchenchef und Eigentümer Markus Hebestreit ein
Apfelküchle mit Tonkabohneneis an. Die Äpfel für seine Dessert-Variation stammen aus dem Hofladen Schmitt in Mainz-Laubenheim. Das süße Gericht wird ideal von einer 2016er Scheurebe Auslese aus Saulheim begleitet.
Weedengasse 8, Nieder-Saulheim, Tel.: 06732 9322966 | www.mundart-restaurant.de

POLLERS HÄUSJE
Gastgeber und Küchenchef Jörg Poller kocht im fliederfarbenen, urigen Häusje ein Zweierlei vom heimischen Reh, eine Tranche aus der Keule und hausgemachte Wildwürstchen in einem Dijon-Burgunderjus mit Ratatouille und Parmesanpolenta. Das Fleisch bezieht er vom Jagdrevier Daxweiler aus Stromberg. Dazu empfiehlt er eine 2015er Rotwein-Cuvée trocken aus Bechtolsheim. Grabenstraße 55, Mainz-Gonsenheim, Tel.: 06131 43730 | www.pollers.de

SCHLOSS SÖRGENLOCH
Im Restaurant des liebevoll restaurierten Renaissanceschlösschens Sörgenloch können Gäste gebratene Blutwurst auf getrüffeltem Kartoffel-Pastinaken-Stampf mit Apfelkren, Majoran, Brotchips und einer Senfreduktion genießen. Die Grundzutat, das Fleisch, liefert die Metzgerei Keller aus Alzey-Weinheim. Dazu wird ein 2017er Silvaner trocken, ebenfalls aus Alzey-Weinheim, gereicht. Schlossgasse 7-9, Sörgenloch, Tel.: 06136 9527100 | www.schloss-soergenloch.de

VIS À VIS
In dem renovierten Kuhstall bewirten Kevin Muth und Dennis Helfert ihre Gäste mit Schweinekotelett in Blutwurstkruste, das zusammen mit Beulches Kartoffeln, Röstzwiebeln und Spätburgunderjus gereicht wird. Das Fleisch liefert die Metzgerei David aus Worms. Ein 2014er Spätburgunder trocken vom Bechtheimer Geyersberg rundet das Gericht ideal ab.
Friedrich-Ebert-Straße 53, Osthofen, Tel.: 06242 5012973 | www.visavis-osthofen.de

WASEM KLOSTER ENGELTHAL
In historischer Klosteratmosphäre serviert Küchenchef Berno Lammers eine Variation vom feinfruchtigen Riesling, bestehend aus einer Mousse, einem Parfait und einer Creme Brûlée, die an Traubenragout angerichtet wird. Der Riesling für das raffinierte Dessert stammt aus dem eigenen Weingut Wasem. Dazu empfiehlt Lammers eine fruchtige 2017er Weißwein-Cuvée aus Ingelheim. Edelgasse 5, Ingelheim, Tel.: 06132 2220 | www.wasem.de

WEEDENHOF
Inhaber und Küchenchef Michael Knöll präsentiert in seinem Restaurant im gemütlichen Landhausstil eine Praline vom Schweinebäckchen und Blutwurst im Kräuterbrotmantel. Knöll verwendet das Fleisch von der Metzgerei Hamm aus Stadecken-Elsheim. Ein perfekter Begleiter für das deftige Gericht ist ein 2017er Grauer Burgunder trocken aus Jugenheim.
Mainzer Straße 6, Jugenheim, Tel.: 06130 941337 | www.weedenhof.de

GASTHAUS WILLEMS
Inmitten der Mainzer Altstadt serviert Jan Willem Appelrath in seinem Gasthaus Dampfnudel mit eingelegten Weinbergpfirsichen und Weißburgundersoße. Das Obst für das Gericht kauft er beim Gemüseanbau Horst Stahl in Ginsheim-Gustavsburg. Als passenden Wein zum Dessert empfiehlt Appelrath einen 2017er Weißburgunder trocken aus Appenheim.
Kapuzinerstraße 29, Mainz, Tel.: 06131 2109170 | www.gasthaus-willems.de

ZORNHEIMER WEINSTUBEN
In dem ehemaligen Küsterhaus läutet Besitzer und Küchendirektor Lucas Christgen die Wildsaison ein: Es gibt Hirschrückensteaks mit Steinpilzen an Kartoffel-Maronenroulade mit Preiselbeer-Butter und rosa Pfeffer. Beim Fleisch vertraut er dem Jäger Hans Ludwig Spanier aus Hohen Sülzen. Zu seinem Wildgericht schenkt er einen 2014er Merlot trocken – im Barrique gereift – aus Mainz ein. Röhrbrunnenplatz 1, Zornheim, Tel.: 06136 45616 | www.zornheimer-weinstuben.de

ZUM GLÄSERNEN TRINKHORN
In seinem Restaurant bringt Geschäftsführer und Küchenchef Markus Lettau einen neuinterpretierten Klassiker auf den Teller: Bei „Himmel und Erd trifft Milchkalb“ kombiniert er gebratene Milchkalbsleber mit Blutwurst, die auf Kartoffelpüree mit glasierten Äpfeln und gerösteten Zwiebeln angerichtet wird. Beim Fleisch schwört Lettau auf die Schweinezucht und Landmetzgerei Eichenhof in Wörrstadt-Rommersheim. Zu seinem Hauptgang empfiehlt der Hausherr einen 2017er Cabernet Sauvignon trocken aus Lörzweiler.
Kegelbahnstraße 3, Wörrstadt, Tel.: 06732 6005809 | www.zum-trinkhorn.de

LANDHOTEL ZUM SCHWANEN
Im hoteleigenen Restaurant Marvin des Landhotels Zum Schwanen erwartet die Gäste gegrillter Saumagen, der mit frischen Pfifferlingen gefüllt ist und an Osthofener Riesling-Kraut und Kartoffel-Senf-Stampf serviert wird. Das Fleisch kommt von der Landmetzgerei Kratz in Osthofen. Das deftige Gericht harmoniert perfekt mit einem 2016er Riesling trocken aus Worms-Abenheim. Friedrich-Ebert-Straße 40, Osthofen, Tel.: 06242 9140 | www.zum-schwanen-osthofen.de

Tolle Tipps für die Region gibt es übrigens regelmäßig in dem Lifestyle Magazin Vivart und just habe ich über ein Restaurant im Selztal gelesen. So schön – Urlaub machen, direkt vor der Haustüre!

 

Kurhaus Wiesbaden

Wiesbaden-Bierstadt als Kalender

Einfach mal das Zuhause so erleben wie im Urlaub, einen Urlaubstag zuhause, der sich anfühlt, als sei man in Urlaub. Wie das? Sei Tourist in Deiner eigenen Stadt! Zur Inspiration gibt es jetzt einen Kalender von Wiesbaden-Bierstadt.

Dinge zu tun, die man zuhause nie oder selten macht, dafür braucht es Inspiration: Das Kaffeehaus, die neue Pizzeria, das Museum oder ein Aussichtsturm – wer kennt schon alles aus seiner Region? Gut, dass es Reiseführer, Stadtführer, Stadtmagazine und solcherlei Dinge gibt. Sonst werde ich nie herausfinden, wie das Bier in Bierstadt bedeutet, wo es doch gar kein Bier, sondern Äppler hier gibt.

Do you know your hood?

Plant man eine Reise nach Rom oder New York, stöbert man lange im Internet und in diversen Reiseführern, um inspiert zu sein und die interessanten Orte und Stadtviertel zu kennen und vielleicht auch die Geschichte dazu. Das sollte man wirklich auch mal von zuhause machen.

Von meiner Heimatstadt weiß ich noch viel zu wenig. Um mich wie ein Tourist zu fühlen, brauche ich deshalb im Vorfeld Inspiration und Ideen. Nimmst Du Dir denn Zeit, mehr über die Geschichte Deiner Stadt zu erfahren? Oder hast Du schon einmal eine Stadtführung in deiner Heimatstadt mitgemacht oder mehr als eines der Museen besucht?

Wiesbaden-Bierstadt

Von meinem jetzigen Heimatort Wiesbaden-Bierstadt gibt es einen Kalender mit Geheimtipps und Historischem. Ich bin gespannt, denn ich wohne erst seit 10 Jahren in diesem Vorort und noch nicht alle Geheimnisse konnte ich lüpfen.

Wie lernst Du Deine Region, Deinen Wohnort kennen? Ich bin froh, dass die engagierte Buchhändlerin vom Buchladen VorOrt an meinem Wohnort  so manchen Autor zu einer Lesung einladen wird, damit ich in die regionalen Geheimnisse eingeweiht werde. Nun also kommt ein Kalender heraus und ich freue mich sehr auf die Vernissage und Kalender-Präsenation in der örtlichen Bücherstube in Wiesbaden-Bierstadt

am Mittwoch 17. Oktober ab 19:15 Uhr
im Gemeindesaal von St. Birgid

Für alle Wiesbadener empfehle ich die Veranstaltung!

Es findet immer mal wieder eine interessante Veranstaltung dort statt, mehr dazu hier:

VorOrt Buchladen
Poststrasse 2
65191 Wiesbaden-Bierstadt
Telefon: 0611-542800
E-Mail: info@buch-vorort.de

Öffnungszeiten
Montag-Freitag 9:30-13:00 15:00-18:00 Uhr
Samstag 9:30-14:00 Uhr

Traubensaft Gurke Drink

Null-Promille im Rheingau

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Nein, ich bin nicht schwanger. Trotzdem ist das Thema Alkohol ein Thema, denn nicht immer will oder darf ich welchen trinken. In der Weinregion keinen Wein trinken zu wollen, ist schon schwierig, doch überhaupt keinen Alkohol trinken zu wollen, ist bitter und geschmacksneutral. Eine Bestandsaufnahme als Autofahrerin.

Neulich mit Freunden im Rheingau – ich hatte mich als Fahrer angeboten und so pichelten meine Freunde vergnügt Riesling und Rosé und die spätsommerlichen Temperaturen machten Laune. Als Fahrer hieß es für mich: Null Promille. Zunächst kein Problem, denn okay, beim Essen gibt’s Wasser, danach vielleicht einen Kaffee. Doch wie geht es weiter? Nach dem zweiten Glas Wasser merke ich schon, dass es an diesem Abend ein schweres Los werden wird. Da wünsche ich mir mehr Kreativität bei den Gastronomen und Kneipenbesitzern.

Carl Jung aus Rüdesheim macht es vor

Es gibt nämlich Alternativen, sogar aus dem Rheingau. Neben verschiedenen alkoholfreien Getränken gibt es auch alkoholreduzierten oder sogar alkoholfreien Sekt und Wein, sogar direkt aus der Weinregion (Weingut Carl Jung) – doch scheinbar nur im Shop, denn in die Bars und Kneipen haben es diese Getränke noch nicht geschafft.

Als Sekt ohne Alkohol empfehle ich die Kreation Habibi von Valentin Krapf aus Wiesbaden in der sehr matt-schwarzen Flasche, sehr stylish! Ebenso hat die Sektkellerei Henkell alkoholfreien Sekt im Angebot. Oder nehmen wir Vinho Verde – der portugisische Wein ist per se schon leichter und hat wenig Alkohol. Na also, es geht doch. Es gibt die schon, die Alternativen zum Alkohol, nur muss man lange suchen.

Mehr Vielfalt auf der Geränkekarte, bitte!

Mit Alternativen, also alkoholfreien Getränken, meine ich nicht diese zuckersüßen Kinder-Limonaden oder Brausen, die einen Zuckerschock verursachen, sondern wohlschmeckende Getränke für Erwachsene.

Abends zu Oliven und Käsecrackern passt einfach keine Limo und auch wenn der Name mit „Bio“ anfängt oder die Etiketten in Retro-Schrift total cool aussehen. Das ist kein Drink, um den Abend ausklingen zu lassen. Beim Italiener zum Beispiel gibt es als Aperitivo einen Bitter – der schmeckt großartig und ist ohne Alkohol. Den Drink Hugo kann man ebenfalls ohne Alkohol mischen.

Ja, ja, Apfelschorle… vielleicht als Durschlöscher nach dem Sport trinke ich auch mal eine Apfelschorle. Aber doch nicht am Abend, so gegen 23 Uhr, wenn die Tischnachbarn gefühlt bei der dritten Flasche Riesling und Spätburgunder angekommen sind. Da kann ich mir gleich „Spaßbremse“ auf die Stirn tätowieren lassen.

Manchmal soll es auch kein Riesling sein….

Kaffee statt Wein? Nein!

In der Vinothek werde ich bedauert, als ich nach anti-alkoholischen Getränke-Variationen frage. Auf der Karte stehen 2 Getränke:

  • Wasser
  • Limo

Der Ober versucht die Situation zu retten und schlägt einen feinen Kaffee Latte vor. Hm, nein Danke. Hatte ich schon und bitte nicht spätabends. Leider gibt es noch nicht einmal Bier oder gar alkoholfreies Bier im Angebot. Klar, es ist ja eine Vinothek. Dafür eine Vielzahl an Weinen, Cocktails und Gin-Sorten aus aller Welt. Ja, Vielfalt in jeder Hinsicht, nur eben nicht die, die ich meine.

Ihr wisst, ich bin nun wirklich kein Moralapostel und trinke sehr gerne Alkohol. Egal in welcher Farbe und aus welcher Region, mal regional und auch international. Manchmal aber eben nicht. Vorallem, wenn es eh verboten ist, denn: Don’t drink and drive.

Übrigens soll Alkohol auch gar nicht so gesund sein und nicht jederman trinkt Alkohol und Schwangere dürfen auch keinen trinken. Also von daher… es wäre eine Zielgruppe vorhanden. Absolut, der Markt ist da und ich finde es einfach zeitgemäß, auch alkoholfreie Variationen anzubieten. Und zwar auch in der Vinothek. Zumindest mehr als zwei Getränke (…), denn, ganz einfach: Wie sonst kommen die Gäste denn wieder sicher nach Hause?

Auf glutenfreie, vegetarische oder vegane Ernährung haben sich die Bistros, Gutsausschänke und Restaurants ganz schnell eingestellt. Alkohol oder eben kein Alkohol ist noch ein Tabu.

Alkoholfreier Drink aus Rebensaft

Autofahren und Wein verträgt sich nicht. Also – wer hat eine Lösung? Dabei ist es doch so einfach. Traubensaft!

Unvergoren schmeckt Rebensaft nämlich auch sehr gut und damit es nicht zu süß wird, habe ich ein prima Rezept für einen Cocktail:

  • Halbes Glas Traubensaft rot und weiß gemischt
  • Wasser mit Kohlensäure
  • Gurkenstücke
  • Eiswürfel
  • Minzblatt zur Verzierung

Der Cocktail hat eine wunderschöne Farbe, schimmert in Rosé und schmeckt spannend und gar nicht süß, denn die Gurke bringt einen feinen Aroma-Kick rein. Habe ich in Frankfurt entdeckt… ja, der Trend ist leider noch nicht bis in jeden Winkel der hiesigen Weinregionen gedrungen, weder links noch rechts vom Rhein.

Wobei: Ganz hinten im Rheingau, auf der Burg Schwarzenstein bei Nils Henkel, dort werden verschiedene Variationen alkoholfreier Getränke angeboten, sogar also Menü-Begleitung. Ebent – es geht also doch!

Wie ich zur Spaßbremse wurde

Schade für die Gastronomie, denn wir hätten noch bis spät in die Nacht für Umsatz gesorgt, wenn ich als Fahrer ein adäquates nicht-alkoholisches Getränk serviert bekommen hätte.  So aber habe ich dann doch das Handtuch geworfen und die Rechnung verlangt.

Während ein alkoholfreies Bier inzwischen salonfähig ist, klappt das in der Weinregion leider noch gar nicht. Schade, denn ich werde irgendwann missmutig, wenn ich mich als Fahrer stundenlang an einem Wasserglas festhalten muss.

Wie geht euch das? Fahrt ihr mit Promille Auto oder lasst ihr Euch per Taxi chauffieren? Das interessiert mich jetzt doch sehr…

 

Serpentine Gallery London Hyde Park

Abtauchen in Kunst

Das Wochenende steht vor der Türe, Zeit für einen Besuch im Museum. Einfach mal das Tempo des Alltags vergessen und abtauchen! Oft vergesse ich die erholende und gleichzeitig inspirierende Stimmung, die einen in Ausstellungsräumen einfängt und ich bin dann ganz begeistert, wenn mich die Kunst ein bisschen wie durch Zufall einholt – durch eine Einladung.

Neulich zum Beispiel. In Wiesbaden hatte der Nassauische Kunstverein zum Get-Together geladen, anlässlich des Pre-Opening während der Aktionswochen RAW2108 und weil ich zu spät kam, hatte ich die Chance, alleine durch die Ausstellung zu wandeln. Ein Traum. Hier kann man Abtauchen!

Fast gegenüber befindet sich das Museum Wiesbaden, das sich inzwischen richtig gemausert hat, denn tolle Ausstellungen sind die Regel und auch die Naturwissenschaftliche Sammlung ist wunderbar bestückt. Die ständige Ausstellung ist übrigens nach Farben sortiert – da lacht das Herz! #Farbenfreundin

Im Museum Wiesbaden heißt es übrigens: Der 1. Samstag ist Frei-tag,  also bei freiem Eintritt. Hingehen und staunen, denn seit das Eingangsportal mit der Skulptur und den Säulen neu renoviert ist, hat der Museumsbesuch sehr viel Flair in Wiesbaden.

In Wiesbaden gibt es ein Frauen-Museum, das neben einer Dauerausstellung immer wieder  Einzelaustellungen zeigt. Ein kleiner, feiner Ort, sozusagen ein #Glücksort

Museum Wiesbaden

Ausstellung im Museum Wiesbaden

 

Ebenso die Ausstellungen in den Opelvillen in Rüsselsheim. Schonmal da gewesen? Rüsselsheim ist ja total unterschätzt und auch die Main-Wiesen sind für einen Spaziergang ein Traum. Oberhalb der Wiesen, in der Kunst- und Kulturstiftung der Opelvillen, gibt es wechselnde Ausstellungen und die sind wirklich vom Feinsten. Einfach mal hinfahren!

Ganz zentral am Römer und unweit der Museumsmeile Schaumainkai in Frankfurt, befindet sich die Kunsthalle Schirn, die wechselnde Ausstellungen mit coolen Events veranstaltet. Die Jungs von Dandy Diary waren auch schon mal da und jetzt findet die Art Afterwork statt – coole Sache! Die Umgebung wurde neu gestaltet und ist auch sehenswert.

Ganz anders und doch ähnlich, das Städel Museum. Eine unvergessliche Nacht war für mich die Eröffnung der Ausstellung Matisse & Bonnard, bei der Blogger und Instagrammer zu einer besonderen Führung geladen waren, weil: Mit dem Smartphone geht man heute ins Museum und das Fotografier-Verbot ist dann natürlich aufgehoben. Ganz genau, denn wie sonst soll ich meinen Freundinnen begeistert davon berichten?

Ab Ende September findet die Ausstellung zu Victor Vasarely statt (klick). #VasarelyEverywhere

Kunst im Weinbaugebiet

Noch bis Sonntag stehen die Gutenberg Skulpturen von Ottmar Hörl im Burghof von Eltville im Rheingau – mit Blick auf den schönen Rhein bei der Ausstellung Gutenberg@Eltville, warum? Gutenberg stammt ursprünglich aus Eltiville und deshalb initiierte die Stadt die Ausstellung mit seriellen Skulpturen des sogenannten Millenum-Man Gutenberg.

In die Welt der Skulpturen kann man noch bis Mitte Oktober in Rheinhessen abtauchen. In Ingelheim am Rhein steht das Ausstellungshaus „Altes Rathaus“ und dort sind Skultpuren im Rahmen der „Internationale Tage“ ausgestellt: MENSCH! (klick).

 

Skulpturen in der Ausstellung Mensch

Neue Ausstellungsräume in Ingelheim. Hier: Internationale Tage (läuft noch bis Mitte Oktober 2018)

 

Danach sollte man noch ein bisschen durch die Weinberge schlendern und vielleicht vom neuen Wein kosten, denn Rheinhessen hat so manche Schätze zu entdecken, Kristin schreibt im Blog „Rheinhessenliebe“ darüber und hat immer neue Tipps.

Kunst ist international

Zuletzt war ich im Hyde Park in London und streunte ziellos umher bis ich dann vor dem tollen Gebäude der Serpentine Gallery in Kensington Garden stand. Eintritt frei – na, da kann ja nichts schiefgehen. Und es war wundervoll – ein absoluter Genuss und sehr beeindruckend. Um die Ecke ist gerade The London Mastaba von Christo aufgebaut. Wow!
(Mehr zum London-Trip zum Launch des Gallo Rosé gibt’s übrigens hier zu lesen.)

Inside Serpentine Gallery, London

Ausstellungsfläche in der Serpentine Gallery, London

Kunst … abroad

Ebenso stark in Erinnerung ist mir der Besuch des Nationalmuseums in Doha Qatar, denn in der flirrenden Hitze der Stadt taucht plötzlich an der Hauptstraße entlang der Küste der moderne Museumsbau auf. Übrigens auch hier: Eintritt frei (ich denke, das wäre eine Idee für Deutschland, denn stell Dir die Kosten für eine 4-köpfige Familie vor, wenn alleine der Eintritt 8 Euro pro Person kostet. Ich bin für die Freiheit der Kunst, also auch kostenfrei zugänglich).

 

Museum für Islamische Kunst in Doha, Qatar

Hafenansicht in Doha, Qatar

Auch spannend muss die Museumsmeile in Dallas sein – siehe hier im Bericht. Ich selbst war noch nicht dort, doch soweit ich gehört habe, sind die Ausstellung auch meist kostenfrei zu besuchen. Das will ich mir bald anschauen.

Einfach ausprobieren: Abtauchen in der Kunst! Wen die Kosten abschrecken: Jedes Museum hat auch mal einen Tag der offenen Türe oder es findet die „Nacht der Museen“ statt.

 

Road in america

Bier ist international und nicht nur zum Oktoberfest

In München auf dem Oktoberfest heißt es bald O’zapft is! Als Fränkin habe ich auch schon die eine oder andere Maß gezischt, doch nicht auf dem Oktoberfest, denn das ist mir zu trubelig. Wo denn dann? Lies hier…

In meiner Heimat im Taubertal reiht sich auch heute noch eine Brauerei an die andere. Mein absoluter Geheimtipp ist die Ochsenbrauerei in Spielbach, unweit von Rothenburg o.T. Dort ist die Zeit um 1900 stehen geblieben und man wundert sich fast, das die Bedienung Jeans trägt und kein Dirndl. Dazu Bierbänke und eine Halbe, passt. Doch wohin zieht es mich heute?

Bier ist international

Bier ist international und nach Weinwandern im Rheingau und Rheinhessen, möchte mein fränkischer Gaumen jetzt zur Abwechslung ein ordentliches Bier – warum nicht auch mal in Texas? Wandern und Bier auf dem Ale Trail in Texas zum Beispiel.

Fort Worth Trail Ale

Fort Worth Trail Ale (Fotocredit: Visit Fort Worth)

 

Just da kommt die Einladung des Tourist Board Dallas und Fort Worth. Die Informationen über die Region lassen mein Herz gleich höher schlagen, denn so vielfältig ist die Region. Dallas ist eine Millionen-Metropole mit vielen Gourmet-Restaurants und internationaler Küche. Dazu High Fashion und viel Kunst und Kultur (Danke an Visit Dallas für die Fotos).

Oh ja, Texas ist definitiv eine Reise wert und für alle, die jetzt vor dem Münchner Oktoberfest flüchten wollen, es gibt Direktflüge nach Dallas (kleiner Scherz), ebenso fliegt täglich eine Maschine ab Frankfurt.

Ale Trail in Fort Worth

Nun aber zu der Ale Trail Tour in Fort Worth, denn bei viel Genuss muss man auch ein bisschen was tun und sich bewegen. Für die Tour zu fast 10 Brauereien gibt es extra einen Pass, wo man die Stempel der Brauerei sammeln kann und dann geht’s los. Die Brauereien muten ganz anders an als in Bayern: Babe, that’s America!

Unterwegs auf dem Ale Trail in Fort Worth (Fotocredit: Visit Fort Worth)

Dallas oder Fort Worth, egal, Hauptsache TEXAS

Am Flughafen angekommen fährt man entweder nach Dallas oder ins benachbarte Fort Worth. Die etwas unbekanntere Metropole Fort Worth bietet neben urbanem Flair auch grüne Wiesen zum Wandern oder Golf spielen. Golf ist nicht so meins, aber der Ale Trail ist genau mein Ding. Bier-Tasting ist natürlich nur für Erwachsene, also das bedeutet in Amerika over21, aber wir sind ja hier unter uns.

Die Stadt Fort Worth wird auch gerne mal Cow-Town genannt und die historische Zeit der Farmer und Cowboys kann man im historisch nachgebauten Vergnügungspark Stockyards nacherleben. Sehr cool! Also sind auch Kühe international…

Cowtown Texas

Die Historie schlägt sich auch auch im Restaurant-Angebot nieder, das definitiv als fleischlastig bezeichnet werden kann. Doch wie habe ich kürzlich gepostet: Fleisch ist mein Gemüse. Auf die amerikanischen Steaks bin ich wirklich gespannt und dazu passt auf jeden Fall ein  gutes Bier.

Amerika wäre nicht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wenn die Vielfalt nicht greifbar wäre. Genau, nicht nur in Fort Worth auch in Dallas ist alles möglich. Die Region ist eine der größten Gay-Communities und wie überall in Amerika gibt es Yoga-Studios und viele asiatischen Restaurants, Fusion Küche und auch Vegetarisches. Das fasziniert mich, das will ich sehen! Die App der Margarita Mile in Dallas habe ich schon auf dem Mobile, weil der Drink mit Name Frozen Margarita kommt ursprünglich von da und die angesagte Ausgeh-Meile heißt so.

Dallas_Dallas Arts District

Dallas Arts District (Fotocredit: Visit Dallas)

 

In Dallas gibt es wunderbare Museen (Fotocredit: Visit Dallas)

 

Modern Art in Texas

In beiden amerikanischen Metropolen spielt auch Kunst und Kultur eine Hauptrolle. In der Region tummeln sich viele Milliardäre, die in Kunst machen und über Spenden können die vielen Ausstellungshäuser ein großartiges Programm bieten – vielfach sogar bei freiem Eintritt.

Auch wenn die Stadt Fort Worth zunächst vielleicht eher den Touch einer Cowboy Metropole hat, denn ein Cowboy-Hut und Stiefel gehörten dort tatsächlich zum Outfit eines Einheimischen dazu, zeigt das nur einen Teil, denn die Großstadt hat einiges zu bieten.

Der Cowboy Style passt übrigens auch zu der aktuellen Herbstmode, die ja Cowboy-Stiefel als absolut High Fashion propagiert. Vielleicht lass ich mir ja eigens welche anfertigen? Zumindest im Shopping District und im Outlet werde ich mich mit angesagten Styles ausstatten. Ich sag nur Ralph Lauren und Co. (vom Magazin Cowgirl lass ich mich jetzt inspirieren). Texas ich komme! #SeeFortWorth

Um nur eines zu nennen: Das Modern Art Museum of Fort Worth ist nicht nur innen mit den Ausstellungen interessant, sondern ein beeindruckender Bau, den ich mir unbedingt anschauen muss, schau (klick). Der Architekt ist der japanische Architekt Tadao Ando, der mir bereits durch den Bau beim Vitra Museum ein Begriff ist und ja, auch da stockte mir damals der Atem vor Begeisterung. Der Autodidakt ist eigentlich Profi-Boxer, doch die Architektur ließ ihn nicht los und als er Corbusier entdeckte, gab es bald kein Halten mehr. Große Klasse!

Kurzum, ich sitze auf gepackten Koffern für Texas. Ein Anschlussflug nach Rapid City, South Dakota, wo ein Teil meiner Familie lebt, würde sich anbieten. Stay tuned – ich werde berichten.

 

 

Am Strand von New York City

New York, New York! Die Stadt fasziniert und mindestens einmal im Leben (oder im Jahr) sollte man zumindest Manhattan besucht haben: Ob Times Square, Broadway, MoMa oder Central Park – für die City gibt es unzählige Tipps und von mir bekommst Du jetzt Empfehlungen für die Vororte, für einen Ausflug, wenn man mal raus aus dem Gewühl möchte.

So eine Millionenstadt macht müde und dann ist es schön, an einem Nachmittag vielleicht an den Strand zu fahren. Oh ja, genau, New York liegt am Wasser, New York hat sogar die längste Küstenlinie einer Großstadt weltweit, steht in dem Magazin Loving NewYork. Deshalb sollte man da auch mal an den Strand fahren. Die klassischen Sightseeing Tipps für New York City gibt’s hier und sind auch in jedem Reiseführer viel ausführlicher und aktueller beschrieben. Meine Geheimtipps, wenn Du mal eine kleine Verschnaufpause brauchst, gibt es hier:

Rockaway Beach

Mit der Subway bis zur letzten Station fahren – schwubbs ist man in Rockaway Beach in Queens. Last exit: Strand. Die Bebauung erinnert eher an Fertighaussiedlungen, aber der Strand ist genial und die Promenade auch. Ein paar Surfer und Strandspaziergänger und ich. Mehr nicht. Kaum zu glauben, nachdem ich kurz vorher am Times Square in einem Menschenknäul fast verloren ging. Okay, im Sommer ist bestimmt mehr los, denn der Strand ist beliebt. Aber außerhalb der Badesaison kann man hier die Ruhe genießen.

Durchatmen und Kraft tanken. Das kann man hier. Getränk und Imbiss sollte man jedoch mitbringen, denn ich habe tatsächlich keinen Kiosk ausfindig machen können.

Roadtrip USA

Weiter geht’s nach Long Island

Nicht ganz so viel weiter, westlich des Flughafen JFK, liegt Long Island. Wir hatten einen Mietwagen gechartet und sind einfach mal losgefahren. Den ersten Stopp für ein spätes Frühstück machten wir in Northport, denn der kleine, beschauliche Ort ist ein Traum und die Hektik der Großstadt ist weit weg.

Northport – vor den Toren von New York City

Nach NYC braucht man eine gute Stunde von hier. Northport ist kleiner Vorort mit Pendlern, Familien mit Kinder und Rentnern, eben Leute, die es ruhiger haben möchten. Der kleine Yachthafen macht eine schöne Atmosphäre und man fühlt sich so richtig kleinstädtisch. Ja, hier grüßt man sich morgens beim Bäcker und die Autos fahren gemütlich im Tempo 30 durch die Hauptstraße und hupen nicht, wenn jemand mal zu Fuß mitten auf der Straße läuft. Die Anonymität und Hektik von New York ist meilenweit entfernt.

Das Frühstück bei Tim’s Shipwreck Diner ist begehrt und es kann sein, dass man eine Reservierung braucht. Das Amerika „off the records“ interessierte mich einfach total, denn das ist Amerika. Nicht die Straßenschluchten, die uns Netflix in den berühmten Serien zeigt oder das NYC, das wir aus den Reiseberichten kennen, sondern das amerikanische Durchschnittsleben. Wo führen sie ihren Hund aus, wo gehen sie Sonntags spazieren und atmen sie mal durch. Wo leben sie mit Kind und Kegel?

Strandurlaub vor den Toren von NYC

Auf Long Island gibt es Wald, große Naturschutzgebiete und am Strand wird am Wochenende Sport gemacht. Ganze Horden von over40s praktizieren an der Strandpromenade ihre Walking-Sessions. Bei der kilometerlangen Strecke wird telefoniert oder ein Podcast gehört oder wild diskutiert, bloß kein Stillstand, nutze die Zeit: Time is money. Naja, irgendwo müssen die Burger und Hot Dogs und French Fries ja auch abtrainiert werden. Schon sehenswert, das amerikanische Durchschnittsleben.

Wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt, sollte bis ans Ende von Long Island fahren, nach Orient, Long Island, USA. Dort geht eine Fähre nach New London, CT – die Überfahrt ist ein Traum (daher stammt auch das Beitragsfoto). Es dauert etwa zwei Stunden und kommt man dann im Hafen an, ist man direkt in einer anderen Welt: Industriestadt mit großem Verladehafen. Ende der Romantik. Als Startpunkt zum Beispiel in Richtung Cape Cod ist die Position aber perfekt. Wer einen Roadmovie liebt, sollte diese Strecke wählen. Empfehlenswert!

Tipps für zwei tolle Restaurants mit Erholungsfaktor, die mehr im Zentrum von New York City in Manhattan sind, habe ich von den Tipps von Susanne Drexler (Gourmet Connection). Sie hatte auf Facebook ganz tolle Fotos veröffentlicht, die Lust auf einen Restaurant-Besuch machen:

  • Austern bei Island Oyster auf der Insel Gosvernors Island
    so kommt man da hin: A five-minute ferry ride from downtown Manhattan (everyday) or Brooklyn (Saturday and Sunday only).
  • Lobster im Brooklyn Crab in 24 Reed St, Brooklyn, NY 11231 unweit vom Kanal. Die Fotos sind der Hammer, schau.

 

Meine nächste USA Themen sind:

  • Vor den Toren von Boston.
  • Indian Summer in Maine
  • Yoga in Winterport, Maine

 

Wurstsalat mit Wein

Tapas lernen Rhoihessisch

Roihessisch heißt der Dialekt, der in der größten Weinbau-Region Deutschlands, im Land der vielen Hügeln, gesprochen wird. Tapas heißen die kleinen Speisen, die man eher aus Spanien kennt und die zum Wein oder Bier gereicht werden. Geht das irgendwie zusammen? Warum nicht die Tapas nach Rheinhessen bringen? Die Bloggeraktion von Rheinhessenwein e.V. macht es möglich. 

Bloggeraktion: Tapas lernen Rheinhessisch

Bei der Bloggeraktion von Rheinhessenwein e.V. sind regionale Tapas-Rezepte gesucht, die gut zum Rheinhessen-Wein passen. Ich freue mich sehr, ein perfektes Wine-Paring auszutüfteln und mir zu überlegen, welches kleine Gericht man denn zu einem bestimmten Rheinhessenwein servieren könnte? Die Aufgabenstellung ist nicht ohne, doch lies selbst:

Die Aufgabenstellung

Sechs rheinhessische Zutaten und eine Auswahl an drei Weinen aus Rheinhessen wurden mir zur Verfügung gestellt. Zwei verschiedene Tapas aus mindestens drei der gestellten Produkte sind zu kreieren, beliebig viele andere, gerne auch rheinhessische Zutaten konnten zusätzlich verwendet werden. Zu jeder Tapa gibt es dann meine persönliche Weinempfehlung aus den zur Verfügung gestellten drei Rheinhessen-Weinen, nämlich die folgenden:

Die Weine

Rheinhessen Silvaner
2017 . trocken
Weingut Posthof Doll & Göth
Stadecken-Elsheim

Niersteiner Spätburgunder
2015 . trocken
Weingut Georg Gustav Huff
Nierstein

71 /95 Portugieser & Dornfelder
2017 . trocken
Weingut Bernhard
Wolfsheim

Die rheinhessischen Zutaten

Kartoffeln
Rote Beete
Kohlrabi
Fleischwurst
Rheinhessisches Wildkräuter-Pesto im Glas
Breite grüne Bohnen

Die Expertenjury

Sternekoch Philipp Stein (Favorite Parkhotel Mainz),
Sommelier Oliver Habig (Adagio im Atrium Mainz)
sowie Vertretern von Rheinhessen
und der Agentur Gourmet Connection

Die spannendsten, kreativsten, ansprechendsten und natürlich rheinhessischsten Pairings werden anhand folgender Kriterien ausgewählt: Idee und Kreativität, inhaltliche und optische Umsetzung, Machbarkeit und Nachkochbarkeit sowie inhaltliche und optische Integration des Weines. Das Spiel kann beginnen…

Meine Wine-Tapas-Pairings

 

Tapa No.1
Kartoffelbrötchen mit rheinhessischem Wurst-Salat und rote Bete Chip

Wine-Pairing:
Rheinhessen Silvaner
2017 . trocken
Weingut Posthof Doll & Göth
Stadecken-Elsheim

 

Das Rezept

Kartoffel-Brötchen (Zutatenliste für ca. 20 kleine Brötchen):

300 g gekochte Kartoffeln
1/4 Stück frische Hefe
1 EL Olivenöl
2 TL Salz
130 g Vollkornmehl
200 g Mehl Type 405
120ml Kartoffel-Kochwasser

Für den Hefeteig die gekochten, abgekühlten Kartoffeln, das Kartoffelwasser, Mehl und die weiteren Zutaten vermischen und zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. In der iPrep von Krups klappt das prima auf Stufe 5 für 10 min, dann Teigstufe 1 und im Anschluß den Teig für 40 min. gehen lassen. Aus dem fluffigen Hefeteig kleine Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Diese dann auch noch einmal für 20 min. gehen lassen. Backofen vorheizen, die Brötchen bei ca. 180 Grad für ca. 12-15 min. backen. Alternativ kann man das Kartoffelbrötchen natürlich auch beim Bäcker kaufen.

 

Rheinhessischer Wurstsalat

Zutatenliste:
Halber Ring Fleischwurst
kleines Glas Cornichons
350 g Grüne Bohnen
1 rote Zwiebel
1 Handkäse
1 Knolle Rote Beete
4 EL Roteinessig
4 EL Olivenöl
1 TL Senfkörner
1 TL Kümmel
Speiseöl zum Frittieren
Salz
Pfeffer

Zunächst die grünen Bohnen waschen, säubern und halbieren und bissfest kochen. Mit Eiswasser abschrecken, damit das Grün schön erhalten bleibt. Die grünen Bohnen dann in kleine Stücke schneiden.
Die Fleischwurst von der Haut befreien und in kleine Stifte oder Streifen schnippeln. Ebenso die Cornichons und die Zwiebeln. Den Handkäs würfeln oder in Stifte schneiden. Mit den Gewürzen abschmecken. Die Senfkörner kann man mörsern oder als ganze Körner aufstreuen, sie werden im Dressing weicher und bringen etwas Schärfe rein.
Für die Rote Beete Chips die Knolle schälen und dann mit einem scharfen Messer oder einer Reibe dünne Scheiben abschneiden. Diese dann in 160° heißem Öl für ca. 1 Minute frittieren, bis sie kross sind. Im Anschluss auf Küchenpapier legen und etwas salzen.
Den Fleischwurst-Salat dann auf eine Brötchen-Hälfte garnieren und obendrauf einen Rote Beete Chip legen.

 

Tapa No.2
Panierte Scheiben von Kohlrabi mit Wildkräuterpesto-Dip

Wine-Pairing:
71 /95 Portugieser & Dornfelder
2017 . trocken
Weingut Bernhard
Wolfsheim

 

Das Rezept

Zutatenliste:
3 kleine Kohlrabiknollen
Wildkräuterpesto
Paniermehl
Mehl
1 Ei
1/2 Zitrone
Frischer Dill
Salz, Pfeffer
100g Crème fraîche

Kohlrabiknollen schälen und für ca. 20 min in gesalzenem Wasser weichkochen (bissfest).
Die Knollen in daumendicke Scheiben schneiden und kreisförmig ausstechen (z.B. mit einer Plätzchenform). Dann die Scheiben in Mehl, danach in dem verrührten Ei und dann in Paniermehl wenden. Die panierten Scheiben werden dann in heißem Speiseöl oder der Fritteuse kurz ausgebacken.
Für den Dip wird die Wildkräuter-Pesto zusammen mit Crème fraîche, etwas Zitrone, Salz und Pfeffer mit dem Zauberstab püriert. Ein kleiner Zweig Dill als Garnitur und fertig ist der kleine vegetarische Snack.

 

Dies sind nun also meine beiden Tapas-Wine-Pairings und ich bin auf das Feedback sehr gespannt. Fast durch Zufall hat es sich ergeben, dass ich alle Zutaten verarbeitet habe – Kartoffeln, Bohnen und Wurzelgemüse passen einfach zu vielen Dingen, das Kräuter-Pesto ebenso, also fanden alle von Rheinhessenweine vorgeschlagenen Zutaten auch Verwendung. Die Rezepte sind einfach nachzukochen und ich würde mir solche Kleinigkeiten für Straußwirtschaften oder Gutsweinschänken sehr wünschen. Vielleicht schafft es ja das eine oder andere Gericht dieser Bloggeraktion auf die Speisekarten – wer weiß.

Viel Spaß und guten Appetit wünsche ich dabei!

Bei diesen teilnehmenden Blogs findet ihr weitere leckere Tapas-Rezepte:

Buchmesse Frankfurt

Buchtipp: Job oder Leben

Den Spruch Geld oder Leben kennst Du und für diesen Buchtipp habe ich ihn etwas abgeändert, denn im Buch von Frank Behrend geht es um die Arbeit.

Nimm deine Arbeit nicht allzu ernst und sowieso, wichtig sind ein pünktlicher Feierabend, sagt der Chef. Familienzeit ist Lebenszeit und das hat Priorität, sagt der Chef. Nein, nicht mein Chef, sondern ein Chef einer Werbe-Agentur.

Da lachen wir laut, oder? Wer in der hippen Agenturbranche arbeitet, weiß – dort ist alles möglich – nur eben kein pünktlicher Feierabend (Ausnahmen bestätigen diese Regel). Zu lange habe ich auch dort gearbeitet.

Die 10 ernsthaften Ratschläge…

Die 10 ernsthaften Ratschläge von Frank Behrend, wie man locker durch’s (Berufs-) Leben kommt, gingen vor einiger Zeit durch die Presse und ein Raunen war zu hören. Der Verursacher hatte Mühe, sich zu verteidigen, dabei war’s doch nur gut gemeint! Dass er mit seinen 10 Punkten so eingeschlagen hatte, spricht Bände. Ein empfindlicher Nerv des deutschen Angestellten war getroffen und eine Diskussion losgetreten worden.

Frank Behrendt, 54, arbeitet in der Kommunikationsbranche. Er war Vorstand der Agentur fischerAppelt als er sein Buch „Liebe dein Leben und nicht deinen Job“ veröffentlichte. Heute ist er Chef der PR-Agentur Serviceplan. Inzwischen liegt auch ein weiteres Buch vor und er schafft damit Impulsgeber. Genau so nennt er sich auch: Impulsgeber.

Wieviel Engagement im Job ist gesund? Wieviel Überstunden verträgt ein Familienleben und wieviel Stress hält das eigene Sexleben aus?

Lange genug habe ich selbst als Angestellte in einer verantwortungsvollen Position gearbeitet und hätte diese Ratschläge gerne umgesetzt, doch – es ging nicht. Selbst dann nicht, als ich schon wusste, dass ich auf der Entlassungsliste wg. Umstrukturierung stehe.

Da drängt sich die Frage auf, ob’s an einem selbst liegt? Man denkt ja immer gerne, man sei unersetzlich. „Ich muss das noch fertig machen…“ ist schnell gesagt und dann dauert es doch zwei Stunden länger und das Handout wird am nächsten Tag gar nicht benötigt. Ach, wie schade, der Feierabend war mal wieder umsonst geopfert worden.

Erst nach vielen Berufsjahren begreife ich heute, dass es gut tut, eine Akte einfach liegen zu lassen – denn so manches Projekt erledigt sich schon auch mal von selbst.

Ich muss, ich muss…

Es passt nicht zu den deutschen Tugenden und es fällt uns so schwer, mal „alle Fünfe grade“ sein zu lassen. Damit wir das aushalten, erhalten wir regelmäßig Boni und Zulagen und die sichere Rente und die Kosten-Übernahme der Krankenversicherung. Wenn der Druck dann doch mal zuviel wird, dann haben wir Rücken oder Migräne. Zivilisationskrankheiten. Die einzig akzeptierte Art des Ruhens ist: Krank sein.

Der gelbe Schein ist die rote Karte des Angestellten, sagte mir mal ein Kollege. Hm, naja, auch eine Methode: Das Blaumachen. Wenn die Kollegen mal nerven oder der Job an sich, dann holt man sich den gelben Schein. Schlimm, oder? Dabei haben wir Mitbestimmung, Betriebsräte, Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften noch und nöcher – aber offensichtlich haben auch die es sich irgendwie gut eingerichtet.

Ist es garnicht so schlimm wie es sich anhört?

Nun hat der Mann, der damals diese 10 Tipps rausposaunte, ein Buch dazu geschrieben und ich bin froh, dass man nicht nur Philosophen, sondern auch Manager solch ein Thema ansprechen. Wobei er nichts Neues berichtet, aber manchmal muss man Wahrheiten einfach nur oft genug hören. Danke also für dieses Buch.

Meine 10 Tipps, wie man locker und entspannt durch’s Berufsleben kommt, sind tatsächlich nicht so viel anders, wie die des Herrn Behrend. Nur mit dem Hinweis, das man auch diese Tipps gelassen nehmen sollte und auch mit einem Augenzwinkern. Wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt, trotzdem entspannt bleiben und einfach innerlich diese Haltung tragen. Das hilft schon immens. So betitelt es auch DER SPiEGEL (weiterlesen hier).

In diesem Sinne – eine gute Woche wünsche ich!

Frank Behrendt – Der Impulsgeber
„Liebe dein Leben und nicht deinen Job“

Ebenso von ihm erschienen:
„Die Winnetou Strategie – Wie Du zum Häuptling Deines Lebens wirst“

 

PopArt

Kunst der Moderne

Na, wer hätte gedacht, dass es die Wandverkleidung einer Kantine einmal als Kunst bis ins Pariser Museum schafft? Oh ja, ab dem 26. September 2018 zeigt das Städel Museum in Frankfurt die groß angelegte Sonderausstellung

„Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne“.

Anhand von über 100 Werken präsentiert die Retrospektive den Erfinder der Op-Art der 1960er Jahre – eben auch die für die Deutsche Bundesbank geschaffene Speisesaal-Wandgestaltung als herausragendes Beispiel für Vasarelys raumgreifende architektonische Gestaltungen.

Diese künstlerische Wandgestaltung wird im Anschluss direkt im Pariser Centre Pompidou bei der Ausstellung „Vasarely, le partage des formes“ gezeigt, denn die beiden Ausstellungen verbinden zentrale Leihgaben wie eben genau den eigens für die Frankfurter Präsentation nachgebauten Speisesaal. Die Motive des berühmten Op-Art-Künstlers Victor Vasarely begegnen uns ständig – siehe oben, eine Decke aus den Siebzigern – die geometrischen Formen, knalligen Farben und flimmernden Muster finden sich im eigenen Kleiderschrank, auf Kissen, Lampen, auf Geschirr und in der Architektur – kurz, überall in unserem Alltag: #VasarelyEverywhere

Victor Vasarelys (1906–1997) Œuvre erstreckt sich jedoch über mehr als 60 Jahre und bedient sich unterschiedlichster Stile und Einflüsse. Der oftmals auf seine Op-Art reduzierte Künstler verbindet die Kunst der frühen Moderne Ost- und Mitteleuropas mit den Avantgarden der Swinging Sixties in Europa und Amerika. Er hatte eine große Bandbreite und bediente sich unterschiedlicher Einflüsse und genau diese Bandbreite zeigt die aktuelle Ausstellung im Frankfurter Städel Museum.

Die Ausstellung konnte dank der Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder realisiert werden. Hinzu kommt die langjährige Förderung der Deutschen Bank als Partner des Städel Museums, welche die Sammlungsarbeit der Abteilung Gegenwart ermöglicht.

Victor Vasarely kann heute als eine der zentralen Künstlerfiguren des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt werden, deren Bildsprache sich im kollektiven Gedächtnis festgesetzt hat, ohne eine exakte kunsthistorische Verortung erfahren zu haben. Seine künstlerischen Wurzeln liegen in der Auseinandersetzung mit der frühen Moderne. Beeinflusst wurde er durch die Theorien des Bauhauses und des Suprematismus. Später sind es seine technoiden und psychedelisch bunten Arbeiten, die durch optische Effekte in den Raum drängen und auf die Täuschung der Wahrnehmung abzielen.

Diese Werke stehen stellvertretend für eine zukunftsgläubige Gesellschaft im Aufbruch. Sie prägen das Erscheinungsbild der Moderne der 1960er- und 1970er-Jahre und sind ebenso Teil der künstlerischen Avantgarde wie der Populärkultur.

Durch die Verbreitung seines Werks in Form von Multiples und Auflagenwerken war Vasarely allgegenwärtig. Die Popularität, die er im Sinn einer Demokratisierung der Kunst anstrebte, machte diese auch zum Massenprodukt – im besten wie im schlechtesten Sinn. Ein Thema was uns auch heute in der Kunst wieder begegnet.

AUSSTELLUNGSRUNDGANG
Die Ausstellung „Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne“ erzählt über zwei Stockwerke die Entstehung und Entwicklung Vasarelys Werk entlang einer rückläufigen Chronologie. Der Besucher begegnet zunächst den Hauptwerken der 1970er- und 1960er-Jahre und wird anschließend durch das vielgestaltige Œuvre bis zum Frühwerk der 1920er- und 1930er-Jahre geführt. „Zentrales Anliegen des rückläufigen Ausstellungsrundgangs mit seinen freistehenden Display-Wänden ist es, das gesamte, von künstlerischen Verknüpfungen wie Widersprüchen durchdrungene Werk Vasarelys als eines der bekanntesten Unbekannten der Kunst des 20. Jahrhunderts visuell erfahrbar zu machen. Das Unmögliche als Möglichkeit war der Antrieb Victor Vasarelys, womit er tradierte Vorstellungen vom Raum in der bildenden Kunst erschütterte und zugleich visionär erweiterte“, erläutert Jana Baumann, Kuratorin der Ausstellung im Städel Museum. Dank der multiplen Blickachsen, die durch die offene Ausstellungsarchitektur entstehen, wird deutlich, wie sich Vasarelys Werk trotz formaler Unterschiede der einzelnen Werkgruppen über die Jahrzehnte konsistent weiterentwickelt hat.

Die Schau beginnt im Untergeschoss des Ausstellungshauses mit dem von Vasarely und seinem Sohn Yvaral gestalteten Speisesaal der Deutschen Bundesbank in Frankfurt, der für die Ausstellung im Städel Museum eigens ausgebaut wurde.

Das Bestreben des Künstlers, sein Werk von der Leinwand in den Raum zu erweitern und damit ins Alltägliche vorzudringen, lässt sich an diesem Beispiel eindrücklich nachvollziehen. Vasarelys reproduzierbares Bildsystem hat die Möglichkeit einer demokratischen Verbreitung von Kunst eröffnet. Mit seinen architektonischen Integrationen und Multiples – etwa Kroa Multicolor (1963–1968) oder Pyr (1967) – verfolgt er in der Tradition des Bauhaus das Ziel, gestaltend in den Alltag einzugreifen.

1972 ist er am Höhepunkt seiner Karriere angelangt, seine Arbeit allgegenwärtig: Neben dem Entwurf für das Logo der Olympischen Spiele von München wird er von Renault beauftragt, das Logo der Marke zu überarbeiten.

Anschließend begegnet der Besucher Vasarelys psychedelisch bunter Vega-Serie. Bis heute prägen die technoiden Kompositionen das Bild der Op-Art und die Wahrnehmung des Künstlers. Die Quader, Kugeln oder Rhomben der Werkreihe schieben sich trompe-l’œil-artig in den Raum. Diesen visuellen Effekt erzielt Vasarely durch die systematisch verzerrende Vergrößerung beziehungsweise Verkleinerung einzelner Quadrate oder Kreise. In der zwei mal zwei Meter großen Arbeit Vega Pal (1969) oder in Vega 200 (1968) drängt die Komposition als dynamische Halbkugel förmlich aus dem Bild heraus. Vasarelys Malerei in Öl oder Acryl nimmt die computergenerierte Ästhetik folgender Generationen vorweg. Der nun bewusst vielstimmig sich entspinnende Parcours zeigt, wie sehr Vasarely das Erbe der Moderne – vor allem der geometrischen Abstraktion – dehnt und zum Schwingen bringt. Statt in sich ruhender Geometrie begegnet dem Besucher raumgreifende, in den Raum sich erweiternde Malerei, die den Betrachter verwirrt und in Abgründe ziehende Dynamiken entfaltet.

Von den Vega-Bildern ausgehend eröffnen verschiedene Sichtachsen den Blick auf die form- und farbgewaltige Periode der Folklore planétaire sowie die Erfindung der „Unité plastique“ (1959), aus der diese Werkphase entstanden ist. Vasarelys strenge Bildsystematik kombiniert zwei geometrische Grundformen – Quadrat und Kreis – mit einem ebenso klar umrissenen Farbspektrum, bestehend aus sechs Lokalfarben. Das Ergebnis ist ein Bildverfahren, mit dem – fast ohne künstlerische Entscheidungen – immer neue Bilder „produziert“ werden können: das „plastische Alphabet“. Auf der „plastischen Einheit“ basierende und aus dem „plastischen Alphabet“ hervorgegangene Werke wie Calota MC (1967) oder CTA 102 (1965) treten in der offenen Ausstellungsarchitektur mit den Vega-Arbeiten ebenso in Dialog wie mit jenen der vorangegangenen Noir-et-Blanc-Periode. Neben einer Reduktion auf Schwarz und Weiß vollzieht sich in dieser Schaffensphase die endgültige Hinwendung Vasarelys zur geometrischen Abstraktion – einer Abstraktion allerdings, die schon hier behutsam in Bewegung versetzt wird und die bildimmanente Dynamik der Vega-Arbeiten vorwegnimmt.

Das im Zentrum des Untergeschosses platzierte Programmbild Hommage à Malevich (1952–1958) verbindet Vasarelys Früh- und Hauptwerk.

Der letzte Teil der Ausstellung widmet sich Victor Vasarelys Anfängen in Budapest im Umfeld der historischen Avantgarden. Schon hier, in seinen ersten bekannten Werken, etwa bei Hommage au carré (1929), deutet sich die raumgreifende Dynamik der Op-Art der 1960er-Jahre an. 

 

VICTOR VASARELY. IM LABYRINTH DER MODERNE

Mehr im DIGITORIAL®: Klick mal rein: vasarely.staedelmuseum.de  oder hier, das Pinterest-Board für die visuelle Einstimmung: https://www.pinterest.de/staedelmuseum/victor-vasarely-vasarelyeverywhere/

AUSSTELLUNGSDAUER: 26. September 2018 bis 13. Januar 2019
INFORMATION: www.staedelmuseum.de
ORT: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
ÖFFNUNGSZEITEN: Di, Mi, Sa, So 10.00–18.00 Uhr; Do, Fr 10.00–21.00 Uhr; montags geschlossen

SONDERÖFFNUNGSZEITEN: 03.10.2018 10.00–18.00 Uhr; 24.12.2018 geschlossen; 25., 26.12.2018 10.00–18.00 Uhr; 31.12.2018 geschlossen; 01.01.2019 10.00–18.00 Uhr

EINTRITT: Samstag, Sonntag und Feiertag 16 Euro, ermäßigt 14 Euro, Dienstag bis Freitag 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren; Gruppen ab 10 regulär zahlenden Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Tipp: Online Karten bestellen! Für Gruppen ist vorab eine Anmeldung erforderlich.

RAHMENPROGRAMM: Die Party zur Vasarely-Ausstellung findet am 27. Oktober 2018 ab 20.00 im Städel Museum statt.

SOCIAL MEDIA: Das Städel Museum kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit dem Hashtag #Vasarely.

MEDIENPARTNER: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

KULTURPARTNER: hr2 Kultur

GEFÖRDERT DURCH: Kulturstiftung des Bundes und Kulturstiftung der Länder
FÖRDERER DER GEGENWARTSKUNST IM STÄDEL MUSEUM: Deutsche Bank AG 

 

Portraitfoto Bärbel Klein Wiesbaden

Beruflicher Quereinstieg geht!

Beruflich habe ich mich regelmäßig verändert und immer mal einen Quereinstieg ausprobiert. Ganz aktuell mit meiner Selbständigkeit als Content Creator für Online-Medien. Das dies möglich ist, soll die Blogparade zeigen: #quereinstiegsparade

Meine Beraterin bei der Arbeitsagentur war nicht begeistert, als ich ihr von meiner Gründer-Idee erzählte. Ja, denn es sollte ein beruflicher Quereinstieg werden, noch dazu mit Anfang Fünfzig. Doch ich blieb beharrlich, denn der Gründerzuschuss war finanziell einfach notwendig. Letztlich hat es geklappt und ich bin erfolgreich.

#quereinstiegsparade

Mein beruflicher Quereinstieg mit Fünfzig hat sich ergeben, da ich als Blogger immer mehr Spaß am Text hatte. Meine Arbeitgeber wollten mich nicht in Teilzeit gehen lassen. Entweder ganz oder garnicht, also dachte ich mir irgendwann: Dann eben GANZ – nämlich 100% in die Selbständigkeit und zwar nicht im erlernten Beruf, sondern genau in dem, was mir Spaß macht: Texten.

Schön, dass es nun diese Blogparade gibt, mit der ich noch einmal Revue passieren lassen kann und mit der anderen vielleicht Mut gemacht wird, ebenso beharrlich einen Quereinstieg zu wagen.

Do what you love

Seit ich mich auf diesen Quereinstieg eingelassen habe, kommt eins zum anderen. Plötzlich erhalte ich Autoren-Angebote, viele Komplimente für meine Texte und weitere Angebote.

Manchmal muss man eine Türe zu machen, dann geht die andere Türe auf und Dinge, die man sich vorher nicht zu erträumen gewagt hatte, werden wahr.

Was mir dabei geholfen hat, ist sicherlich die große Neugier. Außerdem vertrete ich die Haltung, dass das Leben zu kurz ist, um etwas nicht auszuprobieren.

#Einfachmachen

Einfachmachen lautet die Devise der Handwerkskammer und genauso handhabe ich es inzwischen auch. Zum Glück hilft mir eine Portion Selbstbewusstsein dabei, denn wenn die Umwelt Bedenken äußert, muss ich für meinen Weg hartnäckig Pro-Argumente finden. Doch es ist möglich und meine Interview-Serie mit spannenden Gründerinnen zeigt auch: Vieles ist möglch, man muss es nur machen. Egal ob die Roman-Autorin, Hunde-Frisörin oder Geschenkeshop-Gründerin – alle haben den Schritt gewagt und per Quereinstieg in einen neuen Beruf, meist in die Selbständigkeit, getreten – und sind sehr erfolgreich damit.

Danke für die interessante Blogparade #quereinstiegsparade, an der ich gerne teilgenommen habe. Mehr Beiträge findest Du unter diesem Link.

Quereinstiegsparade

Partnerarmband von schöniglich

Mein Hochzeitstagsgeschenk

Was mein Hochzeitstag mit der Flurbereinigung zu tun hat? Der Hochzeitstag ist ein wichtiger Jahrestag. Zweisamkeit ist wichtig und klar, auch ein Geschenk. Lies hier, was in 2018 ganz besonders ist.

Das Karma der Liebe

Wir haben uns vor einigen Jahren im Rheingau, nämlich in Kiedrich, das Ja-Wort gegeben und nun steht der Hochzeitstag bevor. In Kiedrich wird für jedes frischvermählte Paar eine Rebe gepflanzt. Also auch bei uns und zum Hochzeitstag haben wir diese Rebe besucht und Revue passieren lassen. Doch vor zwei Jahren gab es eine Flurbereinigung und der Weinberg mit unserer Rebe wurde platt gemacht, ähm. Wie geht’s jetzt weiter?

Eine meiner Freundinnen hatte deshalb schon Schnappatmung (schlechtes Karma und so), als ich das erzählte. Eine andere sieht das ganz pragmatisch: „Es werden doch Ersatz-Reben gepflanzt… Mensch, das wirkt vielleicht verjüngend!“

Naja, ganz ehrlich, ich brauch eigentlich keine Verjüngungskur für meine Ehe, denn es ist doch gerade schön, dass wir uns Jahr für Jahr vertrauter werden und auch nach bald 20 Jahren immer noch ein bisschen näher zusammen rücken. Na gut, vielleicht braucht er ja eine Verjüngungskur, schluck!?

Wir werden sehen, wie sich die Flurbereinigung auf das Karma unserer Ehe auswirkt. Immerhin gibt es den „Weinberg der Ehe“ in Kiedrich schon seit den Siebzigern und es gibt hunderte von Paaren, die sich im Kiedricher Standesamt das Ja-Wort gegeben haben. Viele auch extra, weil eine Rebe gepflanzt wird und diese Tradition einfach schön ist.

Romantisch den Hochzeitstag verbringen

Jedes Paar erhält auch regelmäßig eine Flasche des Kiedricher Weins vom Weinberg der Ehe. Beim letzten Fest waren das eine riesen Gaudi im Hof des Standesamts und ich frage mich ernsthaft, was die jetzt alle machen? Verjüngungskur?

Bislang sind wir am Hochzeitstag zum sogenannten „Weinberg der Ehe“ zu unserer Rebe gegangen, denn wir haben eine Urkunde mit Nummer und kennen unser Pflänzchen. Jetzt sind die Weinstöcke wegen der Flurbereinigung weg und die neu gepflanzten Reben auf dem neu ausgewiesenen Weinberg brauchen mindestens noch bis nächstes Jahr um irgendwie was darzustellen und nach diesem trockenen Sommer bin ich eh gespannt, ob das geklappt hat. Pah, Verjüngungskur?!Schoeniglich Partnerarmband Leder

Geschenke für Liebende

Nun brauchte ich also eine neue Idee für den Hochzeitstag. Ein Geschenk, eine schöne Geste, ein Symbol für die Liebe. Ich bin fündig geworden: Partnerarmbänder!

Schöne Leder-Armbänder, in der die Koordinaten unseres ersten Kuss eingraviert sind. Also Längen- und Breitengrad von der Stelle, wo wir uns das erste Mal tief in die Augen schauten. Passiert ist das übrigens in Wiesbaden, also nicht irgendwo exotisch, naja, es ist trotzdem unvergesslich… Klar, die Gravur „Lieblingsmensch“ wäre auch schön, oder nur die Initialen? Ein Songtext. Alles ist möglich, doch die Idee mit den Koordinaten finde ich am schönsten.

Bei dem Schmucklabel schöniglich habe ich diese Lederarmbänder für Paare entdeckt: Für beide ein passendes Armband aus Leder. Für die Männer sind sie richtig maskulin aus kräftigem Leder in dunklen Farben und für die Frauen gibt’s die Bänder auch filigran und in anderen Farben, zum Beispiel Metallic oder als Silberarmreif. Vielleicht nehme ich für uns Blau und Grau, denn das sind unsere beiden Lieblingsfarben. Ach, eine schöne Idee: Partnerarmbänder, yeah!

Wie findest Du das? Oder anders gefragt, was schenkst Du zum Hochzeitstag? Manche schenken sich nichts oder gehen einfach nur schön aus – es gibt ja viele Möglichkeiten.

P.S. Auch der Wiesbadener OB Gerich hat jüngst in Kiedrich geheiratet. Gutes Timing, direkt NACH der Flurbereinigung, da ist er erst einmal „safe“, also seine Rebe meine ich.

Weinrebe oberhalb Rhein

Blick über Weinberge im Rheingau

Was geht am Wochenende?

Der Donnerstag wird neuerdings als „der kleine Freitag“ bezeichnet und deshalb warte ich mit meinen Tipps nicht bis Freitag, sondern berichte heute von den Aktivitäten, die am Wochenende geboten werden. Der Spätsommer lockt nach draußen, bevor wir uns langsam auf Herbst und Winter einstellen.

Wiesbaden geht aus

… die hier vorgestellten Termine sind schon wieder Vergangenheit und deshalb gelöscht. Aktuelle Tipps zu Veranstaltungen in Wiesbaden gibt es regelmäßig auch im Sensor-Magazin.

Kurhaus Wiesbaden

Das Kurhaus in Wiesbaden

Rheingau geht aus

Wenn’s um den Rheingau geht, dann sind die Tipps von Tanja im Blog Rheingauprinzessin eine tolle Fundgrube. Dazu gibt’s einen weiteren Tipp, nämlich die “ Tage der offenen Weinkeller“, wenn die Weingüter ihren aktuellen Jahrgang präsentieren.Flagge Weingebiet Rheingau

Die Region Rheingau und die vielen Straußwirtschaften der Rheingauer Weingüter, von Lorchhausen am Rhein bis Flörsheim am Main, sind immer einen Ausflug wert. Einfach mal auf der Rheingau-Website oder Tanja’s Blog vorbei schauen, da gibt es immer tolle Tipps.

 

Kirche bei Lorch Rheingau

Kirche bei Lorch Rheingau

Immer mal wieder schöne Veranstaltungen werden auch von anderen Initiativen veranstaltet. Einzelheiten zum Programm gibt’s hier: Kulturland Rheingau

Buchtipp: 99Mal Rheingau

Dazu passt jetzt wunderbar der folgende Buchtipp, genau, 99Mal Rheingau. Nun wohne ich schon über zwanzig Jahre in der Region und kenne doch noch nicht alles. Bist Du denn schon einmal mit der Seilbahn in Rüdesheim oder Assmanshausen gefahren? Kennst Du den Klostersteig und ach, schau mal rein in das Buch – es ist fast jeder Tipp eine Überraschung! Für Rheingau-Kenner genauso schön, wie für Touristen und auch zuhause auf dem Sofa macht die Lektüre noch Spaß, denn, der nächste Wochenendausflug kommt bestimmt.

„Neunundneunzig Mal Rheingau“
Autoren: Sabine Fladung und Lydia Malethon
Cocon-Verlag Hanau, ISBN 978-3-86314-327-5, 208 Seiten
14,80 Euro

Reiseführer 99mal Rheingau

„Der Rheingau ist mehr als eine geografische Region im Südwesten von Hessen. Genuss und Lebensfreude – das verbinden viele Menschen mit ihm“, sagen die beiden Autorinnen Lydia Malethon und Sabine Fladung. Und sie müssen es wissen, schließlich sind beide im Rheingau geboren, leben und arbeiten hier und lieben ihre Heimat. Sie wissen von was sie schreiben, denn es gibt auch dieses Buch von ihnen: „Rheingauer Küchengeschichten“ (156 Seiten, Hardcover, 9,90 Euro, Cocon Verlag, Hanau, ISBN 978-3-86314-306-0), mit über 60 Rezepten und den dazugehörigen Geschichten rund um Region und Genuss.

Weitere Veranstaltungstipps für den Rheingau findest Du auch hier.

 

Eroica Germania 2018

L’Eroica radelt im Rheingau

Hast Du auch zuerst Erotica gelesen? Freudscher Fehler, kein Problem, ging mir genauso. Doch bei L’Eroica geht’s um Rennräder, denn  L’Eroica ist ein Rad-Event, bei dem mit historischen, naja, alten Rennrädern geradelt wird.

EROICA GERMANIA feiert Premiere. Einundzwanzig Jahre nach der ersten L’Eroica in Gaiole im Chianti kommt „The Beauty Of Fatigue and the Thrill Of Conquest“ in Deutschland an. Ein Rad-Event, bei dem der Genuss und nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund steht, zudem sind die Vehikel besonders, denn die Rennräder müssen aus den Achtzigern oder älter sein. Ursprünglich in der Toskana gegründet, hat der Event inzwischen eine internationale Fan-Gemeinde – von Japan bis nach Kalifornien und was liegt näher, dieses Event auch in den Rheingauer Weinbergen stattfinden zu lassen?

Endlich mal ein Rad-Event, wo es um Genuss und nicht um den Wettkampf geht. Diese modernen Trendsportarten und Marathons sind mir zu angestrengt und umso schöner finde ich das Programm von L’Eroica. Toll, dass der Rheingau jetzt Austragungsort ist und hoffentlich auch bleibt.

Um die 300 Teilnehmer radeln mit und die abwechslungsreiche Strecke durch den Rheingau gefällt sehr: Entweder entscheidet man sich für die lange, anspruchsvolle Strecke mit 129 km oder für die kürzere mit 70 – Hauptsache der Genuss kommt nicht zu kurz. Es gibt immer mal wieder Verpflegungsstände und man hilft sich auch gegenseitig bei etwaigen Reifenpannen. Zeiten werden keine gemessen, denn dabeisein ist alles. Auch wenn ich am Abend vor allem Männer treffe: Es sind auch einige Frauen mitgeradelt. Am Treffpunkt im Weingut konnte man auch so manches historische Rennrad bewundern. Eines in Ferrari-Rot, viele französische und italiensische Fabrikate, denn dort ist das Rennrad schon lange Kult. Das älteste Rad ist von 1924 und – tatata – von Opel (Bild siehe unten). Übrigens, Helmpflicht gab es nicht, aber sicherer ist das schon…

Eroica Germania 2018

Eroica Germania 2018: Dieses Rennrad ist eine Rarität. Farbe: Ferrarirot

Eroica Germania 2018

Angekommen!

Frau bei Eroica Germania 2018

Manche radeln stylish im historischen Outfit – mit oder ohne Helm

Eroica Germania 2018

Rad-Event im Rheingau

Dreh und Angelpunkt ist das Weingut Knyphausen, Erbacher Strasse 28 in Eltville am Rhein – mitten im schönen Rheingau am Rhein. Dort wird gefeiert und dort wird losgefahren.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag 24. August 2018 gegen Mittag auf dem Weingut Knyphausen. Dort treffen sich alle Teilnehmer und die Sponsoren und Aussteller präsentieren sich. Am Samstag findet das Rennen statt und am Abend der ersten Eroica Germania, wird gefeiert. Für das Rennen muss man sich im Vorfeld beim Veranstalter anmelden (Link).

Die Eroica Germania 2018 wird auch offiziell gefeiert: Mit Grußworten von Patrick Kunkel, Bürgermeister von Eltville am Rhein und dem Besuch von Signore Michele Pescini, Bürgermeister von Gaiole im Chianti sowie Signore Giancarlo Brocci, Gründer der L’Eroica. Welch eine Ehre!

Danke an dieser Stelle an die beiden Fahrradbegeisterten, Silke und Uwe Buhrdorf,  die die Eroica nach Deutschland geholt haben. Für 2018 ist’s mir zu knapp, doch im nächsten Jahr möchte ich gerne mitradeln und sollte meine Suche nach einem Rad erfolglos sein, kann ich mir das bei L’Eroica oder dem Wiesbadener Radladen mit Name Velosofie leihen. Die Teilnehmer sind glücklich und zufrieden und kommen auch im nächsten Jahr wieder. Dann findet die Strecke hoffentlich auf weniger Schotterpisten statt, denn das wurde von vielen Radlern beklagt.

Eroica Germania 2018 Eroica Germania 2018 Historisches Rennrad von Opel beiEroica Germania 2018 Velosofie Eroica Germania 2018Eroica Germania 2018

Mehr zu Eroica Germania und L’Eroica an sich gibt’s hier: Link

 

P.S.: Wer sein altes Rennrad los werden will – her damit! Es muss allerdings mindestens 35 Jahre alt sein :-)

Altes Rathaus Ingelheim Außenansicht

Die Ausstellung Mensch!

Derzeit findet die Ausstellung „Internationalen Tage“ in Ingelheim statt und zwar mit einer Skulpturen-Ausstellung: Mensch! – so heißt das diesjährige Projekt von Boehringer Ingelheim, das dieses Jahr ganz besonders ist, denn nach über drei Jahren Pause kehrt man wieder an den ursprünglichen Ausstellungsort in Ingelheim zurück, ins Kunstforum – Altes Rathaus. 

Das ehemalige Gebäude des alten Rathaus wurde aufwändig saniert und wurde sogar um einen großen Ausstellungsraum im Keller erweitert und heißt jetzt Kunstforum Ingelheim. Die Ausstellungsfläche ich modern und zeitlos und während man durch die Räume flaniert, könnte man auch in Paris oder London sein. Selten so eine gelungene Renovierung eines denkmalgeschützten Haus erlebt und schon alleine dafür lohnt sich die Reise auf die ebsch‘ Seit nach Rheinhessen.

Zur Eröffnung der neuen Räume wird eine Skulpturen-Ausstellung gezeigt unter dem Titel Mensch! Damit die Skulpturen auch richtig wirken, wurden die Fenster nicht verschlossen und das gedämpfte Tageslicht verschmilzt angenehm mit dem Ausstellungsraum und immer mal blitzt ein bisschen Rheinhessen im Augenwinkel hervor. Erst so kommen die Skulpturen in ihrer Dreidimensionalität zur Geltung.Portraits in der Ausstellung Mensch Skulpturen in der Ausstellung Mensch Skulpturen in der Ausstellung Mensch Skulpturen in der Ausstellung Mensch

Mensch!

So heißt die Ausstellung, denn es geht um Hände, Füße,Männer und Frauen – mal abstrakt und überzeichnet oder real. Es geht um die Veränderung des Körperlichen in der Kunst und es ist wirklich interessant, wie sich die Sicht auf den menschlichen Körper über die Jahrzehnte verändert. Eine Skulptur zum Beispiel, sie zeigt eine nackte Frau im Schneidersitz, elegant und in Gedanken versunken. Die Skulptur ist fast real und hat damals einen Skandal verursacht. Denn – so sitzt man nicht als Frau, schon garnicht nackt! Im Vergleich dazu eine fast identische Skulptur, doch nur allein durch die Kopfneigung wirkt es schon verschähmter und deshalb nicht halb so skandalös (für damalige Zeitgenossen). Sehr interessante Einblicke in die Zeitgeschichte erhielt ich durch die Hinweise des Kurators.

Things are changing…

Eine Nackte, das schockt uns heute nicht mehr. Doch zu sehen, wie sich der Blick auf den menschlichen Körper veränderte, ist sehr spannend. Dass es vor allem Frauen sind, die portraitiert wurden, liegt wohl daran, dass die Männer die Kunst bestimmten und gerne ihre Mußen als Skulptur verewigten. Dementsprechend auch die Haltungen: Die Frau tanzt, siniert oder schaut verlegen weg, während die männlichen Skulpturen eher in Denkerpose portraitiert werden.

Dies und auch die veränderte Formensprache soll die Ausstellung beleuchten, denn wie auch im Begleitheft steht: „Die Konzentration auf Skupturen, die den menschlichen Körper darstellen, ist mit Bedacht gewählt. Denn anhand einzelner Motiv- und Themengruppen sollen die Entwicklungen und Veränderungen nachvollziehbar vor Augen geführt werden, die sich in der Skulptur von der Mitte des 19. Jahrhunderts bins ca. 1960 vollziehen. Insgesamt fast 60 Skulpturen sind in der Ausstellung zu sehen: Aus Marmor, Bronze oder Terrakotta von Künstlern wie Pablo Picasso,  Max Beckmann und Auguste Rodin.

Die Auswahl ist beeindruckend und durch die Führung mit Dr. Ulrich Luckardt, konnte ich die Kunstwerke auch erst richtig verstehen. Deshalb mein Tipp: Die Ausstellung unbedingt mit Kuratoren-Führung besichtigen (Termine hier), denn das verschafft noch mehr Einblick in die Gedankenwelt der Künstler. Für mich war es ein ganz spannender Besuch und damals wie heute ist Kunst ein Gradmesser für die gesellschaftlichen Entwicklung.

Wie bereits die letzten Ausstellungen im Rahmen der „Internationale Tage“ ist auch in 2018 die Ausstellung wieder ein beeindruckendes Event. Sogar die Tagesschau berichtete, als die Skulpturen in der Metropole sorgfälitg verpackt wurden, um auf’s Land nach Ingelheim befördert zu werden. Ingelheim? Ja, das ist nicht weit von Wiesbaden und noch näher bei Mainz und wer es noch nicht kennt: Hinfahren! Die Kleinstadt ist eine schöne Abwechslung und die Gegend ist zudem Weinanbau-Gebiet, so dass für jeden etwas dabei ist.
Als visuelles Schmackerl vorab gibt’s bei 3sat eine Zusammenfassung (hier)

Kunstforum Ingelheim – das Café und mit im Bild Kristin von Rheinhessenliebe

Sehr empfehlenswert auch der Event am 31. August, wenn es heißt „Nacht der Kunst“ – dann gibt’s Kunst und Kultur bis Mitternacht rund um das Alte Rathaus in Ingelheim. Dort trifft man bestimmt auch die Bloggerin Kristin vom Rheinhessenblog (siehe Foto).

Danke an Artefakt Kulturmanagement für die Organisation des Presse-Events und dass ich mit Kristin von Rheinhessenliebe und Michael Bauer die beeindruckende Ausstellung vor der offiziellen Eröffnung mit einer individuellen Führung durch Herrn Dr. Luckardt besichtigen durfte.

Die Ausstellung Mensch! läuft von 12. August bis 21. Oktober 2018

Altes Rathaus Ingelheim Treppe

Detail vom Inneren des Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus

Adresse: 

Kontakt:
Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus
Kulturmanagement Boehringer Ingelheim
Francois-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim

Den Hinweis-Schildern Mensch! Skulptur ab Abfahrt Ingelheim-Ost folgen.

Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag
11.00 bis 19.00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen
11.00 bis 18.00 Uhr

Montag geschlossen
(außer an Feiertagen)

 

 

 

Vorsicht, Wespenalarm!

Warum ich derzeit meine Uhr am linken Arm trage? Ganz einfach, die Uhr passt nicht mehr auf den rechten Arm, denn der ist dick angeschwollen. Der Grund: Ein Wespenstich! Genau, ein kleiner Stich in den rechten Arm und nun ist der Arm seit Tagen dick. Weil im August so viele Wespen rumfliegen habe ich nun mal meine Tipps zusammengetragen.

So ein Wespenstich passiert einem unerwartet und die Hausmittelchen, die vielleicht helfen würden, hat man dann meist nicht parat. Auch nicht die cortisonhaltige Salbe zum Abschwellen, denn es ist Sonntag, die Apotheke hat geschlossen und die Hausapotheke ist zuhause, also weit weg. Es gibt trotzdem ein paar Tipps:

  • Stich mit heißem Löffel behandeln (Link). Diesen Tipp kennst Du vielleicht auch schon von anderen Insektenstichen und naja, ich bin mir nicht sicher ob’s hilft, aber es schadet auch nicht: Beispielsweise einen Teelöffel erhitzen und ihn dann auf den Stich drücken.
  • Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel auf die Einstichstelle drücken
  • Spitzwegerich hilft ebenso, sagt das Heilkräuterbuch
  • Kühlen, Kühlen, Kühlen: kaltes Wasser, Eiswürfel, Pusten…
  • Stich mit Speichel betupfen – ebenfalls zur Kühlung
  • Aspirin – eine Tablette mit Wasser zu Brei zerdrücken und auftragen
  • Umschlag mit Essig und Wasser, um die Schwellung abzumildern

Bei einem Stich im Hals- oder Rachengegend sofort den Notarzt rufen! Das Anschwillen in der Halsgegen kann zum Ersticken führen und wer weiss – vielleicht ist man doch allergisch?

Als Allergiker sollte man zur Sicherheit sowieso eine kleine Hausapotheke mitführen, denn derzeit sind die Wespen so häufig, dass man Glück haben muss, nicht gestochen zu werden. Im Zweifel unbedingt den Arzt aufsuchen.

Das Aussaugen oder Ausdrücken hilft nicht, sagen die meisten Ratgeber. Ich hab’s trotzdem gemacht (wichtig: Speichel danach ausspucken). Es hat mir psychologisch geholfen, denn, iiih, wer will schon Wespengift in sich tragen?

Hat man einen Stich abbekommen und die Schwellung ist erträglich, muss man einfach Geduld haben. Zuhause ein Coolpak drauflegen, vielleicht einen Essig-Umschlag und nach einer Woche ist die Schwellung meist wieder weg.

Bis dahin trage ich meine Uhr eben links…. Die Natur bleibt weiterhin mein Lieblingsplatz und es gibt ja auch Tipps, damit die Wespen einen nicht so gerne haben.

 

Vorkehrungen gegen Wespen beim Gartenfest

Damit Du beim nächsten Gartenfest nicht gestochen wirst, habe ich folgende Tipps:

  • Wespen mögen Schweiß, also mit Wasser abduschen
  • Wespen mögen süßliche Düfte, also besser kein Parfüm auftragen
  • Nicht nach den Tieren schlagen oder sie anpusten, denn das macht sic aggressiv. Besser weggehen oder sie ignorieren (naja… schwierig)
  • Lebensmittel im Freien abdecken
  • Getränke mit Strohhalm und nicht direkt aus Glas oder Flasche trinken
  • Den Tieren eine sogenannte Ablenkfütterung anbieten, d.h. abseits vom Tisch einen Teller mit Essen hinstellen. Am besten eignen sich dafür reife Trauben.
  • Knäuel aus Packpapier an Bäume hängen (simuliert einen feindlichen Wespenstamm und die Viecher fliegen weiter…)
  • Mit Wasser ansprühen, denn das simuliert Regen (hilft nicht immer…)

Ansonsten: Passt gut auf euch auf!

Traubensaft Gurke Drink

Bei Wespen-Alarm: Besser mit dem Strohhalm trinken!

 

Anja Gockel Fashionweek 2018

Mode-Trends auf der Spur bei der MBFW in Berlin

Zweimal im Jahr ist Fashionweek in Berlin und weil schöne Kleider zu meinem Lifestyle dazu gehören, habe ich mir vieles angeschaut und mir vor allem hinsichtlich Nachhaltigkeit so meine Gedanken gemacht.

Früher war ich regelmäßig zur Fashionweek, doch dann war mir der Rummel zu viel und dieses #Dressed-for-the-moment so gar nicht mehr mein Ding. Lieber besuchte ich die nachhaltig orientierte Modemesse für Green Fashion mit Name INNATEX. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit? Ist „grün“ produziertes in Indien besser als „Made in Germany“? Es ist komplizierter, siehe auch hier, doch zunächst lassen wir schöne Bilder von der Fashionshow der Mode-Designerin Anja Gockel sprechen.

Anja Gockel & die Brillen von Hies Optik

Die Show der Mainzer Modedesignerin Anja Gockel findet ganz exklusiv im Hotel Adlon am Brandenburger Tor statt. Die Kollektion wie immer wunderbar farbenfroh und die einzelnen Teile sehr geschmackvoll und feminin. Der Runway rundum den Springbrunnen inmitten des Hotel Adlon ist imposant und bei vielen Enwürfen geht ein Raunen durch die Sitzreihen.

Die Sonnenbrillen sind Entwürfe aus dem Hause Hies Optik in Taunusstein und ich bin als Wiesbadenerin natürlich ganz stolz, dass er mit in Berlin dabei ist. Der Optikermeister passt die Brillen-Entwürfe der Trägerin individuell an und so findet jede/r eine individuell angepasste Sonnenbrille.

Zuvor hatte ich die Chance, denn Runway bei der Generalprobe beobachten zu dürfen. Da sieht man erst einmal, wieviel Arbeit in einer tollen Show steckt. Ein großartiges Erlebnis!

Total schön war die Begegnung mit der Siegerin von GNTM 2018, die sympathische Toni aus Stuttgart. Eine wunderbar offene und lebensbejahende Frau und ich habe mich sehr gefreut, vor der Show bei der Generalprobe ein Selfie mit ihr machen zu dürfen.

Klar, sehen und gesehen werden, ist ganz wichtig auf der Fashionweek. Das Drumherum macht viel her und ich hatte meinen Spaß. Der feine Prosecco aus dem Fläschchen schmeckt und der Service vom Hotel Adlon ist eh Fünfsterne-Deluxe, dazu freies Wifi – ich find’s super!

Greenfashion selected

Die Eventlocation E-Werk ist Austragungsort der regulären Fashionshows und wer nicht in der Frontrow sitzen darf, kann die Übertragung auf der riesigen Leinwand ansehn. Sogar Endkonsumenten waren eingeladen, die Show dort zu bestaunen, denn die Modemesse stand unter dem Motto „Liberate Fashion“ – also ganz innovativ! Im E-Werk findet auch die Modenschau der Designer statt, die sich auf nachhaltige Mode spezialisiert haben und unter dem Oberbegriff Greenfasion selected eine gemeinsame Show zeigen.

Nachhaltig heißt nicht langweilig und ich bin total begeistert von den einzelnen Kollektionen. Sehr farbenfroh, sexy und einfach beeindruckend sind die Entwürfe. Die Shows im E-Werk wurden alle auf Video aufgenommen und ein Summary gibt’s hier. Und Hintergrundinfos gibt auch diese Website.

Wunderschöne Kollektionen zeigten die einzelnen Designer an ihren Ständen auf der Messe Greenfashion im Kraftwerk Berlin und im Anschluss auf der Innatex Rheinmain. Dort treffe ich alte Bekannte wie die Mode-Designerin von Greta Andersson mit ihren tollen, hochwertigen Basics. Sie achtet besonders auf die Materialien, denn guter Stoff ist das A & O. Gerade bei Hosen ist ein leichter Wollstoff einfach perfekt, denn wenn man viel sitzt, knittert Baumwolle total, Wolle dagegen bleibt stabil, ist sehr atmungsaktiv – da können wir von der Anzugsmode der Herren lernen. Schon sehr sehr lange kenne ich das Label NIX aus Berlin und wir treffen uns jedes Jahr wieder. Ich bin sehr happy, dass ich aus der Sommerkollektion noch eine der Blusen ergattern konnte. Danke an Barbara!

NIX Mode aus Berlin, Bluse mit Kraniche

NIX Mode aus Berlin, Bluse mit Kranichen

Kauf mich, kauf mich – warum eigentlich nicht mieten?

Mir missfällt mir der Rummel um die immer wieder neue Kollektion und dieses Werben „kauf mich!“ – denn das ist bei der Ökomode nicht anders. Wirklich innovativ finde ich die Idee, Mode garnicht mehr zu kaufen, sondern zu leihen. Kleiderkreisel oder Kleidertausch – das gibt es im Kleinen schon. Kleiderei bietet diesen Service in Hamburg & Köln an.

Rent the Runway – Mode mieten

Genau, Klamotten-Vermietung ist der neue Trend. Die Zeitschrift The Economist berichtet von dem sehr erfolgreichen Unternehmen RTR (rent the runway) die in den USA vor allem Office-Outfits vermieten und zwar als Online-Angebot. Ja, das ist eine andere interessante Variante, denn auch ich habe unzähle „Büro-Klamotten“ im Schrank, die mir privat zu brav sind, denn da liebe ich es casual. Business-Outfits sind die Arbeitskleidung der Büromenschen und warum nicht jeden Montag ein Paket neuer Outfits bei einem Shop abholen?

Das ist eine tolle Idee, Outfits nur noch zu mieten, denn dann spare ich mir den Gang zur Reinigung oder muss keine Blusen bügeln und es haben viele etwas davon. Im Büro fühle ich mich immer gut angezogen, habe viel Abwechslung und muss die vielen Kostüme aber nicht kaufen.

In den USA ist das ein boomendes Geschäft, nicht nur für Business-Outfits, sondern auch Abend-Garderobe oder Party-Outfits. Genau – dann klappt das auch wieder mit dem „Dressed for the moment“ und man hat modisch ganz viel Abwechslung. Hier geht’s zu deren Website – leider nur innerhalb der USA.

Ob das dann so nachhaltig ist, wie es sich anhört, müsste geprüft werden, denn klar, Energie-Verbrauch für Reinigung und Versand könnten die Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit wieder zunichte machen. Doch eine interessante Idee auf jeden Fall. Oder – würdest Du das machen oder willst Du die Teile im Schrank hängen haben?

Tchibo vermietet Babykleidung

Inzwischen hat auch Tchibo das Leih-System entdeckt. Bei Tchibo-Share kann man Babykleidung mieten. Perfekt! Denn gerade Babys wachsen so schnell, dass die Kleidung unbedingt weitergegeben werden sollte. Warum den Prozess nicht professionalisieren? Dann spart man sich die unzähligen Tauschbörsen und Mama-Flohmärkte, weil – wer hat denn für sowas Zeit?

Nachhaltigkeit in der Mode

Schon als Stil-Beraterin hatte ich festgestellt, dass das A & O in der Mode gute Qualität ist. Dann klappt das auch mit der Nachhaltigkeit (dazu auch der Bericht „Bis es mir vom Leibe fällt) Das fängt im Grunde schon bei den Schnitten und Entwürfen an. Eine Basis-Garderobe wird man auch nicht mieten und wenn man seinen Stil gefunden hat, kann man ein tolles Kleid, Kostüm, Shirt über Jahre tragen und es sieht weiterhin klasse aus – einfach weil es zum persönlichen Stil passt. Denn auch die beste GOTS-zertifizierte Jeans hat einen schlechten sogenannten „carbon footprint“, wenn sie nach einer kurzen Saison weggeworfen wird. Modisch ausgefallenes, Trends oder Ausgeh-Mode kann ich dann zusätzlich mieten. Das hat Zukunft, finde ich! Wer gründet das bitte ganz schnell für Frankfurt?

Im Rahmenprogramm ging es um Fair Fashion und die vielen Innovationen: Moderne Stoffe, denkende Stoffe und nachhaltige Materialien in der Schuhmode. Oh ja, Schuhe sind wirklich ein giftiges Thema, da will ich garnicht drüber nachdenken! Toll, das Melawear mit ihren Sneakers da eine andere Richtung einschlägt, sehr innovativ!

Melawear

Melawear – aus was besteht eigentlich ein Sneaker?

Spitze Nadel – Preisverleihung auf der Ethical Fashion Show

Ein Preis gegen die dunkle Seite der Mode-Industrie wurde auch während der Fashionweek in Berlin vergeben und die Aktion von www.spitze-nadel.de hat mich besonders berührt, denn eine Schulklasse aus Süddeutschland führte in einem klug gemachten, medial sehr beeindruckenden Theaterstück vor, was es heißt, in der Bekleidungsindustrie in Niedriglohnländern wie Bangladesch, China oder sonstwo zu arbeiten, damit wir Klamotten „dressed vor the moment“ tragen können. Die Preisträger in diesem Jahr sind

  • Friedrich-von-Alberti-Gymnasium Bad Friedrichshall
  • der Verein „Bis es mir vom Leibe fällt“
  • Designerin Tanja Hildebrandt

Ich bin sehr beeindruckt, von den Iniativen und freue mich sehr, dass sich etwas bewegt.

In eine ähnliche Richtung geht die Aktion „Be a fashion changer„, das die Bloggerin Vreni Jäckle mitorganisiert hat und dann sogar in die Demonstration #Fairfashionmove“ mit vielen Teilnehmern mündete. Ja, wenn man die schlimmen Bilder von dem Elend in den Billiglohnländern sieht, kann man nur sagen: In der Mode-Industrie ist dringend ein Umdenken notwendig!

Die Bekleidungsindustrie ist ein hartes Geschäft. In vielen Ländern werden die Kollektionen mit Überstunden und heftigem Druck hergestellt. Teilweise 16-Stunden-Tage müssen die Arbeiter durchhalten, denn Mode ist ein schnelles Geschäft und „dressed for the moment“ bedeutet, dass ganz kurzfristig Aufträge platziert und auch schnell bearbeitet werden müssen.

Spitze Nadel Fashionweek

Es klebt Blut an Fast Fashion

China,  Indien  und  die  Türkei  sind  nach  wie  vor  die  wichtigsten  Produktionsländer  für  Textilien  und  Bekleidung. Manche Produzenten haben sich jetzt in der Fair-Wear-Foundation zusammengeschlossen. Um  in  diesen  Ländern  von  fairen Arbeitsbedingungen  sprechen  zu  können,  gibt  es  noch  große  Hürden  zu  überwinden, doch ein Anfang ist gemacht.

Deshalb die Frage – müssen es denn immer neue Klamotten sein? Eigentlich wünschen wir uns nur ein bisschen Abwechslung, oder? Ich bin dafür, Klamotten in Zukunft zu mieten.

Lanius X Weleda

Immerhin bin ich seit 30 Jahren Weleda Kundin

Partytime at Fashionweek: Lanius X Weleda

Was hat Mode mit Kosmetik zu tun? Alles und nichts. Klar, bei Mode geht es um Schönheit und pflegende Kosmetik gehört damit dazu. Seit über 30 Jahren bin ich Weleda Kundin und die feinen, ökologisch hergestellten Körperöle und pflegende Cremes, Zahnpflegeprodukte und auch Medikamente sind aus meinem Bad nicht weg zu denken.

Umsomehr freut es mich, dass die Marke so jung geblieben ist und bei der Fashionweek in Berlin mit dabei ist. Die Party zum Abschluss des Tag 1 auf der Modemesse in Berlin wurde zusammen mit dem großartigen, nachhaltig orientierten Modelabel Lanius veranstaltet und war wirklich ein schöner Ausklang. Als Geschenk erhielten wir alle ein feines Foulard-Tuch im maritimen Stil. Dankeschön!

Nicht nur die Innatex Rhein-Main, auch die Reise in die Hauptstadt zur Fashionweek 2018 war wieder ein wunderbares Erlebnis und dazu sehr informativ. Jedes Jahr verabschiede ich mich vom Flughafen Tegel und finde es einfach nur verrückt, dass ich auch in 2018 nun wieder dort gelandet bin.

Berlin hat ‚was  –  zum Schluss noch ein cooles Bild vom Badeschiff an der Spree – das hätte ich am liebsten nach Hause an den Rhein mitgenomme. Ich wünsch mir so ein Badeschiff!

Badeschiff auf der Spree in Berlin

Badeschiff auf der Spree in Berlin

 

Food Photograpy Vivi d'Angelo

Food Fotos machen Appetit

Kennst Du auch jemand, der immer sein Essen fotografiert? Genau, so jemand bin ich auch,. Denn mit einem guten Foto kann man so viel transportieren: Geschmack, Style und gute Laune. Doch das Foto muss eben schon gut sein und da ist mir kürzlich was passiert… doch alles von Anfang an, den es begann mit einem Workshop.

Bin ich zum Essen aus, halte ich das Essen fotografisch fest, doch das ist dann letztlich gar nicht so einfach! Zunächst mal, wohin mit der Spiegelreflexkamera? Die große Kamera stört einfach nur und gegenüber dem Service ist’s auch komisch. Deshalb verwende ich meist das Smartphone oder eine kleine Kompaktkamera.

Food Selfie

Eine weitere Hürde ist das Licht. Klar, in Restaurants ist es meist gemütlich beleuchtet und das ist für Fotos denkbar ungünstig. Mit Blitz fotografieren? Besser nicht, sonst gibt’s Ärger mit dem Nachbartisch. Eine hohe Iso-Zahl rettet mir dann meine Fotos und das Finetuning macht dann das Bildbearbeitungsprogramm oder einer der coolen Insta-Filter, schau selbst:

Einladung von Open Table

Du kennst vielleicht das Portal Open Table über das man Tisch-Reservierungen in Restaurants in der ganzen Welt tätigen kann. Sie hatten kürzlich in Frankfurt eine Gruppe von Bloggern und mich zum Food-Foto-Workshop eingeladen und nie hätte ich gedacht, wie hilfreich die Tipps der Fotografin Vivi d’Angelo sein würden. Meine Fotos sind mit einem Schlag so viel besser geworden, weil ich jetzt aufmerksamer das Motiv auswähle. Klar, wenn die Fotos der Blogger besser sind, dann ist das auch gut für die Restaurants – da ziehen wir am gleichen Strang.

Die Fotografin Vivi d’Angelo in Action

Food Photography mit Vivi d’Angelo

Der Workshop mit Vivi d’Angelo im Restaurant Margarete war eine prima Übung für mich, denn ich wollte abends das Menü bei dem Pop-Up Event Bad Indian, das Freunde von mir organisieren, fotografisch festhalten und so konnte ich die Tipps der Fotografin gleich in der Praxis anwenden und eigentlich war ich ganz zufrieden mit den Fotos bei „Bad Indian“ betreffend der Schäfentiefe und so – aber schau, gegen manche Fehler ist man machtlos.

Finde den Fehler…

Siehst Du auch den Fehler? Manchmal sind es Kleinigkeiten…

Zwischengang beim PopUp Restaurant Bad Indian July 2018 im Rhein-Main-Gebiet

Auflösung: Ja, es sind die Kleinigkeiten. Auf den ersten Blick sieht man es nicht. Doch ah, es sitzt eine kleine, fiese Fliege auf dem Essen (erstes Foto). Manoman… Aufgefallen ist mir das erst NACH der Veröffentlichung auf Facebook und in allen anderen Kanälen, weil ich mich so auf Schärfentiefe, Dekor und Bildgröße konzentriert hatte. Bei allem Drumherum hatte ich das Insekt übersehen. Zum Glück gab es das Motiv ein zweites Mal und ich konnte das Malheur schnell beheben, seufz. Manchmal steckt der Fehler im Detail.

Tolle Food Fotos von Profi-Fotografen

Der Workshop hat mich sehr begeistert und nun folge ich der Fotografin Vivi D’Angelo auf Instagram, denn allein bei der Motivauswahl lernt man viel. Ihre Profi-Fotos sind so inspirierend. Der Workshop hat leider auch gezeigt, dass ich eben nur Amateur bin und das ein gutes Foto von vielen Faktoren bestimmt wird. Da muss ich noch viel lernen.

Danke an Open Table für diesen ersten Einblick in die Food-Fotografie. Wir knipsten alle was das Zeug hält: Verschiedene Perspektiven, verschiedene Accessoires, verschiedene Untergründe – genau, warum nicht mal den Teller auf den schönen Dielen-Fußboden stellen (siehe Beitragsfoto)? Wir waren eine tolle Truppe und hatten mächtig Spaß!

otfoodtography workshop

Die teilnehmenden Blogger waren klasse kreativ und es ist so schön, alte Bekannte wiederzusehen und sich auszutauschen:

Das Restaurant Margarete kannte ich schon von anderer Gelegenheit (lies hier) und der Laden in der Nähe der Frankfurter Paulskirche ist an sich schon ein Hingucker und sehr stylish, wir haben also viele Foto-Motive gefunden.

Restaurant Margarete Frankfurt

Restaurant Margarete
Braubachstraße 18 – 22
60311 Frankfurt am Main
Telefon:  +49 69. 21 99 99 03

Cervena_Niven Farm

Mein Italiener kann auch Wild

Bei italienischer Küche denkst Du vielleicht nicht gleich an feines Hirschfleisch, doch wenn es dann auf dem Teller liegt, dann vergisst Du alles um dich herum und nur der Genuss zählt und so erging es mir kürzlich als ich beim Sternekoch Carmelo Greco in Frankfurt zu Gast war.

Anlass war die Präsentation des feinen neuseeländischen Hirschfleisch mit Name Cervena. Carmelo Greco kommt ursprünglich aus Sizilien und seine kleine Oase in Sachenhausen ist seit Jahren ein Stern am Gourmethimmel (hier lies mehr zu seiner Vita).

Gerade bei der Gourmetküche müssen die Zutaten exzellent sein und gar nicht gut sind Qualitätsschwankungen. Das Wild aus Neuseeland ist dabei tatsächlich die beste Wahl, warum, das habe ich auch erst an diesem Abend erfahren, denn ich kenne das Land nur aus Erzählungen.

Doch zunächst lassen wir die Bilder sprechen. Als Apperitiv wurde ein wunderbarer Grand Rosé von Geldermann aus dem Breisgau serviert und dann folgte dies:

 

Polpettine von Cervena . Caprese 2.0

Roastbeef von Cervena, gelbe Paprika, Salsa verde

Cervena Tonnato aus der Hirschkeule

Cervena-Raviolo, Hirschragù

Filetto Rossini von Cervena, Lebermousse, Purple Curry, Mango

Piccola Pasticceria

Caffé

 

Das Menü in Bildern – Cervena bei Carmelo Greco

 

Zum feinen Brot die gute Butter

Amuse Carmelo Greco

Roastbeef von Cervena mit Salsa verde

Cervena tonnato!

Vittelo tonnato? Nein, Cervena tonnato!

Carmelo Greco Pasta Sommertrüffel

Cervena Raviolo mit Hirschragú

Hirsch mit Kruste und Foie Gras als Püree

Filet vom Cervena Hirsch mit Kruste und Foie Gras als Püree

 

Was ein wunderbares Menü und durchweg konnte ich die Handschrift von Carmelo Greco erschmecken! Es ist so schade, dass es keine Filiale in Wiesbaden gibt, denn in Sachen Fine Dining hat die hessischen Landeshauptstadt ein bisschen Nachholbedarf (ich kann doch nicht immer zum Michael in die ENTE…)

Auch die Weinbegleitung war genau mein Ding, denn der feine, trockene Weisswein war perfekt: Pino Bianco (2016) von Erste+Neue aus Südtirol. Im Anschluss – für alle, die einen Roten wünschten – ein Lagone (2015) von Aia Veccia aus der Toskana. Perfect match!

Insgesamt war das Menü und das Cervena-Fleisch ganz besonders und vor allem, gar nicht anstrengend und ohne den üblichen Beigeschmack eines Wildgericht. Cervena ist eben anders! Danke für diese tolle Erfahrung und ja, meine Neugier ist geweckt…

 

Piccola Pasticceria zum Caffé

Piccola Pasticceria

Wie kommt der Hirsche nach Neuseeland?

Ursprünglich zum Jagdvergnügen britischer Einwanderer eingeführt, wurden Hirsche fast schon zur Plage, weil sie sich so prächtig entwickelten. Doch – es gibt ja immer für alles eine Lösung und da heraus entstand ein neues Exportgeschäft. Rotwild ist nun seit der Siebziger Jahre ein gefragtes Exportgut für Europa, Asien und die USA. In Zahlen ist das übrigens so: Heute kommen in Neuseeland auf gut vier Millionen Einwohner fast eine Million Hirsche. Der bekannte neuseeländische Koch Graham Brown schwärmt: „Hirschfleisch aus Neuseeland ist ein wunderbar leichtes und vielfältiges Produkt. Es ist so fein, dass ich es für viele Gerichte nehme, für die man normalerweise Thunfisch verwendet.“

Neuseeländisches Rotwild enthält reichlich Eisen, aber kaum Kalorien, Fett oder Cholesterin, was das Fleisch nicht nur zur idealen Wahl für Gesundheitsbewusste, sondern auch zur echten Alternative zu Kalb, Geflügel und Rind macht.

Aufgrund des feinen Geschmacks und der ganzjährigen Verfügbarkeit ist neuseeländisches Hirschfleisch perfekt für die Verwendung in der leichten, modernen Küche und kann mit vielen verschiedenen Aromen und Gewürzen kombiniert werden. So eignet es sich in der warmen Jahreszeit hervorragend als BBQ, ist ideale Grundlage für asiatische Gerichte von Tataki bis zur neoasiatischen Küche und kann auch traditionell – modern inspiriert – eingesetzt werden.

Hach, genau. Deshalb passt dieses zart-rosa Fleisch auch wunderbar zur Sterneküche und weil es mir so gut geschmeckt hat, werde ich mich demnächst mal zum Frischeparadies nach Frankfurt gehen, denn dort ist es schon fertig portioniert und als Filet geschnitten, in Vakuum verpackt erhältlich. Weil ich sich mir dann doch sehr viele Fragen gestellt haben, interviewte ich gleich einen Fachmann zu dem Thema und stellte dort meine ersten Fragen zu dem besondern Hirschfleisch aus Neuseeland:

Wo ist der Unterschied zwischen Neuseelandhirsch und Cervena?

Egal ob Neuseelandhirsch oder Cervena, die Farmer in Neuseeland legen immer
großen Wert auf die sorgfältige Aufzucht ihrer Tiere. Damit das Fleisch unter dem
Label Cervena verkauft werden kann, dürfen die Hirsche nicht älter als drei Jahre
sein, was streng kontrolliert wird. War ein Tier mal krank und ist wieder gesund,
kann es nicht mehr unter dem Label Cervena in den Handel kommen. Die Tiere
werden nur in zertifizierten Betrieben verarbeitet, die regelmäßig von
unabhängigen Kontrolleuren überprüft werden. Der Verzicht auf den Einsatz von
Hormonen und weiteren Zusätzen ist selbstverständlich, ebenso wie die Aufzucht
auf der freien Weide.

Ist der Transport von neuseeländischem Hirschfleisch nicht eine große
Umweltsünde, apropos CO² Fußabdruck?

Nein. Hirschfleisch aus Neuseeland hat zwar einen weiten Weg zurückgelegt, bis es
in Deutschland ankommt, doch der Transport mindert weder die Qualität des
Fleisches noch ist er eine Umweltsünde. Der Transport erfolgt auf dem CO2-armen
Seeweg, das bedeutet, das Fleisch reist klimafreundlich und hat unter Umständen
sogar eine bessere Klimabilanz als heimisches Fleisch, da nur drei Prozent des
gesamten CO₂-Ausstoßes auf den Transport entfallen. Außerdem reift es während
des Schifftransports, hat also ideale Qualität, wenn es in Deutschland ankommt.

Ist es nicht unnatürlich, Wild in Gattern zu halten?

Neuseeland bietet den Tieren viel Platz und Freiraum auf großen Arealen. Die
Domestizierung der Hirsche in Neuseeland begann vor gut 40 Jahren, seitdem
wachsen die Tiere auf den Farmen auf, trinken das Wasser der Flüsse und Seen,
fressen das Gras der Weiden und atmen die frische Luft. Weil gestresste Tiere kein
gutes Fleisch liefern, werden Hirsche in Neuseeland so naturnah wie möglich
gehalten. So wird garantiert, dass die Tiere zartes und mildes Fleisch von konstant
hoher Qualität liefern. Außerdem wird der Zustand der Herden regelmäßig
kontrolliert, sodass sich bei einer Krankheit oder einem Unfall schnell um die Tiere
gekümmert werden kann.

Ist der strenge Geschmack von Hirschfleisch ein Qualitätsmerkmal?

Einige Menschen schätzen einen starken Wildgeschmack, die meisten Verbraucher
mögen ihn aber nicht. Der sogenannte Haut Gout kann daher rühren, dass das Tier
alt war oder nicht schnell genug ausgenommen und verarbeitet wurde. Im
schlimmsten Falle ist er ein Hinweis darauf, dass das Tier krank war. Schnell und
hygienisch verarbeitetes Fleisch von jungen Tieren zwischen 12 und 18 Monaten
riecht überall auf der Welt mild, ist zart und hat einen vollen, leicht süßlichen
Fleischgeschmack – aromatisch und würzig, aber ohne störende Penetranz. Da wir
in Neuseeland all unsere Tiere in diesem Alter verarbeiten, können wir konstant
hohe Fleischqualität garantieren.

Schmeckt der neuseeländische Hirsch so mild, weil er eben nicht durch unsere
Mischwälder streunt und somit Terroirgeschmack entwickelt?

Richtig ist, dass das, was die Tiere fressen, den Geschmack des Fleisches
beeinflusst. Aber das Futter hat nur einen ganz geringen Anteil am finalen
Fleischgeschmack, viele andere Faktoren haben weitaus größeren Anteil daran: das
Alter und das Geschlecht, die Jahreszeit, möglicher Stress und der Umgang mit den
Tieren. Die traditionelle Jagdsaison ist im Herbst, wenn die Männchen um die
Weibchen buhlen. Während dieser Zeit ist der Testosteronspiegel der männlichen
Tiere sehr hoch und sie sind extrem gestresst, was sich negativ auf Konsistenz und
Geschmack des Fleisches auswirkt. In Neuseeland werden Hirsche während der
Paarungszeit in Ruhe gelassen. Außerdem kann Wild, das nach der Schlachtung
nicht fachgerecht weiterverarbeitet wird, einen stärkeren Geschmack entwickeln.
In Neuseeland erfolgt die Verarbeitung der Tiere unter hohen hygienischen
Standards und streng nach EU-Norm, das Fleisch wird direkt nach der Verarbeitung
steril verpackt. Das ist einer der Gründe, warum sich Neuseelandhirsch durch einen
unverfälschten Geschmack auszeichnet.

Warum soll ich Hirsch vom anderen Ende der Welt kaufen, wenn wir hier mehr
als genug haben?

Dass Rotwild in Europa zahlreich vorkommt, ist richtig. Schaut man aber einmal die
Handelsbilanz an, wird der Nachfrageüberhang schnell klar: Der Gesamtverbrauch
von Hirschfleisch in Deutschland liegt bei ungefähr 30.000 Tonnen jährlich. Er kann
durch heimisches Wild nicht gedeckt werden, weshalb 10.000 Tonnen Hirschfleisch
aus anderen europäischen Ländern und weitere 10.000 Tonnen aus Neuseeland
importiert werden. Das ist auch der Grund dafür, dass Deutschland der
Hauptabnehmer von neuseeländischem Hirschfleisch ist; insgesamt exportiert
Neuseeland in rund 50 Länder.

Bekommen die Hirsche Zusatzfutter?

Die Tiere fressen frisches Gras von den Weiden, auf denen sie leben. Lediglich in
kargen Wintern werden sie mit natürlichem Zusatzfutter wie Heu versorgt. Einige
Farmer bauen auch extra Gemüse an, das in der kalten Jahreszeit verfüttert wird;
so fressen Hirsche beispielsweise besonders gerne Grünkohl oder Rüben.

Ist es wahr, dass Wild in Neuseeland vom Hubschrauber aus gejagt und
geschossen wird?

Nein, die Tiere werden nicht vom Hubschrauber aus geschossen. Die Legende hält
sich hartnäckig, aber diese Methode würde bei den Hirschen viel zu viel Stress
verursachen. Außerdem wären die Kosten enorm. Eine Jagdsituation, bei der die
Tiere panisch werden, gibt es gar nicht. Vielmehr wird stark darauf geachtet, dass
sie behutsam, auf kurzem Wege und so schonend wie möglich in die
Verarbeitungsbetriebe gebracht werden. Durch eine Ausschüttung von Adrenalin in
den letzten Minuten würde das Fleisch zäh werden, was wir natürlich nicht
möchten.

Neuseelandhirsch kommt immer nur gefroren zu uns, oder?

Nein, neuseeländisches Hirschfleisch ist in Deutschland auch gekühlt erhältlich, und
die Qualität unterscheidet sich beträchtlich von TK-Ware. Wie Rindfleisch aus
Brasilien und den USA kann auch Neuseelandhirsch für eine relativ lange Zeit im
Vakuum verpackt und gelagert werden – bis zu 14 Wochen bei null Grad.
Neuseelandhirsch wird ganzjährig nach Deutschland exportiert. Da das meiste
Hirschfleisch aber im Herbst und Winter gegessen wird, wird eine relativ große
Menge für den Verkauf während der Wildsaison eingefroren. Steigt die Nachfrage
nach gekühltem Fleisch, steigt natürlich auch das Angebot bei den Händlern.

Vielen Dank für das Gespräch!

Wer jetzt neugierig geworden ist, schau hier:

www.neuseelandhirsch.de
www.cervena.com

Und hier noch die Adresse vom Restaurant:

Ristorante Carmelo Greco
Ziegelhüttenweg 1-3
60598 Frankfurt
Tel.: +49 (69) 606 089 67
info@carmelo-greco.de
www.Carmelo Greco.de

Batik Blau

Simplify your life

Was mein blaues Kleid mit ALDI zu tun hat? Manche behaupten ja, der Erfolg des Discounters liege in der reduzierten Auswahlmöglichkeit. Oh ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen und deshalb hier mein Plädoyer für „reduced to the max“!

Genau, weil im Discounter die Wahlmöglichkeiten sehr begrenzt sind, kauft es sich leichter ein. Am Regal wird mir die Entscheidung einfach sehr leicht gemacht, denn es gibt halt nur einen O-Saft oder nur wenige Teesorten, nämlich grün, schwarz und vielleicht noch eine Kräutermischung. Das hilft mir sehr und auch wenn ich sonst den Discounter verteufle, diese Art der Sortimentsgestaltung gefällt mir.

Reduced to the max

Dasselbe bei mir am Kleiderschrank: Reduced to the max. Ich brauche keine unzähligen Wahlmöglichkeiten, wenn ich doch weiß, was mir steht. Schon vor Jahren hat mir die Stilberatung geholfen zu wissen, welche Schnittführung und welche Farben gut für mich sind. Klar, nun könnte ich unzählige Etuikleider genau in diesen Farben und dieser Schnittführung im Schrank haben. Doch der Tag hat nur vierzwanzig Stunden…

Wieviel Zeit will ich denn vor dem Kleiderschrank verplempern, nur um zu überlegen, welches dieser vielen Etuikleidern es nun sein soll. Oder soll es vielleicht eine Hose sein? Nein, das dauert mir alles zu lange! Klar, eine gewisse Auswahl ist schön, denn auch ich wechsle gerne mal das Outfit: Mal office-tauglich, weil mit bedecktem Knie, mal ideal für den Strand, weil dünn und leicht und etwas verknittert. Das Designerkleid für den Besuch im Sternetempel für das Candlelight Dinner. Auch mal mehr türkisblau oder getreift, sportlich oder mit Rüschen. Das ist dann aber auch schon gut und hauptsache die Auswahl passt in einen kleinen Schrank.

Wer will einen begehbaren Kleiderschrank?

Ganz ehrlich, ich nicht. Denn ich behaupte, dass zu viele Optionen das Leben schwer machen. Stehe ich vor einem Schuhregal mit 100 Schuhen, brauche ich ewig um mich zu entscheiden – dafür ist mir mein Leben mittlerweile zu kostbar. Ich wünsche mir ein leichtes Leben, befreit von überflüssigen Dingen. Simplify your life, genau das propagiert seit Jahren auch der Ratgeber Simplify

Nun habe ich also eine Handvoll Sommerschuhe und eine Handvoll Winterschuhe. Okay, und eine Handvoll Sneakers (ich laufe nun mal so gerne). Die sind dann auch nach einem Jahr durch und ich darf mir neue kaufen. Das finde ich toll, denn dann habe ich immer wieder neue, schöne Teile im Schrank. Dazu ist die Auswahl überschaubar, statt voller Regale. Glücklicherweise ist diese Lebenshaltung auch gleich viel nachhaltiger, denn es müssen nicht unzählige Kleidungsstücke für wenige Tragemomente hergestellt werden und so haben wir gleich alle etwas davon.

Portraitfoto Bärbel Klein Wiesbaden

Reduced to the max ist meine Devise

Meine Lieblingsfarbe ist blau, das liegt vielleicht an meiner Augenfarbe oder daran, dass ich das Meer so liebe. Jedenfalls trage ich gerne blau und bekomme auch regelmäßig Komplimente für mein Outfit. Also warum sollte ich eine andere Farbe tragen? Ausnahmen bestätigen die Regel aber tatsächlich geht’s im Kleiderschrank bei mir sehr blau zu und langweilig ist das überhaupt nicht, denn Blau ist ganz vielseitig: Hellblau, Nachtblau, Türkisblau, Pazifikblau, Dunkelblau, Schwarzblau, Pastellblau, Eisblau, Himmelblau, Königsblau…

Foto: Sabine Kristan #zeigDich

Foto: Sabine Kristan #zeigDich

Rund um meine diese Basisfarben gestalte ich mir spannende Outfits und wie gesagt auch Ausnahmen bestätigen die Regel und natürlich trage ich auch mal Weiß oder Bunt oder Bordeaux, doch es überwiegt die Farbe Blau. Warum sich das Leben unnötig kompliziert machen?

Das Witzige daran ist, dass durch diese Basisgarderobe dann auch die Kombinationen ganz einfach sind. Denn: Es harmoniert (fast)  alles miteinander. Die Grundfarbe Blau dominiert und passt super zu Weiß, zu Rot, zu Grau, zu Grün… fast alles ist untereinander kombinierbar und damit sind wieder die Entscheidungsprozesse recht einfach.

Kurzum: Simplify!

Warum ich seit 20 Jahren zu demselben Friseur gehen, dieselbe Shampoo-Marke verwende und auch eigentlich dieselbe Kosmetikserie (nur dass ich hier auf  die reichhaltige „over 50“ umgeschwenkt bin)? Soll ich euch mal sagen, warum? Genau aus diesem einen Grund, ich mag die vielen Entscheidungsprozesse nicht… siehe oben. Vielleicht bin ich einfach zu faul? Ach was, ich meine, das Leben ist zu kurz dafür. Simplify!

Oder, wie geht ihr damit um?

 

Handkäs Carpaccio mit Musik

Bester Handkäs‘ gesucht

Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich Fan wurde, doch umso mehr propagiere ich die Leidenschaft für Handkäs‘ und es freut mich sehr, dass der bekannte Koch Mirko Reh ein ebenso vehementer Fan ist. Jetzt veranstaltet er ein Handkäs Festival in Frankfurt und sucht das beste Handkäs‘ Rezept.

Kennt ihr mein Handkäs-Test für Wiesbaden, den ich hier im Blog veröffentlicht habe? Damals habe ich so einige Handkäs-Gerichte in der hessischen Landeshauptstadt bestellt und verzehrt und nicht alle sind in meine Top 10 Liste geraten und seither kann ich sagen: Ich kenn mich aus mit diesem hessischen Nationalgericht. Hier geht’s zur Restaurant-Liste.

Mein eigenes Lieblings-Rezept für Handkäs‘ findest Du hier. Das Handkäs‘ Carpaccio mit Rote Beete und dazu eine feine Musik… ein leicher, kalorienarmer Snack auch an heißen Tagen.

Jetzt geht Mirko Reh auf die Suche nach dem besten Handkäs‘ Rezept, da muss ich nicht lange überlegen, denn meines ist mir immer noch das liebste. Im Text findest Du alles Weitere zur Teilnahme – lies hier:

 

Mirko Reeh

Mirko Reeh

Frankfurt hat ein neues Festival

Das Handkäs‘ Festival ist Herzensangelegenheit von Hessenkoch und Handkäs‘ Botschafter Mirko Reeh, der auf rege Teilnahme setzt. Alle können mitmachen: Restaurant-Chefs und Bäcker, Foodblogger, Hausfrauen und Handkäs‘-Verrückte aus aller Welt. Ab sofort können Rezepte mit Handkäs‘ bei Mirko eingereicht werden. Erlaubt ist, was gefällt … und schmeckt. Alle Rezepte müssen bis spätestens 20. September vorliegen. Nach sorgfältiger Prüfung werden die hitverdächtigen Siegerrezepte ausgewählt.

End-Ausscheidung in Mainhatten

Wer mit zu den besten Rezeptgebern gehört, wird zu einer von zwei End-Ausscheidungen in Mirkos Kochschule nach Frankfurt-Bornheim eingeladen. Dort präsentieren jeweils drei Favoriten ihre kulinarischen Kreationen live vor rund 40 Gästen.  Das große Finale mit Siegerehrung findet am 23. Oktober 2018 statt. Die beiden voran gehenden Entscheidungen sind für den 1. und für den 16. Oktober angesetzt. Karten für alle drei Veranstaltungen – natürlich mit kulinarischem Rahmenprogramm –  gibt’s unter www.mirko-reeh.com, dort unter „Kochkurse“. Die Moderation liegt in den Händen von Travestie-Star Olga Orange. Damit ist sichergestellt, dass nicht nur die Kaumuskeln sondern auch die Lachmuskeln zum Einsatz kommen werden.

Handkäse Carpaccio mit Rote Beete und Apfel

Handkäse Carpaccio

Ein neues Handkäs‘ Brevier

Im Rahmen des Handkäs‘ Festivals werden die kreativsten Rezepte rund um den Handkäs‘ zusammen getragen und nach Festival-Ende in einem kleinen, rund 60 seitigen  Handkäs‘ Brevier veröffentlicht. Das Booklet in Postkarten-Größe zeigt den Festival-Sieger auf dem Cover und ist anschließend käuflich zu erwerben – überall, wo es Bücher gibt. Der Sieger darf sich über 100 Frei-Exemplare freuen und steigt in den Frankfurter Handkäs‘ Olymp auf.

Mirko Reeh, der schon seit längerer Zeit von der Ausrichtung eines Handkäs‘ Festivals träumte, schwebt jetzt im siebten Handkäs‘-Himmel. Er sagt: „Es gibt so viele wunderbare Produkte bei uns in Hessen. Aber in den Handkäs‘ hab ich mich verliebt“. Und wie ihm scheint es vielen Menschen zu gehen, denn seine Buchreihe „Handkäse Deluxe“ ist ein echter Renner – nicht nur im Handkäs‘ Land Hessen, wo die Käse-Spezialität noch liebevoll in kleinen Betrieben mit der Hand geformt wird.

Rezepte können per E-Mail unter kochwelt@mirko-reeh.com oder per Post unter Kochschule Mirko Reeh, Wiesenstraße 33, 60385 Frankfurt am Main eingereicht werden. Bitte bis spätestens 20. September

Karten für die drei Veranstaltungen sind für EUR 79,- über die Website www.mirko-reeh.com – dort unter Kochkurse – zu bestellen

Gesunde Zutaten

Wo kaufst Du Lebensmittel?

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude, Bewegung und Happiness at all)

Beim Bauern oder Amazon? Wo kaufst Du die guten Sachen? Es gibt inzwischen so viele Einkaufsmöglichkeiten und oft weiß man nicht, was besser oder schlechter ist. Ich hab mir also zum Einkaufen in Wiesbaden mal so meine Gedanken gemacht.

Gutes Essen und gute Lebensmittel gehören für mich zum guten Leben dazu. Das kann Selbstgekochtes, Fastfood oder Fine Dining sein, doch das Wichtigste sind die guten Zutaten. Meine ganz persönlichen Einkaufstipps für Wiesbaden und Umgebung gibt’s nun hier in der Liste, die regelmäßig aktualisiert wird.

(1. Aktualisierung am 14. August 2018)

Fleisch

  • Metzgerei Brauer in Wiesbaden (Nordenstadt oder Delkenheim)
  • Metzgerei in der Domäne Mechthildshausen
  • Frischeparadies Frankfurt
  • Metro Mainz-Kastel
  • Jaddy´s Fleischwaren, Friedrichstraße 29, 65185Wiesbaden

Wildfleisch

In der Gastronomie gelten wieder andere Regeln für Lebensmittel-Einkauf, denn da wird eine große Menge gleichbleibender Qualität benötigt… das merke ich auch, wenn wir für viele Gäste ein Dinner-Event plane. Da hilft die Auswahl vom Frischeparadies!

Gewürze

Brot

Käse

Gemüse

Fisch

  • Fischabteilung der METRO
  • Frischeparadies in Frankfurt
  • Deniz Wiesbaden
  • Günay Fisch in Wiesbaden-Stadtmitte

Italienisches

CELPRO ist ein Einzelhändler für italienische Feinkost mit grandioser Frischetheke im Wiesbadener Industriegebiet: Parmiggiano, Salami, Mozzarella… mio dio. Das Angebot ist ein Traum – fast wir ein Urlaub in Italien!

Türkisches

Die besten Lammkotletts gibt’s einfach beim türkischen Metzger. Mein Tipp ist der kleine Supermarkt hinter Alnatura, Alte Schmelze in Wiesbaden. Total netter Service und immer sehr frische und gute Fleischwaren. Oder in der Wellritzstraße, Stadtmitte Wiesbaden.

Süßes
  • L’Art Sucre . Patisserie & Café . Am Römertor in Wiesbaden
  • Xocoatl – feine Schokoloade, Grabenstraße 24. 65183 Wiesbaden
  • Café BLUM, Wilhelmstraße 60, Wiesbaden
 Gin und Hochprozentiges

Ansonsten plädiere ich für den Direktkauf beim Winzer, denn der Rheingau, Rheinhessen und die Pfalz sind nicht weit, da macht es Spaß auch mal zum Winzer zu fahren, ein paar Kostproben zu nehmen und per Direktkauf das Lager auffüllen.

Marmelade & Senf

Der Klassiker: The princess revolution – Wiesbadener Senf-Manufaktur

Mein Tipp für die beste Zitronen- und Orangenmarmelade: Zitronentraum

Naturkosmetik

La Nature Kosmetik. Die haben (fast) alles, was auf dem Markt und verkaufen auch online. Sehr nett.

Bücher

Einer der vielen Wiesbadener Buchläden. Mein Lieblingsladen ist im Vorort Bierstadt. Bücher bei Amazon zu kaufen, das macht keinen Sinn für mich, denn über den örtlichen Buchhandel kostet es dasselbe – und ist IMMER am nächsten Tag da.

Nun bin ich gespannt – wo kaufst Du ein? Tipps per Email (baerbel(at)farbenfreundin.de) oder via Facebook sind sehr willkommen.

 

Nike Turnschuh

Ich mag keinen Sport

Magst Du Sport? Also ich mag keinen Sport. Ganz ehrlich, das ist für mich das Letzte, doch wahrscheinlich glaubt mir das wieder keiner. „Was is denn nu los?“, werden sich viele meiner Leser fragen. Die Antwort ist: Ich mag Bewegung!

Ja, genau, ich habe einen Schrittzähler, ich schwimme und ich laufe und ich fahre Fahrrad und Yoga oder Pilates mache ich ebenfalls sehr gerne. Das ist doch Sport! Nein, genau das ist es für mich eben nicht, denn das ist für mich einfach nur Bewegung als Ausgleich zum Stillsitzen.

Bewegung ist Leben

So wie der Wind die Blätter tanzen lässt, hebt der Atem unsere Rippen und senkt sie beim Ausatmen wieder. Die Bäume schwanken im Wind und auch die Grashalme biegen sich je nach Windrichtung und Bewegung ist in der Luft. Wenn manchmal vor einem Gewitter die Luft steht, dann sind wir alle ganz apathisch und stöhnen, weil „die heute die Luft steht.“

Genau, Bewegung ist Leben. Ohne Bewegung steht alles still – vielleicht sogar mein Herz. Und das will ich nicht. Deshalb bewege ich mich so gerne und spiele mit meinen Zehen oder lass meine Wirbelsäule tanzen und die Arme weit schwingen.

Sport mag ich nicht, es ist die Bewegung, die ich mag. Sportliche Betätigung in Sportstätten, mit Stoppuhr und Trainingskader, mit Leistungsbeurteilung und Trainingszielen mit Trainingsgeräten zur Optimierung, nein, das ist nicht meine Art. Was aber nicht heißt, dass ich nur träge rumhänge, meine Füße nicht vom Boden bekomme oder im Schwimmbad eher plantsche als zu schwimmen. Ich schwimme sehr gut, laufe auch mal einen Halbmarathon und komme selten ins Schwitzen. Wehe aber, es steht einer mit Stoppuhr am Beckenrand, dann ist’s vorbei mit dem Spaß.

Bewegung ist alles. Das kann mal zart und langsam sein. Dann und wann auch mal heftig und energisch oder schnell wie der Blitz. Ich mag ein bewegliches Leben und je nach Tagesform, Wetterlage und Laune ist dann auch die Bewegung entsprechend. Mal im Wasser oder im Wald – je nach Stimmungslage.

Surfer San Diego

Bewegung ist Ausgleich zum Alltag

Wenn man beruflich viel sitzt, dann sollte eine Zeit der Bewegung folgen, damit der Körper nicht einseitig belastet wird. Doch genau deshalb gehört es zum Leben dazu und ist so essentiell wie Essen und Trinken. Sitze ich viel vor dem PC, hat mein Körper Bewegungsbedarf und dann spaziere ich um den Block, gehe nochmal eine Runde laufen, auf jeden Fall lass ich das Auto stehn.

Sobald wir es Sport nennen, ist es exotisch und etwas Besonderes. Für Sport unterbrechen wir das alltägliche Leben. Wir planen eigenes einen Termin und tragen diesen im Kalender ein. Das Leben wird unterbrochen, wenn Sport angesagt ist.

Dabei strecken und räkeln wir uns alle morgens nach dem Aufstehen, wir schütteln den Schlaf aus den Gelenken und daraus können auch ein paar Yoga-Übungen oder Qi Gong folgen. Sport ist das keiner und trotzdem hält es uns beweglich und die Gelenke flexibel.

Qi Gong im Morgengrauen bis zum Sonnenaufgang

Sport ist Mord – Bewegung ist Leben

Wie oft machst Du Sport in der Woche? Ah so, 3 Mal. Manche antworten auch „Ja, ich versuch’s ein Mal die Woche, doch selbst das klappt nicht immer.“ Sie ziehen eine Grimasse und bestrafen sich, weil sie nicht zufrieden sind und als ginge es um einen Pflichttermin, wie die Mammographie oder andere schmerzhafte Termine. Uh, ein Sporttermin, welch eine Qual, könnte man denken.

Nennen wir es aber Bewegung, dann ist das gleich ganz anders. Dann ist der Termindruck raus, dann machen wir es jeden Tag und immer öfter. Dann steigen wir plötzlich automatisch eine Bushaltestelle früher vor dem Büro aus, um ein Stückchen zu laufen, sich zu bewegen, um einen Ausgleich zum Sitzen zu schaffen. Wir spazieren ins Kino, zu Fuß in die Shopping Mall oder zum Date. Klar, ging auch per Auto, doch die Bewegung würde fehlen und plötzlich ist das „Walking“ nicht mehr Sport, sondern ins Leben integriert.

Denn ohne Bewegung kein Leben und wenn wir uns der Schönheit von Bewegung und Flexibilität bewusst sind, tun wir es ohne Zwang und mit viel Lust und vielleicht auch immer öfter. Nein, Sport braucht kein Mensch, aber Bewegung schon.

Viel Spaß beim bewegten Leben!

…und ich bin dann mal Laufen (… nämlich in die Stadt laufen). Und wohin gehst Du heute noch?

Opelbad Wiesbaden Mattiaqua

Weinflaschen von Darkhorse Wine

Was hat kalifornischer Wein mit meiner Gründung zu tun?

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Frauen gründen selten, sagt die Presse. Bei mir gibt’s Powerfrauen zu hauf und allesamt haben sie ihren Lebenstraum verwirklicht. Manchmal muss man einfach machen! Das dachte sich auch die Winzerin Beth Liston, als sie ihren Traum in die Tat umgesetzt hat.

Denn um ihrer Leidenschaft, dem kalifornischen Wein, nachgehen zu können, hat sie eine erfolgreiche Karriere in der Wirtschaft beendet – und diese Entscheidung nie bereut. Beth Liston, Kopf und Herz von Dark Horse Wine in Kalifornien, sucht ständig nach neuen Herausforderungen. Deshalb hat sie unermüdlich an einem besonderen Wein gearbeitet.

Dark Horse Wine aus Kalifornien

Bevor ich sie kennen lernte wusste ich nicht, dass amerikanische Weine auf Platz 3 der Weltproduktion stehen. Das sind imgrunde alles Weine aus Kalifornien, denn dort herrschen die besten klimatischen Bedingungen. Damals vor vielen Jahren ist mit den Einwanderern auch der Weinanbau nach Amerika gekommen und viele alte italienische oder französische Reben gedeihen besonders gut unter der kalifornischen Sonne. Die aromatischen Trauben von Dark Horse Wine zum Beispiel stammen aus dem San Joaquin und Sacramento Valley, dem südlichen und nördlichen Teil des kalifornischen Längstals.

Beth Liston. Powerfrau im Wein-Business

Eine so traditionsreiche Branche wie der Weinbau ist eine Männerdomäne. Doch Beth hat sich durchgesetzt und sie sticht mit ihrem Auftreten auch definitiv heraus: Modisch inspiriert vom Stil der 40er-, 50er- und 60er- Jahre und auffällig tätowiert. „Ich möchte die Menschen überraschen“, sagt die extrovertierte Liston, die in ihrer Freizeit am liebsten Oldtimer restauriert. „Deshalb ist es mir wichtig, dass meine Weine zwar typisch kalifornisch sind, aber trotzdem eine unerwartete Seite haben.“

Beth Liston - blonde and with tatoo

Beth Liston – Powerfrau aus Kalifornien mit ihrem Wein.

Sie interpretiert Traditionelles auf neue Art und Weise und wenn sie dann neben einem ihrer selbst restauriert Oldtimer steht, weiß man, was sie damit meint. Indem sie ihre Weine immer wieder neu denkt und aus den Trauben mit Hilfe verschiedener Fermentations- und Lagermethoden das Optimum herausholt, entstehen „unverschämt gute und trotzdem bezahlbare Weine“.

Einfach machen!

Den Wein einer Winzerin zu trinken, die sich durchgesetzt hat und die einfach ihr Ding macht, das gefällt mir. Einfach machen und loslegen – nur so geht es! Toll, wenn dabei noch guter Wein dabei rauskommt. Seit April diesen Jahres habe ich mich selbständig gemacht und lechze nach solchen Vorbildern.

Frauen, die ihr Ding machen, finde ich klasse! Für den Wein von Beth Liston muss ich gar nicht zu ihr nach Kalifornien reisen, denn die Weine sind auch in Deutschland erhältlich, nämlich Dark Horse Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Zinfandel und Merlot und ein toller Rosé.

Rosé

Rosé eisgekühlt. Ein Prosit auf alle Powerfrauen!

Weiß, rot oder rosé

Die kalifornischen Weißweine  haben ein kräftiges Aroma und ich muss sagen, das ist genau richtig für spicy food und Gegrilles. Den Chardonnay habe ich kürzlich zu einem indischen Dinner serviert und das passte perfekt, denn die kräftige Note geht super mit Essen, bei dem mit Gewürzaromen nicht gespart wird.

Der Dark Horse Merlot wurde bei der International Wine & Spirits Competition 2016 mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Der dunkelrote Wein vereint Kraft, Frucht und eine würzige Komplexität und bietet Noten von Kirsche, Pflaume und Röstaromen. Mit seinem intensiven Geschmack und weichem Abgang ist er ebenfalls der ideale Begleiter für gegrilltes Fleisch sowie kräftige Gemüsegerichte, Pilzrisotto oder gefüllte Aubergine.

Beth Listons neueste Kreation ist ein komplexer Rosé. Der trockene Wein hat Aromen von roten Früchten und eine feine Mineralität und harmoniert somit perfekt mit leichten Gerichten und Seafood an einem lauen Sommerabend oder einfach mal so – zu einem rosé-farbenen Sonnenuntergang mit viel Eis oder als Drink nach einem Rezept von Beth.

Dann proste ich dieser Powerfrau insgeheim zu und denke: #Einfachmachen. Oder auch: Do your thing! Also Frauen, los geht’s: Macht euer Ding und lebt euren Traum!

P.S. Apropos Gründen, meine ersten Gründer-Monate verliefen soweit erfolgreich: Beim Wettbewerb der Gründerplattform gab’s den ersten Platz und in der Lokalzeitung Wiesbadener Kurier ist am heutigen Samstag auch noch ein Bericht erschienen. So kann’s weitergehn.

Fotocredits: Philipp Rathmer (Beitragsbild)

 

Bücher Glücksorte

Buchtipps und Glücksorte

Im Herzen bin ich ein Vagabund und deshalb bin ich in jungen Jahren auch sehr viel umgezogen, immer mit der Frage: Wo lebt es sich wohl am besten? Diese Suche hat mich angetrieben und ich wollte  fühlen, wie sich woanders anfühlt zu leben. Ist’s im Norden schöner als im Süden oder ist die Großstadt besser als die Kleinstadt? Offensichtlich sind noch andere Menschen auf der Suche nach einem Glücksort, dort wo man sein Leben leben möchte. Deshalb habe ich dieses Buch gleich in einem Rutsch gelesen:

Gibt es den perfekten Platz zum Leben?
Eine weltweite Suche
von Susanne Haase

Die Autorin Susanne Haase und ihr Partner nehmen den Leser mit auf ihre Reise durch die Welt auf der Suche nach dem perfekten Platz im Leben. Dabei wird nichts geschönt, auch bei den manchmal auftauchenden Schwierigkeiten als Paar unterwegs zu sein. Am Ende findet das Paar dann auch seine Lieblingsorte. Genau, in der Mehrzahl. Warum auch sollte man sich denn auf eines begrenzen?

Bei mir war das anders, denn ich spürte irgendwann, dass es egal ist wo man lebt (zumindest in der freien westlichen Welt). Glücklich kann man überall sein! Denn auch wenn man am schönsten Ort der Welt lebt, macht es keinen Spaß, wenn man sich einsam oder traurig fühltt ist. Die äußeren Bedingungen sind nicht entscheidend, sondern eher die innere Haltung. Dazu gibt es auch wieder einige Bücher, die ich in diesem Beitrag schon einmal aufgelistet habe. Glücksbücher – ja, manchmal braucht es eine Anleitun, die sollten in keinem Bücherregal fehlen!

Wo sind Deine Glückorte?

Andererseits, manchmal macht auch das Äußere dann das Innere glücklich. Ja, es gibt schon Glücksorte und Plätze, die einem sofort ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Da ist der Hügel, auf dem der Sonnenuntergang besonders schön anzusehen ist oder das Seeufer, das romantische Gefühle hervorruft und die Insel, auf der das Wetter einfach immer toll ist und man sich leicht und erotisch fühlt.

Für mich war lange Rom ein Glücksort. Dann habe ich es irgendwie übertrieben, war zu oft dort und dann war das Wetter auch mal nicht so gut und seitdem ist es nicht mehr ganz so mein Glücksort.

Was macht also einen Glücksort aus? Es ist ein unbestimmtes Gefühl von Wohlbefinden, dazu schöne Erinnerungen und ein stimmiges Ganzes. In Wiesbaden gehört definitiv das Opelbad zu meinen Glücksorten (aber nur, wenn’s leer ist). Mehr Glücksorte für die Region Rhein-Main sind in diesem Buch aufgelistet:

Glücksorte in Rhein-Main
Fahr hin und werd glücklich
von S. Dereser/C. Göttert

Für Rhein-Main haben sich Christine Göttert und Susanne Dereser auf die Suche gemacht und der Radius ist groß: Von der Kleinmarkthalle in Frankfurt am Main bis hin zur Loreley am Rhein und immer mit einer kurzen Beschreibung und einem Fotos. Wie das Café Maldaner in Wiesbaden auf die Liste der Glücksorte gekommen ist? Keine Ahnung, meins ist der Laden ja nicht, denn schon beim Anblick der Schaufensterpuppe im Omakostüm stellen sich mir die Nackenhaare. Vielleicht sollte ich eine eigene Liste der Glücksorte für Wiesbaden aufstellen? Oh ja, das wir einer meiner nächsten Beiträge, wobei – im Blog habe ich ja schon viele erwähnt.

Buchreihe mit Glücksorten

Jeder hat ja so seine eigenen Vorstellungen von einem Glücksort. Nun hat der Droste Verlag eine Reihe herausgebracht, in dem Glückorte aus bestimmten Regionen vorgestellt werden. Es gibt schon viele Glückorte und neben Deutschland (Sylt, München u.a.) gibt es auch eine Ausgabe zu Mallorca. Oh ja, auf dieser wundervollen Insel gibt es einige Glücksorte! Demnächst wird es auch ein eigenes Buch zu Rheinhessen geben, denn eine befreundete Bloggerin ist jetzt dabei, die Glücksorte in Rheinhessen aufzulisten und da bin ich mal sehr gespannt.

Weiterhin einen schönen Sommer und viel Glück wünsche ich!

 

 

Fein & Fair Geschenke online. Portrait der Gründerin

Kulinarische Geschenke für Freunde von fein & fair

Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.

„Das Leben ist voller Konfetti – bunt, spannend, abwechslungsreich und prall,“  steht bei meiner heutigen Interview-Partnerin auf der Website. Tja, das hätte auch von mir sein können und deshalb freue ich mich, Dir heute Jamilah El Shami von fein & fair vorstellen zu dürfen.

Erzählen Sie doch mal, was Sie genau machen?

Ich habe einen Online-Shop für Geschenke, die schmecken. Das Konzept ist einfach: Wenn Sie Freunden, der Familie oder Geschäftspartnern eine große Freude machen wollen, dann können Sie handgemachte, leckere Food & Drink-Produkte aus Manufakturen auswählen, die die Welt auf ihre Art ein bisschen besser machen wollen. Wir verpacken alle Produkte als Geschenk und legen auf Wunsch eine Karte mit handgeschriebener, persönlicher Nachricht dazu.

Fein und Fair - Online Shop für Geschenke die schmecken

Seit wann? Warum, wie kommt’s?

Ich hatte immer wieder unterschiedliche Geschäftsideen, aber nicht den Mut mich selbständig zu machen. Ende 2016 packte ich die Gelegenheit am Schopfe startete mit fein & fair.

Die Grundidee war tatsächlich, dass ich lieben Menschen gerne eine Freude mache, aber entweder haben diese schon alles oder ich war ratlos, was ich ihnen schenken sollte. Bei Einladungen oder Geburtstagen brachte ich am liebsten etwas zum Essen oder Trinken mit, weil das nicht rumsteht und verstaubt, sondern einfach aufgegessen bzw. leer getrunken werden kann und dazu noch Genuss bereitet.

Wir sind bei Farbenfreundin…welches ist Ihre Lieblingsfarbe?

Ich mag alle hellen, fröhlichen Farben! Aber wenn ich mich für eine entscheiden sollte, dann nehme ich Himbeer-Rot.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

An einem lauen Sommerabend mit Freundinnen und Freunden im Garten sitzen, quatschen, Pasta essen, Cocktails schlürfen und dann noch ein bisschen tanzen! Schöner kann das Leben nicht sein!

Ausgleich zum Beruf?

Ich gehe drei Mal in der Woche in meine „Hopskurse“ von meinem Sportverein um die Ecke. Das powert aus und macht Spaß. Und dann liebe ich es – wenn das Wetter schön ist – eine Runde über die nahegelegenen Felder und Wiesen zu drehen. Dabei komme ich oft auf neue Ideen oder andere Gedanken.

Gibt es ein „happyfood“, also ein Lieblingsgericht oder ein Guilty Pleasure?

Ein simples Lieblingsgericht, was in maximal 10 Minuten fertig ist und dazu bei Gästen noch Eindruck macht, ist

Garnelen mit Spaghetti und
roten, orangenen, gelben und grünen Cocktailtomaten

Wichtig dabei: Natives Olivenöl, frischen Knoblauch und grobes Meersalz verwenden!

Und noch eines: Jetzt gibt es noch Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren. Damit kann man eine sagenhafte Biskuitrolle machen. Früher hatte ich immer einen großen Respekt vor Biskuitteig.

Tipp: Wenn man das Eigelb mit dem Zucker im Wasserbad rührt, dann gelingt der Teig aber garantiert immer. Am Schluss einfach die Sahne in und auf der Rolle verteilen und mit dem Obst dekorieren – sieht grandios auf jedem Geburtstagstisch!

Klasse, das ist ein prima Tipp. Vielen Dank für das Gespräch!

Kontaktdaten:
fein & fair – Geschenke, die schmecken
Jamilah Sarah El Shami
hallo@feinundfair.de
Shop: www.feinundfair.de

Fotocredit: Beitragsbild von der Fotografin Andrea Below, Geschenkefotos von fein & fair.

Geschenkbox vom Online-Shop fine & fair

 

 

BuchTipps für den Sommer

Sommer-Lektüre

Erfrischende Bücher für heiße Sommerabende

Seit diesem Sommer lese ich wieder mehr und heute gibt’s’s ein paar Buch-Tipps für die Liegewiese, Hängematte, Strandstuhl, Couch – oder wo liest Du gerne?

Alles inklusive von Doris Dörrie

Ein Sommer in Spanien, nach dem nichts mehr so ist, wie es mal war. Die Geschichte von vier unterschiedlichen Menschen, alle irgendwie auf der Suche nach dem Glück. Die Lebensgeschichte untereinander verstrickt und doch ist jeder für sich. Ja, kann man denn das Glück nicht buchen wie einen All-Inclusive-Urlaub?

Bretonische Verhältnisse von Jean-Luc Bannalec

Ein Fall für Kommissar Dupin – der Krimi des pseudonymen Autors Jean-Luc Bannalec über den Kommissar Georges Dupin, der in die Provinz zwangsversetzt worden ist. Es ist Hochsaison in der Bretagne und im Küstendorf Aven ist der Mordfall am Hotelier Pierre-Louis Pennec aufzuklären und nun stößt er in der bretonischen Idylle auf ungeahnte Abgründe…

Swim von Lynn Sherr

Für alle, die sich für’s Schwimmen interessieren. Die Geschichte des Schwimmens ist wohl so alt wie die Menschheit und Lynn Sherr zeigt in einer Art Kulturgeschichte, wie sich das Schwimmen, die Schwimmstile, Bademoden, Becken und Gewässer im Laufe der Menschheitsgeschichte verändert haben. Sie befragt Forscher und Olympiasieger, Distanzschwimmer und »Normale«, die sich ein Leben ohne den regelmäßigen Sprung ins Wasser nicht vorstellen können. Ein informatives, unterhaltsames und humorvolles Buch für alle, die schwimmen und das Wasser lieben.

Das wunderbare Badeschiff in Berlin

Public Swimming

Bei der Gelegenheit – das Buch Public Swimming habe ich im Blog vorgestellt, das ist auch ein sehr schön gemachtes Buch über die Freibäder im Rhein-Main-Gebiet und eine prima Lektüre für heiße Sommertage.

 

 

 

Weinflasche Rose von III Freunde mit 2 gefüllten Gläsern

Wein aus Rheinhessen und anderswo

Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.

Auf der #Bigbottleparty in Mainz hatte ich schon neue Winzer und Weine entdeckt. Doch es geht weiter, denn gerade eine Woche später, wieder in Mainz, gibt’s weitere Entdeckungen in Sachen Wein und wieder ist Rheinhessen dabei.

Ja, man könnte mich auch #weinverliebt nennen, doch so heißt schon die Messe vom Online-Weinhändler Vicampo, einem Start-Up aus Mainz. Inzwischen ist daraus ein namhafter Weinlieferant geworden und in Wiesbaden gibt es sogar einen kleinen Weinladen #offline.

Die Wein-Messe #weinverliebt

Die Wein-Messe #weinverliebt tingelt nun durch die Republik, damit man auch mal probieren und mit den Winzen fachsimpeln kann, denn neben Verkostungsmöglichkeiten am Stand sind auch viele Winzer persönlich da. Wirklich klasse, wer sich dort alles präsentiert.

Auch der feine Menger-Krug Sekt aus dem Wiesbadener Sekthaus Henkel ist mit einem Stand vertreten und ich darf auch den Sekt vor der Dosage probieren. Menger-Krug ist wirklich sehr fein, da lass ich schon mal Champagner für stehen.

Auch feine kalifornischen Weine werden präsentiert und da ich tags zuvor beim Bad Indian Event mit feinem indischen Essen war: Dieser kalifornische Wein passt perfekt zu spicy food. Auch deftiges Essen bei Grill-Events vertragen einen kräftigen Wein als Begleitung. Und bei den kalifornischen Weinen kann man wirklich sagen: Wine with Power!

Das nur so am Rande, ich bin ja eh Fan dieser kräftigen, sonnenverwöhnten Weine – nicht erst seitdem ich in London bei dem Launch des Rosé von Darkhorsewine mit dabei war. Habt ihr demnächst eine BBQ, dann serviert kräftigen Wein aus Kalifornien. Perfect Match!

Weine wohin das Auge schaut: #Weinverliebt

Es waren so viele Winzer auf der Weinmesse, die konnte ich alle gar nicht ausprobieren. Doch ich machte noch einen Schlenker in die letzte Standreihe und siehe da, der führte mich zu kleinen, familiengeführten Weingütern aus Rheinhessen und bin begeistert.

Geradlinig und straight: KRÄMER

Zunächst die Weine von KRÄMER. Ein junger Winzer, der das elterliche Weingut mit neuer Gradlinigkeit auf Spur bringt. Der säurearme Riesling hat es mir angetan und ich bin begeistert, wie viel Potential in Rheinhessen auf den Weinliebhaber wartet. Sehr ambitioniert!

Rheinhessen modern: HAUCK

Ein paar Tische weiter entdeckte ich eine junge Winzerin vom Weingut HAUCK, die ebenfalls das elterliche Weingut von verschnörkelten Etiketten befreit und ganz wunderbaren Wein produziert. Das Weingut Hauck ist eines der Weinigen, das auch die Rebsorte Auxerrois anbaut – diesen Tipp muss ich doch gleich an die Bloggerin Julia von German Abendbrot weitergeben, denn sie liebt diese Rebsorte. Mir ist sie meist zu kräftig, deshalb probiere ich den Grauburgunder und bin hin und weg. Ziemlich schnell habe ich dann auch die Bestellformulare ausgefüllt und jetzt habe ich wieder ordentlich Weißwein für laue Sommerarbende eingelagert. Demnächst fahre ich dann auch mal rüber, auf die „ebsch Seit“ und besuche in Rheinhessen ein paar Weingüter, freu mich schon!

Weinflasche Rose mit 2 Gläsern

Wein mit Promi-Faktor: Drei Freunde

Gerade kommt die Info rein: Drei Freunde – ein Wein aus Rheinhessen. Mit dabei, der Filmstar Matthias Schweighöfer und Joko Winterscheidt, soso… ich sag’s ja. Rheinhessen! Diesen Wein musste ich gleich mal ausprobieren und naja, zugegeben, süffig. Angenehm unprätentiös und wirklich ein schöner Grauburgunder.

Ebenso gibt es einen Rosé. Oh ja – der rosafarbene Wein ist gerade en vogue, siehe auch hier. Bislang hatte ich französischen und kalifornischen probiert. Der deutsche Rosé wird oft süß angeboten (weil ein Frauen-Wein? Ich hab keine Ahnung warum, mir ist das meist zu lieblich).

Unkompliziert und süffig – perfekt für Sommerabende

Das Label stylish und ohne Schnörkel, beim Weißwein in Grautönen, beim Rosé lachsfarben. Schraubverschluss, eh klar, denn das mit dem Kork ist out, oder? Ansonsten… da muss ich jetzt nochmal drüber nachdenken… (gluck…gluck…). Der Wein ist gefällig und für einen Rosé wirklich trocken. Das ist genau richtig für mich und deshalb werde ich gerade bei Gästen diesen Wein öfters anbieten. Wenn unterschiedliche Menschen am Tisch sitzen, dann mag ich gerne einen unkomplizierten Wein anbieten. Da passt dieser Rosé von III Freunde aus Rheinhessen wirklich sehr gut und da er auch beim Supermarkt im Regal steht, ist die Verfügbarkeit gesichert. Auch der Weiße aus der Serie ist trocken und schlicht gut.

Sommerabende mit Freunden

Kürzlich habe ich im Interview gelesen, man solle 24 Flaschen Wein im Keller haben, für den Fall, dass Freunde zu Gast sind…. na klar, doch dann mag ich keine speziellen Weine serviereren, denn nicht alle mögen meinen Weingeschmack. Deshalb finde ich den kalifornischen Rosé von Dark Horse Wine derzeit einfach klasse. Ein unkomplizierter Wein, der prima zu heißen Sommerabenden passt: Zum Grillen, zum Vollmond, zum Film… ein Wein für viele Gelegenheiten. Prosit!

Darkhorsewine Rose im Weinkühler

 

Graffiti mit Zunge raus

Irgendwas mit Werbung

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude – Happiness at all.)

„Das Internet macht gerade einfach keinen Spaß mehr“, sagte kürzlich jemand zu mir. Hat er recht damit? DSGVO und Angst vor Abmahnungen lähmen.

Und nun, Frau Dr. Katharina Barley?

Aktuell muss man zig Cookie- und Datenschutz-Abfragen akzeptieren, bevor man endlich auf die gewünschte Internetseite weitergeleitet wird und das Ganze meist mehrmals hintereinander, weil – nur so funktioniert das Internet, dass man nämlich fast grenzenlos Zugang zu Informationen hat.

Schon die DSGVO hat uns alle irre gemacht und die deutsche Wirtschaft mindestens genauso geschädigt, wie so ein WM-Spiel, das bereits um 16 Uhr beginnt – das steht irgenwie so in etwa bei n-tv. Sei’s drum. Ich finde jedenweils, die teilweise völlig überflüssigen Cookie-Meldungen das Drumherum stören und als ob das noch nicht genügt, sind nun auch die Blogger dran. Es geht um Empfehlungsmarketing, denn das ist ja wie Werbung. Hier die Geschichte von Vreni Frost und dem fatalen Urteil (Link).

Abmahnungen sind ein Geschäftsmodell, mit dem sich offensichtlich ganz gut verdienen lässt – das sagt auch Frau Dr. Katharina Barley, vom BMJV, und Zitat: „Mit Verunsicherung verdienen Leute Geld.“ Der Wahnsinn läuft einfach weiter und jeder ist nur froh, wenn er selbst nicht betroffen ist. Die Welt mit dem Internet ist komplizierter geworden und Werbung ist eben nicht mehr nur eine Anzeige oder ein Plakat an der Litfasssäule. Neue Richtlinien sind notwendig.

Doch mit „Neuland“ sind wir hier bekanntlich etwas langsamer. Egal ob „Neuland“ Digitalisierung oder Flughafen BER – die Politik hat’s schon schwer! Woanders hat man reagiert als das mit der DSGVO aktuell wurde und andere Staaten haben schützend die Hand über den Mittelstand und kleine Unternehmen gehalten. Auch beim Urheber-Recht – wo ich auch eine klare Meinung zu habe (siehe hier) – hat zum Beispiel die USA die Regel des „fair use“ eingeführt, um den Abmahnern einen Riegel vorzuschieben.

Allein in Berlin fast 200 Abmahnverfahren

In Deutschland geht der Wahnsinn mit einer neuen Zielgruppe weiter: Den Bloggern (Link). Blogger betreiben Empfehlungsmarketing und das ist Werbung, Punkt. Nein, die Stars und Sternchen sind nicht die Bösen, die Fußballer, die TV-Stars und Co. dürfen weiterhin Markenbotschafter sein und zeigen, dass sie gerne nach xy fliegen, mit einer abc-Uhr am Arm die Uhrzeit checken und mit diesen und jenen Klamotten eingekleidet zum Date gehen. Dann ist das okay, weil…?! Naja, ausgenommen die Fußballerfrauen, denn siehe dieser Artikel (hier) über Cathy Hummels, denn sie lässt wohl gerade die Rechtsgeschichte neu schreiben. Danke dafür!

Kurzum, mit den neuen Medien ist halt die Art der Kommunikation neu und ich frage, vielleicht muss man damit einfach leben? Früher war Werbung eine Anzeige und heute ist’s eben digital. Mal ganz ehrlich, wenn ich morgens mit meinem schönen Sommerkleid vor die Türe gehe, ist das auch schon Werbung – nämlich für schöne Sommerkleider. Nicht wahr, Herr Nachbar!? Alles ist irgendwie Werbung und Empfehlung. Wo will man denn da anfangen?

Ich bin jetzt Influencer

Die Blogger und sogenannten Influencer haben jetzt jedenfalls ein Problem. Ich hatte mich selbst zwar nie zu der Gruppe gezählt, doch als ich jetzt auf einem Blogger-Event bei der Fashionweek in Berlin war, hat man mir noch einmal eindrücklich erklärt, dass ich das nicht ignorieren dürfe. Nun gut. Ich bin jetzt also Influencer, yeahyeah!

Ich mache Werbung für mehr Happiness, für Genuss und Lebensfreude, für schöne Dinge und gutes Essen, für Yoga und Bewegung und mal ein Buch oder Filmtipp und so weiter.

Das mit dem Bloggen macht irgendwie auch keinen Spaß mehr, dachte ich kurz. Doch so weit lasse ich es nicht kommen. Damit ihr also weiterhin meine Beiträge lesen könnt, habe ich mich dazu entschlossen, einen kurzen, knappen Passus vornewegzustellen:

Werbung unentgeltlich.
Für Genuss & Lebensfreude. Für mehr Bewegung. Für Happiness at all.

Die Idee kam mir, als ich die Kennzeichnung bei Lisa vom Blog Mein Feenstaub gesehen habe. Weil, die Rechtsprechung sagt, dass ALLES gekennzeichnet werden muss, was verlinkt ist. Egal ob Geld geflossen ist oder nicht. Auch in den sozialen Medien. In Zukunft ist also ALLES von mir Werbung:

  • Meine Tipps für mehr Bewegung – klar. Werbung, weil es könnte sich ja jemand dazu entschließen, mehr Sport zu machen.
  • Meine Tipps für Wein – klar, auch wenn ich daran nichts verdiene und nie verdient habe – es könnte sich ja jemand dazu entschließen, den gleichen Wein trinken zu wollen.
  • Meine Tipps für schöne Reisen. Nach Kalifornien, die Westküste, Sardinien, Sizilien…. – Werbung, basta. Nein, Bezahlung erhalte ich weiterhin keine, seufz (mein Konto würde sich freuen), sondern es könnte sich ja jemand angesprochen fühlen und daraufhin eine Reise buchen, also ist es Werbung.

Meine Tipps für einfaches Kochen und gutes Leben. #easyliving – alles Werbung!

Dauer-Werbesendung

Lange Rede, ich bin jetzt auch eine Dauer-Werbesendung. Solange, bis ein deutsches Gericht entscheidet, wann genau etwas werblich ist und wann nicht. Als ob wir das nicht selbst am Besten entscheiden könnten. Weil hey, Vorbilder und den Nachahmer-Effekt gibt es schon immer. Auch ein Kinderbuch oder Märchen kann Spuren von Werbung enthalten, denn es wird Gut und Böse erkärt und damit Werbung für ein ganz bestimmtes Weltbild gemacht.

Dir geht das zu weit? Naja, ich werde meinen nächsten Bericht über einen Restaurantbesuch oder eine tolle Reise mit „Werbung“ kennzeichnen, auch wenn es einfach nur ein Tipp ist. Für mich ist eine Verlinkung, aus Nettigkeit, keine Werbung. Für die Gerichte aber schon, denn jeder Link zu einer Marke könnte ja zum Kauf führen. Oh ja, das „Neuland“ Online-Shopping.

Komisch, das die Rechtssprechung so dehnbar ist, denn VW finanzierte kürzlich den Beileger bei FUNKE-Medien. Nein, das ist aber keine Werbung, sondern „redaktionell“. Hm, hahaah, oder wie seht ihr das?

 

Kochbrunnen am Kranzplatz Wiesbaden

EMS Training für meine Figur

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude, Bewegung und Happiness at all.)

Okay, wir alle haben die Beiträge über Body positivity in den Medien gelesen und kräftig dazu genickt. Trotzdem und gerade deshalb: Bewegung macht mir Spaß. Ohne meine Yoga-Kurse und Jogging-Runden wäre ich total miesepetrig. Wenn mein Puls spürbar schlägt und der Atem tiefer wird, dann darf der Kopf runterfahren und das tut so gut. Gerade für uns Schreibtischtäter ist Bewegung und Sport unheimlich erfrischend und wohltuend.

Sportlich etwas Neues ausprobieren

Letztes Jahr habe ich das Trampolin neu ausprobiert, davor den Hulahup-Reifen, der tatsächlich eine schöne Taille machte und ein super Trainingsgerät ist. Dieses Jahr sollte es moderner sein. In einer Ausgabe des Magazin VivArt hatte den Bericht über BodyStreet gelesen. Die bieten EMS-Training an. Das dauert nur schlappe 20 Minuten und ist sehr effektiv. Auch wenn ich mich gesund ernähre, ähm, meine genussfreudige Lebensweise ist nicht wirklich kalorienarm, da muss ich mich bewegen und die Kalorien in Energie umsetzen.

„Das will ich auch machen“, hatte ich mir im Frühjahr überlegt, als ich von EMS hörte. Es hat dann nochmal ein bisschen gedauert, bis ich endlich ein Probetraining bei Bodystreet in Wiesbaden vereinbart hatte.

„Nichts!“ war die Antwort auf meine Frage, was ich den mitbringen solle. Sonst ist man ja immer sehr bepackt, wenn’s zum Sport geht: Yogapants, Schuhe, Sport-BH, Ersatz-Shirt, Handtuch… irgendwie sowas muss man mitbringen. Keine Schuhe? Nein, nichts. „Wir stellen Dir alles zur Verfügung!“

Mein erstes Mal EMS

So bin ich also mit kleiner Handtasche am letzten Mittwoch in die City flaniert und es hätte auch ein Café-Besuch werden können. Die Räumlichkeiten von Body Street am Kranzplatz in Wiesbaden sind stylish eingerichtet, eine Rezeption sowie eine Sitzecke wirken einladend und es riecht auch ganz und gar nicht nach Muskelarbeit. Naja, das kann ja nichts, denke ich mir im Stillen, doch das muss ich später revidieren.

Meine Trainierin empfängt mich total nett und nach einem ersten Check erhalte ich auch meine Ausstattung für das Probetraining: Eine Box mit Trainingsanzug, Trainingssocken und Dusch-Handtuch für danach. Auf geht’s in die Umkleide und gleich kann es losgehen.

Nikita im Trainingscamp

Der hautenge Trainingsanzug in tiefschwarz sieht ein bisschen nach Nikita im Traininglager aus. Das Bild wird noch unterstützt, als mir meine Trainerein noch diverse Riemen umschnallt und eine Jacke überwirft, die mich an eine kugelsichere Schutzweste erinnert. Tschakka!

Der Nachteil: Die Innenseite meines Outfit ist mit Wasser eingesprüht, also klatschnass. Das muss sein, damit der Strom auch fliest. Genau, ich werde nämlich verkabelt. Ein paar Drähte kommen aus der Jacke und ein Adapter Stecker wird dann auch direkt in das Trainingsgerät eingestöpselt. Ein wirklich merkwürdiges Gefühl. Doch keine Zeit zum Zaudern und Zögern, denn es geht direkt los mit dem Training.

Die Impuls-Stärke wird für jeden Bereich eingestellt: Bauch, Schenkel, Po, Vorderseite, Rückseite, Arme… uiui, das kribbelt wie Tausende von Ameisen und ich bin mir noch nicht sicher ob ich es lustig finde. Das Training beginnt sportlich und nach zig Kniebeugen und Anspann-Übungen, mit Armen hoch und Arme angewinkelt, Bauch immer schön angespannt, Po nach hinten und und und bin ich ziemlich außer Atem.

Das hätte ich nicht erwartet: Ich komme ziemlich an meine Grenzen und spüre Erschöpfung und der Schweiß rinnt mir von der Stirn. Mehrere Wiederholungen, dazwischen kurze Entspannungsphasen und gleich wieder Muskelspannung aufbauen. Das ist schon richtig Sport!

EMS Training live und in Farbe

Zwanzig Minuten können lang sein und als die Trainingszeit um ist, bin ich platt und sehr durstig. Das feine Zitronenwasser, das mir angeboten wird, rinnt durch die Kehle und erfrischt mich. Am Tag danach erwarte ich Muskelkater hoch zehn, dem ist aber nicht so: Ich fühle mich sehr gut und die elektrischen Impulse haben Wirkung gezeigt. Nicht, dass ich plötzlich ber Nacht ein Sixpack habe (nein, so schnell geht’s dann doch nicht): Die Wirkung ist vor allem mental.

Nach meinem ersten EMS Probetraining sitze ich viel aufrechter. Ich merke sofort, wenn ich einsinke und habe tatsächlich schon nach dem ersten Mal eine bessere Körperspannung. Darauf können wir aufbauen!

Mehrere Bekannte sind regelmäßig dort zum Training und man sieht ihnen an, dass sie wirklich fitter werden und das Training effektiv ist. Doch bei mir ist der Funke nicht übergesprungen.

Hat’s denn Spaß gemacht? Werde ich gefragt. Leider nein. Das ist nicht meins. Das ist der Knackpunkt, denn ganz ehrlich: Bewegung muss mir Spaß machen.

 

Mich muss Sport glücklich machen. Mein geliebtes Pilates oder Yoga mit den langsamen Übungen, bei denen ich meinen Körper ganz intensiv spüre. Mein morgendliches Schwimmen im leeren Pool, wenn ich mich wie Neptuns Frau fühle. Der Morgenlauf durch die taunassen Wiesen oder am Abend in den Sonnenuntergang, wenn ich meinen Atem spüre, der Wind auf meiner Haut streichelt und nebenbei mir eine Amsel noch ein Lied krächzt – dann bin ich glücklich. Das lässt mich mit der Welt eins werden und mein Herz tanzt.

Das können auch langsame oder unsportliche Bewegungen sein – aber es geht mir niemals nur alleine um Trainingseffekt oder Kalorienverbrauch. Mir geht es ums Wohlfühlen und den Spaß. Manchmal spaziere ich einfach nur so in die Stadt – nur um des Spaziergangs willen. Weil es mir Spaß macht!

Als Nikita, mit Disco-Musik und dazu das nasse Gefühl im engen Trainingsanzug, da fühlte ich mich merkwürdig. Dazu an einen Stromkabel angeschlossen zu sein ist mir nicht so ganz geheuer. Naja, so sind die Menschen eben unterschiedlich.

Zugegeben, das Training ist absolut effektiv, ja, sogar das kurze Probetraining hat seine Wirkung gezeigt. Für Menschen, die einen schnellen Trainingseffekt suchen, weil ein Sportevent bevor steht. Menschen, die eine Reha brauchen oder nach unsportlichen Jahren schnelle Erfolge spüren möchte – dann ist das ein super Training. Dann empfehle ich es, denn das Team ist sehr nett und die Location auch wirklich angenehm und sauber.

Kontakt: Body Street Wiesbaden, Am Kranzplatz / Taunusstraße

P.S.: Das Probetraining ist kostenlos. Danach werden pro Trainer-Stunde ca. 35 Euro fällig, dazu kommen die Kosten für den Trainingsanzug, den man entweder kauft oder mietet.

Wohlgemerkt, die ist eine Empfehlung – keine Werbung.

Surfer San Diego

Gastbeitrag: Die Westküste der USA

Als Blogger lerne ich digital immer wieder interessante Menschen kennen und als ich kürzlich bei Blog your thing an einem Tutorial teilnahm, kam ich mit Lea ins Gespräch. Sie schreibt auf ihrem wunderschönen Blog Lea Löwenstark und lebt derzeit in USA. Nun lässt Lea uns an ihrer Reise an die amerikanische Westküste und Kalifornien teilhaben:

Highway bridge USA

Die amerikanische Westküste in 7 Tagen

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wenn man im Internet nach Bildern der Westküste sucht, kommen oft atemberaubende Motive von dem Grand Canyon, unendlichen Stränden oder auch großen Autobahnen, die sich in mitten von einer Steinwüste befinden. Doch ist das wirklich so? Da ich mich zurzeit in den USA für eine längere Zeit befinde, wollte ich es selbst herausfinden und bin sieben Tage lang an der amerikanischen Westküste entlang gereist. Hier kommen meine Eindrücke und Tipps, für einen unvergesslichen Urlaub!

Los Angeles: Zwischen Strand und Hollywood

Den Anfang macht Los Angeles, Kalifornien. Nach dem mein Flieger von New York pünktlich am LAX Airport gelandet war und ich mein Gepäck zusammen hatte, ging es für mich nach Santa Monica. Total beeindruckt von den vielen Palmen und dem strahlenden Sonnenschein ging direkt an den Venice Beach, wo mir die vielen Skater und Surfer auffielen. Es ist wie im Film: ein großer Strand mit den bunt bemalten Rettungstürmen und dem ständigen Sonnenschein, der dich direkt einlädt eine Runde schwimmen zu gehen.

Wer nicht so gerne die Alltagsklamotten in einen Bikini oder eine Badehose eintauschen möchte, kann problemlos die zahlreichen Geschäfte erkunden, die sich an der Strandpromenade entlang reihen. Auch viele Souvenirläden laden dazu ein, den Lieben zuhause in Deutschland eine Postkarte mit Urlaubsgrüßen zu schicken. Wenn man genug vom Strand hat, wartet etwa eine Stunde entfernt, das beliebte Hollywood Sign oder der beliebte und populäre Walk of Fame, wo sich Prominente durch einen Stern auf dem Bürgersteig ein kleines „Denkmal“ gesetzt haben.  Für alle, die keine Probleme mit der heißen und aggressiven Sonne Amerikas haben, können eine Wanderung bis hin zum Hollywood Sign wagen und von dort einen herrlichen Ausblick über Los Angeles ergattern. Wem dies allerdings zu anstrengend ist, kann sich die zahlreichen Attraktionen anschauen oder direkt nach Berverly Hills fahren.

Dort lohnt es sich, ein bisschen mit dem Auto durch die Straßen zu fahren, um einen kleinen Einblick in das Reichenviertel Los Angeles zu ergattern. Ein Foto vor dem riesigen Ortsschild darf natürlich auch nicht fehlen, bevor man in die alt bekannte Straße eintritt, wo damals die Shoppingscene von Pretty Woman gedreht worden ist. Auch hier lohnt es sich, einen Abstecher in die Geschäfte zu machen oder einfach ein kühles und wohl verdientes Eis zu genießen, bevor es am nächsten Tag auch schon weiter zum Grand Canyon geht.

Naturwunder pur: der Grand Canyon

Wer schon einmal Fotos vom Grand Canyon gesehen hat, dachte sich bestimmt, wie atemberaubend es in Wirklichkeit aussehen mag. Und ich kann jedem versichern, dass es sogar noch besser ist, als auf den Fotos. Um wirklich so viel wie möglich von diesem Naturwunder zu sehen, lohnt es sich, ein bisschen zu wandern und eventuell eine geführte Wanderung zu buchen, die einen direkt in die Grand Canyon bringt. Wer dies nicht möchte, sollte sich zu mindestens die Zeit nehmen, und bis zum Sonnenuntergang bleiben. Mit einem kleinen selbstmitgebrachten Abendessen kann man perfekt den Abend ausklingen lassen, bevor man wieder aufbricht. Für alle, die auch gerne noch das gewisse Etwas erleben möchten, eignet sich ein Helikopterflug bestens.

Las Vegas: Die Stadt mit den vielen Casinos und riesen Hotels

Nach ein bisschen Natur folgt jetzt das knallharte Kontrastprogramm mit einem Stopp in Las Vegas. Sollte dies das erste Mal in dieser doch etwas extravaganten Stadt sein, so hoffe ich doch, dass es trotzdem Spaß macht. Ich gebe zu, Las Vegas ist mit den vielen Casinos, den riesigen Hotelanlagen und den vielen Menschen anfangs etwas beängstigend, doch wenn man sich einmal den sogenannten „Las Vegas Strip“ genauer anschaut und die Wasserfontänen und die verschiedenen Nachbildungen  von New York, Paris oder Venedig bewundert hat, ist es doch auszuhalten.

Pick up am Straßenrand in denUSA

Zwischen Wüste und Mammutbäumen

Nachdem wir ein bisschen Las Vegas Luft geschnappt haben, geht es auch direkt weiter in Richtung San Francisco, mit einem Stopp im Death Valley und beim Yosemite National Park. Für alle, die dachten Wüste sei nur Sand und sonst nichts, liegen leider falsch. Das sogenannte Death Valley (zu Deutsch: totes Dorf) besteht aus einer Steinwüste. Man sieht nichts außer Steine, Felsen und in Mitten davon nur eine Straße, die sich kilometerweit zieht. Ein wirklich tolles Foto bekommt man, wenn man an einer der vielen Rastplätze anhält und ein Panoramabild macht. Aber aufpassen: die Steine könnten heiß sein! Sollte die Klimaanlage nicht ihren Geist aufgeben haben und der Tank noch voll ist, so geht es weiter zum Yosemite Park. Einer der größten Nationalparks Amerikas, der für seine gigantischen Mammutbäume bekannt ist. Teilweise sind sie so groß, dass man sogar mit dem Auto durch sie durch fahren kann. Es lohnt sich auf jeden Fall dort länger zu bleiben und zu Fuß sowohl auch mit dem Auto die atemberaubende Landschaft und die glasklaren Seen zu bestaunen.

Flowerpower und Seeluft, das ist San Francisco

Nach dem wir nun einer der atemberaubendsten Naturwunder der USA gesehen haben, kommen wir schon zum letzten Stopp unserer Reise: San Francisco. Unter den Amerikanern auch bekannt als San Fran. Eine Stadt, die immer noch total im Hippiemodus ist und direkt am Pazifik liegt. Mit vielen kleinen Shops, immer einer kleinen Windprise und einer Gartenstraße, die ziemlich steil ist, ist San Francisco einer meiner liebsten Städte in den USA und auf jeden Fall ein Besuch wert!

Abschließend kann man sagen, dass die Westküste Amerikas sehr vielfältig ist. Es ist für jeden etwas dabei. Ob Großstädte, wie Los Angeles, oder Naturwunder, wie der Grand Canyon. Jeder wird etwas finden, dass ihn am meisten beeindruckt und ich bin mir sicher, dass es ein unvergesslicher Urlaub sein wird! Natürlich ist es auch möglich, die Route umgekehrt zu machen. Ganz egal, wie sie aussehen mag, stellen Sie sicher, dass sie immer genügen Benzin im Tank haben, denn manchmal gibt es kilometerweit keine Tankstelle und auch kein Netz, womit Hilfe verständigt werden könnte. Und es soll ja ein unvergesslicher Urlaub im positiven Sinne werden, oder nicht?

Vielen Dank an Lea für den schönen Beitrag. Schaut mal bei ihr im Blog vorbei, denn dort gibt es noch viele weitere spannende Beiträge: www.lealoewenstark.com

P.S. Die Fotos sind von mir, denn auch ich liebe die amerikanische Westküste.

Buchholz Bootshaus Mainz

Zur #Bigbottleparty in Mainz

(Werbung für Genuss)
Während ich im Mai die Hitze des Sommers mit Rosé und vielen Eiswürfel gekühlt habe, entdeckte ich im Juni den deutschen Weisswein neu. Rheinhessen macht gerade das Rennen und entdeckt habe ich ihn bei der #Bigbottleparty.

Anstoß gab der Event bei Frank Buchholz in Mainz, der in seinem Restaurant Bootshaus die wunderbare #Bigbottleparty veranstaltete. Ein tolles Spektakel bei gefühlt 35 Grad im Schatten: Jahrgangssekt, wunderbare Weine aus der Region Mosel, von der Nahe und von Winzern aus Rheinhessen. Alles was Rang und Namen hat und auch Jungwinzer, die neue Wege gehen, präsentieren sich und zeigen ihre Weine. Gut, dass ich am Empfang eine übersichtliche Teilnehmerliste mit Kontaktdaten überreicht bekomme, denn die ist mir auch zuhause noch eine große Erinnerungshilfe, um die Winzer zu kontaktieren und meine Bestellungen durchzugeben.

Big bottles! Die Party im Bootshaus kann beginnen….

Save water – drink Riesling. Am besten aus der Magnum Flasche!

 

Altbekannte wie Theresa Breuer treffe ich und neue Winzer lerne ich kennen. Einer davon ist Michael Teschke vom Weingut Teschke aus Rheinhessen, das vor allem die Silvaner-Traube im Blick hat. Sehr gut gefällt mir der Verzicht auf die frühe Schwefelung und die viele Handarbeit und Fürsorge, die dem Rebensaft zuteil wird. Eine echte Entdeckung!

Die Mischung ist wirklich bunt: Alteingesessene Weingüter wie Hirth-Gebhard aus Martinsthal im Rheingau (gleich hinter Wiesbaden) oder Dr. Loosen von der Mosel treffen auf „junge Wilde“ und die unterschiedlichen Weinregionen machen es noch viel spannender.

Genauso in der Küche. Nur Spitzenköche stehen hinter dem Herd und ich kann mich kaum entscheiden, welches Gericht ich nun besser finde. Egal ob Sternekoch mit Fernseherfahrung oder der Caterer aus Nieder-Olm – die angebotenen Gänge sind allesamt vorzüglich und das bei der Menge an Gästen. Ich bin begeistert. Die Warteschlangen entwickeln sich zu Kontaktbörsen und ich lerne die unterschiedlichen Gäste kennen und habe interessante Gespräche.

Ziegenkäse überbacken auf Fruchtspiegel. Sehr fein!

Fine Dining bei der Bigbottleparty in Mainz

Monolith Grill

Feines vom Grill: Monolith Grill

Welches Spitzengericht ist mein Lieblingsgericht?

Allesamt sind die servierten Gerichte so lecker und auf den Punkt zubereitet. Für mich ganz vorne und nachhaltig in Erinnerung bleibt das Gurken-Gericht von Kay Baumgardt. Ein Traum! Ganz wichtig: Ohne weißen Zucker, denn das ist sein Steckenpferd. Der Koch ist Executive Chef Patissier im Gasthaus zur Fernsicht in der Schweiz und tatsächlich hat er in mir den Glaube an die Patisserie neu erweckt (denn wie ihr wisst – ich hasse Süßkram). Es erinnerte mich an eine Gazpacho und doch es ist grün und von heiterer Süße und dabei so frisch. Exzellent!

#ohne Zucker – von Kay Baumgardt

Seit diesem Geschmackserlebnis mit Kay Baumgardt experimentiere ich zuhause auch mit Gurke, denn ich habe durch das Gericht die feine Frische dieses Frucht (oder ist es Gemüse?) ganz neu entdeckt. Hier der Link zum Interview mit Rolling Pin als YouTube-Video. Ein wirklich cooler Typ und er hat recht: Man muss sich halt einfach mal trauen!

Auch Fernseh-Prominenz ist da und neben Hausherrn Frank Buchholz habe ich Mario Lohninger, Frank Rosin und Björn Freitag gesichtet. Ein Top Event! Ich hatte einen wunderbaren Nachmittag und der Eintrittspreis war absolut angemessen, denn die Location ist einfach ein Traum, das könnte auch Miami, Sylt oder Palma sein. Live-Musik und schöne Gespräche – so gefällt mir ein freier Samstag Nachmittag. Auch Foodblogger wie von Kuchenbäcker und Volle Lotte waren da, außerdem natürlich der Verlag Tretorri, der jedem Gast zum Abschluss noch das aktuelle Weinmagazin FINE überreichte. Dankeschön!

Der Event findet jedes Jahr regelmäßig im Sommer statt, Preis pro Person: 130 Euro
Location: Bootshaus Mainz, Yachthafen

BIg Bottle Party 2018 im Bootshaus Mainz

Restaurant Bootshaus, Victor-Hugo-Ufer 1, 55118 Mainz

Meine Wein-Entdeckung

Nun aber zu meiner Wein-Entdeckung, denn über die bin ich eher zufällig gestolpert. Ein sympathischer Winzer schenkt mir einen Schluck ins Glas und ich will schon ablehnen, denn die goldfarbene Flüssigkeit riecht süß und fruchtig, fast wie Honig: „Das ist wohl eher ein Dessertwein oder zum Käse passend, den kann ich jetzt unmöglich trinken“, sag ich, doch der Winzer schüttelte den Kopf: „Probieren Sie doch erst einmal!“

Na gut, denke ich. Weil ich neugierig bin, gebe ich jedem Wein auch erst einmal eine Chance und dieser Weißwein von BECK erstaunt mich. Der feine honigsüße Geruch umschließt meine Nase und auf der Zunge erlebe ich dann als Kontrast einen wunderbar mineralisch, trockenen Weißwein, wie er nicht besser hätte sein können. Genau, ein guter Weißwein muss für mich wirklich trocken sein und sehr wenig Restsüße haben, dann kommt er in meine Top10.

Dieser Weiße Burgunder riecht nach Honig mit einem Hauch frischer Holunderblüten und reifen Birnen, doch im Gaumen ist dieser Weißwein nicht süß, sondern belebend mineralisch und wirklich trocken. Der gute Beck hat sich also schnell in meine Top10 katapultiert und schade, dass man nicht gleich eine Kiste davon hat mitnehmen können. Das hole ich jetzt per Online-Bestellung nach und muss schmunzeln, denn die Website ist sympathisch – klick mal rein: Weingut Beck 

Flaschenetikett Weingut Beck Rheinhessen

Kontakt: Weingut Beck Hedesheimer-Hof
Schildweg 2
55271 Stadecken-Elsheim (Rheinhessen)
Telefon: 06136 / 24 87
E-Mail: weingut@hedesheimer-hof.de

Einige spannende Weine gibt’s im Sortiment und für Julia vom Blog German-Abendrot wird auch besonders der Auxerrois interessant sein. Vielleicht bestell ich einfach mal querbeet…

 

 

 

Meine Krankenkasse macht schöne Beine

Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude, mehr Bewegung, für Happiness at all.

Die App meiner Krankenkasse hat einen Fitness-Bereich und für 12 Wochen habe ich mich jetzt verpflichtet. Die Trainings-App ist unerbittlich, dabei das Hochgefühl enorm, wenn es denn endlich hinhaut. Schöner Nebeneffekt: Meine Beine werden immer straffer und von Cellulutis keine Spur. Ob das viele Gehen wirklich gesund ist – das ist die andere Frage.

Sechzig Tausend ist die magische Zahl. Genausoviele Schritte muss ich jede Woche laufen. Seit 12 Wochen. Laufe ich mal mehr, dann hab ich Pech, denn ein Übertrag klappt nicht. Laufe ich zuwenig, dann wird das zweimal vermerkt, beim dritten Mal fliege ich raus. Ich bin jetzt in der 12. Woche und in der Nachbarschaft wundert sich inzwischen keiner mehr, wenn abends zum dritten Mal eine müde Gestalt am Fenster vorbeitrottet. Genau, das bin dann ich. Als Schreibtischtäter kann das schon schwierig werden, diese Schrittzahl zu erreichen: 60.000

Schon zweimal bin ich kurz vor Schluss rausgeflogen. Im Frühjahr hatte es einfach nicht geklappt. Naja, es kann wirklich eng werden, denn obwohl ich sportlich bin, es wird nur das Gehen gezählt. Nicht gezählt werden:

  • Schwimmen
  • Pilates
  • Yoga
  • Radfahren

Es geht der App also wirklich nur um die Schritte und naja, da ich manchmal auch ohne Handy zum Kiosk, zum Briefkasten, zum Klo zum Nachbarn laufe, werden diese Schritte nicht mitgezählt und ich muss nacharbeiten, also nach-laufen oder nach-gehen.

Schritte sammeln gehen

Genau, abends heißt es dann noch Schritte sammeln und nach mehr als 10 Jahren in diesem Viertel lerne ich plötzlich Nebenstraßen kennen, die mir vorher nie aufgefallen waren. Es gibt eine Versöhungskirche und eine andere Glaubensgemeinschaft, die hier im Viertel ihre Häuser gebaut haben. Mir war das nie aufgefallen. Den Apothekergarten Wiesbaden kannte ich schon und das Aukamm-Tal ist wirklich eine schöne Spaziergegend mit Einfamilienhäusern und kleinen Schrebergartenanlagen. Aber auch unschöne Ecken sieht man plötzlich im Detail und bei manchen frage ich mich dann, wie das geht, dass in Zeiten von Wohnungsnot noch ganze Wohneinheiten leer stehen oder nicht fertig gebaut werden. Das versteht wohl nur der Eigentümer.

My neighbourhood

Hier soll es nur um meine Schritte gehen und ja, ich laufe seit Wochen sehr viel durch’s Viertel. Eigentlich eine schöne Idee, jeden Tag bzw. Abend eine andere Seitenstraße zu begehen, oder? Das machen sonst nur Hundebesitzer oder Rentner, die um den Block laufen. Schön, endlich die Nachbarschaft kennenzulernen. Da gibt es die alte Dame, die abends noch Besuch vom Pflegedienst bekommt. Oder der Familienpapa, der mit dem Sohnemann noch Radfahrtraining macht. Doch ich muss dann mal weiter, weil, Schritte machen.

Wie gesagt, ob’s der Gesundheit dienlich ist, halte ich für fraglich, denn nach einem Marsch mit 20 000 Schritten (ja, ich war die Woche über wenig gelaufen und musste nacharbeiten) – da tut mir der Fuß, das Knie und die Hüfte mächtig weh. Andererseits gibt mir das Experiment ein Gefühl dafür, wie wenig ich sonst so laufe: Aufstehen, zur Arbeit fahren, mit dem Fahrstuhl fahren, mit dem Bus fahren etc. –  im schlechtesten Fall laufe ich an solchen Tagen gerade mal 1000 Schritte. Das ist zuwenig!

Bewegung ist so wichtig für den Körper. Der Stoffwechsel kommt sonst nicht in Schwung, der Blutkreislauf bleibt träge und es kommt kein Sauerstoff ins Blut. Auch Anspannung wird durch Bewegung abgebaut und wer beruflich viel Stress hat, sollte mehr Bewegung ins Leben bringen. Ich gehe jetzt viel zu Fuß und nach inzwischen 12 Wochen habe ich ein regelrechtes Schritte-Bedürfnis. Sobald ich zuwenig gehe, fühle ich mich unwohl. Das ist ein guter Nebeneffekt.

Mein Problem, wenn ich heute zuwenig laufe (weil ich diesen Beitrag noch tippe, ein Plugin installiere und den Blog auf Vordermann bringe), dann muss ich morgen die doppelte Pensum laufen: 20.000 Schritte. Sollte ich morgen auch zu wenig laufen, weil Yoga oder Sonnenliege oder Kino, kommt dann am Tag 3 das böse Erwachen. Dann sind’s plötzlich über 20.000 Schritte, die ich noch erlaufen muss. Das ist hart! Denn das sind dann über 15 km. Da darf ich keinen Bus oder Fahrstuhl nehmen und wirklich jeder Gang muss mitgezählt werden. Nach einem solchen Marsch bin ich wirklich reif für die Reha. Das Arnika Massageöl steht seither bereit und sexy fühle ich mich danach nicht.

Trotzdem: Meine Beine sind mega-straff und das Gehen macht einen tollen Po. Zum Glück bin ich schon in der 12. Woche und die Krankenkasse verspricht einen Bonus. Yeah!

Interessiert? Bestimmt bietet auch Deine Krankenkasse eine solche App. Denn in der aktuellen Ausgabe von Spiegel-Online steht: „In jeder dritten Familie spielt Bewegung kaum eine Rolle, zeigt eine Umfrage der AOK. Auch in Sachen Übergewicht sind die meisten Eltern schlechte Vorbilder – vor allem die Väter. auch, dass laut Erhebung der AOK.“

Leute, bewegt Euch!

Opelbad Wiesbaden Mattiaqua

Pack die Badehose und jetzt noch den Freibadführer ein

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude, Bewegung und Happiness at all.)

Endlich wird zum 1. Juni 2018  das Opelbad in Wiesbaden wiedereröffnet. Ein neues Becken war notwendig geworden und die Bauarbeiten hatten sich etwas verschoben. Jetzt aber ist alles fertig und unser OB wird zur Eröffnung das Becken „einschwimmen“ – zumindest ist das so geplant.

Anlässlich dieses Events habe ich einen Buchtipp für Euch. Denn jetzt im Sommer möchte man ja auch mal Schwimmen gehen oder mit den Kindern einen Tag am Wasser verbringen. Aber wo? Gabi Schirrmacher hat einen Freibad-Führer für die Region Frankfurt-Mainz-Wiesbaden und Umgebung herausgegeben:

Public Swimming
Gabi Schirrmacher

Fotografie: Günther Dächert.
Gestaltung: Bureau Sandra Doeller.
Lagepläne: Grit Bredemann

130 mm x 190 mm x 23 mm, 336 Seiten, davon 207 Bildseiten, fadengebundene Broschur in einer Schutzhülle und mit herausnehmbarer Landkarte. Preis 22 Euro.

Public Swimming

Buch-Cover Public Swimming von Gabi Schirrmacher

Tipps für zwei Stunden Ferien am Wasser

Gabi Schirrmacher hat als Schwerpunkt für das Buch, die Region rund um Frankfurt, das Rhein-Main-Gebiet, genommen, doch auch Empfehlungen für die Bergstraße und den Odenwald sind aufgeführt. Außerdem stellt sie neben klassischen Freibädern auch Badeseen und Naturbäder vor.

Ein ganzes Buch mit tollen Tipps – unverzichtbar  für die Sommersaison! Neben Details zur Anfahrt oder Tipps für nach dem Schwimmen sind die Lage und der jeweilige Grundriss der Anlage sowie entsprechende Fotos veröffentlicht. Mit viel Aufwand und Liebe zum Detail hat die Autorin sich den Bädern gewidmet und auch jeweils das Baujahr, den Architekten und sonstige baulichen Besonderheiten aufgeführt.

Meine Freibad-Liebe wurde also in Buchform gegossen und ich bin total begeistert. Viele wissen, das in meinem Kofferraum von März bis September immer eine Badetasche liegt, denn ich liebe das Gefühl im Wasser zu gleiten und nichts lässt meine Glücksgefühle stärker hüpfen. Auch manchen Stau finde ich erträglicher, wenn ich nämlich einfach die nächste Abfahrt nehmen kann, um im nächsten Bad oder Hotelpool eine Runde zu schwimmen. Danach ist die Autobahn meist frei.

Bevorzugt bei Regen und schlechtem Wetter schwimme ich und manchmal wünsche ich mir solchen einen Verein wie in Karlsruhe, denn dort haben sich Schwimmer zusammen geschlossen und mit Spenden bleibt das Freibad soweit unterstützt, dass es bis in den November geöffnet hat.

Opelbad Wiesbaden Mattiaqua

Offenbach am Meer: Das Freibad Rosenhöhe

In Offenbach gibt’s so etwas Ähnliches, dort stülpt man über das Freibad einfach ein Zelt und schwubbs, kann man den Winter über dort schwimmen. Danke an den Schwimmer Michael Groß für sein Engagement dort!

Auf einen wunderbaren Sommer! Packt die Badehose ein und rein ins Vergnügen!

Hier geht’s zum Interview mit Gabi Schirrmacher im Journal Frankfurt.

TIPP:

KIDS POOL-PARTY
Public Swimming zu Gast
in der Freitagsküche
am 9. Juni 2018 ab 14 Uhr
Mainzer Landstr. 105, Frankfurt

Bad Indian Pop Up RestaurantBad Indian Pop Up Restaurant

Apropos Essen mit Spaß

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude, Bewegung und Happiness at all.)


Spaß am Essen ist doch das A & O und schön, dass diese Haltung in der Gastronomie auch immer stärker zum Tragen kommt. Immer mehr wird Casual Dining propagiert und auch der Trend zu PopUp Restaurants ist ungebremst. Auch in den Medien ist Kochen und der Spaß am Essen ein Happening

Kürzlich waren bei Steffen Henssler über 6000 Zuschauer für seine Kochshow in der Festhalle in Frankfurt. Mit Frank Rosin hatte er außerdem über 700 Kochshows im Fernsehen produziert und noch lange ist kein Ende in Sicht. Shows und Entertainment rund ums Essen sind der absolute Hype.

So ticken auch die Pop Up Restaurants, die es jetzt so häufig gibt. In Frankfurt hat ein Restaurant mit immer wechselndes Küchen-Teams eröffnet: Guck mal wer da kocht (Link). Man geht also nicht mehr „zu Toni“, weil der die Pizza einfach am besten macht, sondern es geht um das Erlebnis, das Ausgehen, den Event und in zweiter Linie um die Speisekarte.

Essen wird ein Happening

Ebenso EXITUS, ein Pop-Up Restaurant mit Bar, das in Wiesbaden im Rahmen der Internationalen Maifestspiele begeisterte. Noch nicht einmal Öffnungszeiten hatte der Laden – ein Happening rund um die Uhr geöffnet. 24 Hours. Sind wird jetzt in New York oder was? Morgens fulminantes Frühstück, mittags veganer Kuchen und abends original indisches Essen und mitten in der Nacht dann noch ein Filmprogramm. Das Motto: Die Welt zu Gast in Wiesbaden. Bravo!

Apropos Indien. Ein Event mit indischem Fine Dining kann man auch demnächst im Vorort von Frankfurt erleben. Schon das zweite Mal findet in den Räumen des Restaurant Monopol in Raunheim das Dinner Event statt:

Bad Indian – Indian Dinner

So beschreiben sie selbst den Event auf ihrer FB-Seite:

Komm und erlebe ein indisches Abendessen der anderen Art – ein Zusammenspiel traditioneller Gerichte mit modernen neuen Einflüssen.
Für zwei Abende serviert Bad Indian ein 5-Gänge Menü.

Klar, ich war bei dem letzten Event Mitte Juni mit dabei, denn solche Trends mag ich sehr. Klar, meinem Stammitaliener bleibe ich weiterhin treu und wenn’s Handkäs sein muss, weiß ich auch, wo ich hingehen muss. Trotzdem liebe ich die Veranstaltungen im Im Restaurant Monopol Pop-Up in Raunheim.

Die fünf Gänge mit je einer Vorspeise, Suppe, Fisch-, Fleisch- und Dessertvariation waren großartig. Mehr Infos zu Bad Indian gibt es auf FB und auf der Website und auf auf Instagram. Und meine Fotos davon gibt’s hier:

Zwischengang beim PopUp Restaurant Bad Indian July 2018 im Rhein-Main-Gebiet

 

Unter den Gästen habe ich auch einen Bekannten aus der Fischabteilung vom FrischeParadies entdeckt. Klar, wer tagtäglich mit feinen, frischen Lebensmitteln zu tun hat, möchte auch abends gutes Essen genießen. Für die nächsten Wochen heißt es jetzt warten. Warten auf den nächsten Termin des PopUp-Restaurants Bad Indian.

WIR ESSSEN von Büro Schramm für Gestaltung

Gutes Essen ist auch die Motivation vom Büro Schramm in Offenbach. Sie bringen regelmäßig wunderschön gestaltete Hefte zu einem besonderen Lebensmittel heraus und beteiligen sich auch beim Margerete Restaurant in Frankfurt. Schaut mal bei den News vorbei, es sind immer wieder spannende Themenabende geplant. Die Bookazine WIR ESSEN, die das Designerteam herausgeben, sind grandios: Schöne Bilder, interessante Texte und dann noch Rezept. Sie schreiben selbst von sich:

Die Idee zu WIR ESSEN kam uns beim Essen. Es geht ums Kochen, Essen, Trinken und wie man sich dabei vergnügt und es geht nicht um Gastrokritik, Gesundheit, Weltanschauung oder Political Correctness.

Mein Lieblingsheft ist das über Austern (Oyster Galore), oder nein, das mit den Eiern (Ei Royale – diese Eier schmecken nicht nur an Ostern)… schaut mal auf der Seite vorbei – es lohnt sich: Link!

Essen ist einfach toll und macht Spaß und klar, macht auch satt. Manchmal, da macht mich so ein Essens Happening sehr happy. See you!

Sonnenuntergang Pazifik

Im Sommer trinkt man Rosé

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude, Bewegung und Happiness at all.)

Kürzlich habe ich gelesen, dass der Rosé in Frankreich zur Neige geht – da bin ich kurz erschrocken, doch ach, es gibt ja auch so viele feine kalifornische Weine, da brauchen wir uns keine Sorgen machen.

Die USA ist auf Platz 4 der weltweiten Weinproduktion, die wissen also recht gut Bescheid, was so rein muss, damit ein guter Sommerwein daraus wird. Mit USA ist vor allem Kalifornien gemeint und weil die Sonne in Kalifornien noch intensiver und länger scheint als in Spanien oder Italien, gedeihen dort hervorragende Reben, die einen kräftigen Wein ergeben.

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, beim Launch des neuen Rosé von Darkhorse Wine in London mit dabei zu sein und das Wetter war wie bestellt: Sommerliche 28 Grad, blauer Himmel und Sonnenschein – perfekt für ein Tasting mit kalifornischen Sommerweinen.

It never rains in California

In Kalifornien erleben die Reben keinen Frost, sondern das Wetter ist gleichbleibend sonnig und warm. Dort gedeihen auch die Trauben für den trockenen, zart roséfarbenen Wein von Darkhorsewine, genauer gesagt kommen sie aus dem sonnenverwöhnten San Joaquin und Sacramento Valley. Mit seinem fruchtigen Charakter, der feinen Mineralität und dem knackig frischen Finale passt der facettenreiche Rosé sowohl zu Meeresfrüchten als auch zu hellem Fleisch und ist die ideale Wahl für die warme Jahreszeit. So wie auf dem Foto…

Apropos Foto. Das Beitragsbild oben zeigt den unvergesslichen Sonnenuntergang in San Diego an der Pazifikküste. Jeden Abend trifft man dort viele Romantiker… mit einem Glas Rosé.

Wine Tasting mit Darkhorse Wine, Kalifornien

Wir trafen uns zunächst beim Get-Together im Restaurant The Running Horse Mayfair (50 Davies Street, Mayfair, London, W1K 5JE, England), dem ältesten Pub Mayfairs und ich freut mich, dass aus Wiesbaden auch eine weitere Bloggerin, nämlich Sabine von Held am Herd, mit dabei war. Außerdem Pressevertreter von verschiedenen Medienhäusern und Sascha vom Blog Die Jungs die backen und kochen.

Das PR Team in London empfing uns sehr herzlich und beim Lunch mit klassischen „Fish & Chips“ hatten wir einen tollen Einstieg. Damit die leckeren Chips nicht auf der Hüfte landen, gab’s im Anschluss ein kleines Battle:

Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und mit einer Schnitzeljagd zogen wir durch das feine Viertel Mayfair, hatten auch am Ende alle Fragen richtig beantwortet und auch die Kunstwerke von Damien Hirst im Restaurant Sexy Fish entdeckt, doch leider nicht schnell genug – denn das Team von Sascha erzielte den 1. Platz, seufz.

Grund genug, mit einem feinen Sommerwein anzustoßen, oder? Genau! Und weil London am Meer liegt – naja, fast zumindest – gab’s ein feierliches Seafood Dinner im Restaurant Randel & Aubin im Stadtteil Soho.

Der trockene Rosé Wein von Darkhorse Wine hat Aromen von roten Früchten und eine feine Mineralität, die einfach perfekt zu Meeresfrüchten und anderen leichten Gerichten passt. Oder auch ohne alles und nur auf Eis. Ich bin da ja eh unkonventionell, genau, wieso nicht einen Eiswürfel ins Glas geben? Ein Genuss für laue Sommerabende!

CinCin, sag ich.

Habt einen tollen Sommer und vielleicht konnte ich Euch Lust auf kalifornischen Wein machen?

 

 

Bärbel Klein beim Foto-Event Bild der Seele

Mein Start-Up – Beitrag zur Blogparade

In der zweiten Lebenshälfte will ich etwas Eigenes machen. Einfach nicht mehr nur Dienstleister in einem großen Hamsterrad sein, sondern, wie der Slogan der Handwerkskammer es knapp auf den Punkt bringt: #Selbermachen und zwar mit derselben Strategie, nämlich #einfachmachen.

 

Meinen Blog gibt es seit fast 10 Jahren und er wird gerne und kontinuierlich gelesen. Meine Altersgruppe mag eben nicht von zwanzigjährigen Influencern beschallt werden, sondern einfach hier und da mal Inspiration via Social Media erhalten und mehr auch nicht. Manche sagen „offline ist das neue hip“, doch soweit würde ich nicht gehen. Ich finde, eine gemäßigte Präsenz im Netz und eine interessante Website, die den Besucher mit informativen Inhalten lockt, ist unverzichtbar.

#meingruendertraum

Genau diese spannenden Inhalte, die interessanten Geschichten, die punktgenauen Informationen in den Online-Medien, die liefere ich jetzt für die vielen Kleinunternehmer und Einzelkämpfer um mich herum. Weil, es gibt so viele gute Geschäfte, kleine Online-Shops und gute Handwerker und wunderbare Dienstleister – die sollen auch von den Kunden gefunden werden. Die Macher selbst haben eh schon einen 10-Stunden-Tag und schaffen das nicht. Der Praktikant macht es nur für 6 Wochen, der Neffe nur halbherzig und deshalb kümmere ich mich nun um deren Blog und die Inhalte der Website und die Posts auf Instagram und so.

Jetzt erfahren die Kunden von den tollen Projekten, vom Tag der offenen Türe und den feinen Weinen, von den Fortbildungen, die – zum Wohle der Kunden – gerade gemacht wird und von der neuen Service-Perle, die die Anrufe tagtäglich entgegen nimmt.

Es gibt immer so viele schöne Geschichten, die auf einer Internetseite präsentiert werden können und die Suchmaschine freut sich auch, weil Google belohnt Content mit einem guten Ranking. Dann wird man auch gefunden – egal ob Elektriker, Gärtnerei, Modedesignerin oder Fotografin. Wie macht’s denn ein Zalando oder so? Genau, manchmal muss man auch von den Großen lernen und die trommeln eben laut.

#einfachmachen

Anfangs war es nur so eine Träumerei. Dann kam dazu, dass mein Angestelltendasein immer unerträglicher wurde, meine Chefs immer jünger, die Kolleginnen immer depressiver und der Stau immer länger – da bestand einfach Handlungsbedarf. Wir erstellen lange „Bucket-Lists“ oder lesen Blogs mit dem Titel „before we die“ – statt einfach zu machen. Tatsächlich ist das so ein kleiner Nebeneffekt davon, wenn man 50 wird: Die Vergänglichkeit wird spürbar und da gibt es kein Halten mehr.

#justdoit

Deshalb drehen manche mit Fünfzig auch nochmal richtig auf oder brechen aus starten durch. Genau, ich habe mich für letzteres entschieden und einen ausführlichen Businessplan getippt und bin jetzt ein Start-Up. Kommt wohl von „DurchSTARTen“.

„Und was machen Sie jetzt genau?“ fragt man mich. Die Antwort lautet: Ich bringe Dich in den Suchmaschinen in die erste Reihe. Nicht mit Adwords, sondern mit gutem Content und spannenden Texten für Blog und Website und Deine Social Media Kanäle.

Mein Netzwerk ist groß und wird immer größer. Meine Kreativität ebenso und mit der Unterstützung meines Techie-Teams schaffe ich auch die technischen Hürden, die SEO und SEA machen. Denn – ich muss nicht alles können, sondern nur wissen, wer etwas gut kann und den hole ich mir dazu. So einfach ist das: #einfachmachen.

Dieser Text ist mein Betrag zur Blogparade #meingruendertraum der von der Gründerplattform ins Leben gerufen wurde. Danke an Fotografin Sabine Kristan für die tollen Business-Portraits.

Bärbel Klein Portrait

 

Happy Cooking mit Küchenhilfe

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

#happycooking kann so einfach sein, man muss nur die richtigen Küchenhelfer verwenden. Tatsächlich habe ich auf meine alten Tage Spaß am Kochen entdeckt, weil – seit neuem gehört eine Küchenmaschine zu meinem Leben. Wer raspelt denn heute noch seine Möhren von Hand oder knetet den Pizzateig? Ebent, das kann eine Maschine besser und viel gleichmäßiger.

Ihr wisst, wie gerne ich esse und gut soll das Essen sein und niemals würde ich mir ein Fertiggericht zubereiten. Das bedeutet regelmäßiges Selbstkochen. Damit es schnell und unkompliziert geht, sind meine bevorzugten Gerichte in der Zubereitung immer recht simpel.

Doch wie machen wir das in der Spargelzeit? Für ein klassisches Spargelessen braucht es eine Hollandaise. Aus der Tüte oder rührst Du selbst? Naja, sagen andere – Kochen im 21. Jahrhundert kann doch so einfach sein. Ich wollte es ja nicht glauben und dann habe ich ein Experiment gemacht. Mit dabei mein Mann und dazu die Küchenmaschine von KRUPS mit Name iPrep&Cook Gourmet. Lies selbst:

Hollandaise für Einhändige

Normalerweise brauche ich für eine selbstgemachte Hollandaise alle möglichen Kuchenutensilien:

 

  • Einen Topf mit heißem Wasser
  • Einen Thermometer
  • Eine Rührschüsse
  • Einen Schneebeesen

Das alles muss ich dann mit der einen Hand festhalten während man mit der anderen Hand rührt und sich dann eine dritte Hand wünscht, mit der man die flüssige Butter beim Rühren langsam dazuschütten kann.

 

Wer bitte hat schon drei Hände?

 

Doch warte, was ist mit der Küchenmaschine! Als Experiment habe ich einfach mal die iPrep&Cook von Krups in Betrieb genommen, auf Stufe 6 eingestellt, 60° Temperator gewählt und auf der Zeiteinstellung 5 Minuten gestartet. Dann habe ich zwei Eigelb und einen Schluck Weißwein in die Rührschüssel gegeben und dann langsam Butter hereingegessoen, die ich vorher in der Mikrowelle geschmolzen hatte.

Siehe da, in der warmen Rührschüssel der iPrep formte sich eine wunderschöne cremige Sauce. Jetzt noch schnell mit Zitrone, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und fertig ist die absolute Luxus-Hollandaise.

Küchenhilfe mit Bluetooth und Instagram Account

Es hätte in der dazugehörigen iPrep&Cook App auch ein Rezept gegeben, doch da sollte Sahne rein. Hollondaise mit Sahne? Naja, das war mir das dann doch zu experimentell. Meine Variante mit den klassischen Zutaten ist mit der Küchenmaschine perfekt geworden und ich werde nie wieder anders eine Hollandaise zubereiten!

Vielleicht bin ich auch zu sehr old school, doch meine Rezepte sind meine Rezepte. Tatsächlich bietet die App auf Instragram eine Vielzahl an Rezepte und Inspiration und es gibt jeweils die Anleitung gleich mit dazu. Die Küchenmaschine ist die neue Küchenhilfe!

So kocht man heute!

Pizzateig kneten – auch das kann man outsourcen

Unsere Lieblingspizza besteht aus einem Hefeteig mit ganz wenig Hefe, dafür viel Knetarbeit. Stundenlanger Knetarbeit. Im Anschluss muss der Teig noch ein bisschen im Warmen stehen und manchmal geht da auch was schief: Ein Luftzug, weil das Fenster offen stand oder im Backofen die Temperatur zu hoch eingestellt. Also Hefeteig ist eine Diva und deshalb delegiere ich solch einen Job auch gerne. Da durfte also durfte die iPrep mal ran. Soll sie doch mal zeigen, was sie drauf hat (oder ist’s ein er?). Kurzum: Test bestanden (siehe Foto).

Auch das Tomatensugo mit Olivenöl und anderen feinen Zugaben – das Ergebnis ist ein Traum. Bisher brauchte ich immer mehrere Gefäße, dann noch einen Mixer und alles stand auf der Arbeitsfläche rum. Jetzt kommt alles Schritt für Schritt in die Küchenmaschine, wird bearbeitet und der nächste Vorgang kann kommen. Zwischendurch die Teile abspülen und weiter geht’s. Keine Spritzer an der Wand oder Boden – sehr gut!

Durch den Einsatz habe ich fast eine Stunde Zeit gewonnen, die ich sinnvoll nutzen kann (mit Bloggen…). Danach komme ich in die Küche, bereite den Teig vor, die Zutaten drauf – und ab damit in den vorgeheizten Backofen. Das Ergebnis sieht super aus. Köstlich ist die Pizza auch – also die Maschine darf sich gerne bald wieder nützlich machen.


Dämpfen im Dampfgarer

Auch mein geliebtes Apfelkompott für’s Frühstück kann ich im Dampfgarer zubereiten – schwubbs isses fertig. Ebenso Suppen und Eintopfgerichte gehen in Windeseile. Einfache Rezepte sind ja sowieso meine Lieblingsgerichte und ich sag nur: Kartoffelsuppe mit Trüffel, Französische Fischsuppe oder Risotto mit Meeresfrüchte. Das klappt mit der Dampfgarfunktion auch hervorragend und das Ergebnis ist lecker.

Für jeden Zweck gibt es unterschiedliche Hilfsmittel und auch einen Raspelaufsatz und durch die eingebaute Uhr kann auch nichts mehr anbrennen – eines meiner Grundprobleme in der Küche. Diese Küchenhilfe weiß genau was sie tut und informiert mich sogar per Bluetooth – sollte ich durch’s Blogger mal wieder in den Tiefen des Internets verschollen sein.

So kocht man heute!

Meine sommerlichen Rohkost-Salate schnipselt der Aufsatz in Windeseile und danach kommen die Einzelteile in die Spülmaschine oder ich reinige sie mit ein bisschen Abspülen und fertig. Das Material ist glatt und einfach sauber zu halten. Edelstahl, glattes Kunststoff und Glasdeckel sind schnell abgespült, ebenso die Mix-Einsätze und falls doch mal was anklebt, kann das alles auch in die Spülmaschine. Die Materialien sind wirklich gut verarbeitet und sehen wertig aus

Nachdem ich mir also seit ein paar Wochen ein Mittagsgericht mit der Küchenmaschine gezaubert habe (die Küche sieht danach tiptopp aus und das Herdputzen entfällt) sind wir uns jetzt tatsächlich einig, die Leihgabe von KRUPS darf bleiben. Weil, so kocht man heute: iPrep&Cook Gourmet.

Plötzlich ist alles ganz einfach – da macht mir sogar das Kochen Spaß.

 

P.S. Meinen Mixer mit den Knethaken von 1981 kann ich dann auszumisten (hey, ein Krups-Gerät in Originalfarbe Orange, das heute noch funktioniert. Ich sag nur: Made in Germany).

Manche sagen jetzt, das sei Werbung. Ich sage, das ist Empfehlungsmarketing, weil das Konkurrenzprodukt nehme ich genauso unter die Lupe, da habe ich mich schon verabredet und dann werde ich berichten.

 

Steffen Henssler Weltrekord Frankfurt

Steffen Hensslers Weltrekord

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Der Mai 2018 ist der Monat der Superlative: DFB Pokal, Hochzeit im Königshaus, dazu ein Weltrekord und ich war mittendrin. Der Weltrekord der Kochshow.

Steffen Henssler ist ein Koch, der Entertainment, Kochen und Essen zusammenbringt. Mit viel Tamtam, Musik und flotten Sprüchen und genau, da habe ich auch meinen Spaß daran. Aktuell hatte sich Henssler für die Festhalle in Frankfurt einen Weltrekord vorgenommen. Sein Ziel, eine Kochshow (live) mit über sechstausend Zuschauer – das wäre dann ein Weltrekord.

Live Kochshow mit Zuschauerrekord

Ich war Teilnehmer mit der Nummer 6.499 und ja, auch ich bin in den ersten 20 Minuten nicht aufs Klo. Warum? Weil da gezählt wurde und ja, wir mussten alle sitzenbleiben. Alle haben wir ein bisschen gezittert, denn die Auflösung kam erst zum Schluss. Durch die Halle ging ein Raunen und ein Sturm der Begeisterung, als die Dame aus London tatsächlich die Urkunde vom Guinessbuch der Weltrekorde überreichte. Wir haben den Weltrekord!

Steffen Henssler Weltrekord Event Frankfurt

Weltrekord!

Wie bitte? Eine Kochshow in echt? Klar, wer mit Biolek aufgewachsen ist, kann sich eine Kochshow nur im TV-Kasten vorstellen. Tatsächlich ist es nicht so viel anders: Einer kocht, erzählt und gibt Tipps. Dazu ein paar flotte Sprüche und bei Henssler ist das schon auch mal deftiger und es gibt immer Grund zum Schmunzeln. Doch mal ganz ehrlich, bei so einer Kochshow, da leidet man immer auch ein wenig, denn von dem leckeren Essen bekommt man als Zuschauer nichts ab. Da werden die feinsten Speisen zubereitet und bestes Tomahawk gebraten – und selbst sitzt man mit einem Kaltgetränk da und hat Hunger.

Doch Halt, ganz so war es nicht, denn es wurden auch Zuschauer auf die Bühne gebeten. Nur ich eben nicht (…zu schüchtern, seufz). Naja, die restlichen sechstausend eben auch nicht, wäre auf der Bühne auch eng geworden. Ein Pärchen jedoch hat wirklich superklasse mitgewirkt und sie haben letztlich auch eine schicke KRUPS Küchenmaschine gewonnen, nämlich die Cook4me.

In Frankreich ist Cook4me schon ein Star, denn die Maschine zaubert (fast) ganz alleine ein Spitzenessen. Genau, weil: So kocht man heute! Die Show hat wirklich Lust auf’s Kochen, auf’s moderne Kochen gemacht und die beiden haben absolut verdient gewonnen, denn deren Schlagfertigkeit war wirklich bewundernswert.

#Weltrekord und noch viel mehr

Wie war die Show? Zunächst wurde also auf der Bühne lecker gekocht und es gab wertvolle Tipps dazu (ich weiß jetzt wie man Scholle filetiert). Vor allem aber war die Show Entertainment pur: Witzige Sprüche, Henssler und Detlef Steves im Tüttü, Frank Rosin als Rapper, feiner Elektro Pop und dann noch Classic Rock aus Frankfurt mit Daniel Wirtz und einem eigens für die Show komponierten Song mit dem Titel “Moment für die Ewigkeit”. Das ging schon unter die Haut!

Eine riesige Show in der Festhalle bewegte die Nacht. Das Publikum tobte und wir alle hatten einen Heidenspaß und sind jetzt Teil eines Weltrekords. Als Dankeschön bekam ich dann auch ein handsigniertes Kochbuch geschenkt und hey, per Video-Botschaft hat er sich auch an uns Blogger gewandt, das ist schon etwas Besonderes.

Für solch einen abendfüllenden Event waren wir gut vorbereitet, denn beim Blogger-Event im Vorfeld sind wir mit vielen Kleinigkeiten verwöhnt worden. Ja, sonst hätte mich die Show hungrig gemacht, weil – lecker kochen kann der Henssler, das konnte ich auf der Bühne gut sehen.

Danke an Krups für die Einladung zu diesem Event in Frankfurt. Ich hatte einen tollen Abend und Steffen Henssler hat sich auch über meinen Besuch in der Festhalle gefreut (ja, das hat er mir am Abend auf Instagram mitgeteilt). Besonders habe ich mich über das Wiedersehen mit alten Blogger-Freunden getroffen, denn irgendwie sieht man sich viel mehr digital als real, nicht wahr, ihr Lieben?

Graziella Macri
House No.15
Käthes Kekse – Kunst für Herz und Bauch
Yum and More
Johanna Rundel
From-Snuggs-Kitchen​
Jenny von der Meine Backbox
Frau Zuckerstein​ und die liebe Andrea Möller, freie Texterin aus Frankfurt.

Fotocredits:
Farbenfreundin + Philipp Rathmer

 

Monika Eller von Eller Weine Wiesbaden

Eller Finest Selections Weine

Es fängt mit ein paar Pusteln oder auch Bauchgrimmen an, andere bekommen einen Migräneschub und nach entsprechenden Tests erhält man dann möglicherweise die Diagnose einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Viele Freundinnen und Freunde im Bekanntenkreis haben irgendeinen Stoff, den sie nicht gut vertragen und immer häufiger höre ich von Histamin-Unverträglichkeit.

Histamin die Weine von Monika Eller

Es war 2008 als bei Monika Eller die Histaminunverträglichkeit festgestellt wurde. Sie hat sich seither intensiv mit Wein, Weinherstellung und Histamin in Lebensmitteln beschäftigt und hat sich zudem mit dem Vertrieb von histamingeprüften Weinen selbständig gemacht. Im Jahre 2009 bringt Monika Eller ihren ersten histamingeprüften Wein unter dem Label Eller Finest Selections auf den Markt.

Weil, wenn man gerne Wein und Champagner genießt, ist so eine Unverträglichkeit schon ein heftiger Einschnitt. Gerade Rotwein, Sekt und Champagner haben generell einen sehr hohen Histamingehalt und bereits ein paar Schluck können zu heftigen Reaktionen des Körpers führen.

Monika Eller kommt aus einer Winzer-Familie mit Sitz in Rheinhessen. Sie hat also eine große Weinaffinität und schnell war das familieneigene Wappen für Eller Finest Selections von der Grafikerin umgestaltet und mit ihren Initialen versehen. Bis der erste Wein produziert war, dauerte es dann noch ein bisschen, doch heute kann sich das Sortiment an histamingeprüften Weinen wirklich sehen lassen und auch Essig und Olivenöl sind ergänzend dazu gekommen.

Apropos Rheinhessen. Die große Weinbau-Region ist bekannt für die Vielzahl von Rebsorten und auch das Weingut Eller in Rheinhessen baut eine Vielzahl von Rebsorten an. Für die histamingeprüften Eller Weine sind aber noch einmal ganz besondere Produktionsbedingungen notwendig.

Sorgfältige Weinproduktion wegen Histaminbildung

Es ist ja so, dass auf keinen Fall eine faulige Traube in die Produktion kommen darf, denn wenn eine Traube fault, entsteht Histamin. Deshalb werden die Trauben für die histamingeprüften Eller Weine handverlesen und danach ganz fix verarbeitet. Außerdem wird der Wein in Edelstahltanks reifen gelassen. Holzfässer gehen nämlich gar nicht, also wird es einen Barrique Wein leider nicht geben.

Der Vorteil der schnellen Verarbeitung ist, dass auch kaum die Zugabe von Schwefel notwendig ist. Viele empfindliche Menschen reagieren nämlich auch auf Schwefel und können deshalb diese histamingeprüften Eller Weine viel besser vertragen.

Doch Wein ist ein Naturprodukt und es kann schon auch vorkommen, dass sich Trotz aller Sorgfalt am Ende ein zu hoher Histamingehalt im Wein gebildet hat. Jeder Wein wird, bevor er in den Handel kommt, in einem unabhängigen Labor geprüft und das Ergebnis ist immer wieder spannend. Der ermittelte Histaminwert ist auf jeder Flasche aufgedruckt, so dass der Kunde genau weiß, was er zu sich nimmt. Dafür bürgt der Name und der Test des Labors.

Früher wurden die Eller Weine mit dem Begriff „histaminarm“ beworben, doch bei alkoholhaltigen Lebensmitteln sah die Wiesbadener Weinkontrollstelle (…was es alles so gibt) die Gefahr von Missverständnissen. Inzwischen hat man sich auf „Histamin geprüft“ geeinigt und wie man dem Etikett jeder Flasche entnehmen kann, sind die Werte enorm unterhalb der üblichen Grenze (Weißweine unter 0,1mg/l). Ebenso der Sekt und sogar Rotwein, sonst ein Histamin-Hammer, enthält bei Eller Wein gerade mal einen einstelligen Wert (siehe Liste).

Wie kommt es zu Histamin im Körper

Histamin bildet sich auch im menschlichen Körper und ist eigentlich ein körpereigener Stoff. Nur in manchen Situationen kommt der Körper aus dem Lot oder hormonell bedingt wird der Stoff plötzlich nicht mehr abgebaut (deshalb sind auch mehr Frauen als Männer betroffen).

Wenn dann noch viel Histamin über die Ernährung hinzukommt, dann wird es zu viel. Meist hilft zunächst eine radikale Diät und Ernährungsumstellung und wenn man dann langfristig den Histaminhaushalt im Griff hat, kann man auch wieder feine Sachen essen und auch Wein trinken – wenn er wenig Histamin enthält.

Über den Online-Shop ist der Wein auch überregional zu beziehen. In der Weinregion Rheingau ist Monika Eller mit ihrem Angebot noch ein Exot, während zum Beispiel in Österreich ganz viele Winzer histamingeprüfte Weine anbieten. Ich bin sehr froh darüber, denn Vielfalt ist wichtig für eine Weinregion und auch Menschen, die auf Histamin empfindlich reagieren, sollen doch einen guten Riesling oder?

Monika Eller von Eller Finest Selections ist gut vernetzt mit Professoren und Allergie-Experten und wenn im Mai im Kloster Eberbach der Allergologie Kongress stattfindet, dann wird dort Wein von Eller Finest Selection ausgeschenkt.

Lieblingsgericht mit wenig Histamin

Nun aber zu meinen Farbenfreundin Interviewfragen. Was ist denn Ihr Lieblingsgericht, liebe Frau Eller?

Spargel – und weil wir jetzt gerade Spargelzeit haben, verrate ich Ihnen auch mein histaminarmes Spargelgericht. Ganz wichtig ist natürlich die Frische der Spargelstangen. Kartoffeln können auch gelagert sein, denn sie enthalten von Natur aus wenig Histamin.

Sauce Hollandaise einmal anders? Dann lassen Sie sich inspirieren von unserem histaminarmen Sauce Hollandaise Rezept. Hier die Zutaten:

  • Butter oder Öl
  • verträgliches Mehl
  • selbstgekochte Brühe oder Wasser
  • Salz und Gewürze
  • Zitronenthymian

Ein Stück Butter in einem Topf schmelzen und mit etwas verträglichem Mehl und selbstgekochter Brühe eine Mehlschwitze herstellen. Nachdem die Mehlschwitze aufgekocht ist, Salz und fein geriebenen Zitronenthymian hinzugeben. Zwischendurch immer mal wieder aufkochen und das Ganze abschmecken. Wenn es noch nicht zitronig genug sein sollte, einfach noch etwas Zitronenthymian hinzufügen.

Bei dem passenden Wein haben Sie die Qual der Wahl, denn dazu passen folgende Weine sehr gut:

Die dezente Säure dieser Weißweine und die Aromen nach zarten Birnen, Äpfeln, Nüsse und Blüten umschmeicheln sanft den Spargel und intensivieren seinen exquisiten Geschmack.

 

Grüne Spargelköpfe

 

Wir sind hier bei Farbenfreundin, welches ist Ihre Lieblingsfarbe?

Weiß. Ganz klar, doch manchmal auch ein bisschen Rosa.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit, als Ausgleich oder in Ihrer Happytime?

Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meinem Sohn und ja, wir sind gerne viel draußen, joggen oder gehen Golf spielen. Wir reisen auch gerne.

 

Liebe Frau Eller, vielen Dank für das sympathische Gespräch! Beim nächsten Wine-Tasting komme ich gerne dazu und probiere auch mal dem histaminarmen Sekt, den Sie im Angebot haben.

 

Kontaktdaten:

Eller Finest Selections

Schöne Aussicht 53, 65193 Wiesbaden
Telefon +49 (0) 611 – 89 07 69 69
Mobil +49 (0) 178 – 5597022
E-Mail info@eller-finest-selections.de
Online-Shop: www.eller-finest-selections.de

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Ursprünglich aufmerksam wurde ich auf Monika Eller, als ich von der denmalgeschützen Bauhaus-Villa im Zentrum von Wiesbaden gelesen habe, denn ich interessiere mich für Design und Architektur und erst kürzlich übernachtete ich in einem Hotel im Stil des Bauhaus. Die Villa im Wiesbadener Wohnviertel hat offensichtlich auf das Paar gewartet, denn das Grundstück war völlig zugewuchert und das Haus schon etwas verwahrlost, als sie es entdeckten und sich für den Kauf interessierten. Nach umfangreicher Sanierung ist das Gebäude heute ein absolutes Traumhaus. Was ein Glück!

Frauen Wanderung auf dem Rheinsteig mit Blick ins Tal

Ausflugstipp Rheingau: UNESCO Welterbe

Hast Du für das kommende (lange) Wochenende schon Pläne? Da hätte ich einen Tipp für Dich, nämlich Wandern und Wassersport im Mittelrheintal (Rheingau).

Meine Fotos, die ich im Frühling auf Facebook gepostet hatte, sind noch heute Gesprächsstoff, denn ja, der Ausflug mit den Bloggern im Rheingau war ein Heidenspaß. Ich sag nur,

Rafting im Mittelrhein!

Wellengang und Abenteuer geht nämlich auch auf dem Rhein und der Wellengang ist recht amtlich, wenn ein Schnellboot überholt oder ein großes Frachtschiff entgegen kommt. Da hüpft so ein Schlauchboot und die Gruppe muss eifrig paddeln, um auf Kurs zu bleiben. Doch keine Panik, auf den Wasserwegen gibt es Verkehrsregeln und dann passiert da auch nichts. Sven, unser Kapitän, bringt sowieso nichts aus der Ruhe, er kennt sich gut aus in dieser Region.

Mitten auf dem Mittelrhein mit dem Paddelboot

Mitten auf dem Mittelrhein

Mitten auf dem Mittelrhein – Blick auf die Rheingauer Seite

Rheininsel Burg

Ankern an der Burg Pfalzgrafenstein

Rhein-Überquerung mit dem Paddelboot

Wir waren mit fast 10 Leuten im Schlauchboot kräftemäßig gut unterwegs und der Rhein war schnell überquert, um in der Mittagssonne am Rheinstrand nahe Bacharach Halt zu machen. Eine Picknick-Box hatten wir mit Snacks und Getränken (Riesling!) gefüllt und ich bin mir sicher, die anderen Strandgäste beneideten unseren coolen Landgang. Für noch mehr Urlaubsfeeling sorgte der Abstecher auf die Rheininsel bei der Burg Pfalzgrabenstein aus dem 14. Jh, die heute ein Museum beherbergt und auch wenn wir nicht drin waren, das ist schon sehenswert. Es fährt ab Kaub übrigens auch eine Fähre dort hin. Wir sind in Kaub auch wieder an Land gegangen und erst einmal eingekehrt. So eine Bootstour macht hungrig!

Das ist schon ein lustiges Abenteuer und vom Wasser aus sehen die vielen Burgen noch viel imposanter aus. Perfekt für eine Gruppe oder ein Teambuilding Event und Du brauchst nichts mitzubringen, denn die Ausstattung wird komplett gestellt (Schwimmweste, Paddel und Verpflegung).

Das Weltkultur-Erbe vom Wasser aus zu erleben – das ist schon beeindruckend. Unser Burgen-Führer Kai erzählte uns so einige Geschichten aus der Historie. Auf der Landkarte findest Du die Region direkt hinter der Rheinbiegung nach Rüdesheim und noch vor der Loreley. Mehr zu der Region und den vielen Burgen im Mittelrheintal und warum die Region UNESCO Weltkulturerbe ist, erfährst Du hier im Link.

Wassersport & Wandern im Mittelrheintal

Obwohl ich schon lange im Rhein-Main-Gebiet wohne, lerne ich erst durch die Einladung zu einem Blogger-Treffen die Schönheit dieser Region richtig kennen. Mit dabei waren

Auf Einladung von Susanne vom Hotel im Schulhaus trafen wir uns an einem sonnigen April-Wochenende in Lorch. Zum ersten Kennenlernen gab’s ein leckeres Abendessen im Weingut Laquai und als wir das Programm mit den Details erfuhren, waren wir alle Feuer und Flamme.

Am nächsten Morgen entdeckte ich dann bei Tageslicht auch das Willkommenspaket, schaut:

Das Hotel im Schulhaus umsorgt die Gäste

Das Hotel hatte an alles gedacht: Sonnenmilch wegen der starken Frühlingssonne, Pflaster und andere Hilfsmittelchen, sogar ein kleiner Wanderrucksack hängt an der Garderobe im Zimmer. Ich bin sehr gerührt!

Marcel vom Hotel bietet Gesundheitswandern an und so wollten wir alle gemeinsam ein Stück entlang der Wanderroute Rheinsteig wandern. Wandern im Rheingau – das ist schon traumhaft, denn zuerst wandert man die Steilhänge durch die Weinberge und hoch oben ist dichter Wald. Wild und ganz weit weg vom Alltag fühlt es sich dort an. Nur etwa alle Stunde begegnet uns jemand und gut, dass Marcel an Wasser gedacht hat, denn meine Flasche ist recht schnell leer.

Blick ins Tal zur Burg Pfalzgrafenstein

Blick ins Tal zur Burg Pfalzgrafenstein

Wunderbare Gastgeschenke von wunderbaren Gastgebern mitten im Wald

Wanderweg Rheinsteig oberhalb des Rhein

Hinter der Grenze „Freistaat Flaschenhals“ (kein Scherz, sogar der SPIEGEL berichtete darüber), gibt es  eine Wanderhütte, wo man Grillwurst und Äppler, Bier und Kaltgetränke serviert bekommt (hier der Link, denn auch eine Ferienwohnung wird angeboten).

Sehr idyllisch! Richtig sentimental sind wir, als der Wirt uns ein kleines Abschiedsgeschenk macht: Jeder von uns erhält einen Ring aus Horn. Maßgefertig und direkt von der Werkbank nur für uns – so viel Gastfreundschaft erlebt man selten. Den Ring werde ich für immer aufbewahren.

Der Rheinsteig – Wanderweg

Der Fernwanderweg Rheinsteig verläuft rechtsrheinisch zwischen Bonn, Koblenz und Wiesbaden und ist etwas mehr als 320 km lang und ist recht anspruchsvoll, weil einige Höhen zu überwinden sind. Doch man kann auch nur Teilstücke gehen und so waren wir nicht zu sehr erschöpft, als wir dann zum Sonnenuntergang wieder zum Ausgangspunkt zurück kehrten. Es war einfach nur wunderschön und ich behaupte einfach mal, wir sind den schönsten Abschnitt gewandert.

Zum Abschluss gab‘ ein feines Drei-Gänge-Menü beim Weingut Altenkirch in Lorch und wir waren alle ganz begeistert und erfüllt von den Erlebnissen des Tages. Dazu noch der Blick von der Terrasse auf den Rhein mit Sonnenuntergang – besser kann ein Wochenende nicht verlaufen. Inzwischen weiß ich: Wenn es mehr Erholung sein soll, dann fahre ich jetzt im Rheingau weiter bis zum Mittelrhein.

Vielen Dank an Susanne vom Hotel im Schulhaus und an Lydia für die Organisation, an Marcel für die Wanderführung, ebenso an Kapitän Sven von Mittelrhein-Rafting und auch ganz besonders an den Winzer Laquai, der uns zu später Stunde noch seine Schnaps-Brennerei zeigte und viel Wissenswertes zum Weinanbau erzählte.

 

Mein Tipp für den Sommer im Rheingau:

SUP Wochenende in Lorch mit dem Hotel im Schulhaus
Genau, im Sommer bietet das Hotel ein Wassersport-Wochenende an, bei dem man Stand up Paddeling ausprobieren kann. Ein Schnupper-Wochenende sozusagen. Und weil am Ufer das Schiff Mosel allerlei Drinks und eine Sonnenterrasse lockt, ist es auch nicht schlimm, wenn man nach ein paar Versuchen lieber an Deck die Seele baumeln lässt.

Mein Koffer steht schon bereit! Übrigens braucht man keine Profi-Wanderausrüstung wie vielleicht für die Alpen und besonders für die Bootstour sind leichte und schnell trocknende Sportschuhe perfekt. Mein Credo ist eh „Reisen mit leichtem Gepäck“ und mit casual Outfit bist Du perfekt ausgerüstet. Ich bin mit meiner Jogging-Shorts unterwegs gewesen, weil – auch wenn mir das Wandern super viel Spaß macht, die klassische Wandermode in Herbstfarben oder neonfarben, nein, das ist nicht so meins.

Probier’s aus und wenn Du Fragen zum Rheingau hast – schreibe mir!

Fotocredits an:
Rheingauprinzessin
Koffergepackt
Hotel im Schulhaus
Rheingold

Schöne Motorräder!

Damals, Ende der Fünfziger, da brausten meine Eltern mit einem BMW Motorrad auf Hochzeitsreise in die Schweizer Berge. Daran muss ich denken, wenn ich schöne Motorräder sehe – zum Beispiel die tollen Bilder vom Comer See beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este  oder auf der jährlich stattfindenden MAGIC BIKE in Rüdesheim oder ganz weit weg in Sturgis, USA.

Motorradfestival im Rheingau

Mehr als 30.000 Besucher werden dieses Jahr wieder zur MAGIC BIKE RÜDESHEIM, einem der größten Motorrad-Festivals Europas, in Rüdesheim am Rhein erwartet. Neben geführten Motorrad-Touren durch das UNESCO Welterbe, Ausstellungen, Liveacts und Stunts gibt’s auch wieder ein außergewöhnliches Musikprogramm. Doch ganz besonders interessiert mich dieses Jahr die große Harley Davidson Ausstellung.

Vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 wird bis spätnachts Live-Musik auf drei verschiedenen Bühnen geboten, sozusagen Woodstock im Rheingau. Rund 30 Bands und Solokünstler spielen Rock n´Roll, Rock, Pop, Blues, Country, Acoustic Folk, Heavy Metal, Soul oder Music of the Sixties. Hauptakt international ist: Tito and Tarantula.

Magic Bike Tour im Rheingau

Wheels & Wave in Biarritz

Kurz vor der spanischen Grenze cruist man jedes Jahr mit historischen Bikes durch die Berge und dazu kann man bei gutem Wellengang noch das Surfbrett ins Meer gleiten lassen: Wheels & Wave – Das Biker-Treffen in Biarritz ist Kult und findet Mitte Juni statt. In 2018 war die Präsentation eines überarbeiteten BMW Klassikers das Highlight. Die französische Bike-Manufaktur BLITZ hatte sich dazu etwas ausgedacht… Großartig. Danke an Arte für den tollen TV-Bericht über die Motorradwerkstatt.

Biker USA: Sturgis Motorcycle Rally 2018

Apropos länderübergreifend und international. Auf geht’s nach Amerika, denn wusstest Du, dass in South Dakota, USA, rundum die Gegend der Black Hills kein Motorradhelm getragen werden muss? Das ist eine beliebte Biker-Region! Meine Tante lebt dort und ja, wenn ich mal ein Motorrad habe, dann cruise ich dort mal rum… Das jährlich stattfindende Festival in der Kleinstadt Sturgis ist riesig und es geht mächtig die Post ab. Ist halt auch eine schöne Gegend und mich erinnert die Region tatsächlich ein bisschen an den Taunus und das Wispertal.

Biker international: Irak

Apropos Motorrad und grenzenlos. Das erinnert mich an den Artikel über einen Motorradclub im Irak. Egal welcher Glaubensrichtung oder politischer Einstellung, man geht dort freundlich und friedlich miteinander um und will der Welt zeigen, dass es auch anders geht. Ein schöner Anfang und ja, der Motorsport kann als Brücke fungieren. Grenzenüberschreitend.

Biker, weiblich jung – aus Pakistan

Tatsächlich gibt es auch motorradfahrende Frauen im Orient. Dazu habe ich dieses Beispiel: Zenith Irfan, erst 21 Jahre jung und aus Pakistan, reist derzeit mit dem Motorrad um die Welt, um den Traum ihres verstorbenen Vaters zu erfüllen. Sie hat sich vor 2 Jahren aufgemacht und ist zu einer furchtlosen Fahrerin geworden.Wow! By the way, im konservativen Pakistan ist es Frauen eigentlich untersagt, ohne Begleitung zu reisen, geschweige denn auf einem Motorrad (no comment…tsts )‬.

End of summer, auf nach Zandvoort

Weil mir heiße Reifen, Benzin in der Luft und Geschwindigkeit große Lust bereiten, lass ich mir im Sommer 2018 auch nicht den Historic Grand Prix in Zandvoort entgehen. Da wird zwar auf vier Reifen gefahren statt auf zwei, aber die Rennstrecke ist der Hammer und als Zuschauer ist man ganz nah am Geschehen. Jedes Jahr bin ich mehrmals als Blogger mit dabei, auch bei den GT Masters des ADAC und es ist ein Heidenspaß. Aber: Gehörschutz nicht vergessen.

 

Vierrad oder Zweirad? Wie lässt Du Dir den Wind um die Nase wehen?

#‎LiveYourDreams

Bärbel Klein beim Foto-Event Bild der Seele

Meine neuen Business-Portraits

Es ist ein bisschen wie mit IKEA, wo man nur Teelichter kaufen will und dann  alles ganz anders kommt und dann ist man am Ende glücklicher als zuvor.

So ähnlich erging es mir auch, wobei imgrunde mein 50. den Auslöser gab, denn erst mit meinem neuen Lebensabschnitt hatte ich den Mut, mein Business zu starten und für diese Unternehmengründung brauche ich neue Fotos für Social Media und das Unternehmensprofil. Die Welt funktioniert nun mal visuell und die Karriere beginnt morgens am Kleiderschrank – das hatte ich jahrelang als Outfit-Coach gepredigt, also brauchte ich jetzt eben auch sehr gute Portraitfotos, nämlich Fotos die wirken.

Bildsprache ist das A & O und deshalb ist es so wichtig, gute und ausdrucksstarke Fotos zu verwenden. Meine vorhandenen Portraitaufnahmen sind aus der Zeit als Angestellte und passen heute einfach nicht mehr.

Neue Fotos mussten her – vom Profi

Aus meinem Netzwerk kenne ich die Fotografin Sabine Kristan und klar, sie wusste genau was ich brauchte und schlug mir als nächstmöglichen Termin einen ganztägigen Foto-Event in Frankfurt vor: Bild der Seele

Naja, ich wollte ja Portraitaufnahmen und keine Seelenbilder, doch der Termin passte super und so ließ ich mich darauf ein und ganz ehrlich, die Berichte aus den letzten Jahren machten so viel Lust, dass ich mich spontan anmeldete. Das war mein Glück!

Foto-Event Bild der Seele von Sabine Kristan FOTOGRAFIE

Location Inside Westhafenpier 1 in Frankfurt

Foto-Event Bild der Seele von Sabine Kristan FOTOGRAFIE

Wir hatten unseren Kleiderschrank geplündert und viele Accessoires dabei

Der Foto-Event im Westhafenpier mit Sabine Kristan

Klar, von außen bestrachtet haben wir einfach nur Fotos gemacht. Verschiedene Posen, Outfits und Lichtsituationen. Mal mit Anzug, mal mit Kleid, mal locker, mal ernst, mal im Gespräch. Eigentlich.

Uneigentlich waren wir eine inspirierende kleine Gruppe von Frauen, die alle irgendwie neu starteten. Die eine mit einem neuen Aufgabengebiet im Job, die andere mit einer neuen Haarfarbe – nämlich GRAU, eine andere mit neuem Lebensabschnitt und ich mit meinen neuen Startup. Alle wollten wir gute Portraitfotos. Fotos, die wirken. Und genau das kam dann auch bei den Fotos raus: Ganz neue Seelenbilder.

Ausdrucksstarke Bilder von starken Frauen

Sabine Kristan, langjährige Portraitfotografin, bietet schon seit Jahren diese Foto-Events für Frauen an und der Event verläuft immer wieder anders. Die gewählten Locations sind immer am Wasser, weil das Element Wasser einfach der Stimmung gut tut auch wenn das Wasser meist nicht mit auf’s Bild kommt. Tatsache – ich hätte das nicht geglaubt, aber es fühlt sich einfach mediteran an und zwischendurch auf den Main zu blicken ist wie ein Kurzurlaub.

Foto-Event Bild der Seele von Sabine Kristan FOTOGRAFIE

Foto-Event Bild der Seele von Sabine Kristan FOTOGRAFIE

Der Bereich in Frankfurt am Main rund um das Westhafenpier könnte auch in Miami sein, zumindest bei Sonnenschein: Schicke Neubauten, Segelschiffe oder Motorboote, die vorbeiziehen und am anderen Ufer sieht man Jogger oder Familien beim Picknick.

In der coolen Event-Location sind wir unter uns und lassen uns treiben. Das macht einfach so viel Spaß und was soll ich sagen: Eine Gruppe Frauen, die sich neu ins Bild rücken möchte – jede Frau auf ihre Art. Dazu Traumwetter, der Main und eine einfühlsame Stylistin Jasmin, ein freier Samstag mit viel Zeit und viel Spaß und vielen verschiedenen Klamotten – und klaro, einer Flasche Prosecco.

Hört sich das nicht total gut an? Fantastisch! Wir alle wollten Portraits. Einfach „nur“ Portraits. Doch Sabine, die Fotografin, sie wusste genau, wie sie uns ins richtige Licht bringt und welche Haltung, welcher Hintergrund am besten passt und die Frau gut in Szene setzt. Ganz unterschiedliche Bilder sind dabei rausgekommen, weil jede Frau ist anders.

Wir tauschten nach den ersten Foto-Runde sogar schon mal die Accessoires, weil, hey, der Hut oder die Kette oder der Blazer passte der anderen einfach so viel besser – und so entwickelten wir uns auch ein bisschen: Die Posen wurden mutiger, das Lächeln freier und die Haltung frecher.

Okay, um es kurz zu machen: Ich bin total begeistert von meinen neuen Fotos. Und nicht nur meine, alle Fotos der Teilnehmerinnen sind hammermäßig. Jede Frau hat sich durch die Gruppe so viel mehr getraut, aus dem Schatten zu treten und eine neue Haltung auszuprobieren – wir alle sind über das Ergebnis so positiv überrascht und begeistert.

Sabine Kristan FOTOGRAFIE

Bild der Seele. Meine neuen Business-Portraitfotos.

Am Schluss hatte jeder eine kleine Seelenreise erlebt und nun erst verstand ich den Titel

Bild der Seele

Durch die Gruppe und den Austausch, die entspannte Atmosphäre und die unterschiedlichen Styles, probierten wir uns viel mehr aus, trauten und zeigten uns.

Beim Schwätzchen in der Pause, beim Kaffee oder Umziehen, konnte sich die innere Schönheit erst richtig entwickeln und dazu dann noch das schöne Make-up von Stylistin Jasmin  – wir Frauen strahlten einfach alle um die Wette.

Sabine Kristan FOTOGRAFIE

Dank Stylistin Jasmin strahlten wir alle um die Wette beim Foto-Event

 

Am Schluss wollten wir uns kaum trennen und die vorher fremden Frauen gingen als Freundinnen auseinander, tauschten Telefonnummern aus und gaben sich gegenseitig noch Styling- und Modetipps (denn Stilberaterin Andrea Knoll war als Teilnehmerin mit dabei und gab uns nebenbei noch wertvolle Tipps mit auf den Weg).

Ein quirliges Abenteuer an einem Samstag in Frankfurt – dabei wollte ich doch einfach neue Businessportraits machen und nun bin ich so froh mit meinen Fotos. Welches das ausgewählte Profilfoto werden wird? Ich weiß es noch nicht – die Auswahl ist so groß. Ihr dürft gespannt sein.

 

P.S. Weitere Termine  „Bild der Seele“ mit Sabine Kristan finden statt am 27. Mai und am 17. Juni 2018 (Location Frankfurt, Westhafen Pier 1 (Anmeldung hier)

 

Tabacchi

Hauptsache Italien

Italien ist eines meiner Lieblingsziele für Urlaub, weil man so schnell und günstig hinfliegen kann und dazu wird einem nie langweilig: Berge und Meer – alles da.

Es ist wieder soweit: Italien ruft. Wenn in Deutschland der Sommer nicht so richtig in Fahrt kommt, dann ist für mich ein guter Zeitpunkt, in den Süden zu verschwinden. Während ich als Teenie die Alpen auch mal mit dem Auto überquert habe, ist heute das Flugzeug meine erste Wahl. Auch dieses Mal wieder: Ryanair. Die Flüge sind günstig und von den Flugzeiten optimal. Egal ob Rom, Neapel oder Sardinien oder anderswo. Pisa zum Beispiel, eine der ersten Destinationen, ach, das war so klasse. Der Flughafen ist nur eine Bahnstation von der City entfernt. Was will man mehr? Ganz neu ist jetzt Perugia in Umbrien als neues Flugziel dazu gekommen und ich weiß schon jetzt, das werde ich auch bald mal ausprobieren.

Mittelmeer bei Sardinien

Bislang war ich mit Ryanair in

  • Bari
  • Catania
  • Pescara
  • Pisa
  • Rom
  • Neapel
  • Sardinien.

Lief jedesmal alles super. Immer pünktlich und supernettes Personal und nach dem ersten Schreck über die Getränkepreise nehme ich das inzwischen locker. Entweder trinke ich nichts oder ich gönn mir was, weil: Man gönnt sich ja sonst nichts. Ein Cocktail an der Bar kostet auch 8 Euro.

Im Rhein-Main-Gebiet startet Ryanair mit den meisten Flügen nur in Frankfurt-Hahn, das ist ziemlich im Hinterland. Doch ganz ehrlich, dafür ist dieser Flughafen klein und übersichtlich im Gegensatz zu dem riesigen Rhein-Main-Flughafen. Die Sicherheitskontrolle geht schnell und die Wege sind viel kürzer, das macht dann die weite Anreise wieder wett. Ein paar wertvolle Tipps habe ich noch für Euch, damit die Reise ein Rund-um-Sorglos-Erlebnis wird:

  • Parkticket für „Parken am Flughafen“ online vorab buchen
  • Bei frühen Abflügen die Nacht im Flughafen-Hotel übernachten.
  • Online-Check-In erledigen
  • Boardkarte MUSS ausgedruckt sein
  • Besser mit dem Reisepass unterwegs sein
  • Handgepäck-Regelung beachten (nicht mehr als 10kg)
  • Bei viel Gepäck oder Flüssigem: Gepäckstück aufgeben

Meine Sonnenfluchten in 2018

Für 2018 sind ein paar „Sonnen-Fluchten“ in den Süden schon im Kasten. Die Flugbuchung über’s Internet ist unkompliziert und weil ich gerne mit leichtem Gepäck reise, reicht als Gepäckstück eine Tasche (Handgepäck). Geht nicht? Klar, hier geht’s zu den Tipps „Reisen mit leichtem Gepäck“ denn das ist schon lange mein Motto. Meine Italien-Reiseberichte findest Du in den folgenden Links:Rom gibt’s hier und Sardinien hier. Bald kommt noch Sizilien dazu und viele andere schöne Destinationen… hach, Italien!

Italien ist vielfältig und Wandern ist IN

Apropos Umbrien. Genau, in Italien kann man auch Wandern und seit ich kürzlich den Rheinsteig bei Lorch gewandert bin, habe ich das gemächliche Tempo in der Natur als sehr entspannend erlebt. Deshalb plane ich derzeit einen Wander-Urlaub in Umbrien. Ryanair fliegt zweimal die Woche dort hin und die Gegend rund um die Weinregion Orvieto und den bekannten Ort Assisi ist Natur pur: Flüsse mit Wasserfällen, Wälder und viel Grün – da tankt meine Großstadt-Seele auf. Da will ich hin!

Umbrien ist die Nachbarregion von der Toskana und klar, Genuss und guter Wein sind dort ganz groß geschrieben: Pasta, Risotto (mit oder ohne Trüffel…) und rustikale Fleischgerichte, die ich unbedingt probieren muss. Vom Chiannia-Rind habe ich gelesen und klar, Porchetta, das italienische Spanferkel, steht auch auf der Wunsch-Essensliste. Gut, dass ich dann beim Wandern, Rafting und Radfahren so viele Kalorien verbrauche, dass die zünftigen Abendessen nicht gleich auf der Hüfte landen.

Wie gesagt: Pisa, Pescara, Perugia  – Hauptsache Italien!
Fast wie abgesprochen bietet Ryanair derzeit ab Frankfurt-Hahn einige Sonderangebote:

italienische Wurst als Vorspeise auf Sardinien

P.S. Ryanair fliegt jetzt auch ab Frankfurt International Airport, z. B. auf die Kanaren und nach Mallorca (da war ich im Herbst 2017).

Übrigens, meine Reisen muss ich selbst bezahlen und ich erhalte für solche eine Empfehlung auch kein Geld. Wenn ich solche Tipps gebe, ist das sozusagen Empfehlungsmarketing ohne Entgelt – wie die Bloggerin Ines Meyrose das nennt.

Weinprobierstand Am Niederwald

Wein mit Weitblick im Rheingau

Beim Weinprobierstand „Am Niederwald“, zu Füßen der Germania am Niederwald-Denkmal, kann man bald wieder seinen Blick über die Reben schweifen lassen, runter ins Tal zum Rhein und nach Rüdesheim schauen und am Ende weinselig mit der Gondel wieder nach unten schweben – sogar nachts!

Weinprobierstände gehören zum Rheingau wie die Reben und der Rhein. Viele stehen am Rheinufer und sorgen für Genuss am Fluss. Einige sind auch mitten im Ort, oder in den Weinbergen zu finden. Oder aber ganz weit oben – genau, mit Weitblick:

Am 19. Mai geht’s los am Niederwald-Denkmal

In Rüdesheim gibt es eine Seilbahn und die lädt auch manchmal zu Nachtfahrten ein und dann öffnet auch der Weinstand zu Füßen der Germania seine Pforten. Betrieben wird er vom Team der Gastronomie „Am Niederwald“. Im Ausschank sind verschiedene Weine von Rheingauer Top-Winzern. Am 19. Mai geht’s los. Dann kann man bis 23.00 Uhr Weine mit Weitblick genießen und mit der letzten Gondel hinab ins Tal schweben.

Insgesamt 12 Mal heißt es in 2018 für Weinfans: Gemütlich gondeln und „Wein mit Weitblick“ genießen. Besonders genussreich verspricht es auf dem Niederwald zu werden, wenn am 2. Juni im Tal das Feuerwerk zur Magic Bike Rüdesheim in den Himmel geschossen wird.

Biker aus der ganzen Welt treffen sich in Rüdesheim

Das Biker-Treffen „Magic Bike“ findet vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 – dem langen Fronleichnam-Wochenende zum 17. Mal statt und zählt zu den größten Motorrad-Festivals Europas. Auch dieses Jahr gibt es wieder Konzerte (zum Beispiel Tito & Tarantula) und ein ausgefallenes Rahmenprogramm.

Romantische Seelen dürfen sich auf den „Rhein in Flammen“ am 7. Juli freuen. Auch dann kann man in aussichtsreicher Lage auf dieses mittlerweile weltbekannte Event anstoßen.

Zum letzten Mal haben Weinfans am 8. September Gelegenheit, den Weinstand „Am Niederwald“ zu besuchen. In den Monaten Mai, Juni, Juli und August ist der Weinstand zu den Nachtfahrzeiten der Seilbahn bis 23.00 Uhr geöffnet. Zum Event „Rhein in Flammen“ darf sogar bis 1.00 Uhr gegondelt und getrunken werden. Im September enden die Seilbahnfahrten und die Öffnungszeiten bereits um 22.00 Uhr. Den Genuss mit Weitblick begleiten kleine Leckereien zum Wein aus der Küche des Gastro-Teams „Am Niederwald“.

 

 

Weitere Infos zur Seilbahn in Rüdesheim
www.seilbahn-ruedesheim.de, Tel. 06722 24 02
www.am-niederwald.de, Tel. 06722 71033-70

Eifelturm Paris

Zweimal Übernachten in Paris

Lust auf einen Kurztripp? Für 2 Nächte nach Paris im Frühling, da habe ich ein paar Tipps für Dich.

Während ein Kurzurlaub in Rom eher anregend wirkt, macht Paris ganz romantisch. Die Stadt wirkt auf mich leicht und das allgemeine Tempo ist viel entspannter als zuhause. Naja, die Franzosen eben.

Man flaniert an der Seine, schlendert durch die Jardin des Tuileries und schreitet über den Place de la Concorde zum Louvre, dann vielleicht noch ein Bummel zu dem Konsumtempel Galeries Lafayette und zwischendurch mindestens einen Cafe au lait, dazu Croissants und später vielleicht Pastis, Macarons, Petit Fours und dazu viel französisches Essen. Genauso. Denn an Genuss sollte man in Paris nicht sparen.

Anreise Paris per Bahn

Mit dem Motorrad durch Paris

Paris Patisserie

Straßen von Paris

Oh lala – Paris im Frühling

Die Pariser Leichtigkeit passt ganz toll zum Frühling. Die Anreise per Bahn ab Frankfurt ist (fast) ohne Umsteigen möglich und dann landet man zentral am Gare de L’Est – also mittendrin. Eine langsame Annäherung an die französische Hauptstadt per Bahn ist optimal.

Wobei – langsam ist relativ, denn auf den französischen Schienen geht der ICE ab wie Luzie, nämlich mit flotten 320 Stundenkilometern!

Jedoch nur, wenn nicht gestreikt wird. Im Frühjahr/Sommer 2018 streikt die französische Bahn alle paar Tage. Unbedingt vorher nachfragen und dann das Zugticket (kostenfrei) auf streikfreie Tage umbuchen.

Mein Übernachtungstipp für Paris

Ein Hotel mittendrin ist etwas teurer, aber man spart sich lange Metro-Fahrten und kann schon im Hotel die Pariser Luft schnuppern, dazu kann man Vieles zu Fuß unternehmen und hat so einen direkten Eindruck der Stadt mit quirligen Viertel. Mein Tipp ist das

Hotel Icone
4, rue d’amboise
75002 Paris
Tel: +33 1 42 97 56 26
reservation@hotelicone.com

Ein kleines, familiengeführtes Hotel mit gemütlichen, modern eingerichteten Zimmern. Rundherum gibt es viele Restaurants und Cafés und die Metro-Station Sentier ist um die Ecke.

 

Hotel Icone Paris

Hotel Icone Paris – klein & fein!

Hotel Icone Paris

Hotel Icone Paris – die Lounge in der auch Frühstück serviert wird

Restaurants in Paris

In Frankreich kann man eigentlich gar nicht schlecht essen. Die Franzosen haben ein sehr gutes Verhältnis zu Lebensmitteln und schätzen gute Qualität. Nur manchmal ist es vielleicht ein bisschen teuer, besonders in Paris.

Trotzdem, ein komplettes französisches Menü gehört für mich dazu und das kann dann auch etwas kosten. Wir landeten durch Zufall zum Abendessen im Restaurant Hugo und es war sehr nett, sehr französisch und der Wirt super-nett:

Restaurant Hugo
12 rue Papillon, Paris  9e

Nach einem kräftezehrenden Anstieg auf die Wallfahrtskirche Sacre Coeur brauchte ich etwas zu essen und habe im Bistro Chappe ein großartiges Entrecote serviert bekommen. Es gibt in vielen Bistros Mittagstisch und gute Snacks (Tartar ist in Frankreich auch immer total lecker) und dazu die leckeren original französischen Frites – Vive la France!

Sowieso, das Viertel Montmartre ist einfach immer noch eines der schönsten Viertel und ich bin fast jede Gasse abgelaufen und habe Käse probiert (bei einem Affineur, wow), Wein gibt’s auch sehr guten (leider teuer) und dann auch mal ein Kleid oder Schmuck…. die kleinen Läden laden sehr zum Bummeln und Stöbern ein. Wenn die Füße schmerzen, lockt immer wieder ein schönes Bistro und dort kann man einfach nur sitzen und zuschauen.

Bistro Café Chappe
8 Rue Tardieu, 75018 Paris, Frankreich

Chinesen in Paris

Durch Zufall landeten wir am nächsten Mittag beim Chinesen und stellten fest: In Paris kann man auch außerordentlich gut Chinesisch essen, und zwar Original-Chinesisch. Ein sehr guter Imbiss befindet sich in einer kleinen Gasse hinter dem Einkaufstempel Printemps, heißt No.1 (Restaurant N°1, 1 Rue de Budapest) und es ist seither auch meine Nummer eins, denn nicht nur die Pho war exzellent, sehr preiswert und ich fühlte mich wie zu Gast bei einer chinesischen Großfamilie. Schaut mal, die Vorspeise: Dim Sum. So fein!

Chinesisches Essen in Paris

Tipps für Paris

In knapp 3 Tagen ist nicht alles zu schaffen. Wenn das Wetter schön ist, sollte man vielleicht den Besuch eher hinten an stellen oder ganz früh morgens einplanen. Mir ging es mehr darum, ein bisschen Pariser Luft zu schnuppern. Meine Liste der sehenswerten Orte ist folgende:

  • Die Kirche Notre Dame (man kann auch den Turm besteigen) – sie liegt schön an der Seine und ist auf jeden Fall einen Spaziergang wert.
  • Eiffelturm (mit oder ohne Aufzug) – klar, oder?
  • Champs-Elysee und Arc de Triomphe (Bummel durch die Einkaufsmeile), könnte auch Berlin sein, aber irgendwie gehört’s dazu.
  • Kaufhaus Galeries Lafayette (einmal Jimmy Choo Schuhe, bitte) – dieses wunderschöne Kaufhaus ist sehr sehenswert. Die Glaskuppel ein Traum und dann sollte man unbedingt noch auf die Dachterrasse fahren.
  • Sacre Coeur und das Viertel Montmartre. 100% Paris!
  • Quai du Louvre: Entlang der Seine und ein Café im MaisonMaison – wie Julie Delp in dem Film mit …. die Seele baumeln lassen
  • Schön Bummeln und sich treiben lassen kann man auch hier:
    Rue des Martyrs, Rue Reaumur, Rue des trois freres, Rue Chappe

Wir sind in diesen paar Tagen fast 100.000 Schritte gelaufen und dabei nur in ein paar Stadtvierteln gewesen. Deshalb: Hin und wieder ein Taxi nehmen oder auch die Metro (Einzelfahrschein kostet 1,90€).  Auch empfehlenswert (falls es mal regnet) ist die Buslinie 72. Doch die kennen auch andere Touristen und deshalb war der Bus meist so voll, dass es zu Fuß doch netter war.

Die berühmte Kuppel im Kaufhaus Galeries Lafayette

Galeries Lafayette Haussmann

 

Weitere Tipps gibt’s in dem Blog Paris mal anders und nicht vergessen: Zwischendurch auch mal die Seele baumeln lassen, denn wo sonst gilt „savoire vivre“, wenn nicht in Paris? Auch wenn 2x Übernachten zu kurz für diese tolle Stadt sind – es lohnt sich!

In dieser Reihe über Kurztripps sind bisher erschienen:

Rom
San Diego
Rotterdam
Zanvoord
Taubertal / Franken

Geplant:
New York
Reims
London

 

Liebespaar Schlümpfe

Hochzeitsmonat Mai

Der Mai hat seinen Ruf als „Hochzeits-Monat“ weg, was nicht ganz stimmt, denn im August wird statistisch viel mehr geheiratet. Egal, in den Sommermonaten wird geheiratet was das Zeug hält.

Hoch-Zeit im Wonnemonat

„Eine Hochzeit ist nicht zum Spaß da“, sagt die strenge Standesbeamtin bei meiner Hochzeit im Jahre 2010 und verdirbt mir damit fast den Spaß. Naja, sie hat es auf ihre Art nur gut gemeint. Klar, in guten wie in schlechten Zeiten und so. Wir haben uns dann gleich darauf mit Wein zugeprostet. Warum? Im Wein-Ort Kiedrich köpft man eine Flasche Riesling zum Ja-Wort (und erhält eine Weinrebe, lies hier). Seither haben wir immer Riesling im Kühlschrank – besser ist das.

Worauf ich hinaus möchte: Eine Beziehung ist auch manchmal Arbeit und das Ganze erfordert Aufmerksamkeit und ein freundschaftliches Miteinander und viel Reden, Austausch und naja, Beziehungsarbeit. Dann klappt das auch lange. Um die Liebe geht’s auch bei folgender Autorin.

Liebe in den Büchern von Felicitas Pommerening

Die Bücher von der Autorin Felicitas Pommerening haben die Liebe und das Miteinander zum Thema und so schön, wie die junge Autorin aus Mainz darüber schreibt. Hier der Link zu einem Beitrag, der kürzlich in der Allgemeine Zeitung Mainz erschienen ist.

Beim Thema Heiraten sind wir schnell beim Brautkleid. Wunderschön sind die Kleider von Lena Richter in Wiesbaden und Montemiau aus Mannheim, hach… Wer in Wiesbaden Unterstützung in Sachen Hochzeit sucht, wird bei der Hochzeitskooperative unterstützt:

In der Hochzeitskooperative haben sich verschiedene Dienstleistungen regionaler Anbieter zusammen gefunden, damit der schönste Tag rundum gelingt: Dessous, Brautkleider, Kosmetik, Herrenausstatter, Reisebüro und Konditorin etc. pp. Klick mal vorbei!

Brautkleider für die gleichgeschlechtliche Hochzeit

Damit Braut & Braut bei der Hochzeit toll aussehen, kümmert sich Helen Bender in Mainz um tolle Hochzeitskleider für lesbische Paare. Klickt mal rein, sogar bei der VOX Sendung „Zwischen Tüll & Tränen“ hat sie mit ihren Kleidern begeistert.

Zum Schluss noch ein paar Buchtipps zu diesem romantischen Thema (siehe Foto) und für mehr, klick doch mal zum Wiesbaden-Blog über’s Heiraten.

Hochzeit machen ist sooo schön

Mitwirkende Jan Kuhl, Dernbachschule (Herborn) Verlag Ars Edition, 2013
ISBN[3845800798, 9783845800790 / Länge 48 Seiten

Weitere wunderschöne Bücher im Verlagsprogramm zum Thema findet ihr hier

Hochzeit. Vom Antrag bis zu den Flitterwochen

Sanssouci Verlag, Auflage: 2 (15. September 2007) Taschenbuch: 144 Seiten
ISBN-10: 3836300516, 978-3836300513

Was jeder Bräutigam wissen sollte
Die 12 besten Tipps für die Ehe

Robert Wolgemuth Mark DeVries. Übersetzt von Julian Müller
Francke Verlag, 208 Seiten, Buch, gebunden
ISBN: 978-3-86827-496-7
Zur Leseprobe geht’s hier lang

Als Filmtipp fällt mir „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ – immer wieder gut.

Einen liebevollen Mai wünsche ich Euch!

 

Hotel im Schulhaus Lorch

Bauhaus Architektur im Rheingau

Bauhaus Architektur kann man nicht nur in Weimar und Dessau bewundern, sondern auch im Rheingau. Im Lorch am Rhein steht das alte Schulhaus und das beherbergt jetzt ein Hotel.

Die Moderne trifft auf Historisches im Rheingau

Der Rheingau ist idyllisch und die UNESCO hat das Mitteltal nicht umsonst als Weltkulturerbe ausgewählt, denn es stehen am Rheinufer unzählige Burgen und Schlösser. Dazu kommen die vielen alten Fachwerkhäuser und dann noch das Niederwald-Denkmal, das oberhalb von Rüdesheim am Rhein steht.

Doch da gibt es auch ein Gebäude im Stil der Moderne. Wenn man hinter Assmanshausen und nach einigen Rheinkilometern im kleinen Weinort Lorch ankommt, trifft man am Ende der Hauptstraße auf den klaren Baustil des ehemaligen alten Schulhaus: Ein Gebäude im Stil des Bauhaus.

 

 

Das Hotel im Schulhaus im Bauhaus Stil

Das Haus ist im klaren Stil des Bauhaus erbaut und steht man im Treppenhaus, könnte es auch in Weimar oder Dessau sein. Eingeweiht wurde der Bau im Jahre 1933 als Schulhaus und wurde vor etwa 5 Jahren als Hotel wiedereröffnet. Die neuen Besitzer haben mit viel Liebe zum Detail saniert und das Haus ist ein Traum für Architektur- und Design-Liebhaber. Und nicht nur für diese, denn die Region hat großen Erholungswert.

Dass es einmal eine Schule war, erkennt man nicht nur am Name des Hotels. Alte Fotografien hängen an den Wänden und zeigen Schulkinder, wie sie durch die Flure jagen, es gibt Schulbänke und im Eingangbereich wurden die Kritzeleien der damaligen Schüler bewusst nicht überstrichen, um den Original-Charakter zu erhalten. Die Schule war immerhin noch bis ins Jahr 2009 in Betrieb. Das Gebäude stand danach leer und seit etwas 5 Jahren ist es ein Hotel. (Mehr zur Geschichte des Hauses hier.)

Hotel im Schulhaus Lorch

Service ist im Hotel groß geschrieben

Das Haus verfügt über 44 Doppelzimmer und bietet Rundum- Service: Ausgewählte Lektüre und aktuelle Tageszeitungen liegen bereit, Wanderungen und Action-Pakete können gebucht werden. Im Untergeschoss gibt es Räume für die schmutzigen Wanderstiefel und hat man etwas vergessen, dann leiht das Hotel es einem aus, denn dort ist man vorbereitet: Rucksack, Wanderstöcke, Trinkflasche oder ähnliches gibt’s an der Rezeption.

Das Haus ist barrierefrei und ein Aufzug bringt den Gast in jedes Stockwerk, so dass man auch mit schwerem Gepäck problemlos unterwegs ist. Die Flure und die Zimmer sind geräumig (von 23 bis 30 qm) und modern eingerichtet. Der Balkon ist groß genug, um dort die morgendlichen Yoga-Übungen zu machen und vom Bad aus ermöglicht eine Glasfront den Ausblick ins Grüne.

 

Das Haus wurde durch einen Glas-Stahl-Kubus ergänzt, der als Frühstücksraum dient. Das Frühstück-Büffet lässt keine Wünsche offen und bei sommerlichen Temperaturen sitzt man schön draußen auf der großen Terrasse (im ehemaligen Schulhof).

Der kleine Fluss Wisper plätschert am Hotel vorbei und das Haus ist von Grün umgeben, da braucht es gar kein TV-Programm. Für alle Fälle hat jedes Zimmer aber einen Fernsehen und auch sonst ist das Haus technisch auf dem neusten Stand und bietet auch Wlan in den Zimmern, egal ob im Standard- oder Komfortzimmer oder in der Suite.

Statt einer Minibar gibt es einen Weinschrank im Frühstücksraum und wer abends noch beim Wein oder Bier zusammen sitzen möchte – sei es im Zimmer oder auf dem Balkon – hat die Möglichkeit, sich selbst zu bedienen und am nächsten Tag an der Rezeption die entsprechenden Weine zu bezahlen. Das freut auch die örtlichen Winzer, denn die Weine (rot, wein, rosé)  sind alle aus der Region.

Das Hotel ist ein Juwel im Rheingau!

Nicht nur für Menschen mit Hang zur Moderne ist das Hotel ein Traum. Ob von Köln oder Frankfurt am Main – das Hotel ist sehr gut erreichbar, ob per Bahn oder PKW. Besonders interessant sind die Übernachtungspakete, die vom SUP (Stand-Up-Paddeln) bis hin zum Weinwandern gehen. Auf Anfrage werden auch andere Aktivitäten oder Seminarräume für Gruppen und Firmenveranstaltungen organisiert.  Einmal im Jahr findet auch ein Event nur für Frauen statt: Die Ladies Night.

Der Stil des Bauhaus (von 1919 bis 1933) gilt als Heimstätte der Avantgarde – sagt auch Wikipedia. Die Stilrichtung wurde in der Kunstschule von Henry van de Velde und Walter Gropius als Antwort auf den damaligen Historismus in Weimar und Dessau ins Leben gerufen und der Einfluss war so bedeutend, dass heute der Begriff Bauhaus oft auch mit der Moderne in Architektur und Design gleichgesetzt wird.

Obwohl ich regelmäßig im Rheingau die Seele baumeln lasse, habe ich erst über die Einladung zum Blogger-Event von diesem architektonischen Juwel erfahren. Danke an die Hotelleitung Susanne Röntgen-Müsel für die Einladung und die großartige Betreuung.

Adresse:
Hotel Im Schulhaus
Schwalbacher Straße 41
65391 Lorch im Rheingau

Email: info@hotel-im-schulhaus.com
Telefon +49 (0) 67 26 – 80 71 6 – 0
Telefax +49 (0) 67 26 – 80 71 6 – 2222

Lust auf Weiterlesen?

Link zum Blog Mittelrhein

Link Wegsite Rheingau

Link zum Blog Burgenblogger

Link zum Blog Rheinwanderer

P.S.  Mein Vesper für die Wanderung, Blasenpflaster, Sonnenmilch etc. pp – da fühlt man sich als Gast wunderbar umsorgt und herzlich Willkommen.

SEO Barcamp Wiesbaden

Blogger-Fortbildung

Weiterbildung ist immer wichtig und auch für Blogger, um am Puls der Zeit zu sein – sei es technisch, inhaltlich oder die Datenschutzverordnung betreffend. In Wiesbaden gibt es verschiedene Angebote unter anderem diese hier:

Social Media Marketing Barcamp

Kennst Du den Begriff Barcamp? In den Großstädten gibt’s das schon eher, kommt ursprünglich auch dem Silicon Vallay, für Wiesbaden ist das eher Neuland und umso mehr freue ich mich auf die Social Media Marketing Barcamp von Barbara. Schon länger gibt es das Rhein-Main-Barcamp, doch das ist mir inzwischen fast schon zu groß und auch zu techniklastig ist. Das von Barbara initiierte Barcamp ist familiär und wirklich auf die Bedürfnisse von Bloggern und Onlinern ausgerichtet. Der 2. Teil findet im September 2018 statt und es gibt noch Plätze.

Ein Barcamp ist eine moderne Form einer Vortragsveranstaltung, denn der Organisator bietet in erster Linie den Rahmen und die Teilnehmer bestimmen selbst, was geboten wird und wer referiert und mit welchem Fokus. Denn, die Vorträge werden erst am Tag der Veranstaltung durch die Teilnehmer selbst bestimmt und jeder kann mitwirken. Ein sehr demokratisches und dynamisches System und jeder Referent hat somit höchste Aufmerksamkeit garantiert, weil – die Zuhörer haben sich das Thema ja selbst ausgesucht.

Die Location ist auch im September das StartWerk-A, ein Co-Working Space für Gründer in einem schönen Altbau-Gebäude in Biebrich, das sehr zentral gelegen ist und sogar Parkplätze anbietet. Manchmal finden dort auch Afterwork Events statt.

Infos zum SEO Barcamp Wiesbaden: Social Media Marketing Barcamp

Am Text feilen bis es passt

In Sachen Text bin ich Autodidakt, doch schreibe und texte ich bereits seit vielen Jahren und bin inzwischen also schon so etwas wie ein Profi. Trotzdem, besser kann man immer werden und deshalb hole ich mir in verschiedenen Fortbildungen immer wieder Tipps. Die Bloggerin Giovanna ist im wirklichen Leben Pressesprecherin und hat schon für mehrere Lokalredaktionen gearbeitet. Inzwischen bietet sie für Blogger auch Text-Workshops in kleinen Gruppen an und am letzten Sonntag war ich Teil davon. Anhand von Texten und Übungen habe ich Neues gelernt und viele hilfreiche Hinweise bekommen, um in Zukunft noch bessere Texte zu schreiben. Im Spätsommer ist eine Fortsetzung geplant und bis dahin muss ich noch viel Texte schreiben, um noch mehr Fragen stellen zu können.

Infos zum Workshop: Lieblings-Blog

SEO Barcamp Wiesbaden

Die DSGV gilt auch für Blogger

Zur Datenschutzgrundverordnung gibt es viele Kurse, ob online oder beim örtlichen Frauen-Netzwerk oder auch beim Online-Marketing Spezialist. Als Blogger treffe ich mich gerne mit Gleichgesinnten und zwar in der Gruppe #rheinmainblogger. Wir sind ein loser Verbund von unterschiedlichen Bloggern aus der Region und geben uns gegenseitig Unterstützung.

Mehr Infos: #rheinmainblogger

Außerdem gibt es unzählige Netzwerk-Veranstaltungen – sei es bei EXINA, im Heimathafen Wiesbaden, im Loftwerk oder bei Berufswege für Frauen oder der IHK Wiesbaden. Allesamt empfehlenswert!

Und wie hälst Du es mit der Fortbildung? Welche Podcasts helfen Dir? Freu mich über Tipps.

Spirituosen

Spirituosen-Messe

Welcher Cocktail ist Deine erste Wahl? Zugegeben, bei alkoholischen Getränken bevorzuge ich Wein und Bier. Doch als ich kürzlich einen Gin geschenkt bekam, der in Regenbogenfarben schimmerte, da wurde mein Interesse an Gin & Co. mächtig geweckt und schön, dass dazu in Frankfurt die 069 Spirits in der Frankfurter Klassikstadt vom  4. – 6. Mai stattfindet.

Spirituosen in der Klassikstadt Frankfurt

Die Klassikstadt in Frankfurt kennt man von den Oldtimern und dem guten Essen im Restaurant Werkskantine. Zweimal im Jahr findet die Uhrenmesse statt und jetzt die Spirituosen-Messe.

Endlich hat man als Genießer die Möglichkeit, sich durch viele unterschiedliche Spirits durchzuprobieren. Das Angebot der Spirituosen-Messe reicht von Whisky und Rum über die aktuelle Trendspirituose Gin bis hin zu Obstbränden, Tequila und Grappa. Doch auch Wein und Bier sowie alkoholfreie Getränke werden angeboten. Dazu werden spezielle Seminare und Tastings angeboten und so kann man sich noch detaillierter über die unterschiedlichen Spirituosen informieren.

Tastings in Frankfurt

Unabhängig von der Messe finden in Frankfurt zu bestimmten Terminen auch mal so Tastings statt. Schau hier nach einem Termin, der für Dich passt.

Für die Messe vom 4. bis 6. Mai in der Klassikstadt Frankfurt suche ich mir nun die passende S-Bahn nach Frankfurt raus, denn: Don’t Drink and Drive!

P.S. Kostenloses Wasser gibt’s an allen Ständen. Dazu eine leckere Auswahl an hochwertigen Speisen. Die 069 Spirits hat am Freitag- und Samstagabend bis 23 Uhr geöffnet. Übrigens, alle Produkte können natürlich vor Ort käuflich erworben werden.

Mehr Infos unter www.069spirits.de

(Bei sommerlichen Temperaturen kam die Losfee noch ganz schön ins Schwitzen und zwei Frauen dürfen mit Ihrem Lieblingsmensch kostenlos zur kommenden Spirituosen-Messen: Angela und Tanja haben jeweils 2 Eintrittskarten gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. Eure Namen stehen auf der Gästeliste und ich wünsche viel Spaß!)

Yin Yoga

Flexibel und gelenkig durch Yin Yoga

Manche Bücher muss man gar nicht lesen, die wirken auch so. Echt jetzt, denn ich hatte beim Bummel durch den Buchladen ein Yoga-Buch gekauft und es danach ins Regal gestellt und nie wieder in die Hand genommen. Trotzdem praktiziere ich jetzt Yin Yoga. Wie das?

Bei mir ist’s nun mal so, ich kann so etwas nicht übers Lesen lernen, ich muss es Tun. Sprachen lerne ich über’s Sprechen und Yoga über das Praktizieren der Yoga-Übungen. Das Yoga-Buch war also irgendwie ein Fehlkauf, andererseits auch wieder nicht, weil, manchmal reicht auch die Inspiration. Also das war dann so…

Im Zuge von Tabularasa – weil, der Frühling gerade anklopft – habe ich ausgemistet und eine Bücherkiste für momox zusammengestellt. Dabei fiel mir auch das Buch von damals wieder in die Hände und ich erinnerte mich – ja, ich wollte eigentlich mehr Yin Yoga machen.

Ich hatte durch einen Schnupperkurs mit Viktoria im mymooves Studio bereits Vorkenntnisse und durch den Buchtitel erinnerte ich mich wieder an die wohltuende Wirkung dieser langsamen Yoga Übungsmethode. Im Yin Yoga hält man nämlich Übungen bis zu 10 Minuten und auch Hilfsmittel sind erlaubt, damit man zum Beispiel den Kopf und die Schultern ganz entspannen kann. Damit erzielt man eine wunderbare Entspannung und damit auch Längung der Faszien.

Verkürzte Sehnen und Bänder werden weich und flexibel

Ja, meine Muskulatur im unteren Rücken ist verkürzt und auch die Rückseite der Beine. Trotz jahrelanger Yoga Praxis verbessert sich das nur sehr wenig und als ich jetzt eben den Buchtitel gelesen habe und dann auch schnell den Klappentext überflogen hatte, wusste ich, dass dies meine neue Übungsreihe sein wird. Ab sofort praktiziere ich morgens Yin Yoga.

Nein, manche Bücher muss man nicht lesen, denn sie dienen als Inspiration. Alleine durch das Cover bin ich seither sehr motiviert und deshalb empfehle ich es:

Yin Yoga für die Faszien
Autorin: Sonja Zernick-Förster

Falls Du das Buch also zum Üben kaufen möchtest, oben der Link dafür. Meine Ausgabe landet jetzt mit 30 anderen Titeln in der momox-Bücherkiste und ich habe wieder Platz im Regal. Trotzdem werde ich meine regelmäßigen Yin Yoga Übungen praktizieren und bald viel flexibler und beweglicher sein. Und wie hälst Du Dich fit, flexibel und gelenkig?

P.S. … muss jetzt schnell los zu meinem Power Core Yoga Hatha Dingsbums.

 

Der Weingarten Walluf

Weintrinken im Rheingau

Das Wochenende steht bevor und wenn die Sonne scheint (oder auch, wenn sie nicht scheint), ist der Rheingau ein wunderschönes Ziel für Erholung, Genuss und Happytime. Direkt hinter der City of Wiesbaden geht’s los, denn schon am Rheinufer in Biebrich gibt es den einen oder anderen Weinstand. Und naja, wer einmal am Rhein gestanden hat, kennt den Erholungswert. Allein der Blick auf den Strom – das ist derartig beruhigend und erholsam, (fast) wie am Meer.

Das Tor zum Rheingau

Der nächste Halt nach Wiesbaden ist Walluf („Das Tor zum Rheingau“). Ein kleiner, schnuckeliger Ort mit einem ganz besonderen Garten. Ja, genau, der Weingarten, dort im Glashaus habe ich auch schon meinen Geburtstag gefeiert. Inzwischen ist es endlich warm genug, statt im Glashaus in dem wunderschönen Garten zu sitzen. Von dort kann man entspannt den Blick über den Rhein streifen lassen und dazu ein Glas Rheingauer Wein zu genießen.

Der Weingarten in Walluf

Die Idee zum „Weingarten“ ist – so erzählte mir Hajo Becker – aus einer Segelfreundschaft zwischen ihm und Prinz Luitpold von Bayern entstanden. Angelehnt an die Biergarten-Tradition dort kann man nämlich im Weingarten im Rheingau einfach seinen Picknickkorb mitbringen und dazu ein Glas Wein vom Weingut Becker genießen. Als Fränkin schätze ich dies sehr!

Unmittelbar am Rhein gelegen, sitzt man im Weingarten schön schattig unter alten Platanen und einer Kastanie, die über 200 Jahre alt ist (da steigt einem der gute Tropfen auch nicht so in den Kopf, schmunzel). Der Garten ist ein Traum!

Außerdem ist die Lage perfekt, denn der Weingarten liegt unweit vom Bahnhof oder der Bushaltestelle, die Fahrrad-Fähre zu anderen Rhein-Seite ist direkt davor. Man kann also problemlos ohne Auto anreisen – egal ob aus Wiesbaden, Frankfurt Bingen oder Rüdesheim.

An manchen Wochenenden werden auch geführte Weinverkostungen veranstaltet und das ist schon eine tolle Sache. Sowieso, die Weine vom Weingut Becker sind berühmt und egal wo – ob in Frankfurt oder im Hotel Adlon Berlin – man trifft immer wieder auf sie. Der Weinexperte Christian Schiller, Veranstalter von besonderen Weintouren, kommt auch manchmal zu den Verkostungen vorbei. Vielleicht magst Du auch einfach mal vorbei schauen? Zwecks Weinverkostung vorher bei Facebook nach den Veranstaltungshinweisen schauen.

Genießen bei den Rheingauer Schlemmerwochen

Demnächst beginnen übrigens im Rheingau auch die Schlemmerwochen: Vom 27. April bis 6. Mai wird in vielen Weingütern gekocht, getrunken und eben einfach gefeiert. Ich habe mir im Programmheft schon ein paar Veranstaltungen angekreuzt.

Es gibt also immer einen Grund, in den Rheingau zu fahren. See you at Weingarten!

P.S: Der Garten ist inzwischen übrigens barrierefrei gestaltet.

 

Annette Bernjus, Waldbaden Coach im Rhein-Main-Gebiet

Schonmal im Wald gebadet?

Waldbaden ist plötzlich in aller Munde, die FAZ und unlängst auch DIE ZEIT berichteten darüber und naja, dann erzählte mir im österreichischen Tirol ein Professor von der Expertin für Waldbaden, die dann auch noch bei mir um die Ecke wohnt: Annette Berjus aus Lorsbach im Taunus. Zeit für ein paar Fragen…

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Annette Bernjus

Oh je, wo fang ich da an…

Zunächst bin ich Lehrerin für Taijiquan und Meditation, Entspannungspädagogin und Stress- und Burnout Coach – in diesem Bereich coache ich Menschen, wenn sie in Richtung Überforderung und Burnout rutschen oder auch als Nachsorge, damit es nicht wieder passiert. Taijiquan ist hierbei ein großer Nenner. Ich bin von dieser chinesischen Bewegungskunst sehr überzeugt, denn sie erdet uns einerseits und bringt andererseits durch Bewegung Blockaden wieder ins Fließen.

Dann ist da das Waldbaden in meine Leben gekommen (siehe unten). Mein Coaching passiert seither fast nur noch im Wald bzw. beim Gehen. Auch meine Taijiquan-Stunden habe ich fast komplett nach draußen verlegt.

Ich begleite außerdem Menschen in den Wald, damit sie (wieder) eine Verbindung mit der Natur eingehen können – und damit auch mit ihrer eigenen Natur. Waldbaden-Spaziergänge haben allerdings nichts mit dem Coaching zu tun. Sie sind ganz absichts-, ziellos und leicht. Sie sollen einfach nur Freude bereiten und entspannen. Und so kommen die Menschen oft mit einem ganz anderen Gesichtsausdruck – einem Wohlfühl-Gesichtsausdruck – wieder aus den Wald (man sieht es, sie müssen gar nichts sagen. Vielleicht macht es ein bisschen süchtig, denn die meisten kommen immer wieder…

Kurse für’s Waldbaden

Im Bereich Waldbaden bilde ich nun auch „KursleiterInnen für das Waldbaden“ aus. Die Nachfrage ist riesengroß. Und die Ausbildungen sind auch für mich immer eine Bereicherung, denn ich lerne viele interessante Menschen kennen.

Nun habe ich auch noch ein Buch geschrieben … wow, da war bei mir die Freude groß, als der mvg-Verlag auf mich zukam und mit mir dieses Buch realisieren wollte. Nun ist es fertig und kommt am 16. April 2018 auf den Markt. Das war eine großartige Zeit – aber auch viel zu viel Computerzeit. Natürlich geht es in dem Buch auch über Waldbaden:

Waldbaden – mit der heilenden Kraft der Natur sich selbst neu entdecken.
Mit vielen Übungen zum Ausprobieren.

Hardcover, 160 Seiten
ISBN: 978-3-86882-918-1
Preis 14.99 €

Wie kommt man dazu und seit wann machst Du das?

Taijiquan wollte ich immer mal kennenlernen – da gab es Ende des letzten Jahrtausends noch nicht so viele Möglichkeiten, es „richtig“ zu lernen. Ich belegte Kurse bei der VHS und beim Landessportbund, doch war nie ganz zufrieden – dann entschloss ich mich zur Ausbildung, die ich 2007 beendet habe und seit dieser Zeit unterrichte ich auch Taijiquan und Qigong. Ein für mich einmaliger Weg, der nie zu Ende sein wird. Auch ich als Lehrerin lerne immer dazu.

Waldbaden kam wie ein Geschenk zu mir. Meine Tochter las in einer Gartenzeitschrift: „Die Japaner machen Shinrin Yoku“. Sie kam damit zu mir und meinte, schau mal das machst du doch auch. Und es stimmt, ich ging schon immer raus mit meinen Gruppen. Wir machten eine Webseite www.waldbaden.com. Mehr so zum Spaß … und dann kamen plötzlich die Anfragen auch von der Presse und dem ZDF und es wurde immer mehr. Interessant ist wirklich, dass ich nie so richtig in die Werbung eingestiegen bin und alle Anfragen von den Nachfragern kamen.

Waldbaden im Sinne von Shirnin Yoku mache ich nun seit circa 5 Jahren – angefangen habe ich damit, als ich mit 3 oder 4 Jahren mit meinem Vater Sonntag morgens immer in den Wald marschierte und wir dort zum Beispiel Staudämme bauten. Stundenlang konnten wir uns mit „Meditieren im Tun“ beschäftigen.

Annette Bernjus, Waldbaden Coach im Rhein-Main-Gebiet

 

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Das ist eine Mischung aus gelb, rot und orange. Wenn ich mich auf eine Farbe festlegen sollte ist es ein dunkles Orange. Ich liebe diese Farbe, weil sie so lebendig und fröhlich ist.

 

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Mit Hund in den Wald – oder

Mit Mann in ein schönes Weinlokal im Rheingau – oder

Mit Kindern schwätzen im Garten

Fotografieren gehört auch unbedingt dazu, alleine oder ebenfalls mit meinem Mann.

 

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblingsgericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Ich probiere am liebsten alles aus 😊

Aber nun passend zur Zeit: ich liebe und stürze mich in die Grüne Soße – ein absolutes Lieblingsgericht (Kartoffeln und Eier können gern dabei sein, aber müssen es nicht einmal unbedingt) natürlich nach Rezept von meiner Mutti.

 

Vielen Dank für das Gespräch! Viel Erfolg weiterhin und Glückwunsch zu Deinem frisch veröffentlichten Buch.

P.S. Ich geh dann jetzt mal Baden. Waldbaden!

 

 

 

Kaffeebohnen

Nie ohne meinen Kaffee

Frühmorgens brauche ich eine doppelte Portion Motivation. Naja, vielleicht ist’s mein schwacher Kreislauf. Aber ohne Kaffee geht schonmal garnichts. Besonders Kaffee aus einer guten Rösterei kommt und in Wiesbaden gibt es mehrere Kaffee-Röstereien:

Hepa Kaffee Rösterei (Kleine Schwalbacher Straße)

Maldaner Coffee Roasters (Onlineshop und Helmundstraße 37)

Contigo (Mühlgasse 15)

Kaufmann’s Kaffeerösterei  in der Nerostraße ganz im Zentrum. Außerdem gibt’s feinen Kaffee auch in allen Feinkostgeschäfte und italienischen Lebensmittel-Läden (Celpro in Wiesbaden).

Ganz NEU habe ich entdeckt: Dylan & Harper Kaffeerösterei im Wiesbadener Rheingauviertel.

In Mainz gibt es die Kaffee-Rösterei Müller und in Frankfurt den berühmten Wacker’s Kaffee, das ist der mit den goldenen Tüten.

Welchen Kaffee gibt’s bei Euch?

Kaffee! Ja, ohne den läuft’s schon mal gar nichts.  Gut, dass ich immer einen  Vorrat an Kapseln und Kaffeepulver jeglicher Art zu Hause habe und auch am Osterbrunch wurde eine nach der anderen Tasse Kaffee geschlürft.

Nun haben wir im Büro eine dieser bösen Kapsel-Maschine stehen. Okay, mit viel schlechtem Gewissen, weil die echt viel Müll produziert. Unnötigen Müll. Doch siehe da, auch in diesem Bereich entwickelt sich etwas und ich freue mich, dass ich einen dänischen Kapsel-Lieferant entdeckt habe, der inzwischen auch kompostierbare Kapseln anbietet, schau hier:

Kurzum, mein Starter ist und bleibt Kaffee. Ein guter Espresso-Kaffee, und zwar eine gute Mischung mit viel Arabica. Und wie startest Du so in den Tag? Insbesondere in den Montag?

 

Graziella Food Blog

Graziella von „Graziellas Food Blog“

Es gibt da diese Werbung für Töpfe und Pfannen und genau, diese hübsche junge Frau auf dem Foto ist eine bekannte Foodbloggerin: Ihr Name ist Graziella und 2016 hat sie in der „ZDF-Küchenschlacht“ mit Johann Lafer  die Auszeichnung „Hobbyköchin des Jahres“ erlangt und sie ist einfach durch und durch eine Genuss-Köchin. Sie kann aber auch echt klasse kochen und hat immer tolle Rezepte auf ihrem Blog: Graziella’s Foodblog – klick mal vorbei.

Graziella Foodbloggerin

Graziella habe ich vor ein paar Jahren bei einem Blogger-Event im Rhein-Main-Gebiet kennengelernt, genau, beim Genuss-Essen. Grund genug, sie heute ausführlich vorzustellen:

Graziella von „Graziellas Food Blog“

 

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich schreibe auf Graziellas Food Blog über meine größte Leidenschaft: Das Essen! In meinem Leben dreht sich so ziemlich alles ums Essen und ich bin eine wahre Genießerin. Es gibt nichts, was hier nicht ausprobiert wird und ich koche und esse sehr gerne international und querbeet. Daher gibt es auf meinem Blog gar keine bestimmte Richtung, so ist von der italienischen über die deutsche bis hin zur asiatischen Küche alles dabei, ebenso wie es vegetarische, vegane oder Rezepte mit Fleisch gibt. Süßes darf natürlich auch nicht fehlen. Zudem schreibe ich über kulinarische Reisen und gute Restaurants.

Wie kam es zu deinem Blog und seit wann?

Da ich leidenschaftlich gerne koche, wurde ich oft von Familie und Freunden nach Rezepten gefragt. Irgendwann kam mir dann die Idee, meine Rezepte online zu stellen und so hatte ich mich dann letztendlich das erste Mal mit dem Thema Blog auseinandergesetzt. Ich las vorher keine Blogs und es war totales Neuland für mich. Nach einigen Recherchen und sehr viel investierter Zeit, habe ich dann im Mai 2015 Graziellas Food Blog gegründet.

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Definitiv Grau! Ich liebe Grau. Es ist einfach eine Farbe, die man mit allem Kombinieren kann. Es gibt kaum eine Farbe, die nicht zu Grau passt. Ich mag graue Klamotten genauso gerne, wie ich unsere grauen Fliesen im gesamten Haus mag. Hier findet man schon einiges in grau, selbst mein Blog ist grau und Türkis aufgebaut, wo wir schon zu meiner zweiten Lieblingsfarbe kommen.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

In der kalten Jahreszeit mach ich mir dann den Kamin und ein paar Kerzen an, kuschel mich auf die Couch und trinke ein Gläschen Wein oder einen grünen Tee. Dazu ein schönes Buch oder Amazon Prime und der Abend kann schön ausklinken. Im Sommer geht es raus in den Garten, dort spiele ich mit dem Hund, während der Herzensmensch etwas Leckeres grillt. Hach, der Sommer kann echt endlich mal kommen ;-)

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblinggericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Ganz klar Paella und Lasagne. Gerichte, die ich von meinen Großmüttern gelernt habe und welche auch immer wieder meine Freunde erfreuen. Einer zarten Entenbrust mit Rotkraut und Klösen kann ich aber auch kaum wiederstehen und zudem esse ich unglaublich gerne Ente süßsauer.

Vielen Dank, liebe Graziella!

P.S. Wir haben auch gleich ein Interview für ihren Blog gemacht, wo es um mich und den Blog Farbenfreundin geht, schau hier: Graziella’s Foodblog

LMMartini Wines

Wäre ich doch in Kalifornien…

… dann hätte ich genug Sonne! Genau, denn die Sonne scheint in Kalifornien fast jeden Tag. Kein Wunder, dass dort die besten Weine angebaut werden. Als vor fast hundert Jahren italienische Einwanderer dort ihre Reben anpflanzten, legten sie den Grundstein für eine großartige Erfolgsgeschichte und die Namen der Weinanbaugebiete klingen auch so schön:  Napa Valley oder auch Sonoma County. Die Region, die in dem Film „Sideways“ so wunderschön gezeigt wird.

Kalifornien – schon mehrmals war ich dort in Urlaub und jedes Mal bin ich neu begeistert von der entspannten Lebensart, der Offenheit und dem Licht. Sonne satt! Dazu die kühle Brise vom Pazifik – für mich ein Traum. Das empfinde ich auch, wenn ich kalifornische Weine trinke.

Weine vom Weingut Louis M. Martini

Dancing Bull

Als ich kürzlich die feinen kalifornischen Weine vom Weingut Louis M. Martini kennen lernte, konnte ich die großartige Vielfalt der Weine kennenlernen und mir gefielen neben der Weißweine auch die Rotweine sehr gut. Das Weingut wurde zum Ende der Prohibition gegründet und so clever der Termin damals gesetzt wurde, so erfolgreich ist das Weingut bis heute. Die alten Reben sind der ganze Stolz der heutigen Besitzer und behutsam werden die Trauben von Hand geerntet und mit viel Sachverstand und Liebe zu weltbesten Weinen verarbeitet.

Das kalifornische Lebensgefühl schwingt bei diesen Weinen einfach mit, denn wenn eine Region so von der Sonne verwöhnt wird, spürt man das auch in den Erzeugnissen.

The sun always shines in California

Wir stellen uns vor: Eine Terrasse an der Pazifik-Küste, vielleicht in Carmel oder San Diego, das Meer rauscht im Hintergrund, die Sonne geht gerade unter und es werden frische Austern serviert. Später vielleicht ein leichtes Fischgericht oder Seafood. Was passt dazu besser als ein eisgekühlter Sauvignon Blanc? Gut, dass das Weinanbaugebiet direkt um die Ecke ist: Sonoma County und Napa Valley. Wonderful!

Und weil die Sonne in Kalifornien immer scheint, das Klima also durchgängig warm ist, gedeihen auch rote Trauben so wunderbar für einen exzellenten Rotwein. Die Bedingungen sind insbesondere für die Rebsorte Cabernet Sauvignon ideal.

Die besten Trauben machen den besten Wein

Die Weine vom Weingut Louis M. Martini werden hochgelobt und tatsächlich, wie ich im Interview mit erfahre, wird immer wieder neu geforscht und neue Techniken und schonende Verfahren eingesetzt. Die Trauben für diesen ausgezeichneten Roten zum Beispiel werden sehr schonend geerntet und die Traubenlese findet meist sogar in den kühlen Morgenstunden statt, um eine vorzeitige Gärung der reifen Trauben zu vermeiden. Der Traubensaft gärt dann mindestens zwei Jahre und mit der langjährigen Erfahrung wird ein großartiger Cabernet Sauvignon hergestellt.

Wunderbare Beeren-Aromen steigen aus dem Glas, die Farbe des Weins ist fast lila und wenn ich die Augen schließe, dann spüre ich die Sonne Kaliforniens. Robert M. Parker, Jr. bezeichnete 2013 den Sonoma Cabernet Sauvignon von Weingut Louis M. Martini als „einen der besten der Welt“.

Ja, da hatte er recht und vielleicht sollte ich bald mal wieder in die Sonne Kaliforniens reisen. Bis dahin bestelle ich mir einfach eine Kiste von dem Wein aus Sonoma County und genieße hin und wieder ein Glas.

Interview Gallo Wines mit Farbenfreundin

Danke an Scott Kozel, Vice President of Costal Winemaking at Sonoma Winery für die interesanten Einblicke in die Welt des amerikanischen Weins, insbesondere des kalifonischen und ganz besonders für das Tasting des 2014er Jahrgangs.

Weine vom Weingut Louis M. Martini sind in Deutschland u.a. erhältlich bei Vicampo

 

Wie feiert man denn einen Runden?

Dieses Jahr feierte ich einen runden Geburtstag und deshalb wurde auch im großen Stil gefeiert. Der Jubeltag fiel auf einen Wochentag, deshalb schoben wir den Termin auf Freitag und  schwubbs, hatte ich ein ganzes verlängertes Wochenende Feierei.

Könnte schlimmer sein, oder?

Genuss und Schlemmen

Die Vorbereitungen für eine große Geburtstagsparty sind schon etwas stressig, doch es macht auch Spaß. Normalerweise feiern wir zuhause und dann kommen maximal 20 Gäste. Da reicht die Küche oder/und Wohnzimmer aus, unsere Gastro-Kapazitäten auch. Nun sollen es aber doppelt so viele Gäste werden. Naja, so viele wie ich Jahre zähle, sag ich mal.

Das Fingerfood wollten wir hauptsächlich selbst zubereiten und naja, da mussten wir schon zusehen, dass die Laune oben bleibt. Freunde haben außerdem bei den Vorbereitungen geholfen und schön, dass auch die Familie einzelne Gerichte beigesteuert hat. Nicht alles haben wir selbst zubereitet, denn Falafel gibt’s die besten beim Sahara Imbiss in Wiesbaden und die feinen Teigtaschen hat uns das Restaurant Hindukusch in der Nerostraße in Wiesbaden geliefert

Kochpausen muss man zelebrieren

In den Koch-Pausen haben wir uns einen Prosecco gegönnt, damit der Spaß nicht zu kurz kommt: Mit einem guten Prosecco aus Veneto, Italien – ganz in der Nähe von Venedig. Ein Bio-Perlwein, der dort erzeugt wird und kaum Zusätze erhält, dafür ist das Weingut ausgezeichnet und zertifiziert und die Produkte sind sogar vegan. Perlage. Sparkling wines (Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG brut, extra dry, extra brut, no sulfites added). Sehr süffig, genau richtig für solche Nachmittage, erhältlich übrigens im gut sortierten Bioladen um die Ecke.

Je älter ich werde, desto wichtiger sind mir die Herstellungsverfahren und dass auf Zusatzstoffe verzichtet wird. Ein Glück habe ich keine Allergien, doch ich spüre, ob es für meinen Körper eine Wohltat ist oder ob es ihn belastet. Deshalb kochen wir auch so viel selbst, denn da liegt es in unserer Hand. Es geht mir auch um den allgemeinen Respekt vor der Natur.

Bis zum Abend war noch viel zu tun: Dekoration, Location-Check, Kühlschrank befüllen. Dazu klingelt am Geburtstag auch ganz oft das Telefon und ja, da möchte man dann mit jedem ausführlich quatschen und klönen. Da vergeht der Tag im Fluge!

Ganz wichtig, am Tag der Feier: Powernapping! Klar, es gibt unzähliges vorzubereiten, dann kommen schon die ersten Gäste an oder Rückfragen vom Caterer stehen an. Trotzdem, ein kurzes Schläfchen vor eine langen Partynacht wirkt Wunder. Ich schwöre auf den 35-Minuten Mittagsschlaf. Dann hat man auch Freude an der Feier, an den wunderschönen Geschenken und hat genug Energie mit den vielen tollen Gäste bis in die Morgenstunden zu feiern.

Mein Motto: Hauptsache ordentlich gefeiert, das Altern kann man eh nicht aufhalten! Auf die nächsten fünfzig Jahre!

 

 

Kochen

Another Kochshow mit Mario

Kochen ist nicht meine bevorzugte Disziplin, aber Reisen und gutes Essen absolut. Wenn ich nicht selbst unterwegs sein kann, dann lass ich mich gerne inspirieren und dann sind die neuen TV-Formate von Tim Mälzer, bei denen Kochen und fremde Länder verknüpft sind, eine wunderbare Sache. Früher gab es nur Antony Bourdain und heute komme ich teilweise kaum mit dem Guggen hinterher. Demnächst kommt einer meiner Favoriten aus Frankfurt, Mario Lohninger, gleich in zweimal.

„Kitchen Impossible“ und dann „Knife Fight Club“

Lt. Vox Pressetext erwartet uns folgendes: Im „Knife Fight Club“ treffen in aufgeheizter Stimmung hochwertige Kochkunst und geballte Kampflust aufeinander. Zu später Stunde wird’s also spannend. Naja, vielleicht schau ich mir das auch in der Mediathek an. Denn zugegeben, so eien Kochshow macht hungrig, so spät esse ich ungern, doch mit der Mediathek bin ich dann flexibel. Nein, es gibt keine Chips zur Kochshow, denn darauf lege ich wert: Nur feine Sachen gibt’s zum Essen: Artischoken mit Dip, selbstgemachte Pizza, Tartar oder auch feinen Handkäse mit Musik. Es gibt so viele leckere Snacks, die man gut als Fingerfood während der Sendung essen kann und dazu ein Glas feinen Rotwein oder Riesling. Perfekt.

Hier die Details zur Sendung mit den Terminen.

Knife Fight Club – Der ultimative Koch-Wettstreit
Tim Mälzer + Tim Raue in der Jury bei „Knife Fight Club“

Ab 22. März (Donnerstags nach dem Spielfilm gegen 22:15 Uhr) in sechs Folgen werden jeweils zwei Spitzenköche vor ausgewähltem Publikum und der Jury aus Tim Mälzer und Tim Raue im Wettstreit um Ruhm und Ehre messen.

Gesunde Zutaten

 

Diese Köche treten bei „Knife Fight Club“ in Duellen gegeneinander an:

  • Maria Groß
  • The Duc Ngo
  • Tohru Nakamura
  • Mario Lohninger
  • Hans Neuner
  • Anthony Sarpong
  • Richard Rauch
  • Sascha Stemberg
  • Lukas Mraz
  • Max Stiegl
  • Anton Schmaus
  • Nenad Mlinarevic

Zu Beginn werden den zwei Kochgegnern drei Zutaten vorgegeben, die sie in ihrem Gericht verarbeiten müssen. Was jeder Koch innerhalb von nur 60 Minuten zubereitet, ist allerdings ihm überlassen. Doch wer zaubert aus den Zutaten auch das bessere Gericht? Die Jury entscheidet, wer den „Knife Fight“ gewinnt. Die Moderation übernimmt Annie Hoffmann, die die Stimmung der Köche, der Jury und des Publikums einfängt.

Das sind die Duelle in den sechs Folgen.

22.03.:
Anthony Sarpong vs. Richard Rauch
Zutaten: Truthahn, Kaffee, Geoduck

29.03.:
Sascha Stemberg vs. Lukas Mraz
Zutaten: Taube, Okra, Rinderherz

05.04.:
Tohru Nakamura vs. Mario Lohninger
Zutaten: Rosenkohl, Kaktusfeige, Wels

19.04.:
Maria Groß vs. Max Stiegl
Zutaten: Hühnerhaut, Äpfel, Oktopus

26.04.:
Hans Neuner vs. Anton Schmaus
Zutaten: Ziegenmilch, Pom-Pom blanc, Königskrabbe

03.05.:
Nenad Mlinarevic vs. The Duc Ngo
Zutaten: Eierlikör, Aubergine, Schweinekopf

(mehr dazu bei vox.de)

Restaurant Lohninger

Mario Lohninger kocht im Fernsehen

Versprochen, ich sitze jetzt immer Sonntagabends vorm Fernseher. Nein, nicht wegen Tatort. Gutes Essen und ferne Länder – das ist meine Welt! Leckeres Essen und das Drumherum begeistert mich und deshalb liebe ich die Kochsendung Kitchen Impossible und ich freu mich, dass Mario Lohninger in der nächsten Folge mit dabei ist.

Mario Lohninger

Der Küchenchef Mario Lohninger vom Restaurant Lohninger vereint in dem Familienbetrieb seine österreichischen Wurzeln mit zahlreichen Erfahrungen aus der ganzen Welt. Für die angesagte Kochshow Kitchen Impossible, die gerade für den Deutschen Fernsehpreis 2018 nominiert wurde, stand er jetzt mit weiteren Vertretern der deutschen Koch-Elite vor der Kamera und hat gemeinsam mit Fernsehkoch Tim Mälzer ein Koch-Duell bestritten, bei dem ein fremdes Gericht ohne Hilfe nachzukochen war – und zwar richtig gut nachzukochen.

Mario am 18. März um 20:15 auf VOX

Die Folge mit Mario Lohninger wird also am 18. März um 20.15 Uhr auf Vox ausgestrahlt. Nicht nur bei den Zuschauern, auch bei den teilnehmenden Köchen selbst ist Kitchen Impossible ein sehr beliebtes Format:

„Wir Köche lieben ja das Spontane, Unüberlegte und Verrückte und bei Kitchen Impossible findet sich das alles wieder. Mit Tim habe ich schon Parties erlebt und Events im Cocoon Club hier in Frankfurt gemacht, daraus ist eine tolle Freundschaft entstanden. Dass sein Format so erfolgreich ist und ich mitmachen durfte, ist daher umso schöner für mich“, sagt Mario Lohninger.

Mario Lohninger wurde 2011 vom Gault-Millau zum Koch des Jahres ernannt. Außerdem war er für sein Restaurant Silk mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet worden und betreibt nun am Frankfurter Museumsufer das Restaurant Lohninger.

Restaurant Lohninger

Restaurant Lohninger

Ein Gericht nachkochen – ohne Smartphone und in fremder Sprache

Tim Mälzer ließ Lohninger nach Portugal und Jamaika reisen, um dort nur mit den eigenen Sinnen und ohne weitere Hilfe ein lokaltypisches Gericht zu entschlüsseln und zu kopieren. Alle Zutaten müssen bei den lokalen Händlern, meist in fremder Sprache, besorgt und anschließend unter den strengen Blicken des einheimischen Kochs eigenständig zubereitet werden. Die Bewertung der Gerichte erfolgt durch eine Jury von Stammgästen, die es zu überzeugen gilt. Wie gut sie ihre Aufgabe gemeistert haben, erfahren beide Köche erst nach ihrer Rückkehr nach Deutschland.

Grillen in Jamaika und Backen in Portugal

Jamaika war ein Urlaubs-Traumziel für Lohninger, doch vor Ort war die Herausforderung groß: „Die Zutaten des Gerichts hatte ich schnell herausgefunden, darin bin ich stark. Aber die Kochtechnik war schwer, in Jamaika gibt es eine Grillmethode, bei der auf die Kohle erst ein Gitter und dann wirklich dicke Stämme Süßholz kommen.

In Portugal galt es, einen Kuchen aus Bohnen zu entschlüsseln: „Patisserie oder Backen ist wirklich schwierig ohne richtiges Rezept. Konsistenz, Saftigkeit und Süße sind ganz wichtig bei einem Kuchen. Die kann man aber dem Teig noch nicht anmerken, und das war in Portugal nicht leicht“, so Lohninger.

 

Italien und Israel für Tim Mälzer

Seinen Konkurrenten Tim Mälzer schickte er nach Mailand und Akko: „Tim denkt ja, er ist Mister Italy und kennt sich in der italienischen Küche aus. Sie gehört mit der japanischen auch zu meiner Lieblingsküche, aber Risotto ist eben nicht gleich Risotto. Deshalb habe ich ihn auch drei verschiedene Risotti zubereiten lassen, um ihn so richtig zu testen“, so Lohninger. In Israel ging es zu einem schwer kopierbaren Autodidakten, der echte Hausmannskost serviert.

Welchen Herausforderungen sich die beiden Kochgiganten stellen mussten und wie sie sich dabei schlugen, ist am 18. März 2018 um 20.15 Uhr auf Vox zu sehen. Mälzers weitere Kontrahenten in der Sendung (die Folgen laufen ab dem 4. Februar 2018) sind:

Konstantin Filippou
The Duc Ngo
Maria Groß
Tohru Nakamura
Roland Trettl
Peter Maria Schnurr
Johannes King
Christian Bau

Diesen Sonntag kann ich ja dann nochmal bei #Tatort reinschauen, aber dann ab 4. Februar…!

Hier noch der Link zum Restaurant von Mario Lohninger in Frankfurt: www.lohninger.de

 

 

Der Weinberg der Queen im Rheingau

Apropos Frauen und Wein: Geht man zu Weinverkostungen, Tastings sind Frauen immer noch in der Minderheit. Auch bei den Winzern, denn auch in dieser Branche muss eine Frau schon sehr stabil auf ihren zwei Beinen stehen und sich mächtig durchzusetzen. Das denke ich mir zumindest und schön, dass es trotzdem tolle Winzerinnen gibt, die uns mit tollen Weinen versorgen.

Im Rheingau fallen mir gleich zwei Winzerinnen ein: Theresa Breuer und auch das Bio-Weingut Hamm. Ah, Aurelia Hamm, genau, denn ohne eine Weinprinzessin und die Weinkönigin geht ja gar nichts in diesem Business. Frauen wirken also anders in diesem Business, eben auf ihre Art, schmunzel.

Weinprinzessin Rheingau

Beim Wine Tasting im Rahmen dess Rheingau-Gourmet-Festivals, das im Kloster Eberbach im Rheingau statt fand, waren sie alle da. Angefangen beim Weingut Allendorf über das Domdechant Wernersches Weingut, Weingut Flick und das Weingut Künstler aus Hochheim bis hin zur Sektmanufaktur Schloss Vaux und viele mehr!

Klar, auch die Rheingauer Weinprinzessin Alexandra Unger aus Oestrich-Winkel war da und es hat richtig Spaß gemacht, sich mit ihr über Wein und das drumherum zu unterhalten, denn in ihrer Position muss man schon richtig Ahnung vom Wein-Business haben. Im Gespräch erfuhr ich dann, dass die wahre Königin ebenfalls „ihre Aktien im Rheingau hat“. Mei, Frauen sind eben nicht zu unterschätzen!

Riesling rules the world und sogar im britischen Königshaus schätzt man einen guten Tropfen aus dem Rheingau. Demnächst werde ich mir den besagten Weinberg genauer ansehen

A hock a day keeps the doc away

Denn ich lernte an diesem Sonntag Vormittag beim Weintrinken, dass die Queen von England auch ein Faible für Riesling hat. Seit Jahrhunderten schon gibt es in Hochheim am Main einen Weinberg des britischen Königshaus, den Victoria Berg, und dieser wird vom Weingut Flick bewirtschaftet. Die Flaschen werden via britische Botschaft dann ins Königshaus geliefert und ja, sie mag den Tropfen.

Wie gesagt, a „Hock a day…“ (und schlürfe in Gedanken an meinem Riesling). Das Königin-Victoria-Denkmal in Hochheim erzählt die ganze Geschichte und ich staune. Was ’ne Story!

CHARTA Weine der Rheingauer Winzer

Fast bei jedem Winzer wurde mir der gute CHARTA Wein angeboten. Das ist eine andere Geschichte, die ich erzählen möchte, denn kaum möchte man glauben, dass der Riesling in den achtziger Jahren noch als „süße Plörre“ verrufen war und international keiner etwas davon wissen wollte.

Aus Liebe zum Riesling verabredeten einige Winzer, einen CHARTA Riesling zu produzieren, der aus den besten Lagen kommt. Ein sehr balancierter, trockener Weißwein, der sich hervorragend zum Essen kombinieren lässt. Damit wollte man der Welt zeigen, dass der Rheingau Spitzenweine für Gourmets bereit hält – tja, und heute trifft man sich beim Rheingau Gourmet-Festival. Wenn das keine Erfolgsgeschichte ist!

Rheingau trifft Portugal

Ansonsten war es wie jedes Jahr, eine groß angelegte Wein-Präsentation der hiesigen Winzer und mit vielen interessierten Gästen. Man tauschte sich aus, lernte Neues kennen und erfuhr das eine oder andere Detail.

Als Gastland war dieses Jahr Portugal eingeladen und das war auch sehr interessant, denn außer Vinho Verde kannte ich nichts aus diesem Land. Es gibt in Wiesbaden übrigens einen schönen kleinen Weinladen, der sich auf die portugisieschen Weine spezialisiert hat: Weinveritas Concept Store am Luxemburgplatz.  Dort werde ich demnächst intensiv in die Thematik eintauchen.

So ein Weinverkostung ist tatsächlich anstrengend. Meine Geschmacksnerven waren irgendwann überreizt und wollten auch hinsichtlich des Alkohols dann nicht mehr, denn auch wenn überall Spuknäpfe standen… einen Schluck hier und da, nimmt man ja schon und schwubbs, hat man seine 0,5 Promille beisammen. Gut, dass ich einen Fahrer dabei hatte! Zum Glück auch als Snack zwei Bretzeln, denn der angebotene Mittagstisch (Linsensuppe…) lockte man mich ganz und gar nicht.

Vielen Dank an die spannenden Informationen, die mir Frau Datt vom VdP noch mitgab, bevor ich wieder nach Hause fuhr. Es war ein rundum sympathisches Get-Together vieler Wein-Interessierter und ich freue mich schon jetzt auf das kommende Jahr.

The Taste_Lisa Kochbuch

Buchverlosung zum Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentags geht’s hier um die Frauen. Zunächst einmal um Frauen in der Küche und deshalb verlose ich heute ein Kochbuch (Verlosung beendet).

Lisa – die Gewinnerin bei „The Taste“

Bei der Fernseh-Show „The Taste“ machte 2017 die sympathische Lisa das Rennen. Schau hier (Link). Lisa ist die Gewinnerin von „The Taste“ 2017! Sie konnte sich gegen die 19 anderen Köche und Hobbyköche aus den Teams von Cornelia Poletto, Frank Rosin, Roland Trettl und Alexander Herrmann durchsetzen.

Zur Feier des heutigen Tages, des internationalen Frauentag, verlose ich das Kochbuch zu The Taste, das mir freundlicherweise vom TreTorri Verlag in Wiesbaden zur Verfügung gestellt wurde.

P.S.: Am Sonntag, 11. März hat die Losfee die Gewinnerin gezogen: Manuela ist die Glückliche!

Frauen und Technik

Apropos Frauen. Im letzten Herbst hatte ich in einer Sonderbeilage PLAN W der SZ darüber gelesen, das in der Forschung, insbesondere in der Biomechanik, in den letzten Jahren meist nur am Männerkörper geforscht wurde. Lag nahe, denn meistens arbeiteten nur Männer dort und die interessierten sich eben mehr für ihren eigenen Körper. Zum heutigen Weltfrauen-Thema muss ich das also mal thematisieren.

Sport BH

Der BH in der Forschung

Dem Thema „Brüste“ wollte man sich aus Forschungszwecken wohl irgendwie nicht wirklich nähern und es brauchte erst Frauen in der Forschung, bis richtig gute BHs und vor allem Sport-BHs entwickelt wurden.

Die Biochemikerin Michelle Norris an der Universität in Portsmouth in England forscht mit ihren Kolleginnen im Labor für Brustgesundheit nun darüber, welche Materialien der Brust beim Sport noch besseren Halt geben und welche Besonderheiten man beim schwingenden Bewegungsmuster dieses Körperteils beachten muss. Diese Forschungsergebnisse werden in die Produkte u.a. von Triumpf und Adidas einfließen und ich freue mich schon sehr darauf.

Das sind Themen, über die sich ein Mann noch nie Gedanken gemacht hat umso mehr bin ich erleichtert, dass es im 21. Jahrhundert endlich soweit ist, dass in Zeitschriften darüber geschrieben wird und die Forschung auch Frauenkörper in den Fokus nimmt. Nicht nur beim Sport, sondern auch beim Sprint zum Bus oder Zug wird uns Frauen das Thema „Bounce“ manchmal präsent und genau für diese Situation könnte es in der Zukunft eine Lösung geben. Nämlich, dass in der Wäsche Sensoren eingebaut sind, die den BH automatisch bei Belastungen straffen oder lockern. Mann, ein BH mit Köpfchen! Dazu mussten also erst einmal Frauen in die Forschung. Ich sag ja: Frauen und Technik!

So, aber jetzt mal zurück an den Herd –  ähm, die Tastatur.

Verrate mir Dein Lieblingsgericht und hüpf in den Lostopf für das Kochbuch THE TASTE. Die besten Rezepte aus Deutschlands größter Kochshow. Die besten Siegerrezepte der fünften Staffel in einem Buch.

Happy International Women’s Day to all of you!

 

Schal aus Kaschmir und Seide aus Nepal

Martina’s Schals sind fair

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe auf www.farbenfreundin.de begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog. Weil ich niemals ohne Schal aus dem Haus gehe, trifft es sich gut, dass ich Martina von Maheela kennenlernte, die wunderbar zarte Schals aus Nepal vertreibt, die fair produziert sind. Von Frauen für Frauen. Apropos, ist nicht bald wieder der Internationale Tag der Frauen?

Martina von Maheela

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

2016 habe ich das Unternehmen Maheela Germany gegründet. Maheela bedeutet auf Nepali, der Sprache Nepals, ganz einfach „Frau“. Denn handgewebt werden die schlichten, aber edlen Tücher und Schals in einer Frauen-Kooperative in Kathmandu. Mein Ziel sind faire, existenzsichernde Löhne ohne Kinderarbeit unter Einhaltung von Mutterschutz und ohne Preisdrückerei.

Die Schals werden aus Seide, Wolle und Kaschmir gefertigt. Die Designs werden mit den Frauen in Nepal entwickelt, teilweise werden diese noch an den europäischen Markt angepasst. Für mich ist es wichtig eine sinnbringende Tätigkeit auszuüben und das ist mit der Unternehmensgründung gegeben. Denn Maheela steht für:

Mut zur Selbstbestimmtheit

Arbeitsplätze für Frauen in Nepal

Handgefertigte Produkte

Erlesene Materialien in 100 % Naturfaser

Existenzaufbau für Frauen

Leidenschaft für soziale Projekte

Außergewöhnliche Qualität in traditioneller Handwerkstechnik

Feine Schals – made with love

Ich bin dankbar, dass ich Frauen in Nepal durch den Verkauf ihrer Produkte einen Existenzaufbau ermöglichen kann, sie motivieren und in Deutschland zeigen kann, was sie in höchster Qualität in Handarbeit fertigen können. Gemeinsam sind wir erfolgreich.

 

Wie kommt man dazu und seit wann?

Vor 17 Jahren ging ich für den Deutschen Entwicklungsdienst nach Nepal und landete über Umwege in Kathmandu bei einer Frauenrechtsorganisation die ein Frauen- und Kinderhaus unterhält. Die Organisation gibt misshandelten und vergewaltigten Frauen und Kindern Unterkunft und eine Lebensperspektive, in der Gewalt nicht mehr vorkommt: Sie lernen dort lesen und schreiben, erhalten Rechtsberatung, wenn sie sich von einem gewalttätigen Mann trennen wollen, die Kinder können die Schule besuchen, aber auch durch Tanz ihre schrecklichen Erlebnisse erarbeiten und langsam vergessen.

Ich wurde mit den Herausforderungen, denen sich eine Nepalesische Frau zu stellen hat konfrontiert. Ich weiß um ihre Sorgen, Nöte und Ängste. Das hat mich dazu bewogen, Maheela Germany zu gründen und mich dafür einzusetzen, dass es zu besseren Lebensbedingungen kommen kann. Meine Vision lautet: 80 Frauen kontinuierlich beschäftigen und entlohnen zu können, durch den Verkauf der Schals.

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Meine Lieblingsfarbe ist Pink/Orange. Diese Farbe bedeutet für mich Lebensfreude, Strahlkraft. Ich mag es gerne bunt…, so wie mein Leben bisher bunt und vielfältig verlief.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Einfach mal die Seele baumeln lassen und einen Waldspaziergang machen. Die Natur wahrnehmen und auf die Geräusche achten. Das schafft Freiraum für Neues und viele kreative Ideen.

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblingsgericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Ein Lieblingsgericht für Tage, die es zu feiern gilt? Da lasse ich mich gerne auf Neues ein. Ich versuche, dann ein Gericht auszuprobieren, das ich noch nicht kenne. Offen sein für Neues, das inspiriert mich.

Bunte Seidenschals Maheela

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Wer nun auch einen dieser wunderbaren, hautschmeichelnden Schals aussuchen möchte, schaut einfach hier in den Online-Shop von Maheela. Das Interview mit Martina von Maheela habe ich während meines Besuchs der INNATEX 42 geführt. Das ist eine tolle Modemesse für fair produzierte und ökologisch hergestellte Mode und Accessoires. See you!

Made with Love.

Maheela Germany
Altkönigstr. 150
61440 Oberursel
E-Mail: info@maheela.de

Mathilde Chaputier Selection 2016

Rotweinliebe auf Französisch

Gute Weine werden oft handverlesen. Sorgfältig wird jede Traube per Hand von der Rebe geschnitten und landet dann im Bottich. Bis dann ein guter Rotwein aus den dunklen, süßen Trauben entsteht, ist noch viel Handarbeit nötig. Wahrscheinlich auch bei meinem Lieblingswein, den ich Dir heute vorstellen möchte: Ein Roter aus Languedoc.

Als junge Frau, gerade mal volljährig, half ich bei der Weinernte in der Bourgogne und tauchte damals fasziniert in die französische Welt des Genuss ein. Es war eine Woche sehr harter Arbeit, doch in der Erinnerung blieb die wunderbare Küche und die Lebenskunst der Franzosen. Wenn wir damals zur Mittagspause aus dem Weinberg kamen, oft mit viel Schlamm an den Füßen, vielleicht regennassen Klamotten und dazu Rückenschmerzen, dann standen die Küchenhilfen im Hof parat und überreichten uns den Apperitiv. Ein Glas Champagner oder, wer möchte, einen Kir Royal. Die Franzosen! In der etwa zwei Stunden dauernden Mittagspause wurde so manch gute Flasche entkorkt und die Kenner fachsimpelten, ob der Wein aus zum Beispiel 1983 nun nach Marienkäfern schmeckt, weil man damals eine Plage hatte oder was auch immer. Wein-machen ist schon eine Kunst!

Inzwischen lebe ich im Rheingau und liebe die schönen Weinberge und klar, der Riesling im Keller geht bei mir nie aus. Doch muss es immer Riesling sein? Es gibt auch noch andere gute Weinanbaugebiete und gerade bei den Rotweinen sind mir die Weine aus Südeuropa oft lieber. Obwohl es durchaus sehr gute deutsche Rotweine gibt, die den Vergleich mit einem Burgunder aufnehmen können.

Weine aus der Region Côtes du Rhône

Als ich dann kürzlich bei einer Verkostung Weine aus der Region Côtes du Rhône probierte, spürte ich sie wieder, die Lust auf Frankreich, auf das elegante Savoir Vivre und die wärmende mediterrane Sonne, hach. J’aime la France!

Die Trauben in Südfrankreich tanken Sonne satt. Über Wochen hat es tagsüber 40 Grad und die Steine in den Weinbergen geben diese gespeicherte Wärme noch lange an die Erde ab und die Reben profitieren davon. Das scheint man zu spüren, denn es ist viel Wärme in den Weinen. Da seit jeher dort Wein angebaut wird und die Weinanbauregion einfach weltweit bekannt ist und man gut im Geschäft ist, sind diese feinen Weine oft gar nicht so teuer. Tatsächlich kenne ich einige um die 10 Euro, die wirklich fein sind.

Rotwein aus Südfrankreich

Ein für mich perfekter Rotwein ist trocken und gleichzeitig weich. Eine sanfte Wärme soll mich einfangen, dazu sollte der Wein nicht zu kräftig sein, denn das haut mich schnell um. Barrique und schwere Rotweine sind demnach nichts für mich.

Tatsächlich habe ich jetzt einen solchen Wein entdeckt und der begleitete mich diesen Winter. Denn ja, im Winter liebe ich es, am Abend auch mal statt Tee einen wärmenden Rotwein zu trinken. Erst wenn die Außentemperaturen wieder um die 18 Grad sind, darf es auch mal wieder ein trockener Riesling sein.

Languedoc – da geht die Sonne auf

Languedoc – so heißt das Anbaugebiet in Frankreich, wo mein Lieblingswein wächst und gedeiht. Das Gebiet Languedoc-Roussillon bzw. Languedoc liegt ganz im Süden von Frankreich, zwischen der Provence und den Pyrenäen und der spanischen Grenze. Die Region ist ein bedeutendes Weinbaugebiet. Die ist Regionshauptstadt Montpellier – auch in der Ecke war ich als Twen immer mal gerne. Dort, wo man schon das Mittelmeer spürt und die Hitze der Sonne im Sommer fast unerträglich wird, so dass man den Schatten sucht, bis es dann wieder gen Abend lauschig wird und man noch ewig unter einem Sternenhimmel sitzen kann.

Dieser Rotwein ist aus dem Jahr 2016. Das war für Südfrankreich ein fulminantes Erntejahr. Das merkt man dem Wein an. Übrigens, das Weingut bewirtschaftet einen Großteil der Flächen nachhaltig und wurde 1999 mit einem Bio-Zertifikat von Demeter zertifiziert. Nicht für meinen Lieblingswein, aber das kann ja noch kommen. Mathilde Chapoutier. Sélection – so heißt mein Favorit in diesem Jahr. Dieser Rotwein hat ein schön beeriges Fruchtbuquet und trotzdem wenig Restsüße. Ein Roter, der fast hell und lichtdurchlässig ist und dabei trotzdem so trocken. Dabei eine feine Leichtigkeit, die einen einhüllt, wie eine Sommernacht im Juli.

Der Weinexperte Parker drückt das so aus: „… the 2016 Languedoc is loaded with notions of black and blue fruits, peppery herbs, violets and licorice…“ Ebent, sag ich doch.

Mathilde Chaputier 2016

Dieser Rotwein passt zu Fleisch

Dieser französische Rotwein aus der Region Languedoc passt wunderbar zu Fleischgerichten, ebenso zu mediterranen Gemüse-Eintöpfen, Gratins oder Pasta. Genauso kann man ihn mit Freunden zum Käse genießen. Unkompliziert und französisch – Das ist mein Geschmack!

Mathilde Chapoutier. Sélection
Languedoc
2016
14% alc.

Der Wein enthält Sulfite, doch da ich sehr empfindlich darauf reagiere, kann ich sagen, dass sehr wenig hinzugefügt wurde. Momentan gibt’s bei Vicampo den Karton mit 6 Flaschen für 45 Euro. Ein Schnapper… nicht, dass ich Euch nicht informiert hätte. Vicampo ist ein gut sortierter, sympathiscer Wein-Onlineshop mit Sitz in Mainz – sozusagen meine Nachbarn.

A votre santé!

Es würde mich freuen, wenn ich Dir Appetit auf diesen Tropfen machen konnte, denn ich freue mich einfach an guten Weinen und besonders, wenn ich eine Empfehlung aussprechen kann. Demnächst habe ich eine Empfehlung für Rheinhessen und Italien und hier ein Tipp für einen Wein aus der Pfalz.

Kammermeier-Restaurant-Ente-Wiesbaden

Meine Fragen an Michael Kammermeier

Im Interview: Michael Kammermeier, Küchenchef im Restaurant ENTE im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden.

Herr Kammermeier. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, ich starte gleich mit meinen Fragen:

In den Anfangsjahren wechselten Sie häufig, jetzt sind Sie seit über 10 Jahren im Restaurant Ente? Was hält sie hier? Finden Sie Wiesbaden so schön?

Als Koch sind die ersten Jahre Lehrjahre und da wächst man und sollte viele verschiedene Stationen ausprobieren und sein Wissen ausbauen. Jetzt bin ich in Wiesbaden und in der Ente habe ich eine tolle Spielwiese, ein tolles Team, ein tolles Restaurant. Ja, ich habe mich hier in gewisser Weise gefunden.

Meine Familie lebt auch hier, früher, da musste meine Frau immer für mich umziehen. Jetzt sind wir hier und es gefällt uns. Meine Frau arbeitet hier, mein Sohn geht in die Schule und wir haben einen Freundeskreis aufgebaut und fühlen uns sehr wohl in der Region.

Naja, ich möchte auch gar nicht mehr wechseln, ich habe mir jetzt hier einen Namen gemacht und ja, uns geht’s gut in Wiesbaden!

… vielleicht verändere ich mich ja mit 50 nochmal ;)  Nein, das ist ein Scherz, ich meine nur, wenn ich von Ihnen höre, dass Sie jetzt noch einmal etwas Neues wagen, dann macht man das vielleicht mit 50 so? Naja, bis dahin habe ich ja noch eine Weile, erst einmal feiere ich meinen Vierzigsten (lacht).

Schön, wenn wir Sie hier in Wiesbaden halten können! Sagen Sie, haben Sie damals bei der Bundeswehr eigentlich auch gekocht?

Ja, dort bin ich auch auf den Weg gekommen. Ich bekochte das Vorstands-Casino, also schon auf einem recht hohen Niveau und ein Kollege hat mich von dort direkt an Heinz Winkler empfohlen. Dort habe ich dann nahtlos angefangen, 3-Sterne zu kochen.

Wo führen Sie denn Ihre Frau in Wiesbaden zum Essen aus oder kochen Sie auch zuhause?

Abends muss ich ja arbeiten, deshalb gehen wir kaum auswärts zum Essen aus. Zuhause koche ich dann zur Entspannung. Privat koche ich einfach auch gerne selbst oder im Sommer grillen wir im Garten. Wir sind dann gerne zuhause und laden Freunde ein.

Ja, wir gehen sehr selten weg. Vielleicht liegt das auch daran, dass es mit Kind einfach schwierig ist. Wobei mein Sohn inzwischen in einem Alter ist, wo er auch mal still sitzt. Trotzdem, ich hab’s einfach auch gerne privat.

Eingang und Orangerie des Grandhotel Nassauer Hof Wiesbaden

Bistro Ente Wiesbaden

Restaurant ENTE im Hotel Nassauer Hof

Für mich war die ENTE lange eher elitär, bis ich dann über das Enten-Bistro den Zugang gefunden habe. Auch im Freundeskreis erfahre ich immer wieder, dass das Restaurant eher bei Älteren eine Option ist. Gar nicht mal wegen der Preise, denn andere Restaurants haben auch ihren Preis. Deshalb die Frage, wie erreichen Sie junges Publikum?

Das „Twenü“ (JRE-Restaurants), also ein Sterneküche-Menü für Twens zum Sonderpreis, kommt sehr gut an. Damit erreichen wir junge Paare und das wird sehr gut angenommen und deshalb haben wir unter der Woche öfters junge Paare zu Gast. Aber klar, man kann schon sagen, dass wir weniger die jungen Gäste erreichen und um die 40, das ist für den Nassauer Hof schon jung.

Im Bistro ist das anders, das hat ein anderes Publikum. Mittags sind es zumeist Stammkunden, die dort den Mittagstisch genießen. Doch abends ist es gemischt und auch Laufkundschaft kommt vorbei und dann geht es dort auch lebhaft zu.

Bei uns im Restaurant ENTE haben wir nur 20 Plätze und der Fokus liegt sehr auf dem Gourmet-Essen, das ist einfach auch ein anderer Rahmen.

Die Verbraucher haben heutzutage ein starkes Gesundheits-Bewusstsein, es wird auf gesundes Essen geachtet, man isst weniger oder gar kein Fleisch. Alkohol wird auch immer weniger getrunken. Merken Sie das auch bei Ihren Gästen?

Oh ja, es wird tatsächlich weniger Alkohol getrunken und immer wieder fragen die Gäste nach halben Flaschen Wein. Da sind wir flexibel und unsere Sommelière ist vorbereitet, klar.

Und vegetarisches Essen?

Ja, wir haben auch immer vegetarische Bestandteile im Menü und wenn dann der Wunsch nach einem komplett vegetarischen Menü kommt, können wir da Möglichkeiten anbieten. Mit zwei, drei vegetarischen Gerichten auf der Karte sind wir da auf alle Fälle gut vorbereitet, wenn ein Vegetarier zu Gast ist und das anmeldet, dann können wir ein schönes vegetarisches Menü zusammenstellen. Doch man muss schon sagen, es kommt bei uns im Restaurant noch relativ selten vor. Wobei, Fleisch wird tatsächlich etwas weniger und es wird sehr viel Fisch gegessen.

Für das Restaurant ENTE ist die vegetarische Küche jetzt kein Aushängeschild und nicht unser Steckenpferd. Das ist bei meinem JRE-Kollegen Nils Henkel im Restaurant Schwarzenstein schon anders.

Gibt es für Sie ein Lieblingsgericht oder ein Essen, das eine Situation für Sie besonders macht, ein „happyfood“? Ist’s vielleicht Champagner?

Als Küchenchef eines Sterne-Restaurants habe ich tagtäglich die besten Produkte um mich herum und könnte jederzeit davon probieren. Ich habe dann privat eher den Wunsch nach Abwechslung, also dass ich dann genau das koche, was wir nicht im Restaurant haben.

Also koche ich sonntags, wenn ich frei habe, eher das, was ich unter der Woche nicht vor Augen hatte. Somit wechselt also mein Lieblingsgericht von Woche zu Woche, je nach Karte im Restaurant. Ich brauche einen Kontrast zum Alltag. Dann kommt schon mal ein gutes Stück Rind in die Pfanne, genau, so ein richtig fettes Steak. Naja, was ich sonst auch sehr mag ist Schnitzel und Rinderroulade. Rustikales halt.

Ente esse ich privat eher nicht. Wobei – auch nach vielen Jahren – finde ich Ente immer noch sehr lecker und nach dem Tranchieren im Restaurant probiere ich immer gerne ein Stückchen. Sie schmeckt einfach immer sehr gut.

Ein Glas Champagner zu besonderen Gelegenheiten mag ich auch. Das ist schon etwas Besonderes.

Gibt’s denn kein „guilty pleasure“, ein heimliches Vergnügen, vielleicht ist es Fast-Food?

Fast Food, das ist ja im Grunde einfach Nahrungsaufnahme, da geht es meiner Meinung nach nicht um Genuss. Wenn wir mit dem Sohn auf Reisen sind, auf der Autobahn, vielleicht zum Opa runter nach Süddeutschland fahren, klar, da macht man dann schon mal Halt beim Schnellrestaurant. Trotzdem passiert das eher selten.

Also so ein ausdrückliches „Lieblingsessen“ gibt es nicht. Es wechselt bei mir ständig.

Es gibt Zeiten, da esse ich täglich Honigbrot und steh total drauf. Doch dann muss wieder etwas Neues kommen. Also ich brauche eher den Wechsel, mein Körper holt sich dann immer wieder etwas Neues, was er noch so braucht. Naja, vielleicht liegt es auch daran, dass ich vom Sternzeichen her Zwilling bin (lacht).

Wobei, Bier trinke ich gerne. Bayerisches Bier. Das bekommt man in Wiesbaden auch nicht überall. Das Tegernseer, das gibt es auch manchmal während des Wilhelmstraßenfest. Das Tegernseer Bier trinke ich gerne, das ist ein Stück Heimat für mich.

Ansonsten, klar, wenn ich mal ein Stück Schokolade möchte, hole ich mir das schnell. Wir haben ja auch alles da und ich könnte mir das jederzeit etwas holen, wenn ich darauf Lust hätte, doch es lockt mich gar nicht so.

Apropos Food-Blogger und Restaurantkritiken. Früher kam ein Wolfram Siebeck und hat mit viel Sachverstand das Essen getestet und bewertet. Heutzutage kann jedermann im Internet seine Kritik schreiben und Punkte vergeben.

Als Blogger fotografiere ich das Essen im Restaurant. Stört Sie das, wenn auf Instagram dann Fotos von Ihren Gerichten veröffentlicht werden?

Dass die Gäste das Essen fotografieren, ist inzwischen auch bei uns gang und gäbe. Das ist ja schön, wenn die Gäste das so zelebrieren und wertschätzen. Doch andererseits soll man sich bei einem schönen Essen auch ein bisschen fallen lassen und genießen und sich dem Essen hingeben. Die Gäste zahlen schon auch viel Geld dafür und sollten es einfach genießen.

Blogger, naja, da muss man schauen, dass sich nicht plötzlich jeder als Blogger bezeichnet und einen Bericht machen möchte, wo er mit seiner Seite gar keine Klicks und Leser hat. Wir haben da unsere PR-Kontakte und sind andererseits offen für Neues und neue spannende Kontakte. Klar, das ist jetzt Trend heutzutage und Social Media gehört einfach inzwischen dazu.

Viele der neuen Restaurant-Kritiker kennen sich jedoch nicht wirklich aus und da muss man schon schauen, dass man seine Position behält. Wir sind da bisher gut klar gekommen und haben damit eigentlich kein Problem. Und die wirklichen Restaurant-Kritiker für die Gastro-Führer kommen incognito, die kennen wir gar nicht.

Grundsätzlich, finde ich, ist es wichtig Respekt voreinander zu haben. Ganz speziell Respekt für den Beruf, Respekt vor der Leistung des Küchenteams. Manche haben halt einfach keine Ahnung.

Denn man darf nicht vergessen: Gastronomie ist schwierig. Es ist etwas anderes, für zwei Personen zuhause oder für vierzig Personen ein mehrteiliges Menü perfekt auf den Teller zu bringen. Das ist vielleicht vergleichbar mit Handyfotos. Klar knippst man auch mal ein schönes Handy-Fotos, aber ein professioneller Fotograf wird man dadurch trotzdem nicht.

Thema Nachhaltigkeit… Sie legen Wert auf sehr gute Produkte und ich habe gelesen, dass sie schon mal Ihre Zulieferer besuchen. Wie stark ist Nachhaltigkeit und Regionalität hier Thema?

Wir sind hier in einem Luxushotel und die Gäste erwarten beim Restaurant ENTE einfach auch Luxusprodukte. Die Ente ist eine Marke, wir sind hier in Wiesbaden und das hat sich über die Jahre so aufgebaut und daraus ergibt sich eine ganz klare Erwartungshaltung unserer Gäste.

Anders als beim Restaurant eines Freundes, der nur noch Produkte in seinem Restaurant verarbeitet, die aus einem Umkreis von etwa 100 km kommen. Das wird in einem Luxushotel wie hier nicht funktionieren. Ein Gast im Gourmet-Restaurant ENTE möchte zum Beispiel einen Steinbutt auf der Karte haben. Wir probieren immer auch mal etwas Neues aus, bieten etwas Anderes an, einfach um dem Gast Alternativen zu zeigen. Doch wenn man eine Forelle aus der Region oder einen Steinbutt zur Wahl gibt, wird unser Gast eben doch den Steinbutt bevorzugen und das möchten wir ihm natürlich auch bieten.

Wir sind offen für alles, doch wir möchten unseren Gast nicht erziehen oder ihm gar Vorschriften machen. Auch wenn der Gast gerne Rinderfilet möchte, haben wir das immer da und bereiten es gerne zu, auch wenn es nicht auf der Karte steht. Das Restaurant ENTE steht für Luxusprodukte und dem möchten wir auch entsprechen.

Bei Gemüse und anderen Zutaten kaufen wir natürlich lokal und auch bio. Da schauen wir auf Regionalität und sind sehr zufrieden. Per se macht man sich natürlich in der gehobenen Gastronomie Gedanken über die Herstellung und die Qualität. Doch das geht nicht bei allen Produkten.

Über Jahre erhielten wir die Enten von einem deutschen Geflügel-Hersteller. Leider hat der Betrieb vor einiger Zeit geschlossen, denn die EU hatte ihm neue Auflagen gemacht und das lohnte sich dann nicht mehr für ihn. Also mussten wir auf die Suche gehen und haben wirklich viele Lieferanten angeschrieben, besucht und letztlich sind wir dann in Frankreich fündig geworden.

Bei ihm haben die Tiere Auslauf, werden mit gutem Futter gefüttert und die Tiere wachsen anständig auf. Okay, das ist jetzt kein regionaler Lieferant, aber es ist der beste Produzent weit und breit und wir können sicher sein, dass die Qualität stimmt. Bei einer Menge von pro Jahr etwa 2000 Enten müssen wir auf einen zuverlässigen Produzenten zurückgreifen, der die Qualität garantiert und ja, in Frankreich, da können sie einfach gut mit Lebensmitteln umgehen. Für ein Restaurant unserer Größe ist eben gleichbleibende Qualität ein ganz wichtiger Aspekt. Ähnliches Beispiel Rehfleisch. Dies über einen regionalen Jäger zu beziehen, war nicht einfach, denn eine gleichbleibende Qualität ist in der Luxus-Gastronomie sehr wichtig.

Was ist Ihr Ausgleich zum Beruf?

Die Familie ist auf jeden Fall mein Ausgleich. Und ja, Sport. Ich gehe Laufen und Golf habe ich jetzt auch schon mal ausprobiert. Aber was heißt schon Ausgleich. Ich gehe sehr gerne zur Arbeit, was ja viele nicht von sich behaupten können. Mein Team ist toll und auch die Zusammenarbeit mit der Hotel-Direktion ist einfach super. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin wirklich glücklich hier. Klar, es ist ein stressiger Job, aber es macht mir Spaß.

Das Netzwerk der Jeunes Restaurateurs ist ein prima Netzwerk und die Treffen machen viel Spaß und dabei kriege ich auch den Kopf frei. Es ist einfach wichtig, auch mal rauszukommen und sich mit anderen auszutauschen.

Wäre denn das Showgeschäft etwas für Sie? Andere Sterneköche sieht man jetzt öfters auch im Fernsehen.

Ich muss jetzt nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen. Das liegt mir nicht so und ich hab’s einfach lieber etwas ruhiger. Vor einigen Jahren habe ich auch mal ein Casting mitgemacht, aber das ist eher nichts für mich. Naja, und zugegeben, die TV-Shows laufen immer dann wenn ich arbeiten muss. Das geht eher an mir vorbei, denn wann soll ich das auch anschauen?

Klar, ich krieg schon mit, dass das Niveau dort sehr angezogen hat. Früher wurde ja nur mit Tomate und Paprika gekocht, inzwischen sind einige Sterneköche mit von der Partie: Tim Raue, um nur einen Namen zu nennen. Der schafft das ja, dass seine Restaurants trotzdem weiter gut laufen, obwohl er persönlich nicht präsent ist. Das ist eine neue Generation der Küchenchefs und das ist schon toll, was die bewegt haben. Früher, zum Beispiel bei Lafer, wurde schon noch erwartet, dass er auch im Restaurant für die Gäste zur Verfügung steht und auch mal im Gastraum vorbei schaute.

Also Respekt, da hat sich schon etwas verändert und die neue Generation der Küchenchefs hat es auch in Deutschland geschafft, wie in anderen Ländern auch, sich einen Namen machen zu können, ein Restaurant aufzubauen, ja, sogar ein Restaurant-Imperium, und dazu noch im Fernsehen aufzutreten. Das Ganze mit einer jungen, lockeren Art. Super!

„Kitchen impossible“ ist schon gut gemacht, das schaut sich der Nicht-Koch gerne an und die bessere Gastronomie findet das auch spannend. Aber, es ist Entertainment. Es trägt nicht unbedingt dazu bei, dass die Leute zuhause mehr selberkochen oder besser essen. Die kommen nach Hause, schieben eine Fertigpizza in den Ofen und schauen sich dazu eine Kochshow an und knabbern noch ein paar Chips dazu. Meines Erachtens trägt das nicht dazu bei, dass die Leute sagen „Ich möchte jetzt wieder mehr selbst kochen.“

Im Fernsehen sind Köche dann auch ganz coole Jungs, doch in der Realität ist der Kochberuf auch mal hart, die Kochjacke eine Schutzkleidung und dazu muss man Arbeitsschuhe tragen. Die Arbeit in der Küche ist schon auch anstrengend.

Sie haben ein tolles Team und arbeiten auf Augenhöhe mit Ihren Kollegen.

Wir haben ein gutes Miteinander im Team. Wir verbringen so viel Zeit hier zusammen, eigentlich mehr Zeit am Tag, als ich mit meiner Familie verbringe, deshalb ist es wichtig, das wir gut zusammen arbeiten. Die Teamzusammenstellung wechselt natürlich immer mal, wir hatten auch mal mehr Frauen im Team. Doch die gehen dann vielleicht in Mutterschutz und so variiert es immer mal und momentan sind wir ein reines Männer-Team und da ist der Ton in der Küche auch mal etwas rauer. Doch wie gesagt, das ändert sich immer wieder und wir sind da offen. Unsere Sommelière Marcella freut sich auch schon darauf, dass sich bald wieder eine Frau bewirbt.

Das hört sich super an. Mir ist direkt aufgefallen, dass Sie Ihr Team auf der Menü-Karte mit Namen nennen. Eine schöne Geste.

Vielen Dank, Herr Kammermeier für das angenehme Gespräch!

Sehr gerne. Vielen Dank auch von mir.

Kontakt:

Restaurant ENTE
Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden
Kaiser-Friedrich-Platz 3-4, 65183 Wiesbaden
Telefon: +49 611 133 666
EMail:

Mehr zu Michael Kammermeier gibt’s in dem  Buch vom TreTorri Verlag: ENTE. Das Kochbuch.

 

 

 

 

Meine Backbox

Existenzgründer in Wiesbaden

Ist das jetzt ein Foodblog? Was ist das denn für eine Backbox auf dem Foto? Kann die Farbenfreundin plötzlich backen? Nee, das wird nichts mehr mit mir, aber andere können backen und gründen damit ein Unternehmen und solche mutige Gründer lernte ich beim letzten Gründer-Event im Heimathafen in Wiesbaden kennen.

Gründen in Hessen

Mit dem Gedanken, selbst auch ein Unternehmen zu gründen, spiele ich ja schon länger und deshalb interessieren mich Gründer und Machergeschichten. Berichte von Existenzgründern und Gründern, die schon länger erfolgreich sind, ebenso die gescheiterten Existenzgründungen sind spannende Lehrstücke. Ich bin sehr froh, dass es in Wiesbaden einige Start-up Iniatiaven gibt, bei denen man Informationen bekommt und sich austauschen kann. Übrigens wird Wiesbaden in diesem Jahr auch den hessischen Gründerpreis austragen.

Den Wiesbadenern ist der Heimathafen ein Begriff, oder? Ein Café und Coworking Space und dort treffen sich regelmäßig Gründer zum Frühstück und beruflichen Austausch und es gibt eben diese Veranstaltungsreihe am Abend, bei der bekannte Gründer berichten. Sie erzählen von ihrem Werdegang, von ihren Ängsten, Schwierigkeiten und Erfolgen und in offener Atmosphäre lernt man sich kennen und erfährt von den Hintergründen. Das finde ich klasse. Endlich findet ein ehrlicher Austausch statt und Interessierte können neugierig Fragen stellen.

Gründertreffen im Heimathafen in Wiesbaden

Beim letzten Mal konnten wir der spannenden Geschichte von flinc lauschen, einem Wiesbadener Startup, das inzwischen an den Autokonzern Daimler verkauft hat. Gratulation!

Oder die Geschichte rund um lieblingswindeln.de – die beiden Gründer hatte ich vor Jahren bei einer Veranstaltung im Kloster Eberbach zum Gründerpreis kennengelernt. Mit dem wurden sie nämlich damals ausgezeichnet. Inzwischen ist aus dem kleinen Windelabo-Onlineshop ein stattliches Unternehmen geworden, das bundesweit Kindergärten mit allem Notwendigen ausstattet. Alle Achtung!

Frauen gründet!

Jenny, die Gründerin von „Meine Backbox“  – siehe Bild oben – hat beim letzten Gründer-Event im Heimathafen ebenfalls ihr Unternehmen präsentiert und mir mit ihrer Geschichte so viel Mut gemacht.

Also jetzt mal ehrlich, eine Backbox… Gut, im Bereich Backen kenne ich mich nicht so aus, doch ich hätte schwören können, dass es so etwas schon von Oetker & Co gibt. Doch weit gefehlt und Hut ab vor Jennys Mut, dass sie den ersten Schritt getan und dann mit ihrer Idee auch noch direkt den Startup Booster Award gewonnen hat. So soll es sein. Großartig!

Meine Backbox

 

Auf Facebook folgen der Backbox inzwischen zig Tausende und das Wiesbadener Unternehmen hat alle Hände voll zu tun, die begehrten Boxen monatlich an die backbegeisterten Kunden zu verschicken. Nein, nicht an mich, denn ich bin kein Abonnent, weil, nein, ich kann nicht backen und bin auch garnicht so Kuchen-affin. Aber das macht nichts, denn es gibt so viele Fans.

Für mich ist die Idee und die Umsetzung so spannend. Das #Einfachmachen – denn das haben alle Gründer gemein, nämlich, dass sie sich nicht haben beirren lassen. Mit einer solchen Einstellung findet sich dann auch ein Weg und dann kann’s etwas werden. Selbst wenn nicht – man lebt nur einmal, oder?

In einem meiner nächsten Interviews werde ich Jenny von „Meine Backbox“ auf jeden Fall portraitieren. So viel darf ich verraten: Sie hatte früher schon einmal gegründet, in Frankfurt. Und was lernen wir daraus? Genau, Frauen gründen erfolgreich und gerne auch mehrmals!

Gründer in Wiesbaden

Unterstützung in Sachen Existenzgründung erhält man in Wiesbaden bei folgenden Institutionen:

IHK Wiesbaden
Exina
Berufswege für Frauen
Gründerflirt (hier gibt’s einen kurzen Einblick)
Agentur für Arbeit
Rhein-Main-Startup
Startup Booster

Am Dienstag 27. Februar 2018 findet das nächste Treffen im Heimathafen Wiesbaden unter dem Titel „Gründer berichten“ statt.

Restaurant Philipp Soldan Innenraum

Sterneküche in Frankenberg/Eder in Nordhessen im Hotel Sonne

Der nächste Valentinstag kommt bestimmt und das Restaurant Philipp Soldan im Hotel „Die Sonne“ in Frankenberg ist total empfehlenswert und wäre ein schönes Ziel für einen romantichen Ausflug. Aber lass mich Dir von meinem letzten Besuch berichten.

Das Essen dort ist ziemlich hammermäßig und warum nicht mal eine Gourmet-Reise in den Norden von Hessen planen? Zum Valentinstag oder auch wann anders…? Kann ich nur empfehlen und deshalb berichte ich ausführliche über mein Fine Dining dort.

Gleich vorweg, wir waren dort (nur) zum Mittagessen und so war dann der Küchenchef Erik Arnecke nicht persönlich da, sondern seine rechte Hand, Sascha Laskowski, ein sehr sympathischer, junger und engagierter Koch.

Das junge Team verwöhnte unsere Sinne und die wunderbare Sommelier Winnie Mok (nicht mit auf dem Foto), hat uns ebenfalls sehr überzeugt.

Doch von Anfang an…

Fine Dining im Restaurant Philipp Soldan

Das moderne und gleichzeitig sehr gemütliche, kleine Gourmet-Restaurant ist im Untergeschoss des Hotel SONNE gelegen, doch durch die Fensterfront und das moderne Interieur fühlt es sich gar nicht nach Kellergewölbe an, sondern sehr licht und offen.

Gut gefällt mir auch die einsehbare Küche und insgesamt wirkt das Restaurant sehr modern und fast schon großstädtisch. Das passt auch zu den feinen, leichten Speisen.

Unser Menü wählten wir mit entsprechender Weinbegleitung und das war auch gut so, denn die ausgewählten Weine waren eine perfekte Ergänzung zu jedem einzelnen Gericht und die Weinauswahl begeisterte mich wirklch sehr. Danke an Sommelier Frau Mok!

Menü „Easy Sunday“

Faröer Lachs / Fischhaut / Brunnenkresse

Nach diesem kleinen, feinen Amuse ging es auch schon direkt los mit der Vorspeise:

Leicht geräucherter Havelzander
konfierte Rote Beete / Kohlrabi / wilder Broccoli an Buttermilch-Kartoffel Volute

Dazu einen 2015 „Haus Klosterberg“ Pinot Blanc Trocken vom Weingut Markus Molitor, Mosel

Eine ganz feine Zusammenstellung und die Rauchnote passte toll zu der Schärfe der Kresse.

Als kleine Pause und, um die Geschmacksnerven für das Kommende vorzubereiten, serviert man uns:

Ein Tonic Sorbet mit Quitten Espuma.

Toll eisgekühlt. Himmlisch!

Danach konnte der Hauptgang kommen

und das war, hach, ein Traum:

 

Zweierlei vom Stubenküken
Mangold / Spinat / Schalottenpüree und Steinpilz mit Zwiebelring

Dazu schmeckte vorzüglich der italienische Rotwein, ein 2015 Bolgheri Rosso vom Weingut Michele Satta aus der Toskana, Italien (im Holzfass gereift, unfiltriert).

Der Nachttisch – ganz nach meinem Geschmack – nämlich leicht und fruchtig:

Ziegenkäse Creme Brulee
Mousse von der Himbeere / Sabayon / Marinierte Beeren / Pistazien

Als Dessertwein, ein Frankenwein von 2016 „Randersacker Pfülben“ Riesling Auslese vom Weingut am Stein.

Perfekt, so gut kann ein Dessertwein passen! Er machte die Nachspeise zum doppelten Genuss.

Schön, dass Hessen so viele Sterne-Restaurants hat und sogar in einer so abgelegenen Gegend Gourmetküche einen Platz hat und immer wieder gerne komme ich dafür vorbei.

 

Kurzum, ich hatte ein wunderbares Feinschmecker-Erlebnis. Die feinen Weine haben ganz vorzüglich gepasst und besonders freut es mich, wenn Frankenweine mit dabei sind (als gebürtige Fränkin…). Wir haben dann noch einen anderen Roten probiert, ein ganz besonderen vom Weingut Richard Österreicher und auch dieser Wein hier auf dem Foto vom Weingut Michele Satta aus Italien ergab ein perfektes Wine-Pairing zum Menü.

Vielen Dank an das Team vom Restaurant Philipp Soldan für diesen schönen Nachmittag!

Gourmetfestival 2018

Übrigens, am 1. September 2018 kann man die Kochkünste von gleich zwei Sterneköchen genießen, denn neben Erik Arnecke wird Nils Henkel in Frankenberg kochen.

Oooh!

Kontakt:
Relais & Châteaux Hotel
DIE SONNE FRANKENBERG
Gourmet-Restaurant Philipp Soldan
(mit Küchenchef Erik Arnecke)
Marktplatz 2-4 D-35066 Frankenberg / Eder
Telefon: +49 (0) 64 51 / 750-0
Email: info@sonne-frankenberg.de

 

 

Haus im Schnee

Sportlich durch den Winter

Wie läuft es bei Dir so in Sachen Wintersport? Zugegeben, meine Motivation für Bewegung hat in diesem Winter sehr nachgelassen. Meinen Schrittzähler ignoriere ich und immer wieder finde ich neue Ausreden, meine Gymnastik zu verschieben. Also, Winter und Sport – geht das überhaupt?

Gesunder Wintersport

Mein Hausärztin sagt immer: Gehen Sie an die frische Luft! Bewegung im Grünen ist so wichtig für die Erholung. Genau, frische Luft ist gesund, soweit nichts Neues, oder? Vor allem in den Bergen und in Waldregionen ist die Luft wegen der geringen Luftverschmutzung eine Wohltat.

Nature deficite Disorder – so heißt das, wenn man den Bezug zur Natur verliert. Dieses Phänomen geht mit dem weltweiten Trend der Urbanisierung einher. Kaum einer hat noch einen Garten vor der Türe und umso dringender braucht es Angebote für Bewegung im Grünen, denn der Stand der Forschung sagt schon heute: Feinstaub ist nicht gesund, also Leute, geht in den Wald! Frische Bergluft, Luft an Wasserfällen und in Wald und Flur sind weniger mit Schadstoffen verschmutzt und deshalb so wichtig für ein langes Leben.

Besondere im Winter ist es wichtig, auch mal während des Tages raus zu gehen. Denn selbst an einem trüben Wintertag ist die Lichtstärke stark gesundheitsfördernd. Man sagt, dass etwa 60 % der Bevölkerung einen zu geringen Vitamin D Spiegel hat, weil sie sich zu wenig in der freien Natur aufhalten. Also Leute, raus ins Grüne mit Euch!

Farbenfreundin in Tirol

Natur ist gesund

Wandern, Spazierengehen oder Laufen auf dem Stepper – es gibt so viele Möglichkeiten, auch im Winter in Bewegung zu bleiben. Doch was ist nun wirklich gesund? In der Silvester-Ausgabe der FAZ konnte man einen Bericht über das Waldbaden lesen. Genau, es gibt tatsächlich groß angelegte Forschungsprojekte, in denen die positive Wirkung von guter Luft, von Waldgrün und der Natur im allgemeinen erforscht wird. Dr. Arnulf Hartl erklärt in dem Interview mit der FAZ die positive Wirkung von körperlicher Anstrengung im Wald bzw. im Grünen.

Naja, nun bin ich kein Mensch von Statistik und Forschung, sondern weiß aus eigener Erfahrung, dass es sich einfach gut anfühlt, die Lungen mit frischer Luft, am besten Waldluft, zu füllen. Doch wenn es dem Weltfrieden dient, dann lasst es uns erforschen!

Das Forscher-Team rund um Dr. Arnulf Hartl traf ich nun in den Kitzbüheler Alpen, genauer, im Hotel Explorer in Sankt Johann in Tirol, und ich hatte die Möglichkeit, mehr über den Gesundheitstourismus in den Alpen zu erfahren. Wir hatten viel Spaß und durften die positive Wirkung von Wald, frischer Luft und aktiver Bewegung gleich selbst ausprobieren.

Doch – es ist nicht alles gesund, was als gesund verkauft wird und Wintersport ist nicht gleich Wintersport. Bei über 200.000 Sportunfällen im Jahr in den Alpen muss man sich das schonmal genauer ansehen.

Für uns untrainierte Flachländer ist Snowboarden oder Skifahren eine starke körperliche Belastung und wohl auch deshalb sind die Kliniken in den Wintersport-Regionen immer gut ausgelastet.

Es geht also darum, einen Wintersport zu betreiben, der uns in Bewegung hält, aber nicht überbeansprucht. Dieser Aspekt ist gerade für die sogenannten Best-Agers, also für die nicht mehr so ganz Jungen, sehr wichtig. Eine solche Wintersportart, die auch immer beliebter wird, ist das Ski-Wandern und dazu wurde nun eine Forschungsreihe gestartet.

Skiwandern ist gesund

Die Forschungen zum Gesundheitssport sind noch im Gange, doch man kann heute schon sagen, dass körperlich aktive Menschen ein geringeres Risiko aufweisen, chronische und schwerwiegende Erkrankungen (z.B. Bluthochruck, Depression, Diabetes, Herzkrankheiten, Schlaganfall etc.) zu entwickeln.

  • Ein Aufenthalt in Höhen zwischen 1.500 und 2.000 Metern wirkt sich nachhaltig positiv auf die Gesundheit aus.
  • Allergene (Pollen, Schimmelpilze etc.) werden in den alpinen Höhen deutlich weniger
  • Das Blutbild sowie der Fett- und Zuckerstoffwechsel verbessern sich
  • Der systolische Blutdruck wird signifikant reduziert
  • Die Höhe hat eine positive Wirkung auf die Schlafqualität, den Puls und das allgemeine Wohlbefinden. Energielosigkeit, Unkonzentriertheit sowie körperliche Beschwerden nehmen ab.

Berge machen glücklich und gesund

Mir persönlich reicht mein Bauchgefühl als Nachweis für die Gesundheitsförderung. Wenn man aber eine künstliche Hüfte oder ein operiertes Knie hat, möchte man vielleicht vorher wissen, ob das nun wirklich gesundheitsfördernd ist und nicht womöglich die Gelenke überbeansprucht.

Das Forscherteam rund um Dr. Arnulf Hartl untersucht nun an einer Gruppe von Probanten in Sankt Johann in Tirol die gesundheitsförderne Wirkung von Skiwandern, gerade nach Knie-Operationen etc. In einer Diskussionsrunde mit anderen Medienvertretern hatten wir in Sankt Johann in Tirol die Möglichkeit, die Arbeiten von Winhealth im Detail kennenzulernen. Winhealth ist ein von der EU gefördertes Projekt in den Tiroler Alpen, in Zusammenarbeit mit den Regionen Salzburg und Friaul-Julisch Venetien, das das Ziel hat, wissenschaftlich fundierte gesundheitstouristische Winterangebote mit den regionalen Ressourcen zu entwickeln.
Gut so. Irgendwann schickt mich dann vielleicht meine Krankenkasse auf Rezept in die Berge!

Übrigens, wusstest Du, dass eine Schneeflocke mit durchschnittlich 5 h/km zur Erde fällt?

 

Fotocredits:
. WINHEALTH
. Standortagentur Tirol
. Nikola Jandric
. Florian Kreis

Mehr dazu hier  und hier

Pillerseetal vom Jakobskreuz aus gesehen bei Schnee

Ein Ruhepol nur für Erwachsene

In der dritten Januarwoche findet in Kitzbühel jedes Jahr das Hahnenkammrennen statt, mit VIP-Gästen soweit das Auge reicht und unzähligen Magnum Champagner-Flaschen, die mit dem Schwert entkorkt werden. Kein Scherz, die Einheimischen erzählen krasse Geschichten davon! So etwas brauche ich im Urlaub ja ganz und gar nicht. Also fahre ich nach der österreichischen Grenze, nach Kufstein, ein kleines Stückchen weiter in die Berge, den Stanglwirt in Going lass ich hinter mir und dann wird es nämlich plötzlich ruhig und wunderschön und ich bin fast angekommen bei meinem schönen Ruhepol – einem Hotel, nur für Erwachsene.

Das Pillerseetal

Solch eine Ruhe! Ein See und schöne Landschaft für ausgedehnten Spaziergänge, ein Gondellift für eine Prise Höhenluft und meistens Schnee, weil: Schneesicherheit. Falls man mit Kindern unterwegs ist, gibt es auch hier einige Angebote, doch in diesem Urlaub will ich wirklich nur meine Ruhe und deshalb fiel die Hotelwahl auch recht eindeutig aus: Hotel Unterlechner. Ein Hotel für Erwachsene. Adults only!

Auf Mallorca hatte ich von Erwachsenenhotels schon öfters gelesen und eigentlich ist’s nur richtig, die Erholungssuchenden zu trennen: Die, die Ruhe suchen und die andere Gruppe, die mit Kindern mehr Aktivität suchen und womöglich mit einem Animateur kreischend durch die Pool-Landschaft toben möchten. Das kann man nicht zusammen in ein Hotel packen und deshalb bin ich für eine strikte Trennung, besonders im Wellnesshotel.

Hotel Unterlechner mit Tiroler Herzblut

Das Hotel Unterlechner in Tirol hat das verstanden. Das kleinste Hotel in Tirol mit 4 Sternen, mit schönen Zimmern und Suites, alle großzügig und gemütlich eingerichtet im regionalen Stil, ist nur für Erwachsene. Das hat mich überzeugt. Genau das, was ich im Erholungsurlaub suche ist nämlich Ruhe und Erholung. Nach vielen Wochen Stress und Hektik im Rhein-Main-Gebiet mit hoher Lärmbelastung und viel Beschallung, ist für mich Urlaub eine Zeit der Regeneration.

I mecht mei Rua

Von meinem Zimmer mit Balkon blicke ich über eine große weite Fläche bis ins nächste Tal – einfach nur Schnee und sonst nichts. Da kann man schon vom Bett aus den Blick schweifen lassen, hach. Danach vielleicht noch ein kleines Schläfchen, denn Frühstück gibt’s bis Mittag oder länger. Während es in anderen Hotels „Frühstück nur bis 10:30“ heißt und man für Unpüktlichkeit geradezu bestraft wird, bietet das Hotel Unterlechner auch noch bis spät Frühstück an, gerne auch auf’s Zimmer. Auch den Pool darf ich jederzeit betreten, sogar nachts. Hier bin ich 100% Gast und fühle mich wie die Königin.

Während mein Mann noch schläft, ziehe ich dann frühmorgens einige Bahnen im Pool und werde mit anschließenden Yoga-Übungen langsam wach. Meist kommen mir dann immer besonders kreative Einfälle und die muss ich dann schnell aufschreiben. Ein Grund, weshalb ich meist erst spät zum Frühstück gehe und naja, das geht hier einfach.

Hotel Unterlechner-Pool

Wie leicht man mich glücklich machen kann?

Ein schönes Hallenbad , ein großes Zimmer für meine Yoga-Matte, einen Balkon zum Durchatmen, gute WLAN Verbindung im Zimmer und danach also ein ordentliches Frühstück mit Spiegelei und dem besten Kaffee der Welt. Passt!

Waldmichlsholdi

Im Zimmer hängt ein lustiges Detail an der Wand, ein „Kasterl“ mit Dingen, die man vielleicht zuhause vergessen hat (Zahnpasta) oder gar vermissen könnte (kicher…, kennste schon den Waldmichlsholdi?).

Zurück zum Wellness-Angebot: Es gibt eine schöne Sauna und Beauty-Angebote und zusätzlich zum Indoor-Pool soll es ab Mai 2018 auch einen Außenpool geben. Da bin ich gespannt und ich werde mir das Ergebnis im Spätsommer ansehen. Schwimmen und ein schöner Spa Bereich sind für meine Erholung ganz wichtig! Total klasse auch das Angebot mit dem Personal Trainer.

Statt abends noch auf dem Stepper zu schwitzen (der womöglich in einem verstaubten Fitness-Raum steht),  holte mich am nächsten Morgen ein Personal Trainer ab – gehört zum Service des Hauses. Naja, uff, ich kann euch sagen, Muskelkater hoch zehn! Doch das war genau richtig, denn er hatte meine „guten Vorsätze“ für’s neue Jahr wohl erahnt und brachte mich gleich ordentlich in Schwung.

Das Hotel Unterlechner

Durch Zufall habe ich dieses Hotel entdeckt und ich bin so froh. Gerade mal eine gute Stunde hinter München ist dies eine Oase der Ruhe mit guter Luft, unbebauter Natur und der schöne Weite in einem Bergtal, den Kitzbüheler Alpen.

Die Lage des Hotels ist ideal am Ortsrand, direkt an der Langlauf-Loipe und dem Sessel-Lift. Eine Fahrt zum Jakobskreuz hoch oben auf knapp 1.500 m lohnt sich immer, im Sommer oder Winter, denn der Blick ist so gigantisch. Mit den Ski geht die Abfahrt bis runter, Wanderer können dort oben schöne Touren unternehmen oder man genießt nur, isst ein paar österreichische Leckereien (Kaiserschmarrn) und fährt mit der Gondel wieder runter.

Kaiserschmarrn

Schlemmen in Österreich

Halbpension ist im Winter wie im Sommer perfekt, denn im Urlaub bin ich tagsüber draußen unterwegs und abends möchte ich es gemütlich haben. Gerade im Winter ist es klasse, wenn man bequem vom Zimmer einfach in den Speisesaal gehen kann, zumal die Kochkünste der Küchenchefin Yvonne Pobel im Restaurant esskultur rundum überzeugen: Regionale Küche ganz fein zubereitet und deshalb auch schon mehrfach ausgezeichnet.

Die Getränkekarte lässt ebenfalls keine Wünsche offen.  Regionales wie einheimisches Bier,  Kola und die Tiroler Säfte und sogar das Hochprozentige ist regional. Ganz besonders finde ich, dass alle Weine aus den hochwertigen Riedel-Gläsern – genau, auch aus der Nähe, nämlich Kufstein – ausgeschenkt werden. Das ist wirklich etwas ganz Besonderes!

Zurück zum Hochprozentigen. Meins ist Schnaps eigentlich ja nicht, doch diesen Schnaps musste ich probieren, denn es ist der Stolz der Region, ein Schnaps der in den besten Hotels der Welt ausgeschenkt wird: Rochelt. Sogar die FAZ schwärmt in den höchsten Tönen und so durfte mir der sympathische Sommelier also einen einschenken. Uiuiui!

Sommelier mit Rochelt Schnaps aus Tirol

 

Kems guat hoam…

Natürlich war der Urlaub wieder viel zu kurz. Zur Abreise wünschte man mir noch alles Gute (auf Tirolerisch heißt das „Kems guat hoam“) und ja, ich muss bald wiederkommen, denn das Hotel Unterlechner ist ein Hotel, bei dem Herzlichkeit wirklich groß geschrieben ist. Diese urige Region hat großen Erholungswert und auch wenn manche den Stil mit viel Holz, Hüttenzauber und gemütlichem Einrichtungskitsch komisch finden, für mich passt das wunderbar zur Region und zu den Bergen und irgendwann kauf ich mir vielleicht sogar ein Dirndl!

 

Kontakt

Hotel Unterlechner****
im Pillerseetal
Familie Sabine & Andreas Unterlechner

Reith 23
6392 St. Jakob in Haus
Österreich

Tel: +43 53 54 – 88 2 91-0
anfrage@unterlechner.com

P.S. Das Hotel ist übrigens Hunde-freundlich. Ja, ich überlege auch, ob ich mir einen zulegen soll, jetzt wo ich nicht mehr Pendler bin…

Hotel Unterlechner im Pillerseetal

Pillerseetal in Tirol

Jakobskreuz-Sessellift

 

Kurhaus Wiesbaden

Die Restaurant-Bestenliste

Bin ich Restaurant-Kritiker? Irgendwie ja nicht und dann wieder doch, denn ich weiß, was schmeckt (mir schmeckt) und habe eine gute Sensorik und als ich dann gestern Abend die Ergebnisse der Gerolsteiner Restaurant Bestenliste 2018 für Wiesbaden studiert habe, kam ich aus dem Staunen nicht raus.

Hocherfreut, weil Nils Henkel in Hessen unter den Erstgenannten ist und Küchenchef Kammermeier in Wiesbaden einfach der Beste ist. Manches andere ist dann wieder Geschmacksache oder Berechnungssache, oder was meinst Du?

Wiesbadens Restaurants

Ich kenne vielleicht nicht alle Restaurants in Wiesbaden, bundesweit schonmal gar nicht. Doch in meiner home-base Wiesbaden war ich zumindest schon einmal vor jeder Lokalität gestanden, habe einen Aperitif genommen und habe mir einen Eindruck verschafft und dann entweder Pro oder Contra entschieden. Doch nun zur Bestenliste.

Die Besten in Wiesbaden

Für 2018 sind in der Gerolsteiner-Restaurant Bestenliste die folgenden Restaurants aufgeführt (nicht nach Punkten sortiert):

Restaurant Ente im Nassauer Hof

Glückwunsch an Küchenchef Kammermeier! Er hat es mit allen drei Restaurants im Hotel Nassauer Hof Wiesbaden (Die Ente, Orangerie und dem Enten-Bistro) in die Bestenliste geschafft. Große Küchenkunst!

Ebenfalls verdient aufgeführt sind:

Les Deux Dienstbach, Untere Albrechtstr. 16, 65185 Wiesbaden  (yes!!)

Chez Mamie (Spiegelgasse 9, 65183 Wiesbaden) (yes!!)

Maloiseaus Lohmühle, Erich-Ollenhauer-Str. 75, 65187 Wiesbaden (Biergarten!!)

GOLLNER’S Burg Sonnenberg Am Schlossberg 20 65191 Wiesbaden (jo!)

Villa im Tal, Adamstal 4, 65195 Wiesbaden (schon recht schön da)

Landhaus Diedert, Am Kloster Klarenthal 9, 65195 Wiesbaden (joaa..)

Käfer’S (Kurhausplatz 1, im Kurhaus, 65189 Wiesbaden) (joaa..)

MARTINO KITCHEN, Trüffel Hotel , Webergasse 6-8 (ja)

Restaurant LINNER, Hotel Oranien, Platter Str. 2, 65193 Wiesbaden (joa..)

Domäne Mechtildshausen,Hofgut Mechtildshausen, 65205 Wiesbaden-Erbenheim-Süd (joa…)

sowie das Forsthaus Rheinblick und das Weinhaus Sinz (…)

Wiesbaden kocht nicht immer gut

Vieles ist Geschmacksache und wie gesagt verstehe ich nicht, dass manche Restaurants nie aufgeführt werden und andere dann machen können, was sie wollen und trotzdem positiv erwähnt werden. Also kurzum: Wie schafft es das Forsthaus Rheinblick in irgendeinen Restaurant-Führer? Das letzte Gänse-Essen, dass ich im Dezember 2017 dort erlebt habe, liegt mir gefühlt heute noch im Magen und die 45 Minuten Wartezeit auf die Getränke habe ich ebenso noch nicht verdaut. Mir fällt auch nichts Positives zu den anderen bisherigen Besuchen dort ein. Doch: Es gibt Parkplätze vor der Türe und der offene Kamin macht eine schöne Atmosphäre. In Sachen Service und Kochkunst ist dieses Restaurant so fern von allen anderen Gourmet-Tempeln und das macht mich ratlos.

Eine andere Lokalität, um die ich seit Jahren einen großen Bogen machen, ist das Weinhaus Sinz in Wiesbaden-Frauenstein. Versteh wer will, doch dieses Restaurant ist in fast jedem Guide erwähnt und ich gebe ihm trotzdem keine zweite Chance.

Leider oder auch nicht, denn manchmal bin ich froh, wenn sich Zielgruppen so klar abgrenzen, denn dann komm ich keinem in die Quere und kann in einem meiner bevorzugten Restaurant in Ruhe speisen.

Ganz ehrlich, ich frage mich schon, wie so manches der erwähnten Restaurants es dann in einen Gourmet-Führer schafft, während ein anderes noch nicht einmal im Kleingedruckten erwähnt wird. Ich versteh das nicht und wundern darf ich mich ja (ich sage ja nicht, dass es kompletter Mist ist).

Das Bewertungssystem wird hier erklärt: Bewertungsgrundlage. Doch nachdem ich meinen Beruf als Assistentin an den Nagel gehängt habe, lehne ich inzwischen solcherlei mathematische Berechnungen via Excel-Dateien grundsätzlich ab und überlasse dies den anderen (kurzum, ich will es einfach nicht verstehen). Für 2018 wurde aus den gesammelten Bewertungen der sieben großen Restaurant-Führer Bilanz  gezogen:

  • Der neue Guide Michelin
  • Gault&Millau
  • Feinschmecker Guide
  • Gusto
  • Varta Restaurant Führer
  • Schlemmeratlas
  • Restaurant & Hotel Guide

Sobald also die o.g. Ergebnisse vorliegen, ermittelt ein Team bei Gerolsteiner, wie sich die Bewertungen der sieben großen bundesweiten Restaurantführer auf das Ranking der deutschen Top-Gastronomie auswirken. Das Besondere: Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste ermöglicht einen Überblick zur gesamten deutschen Spitzengastronomie, denn sie beschränkt sich nicht auf die besten 200, sondern erfasst alle 3.829 Restaurants, die professionell getestet und von einem oder mehreren nationalen Restaurantführern für das Jahr 2018 empfohlen werden.

Prosit!

Sonne Frankenberg

Hideaway: Die Sonne in Frankenberg

Manchmal muss man einfach raus. Raus aus der Stadt, raus aus dem Alltag, raus aus der gewohnten Umgebung. Raus auf’s Land – in die Stille. Raus zur Insel der Erholung.

Eine wunderschöne Region, die man vielleicht zunächst gar nicht so auf dem Schirm hat, möchte ich Dir heute ganz besonders empfehlen: Nordhessen. Das ist ein bisschen wie Allgäu und Bayern, nur noch ein bisschen einsamer und dazu etwas näher am Rhein-Main-Gebiet. Mit Buchenwäldern und einsamen Lichtungen, irgendwo weit hinter Marburg an der hessischen Landesgrenze. Strukturschwach beschreibt es ganz gut, denn hier sagen sich Hase und Igel gute Nacht – und tatsächlich, mir ist auf der Landstraße für fast eine Stunde kein Auto begegnet, nichts, niemand, niente!

Zaun mit Schnee

Statt dessen: Eine Schnee-Eule, ein Mufflon auf der Weide, ein Reiher im Sturzflug und ein paar Bussarde und irgendwann bin ich dann auch am Ziel angekommen: Frankenberg (Eder). Das ist ein kleines, schmuckes Fachwerk-Idyll in Nordhessen mit viel Tradition und direkt neben dem denkmalgeschützen Rathaus aus dem frühen 16. Jahrhundert steht das Hotel

Die Sonne in Frankenberg

Ein Hotel, von dem mir schon mein Schwiegerpapa erzählt hatte und einige Freunde schwärmen regelmäßig davon: „Wenn ihr Euch mal so richtig verwöhnen möchtet, das Besondere sucht, dann…“ Kurz vor Weihnachten war es dann soweit, ich hatte extremst Erholungsbedarf und wir haben uns auf den Weg gemacht.

Wenn Du also demnächst mal das Weite suchen willst, weil beispielsweise die Faschingszeit beginnt – dann fahr nach Frankenberg! Dort in Nordhessen kannst Du die Stille genießen, denn die Natur schläft und im Ort herrscht eine wohltuende Schläfrigkeit. Himmlisch!

Romantik-Wochenende in der Sonne

Für ein romantisches Wochenende zu zweit ist Die Sonne auch klasse und naja, ist demnächst nicht wieder Valentinstag? Genau, zufällig gibt es zu diesem Anlass am 14. Februar im Restaurant auch ein besonderes Menü: Das Menü der Sinne und man kann die Zweisamkeit in Ruhe genießen.

Oder Du lässt es mal krachen, denn das Hotel hat einige Attraktionen zu bieten und besonders im Sommer gibt’s Specials:

„Kurzurlaub mit Ente“ finde ich zum Beispiel total witzig, denn als ich in den Achtzigerg frisch den Führerschein hatte, fuhren die ganz coolen Leute eine „Ente“ also eine 2CV. Naja, ich nicht, deshalb fände ich es witzig, das heute einmal nachzuholen. Alternativ könntest Du auch mit einem E-Bike oder einem BMWi3 durch das Ederbergland cruisen. Do it! Als Ausflugsziel bietet sich die Edertalsperre und der Edersee an. Die Gegend lädt auch zum Wandern ein, denn der Fluss Eder windet sich romantisch durch’s Tal und die Hügel sind sanft und weil es kaum Autoverkehr und Industrie gibt, ist die Luft erholsam rein.

Mit einem kleinen Spaziergang bis zum Landgut Walkemühle unten am Fluss kann man den Ort ein bisschen erkunden und Pläne schmieden. Im Winter ist dort auch ein Glühweinstand aufgebaut und alles ganz romantisch und heimelig!

Frankenberg

Mein Wochenendtrip ins Hotel Die Sonne

Meine Flucht in die Stille von Frankenberg fand kurz vor Weihnachten statt, als in den Innenstädten totales Einkaufschaos herrschte und ich einfach nur noch Ruhe suchte. Genau das durfte ich im Hotel Sonne erleben, denn es hat dazu auch noch geschneit und alles sah aus wie mit einem Hauch von Puderzucker bestreut. Ein Traum!

In dem wunderschön sanierten Fachwerk-Ensemble ist alles fein und genau so dekoriert, dass es nicht zuviel ist und einfach nur heimlig wirkt. Der Service ist angenehm familiär und das Angebot lässt kaum Wünsche offen, angefangen mit einem fulminanten Frühstücksbüffet bis hin zum Mittagstisch im Bistro und einem feinen Dinner im gemütlichen Restaurant und danach vielleicht zum Abschluss noch die Cigar Lounge.

Ebenso steht ein großer Wellness-Bereich zur Verfügung und wenn man Fine Dining möchte, gibt es als i-Tüpfelchen noch das Sternerestaurant Philipp Soldan, ein kleiner feiner Stern am Gourmethimmel in Nordhessen. Die Einrichtung des Restaurants ist modern und gemütlich zugleich und das junge Team ist hochmotiviert und engagiert und die Sommelier hat mich wirklich beeindruckt mit dem exzellenten Wine Pairing, das wir zum Mittagsmenü genossen haben – doch dazu mehr in einem extra Beitrag (das Sterne-Restaurant hat nämlich gerade noch Winterpause).

What to do im Hotel Die Sonne in Frankenberg?

Es gibt alleine drei Restaurants:

  • Sonne Stuben. Das Restaurant mit Sonnenterrasse serviert gute heimische Küche, zubereitet von Küchenchef Timo Schröder
  • Philipp Soldan & Chefs Table. Gourmetküche von Erik Arnecke. Ausgezeichnet mit einem Stern im Guide Michelin und 16 Punkten im Gault Millau – und dabei offen für alles und gar nicht steif (Bericht folgt).
  • Philippo Bar & Lounge. Restaurant im Bistro Stil für mediterane Köstlichkeiten, Tapas und Cocktails in entspannter Atmosphäre.
  • Tabak Kollegium. Im Untergeschoss kann man in englischer Club-Atmosphäre noch einen Absacker genießen und Zigarre rauchen.

Restaurant Sonne Stuben Innenansicht

Sonne SPA: Wellness auf 1000 qm

Danach oder davor: Ab in den Spa-Bereich mit über 1000qm.

Denn da gibt es das entspannende Sole-Becken, dazu eine finnische Sauna, eine Dampfsauna, ein eiskaltes Tauchbecken sowie ein kleiner Außenbereich zum Luftschnappen – also alles, was auch eine gr0ße Therme bietet, auch ein Swimmingpool wird es bald geben, doch der ist noch in Planung.

Die Räume sind wunderschön im marrokanisch-orientalischen Stil von der eigens engagierten Innenarchitektin gestaltet und strahlen eine beruhigende Wirkung aus. Wirklich gut gelungen!

Sonne Spa Außenansicht

Hotel Sonne-Solebad

Wenn man möchte, kann man sich im Hammam mit viel Schaum ordentlich abrubbeln lassen. Ich wollte mich jedoch eher treiben lassen: Im Sole Becken. Hier vergisst man alles um sich herum, die ToDo List verklärt sich nebulös und das Salzwasser entspannt auf wunderbare Weise. Tausendundeinenacht lässt grüßen!

Ruheraum im Sonne Spa

Nach einer wohltuenden klassischen Massage habe ich im Ruheraum einen heißen Tee serviert bekommen, den ich eingekuschelt in einen flauschigen Bademantel ganz entspannt genossen habe und danach bin ich für ein wohltuendes Mittagsschläfchen einfach mal weggedämmert. Es herrscht eine entspannte Wohlfühl-Atmosphäre und der Spa-Bereich wird auch nie zu voll, darauf achtet die Rezeption und Day-Spa für externe Gäste wird nur ermöglicht, wenn genügend Platz ist. Was ein Luxus! Weitere Anwendungen kannst Du dazu buchen, zum Beispiel eine feine Gesichtsbehandlung mit Anti-Ageing Effekt und vieles mehr. Danach fühlte ich mich wie runderneuert!

Ja, für das Besondere, für ein exklusives Wochenende – allein oder zu zweit – ist Die Sonne ein Traum und apropos Fine Dining: Im Sommer 2018, nämlich am 1. September, gibt’s eine ganz besondere Aktion im Restaurant Philipp Sodan:

Gourmetfestival Deutschland in Frankenberg

Dann treffen dort zwei Sterneköche aufeinander:

Küchenchef Erik Arnecke und Nils Henkel von der Burg Schwarzenstein im Rheingau.
Feinschmecker aufgepasst, dieses Gourmet-Event ist etwas ganz Besonderes! In einem der nächsten Beiträge berichte ich Dir von meinem Besuch im Restaurant.

Ob ich das Hotel Die Sonne in Frankenberg empfehlen kann? Oh ja, siehe oben… Anschrift hier:

Relais & Châteaux Hotel
DIE SONNE FRANKENBERG
Gourmet-Restaurant Philipp Soldan
(mit Küchenchef Erik Arnecke)
Marktplatz 2-4 D-35066 Frankenberg / Eder
Telefon: +49 (0) 64 51 / 750-0
Email: info@sonne-frankenberg.de

 

P.S. Und wer sich für Möbel-Design interessiert kann das Wochenende mit Schwerpunkt „Thonet“ buchen, dann baut man dort in der Werkstatt sogar seinen eigenen Designerstuhl. Das Foto habe ich bei Thonet im Museum aufgenommen. Ja, ich hab doch mal Innenarchitektur studiert und interessiere mich deshalb für schönes Design, Möbel und so. Ein Zwischenstopp lohnt sich auf alle Fälle!

Thonet Stühle

Happy new year to all of you – all over the world!

Ich wünsche Euch allen

Frohes Neu’s

Frohes neues Jahr

Happy New Year

¡feliz Año Nuevo!

Bonne année

ευτυχισμένο νέο έτος

onnellinen uusi vuosi

zoriontsu urte berria

幸せな新年

godt nytår

makahiki houʻoliʻoli

नया साल मुबारक हो

新年快乐

kè kontan nouvo ane

gelukkige nuwe jaar

buon anno

سنة جديدة سعيدة

Schwarzwaldmiso Päckchen

Japanisches Miso gibt’s jetzt auch auf Schwäbisch

Leute, ab heute gibt’s wieder leichte Kost!
Weihnachten is rum und ich bereite mir gleich eine Misosuppe zu. Genau, die feine, leichte und würzige Misosuppe, die wir im Sushi-Lokal gerne mal bestellen, die wird aus einer Paste zubereitet und diese würzige Paste gibt’s inzwischen nicht nur aus Japan, sondern auch auf Schwäbisch, nämlich als Schwarzwald-Miso.

Durch meine große Schwester kenne ich Miso schon lange, denn sie ist Zen-begeistert und hat schon in den Achtzigern meditiert und brachte damals oft besonders gesunde Zutaten von ihren Meditations-Workshops mit. So ähnlich ist die Paste auch in den Schwarzwald gekommen und inzwischen gibt es diese Würzpaste also auch regional.

Miso ist eine fermentierte Paste

Miso ist eine Paste, die traditionell aus Sojabohnen, Reis oder Gerste gewonnen wird. Hinzu kommen nur Wasser, Salz und eine Fermentationskultur. Nach 1-2 Jahren Fermentation im Fass ist sie fertig und in der Küche einsetzbar. Miso ist vegan und sehr gesund und ganz viel umami. Man kann die Paste als Suppengrundlage verwenden oder zur Würzung für Speisen jeglicher Art in der Küche einsetzen. Egal ob bei Gemüse, Kartoffeln und Reis – es schmeckt gut und liefert gleichzeitig viele Spurenelemente und Vitamine.

Schwarzwald-Miso in verschiedenen Sorten

Miso aus der Region statt Japan

Statt aus Japan beziehe ich mein Miso inzwischen regional aus dem Schwarzwald, denn bei Schwarzwald-Miso werden Sojabohnen aus der Rheinebene in Bioland-Qualität verwendet. Ebenso kommt die Gerste aus biologischem Anbau aus der Gegend. Die Lupinen für das einzigartige Lupinen-Miso kommen aus meiner früheren Heimat, der Region Wertheim (Bayern, Deutschland) und das verwendete Atlantik-Meersalz ist von einer kleinen Manufaktur in Portugal, wo es in liebevoller Handarbeit abgebaut wird. 

Einfach gesund und regional

Schwarzwald-Miso – made in Germany. Kennen gelernt habe ich den Produzenten über das Genussnetz des JRE und ich bin inzwischen großer Fan. Die kleinen, feinen Manufakturen mit den sehr guten Produkten finde ich einfach klasse. Egal ob Wein, Olivenöl oder eben Miso. Da macht mir das Einkaufen Spaß und ich weiß, wer produziert und wie und dass die Beteiligten auch Freude an ihrem Tun haben.

Fermentation ist derzeit stark im Trend, dabei sehr gesund und da gehört Miso auf jeden Fall mit dazu. Meine Lieblingsküche ist ja die schnelle und unkomplizierte und da passt die Miso-Paste super, denn sie schmeckt als Brotaufstrich oder als Suppe und eine Miso-Suppe ist eine gute Brühe mit vielen gesunden Inhaltsstoffen. Probier’s aus! Vor allem jetzt nach dem vielen und schweren Weihnachtsessen ist die leichte Küche sehr empfehlenswert.

Bezugsquelle:
Schwarzwaldmiso
JRE Genussnetz

Und schaut, auch der Sternekoch Nils Henkel steht auf Schwarzwaldmiso, hier Erbsenmiso:

Menü Flora mit Haferwurzel auf Erbsenmiso von Sternekoch Nils Henkel

 

 

 

 

 

Goldene Weihnachtskugel

Heute sage ich Dankeschön

Die Idee zu diesem Beitrag kam durch Tanja, die sich in ihrem Blog Rheingauprinzessin bei all ihren Freunden und Helfern des Blogs bedankt. Denn ja, nicht nur zur Weihnachtszeit ist es wichtig, Danke zu sagen.

Danke an alle die mir beim Bloggen helfen

Zu einem Blog gehören nicht nur schöne Texte und Neugier und Ideen, sondern auch ein schönes Logo und Erscheinungsbild. Danke an den großartigen Designer und langjährigen Freund Stefan Lange-Lobenstein aus Wiesbaden. Er hat Design noch mit Papier und Copy-Marker gelernt und hat ein fulminantes Wissen aus den Bereichen Bereich Grafik-Design, Marke, Layout und Logo.

Mein Logo „Farbenfreundin“ hat durch seine Überarbeitung nun eine Frischzellenkur erhalten und auch die Visitenkarten sind klein und schick und genau passend für meine Blogger-Persönlichkeit. Danke Dir, Stefan!

Und dann ist mal wieder alles gelöscht

Nicht zu vergessen, ist die Technik. Wenn es mal wieder eine russische Viren-Attacke abzuwehren gilt und ein WordPress-Update alles anders aussehen lässt, Facebook auch irgendwas neu gemacht hat oder die Digitalkamera komische Geräusche von sich gibt und ich natürlich keine Ahnung von Technik habe, dann hilft mir mein geliebter Mann und schreckt auch nicht vor Nachtarbeit und Wochenendeinsätzen zurück. Danke Dir, Liebling!

Danke sage ich auch an meine lieben Leser und Follower, die meine Tippfehler aushalten und mir auch treu bleiben, wenn sich die Themen verändern oder eine Pause länger wurde oder ein Text nicht den Erwartungen entspricht. Danke an Euch alle!  Gerne schreibt mir, wenn Euch etwas fehlt oder ihr eine Idee für mich habt, damit wir noch lange etwas voneinander haben.

Danke an die vielen Bloggerinnen und Blogger und Instagrammer – besonders nach Mainz und aus Wiesbaden und ein Gruß an die Rheingaublogger. Danke für Aufnahme in Eure Gruppe, die  schönen Abende und für den konstruktiven Austausch!

Weihnachtssterne auf dem Weihnachtsmarkt

Danke auch an meine Interview-Partner, die alle meine Fragen geduldig beantworteten und damit meinen Lesern und mir einen spannenden Einblick in ihre (Berufs-) Welt gegeben haben.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich ganz besonders bei Hans Haas, Nils Henkel und Jürgen Dollase bedanken, die mir ihre kostbare Zeit für ein ausführliches Interview geschenkt haben. Dafür danke ich ihnen sehr!

Lieben Dank an die vielen PR-Agenturen, die mich regelmäßig mit Infos versorgen, die mich wertschätzen und gerne mit mir zusammenarbeiten und meinen Blog auch hin und wieder weiterempfehlen und mit denen ich tolle Projekte bearbeiten durfte.

Wassertropfen am Ast hängend

Danke und für ein großartiges 2018

Danke an all meine Mitstreiter und Unterstützer und Kritiker. 2018 wird ein spannendes Jahr werden, denn mein Blog soll noch besser und interessanter werden.

Es grüßt ganz herzlich,

Bärbel aka Farbenfreundin

 

 

 

 

Armchair Travelling mit Buch

Ob Mallorca oder Maine – zur Einstimmung vor einer Reise in ferne Länder, recherchiere ich in Reiseführern und Büchern und gerne lass ich mich auch von Bildbänden inspirieren. Vorfreude ist die schönste Freude und ein wunderbares Reisebuch hat nun der TASCHEN Verlag herausgebracht.

Die Welt in der Übersicht

Zum Träumen habe ich jetzt ein tolles Buch entdeckt. Groß ist es und dick. Dieses Buch muss auf dem Tisch liegen bleiben, immer griffbereit. Ein wunderschönes Buch für die Reisevor- und Nachbereitung: The Grand Tour.

In diesem wunderbaren Fotoband wird nur die schöne Seite des Reisens gezeigt und damit macht das Träumen auch richtig Spaß: Ferne Länder, Reisen von damals, als man noch mit dem Schiff nach Amerika oder mit dem Zug durch Asien reiste… das waren noch Zeiten voll mit Abenteuer.  Für diejenigen, die von einer anderen Art des Reisens träumen, ist das Buch „The Golden Age of Travel“ eine wunderbare Zeitreise.

Reisende wie Charles Dickens, Jules Verne, F. Scott Fitzgerald, Mark Twain und Johann Wolfgang von Goethe zeigen uns die Welt, wie sie vor der Erfindung des Pauschalurlaubs war. „The Golden Age of Travel“ ist für alle Liebhaber von fernen Ländern, die fremde Kontinente erforschen möchten – und sei es nur mit einem Finger auf der Landkarte oder im Buch.

The Grand Tour Taschenverlag-Buch innen

Das Buch ist nimmt einen mit auf die Reise: Anhand von alten Reiseplakaten, Fahrkarten, Werbezettel, Broschüren, Speisekarten, Gepäckaufklebern und anderem, wir uns der Flair des Reisens „damals“ vermittelt. Dein Ticket zu einer längst vergangenen Epoche, voll von Abenteuer und ein großes Staunen über die Welt. (… ich tauch dann mal ab).

Um „mit dem Finger auf der Landkarte“ zu reisen, also einfach zuhause auf dem Sofa die große weite Welt vor Augen zu haben, brauche ich einen Atlas, Globus oder eine Weltkarte und dazu einen Bildband von der Region.

Die Erde ist so groß, da verliert man schon mal den Überblick, wenn man im Netz unterwegs ist. Da mag ich lieber Papier. Dann erst nehme ich wahr, welche Länder alles an Österreich grenzen und was da in Richtung Osten noch so alles kommt.

The Grand Tour Taschenverlag-Buch innen

Nämlich, dass Russland sehr nah bei Amerika liegt –  wenn man mal vom Pazifik aus schaut. Oder dass auf dem 50. Breitengrad nicht nur der Rheingau und Wiesbaden, sondern auch die Alert Bay am westlichsten Zipfel der USA liegt. Von den Längengraden ganz zu schweigen.

„Reisen bedeutet Leben im wahren Wortsinn… frische Luft zu atmen, die Lebenslust zu spüren, ein integraler Teil der Schöpfung zu werden.“ — Alexandre Dumas

 

Das goldene Zeitalter des Reisens
Verlag Taschen. Marc Walter, Sabine Arqué

Hardcover, 29 x 39,5 cm, 616 Seiten (€ 150)

The grand tour taschen als Videopräsentation

Armchair Travelling

Ob ich jemals nach Asien und Kirgisien reise oder ob es nur eine Träumerei ist, bleibt mein Geheimnis. Heute war ich in Gedanken jedenfalls schon einmal dort, bin durch die weite Landschaft auf einem Pferd geritten und machte an einem Berberzelt Halt, um Tee zu trinken… oder sowas in der Art. Und wo träumst Du Dich hin – mit dem Finger auf der Landkarte?

 

 

Wär ich doch…. auf Mallorca

Seid ihr in Weihnachtsstimmung? Also ich nicht. Und wie gefällt euch das Winterwetter so? Jedes Jahr kämpfe ich mit dieser dunklen Jahreszeit und dem ungemütlichen Wetter und deshalb erinnere ich mich gerade daran, dass Mallorca im Winter so schön ist. Derzeit sind’s 16 bis 18 Grad und ja, kurz vor Jahresende sind die Temperaturen dort oft frühlingshaft und der Himmel blau. Ein echter Geheimtipp ist also, im Dezember nach Mallorca zu fliegen.

Dieses Jahr hatte ich das Glück im November für eine kurze Woche für einen Finca-Urlaub auf  Mallorca sein zu können und am liebsten wäre ich jetzt wieder dort, seufz. Auch im November war das Wetter noch so schön und ich bin sogar noch kurz ins Meer gehüpft (als Einzige weit und breit, okay, denn die Spanier hatten schon den Wintermantel an). Es ist schon ein toller Fleck auf dieser Erde und so gut von Frankfurt aus zu erreichen. Inzwischen fliegt sogar Ryanair von Frankfurt International Airport dorthin.

Mallorca im Winter!

Ja, die Insel ist toll im Winter, denn die Bettenburgen sind dann geschlossen und der Massentourismus legt eine kurze Pause ein. Als Individualreisende kann man die Schönheit der Insel erst richtig genießen.

Klar, manche Orte wirken schon etwas verlassen und einige Cafés und Restaurants haben geschlossen. Aber dort, wo auch Einheimische unterwegs sind, tobt das spanische Alltagsleben. Die Orte, die man auf keinen Fall verpassen sollte, stehen im neu herausgegebenen Reiseführer Mallorca vom Michael Müller Verlag. Der Reiseführer im Taschenformat war sozusagen mein Reisebegleiter, denn auch wenn ich schon über zehnmal die Insel besucht habe, manche Ecken sind immer noch Neuland.

Der Michael Müller Verlag ist Garant für gute Tipps und der Autor Thomas Schröder kennt die Insel sehr gut, denn er bereist sie seit nunmehr 20 Jahren. Für mich als Individualreisende gibt es keine besseren Reiseführer und auch wenn ich mir viele Tipps im Internet hole – so ein bisschen was zum Blättern ist schon toll. Für einen ersten Gesamtüberblick gibt es auch eine Straßenkarte dazu, preislich liegt der Reiseführer mit 17,90 Euro im Mittelfeld für die über 300 Seiten Tipps und Details, Farbfotos und detaillierten Wegebeschreibungen. Hier der Link zum Verlag Mallorca Reisehandbuch. Autor Thomas Schröder.

Inklusive ist außerdem eine Mallorca App und für Wanderer gibt es auch noch eine Mallorca Wander-App. Als erste Inspiration gibt’s ein paar Urlaubseindrücke von mir:

Palma de mallorca Hafen bei der Kathedrale

Vorallem in Palma de Mallorca ist ganzjährig Saison. Dort haben alle Restaurants geöffenet und wo gibt’s besseres Essen als in den Läden der Einheimischen? Einfach den Mittagstisch mit den einheimischen Handwerkern einnehmen.  Genau – das „Menu del dia“ mit 3 Gängen kostet rund 10 Euro und standardmäßig stellt der Wirt die Weinflasche und eine Wasserflasche auf den Tisch. Na, dann kann’s losgehen!

Nur noch jeden Freitag hat in der Wintersaison in Colonia San Jordi das schicke Cassai Restaurant geöffnet. Die Lage an der Bucht mit Blick auf’s Meer ist wunderbar – also falls man eher einen Finca Urlaub bucht, ist das eine empfehlenswerte Adresse für den Aperitivo am Freitagabend.

Hotel & Restaurant Cassai in Colonia Sant Jordi

Hotel & Restaurant Cassai in Colonia Sant Jordi

Markt in Santanyi

Der kleine Ort Santanyi ist tatsächlich ganz in Hamburger Hand – fast. Es ist schon krass, wie manche Orte von Deutschen, die dort ihren festen Wohnsitz haben, okupiert sind. Als ich dort war, kramte ich die paar wenigen spanischen Vokabeln raus und versuchte mich unter die Einheimischen zu mischen, denn das war mir dann doch zu deutsch. Fast wie HH-Elmsbüttel. Nee, nee, wenn ich ins Ausland reise, wünsche ich mir gerne einen Kulturwechsel. Aber klar, ich kann die Deutschen verstehen, die dort leben… ich würde es nämlich auch gerne.

In Santanyi lohnt ein Bummel durch die Gassen. Es gibt viele schöne Läden und einen tollen Markt. Im Anschluss vielleicht eine Pause in einem der vielen Straßencafés und dann vielleicht noch eine Siesta in der Bucht unten am Meer – das alles bei Temperaturen um die 18 Grad. Angenehm!

Haus in Santanyi auf Mallorca

Haus mit Palme in Santanyi auf Mallorca

Frühlingswetter im Dezember

Mitte Dezember ist das Wetter auf Mallorca oft besser als im November, das nennen die Einheimischen „zweiter Frühling“, denn es ist dann mild und sonnig – fast wir im Frühling.

Wenn man es ruhig mag, dann ist diese Jahreszeit perfekt für einen Mallorca-Trip. Lange Strandspaziergänge, Wanderungen, entspanntes Shopping oder Kunstgenuss – das alles ist in Palma dann möglich. Dann gibt es noch die beeindruckende Kathedrale, die man unbedingt einmal besichtigen sollte. Wunderschön!

Wusstest Du, dass der Maler Miró auf Mallorca lebte bzw. sein Großvater aus Sóller stammte? Genau, deshalb gibt es auch dort viele Kunstgalerien und Museen. Die Stadt Sóller und die Bucht bei Port de Sóller ist überhaupt sehenswert. Wenn die historische Bahn „roter Blitz“ fährt und nicht gerade repariert wird, ist die Fahrt ab Palma mit diesem Zug durch die Berge ein großartiges Abenteuer, alternativ einfach mit dem Bus oder Mietwagen. Mehr Tipps siehe hier.

Wandern und zu Fuß die Insel erkunden. Das geht anspruchsvoll in den Bergen im Norden oder entspannter im Osten oder an der Küste im Westen und ein ganz tolles Projekt ist Walkingonwords.com. Bei der Gelegenheit habe ich beim Wandern und Streunern durch die wilden Landschaften diese alte Kapelle entdeckt – ganz alt und ganz magisch.

Ganz in der Nähe sind auch die Salinen – das muss man auch mal gesehen haben. Sowieso, der Strand von Es Trenc zählt zu den schönsten und vor allem längsten der Insel und überhaupt.

Salzberge in den Salinen auf Mallorca

Flor de sal in es trenc mallorca

Strandbar Esperanza Es Trenc Mallorca

Es Trenc Mallorca

Ein Hoch auf die Nebensaison

Tatsächlich war ich bisher noch nie in der Hauptsaison, also im Sommer, auf der Insel, aber die Erzählungen sind auch so, dass ich das nicht dringend erleben möchte. Meine Zeit für Mallorca ist der Winter, oder der Herbst und der Frühling.

Nicht jedoch im Januar, denn da kann es schon mal fies regnen, aber im Februar, wenn die Mandelbäume blühen und die Orangen-Ernte im Gange ist, finde ich die Insel wunderschön.

Im Herbst ist’s auch perfekt, denn dann ist das Meer noch warm und überall herrscht eine spätsommerliche Stimmung. Das Wetter ist dann meist auch stabiler und – wie gesagt – jetzt im Dezember ist’s auch noch mild und für einen Kurztripp sehr zu empfehlen.

Mehr Tipps zur Insel gibt’s im Blog „Mallorca talks“ – sehr amüsant geschrieben!

Viva Espana, ähm, viva Mallorca! Ich hoffe, ich konnte Dich ein wenig inspirieren…

Die Bucht im Sonnenlicht bei Colonia San Jordi, Mallorca

 

 

Gourmet Grillen

Grillen mit Big Green Egg

Im Spätsommer endet bei uns die Grillsaison immer recht abrupt und dann beginnt das lange Warten. Das Warten auf das Ende der Grillpause, seufz. Doch das Warten hat ein Ende! Ein Ufo, ein kleinen grünes Ei, naja, Big Green Egg ist jetzt die Lösung.

Big Green Egg bei Nils Henkel

Bei meinem Küchen-Besuch bei Nils Henkel im Sommer wusste ich noch nichts damit anzufangen und habe Witze über das grüne Ufo gemacht (auf dem Bild klein in der Ecke zu sehen). Es erinnert mich ein bisschen an eine Kapsel zur Mondlandung. Genug der Späße! Ich habe dann Marc kennen gelernt, der mir die Vorzüge und Feinheiten erklärte und jetzt bin ich Fan. Der trendige Tonofen heißt Big Green Egg.

 

Mithilfe der Nasa gibt’s jetzt Green Egg

Das Big Green Egg wurde nach dem über 3000 Jahre alten, asiatischen Entwurf eines Tonofens erbaut. Durch die amerikanischen Soldaten, die in den Fünfzigerjahren in Japan stationiert waren, wanderte die Idee nach Amerika, denn zurück in der amerikanischen Heimat wollte man die schmackhaften und saftigen Gerichte nicht mehr missen. Dort wurde es weiterentwickelt und durch die Kombination des Prinzips des traditionellen Tonofens mit einzigartiger, hochwertiger Keramik (nämlich Keramiktypen, die die NASA ursprünglich für ihr Weltraumprogramm entwickelt hat), ist ein einzigartiges Kochgerät entstanden. Kochen im Freien erhält hierdurch eine andere Dimension.

Mit Green Egg grillen wir zu jeder Jahrezeit

Das big green egg ist robust und trotzt den winterlichen Witterungsverhältnissen, denn durch die Isolierung hat die Außentemperatur keine Auswirkung auf die Temperatur im Inneren des Big Green Egg. Selbst bei Außentemperaturen unter Null kann man eine Kochtemperatur im Bereich zwischen 70 °C und 350 °C bis auf ein Grad genau einstellen.

Schön gegrilltes, zartes Fleisch oder köstlicher Fisch in Salzkruste, pfannengerührte Krustentiere und ein deftiger Eintopf, ausgezeichnetes Brot und Pizza mit knusprigem Boden oder wunderbare Nachspeisen – all das können wir im Sommer und im Winter auf dem Big Green Egg zubereiten.

Unter den sieben verschiedenen Modellen findet sich das passende Big Green Egg für jeden
Lebensstil und jede Gelegenheit. Ob im Garten, auf der Terrasse oder an einem anderen Ort – mit einem EGG kann jeder das ganze Jahr hindurch Outdoor-Küche genießen! 

Green Egg Präsentation bei Tschillma in Wiesbaden

Wer in Wiesbaden und Umgebung es einmal live und in Farbe erleben möchte, das magische

Big Green Egg

kommt auch zum Event im neuen Café Tschillma in Wiesbaden.

Dort finden einmal im Monat am Freitagabend regelmäßig interessante Veranstaltungen verschiedener Art statt : Mal Konzert, mal Lesung und auch mal Angrillen mit Big Green Egg:

15. Dezember ab 17 Uhr

Sehen wir uns?

 

Tschillma, Adolfstraße 8 65185 Wiesbaden
Telefon:0611 – 450 52 52

The Big Green Egg in Wiesbaden
Andreas März
Schiersteiner Strasse 11
D – 65187 Wiesbaden
Phone: +49-(0) 611-1710603

Weihnachtsengel

Entspannt in der Vorweihnachtszeit

Weihnachten kommt auch dieses Jahr wieder ziemlich überraschend und viel zu schnell und dann noch in der dunklen Jahreszeit, wo die Batterien sowieso ein bisschen schwächer sind. Deshalb ist es wichtig, Pausen einzuplanen und für Entspannung zwischendurch zu sorgen. Leichter gesagt, ich weiß…

Entspannung im Wellness-Hotel

Ich habe mit meinem Schatz die Flucht ergriffen: Adé zu den ganzen To-Do-Listen, zur Weihnachtspost und Jahresabschluss… Das alles haben wir hinter uns gelassen und sind für kurze zwei Tage ins Wellness-Paradies entwischt. Ganz in der Nähe des Rhein-Main-Gebiets gibt es nämlich einen wunderschönen Geheimtipp, eine Wellness-Oase, ein Hideaway, ein Lichtblick, das Relais & Chateaux Hotel Die Sonne in Frankenberg

Entspannung und Genuss sind hier großgeschrieben. Dazu die wunderschöne Umgebung, sowieso, als Hessin muss ich doch einmal den Edersee mitsamt der Staumauer gesehen haben. Die Gegend bietet sich wunderbar für Spaziergänge an und vielleicht der Besuch eines Weihnachtsmarkts, denn in den kleinen Ortschaft oder einem Vorort, da ist’s doch sowieso viel schöner und romantischer, finde ich. Also, nix wie los! Winterwonderland – wir kommen!

In den letzten Jahren haben wir immer bis zum Schluss mit 200% gearbeitet. Das Ergebnis war dann, dass ich über Weihnachten krank war oder zumindest so müde, dass ich wenig Freude hatte. So ist das mit der „besinnlichen Weihnachtszeit“ nicht gedacht.

Tipps für mehr Achtsamkeit in der  Weihnachtszeit

Bei der Wiesbadener Blogger-Freundin Barbara habe ich von mehr Achtsamkeit in der Vorweihnachtszeit gelesen und sie ist kreativ und das hilft, um mehr bei sich zu sein. Ja, Achtsamkeit ist wichtig, gerade in stressigen Phasen. Meine Tipps:

  • Spazieren gehen und alles hinter sich lassen
  • Kurze 10 Minuten die Augen schließen
  • Für zwei Stunden ins Day Spa verschwinden
  • Für nur eine Stunde ins Yoga, Pilates, Mediation oder Sport
  • Achtsamkeit durch langsame Bewegungen
  • Ausmalbücher für Erwachsene (oh ja, voll im Trend)
  • Powernapping. Genau: Mittagsschlaf

Danach bist Du wieder aufnahmefähig und bereit für die fröhlichen Festtage, für tolle Nächte und eine inspirierende Zeit mit der Familie und Freunden.

So, also ich bin dann mal weg… Ausspannen!

 

 

 

Eva Schiendzielorz WAIDWERK Wildspezialitäten

Eva Schiendzielorz von WAIDWERK

Wiesbadener aufgepasst, wir haben einen Neuzugang auf dem Wiesbadener Wochenmarkt am Dernschen Gelände! Immer am Mittwoch ist Eva von WAIDWERK mit ihren Wildspezialitäten dort anzutreffen. Sie hat sich vor nicht allzu langer Zeit selbständig gemacht und passt deshalb so wunderbar in meine Interview-Reihe mit spannenden Frauen, doch lies selbst:

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich vertreibe Wildspezialitäten und Wildbret aus der Region Taunus auf Wochenmärkten und verköstige meine Kunden auf Festivitäten mit diesen Spezialitäten auch in gegrillter Form.

Wie kommt man dazu und seit wann?

Im Juli 2013 habe ich einen neuen Job in einem Pharmakonzern begonnen und war nach wenigen Wochen so unglücklich, dass ich mir Alternativen überlegte. Entweder erneut für einen anderen Job bewerben oder vielleicht sogar selbstständig machen. (…kenn ich irgendwie.)

Diese vage Idee, vor der ich mich selbst etwas fürchtete, formulierte ich um in eine unverbindliche Option. „Tu doch mal so als ob und plane mal“ dachte ich mir. Und so machte  ich eine Wand in meinem Büro frei und über Wochen hinweg entwickelte sich ein Brainstorming, das eines Tages derart realistisch war, dass es mich packte.

Eva Schiendzielorz WAIDWERK Wildspezialitäten Wiesbaden WochenmarktEva Schiendzielorz WAIDWERK Wildspezialitäten

Einfach machen! Ein Laden für Wildspezialitäten

Die Überzeugung war da, die Motivation riesig, die Vorfreude so groß dass ich es umsetzen wollte. Also kündigte ich nach einem halben Jahr im neuen Job, schrieb einen Business-Plan für die Bank, erhielt tatsächlich die Zusage für einen Existenzgründerkredit und begann im März 2014 mit meinem WAIDWERK.

Dass es Wildspezialitäten sind, das war nicht von Anfang an klar. Ein kleines eigenes Lädchen mit selbst gemachten Dingen war die erste Fantasie. Doch da ein Laden vom exzellenten Standort lebt, war mir die dadurch garantiert enorm hohe Miete zu riskant. Ein mobiles Geschäft war also die Idee. Und mobile Geschäfte findet man wo? Auf dem Wochenmarkt.

Also recherchierte ich auf zig Wochenmärkten um zu sehen welche Zielgruppe sich dort aufhält und was angeboten wird – und was fehlt. Der Trend ging damals schon stark in Richtung Bio und dass der Kunde wissen möchte wo das Lebensmittel her kommt, das er seinem Körper zuführt. Und welches Lebensmittel erfüllt das besser als Wild?! Es gibt kaum Anbieter für Wild, schon gar niemanden, der regionales Wild vom frei laufenden Tier anbietet. Importiertes Gatterwild gibt es fast überall, aber da kann ich auch ein Zuchtschwein essen… Da mein Vater und mein damaliger Partner Jäger sind, war die Geschäftsidee geboren und ich war sofort Feuer und Flamme – und bin es jetzt noch.

Eva Schiendzielorz von Waidwerk Wildspezialitäten

… im Sommer auch mal im Dirndl – sehr schick!

 

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Dunkles, warmes, echtes Tannen-/Olivgrün, das repräsentiert die Natur, es ist nicht künstlich und es passt zu meinen blonden Haaren und brauen Augen ;-)

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Ganz ehrlich – trotz meines relativ jungen Alters: Mit meinem Partner gemütlich auf dem Sofa, in der kalten Jahreszeit den Kamin an und lecker essen.

Meine Happytime ist so kurz und selten, dass ich dann einfach nur Erholung brauche. Ich bin immer im Dauerstress, sowohl körperlich als auch im Kopf. Ständig überlegen was noch getan werden muss, es schwirren tausend Dinge im Kopf und der Alltag ist anstrengend. Da brauche ich Ruhe, Wärme und etwas das meinen Kopf in andere Bahnen lenkt. Dafür ist eine unsinnige TV-Sendung genau richtig ;-) Und mein Partner ist natürlich die perfekte Begleitung und Energie-Tankstelle.

 

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblingsgericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Hmm… gute Frage.
Ich liebe schwäbische Käs’spätzle – natürlich selbst gemacht.

Aber wenn ich Lust auf Fleisch habe, dann mache ich am liebsten Wild-Gulasch mit selbstgemachten Spätzle. Das ist einfach, gelingt immer und ich kann es mit bestem Gewissen genießen.

Vielen Dank für dsa Gespräch, liebe Eva.

Für unser letztes Wild-Essen mit Freunden haben wir bei Dir das Fleisch gekauft und so klasse, dass Du uns für den Heimtransport noch die Kühlakkus mitgegeben hast. Danke dafür! Die Fotos zum Gericht waren schon auf Facebook zu sehen – kurzum, es war köstlich.

Kontakt:
Eva Schiendzielorz
WAIDWERK Shop

Web: www.waidwerk-shop
Lärchenweg 4 . 65321 Heidenrod

Telefon: 06120 / 979 7557
mail@waidwerk-shop.de

Eva Schiendzielorz von Waidwerk Wildspezialitäten

Parmigiano Reggiano_Gewinner stehen vor dem Restaurant Carmelo Grecor

Die 5. Parmigiano Reggiano Xmas Challenge bei Carmelo Greco

Nicht nur bei mir im Kühlschrank, sondern auch in jedem guten italienischen Restaurant hat der feine Parmigiano Reggiano einen festen Platz, so auch beim Restaurant Carmelo Greco in Frankfurt. Dort fand Ende November das Finale der 5. Parmigiano Reggiano Xmas Challenge statt.

Parmigiano Reggiano Xmas Challenge

Der Kochwettbewerb der jungen Spitzenköche, die sogenannte Parmigiano Reggiano Xmas Challenge, findet schon im fünften Jahr in Frankfurt statt und es werden jedes Jahr tolle Ergebnisse erzielt. Die Jury setzte sich in 2017 zusammen aus:

  • Bettina Meetz, Parmigiano Reggiano
  • Thomas Haus, Restaurant Goldman sowie Werkskantine Frankfurt
  • Bertl Seebacher, Kraftwerk Restaurant in Oberursel und Mitglied des JRE
  • Ingo Swoboda, Ketschauer Hof Deidesheim
  • Andrea Möller, Journalistin
  • Uwe Rößler und Christian Horaczek, Geschäftsführung von Frischeparadies
  • George Henrici von Lagostina (SEB Group)
  • Susanne Drexler, Gourmet Connection

… und ich als Lifestyle-Blogger durfte mit dabei sein. Das war hochspannend! Was ich auch verraten kann – das Endergebnis war sehr knapp. Ich fühlte mich schon fast wie bei der bekannten Kochsendung „The Taste“ (grins…)

Die Finalisten bei Carmelo-Greco-Xmas-Challenge

Die Finalisten der Xmas Challenge

Diese drei Finalisten kochten in der letzten Novemberwoche im Restaurant Carmelo Greco um die ersten Plätze und das Kochkunst auf dem höchsten Niveau, denn sie haben alle drei sehr überzeugt und jede für sich ein tolles Gericht gezaubert:

Tatsächlich waren alle drei Nachwuchsstars so überzeugend, dass ich sie wohl demnächst in ihren Stammlokalen aufsuchen muss.

Gerichte mit Parmigiano Reggiano vom Feinsten

Wir starten den Abend im Restaurant Carmelo Greco in Frankfurt mit einem Spumante Franciacorta von Ricci Curbastro aus der Lombardei. Nach der sympathischen Eröffnung durch Bettina Meetz geht es auch schon los und wir beginnen mit einem Amuse-Bouche von Küchenchef Carmelo Greco. Ein Wachmacher, denn ein Mini Käse Soufflé liegt im feinen Espresso-Bett.

Apropos Käse, in allen Gerichten muss Parmigiano Reggiano verarbeitet werden und es gab dazu viele kreative Lösungen. Als Vorspeise serviert und Tamara Seebacher:

Parmigiano Reggiano hoch 3
Langostino / Sandorn / Sternanis

Weinbegleitung: 2015 Haberle Pinot Bianco von Lageder aus Südtirol

 

Diese Vorspeise, konzipiert und zubereitet von Tamara Seebacher, war ein feiner Einstieg in die Welt des Parmigiano Reggiano. Mit erfrischender Orange, dazu Sandorn mit ein bisschen weihnachtlichem Gewürz (Sternanis) erfährt der Käse eine leichte Wendung und dazu die Darbietung in verschiedenen Konsistenzen: als Cracker, Schaum oder Eis und im Mittelpunkt liegt ein perfekt gegartes Langostino.

Endlich bekocht mich mal eine Frau. Danke an Tamara!

Es folgt ein Zwischengericht von Carmelo Greco selbst, nämlich Gnocchi Genovese, Calamaretti fritto, Parmegiano Reggiano.

Dann das rundum stimmige Hauptgericht, konzipiert und zubereitet von Daniel Rittweger:

Gebratene Steinbutt-Bäckchen mit Tortellini auf winterlichem Gemüseragout, Espuma und Risotto-Cracker mit Parmigiano Reggiano.

Die Konsistenz der einzelnen Komponenten harmonierte gut und klasse dazu auch die feinen Bitterstoffe des knackigen Radicchio.

Daniel Rittweger-HauptgangDaniel Rittweger-Hauptgang

Die Weinbegleitung, 2015 Catarratto Brasi von Ferreri in Sizilien polarisierte, doch mir gefiel der honigfarbene Weißwein, der in Kastanienfässern reift.

2015 Catarratto Brasi von Ferreri in Sizilien .Weißwein, der in Kastanienfässern reift.

 

Zum Abschluss überaschte uns Ricky Saward mit einem Dessert, das eher in die salzige Richtung geht. Ein Dessert mit einem Hauch von Käse, dazu ein wenig Schokolade, Keks und Propololis, Sorbet, einem Cracker und jetzt kommt’s: Mit Sellerie! So mag ich Süßes, so esse ich auch Schokolade.

 

Ricky Saward-Dessert mit Sellerie und Propopolis

Das Dessert war genau meins. Als hätte jemand meine Lieblingsingridienzen abgefragt und daraus ein Dessert gebastelt. Der Nachtisch ist oftmals ein Gang, den ich auch mal stehen lasse, meiner Nachbarin anbiete oder eben lustlos einnehme. Anders bei diesem Dessert.

Die Weinbegleitung war erstaunlich, ein Arcass Vendemmia Tardiva, Cascina Chicco aus dem Pimont mit intensivem Geruch, fast schon zuviel, doch zusammen mit dem Dessert für mich absolut stimmig und ein Genuss, doch auch dieser Wein polarisierte und das machte das Tischgespräch gleich viel spannender.

Als Nebengang eine solche Kreation auf den Teller zu bringen, finde ich beeindruckend. Mein ganz persönlicher Favorit ist also der zweiplatzierte Ricky Saward. Doch andererseits ist ein Menü ein Menü, das eben aufeinander aufbaut. Deshalb danke ich allen Drei, die als Team und doch Konkurrenten dieses wunderbare Zusammenspiel an Gerichten mit der Zutat Parmigiano Reggiano geschaffen habe. Die Preisverleihung war also auch eher freundschaftlich und die Anwesenden haben die Gewinner allesamt hochleben lassen – egal, mit welcher Platzierung.

Ein inspirierender Abend mit schönen Eindrücken und immer wieder sehr sympathisch im Restaurant Carmelo Greco nahe der Mörfelder Landstraße.

Parmigiano Reggiano_Gewinner stehen vor dem Restaurant Carmelo Grecor

 

Das gab es als Gewinn Parmigiano Reggiano Challenge 2017

 

Parmigiano Reggiano

Zugegeben, ich habe früher an Käse immer ein bisschen gespart und dachte, das mache dick oder sei wegen zuviel Fett ungesund, bis ich erfahren habe, was für ein tolles Produkt der Parmigiano Reggiano ist. Ein Naturprodukt ohne Zusätze und aus wirklich kontrollierter Herstellung, denn so darf sich nur Hartkäse aus einer kleinen Region in Norditalien nennen.

Die Qualitätskontrollen sind streng, sonst gibt es keinen Stempel und wenn man dann die Inhaltsstoffe liest, kann es nur der Gesundheit dienen: Vitamine, insbesondere Vitamin A, B1, B2, B6 und B12, Biotin, Spurenelemente und dazu relativ kalorienarm. Ein Gesundmittel sozusagen und deshalb liegt immer ein Stück im Kühlschrank, als gesunder Snack für zwischendurch.

Parmigiano Reggiano am Stück

Danke an Parmiggiano Reggiano und die Organisatoren von Gourmet Connection, dass ich als Jury-Mitglied mitentscheiden durfte.

Der Sternschnuppenmarkt bei Nacht, Wiesbaden-Weihnachtsmarkt

Der Wiesbadener Weihnachtsmarkt

Am 28. November wurde der Wiesbadener Weihnachtsmarkt 2018 mit einer feierlichen Zeremonie und viel TamTam eröffnet. Warst Du auch dort? Das ist ein Erlebnis! Die Diskussion über die Tanne konnten wir dieses Jahr in den Medien und auf Facebook miterleben (das nenn ich mal first world problems, oder?), mei, was ein Aufwand. Jetzt aber steht der Baum und strahlt!

Weihnachtsstimmung in Wiesbaden

Noch bis zum 23. Dezember kann man dort Schlemmen und Stöbern, in weihnachtliche Stimmung kommen (Programm siehe hier) und natürlich den obligatorischen Glühwein trinken und zwar zu den folgenden Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag von 10.30 bis 21 Uhr
Freitag/Samstag von 10.30 bis 21.30 Uhr und am Sonntag von 12 bis 21 Uhr

Charity mit einem Foto und dem Weihnachtsmann

Auf eine schöne Charity-Veranstaltung möchte ich hinweisen, denn die Jugendorganisation des Lionsclub LEO veranstaltet an zwei Sonntagen, nämlich am

10. und am 17. Dezember immer jeweils von 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr

eine Foto-Aktion mit dem Weihnachtsmann. Gegen eine Spende von mindestens 5 Euro kann man sich zusammen mit dem Weihnachtsmann professionell fotografieren lassen und erhält das Foto samt Passepartout gleich mit.

A selfie with Santa Claus! Die Einnahmen unterstützen ausgewählte Wiesbadener Kinder- und Jugendprojekte. Was eine schöne Idee!

 

Riesenrad auf dem Mauritiusplatz

Auf dem Wiesbadener Mauritiusplatz gibt es ein Riesenrad, mit dem man aus über 45 Metern Höhe die beleuchtete Stadt bestaunen kann. Drumherum die üblichen gastronomischen Angebote, naja meins ist das ja nicht. Sehenswert ist das Riesenrad aber schon! Nur für eine Fahrt dort in luftiger Höhe muss man sich warm anziehen.

Weihnachtsstern

Unbedingt besichtigen sollte man in Wiesbaden den kunstvoll aufgebauten Baum aus roten Weihnachtssternen, der im Kurhaus im Foyer beim Eingang ins Casino steht. Jedes Jahr wird dieser etwa 6 Wochen vor Weihnachten aufgebaut und es ist eine wahre Pracht.

Es weihnachtet

Seid ihr schon weihnachtslich gestimmt? Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich in Palma de Mallorca im Straßencafé Bar Bosch und die Stadtarbeiter hängen gerade an der Kreuzung in luftiger Höhe den Weihnachtsschmuck auf. Bei Sonnenschein und 18 Grad. Bei Nacht schaut das dann übrigens dann so aus (klick).

Das finde ich dann wiederrum sehr romantisch, wenn ich mir überlege, wo überall in der Welt es wohl einen Weihnachtsmarkt gibt. Eine kleine Auswahl dazu gibt es im Blog von Charnette.
Es weihnachtet…

Bar Bosch Mallorca_Himmelsblick

Schau auch vorbei im Familien-und Reise-Blog Wir-auf-Reise, dort stellen Blogger ihre Lieblings-Weihnachtsmärkte in Deutschland vor. Im Teil I bin ich mit dabei, in Teil II sind die Tipps international, klick mal rein!

Restaurantkritiker Jürgen Dollase sitzt mit Wickert bei Buchmesse Frankfurt 2017 in Talkrunde Süddeutsche Zeitung

Jürgen Dollase über Genuss & Sterne

Der Guide Michelin für 2018 wurde veröffentlicht und viele bekannte Restaurants und ihre Küchenchefs haben die Sterne behalten, andere haben sie verloren und dann gab es Neuzugänge. Hier geht‘s zur Sterne-Liste für Deutschland. Ebenso der Gault Millau 2018 (Gault Millau Restaurantguide Hessen). Apropos Restaurantführer, auf der Buchmesse traf ich den bekannten Restaurantkritiker Jürgen Dollase, denn er war am Stand der Süddeutschen Zeitung zu einer Talk-Runde mit

  • Ulrich Wickert (genau, der vom Fernsehen)
  • Ralf Frenzel, Verlagschef des Tretorri Verlag sowie bei der Zeitschrift FINE

eingeladen gewesen und ich hatte das Glück, ihm im Anschluss ein paar Fragen stellen zu können.

Buchmesse Frankfurt Talkrunde Süddeutsche Zeitung mit Ulrich Wickert und Jürgen Dollase und Ralf Frenzel, Tretorri Verlag

Farbenfreundin fragt Jürgen Dollase

Herr Dollase, zum Einstieg eine Frage, die ich allen meinen Interviewpartnern stelle: Haben Sie ein Lieblingsessen oder vielleicht ein „guilty pleasure“?

Nein, ich habe kein „guilty pleasure“ oder Lieblingsessen. Ich esse alles. Im Zusammenhang mit meiner kompletten Verwandlung vom Saulus zum Paulus, wie es einmal ein Kollege genannt hat, habe ich alles an Negativem abgebaut, was einen stören könnte, und das also hinter mir gelassen. Solange die Produkte gut sind, esse ich alles. Leider muss ich ab und zu natürlich auch schlechte probieren. Meine Frau, die mir in dieser Hinsicht sehr geholfen hat, ist heute eher diejenige, die gewisse Vorlieben hat oder auch bestimmte Dinge nicht isst.

Ich aber esse einfach alles. Ich habe auch keine Probleme mit etwas, wirklich mit gar nichts – so lange es einigermaßen gut schmeckt!

 

… keine Mousse au Chocolat?

Nicht unbedingt oder dringend, auch nicht Gänse-Essen im Winter. Das wird mir schnell zu viel. Die Gänse sind ja meist noch nicht mal gut. Nein, kein guilty pleasure….oder, warten Sie…doch, ab und zu habe ich eine gewisse Schwäche für Marzipan. Das muss aus der Kindheit stammen.

Wissen Sie, in dem Moment, wo ich ein gutes Produkt vor mir habe, ob zubereitet oder nicht, bin ich ganz dabei.

Ganz allgemein geht es mir bei der Kritik aber erst einmal um das Verstehen.

Das ist wichtig für mich, weil ich als Kritiker Objektivität behalten muss. Ich gehe nicht einfach so in ein Restaurant und habe mir schon irgendeine Tendenz vorgenommen.

Nein, es ist so: Ich gehe in ein Restaurant, um es zu verstehen. Und nicht, um zu gucken, ob die so kochen, wie ich das für richtig halte oder wie es mir schmeckt. Nein, das ist nicht das Thema. Ein gutes Gericht kann mich sofort interessieren, egal wo und wie und in welchem Stil. Die Spannweite ist da sehr groß. Das kann auch manchmal ganz spontan passieren, wie die Geschichte in Frankreich.

Dollase in Frankreich

Weil wir gerade in der Talkrunde über Frankreich gesprochen haben, es gibt in Frankreich in manchen Städten noch ganz traditionelle Läden. Zum Beispiel in Chartres, da gibt es einen Traiteur (Feinkostgeschäft mit fertig zubereiteten Speisen).

Ich ging da durch Zufall am Fenster entlang. Ich wollte da eigentlich gar nicht hinein, aber im Augenwinkel hatte ich etwas entdeckt, da zuckte irgendetwas, das mich anlockte.

„Was lag da denn?“ fragte ich mich und bin also zurück, und die Auslage im Schaufenster sah aus wie vor 50 Jahren. Diese französischen Terrinen im Blätterteig und da lag ein Hase! Vorne ein kompletter Hase mit Kopf und den Ohren und dem Püschel noch dran, dann kam die Terrine und dann das Hinterteil. Unglaublich! In Deutschland wären die Leute entsetzt wegen dieser Realitätsnähe.

Jedenfalls bin ich sofort in den Laden und habe alles Mögliche gekauft, um mal wieder diese alten Sachen auszuprobieren, denn die sind wirklich selten geworden: Terrinen und so.

Ich bin „sehr Gourmet“ „très gourmet“, das meine ich jetzt aber im französischen Sinne, d.h. ich interessiere mich für alles Essen, was interessant sein kann. Alles.

 

Die Bemerkung in der Diskussionsrunde gefiel mir, nämlich, dass sich der Franzose auf das Essen einlässt, d. h. er geht ins Restaurant und genießt, lässt sich einfach mal gehen und das kann auch mal ein paar Stunden dauern.

So ist es! Das sich einlassen, dabei aber ruhig und entspannt bleiben. Da muss ich gar nicht so aus dem Nähkästchen plaudern, wenn ich sage, dass für mich zu den unangenehmsten Erlebnissen in Restaurants zweifellos die Auftritte von Prominenten und Wirtschaftsbossen oder solchen hektischen Gestalten gehören. Wissen Sie, da kommt dann der Herr Dingsda und dann stören die einfach…

 

Apropos „das stört“ – was halten Sie denn von den Bloggern, die sich jetzt immer häufiger im Restaurant als Kritiker auftauchen?

Von den Bloggern… im Prinzip habe ich da nichts dagegen. Aber wenn ich dann lese, wie da über Restaurants geschrieben wird, kommt mir öfters das Grausen. Das hat einen einfachen Grund, denn wie gesagt, meine Maxime ist: Erst verstehen!

Okay, da gehört dazu, dass man vorher schon möglichst viel wissen muss. Man kann eigentlich gar nicht genug wissen, um alles zu verstehen. Dann erst kommt das Einordnen und vielleicht – wenn es denn unbedingt sein muss – kann man dann eine Wertung abgeben.

Bei den, sagen wir, nicht-professionellen Kollegen, habe ich oft den Eindruck, dass sie vom Kritikerdasein eher so die Vorstellung haben, man müsse auf irgend etwas herumhacken. Das passiert meistens noch aufgrund persönlicher Vorlieben und dann wird es ganz schräg.

Dann haben wir eine Privatmeinung, die auch noch schlecht unterfüttert ist mit Wissen und eine unnötige Aggressivität, die auch noch einen mangelnden Respekt gegenüber den Leistungen in vielen Restaurants darstellt. Das ist eine Melange, die ist einfach nicht gut.

Jürgen Dollase, Restaurant-Kritiker

Die wirkliche Perspektive von Kritik ist, Dinge möglichst genau zu beschreiben, einerseits, und auf der anderen Seite die Küchen mit dem richtigen Publikum zusammen zu bringen.

Das klingt banal, ist aber eigentlich das, was die Restaurant-Führer leisten sollten.

Sie tun es vielfach nicht, weil sie alle Politik machen und bestimmte Dinge bevorzugen und da sehr einseitig sind.

Es wäre doch mal hoch interessant, wirklich mehr darüber nachzudenken und Hinweise – sagen wir: zu einem sehr kreativen, modernen Restaurant –  zu geben wie zum Beispiel: „Freunde der klassischen Küche sollten dort erst gar nicht hingehen“.

Dann haben wir die da schon mal gar nicht drin und dann machen sie auch keinen Ärger, salopp gesprochen.

Verstehe… Gute Idee!

Brandenburger Tor Berlin

 

Es gibt ein inzwischen sehr berühmtes Berliner Restaurant, da war einmal ein berühmter deutscher Intellektueller zu Besuch, der hat einen naja, meiner Meinung nach schwachsinnigen Text geschrieben und zum Schluss dann noch die Bemerkung gebracht: „…und weil die Portionen im Restaurant so klein waren, musste ich zuhause erst einmal eine anständige Käse-Stulle essen.“

Dies als ein Fazit über einen Besuch in einem Restaurant, das heute übrigens zu den kreativsten und besten des Landes gehört und mittlerweile mit zwei Michelin-Sternen (2017) ausgezeichnet wurde.

Da kommen einfach die falschen Leute zusammen. Da ist weder die Küche schlecht noch sonst etwas. Es sind einfach nur die falschen Leute am falschen Ort.

Ich sag mal ganz salopp: “Wer Heino hören will, muss nicht in die Oper gehen.“

Toller Vergleich, Herr Dollase!

 

Danke für diese klaren Worte, lieber Herr Dollase. Ich werde weiterhin sehr gerne ihre Texte im Blog oder anderen Publikationen lesen.

Dankeschön! Ich tu‘ mein Bestes.

Naja und je älter ich werde, desto entspannter werde ich natürlich. Ich muss mich nicht verkaufen oder sonst etwas. Ich kann mich mit den Dingen selbst befassen, was eine schöne Art der Beschreibung ist. Ich kann also schreiben was ich will und genau so wie ich es wahrnehme.

Und was die Beschreibung angeht, habe ich natürlich lange Jahre daran gearbeitet, eine Detailliertheit im Beschreiben zu erreichen, die sonst vielleicht niemand hat – das sagen viele Leute über mich und das gefällt mir.

Super, und ich bin eine der vielen Leserinnen. Machen Sie bitte weiter so.

Vielen Dank, alles Gute auch für Sie!

Dankeschön, Herr Dollase.

 

Hier noch der Link zu seinem Blog „Eat, Drink, Think“

 

Foto: Guide Michelin

Guide Michelin Sterne

Apropos Sterneküche. Für mich als Blogger war natürlich die Auszeichnung mit gleich zwei Sternen für das Restaurant Schwarzenstein mit Nils Henkel als Küchenchef eine große Sache.

Ich hatte ihn erst im Sommer kennen gelernt und sogleich mit dem Sommer-Interview für meinen Blog befragt. Die Auszeichnung durch den Guide Michelin in 2018 mit gleich zwei Sternen für ihn und sein Team ist fantastisch und absolut verdient und ganz ehrlich habe ich damit auch ein bisschen den Glauben an die Sterne wieder gefunden.

Das alteingesessene, schöne Restaurant Laurentius in Weikersheim im Taubertal wurde 2018 ebenfalls mit einem Stern ausgezeichnet. Warum ich gerade das erwähne?

Naja, ich komme ursprünglich aus dem Taubertal, von der „Romantischen Straße“, und da freut es mich natürlich umso mehr, wenn dort ein Stern vergeben wird. Ganz viele andere gute Restaurants wurden nicht ausgezeichnet, wieder andere haben ihre Sterne behalten – nicht alles versteht man und deshalb bleibt Essen halt auch Geschmacksache.

Weiterführende Infos:
Jürgen Dollase gilt als „der wichtigste Gourmet Deutschlands (Südkurier), der „einflußreichste“ (taz) und der „beste deutsche Gastronomiekritiker“ (SZ-Magazin,9/2016) – sagt Wikipedia. Er publiziert regelmäßig in der FAZ und anderen Publikationen und auch im Blog Eat Drink Think, den er im Team herausbringt. Außerdem hat er schon einige Bücher veröffentlicht, u.a. das Buch Geschmacksschule“ (Tre Torri Verlag)

Strand Stintino Sardinien

Wäre ich doch jetzt auf… Sardinien

Wenn in Deutschland im November alles winterlich grau wird, behelfe ich mir mit schönen Urlaubserinnerungen und ergreife gedanklich die Flucht. Zum Beispiel nach Italien. Letztes Jahr Venedig, dieses Jahr Sardinien. Okay, zugegeben, Sardinien ist nicht Italien – doch das ist gut so.

Am liebsten verreise ich ja außerhalb der Saison, denn die schönsten Ecken dieser Welt finde ich einfach gar nicht mehr schön, wenn sie überlaufen sind. Doch bei Sardinien, zumindest im Nord-Westen, hatte ich das Gefühl, dass man auch in der Hochsaison immer noch einsame Ecken findet. Im Sommer wird es sehr heiß und dann verstehe ich, dass vor allem die Italiener hier urlauben, die die Hitze besser vertragen. Mai/Juni oder September sind die von mir favorisierten Reisezeiten.

Sardinien ich komme!

Der Hinflug per Ryanair ab Frankfurt-Hahn war so günstig, dass mir die Anreise von Wiesbaden zu diesem abgelegenen Flughafen nicht schwer fiel. Die Flugzeiten waren perfekt und der Flug verlief überpünktlich, topp! Der Norden Sardiniens mit der schönen Küste „Costa Smeralda“ wird wärmstens empfohlen und deshalb war es mir recht, dass Ryanair auch nur den Norden, nämlich Alghero, anfliegt. Je nach Reiseziel würde ich auch den Ziel-Flughafen wählen (Norden oder Süden), denn die Insel erscheint auf den ersten Blick klein, ist aber dann doch größer als gedacht.

Ohne Mietwagen geht sowieso schon mal gar nichts. Obwohl es in den Küstenstädten einen Bus-Shuttle zum Strand gibt – man ist einfach flexibler mit einem Auto und in die urigen Dörfer im Hinterland und zu den abgelegenen Buchten kommt man sowieso nur als Individualreisender. Trotzdem, die Straßen sind nicht wie in Deutschland und deshalb zieht sich die Fahrerei doch sehr in die Länge. Das sollte man einplanen. Wir haben also gleich am Flughafen Alghero einen kleinen Fiat 500 übernommen und los ging’s zu unserer im Vorfeld gebuchten Ferienwohnung. Doch wohin müssen wir eigentlich fahren?

Wenn man aus dem dichtbesiedelten und gut ausgeschilderten Rhein-Main-Gebiet kommt, kennt man kaum mehr Dunkelheit in der Nacht. Im Ballungsgebiet wird es in der Nacht eigentlich nicht mehr richtig dunkel. Anders auf dem Land, denn ist die Sonne untergegangen, ist es Nacht. Richtig Nacht, also stockdunkel. Da sieht man wirklich gar nichts mehr. Weder ich noch das Handy-Navi hatten eine Orientierung und die Karten von Google Maps waren in etwa aus den Achtzigern, also jedenfalls nicht mehr aktuell. Kurzum, wir hatten uns verfahren und nur mit Hilfe des Telefons (Vodafone-Reiseversprechen sei Dank), in Kauderwelsch halb auf Englisch und Italienisch, fanden wir unsere kleine, feine Ferienwohnung. Jippie!

Start in den Urlaub

Gepäck ausladen, Räume inspizieren und dann konnte der Urlaub auch schon losgehen.

Merker für nächsten Urlaub: Aktuelle (!) Straßenkarte aus Papier mitnehmen,  denn schnell ist mal der Handy-Akku leer oder kein Netz – schwubbs, ist es vorbei mit der Orientierung.

Merker für nächsten Italien-Besuch: Vielleicht doch mal die italienische Sprache lernen..

Sardische Tomaten

Must-Have für die Ferienwohnung

Im Internet hatten wir eine schöne Ferienwohnung ausgesucht. Zunächst war ich mir unsicher, weil im Internet oft mit den Foto getrickst wird. Doch wir hatten eine sehr gute Wahl getroffen und jederzeit würde ich dort wieder Urlaub machen. Die Wohnung war groß, sehr ruhig und schön gelegen, sogar mit einem kleinen Olivenhain vor der Türe und dazu hatten wir einen großen gemeinschaftlichen Pool. Genau so stelle ich mir Urlaub vor! Was mir wichtig an einer Ferienwohnung ist, sind folgende Punkte:

  • Eine funktionierende Küche,  denn wir kaufen gerne Lebensmittel ein, denn gerade in Südeuropa verlocken die Märkte mit Käse, frischen Tomaten und Auberginen und anderen feinen Genüssen zum Kauf. Manchmal kaufen wir am Hafen auch frischen Fisch und dann ist es ein tolles Erlebnis, die guten Zutaten gleich in der Urlaubsküche zu verarbeiten. Die Tomaten oben auf dem Foto waren die besten, die ich je in meinem Leben gekostet habe!
  • Niemals ohne einen Balkon / eine Terrasse, denn im sonnigen Süden will ich viel Zeit im Freien verbringen. Pool ist cool, muss aber nicht sein, denn:
  • Meernähe. Also niemals weiter als 10 km entfernt vom Meer. Ja, auch das Hinterland und die Berge sind schön. Trotzdem…
  • Genug Raum für uns. Also mindestens 2 Zimmer. Man hat einfach mehr Platz und insgesamt mehr Freiheiten in einer Ferienwohnung im Gegensatz zum Hotel, das möchte ich nicht mehr missen. Gut, dass wir auch in diesem Fall eine tolle Ferienwohnung gefunden hatten.
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Gute und sympathische Kontaktmöglichkeit zum Vermieter

Bucht man im Internet, ist immer eine Rest-Unsicherheit da. Ich verlasse mich dann meist auf Empfehlungen oder beachte die Bewertungen in den Online-Portalen. Mit diesen Tipps haben wir auch dieses Mal wieder eine gute Wahl getroffen und die Korrespondenz im Vorfeld und auch danach war total nett und alles hat gut geklappt.

Auf Sardinien im Restaurant

Neben Selberkochen in der Ferienwohnung gehen wir im Urlaub gerne Essen. Nichts ist schöner, als ein Lunch im Restaurant mit Blick über die Badebucht, in der man eben noch selbst geplantscht hat. Oder abends angehübscht im Restaurant zu genießen.

Unser erster Stopp bei der Insel-Tour war Sassari. Wir hatten eine Restaurant-Empfehlung bekommen und tatsächlich, die Fahrt hatte sich gelohnt. Die Location liegt etwas versteckt in einem Hinterhof und ganz ehrlich hatte ich am Abend dann meine Handtasche schon fester unter den Arm geklemmt als noch am Mittag. Es gibt dort schon sehr dunkle Ecken. Als ich dann auf dem Parkplatz zwei Autos mit dem deutschen Kennzeichen OF habe stehen sehen, musste ich lachen… Naja, wer Offenbach kennt, versteht das jetzt. Kurzum: Die Stadt ist Offenbach nicht unähnlich und damit sehr vielschichtig und das schicke Universitätsgebäude kann nicht davon ablenken, dass es auch eine andere Seite gibt.

Jetzt aber zum Restaurant, mein Geheimtipp für typisches sardisches Essen ist das L’Assassino.

Im Hinterhof fühlt man sich weit weg von allem und es ist ultra-gemütlich. Das Essen einfach, typisch sardisch und sehr sehr lecker. Schon einmal Aal gegessen? Ebenso Schnecken und, na klar, feine italienische Wurst, Schwein, und hach, mein Lieblingsessen: Muscheln.

italienische Wurst als Vorspeise auf Sardinien

 

Cozze Sardegna

Schweinebraten sardisch

 

Wer mich kennt weiß, von mir gibt es keine Standard-Tipps. Irgendwelche touristischen Sehenswürdigkeiten empfehlen, die auch im Reiseführer stehen? Nö. Das kann man alles in einem x-beliebigen Reiseführer nachlesen. Ein paar Tipps gibt’s auch hier und jetzt aber zu meinen persönlichen Tipps für den Nord-Westen Sardiniens.

Strand La Pelosa bei Stintino auf Sardinien

Der wunderschöne Strand La Pelosa bei Stintino. Ist das Karibik, oder was? Ein Traum in Türkis! Die Bucht ist durch eine vorgelagerte Insel vom offenen Meer etwas abgeschottet und deshalb auch für Kinder ein Badeparadies. Das lieben auch die Italiener, deshalb ist am Wochenende der Strand so voll wie im Freibad. Trotzdem – im Wasser kann man sich weit treiben lassen und fühlt sich paradiesisch.

Es gibt einige Strandbuden, ein Edel-Restaurant dort, doch nach zwei Stunden Sonne drohte der Hitzestich, deshalb fand ich die Idee, mit dem Auto in das nächstgelegene Städtchen mit Name Stintino zu fahren, nicht verkehrt. Ein kleiner, feiner Ort mit schöner Infrastruktur zum Bummeln und ein paar kleinen Restaurants für den einfach Mittagstisch. Danach: Siesta!

Alghero auf Sardinien

Während Sassari eher eine Industriestadt mit Universität ist, hat Alghero wirklich großen Charme. Ein idyllisches Hafenstädchen – perfekt für Urlauber. Wobei lt. Focus Alghero Stadt der „Anti-Jetset-Ort“ist. Ja, kann man so sagen. Der Hafen und die verwinkelten Gassen laden zum Bummeln ein.

Hafen Alghero, Sardinien

Baden gehen kann man in der nahegelegenen langezogenen Bucht, nämlich Alghero Strand. Zunächst sieht man die Hotels, doch dahinter wird der Strand wilder und mit den Pinienhainen fühlt man sich ein bisschen wie an der Ostsee, nur eben bei über 30 Grad. Wir haben uns nahe einer coolen Strandbar niedergelassen und die Trance Music blubbert so ein bisschen rüber und so träumt sich’s schön in der Nachmittagssonne. Dolce vita!

Im Hafen von Alghero unbedingt eine Bootstout zum Capo Caccio, der Felsenküste, buchen und dann bei Mittagshitze raus auf’s Meer fahren und genießen. Die Fahrt zu den Felsen ist eine schöne Abkühlung und macht Lust auf Fisch, Muscheln und mehr. Die Besichtigung der Tropfsteinhöhle allerdings ist Abripp, die schaut man sich besser auf guten Fotos im Reiseführer an, statt mit gefühlt hundert schwitzenden Touristen aus aller Welt die schmalen Gänge der Grotte zu erklimmen.

Es findet sich immer ein Boot, das noch einen Platz für eine Tour frei hat und das macht echt Laune. Die Fahrt auf’s offene Meer könnte ich jeden Tag machen. Klasse Tour!

 

 

boat alghero capo caccia

 

Anti-Aging auf Sardinien

Auf Sardinien wird man schonmal 109. Mindestens. Die italienische Mittelmeerinsel ist ein Paradies fürs Altwerden, denn nirgendwo leben mehr 100-Jährige als auf Sardinien, darüber gibt es viele Beiträge und auch die ARD hatte darüber berichtet. Ob’s am guten Essen liegt? Rein vegetarisch ernährt man sich jedenfalls nicht auf Sardinien.

Deftige Gerichte mit Lammfleisch oder Schweinefleisch sind sehr beliebt. Spanferkel auf sardische Art, hach, köstlich. Dazu ab Mittags Wein… ob das gesund ist? Wahrscheinlich liegt es an der Siesta, denn daran führt auf Sardinien kein Weg vorbei. Am frühen Nachmittag gehen plötzlich über all die Rolläden runter und es wird still in den Gassen. Egal, wie touristisch die Stadt ist  Siesta. Punkt. Ruhezeit bis abends um fünf. Das gefällt mir!

Kirche Alghero, Sardinien

 

Sowieso, Sardinien ist nicht Italien.

Die Sarden sind anders und das fängt bei der Sprache an und hört beim Essen auf. Gerade deshalb ist es eine Reise wert und eine Woche ist für diese große Insel eigentlich zu kurz.

Wenn man sich auch mal treiben lassen möchte und dafür ist Urlaub ja da, schafft man die Insel sowieso nicht in einem Urlaub. Wir sind also nicht runter bis ganz in den Süden gefahren. Die Einsamkeit im Westen und die schönen Buchten im Norden haben mich einfach so gefesselt und nun muss ich also bald wieder kommen und im Süden der Insel urlauben.

Wer hat Tipps für den Süden?

Italienisch kann ich zwar immer noch nicht, aber die Menschen auf Sardinien sind so gastfreundlich und hilfsbereit, dass man jederzeit auch mit Händen und Füßen kommunizieren kann – es wird einem in jedem Fall geholfen.

Vielleicht kann mir für den Süden Sardiniens, also Cagliari noch jemand Tipps geben? Zum besseren Überblick habe ich mir jetzt auch eine Weltkarte in groß bestellt, die hängt jetzt über meinem Schreibtisch – da kann ich dann „armchair travelling“ in den schönen Süden machen.

Visit Sardegna!

 

Treppe ins Meer auf Sardinien

Shopping in New York City

New York City hat immer Saison. Selbst wenn es im Winter bitter-kalt ist, denn die Stadt ist immer HOT. Diese Metropole, die schon immer faszinierte, zieht im Sommer und Winter viele Touristen an, deshalb habe ich in meinen Reise-Erinnerungen gestöbert und mache Dir jetzt ein bisschen Lust auf  NYC.

Wie wär’s mit Christmas Shopping in New York? Ich war neulich auf der Durchreise dort und hatte nur wenig Zeit, aber die folgenden Tipps kann ich sehr empfehlen:

Grand Central Station NYC

Grand Central Station NYC

Grand Central Station
Ein beeindruckender Bahnhof und absolut sehenswert. Ich musste dort öfters umsteigen und hab ihn mal leer und mal brachial voll erlebt. Klasse ist die Oyster Bar, dort gibt’s aus allen Meeren die besten Austern – auch die Sylter Royal aus Deutschland!

Grand Central Station

Oyster Bar Grand Central Station

Oyster Bar Grand Central Station in New York City

Mal über den Times Square zu schlendern, gehört irgendwie dazu, oder?

Times Square NYC

Times Square NYC

Auch die Randbezirke wie East Harlem sind ein Erlebnis. Best Sandwich ever at Gold Deli!

NYC-102 Street

East Harlem, NYC-102 Street

Unterwegs am besten zu Fuß und per NY Underground. Uber geht natürlich auch.

NYC Underground

NYC Underground

 

Staten Island Ferry at NYC

Cash is king, wenn man schnell mal was zu trinken braucht

Von wegen, es wird überall die Kreditkarte akzeptiert. Bargeld ist definitiv nie verkehrt – auch in New York, glaub’s mir!

Harry-Sally-Drehort Katz Diner

Katz Diner NYC (Du kennst doch die Film-Szene, oder?)

Ihr kennt diese Szene aus dem Film Harry and Sally mit Meg Ryan, oder?

Katz NYC

Legendär, der Laden aus HARRY & SALLY: Das Katz’s Restaurant. Genau, Meg Ryan und so… Hier hat man schon lange vor dem großen Hype Pastrami Sandwiches gegessen. Inzwischen ist der Laden etwas in die Jahre gekommen, trotzdem ist er sehenswert und Tatsache: Es war am frühen Abend kaum ein Tisch frei!

Freiheitsstatue NYC

Die muss man mal gesehen haben. Libery Statue in New York

In der Staten Island Ferry

Die Freiheitsstatue sieht man gut von der Staten Island Ferry aus. Und weil die Füße eine längere Pause brauchten, sind wir noch weiter den East River per Boot entlang gefahren und  in die Seilbahn umgestiegen, die von Roosevelt Island nach Manhattan geht.

Roosevelt Island NY

Die Seilbahn zwischen Manhattan und der Roosevelt Island, siehe auch hier. Bestimmt erkennst Du sie aus dem Film Spiderman. Leider dauert die Fahrt nur knappe 5 Minuten (ein YouTube Film dazu hier).

East River Manhattan

 

PepsiCola Queens East River

 

Zugegeben, mit dem aktuellen Dollar-Kurs ist’s nicht mehr ganz so attraktiv, in den USA einzukaufen. Trotzdem, die Shopping Malls locken auch heute und manche Dinge gibt es nun mal einfach nicht bei uns daheim. Deshalb – viel Spaß in der Stadt die niemals schläft!

Shopping am Times Square

 

Einen Cocktail in einer der coolen Rooftop Bars zu genießen, gehört natürlich auch dazu. Hier war ich in THE ROOF, 124 West 57th Street NYC

The Roof

 

Als besonders hip gelten Meatpacker District. Ebenso Chelsea und hier gibt es den Chelsea Market, um die Ecke ist auch ein großer Diane Fürstenberg Shop und sowieso ist hier immer was los. Viele Galerien und schöne Bistros laden zum Flanieren ein. Am schönsten kommt man dorthin über den High Line Park – eine alte Hochbahnlinie, die begrünt wurde und jetzt zum Spazierengehen dient.

Tolle Architektur und schöne Ausblicke hat man von dieser Strecke und man trifft meistens den einen oder anderen Promi dort beim Walking.

 

Highline NYC

The Highline Park – eine Parkanlage zum Flanieren

 

Klar, auch ein Museumsbesuch – insbesondere in der kalten Jahreszeit – bietet sich an. Die reihen sich in der 5th Ave. nahe Central Park alle aneinander. Danach vielleicht noch einen Spaziergang im Central Park um den Kopf frei zu bekommen?

Farbenfreundin at Guggenheim Museum

 

Metropolitan Museum of Art

 

Auf dem Weg zum Metropolitan Museum of Art bin ich an dieser Bäckerei vorbei gekommen. Da musste ich einfach mal reinschnuppern und die Sachen waren sogar glutenfrei.

Inside a Bakery in Lexington Ave

Um Details nachzulesen, finde ich es auf jeden Fall wichtig, einen Reiseführer mitzunehmen. Wie geht das Dir? Ich finde es einfach schön, wenn man dann im Café noch mal die Sehenswürdigkeiten nachschlagen kann, oder? Okay, old school… Wie machst Du das? Vielleicht gibt es ja auch eine App, die empfehlenswert ist?

Bin für Tipps offen. Zur Vorbereitung einer NY-Reise kann man auch online hier in diesem Magazin stöbern. Wie gesagt, ich war nur auf Durchreise… denn das war’s schon und ich musste schnell zurück zum Flughafen.

 

Taxi shuttle to airport NYC

Taxifahren in NYC kostet ein Vermögen, doch trotz Rush Hour, mit den flinken indischen Fahrern schafft man es locker zum Flughafen.

See you next time in NYC!

Apropos Weihnachten. Ein Buch als Geschenketipp.

„Reisen bedeutet Leben im wahren Wortsinn… frische Luft zu atmen, die Lebenslust zu spüren, ein integraler Teil der Schöpfung zu werden.“ — Alexandre Dumas

THE GRAND TOUR
Das goldene Zeitalter des Reisens
Marc Walter, Sabine Arqué
Hardcover, 29 x 39,5 cm, 616 Seiten
€ 150
TASCHEN Verlag

Ein wunderschönes Buch. Alte Reiseplakate, Fahrkarten, Werbezettel, Broschüren, Speisekarten, Gepäckaufkleber und andere Ephemera vermitteln etwas von dem Flair des Reisens in diesem goldenen Zeitalter. Dieses Buch ist Ihr Ticket zu einer längst vergangenen Epoche des Abenteuers und des großen Staunens über die Welt.

 

 

 

Sabine Heil von Malantra im Interview

Es gibt so viele spannende Frauen in meinem Umkreis und eine davon ist Sabine, bei der ich seit vielen Jahren im Studio Yoga- und Pilates mache. Das ist aber nicht alles, was sie macht und deshalb war es Zeit für ein Interview.

Erzähl doch mal, was Du genau machst? Wie kommt man dazu und wann?

Ich bin Lehrerin für Pilates und Yoga mit eigenem Studio, komme aber ursprünglich aus der Mode. In den 80er Jahren hatte ich ein eigenes Modelabel ‚zazie creazion‘ mit Ladengeschäft in der Grabenstrasse in Wiesbaden. Mit einer Freundin habe ich damals Modeschauen veranstaltet, Gürtel, Klamotten und Schmuck designt und gefertigt.

Ende der 90er habe ich einen beruflichen Schwenk gemacht, da ich durch einen langen Aufenthalt in Ghana/Westafrika sehr krank wurde. Die nächsten 20 Jahre machte ich viele Ausbildungen im Gesundheits- und Bewegungsbereich. 2004 eröffnete ich dann mein Studio für Yoga und Pilates, das heutige MyMooves.

Sabine Heil von Malantra by einzigschön

Kreativität ist ein wichtiger Aspekt im Leben

Von Anfang an spielte Mode und Schmuck eine große Rolle in meinem Leben, da ich sehr gerne mit meinen Händen arbeite und es liebe schöne Dinge entstehen zu sehen. 2012 machte ich noch eine Ausbildung zur Stil,- und Imageberaterin bei Astrid Rudolph. Da für mich die Beschäftigung mit Schmuckdesign und Fertigung immer schon einen meditativen Charakter hatte und ich selbst ja auch Yogalehrerin bin und mein Lebensweg sowieso eine sehr spirituelle Ausrichtung hat, gilt meine große Liebe inzwischen der Fertigung von indischen Gebetsketten, der Mala. Für die Mala nehme ich fast ausschließlich Edelsteinperlen und andere wertige Elemente wie Guru-Perlen aus Kashmiri, Kernen, Silber, etc.

Falls Du Deine eigene Mala herstellen möchtest, biete ich dies auch in kleinen Kursen an. Am Sonntag 19.11.2017 ist übrigens von 11.30-14.30 ein solcher Workshop im Yogastudio „Innersmile“ in Bad Schwalbach. Falls sich jemand kurzfristig teilnehmen möchte.

Malantra by einzigschön von Sabine Heil

Malantra von Einzigschön

Das Wort Mala bedeutet für mich:

M=Mut, A=Antrieb, L=Lebensfreude, A=Ausgleich.

Die Mala ist vielmehr als eine Hilfe zur Meditation, sie ist Energie, Anker, Freude pur und natürlich Schmuck.

 

Wir sind bei Farbenfreundin…welche Farbe magst Du besonders und warum?

Weil ich mich sehr viel mit Farben auseinandersetze, mag ich eigentlich jede Farbe, weil jede Farbe ihre Eigenart und Aussage und Kraft besitzt. Dennoch ist die Farbe (ja eigentlich ist dies ja keine Farbe) schwarz mein Favorit, weil schwarz die ‚Farbe des Lernens‘ ist und ich habe für mich das Gefühl immer am Lernen zu sein. Orange ist für mich persönlich auch eine sehr kraftvolle Farbe, die ich allerdings nicht trage, weil sie mir nicht steht.

 

Nach getaner Arbeit: wie sieht die perfekte happytime aus?

Schmunzel. Du wirst lachen, ein Glas Rotwein, ein Glas Wasser, gute Musik und Ketten machen und danach mit einem guten Fachbuch ins Bett. Ich verbringe tatsächlich auch meine Zeit am Abend mit meinen Steinen, den Ketten und ich liebe es, weil ich dadurch im Flow bin und alles um mich herum vergessen kann.

 

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblingsgericht, für Tage, die es zu feiern gibt?

Momentan, wie Du weißt lebe ich vegan, liebe ich eine gute selbstgemachte Maronisuppe mit gerösteten Croutons, dann einen Applecrumble mit viel Zimt und einem veganen Eis dazu. Mmhhhhh lecker….

 

Oh, gerade jetzt im Herbst ist eine Suppe perfekt, mmmhh.

Danke Dir für das Gespräch, liebe Sabine!

 

Sabine Heil von Malantra by einzigschön

Kontaktdaten:

Sabine Heil

www.sabineheil.de 

Sabine Heil auf Facebook

www.mymooves.de (mein Lieblingsstudio für Yoga & Pilates)

Glückliches Huhn auf Bauernhof

Schwein gehabt! Meine Gedanken zum Thema Fleisch

Kürzlich habe ich beim JoselitoLAB den besonderen Joselito Schinken kennengelernt und dabei bin ich so ein bisschen ins Grübeln gekommen. Was ist uns gutes Essen, insbesondere gutes Fleisch eigentlich wert und was bezahlen wir dafür?

Eigentlich hatte ich mir schon nach dem Treffen mit dem Genuss-Netz so meine Gedanken gemacht. Dieses „Geiz-ist-geil“ beim Essen, bei unserer Nahrung, finde ich nicht in Ordnung. Das geht so nicht weiter und ich bin froh, dass die Produzenten und Bauern ab und zu auf die Barrikaden gehen und höhere Preise für ihre Erzeugnisse fordern.

Kühe auf Weide in Hohenlohe

 

JRE Genussnetz und andere Produzenten

Je mehr ich mich mit Essen beschäftige, desto mehr beschäftige ich mich auch mit der Produktion und dem ganzen drumherum von Lebensmitteln, insbesondere Fleisch. Damit bin ich nicht die einzige, denn viele Freunde ernähren sich deshalb inzwischen vegetarisch oder sogar vegan.

Das ist nicht mein Weg, denn ich mag Fleisch einfach zu gerne. Meine Art, ein Zeichen zu setzen ist es, beim Fleischkauf einen angemessenen Preis zu bezahlen und Fleisch als sehr hochwertiges Produkte anzusehen.

Genauso wie ich gutes Gemüse vom Bauern um die Ecke kaufe (ja, Wiesbaden hat noch Landwirtschaft und zwar hier) oder auf dem grünen Markt, kaufe ich Fleisch von glücklichen Tieren, sei es von der Domäne Mechthildshausen oder vom Metzgerei-Einzelhandel oder bei Produzenten vom Genussnetz oder eben den Schinken von glücklichen Joselito-Schweinen.

Italienische Büffel leben jetzt in Freiheit am Bodensee

Bis vor kurzem kannte ich die Horrorgeschichten aus Italien noch nicht, oder wusstest Du, dass die männlichen Jungtiere, weil sie keine Milch für die Mozzarella‐Produktion geben, oft schon direkt nach der Geburt „entsorgt“ werden? So ist auch Büffel-Bill entstanden, denn Büffel-Fleisch ist eigentlich eine feine Delikatesse und deshalb weiden jetzt Büffel am schönen Bodensee, werden artgerecht gehalten und ich kann Büffelfleisch oder feinen Mozarella aus Süddeutschland bequem online bestellen. Bei konventionell hergestelltem Mozzarella habe ich seither immer den Zeitungsbericht von den armen italienischen Büffel vor Augen.

Kühe auf Weide in Hohenlohe

Bei Mode aus Bangladesch mache ich mir Gedanken über die Herstellungsbedingungen – dann muss ich mir diese auch bei der Nahrungsmittelproduktion machen, oder?

Mindestlohn für Schweine

Eine Freundin hat den Bauernhof der Eltern übernommen und deshalb kenne ich ein paar Hintergrundinformationen zur Fleischproduktion in Deutschland. Kurz gesagt, ich bin entsetzt! Der Durchschnittsdeutsche will kein Geld für Schweinefleisch bezahlen, trotz seiner großen Liebe zu Schnitzel und Wurst.

Auf dem Fleischmarkt wird dem Hersteller für ein Kilo Schweinefleisch gerade mal 1,50 Euro bezahlt. Für Fleisch von einem glücklichen Schwein, das ein gutes Jahr auf einem Bauernhof ernährt wurde und dort auch mal ein paar Sonnenstrahlen erblicken konnte. Lächerliche 1,50 Euro für 1 Kilogramm. Davon kann kein Schwein leben!

Iberico Schweine - Joselito Jamon

Happy pigs

Die Schweine, die für den Joselito-Schinken verarbeitet werden, haben sozusagen im Lotto gewonnen, denn sie leben in ihrem etwa 18 monatigen Schweineleben ein sehr gutes Leben. Sie haben sozusagen „Schwein gehabt“:

Viele Hektar Platz zum Toben und Raufen im schönen Südspanien, dazu Futter, das vor allem aus Eicheln besteht und ja, frische Natur und spanische Weiden so weit das Auge reicht. Das hört sich an wie im Märchen, ist aber so.

Gutes Essen darf auch kosten

Deshalb hat der Iberico Schinken auch seinen Preis, den ich inzwischen bezahle und der es mir wert ist, denn wenn es guter Schinken sein soll, dann darf er auch etwas kosten. Genauso geht es mir mit Käse oder Kaffee (mein Kaffee stammt von Contigo). Lieber weniger, dafür gutes Essen.

Käse vom Affineur Eltville

Feiner Käse vom Rheingau Affineur aus Eltville

 

Gartenstühle

 

Sternekoch Wissler beim JoselitoLAB

Während ich auf Mallorca noch ein paar Sonnenstrahlen einfange, probiere ich mich durch feinen spanischen Schinken. Genau, Schinken, also Jamón – wie es auf Spanisch heißt. Könnte sein, dass es daran liegt, dass ich im Oktober zu JoselitoLAB eingeladen war. Joselito Schinken sei der beste Schinken der Welt, sagt man.  Aber eins nach dem anderen:

Schinken trifft Sternekoch: JoselitoLAB

JoselitoLAB  – der beste Schinken der Welt trifft auf einen Spitzenkoch und auf der Website können wir all die Rezepte, Videoclips und Hintergrundinformationen dazu abrufen. Alles total medial!

Zum ersten Mal findet JoselitoLAB in Deutschland statt und Spitzenkoch Joachim Wissler vom Restaurant Vendome für dieses Event von Joselito Jamon ausgewählt. Neben Joachim Wissler haben bereits eine Reihe von Spitzenköchen als Stellvertreter ihres Landes gezeigt, wie variationsreich und individuell sich das Fleisch der berühmten iberischen Schweine von der Firma Joselito in der modernen Küche einsetzen lässt.

  1. JoselitoLab: Ferran Adrià (El Bulli***, Spanien)
  2. JoselitoLab: Massimiliano Alajmo (Le Calandre***, Italien)
  3. JoselitoLab: Jonnie Boer (De Librije***, Holland)
  4. JoselitoLab: Seiji Yamamoto (RyuGin***, Japan)
  5. JoselitoLab: Joachim Wissler (Vendôme***, Deutschland)

JoselitoLAB_Eröffnung

Spitzenkoch Joachim Wissler, Restaurant Vendome

„Es ist eine große Ehre für mich, als deutscher Koch für dieses innovative und kreative Projekt ausgewählt worden zu sein. Ein Projekt, das nicht nur die große Vielfalt und hohe Qualität von Joselito zeigt, sondern auch seine Wandelbarkeit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Kulturen und Küchenstile weltweit.“, betont Joachim Wissler.

 

Joselito Schinken bei Sternekoch Joachim Wissler

Der Drei-Sterne-Koch Joachim Wissler interpretiert den feinen Joselito Schinken in 21 einzigartigen Gerichten und wir können digital teilhaben: Auf der Website www.joselitolab.com sind alle die Rezepte und Videoclips der einzelnen Gerichte zu sehen.

Die Pressekonferenz mit Get-Together für #JOSELITOLAB fand im rustikalen Gewölbekeller des Restaurant Vendome im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach statt. Zum Auftakt werden kleine Köstlichkeiten gereicht:

  • Joselito Schinkenpastetchen
  • Chorizocremepastetchen
  • Cana di Lomo auf zwei Arten
  • Mein absoluter Favorit: Die Gillardeau Auster mit Pancetta & Melone
  • Kernöl-Griebenschmalz mit Salchicon und Sauerteig
  • Pulled Pork Bun, Pancetta & Gewürzpflaume

 

JoselitoLAB_im Althoff Hotel Schloss Bensberg

JoselitoLAB_Bun

JoselitoLAB

 

Weiter geht es im Restaurant Vendome:

  • Makrele & gepickelte Bete mit Pancetta und Kaviar
  • Marmorierter Ravioli mit Joselito Schinkengelee & weiße Tomatenbutter
  • Landei & weißer Trüffel mit Schinkenvelouté und Fenchelcreme
  • Barbecued Pluma mit gepickeltem Gemüse und Sauce Béarnaise
  • „Wiesngaudi“ mit Brombeerkaviar und Kokoseis

JoselitoLAB_Eröffnung im Althoff Hotel Schloss Bensberg

 

JoselitoLAB_Eröffnung im Althoff Hotel Schloss Bensberg

 

Dazu eine exzellente Weinbegleitung, angefangen mit einem feinperligen Champagner, zur Vorspeise dann einen Riesling, gefolgt von einem edlen Vega-Sicilia „Unico“ und als Dessertwein eine wunderbare Beerenauslese aus der Pfalz von Müller-Catoir.

Restaurant Vendome_Schloss Bensberg_Detail

Es war ein wunderbares Erlebnis – Dank der unkomplizierten und herzerfrischenden Gastfreundschaft der Geschäftsführung von Joselito und Küchenchef Joachim Wissler und seinem großartigen Team im Restaurant Vendome.

JoselitoLAB #5

Zum fünften Mal veranstaltete Joselito das aufsehenerregende JoselitoLAB, für das seit 2013 jährlich ein anderer internationaler Spitzenkoch Produkte vom iberischen Schwein im eigenen Stil individuell und landestypisch neu interpretiert. Ein Hammer-Event!

„JoselitoLAB zeigt unseren Schinken in seiner modernsten Form”, erklärt José Gómez, Geschäftsführer von Joselito. „Unser Ziel ist es, ein einzigartiges Produkt zu bewahren, dabei den mediterranen Wald unserer Heimat zu schützen und das Wissen der besten Köche der Welt weiterzugeben.“

Joselito Schinken ist wirklich ein großartiger Schinken. Das feine Fleisch zerfließt auf der Zunge. Am Schinken spart man offensichtlich nicht in Spanien und ich jetzt auch nicht mehr, denn ich bin auf den Geschmack gekommen!

Klick doch mal rein ins #JoselitoLAB (hier)

Joachim Wissler, Vendome

 

P.S. Ich bin sehr glücklich, dass ich auf Einladung von Joselito den Event JoselitoLAB erleben durfte. Dankeschön!

Bei einem solchen Presse-Event tritt man immer auch spannende Leute und hat schöne Gespräche, dieses Mal auch international, denn Presse aus Mailand und Madrid waren zu Gast. Gerne wiedersehen möchte ich die Weinhändlerin Surk-ki Schrade, denn sie kennt sich wirklich aus, ebenso Andreas von LUSTFAKTOR – Das Luxus & Lifestyle Magazin. Ebenfalls an meinem Tisch saßen noch Stefan von StefsTable, Oliver von Cookin‚ sowie Winelover Björn mit seinem Blog Bjrlebouquet und ein TV Team von rtve.es war sogar mit dabei.

Yogastudio San Diego

Der Rücken macht den flachen Bauch

Wenn man meinen Blog liest, weiß man von meiner Leidenschaft für’s Essen. Trotzdem hab ich einen recht flachen Bauch und weil ich dazu so oft gefragt werde, erzähle ich Dir heute von meinem Training und wie ich dazu gekommen bin.

Wir Frauen hadern oft unser ganzes Leben lang mit dem Gewicht, dem Körper an sich und den scheinbar zu vielen Pölsterchen. Ich habe ganze Lebensjahre verkackt, nur weil ich mich zwischendurch zu fett fühlte, dabei war ich eigentlich nie fett, sondern etwas untrainiert und eben nicht „Size zero“. Das weiß ich heute, aber das hat einige Jahre gedauert.

Sport habe ich nicht wegen der Gewichtsabnahme begonnen, sondern weil ich es als Glückbringer entdeckt habe. Meine Work-Life-Balance funktionierte nur mit Yoga, Joggen und viel frischer Luft, anders hielt ich das stressige Arbeitsleben nicht aus und sobald ich keinen Sport mehr machte, war ich schlicht nicht arbeitsfähig, hatte ein schlechtes Immunsystem und fühlte mich kränklich. Naja, so konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappen schlagen und halte seither mein Gewicht und habe trotz vielen Sitzens keine Rückenprobleme.

Ein stabiler Rücken

Mei, was haben mich die Personal Trainers und Fitness-Experten immer mit Situps gequält. Was macht man nicht alles für einen flachen Bauch? Ehrlich gesagt, ich hab das nur selten ausgehalten. Nein, Sit-ups hasse ich noch heute und ich sag Dir was: Sie bringen’s auch nicht.

Ich bin kein Sportmediziner, doch ich sehe meinen eigenen Körper und kann nachvollziehen, was funktioniert und was nicht. Sit-ups machen keinen flachen Bauch, ein guter Rückenmuskel macht den flachen Bauch! Einen ersten Hinweis gab mir vor Jahren meine Gyrotonic-Lehrerin in Mainz-Gonsenheim. Soweit ich mich noch erinnere, erklärte sie mir das anhand der Bierbäuche bei älteren Herren. Denn es sind auch hier nicht die fehlenden Bauchmuskeln, sondern die Muskeln an der Körper-Rückseite. Diese sind vom vielen Sitzen schwach und es fehlt an Stütze für die inneren Organe und eine gute Haltung. Hm, ob sie recht hatte?

Mein flacher Bauch

Mir doch egal, ich kann nur sagen, das es bei mir funktioniert und zwar genauso: Mein Rückenmuskel war immer schwach vom vielen Sitzen, dazu verkürzte Oberschenkelmuskeln an der Hinterseite und das machte eben keine schöne Haltung. Mit ein paar anspruchsvollen Yoga-Übungen habe dann Woche für Woche im Yoga-Studio mymooves meine Balance trainiert. Zuhause trainierte ich regelmäßig weiter, nutze Hilfmittel (die Wand, die Türe, das Waschbecken) und besser ohne Zuschauer (wenn ich mal wieder umfiel…). Das Training höre ich nie auf, das gehört zum Alltag dazu. Ich werde jedes Jahr besser und eines weiß ich, es waren nie die Sit-ups, die mir zu meiner stabilen Körpermitte verholfen haben.

Inzwischen ich mich einer einigermaßen guten Haltung und habe einen schönen Bauch. Es sind die Balance-Übungen und Rücken-Übungen, die ich auch ganz viel im Yoga-Studio übe. Es kann da nur einen Zusammenhang geben, ich sag nur: Hasta Padangustasana!

Eine gute Mitte

Der Körper ist eben nicht vorne oder hinten, sondern rundherum und man kann nicht nur „vorne“ trainieren wollen. Wenn der untere Rücken schwach ist, muss man diesen stärken. Ich bin froh, dass mir meine Trotzreaktion gegen die Sit-ups weiter geholfen hat und ich heute weiß: Der starke Rücken macht mir einen schönen Bauch.

Der Witz ist – inzwischen fallen mir Sit-ups, Crunshes und was es da noch für üble Bauchübungen gibt, recht leicht, weil diese Übungen eben auch erst dann richtig funktionieren, wenn der Rücken stark und stabil ist. Ohne einen starken Rücken klappt das aber garnicht, weil – siehe oben, der Rückenmuskel ist essentiell.

Ein weiterer Aspekt hat mir geholfen: Geduld und Nachsicht mit mir selbst. Weil, wir sind so oder so schon schön, auch wenn der Bauch kugelrund und faltig ist. Hauptsache es kräuselt ein Lächeln unsere Lippen und die Augen strahlen. Alles andere ist doch echt nebensächlich.

Love yourself!

Das Foto entstand bei meinem Aufenthalt in San Diego, in dem wunderbaren Riff’s Studio

 

Handkäs Carpaccio mit Musik

Wo gibt’s den besten Handkäs?

Wo gibt’s in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden eigentlich guten Handkäse zu essen? Anstoss dazu gab ein Handkäse-Foto auf Instagram denn die Frage kam auf: Was braucht ein gutes Handkäse-Gericht überhaupt?

Im Grunde esse ich den Handkäs‘ mit Musik am liebsten zuhause. Lange wollte ich von dem „Stinkekäse“ eh nichts wissen, denn als ich vor vielen Jahren nach Wiesbaden zog, konnte ich weder mit dem hessischem Dialekt noch mit den hessischen Spezialitäten etwas anfangen.

Dank der Kochkunst meines Mannes bin ich inzwischen großer Fan auch von Handkäse. Das ist einfach ein toller Snack, dazu gesund und kalorienarm und zum Wein oder Äppler eine hervorragende Begleitung. Allerdings, die Zwiebeln in der Musik sind manchmal schon sehr dominant… ein erstes Date sollte man danach nicht haben. Zuhause benutze ich deshalb sehr milde Zwiebeln oder gar Lauchzwiebelchen und in die Musik kommt bei mir Riesling.

In den folgenden Wiesbadener Gaststätten habe ich für Dich Handkäs‘ mit Musik probiert:

Treibhaus Biergarten
Klarenthaler Straße 127, 65197 Wiesbaden (Preis: 6,20)

Treibhaus Wiesbaden

…die Musik ist super-lecker, doch was ist das für ein kleiner Brot-Knubbel?

 

Wirtshaus Strassenmühle
Strassenmühlweg 4, 65199 Wiesbaden
Handkäse mit Musik  (4,90 €)

Im Paulaner Biergarten gibt's einen der besten Handkäs mit Musik

Im Paulaner Biergarten nahe der Erich-Ollenhauer-Straße gibt’s einen der besten Handkäs mit Musik!

 

Bobbeschänkelche
Röderstraße, Wiesbaden (Preis: 6,50)

Handkäse im Bobbeschänkelche in Wiesbaden

Es wird fein angerichtet in einer der ältesten Gaststuben in Wiesbaden!

Mitten in der City, vor dem Landtag, hinter dem ADAC-Büro, da herrscht Gemütlichkeit! Eine Gastronomie neben der anderen – ob Weinstube, Burgerladen oder hessische Gemütlichkeit – es findet sich für alle Geschmacksrichtungen etwas. Sogar ein Grieche hat jetzt neu eröffnet. Ich habe bei zwei Gasthäusern den Handkäs mit Musik getestet. Beim Kögler war ich ganz überrascht, wie schick der Innenraum nach der Renovierung aussieht. Da kann man schön sitzen!

Weinhaus Kögler
Grabenstraße 18 (im Schiffchen), Wiesbaden

Handkäse in Wiesbaden

Hui, große Portion mit Salatbeilage und Handkäs von sehr deftiger Konsistenz

 

Bäckerbrunnen
Im Schiffchen, Wiesbaden

Handkäs in Wiesbaden im Restaurant Bäckerbrunnen

Toll, wenn beim Handkäs an Kümmel gedacht wurde!

Die Nerostraße in Wiesbaden kennt jeder, aber wer war schon mal in der Gaststätte neben dem berühmt-berüchtigten Gestüt Renz, nämlich beim „Kortheuer„? Legendär und so völlig untypisch für Wiesbaden und somit auf jeden Fall einen Besuch wert. Deutsche Küche, mit Liebe selbstgekocht von der Besitzerin, das gibt’s sonst nur noch auf’m Land. Der Handkäs mit Musik ist perfekt und die Portion riesig, schau:

Korthäuser_Handkäs Wiesbaden

Lecker mit roten Zwiebeln und Lauchzwiebelchen. Lecker Vesper bei „Zum Kortheuer“ in der Nerostraße

 

Äbbelwoi Schmidt
Biergarten in den Düreranlagen – nur im Sommer (
Preis: 4,50)

Äppelwoi Schmidt Wiesbaden, Handkäse

Konsistenz und Preis-Leitung sind optimal, hey, und sogar mit Kümmel!

Schoppenhof  
ehem. Weißenburgerhof am Sedanplatz, Wiesbaden (Preis: 4,60)

Handkäse im Schoppenhof

Das ist eine der Handkäs Varianten und es werden noch verfeinerte Varianten angeboten.

Yachtcafé
Unterm Hafen 1, 65201 Wiesbaden-Schierstein (Preis 4,90 €)

Handkäs_Yachthafen Wiesbaden-Schierstein

…vielleicht einer der Besten! Dazu ist die Lage des Restaurants sehr schön und man fühlt sich, fast wie im Urlaub.

Neues Schützenhaus
Schützenhausweg 1, 65195 Wiesbaden
(Nichts für schwache Nerven, denn es wird geschossen. Nebenan natürlich nur. Schützen halt.)

Restaurant Neues Schützenhaus Wiesbaden_Handkäs

Eine Variante des Handkäse mit cremiger Musik und roten Pfefferkörnern. Lecker!

Handkäse außerhalb der City

Für manche ist der Handkäs im Restaurant Frankfurter Hof im Vorort Nordenstadt der einzig wahre Handkäs‘ und ja, dort ist er schon sehr gut und wird nach einem Familien-Rezept hergestellt. Es werden verschiedene Varianten angeboten – allesamt lecker! Die Konsistenz ist wirklich besonderns und geschmacklich einzigartig. Manchmal hole ich mir eine Portion „to-go“ für zuhause. Naja, why not?

Etwas außerhalb gibt es dann noch die folgenden Locations:

  • Restaurant Sängerheim in Biebrich
  • Gasthaus Engl in Erbenheim
  • Hockenberger Mühle, Auringen
  • Gasthaus Rose in Naurod
  • Restaurant Kellerskopf bei Naurod
  • Gasthaus Hirschen Rambach
  • Abbelwoi Emmel in Bierstadt (nur im Sommer)

Alles Geschmacksache

Allgemein gesagt finde ich, es reicht nicht, die Packung aus dem Kühlregal zu holen, auszupacken und auf den Teller zu legen und vielleicht noch ein paar Zwiebelwürfel mit Öl dazuzustellen. Das kann man mir dann als „Handkäs‘ mit Musik“ anbieten, aber ob ich als Gast dann wiederkomme? Ein bisschen mehr Finesse erwarte ich im Gasthaus.

Essen ist immer auch Geschmacksache und das Ergebnis natürlich rein subjektiv und durch meinen hungrigem Tunnelblick entstanden, deshalb habe ich auch keine Bewertung abgegeben.

Jetzt zu Dir – magst Du Handkäs‘ und wo in Hessen gibt es Deiner Meinung nach den besten?
Freue mich über Kommentare unten im Kommentarfeld.

Zum Schluss noch ein paar Fakten: Was ist eigentlich Handkäs‘?

Dazu habe ich Wikipedia befragt:
Handkäse ist eine Standardsorte aus der Gruppe der Sauermilchkäse. Der Name und die Größe des Käses stammen von der ursprünglichen Herstellungsweise, bei der der Käse mit der Hand geformt wird. Die Käseart wurde in der Vergangenheit in vielen Regionen hergestellt (…), wird heute aber vor allem mit dem Rhein-Main-Gebiet und den dazu benachbarten Gebieten in Hessen, Rheinhessen und der Pfalz verbunden. Genau, also bei mir hier in der Gegend.

Und was ist die Musik? Dazu sagt Wikipedia weiter:
Mit Musik ist eine traditionelle Marinade aus Zwiebeln, Essig und Öl, Pfeffer und Salz (…). Oft wird noch ein wenig Wasser, ein Schuss Apfelwein oder Wein zugegeben. Sollte der Kümmel nicht bereits bei der Reifung zugefügt worden sein, so kann er der Marinade zugefügt werden. Angeblich spielt die Bezeichnung „mit Musik“ auf die Geräusche an, die bei den Verdauungsprozessen der Zwiebeln entstehen können.

Übrigens: „Hessischer Handkäse“ darf nur der Sauermilchkäse bezeichnet werden, der auch in Hessen hergestellt und verpackt worden ist.

P.S.: Meistens fahre ich zum Wein & Vesper in den Rheingau, denn die Region hat einfach einen wunderbaren Erholungswert und am Rhein kann ich toll entspannen. Deshalb folgt demnächst auch eine Empfehlungsliste für dort mit meinen Top-Locations für Handkäs.

PPS: Ein bekannter Spitzenkoch ist ebenfalls dem Handkäs verfallen und hat sogar ein Kochbuch rausgebracht:

Mirko Reeh: „Handkäse Deluxe 2“, Fünfzig Rezepte, 100 Seiten, mit Farbfotos von Marc Wuchner. ISBN 978 3739 221 854. Erhältlich ab sofort für zwölf Euro online und im Buchhandel. Wenn Sie Interesse an einem Rezensionsexemplar haben, melden Sie sich bei uns. Weitere Informationen finden Sie unter www.mirko-reeh.com

 

 

 

EbenSo Fadenepilation in Wiesbaden

Es gibt so viele spannende Frauen in meinem Umkreis und heute begleitest Du mich in die Nerostraße in Wiesbaden, gegenüber meinem Lieblingsrestaurant Hindukusch. Dort gibt es einen Beauty Shop, der kürzlich 1-jähriges Jubiläum gefeiert hat und deshalb stelle ich Euch heute die EbenSo Brow Bar in Wiesbaden vor.

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Wir betreiben die EbenSo® Brow Bar in der Nerostrasse in Wiesbaden. D. h. wir beraten Kunden in Fragen rund um Augenbrauen und Wimpern und bieten entsprechende Behandlung zur Pflege und Gestaltung von Augenbrauen und Wimpern an. Hinzu kommt die Entfernung von störenden Haaren im Gesicht.

Fadenepilation in Wiesbaden

Unsere Kernkompetenz ist die Fadenepilation. Mit dieser in Deutschland noch wenig bekannten, aber Jahrtausende alten Technik entfernen wir störende Haare im Gesicht und modellieren Augenbrauen. Weiterhin bieten wir Wimpernlifting, d. h. eine Art von Wimpernwelle sowie Wimpernverlängerungen und -verdichtungen an. Darüber hinaus bieten wir auch Wimpernverlängerungen und –verdichtungen sowie Applizierung von Haaren an den Augenbrauen (sogenannte 3D Brows) an.

Das ist interessant. Kannst Du uns beschreiben was Fadenepilation ist?

Die Fadenepilation ist eine Technik, bei die die Haare dadurch entfernt, dass ein Faden zwischen den Fingern beider Hände schnell gedreht und gleichzeitig über die Haut geführt wird, sodass sich die Härchen zwischen dem Faden verfangen und entfernt werden.

Wie kommt man dazu, eine Brow Bar zu betreiben?

Das ich eine Brow Bar gründen würde, hatte ich nicht geplant und geschah vor allem aus Unzufriedenheit über das Angebot von Kosmetikern und Friseuren im Bereich der Augenbrauenpflege und der Entfernung von störenden Gesichtshaaren.

Ursprünglich habe ich eine Banklehre absolviert und Internationale Betriebswirtschaft studiert und danach u. a. im Private Banking gearbeitet. 2006 bin ich dann mit meinem Mann und meinen Kindern nach London gezogen und habe hier erstmals Brow Bars und die Fadenepilation kennengelernt. Da ich selbst mich störende Härchen im Gesicht habe, hatte ich bereits in der Vergangenheit eine Vielzahl von Techniken ausprobiert, um dieses Problem zu lösen. Nach all dem was ich ausprobiert habe, war ich wirklich begeistert von der Fadenepilation und habe mich regelmäßig in verschiedenen Brow Bars in London behandeln lassen.

Als wir dann 2010 zurück nach Deutschland gekommen sind, habe ich dann nach einer Brow Bar gesucht, die Fadenepilation anbietet. Dennoch habe ich lediglich vereinzelt bei Friseuren die Behandlung gefunden. Hier wurde häufig die Hygiene vernachlässigt und es mangelte häufig auch an der notwendigen Übung. Es macht einfach ein Unterschied, ob jemand regelmäßig oder nur gelegentlich Behandlungen durchführt. Auch bei Atmosphäre und Servicequalität musste ich im Vergleich zu dem, was ich in London gewohnt war, große Abstriche hinnehmen. Relativ schnell entstand aus der Unzufriedenheit die Idee, eine Brow Bar nach Londoner Vorbild zu gründen.

Dennoch waren mein Mann und ich unsicher, inwieweit ein Konzept, dass in London funktioniert auch hier in Deutschland funktionieren würde. Mein Mann erinnerte mich daran, dass bspw. Starbucks auch erst mit einer erheblichen Verzögerung in Deutschland populär wurde. Deshalb habe ich zunächst abgewartet und den Markt weiter beobachtet. Während der Zeit lernte ich immer mehr Damen kennen, die auch auf der Suche nach Brow Bars. Das war natürlich sehr ermutigend.

Da die Nachfrage offensichtlich da war, haben wir einen Business Plan erstellt und im Dezember 2016 eine Gesellschaft gegründet und ich habe dann zunächst eine Ausbildung zur Kosmetikerin sowie weitere Fachkurse absolviert, um die fachlichen Grundlagen zu verstehen und auf dieser Basis das richtige Personal auswählen zu können. Im nächsten Schritt begann die schwierige Suche nach einem geeigneten Ladenlokals und vor allem nach den Mitarbeitern, welche die Fadenepilation beherrschen. Am 14. Oktober 2016 war es dann endlich soweit und wir haben die EbenSo® Brow Bar in der Nerostrasse eröffnet und nunmehr unseren ersten Jahrestag gefeiert.

Ebenso Brow Bar Wiesbaden

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Ich persönlich mag am liebsten Türkis, da es mich im Sommer an herrlich klares Meerwasser erinnert, das zum Baden einlädt.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Die perfekte Happytime ist für mich, mit meinem Mann und meinen 3 Kindern am Wochenende die Zeit gemeinsam zu verbringen. Das kann bei einer gemeinsamen Wanderung im Rheingau oder bei einem gemeinsamen Essen sein. Wir genießen die gemeinsame Zeit und mit Kindern im Alter von 13, 11 und 4 Jahren ist das auch immer sehr fröhlich und lebhaft.

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblingsgericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Nachdem wir beschlossen haben, weniger Fleisch zu essen, übt mein Mann gerade Fisch zu grillen. Sowohl meine Kräuterfüllung der Fische als auch die richtige Zeiteinteilung meines Mannes wird von Mal zu Mal besser und darüber freuen wir uns. Vor allem, wenn man bedenkt, wie viel Potential wir noch vor uns haben….

Vielen Dank für das Gespräch!

Wenn Du jetzt neugierig geworden bist, hier findest Du die Brow Bar in Wiesbaden:

Ebenso Brow Bar
Nerostraße in Wiesbaden
Telefon 0611 – 51 422
E-Mail info@fadenepilation.de

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

Genuss mit dem Genussnetz

Es braucht immer ein gutes Netzwerk – auch für gutes Essen. Beim JRE Genussnetz kooperieren Spitzenköche mit ausgewählten Herstellern regionaler und nachhaltiger Produkte und setzen sich für folgende Prinzipien ein: Eine ausgezeichnete Qualität der Produkte, die Erhaltung regionaler Spezialitäten sowie die Nachhaltigkeit. Um sich regelmäßig austauschen zu können, trifft man sich – beim Genusslabor.

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

Teilnehmer des JRE Genusslabor #8 und Gäste auf der Burg Schwarzenstein im Rheingau (Foto: JRE)

JRE Genussnetz versammelt höchstes Niveau

Das 8. Genusslabor fand an einem sonnigen schönen Oktobertag auf Einladung von Nils Henkel im Restaurant Burg Schwarzenstein statt. Das Motto des Tages lautete: gemüse:grill

Einige Spitzenköche brachten die Küche zum Dampfen, sozusagen, zumindest sieht es im Film ganz danach aus. Für einen Tag haben sich außergewöhnliche Produzenten und Köche für einen Tag getroffen, um sich im Rahmen des JRE Genussnetz gegenseitig zu inspirieren und auszutauschen. Wichtiges Kritierium für die Gerichte: Keines darf vorher auf einer Karte gestanden haben.

Genusslabor – das Netzwerk der Genießer

Auch Köche brauche Inspiration und müssen mal über den Tellerrand blicken. Das macht im Team am meisten Spaß und einer schönen Restaurant-Küche mit tollem Ausblick sowieso:

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

Zum gemeinsamen Kochen und Experimentieren trafen sich auf Burg Schwarzenstein:

  • Oliver Röder (Landlust Burg Flamersheim)
  • Michael Quendler (Restaurant Die Mühlenhelle)
  • Tobias Bätz (Alexander Hermanns Romantik Posthotel)
  • Michael Kammermeier (Restaurant Ente im Nassauer Hof Wiesbaden)
  • Jan-Philipp Berner (Restaurants Söl’ring Hof Sylt)
  • Franz Berlin (KroneLamm in Bad Teinach-Zavelstein)

Zum Lunch servierte jeder Koch seine Idee zu einem bestimmten Thema und zwar folgendermaßen:

Michael Quendler: Fingerfood Vegetarisch
. Kürbis-Kugeln und Fingerfood mit Parmigiano.
. Frittierte Süßkartoffel

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

Finger Food vegetarisch – Michael Quendler

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

Finger Food vegetarisch – Michael Quendler

 

Jan Phillip Berner:  Vorspeise kalt
. Hummer an Basilikum-Eis mit marinierter Heckenrose und Rote Beete
. Garnele mit marinierter Heckenrose im Glas serviert

Genusslabor JRE_Berner

Genusslabor_Crusta Nova

 

Michael Kammermeier: Vorspeise warm  

. Topinambur: Pürree an gerösteter Topinambur Schale

 

Topinambur Geröstet

 

Franz Berlin: Zwischengericht Innereien   

. Frittierte Kutteln und Aal

Kutteln fritiert

 

Nils Henkel: Hauptgang Vegetarisch  

. Gegrillte Auberginen und grüne Erbsen auf Schwarzwaldmiso

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

 

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

Nils Henkel: Hauptgang vegetarisch

 JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

 

Tobias Bätz: Hauptgang Fleisch 

. Herz mit marinierter Kirsche
. Haxe an Spitzkohl

JRE Genusslabor 8

 

JRE Genusslabor 8

 

Oliver Röder: Dessert

Thymianeis, Crumble, Lardo und Sellerie auf Holunder, dazu Zwetschenknödel (im Nebel)

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

JRE Genusslabor #8, Dessert von Oliver Röder

Dessert Genusslabor JRE 8

 

Außergewöhnliche Produzenten

Zu Gast waren aus dem kulinarischen Genuss-Netzwerk auch einige Produzenten und so hatten wir Gelegenheit, mehr von ihren Produkten zu erfahren

 

Hochzufrieden zeigt sich JRE-Präsident Alexander Dressel: „Wieder einmal haben sich unsere Köche kreativ und experimentierfreudig mit einem vorgegebenen Motto auseinandergesetzt und großartige Ergebnisse abgeliefert. Das Genusslabor spiegelt in besonderer Weise die Leidenschaft unserer Mitglieder für die Kochkunst und ihre enge Verbundenheit untereinander wider.“

 

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

 

Mein Tischnachbarin war die sympathische Vertreterin von Parmigiano Reggiano, da das Unternehmen Mitglied, großer Fan und gleichzeitig Sponsor des JRE ist.

Ebenso ist übrigens Rosenthal beim JRE engagiert, genau, die mit dem schönen Tischporzellan.

Als gegen Abend die Oktobersonne die Rheingauer Reben in rotes Lichte tauchte, hatten wir uns alle schon das Du angeboten und ein wunderbarer Tag ging zu Ende.

In den nächsten Monaten werde ich immer mal wieder vom einen und anderen Produkt berichten. Als nächstes vom Big Green Egg und dann vom Weingut Künstler, denn wir sind schon auf dem Hochheimer Markt verabredet!

P.S. Thomas Merkle war als Gast auch mit dabei und sein Restaurant am Kaiserstuhl steht ganz oben auf meiner „To-Do-Liste“, auf der Route zu meinen schwäbischen, ähm badischen Wurzeln.

Vielen Dank an JRE und Nils Henkel für die Einladung und die Gastfreundschaft. Es war sehr beeindruckend und inspirierend und ein wunderbarer Tag.

JRE Genusslabor #8, im Restaurant Burg Schwarzenstein

Lena Richter Brautmode Wiesbaden

Roben von Lena Richter

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe  begonnen und heute stelle ich ein weiteres Atelier in Wiesbaden vor:

Atelier Lena Richter, Wiesbaden

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin Maßschneiderin und Bekleidungstechnikerin mit eigenem Atelier in Wiesbaden. Hier fertige ich von Hand individuelle Kleidung nach Maß – von Dessous über Blusen, Röcken, Hosen, Jacken und Mäntel bis zu Abend- und Brautkleidern.

Außerdem habe ich gerade meine erste Brautkleidkollektion entworfen. Sie ist bei mir im Atelier in der Gneisenaustraße 19 in Wiesbaden erhältlich und wird auf Bestellung nach den individuellen Kundenmaßen gefertigt.

 

Wie kommt man dazu und seit wann?

Nach dem Abitur habe ich eine klassischen Lehre zur Herrenmaßschneiderin gemacht. Anschließend zog es mich zum Studium der Bekleidungstechnik nach Berlin. Das Handwerk habe ich in einem Betrieb gelernt, der hohen Wert auf Qualität und traditionelle Verarbeitung legt. Durch das Studium habe ich dann Einblick in die industrielle Fertigung  und die Arbeitsweise der Bekleidungsindustrie bekommen.

Schon während meines Studiums habe ich freiberuflich für Designer und kleinere Modelabels gearbeitet. Für mich war schnell klar, dass mir die Nähe zum Produkt und dem Endkunden sehr wichtig ist und mir die eigene Gestaltung meiner Arbeitswelt sehr viel Spaß macht. Außerdem wurde mein Anspruch an ressourcensparende und nachhaltig produzierte Kleidung immer größer. Mit meiner Arbeit möchte ich dazu beitragen, hierfür ein größeres Bewusstsein zu schaffen.

Deshalb bin ich nach dem Studium zurück in meine Heimatstadt Wiesbaden gegangen und habe 2010 mein eigenes Atelier gegründet. Parallel dazu habe ich in Teilzeit am Staatstheater Wiesbaden in der Herrenschneiderei gearbeitet. Seit 2016 arbeite ich nun voll selbstständig.

Brautkleid von Atelier Lena Richter Wiesbaden

 

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Ich mag am liebsten die Farbe blau. In allen ihren Facetten ist sie wandelbar und zu allem kombinierbar. Sie funktioniert als klassischer Anzug oder als elegantes Abendkleid. In hell ist sie ein schönes frisches Sommerkleid.

 

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Am liebsten mit Freunden und der Familie rund um einen Tisch mit einem guten Glas Wein und leckerem Essen.

 

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblinggericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Das eine Lieblingsgericht habe ich eigentlich nicht. Ich esse gerne gut, von mediterran bis asiatisch über gut bürgerliche deutsche Küche. Der süße Nachtisch darf allerdings nie fehlen!

Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt:
Lena Richter Atelier
Gneisenaustraße 19
65195 Wiesbaden
Tel.: 0611/13745545

Für weitere Infos hier der Link zum Gründerportrait der Stadt Wiesbaden (klick).

 

G+J beim EWMD

Netzwerk-Tipps

Trotz der vielen Internet-Portale ist der persönliche Kontakt total wichtig – unter Bloggern, für Freundschaften, Geschäfte und Jobs. Sogar Festanstellungen werden heutzutage immer mehr innerhalb des Netzwerks, also über Kontakte vermittelt. Erst wenn sich darüber nichts ergeben hat und auch intern kein Bewerber gefunden wurde, veröffentlichen Unternehmen eine Stellenanzeige. Auch für Selbständige und Gründerinnen ist der Erfahrungsaustausch notwendig.

Networking

Ein gutes Netzwerk ist demnach total wichtig und macht auch noch Spaß, deshalb empfehle ich heute ein paar Netzwerke (nicht vollständig und ohne Gewähr, freue mich über Eure Tipps und Ergänzugen!):

BPW
Ein bundesweite, nein, sogar internationale Organisation berufstätiger Frauen, die sich vernetzen möchten. Beim BPW Wiesbaden kenne ich einige Mitglieder und die Veranstaltungen sind immer wieder sehr informativ und gleichzeitig hat man an den Netzwerk-Abenden viel Spaß. Für die Berufseinsteiger gibt es auch einen Ableger „Young Professionals“. Die Wiesbadener Bloggerin Julia von „German Abendbrot“ lernte ich beim BPW in Wiesbaden kennen und auch meine Stimmtrainerin Daniela Grimm-Roth.

 

Boehringer Ingelheim

 

EWMD
Kürzlich fand die Internationale EWMD Konferenz bei Boehringer Ingelheim statt und ich war begeistert von den spannenden Vorträgen. Thema war die Digitalisierung und da bin ich als Blogger ja mittendrin dabei. Eva-Maria Bauch, CEO of Gruner+Jahr Digital Products (siehe Beitragsbild oben) referiete und ja, ich kann bestätigen, der Verlag hat in Sachen Online-Präsenz sehr aufgeholt und die Websiten sind inzwischen genauso spannend, wie die vielen Print-Magazine. Denn mit gut gemachten Magazinen kann meiner Meinung nach Print neben Online weiter bestehen, doch es müssen eben gut gemachte Magazine sein. Ebenso sprach Marco Maas, der bekannte Datenjournalist und Twitter-Fan, somit war der Event eine rundum tolle Sache.

Die Teilnehmerinnen allesamt Akademikerinnen in wichtigen Positionen und aus allen Branchen: Finance, Health, Logistics, Media uvm. – sehr spannend!  Als Mitglied ist man international mit tollen Frauen in führenden Positionen vernetzt und kann sich sehr viel Input holen.

Berufswege für Frauen Wiesbaden

Networking in Wiesbaden

Berufswege für Frauen und auch EXINA (ist auch für Männer) sind tolle lokale Initiativen für Gründer-Interessierte in Wiesbaden und Umgebung. Man trifft Gleichgesinnte und erhält in Kursen wertvolle Tipps. Auch später kann man immer wieder auf die guten Kontakte zurückgreifen und ist sehr hilfreich auch durch die enge Vernetzung zur Stadt Wiesbaden. Ich kenne einige Frauen, die erfolgreich mit deren Hilfe gegründet haben und durch die ersten Jahre der Selbständigkeit gingen. Einfach mal vorbei schauen und sich informieren.

Mein nächstes Netzwerktreffen wird in Wiesbaden bei FBNW sein. Dies ist ein Zusammenschluss von selbständig und freiberuflich tätigen Frauen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Überzeugt hat mich die Truppe, als sie kürzlich Volker Geyer eingeladen hatte. Wer ihn noch nicht kennt, einfach mal Google fragen. Ich sag nur: Ein Handwerker aus Wiesbaden erobert das Europa-Parlament! Auch sein Erfolg ist auf Networking begründet und deshalb freue ich mich auf das nächste Treffen der FNBW.

Bei dem Gründerflirt, einem von FAZ-Fachverlag und anderen lokalen Institutionen unterstützten Event, kann man Mitstreiter und Geschäftskontakte treffen. Ein sehr spannendes Konzept, weil es so branchenübergreifend ist. Kürzlich fand in Wiesbaden ein Treffen statt und es waren von IT über Veganer und Maschinentechnik bis hin zu Tourismus alle Branchen vertreten, die man sich so vorstellen kann. Tolle Vorträge und spannende Themen wurden angesprochen. Sehr empfehlenswert! Beim Event in Wiesbaden war der Gründer von Veganz zu Gast, der nicht nur von den Höhen und Tiefen eines Gründerlebens berichtete.

Vortrag Veganz beim Gründerflirt

Blogger-Relations

Für Blogger empfehle ich die Blogger-Stammtische (bei Facebook stöbern). Für Blogger im Rhein-Main-Gebiet gibt’s folgende Gruppen: #Bloggereckchen, Rheinmain-Blogger oder Blogger-Breakfast und nicht zu vergessen die Rheingau-Blogger, mit denen ich mich immer gerne in einer der vielen Straußwirtschaften treffe.

Überregional trifft man sich bei Blogst oder Blogger-at-work und europaweit bei Meet the Blogger. Ich war vor Jahren in Amsterdam mit dabei und noch heute bin ich mit einigen Bloggern von dort vernetzt.

Let’s Netzwerk!

P.S. Demnächst findet in Offenbach das nächste Barcamp statt – auch eine tolle Plattform und Netzwerk-Veranstaltung.

Nachtrag: In Richtung Frankfurt gibt es das kleine und feine Städtchen Hofheim. Dort habe ich ein schönes Frauen-Business-Netzwerk entdeckt und kann sehr empfehlen. Hier geht’s zur Facebook-Seite, wo alle Termine bekannt gemacht werden.

Wineparing Handkäs Silvaner

Rheinhessen Roulette mit Rheinhessenwein

Neben 11 anderen Bloggern bin auch ich mit meinem Blog Teilnehmer beim Rheinhessen Roulette, das von Rheinhessenwein e.V. veranstaltet wird.

Aufgabe ist es, ein perfektes Wine-Paring zu definieren. Welches Gericht passt optimal zu einem bestimmten Rheinhessenwein?

Die Aufgabenstellung
Vor etwa zwei Wochen erhielten wir Teilnehmer ein Paket mit entsprechenden Zutaten. Diese hatten wir per Zufallszahl vorher ausgewählt. Reinstes Roulette! Aus Zweien sollte ich dann ein Gericht zaubern, das wiederrum zu dem entsprechenden Wein, der auch per Zufall ausgewählt wurde, passt.

 

Meine (vorgegebenen) Zutaten sind die folgenden:

DER WEIN
Silvaner trocken, Rheinhessen vom Weingut Christophorus-Hof aus Mainz-Hechtsheim

DIE ZUTATEN
Feinster Riesling-Weinessig aus Rheinhessen
Rote Beete Knollen

Handkäse Carpaccio mit Rote Beete und Apfel

Drink local: Rheinhessenwein

Ich bin großer Fan der regionalen Küche und deshalb finde ich die Zutaten-Auswahl großartig. Die erdige Rote Beete schmeckt roh oder gekocht und die Farbe ist immer wieder beeindruckend. Dazu die feine Säure eines Weißwein-Essig, perfekt. Da weiß ich auch schon genau, was ich zubereite! Probier‘ es – ich bin großer Fan dieser leichten, kalorienarmen Kleinigkeit, die auch für Anfänger schnell zuzubereiten ist. Statt spanischer Oliven mit italienischem Peccorino gibt’s nämlich heute als perfektes Wine-Pairing zum Rheinhessenwein.

Pefektes Wine-Pairing zum Rheinhessenwein

Carpaccio aus Handkäse, Rote Beete und Apfel an Sellerie-Salat mit Walnuss

dazu

Weißwein aus Rheinhessen, einen Silvaner trocken

Handkäs Carpaccio mit Musik

 

Bei Handkäs rümpfen viele die Nase, dabei ist es so ein feiner, gesunder Käse. Sportler lieben ihn, weil er wenig Fett hat, dafür aber umso mehr Eiweiß. Optimal also für die gesunde leichte Küche und optimal passend auch zu einem leichten, trockenen Silvaner aus Rheinhessen.

Das Gericht kommt sogar wunderbar ohne Brot aus – ist also super low-carb. Das Dressing (oder auch „Musik“) hat eine feine Essig-Note und die Kapuzierkresse ist nicht nur wunderschöne Dekoration, sondern auch feine Würze. Klar, wer möchte, isst etwas Graubrot dazu, aber mir schmeckt es ohne genau richtig.

Die Zubereitung

Harzer Käse aus dem Kühlregal in feine, runde Scheiben schneiden, ebenfalls den Apfel. Die Rote Beete kann roh als Rohkost oder gekocht verarbeitet werden. Als Dressing mischen wir den milden Weißwein-Essig aus Rheinhessen mit etwas Öl, Honig, Salz und Kümmel und ganzen Senfkörnern sowie fein gehackter roter Gemüsezwiebel, die wir dann über die Carpaccio-Scheiben träufeln. Zur Dekoration obenauf die gesäuberte Kapuzinerkresse verteilen.

Für den Sellerie-Salat reiben wir eine Viertel Sellerie-Knolle und vermischen diese mit etwas Joghurt, Weißweinessig, Salz und Pfeffer sowie gehackten Walnüssen.

Zutatenliste:
Harzer Käse
Rote Beete Knolle
Apfel
Sellerie
Joghurt
Salz, Pfeffer
Walnuss

Für die Musik (Marinade):
Bunte Gemüsezwiebel
Weißwein-Essig
Öl
Honig
Salz
Kümmel
Senfsaat
Kapuzinerkresse

Info: Im Unterschied zum hessischen Handkäs wird in Rheinhessen kein Apfelwein für die Marinade verwendet. Wer mag, kann aber etwas Weißwein dazugeben.

Rheinhessen Roulette

Jetzt heißt es: Daumendrücken! Die Expertenjury, besteht aus

Sternekoch Philipp Stein (Favorite Parkhotel Mainz),
Sommelier Oliver Habig (Adagio im Atrium Mainz)
sowie Vertretern von Rheinhessen
und der Agentur Gourmet Connection

Aus allen Vorschlägen wählt die Jury die spannendsten, kreativsten, ansprechendsten und natürlich rheinhessischsten Wine-Pairings aus. Man darf also gespannt sein!

Rheinhessenwein als Gewinn

Der Gewinner erhält einen Jahresvorrat Rheinhessenwein, der aus insgesamt 180 Flaschen Wein besteht. Somit bekommen Sie jeden Monat eine Auswahl ausgewählter Tropfen aus der Selection Rheinhessen oder Kleinoden und Neuentdeckungen von verschiedenen Rebsorten und Lagen frei Haus.  Auch der Zweit- und Drittplatzierte bekommt ein kleines Weinpaket mit besonderen Tropfen aus der Region Rheinhessen.

Egal wie das Ergebnis aussieht, es hat sehr viel Spaß gemacht und die Weine aus Rheinhessen sind wirklich sehr empfehlenswert. Dankeschön, dass ich bei diesem Erlebnis mit dabei sein durfte. Besonders bedanken möchte ich mich bei Rheinhessenwein e.V. und auch bei Gourmet Connection für die perfekte Organisation und den sympathischen Kontakt.

P.S. Auch die Fit for Fun schwärmt übrigens über Handkäs als fettarmer Eiweiß-Lieferant

 

Ergebnis:
Leute, ich wurde für den 2. Platz ausgewählt. Wie cool! Danke an die Jury, ich bin ganz begeistert und hoch erfreut. Auf Facebook ist’s soeben veröffentlicht worden.

Handkäse Carpaccio mit Rote Beete und Apfel

Weitere Teilnehmer sind die folgenden Blogger (Danke an Kai für die Liste!):

Gin Abfüllung

Grenzenlos Gin

Getrennt durch den Rhein und die Landesgrenze – die beiden Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden sind verbunden und doch getrennt, was durch die langwierige Baustelle Schiersteiner-Brücke noch verstärkt wird.

Gerne gefeiert wird auf beiden Seiten. Wenn zum Beispiel im Spätsommer das Wiesbadener Weinfest endet, kann man nahtlos in Mainz beim Weinfest weiterfeiern. Es verbindet die beiden Städte also sehr viel.

Gin aus Mainz und Wiesbaden

Nun gibt es in jeder der beiden Städte einen Gin:

Gin aus WIESBADEN

Meine Homebase ist Wiesbaden und deshalb geht es zunächst um Amato Gin aus Wiesbaden. Der Gin, kreiert von Gianfranco Amato, dem Besitzer der Bar MANOAMANO, wurde bereits im Blog vorgestellt. Seine Zielsetzung war: Einen Gin, der ein mediterranes Aroma verströmt, dabei aber mit einer zurückhaltenden Wacholdernote auskommt.“

Amato Gin.
Dry Gin
Preis: 29€ (500 ml )

Und so steht es bei Amato Gin auf der Website:
„Neben klassischen Botanicals wie Wacholder, Zitrus und Koriander ist der Geschmack von Amato Gin besonders durch handverlesene Akzente von frischer Gurke, Tomate und Quitte geprägt. Der würzige Geschmack des Thymian entwickelt sich während der Destillation zu einer feinen, subtil auftretenden Note. Um die geschmackliche Balance der frisch mazerierten Botanicals optimal auszutarieren, wird der Alkoholgehalt im letzten Arbeitsschritt mit frischen Quellwasser auf 43,7% herabgesetzt.“ Amato Gin – Da ist Liebe drin!

Amato Gin aus Wiesbaden

Gin aus MAINZ

In Mainz hat jetzt A WITCH A DRAGON & ME GMBH einen Gin auf den Markt gebracht.

Muscatel Gin
Destilled Gin
Preis: 39,90€ (700 ml )

Auch hier ist viel Liebe drin, besser gesagt: LOVE. Denn die Website ist auf Englisch und sowieso ist die Aufmachung sehr international, was  daran liegen könnte, dass der Gin einen internationalen Award gewonnen hat: The China Wine & Spirits Award 2016. Alkoholgehalt liegt bei 44 und das ist schon ordentlich. Das Besondere bei diesem Gin lässt der Name bereits erkennen, nämlich dass die Rebsorte Muskateller das Destillat geliefert hat. Die Muskateller-Trauben sind eine der ältesten Weißweinsorten. Das ist schon besonders und toll für Mainz, als Mitglied im internationalen Verband Great Wine Capitals. In der Pressemitteilung liest sich das dann so:

„… Zeit für ein Produkt mit ordentlich Hokuspokus: Einen Gin! Denn hier kann man virtuos mit den Botanicals spielen, um dem Destillat seinen eigenen, individuellen Charakter zu verleihen. Das Resultat – nach einer intensiven Entwicklungsphase, langen Tagen, längeren Nächten, viel Gin und viel Liebe – eine moderne Interpretation des klassischen Gins: Eine dezente Wacholder-Note, kombiniert mit einem ausgewogenen Muskateller-Aroma, sowie eine markante Prise Orangenschale abgerundet durch neun komplettierende Botanicals.
Cheers to hocus-pocus.“

„Muscatel Distilled Gin is bound to drive you crazy – naturally.“

Joko Winterscheidt von „Joko und Klaas“ ist dem MUSCATEL schon erlegen und unterstützt die vier Gründer aus Mainz seit neuem.

Zwei Neuinterpretationen klassischer Spirituosen gibt es, nämlich den MUSCATEL DRAGON’S CUT einen im Orangenlikörfass gereiften Distiller’s Cut Gin und den MUSCATEL SLOE GIN eine mit Honig aus lokalem Anbau verfeinerte Spirituose. Außerdem gibt es den fast schon legendären HARALD SCHATZ WODKA, zu Ehren des Hausmeisters im 50Grad.

Welcher ist nun besser? Ha, das musst Du selbst entscheiden, denn: Alles Geschmackssache!

ENJOY

P.S.: Noch mehr Hochprozentiges kann man beim 2. Wiesbadener Whiskey-Tag erleben.

Muscatel Gin aus Mainz

 

Gin Tonic

Gin Tonic erfährt derzeit ein Revival. Das sag nicht nur ich, sondern auch Trendscouts, Magazine & Co. In manchen Städten gibt es exklusive Gin Bars. Jede Stadt bringt ihren eigenen Gin raus – wie eben auch Mainz und Wiesbaden. Und in Schwarzwald boomt eine Gin Manufaktur: Monkey Gin, es soll der Beste sein. Preislich absolut im Mittelfeld, die Verpackung schön Retro einer alten Apothekerflasche nachempfunden.

Was ist das überhaupt für ein Zeug?

Gin ist hochprozentiger Alkohol (mindestens 37,5 Volumenprozent) aus Getreide hergestellt. Das Besondere ist die Aromatisierung, denn Gin erhält seinen charakteristischen Geschmack durch die Beigabe von Gewürzen, darunter vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Der Name leitet sich indirekt vom botanischen Namen des Wacholders Juniperus ab. Weitere Bestandteile wechseln von Hersteller zu Hersteller, beispielsweise Ingwer, Muskat, Orangenschalen (Flavedo) – über 100 Zutaten kommen da zum Einsatz. Im hessischen Frankfurt gibt es sogar einen Gin mit den Kräutern der „Grünen Soße“. Mei…

Mein Lieblings-Mix, ganz nach der Queen, ist folgender:

Gin Tonic mit Gurke

Die Frische der Gurke verbindet sich großartig mit dem feinen Geschmack von Wachholderbeeren und Gewürzen des Alkohols. Dazu noch Tonic Water – wow! Nastrovje! GinGin!

Einen schönen Laden möchte ich empfehlen. In Offenbach:

Die Genussverstärker
Bertrandstraße / Am Goetheplatz
Offenbach, Nordend