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Vive la France: Bretagne

Anlässlich der EM in Frankreich schwärme ich auch ein bisschen von diesem wunderschönen Land mit den vielen Küsten und dem guten Essen. Austern, Muscheln, Meer… das genießt man am besten im Norden, in der Bretagne:

Anreise Bretagne – Der Weg ist das Ziel

Mit über 1000 Kilometern bis zur Küste (ab Frankfurt) ist die Anreise schon lang und da es keinen ernstzunehmenden Flughafen gibt, bleibt also entweder Zug oder Auto. Mit der Bahn geht es flott und, bucht man über diese Seite, auch nicht so teuer. Mit dem schnellen TGV-Zug fährt man mit 500 Sachen durch das französische Flachland, das allein ist schon ein Erlebnis! Aber auch im Auto ist’s nett, besonders mit meinen ultimativen Tipps für schöne Zwischenstopps mit Übernachtung (Anreise ab Frankfurt):

Anreise via Paris
Wenn Paris, dann mit Übernachtung dort. Mein Hotel-Tipp – allerdings für nach der EM, wenn die Hotelpreise wieder bezahlbar sind ist wunderbar mit Pool (mehr dazu nach dem Klick auf den Link).

Alternativ mit Übernachtung in der Champagne, im Gästehaus Chambre d’hotes Chateau-de-Hermonville. Traumhaft! (Nicht zu verwechseln mit dem benachbarten Parc du Chateau). Du suchst einen Geheimtipp? Ein Hideaway? Dies ist mein Sight-Sleeping-Tipp! Bei der Weiterfahrt sollte man unbedingt noch in Reims, an der weltberühmten Kathedrale vorbeifahren.

Anreise via Holland/Belgien
Auch schön ist ein verlängerter Roadtrip über Belgien mit Übernachtung in Brügge. Das Städtchen ist wirklich sehr sehenswert. Weiter geht es über die Seine-Brücke „Pont de Normandie“ (die Überfahrt ist gebührenpflichtig) – eine spektakuläre Brücke mit einer Gesamtlänge von 2.141,25 m und einer Hauptspannweite von 856 m. Sie ist damit die längste Schrägseilbrücke von Europa!

Alternativ übernachtet man in der Region Aisne bzw. in der Somme im Großraum von Amiens. Man kann hier übernachten (hab leider keine Panama-Papers am Start… Trotzdem, irgendwann will ich dort einmal in den Pool hüpfen).

Oder auch hier, ebenfalls mit Pool: Hotel Domain de senercy. Toller Zwischenstopp und nicht sehr weit von Lille, wo eines der EM-Stadien steht. Sehenswert ist die schnuckelige Stadt Amiens, neben Reims und Chartres steht dort die größte gotische Kathedrale in Frankreich.

Austern satt!

Ein weiteres Hideaway auf dieser Strecke ist das Hotel Le Manoir des Douets Fleuris in DER Austern-Stadt schlechthin, Cancale. Das fühlt sich an wie 5-Sterne-de-Luxe! Zumindest einen kurzen Abstecher an den Hafen für einen Teller frische Austern sollte man machen.

Bretagne!

An der Küste angekommen, mietet man sich am besten ein schönes Ferienhäuschen. Vorteil: Man kann selbst kochen! Ein Muss bei den vielen Leckereien, die es auf den Märkten zu kaufen gibt. Artischocken, Fisch und Meeresfrüchte. Mmmh! Und so romantisch… Entweder mit dem Rad oder Auto durch die Gegend cruisen. Es gibt viele historische Burgen, Kirchen und Windmühlen zu besichtigen.

Tipps
Und sonst? Essen! Fisch und Meeresfrüchte kommen fangfrisch auf den Tisch. Danach an der bretonischen Küste entlang spazieren gehen und die Gezeiten erleben, Meer schmecken und riechen und die Natur auf sich wirken lassen. Mehr Programm braucht es eigentlich nicht, finde ich. Vielleicht mal mit einem Fischerboot rausfahren oder mit der Fähre, z. B. zur Ile de Brehart, der Blumeninsel. Das ist eine schöne Abwechslung.

Bonne vacances!

(Übrigens, auf Instagram gibt es weitere Bilder…)

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