Alle Artikel in: Leben

Frauenkörper Graffiti

Beitrag zur Blogparade

Zusammen mit vielen anderen Bloggerinnen bin wurde ich von Gela Löhr von Lemondays zur Blogparade eingeladen. Das Thema der Blogparade im Oktober 2019 lautet: „Bye bye Traumfigur? Wie geht das mit dem Wohlfühlgewicht ab 40 oder 50?“ Irgendwie lustig, dachte ich mir. Schon als ich mit dem Rauchen aufhörte, prophezeite man mir: „Ja, mindestens 10 kg wirst Du zunehmen, wenn Du aufhörst zu rauchen.“ Sollte mir das mit 50 wieder bevorstehen? Nicht, dass ich jetzt ein Problem damit hätte, doch es ist immer wieder ein Thema, das unter uns Frauen thematisiert wird. So auch in der Blogparade. Kilos hier, Kilos da. Bikinifigur hier und Wohlfühlspeck da. Wohlfühlfigur dann ab 50. Lasst uns darüber einmal nachdenken.Ist es denn so wichtig, wieviel Gewicht die Waage anzeigt? Mir geht es mehr ums Wohlfühlen. Als ich damals vor fast schon zwei Jahrzehnten mit dem Rauchen aufhörte, nahm ich kein Kilo zu. Einfach so. Stattdessen näherte ich mich meinem Ziel, nämlich dem, meinem Körper gut zu tun. Vielleicht ist das auch der Schlüssel: Sich selbst gut tun. Denn – das …

GLücksort in der Stille

Die (eigene) Schönheit in der Stille finden

Die Liebeserklärung einer Yoga-Anfängerin. Vor ein paar Jahren war es vielen von uns noch ein ganz neuer Begriff, dieses Yoga. An Indien haben wir gedacht, ferne Welten und buddhistische Klöster. Dass es gut für uns sein soll, erkennen wir hier im Westen nun mehr und mehr. Heute begegnet uns Yoga auf Plakaten, im Fernsehen, sogar Mineralwassermarken und Kontaktbörsen bilden Yoga praktizierende Menschen ab. Yoga ist überall – und ich finde es toll. Ein Gastbeitrag von Sarah Henlein von (Yoga stilvoll). Das Rauschen unseres Alltags Ich stehe an der Bahn, mein Herz rast noch, denn ich musste atemlos hierher rennen, um den Zug nicht zu verpassen. Ich denke an mein Abendessen. Habe ich noch genug Reis zu Hause? Muss ich nochmal in den Supermarkt? Ich denke an die vollen Kassen kurz vor Ladenschluss, das Gedränge. Apropos Kasse – habe ich eben auf Arbeit alles ordnungsgemäß weggeschlossen? Habe ich alles richtig gemacht? Ich darf morgen auf gar keinen Fall vergessen, dass – die Bahn fährt mit lautem Dröhnen ein. Nicht nur im Außen ist das Rauschen unseres …

Farbenfreundin in San Francisco

My mobile and I

Das Smartphone Huawei 20 Pro versus Apple Iphone XR – denn als Blogger muss man in Sachen Technik immer ganz vorne mit dabei sein. Social Media geht nicht ohne und das Equipment muss technisch auf dem neusten Stand sein. Ohne gute Fotos geht schon mal gar nichts. Regelmäßig brauche ich ein neues Smartphone, denn die Geräte sind in kürzester Zeit veraltet und dann stehe ich wieder vor der Wahl: Welches Smartphone soll es denn jetzt sein. Derzeit habe ich das Huawei 20 Pro. Doch, die chinesische Marke Huawei ist gerade in den Schlagzeilen und da kommt man dann schon ins Grübeln, welches Smartphone es denn für den nächsten Lebensabschnitt sein soll. Politik hatte bisher mit meiner Kaufentscheidung in Sachen Handy nichts zu tun, doch die Zeiten ändern sich. Apropos, im Zuge der Nachhaltigkeitsdebatte wäre Fairtrade oder ein „grüner Punkt“ vielleicht eine innovative Idee, denn das wäre für mich eine Hilfe bei der Kaufentscheidung. Doch heute geht es im Test vor allem um die Kamera-Technik. Was ist wichtig beim Handy? Für mich als Blogger und Social …

Nordes Gin Tasting im Sullivans Frankfurt

Suche die Glücksorte

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.) Glück und Lebenslust, sprich Happiness, sind mir im Blog ein großes Anliegen und immer wieder suche ich nach Empfehlungen – für mich selbst und für andere. Das war auch der Initator, als ich 2010 den ersten Beitrag schrieb. Damals kam ich von einem Coaching und dachte mir: „Hey, darüber muss man doch schreiben, das ich auch für andere (Frauen) interessant!“ Dieser „man“ wurde dann ich und weil ich zunächst dachte, die Reise geht mehr in Richtung Mode hatte ich den Name „Farbenfreundin“ gewählt. Doch das Leben ist viel zu bunt, als dass ich mich auf ein einziges Thema beschränken könnte, also steht Farbenfreundin für die Buntheit der Themen. Obwohl ein klarer Fokus zu erkennen ist: Es sind die Tipps zum Glück. Wo schwimmt man sich glücklich Wo kauft man sich glücklich Wo urlaubt es sich glücklich Wo isst man sich glücklich Wo trinkt man sich glücklich Wo wandert man sich glücklich Wo trainiert man sich glücklich Wo kocht man sich glücklich Fahr hin und werde …

Kloster Mallorca

Was ich mir wünsche? Frieden!

Zum Advent ein paar Gedanken zum Frieden und den vielen Kriegen in dieser Welt, denn derzeit findet die Bloggeraktion #darumFrieden statt und das nehme ich gerne zum Anlass kurz innezuhalten. Frieden. Weil Frieden ist das Gegenteil von Krieg und wir brauchen mehr davon. In diesem Jahr gab es Gedenkfeiern zum Ende des 1. Weltkrieges vor hundert Jahren, außerdem jährte sich am 9. November die Reichsprogromnacht von 1938. Gut, dass wir in Deutschland derzeit solche schrecklichen Ereignisse nur als historische Begebenheiten erleben. Hey, ich und wir alle hier können so froh sein, in ein friedliches Jahrzehnt geboren worden zu sein und außerdem nicht 2.000 km östlich oder südlich vom beschaulichen Rhein-Main-Gebiet das Lager aufgeschlagen zu haben. Denn – man glaubt es kaum, doch so nah ist das Kriegsgebiet in der Ukraine oder Syrien. Nur mal versehentlich in den falschen Flieger gestiegen – und schwubbs ist man im Krieg. Friede sei mit Euch In der Ukraine fliegen seit vier Jahren die Granaten, doch der Krieg ist längst aus den Schlagzeilen verschwunden. In Nigeria und in der Republik …

Herren-Armbanduhr

Meine Uhr geht mit der Zeit

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.) Frauen schmücken sich gerne und warum nicht mit einer schönen Uhr? Das dies ein Thema für meinen Blog ist, kam mir erst, als eine Luxusuhr in den sozialen Medien disutiert wurde und man schon „Hashtag Rolex-Gate“ witzelte, doch dazu später mehr, denn zunächst geht es um die Zeit ansich. Zurzeit trage ich manchmal die alte Uhr meines Vaters: Eine Automatikuhr von Tissot und diese Uhr bleibt einfach stehen, wenn sie nicht genügend bewegt wird. Mein Gefühl für die Zeit hat sich durch diese Uhr wirklich enorm verändert, denn plötzlich ist Uhrzeit kein Fakt mehr, sondern nur eine mögliche Variable: Wer weiß schon wirklich, wie spät es ist. Kann aber keine Muss-Zeit Wartet man auf den Bus, kommt dieser eh zu spät und die S-Bahn sowieso. Auch hier ist jeder Uhrenvergleich unnötig. Das ganze Leben ist voll von Situationen,  bei denen eine exakte Uhrzeit eigentlich nur hinderlich ist und es eh anders läuft. Kann aber muss nicht… also Leben in der Kann-Zeit: Es könnte jetzt so …

Serpentine Gallery London Hyde Park

Glücksort Museum

Das Wochenende steht vor der Türe, Zeit für einen Besuch im Museum. Einfach mal das Tempo des Alltags vergessen und abtauchen! Oft vergesse ich die erholende und gleichzeitig inspirierende Stimmung, die einen in Ausstellungsräumen einfängt und ich bin dann ganz begeistert, wenn mich die Kunst ein bisschen wie durch Zufall einholt – durch eine Einladung. Neulich zum Beispiel. In Wiesbaden hatte der Nassauische Kunstverein zum Get-Together geladen, anlässlich des Pre-Opening während der Aktionswochen RAW2108 und weil ich zu spät kam, hatte ich die Chance, alleine durch die Ausstellung zu wandeln. Ein Traum. Hier kann man Abtauchen! Fast gegenüber befindet sich das Museum Wiesbaden, das sich inzwischen richtig gemausert hat, denn tolle Ausstellungen sind die Regel und auch die Naturwissenschaftliche Sammlung ist wunderbar bestückt. Die ständige Ausstellung ist übrigens nach Farben sortiert – da lacht das Herz! #Farbenfreundin Im Museum Wiesbaden heißt es übrigens: Der 1. Samstag ist Frei-tag,  also bei freiem Eintritt. Hingehen und staunen, denn seit das Eingangsportal mit der Skulptur und den Säulen neu renoviert ist, hat der Museumsbesuch sehr viel Flair in …

Bücher Glücksorte

Buchtipps und Glücksorte

Im Herzen bin ich ein Vagabund und deshalb bin ich in jungen Jahren auch sehr viel umgezogen, immer mit der Frage: Wo lebt es sich wohl am besten? Diese Suche hat mich angetrieben und ich wollte  fühlen, wie sich woanders anfühlt zu leben. Ist’s im Norden schöner als im Süden oder ist die Großstadt besser als die Kleinstadt? Offensichtlich sind noch andere Menschen auf der Suche nach einem Glücksort, dort wo man sein Leben leben möchte. Deshalb habe ich dieses Buch gleich in einem Rutsch gelesen: Gibt es den perfekten Platz zum Leben? Eine weltweite Suche von Susanne Haase Die Autorin Susanne Haase und ihr Partner nehmen den Leser mit auf ihre Reise durch die Welt auf der Suche nach dem perfekten Platz im Leben. Dabei wird nichts geschönt, auch bei den manchmal auftauchenden Schwierigkeiten als Paar unterwegs zu sein. Am Ende findet das Paar dann auch seine Lieblingsorte. Genau, in der Mehrzahl. Warum auch sollte man sich denn auf eines begrenzen? Bei mir war das anders, denn ich spürte irgendwann, dass es egal ist …

Graffiti mit Zunge raus

Irgendwas mit Werbung

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude – Happiness at all.) „Das Internet macht gerade einfach keinen Spaß mehr“, sagte kürzlich jemand zu mir. Hat er recht damit? DSGVO und Angst vor Abmahnungen lähmen. Und nun, Frau Dr. Katharina Barley? Aktuell muss man zig Cookie- und Datenschutz-Abfragen akzeptieren, bevor man endlich auf die gewünschte Internetseite weitergeleitet wird und das Ganze meist mehrmals hintereinander, weil – nur so funktioniert das Internet, dass man nämlich fast grenzenlos Zugang zu Informationen hat. Schon die DSGVO hat uns alle irre gemacht und die deutsche Wirtschaft mindestens genauso geschädigt, wie so ein WM-Spiel, das bereits um 16 Uhr beginnt – das steht irgenwie so in etwa bei n-tv. Sei’s drum. Ich finde jedenweils, die teilweise völlig überflüssigen Cookie-Meldungen das Drumherum stören und als ob das noch nicht genügt, sind nun auch die Blogger dran. Es geht um Empfehlungsmarketing, denn das ist ja wie Werbung. Hier die Geschichte von Vreni Frost und dem fatalen Urteil (Link). Abmahnungen sind ein Geschäftsmodell, mit dem sich offensichtlich ganz gut verdienen lässt – das sagt auch …

Bärbel Klein beim Foto-Event Bild der Seele

Mein Start-Up

In der zweiten Lebenshälfte will ich etwas Eigenes machen. Einfach nicht mehr nur Dienstleister in einem großen Hamsterrad sein, sondern, wie der Slogan der Handwerkskammer es knapp auf den Punkt bringt: #Selbermachen und zwar mit derselben Strategie, nämlich #einfachmachen. Meinen Blog gibt es seit fast 10 Jahren und er wird gerne und kontinuierlich gelesen. Meine Altersgruppe mag eben nicht von zwanzigjährigen Influencern beschallt werden, sondern einfach hier und da mal Inspiration via Social Media erhalten und mehr auch nicht. Manche sagen „offline ist das neue hip“, doch soweit würde ich nicht gehen. Ich finde, eine gemäßigte Präsenz im Netz und eine interessante Website, die den Besucher mit informativen Inhalten lockt, ist unverzichtbar. #meingruendertraum Genau diese spannenden Inhalte, die interessanten Geschichten, die punktgenauen Informationen in den Online-Medien, die liefere ich jetzt für die vielen Kleinunternehmer und Einzelkämpfer um mich herum. Weil, es gibt so viele gute Geschäfte, kleine Online-Shops und gute Handwerker und wunderbare Dienstleister – die sollen auch von den Kunden gefunden werden. Die Macher selbst haben eh schon einen 10-Stunden-Tag und schaffen das nicht. …

Yin Yoga

Glücklich durch Yin Yoga

Manche Bücher muss man gar nicht lesen, die wirken auch so. Echt jetzt, denn ich hatte beim Bummel durch den Buchladen ein Yoga-Buch gekauft und es danach ins Regal gestellt und nie wieder in die Hand genommen. Trotzdem praktiziere ich jetzt Yin Yoga. Wie das? Bei mir ist’s nun mal so, ich kann so etwas nicht übers Lesen lernen, ich muss es Tun. Sprachen lerne ich über’s Sprechen und Yoga über das Praktizieren der Yoga-Übungen. Das Yoga-Buch war also irgendwie ein Fehlkauf, andererseits auch wieder nicht, weil, manchmal reicht auch die Inspiration. Also das war dann so… Im Zuge von Tabularasa – weil, der Frühling gerade anklopft – habe ich ausgemistet und eine Bücherkiste für momox zusammengestellt. Dabei fiel mir auch das Buch von damals wieder in die Hände und ich erinnerte mich – ja, ich wollte eigentlich mehr Yin Yoga machen. Ich hatte durch einen Schnupperkurs mit Viktoria im mymooves Studio bereits Vorkenntnisse und durch den Buchtitel erinnerte ich mich wieder an die wohltuende Wirkung dieser langsamen Yoga Übungsmethode. Im Yin Yoga hält man …

Wie feiert man denn einen Runden?

Dieses Jahr feierte ich einen runden Geburtstag und deshalb wurde auch im großen Stil gefeiert. Der Jubeltag fiel auf einen Wochentag, deshalb schoben wir den Termin auf Freitag und  schwubbs, hatte ich ein ganzes verlängertes Wochenende Feierei. Könnte schlimmer sein, oder? Genuss und Schlemmen Die Vorbereitungen für eine große Geburtstagsparty sind schon etwas stressig, doch es macht auch Spaß. Normalerweise feiern wir zuhause und dann kommen maximal 20 Gäste. Da reicht die Küche oder/und Wohnzimmer aus, unsere Gastro-Kapazitäten auch. Nun sollen es aber doppelt so viele Gäste werden. Naja, so viele wie ich Jahre zähle, sag ich mal. Das Fingerfood wollten wir hauptsächlich selbst zubereiten und naja, da mussten wir schon zusehen, dass die Laune oben bleibt. Freunde haben außerdem bei den Vorbereitungen geholfen und schön, dass auch die Familie einzelne Gerichte beigesteuert hat. Nicht alles haben wir selbst zubereitet, denn Falafel gibt’s die besten beim Sahara Imbiss in Wiesbaden und die feinen Teigtaschen hat uns das Restaurant Hindukusch in der Nerostraße in Wiesbaden geliefert Kochpausen muss man zelebrieren In den Koch-Pausen haben wir uns …

Happy new year to all of you – all over the world!

Ich wünsche Euch allen Frohes Neu’s Frohes neues Jahr Happy New Year ¡feliz Año Nuevo! Bonne année ευτυχισμένο νέο έτος onnellinen uusi vuosi zoriontsu urte berria 幸せな新年 godt nytår makahiki houʻoliʻoli नया साल मुबारक हो 新年快乐 kè kontan nouvo ane gelukkige nuwe jaar buon anno سنة جديدة سعيدة

Goldene Weihnachtskugel

Heute sage ich Dankeschön

Die Idee zu diesem Beitrag kam durch Tanja, die sich in ihrem Blog Rheingauprinzessin bei all ihren Freunden und Helfern des Blogs bedankt. Denn ja, nicht nur zur Weihnachtszeit ist es wichtig, Danke zu sagen. Danke an alle die mir beim Bloggen helfen Zu einem Blog gehören nicht nur schöne Texte und Neugier und Ideen, sondern auch ein schönes Logo und Erscheinungsbild. Danke an den großartigen Designer und langjährigen Freund Stefan Lange-Lobenstein aus Wiesbaden. Er hat Design noch mit Papier und Copy-Marker gelernt und hat ein fulminantes Wissen aus den Bereichen Bereich Grafik-Design, Marke, Layout und Logo. Mein Logo „Farbenfreundin“ hat durch seine Überarbeitung nun eine Frischzellenkur erhalten und auch die Visitenkarten sind klein und schick und genau passend für meine Blogger-Persönlichkeit. Danke Dir, Stefan! Und dann ist mal wieder alles gelöscht Nicht zu vergessen, ist die Technik. Wenn es mal wieder eine russische Viren-Attacke abzuwehren gilt und ein WordPress-Update alles anders aussehen lässt, Facebook auch irgendwas neu gemacht hat oder die Digitalkamera komische Geräusche von sich gibt und ich natürlich keine Ahnung von Technik …

Yogastudio San Diego

Der Rücken macht den flachen Bauch

Wenn man meinen Blog liest, weiß man von meiner Leidenschaft für’s Essen. Trotzdem hab ich einen recht flachen Bauch und weil ich dazu so oft gefragt werde, erzähle ich Dir heute von meinem Training und wie ich dazu gekommen bin. Wir Frauen hadern oft unser ganzes Leben lang mit dem Gewicht, dem Körper an sich und den scheinbar zu vielen Pölsterchen. Ich habe ganze Lebensjahre verkackt, nur weil ich mich zwischendurch zu fett fühlte, dabei war ich eigentlich nie fett, sondern etwas untrainiert und eben nicht „Size zero“. Das weiß ich heute, aber das hat einige Jahre gedauert. Sport habe ich nicht wegen der Gewichtsabnahme begonnen, sondern weil ich es als Glückbringer entdeckt habe. Meine Work-Life-Balance funktionierte nur mit Yoga, Joggen und viel frischer Luft, anders hielt ich das stressige Arbeitsleben nicht aus und sobald ich keinen Sport mehr machte, war ich schlicht nicht arbeitsfähig, hatte ein schlechtes Immunsystem und fühlte mich kränklich. Naja, so konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappen schlagen und halte seither mein Gewicht und habe trotz vielen Sitzens keine Rückenprobleme. …

G+J beim EWMD

Netzwerk-Tipps

Trotz der vielen Internet-Portale ist der persönliche Kontakt total wichtig – unter Bloggern, für Freundschaften, Geschäfte und Jobs. Sogar Festanstellungen werden heutzutage immer mehr innerhalb des Netzwerks, also über Kontakte vermittelt. Erst wenn sich darüber nichts ergeben hat und auch intern kein Bewerber gefunden wurde, veröffentlichen Unternehmen eine Stellenanzeige. Auch für Selbständige und Gründerinnen ist der Erfahrungsaustausch notwendig. Networking Ein gutes Netzwerk ist demnach total wichtig und macht auch noch Spaß, deshalb empfehle ich heute ein paar Netzwerke (nicht vollständig und ohne Gewähr, freue mich über Eure Tipps und Ergänzugen!): BPW Ein bundesweite, nein, sogar internationale Organisation berufstätiger Frauen, die sich vernetzen möchten. Beim BPW Wiesbaden kenne ich einige Mitglieder und die Veranstaltungen sind immer wieder sehr informativ und gleichzeitig hat man an den Netzwerk-Abenden viel Spaß. Für die Berufseinsteiger gibt es auch einen Ableger „Young Professionals“. Die Wiesbadener Bloggerin Julia von „German Abendbrot“ lernte ich beim BPW in Wiesbaden kennen und auch meine Stimmtrainerin Daniela Grimm-Roth.     EWMD Kürzlich fand die Internationale EWMD Konferenz bei Boehringer Ingelheim statt und ich war begeistert von …

Glücklich im Bildungsurlaub

Wohnst Du vielleicht in Hessen, Hamburg, NRW oder Baden-Württemberg, ich frag nur, apropos Bildungsurlaubsanspruch. Weil, denn mal los, hopp hopp. Denn bis Herbst musst Du Deinem Arbeitgeber gegenüber mitteilen, dass Du diesen Anspruch an Bildungsurlaub mit ins nächste Jahr nehmen möchtest. Schau schnell ins Programm von zum Beispiel LiW und buche einen spannenden Kurs, der Dich im Leben und im Job weiter bringt und Dich bereichert und dabei auch noch Spaß macht. Bildungsurlaub tut gut! Nicht warten, bis der Burnout da ist, sondern vorher aktiv dagegen steuern. Es ist wichtig, gut für sich zu sorgen und auf eine gute Work-Live-Balance zu achten. Das ist umso wichtiger, wenn man schon länger im Beruf steht. Das muss kein tröger Buchhaltungskurs sein. Der Bildungsurlaub kann für die Weiterbildung im eigenen Beruf genutzt werden oder aber auch für eine gesellschaftspolitische Fortbildung oder auch für Sport und Gesundheit, denn letztlich sind ganzheitlich ausgebildete Arbeitnehmer immer ein Gewinn für jeden Arbeitgeber. Strebt man einen Karrieresprung an, ist eine Fortbildung auch förderlich. So eine Fortbildung macht man besser am Stück und nicht …

Presseausweis

Warum ich blogge?

Texte für meinen Blog zu formulieren, passiert bei mir eher so nebenbei. Weil ich viel unterwegs bin, sei es auf der Autobahn oder mit der Bahn, habe ich Zeit zum Träumen und ich kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Da formuliert sich schonmal ein Blogbeitrag, weil ich denke: Mensch, da müsste man mal drüber schreiben. (Der „man“ bin dann ich). Nicht, dass Bloggen wenig Arbeit wäre, aber ich plane das nicht per Redaktionsplan und ToDo-Liste. Mein Blog passiert einfach, denn kommt mir ein Thema in denn Sinn, bildet sich langsam ein grobes Gerüst und in Gedanken fülle ich den Beitrag. Während des Alltags wird das Thema weit nach hinten geschoben und erst zum Feierabend habe ich den einen oder anderen Geistesblitz und mit ein bisschen Feinarbeit wird dann ein Blogbeitrag daraus. Noch ein paar Fotos dazu und schon kann der fertige Beitrag online gehen. Der Farbenfreundin-Blog ist eine bereichernde und inspirierende Ergänzung zu meinem Leben. Ich lerne spannende Menschen durch die Blog-Interviews kennen, denn sie geben mir Einblick in ihre Branche und in ihr Berufsleben. …

Barber Shops – meine Tipps

Mann trägt jetzt Bart. Okay, das haben wir inzwischen alle gemerkt.  Sieht doch auch gut aus, oder? Männlich-markant, Bart. Überall trägt Mann Bart und sogar eine eigene Zeitschrift zu dem Thema habe ich endeckt: BBQ – Barber Quarterly. Wie steht ihr zum Haar im Gesicht? Mann mit Bart Keine Frage, wenn Bart, dann muss er gepflegt sein und dazu geht Mann am besten zum Spezialisten. Vor Jahren bin ich in Rotterdam im Hotel New York vor dem Barber Shop gestanden (for men only) und fand das schon sehr kultig. Mein Mann und ich haben uns nur die Nase an der Scheibe platt gedrückt. Inzwischen trägt er einen Vollbart und wie gut, dass gerade mal in 20 Minuten Fahrzeit ein guter Barbier zu finden ist. Nicht irgendein Barbier, sondern ein Weltmeister auf diesem Gebiet: Jerome Kantner Schon lange hat er auf das Styling von Bärten gesetzt und als Seminarleiter ist er inzwischen auch international ein gefragter Fachmann. Im Jahre 2014 ist er als Global Winner aus dem Wettbewerb der American Crew All-Star hervorgegangen und hatte sich …

Martina Frank im Interview

Kennengelernt haben wir uns bei einer Lesung im Mode-Atelier Chichino in der Wiesbadener Nerostraße und weil mich ihr Coaching für Menschen in beruflichen Umbruchsituationen interessierte, fragte ich nach und schwubbst wurde daraus ein Interview für meinen Blog. Berufliche Umbruchsituationen kennen wir alle und bei Fragen unterstützt uns Martina Frank Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon? Ich berate Frauen und Männer in beruflichen Umbruchsituationen und junge Menschen bei der Berufsorientierung. In einer großen Familie in der hessischen Rhön aufgewachsen, interessierte ich mich schon sehr früh für andere Menschen und deren Geschichten. Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Fulda kam ich zum Studium der Sozialpädagogik nach Mainz. Zusammen mit meinem Mann ging ich danach für ein Jahr in die Niederlande, lernte niederländisch und genoss ein Jahr Auszeit, bevor wir unsere Familie gründeten. Die Erfahrungen in den Niederlanden prägten uns sehr, wir arbeiteten danach viele Jahre halbtags und kümmerten uns beide um unsere Söhne. Kompetenzenbilanzcoach Nachdem ich viele Jahre in verschiedenen Beratungsstellen in Mainz gearbeitet hatte, Kommunikationstrainerin und Paarberaterin wurde, …

Weihnachten in Farbe

Weihnachten und auch die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit, in der man häufiger mit dem Dresscode „Abendgarderobe“ konfrontiert wird. Wir wollen uns hübsch machen für das Fest. Die dabei bevorzugte Kleidungsfarbe ist immer wieder Schwarz. Für die meisten von uns ist diese Farbe recht unvorteilhaft, denn im Gesicht werden durch diese Kleidungsfarben die Schatten verstärkt, die Augenringe tiefer und die Falten härter. Dabei gibt es wunderschöne Farben für die dunkle Jahreszeit, die festlich und edel und dabei viel vorteilhafter für unseren Teint sind. Bordeaux, Honig, Nude, Petrol, Mokka, Rot, Camel, Dunkelgrün, Curry, Lila, Rosa, Wollweiss, Grau, Taupe, Silber,  Gold… Einfach mal ausprobieren. Nein, nicht alles gleichzeitig und zusammen – wir sind doch kein Weihnachtsbaum. Wenn es doch ein Outfit in schwarz sein soll, dann beim Make-Up einfach etwas dicker auftragen, damit das Gesicht strahlt und im Vordergrund steht. Festlich in bunt Ein Kleid in Bordeaux oder Mokka oder – mein Favorit in Nachtblau… wunderschön! Apropos Weihnachten und Schmücken – schaut mal hier ins Alpenland-Magazin, dort habe ich mein Statement zu den Weihnachtsfarben abgegeben. In diesem Sinne – eine wunderbare, bunte …

Bücher zum Glück

Happytime und Glück und die Leichtigkeit des Seins wird hier beim Happyblog Farbenfreundin GROSS geschrieben. Das heutige Thema sind Bücher, die uns dabei helfen (wollen). Bücher, die vom Glück handeln. Denn mein Motto lautet: Nun sind wir schon mal auf der Welt, dann soll es bestmöglich verlaufen! Manchmal klappt das nicht so und vielleicht hilft’s ja, darüber zu lesen? Und als hätten wir uns abgesprochen, wurde jüngst der Deutsche Glücksatlas vorgestellt. Eine nicht vollzählige Auflistung als Lesetipp für die ruhigen Weihnachtsferien: Glück kommt selten allein Autor: E. von Hirschhausen. Okay, okay, schon sehr bekannt. Aber immer ein guter Tipp mit eigener Website und Glück-Spiel. Sehr amüsant! Glück ist eine Frage der Haltung. Stark durch die Gefechte des Lebens. Autor: Britta Heidemann (Olympiasiegerin im Sport-Fechten) Die innere Einstellung ist entscheidend für den Ausgang des Gefechts, sagt sie, und erklärt, wie wir Druck standhalten, wie wir nach Rückschlägen unser inneres Gleichgewicht wiedergewinnen und warum Freude an der eigenen Leistung der Schlüssel zu allem ist. Wo gehts denn hier zum Glück? Autor: Maike von den Boom Die Autorin …

Geschenke-Tipps

Die Frage nach dem richtigen Geschenk treibt uns gerade vor Weihnachten alle um, nicht wahr? Über gute Geschenktipps freue ich mich daher immer sehr und speichere das auf meiner Geschenkeliste, um nicht einen Tag vor Weihnachten total in Stress zu geraten, weil mir just dann nichts für xy einfällt. Jetzt zum ersten Adventswochenende habe ich ein paar Tipps. Wie geht ihr vor? Ich finde ja die Wunschliste des großen, bekannten Online-Shops mit „A“ total hilfreich, kaufen muss man den Kram ja dann nicht dort (…). Oft mangelt es mir spontan an kreativen Geschenkideen und dann soll es ja auch irgendwie sinnvoll sein und und und. Deshalb fange ich mit Weihnachtsgeschenken schon im Sommer an. Ohne Witz! Sollte eine Freundin beim Sundowner im Hochsommer also einen Wunsch äußern „Hach, so ein xyz wünsche ich mir schon lange…“ – dann notiere ich das in Gedanken und schon habe ich eine Geschenke-Liste angelegt. Meine Geschenke Tipps Schöne Inspiration findet sich im Netz und weil ich gerne teile, schreibe ich jetzt zur Adventszeit meine Lieblingsläden zur Inspiration auf. Manufactum …

Personal Coaching mit KaJa

Katharina hat sich als Coach mit KaJa – Zentrum für bewusstes Leben selbständig gemacht. Was verbirgt sich dahinter? Just verfolgte ich Katharina’s Reise durch Japan anhand der Fotos auf ihrem Facebook-Profil. Was eine spannende Frau, dachte ich mir und weil ich neugierig bin, habe ich ihr direkt ein paar Fragen gestellt. Das hat übrigens auch Yann gemacht und sein YouTube Interview gibt’s hier (klick). Erzähl doch mal, was Du jetzt genau machst? Hallo liebe Farbenfreundin. Was ich genau mache? Ich lebe!!! :-) Mein Kompass ist mein inneres Gespür, das mir den Weg weist. Ich folge der inneren Stimme meines Herzens und höre auf mein Bauchgefühl. Meine Lebensintensität bestätigt die Richtigkeit meiner Wegwahl. Ich besitze die Fähigkeit die Sprache der Energie zu spüren und zu verstehen, fühle Intensitäten in Menschen, Räumen und im Umfeld. Genau das ist meine Berufung, die ich auch beim Coaching mit meinen Klienten nutze. Ich bin nicht voreingenommen, betrachte die Dinge wertungsfrei in ihrer ganzen Komplexität und kann dadurch auf den unterschiedlichsten Ebenen wahrnehmen und kommunizieren. Ich spüre angestaute Emotionen, innere Blockaden …

Blogger im Netz

Manchmal braucht es nur einen kleinen Tropfen… Diesen Tropfen Inspiration und Motivation für meinen Blog bekam ich bei dem Blogger-Workshop mit Jenni von Blogger@Work, Eddi von Trusted-Blogs und Tobi von Der Kuchenbäcker, an einem heißen Septemberwochenende im Outback von Frankfurt. Danke für den Anstupser, sonst hätte ich mindestens noch bis 2017 gebraucht, um meinen Blog aufzufrischen, doch dann ging es ganz schnell. Blogger at work So heißt die Workshop-Reihe und es war eine tolle Gruppe von knapp 30 Bloggern, die sich bei schönstem Sonnenwetter in die klimatisierten Konferenzräume im Dorint-Hotel Frankfurt zurück zog, um am Blog-Auftritt, am USP und an den vielen blogtechnischen Fragen zu feilen. Überhaupt, was ist eigentlich SEO und welches Plugin kann mir helfen und was für rechtliche Fragen muss ich bei meinem Blog berücksichtigen. Außerdem die Frage, wie binde ich meine Leser an den Blog? Solcherlei Themen wurden besprochen und diskutiert und Tipps machten die Runde. Große Resonanz bei den Teilnehmern rief das Thema „Kooperationsanfragen“ hervor, denn die erfahrenen Referenten beantworteten die vielen Fragen sehr offen. Schön zu lesen ist hier …

Gastbeitrag auf Blog MakellosMag

Wenn ihr über Frauenthemen in intelligenter und dabei amüsanter, kurzweiliger Weise lesen möchtet, dann schaut bei folgendem Blog vorbei: makellos MAG – dem Onlinemagazin aus Berlin Edition F, Fielfalt, Fempreneur, Women in Digital oder Digital Media Women… oder auch die Zeitschrift Missy Magazine und vieles andere mehr – hach, was gibt es heute Angebote und Ermutigung für junge Frauen, sich ihren Raum zu nehmen und ihr Ding zu machen. Großartig! Das war zu meiner Zeit als Twentysomething noch nicht ganz so und der Feminismus ein echt uncooles Thema. Maximal bei der Queen of Pop Madonna oder dann in Highheels bei der Serie „Sex and the City“ wurde „Frauen-Power“ akzeptiert. Naja, vielleicht bin ich in da auch betriebsblind… Frauenthemen auf makellos MAG Egal. Heute ist alles besser. Ein Glück! Sogar die Werbung hat das Thema „wir sind dann mal so frei…“ für sich entdeckt (nämlich in der aktuellen H&M Werbung). Also sag auch ich es noch einmal: Frauen, macht eurer Ding! Seid stark und lasst euch nicht reinreden. Wenn ihr über Themen wie dieses und andere in intelligenter und …

Blumen von Rox&Rose

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog Farbenfreundin. Heute im Interview: Nicole von Rox & Rose Hallo Nicole, vielen Dank, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen hast! Kennengelernt habe ich Dich schon 2015 auf der Biogartenmesse in Wiesbaden, wo Du diese wunderschönen Sträuße angeboten hast. Ich war sofort begeistert und weil ich jetzt neugierig bin, leg‘ ich gleich los mit meinen Fragen. Schnittblumen? Wie kam es dazu? Es fing alles im Gemüsegarten an. 2006 zogen wir nach Wolfstein und ich began begeistert in Ur-Oma’s Garten Gemüse für die Familie zu ziehen. Diese Faszination artete aus in ungewöhnliche Gemüse, wie die Spargelerbse, die schon fast schöner zum anschauen als zum verzehren waren. Das war die Einleitung in den Zierpflanzenanbau. Mit zwei kleinen Kindern überlegte ich was ich von meinen Gärten aus “auf den Markt” bringen könnte und Blumen – die ich schon seit meiner Kindheit liebe – waren es letztendlich. …

Interview mit meinem Stimm-Coach

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat diese Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich hier im Blog Farbenfreundin: Anne Weller. Stimm- und Präsentationstrainerin. Hallo liebe Anne und schön, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen hast! Kennengelernt habe ich Dich als Referentin in Frankfurt und war sofort begeistert. Auch von Deiner Stimme! Außerdem bin ich neugierig und deshalb leg‘ ich gleich los mit meinen Fragen: Du trainierst Männer und Frauen ? Ja, allerdings arbeite ich mehr mit Männern zusammen. Ich bin viel in der Industrie, in der Logistik und in der Automobilbranche unterwegs – dazu häufig ab Führungskraftebene. Diese Bereiche sind immer noch männerdominiert. Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig? Stimme hat mich schon als Jugendliche fasziniert. Ich habe Hörspielkassetten (TKKG, Fünf Freunde, drei Fragezeichen) verschlungen und an jedem Vorlesewettbewerb teilgenommen. Dazu kommt, dass ich von Natur aus eine ganz passable Stimme habe ;). Mit der Stimme habe ich immer schon …

Bitte Danke sagen

Was bringt es Dir, dankbar zu sein? Gute Frage. Und die Antwort? Lass mich mit einer Gegenfrage antworten: Wann warst Du das letzte Mal für etwas wirklich von Herzen dankbar? So dankbar, dass Du es körperlich spüren konntest? Vielleicht kamen Dir die Tränen oder Deine Brust war plötzlich zu eng für all die Glücksgefühle, die aufgeregt in Dir flatterten. Um diese tiefe innige Dankbarkeit geht es in einem Gastbeitrag von Kari Lessir auf diesem Blog. Ein von Herzen kommendes »Danke« hat eine ganz andere Wirkung als das gleiche Wort, das wir automatisch — ohne nachzudenken — aussprechen, weil man uns so von klein auf erzogen hat. Dieses konventionelle »Danke« ist sinn-leer. Es hat keine Kraft und keine Magie. Ganz anders ein absolut ehrlich gemeintes »Danke«, das wir mit Herzensenergie anfüllen. Dann beflügelt es Dein Leben, wenn Du Dich darauf einlässt. Wie entzündest Du die Magie der Dankbarkeit? Lass uns dafür zuerst danach schauen, wie unser Universum funktioniert. Alles in und um uns ist Energie, und Energie will fließen. Dafür bedarf es eines Kreislaufs aus Hin und …

Abmahn Abzocke

Affiliate-Link, Abmahnung – in der Terminologie der Bloggerwelt fängt vieles mit A an. Es gibt leider nur wenige Blogs, die schaffen eine angenehme Mischung von Inhalt und Werbung. Der Blog Stepanini als Beispiel, die Autorin spendet sogar 20% der Einnahmen an Ärzte ohne Grenzen. Respekt! Bei Farbenfreundin gab’s auch schon mal Werbung. Banner für H&M oder Esprit, aber die flogen schnell wieder raus. Da ich beim PC einen Pop-Up-Blocker installiert habe, kann ich doch nicht selbst Banner-Werbung schalten. Das wäre doch schizophren. Also weg damit. Ich schreibe nur Sachen, die mich persönlich bewegen, interessieren oder die mir gefallen und manchmal lösche ich dann auch einfach – wie es mir eben gefällt. Tipps für Freunde eben. Gern geschehen. Affiliate Marketing Ganz ehrlich, mir nimmt das derzeit etwas überhand mit der Werbung und den „sponsored posts“ auf den vielen Blogs. Auch die Diskussionen auf den Blogger-Treffs über „no-follow“ oder Affiliate oder Kooperation und wie sich einige Blogs dann in den Beiträgen immer mehr annähern, finde ich anstrengend, lästig und nervig. Plötzlich schwärmen zig Blogger von der gleichen Anti-Aging Methode …

Epilieren wie Leia

Mir scheint, die emanzipierte Frau von heute hat ein Laserschwert zuhause im Schrank. Ganz frei nach Leia von Starwars. Nein, Du etwa auch nicht? Das wird sich bald ändern, denn bei dem von mir gelesenen Blog fafine und auch bei diesem hier von Ines Meyrose wird derzeit eifrig ein Lichtschwert getested. IPL Hair Remove System. Ich bin mir nicht sicher: Ist das jetzt ein temporärer Trend wegen dieses Starwars-Hype derzeit, oder was? Mein Lichtschwert Vor vielleicht 20 Jahren kam eine elektrische Pinzette auf den Markt, für die heute noch Jessica Alba Werbung dafür macht. Dabei kenne ich nur sehr wenige Frauen, die sich diese Prozedur öfter als einmal angetan haben. Nie habe ich verstanden, wie es dieses Foltergerät geschafft hat, in die Ladenregale zu kommen. Heute nimmt man sich Leia zum Vorbild – mit dem Lichtschwert. Am heimischen Beauty-Herd. Muss ich dabei eine Schweißer-Schutzbrille tragen? Heimwerken für Frauen…. Die Härchenfrage im 21. Jh. Lustig dabei ist für mich, dass die weibliche Härchenfrage offensichtlich international interessante Blüten treibt. Okay, ich verstehe ja schon die Beweggründe. Frau …

Wolfgang Joop „Dresscode“

Wolfgang Joop, der Mode-Designer, begleitet mich schon mein ganzes Leben. In den Achtzigern war das Parfüm Joop! in dem blauen Flacon ganz groß angesagt. Alle Frauen dufteten danach. Zumindest kam es mir so vor. Auch danach war er, der schöne Wolfgang, immer präsent. Wenn nicht er, dann der Rest der Familie Joop. Und heute, da ist er mit GNTM noch einmal in aller Munde. Der richtige Zeitpunkt für sein Buch mit dem Titel „Dresscode“. Klar, das kauft doch jetzt jeder. Ich natürlich auch. Doch dann so etwas…. Mensch Wolle, sach ma… Okay, ich hätte es wissen müssen. Du schwimmst derzeit ja total auf der PR Welle – von Karstadt über Pro7 bis zu wer weiß nicht was. Dank GNTM will jede Marke jetzt Profit mit Dir machen. Klar, würde ich auch nicht nein sagen. Dann also auch noch ein Buch. Ich hätte es wissen müssen, dass dieses Buch zum falschen Zeitpunkt rauskommt. Schnell noch Auflage machen, während die PR-Welle läuft und die Zuschauer noch heiß sind. Alle wichtigen Medien berichten über Dein neues Buch: FAZ, SZ, Interview… und Explosiv und Co. Kann das gut sein? Mensch Wolle, sach …

Adidas

Einen langen Atem haben

Für manche Projekte braucht es geballte Tatkraft, sozusagen entfachtes Feuer, damit Dinge in Bewegung kommen. Doch was, wenn die erste Euphorie dahin ist? Wenn Probleme auftauchen, wenn Gegenwind das Projekt behindern? Dann ist Durchhaltevermögen gefragt, der sprichwörtlich lange Atem. Der Vienna City Marathon in diesem Jahr war ein tolles Ereignis. Internationale Läufer aus insgesamt 129 Nationen joggten durch die Wien-Metropole, vorbei an prunkvollen Gebäuden – was ein großes Happening! Ich bin so froh, dabei gewesen zu sein und habe ganz tiefe Erfahrungen gemacht. Was habe ich gelernt? Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit hat die Vierzigtausend Läufer zusammen gehalten. Kein Gerangel, keine fiesen Ellenbogenkämpfe, denn Menschlichkeit geht vor! Dazu hatte ich wunderbare Gesprächen mit anderen Teilnehmern, die mich allesamt inspirierten und begeisterten. Die Wiener Melange. Wien ist toll! In den letzten 10 Jahren hat sich das Stadtbild entwickelt. Kühne Architektur trifft auf Tradition. Eine beeindruckende Mischung (mehr dazu in den nächsten Tagen)! Was mir immer wieder einen Lacher entlockte: Die lässige Wiener Art. Dazu das Wienerisch, das zugegeben, ein kleines bisschen trotzig wirkt… Eine tolle Mischung, die ich ab sofort Wiener Melange nenne. Am Ende …

Buchtipp: „Kleider machen Leute“

Kleider machen Leute – so heißt der Bildband von Herlinde Koelbl, der großartigen deutschen Fotografin. Sie überrascht immer wieder mit neuen Themen. Zuletzt „Target“ mit Fotos von Zielscheiben von Schießübungsplätzen. Ja, da gibt es tatsächlich landestypische Unterschiede…. Auch spannend sind ihre Interviews in DIE ZEIT.  Mitte der Achtziger, als sie den Fotoband MÄNNER herausbrachte, war das ein Paukenschlag in Sachen Aktfotografie (Männerakte…) – und noch heute ist dieser Fotoband einer meiner liebsten in meiner Bibliothek! Und heute lade ich ein, diese Ausstellung anzuschauen: Kleider machen Leute Nun ganz aktuell, ab 27. März, gibt es die Ausstellung zum Thema „Kleider“ in Bad Mergentheim. Dort läuft sie noch bis Ende September 2015 und ich kann einen Besuch nur empfehlen. Erstens ist die Gegend sehr schön, ich sage nur: Romantische Straße…, und zweitens ist die Ausstellung spannend. Das Thema: Portraits von Menschen in Berufs- bzw. in ihrer Freizeitkleidung. Sehr beeindruckend. Hier ein Auszug aus dem Ausstellungstext: „Für ihr neues Foto-Projekt hat die Fotografin Herlinde Koelbl siebzig Menschen in Deutschland und im Ausland porträtiert – zunächst in ihrer Standes- oder Berufsbekleidung und anschließend so, wie sie sich in ihrer Freizeit kleiden. Erforscht wird in dieser …

International language

Erotik im Film Um den neuen Film Fifties Shades of Grey wird derzeit viel Wind gemacht. Zuvor machte das Buch Furore. Weltweit haben die Frauen diesen Erotik-Bestseller verschlungen. In der Geschichte „Fifty shades of Grey“ verknallt sich die schüchtern-naive Anastacia in den dominanten Businessman Christian Grey, gewürzt mit ein bisschen SM. Der veröffentlichte Teaser lässt glatte Hochglanz-Erotik erwarten. Hm, wem es gefällt… Irgendwie braucht wohl jedes Jahrzehnt seinen Erotik-Blockbuster. Liebe und Erotik verläuft international auf dieselbe Art und Weise. In den Fünfzigern schmachtete man bei Carry Grant, dann in den Neunzigern bei Whitney Houston mit Kevin Costner. Oder sollte ich eher den Film Wild Orchid nennen? Da fällt mir ein: Erinnert sich noch jemand an den Film mit dem Mr. Gere berühmt wurde? Mr. Richard Gere American Giggolo aus dem Jahre 1980, Inzwischen ein Filmklassiker, Neben George Cloony ist ja Richard Gere einer der Leinwand-Lieblinge der Frauen auf der ganzen Welt. Er spricht „The international language…“, aber hallo – und wie! In den Achtzigern sind die Nacktszenen nicht mehr so prüde wie in den Fünfzigern. Nein, nein, wir haben uns ja in den Siebziger befreit. …

Happy Valentine!

Heute lassen wir die Liebe sprechen. Liebe ist etwas Wunderbares und schon vor Hunderten von Jahren hat es Männer wie Frauen um den Verstand gebracht! Heute gibt es einen Tipp für Valentinstag für die Stadt #Frankfurt: Die wunderbarsten Liebesgeschichten aus der Stadt Frankfurt – wenn man möchte inklusive Stadtführung zu den Orten der Liebe. Zu den Liebesnestern von Herrn Goethe und vielen anderen. Die Liebschaften und Liebhabereien aus den letzten Jahrhundert sind ja sowas von aufregend. Stadtführung in Frankfurt, denn nur die Liebe zählt Ja, Liebe ist ein großes Gefühl und keine Erfindung der Neuzeit. Das Buch ist eine Sammlung der schönen Geschichten und wenn man es mit Leben füllen möchte, einfach die Stadtführung in Frankfurt mit der Autorin Silke Wustmann buchen. Sehr sehr amüsant!

Film ab! Meine Lieblingsfilme

Derzeit findet in Berlin das Internationale Filmfestival Berlinale statt. Wie jedes Jahr im Februar werden die besten Filme prämiert – und das Schöne an diesem Festival: Man kann auch als Normalo die Filme in den vielen Berliner Kinos ansehen, es gibt Sonderaufführungen und Stars und Sternchen der Filmbranche streunen durch die Hauptstadt. Kino in der ganzen Stadt! Für alle Nicht-Berliner, wird in den Medien ausführlich berichtet. Meine persönliche Berlinale Film ist Kultur! Und so wie manche ohne die Kunstmuseen der Welt nicht leben könnten, brauche ich den Film. Nicht unbedingt Kino, denn ich hasse diese Popcorn-Tempel…, aber eben Geschichten in Bildern erzählt. Love it! Da kommt die Frage auf, welcher Film hatte den größten Einfluss auf mein Leben. Welcher Film ist unvergesslich? Jedes Jahrzehnt hat doch irgendwie „seinen“ Blockbuster. War es Superman oder eher „Das Boot“? Was sind Eure Film Highlights? Passend dazu hatte auch das Deutschlandradio einen Beitrag dazu, deshalb hier meine cineastischen Highlights der letzten Jahrzehnte (total unvollständig und total aus dem Bauch heraus): Die Spitzenklöpplerin mit Isabell Huppert. Ebenso schwere Kost: Die bleierne Zeit. Unvergessen: Harold and …

Meine Glücksbringer

Die Suche nach dem Glück. Das kennt irgendwie jeder, oder? Alle wollen wir glücklich sein und die Magazine, Ratgebersendungen und auch die Talkshows sind voll mit Tipps und Tricks, wie man sein Glück finden kann. Da gibt’s auch den Glückskompass von Hirschhausen, sozusagen für die, die sich die Sache erarbeiten möchten. Ist’s der Beruf, die Berufung, die Glück bringt? Der Porsche? Oder Shopping- auch „Tütenschleppen“ genannt? hygge heißt Glück Das kleine Glück zwischendurch, das kann einen Sonnentag sein – nichts Aufregendes und trotzdem immer wieder ein großartiges Erlebnis. Eines meiner kleinen Glücksbringer ist auch nichts Großes. Was ich dazu brauche? Einen Swimming Pool. Mein Glückselexier ist sozusagen Abtauchen, ins Glück. Schwerelos hineingleiten: Schwimmen im 50-Meter-Pool, während mir eine frische Brise um die Nase weht. Mehr brauche ich nicht für das Glück zwischendurch. Glück in Reinform. Macht süchtig. Gut, dass es so gesund ist und schade, dass die Freibadsaison in Deutschland jetzt zu Ende ist. Doch Rettung naht. Dank des ehemaligen Olympiasiegers Michael Groß gibt es in Offenbach ein Trainingsschwimmbad, dass auch im Winter offen hat. Das Freibad bekommt in der Wintersaison einfach …

Sabine Asgodom trifft Farbenfreundin

Auf der Frankfurter Messe „Paperworld“ fand nun zum zweiten Mal der Assistentinnen-Tag der Zeitschrift working@office statt. Neben anderen spannenden Vorträgen hielt auch die bekannte Trainerin Sabine Asgodom einen Vortrag: No risk no hope Ich kannte bislang nur „no risk no fun“ – im Grunde nichts Anderes. Denn, kein Erfolg, ohne dass man ein bisschen Risiko eingeht. Man muss eben „Raus aus der Komfortzone“ wie auch eines der Bücher von Asgodom heißt. Wie immer schaffte sie es, einen Saal mit rund hundert zunächst etwas reservierten Frauen zum Lachen und Applaudieren zu bringen. Und Mut macht sie! Verwirkliche Deine Träume bevor es zu spät ist, denn Du hast nur ein Leben. Wie wahr… Sabine Asgodom in persona Sie ist lebendes Beispiel dafür, dass es klappen kann und dass es richtig ist, genau dass zu tun, was einem leicht fällt, was einem Spaß macht, wo die Energie hin geht. Danke für diesen wunderbaren Impuls-Vortrag! Wer sie nicht kennt – hier geht’s zur Website und zu den vielen Büchern, die sie schon geschrieben hat.

Geschenktipp: Handyhülle DIY

Eine Hülle für’s Mobiltelefon ist ein schönes Geschenk. Nicht nur zu Weihnachten. Bei Swook ist man sein eigener Designer für alle Arten von Handy-Hüllen: Case für das entsprechende Modell auswählen, dann Foto hochladen oder Muster, Farbe, Grafik auswählen. Schwubbs, schon ist’s fertig und ab geht die Post. Für die Abwechslung habe ich einfach mal ein paar Cases für mein Smartphone selbst gestaltet und muss sagen: Perfekt! Mein neues iPhone 5c hat nun die Auswahl: Mal den Original Case von Apple in Himmelblau mit den charakteristischen Löchern. Oder passend zum Blog im Corporate Design von Farbenfreundin oder aber PopArt à la Lichtenstein. Wie es Euch gefällt… alles ist möglich. www.swook.de  

Love your Body

Okay, das Wochenende war verregnet und deshalb konnte man nicht raus. Sport? Unmöglich bei dem Wetter! Ja, ich kenne das auch. Ausreden, denn es gibt eigentlich kein schlechtes Wetter. Bei Regen draußen zu sein und nach einer sportlichen halben Stunde wieder ins Warme & Trockene zu kommen – ein Traum! Man fühlt sich wie neu geboren und alles pulsiert. Deshalb heute, zum Wochenanfang, mein Tipp: Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause? Oder nach getaner Arbeit oder kurz vor dem Schlafen gehen… Einfach mal frische Luft um die Nase pusten lassen.   P.S. Ab sofort jeden Montag mein „Happy Monday“ Tipp. Weil, Montage sind keine schlechten Tage, sondern der Beginn einer großartigen neuen Zeit von weiteren lebensfrohen und tollen 5 Tagen, bevor wieder ein Wochenende und dann erneut ein „Happy Monday“ kommt.  

Fake it! Wie man Glückgefühle produzieren kann

Aufrecht lebt sich’s glücklicher. Auch wenn man innerlich gerade den Kopf hängen lässt: Trotzdem, Haltung bitte für mehr Glück! …weil mit aufrechter Haltung mehr Sauerstoff in die Lunge kommt. …weil man mehr Spannkraft ausstrahlt und dadurch positives Feedback erhält. …weil es wie ein Kreislauf ist: Wenn man frustriert ist, lässt man den Kopf hängen. Das merkt sich der Körper und immer wenn man den Kopf hängen lässt, fühlt man sich frustriert. Denn es laufen dieselben körperlichen Prozesse ab. Deshalb: auch wenn man frustriert ist: Aufrichten! Aufgerichtet der Welt entgegen, dann passiert der Rest von alleine. Fake it! Man hat nämlich festgestellt, dass z. B. ein „gewolltes“ Lächeln annähernd dieselben körperlichen Prozesse (Glücksgefühle und so) hervorruft, wie ein echtes Lächeln. Hab‘ ich also grad mal gar nichts zu Lachen, tu ich einfach so. Pah, einfach gut schauspielern wa?! Glück soll in mein Leben kommen und das Gesamtergebnis zählt und wenn es wirkt, ist doch alles prima. Auch wenn’s innerlich ganz anders aussieht, der Organismus checkt den Unterschied zunächst nicht und die Außenwelt eben auch nicht. Ein Mensch, der lächelt kommt viel besser an als ein schlecht gelaunter mürrischer Zeitgenosse. Einfach mal ausprobieren. Just …

Meine Putz-Perle

Glück oder Unglück, meine Putzfrau hat derzeit Urlaub. Ganze sechs Wochen und über Weihnachten nochmal. Familienbesuch oder so. Klar, ich bin ein bisschen neidisch. Außerdem, ich muss diese Zeit dann überbrücken, genau, denn ich bin ihre Urlaubsvertretung.  Reinigungsarbeiten Während ich also mit den Knien auf dem Fußboden rumfurwerke, fällt mir auf, dass ich eigentlich gar nicht so zufrieden bin. Mein Mann schon lange nicht (er verbarrikadiert sich deshalb immer im Arbeitszimmer, wenn sie kommt). Seit Monaten wurde weder unter der Kommode noch unter den Badmöbeln geputzt. In der Küche gibt es auch so einige Stellen. Hm. Bügeln lehnt sie kategorisch ab. Ich ja eigentlich auch, dafür habe ich sie aber engagiert und auch die Fenster putzt sie nur, wenn ich mich fast auf die Knie werfe und einen Erschwernis-zuschlag zahle. Das klappt dann so lala ein- bis zweimal im Jahr. Doch wenn ich mich von ihr trenne, habe ich erstmal gar keine Putzhilfe mehr und finde auch keine Neue. Es ist absurd, doch man findet keine Putzfrau, noch nicht mal auf dem Schwarzmarkt.  So, jetzt muss ich erstmal …

Müsiggang, ja bitte!

F*** it! Vieles wiederholt sich im Leben wie in der Mode. Punk is not dead, sag ich heute. Wie komm ich drauf? Das F-Wort ist plötzlich wieder angesagt. Im Zuge von Burnout und Multitasking entsteht eine Gegenbewegung. Weil, zuviel ist zuviel. Von London schwabbt also gerade eine Welle rüber, in Berlin ist sie schon angekommen und bald besuchen wir auch in der Kleinstadt solche Veranstaltungen: Fuck-it- Workshops. Anhand eines „F***-it-Tests kann man die Notwendigkeit überprüfen und sich dann für einen entsprechenden Kurs anmelden, denn: „Saying F***it is therapy. Man lernt dann in der Gruppe, loszulassen, zu entspannen und sich selbst wieder zu spüren. Es gibt eine Schmuck– und Shirt-Serie, Bücher, CDs und Vorträge. Im Zeitalter des „alles ist möglich“ müssen wir offensichtlich wieder lernen, einfach mal alle Fünfe g’rade sein zu lassen, das F-Wort denken oder aussprechen und schön mal NIX tun. Müssen wir das wirklich? Ganz ehrlich, ich brauch das F-Wort dafür nicht. Müßiggang hat bei mir schon immer einen hohen Stellenwert. Aber schön, wenn das jetzt sogar en vogue ist. Ich formuliere es eher so: Das Leben ist eh …

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Selbstliebe

Kürzlich stand in der Zeitung, dass sich unser Schönheitsideal in Sachen „Po“ verändert habe. Ja, genau. Weil es so viel „big butt“ bei MTV und so gibt,  mögen wir es nun alle ein bisschen runder. Danke dafür, Jennifer Lopez!  So oder so, wir sollten alle unsere Körperteile lieben, ob kurz, breit oder lang. Jeder hat so seine Problemzonen. Wir können sie verstecken und uns grämen. Das ist anstrengend und macht eine traurige Ausstrahlung.  Stattdessen sind wir doch froh, dass alles dran ist und bedanken uns mit liebevoller Zuneigung, zärtlicher Pflege und viel Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Praktisch sieht das dann so aus: Ungeliebte Hände brauchen mindestens zweimal täglich eine Pflegepause. Außerdem regelmäßige Maniküre mit Lack. Gepflegte Hände, bunt und farbenfroh, hübsch wie kleine Perlen – wer liebt das nicht? Ungeliebter Schwabbelbauch? Bürstenmassage trifft Ölmassage! Danach noch ein paar gymnastische Übungen, weil es so schön kribbelt im Bauch. Ein hübscher orientalischer Gürtel à la Bauchtanz – sei es nur für die eigenen vier Wände. Oh, wir lieben unseren Bauch! Der Quadrat-Arsch. Er wird versteckt und verhüllt. Dabei haben wir …

Eigenlob stimmt!

… sagt auch Sabine Asgodom (siehe Bild oben, dort traf ich sie bei einem Vortrag). Deshalb hat Farbenfreundin ab sofort eine „Eigenlob-Tassen“ auf dem Frühstückstisch stehen. Eine Kaffeetasse, die einem morgens schon beim Kaffeetrinken vermittelt, dass man genau so OK ist wie man ist. Der Tag kann nicht besser beginnen, oder? Alle Zweifel sind wie weg geblasen! Keine bad hair-days mehr, oder „och, heute ist nicht so mein Tag…“ Gedanken. Denn wir bestimmen selbst, ob es uns gut geht und ob wir an uns glauben. Believe in yourself! … oder auf deutsch: Ich steh auch mich! Ich schaff das! Ich bin super! Sabine Asgodom bietet immer wieder Coachings an oder zuletzt gab sie in der Zeitschrift myself Tipps für Frauen im Beruf. Ja, denn es ist gut, sich immer wieder Stärkung zu holen. Go for it an believe in yourself!

Colourful language

Heute gibt’s ein bißchen Englisch-Unterricht bei Farbenfreundin. Denn nicht immer bedeutet pink auch pink oder blue blau. Most non-native English speakers are familiar with the verb „tickle“, as in touching the body lightly to cause laughter or twitching movements. But tickle can also mean to tease or excite pleasurably and to fill with delight or pleasure. This is the origin of the idiom „tickled pink“, where pink acts as a superlative in the sense of filled with pleasure until one glows with colour. Idioms certainly add a lot of colour to a language, but the colours themselves can be very descriptive when applied in an expression. Here are a few colourful examples: blue in the face = for a long time (I negotiated with salesman until I was blue in the face, but he still didn’t agree to all of my terms) a yellow streak = a tendency toward cowardice (He won’t go bungee jumping with us. He has a yellow streak) to be in the red = losing or owing money (According to the …

34 zu 62 – so lautet die statistische Putzquote

Ich bin für die Männer-Quote! Mehr Männer beim Putzen, mehr Männer zuhause, mehr Männer als Vollzeit-Väter, mehr Männer im Pflegeheim, in der Säuglingsstation, in der Wellness-Abteilung, im Sekretariat, am Empfang, an der Kasse, beim Bügeln…. Jawoll, ich bin für die Quote. Die Männer-Quote Eine Studie von Electrolux fand 2010 heraus, dass die Putz-Quote 34 zu 62 ist. Männer investieren weit weniger Zeit in den Haushalt. Nur 34 Minuten pro Tag werden in Abwaschen, Wäschewaschen, Putzen, Staubsaugen und Bügeln investiert. Während Frauen 62 Minuten investieren (nein, nicht weil Frauen langsamer sind…). Auf eine Woche hochgerechnet verbringen Frauen somit fast 3,5 Stunden länger mit Haushaltsverpflichtungen. Insgesamt putzen die Deutschen pro Woche rund 5,5 Stunden. Zum Vergleich: Nur knapp 2,5 Stunden pro Woche verbringen sie im Schnitt mit Unterhaltung und Kultur, fast 4,5 Stunden mit Lesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Electrolux zum Männertag am 13.Mai 2010. Sie macht’s 19 Minuten länger Frauen, die einen Partner haben, putzen täglich rund 19 Minuten länger als in Partnerschaft lebende Männer. Verheiratete Frauen verbringen täglich sogar 44 Minuten mehr …