Genuss

Was hat kalifornischer Wein mit meiner Gründung zu tun?

Weinflaschen von Darkhorse Wine

(Werbung unentgeltlich. Für Genuss & Lebensfreude und Happiness at all.)

Frauen gründen selten, sagt die Presse. Bei mir gibt’s Powerfrauen zu hauf und allesamt haben sie ihren Lebenstraum verwirklicht. Manchmal muss man einfach machen! Das dachte sich auch die Winzerin Beth Liston, als sie ihren Traum in die Tat umgesetzt hat.

Denn um ihrer Leidenschaft, dem kalifornischen Wein, nachgehen zu können, hat sie eine erfolgreiche Karriere in der Wirtschaft beendet – und diese Entscheidung nie bereut. Beth Liston, Kopf und Herz von Dark Horse Wine in Kalifornien, sucht ständig nach neuen Herausforderungen. Deshalb hat sie unermüdlich an einem besonderen Wein gearbeitet.

Dark Horse Wine aus Kalifornien

Bevor ich sie kennen lernte wusste ich nicht, dass amerikanische Weine auf Platz 3 der Weltproduktion stehen. Das sind imgrunde alles Weine aus Kalifornien, denn dort herrschen die besten klimatischen Bedingungen. Damals vor vielen Jahren ist mit den Einwanderern auch der Weinanbau nach Amerika gekommen und viele alte italienische oder französische Reben gedeihen besonders gut unter der kalifornischen Sonne. Die aromatischen Trauben von Dark Horse Wine zum Beispiel stammen aus dem San Joaquin und Sacramento Valley, dem südlichen und nördlichen Teil des kalifornischen Längstals.

Beth Liston. Powerfrau im Wein-Business

Eine so traditionsreiche Branche wie der Weinbau ist eine Männerdomäne. Doch Beth hat sich durchgesetzt und sie sticht mit ihrem Auftreten auch definitiv heraus: Modisch inspiriert vom Stil der 40er-, 50er- und 60er- Jahre und auffällig tätowiert. „Ich möchte die Menschen überraschen“, sagt die extrovertierte Liston, die in ihrer Freizeit am liebsten Oldtimer restauriert. „Deshalb ist es mir wichtig, dass meine Weine zwar typisch kalifornisch sind, aber trotzdem eine unerwartete Seite haben.“

Beth Liston - blonde and with tatoo

Beth Liston – Powerfrau aus Kalifornien mit ihrem Wein.

Sie interpretiert Traditionelles auf neue Art und Weise und wenn sie dann neben einem ihrer selbst restauriert Oldtimer steht, weiß man, was sie damit meint. Indem sie ihre Weine immer wieder neu denkt und aus den Trauben mit Hilfe verschiedener Fermentations- und Lagermethoden das Optimum herausholt, entstehen „unverschämt gute und trotzdem bezahlbare Weine“.

Einfach machen!

Den Wein einer Winzerin zu trinken, die sich durchgesetzt hat und die einfach ihr Ding macht, das gefällt mir. Einfach machen und loslegen – nur so geht es! Toll, wenn dabei noch guter Wein dabei rauskommt. Seit April diesen Jahres habe ich mich selbständig gemacht und lechze nach solchen Vorbildern.

Frauen, die ihr Ding machen, finde ich klasse! Für den Wein von Beth Liston muss ich gar nicht zu ihr nach Kalifornien reisen, denn die Weine sind auch in Deutschland erhältlich, nämlich Dark Horse Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Zinfandel und Merlot und ein toller Rosé.

Rosé

Rosé eisgekühlt. Ein Prosit auf alle Powerfrauen!

Weiß, rot oder rosé

Die kalifornischen Weißweine  haben ein kräftiges Aroma und ich muss sagen, das ist genau richtig für spicy food und Gegrilles. Den Chardonnay habe ich kürzlich zu einem indischen Dinner serviert und das passte perfekt, denn die kräftige Note geht super mit Essen, bei dem mit Gewürzaromen nicht gespart wird.

Der Dark Horse Merlot wurde bei der International Wine & Spirits Competition 2016 mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Der dunkelrote Wein vereint Kraft, Frucht und eine würzige Komplexität und bietet Noten von Kirsche, Pflaume und Röstaromen. Mit seinem intensiven Geschmack und weichem Abgang ist er ebenfalls der ideale Begleiter für gegrilltes Fleisch sowie kräftige Gemüsegerichte, Pilzrisotto oder gefüllte Aubergine.

Beth Listons neueste Kreation ist ein komplexer Rosé. Der trockene Wein hat Aromen von roten Früchten und eine feine Mineralität und harmoniert somit perfekt mit leichten Gerichten und Seafood an einem lauen Sommerabend oder einfach mal so – zu einem rosé-farbenen Sonnenuntergang mit viel Eis oder als Drink nach einem Rezept von Beth.

Dann proste ich dieser Powerfrau insgeheim zu und denke: #Einfachmachen. Oder auch: Do your thing! Also Frauen, los geht’s: Macht euer Ding und lebt euren Traum!

P.S. Apropos Gründen, meine ersten Gründer-Monate verliefen soweit erfolgreich: Beim Wettbewerb der Gründerplattform gab’s den ersten Platz und in der Lokalzeitung Wiesbadener Kurier ist am heutigen Samstag auch noch ein Bericht erschienen. So kann’s weitergehn.

Fotocredits: Philipp Rathmer (Beitragsbild)