Leben

Mach mit: Glücksmeditation

Es gibt viele Wege, wie man mehr Lebensfreude und Glücksgefühle ins Leben bringt. Ich lasse mich immer gerne von anderen inspirieren, sei es mit Yoga oder Wandern und im folgenden Beitrag wird Steve von Mindmonia uns in seinem Gastbeitrag ebenfalls inspirieren:

Mehr Lebensfreude mit Glücksmeditation

Gerade in turbulenten Zeiten fällt es vielen schwer, positiv und glücklich zu bleiben. Viele verlieren dabei aus den Augen, wie gut es ihnen geht und hängen sich an den kleinen negativen Dingen in ihrem Leben auf. Konsequentes Nörgeln und Co. sind dabei das Ergebnis von einem weitaus größeren Problem: fehlendem Glücklich-Sein.

Dabei gibt es viele “moderne Wundermittel” an denen man sich gerne bedient, um glücklich zu werden: Man kauft sich Dinge, die man nicht braucht oder betäubt seine Sorgen im Alkohol. Die Lösung auf dieses Problem kann jedoch viel einfacher sein: Meditation.

In diesem Gastbeitrag erklärt Mindmonia weshalb Meditation für Glück so sinnvoll ist. Daraufhin wird eine kurze Anleitung zum Selbst-ausprobieren aufgezeigt. 

Was ist Meditation?

Meditation ist eine alte Atem- und Visualisierungstechnik, die nicht zwingend spirituell ausgelegt werden muss. Sie ist eine wirksame Waffe gegen Stress, Verspannungen und Konzentrationsstörungen. Also alles Beschwerden, an denen unsere aktuelle Gesellschaft leidet.

Viele denken, dass es beim Meditieren darum geht, die eigenen Gedanken auszustellen. Dies ist jedoch falsch. Es geht vielmehr darum, ein besseres Verständnis für sie zu entwickeln und sie als neutraler Beobachter geschehen zu lassen.

Wie hilft Meditation, glücklich zu sein? 

Meditation setzt dort an, wo Glück entsteht: im Kopf. Es gibt Menschen, die durchaus weniger Luxus und materielle Dinge in ihrem Leben haben und dennoch glücklich sind. Auf der anderen Seite wiederum gibt es Menschen, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld und trotzdem unglücklich sind. 

Klar ist, Geld alleine macht nicht glücklich. Doch was macht dann glücklich? 

Glück ist eine Frage der Perspektive. Also die Art und Weise, wie auf Rückschläge im Leben reagiert wird, mit Problemen umgegangen wird und entsprechend wie wichtig einem gewisse Dinge, wie materielle Güter oder Familie sind. 

Doch wie hängt das nun mit Meditation zusammen? 

Ganz einfach: Durch regelmäßige Meditation erlangt man genau zu dieser Perspektive Zugang. Zugang heißt in diesem Kontext auf Kontrolle. Regelmäßiges Meditieren schärft die eigenen Gedanken und ermöglicht es, Dankbarkeit in das eigene Leben zu lassen. Dadurch entstehen positive Gedanken nahezu von selbst und diese spiegeln sich dann letztendlich in der eigenen Lebensfreude wieder.

Yogastudio San Diego

Glücksmeditation: eine Anleitung

Vorab wichtig: es gibt nicht den einen Weg, eine Glücksmeditation durchzuführen. Im Verlauf der Zeit haben sich einige Ansätze und Methoden entwickelt, die ultimativ alle dasselbe Ziel verfolgen. 

Der erste Schritt, ehe es an das Meditieren geht, ist das Visualisieren der eigenen Ziele und des eigenen Glücks. Durch die tiefe Verinnerlichung der eigenen Werte lässt sich dies bewerkstelligen. Es ist unbedingt wichtig, vorab zu wissen, was einem im Leben wirklich wichtig ist, bevor du diese Glücksmeditation durchführst. Daraufhin erfolgt eine innere Visualisierung dessen.

Nachdem dies erreicht wurde, folgen dann diese Schritte:

  1. Die Meditation wird im Sitzen auf dem Boden durchgeführt. Idealerweise auf einer Matte, sofern der Untergrund zu unbequem ist.
  2. Mit geschlossenen Augen geht es dann darum, die eigene Atmung zu beruhigen und sich auf voll und ganz auf diese zu konzentrieren.
  3. Der Fokus liegt nun auf allem, was während dem Ein- und Ausatmen gespürt wird.
  4. Im nächsten Schritt wird die Visualisierung der Ziele und Träume, die am Anfang (vor der Meditation) definiert wurden, visualisiert. 
  5. Der Fokus gleitet nun von der eigenen Atmung auf die Visualisierung der Träume.
  6. Dabei sollte man an alle Details denken und alles in so einer Art und Weise fühlen, als ob es echt wäre.
  7. Nun gilt es, zu beobachten, wie man sich währenddessen fühlt und ob die entsprechenden Glücksgefühle entstehen oder nicht. Die eigene Atmung bleibt währenddessen unberührt gleichmäßig.

Wenn nach dem siebten Schritt Glück verspürt wird und positive Gedanken und Gefühle entstehen, dann ist die Glücksmeditation ein voller Erfolg, wenn nicht, kann das unterschiedliche Gründe haben. 

Entweder ist man noch nicht in der Lage, ausreichend intensiv und lange genug zu visualisieren, oder die Träume und Ziele, die visualisiert wurden, erfüllen einen nicht ausreichend.

Bei vielen ist die eigene Fähigkeit, Dinge zu visualisieren, stark eingeschränkt. Das bedeutet, dass es vollkommen normal ist, dass ein wenig Zeit ins Land geht, bis man in der Lage ist, zu visualisieren. Umso mehr man meditiert, umso länger und intensiver wird man visualisieren können. 

Abschließende Worte

Meditation muss nicht rein spirituell sein. Sie hat sich zu einem modernen Werkzeug im Kampf gegen Stress entwickelt. Sie hilft dir, dein wahres Lebensglück wiederzufinden und dein Leben positiver, glücklicher und achtsamer zu leben.

Autorenprofil:

Steve Iva ist einer der beiden Founder von Mindmonia, einer globalen Plattform für Mindfulness. Durch das Anwenden von Mindfulness möchte er den Menschen helfen, das vollste Potenzial aus ihrem Leben zu schöpfen.

Vielen Dank für diese schöne Reise ins Glück, lieber Steve!