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34 zu 62 – so lautet die statistische Putzquote

Ich bin für die Männer-Quote!

Mehr Männer beim Putzen, mehr Männer zuhause, mehr Männer als Vollzeit-Väter, mehr Männer im Pflegeheim, in der Säuglingsstation, in der Wellness-Abteilung, im Sekretariat, am Empfang, an der Kasse, beim Bügeln…. Jawoll, ich bin für die Quote. Die Männer-Quote

Eine Studie von Electrolux fand 2010 heraus, dass die Putz-Quote 34 zu 62 ist. Männer investieren weit weniger Zeit in den Haushalt. Nur 34 Minuten pro Tag werden in Abwaschen, Wäschewaschen, Putzen, Staubsaugen und Bügeln investiert. Während Frauen 62 Minuten investieren (nein, nicht weil Frauen langsamer sind…). Auf eine Woche hochgerechnet verbringen Frauen somit fast 3,5 Stunden länger mit Haushaltsverpflichtungen. Insgesamt putzen die Deutschen pro Woche rund 5,5 Stunden. Zum Vergleich: Nur knapp 2,5 Stunden pro Woche verbringen sie im Schnitt mit Unterhaltung und Kultur, fast 4,5 Stunden mit Lesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Electrolux zum Männertag am 13.Mai 2010.

Sie macht’s 19 Minuten länger

Frauen, die einen Partner haben, putzen täglich rund 19 Minuten länger als in Partnerschaft lebende Männer. Verheiratete Frauen verbringen täglich sogar 44 Minuten mehr mit Haushaltsaufgaben als ihre Ehemänner. Nur Single-Frauen stehen in Sachen Putzen besser da: Sie verwenden jeden Tag nur fünf Minuten länger auf Haushaltstätigkeiten als Single-Männer. Hausfrauen putzen und bügeln täglich rund 107 Minuten, Hausmänner dagegen nur halb so lang (58 Minuten). Bei den Berufstätigen ist der Unterschied mit 17 Minuten nicht so groß: Vollzeit arbeitende Männer investieren 34, Frauen 51 Minuten in ihren täglichen Haushalt. Leben Kinder mit im Haushalt, dann macht sich das beim für die Hausarbeit aufgewendeten Zeit-Budget der Männer kaum bemerkbar (35 Minuten); bei Frauen schon, sie wenden 23 Minuten täglich mehr auf. (www.electrolux.de)

Ich bin für die Männer-Quote

Tja, was soll man dazu sagen. Mehr zum Thema (Frauen-) Quote in den aktuellen Medien. Und ja, es gibt sicherlich Bereiche, wo Männer benachteiligt sind – aus gutem Grunde. Es gibt keine Männer-Parkplätze, keine Sauna-Tage nur für Männer, auch Putzmänner und Kindergärtner sind rar (siehe oben) … und nun wollen die Frauen auch noch in die Aufsichtsräte, die gut dotierten Posten abgreifen.

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