Portrait

Felicitas Pommerening im Interview

Felicitas Pommerening Autorin aus Mainz

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat meine kleine Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich hier im Blog.

Die Autorin Felicitas Pommerening (Link) hatte irgendwann, vor vielen Jahren, zu einer Lesung im Heimathafen Wiesbaden (übrigens ein Glücksort aus meinem Buch) eingeladen. Der Titel: „Weiblich, jung, flexibel“. Es fuchst mich bis heute, dass ich die Veranstaltung damals verpasst habe. Umso mehr freue ich mich, dass Felicitas mich immer wieder einlädt und ich auch eine ihrer romantischen Kolumen für den Hochzeitsblog der VIVART verwenden durfte. Nun hat sie vor kurzem ihr neues Buch mit dem Titel „Duo war einmal“ veröffentlicht. Zeit für eine Fragestunde, liebe Felicitas.

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin Autorin, ich schreibe Romane und arbeite für die Computerspielfirma Totally Not Aliens.

Seit wann? Warum, wie kommt’s?

Geschrieben habe ich schon immer… Als ich dann 2010 darüber geschrieben habe, wie junge Frauen beim Berufseinstieg ins Schlingern geraten, habe ich einen Verlag gefunden und konnte das Schreiben zum Beruf machen. Seitdem schreibe ich immer wieder über Menschen, die in bestimmten Lebensphasen aus ihrem bisher eher geradlinigen Leben heraus stolpern.

Die Geschäftsführerin der Computerspielfirma ist auf mich zugekommen, weil ich ihr bei einer Beratungsstelle empfohlen wurde – weil die mich dort wiederum durch meine Bücher kannten. Witziger Zufall war das… Mein erster Job, noch vor dem Autoren-Dasein, war nämlich im Bereich Digital Storytelling, daher habe ich mich schon vor langer Zeit auch mit dem nicht-linearen Erzählen beschäftigt.

Felicitas Pommerening Autorin

Fotocredit: Julia Teine

 

Wir sind bei Farbenfreundin…welches ist Deine Lieblingsfarbe?

Ich mag warme Farben. Im Moment liebe ich den Kupfer-Trend in Sachen Einrichtung. Aber auch tiefdunkles, sattes Blau spricht mich an.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Die Arbeit ist nie ‚getan‘. Es gibt da ein Zitat aus einer Serie: „You’re never done. You just decide to stop.“ Den sagen mein Mann und ich oft. Das passt sowohl zu meiner Art von Arbeit als auch zu unserem Privatleben: Mit drei Kindern und einem entsprechend größeren Haushalt ist man einfach nie fertig. Trotzdem nehmen wir uns natürlich einfach Happytime.

Die kann ganz unterschiedlich aussehen: Einmal ist es toll, zu zweit auf der Couch zu liegen und endlich in Ruhe zu reden; dann ist es aber auch mal schön, mit befreundeten Familien unterwegs zu sein und den Trubel zu genießen… und ich gehe auch gerne mal ohne die Familie aus, mit einer guten Freundin oder einem guten Freund, da kommt man am besten aus dem Alltag raus.

Gibt es ein happyfood, also ein Lieblingsgericht? Oder ein „guilty pleasure“?

Ich liebe mittlerweile diese Poke Bowls. Und ich habe gerade die Eissorte „Salty Caramel“ für mich entdeckt. Mmmmmmh!

Gibt es einen Kraftort, einen Glücksort – vielleicht in Wiesbaden – für Dich?

Mein Glücksort ist eigentlich das Meer. In dessen Abwesenheit sitze ich aber auch sehr gerne irgendwo entlang des Rheins, am liebsten mit Blick auf vorbeifahrende Schiffe.

Vielen Dank für das Gespräch !

P.S. Oh ja der Rhein. Auch für mich ist der große Fluss immer wieder Ersatz für das Meer. Dann noch mit der Fähre Tamara übersetzen auf die Insel… besser geht’s nicht.

Fotocredit Titelbild: Julia Teine

Felicitas Pommerening

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