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Happytime in Bamberg

Bamberg liegt in Bayern und ist zudem wunderschön und nicht erst seit dem Artikel von Meike Winnemuth in der Zeitung Feinschmecker überlege ich, zum Bier-Tasting dorthin zu reisen. An einem Winterwochenende war es dann soweit.

B wie Bier, B wie Bayern, B wie Bamberg. Zunächst auch eine dieser Städte, die man vom Name her kennt, aber dann doch nie hinfährt. Ähnlich wie Krefeld, Trier oder Freiburg. Klar, vorbei gefahren ist man schon. Ich sowieso, denn es liegt in Oberfranken und als ich früher regelmäßig nach Berlin fuhr, kam man da vorbei (genau, damals, in den Achtzigern, als es noch die Transitstrecke nach Berlin durch die ehemalige DDR gab… mei, wie die Zeit vergeht).

Bamberg – beim Getränkehandel steht das auch auf den Etiketten der guten Spezial-Biersorten. Aber dorthin fahren? Da brauchte es dann doch einen Grund – und den gab mir dieses Mal Meike Winnemuth. In einem Artikel in der Zeitschrift Feinschmecker beschrieb sie so wunderbar diese Stadt, dass ich unbedingt und direkt sofort eine Reise dorthin planen musste. Es hat dann doch noch ein paar Monate Anlaufzeit gebraucht, aber dann… es war unvergesslich! Dass es während unseres Aufenthalts so bitter-kalt und eisig war, störte nicht. Denn als wir unser top-renoviertes Altbau-Loft in der Bamberger Fußgängerzone bezogen, das uns vom Arkaden-Kloster vermietet worden war, wurde mir ganz warm ums Herz. In das Appartment wäre ich sofort eingezogen so schön war es und der absolute Hit war die riesige Kupfer-Badewanne. Alle Zeichen standen somit auf Urlaub!

Wunderschön!

Bamberg ist wegen des größtenteils unversehrt erhaltenen historischen Stadtkerns zunächst einmal Unesco-Weltkulturerbe, dann gibt es den Bamberger Dom, dazu eine Residenz und eine Universität und damit hat Bamberg recht ordentlich Kultur zu bieten. Die Altstadt hat wegen der vielen Brücken ein bisschen etwas von Venedig und andererseits ist es ja auf sieben Hügeln gebaut und auf der Website ist vom „fränkischen Rom…“ die Rede. Na, und dann ist da noch die Sache mit dem Bier, denn im 19. Jahrhundert hatte Bamberg ganze 65 Brauereien und selbst heute noch wird in 11 zumeist mittelständischen Brauereien Bier gebraut. Unbedingt alle ausprobieren, denn das Bier dort ist so lecker.

Prosit! Biertrinken erwünscht

Die kulturellen Highlights sollte man sich von einem kundigen Stadtführer zeigen lassen und ansonsten: Treiben lassen! Die Stadt ist viel zu schön für Hektik und Planerfüllung. Im Winter kann man von einer Kneipe zur nächsten spazieren und die örtlichen Köstlichkeiten genießen, denn alles ist fußläufig erreichbar. Es gibt unzählige Kneipen und Brauerei-Wirtschaften, das es nicht langweilig wird.

Mein absoluter Favorit ist der Spezial-Keller auf einem idyllischen Hügel mit Blick über die Stadt und weit ins Umland.

Ist man im Sommer da, kann man sich auch schön in den Biergärten oder in der Bamberger Gartenstadt tümmeln, außerdem die Gegend mit dem Rad erkunden und dann noch mit einem Kahn die Riegnitz entlang schippern.

Wunderbar erholsam, weil klein aber dann doch groß (Universitätsstadt, Domstadt… siehe oben). Ach, Bamberg ist einfach ganz wunderbar. Hinfahrn!

 

2 Kommentare

  1. Farbenfreundin sagt

    … genau, lieber Max. Da sind wir uns also einig.
    Schöne Grüße aus dem (ebenfalls schönen) Wiesbaden

  2. Bamberg ist einfach eine wunderschöne Stadt, finde ich :)

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