Leben

Film ab!

Derzeit findet in Berlin das Internationale Filmfestival Berlinale statt. Wie jedes Jahr im Februar werden die besten Filme prämiert – und das Schöne an diesem Festival: Man kann auch als Normalo die Filme in den vielen Berliner Kinos ansehen, es gibt Sonderaufführungen und Stars und Sternchen der Filmbranche streunen durch die Hauptstadt. Kino in der ganzen Stadt! Für alle Nicht-Berliner, wird in den Medien ausführlich berichtet.

Meine persönliche Berlinale

Film ist Kultur! Und so wie manche ohne die Kunstmuseen der Welt nicht leben könnten, brauche ich den Film. Nicht unbedingt Kino, denn ich hasse diese Popcorn-Tempel…, aber eben Geschichten in Bildern erzählt. Love it!

Da kommt die Frage auf, welcher Film hatte den größten Einfluss auf mein Leben. Welcher Film ist unvergesslich? Jedes Jahrzehnt hat doch irgendwie „seinen“ Blockbuster. War es Superman oder eher „Das Boot“? Was sind Eure Film Highlights? Passend dazu hatte auch das Deutschlandradio einen Beitrag dazu, deshalb hier meine cineastischen Highlights der letzten Jahrzehnte (total unvollständig und total aus dem Bauch heraus):

Die Spitzenklöpplerin mit Isabell Huppert. Ebenso schwere Kost: Die bleierne Zeit. Unvergessen: Harold and Maude oder Die Reifeprüfung. Oder Harry and Sally, oder I hired a contract killer – Großartiger finnischer Humor aus den Neunzigern! Leon der Profi. Zum Heulen! Mehrmal geschaut, immer wieder neu geheult. Auch der eine oder andere Film von Almodovar und Woody Allen stehen hoch bei mir im Kurs.

In den Achtzigern: Der Film Männer. Unvergesslich! Hahaha… Oder die Blues Brothers… über 500 Autos gehen kaputt. Unübertroffen komisch! Rocky Horror Picture Show – das einzige Musical was ich mir je anschaute. Gerne immer wieder!

In den späten Neunzigern dann: „Das Piano“ ? Vielleicht auch der Film Grüne Tomaten. Doch Sex and the City finde ich genauso sehenswert wie James Bond oder die Til Schweiger Filme… Auch Politik im Film ist  – wie bei „Das Leben der Anderen“ beeindruckend und bewegt ja sogar die Mächtigen in echt, wie man heute bei The Interview sieht, bei dessen Erstausstrahlung Nordkorea mächtig aufgemuckt hat.

Übrigens, hohe Zuschauerzahlen müssen kein schlechtes Zeichen sein, das zeigt auch

Ziemlich beste Freunde. MUSS MAN GESEHEN HABEN!

Und welcher Film hat Euch total beeindruckt? Oder ist es die Musik, die vielleicht von  Ennio Morricone? Apropos Musik im Film: Twenty Feet from Stardom. Wunderschöne Siebziger Jahre Blues Musik…ein Dokumentarfilm aus 2013 über Background-Sängerinnen. Großartig!

Nun freue mich auf Eure Kino-Tipps aus den letzten Jahrzehnten… Mehr dazu auch in dem neu entdeckten Blog von Herrn Pönack.

 

 

 

 

1 Kommentare

  1. Doro-Thea sagt

    Das Piano: sehr bewegend und auch sinnlich (nicht zwangsläufig erotisch). Und mit Happy End 😉
    Twenty Feet from Stardom: kenne ich nicht, hört sich aber sehr interessant an.

    P.s.
    Auf dieser Seite gibt es eine nette Auswahl an nicht so geläufigen, aber sehr treffenden Filmzitaten.

Kommentare sind geschlossen.