Style

Tipps zur Schrankinventur

Leben ist Veränderung. Das spüre ich immer wieder beim Wechsel der Jahreszeiten. Ganz direkt merke ich das daran, dass plötzlich eine Begeisterung für ein Kleidungsstück gen Null geht und ich dieses ganz schnell ausmisten muss. Mit den Sonnenstrahlen des Frühlings kommt die #Schrankinventur immer näher. Die Mützen, Thermoboots und dicken Winterklamotten können jetzt endlich eingemottet werden.

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Wir sehnen uns nach bunter, leicht fließender Kleidung. Es ist zwar noch nicht Sommer, aber fast. Deshalb brauchen wir jetzt Platz im Schrank. Die Oster-Feiertage sind ein gute Gelegenheit, den Schrank auszumisten und neu zu ordnen. Endlich haben wir Zeit für solche Dinge. Ich habe jetzt schon damit begonnen und direkt zwei lange heiß-geliebte (Sommer-)Handtaschen zum Second Hand gegeben. Schaun wir mal, ob sie neue Liebhaberinnen finden?

Meine Methode ist folgende: Kleidung, die ich schon im letzten Sommer nicht getragen habe, kann weg, basta. Vielleicht freut sich jemand anderes darüber, aber bei mir hängt das Stück schon zu lange ungetragen. Und so war es eben auch mit der Gucci und der Longchamp Handtasche in Pink. Die Farbe ging bei mir immer, doch just in 2016 geht maximal Rosa oder Nude.

Platz schaffen!

Die aussortierten Sachen, die noch schick und gut sind, bringe ich gerne zum Second Hand Shop. Fehlkäufe habe ich zwar kaum, aber es gibt immer wieder Kleidungsstücke, die dann doch nicht richtig passen oder sich nicht zum Lieblingsstück entpuppt haben oder eben nur kurzzeitige Begleitung, ähm Bekleidung, war, und dann weiterziehen darf. Genau, die sollten dann einfach Platz machen für neue Lieblingsstücke. Kleidung trägt uns durch’s Leben, man wird danach beurteilt und manchmal auch verurteilt – dann sollte das Outfit auch zu einem passen und gut gewählt sein.

#Schrankinventur

Die aussortierten Stücke gibt man zur Kleidersammlung, denn das Rote Kreuz oder andere soziale Einrichtungen haben immer dafür Verwendung. Oder aber, wenn die Kleidung noch fast neu ist, versucht man eine Käuferin zu finden. Beim Flohmarkt zum Beispiel. Mir ist das zu zeitaufwändig und viele finden im Freien statt, so dass man auch noch vom Wetter abhängt. Nee, nee. Online-Börsen sind da eine super Alternative. Bei Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt ebenso bei ebay (ebay Kleinanzeigen) kann man seine gebrauchten „Schätze“ an die Frau bringen – wenn es wirklich gute Stücke sind.

Second Hand

Diese Läden sind wunderbare Inspirationsquellen, auch wenn ich mal nichts kaufe, aber ausprobieren und sich treiben lassen, macht mir da viel Spaß. Die Wiesbadener Second Hand Shops sind klasse und gut zu wissen, das auch die Plateau-Sandalen von Desigual, die ich nur zweimal getragen habe, eine Besitzerin finden, die sie gerne trägt.

Ich liste einfach mal ein paar Läden auf – ohne Gewähr natürlich. Alle Läden sind gut geführt und haben ein gut gemischtes Sortiment, teilweise auch für Männer.

. Courage, Neugasse 2 (um die Ecke von Karstadt) – legendääär!
Bonnie sucht Kleid, Wörthstraße 28 /nahe Rheinstraße
. Rosi Second Hand, Grabenstraße 12, mitten in der City
. Second Hand, Wagemannstraße 11, direkt neben Jourdan Maßatelier
. Gewandhaus, Taunusstraße 17, 65183 Wiesbaden
. Zweite Liebe,  Marktplatz 11, Passage hinter der Marktkirche

Es lohnt sich dort beim nächsten Bummel vorbei zu schauen und nach den Konditionen fragen. Meist wird die Kleidung als Kommissionsware angenommen. Ich verkaufe immer wieder dort und kaufe aber auch gerne – denn Gucci, Prada & Co. kann ich mir doch eher im Second Hand leisten.

Bei dieser Gelegenheit ein Tipp für Vintage Mode: Delight. Hier kann man spannende Zeitreisen durch die Mode-Epochen durchleben. Auf der Facebook-Seite gibt`s immer kleine Appetithappen aus der Kollektion. Sehr sympathisch!

Fazit: Nach einer Aufräum-Aktion im Kleiderschrank hat man wieder einen guten Überblick über die schönsten Kleider – und der Rest kann weg. Man hat Platz für neue schöne Stück, die aber gar nicht neu sein müssen. Mit Second Hand kann man Geld sparen – nicht nur durch den Verkauf.