Monate: Februar 2018

Mathilde Chaputier Selection 2016

Rotweinliebe auf Französisch

Gute Weine werden oft handverlesen. Sorgfältig wird jede Traube per Hand von der Rebe geschnitten und landet dann im Bottich. Bis dann ein guter Rotwein aus den dunklen, süßen Trauben entsteht, ist noch viel Handarbeit nötig. Wahrscheinlich auch bei meinem Lieblingswein, den ich Dir heute vorstellen möchte: Ein Roter aus Languedoc. Als junge Frau, gerade mal volljährig, half ich bei der Weinernte in der Bourgogne und tauchte damals fasziniert in die französische Welt des Genuss ein. Es war eine Woche sehr harter Arbeit, doch in der Erinnerung blieb die wunderbare Küche und die Lebenskunst der Franzosen. Wenn wir damals zur Mittagspause aus dem Weinberg kamen, oft mit viel Schlamm an den Füßen, vielleicht regennassen Klamotten und dazu Rückenschmerzen, dann standen die Küchenhilfen im Hof parat und überreichten uns den Apperitiv. Ein Glas Champagner oder, wer möchte, einen Kir Royal. Die Franzosen! In der etwa zwei Stunden dauernden Mittagspause wurde so manch gute Flasche entkorkt und die Kenner fachsimpelten, ob der Wein aus zum Beispiel 1983 nun nach Marienkäfern schmeckt, weil man damals eine Plage hatte …

Kammermeier-Restaurant-Ente-Wiesbaden

Meine Fragen an Michael Kammermeier

Im Interview: Michael Kammermeier, Küchenchef im Restaurant ENTE im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden. Herr Kammermeier. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, ich starte gleich mit meinen Fragen: In den Anfangsjahren wechselten Sie häufig, jetzt sind Sie seit über 10 Jahren im Restaurant Ente? Was hält sie hier? Finden Sie Wiesbaden so schön? Als Koch sind die ersten Jahre Lehrjahre und da wächst man und sollte viele verschiedene Stationen ausprobieren und sein Wissen ausbauen. Jetzt bin ich in Wiesbaden und in der Ente habe ich eine tolle Spielwiese, ein tolles Team, ein tolles Restaurant. Ja, ich habe mich hier in gewisser Weise gefunden. Meine Familie lebt auch hier, früher, da musste meine Frau immer für mich umziehen. Jetzt sind wir hier und es gefällt uns. Meine Frau arbeitet hier, mein Sohn geht in die Schule und wir haben einen Freundeskreis aufgebaut und fühlen uns sehr wohl in der Region. Naja, ich möchte auch gar nicht mehr wechseln, ich habe mir jetzt hier einen Namen gemacht und ja, uns geht’s gut in Wiesbaden! … …

Meine Backbox

Existenzgründer in Wiesbaden

Ist das jetzt ein Foodblog? Was ist das denn für eine Backbox auf dem Foto? Kann die Farbenfreundin plötzlich backen? Nee, das wird nichts mehr mit mir, aber andere können backen und gründen damit ein Unternehmen und solche mutige Gründer lernte ich beim letzten Gründer-Event im Heimathafen in Wiesbaden kennen. Gründen in Hessen Mit dem Gedanken, selbst auch ein Unternehmen zu gründen, spiele ich ja schon länger und deshalb interessieren mich Gründer und Machergeschichten. Berichte von Existenzgründern und Gründern, die schon länger erfolgreich sind, ebenso die gescheiterten Existenzgründungen sind spannende Lehrstücke. Ich bin sehr froh, dass es in Wiesbaden einige Start-up Iniatiaven gibt, bei denen man Informationen bekommt und sich austauschen kann. Übrigens wird Wiesbaden in diesem Jahr auch den hessischen Gründerpreis austragen. Den Wiesbadenern ist der Heimathafen ein Begriff, oder? Ein Café und Coworking Space und dort treffen sich regelmäßig Gründer zum Frühstück und beruflichen Austausch und es gibt eben diese Veranstaltungsreihe am Abend, bei der bekannte Gründer berichten. Sie erzählen von ihrem Werdegang, von ihren Ängsten, Schwierigkeiten und Erfolgen und in offener Atmosphäre …