Genuss

Veganes Essen aus Hessen

get green plus

Bei hessischem Essen denkt man an Ale Worscht oder Handkäs mit Musik, vielleicht auch an den Küchenchef Mirko Reh und bei Frankfurt dann auch an Äpplwoi. Doch es gibt auch Alternativen und ein Frankfurter Start-Up hat sich von Amerika inspirieren lassen und bekocht jetzt ganz gesund.

Essen aus Hessen – inspiriert von New York

Für den Single – egal ob jung oder alt – gibt es jetzt Gesundes im Glas und in der Flasche, damit nicht wieder Ungesundes von einer der Fast Food Ketten auf dem Tisch landet. Die Geschichte beginnt in New York. Hans-Christian Kämpfer ist begeistert – vom Herzschlag der Stadt, die niemals schläft, von den Menschen und ihren Ideen, die wie er dort leben und arbeiten und von den unbegrenzten Möglichkeiten, die der Big Apple bietet. Hier ist immer was los und keiner verschwendet Zeit mit Dingen, die man schnell und nebenbei erledigen kann, zum Beispiel mit Einkaufen und Kochen. Nach zwei Jahren zurück in Deutschland, stellt er fest, dass in Deutschland etwas fehlt im Angebot der Gesund-Küche. Alle Säfte und Smoothies, die er ausprobierte, enthielten hohe Obstanteile und damit jede Menge Zucker. Also ergriff er selbst die Initiative. Das Ergebnis sind Produkte, die so ganz anders sind, als all‘ das, was ihm in seiner neuen Heimat in Frankfurt begegnete.

get green plus

Nach einem Jahr harter Entwicklungsarbeit – gemeinsam im mittlerweile fünfköpfigen Team – stehen Produktpalette und Name des neuen, kleinen Unternehmens: get green plus GmbH. Die Produktpalette: Der Green Drink, verschiedene Clean Soups und ein rein pflanzlicher Proteinshake – alles in Bioqualität. Ernährungsexperten und Lebensmittelchemiker sind an der Seite des engagierten Teams rund um Gründer und Geschäftsführer Hans-Christian Kämpfer.

Get green plus aus Frankfurt

Firmensitz der Get green plus GmbH ist Frankfurt am Main. Auch hier leben viele Menschen auf der Überholspur und haben wenig Zeit, sich gesund zu ernähren. Mit jedem einzelnen Produkt aus der Range von „get green plus“ kann man sich nun schnell und unkompliziert etwas Gutes tun, dazu sind die Produkte vegan und auch haltbar, denn ein Spezialverfahren, HPP oder High Pressure Processing genannt, sorgt für schonende Haltbarkeit ohne Vitaminverlust und damit für die Voraussetzung, dass „get green plus“ seine Produkte auch an Kunden in ganz Deutschland auf den Weg bringen kann. Neue Produkte wie zum Beispiel energiegeladene Ingwer Shots sind bereits in der Pipeline und die Erweiterung der Vertriebswege ins deutschsprachige Ausland ist in Vorbereitung.

Weitere Infos gibt’s online oder ganz persönlich vom get green plus Quintett in der Frankfurter Schloßstraße, wo das kleine Büro, die Küche und die Packstation beheimatet sind.

get green plus

Detox aus der Flasche

Das wäre doch eine Idee für jeden, der die ruhigen Tage zwischen den Jahren zum Detox nutzen will, denn die „Detox“ Kur dauert entweder ein oder auch drei und sogar fünf Tage. Mit fertigen Smoothies, Gemüsebrühe, viel Tee und Nahrungsergänzungsmittechen kann man sich um ein paar Pfunde erleichtern. Ich hab’s ausprobiert. Nach zuviel Pizza, Pasta und Vanillekipferl brauchte ich mal einen Tag Pause.

Ja, ich habe mich nach diesem einen Kurtag schon etwas leichter gefühlt. Länger hätte ich es nicht ausgehalten, denn an kalten Wintertagen brauche ich warmes Essen und Kohlehydrate, sonst werde ich unglücklich. Naja, immerhin gab es ein Glas Suppe – die war wohltuend.

Einen wirklich großen Nachteil hat die Kur für mich: Ich war einen halben Tag damit beschäftigt, mich von dem ganzen Verpackungsmüll zu erleichtern, denn für Kühlpacks und Kartonage und Plastikflaschen war eine Fahrt zum Wertstoffhof notwendig.

Man kann dies auch als Training für zwischendurch sehen, denn die Schlepperei hat mindestens 500 Kilokalorien verbraucht (vielleicht hätte ich den Wagen stehen lassen sollen und den Kram zu Fuß… dann hätte ich statt Benzin noch mehr Kilokalorien verbraucht, dazu Muskeln entwickelt – ach, Spaß bei Seite. Der Verpackungsmüll ist ein echter Nachteil).

Wie ich dann später erfahren habe, kann man die Verpackung auch kostenfrei zurücksenden und normalerweise ist ein Retourenlabel im Paket. Bei mir hat das wohl gefehlt, doch ja, auf der Webseite gibt es mehr Infos dazu. Immerhin macht man sich also Gedanken zu dem Thema, das finde ich gut.

Buy local

Für einen Entlastungstag oder einen gesunden Snack zwischendurch mache ich mir meine Smoothies viel lieber selbst. Ebenso eine Kartoffelsuppe oder Karotten-Ingwer-Suppe. Das geht auch ganz schnell, zum Beispiel mit der iPrep Küchenmaschine. Das Gemüse kaufe ich lokal beim Bauern im Hofladen oder auf dem Markt oder alternativ nehme ich die Gemüse-Kiste (das ist eine prima Erfindung für Berufstätige). Das Gemüse schniple ich in ein paar Minuten: Kohlrabi, Äpfel und Co. Rein in den Smoothie-Maker und schwubbs habe ich das gesündeste Mix-Getränk weit und breit. Im Winter einfach kurz erwärmen – schwubbs ist die Suppe fertig. Die Vitamine sind in den frischen Lebensmittel bzw. im frisch verarbeiteten Gemüse bestmöglich erhalten. Gesünder geht’s nimmer, dazu ist es günstig und außerdem: Kein voller Kofferraum mit Plastikmüll und Kartonage.

Kurzum: Gesundes Essen aus Hessen kann so einfach sein – nämlich selfmade by myself!

Apropos buy local. Wir haben für Weihnachten hier bestellt.