Jahr: 2013

Hindukusch in #Wiesbaden

Auf dem Weg zum Kaffeetrinken bei Dales Cupcake in Wiesbaden, dem Nachfolge-Laden des tradionellen Café Preussger, bin ich tatsächlich vom Weg abgekommen. Die Tafel war schuld, weil dort steht jeden Freitag Fischsuppe drauf. Fischsuppe – ob französich, italienisch oder orientalisch – ist mein Leibgericht. Dafür muss auch mal der leckere Carrot Cake von Dales warten. Französische Chansons und Jazz erklingen aus den Boxen und man denkt: Paris? Nein. Aber Wiesbaden kann das auch nicht sein. Wo bin ich hier? Schöne Bistro-Atmosphäre, ungekünstelt und einfach sympathisch. Die Bilder an der Wand verraten dann wohin die Reise ging: Afghanistan. Kennen die meisten ja nur aus der Tagesschau. Dabei ist es wie im Märchen aus Tausendundeinernacht: aromatisch, bunt, exotisch, fremd und geheimnisvoll… Okay, ich triffte ab. Das Restaurant Hindukusch bietet leckere orientalische Speisen, das Preis-Leistungsverhältnis ist super und alles andere auch. Die Fischsuppe? Großartig! Ebenso die anderen Gerichte. Dazu Chai oder Minztee oder was sonst das Herz begehrt. Wie ein Kurztripp in ein fernes Land. Klein aber fein, denn das kleine Restaurant hat nur etwa 10 Tische, aber der Wirt ist …

Geschenktipp: Handyhülle DIY

Eine Hülle für’s Mobiltelefon ist ein schönes Geschenk. Nicht nur zu Weihnachten. Bei Swook ist man sein eigener Designer für alle Arten von Handy-Hüllen: Case für das entsprechende Modell auswählen, dann Foto hochladen oder Muster, Farbe, Grafik auswählen. Schwubbs, schon ist’s fertig und ab geht die Post. Für die Abwechslung habe ich einfach mal ein paar Cases für mein Smartphone selbst gestaltet und muss sagen: Perfekt! Mein neues iPhone 5c hat nun die Auswahl: Mal den Original Case von Apple in Himmelblau mit den charakteristischen Löchern. Oder passend zum Blog im Corporate Design von Farbenfreundin oder aber PopArt à la Lichtenstein. Wie es Euch gefällt… alles ist möglich. www.swook.de  

Love your Body

Okay, das Wochenende war verregnet und deshalb konnte man nicht raus. Sport? Unmöglich bei dem Wetter! Ja, ich kenne das auch. Ausreden, denn es gibt eigentlich kein schlechtes Wetter. Bei Regen draußen zu sein und nach einer sportlichen halben Stunde wieder ins Warme & Trockene zu kommen – ein Traum! Man fühlt sich wie neu geboren und alles pulsiert. Deshalb heute, zum Wochenanfang, mein Tipp: Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause? Oder nach getaner Arbeit oder kurz vor dem Schlafen gehen… Einfach mal frische Luft um die Nase pusten lassen.   P.S. Ab sofort jeden Montag mein „Happy Monday“ Tipp. Weil, Montage sind keine schlechten Tage, sondern der Beginn einer großartigen neuen Zeit von weiteren lebensfrohen und tollen 5 Tagen, bevor wieder ein Wochenende und dann erneut ein „Happy Monday“ kommt.  

Fake it! Wie man Glückgefühle produzieren kann

Aufrecht lebt sich’s glücklicher. Auch wenn man innerlich gerade den Kopf hängen lässt: Trotzdem, Haltung bitte für mehr Glück! …weil mit aufrechter Haltung mehr Sauerstoff in die Lunge kommt. …weil man mehr Spannkraft ausstrahlt und dadurch positives Feedback erhält. …weil es wie ein Kreislauf ist: Wenn man frustriert ist, lässt man den Kopf hängen. Das merkt sich der Körper und immer wenn man den Kopf hängen lässt, fühlt man sich frustriert. Denn es laufen dieselben körperlichen Prozesse ab. Deshalb: auch wenn man frustriert ist: Aufrichten! Aufgerichtet der Welt entgegen, dann passiert der Rest von alleine. Fake it! Man hat nämlich festgestellt, dass z. B. ein „gewolltes“ Lächeln annähernd dieselben körperlichen Prozesse (Glücksgefühle und so) hervorruft, wie ein echtes Lächeln. Hab‘ ich also grad mal gar nichts zu Lachen, tu ich einfach so. Pah, einfach gut schauspielern wa?! Glück soll in mein Leben kommen und das Gesamtergebnis zählt und wenn es wirkt, ist doch alles prima. Auch wenn’s innerlich ganz anders aussieht, der Organismus checkt den Unterschied zunächst nicht und die Außenwelt eben auch nicht. Ein Mensch, der lächelt kommt viel besser an als ein schlecht gelaunter mürrischer Zeitgenosse. Einfach mal ausprobieren. Just …

Meine Putz-Perle

Glück oder Unglück, meine Putzfrau hat derzeit Urlaub. Ganze sechs Wochen und über Weihnachten nochmal. Familienbesuch oder so. Klar, ich bin ein bisschen neidisch. Außerdem, ich muss diese Zeit dann überbrücken, genau, denn ich bin ihre Urlaubsvertretung.  Reinigungsarbeiten Während ich also mit den Knien auf dem Fußboden rumfurwerke, fällt mir auf, dass ich eigentlich gar nicht so zufrieden bin. Mein Mann schon lange nicht (er verbarrikadiert sich deshalb immer im Arbeitszimmer, wenn sie kommt). Seit Monaten wurde weder unter der Kommode noch unter den Badmöbeln geputzt. In der Küche gibt es auch so einige Stellen. Hm. Bügeln lehnt sie kategorisch ab. Ich ja eigentlich auch, dafür habe ich sie aber engagiert und auch die Fenster putzt sie nur, wenn ich mich fast auf die Knie werfe und einen Erschwernis-zuschlag zahle. Das klappt dann so lala ein- bis zweimal im Jahr. Doch wenn ich mich von ihr trenne, habe ich erstmal gar keine Putzhilfe mehr und finde auch keine Neue. Es ist absurd, doch man findet keine Putzfrau, noch nicht mal auf dem Schwarzmarkt.  So, jetzt muss ich erstmal …

Müsiggang, ja bitte!

F*** it! Vieles wiederholt sich im Leben wie in der Mode. Punk is not dead, sag ich heute. Wie komm ich drauf? Das F-Wort ist plötzlich wieder angesagt. Im Zuge von Burnout und Multitasking entsteht eine Gegenbewegung. Weil, zuviel ist zuviel. Von London schwabbt also gerade eine Welle rüber, in Berlin ist sie schon angekommen und bald besuchen wir auch in der Kleinstadt solche Veranstaltungen: Fuck-it- Workshops. Anhand eines „F***-it-Tests kann man die Notwendigkeit überprüfen und sich dann für einen entsprechenden Kurs anmelden, denn: „Saying F***it is therapy. Man lernt dann in der Gruppe, loszulassen, zu entspannen und sich selbst wieder zu spüren. Es gibt eine Schmuck– und Shirt-Serie, Bücher, CDs und Vorträge. Im Zeitalter des „alles ist möglich“ müssen wir offensichtlich wieder lernen, einfach mal alle Fünfe g’rade sein zu lassen, das F-Wort denken oder aussprechen und schön mal NIX tun. Müssen wir das wirklich? Ganz ehrlich, ich brauch das F-Wort dafür nicht. Müßiggang hat bei mir schon immer einen hohen Stellenwert. Aber schön, wenn das jetzt sogar en vogue ist. Ich formuliere es eher so: Das Leben ist eh …

Nike Turnschuh

Selbstliebe

Kürzlich stand in der Zeitung, dass sich unser Schönheitsideal in Sachen „Po“ verändert habe. Ja, genau. Weil es so viel „big butt“ bei MTV und so gibt,  mögen wir es nun alle ein bisschen runder. Danke dafür, Jennifer Lopez!  So oder so, wir sollten alle unsere Körperteile lieben, ob kurz, breit oder lang. Jeder hat so seine Problemzonen. Wir können sie verstecken und uns grämen. Das ist anstrengend und macht eine traurige Ausstrahlung.  Stattdessen sind wir doch froh, dass alles dran ist und bedanken uns mit liebevoller Zuneigung, zärtlicher Pflege und viel Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Praktisch sieht das dann so aus: Ungeliebte Hände brauchen mindestens zweimal täglich eine Pflegepause. Außerdem regelmäßige Maniküre mit Lack. Gepflegte Hände, bunt und farbenfroh, hübsch wie kleine Perlen – wer liebt das nicht? Ungeliebter Schwabbelbauch? Bürstenmassage trifft Ölmassage! Danach noch ein paar gymnastische Übungen, weil es so schön kribbelt im Bauch. Ein hübscher orientalischer Gürtel à la Bauchtanz – sei es nur für die eigenen vier Wände. Oh, wir lieben unseren Bauch! Der Quadrat-Arsch. Er wird versteckt und verhüllt. Dabei haben wir …