Style

…Satz heiße Ohren

Wenn es kalt wird, brauch‘ ich Schutz für Kopf und Ohren:
Mütze, Kappe, Stirnband, Hut – oder was tragt ihr so?

Jahrelang war ich zufrieden mit einer Baskenkappe aus Wolle. Die hält die Ohren warm, gibt’s in vielen Farben und passt zur Not auch mal in die Handtasche. Diese Kappe hat aber irgenwie ein ödes Image. Sie ist nicht wirklich cool und lässig schon gar nicht.

Lässig wäre eine Mütze, die hinten so ein bißchen schlapp runterhängt, Beanie Style. Das tragen junge Studentinnen und die ganz coolen Männer tragen das auch schon mal im Sommer (Sommer-Beanie). Hm, aber ganz so cool möchte ich dann doch nicht sein.

Also dann vielleicht so eine Bommelmütze? Mit Echthaar-Püschel oder Wolle-Bommel? Oder ist das schon wieder out, weil im letzten Winter wirklich jeeeeeede so eine dicke Echthaar-Püschel-Bommelmütze auf dem Kopf hatte. So ein echter Fuchs- oder Hasen-Pompom ist ja auch nicht wirklich politisch korrekt. Egal? Dann Kunsthaar, aber das sieht oft komisch aus.

Zur Ansicht habe ich mir in einem bekannten Onlineshop ein paar Mützen bestellt. Trotz Polyacryl kosten alle so um die hundert Euro (…für eine Bommelmütze, help!) und an Farben gibt es nur Gedecktes: Braun, Grau, Schwarz. Wie schade – meine Kopfform passt irgendwie nicht drunter (sieht doof aus, um es mal deutlich zu sagen).

Eine letzte Chance kriegt die Strickmütze noch. Es gibt nämlich eine kleine Wiesbadener Manufaktur mit Namen Goldmasche. Schöne Formen und viele Farben sind im Angebot: Von Puderrosa über Olivgrün zu Navyblau. Das Modell NAEMA kaufe ich mir: Merinowolle mit Kaschmir und Seide, wow, fühlt sich toll an.  Und witzig, als Wiesbadenerin eine Original Wiesbadener Mütze zu tragen. Mit oder ohne Bommel.

Das Foto zeigt die Mütze Modell Naema.  © Goldmasche