Reisen

Up and away, weil #yolo!

Ich packe meinen Koffer – minimalistisch.

Mein Reisegepäck fällt immer minimalistisch aus. Das liegt einfach daran, dass ich das Improvisieren liebe. Zuhause braucht man diese Fähigkeit selten, also nutze ich Reisen für solcherlei Experimente.

Wie cool ist es, neue Outfits aus ganz wenigen Stücken zu kreeiren! Ein Sommerkleid wird mit Strumpfhose und Stiefeln und Jacke schnell ein Winterkleid, nicht wahr?

Genauso stelle ich meine Kleider für die Reise zusammen: Was kann ich wie mit welchem Teil kombinieren? Alles was mit kommt, muss auch kombinierbar sein. Wobei ich auch gerne Stilbrüche zu lasse. Wie gesagt, ich liebe die Improvisation. Ob in der Küche oder beim Reisen, so auch beim Styling.

Lange Rede…

Reisegepäck für Kalifornien. Warm ist’s da, aber in den Nächten schonmal frisch. Sportiv ist man dort unterwegs, also brauche ich wenig Schickes. Dafür Turnschuhe, Yoga-Outfit und Swimdress. Weil: Ich werde dort den einen oder anderen Yoga-Tempel antesten.

San Diego ist mit Abstand die fitteste Stand in ganz Kalifornien und fast jeder praktiziert Yoga, Pilates, Jogging, Surfing, Walking.. am besten gleich alles zusammen und zwar täglich. Genau richtig für mich!
Mein Apparment habe ich – ganz trendy – über AirBnB gebucht und siehe da, auch meine Vermieterin geht täglich für die Yoga-Stunde ins Riffs Studio… auf den Bildern sieht es ziemlich paradiesisch aus. Da freu ich mich schon drauf!

Reisen mit leichtem Gepäck.

Klamottentechnisch arbeite ich wie ein Architekt mit Modulen.

Basis-Module sind: Kleid, Hose, Oberteil (oder Tunika – das geht auch mal als Kleid).

Ergänzungen: Leggins (falls das Kleid für den Abend nicht wärmend genug ist)
Houddy und/oder Jeansjacke oder Blouson und untendrunter Bikini. Zwiebel-Verfahren nennt man das auch. Schal/ Tuch (gegen Klimaanlagen-Zugluft, Tropenstürme und schützt gegen Kälte aber auch zuviel Sonne).

Dazu ein bisschen Bling-Bling (bloss keinen wertvollen Schmuck mit in Urlaub nehmen. Weder in Rom noch in USA ist meine Rolex der richtige Reisebegleiter – finde ich). Sonnenbrille, Mobiltelefon und Kreditkarte. Fertig gepackt! Die Reisedokumente, wie Pass, Visum, Ticket, Hotelinformationen, Smartphone inkl. Akku und vielleicht Reiselektüre kommen in die Handtasche.

Ob es nun für 4 Tage nach Berlin oder 14 Tage Kalifornien geht – mein Koffer wiegt meistens unter 10 Kilo. Niemals nehme ich meine Lieblingsklamotten mit, weil man weiß ja nie. Das kann jeder mitfühlen, dem auf Reisen schon einmal die Klamotten abhanden kamen…. das passiert leider schon mal.

Simplify your life

Kosmetik? Nur in kleinen Fläschchen und Tübchen, auch wenn das Gepäck aufgegeben wird. Wieso sollte ich 500ml Flaschen mitnehmen, wenn ich jeweils nur 5 ml brauche? Make Up braucht man am Strand nicht viel, Wimperntusche und für abends ein bisschen Farbe reicht völlig, oder etwa nicht? Reduced to the Max – das ist die Devise. Meine großen Parfümflakons dürfen zuhause bleiben, denn im Urlaub genieße ich es, die Nase von den Düften entwöhnen und nur Seewasser, Natur und Reisegerüche zu riechen. Ein natürliches Deo muss also reichen.

Außerdem: Sonnenschutz. Konventionell oder Naturkosmetik?  Die klassischen Sonnenschutz-Produkten arbeiten mit chemischen Lichtschutzfiltern, die sich mit dem Hautfett verbinden und dann das Sonnenlicht in Wärme umwandeln. Zusammen mit künstlichen Duft- oder Konservierungsstoffen entsteht ein Hautklima, auf das manche Menschen mit Hautproblemen reagieren können. Deshalb setze ich auf die Alternative: Mineralischer Lichtschutz, nämlich Titandioxyd. Dieser Stoff lässt Sonnenlicht einfach von der Haut abblitzen, denn es reflektiert das Sonnenlicht ähnlich wie ein Spiegel. Oder eben ganz einfach: Schatten.

Für alle, die gerne eine Liste zum Packen haben, hier ein Tipp (aus der Zeitschrift Brigitte). Jetzt kann ich nur noch sagen, pack die Badehose ein…

(* Yolo ist übrigens die Abkürzung für: You only live once… Also carpe diem!)