Style

The Temple Store

… das ist ein neuer Konzept-Laden und den stelle ich Euch heute vor:
Hallo liebe Julia, schön, dass Du kurz Zeit hast für ein Interview – passend zum SamstagsGlück, DEM Event bei Euch an einem schönen Samstag im Temple Store.

Ein Konzeptladen in Mannheim?

Erzähl doch ein bisschen davon. Was gibt es und wie kommt’s dazu?

Der Konzeptladen ist ein lang gehegter Traum von mir, den ich seit 2013 in die Tat umsetzen wollte. Ich arbeite seit Nov. 2012 freiberuflich im Kunst- und Kreativsektor und habe durch meine Arbeit viele interessante Marken und Menschen kennengelernt, die, wie ich finde, einen konzeptionellen Raum benötigen, um gezeigt zu werden.

Der TempleStore ist seit Mai 2016 Realität. Ein Ort, an dem ich Designer aus dem deutschsprachigen Raum versammle, um ihre Produkte vorzustellen und zu verkaufen. Ich habe mich auf Qualität und die Mittelschicht spezialisiert und ziehe bei der Produktpalette keine Grenzen. So biete ich Möbel, Schmuck, Dessous, Vintage Objekte, Gin und ganz viele andere Dinge, die man sonst nicht zusammen präsentiert bekommt. Ab Samstag wird das Sortiment um Wein und Männeraccessoires erweitert.

TempleStore mannheim

http://www.temple-store.de

Auch ist ein Online Shop geplant. Aber alles nacheinander. Ich bin ein Eine-Frau-Betrieb und kümmere mich um alles selbst. Da vergehen 24 Stunden wie im Flug und eine Woche so schnell wie ein Tag.

Bei allen Produkten achte ich sehr auf die Qualität der Herstellung ebenso wie auf Kundenwünsche, da die Nachfrage das Angebot bestimmt.

Zudem ist mir sehr wichtig, wie die Labels selbst organisiert sind, wie ernst sie ihre Produkte und Vermarktung nehmen. Denn wer nicht in sein Business investiert, in den wird auch kein anderer investieren!

TempleStore

Schon immer die Selbständigkeit im Blut?

Ja, ich denke schon. Man muss dafür geboren sein. Es gibt Menschen, die sich führen lassen und andere, die führen und ganz selbstständig etwas auf die Beine stellen können. Es gehört Mut dazu, aus der „Reihe“ zu tanzen.

Selbstständigkeit ist kein Zuckerschlecken. Es muss jeden bewusst sein, dass es mindestens drei Jahre dauern kann, bis man wirklich von Erfolg und Beständigkeit sprechen kann. Zudem ist es kein Paradies und die Kunden kommen nicht einfach so auf einen zu. Es kostet viel Energie, Privatsphäre und Zeit.  

Man muss es wollen und sehr gut sein, in dem, was man macht. Selbstvermarktung spielt eine große Rolle ebenso wie Kommunikation und Offenheit. Selbstständige bzw. Freiberufler müssen langfristig denken und jeden Verdienst auf drei Monate aufteilen, um existieren zu können – falls mal keine Aufträge reinkommen.

So muss man auch mal in Kauf nehmen, dass man in manchen Monaten nichts verdient, dann wiederum viel. Der Umgang mit Geld, Rücklagen und einer sehr guten und unabhängigen Beratung ist enorm wichtig und prägend für die eigene Zukunft.

Jemand der Sicherheit sucht, ist in der Selbstständigkeit fehl am Platz. Ich habe meine Selbstständigkeit ohne Rücklagen aufgebaut. Habe aber, sobald ich etwas verdient habe, es wieder in Projekte  investiert… und nun auch in meinen Traum, den TempleStore. Ob dieser gut ausgeht oder nicht, spielt in erster Linie keine Rolle, da die Erfahrung, die ich damit mache, mich weiterbringt und mich fortbildet. Schließlich ergibt sich aus einer Idee immer etwas Neues.

Selbstständig kann man aber auch in einem Angestelltenberuf sein. Ich kann mir also durchaus vorstellen, in Zukunft in einem Betrieb zu arbeiten oder langfristig Projekte zu betreuen und in einem großen Team zu arbeiten.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Mit Freunden abhängen, was unternehmen oder einfach TV schauen, um abzuschalten. Rockkonzerte und Städtereisen gehören aber auch dazu, wenn ich Zeit finde.

Gibt es ein spezielles Soulfood für Tage die nicht so gut gelaufen sind?

Weiße Schokolade, Steinofenpizza oder einfach Döner! Ganz easy.

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner oder Currywurst?

Flüssiges: Whiskey Sour, Moscow Mule oder einfach mal eine Rieslingschorle schlürfen. Essbares: Sushi.

Oder was brauchst Du für gelungene Happytime?

Meine Freunde, eine Bar und am besten wunderschönes Wetter mit ganz viel Sonnenschein – all das gibt es in Mannheim, meinem Heimathafen!

Vielen lieben Dank für das Gespräch!

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen. Nächste Woche im Interview: Heike von Monte Miau, auch im TempleStore vertreten.

P.S.: Kommst Du auch am Samstag zum Temple Store? Vielleicht auf einen guten Drink, vielleicht eine Rieslingschorle??

Kontakt:
TempleStore
Julia Laukert
E7, 9 in 68159 Mannheim
www.temple-store.de – sowie bei Facebook und Instagram