Leben

Selbstliebe

Kürzlich stand in der Zeitung, dass sich unser Schönheitsideal in Sachen „Po“ verändert habe. Ja, genau. Weil es so viel „big butt“ bei MTV und so gibt,  mögen wir es nun alle ein bisschen runder. Danke dafür, Jennifer Lopez!  So oder so, wir sollten alle unsere Körperteile lieben, ob kurz, breit oder lang.

Jeder hat so seine Problemzonen. Wir können sie verstecken und uns grämen. Das ist anstrengend und macht eine traurige Ausstrahlung.  Stattdessen sind wir doch froh, dass alles dran ist und bedanken uns mit liebevoller Zuneigung, zärtlicher Pflege und viel Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Praktisch sieht das dann so aus:

Ungeliebte Hände brauchen mindestens zweimal täglich eine Pflegepause. Außerdem regelmäßige Maniküre mit Lack. Gepflegte Hände, bunt und farbenfroh, hübsch wie kleine Perlen – wer liebt das nicht?

Ungeliebter Schwabbelbauch? Bürstenmassage trifft Ölmassage! Danach noch ein paar gymnastische Übungen, weil es so schön kribbelt im Bauch. Ein hübscher orientalischer Gürtel à la Bauchtanz – sei es nur für die eigenen vier Wände. Oh, wir lieben unseren Bauch!

Der Quadrat-Arsch. Er wird versteckt und verhüllt. Dabei haben wir doch spannende Vorbilder: Die Lopez, die Kardashian etc. pp. Machen wir es doch wie die Stars und zelebrieren den Big Boo. Bürsten und Pflegen, Cremebad und Pflegelotion. Für den Allerwertesten nur das Beste. Bis er rosig strahlt wie eine pralle Melone.

Ungeliebte Füße? Pflege und Aufmerksamkeit satt: Pediküre, Fußcreme, bunter Lack, Fuss-Massage und Fussgymnastik.

Alleine durch die erhöhte Aufmerksamkeit verändert sich der Körper und wirkt rosig und vital. Die ach so zu kurzen Beine lassen uns springen und tanzen. Die kurzen, dünnen Haare flattern im Wind und kitzeln uns im Nacken. Die kleinen dicken Finger flitzen über die Tastatur und und und. Das ist für mich Selbstliebe!

Body Style

Trotzdem ist es richtig, dass wir uns zu wenig bewegen. Versprochen: Ein dynamisches Leben bringt Dynamik ins Leben!

Deshalb: Ein bißchen Sport muss sein, oder? Bewegung hält jung und gesund und ein wohlgeformter Körper ist nicht erst seit Heidi Klum erstrebenswert. Jedes Jahrhundert hatte seine Schönheitsideale. Michelangelo & Co., sag ich da nur. Sport gibt ein gutes Körpergefühl und dadurch erhält man automatisch mehr Selbstbewusstsein: be strong. Also ran an den Speck!

Bei YouTube gibt es viele Gymastik-Videos (siehe auch unten).
Mit Hintergrundwissen punktet der Fitness Blog von Constantin Colberg aus dem Rhein-Main-Gebiet. Nicht virtuell kann man im Mainzer Studio Gyrotonic an speziellen Geräten trainieren. Nach der ersten Sitzung kannte ich endlich die Lage meiner nicht vorhandenen Bauchmuskeln. Klasse finde ich auch Pilates, das ich bei SaraMooves in Wiesbaden kennen lernte. So habe ich inzwischen mein persönliches Work-Out gefunden. Es variiert nach der Jahreszeit ein wenig, denn im Sommer kommt Gartenarbeit und Schwimmen dazu. Hier sind meine Tipps:

  • Ganz viel zu Fuß gehen: zu Fuß zur Arbeit, zu Fuß zum Supermarkt…
  • Radfahren: Statt Auto oder Bus einfach mal per Fahrrad fahren.
  • Regelmäßig ausgewählte gymnastische Übungen, siehe auch bei YouTube, die Videos der Fitness-Gurus sind klasse oder die isometrischen Übungen beim Zähneputzen à la Ursula Karven.
  • Mein ganz großer Favorit: Liegestützen (Yamina ist echt klasse, oder?)

Einfach mal ausprobieren.  Michele Obama macht locker mal 25 Liegestützen. Ich habe mit 1 Liegestütz angefangen und schaffe jetzt gerade mal 10. Aber die Mühe lohnt sich. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei.

Weitere Infos: fitforfun / Foto: m