Style, Wiesbaden

Ratgeber Yogamatte

Meine Yoga-Begeisterung kennt ihr ja, das hatte ich schon erwähnt. Nun braucht’s für dieses Workout ja nicht viel Equipment – außer einer guten Matte und bequemer Kleidung. Lange hat’s die preiswerte Yogamatte, die ich in einer Filiale des bekannten deutschen Kaffeerösters erworben hatte, getan. Doch nach vielen Jahren Praxis weiß ich auch, dass eine gute Matte auch viel hilft und worauf man achten muss und was wirklich klasse ist.

My new yoga mat

Okay, welches Material? Gummi? Es gibt nämlich auch Matten aus Baumwolle oder Schafwolle. Schafswollmatten sind besonders für Yogastile geeignet, die mehr Asanas – also Übungen – im Sitzen und Liegen enthalten. Weil, sie sind schön kuschelig und wärmend. Macht man Yoga mit viel Stütz-Haltungen, dann ist Gummi besser geeignet. Sie unterstützen mit einer griffigen Oberfläche und isolieren aber auch gegen einen kalten Boden – im Winter nicht zu verachten. Nun aber: Welches Gummi?

Alles so schön bunt hier

Es sie dünn und dick, einfarbig oder bunt bedruckt. Glatt, noppig oder geriffelt. Als Naturprodukt oder aus PVC. Beim Gebrauch merkt man dann, ob griffig oder rutschig. Genau, wichtig ist nämlich, wie sich die Oberfläche mit schwitzigen Händen verhält. Bei Stützhaltungen braucht es einen griffigen Untergrund und Rutschen ist wirklich, wirklich gar nicht gut. Dann hält nämlich intuitiv der körpereigene Muskel und blockiert ein bisschen – das ist dann schade, weil die Wohltat der Yoga-Übung dann verpufft.

Auch der Geruch ist wichtig. Immerhin gibt es viele Übungen auf dem Bauch liegend. Nervig, wenn das Gummi dann eklig riecht. Auch Allergiker sollten hier darauf achten, denn man hat schon viel direkten Hautkontakt mit dem Material.

Mein Yoga-Studio hat einige Matten für die Kursteilnehmer zur Auswahl und gut finde ich an denen, dass sie Markierungen haben. Das gibt schon Orientierung, wenn man die Übung „der Krieger“ macht und dabei anhand der aufgedruckten Linie sieht, ob man mittig steht oder nicht.

Dick oder dünn? Das ist Geschmacksache. Macht man auch mal Pilates Übungen auf der Matte, dann ist eine ist eine dickere von Vorteil, aber andererseits kann man dann bei Bedarf auch zwei aufeinanderlegen. Für Yoga finde ich eine dünne Matte wegen der Griffigkeit um Längen besser. Man sinkt nicht so stark ein und Balance-Übungen gelingen dann auch gut.

Es kam der Tag, da habe ich investiert. Bei Bodynova. Die super-tolle Matte ist blau  und das Material edles Naturkautschuk. Gewicht eher lässig, was gut für unterwegs ist (Größe: 183 x 60 cm x 3 mm und dabei ein Gewicht von 1,7 kg). Die Matte bietet extreme Rutschfestigkeit auf beiden Seiten und lt. Hersteller ist sie frei von PVC und giftigen Weichmachern, Schwermetallen und AZO-Farbstoffen.

Sowieso, die Matte duftet hervorragend! Eine Mischung aus natürlich und frisch geduscht – und das schon seit Monaten. Wirklich sehr angenehm.

Pflege? Ab und zu mit Wasser abwischen und zur Pflege reibe ich mit einem Essig-Wasser-Gemisch nach. Das war’s. Mein Yoga Instructor steckt das Ding sogar in die Waschmaschine, aber eigentlich soll man das gerade nicht tun. Hm naja.

Inzwischen trainiere ich seit einem Jahr auf der Matte und bin total zufrieden. Die Übung „herabschauender Hund“ klappt bestens, weil, neben regelmäßigem Training sind gutes Equipment einfach das A & O. Eine gute Matte gibt auch einen Motivationsschub. Ausprobieren!

Für weitere Anregungen ein Blog Tipp: Fuck lucky go happy

 

2 Kommentare

  1. Mich tragen ja seit vielen Jahren gleich zwei Matten durchs Üben. Eine kuschelig Schaffellige, die ich mittlerweile nur noch für Yin Yoga nutze. Und ein aus Gummi für Yoga im Iyengarstil.

    Aber eine Matte aus Naturkautschuk, die auch noch lecker riecht…..mhm……Da muss ich gleich mal mehr Infos googeln. Danke Dir sehr für den Tipp.

    Mir gefällt sie übrigens besonders gut in himbeer. 😉

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