Leben

Powernapping

Der Alltag mit all den Anforderungen kann schon erschöpfen. Deshalb sollte jeder einen Weg für sich finden, die geistige Leistungsfähigkeit immer wiederherzustellen.

Die einen schwören auf einen kurzer Mittagsschlaf. Haben wir schon oft drüber gelesen und auch im SPIEGEL wurde darüber berichtet. Doch so etwas ist in unseren Gefilden tabuisiert. Die Japaner scheinen damit weniger Probleme zu haben. Schade eigentlich, weil, ganz ehrlich, wenn es hilft? Das sogenannte Power Napping darf aber nur maximal 20 min. dauern. Ein super Tipp also eher für Selbständige, die sich ihre Arbeitszeit einteilen können.

Gesellschaftlich anerkannter und auch im herkömmlichen Büro-Umfeld
durchzuführen sind kurze Sessions mit Autogenem Training oder auch EFT (Emotional Freedom Techniques®), umgangssprachlich „Klopfen“ genannt. Schön erklärt in diesem Online-Kurs.

In aller Munde ist auch derzeit TM. Viele Promis, u.a. David Lynch, schwören auf die Transzendentale Meditation. Dafür braucht man keine Räucherstäbchen und tibetische Klangschalen. Man kann das während einer langen Bahnfahrt, als Beifahrer im Auto oder an einem anderen Ruheplatz machen. Hauptsache man wird für 20 min. nicht gestört. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, aber man konzentriert sich wohl auf den Atem und sonst nichts. Einfach an nichts denken und dabei  ein- und ausatmen. Om.

Alle Methoden regenerieren nachweislich das Großhirn, schützen vor Herzinfarkt und machen den Geist frei für neue Aktivitäten. Super, oder?

Einfach eine Runde um den Block spazieren macht zwar auch den Kopf frei, da man aber nicht nicht lesen/aufnehmen/sehen kann, bleibt der Stoffwechsel beim Spazieren 100 % in Aktion und wird nicht runtergefahren. Anders eben bei den oben vorgestellten Aktivitäten, bei denen die Maschine auf „slow“ geht und damit auch wirkliche Regeneration passiert.

Eine gute (Arbeits-)Woche wünsche ich und viel Spaß beim „Runterfahren“!

Weiterlesen? Hier gibt’s noch einen ZEIT-Artikel zum Thema.

2 Kommentare

  1. Also ich kann sehr gut zwischen durch mal kurz pausieren. Das Selbständigen Dasein muss ja auch seine Vorteile habe:) Und die vielen Japaner, die einem in der U-Bahn gern auf die Schuler fallen um dann an der richtigen Station wieder aufzuwachen, sind mir ein Rätsel. LG Sabina

Kommentare sind geschlossen.