Leben

Selbstliebe!

Imgrunde geht es doch immer um den Satz „Lieb Dich selbst, sonst liebt dich keiner“ – oder so ähnlich. Egal ob dick oder dünn, groß oder klein, blond oder braun. Auch bei der neuen Kampagne von DOVE mit dem Claim #MeineSchönheit. bei der es um individuelle Schönheit geht.

Dazu hab ich auch ein paar Gedanken, inklusive eines Veranstaltungstipps (Tipp siehe unten) und Buchtipp von Paula Lambert:

Finde Dich gut, sonst findet Dich keiner!

In anderem Zusammenhang hatte ich Paula Lambert schon empfohlen, eine sehr vielseitige Autorin und wenn ihr sie näher kennen lernen möchtet – hier stellt sie ihr sehr persönliches Buch vor (Klick to Litlounge).

Das Thema Selbstliebe und persönliche Weiterentwicklung sind auch auf LitLounge bei Sabrina Fox regelmäßig Thema und sie hatte schon mehrere interessante Studiogäste im Gespräch. Die Interviews sind wirklich ein Klick wert.

Schon in den Neunzigern bei Susi Orbach und Co war Frauen & Selbstliebe ein Thema gewesen, siehe das „Anti-Diätbuch“ und der Themenbereich scheint nie weniger wichtig zu werden, obwohl wir Frauen im Westen ja nun sehr frei und selbstbestimmt leben können. Trotzdem… Entwicklung dauert manchmal lange.

Doch es tut sich etwas, denn 2017 läuft erstmals ein wirklich dickes Model über den Laufsteg:

Ashley Graham

und sie ist auf auf dem Titel der Sports Illustrated und Marina Rinaldi hat ihr eine Kollektion gewidmet! Hammer-Body, Hammer-Erfolg!

Deshalb fand ich auch das Radio-Interview so spannend, das ich kürzlich bei einer längeren Autofahrt hörte. Titel:

Eine fette Frau.

Huch, fett?? Gerne umschreibt man DICK mit füllig, moppelig oder anderen putzigen Namen. Ja, warum eigentlich? Groß, dick, dünn, klein, schlank, stark oder auch mal – fett.

Alles ist möglich, nichts ist Unmöglich! Jede wie es gerade passt und stimmig ist und ein Rainer Calmund ist auch nicht moppelig – er ist mindestens fett. Stört doch auch nicht, oder? Das können Frauen auch – und sehen dabei pfundig aus!

Im Radio-Interview erzählte die Buch-Autorin Jäger von ihrer Geschichte, die sie aufgeschrieben hatte. Zwischendurch musste ich beim Zuhören echt schlucken, denn sie erzählte von Therapeuten und Therapien, da wähnte ich mich im letzten Jahrhundert, doch die Frau ist zwanzig Jahre jünger als ich?! Eijeijei… schlimm, was frau so alles Mitmachen muss in den Mühlen der Ärzte, Krankenkassen und Reha-Therapeuten. Kurzum, auch wenn ich nicht dick bin, kenne ich den Druck, den Frauen in bezug auf’s Aussehen haben. Deshalb hier der Buchtipp dazu:

Nicole Jäger, Fettlöserin
„Nicht direkt perfekt“

Am 29. März ist sie in Mainz mit ihrem Kabarett-Programm:
Ich darf das, ich bin selber dick.

 

4 Kommentare

  1. Hallo liebe Christine,
    schön, dass Du einen Kommentar hinterlässt und dass Du bei mir im Blog vorbeischaust.

    Viele Grüße
    Bärbel

  2. Liebe Bärbel, das ist sehr wichtiges Thema. Man kann einfach nicht genug darüber schreiben und uns immer wieder selbst daran erinnern. Die Selbstakzeptanz oder sich selbst anzunehmen ist aber für jeden lernbar. Die einfachste Methode ist die Spiegelmethode. Die funktioniert ganz einfach. Ich habe auch schon einige Beiträge darüber geschrieben und arbeite jeden Tag an mir…an doofen Tagen, aber gar nicht immer einfach 🙂

    Viele Grüße
    Christine alias Hanuki

  3. Liebe Susann,
    nein, das kannte ich bisher nicht. Ach, das hört sich schön an 🙂
    Viele Grüße
    Bärbel

  4. Liebe Bärbel,
    Danke für deinen super Beitrag und deine tollen Tipps. Kennst du Ho’oponopono? Es ist ein altes hawaiisches Ritual um uns und anderen liebevoll anzunehmen ❤
    ❤Leiche Grüße
    Susan

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