Leben

Mein geliebtes Smartphone

Farbenfreundin auf Reisen…
Früher: In meinen Koffer, da packte ich: Ein bisschen Bargeld, vielleicht auch ein Getränk und etwas zu Knabbern. Lesestoff, eine Zeitschrift. Klaro, einen Fotoapparat. Schreibzeug: Notizbuch und Filofax wegen der Adressen. Spätestens da war das Handgepäck schon gut gefüllt.

Heute, da nimmt man ein Smartphone mit. Punkt.

Sogar bezahlen kann man damit. Nicht überall, aber fast.
Kürzlich, bei einer Bahnreise: Natürlich hatte mein Zug Verspätung.
Schon vor Eintreffen am Umsteigebahnhof bekam ich eine Nachricht auf mein Smartphone inklusive alternativer Verbindungen. Ganze 50 Minuten sollte mein gebuchter ICE später kommen. Manomann…

Gut, dass ich mir gleich die nächste Verbindung anzeigen lassen konnte.

Gut, dass ich mit dem Smartphone telefonieren konnte und meine Freundin am Ziel informieren konnte.

Gut, dass ich einen Zeitvertreib hatte und in der Wartezeit im Internet surfen konnte.

Gut, dass ich meine Lieblingsmusik als MP3 immer mit dabei habe.

Gut, dass ich eine integrierte Kamera in dem Smartphone hatte. Denn unterwegs gab es grandiose Fotomotive zum Knipsen. Ich bin mit der Ersatzverbindung an Ortschaften vorbei gekommen, von denen ich noch nie gehört hatte…

Gut, dass ich meinem Mann kleine Liebesbotschaften digital schicken konnte (ist weitaus zuverlässiger als Postkarten zum Beispiel aus der italienischen Provinz – die kommen niemals an).

Nie mehr gehe ich ohne mein Smartphone auf Reisen, oder gar vor die Türe.
Und teuer ist das heute mit Flat auch nicht mehr.  Augen auf im Tarifdschungel und vielleicht mal bei blau oder den Discountern gucken. Das ist inzwischen super-easy.

So, und wo geht’s jetzt am Wochenende hin? Reiselust….