Leben

Kindersegen

Es gibt Fragen, die mir immer wieder gestellt werden und die mich immer noch in Verlegenheit bringen. Eine davon ist:

Warum haben Sie denn keine Kinder?

Was für eine Frage?! Als ob das mit den Kindern so wäre wie im Ladengeschäft: „Heute nehme ich eine Tüte Lakritz-Bonbons und, ach, geben Sie mir doch bitte noch ein Kind dazu.“

Zum Kinderkriegen braucht’s ja immer zwei. Naja, früher war das zumindest so. Also kann ich auch nur die halbe Antwort auf solch eine Frage geben. Eigentlich.

Dann ist da noch der finanzielle Aspekt. Ein Kind kostet richtig Geld, aber richtig. Vor „Elterngeld“ triftete eine Mutter, selbst als Investment-Bankerin, direkt in die Sozialhilfe ab. Es sei denn, ein Mann finanzierte das Projekt. Und selbst dann mussten manchmal Eltern und Großeltern mithelfen. Heute ist das nicht viel anders. Noch Fragen?

Dann ist da noch die Biologie.

Kinder sind immer noch eines der größten Wunder der Natur. Trotz Gentechnik und künstlicher Befruchtung sind nicht alle Kinderwünsche zu erfüllen – auch wenn der Unterleib bei ihm und bei ihr auf den ersten Blick fehlerfrei funktioniert.

So, und wie war die Frage nochmal?

Wieso ich keine Kinder habe?

Wer sagt denn so was? Ich bin 8-fache Tante und im Herzen manchmal selbst noch ein Kind. Das muss für dieses Leben einfach mal reichen.

P.S. Ob solch eine Frage auch einem Mann gestellt wird?

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2 Kommentare

  1. Uji, ja eindeutig meine Lieblingsfrage, ganz eindeutig:) Ich sage dann immer, ich habe zwei Wellensittiche, die beschäftigen uns genug! LG Sabina Styleblog So nur in Frankfurt

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