Leben

How are you today?

… das wurden 450 Frauen aus verschiedenen Ländern für eine Studie gefragt. Und die Ergebnisse waren spannend!  Initiiert wurde die Untersuchung von der Cosumer Health Sparte von Merck mit Sitz in Darmstadt und zur Präsentation hatte man internationale Pressevertreter und auch ich als Blogger eingeladen, unter anderem auch die sympathische Klara, die einen sehr erfolgreichen Fitnessblog in Österreich betreibt.

Die UN hat sich ja ein mit der Agenda 2030 ein großes Ziel gesetzt und dafür muss man ja wissen, wo es happert bei den Themen Frauen-Gesundheit und Gleichberechtigung. Deshalb hat Merck sich der Sache angenommen und zusammen mit The Economist Intelligence Unit, also der Zeitschrift The Economist, genauer hingeschaut und einige Hundert Frauen aus Deutschland, Frankreich, aber auch Indien, Brasilien und Mexiko zum Thema Wohlbefinden und Gesundheit befragte. Die Ergebnissen wurden diskutiert und bewertet, u.a. von EMOTION Herausgeberin Katarzyna Mol-Wolf. Gut zu wissen: Immerhin 62% sagten, sie fühlen sich gut oder so gar „excellent“ und nur 8% schlecht. In den wohlhabenden Ländern Frankreich und Deutschland waren die befragten Frauen auch etwas mehr „happy“ als zum Beispiel in Indien, wo der Alltag schon krasser ist.

…und wie geht’s Dir?

Glücklich und gesund und munter? Ganz ehrlich, wenn mich das jetzt jemand fragen würde, wäre die Antwort nicht so prächtig, denn meine Schnupfennase nervt mich schon seit Wochen, da hilft inzwischen auch das Nasenspray nicht mehr weiter. Aber, was ich gelernt habe an diesem Tag:

Wellbeing is more than a healthy body

Kurz gesagt, die Gesundheit ist ein sehr wichtiger Aspekt für’s allgemeine Wohlbefinden. Aber, Gesundheit alleine reicht auch nicht. Kennt man ja. Ist man gesund, ist man dann doch oft unzufrieden: Weil, das Wetter, der Kontostand, die Todo-Liste und schon ist die gute Laune dahin. Wenn dann noch der Haussegen schief hängt, ist’s eh gelaufen. Oder, ist es nicht so? Also, was braucht man, um sich wohl zu fühlen? In die Runde wurde die Frage gestellt: „What is you receipe for happiness?“

Glück!

Über dieses Thema haben schon viele etwas geschrieben. Da gibt es die Bücher von Dr. Hirschhausen und sogar ein Internetportal und andere Ratgeber wie z. B. von Moin Yamina. Sogar Glücks-Coaching wird angeboten und es gab auch schon das Schulfach „Glück“ an einer Schule in Heidelberg. Was mir selbst Wohlbefinden und Glück verschafft, wusste ich auch lange nicht und sicherlich hätte mir das Schulfach in meiner Schulzeit geholfen, schneller zu Antworten zu dieser Frage zu finden. Hilft uns die Medizin oder Fitness? Nicht so einfach mit dem Wohlgefühl und wenn man es hat, dann ist es gar nicht so einfach, diesen Zustand beizubehalten.

Schön, wenn es den Frauen gut geht!

Deshalb ist es auch gut, dass jemand darüber forscht und die Eckdaten festhält. Weil eine Gesellschaft funktioniert einfach besser, wenn es den Menschen gut geht. Und ganz besonders den Frauen. Frauen, denen es gut geht, sind auch gut zu ihren Kindern. Die Familien sind glücklicher und dann geht es uns allen besser. Damit sind wir dann auch automatisch leistungsfähiger. Kurzum, eine glückliche Gesellschaft ist gesünder und funktioniert einfach besser und schon sind wir bei der Rentabilität. Es ist also ein volkswirtschaftlicher Nutzen, dass es uns (Frauen) gut geht. Ja, und schwubbs sind wir bei der Politik. Wer hätte das gedacht, beim Thema Happiness…

Was braucht ihr für’s Wohlgefühl? Bei den Vorträgen auf der „Women Health Debate“  in Darmstadt wurden die Unterschiede sichtbar, denn es hängt auch sehr von der sozialen und finanziellen Situation ab.

In der Studie wurde schlussendlich herausgestellt, dass Gesundheit zwar schon der wichtigste Faktor für Wohlbefinden ist. Trotzdem ist eben jede Frau anders und manchmal spielt uns die Selbstwahrnehmung einen Streich. Während ich ja von mir selbst sage, ich sei sportlich (3x die Woche Yoga), wirke ich auf andere sehr genussfreudig es kommen schon Hinweise, dass ich doch mal weniger Kaffee trinken solle und seltener das Auto nehmen… naja, so halt.

Genauso diese Fitness-Armbänder. Man denkt ja: Tolle Sache! In den Untersuchungen kam aber raus, dass es manche Menschen eher unter Druck setzt. Sie fühlen sich dann kontrolliert und daran erinnert, mehr Sport zu machen. Also ist so ein Fitness-Armband oder eine App auch kein Heilsbringer. Genauso Gesundheitskurse am Arbeitsplatz. Das kann auch wie soziale Kontrolle wirken.

Macht Größe 38 glücklich?

Wenn ich selbst schon nicht wusste, was ich für mein Wohlbefinden brauche… Das ist nämlich gar nicht so einfach. Viele Frauen sagen ja: „Ach, wenn ich denn endlich Größe 38 tragen könnte….“ Doch, was, wenn endlich dieses Ziel erreicht ist? Macht Größe 38 glücklich? Vielleicht in Deutschland, aber bestimmt nicht in Indien. Dort, wo die Sterblichkeitsrate bei Frauen (bei der Geburt) sehr hoch ist, hat man wahrlich andere Sorgen. Anders aber in Brasilien. Die Forschung hat herausgefunden, dass das Schönheitsideal solch ein starkes Gewicht hat. Beauty is it! Schönheit ist wichtiger als Gesundheit. Versteh einer die Frauen?!

Auch wichtig: Geld (gegen Schnupfen hilft ja bekanntlich auch ein paar schöne neue Stilettos) und klar, eine erfüllende Partnerschaft und Freunde.

Was ist dein Rezept für Happiness?

Wir haben gelernt: Bei den Brasilianerinnen kommt Schönheit vor Gesundheit (das können die doch nicht erst meinen, oder?) Wie auch immer, meine Top Ten für Happiness sind: Freiheit und Selbstbestimmung, ein demokratisches Umfeld, Zeit für meine Gesundheit, gutes Essen. Natürlich Liebe & Freundschaft und – Geld! Denn ohne Moos nix los.

Was aber, wenn ein Sturz oder eine Krankheit passiert? Schwubbs, verschiebt sich das Ganze wieder und meine Gesundheit oder eben die Gesundheit meiner Liebsten, meiner Familie… steht dann an 1. Stelle.

Und bei Dir so?

Wer sich für die Inhalte der Studie interessiert, hier der Link (klicken).