Style

Herbstfarben

Die Aktion #Buntes 2014 hat das Thema Farbe auch bei mir wieder aktuell werden lassen. Bei dieser Blogger-Aktion wird jeden Monat eine andere Klamottenfarbe präsentiert. Im Monat Oktober ist es Braun. Durch meine Ausbildung als Farb- und Stilberaterin achte ich darauf, dass Klamotten-Farben typgerecht und damit vorteilhaft sind. Die falsche Farbe kann einen nämlich schnell alt aussehen lassen. Eigentlich sind ja alle Farben erlaubt – nur eben in Gesichtsnähe ist es wichtig, dass man in der richtigen Farbkategorie bleibt, damit der Teint nicht fahl wirkt.

Braun ist gar nicht meine Farbe, aber – wie gesagt – alle Farben sind erlaubt. Wie trage ich also Braun? Entweder weit weg vom Gesicht: Schuhe, Hose, Handtasche. Oder Braun mit viel Weißanteil, also Graubraun – perfekt! Oder Mokkabraun – dann ist der Gelbanteil gleich null, dass es mir trotzdem steht.

Der Braunton meiner wunderbar weichen Lederjacke ist grenzwertig, aber – wie’s halt so ist: Ich konnte die Jacke unmöglich im Laden hängen lassen. Das Nappaleder ist so weich und fühlt sich so wunderbar an! Nun muss ich halt ein bisschen mogeln, damit mich der Braunton nicht alt aussehen lässt: Ein Tuch um den Hals, Silberfarbene Accessoires, ein Blusenkragen – z. B. Hellblau oder Grau, um die Reflektion des Brauntons ein wenig abzumildern.  Wie gesagt – alle Farben sind erlaubt, auch nach einer Farbberatung. Gewusst wie!

Der sogenannte Herbsttyp kann die Farbe Braun ganz hervorragend tragen. In der klassischen Farbberatung hat man die Farbrichtungen nach den Jahreszeiten benannt – und beim Herbst ist der Name Programm: Alle Farben, die uns das Herbstlaub präsentiert, kann der Farbtyp Herbst gut tragen, denn ebenso wie der Frühlingstyp zählt der Herbsttyp zu den warmtonigen Farbtypen: Gold, Rotbraun, Schokobraun, Curry, Maisgelb, Kürbisorange… aber auch Türkis, Petrol und Khaki stehen diesem Farbtyp ganz hervorragend. Vermeiden sollte man reines Weiss und Schwarz, denn diese Töne sind zu hart und werfen Schatten im Gesicht. Vorteilhafte Alternativen sind Creme oder Mokka.

Wie findet man nun seinen Farbtyp heraus? Eine persönliche Beratung lässt sich durch nichts ersetzen. Ein Besuch bei einer gut ausgebildeten Farbberaterin ist eine gute Investition, denn der Farbtyp ändert sich ein Leben lang nicht.

4 Kommentare

  1. Danke Dir für das Kompliment. Vielleicht sollte ich doch mehr Outfit Posts machen… aber wer soll mich denn fotografieren? … hm

  2. Freue mich immer wieder über Deine Beträge zu der Aktion :).
    Wünsche Dir ein entspanntes Wochenende!

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