Genuss

Tipp: Helau – ohne Nebenwirkungen

Es ist wieder soweit. Im Februar fühlt sich alles ein bisschen leichter an. Vielleicht, weil die Sonne schon hin und wieder wärmend am Himmel steht? Oder weil die Faschingszeit das Gemüt erheitert? Lumpenball, Ganovenball, Maskenball, Hurenball, Piratenball, Gauklerball, Märchenball…fehlt noch einer? Auf welchen Faschingsball geht ihr? Schon das Kostüm dafür ausgesucht? Maskiert ist der Spaß garantiert! Okay, die Leser aus dem Norden werden nun mit dem Kopf schütteln, denn Fasching ist doch eher etwas für die Kölner Region und den wilden Süden: Von Mainz, Würzburg bis Freiburg. Aber, so wie das Oktoberfest wird auch Fasching inzwischen überall gefeiert. Selbst in Berlin gibt es heutzutage einen kleinen Faschingsumzug.

Ich dachte ja immer, man wolle mit Fasching den grauen Winter vertreiben und den Frühling einläuten. Doch weit gefehlt! Denn ursprünglich fanden die “tollen Tage” direkt vor der christlichen Fastenzeit statt, die mit dem Aschermittwoch beginnt und 40 Tage (bis Ostern) andauert. Die Menschen nutzten also im Fasching noch einmal die Gelegenheit, um ordentlich über die Stränge zu schlagen, bevor die Zeit des Verzichts kam. Das mit dem „über die Stränge schlagen“ hat sich ja bis heute gehalten … aber ich habe da jetzt einen Tipp.

Einen ganz tollen Tipp für die tollen Tage: Kein Brummschädel mehr nach durchzechter Nacht, weil: der Körper erhält seine verloren gegangen Spurenelemente direkt wieder zurück. Nach einseitiger Ernährung, bei zu viel des Guten und bei zu tief ins Glas geschaut, hilft der mineralienreiche Zaubertrank von nu³. Ausprobieren!

Helau und viel Spaß!