#endlichfrei, Wiesbaden
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Existenzgründer in Wiesbaden

Meine Backbox

Ist das jetzt ein Foodblog? Was ist das denn für eine Backbox auf dem Foto? Kann die Farbenfreundin plötzlich backen? Nee, das wird nichts mehr mit mir, aber andere können backen und gründen damit ein Unternehmen und solche mutige Gründer lernte ich beim letzten Gründer-Event im Heimathafen in Wiesbaden kennen.

Gründen in Hessen

Mit dem Gedanken, selbst auch ein Unternehmen zu gründen, spiele ich ja schon länger und deshalb interessieren mich Gründer und Machergeschichten. Berichte von Existenzgründern und Gründern, die schon länger erfolgreich sind, ebenso die gescheiterten Existenzgründungen sind spannende Lehrstücke. Ich bin sehr froh, dass es in Wiesbaden einige Start-up Iniatiaven gibt, bei denen man Informationen bekommt und sich austauschen kann. Übrigens wird Wiesbaden in diesem Jahr auch den hessischen Gründerpreis austragen.

Den Wiesbadenern ist der Heimathafen ein Begriff, oder? Ein Café und Coworking Space und dort treffen sich regelmäßig Gründer zum Frühstück und beruflichen Austausch und es gibt eben diese Veranstaltungsreihe am Abend, bei der bekannte Gründer berichten. Sie erzählen von ihrem Werdegang, von ihren Ängsten, Schwierigkeiten und Erfolgen und in offener Atmosphäre lernt man sich kennen und erfährt von den Hintergründen. Das finde ich klasse. Endlich findet ein ehrlicher Austausch statt und Interessierte können neugierig Fragen stellen.

Gründertreffen im Heimathafen in Wiesbaden

Beim letzten Mal konnten wir der spannenden Geschichte von flinc lauschen, einem Wiesbadener Startup, das inzwischen an den Autokonzern Daimler verkauft hat. Gratulation!

Oder die Geschichte rund um lieblingswindeln.de – die beiden Gründer hatte ich vor Jahren bei einer Veranstaltung im Kloster Eberbach zum Gründerpreis kennengelernt. Mit dem wurden sie nämlich damals ausgezeichnet. Inzwischen ist aus dem kleinen Windelabo-Onlineshop ein stattliches Unternehmen geworden, das bundesweit Kindergärten mit allem Notwendigen ausstattet. Alle Achtung!

Frauen gründet!

Jenny, die Gründerin von „Meine Backbox“  – siehe Bild oben – hat beim letzten Gründer-Event im Heimathafen ebenfalls ihr Unternehmen präsentiert und mir mit ihrer Geschichte so viel Mut gemacht.

Also jetzt mal ehrlich, eine Backbox… Gut, im Bereich Backen kenne ich mich nicht so aus, doch ich hätte schwören können, dass es so etwas schon von Oetker & Co gibt. Doch weit gefehlt und Hut ab vor Jennys Mut, dass sie den ersten Schritt getan und dann mit ihrer Idee auch noch direkt den Startup Booster Award gewonnen hat. So soll es sein. Großartig!

Meine Backbox

 

Auf Facebook folgen der Backbox inzwischen zig Tausende und das Wiesbadener Unternehmen hat alle Hände voll zu tun, die begehrten Boxen monatlich an die backbegeisterten Kunden zu verschicken. Nein, nicht an mich, denn ich bin kein Abonnent, weil, nein, ich kann nicht backen und bin auch garnicht so Kuchen-affin. Aber das macht nichts, denn es gibt so viele Fans.

Für mich ist die Idee und die Umsetzung so spannend. Das #Einfachmachen – denn das haben alle Gründer gemein, nämlich, dass sie sich nicht haben beirren lassen. Mit einer solchen Einstellung findet sich dann auch ein Weg und dann kann’s etwas werden. Selbst wenn nicht – man lebt nur einmal, oder?

In einem meiner nächsten Interviews werde ich Jenny von „Meine Backbox“ auf jeden Fall portraitieren. So viel darf ich verraten: Sie hatte früher schon einmal gegründet, in Frankfurt. Und was lernen wir daraus? Genau, Frauen gründen erfolgreich und gerne auch mehrmals!

Gründer in Wiesbaden

Unterstützung in Sachen Existenzgründung erhält man in Wiesbaden bei folgenden Institutionen:

IHK Wiesbaden
Exina
Berufswege für Frauen
Gründerflirt (hier gibt’s einen kurzen Einblick)
Agentur für Arbeit
Rhein-Main-Startup
Startup Booster

Am Dienstag 27. Februar 2018 findet das nächste Treffen im Heimathafen Wiesbaden unter dem Titel „Gründer berichten“ statt.

4 Kommentare

  1. Liebe Sieglinde,

    ja, Deine Idee mit dem Online-Shop kam damals genau richtig. Hut ab für Deinen Mut! Und ich muss jetzt einfach mal sehen… Danke für’s Ermutigen!

    Herzlichst, Bärbel

  2. Liebe Tanja,

    Danke Dir, das Kompliment gebe ich auch an Dich, denn es ist so toll, was Du für Juwelen im Rheingau ausfindig machst.

    Viele Grüße
    Bärbel

  3. Ein Unternehmen zu gründen ist total spannend und inspirierend. Es kostet viel Energie, aber es gibt auch viel Energie. Du wirst es ja selbst schon merken, dass man dabei über sich hinauswächst. Wichtig ist für mich, dass das Unternehmen zu einem passt und zum eigenen Leben. Bei Frauen ist ja oft aus einer persönlichen Lebenslage heraus der Impuls zur Gründung.
    Die Idee zur Gründung meines Online-Shops „da-sempre“ vor 10 Jahren war, als ich beruflich nochmals etwas anderes machen wollte, bevor ich zu alt dafür bin. Ich war ja schon 56 damals. Außerdem wollte ich im sogenannten Ruhestand eine feine berufliche Beschäftigung haben.
    Damals gab es noch wenige Online-Shops und ich hatte selbst noch nie etwas online eingekauft. Das kann sich doch heute niemand mehr vorstellen…
    Meine Kundinnen waren auch eigentlich noch nicht online damals. Das kam erst in den letzten Jahren… aber darauf habe ich gesetzt. Und bin richtig gelegen.
    Eine kleine Vision sollte man also schon haben, neben einem guten Konzept und möglichst viel Eigenkapital (das schont die Nerven).
    Für Deine Gründung wünsche ich das Allerbeste!
    Herzlichst, Sieglinde

  4. Ich find’s toll, wo du überall unterwegs und aktiv bist. So lernt man wirklich viele spannende Menschen kennen. Schon klasse, was es hier in unserer Region so an Projekten gibt. Danke für die News.

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