Leben

Fastenzeit – neu interpretiert

Am Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit, die bis Ostern andauert. Auch Menschen ohne christlichen Background fasten in dieser Zeit gerne mal und üben den Verzicht: auf Fleisch,  auf Zucker, auf Alkohol, auf Fernsehen, auf Facebook, auf Bloggen und Internet, auf Klamotten-Shoppen etc. pp.

Klamotten-Kauf fasten

Als kürzlich ein Beitrag über „Ich kauf nix“, eine Bloggerin die über ein Jahr keine Klamotten gekauft hat, im Fernsehen kam, dachte ich kurz darüber nach, eine Shopping-Diät zu machen. Einfach mal nichts mehr einkaufen – Klamotten hätte ich genug im Schrank. Also, warum nicht? Dazu kam dann noch der Aufruf zu dieser Blogger-Parade „Fastenzeit“ von Andrea Juchem. Da kam ich ins Grübeln…

Diät machen

Doch schon als Teenager machte ich keine guten Erfahrungen mit Diät: Ob Obst-Diät, Brigitte-Diät, Trink- oder Körner-Kur – das ist doch Quatsch. Ich halte nichts von kontrolliertem Essen. Das ist doch, als würde man den Herzschlag kontrollieren. Dann ist da auch der Jojo-Effekt, deshalb lebe ich eher nach dem Prinzip: Alles in Maßen! Das gilt für’s Essen wie für’s Shoppen und auch für’s Fernsehen, Fleisch, Schokolade, Alkohol, Internet und Sport und vieles andere mehr.

Okay, manchmal braucht es einen Anlass, um im Leben etwas zu ändern und da kommt so eine traditionelle „Fastenzeit“ doch irgendwie gerade rechht. Warum also diese Zeitspanne nicht neu interpretieren? Genau! Denn, ich will nicht verzichten in der Fastenzeit, ich will etwas Neues ausprobieren!

Yogastudio San Diego

Yoga intensiv

Ab sofort begrüße ich den Tag mit Yoga. Mit der Yoga-Übung Sonnengruß. Und zwar jeden Morgen. Immer. Ihr kennt den Sonnengruß nicht? Hier ein Video Tutorial von Yaminah zum Nachturnen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden… Nachdem das „10 Liegestützen“ Projekt im Jahre 2012 erfolgreich verlief und ich inzwischen der totale Liegenstütz-Fan bin, werde ich das sicherlich schaffen. Stay tuned auf Twitter – dort erfahrt ihr auch von den anderen „Fastenzeit“ Projekten der Bloggerparade (Hashtag #FZAD2014).

8 Kommentare

  1. Meditation interessiert mich auch. Danke für den Link – da werde ich mal reinlesen. Mir tut derzeit Aktivität sehr gut, deshalb Übungen…uff. es ist auch jeden Morgen anders und heute war es mal wieder super anstrengend. Dir gutes Gelingen!

  2. Einfach ausprobieren und jeden Tag 1 Liegestütz machen, dann kommt man automatisch weiter und macht plötzlich ohne Mühe zwei, drei und mehr Liegestütz. Dran bleiben, … und Spaß haben!

  3. Leider kann ich kein Yoga.
    Aber das mit den Liegestützen klingt gut.
    Mal sehen, wei weit ich bis Ostern komme, wenn ich täglich ein paar Minuten zum Üben ans Bein binde.

  4. Nee, anstrengend war das 🙂 In einer NLP Fortbildung ging es um Ziele und als Experiment nahm ich dann dieses Thema: 10 Liegestützen, dabei konnte gerade mal 1. Das hat echt Monate gedauert, bis ich einen Fortschritt bemerkte. Und siehe da: Heute mach ich locker 10 Liegestütz.

  5. …wer rastet der rostet. Mir tut Bewegung und besonders Yoga einfach total gut. Bislang nur abends, jetzt beginne ich meinen Tag mit Yoga – ein tolles Experiment, dank #FZAD2014

  6. Danke, dass du dabei bist. Tolle Idee mit dem Sonnengruß. Ich hab vor 3 Wochen wieder mit Yoga angefangen und gehe 1 wöchtenlich. Und am Sonnengruß beiße ich mir noch die Zähne aus. Da kommt das Tutorial gerade recht. Eine andere Teilnehmerin der Blogparade, Yvonne von michallein macht übrigens die 5 Tibeter :-).

    Gutes Gelingen und viel Spaß.

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