Alle Artikel in: #endlichfrei

Schöne neue Arbeitswelt

Wir haben uns also getrennt. Ein Arbeitsverhältnis ist wie die eine Partnerschaft und bestimmt sehr stark das Leben, den Lebensrhythmus und überhaupt, denn man verbringt viel Zeit miteinander. Wenn es also nicht mehr passt, dann geht man besser getrennte Wege und startet einen Neuanfang. Oder wie geht es Dir im Job und mit den Kollegen? Naja, es gehören ja immer zwei dazu… über die Jahre verändert man sich und dann kann sich auch der Arbeitsplatz verändern. Mein Credo heißt nun, neue Wege gehen. Das Leben ist zu kurz und die Möglichkeiten zu vielfältig, als dass man in derselben Nische hocken bleibt. Finde ich. Auf zu neuen Ufern, denn Du bist frei! Arbeiten 4.0 Neue Arbeit. So stand es auf dem Titel der Brandeins. Ja, Papier lässt sich viel damit füllen, auch die Studie des Bundesministerium für Arbeit mit dem schönen Titel Arbeiten 4.0. In der Praxis, also im Büroalltag, habe ich von den vielen innovativen Ideen noch nichts mitbekommen. Ich bin gespannt, ob die internationale Konferenz der EWMD, die Ende September bei Boehringer Ingelheim stattfindet, …

Mach‘ mal Bildungsurlaub

Wohnst Du vielleicht in Hessen, Hamburg, NRW oder Baden-Württemberg, ich frag nur, apropos Bildungsurlaubsanspruch. Weil, denn mal los, hopp hopp. Denn bis Herbst musst Du Deinem Arbeitgeber gegenüber mitteilen, dass Du diesen Anspruch an Bildungsurlaub mit ins nächste Jahr nehmen möchtest. Schau schnell ins Programm von zum Beispiel LiW und buche einen spannenden Kurs, der Dich im Leben und im Job weiter bringt und Dich bereichert und dabei auch noch Spaß macht. Bildungsurlaub tut gut! Nicht warten, bis der Burnout da ist, sondern vorher aktiv dagegen steuern. Es ist wichtig, gut für sich zu sorgen und auf eine gute Work-Live-Balance zu achten. Das ist umso wichtiger, wenn man schon länger im Beruf steht. Das muss kein tröger Buchhaltungskurs sein. Der Bildungsurlaub kann für die Weiterbildung im eigenen Beruf genutzt werden oder aber auch für eine gesellschaftspolitische Fortbildung oder auch für Sport und Gesundheit, denn letztlich sind ganzheitlich ausgebildete Arbeitnehmer immer ein Gewinn für jeden Arbeitgeber. Strebt man einen Karrieresprung an, ist eine Fortbildung auch förderlich. So eine Fortbildung macht man besser am Stück und nicht …

Digitalisierung

Digitalisierung im Job

Vor Jahren habe ich im Fernsehen einen Werbespot gesehen, in dem jemand an der Bushaltestelle auf seinem Handydisplay ein Fußballspiel angeschaut hat und gleichzeitig Emails empfangen hat. Damals habe ich mir gedacht, wer will denn sowas? Ha, heute liege ich im Garten und klicke mich durch Yoga-Videos an und einzig der zur Neige gehende Akku hält mich davon ab, danach noch einen Blockbuster anzuschauen. Nebenbei rufe ich meine Emails ab und telefoniere mit einer Freundin. Die Freiheit nehm ich mir! Ich lebe digital! Wenn heute von der Digitalisierung und den Veränderungen gesprochen wird, denkt jedoch kaum einer an den eigenen Job, dabei wird in zwanzig Jahren möglicherweise keiner von uns mehr einen „normalen“ Job haben. Naja, zumindest stark verändert. Die Digitalisierung ist ein Megatrend unserer Zeit, den zu ignorieren dem Versuch gleich käme, Zahnpasta zurück in die Tube zu drücken. Er wird Arbeitsmarkt und Jobprofile in den nächsten Jahren massiv verändern. Deshalb hat die ARD hat zu ihrer Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ einen „Job-Futuromat“ aufgesetzt. Dieses Online-Tool gibt Auskunft, in welchem Maße der eigene Job …

#endlichfrei

Mein erstes Aha-Erlebnis hatte ich letzten Herbst während eines Retreat im schönen Mallorca (mehr dazu demnächst hier) und die Essenz war: Was ein Glück, dass ich gesund bin, dass alles am Körper funktioniert und dass ich jeden Tag mit Lust beginnen kann und ihn abends zufrieden in den Armen meines Liebsten beenden kann. Was brauche ich denn sonst? Seither hat die Frage nach dem Lebenssinn weiter in mir gearbeitet und immer wieder habe ich Schritte infrage gestellt. Bin ich zufrieden? Passt alles so oder will ich eigentlich anders leben? Brauche ich Statussymbole oder geht es auch ohne? Manchmal braucht es einschneidende Erlebnisse, um die Laufrichtung des Lebens zu ändern. Gestern dann die Nachricht vom Tod eines Bekannten. Er wurde gerade mal um die Fünfzig. Das ist verdammt zu früh und das macht mir zu schaffen. Weil, ich bin jetzt kurz vor Fünfzig. Deshalb ist jetzt Schluss mit „eigentlich“ Schluss mit „eigentlich“ Lebe ich mein Leben? Eigentlich möchte ich morgens die Schönheit der Natur bewundern – statt im Pendler-Stau zu stehen. Ich möchte eigentlich Zeit genug …

Powernapping = Büroschlaf (erlaubt)

Der Alltag mit all den Anforderungen kann schon erschöpfen. Deshalb sollte jeder einen Weg für sich finden, die geistige Leistungsfähigkeit immer wiederherzustellen. Die einen schwören auf einen kurzer Mittagsschlaf. Haben wir schon oft drüber gelesen und auch im SPIEGEL wurde darüber berichtet. Doch so etwas ist in unseren Gefilden tabuisiert. Die Japaner scheinen damit weniger Probleme zu haben. Schade eigentlich, weil, ganz ehrlich, wenn es hilft? Das sogenannte Power Napping darf aber nur maximal 20 min. dauern. Ein super Tipp also eher für Selbständige, die sich ihre Arbeitszeit einteilen können. Mittagsschlaf im Büro ist nicht machbar, oder? Gesellschaftlich anerkannter und auch im herkömmlichen Büro-Umfeld durchzuführen sind kurze Sessions mit Autogenem Training oder auch EFT (Emotional Freedom Techniques®), umgangssprachlich „Klopfen“ genannt. Schön erklärt in diesem Online-Kurs. In aller Munde ist auch derzeit TM. Viele Promis, u.a. David Lynch, schwören auf die Transzendentale Meditation. Dafür braucht man keine Räucherstäbchen und tibetische Klangschalen. Man kann das während einer langen Bahnfahrt, als Beifahrer im Auto oder an einem anderen Ruheplatz machen. Hauptsache man wird für 20 min. nicht gestört. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, aber man konzentriert sich …

Mit Softskills punkten: Go for the job you want!

Zusammen mit Jobnavi der Stadt Wiesbaden bietet Farbenfreundin einen Bewerber-Check an. Beim Vorstellungsgespräch kommt es nämlich nicht nur auf gute Zeugnisse, exzellente Referenzen und Pünktlichkeit an.  Weit gefehlt. Der erste Eindruck ist hier enorm wichtig. Denn man hat ja nur ganz wenige Minuten Zeit, den möglichen Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Der erste Eindruck zählt Bei Personalangelegenheiten menschelt es sehr, auch wenn über Auswahlverfahren nach dem fachlich am besten geeignetsten Bewerber gesucht wird –  wenn  es darum geht, unter vielen fachlich gut geeigneten Bewerbern „the one and only“ auszuwählen, entscheiden die „Soft Skills“. Da geht es um den optimalen Auftritt und das gewisse Etwas. Und Sympathie. Mit unserer Kleidung transportieren wir auch ein bestimmtes Image. Der Spruch „Kleider machen Leute“ ist ein alter und immer noch wahr: Schlampige, zerschlissene Klamotten lassen den Menschen dahinter nicht wirklich akkurat wirken. Lederschuhe und ein Sakko werden mit Business in Verbindung gebracht. Mehr dazu hier. Welche Klamotte passt zu welchem Job? Wie finde ich heraus, wie das Unternehmen meiner Wahl tickt, um dort in die Auswahl zu kommen? Über Recherche, sei es …