Alle Artikel in: Reisen

Winterurlaub: Berge oder Meer

Während ich diese Zeilen schreibe, bei Schneegestöber vor dem Fenster und einer heißen Tasse Tee, räkelt sich meine Freundin am Strand vom Indischen Ozean und der beste Freund meines Mannes taucht vor Koh Samui bei angenehmen 26 Grad und leichter Bewölkung. Hätte ich vielleicht auch eine Fernreise buchen sollen? Dabei ist es doch so schön mit Schnee und Winter. Denn im Winter mag ich auch mal Winter erleben. Trotzdem, ein bisschen nagt das in mir, denn ich bin ein Sommerkind und das Grau des deutschen Winters macht mir schnell schlechte Laune. Also erfreue ich mich an den Fotos, die sie auf Instagram und Facebook posten. Vielleicht mache ich das auch mal wieder – im Winter in die Sonne reisen. Berge Dieses Jahr war mir aber nicht danach. Deshalb sind wir wieder für ein paar Tage nach Reit im Winkl ins Gut Steinbach gefahren. Diese Ecke im tiefsten Bayern ist einfach sehr idyllisch – wie aus dem Bilderbuch. Wenn man möchte, kann man Skifahren, aber ich begnüge mich, zur Winklmoosalm hochzufahren und die Ruhe im Schnee …

Reisen mit leichtem Gepäck

Ich liebe das Reisen mit leichtem Gepäck und versuche so ökonomisch wie möglich meinen Weekender zu packen. Ob es zum Wochendausflug oder zum Strandtrip oder für die Städtereise oder für die spontane Flugreise. Das geht! Mit den richtigen Basics, die wandelbar sind. „Reisen mit leichtem Gepäck“ – so heißt auch ein Buch, das mir im Buchladen in Wiesbaden in die Hände fiel, ebenso ein anderes mit dem Titel: „Mehr Mut als Kleider im Gepäck“ – da kam ich gerade mal wieder von einer Reise zurück – mit leichtem Gepäck, nämlich mit Handgepäck! Das ist ein prima Thema für mein Blog, dachte ich mir, wenn es sogar Bücher dazu gibt. Sogar einen Songtext gibt es darüber – kennt ihr das Lied von Silbermond „Leichtes Gepäck“? Klar, dass auch die Mode sich mit diesem Thema beschäftigt hat. Reisen mit leichtem Gepäck Die aktuelle Travel-Kollekton von Chichino, einem Modelabel aus Wiesbaden, hat die Bedürfnisse der modernen Nomadin aufgenommen. Die Kollektion besteht aus Basics, die gut miteinander kombinierbar sind. Sehr gute Stoffqualität (bügelfrei!) und dezente Farben machen die KLeidungsstücke …

48 Stunden Venedig

Kurz bevor es weihnachtlich wird, ist es eine wunderbare Sache, noch einmal kurz den Duft des Südens zu schnuppern. Gesagt getan! Eine Italienreise im Herbst, in die Lagunenstadt Venedig und so war’s: Venedig im Herbst   Freude fragten, ob ich denn auch Gummistiefel eingepackt hätte. #wtf, bella Italia?! Gut, dass die Straßenverkäufer da besser vorbereitet waren und so bescherten die unvorbereiteten Touristen ein großartiges Umsatzplus mit Einweg-Gummistiefel und Regencapes, denn es regnete über Stunden sehr heftig und dann stieg auch noch der Pegel. Da schwappt schon mal Wasser auf den Bürgersteig und die feinen italienischen Lederschuhe werden nass. Besser also Klamotten à là Nordsee-Kluft einpacken: Ostfriesen-Nerz, Mütze, Pulli, Schirm und ja, Gummistiefel – wenn man nicht auf die Einwegteile zurückgreifen möchte, obwohl, schick sind sie ja schon… Außerdem Klamotten für den Lagenlook einpacken. Das Wetter mag vielleicht ein kleiner Nachteil bei „off-season“ sein – doch die Vorteile überwiegen und ich muss sagen, Venedig bei Regen ist noch viel magischer als bei Sonnenschein. Außerdem sind weniger Besucher da und so kann man Venedig erst richtig erleben. …

Tipp für Berlin

Ende der Achtziger… da musste man noch über die Transitstrecke nach Berlin fahren und bekam für jede Ein- und Ausfahrt Stempel in den Reisepass. Besuchte man Ostberlin musste man sogar einen Zwangsbetrag an Devisen bezahlen und bekam dafür Ostgeld, weshalb ich meist im Westteil der Stadt blieb, damals, als ich in Berlin lebte. Aus gegebenem Anlass erinnere ich mich heute, weil, es ist… Tag der Deutschen Einheit Im Zuge dieses Nationalfeiertages gehe ich zurück in die Vergangenheit. In die Zeit als die Stadt, nein, sogar das ganze Land, geteilt war und Scharfschützen die Mauer bewachten. Das kann ich mir heute kaum mehr vorstellen, obwohl ich es selbst erlebt habe. Immer mit Panik im Nacken bin ich damals die Transitstrecke gefahren. Bloß nicht schneller als Hundert und hoffentlich habe ich nicht irgend etwas Unerlaubtes im Kofferraum. Diktatur ist schon kacke! Positiv in Erinnerung sind allerdings die Raststätten-Besuche, bei denen ich Soljanka und Broiler kennenlernte und im „Duty-Free“ (naja, es war eher ein Kiosk, in dem man mit West-Geld alles Mögliche kaufen konnte) regelmäßig eine Flasche Krimsekt (gibt’s das eigentlich noch?) für die nächste …

Radtour im Taubertal

Happy weekend! Und wie soll das aussehen? Ein bisschen können wir das Tempo rausnehmen und an den darauffolgenden Tagen auch mal tagsüber mit Familie, Freunden etwas Schönes unternehmen. Was macht ihr so am Wochenende? Die Partys sind seltener geworden… Wie wär’s mit einer Radtour durch das romantische Taubertal, auf der sogenannten Romantischen Straße? Schon bemerkt, die Städter haben das Fahrrad neu entdeckt. In der Innenstadt wird das Faltrad ausgepackt und über Land das Mountainbike. Der ultimative Radl-Tipp ist meine Heimat. Das Taubertal Als Kind bin ich dort schon viel geradelt, naja, weil ich noch keinen Führerschein hatte, und heute ebenso, denn es gibt auch immer wieder tolle Veranstaltungen: Autofreier Sonntag 2016 der findet am 7. August statt (Flyer) und Radfahrer haben endlich freie Fahrt. Mit der Bahn kann man mitsamt Fahrrad günstig ins Taubertal reisen und dort von Festzelt zu Festzelt radeln. Immer an der Tauber entlang. Hach, die Tauber…. nicht ohne Grund heißt die Gegend „Romantische Straße“, denn das schmale Flüsschen windet sich durch die Täler und links und rechts davon Obstbäume oder steile …

Vive la France: Bretagne

Anlässlich der EM in Frankreich schwärme ich auch ein bisschen von diesem wunderschönen Land mit den vielen Küsten und dem guten Essen. Austern, Muscheln, Meer… das genießt man am besten im Norden, in der Bretagne: Anreise Bretagne – Der Weg ist das Ziel Mit über 1000 Kilometern bis zur Küste (ab Frankfurt) ist die Anreise schon lang und da es keinen ernstzunehmenden Flughafen gibt, bleibt also entweder Zug oder Auto. Mit der Bahn geht es flott und, bucht man über diese Seite, auch nicht so teuer. Mit dem schnellen TGV-Zug fährt man mit 500 Sachen durch das französische Flachland, das allein ist schon ein Erlebnis! Aber auch im Auto ist’s nett, besonders mit meinen ultimativen Tipps für schöne Zwischenstopps mit Übernachtung (Anreise ab Frankfurt): Anreise via Paris Wenn Paris, dann mit Übernachtung dort. Mein Hotel-Tipp – allerdings für nach der EM, wenn die Hotelpreise wieder bezahlbar sind ist wunderbar mit Pool (mehr dazu nach dem Klick auf den Link). Alternativ mit Übernachtung in der Champagne, im Gästehaus Chambre d’hotes Chateau-de-Hermonville. Traumhaft! (Nicht zu verwechseln mit dem benachbarten Parc du Chateau). …

Warst Du schonmal in Wien?

Die Freiheit nehm‘ ich mir – als EU-Bürger kaufe ich mir einfach ein Flugticket und fliege ich nach Wien und dann per Flughafentransfer zum Wiener Westbahnhof. Mein Anlass dieses Mal: Der Vienna City Marathon. Ankommen am Westbahnhof Eigentlich sollte der Beitrag einfach nur die vielen schönen Ecken der Stadt aufzeigen, doch das Zeitgeschehen bringt andere Aspekte hinzu. Denn, all die vielen Flüchtlinge sind ebenfalls am Wiener Westbahnhof angekommen und –  da werde ich nachdenklich. Ich habe schon sehr viel Glück mit meinem bordeaux-roten Reisepass, der mich überall reinlässt… Wien – nur ein Spuck weit von Prag und Budapest entfernt. Schon immer haben sich in Wien die Nationen getroffen und so sind die Wiener heute ein Völkergemisch mit großem Herzen. Auch jetzt ist Gastfreundschaft wieder ganz groß geschrieben. Umsomehr freue ich mich, dass es magdas HOTEL gibt. Dort arbeiten Menschen aus 14 Nationen – mit Fluchthintergrund – und darüber berichtet die ganze Welt. Und so steht’s auf der Website: „Wir sind überzeugt, dass gerade jene Menschen, die aus dem Ausland zuziehen, den Hotelbetrieb stärken, da sie etliche Fähigkeiten, Talente, …

Reisetipp Kalifornien

Manchmal muss man sich die Gelegenheiten schaffen, damit etwas passiert, oder? Gesagt getan! So ergab es sich, dass ich spontan an die amerikanische Westküste geflogen bin. Kalifornien, ich komme! Genauer: San Diego, eine wunderbare Stadt am Pazifik, kurz vor der mexikanischen Grenze gelegen. Mein Reisebüro des Vertrauens bot mir einen supergünstigen Flug an und so flog ich mit einem A380 der Lufthansa komfortabel über den Teich. Und warum? Weil meine Nichte so tolle Fotos von ihrem Studienaustausch bei Instagram gezeigt hatte, dass bei mir als Tante eben der Familiensinn geweckt wurde. Himmelblau It never rains in California (naja, so ganz stimmt das nicht…), doch wirklich, blau war der Himmel fast immer. Dazu das Rauschen des Pazifik inklusive Meeresbrise und dann noch die Palmen – hier lässt sich’s leben! Kein Wunder, dass man in Kalifornien so lässig unterwegs ist. Das entspannte Lebensgefühl ist klasse und ähnlich wie in San Francisco ist auch hier der healthy lifestyle ganz groß geschrieben: Yoga und Pilates, Smoothies und Bio. Und so hatte ich dort also meine erste Hot Yoga Class. Geht …

Bist Du romantisch?

Wie ich drauf komme? Na, aber es ist doch Valentinstag! Der umsatzstärkste Tag der Blumenhändler und Schokoladenherzen-Fabrikanten. Da dachte ich, das wäre doch auch mal ein Thema und deshalb ist mein heutiger Romantik-Tipp heute: Romantische Straße So nennt sich ein Gebiet in Franken, das selbst die Japaner kennen und buchstabieren können. Genau, weil dort auch Rothenburg ob der Tauber liegt (wo man ganzjährig Weihnachtsdeko kaufen kann). Millionen von Japaner können nicht irren! Die lieben diese Gegend so sehr, dass sie 1982 eine japanische Variante konzipiert haben: Eine japanische romantische Straße. Sachen gibt’s… Die Romantische Straße beginnt am Main. Die Route wurde immer mal wieder leicht verändert und seit 1. Januar 2016 ist die 413 km lange Strecke folgendermaßen: Der nördlichste Teil der Romantischen Straße führt von Würzburg über Holzkirchen nach Wertheim (bekannt durch das Shopping-Paradies Wertheim Village). Weiter an den lauschigen ins Taubertal, vorbei am pittoresken ehemaligen Kloster Bronnbach bis nach Tauberbischofsheim und weiter geht es nach Bad Mergentheim, ehemalige Residenzstadt des Deutschen Ordens. Entlang der Tauber geht es weiter nach Rothenburg und in Bayern dann Richtung Augsburg und dann endet …

Suchst Du ein Hideaway?

Suchst Du ein ruhiges Plätzchen zum Ausspannen? Ein Fluchtpunkt für die Faschingstage? Einen Hideaway, wenn es einem im Alltag zu viel wird – dann habe ich eine Empfehlung für Euch! Nicht allzuweit zu fahren u nd doch in einer anderen Welt. Ja, einen ganz besonderen Juwel habe ich am unteren Ende von Deutschland, just vor der österreichischen Grenze, entdeckt: Gut Steinbach in Reit im Winkl In einem meiner letzten Beiträge stellte ich schon fest: Gerade mal 500 km sind es von Frankfurt bis zu den Alpen. Na – das ist auch über’s Wochenende machbar. Genau! Vorallem, wenn es ein langes Wochenende ist (Fasching würde sich doch anbieten…). Die Chiemgauer Berge, die hatte ich immer unter „spießig“ gespeichert, doch das war einmal. Das Hotel Gut Steinbach gehört zur Graf Moltke Betriebs KG, die auch am Tegernsee eine tolle Location anbieten und beim Innenausbau auf Naturnähe setzen: Traditionelle Handwerkskunst und Stärkung der regionalen Wirtschaft. Damit das nicht piefig wirkt, hat eine tolle Innnenarchitektin ein Auge drauf. Bayern in seiner schönsten Form Bei jeder Vase und bei jedem …

Happytime in Bamberg

B wie Bier, B wie Bayern, B wie Bamberg. Zunächst auch eine dieser Städte, die man vom Name her kennt, aber dann doch nie hinfährt. Ähnlich wie Krefeld, Trier oder Freiburg. Klar, vorbei gefahren war ich dort in Oberfranken schon (damals, in den Achtzigern, als es noch die Transitstrecke nach Berlin durch die ehemalige DDR gab… mei, wie die Zeit vergeht). Bamberg – beim Getränkehandel steht das auch auf den Etiketten der guten Spezial-Biersorten. Aber dorthin fahren? Da brauchte es dann doch einen Grund – und den gab mir dieses Mal Meike Winnemuth. In einem Artikel in der Zeitschrift Feinschmecker beschrieb sie so wunderbar diese Stadt, dass ich unbedingt und direkt sofort eine Reise dorthin planen musste. Es hat dann doch noch ein paar Monate Anlaufzeit gebraucht, aber dann… es war unvergesslich! Dass es während unseres Aufenthalts so bitter-kalt und eisig war, störte nicht. Denn als wir unser top-renoviertes Altbau-Loft in der Bamberger Fußgängerzone bezogen, das uns vom Arkaden-Kloster vermietet worden war, wurde mir ganz warm ums Herz. In das Appartment wäre ich sofort eingezogen …

Willst Du mehr #happytime?

Um was geht es im Leben? Ein paar schöne Stunden haben und gut ist’s? Hauptsache gesund und munter oder geht es darum, dass man glücklich ist? Um was geht es Dir? Beruflicher Erfolg oder Familie? So oder so, es geht ums Lebensglück. Kurzum, to be happy! Wir brauchen #happytime Mein Tipp ist, frei nach Farbenfreundins Motto „Bunt ist das Leben farbiger“, immer kleine Unterbrechungen in den Alltag einzubauen. Um mir meinen Alltag bunt zu gestalten, plane ich regelmäßig kleine Highlights ein. Manchmal reicht auch ein Yoga-Workshop, im Sommer vielleicht zum Feierabend ein spontaner Besuch im Waldschwimmbad – das fühlt sich an wie ein Kurzurlaub und kostet gar nicht viel. Womit wir bei den Sahnehäubchen sind: Kurzurlaube. Die müssen nicht ins Ausland gehen, können aber. Spontan und kurzfristig oder längerfristig geplant. Wobei ja das Planen die besondere Vorfreude macht und damit schon gute Stimmung. Ob im Sommer oder Winter – solch eine kurze Abwechslung kann unvergesslich werden und noch lange nachwirken. Happy times = happy trips Wo warst Du zuletzt im Urlaub und bist so richtig …

Mode im Zelt?

Bei Minus-Temperaturen? Bei Eis und Schnee? In einem Zelt? Ja, klar. Es ist wunderbar! Der Runway der Mercedes-Benz-Fashion Week in Berlin ist auch jetzt wieder in einem bestens ausgestatteten, großen Zelt am Brandenburger Tor untergebracht. It’s hot! Fashion time in Berlin Anja Gockel, Dorothee Schumacher, Lena Hoschek sind nur ein paar wenige Namen wunderbarer Mode-Designerinnen, die auch dieses Mal wieder in Berlin ihre neusten  Entwürfe für die Herbst-/Wintermode 2017 zeigen. Als Besucherin pausiere ich dieses Mal, sitze aber virtuell in der Frontrow! Auch für euch hier der Link zum Live-Stream von der Dorothee Schumacher Fashion Show. Was wann wo ansteht, findet man in diesem übersichtlichen Plan. Neben der regulären Shows der #MBFW finden auch wieder die verschiedenen Modemessen statt: Curvy, Premium, Seek und auch wieder die Ethical Fashion Show, die Green Lounge mit „grüner“ Mode sowie die sympathische Innatex Fachmesse für nachhaltige Textilien. Zudem gibt es einige Sonderausstellungen und und und… am besten mal hier durchklicken. Und dann gibt es noch folgenden Event: Lavera Showfloor Am 21. Januar 2016 öffnet der lavera Showfloor im Berliner ewerk zum …

Auftanken, bitte!

Nicht nur den Fahrzeugtank muss man gelegentlich auftanken….  Zum Beispiel Ausspannen in den Bergen! Genau wie Harvey Keitel in dem Film YOUTH, wo er in einem 5-Sterne Hotel in den Alpen über’s Altwerden, über verpasste Chancen und nicht gelebte Gelegenheiten sinniert (der Film ist sehr empfehlenswert. Ein sehr poetischer Film, unterlegt mit wunderbarer Filmmusik). Nur so ist der lange graue Winter auszuhalten und so kann man Kräfte tanken für das laufende Jahr. Und weil Wellness in den Bergen so schön ist, habe ich hier meine ultimativen Hideway Tipps für Euch. Wellness in Österreich   … über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, heißt es in einem Schlager-Text und dieser Refrain geht einem bei dieser Location einfach durch den Kopf, schwimmt man in dem Infinity-Pool in den Montafon-Bergen, am südlichen Ende vonÖsterreich: Hotel Fernblick/ Schruns / Österreich. Ja, es ist kein Geheimnis mehr: Ich bin auf der Jagd nach atemberaubenden Schwimmbecken. Keine Planschbecken, kein Sprudelbad, sondern größer, länger, schwimmbadbahnenlang müssen sie sein! Über den Wolken schwimmen – Es gibt tatsächlich Hotelpools, die haben „half-olymipic size“, dazu …

…goes international!

Globalisierung wohin das Auge reicht. Die Welt wird immer kleiner und man rückt immer näher zusammen, zumindest die industrialisierten Länder. Egal ob in New York oder Frankfurt – man schaut diesselben Serien, macht dieselben Yoga-Übungen, dated über dasselbe Online-Portal und trinkt diesselben Green tea Produkte, nicht wahr? Man spricht Deutsch Sprechen denn etwa alle meine eventuellen, regelmäßigen oder zukünftigen Leser Deutsch? Wohl eher nicht! Also muss sich etwas ändern, oder? Letztlich ausschlaggebend war, dass ein Journalist meinen Blog in einem Beitrag gelistet hatte – auf einer amerikanischen Website. Naja, dabei fiel mir auf: Die meisten Menschen verstehen mich ja gar nicht. Wer spricht denn schon Deutsch? Let’s talk English! Meinem Schulenglisch tut ein bisschen Übung auch ganz gut und da ich so gerne in der Welt rumreise, darf’s im Blog auch internationaler werden. Außerdem ist in meiner Nachbarschaft ein großes Wohngebiet der Amerikaner. Ja, Wiesbaden ist einer der größten amerikanischen Stützpunkte außerhalb der USA. Let’s talk English! Farbenfreundin goes international! Vielleicht wird nicht jeder Blogpost übersetzt sein, aber viele und vor allem die Hotel-, Food- …

Wofür brennst Du?

Berge oder Meer? Gerade mal 500 km sind es von Frankfurt bis zu den Alpen. Na – das ist auch über’s Wochenende machbar. Okay, okay, es gibt da den hessischen Feldberg oder die Röhn – auch darüber werde ich berichten. Kurz und gut, obwohl das Meer meine Leidenschaft ist, zieht es mich diesen Winter auch mal in die Berge, denn da ist die Luft klar und der Himmel blau und vielleicht liegt auch ein bisschen Schnee. Nachdem wir in Mitteldeutschland letztes Jahr schon keinen Schnee hatten und alles grau in grau war, nehme ich diesen Winter einfach Reißaus. Und – das Gute liegt so nah, deshalb verreise ich gleich mehrmals. „berge“ – kommt von Herberge Das Ambiente dieser Herberge ist klar und einfach – denn der Name berge kommt ursprünglich nämlich von Herberge. Das Haus verfügt über 16 kleine feine Wohnungen, zumeist mit kleinen Küchen zum Selbstversorgen. Hat etwas von großem Pfadfinder-Feriendorf, weil (fast) ohne Service. Bei berge ist der Gast sein eigener Herr. Das Frühstück – das gibt’s in der Türe und steht morgens …

Hideaway Champagne

Die Zeitschrift Brigitte schreibt, Champagner sei gut für’s Gedächtnis und solle außerdem gegen Alzheimer helfen. Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen! Denn, in der Champagne bin ich auf den Geschmack gekommen. Champagner ist etwas Tolles und außerdem möchte ich euch diese wunderbar romantische Gegend ans Herz legen. Gerade wo es derzeit so grau draußen ist, schwelge ich gerne in Erinnerung. Einfach mal ins Auto sitzen und losfahren – es nur ca. 300 km gen Westen (von Frankfurt aus), aber man fühlt sich direkt in einer anderen Welt, und, witzig, die sprechen da nur Französisch. Echt jetzt – mit Englisch kommt man da nicht wirklich weiter. Oh, là là! Doch wer braucht schon Sprachkenntnisse um Champagner zu genießen? Einfach bei den Weingütern vorstellig werden und – genießen. Dort ist man auf Gäste eingestellt und eigentlich jedes Weingut bietet einen Verkaufsraum zur Verkostung. Es ähnelt dem Weineinkauf, den man vom Rheingau oder der Pfalz kennt und das elitäre Gehabe, mit dem wir Deutschen den Champagner verbinden, fehlt hier gänzlich. Champagner ist ein hochwertiges, landwirtschaftliches Produkt. Fertig. Genau. Wein mit Bizzel, dabei …

Wie hälst Du Dich fit?

Vielleicht mit Yoga? Ja, ich weiß, das hat schon einen langen Bart und wurde bereits in vielen Kommentaren beleuchtet, wie hier in der Süddeutschen. Ist ja auch richtig, denn Yoga hat im Gegensatz zu  „BauchBeinePo“ eine Jahrtausende alte Geschichte. Auch die Zeitschrift Focus gibt Tipps zu Yoga. Eine ganze Riege von Promis, auch in Deutschland, praktiziert Yoga. Ganz vorne dabei: Ursula Karven. Sie nennt sich selbst Yoga-Botschafterin und so erlebe ich sie auch. Gerne hätte ich sie einmal in ihrem Yoga-Studio in Mallorca besucht. Die bekannte Autorin Susanne Fröhlich kam durch sie zum Yoga und hat vor lauter Begeisterung gleich zwei Bücher darüber geschrieben: „Yoga macht Fröhlich“ und „Das Om und ich“ – Soll ich noch mehr Beispiele aufzählen? Heute also wieder mein Tipp, es einfach mal auszuprobieren! Frisch aus Kalifornien zurück, bin ich sowieso hochmotiviert – dort gibt es nämlich an jeder Ecke ein cooles Studio oder man turnt in der Gruppe open air am Strand. Supercool! Obwohl seit Jahren in Übung konnte ich bei deren Fitness kaum mithalten… Sonngrüße mit Sandra Umso mehr freue ich mich, dass meine Yoga-Lehrerin vom mymooves in Wiesbaden ein Video auf …

Up and away, weil #yolo!

Ich packe meinen Koffer – minimalistisch. Mein Reisegepäck fällt immer minimalistisch aus. Das liegt einfach daran, dass ich das Improvisieren liebe. Zuhause braucht man diese Fähigkeit selten, also nutze ich Reisen für solcherlei Experimente. Wie cool ist es, neue Outfits aus ganz wenigen Stücken zu kreeiren! Ein Sommerkleid wird mit Strumpfhose und Stiefeln und Jacke schnell ein Winterkleid, nicht wahr? Genauso stelle ich meine Kleider für die Reise zusammen: Was kann ich wie mit welchem Teil kombinieren? Alles was mit kommt, muss auch kombinierbar sein. Wobei ich auch gerne Stilbrüche zu lasse. Wie gesagt, ich liebe die Improvisation. Ob in der Küche oder beim Reisen, so auch beim Styling. Lange Rede… Reisegepäck für Kalifornien. Warm ist’s da, aber in den Nächten schonmal frisch. Sportiv ist man dort unterwegs, also brauche ich wenig Schickes. Dafür Turnschuhe, Yoga-Outfit und Swimdress. Weil: Ich werde dort den einen oder anderen Yoga-Tempel antesten. San Diego ist mit Abstand die fitteste Stand in ganz Kalifornien und fast jeder praktiziert Yoga, Pilates, Jogging, Surfing, Walking.. am besten gleich alles zusammen und zwar …

Die Farbe Blau

Die Farben Marokkos …heißt die Film-Dokumentation, die vor Jahren bei ARTE ausgestrahlt wurde. Leider nicht in der Mediathek gespeichert, aber inzwischen findet man die einzelnen Dokumentationen bei YouTube. Die Filme sind allesamt ein Erlebnis! Marokko – was ein wunderschönes Land! Schade, dass ich mir derzeit eine Reise in diese Ecke nicht wirklich vorstellen kann. Stell ich mich an? Als Frau bringen mich keine zehn Kamele in die Länder des Maghreb und wegen der politischen Lage sind auch andere Traumziele wie Tel Aviv, Beirut und Drumherum derzeit indiskutabel. Deshalb – auf Video, da genieße ich diese orientalischen Länder weiterhin gerne. Der Moderator im Film spricht vielleicht ein bisschen einschläfernd, aber die Bilder sprechen ihre eigene Sprache und machen Lust auf’s Reisen. Die Welt ist ein Wunder und so farbig! Und weil Blau eine meiner Lieblingsfarben ist, heute der Link zu BLAU Eine Loblied auf Blau gibt es auch bei Edition F – das Online-Magazin ist lesenswert! Außerdem – siehe Beitrag über Blaumann Jeans. Im Original schaue ich mir nächste Woche die Farben Kaliforniens an – das wird toll! Bericht folgt. …

Genießen in Frankfurt

Nach Münchner Bier und Rheingauer Wein genießen wir jetzt in Frankfurt! Der nächste Freitag, also TGiF=Thank God it’s Friday, kommt bestimmt. Oder auch so – gute Lokale, Bars und Restaurants kann man nie genug kennen, oder? Klar, man kann auch mit dem TGV nach Frankreich fahren (so wie ich kürzlich… Bericht folgt), aber, das Gute liegt manchmal doch so nah. Frankfurt! Ist man abends unterwegs, empfehle ich zur Einstimmung in die Metropole Frankfurt einen Drink mit garantiertem Weitblick in der 22nd Bar im INNside. Es werden sensationelle Cocktails gemixt, zumsammen mit vielen internationalen Gästen genießt man den vollen Überblick aus den Panoramafenstern im 22. Stock – genauso wie auf dem Foto oben (rauf kommt man per Glas-Aufzug… Bauchkribbeln ist also inklusive). Genießen ist Trend! Gutes Essen, lokale Produkte, neue Whiskey- oder Bier-Sorten, alte Gemüse- oder Apfelsorten neu entdeckt, exklusives Fleisch… dafür gibt man heute gerne Geld aus und es gibt Nichts was es nicht gibt. Das sind doch mal gute Nachrichten, denn die Sparfuchs und Discounter-Zeiten sind vorbei. Essen darf wieder etwas kosten. Whiskey aus Hessen, Gin aus Wiesbaden, Trüffelbutter aus …

Beitag zur #Weinrallye

Direkt nach dem Oktoberfest-Beitrag geht’s um Wein. Na, hier geht es ja lustig zu! Anlass ist folgender: Die #Wiesbadener Bloggerin von German Abendbrot initiierte die Weinrallye #90 zu der Rebsorte Auxerrois – ein feines Stöffchen! Da springe ich doch auf und berichte. Zunächst einmal die Frage: Was ist das überhaupt für eine Rebsorte? Der Auxerrois zählt zu der Gruppe der Burgundersorten, also Pinot und so, sagt Wikipedia. Angebaut wird er in Deutschland meist in Baden, in Franken nur auf ganz wenigen Hektar. Es ist eine Weißweinsorte und nicht so wirklich verbreitet. Zu welchen Gerichten man diesen kräftigen Weißwein kredenzt, möchte ich nicht vorschreiben. Wie es jedem beliebt… Wenn’s ein Rheingauer Wein sein soll, habe ich folgenden Tipp. Antony Robert Hammond aus Oestrich Winkel Der Auxerrois von dort ist sehr fein und super-trocken. Genau mein Ding. Wer ist überhaupt Antony? Ein Amerikaner im Rheingau – diesen Winzer muss man einfach kennen lernen! Studierte in Geisenheim und ist dann gleich da geblieben, am schönen Rhein. Tolle Weine baut er an und der gesamte Auftritt dieses Winzers ist erfrischend jung und cool. Very stylish! Die Flaschenetiketten …

Meine München Tipps

O’zapft is… ab morgen beim Oktoberfest. Seit 1910 findet dieser Jahrmarkt in München statt und die Stadt steht Kopf in dieser Zeit. Mit dem schicken Dirndl (siehe oben) von der deutschen Modedesignerin Dorothee Schumacher würde ich mich vielleicht zu einem Besuch überreden lassen, ansonsten meide ich aber München (genannt Minga) weiträumig und empfehle einen Besuch zu anderer Zeit. Zum Beispiel im Sommer, da war ich letztes Mal da und habe ein paar Tipps für Euch. Ganz klar: Zum Entspannen und „Leute guggen“ sollte man einen Nachmittag lang im Park mit Namen „Englischer Garten“ verbringen. Vielleicht mit dem Fahrrad oder man lässt sich entspannt mit einer Rikscha fahren. Sowieso: Radfahren in München ist super. Durch die vielen Studenten ist die Stadt relativ Radler-freundlich und vor allem in den Parks fährt es sich prima. Unbedingt den Surfer-Hotspot Eisbach besichtigen – sehr lustig, mitten in der Innenstadt Jungs im hautengen Neopren und mit Surfbrett spazieren zu sehen. Mein Hotel-Tipp: DAS HOTEL in München. Familiengeführtes, kleines Hotel in der Maxvorstadt, also mittendrin. Vorne raus Altbau, das Hinterhaus ist ein schicker Neubau. Sehr sympathisch …

Wann eröffnest Du die Saison?

Sommerzeit. Badezeit. Freibadzeit. Morgens oder Abends im Freibad, See oder Meer schwimmen macht glücklich und hält die Gelenke gesund, denn sie werden geschmeidig. Das kühle Wasser macht die Haut schön frisch und sie wird gut durchblutet. Draußen an der frischen Luft schwimmen, unter freiem Himmel, macht außerdem einen schönen Teint und die Seele schwebt! So beginnt oder endet ein wunderbarer Tag. Schwimmen macht schön. Einfach ausprobieren! Meine Favoriten in und um Wiesbaden: 1. Opelbad Zum Wachwerden und auch an Regentagen toll. Ab 7 bis 20 Uhr geöffnet; später dann in die finnische Sauna. Perfekt! 2. Schlangenbad Jeden Tag Frischwasser 27  Grad, idyllisch im Wald gelegen…ein Traum! 2. Kallebad Solide, praktisch, gut. Klasse Schwimmer-Becken. Eintritt 4,20 Euro. 3. Strandbad Rettbergsaue Auf die Rheininsel übersetzen mit Fähre Tamara und man ist in einer anderen Welt. Schwimmen im Rhein ist jedoch gefährlich, deshalb eher zum Sonnenbaden am Wasser. 4. Waldschwimmbad Niedernhausen Solarbeheizt, großes Schwimmerbecken, schön mit Bäumen umgeben. Ganz toll und vor allem preiswert soll auch das Mainzer Taubertsbergbad sein. Das muss ich mir mal anschauen. Dank Michael Groß, einem bekannten deutschen Schwimmer, hat …

Berlin is dufte

Es duftet nach Frühling! oder „Hm, wie das duftet…“ oder „Berlin is dufte!“ –  Was kennt ihr für Aussprüche in Sachen Duft? Mit Düften verbinden wir stark Emotionen. Ein guter Duft vermag uns in wunderbare Stimmung bringen (ich sag nur Frühlingsduft) – ein schlechter hingegen macht gleich eine ungute Stimmung (ich sag nur „mir stinkt’s“)? Warum das so ist, überlasse ich den Chemikern und den Philosophen. Ich selbst lass mich einfach nur verzaubern von guten Düften. Und meine momentane Frühlingslust wird unterstützt durch den Duft Tulpe, rein und klar und ohne Zumischung. Vielleicht hätte Sandelholz oder Linde gut dazu gepasst, aber ich wollte den reinen Duft. Meine Lieblingsblume, der Frühlingsbote schlechthin – Tulpe! Möglich wäre jede Mischung, denn bei Frau Toni ist alles möglich und für feine Nasen werden individuelle Duftmischungen gezaubert. Frau Toni? Ein Muss für alle Duftbegeisterten. Frau Toni’s Duftmanufaktur gibt es leider bislang nur in Berlin, doch der Laden ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Ein zauberhaftes Ladengeschäft, das sich wunderbar rein und edel abhebt von der umtriebigen Umgebung am Checkpoint Charly. Weiß …

Hideway im Rheingau

Ist das hier Toskana? Könnte man denken, wenn man durch die hügelige Rebenlandschaft im Rheingau fährt. Auch kulinarisch kann diese Region punkten und da habe ich heute einen Tipp: Die Schloss-Schänke in Erbach. Auf dem Gelände des legendären Schloss Reinhardshausen – und doch ganz urig und eigenständig. Die geschützte Hoflage lässt zu, dass man auch noch im Herbst draußen sitzen kann und sich fühlt, wie auf einem Landsitz irgendwo im mediterranen Süden. Dazu einen feinen Wein, ein bisschen Käse oder Flammkuchen – ein Traum. So traumhaft, dass ich dort vor Jahren meine eigene Hochzeit gefeiert habe. Ganz um die Ecke auf dem Draiser Hof findet einmal im Jahr das Open Air „Heimspiel Knyphausen“ statt, wo der deutsche Musiker Knyphausen auf dem elterlichen Weingut die Gitarrenverstärker zum Vibrieren bringt. Sogar die deutsche Ausgabe der „Rolling Stone“ war nur des Lobes. Der Rheingau – eine wunderschöne Ecke und wirklich ein nachhaltiger Seelentröster! P.S.: Kleines Ratespiel am Rande: Mit wie vielen „s“ schreibe ich denn nun die Schloss-Schänke, falls ich mal den Bindestrich weglassen möchte? ähhhm. Ja, so geht es mir …

Offenbach erleben!

Frankfurt kennt jeder. Wiesbaden ist auch bekannt. Aber Offenbach? Ein ungeschliffener Juwel, so nenn ich’s jetzt mal, weil diese verarmte Arbeiterstadt hat Ecken und Kanten und das macht Spaß. Heimatkunde Hessen heute und hier. Findet übrigens auch EinsPlus Moderator Pierre M. Krause und hat gleich mal ein Filmchen „In Deutschland um die Welt“ gedreht. Sehenswert! Am besten eine Fläsche Ouzo bereithalten. Warum? Film gucken! Offenbach hat was. … ich sag nur Hafengarten. Während in Wiesbaden Brachflächen vor sich hin dümpeln und sich die Fraktionen lange debattieren und Scheingefechte liefern, schafft man in Offenbach einfach mal Tatsachen: Ein verseuchtes Gelände? Kein Problem, dann wird eben auf die versiegelte Fläche ein Schrebergarten angelegt, hilft ja nichts. Großartig! So kann man auch mit dem Erbe aus den Anfangen der Industrie umgehen.  

Eine Nacht im Hotel

Orange, Lila oder Gold? fragt mich die junge Frau beim Check-in nach meinen Farbwünschen – dieses Hotel ist genau meine Kragenweite! Farbe ist Stimmung und jeder Tag hat für mich eine andere Färbung. Also muss auch das Hotelzimmer die passende Farbe haben. Weil in großartiger Stimmung, sage ich: Heute muss es Gold sein! Goldman Hotel in Frankfurt Mit meiner Farbwahl liege ich goldrichtig: Schön geräumig mit viel Aussicht ist das Zimmer, weil im 7. Stock. Dazu warme Farbgebung in Gold- und Brauntönen… hm. Passt zum goldenen Herbst. Sehr hip, sehr klasse! Genau richtig für stilbewusste Individualisten in der Medien-Meile Hanauer Landstraße. Sowieso: Seit ein paar Jahren rappelt sich Frankfurt und schüttelt die hessische Gemütlichkeit noch energischer ab. Nichts gegen Handkäs‘ und Straußwirtschaft – aber alles zu seiner Zeit. Von einer Großstadt mit Skyline, Hafen und großem Flughafen erwarte ich auch Weltstadt Flair. Da sind wir hier im Frankfurter Osten unweit der EZB ganz richtig. Das Goldman ist eines der angesagten 25hours Hotels, die es auch in Hamburg, Berlin und Wien gibt. In Frankfurt gibt es gleich zwei, nämlich noch das Levi’s Hotel ganz in …

Sogar DER SPIEGEL berichtet…

… über Lärm, Laubbläserlärm. Mich persönlich nervt ja Auto-Lärm am meisten. Andere klagen über den Bahn-Lärm entlang des Rheins – der hat es inzwischen sogar in die New York Times geschafft. Fluglärm ist im Rhein-Main-Gebiet auch schwer in der Diskussion. Ganz ehrlich? Lächerlich! Dort wo ich aufgewachsen bin, in den Achtzigern, trainierte die Luftwaffe der Bundeswehr. Aber so richtig, Tiefflieger – und das gerne mal den ganzen Sommer lang. Überflugverbote, weil Wohngebiet? Hahaha, sonst noch was? Es ging doch um den Ernstfall, den 3. Weltkrieg (…).Na jedenfalls bin ich seither resistent gegen Fluglärm. In Amsterdam wurde aktuell der Fluglärm um ein Drittel gesenkt. Wie das? Mit aus Erde geformten, Eierkarton-ähnlichen Hügeln. Wie ist man drauf gekommen? Die Lärm-Forschung hatte festgestellt, dass es ruhiger ist, wenn der Bauer die umliegenden Felder am Flughafen frisch gepflügt hatte – sozusagen eine dem Eierkarton ähnliche Struktur am Boden geschaffen hatte. So also funktioniert Wissenschaft und Forschung. Jedenfalls gibt es nun den Park Buitenschot. Still ist es damit natürlich nicht, aber besser als vorher und auch Chicago, mit einem der weltgrößten Flughäfen O’Hare, hat schon …

Romantik am Main

Heimatkunde. Industrieromantik am Main. Ich schaue gerne auf fließende Gewässer. Vom kleinen Bachlauf bis zum Rhein – das hat immer etwas Poetisches. Ob nun mitten in der Natur oder im Hafen – beides hat seinen Reiz. Genauso der Industriehafen in Offenbach. Die Schönheit dieses Ortes haben auch Projektentwickler entdeckt und bauen nun Wohnkomplexe an die Mainufer. Nicht so meins. Vielleicht, weil ich mir diese Apartments nicht leisten kann. Nun gut, solange das alles noch Baustelle ist, erlebe ich dort eine wunderbare Industrieromantik. Besonders schön, wenn die Herbstsonne die Lastkräne anleuchtet und der Wind in den Eisenstangen musiziert. Für die Location Kameha Beach ist es langsam zu kalt, deshalb nimmt man den Sundowner vielleicht eher gegenüber in der Oosten Bar. Oosten – Realwirtschaft am Main Mayfarthstraße 4, 60314 Frankfurt am Main Tel.: 069 / 94 94 25 68 14

Im Madonnenländchen

Heimatkunde, die Dritte. Über manchen Urlaubsort weiß ich mehr als über manche Ecken meines Geburtslandes… Orte, wo man nur per Zufall hinkommt. So einer ist der folgende im Madonnenländchen. Eine Gegend zwischen Main und Neckar bzw. zwischen Odenwald und Tauber. Auch bekannt, ganz frei nach dem PKW-Kennzeichen BCH benannt, als besonders christliches Hinterland. Naja, schon etwas hinterwäldlerisch hier. Außerdem sehr katholisch, denn die Landschaft ist geprägt von vielen Bildstöcke, Kapellen und Zwiebelkirchtürmchen. Es scheint ein bisschen die Zeit stehen geblieben zu sein. Ganz anders dann: Die Feldkapelle in Bödigheim Okay, Studenten aus Nordamerika, nämlich vom Illinois Institute of Technology aus Chicago, haben sie 2009 gebaut. Einen internationalen Architekturpreis hat die Kapelle auch schon gewonnen. Trotzdem, gehört hatte ich noch nie von diesem Bauwerk, dieser ökumenische Flurkapelle, auf einer Anhöhe zwischen Bödigheim, Seckach und Großeicholzheim. Wirklich beeindruckend und absolut sehenswert. Hinfahren und staunen! Einfach Bödigheim ins Navi geben, für den Rest dann den Schildern des Skulpturenradwegs folgen. P.S. Ganz anders, weil aus Beton und auch sehr sehenswert: Die Bruder-Klaus-Kapelle von Architekt Zumthor in der Nähe von Köln.

… goes Frankfurt

In Frankfurt kann man was Erleben! Deshalb besuche ich regelmäßig die Main-Metropole und tümmel mich unter die Großstädter. Während in Berlin in Sachen Outfit alles geht, ist Frankfurt eher schicker. Damit ich mich nicht als Provinz-Tourist oute (ähm, wäre das denn so schlimm?), habe ich mir ein paar schicke Accessoires zugelegt. Metallic ist ja immer noch voll angesagt, deshalb besitze ich neben einer Metallic Jeans nun auch eine schicke Clutch. Dazu passt ein schickes Kleid oder auch eine schrille Farbkombinationen – das trägt man jetzt in den Metropolen: Neongelb, Lachsorange  oder Königblau. Dazu auch mal wilden Mustermix. Voll mein Ding! Im Rheingau würde man damit jede Straußwirtschaft in Auffuhr bringen, deshalb ist dies nur etwas für Orte mit mehr als fünfhunderttausend Einwohnern. Im Großstadt-Dschungel ist man mit wildem Muster, Nieten oder BlingBling genau richtig ausgestattet. Dazu dann noch eine coole Lederjacke oder ein eleganter Parka, damit die Kühle der Nacht an mir abperlt. Perfekt! Frankfurt hat noch immer den Beigeschmack, dass es eine Stadt der vielen Dörfer sei. Und ja, es gibt schon auch sehr ländliche Stadtteile wie Bonames – da stehen …

Fashion is calling…

Inzwischen ist es ein fester Termin für mich: Die Mercedes Benz Fashion Week Berlin. Inspirationen von allen Seiten: Metropole Berlin, interessante Leute treffen, tolle Mode sehen…  Hoffentlich landet mein AirBerlin Flug nicht mit Verspätung, denn meine erste Show in diesem Sommer wird die der Mainzer Mode-Designerin Anja Gockel sein. Nicht am Brandenburger Tor, Fußball-Fanmeile sei Dank, sondern im Bezirk Wedding (in der Erika-Hess-Eissporthalle) haben die Designer den Runway aufgebaut. Da prallen Kulturen aufeinande, spannend… and I like it! Hat etwa jemand ‚was gegen den Arbeiterbezirk Wedding? Übernachtet wird farbenfroh im Kunsthotel Luise, ehemals eine Künstler-Herberge und so hat der Laden unheimlich viel Charme. Super zentral gelegen mit Blick zum Reichstag außerdem. Aus nostalgischen Gründen fahre ich bei jedem Berlin-Besuch sowieso zum Ku-Damm und dieses Mal werde ich in der neuen Bikini Concept Mall ein bisschen Shoppen. Doch abends bin ich aber dann lieber wieder im Osten – auch aus nostalgischen Gründen. Außerdem: Lavera Showfloor is calling! In einer coolen Eventlocation nahe Alexanderplatz wird tolle Mode von kreativen Nachwuchs-Modemachern präsentiert, die Nachhaltigkeit und auch Recycling im Fokus haben. Moderiert wird die Show wieder von Nazan Eckes – also ein Termin …

Fell im Schlappen

Schlappen sind der Hit. Birkenstock verzeichnet Umsatzplus und die westliche Welt ist plötzlich ganz heiss darauf. Gerne genommen: Schlappen mit Fell-Einlage. Sogar auf Fashion Shows konnte man sie in den letzten Jahren sehen und die Feuilletons von DIE ZEIT oder Süddeutsche sind voll von Berichten über den neuen Schlappen-Hype. Vorallem die Variante mit Felleinlage ist in vielen Blogs diskutiert worden. Das ist neu – dachten wir alle. Weit gefehlt! Auf Sri Lanka wurde ich eines Besseren belehrt. Dort trägt man schon lange und sehr gerne Schlappen. Auch mit Fell. Die Zehensandale auf dem Foto ist mit Ziegelfell-Einlage, ganz stylish im Flecken-Design. Nun weiß ich auch, wo sich wohl die Schuh-Designer dieser Welt die Inspiration für Fell-im-Schlappen geholt haben… In diesem Sommer sind Schlappen – mit oder ohne Fell-  und auch die sogenannten Flats absolut „in“. Privat mag ich das ja, aber irgendwie schaffen es die Flats bei mir nicht in den Style-Himmel. Und wie seht ihr das?

Reisetipp Rotterdam

„Was willste denn da?“ fragte mich jeder dem ich erzählte, dass ich über’s Wochenende nach Rotterdam fahren werde. Rotterdam steht für „größter Binnenhafen“ und da denkt man an Containerschiffe, Industrie und Lärm. Nach meinem Reisebericht inklusive der Fotos wollen jetzt plötzlich alle auch nach Rotterdam. Na also, sag ich doch. Warum? Darum: Wiesbaden liegt am Rhein und wenn man flussabwärts fährt, kommt man irgendwann in Rotterdam raus. Schon deshalb ist es für uns Rhein-Anlieger eine Reise wert! Und während in unserer Gegend noch lange diskutiert wird, ob und warum der Rhein vielleicht eine weitere Brücke brauchen könnte, wird da oben einfach gebaut, gebaut, gebaut. Ich sag nur Erasmusbrücke. Heiligsblechle! Ganz Holland beeindruckt mit großartiger Städtearchitektur. Neben alt steht neu und ergänzt sich auf wunderbare spannende Weise. Ganz besonders erlebt man dies in der Millionenstadt Rotterdam, denn die Stadt wurde im 2. Weltkrieg sehr zerstört. Heute steht Neues neben Gebäuden aus der Nachkriegszeit und dazu dann die historischen Gebäude – das ergibt eine großartige Spannung: Rotterdam lebt, man spürt förmlich den Motor brummen. Hotel New York Rotterdam. Stilgerecht direkt neben dem Cruise …

Reiseland Holland

Seit meinem letzten Besuch in Amsterdam habe ich ein Faible für Holländer. Nicht, wenn sie vor mir auf der Autobahn fahren, aber in Sachen Freude am Leben sind sie mir ein Vorbild. Frühling an der Nordsee ist klasse, deshalb besuchte ich kürzlich Zandvoort, ein schnuckeliger Ort an der holländischen Nordseeküste. Das ehemalige Fischerdorf hat sich gemausert und ein paar Bausünden am Strand, doch es hat schon noch den Charme eines Fischerdorfs und an den Ausfallstraßen stehen einige prachtvolle Jugendstilvillen. Schon schön! Der ausgedehnte Strand macht sowieso alles wett. Alleine mit ein paar Möwen und wenigen Spaziergängern. Wow! Meeresrauschen betäubt die Sinne. Im Strandpavillon kann man sich am offenen Kamin aufwärmen und ein leckeres Grolsch Bier zischen. Ewig lang scheint der Strand hier zu sein und man kann den Blick über Stunden in den Wellen baden. Am besten man mietet sich ein Apparment für den Urlaub in Holland, zum Beispiel bei housetrip.de, dann kann man nämlich auch kochen wann man will und was man will. Eines verstehe ich nämlich nicht: Wie kann man Muscheln frittieren? Also so richtig, volle Kanne rundherum Panade, dass sie aussehen …

Am Main entlang

Heimatkunde, die Zweite. Fährt man statt auf der A3 mit der Bummelbahn von Frankfurt gen Süden, erlebt man Deutschland ganz neu. Deutschland deine Flüsse. Kürzlich der Rhein, nun also der Main gefolgt von Tauber. Ein Motorbootführerschein würde Sinn machen, bei so vielen Wasserstraßen. Vorbei an idyllischen Dörfchen mit Zwiebel-Kirchtürmen, Ackerland und viel viel Wald landet man zunächst in Aschaffenburg. Fast wie Italien, denke ich. Das dachte sich auch damals König Ludwig I und baute das Pompejanum am Fluss – ganz im Stil der römischen Architektur. Ein Traum! Mit dem Regionalexpress geht es weiter nach Wertheim. Nein, nicht zum Shopping Areal „Wertheim Village Outlet Center“ (dort lande ich sonst immer, wenn ich über die Autobahn anreise). Nein, es gibt auch ein echtes Wertheim: Eine Stadt am Fluss, mit Beach (Neudeutsch für Flussufer) und Burg. Eine idyllische Ecke, wo die Tauber in den Main mündet – nennt sich „liebliches Taubertal“ und überall blitzt der rote Sandstein durch. Natur pur! Das entschleunigt kolossal und mein Smartphone hat lange keinen Empfang. Schlimm? In Wertheim steige ich in einen sehr kurzen, alten Regionalzug um. Hm, bin ich noch in Deutschland, …

Die Farben Italiens

Kleine Fluchten tun der Seele gut. Im Frühling steigt die Lust auf Sonne, Abenteuer und ein leichtes, beschwingtes Lebensgefühl. Wo bitte geht’s hier nach Rom? Zwar ist im März dort noch keine Badesaison in Italien, aber die Sonne hat schon mehr Kraft als in Deutschland. Es grünt, es blüht und duftet nach Frühling. Wie die Farben dort leuchten! Selbst in der Mode sind die Italiener farbenfroher. Hier trägt auch mal der Seniore eine rosafarbene Chino zum Sakko und Frauen über Achtzig tragen nicht zwangsläufig Beige, sondern betonen ihre Weiblichkeit mit farbenfroher Mode und – natürlich – dem obligatorischen Lippenstift in Knallrot. Lassen wir uns davon inspirieren! Einfach mal ein bisschen dicker auftragen und sich mit Farbakzenten in Szene setzen. Weil, es ist Frühling! Für einen kurzen Atemzug italienischer Einflüsse reicht schon ein Wochenende und mit dem Flieger ist man kurzerhand nach Rom transportiert. Ein Traum! Landung Freitagabend um 18.30, schnell ins Hotel, kurz Klamotten wechseln, Taxi rufen und schon sitzt man rechtzeitig zum italienischen Abendessen ab 21 Uhr beim Aperativo. Am Tag drauf über den Campo di Fiori …

Rhein und so

Heimatkunde. In Zeiten von ebay und mobile.de lernt man Leute und Ortschaften kennen, die hätte man sonst im Leben nicht entdeckt. Einfach nur mal bei „Suche“ einen Umkreis von 100 km eingegeben, Treffer gelandet, Artikel „nur an Selbstabholer“ gekauft  und los geht’s. Dieses Abenteuer ist spannender als jeder TV-Krimi! 100 km im Umkreis von Wiesbaden. Man meint, man kenne die Ecken. Doch von wegen! Vor allem, wenn man durch eine Umleitung gezwungen wird, von der geplanten Route abzufahren und selbst das Navigationsgerät die Orientierung verliert. Heimatkunde für Fortgeschrittene! Abseits der vielbeschriebenen Rhein-Route. Okay, Rüdesheim und auch die Loreley kennt man. Das kennt die ganze Welt. Ende der Achtzigern erlebte ich dort einige Open-Air-Konzerte auf der Freilichtbühne hoch oben auf dem Felsen (was macht eigentlich der coole Alan Bangs heute?). Aber wer kennt schon Bogel, Auel & Co.? Tief in den Schluchten der Rheinfelsen vergraben. Vergessen, zwischen steilen Weinhängen. Tief vergraben unter Gelsenkirchener Barock. Zum Abend kommt die Sonne noch raus und lässt den Rhein-Lahn-Kreis in goldenem Licht erstrahlen. Der viel zu süße Weißwein verklebt die Kehle. Unvergesslich bizarr …

Knigge in the air

Bei Nachflügen transformiert ein Flugzeug zum großen Schlafsaal. International, Männer und Frauen gemischt, dabei trotzdem schön ordentlich getrennt jeder auf seinem zugewiesenen Sitzplatz, der dann doch zu eng ist, um wirklich Privatsphäre zu haben. Beim Nachtflug wird kurz nach dem Start die Bettruhe eingeläutet, wie damals in der Jugendherberge. Wie damals halten sich manche nicht daran und es wird gequatscht, gelesen, manche schauen TV oder spielen bzw. arbeiten mit dem Computer. Was sagt Knigge dazu? Muss man sich an die verordnete Schlafenszeit halten? Welche Regeln gelten „up-in-the-air“? Welche Uhrzeit ist überhaupt ausschlaggebend, wenn Bettruhe angeordnet wird? Vielleicht bin ich ja eine Eule und mache lieber die Nacht zum Tag? Vielleicht will ich noch einen letzten Drink nehmen statt zu dösen? Auch nervig: Schnarchende Sitznachbarn. Was sagt Knigge dazu? Darf man den Schnarcher wecken, stupsen, um Ruhe bitten? Ist das Aufgabe der Stewardess, für Ruhe im Flieger zu sorgen? Aber was heißt schon Ruhe? Ist ein quengelndes Kind Lärm oder Musik in den Ohren? Also ich sag mal so: Manchmal muss man sein Lebensglück einfach selbst in die Hand …

Hoteltipp #Berlin

Berlin ist immer eine Reise wert, besonders wenn nächste Woche die Mercedes Benz Fashion Show und diverse Modemessen stattfinden. Ich bin zur Fashion Show von Anja Gockel geladen – also schnell ein Flug gebucht und die Reisetasche gepackt. Das passende Hotel für kreative Köpfe & Co. ist: Hotel Luise Luisenstr. 19 10117 BERLIN Tel.:  030 – 284480 Als Künstler-Herberge kurz vor Mauerfall geplant ist es heute ein top renoviertes Hotel, mittendrin im neuen Berlin: Vis-à-vis des Reichstages und der Spree, zwischen  Brandenburger Tor und nur wenige Gehminuten von Friedrichstraße und Unter den Linden entfernt und nahe dem Reichstag. Jedes Zimmer wurde von einem anderen Künstler gestaltet. Zur Verfügung stehen insgesamt 50 Zimmer: Ganz kleine, einfache Mansardenzimmer sowie komfortabel ausgestattete Einzel- und Doppelzimmer. Dazu eine kleine Brasserie im Erdgeschoss, wo man morgens ein grandioses Frühstück, ab 12 Uhr Lunch und abends einen guten Wein serviert bekommt. Preislich absolut im Rahmen und sympathisch obendrein. Dort werde ich mich als Gast wohlfühlen!  P.S.: Kostenloses WLAN im gesamten Hotel ist selbstverständlich. Bravo!

Männer kein Zutritt

Es ist immer ein kleines Abenteuer im Ausland ins Beauty Center zu gehen. Ob Thailand, Türkei, Afrika, USA oder eben in einem muslimischen Land wie Katar – im Großen und Ganzen sind unsere weiblichen Pflege-Rituale ähnlich. Ein bißchen anders ist es trotzdem. Dieses Mal also The Women Style Center in Doha, Katar (arabische Halbinsel) Ganz versteckt ist der Laden, komplett blickgeschützt und für Männer ist der Zutritt verboten. Oh –interessant: Frauen unter sich! Die Preise sind recht hoch und ich frage mich für was, denn die Produkte sind nicht von Dior & Co. und alles wirkt ein bisschen wie bei Uschi’s Nagelstübchen um die Ecke: Ein paar Service-Damen kümmern sich, während die Chefin sich in der hinteren Ecke lümmelt und mit dem Töchterchen Hausaufgaben macht. Als ich mich für eine eventuelle Verspätung entschuldige – ein Blick auf die große Uhr über der Eingangstüre werfend- winkt man ab: Nein, alles prima. Die Uhr geht nur einfach 15 Minuten vor. Hä? Zunächst Pediküre Hier gibt’s nichts Aufregendes zu berichten: Offensichtlich schrubbt man auf der ganzen Welt die Füße auf die gleiche Art und Weise. Während meine Füßchen …

Visit Doha

Doha. Das ist wie Dubai, nur schöner, netter, kleiner, unverbrauchter, authentischer… Okay, es gibt viele Perlen auf der arabischen Halbinsel, wie Abu Dhabi oder Muskat, die schaue ich mir das nächste Mal an. Zunächst aber: Doha in Katar. Eine Freundin lebt und arbeitet dort, also warum nicht vorbei schauen? Die meisten nutzen den Flughafen Doha nur als Zwischenstopp, um nach Asien zu fliegen, dabei lohnt es sich, den Stopp auszudehnen, ein paar Tage im Wüstenstaat zu verweilen und eine Prise Orient zu schnuppern. Klassisch gut: Spaziergang durch den Souk. Großartig: Kamel-Rennen, was ein Spektakel! Außerdem: Wüstensafari. Nein, doch nicht auf einem Kamel, sondern mit einem fetten 8-Zylinger SUV. Das ist wie Achter-bahnfahren – nur heißer. Visit Doha!  

On the road…

Schon mal den Edersee gesehen? In Wissembourg Pralinen gegessen? In Bamberg im Bier-Brauhaus abgestürzt? In den Salinen von Bad Kreuznach spaziert oder das Ulmer Münster bestiegen und in Straßbourg den Weihnachtsmarkt bestaunt? Nein? Dann wird’s aber Zeit! Einfach mal losfahren. Mal neue Eindrücke sammeln. Neue Landschaften erleben. Morgens aufwachen und Lust auf flaches Land? Kein Problem… einfach Schuhe an und los geht’s.  Ähm, wäre da nicht der horrende Benzinpreis. Irgendwie bremst der schon aus, oder? Okay, es gibt Zug, Fahrrad und andere Alternativen. Man könnte auch anfangen, wieder per Anhalter zu verreisen. Auch doof, da weiß man nie worauf man sich einlässt. Vor allem für uns Frauen oft nervig. Deshalb finde ich dieses neue Angebot so cool. Das ist ein bisschen wie eine Kontaktbörse zum Wegfahren – nur viel besser. Weil eben versichert und gut organisiert und doch für kleines Geld. Mit wem will ich unterwegs sein und wo könnte es passen und wo läuft meine Lieblingsmusik und wer textet mich nicht voll? Ach super, die will auch zufällig in meine Richtung und sogar am passenden Tag, perfekt. Und dann ist es plötzlich wie mit der besten Freundin unterwegs sein, quatschen, lachen, Kaffee …

Work Live Balance

Bildungsreise Holland… Nicht nur die Offenheit der Holländer ist mir positiv aufgefallen, auch ihre Entspanntheit. „Die wissen, sich’s gut gehen zu lassen“ ging mir durch den Kopf. Sonst erlebe ich dieses Savoire vivre eher in Ländern nahe am Äquator. Aber nein, scheinbar sind wir Deutschen mal wieder die Einzigen die leben, um brav zu arbeiten. In Holland arbeitet man gerne mal nur 4 Tage, weil das Leben hat doch noch so viel mehr zu bieten.  Wieder zuhause habe ich dieses Thema auch gleich mit Freunden diskutiert: Sehr-viel Arbeiter, weil selbständig (60+ Arbeitsstunden/Woche) und Mütter (0 – 20 Std./Woche) oder Beamte (42 Std./Woche). Und siehe da, es gibt auch eine Branche in Deutschland, wo man „das holländische Modell“ lebt: Die Automobil-Branche, denn bei  Porsche, Daimler oder VW arbeitet man seit Jahren „nur“ maximal 35 Stunden pro Woche. Unsere deutsche Vorzeige-Industrie schafft das also? Haben die Benzin im Blut oder was? Irgendwie verstehe ich die Wirtschaft mal wieder nicht. Wie viele Arbeitsstunden pro Woche sind okay, familienfreundlich und ab wann wird es gesundheitsschädlich?

Tipp Amsterdam

Was ich noch so von den Holländern gelernt habe… Die niederländische Einrichtungsmesse Woonbeurs und auch der Blick in die Amsterdamer Wohnungen haben Eindruck gemacht: Der Holländer hat es gerne gemütlich! Keine Vorhänge in Holland Macht auch Sinn, denn der Holländer lebt viel „offener“ als wir Deutschen. Vorhänge? Nein Danke! Man sieht deshalb direkt rein in die Wohnküchen, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Und was sieht man? All well designed! Und wenn die Bude nicht ausreicht, dann erweitert man diese auf den Bürgersteig. Why not? Der öffentliche Raum ist für alle da. Man macht es sich also vor der Haustüre mit einem Glas Wein oder einem Kaffeepot bequem, unterhält sich mit den Nachbarn oder auch mit Passanten. Blumen, Kräuter und Rankgewächse machen das ganze wohnlich schön. Knuffig ist das! Für uns Deutsche klingt das schon nach Anarchie. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder sich ein Plätzchen auf der Straße nimmt und sich’s dort gemütlich macht? Für den Holländer kein Problem. Nachbarschaft Auf die Frage, wie es denn kommt, dass die Bewohner das einfach so machen, bekomme …

Back from the Netherlands

Zurück aus dem „Venedig des Nordens“, wie man Amsterdam auch nennt. Die Wasserstraßen, die Grachten, das hat schon was. Was habe ich mitgenommen? Nein, kein Cannabis, keine Holzpantinen und auch kein Vincent van Gogh Poster. Sondern, Inspiration und tolle Eindrücke: Tolle Frauen. Die Holländerinnen sind echt tough, manoman. Uns deutschen Frauen wird ja manchmal nachgesagt, wir hätten die Hosen an. Weit gefehlt! Kann sein, dass mein Blick als Touristin etwas verklärt ist, aber mir erschienen die holländischen Frauen sehr stark und emanzipiert. Oder liegt das vielleicht auch nur an der Körpergröße, denn die durchschnittliche Holländerin ist 20 cm größer als ich und außerdem wesentlich lauter. Zugegeben, das hat schon was. Hohe Schuhe. Die Holländerin liebt den großen Auftritt. Manchmal in Cowboystiefeln, oft aber in hohen Plateau-Stiefeletten. Dazu ein flatteriger Minirock oder Hotpants mit Pailletten bestickt, denn das Leben ist zu kurz für die 2. Reihe. Großartig! Wir Frauen hier müssen auch mehr Kleider tragen. Kann das sein, dass alle Frauen um uns Deutschen herum mehr Rock und Highheels tragen? In Italien, claro. In Spanien, si si olé. Qui, Qui en France… und …

Weekender packen

Verlängertes Wochenende, Ausflug machen, Koffer packen. Die Winterjacke darf zuhause bleiben, das ist schon mal klar. Trotzdem, so einfach ist das nicht mit den Reisevorbereitungen. Zunächst die Nägel neu lackieren, Geschirrspüler anwerfen (damit nichts stinkt, wenn man zurück kommt), letzte Telefonate führen (wer weiß, ob man heil zurück kommt), Nägel teilweise wieder  neu lackieren, weil zu früh losgelegt usw. Der Packtag hat aber auch eine schöne Seite: Die Vorfreude steigt. Nun zu meinen „Reisen-mit-leichtem-Gepäck“ Tipps. Leichtes Gepäck Ich improvisiere auf Reisen immer gerne und genieße die Herausforderung, gerade mal nicht die perfekte Hose & Co. dabei zu haben. Stattdessen muss man irgendwie das Beste draus machen und trotzdem Strahlen. Wenn alles mit allem kombinierbar ist, kann man mit wenigen Basics und wenigen Accessoires je nach Wetterlage und Laune ganz tolle Kombinationen zaubern. Passt die Hose zur Not auch unters Kleid (falls es ein Temperatursturz geben sollte), gehen die Schuhe zu Hose, Shorts und Kleid. Die Accessoires gehen auch mit allem? Nein, das heisst nicht, dass alles im gleichen Farbton ist, sondern für mich ist die Passform entscheidend. Schickes casual, nenn ich das mal. Passend für’s Ritz Carlton und den Strand. Dabei …

Ich packe meinen Koffer…

… denn am Freitag fliege ich nach Berlin. Zum ersten Mal nehme ich an einer Bloggerkonferenz teil: The Hive Berlin. Der Teilnehmerkreis ist sehr gemischt (wenn auch Frauen-lastig), die Themen der Blogs auch: DiY, Creative, Interior, Food, Lifestyle, Trends, Kids and Moms. Super-spannende Vorträge: Marketing, Video, Photography, Search Engine Optimization etc. pp. Da ich nur mein Handgepäck mitnehme, fällt das Kofferpacken recht übersichtlich aus. Mein absolutes „must-have“ auf Reisen: Der Schal. Falls ich friere, falls eine Klima-Anlage bläst, falls ein bad-hair-day droht usw. Kosmetikmäßig habe ich (en miniature) folgendes im Gepäck: Zahncreme von Weleda. Nehm ich seit Jahren und will nichts anderes mehr. Ebenso die Bodylotion. Fürs Gesicht habe ich Lavera dabei. Mal was Neues ausprobieren. Dr. Hauschka Gesichtstonikum für den Frische-Kick zwischendurch. Und mit ein bisschen Mascara und Lidschatten von Alverde bin ich für morgens und abends immer richtig gestylt. In die Haare ganz unkompliziert ein bißchen Gel und fertig bin ich für Blogger-Get Togethers, Dinners, Workshops, Coffeebreaks und anderes vieles mehr. Wenn sich hier im Blog demnächst also etwas gravierend verändert, dann liegt das möglicherweise an Erkenntnissen, die …

… on tour

Mit Frühlingsbeginn habe ich auch mein kleines, feines Auto aus dem Winterschlaf geholt: Der alte Rover Mini Cooper. Das Gute-Laune-Auto, denn, wohin ich auch fahre, überall ernte ich begeisterte Gesichter und Daumen-hoch. Letzte Woche, on tour in Frankfurt beim Blogst Workshop im super-coolen Hotel 25hours im Bahnhofsviertel. Organisiert wurde der Event von 23qm Stil und Tastesheriff. Und hier die Liste der teilnehmenden Blogger: Alice http://slowlifelab.de Birgit http://partyerie.blogspot.de Birgit http://www.garn-und-mehr.de/scheregarnpapier Christiane http://renna-deluxe.blogspot.com Christina http://naehzauberei.blogspot.com Claudia http://ilmondodiselezione.blogspot.de Heike http://relleomein.wordpress.com Iris http://sch-a-nell.blogspot.de Iris http://rheingruen.blogspot.de Katharina http://herzkaspar.blogspot.com Lea http://www.marktwelten.de Nina  http://bettentdecker.blogspot.de Teresa http://www.kleines-toertchen.de Uta http://utahanson.blogspot.de Wow, das war ein inspirierender Tag! Bin mit vielen Ideen und Eindrücken zurück gekehrt, die ich in den nächsten Monaten hier im Blog einbringen werde. Außerdem gab es eine prall gefüllte Goodybag mit hübschen Kleinigkeiten von Renna Deluxe, Dawanda usw…. Danke an alle die mit dabei waren!

Berlin zum Mitmachen

Buch-Vorstellung: „Berlin zum Mitmachen – Hands on Berlin“. Die bundesdeutsche Hauptstadt Berlin ist immer eine Reise wert. Klassische Reiseführer und Tourenbegleiter gibt es zuhauf und deshalb ist dieser „einzigartige Berlinbegleiter“ (O-Ton Verlag) wirklich einzigartig. Es wird auch direkt im Klappentext hingewiesen, dass es kein Stadtführer, sondern eben ein Begleiter sein soll. Hoteltipps und einen maßstabsgetreuen Stadtplan sucht man vergeblich. Denn es geht vielmehr darum, die Sinne anzuregen und die Eindrücke im Buch festzuhalten. Es handelt sich hier aber nicht um ein schnödes Notizbuch, eher ein Sammel- und Skizzenbuch mit Anleitung. Manche Seiten sind nur zur Belustigung, zum Beispiel die Bastelanleitung für eine Verkleidung, falls man in der Großstadt-Disco am Türsteher nicht vorbeikam. Auf der Folgeseite das entsprechende Ausmalbild: Der Türsteher mit Lächeln. Restaurant-Quittungen, Eintrittskarten und anderes kann man einkleben. Vorbereitete Skizzen von Sehenswürdigkeiten und Alltäglichem kann man ausmalen. Ja, es ist ein Ausmalbuch für Erwachsene: Die Berliner Mauer, das Brandenburger Tor, eine einfache Häuserfassade, die U-Bahn, ebenso die Badenixen am Wannsee, die Giraffen im Zoo, Nofretete im Museum, die Punks in Kreuzberg und ist man …

Farbe in Pulverform

Farbe hatte in der Kunst schon immer einen hohen Stellenwert. Für die Malerei wurden getrocknete Pflanzen oder Steine gemahlen: Wunderbares Blau aus Lapis Lazuli oder Brauntöne aus Erde. Genau vor 30 Jahren gründete der Diplom-Chemiker Georg Kremer sein Unternehmen, das seitdem zur ersten Adresse für den Bezug historischer Pigmente und Malmittel in der westlichen Welt avancierte. Die Farb-Mühle im Allgäu ist eine Reise wert!