Alle Artikel in: Genuss

Spitzenessen im Tantris

Gourmet-Essen ist sexy oder sind’s die smarten Sterneköche? Sterneköche soweit das Auge reicht: Ob bei Foodtrucks oder im Fernsehen bei Kitchen Impossible. Wie auch immer, ich esse gerne und sehr gerne auch mal fein.  So zum Beispiel im berühmten Restaurant Tantris in München. Davon muss ich euch erzählen! Restaurant Tantris Den Küchenchef Hans Haas kannte ich schon vom Interview zu seinem wunderbaren Kochbuch und deshalb wollte ich seine Küche auch mal selbst probieren. Von der denkmalgeschützten Inneneinrichtung hatte man mir auch vorgeschwärmt. Also – auf geht’s nach München! Schon das Gebäude und der Eingang sind der Kracher: Großartige Siebziger-Jahre Baukunst in Beton gegossen. Die Skulptur am Eingang in Form eines Fabeltier begegnet einem später auch als Tischdeko wieder. Die Inneneinrichtung ähnelt einer Filmkulisse und die große Wandskulptur von Danielo Silvestrin ist krass. Wirklich stark beeindruckend. Ein fullminantes Statement in orange, dabei stimmig und edel zugleich. Seit 2012 steht das Ensemble unter Denkmalschutz und es ist wahrlich ein innenarchitektonisches Highlight. Passend zum Essen, sag ich jetzt mal. Zwei Sterne Der erste Küchenchef im Tantris war 1971 …

#starthappy

Die #HappyChallenge 2017 von Alpro will uns im Januar 2017 dabei unterstützen, in Schwung zu kommen und unsere Vorsätze für 2017 umzusetzen. Auch wenn ich nie Vorsätze für’s neue Jahr habe, insgeheim nehme ich mir dann doch immer etwas vor… dieses und jenes soll in Zukunft besser laufen und so halt. Es sind nur Nuancen, die ich verbessern möchte und gerade diese Kleinigkeiten sind nicht ohne. Was liegt Dir am Herzen, was nimmst Du Dir so vor? Gute Vorsätze Bei mir ist’s die Achtsamkeit und die bessere Work-Life-Balance, die ich mir für 2017 vorgenommen habe. In diesem Bereich kann man nie genug tun, denn die Zeiten sind schnellebiger geworden und deshalb braucht es aktive Freizeitgestaltung, um nicht unter die Räder zu kommen, oder? Gerade im Winter habe ich nicht ganz so viel Schwung und die Bewegung kommt etwas zu kurz. Im Frühling klappt das von alleine, aber der kommt erst im März. Um also schon vor Frühlingsbeginn ein bisschen mehr in Schwung zu kommen, habe ich mich bei der #HappyChallenge angemeldet. #HappyChallage 2017? Happy what? …

Pizza geht immer

Wir kochen oft zuhause, denn da schmeckt’s am besten und ist auch meist gesünder. Asia oder Indisch, Französisch oder einfach nur mal Gemüse… die Liste der Rezepte ist lang und neben Pasta gibt’s auch schon mal Pizza. Ist keine (Trocken-) Hefe im Haus, ist das auch kein Problem, denn es gibt auch Pizzateig, der ohne Hefe knusprig und gut wird. Manchmal aber, da bleibt auch unsere Küche kalt, zum Beispiel an so Tagen wie gestern, also Neujahr. Da lass ich mich gerne bedienen. Klar, dann könnte ich auch ins Restaurant gehen. Doch an Tagen wie gestern, da will ich die Couch kaum verlassen. Was dann? Pizza-Service! Genau. Manchmal will ich die Füße nicht vor die Türe setzen und trotzdem ein gutes Essen haben. Dann gibt es zum Glück Lieferservice. Hat man die Spreu vom Weizen getrennt, sind die gelieferten Pizzen richtig lecker und genauso gesund und gut wie hausgemacht. Aber nicht nur an „Nach-Feiertagen“, auch wenn der Arbeitstag einfach too much war und der Kühlschrank leer ist, fahre ich gerne mal auf dem Nachhauseweg an …

Winzerin des Jahres 2016

Theresa Breuer vom Rheingauer Weingut Georg Breuer lernte ich bei einer Veranstaltung des BPW in Wiesbaden kennen.  Die Gourmet-Zeitschrift „Falstaff“ verlieh ihr die Auszeichnung „Winzerin des Jahres 2016“ und auch Gault Millau schwärmt in den höchsten Tönen von den feinen Weinen des Weingut. Das machte mich neugierig, diese Frau wollte ich kennen lernen und so holte ich mir zunächst ein paar Informationen auf der Internetseite des Weinguts. Weingut Georg Breuer Das Weingut Georg Breuer befindet sich seit Anfang des letzten Jahrhunderts im Besitz der Familie Breuer. Georg Breuer, dem der Betrieb seinen heutigen Namen verdankt, baute Export und Gut weiter aus und inzwischen wird eine Rebfläche von 34 Hektar in besten Rüdesheimer und Rauenthaler Lagen bewirtschaftet. Von den frühen 1980er Jahren an konnte das Weingut dank der Visionen und der Arbeit von Bernhard Breuer internationale Anerkennung gewinnen. Nach Bernhard Breuers frühem Tod im Mai 2004 widmete sich sein Bruder Heinrich Breuer zusammen mit Bernhards Tochter Theresa Breuer sowie dem langjährigen Betriebsleiter Hermann Schmoranz der Unternehmens­führung. Heute liegt die Leitung des Guts in den Händen Theresa …

Schnippeldisko mit Talley Hoban

Ofen-Kürbis mit Tahini-Sauce Hirsch-Hack Bolognese mit Kartoffelspalten oder Bio-Spaghetti Apfelkuchen mit Zimt-Streusel …da läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen und klasse, dass ich gleich die Frau dazu interviewen darf, also die, die das Menü kreiert hat. Sie macht die Welt ein kleines bisschen besser, zumindest im Kleinen, in Wiesbaden.  Angefangen hat es mit Schnippelparties. Sogar die deutschen Medien waren schon auf sie aufmerksam geworden und so war sie 2012 zu Gast beim Kölner Treff. Inzwischen führt sie ihr eigenes Restaurant: Talley’s.  Zu finden in Taunusstein-Wehen. Gutes Essen, gute Musik – auch mal live – und mit einer tollen Sonnenterrasse, geöffnet regulär Montags, Mittwochs und Freitags ab 15 Uhr. Hingehen, denn am kommenden Samstag, den 5. November ist ab 15 Uhr eine Schnippelparty mit anschließendem Konzert geplant. Hallo liebe Talley, schön, dass es heute mit dem Interview geklappt hat und deshalb gleich meine erste Frage: Du lebst in Wiesbaden, was hat Dich denn hier her verschlagen ? Im Club 74 in Waldems Esch, wo ich vom Hochtaunus zum Tanzen hingefahren bin, kam ich immer wieder …

Afterwork? Aperitivo!

Fenchel-Körner als Digestiv oder besser gleich einen Grappa? Und wie starte ich in den lauen Sommerabend? Mit einem Aperitivo! Machen wir’s wie in Italien und damit der Alkohol nicht direkt in den Kopf steigt, gibt’s Oliven, Brot und Käse dazu. Was darf da nicht fehlen? Parmigiano Reggiano! Aperitivo in Frankfurt In einigen ausgewählten Frankfurter Restaurants kann man jetzt von 3. bis 11. September zum Aperitif zwei Sorten des wunderbaren Parmigiano Reggiano testen: Käse der 24 und 36 oder auch mehr Monate gereift ist. Das erkennt man an Farbe und Geschmack. Sehr fein und lecker! Und wo gibt’s das in Frankfurt? In der „Eccolo Sandro’s Kochladen und so“ (im Oeder Weg) probierte ich schon sardischen Aperitivo. In den kommen 10 Tagen kann man das italienische Lebensgefühl auch in diesen Locations in Frankfurt erleben: Restaurant InCantina Restaurant Carmelo Greco Sky-Bar 22nd Lounge Restaurant Carte Blanche Restaurant Casa Nova Restaurant Chairs Die Leiter Goldman Restaurant Lella Mozzarella L’Unico Restaurant Medici Verlosung Jetzt kommt’s…. für die Sky-Bar 22nd Lounge wird ein Gutschein im Aktionsdatum 3. bis 11. September für 2 Aperitivo Cocktails verlost. …

Beim Heuriger in Frankfurt

Immer wieder Samstags fühl‘ ich mich manchmal wie auf Kurzurlaub in der Wachau, dabei bin ich doch in Frankfurt am Main. Denn Österreich kulinarisch erleben kann man bei den „Heuriger“ Events im Restaurant Lohninger. Samstags, zu einer sehr angenehmen Uhrzeit, nämlich ab zwölf, gibt es österreichische Köstlichkeiten in Sterneküchen-Qualität. Etwaige Restmüdigkeit verfliegt spätestens nach einem Glas Prosecco und dann kann es direkt mit einem Vorspeisen-Gang beginnen. Österreich kulinarisch Ultrafein geraspelter Krautsalat und der Klassiker Gurkensalat, dazu Blut- und Leberwurst, natürlich mit Kren, Kalbstafelspitzsülze, hausgeräucherter Speck, Brett’l Jausen, außerdem Bergkäse und/oder Liptauer als Brotaufstrich. Dazu tolles dunkles Brot, aber auch das typische Lohninger Kartoffel-Maisbrot, das ohne Gluten auskommt. Es geht also schon lecker los. Gut, wer nur einmal zum Büffet gegangen ist, denn es folgt (dieses Mal am Tisch serviert): Grillhend’l mit Vanille-Spargel. Aufgetischt! Das Grillhend’l ist sehr fein und knusprig. Die Beilage, gebackener weißer Spargel, genau auf den Punkt mit einem Hauch von Vanille und dazu die himmlisch-leichte Hollandaise, schmeckt vorzüglich. Dazu passt dann auch hervorragend der leichte Weißwein „Gemischtes Gewächs“, ein typisch österreichischer Import, der nur …

Französische Woche, 6. Tag

Zumindest während der Fußball-EM haben wir alle den Grill am Glühen. Was aber grillen? Würste, Schwein oder Rind, Lamm, Gemüse? Tipp: Große Lauchzwiebeln vom Grill sind der Hammer. Soll es aber etwas Besonderes sein, etwas Französisches, dann gibt es gutes Fleisch: Cote de Boef Eine dicke Scheibe (ca 1 kg) Rindfleisch beim Metzger deines Vertrauens kaufen, das reicht gut für zwei Personen. Nicht direkt vom Kühlschrank auf den Grill, sondern das gute Stück vor dem Grillen auf Zimmertemperatur bringen. Heiss muss der Grill sein! Der Grill, dann das Fleisch auf den Rost und zwar für ca. 8 min pro Seite grillen (meine Erfahrung für „medium rare“, wenn das Fleisch dick ist). Wichtig: Danach das Fleisch auf einem Holzbrett ruhen lassen und erst nach 5 min. Wartezeit anschneiden. Dazu schmecken Grillkartoffeln oder einfach frisches Baguette (die Franzosen haben viele unterschiedlichen Baguette-Sorten in vielen Krusten-Varianten, von wegen, deutsche Brotback-Kunst. Die Franzosen können uns in Sachen Backen gut das Wasser reichen). Mir schmeckt Rindfleisch am besten nature, aber es passt auch gut eine Sauce Bernaise, Sauce Hollandaise oder …

Französische Woche, 5. Tag

Seafood, also Meeresfrüchte, sind an der Küste immer frisch, günstig und dabei sehr lecker. Frankreich hat ganz viel Küste und deshalb gibt es Seafood satt. Also kochen wir heute eine provenzialische Fischsuppe, eine Bouillabaisse. Einfach in der Zubereitung, großartig im Geschmack. Ihr wisst ja, die französischen Rezepte, die ich hier vorstelle, die sind allesamt schnell und unkomplizierte Gourmetküche. Denn im Grunde mag ich tolles Essen, das Kochen aber ganz und gar nicht und deshalb ist mein Kompromis dabei: Einfache Rezepte für größtmöglichen Genuss. Sorbet oder langwierige Schmorgerichte sind nicht meins, denn bei mir muss es in der Küche schnell gehen. Das Leben ist zu kurz für langes Koch-Gedöns! Die Provence kenne ich sehr gut und von dort stammt dieses Rezept für eine klare Fischsuppe. Anders ist die in der Bretagne berühmte Fischsuppe, denn da zerkocht man den Fisch, was auch sehr lecker ist (für Notfälle habe ich eine Konserve mit bretonischer Fischsuppe im Regal). Nein, keine Panik, eine Fischsuppe ist kein Akt, ehrlich jetzt! Einfach gute Produkte einkaufen und los geht’s. Ursprünglich war diese Fischsuppe eine Art Resteverwertung, …

Französische Woche, 4. Tag

Heute gibt es Gemüse. Französisches Gemüse: Ratatouille. Ihr kennt bestimmt den super-süßen Pixar-Zeichentrickfilm mit Name Ratatouille? Den müsst ihr unbedingt einmal anschauen, denn der Film ist appetittanregend und einfach wunderbar für einen schönen Filmabend. Ratatouille Das folgende Rezept stammt von meiner Mama, die uns während der Familienurlaube in der Provence im kleinen Wohnwagen immer die tollsten Gerichte gezaubert hat. Zutaten für ca. 4 Personen 2 Zucchini 1 Aubergine 1-2 Tomaten 1 Möhre 1 rote Zwiebel 1 Knoblauchzehe Olivenöl, Rosmarin, 2 Esslöffel Tomatenmark, halbes Glas Wasser, Salz und Pfeffer Gemüse Vierteln, zuletzt die Aubergine, da diese angeschnitten schnell braun anläuft. Dann alles Anbraten: Die Zwiebeln in Ölivenöl anschwitzen und dazu die Knoblauchzehe geben. Zuerst die Möhren rein, nach ein paar Minuten diese raus und zwischenlagern. Dann die Zucchini anbraten, dann Auberginen und zum Schluss die Tomaten (ohne Innenleben). Alles zusammen komplett in die Pfanne. Ist diese nicht groß genug, einen Schmortopf oder Wok nehmen, um das Gemüse mit etwas Wasser weich zu kochen. Noch Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence (Rosmarin etc.), Tomatenmark dazu, abschmecken und fertig. …

Französische Woche, 3. Tag

Artischocken esse ich auch gerne in Italien, genauer in Rom. Dort sind die Cartioffi berühmt und im jüdischen Viertel, im Restaurant il Portico, eines meiner liebsten Gerichte. Auch die französische Küche steht auf Artischocken und als leichtes Zwischengericht gibt es heute Gekochte Artischocke Den Stiel der Artischocke und braune Blätter abschneiden. Die stachelige Oberseite abgipfeln, damit auch das Innere mit heißem Kochwasser in Kontakt kommt. Genau, wie wird sie gekocht? In einem großen Topf mit Wasser, 2 Esslöffel Essig und einem Zitronenschnitz. Die Artischoken eintauchen und Deckel drauf. Sollten sie nicht unter die Wasseroberfläche gehen, hilft ein Holzlöffel als Gewicht. Kochdauer ca. 45 min. Dip oder Vinaigrette Meine Lieblingsvariante ist die Artischocke mit Vinaigrette. Dazu vermische ich mit dem Schneebesen: 1 Esslöffel Senf 1 Teelöffel Olivenöl1 Teelöffel Essig Spritzer Zitrone, Pfeffer, gerne Petersilie oder Estragon – je nach Geschmack. Schaumig rühren Fertig ist die weltbeste Vinaigrette Alternativ: Creme Fraiche mit Estragon und etwas Ölivenöl mischen, Salz, Pfeffer. Wunderbar als Dip für Artischocken, aber auch Austern und Co. Sauce hollandaise geht auch super dazu, nur ist …

Französische Woche, 2. Tag

Für Muscheln reise ich meilenweit. Die bretonischen Moules – so heißen die schwarzen Miesmuscheln auf Französisch – sind wirklich eine Reise wert und gerade an der Küste frisch erhältlich. Außerdem sehr einfach zu zubereiten und ihr wisst ja, einfach ist in der Küche mein Zauberwort. Mein Moules Rezept Die schwarzen Muscheln mitsamt Schale etwas wässern und die Schalen von Algen und Schmutz befreien. In einem Wok oder ähnlich großen Topf Zwiebeln in Ölivenöl anbraten und heiß werden lassen, ein wenig passierte Tomaten und ein kleines Glas Weißwein dazu geben und bei geschlossenem Deckel Hitze entwickeln lassen. Dann die Muschen rein, Deckel drauf und schwubbs, gehen die Muscheln auf. Nach wenigen Minuten ist das leckerste Muschelgericht fertig! Muscheln wie in Köln Es ist ja nicht so, dass Muscheln nur in Frankreich gut schmecken. Es gibt in Köln ein legendäres Muschel-Restaurant – kein Witz. Ein Kölner Original mit immerhin 700jähriger Gaststätten-Tradition: Das sogenannte Muschel-Haus mit Name „Bier-Esel“ (höhö) und auf der Website bzw. YouTube zeigt uns der Koch wie er die Muscheln zubereitet. Meine Variante geht so: Muscheln mit …

Französische Woche, 1. Tag

Frisch aus der Bretagne bzw. Nord-Frankreich zurück, passend zur Fußball-EM in Frankreich, habe ich ein paar einfache kulinarische Tipps. Naja und zum Fußball wird gegrillt. Was also kann man denn so alles auf den Grill legen? Fleisch, Fisch, Gemüse…und Muscheln! Meine französischen Rezepte, die ich hier vorstelle, die sind deshalb allesamt schnell und unkomplizierte Gourmetküche. Denn im Grunde mag ich tolles Essen, das Kochen aber ganz und gar nicht und deshalb ist mein Kompromis dabei: Einfache Rezepte für größtmöglichen Genuss. Sorbet oder langwierige Schmorgerichte sind nicht meins, denn bei mir muss es in der Küche schnell gehen. Austern gegrillt Meist genieße ich Austern roh, einfach so. Noch nicht einmal mit Zitrone, gerne aber mit Wein, Champagner oder wie in San Diego, mit Bier (the american way of Austernessen…). Austern im Backofen-Grill überbacken – siehe Bild – schmecken auch klasse: Die geöffnete Auster mitsamt Wasser in eine backofenfeste Form legen. Obendrauf Creme Fraiche mit Estragon, Salz und Pfeffer, für die Kruste noch ein paar Brotkrümmel und ab in den vorgeheizten Backofen, nach 10 min. den Grill …

Kunst & Genuss in Frankfurt

Bildhauerei im Frankfurter Gourmet-Restaurant: Marmor oder der zerbrechliche Schiefer wollen oft ganz anders als man selbst und der Stein verzeiht keinen falschen Schlag. Von diesen Herausforderungen erzählte mir auch der Künstler Pierre Pardon aus Korsika bei seiner Vernissage im Sterne-Restaurant Carmelo Greco in Frankfurt. Kunst & Genuss bei Carmelo Greco Die Mischung bei Carmelo Greco in Sachsenhausen ist genau richtig: Großartige Gourmetküche trifft auf fragile Bildhauerei. Ein bisschen erinnern auch die Kreationen auf den Tellern an Skulpturen und so ergänzen sich die Themen sehr gut. Sogar farblich passen die Arbeiten von Pardon, die für die kommenden Wochen im Restaurant zu besichtigen sind: Das Anthrazit des Schiefers oder der schwarze Marmor harmonieren wunderbar zum Interior Design des Restaurants. Genuss für alle Sinne Das Restaurant liegt etwas versteckt und die Türe wirkte für mich ein bisschen wie der Eingang zu einer Schatzkammer. Nach der freundlichen Begrüßung am Empfang hat man die Wahl entweder in den linken oder in den rechten Bereich oder auf die geschützte Terrasse zu gehen. Alle Räume sind in klarem Design und durch Öffnungen …

Happy and Soulfood

Gibt es Essen, das wirklich glücklich macht? Also zuhause bei Farbenfreundin gibt es in Sachen glücklich-machende Gerichte eine Unterscheidung: Ist es draußen ungemütlich und drückt der Schuh, dann braucht es Soulfood. Zeit für Pasta Rosa! Dies ist ein leckeres Pasta-Gericht mit Parmaschinken in Tomaten-Sahnesauce. Sehr mächtig und sehr lecker. Das macht schön satt und ist wohlig im Bauch, ist aber auch ganz schön schwer. Yummi! Alternativ klappt dieses Wohlgefühl auch mit Kartoffelpürree. Tipp: Der von KFC ist übrigens sensationell, nur so als Tipp. Den verkaufen die auch ohne die berüchtigten Chicken Wings. Happy as a clam Happyfood ist dagegen Essen, das mich fröhlich stimmt. Dann gibt es mein Lieblingsgericht und es ist ein Fest für meine Sinne. Kennt ihr das? Ein solches Gericht verbinde ich eher mit leichter, mediteraner Küche. Dazu gibt es vielleicht ein Glas Champagner oder trockenen Weißwein… Paradiesisch! Welches Gericht macht micht glücklich? Miesmuscheln! Alternativ eine andere Muschelsorte: Venusmuscheln, Teppichmuscheln, Stabmuscheln. Auf Platz 2 der Lieblingsgerichte steht die provenzialische Fischsuppe. Mein „Happy food“! Andere Mixen sich einen Cocktail, genießen Haägen Dazs Eiscreme oder bestellen Chicken Wings und …

Italiener in Mainhattan

Mein Restaurant-Tipp für Frankfurt-City, weil authentisch, zentral und gut: Frisch zurück aus Italien möchte ich mir das italienische Lebensgefühl, die Leichtigkeit,  noch ein bisschen bewahren. Italien, Dolce Vita, Espresso, Toskana… ach, da gibt es viele schöne Assoziationen. Auch in Sachen Design gefällt mir fast alles, was von den Italienern kommt. Interessant dazu auch die Studie der Messe Frankfurt (siehe Ambiente-Blog) darüber, was für uns Deutsche das „Made in Italy“ bedeutet. Es kamen interessante Sachen zum Vorschein… Was gefällt uns denn so an Italien? Viva Italia Ganz vorne natürlich das mediterane Wetter und die leckere Küche mit viel Tomate und Olivenöl. Manchmal reicht es deshalb auch, einfach mal wieder zum Italiener zu gehen. Italienisches Essen, der Duft von Rosmarin und Oliven, lässt mich den Sommer schon erahnen – nach den ganzen Winter-Aufläufen und Kohl- und Wurzelsuppen und Braten aus dem Ofen. Da hilft der Genuss von mediteranem Essen und schwubbs, das leichte italienische Lebensgefühl transportiert sich über die Geschmacksnerven. Welcher Italiener? In Wiesbaden sieht es in dieser Hinsicht echt schlecht aus. Es gibt viele mittelmäßige, aber keinen guten …

Knabberzeug für #Tatort

Am Sonntagabend, also am Tag vor Montag – da sitzt die ganze Republik vor der Mattscheibe. Na klar, Tatort ist DER Blockbuster in Deutschland. Welche Variante ist euer Liebling? Die trashigen Österreicher, die lustigen Münsteraner oder das düstere Berlin-Duo? Ah, heute ist Wotan Wilke Möhring am Start, auch nicht schlecht. Satt wird man davon aber nicht! Gibt’s da vielleicht etwas zu Knabbern? Also ich bin ja die letzten Male fremd gegangen, vor der Glotze. Da habe ich bei VOX mit in die Kochtöpfe geschaut. Als Feinschmecker hat bei mir Kochkunst absolute Priorität. Kitchen Impossible So heißt die Sendung mit dem Fernsehkoch Tim Mälzer. Der Typ polarisiert ja total, sehr schräg und mit so viel Humor, großartig. Beste Unterhaltung, ganz großes Kino! Dazu kulinarisch auf echt hohem Niveau. Denn, erstens kann Mälzer kochen und zweitens sind die Mitstreiter allesamt ausgezeichnete Köche, teilweise sogar mit Sternen ausgezeichnet. Lustige Koch-Wettkämpfe und das an spannenden Orten: Österreich oder Finnland oder auch mal im Schiff auf der Nordsee. Da bekommt man schon mal Hunger beim Zugucken und deshalb braucht’s wenigstens …

Pfälzer Wein macht lustig

Kann ein Sauvignon auch aus Deutschland sein? Also ein guter Sauvignon? Kommt auf einen Versuch an. Und der fand vor Jahren in einem französischen Spitzenrestaurant in Wiesbaden statt. Wir hatten uns eine Weinempfehlung servieren lassen und der Wein schmeckte spannend, ja, großartig, überraschend und so gar nicht wie sonst. Vielleicht schmecke ich Paprika oder Kresse oder gar eine Blume? Kapuzinerkresse? Beim Nachschenken wagte ich einen Blick auf’s Etikett und naja, französisch sah das nicht aus. Beim nächsten Nachschenken ließ ich mir die Flasche zeigen. Wer hat den diesen Wein produziert? Ich war neugierig geworden und wollte wissen: Wo kommt denn dieser verrückte Weißwein her? Die Antwort war: Kleinkarlbach Kennste? Ich kannte es nicht. Vielleicht hatte ich da in Heimatkunde gefehlt. Doch Google sei Dank wusste ich am nächsten Tag, dass es ein kleines Dorf in der Pfalz ist und da wusste ich auch, dass ich bald dort vorbeifahren würde. Inzwischen gehören wir schon fast zur Familie, also zur Winzer-Familie. Der Empfang ist jedesmal sehr herzlich und das eingekaufte Weinsortiment wird immer vielfältiger. Sogar eine Flasche …

… trinkt rote Smoothies

Und manchmal auch in Grün oder Gelb…, zusammen mit „Grüne Smoothies“. Eine Gruppe von Smoothie-Experten aus Berlin informieren unter diesem Label im Internet und YouTube über das gesunde Getränk und veranstalten immer mal wieder sogenannte Smoothie-Challenges und im Januar habe ich kurzerhand daran teilgenommen. Zunächst musste ich in einen Hochleistungs-Mixer investieren. Ohne geht’s nicht, denn bei Smoothies geht es nicht einfach nur ums Mixen. Das wäre doch zu einfach. Das Besondere an Smoothies ist, dass durch das feine Zerkleinern Inhaltsstoffe zu Tage kommen, die man durch Kauen oder einfaches Zerkleinern nicht freisetzen könnte: Chlorophyl zum Beispiel. Brauchen wir das überhaupt? Wer weiß. Soll aber ganz gesund sein und wenn es Schimpansen gut tut, dann vielleicht auch uns… Langzeit-Studien gibt es noch keine, das schreibt auch DER SPIEGEL. Und wer hat’s erfunden? Victoria Boutenko (USA). Sie forschte aus gesundheitlichen Gründen und hat ihre Ernährung auf Rohkost umgestellt, was ihr und ihrer ganzen Familie sehr gut tat. Sie stellte dann fest, dass Schimpansen zwar auch eine ganze Menge Grünzeug verspeisen, aber eben immer mal mit Obst vermischt. Vielleicht wäre …

Kulinarisches Feuerwerk

Neulich, da hatte ich Grund zu feiern. Es war einer dieser Momente im Leben, die nicht alltäglich sind. Sowas wie: Ich werde geblitzt und es kommt dann doch nichts. Kennt jeder, oder? Besondere Begebenheiten müssen entsprechend gefeiert werden! Mein derzeitiger Favorit für solche besonderen Momente ist in Frankfurt und heißt Restaurant Lohninger An der Ecke Schweizerstraße/Schaumainkai, mit Blick auf den Main und auf die Untermainbrücke, da findet man ein kleines, aber sehr feines Restaurant. Allerdings nur, wenn man genau hinschaut, denn das Restaurantschild ist so schlicht, dass es kaum auffällt. Das nenn ich mal Unterstatement. Klein aber oho! Von der Größe eher ein Bistro, aber die wunderschön gestalteten Räume nehmen mehr Gäste auf, als ich zunächst dachte. Die Räume sind modern und stylish, dabei aber sehr gemütlich und das mit Stuck üppig dekorierte Eckhaus aus Gründerzeiten hat sowieso schon viel Flair und auf den schicken Designer-Stühlen sitze ich bequem für mehrere Gänge. Die blütenweiß eingedeckte Tische mit schönen Gläsern und Hotelsilber-Besteck zeigen, dass hier auf hohem Niveau gearbeitet wird. Marco Lohninger, der von Gault-Millaut damals …

Fleisch ist mein Gemüse

… naja, nicht ganz. Nein, das ist keine Worscht, das ist Gemüse. Wisst ihr welches? Klar, wie jede Frau liebe ich Salat, Rohkost und gedünstetes Gemüse. Nur – bei dem heutigen Hype um vegane Ernährung und Smoothies bin ich etwas verhalten. Schon in meiner Kindheit hatte mich meine Mutter mit Reformkost, Vollkorn und Sprossenzucht angeleitet. Gutes, vollwertiges Essen war also für mich schon immer eine Selbstverständlichkeit. Umsomehr freue ich mich, dass dies inzwischen Mode ist und man sogar beim Discounter um die Ecke recht gute Zutaten bekommt (falls mein Lieblingsbauer an der Bundesstraße 455 in einem Wiesbadener Vorort im Urlaub weilt). Ja ja, ich weiß, Demeter-Qualität hat das nicht, aber so eng sehe ich das auch nicht. Ich kaufe sehr viel im Bio-Markt, aber eben nicht alles. Rüben-Koller Gestern also, Wocheneinkauf, gibt es da einen ganzen Sack voll Rüben. Mei, das gab’s ja noch nie! Da kommt man sich vor wie auf’m Land. Discounter goes country living… Bisher war man schon eher Exot, wenn man Pastinake und Petersilienwurzel verarbeitet hat und auch rote Rüben, also …

Feiertage feiern?

Gibt’s was zu feiern? Die Festtage kommen – und jeder feiert’s auf seine Weise. Party, Disco, Ballnacht – oder lieber trautes Heim zu zweit? Wie verbringt ihr die Feiertage? Weihnachten und Silvester – das kann ganz unterschiedlich gefeiert werden. Klar, die meisten verbringen die Tage am liebsten zuhause im Kreis der Familie, unter’m Baum. Wieder andere fliehen, ähm, fliegen,  in die Karibik – nur weit weg von dem ganzen heimeligen Glühwein-und-Kerzen-Kram. Die vielen Servicekräfte wiederum, die arbeiten wie an jedem anderen Arbeitstag auch und wieder andere gehen ins Kloster oder zur Meditation, um das Jahr Revue passieren zu lassen. Es gibt viele Variationen Bei mir wird an Weihnachten viel und lange gekocht und gegessen. Die Familie sieht sich so selten, da macht das einfach super viel Spaß. Die Flucht in die Karibik habe ich auch schon versucht, aber ganz ehrlich, irgendwie bringt’s das auch nicht. Verstehen kann ich es aber, denn schon alleine für ein paar Sonnenstrahlen lohnt sich das. An Silvester, da lass mich gerne bedienen. Dieses Jahr mit einem tollen italienischen Menü – …

Breakfast am Sonntag?

Kürzlich im Auto auf der A3 habe ich es einmal ausprobiert: Hörbuch hören während der Autofahrt. Ein bekanntes Buch: Generation Golf. Vor Jahren hatte ich es schon gelesen, doch als Hörbuch war es dann doch neu und einige Passagen hatte ich schon wieder vergessen. Zum Beispiel das mit den Sonntagen. Was macht man an Sonntagen? Sonntage sind schwierig. Vorallem, was machte man, als das Wort „Brunch“ noch nicht in unseren Köpfen verankert war? Keine Ahnung, heute geht man jedenfalls am Sonntag zum Brunch. So einfach ist das. Sonntagtage = Brunch-Tage Ein Sonntag im Dezember. Adventssonntag. Der Himmel ist grau, 10 Grad plus und Dauerregen. Wie kann man da das Ruder noch herumreißen? Mit Champagner und Genuss auf ganzer Linie! Die Rettung ist ein großartiger Sonntagsbrunch mit allen Leckereien, die das Herz begeht. Gerade in der Adventszeit ist so ein Brunch sozusagen das Vorspiel für den späteren Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Das ist mal ein Sonntag! Gans großartig! Frühstücken gehen kann man vielerorts. Ein Sonntagsbrunch aber, der Delikatessen wie Austern und Jakobsmuscheln sowie feine Gans oder Perlhuhn bietet? …

Genießen in Frankfurt

Nach Münchner Bier und Rheingauer Wein genießen wir jetzt in Frankfurt! Der nächste Freitag, also TGiF=Thank God it’s Friday, kommt bestimmt. Oder auch so – gute Lokale, Bars und Restaurants kann man nie genug kennen, oder? Klar, man kann auch mit dem TGV nach Frankreich fahren (so wie ich kürzlich… Bericht folgt), aber, das Gute liegt manchmal doch so nah. Frankfurt! Ist man abends unterwegs, empfehle ich zur Einstimmung in die Metropole Frankfurt einen Drink mit garantiertem Weitblick in der 22nd Bar im INNside. Es werden sensationelle Cocktails gemixt, zumsammen mit vielen internationalen Gästen genießt man den vollen Überblick aus den Panoramafenstern im 22. Stock – genauso wie auf dem Foto oben (rauf kommt man per Glas-Aufzug… Bauchkribbeln ist also inklusive). Genießen ist Trend! Gutes Essen, lokale Produkte, neue Whiskey- oder Bier-Sorten, alte Gemüse- oder Apfelsorten neu entdeckt, exklusives Fleisch… dafür gibt man heute gerne Geld aus und es gibt Nichts was es nicht gibt. Das sind doch mal gute Nachrichten, denn die Sparfuchs und Discounter-Zeiten sind vorbei. Essen darf wieder etwas kosten. Whiskey aus Hessen, Gin aus Wiesbaden, Trüffelbutter aus …

Beitag zur #Weinrallye

Direkt nach dem Oktoberfest-Beitrag geht’s um Wein. Na, hier geht es ja lustig zu! Anlass ist folgender: Die #Wiesbadener Bloggerin von German Abendbrot initiierte die Weinrallye #90 zu der Rebsorte Auxerrois – ein feines Stöffchen! Da springe ich doch auf und berichte. Zunächst einmal die Frage: Was ist das überhaupt für eine Rebsorte? Der Auxerrois zählt zu der Gruppe der Burgundersorten, also Pinot und so, sagt Wikipedia. Angebaut wird er in Deutschland meist in Baden, in Franken nur auf ganz wenigen Hektar. Es ist eine Weißweinsorte und nicht so wirklich verbreitet. Zu welchen Gerichten man diesen kräftigen Weißwein kredenzt, möchte ich nicht vorschreiben. Wie es jedem beliebt… Wenn’s ein Rheingauer Wein sein soll, habe ich folgenden Tipp. Antony Robert Hammond aus Oestrich Winkel Der Auxerrois von dort ist sehr fein und super-trocken. Genau mein Ding. Wer ist überhaupt Antony? Ein Amerikaner im Rheingau – diesen Winzer muss man einfach kennen lernen! Studierte in Geisenheim und ist dann gleich da geblieben, am schönen Rhein. Tolle Weine baut er an und der gesamte Auftritt dieses Winzers ist erfrischend jung und cool. Very stylish! Die Flaschenetiketten …

Food Truck Festival in #Wiesbaden

Seit ich oft in Frankfurt bzw. Offenbach bin, fällt mir auf, wie verschlafen Wiesbaden doch ist. Das hat Vorteile… (mein kleiner süßer Garten mitten in the City), aber manchmal ist’s mir doch ein wenig öd. Das haben auch andere festgestellt und deshalb die Veranstaltung KULTURLOS in Wiesbaden vorbereitet. Ich bin gespannt… Umso mehr freue ich mich über Happenings wie dieses: Street Food Festival Das fand am vergangenen Wochenende statt. Streetfood, Foodtrucks – davon hörte ich zum ersten Mal bei dem coolen Food-Kritiker Anthony Bourdain. Seine Reportagen liebe ich sehr und die von ihm präsentierten Food Trucks in L.A. oder Asien ließen mich vor dem Monitor schmachten – so lecker sah das alles aus. Dann kam der Film: Kiss the cook (unbedingt anschauen! Zwar scheint Twitter der Hauptsponsor zu sein (…), aber egal). Ein wunderschöner Film – nicht nur über’s Essen. Food Trucks in Wiesbaden Die „Curry Manufaktur„, inzwischen etabliert, war für mich der 1. Wiesbadener Foodtruck, dann Diggys Barbecue (auch wenn ich mir jetzt keine Freunde mache, aber meine selbstgemachten Spareribs sind um Längen besser. Für Tipps gerne anrufen, echt jetzt …

Wer trinkt den meisten Wein?

Der Vatikan, sagt zumindest die Statistik (nachzulesen im dem Blog „Der Weinsnob“). Pro Kopf natürlich nur – aber immerhin. Das wird wohl nicht nur Messwein sein, der da verkostet wird. Auch Deutschland ist nicht nur ein Land des Bieres, sondern auch des Weines, denn immerhin werden 21,1 Liter Wein pro Kopf getrunken. Außerdem haben wir auch etliche Weinregionen vorzuweisen. In den letzten beiden Augustwochen hatte in Wiesbaden das Weinfest stattgefunden, derzeit feiert Mainz und auch in Frankfurt knallen die Korken (von 2. bis 11. September) Weinfeste in der Region! In der Frankfurter Fressgass‘ findet der Rheingauer Weinmarkt statt. Eine gute Gelegenheit, sich durch die regionalen Weinsorten und Angebote der Winzer zu probieren. Ja, Regionalität auch in Sachen Wein, bitte! Welche Sorte hat hier die Nase vorn? Okay, der berühmte Riesling, der macht was her und hat auch international einen guten Namen. Aber sonst? Kann es sein, dass der deutsche Wein immer noch ein Imageproblem hat? Schade, denn ich kenne einige Winzer, die neben Weißwein auch hervorragende Rotweine zaubern. Egal, ob aus Franken, dem Rheingau, Rheinhessen oder der Pfalz – …

Biogartenmesse in Wiesbaden

Seit kurzem entdecken wir alle wieder die Natur…. Bienen werden geschützt, Balkone und Dächer begrünt und Früchte zu Getränken gemixt – passend zum Interesse an Grün gibt es nun zum 2. Mal in Wiesbaden die Bio-Garten-Messe. Eine schöne, feine Veranstaltung! Dieses Jahr fand sie im Aukamm-Tal direkt beim Apothergarten in Wiesbaden statt, was an sich schon eine sehenswerte Location ist. Was bietet die Messe? Tolle Brunnen und Wasserstellen, aber auch Kunst für den Garten wurde angeboten. Dazu die entsprechenden Pflanzen: Wunderschöne Rosen, Kräuter und Stauden, allesamt aus kontrolliert biologischem Anbau. Gemüse-Abo, Leder und Keramik, Öle und Gewürze, Pilzanbau etc. pp. Dazu wunderschöne Schnittblumen, ebenfalls in Bio-Qualität von Rox & Rose. Wer braucht da Rosen aus Kenia? Zum Heimtransport der vielen schönen Dinge konnte man sich schicke Taschen aus LKW-Plane von Packesel  kaufen. Als Klein-Gärtnerin mit Bio-Anspruch interessiere ich mich nicht nur für die schönen Dinge im Garten, sondern auch für die Nützlichen. Welche Hilfsgeräte gibt es oder welche Tipps haben andere. Weil, es ist schon beschwerlicher, wenn man die Chemie-Keule stehen lässt. Was machen, wenn wieder die Schnecken und Mäuse die Setzlinge über …

Afterwork Tipp

Afterwork Lounge in Frankfurt Sundowner am Fluss! Ja, es gibt viele schöne Stellen am Main, aber mein ultimativer Tipp heute ist orange. Weil, der schöne lauschige Biergarten am Mainufer in Frankfurt mit der orangefarbigen Lounge der Weizen-Bier Marke Schöfferhofer  beim Restaurant Gerbermühle in Frankfurt-Niederrad (an der Grenze zu Offenbach) ist zentral gelegen und der Blick auf das neue EZB Gebäude beim Sonnenuntergang einfach gigantisch. Super stylish! Orange – das erinnert an Sundowner und leuchtendes Sonnenlicht und der Blick wandert von der Lounge auf den Fluss und auf ehemalige Industrieanlagen (die Aurora-Sonne grüßt von der anderen Seite), außerdem auf die Skyline von Frankfurt. Die Sonnenstrahlen verirren sich zwischen den Raumteilern der Lounge und die Luft vibriert – in orange. Sundowner am Mainufer Man fläzt in Lounge Sesseln oder auf einem der coolen Sofas, mit der Clique, den Arbeitskollegen und Freunden und schaut in Richtung Mainhattan. Das neue EZB Gebäude glitzert in der untergehenden Sonne. Das gefällt mir! „Es prickelt so schön in meinem Bauchnabel“ … diesen Satz, gesprochen mit französischem Akzent, kennt jeder aus der Werbung, oder? Genau dieses locker-leichte Lebensgefühl lässt …

Urlaubssouvenir

Während meiner Sommerpause habe ich die eine oder andere Genussreise unternommen… Sei es nach Italien oder ins nahegelegene Elsass. Hm, lecker, lecker, sag ich Euch! Aber auch in der Pfalz, Rheinhessen und Frankfurt kann man schön die Seele baumeln lassen und in tollen Restaurants oder auf Food Truck Festivals neue Köstlichkeiten entdecken. Und von jeder Reise bringt man doch irgendwie ein Souvenir mit, oder? Genuss macht Spaß: Dolce Vita! Schon gemerkt, auch die Deutschen haben inzwischen genussvolles Essen entdeckt. Die Jungen wie die Alten…. neuerdings isst man gerne gut. Ob Pizza, Pasta, Burger oder Curry-Wurst – man zelebriert das Ganze und dazu es gibt es allerlei Selbstgemachtes und Luftgetrocknetes – von der Mayo bis zum Brotaufstrich. Den einen oder anderen Restaurant-Tipp gebe ich dann regelmäßig im Blog weiter. Ob jetzt in Wiesbaden oder auch in Frankfurt oder sonst so in der Welt. Viva Italia! Jede Nation hat in Sachen Essen gewisse Eigenheiten. Bei der orientalischen Küche werden zum Abschluss gerne mal Fenchel-Körner gereicht, zum Knabbern – als Digestiv. Nicht so wie beim Griechen, wo es auf jeden Fall ein Ouzo sein muss. In Rom habe …

Französisch Genießen

Es gibt etwas zu feiern, denn die Feiertage stehen vor der Türe! Zeit für einen ausgiebigen Restaurant-Bummel durch Wiesbaden – à la francaise. Es gibt da ein Viertel in Wiesbaden.. ebenso wie New York sein Chinatown, hat Wiesbaden seit neuem ein Französisches Viertel Liegt es an der parkänlichen Adolfsalle, in der man zwischen den Kastanien so lauschig Boule spielen kann oder an dem Springbrunnen, der einem das Gefühl gibt, man sei mitten in Marseille? Sind es die noblen Bürgerhäuser aus der Gründerzeit, die an Paris erinnern? Je ne sais pas! Flanieren á là francaise – durch die Seitenstraßen zwischen Bahnhof und Wiesbaden-City. Von der Bahnhofstraße aus kommt zunächst Les Deux Dienstbach. Ist es ein französisches Bistro oder eine Bar? Das Lokal hat die Inneneinrichtung einer alten Apotheke, vermischt mit Fundstücken und etwas Shabby Chick – das Interieur ist klasse und schallt aus den Lautsprechern französische Musik, fühlt man sich tatsächlich in einem anderen Land und in einer anderen Zeit. Im Les Deux Dienstbach gibt es leckere Kleinigkeiten. Galettes, eine Soup oder eines der wechselnden Gerichte auf der Tageskarte von Artischocke bis Coq au vin. Très bon. Zuvor nimmt man …

Genussmittel

Der König aller Longdrinks ist der Gin Tonic. Oder? Dieser etwas staubige, britische Longdrink erfährt derzeit ein Revival. Das sag nicht nur ich, sondern auch Trendscouts, Magazine & Co. In Berlin hat inzwischen eine exklusive Gin Bar eröffnet. Jede Stadt bringt ihren eigenen Gin raus – auch eine Bar in Wiesbaden. Und in Schwarzwald boomt eine Gin Manufaktur: Monkey Gin, es soll der Beste sein. Preislich absolut im Mittelfeld, die Verpackung schön Retro einer alten Apothekerflasche nachempfunden. Was ist das überhaupt für ein Zeug? Gin ist hochprozentiger Alkohol (mindestens 37,5 Volumenprozent) aus Getreide hergestellt. Das Besondere ist die Aromatisierung, denn Gin erhält seinen charakteristischen Geschmack durch die Beigabe von Gewürzen, darunter vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Der Name leitet sich indirekt vom botanischen Namen des Wacholders Juniperus ab. Weitere Bestandteile wechseln von Hersteller zu Hersteller, beispielsweise Ingwer, Muskat, Orangenschalen (Flavedo) – über 100 Zutaten kommen da zum Einsatz. Im hessischen Frankfurt gibt es sogar einen Gin mit den Kräutern der „Grünen Soße“. Mei… Mein Lieblings-Mix, ganz nach der Queen, ist folgender: Gin Tonic mit Gurke Die Frische …

Tipp: Helau – ohne Nebenwirkungen

Es ist wieder soweit. Im Februar fühlt sich alles ein bisschen leichter an. Vielleicht, weil die Sonne schon hin und wieder wärmend am Himmel steht? Oder weil die Faschingszeit das Gemüt erheitert? Lumpenball, Ganovenball, Maskenball, Hurenball, Piratenball, Gauklerball, Märchenball…fehlt noch einer? Auf welchen Faschingsball geht ihr? Schon das Kostüm dafür ausgesucht? Maskiert ist der Spaß garantiert! Okay, die Leser aus dem Norden werden nun mit dem Kopf schütteln, denn Fasching ist doch eher etwas für die Kölner Region und den wilden Süden: Von Mainz, Würzburg bis Freiburg. Aber, so wie das Oktoberfest wird auch Fasching inzwischen überall gefeiert. Selbst in Berlin gibt es heutzutage einen kleinen Faschingsumzug. Ich dachte ja immer, man wolle mit Fasching den grauen Winter vertreiben und den Frühling einläuten. Doch weit gefehlt! Denn ursprünglich fanden die “tollen Tage” direkt vor der christlichen Fastenzeit statt, die mit dem Aschermittwoch beginnt und 40 Tage (bis Ostern) andauert. Die Menschen nutzten also im Fasching noch einmal die Gelegenheit, um ordentlich über die Stränge zu schlagen, bevor die Zeit des Verzichts kam. Das mit dem …

Hideway im Rheingau

Ist das hier Toskana? Könnte man denken, wenn man durch die hügelige Rebenlandschaft im Rheingau fährt. Auch kulinarisch kann diese Region punkten und da habe ich heute einen Tipp: Die Schloss-Schänke in Erbach. Auf dem Gelände des legendären Schloss Reinhardshausen – und doch ganz urig und eigenständig. Die geschützte Hoflage lässt zu, dass man auch noch im Herbst draußen sitzen kann und sich fühlt, wie auf einem Landsitz irgendwo im mediterranen Süden. Dazu einen feinen Wein, ein bisschen Käse oder Flammkuchen – ein Traum. So traumhaft, dass ich dort vor Jahren meine eigene Hochzeit gefeiert habe. Ganz um die Ecke auf dem Draiser Hof findet einmal im Jahr das Open Air „Heimspiel Knyphausen“ statt, wo der deutsche Musiker Knyphausen auf dem elterlichen Weingut die Gitarrenverstärker zum Vibrieren bringt. Sogar die deutsche Ausgabe der „Rolling Stone“ war nur des Lobes. Der Rheingau – eine wunderschöne Ecke und wirklich ein nachhaltiger Seelentröster! P.S.: Kleines Ratespiel am Rande: Mit wie vielen „s“ schreibe ich denn nun die Schloss-Schänke, falls ich mal den Bindestrich weglassen möchte? ähhhm. Ja, so geht es mir …

Romantik am Main

Heimatkunde. Industrieromantik am Main. Ich schaue gerne auf fließende Gewässer. Vom kleinen Bachlauf bis zum Rhein – das hat immer etwas Poetisches. Ob nun mitten in der Natur oder im Hafen – beides hat seinen Reiz. Genauso der Industriehafen in Offenbach. Die Schönheit dieses Ortes haben auch Projektentwickler entdeckt und bauen nun Wohnkomplexe an die Mainufer. Nicht so meins. Vielleicht, weil ich mir diese Apartments nicht leisten kann. Nun gut, solange das alles noch Baustelle ist, erlebe ich dort eine wunderbare Industrieromantik. Besonders schön, wenn die Herbstsonne die Lastkräne anleuchtet und der Wind in den Eisenstangen musiziert. Für die Location Kameha Beach ist es langsam zu kalt, deshalb nimmt man den Sundowner vielleicht eher gegenüber in der Oosten Bar. Oosten – Realwirtschaft am Main Mayfarthstraße 4, 60314 Frankfurt am Main Tel.: 069 / 94 94 25 68 14

This is not a food blog

Essen tu ich für mein Leben gern, nur Kochen, Backen und so zählt nicht zu meinen Kernkompetenzen. Deshalb werde ich auch nicht über solche Dinge schreiben, versprochen. Außer… ja, außer Holunderblütensirup, das mach ich jedes Jahr und das möchte ich Euch heute mal empfehlen. Hugo – das erfrischende Mix-Getränk trinken wir doch im Sommer alle gerne, nicht wahr? Na also. Das Zeug dazu wächst an jeder Ecke! Wenn es also Ende Mai schön sonnig ist und der Holunder blüht, einfach die Blüten sammeln und los geht’s: Die Blütendolden vom Holunderstrauch abschneiden. Schön abklopfen, damit die Insekten vorher runterfallen und nicht im Kochtopf landen. Die stark duftenden Blüten nicht waschen, das würde den Geschmack vernichten. Die Menge? Pi Mal Daumen, sag ich immer. Etwa 30 Blütendolden in einen Topf geben und mit Zitronensäure-Pulver (gibt’s in der Backabteilung) bestreuen, dazu den Saft von 2 Orangen. Obendrauf kaltes Wasser geben, damit die Menge gerade so bedeckt ist. Außerdem 3 Bio-Zitronen in Scheiben geschnitten auf die Blüten-Melange legen. Den Deckel drauf und kühl und dunkel stellen. Am nächsten Tag wird die …

Tipp für #Wiesbaden

Auf dem Weg zum Kaffeetrinken bei Dales Cupcake, dem Nachfolge-Laden des tradionellen Café Preussger, bin ich tatsächlich vom Weg abgekommen. Die Tafel war schuld, weil dort steht jeden Freitag Fischsuppe drauf. Fischsuppe – ob französich, italienisch oder orientalisch – ist mein Leibgericht. Dafür muss auch mal der leckere Carrot Cake von Dales warten. Französische Chansons und Jazz erklingen aus den Boxen und man denkt: Paris? Nein. Aber Wiesbaden kann das auch nicht sein. Wo bin ich hier? Schöne Bistro-Atmo, ungekünstelt und einfach sympathisch. Die Bilder an der Wand verraten dann wohin die Reise ging: Afghanistan. Kennen die meisten ja nur aus der Tagesschau. Dabei ist es wie im Märchen aus Tausendundeinernacht: aromatisch, bunt, exotisch, fremd und geheimnisvoll… Okay, ich triffte ab. Das Restaurant Hindukusch bietet leckere orientalische Speisen, das Preis-Leistungsverhältnis ist super und alles andere auch. Die Fischsuppe? Großartig! Ebenso die anderen Gerichte. Dazu Jai oder Minztee oder was sonst das Herz begehrt. Wie ein Kurztripp in ein fernes Land. Super! Hindukusch Nerostr. 4-6 | 65183 Wiesbaden Tel: +49 611 173 29 81 E-Mail: info@hindukusch-wiesbaden.de Öffnungszeiten: DI bis …

Tischdeko DIY

Gäste eingeladen? Tischdeko notwendig? Keine Serviettenringe parat? Do it yourself: Filz-Serviettenringe selbstgemacht. Schnell & Preiswert. Und so geht’s: Kleine Vierecke in der entsprechenden Größe aus Wolle stricken oder häkeln. Die Vierecke jeweils zu einem (Servietten-) Ring zusammennähen. Allesamt in die Waschmaschine. Vollwaschgang oder ähnliches. Hauptsache zu heiß für Wolle! Verfilzte Woll-Dinger aus der Trommel nehmen. Trocknen. Passt alles? Vielleicht noch ein paar Perlen zur Verzierung? Fertig sind die Serviettenringe. Die Methode ist einfach & genial und auch für große Stückzahlen perfekt. Möglich sind alle Farben die der Wolle-Laden hergibt! Zauberhaft!  Farbenfreundin wünscht eine frohe Weihnachtszeit!  (Danke an Lea für die Idee. Fotografiert mit meinem wunderbaren zartgelben iPhone 5c. Love it!)  

Wiederentdeckt

Trotz vieler Ernährungsexperimente in meinem Leben habe ich seit Jahrzehnten eine Konstante: Kaffee. Der Duft von frisch gemahlenem Kaffee bringt mir zu jeder Tageszeit ein Lächeln auf die Lippen. Guter Kaffee ist lebenswichtig. Früher war ich eher frankophil und trank meinen Café au lait aus einer Tasse, die eher an eine Müslischale erinnerte. Später entdeckte ich dann die Vorzüge des fast öligen Espresso, pur und nur mit Zucker etwas versüßt. Perfekt! In Italien kenne ich ganz schnell die beste Espresso Bar vor Ort und muss dann aufpassen, keinen Koffeinschock zu bekommen. Einfach zu lecker das Zeug. Filterkaffee Mein wichtigstes Kochgerät seit ich flügge bin: Der Klassiker, die italienische Caffettiera von Bialetti. Klar gibt es in unserer Küche auch einen Jura Vollautomat. Bis dann kürzlich mal wieder eine Reparatur der Höllenmaschine anstand. Wir mussten also improvisieren und entdeckten dabei den Filterkaffee wieder ganz neu. Das hat schon was, diese morgendliche Zeremonie: Bohnen mahlen, Filter vorbereiten, das kochende Wasser langsam überbrühen und dem Plätschern zuhören bis die Kanne gefüllt ist und die Küche verführerisch nach Kaffee duftet. Das entschleunigt kollosal. Das erinnert an Kindertage… Großer Genuss! Vor allem auch, wenn man die Kaffee-Bohnen offen kauft: …

Red hot and spicy

Was wäre unser Leben trostlos ohne die türkischen und italiensichen und marrokanischen und afghanischen und chinesischen und anderen nichtdeutschen Mittmenschen? Für ein bisschen Exotik und Abwechslung muss man dann immer weit weg in Urlaub fliegen. Wie anstrengend! Ich mag es vielfältig. Nicht immer, aber oft. Ha, was hat meine Oma früher über die Italiener geschimpft (Itaker…) und heute: wer kann sich ein Leben ohne Espresso, Pasta, Latte und Gelato vorstellen? Erst mit den türkischen und chinesischen Gemüseläden, die regelmäßig bis spät geöffnet haben (genau passend zu meinen Einkaufsgewohnheiten), kamen plötzlich Gemüse- und Obstsorten bei mir auf den Tisch, die ich bislang nur aus der Feinkostabteilung (Marke Luxus-Artikel) kannte: Limonen, frischen Koriander, Sitakepilze, Chilli und Oliven in allen Formen und Farben. Eine meiner Lieblingsfrüchte: Der Granatapfel. Schon die Frucht erinnert mich an wärmende Sonne, Sanddünen, Kamele am Horizont und süße Verführungen. Diese saftigen Kerne, die beim Draufbeißen platzen und einen fruchtigen Saft im Mund verbreiten. Hm. Traumhaft. So kann ich mich in Deutschland fühlen wie im Urlaub, als sei ich im fernen Orient auf einem Bazar. Dank unserer ausländischen Mitbürger und ihren Einkaufsparadiesen.