Leben

Blogparade: Lieblingsjob

Die Blogparade #lieblingsjobs von Annette Lindstädt / Worthauerei kommt mir wie gerufen, denn in 2014 habe ich meinen beruflichen Werdegang auf Herz & Nieren geprüft und das eine und andere verändert und es hätte auch ganz anders weitergehen können. Vielleicht als hauptberufliche Bloggerin, als erfolgreicher Stil-Coach, als Bademeisterin oder Gärtnerin… was auch immer. Doch nein, ich arbeite weiterhin als Assistentin bzw. Sekretärin. Warum? Darum:

Der Beruf der Sekretärin ist total abwechslungsreich. Okay, es steht und fällt mit dem Vorgesetzten. Aber normalerweise hat man viel Abwechslung und der Tag ist immer voll Überraschungen und niemals eintönig. Kein Projekt, dass einen über Monate begleitet, sondern viele kleine Dinge, die am besten gleichzeitig erledigt werden müssen.  Ob der Handwerksbetrieb, der DAX-Konzern, die Agentur oder das Architekturbüro – eine Assistentin wird immer benötigt und zwar nicht nur zum Kaffeekochen. Ein krisensicherer Job – das macht frei!

Schade ist, dass die Wertschätzung in den letzten Jahren nachgelassen hat. Indem viele Studenten statt als Praktikant zunächst als „Assistent“ in ein Unternehmen eintreten, wird angenommen, das mache man so mit links und nur mit einem charmantem Lächeln… dabei gehören zu diesem Berufsbild ganz viele Softskills, die man erst mit den Jahren lernt. Die Chefsekretärin in den Fünfzigern hatte ein wesentlich höheres Ansehen, als man das heute genießt. Dabei hat sich das Berufsbild total verändert und heute ist man IT-Admin, Barista, Tippse und Aktenhalter gleichzeitig. Jetzt mal flapsig ausgedrückt. Aber es gibt auch hier die Ausnahmen und da muss man eben ein bisschen länger suchen.

Ach so, das Klischee mit dem Kaffeekochen stimmt natürlich, aber das mit dem Nägel-lackieren nicht. Ich hatte noch nie Zeit, mir die Nägel im Job zu machen. Schade eigentlich.

Nicht immer macht der Job Spaß, das kennt jeder von uns. Geholfen bei Zweifeln in Sachen Job hat mir das Buch „Jobfrustkillerbuch“ (siehe Bild). Hier werden einem Dinge, die man eigentlich schon weiß, Schwarz-auf-Weiss geliefert: Love it, Change it or leave it. Basta! Ansonsten: Nicht Jammern, sondern auf’s Positive gucken. Denn jeder Job hat seine Nachteile und es gibt überall Montage… Oder wie seht ihr das?

Happy Monday – wünsch ich Euch!

 

5 Kommentare

  1. Oh wie schön! Das freut mich so sehr, von Dir einen Kommentar zu lesen. Jippie!! Danke dafür, liebe Isabell (dabei warste erstmal im Spamfilter gelandet:-) Apropos Berlin – ich komm darauf zurück!! Schöne Zeit und viele Grüße

  2. isabell sagt

    hach Bärbel, ich stöber grade mal wieder durch deinen Blog und muss dir ein fettes Lob aussprechen: du schreibst so witzig, kreativ und authentisch, dass man einfach jeden Eintrag gerne liest. auch wenns „nur“ um einen Bronzepuder geht 😉
    mach weiter so, alle Daumen hoch! und ich bin sooo neidisch, dass du in Berlin auf der fashion week warst. nächstes Mal zwäng ich mich mit in deinen Koffer.

    hoffentlich sehen wir uns bald wieder, deine Isa :-*

  3. Pingback: blogparade: lieblingsjobs | worthauerei

  4. Liebe Ines, ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar und die guten Wünsche.
    Schöne Grüße, Bärbel

  5. Take it, change it or leave it – so funktioniert das ganze Leben. Schön, dass Du einen neuen Job gefunden hast!
    Viel Freude an der Arbeit wünscht Dir
    Ines

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