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Stijl Markt Mainz

Streetfood & Lifestyle

Neue Trends abseits des Mainstreams, aber auch bekannte Marken von Peoples Place und  Urbantrendsetter & Co. werden bei der kleinen feinen Designer-Messe Stijl in der Halle 45 am 21. und 22. Oktober in Mainz gezeigt.

Wir können auf der Messe allerlei ausprobieren und kleine Manufakturen und Jungdesigner zeigen, was man so tragen könnte und womit das Leben Spaß macht und was man Neues ausprobieren könnte. Dazu gibt es natürlich auch Essbares, nämlich internationales Streetfood u.a. Italienisches von der Pizzeria Cremina und Israelisches vom Kollektiv RAN Kitchen und Winzer und Brauereien aus der Gegend.

Designer-Messe Stijl

Den Besucher erwarten auf rund 4.000 Quadratmetern ein einzigartiger Mix aus Messe und Festival, an dem neben Trend-Produkten auch spannende Side-Events und Workshops angeboten werden, nämlich ein “Hochsijlgarten” mit sechs Bewegungs-, Balance- und Mutstationen, Schwarzlichtminigolf von Schwarzlichthelden, ein Nähworkshop von stoffLAGE, tragbares Minigolf by Indomigo.

Ich werde mich wohl eher in der Chill-Out-Area mit Craft Beer vergnügen oder vielleicht beim Mainzer Werkstattladen mit Sieb- und Linoldrucken experimentieren oder beim Verlag Hermann Schmidt in der Buchauswahl stöbern. Entweder am Samstag oder Sonntag findet ihr mich also wieder auf der anderen Rheinseite. Mainz ist immer wieder spannend…

Übrigens, für Männer gibt es einen besonderes Service: Der reisende Herrenfriseur Oliver Hammel bietet Bartschnitt und/oder Haareschneiden an. Na, da bin ich ja neugierig.

Facts:

Halle 45, ehem. Phoenix-Halle in der Hauptstraße 17-19, 55120 Mainz
Start am 21. Oktober um 11:00, Ende am 22. Oktober um 18:00
Tickets: VVK 5€ (zzgl. Anbieter-Gebühr), Tageskasse 6€. Kinder unter 12 Jahren sind frei

 

G+J beim EWMD

Netzwerk-Tipps

Trotz der vielen Internet-Portale ist der persönliche Kontakt total wichtig – unter Bloggern, für Freundschaften, Geschäfte und Jobs. Sogar Festanstellungen werden heutzutage immer mehr innerhalb des Netzwerks, also über Kontakte vermittelt. Erst wenn sich darüber nichts ergeben hat und auch intern kein Bewerber gefunden wurde, veröffentlichen Unternehmen eine Stellenanzeige. Auch für Selbständige und Gründerinnen ist der Erfahrungsaustausch notwendig.

Networking

Ein gutes Netzwerk ist demnach total wichtig und macht auch noch Spaß, deshalb empfehle ich heute ein paar Netzwerke (nicht vollständig und ohne Gewähr, freue mich über Eure Tipps und Ergänzugen!):

BPW
Ein bundesweite, nein, sogar internationale Organisation berufstätiger Frauen, die sich vernetzen möchten. Beim BPW Wiesbaden kenne ich einige Mitglieder und die Veranstaltungen sind immer wieder sehr informativ und gleichzeitig hat man an den Netzwerk-Abenden viel Spaß. Für die Berufseinsteiger gibt es auch einen Ableger „Young Professionals“. Die Wiesbadener Bloggerin Julia von „German Abendbrot“ lernte ich beim BPW in Wiesbaden kennen und auch meine Stimmtrainerin Daniela Grimm-Roth.

 

Boehringer Ingelheim

 

EWMD
Kürzlich fand die Internationale EWMD Konferenz bei Boehringer Ingelheim statt und ich war begeistert von den spannenden Vorträgen. Thema war die Digitalisierung und da bin ich als Blogger ja mittendrin dabei. Eva-Maria Bauch, CEO of Gruner+Jahr Digital Products (siehe Beitragsbild oben) referiete und ja, ich kann bestätigen, der Verlag hat in Sachen Online-Präsenz sehr aufgeholt und die Websiten sind inzwischen genauso spannend, wie die vielen Print-Magazine. Denn mit gut gemachten Magazinen kann meiner Meinung nach Print neben Online weiter bestehen, doch es müssen eben gut gemachte Magazine sein. Ebenso sprach Marco Maas, der bekannte Datenjournalist und Twitter-Fan, somit war der Event eine rundum tolle Sache.

Die Teilnehmerinnen allesamt Akademikerinnen in wichtigen Positionen und aus allen Branchen: Finance, Health, Logistics, Media uvm. – sehr spannend!  Als Mitglied ist man international mit tollen Frauen in führenden Positionen vernetzt und kann sich sehr viel Input holen.

Berufswege für Frauen Wiesbaden

Networking in Wiesbaden

Berufswege für Frauen und auch EXINA (ist auch für Männer) sind tolle lokale Initiativen für Gründer-Interessierte in Wiesbaden und Umgebung. Man trifft Gleichgesinnte und erhält in Kursen wertvolle Tipps. Auch später kann man immer wieder auf die guten Kontakte zurückgreifen und ist sehr hilfreich auch durch die enge Vernetzung zur Stadt Wiesbaden. Ich kenne einige Frauen, die erfolgreich mit deren Hilfe gegründet haben und durch die ersten Jahre der Selbständigkeit gingen. Einfach mal vorbei schauen und sich informieren.

Mein nächstes Netzwerktreffen wird in Wiesbaden bei FBNW sein. Dies ist ein Zusammenschluss von selbständig und freiberuflich tätigen Frauen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Überzeugt hat mich die Truppe, als sie kürzlich Volker Geyer eingeladen hatte. Wer ihn noch nicht kennt, einfach mal Google fragen. Ich sag nur: Ein Handwerker aus Wiesbaden erobert das Europa-Parlament! Auch sein Erfolg ist auf Networking begründet und deshalb freue ich mich auf das nächste Treffen der FNBW.

Bei dem Gründerflirt, einem von FAZ-Fachverlag und anderen lokalen Institutionen unterstützten Event, kann man Mitstreiter und Geschäftskontakte treffen. Ein sehr spannendes Konzept, weil es so branchenübergreifend ist. Kürzlich fand in Wiesbaden ein Treffen statt und es waren von IT über Veganer und Maschinentechnik bis hin zu Tourismus alle Branchen vertreten, die man sich so vorstellen kann. Tolle Vorträge und spannende Themen wurden angesprochen. Sehr empfehlenswert! Beim Event in Wiesbaden war der Gründer von Veganz zu Gast, der nicht nur von den Höhen und Tiefen eines Gründerlebens berichtete.

Vortrag Veganz beim Gründerflirt

Blogger-Relations

Für Blogger empfehle ich die Blogger-Stammtische (bei Facebook stöbern). Für Blogger im Rhein-Main-Gebiet gibt’s folgende Gruppen: #Bloggereckchen, Rheinmain-Blogger oder Blogger-Breakfast und nicht zu vergessen die Rheingau-Blogger, mit denen ich mich immer gerne in einer der vielen Straußwirtschaften treffe.

Überregional trifft man sich bei Blogst oder Blogger-at-work und europaweit bei Meet the Blogger. Ich war vor Jahren in Amsterdam mit dabei und noch heute bin ich mit einigen Bloggern von dort vernetzt.

Let’s Netzwerk!

P.S. Demnächst findet in Offenbach das nächste Barcamp statt – auch eine tolle Plattform und Netzwerk-Veranstaltung.

Reisen

Netzwerken unter Bloggern

Die Reisebloggerin Selda vom Travellife-Blog lernte ich über die Rheingau-Blogger kennen und wie schön, das ich von ihr nun mit dem „Liebster“ Blog-Award“ ausgezeichnet wurde. Es sind allerdings auch Aufgaben damit verbunden, obwohl der Award hauptsächlich der Vernetzung dient. Man beantwortet die gestellten Fragen, denkt sich selber auch welche aus und nominiert einen oder mehrere andere Blogs (Details hier: The Global Aussie)

Danke sehr!

Ich fühle mich geehrt und bin gerührt. Der Reiseblog von Selda lässt mich von Indien träumen und die Beiträge sind hochinteressant! Hier sind also ihre Fragen und meine Antworten:

1. Querfeldein durch die Pampa oder am Yachthafen flanieren?
Beides klasse, es kommt einfach darauf an. Ich habe immer Turnschuhe im Kofferraum, bin also allzeit zu allem bereit

2. Das wertvollste, das du besitzt.
Verrat ich nicht.

3. Was fasziniert dich an Reisen?
Die Fremde, denn ich liebe das Neue, Ungewisse, denn dabei fühle ich mich lebendig und mit der Welt verbunden.

4. Warum hast du dich entschieden zu bloggen?
Anfangs ging es um Mode, inzwischen geht es im Happyblog über Lifestyle und die schönen Dinge im Leben. Damit möchte ich meine Leser inspirieren, denn das Leben ist zu kurz. Lasst es uns bestmöglich genießen!

5. Wenn du auswandern müsstest, in welchem Land hättest du dein Zuhause?
Amerika. Ich liebe die Weite in diesem Land.

6. Lieber ein Objektiv zu viel oder einen leichten Rucksack?
Leichter Rucksack!

7. Wann fühlst du dich frei?
Beim Schwimmen und Laufen.

8. Wenn du nur noch einmal reisen könntest, wo würdest du landen?
Im Rom oder Neapel. Hauptsache Italien.

9. Welches Erlebnis auf deinen Reisen hat dich zum Nachdenken gebracht?
Ich reise nicht mehr in Entwicklungsländer und Diktaturen. Ich finde das äußerst schwierig und finde, als Tourist habe ich in solchen Ländern einfach nichts verloren.

10. In welches Buch bist du eingetaucht und wolltest nicht mehr zurück?
Derzeit tauche ich in den kulinarischen Krimi von Tom Hillenbrand „Tödliche Oliven“ ein.

11. Du sitzt an einem schönen Strand mit einer Flasche Bier oder einem Glas Champagner?
Ich bin in Franken, einer Bier-Region, aufgewachsen und naja, Champagner geht sowieso immer… also mal so mal so.

The nominates are…

Nun nominiere ich wiederum drei Bloggerinnen, deren Beiträge ich gerne lese und regelmäßig verfolge, weil sie einfach rundrum sympathisch sind:

Meine Fragen an Euch Bloggerinnen sind:

  1. Lerche oder Eule?
  2. Wein oder Bier?
  3. Fleisch oder nicht?
  4. Berge oder Meer?
  5. Print- oder Online?
  6. Yoga oder Couch?
  7. Hund oder Katze?
  8. Rock oder Klassik?
  9. Kino oder DVD?
  10. Fahrrad oder Auto?

Freue mich auf Deine Antworten in Deinem Blog und wiederum auf die neu Nominierten. Es tauchen immer wieder so viele spannende Online-Macherinnen am Horizont auf – wunderbar!

Wineparing Handkäs Silvaner

Rheinhessen Roulette

Neben 11 anderen Bloggern bin auch ich mit meinem Blog Teilnehmer beim Rheinhessen Roulette, das von Rheinhessenwein e.V. veranstaltet wird.

Aufgabe ist es, ein perfektes Wine-Paring zu definieren. Welches Gericht passt optimal zu einem bestimmten Rheinhessen-Wein?

Die Aufgabenstellung
Vor etwa zwei Wochen erhielten wir Teilnehmer ein Paket mit entsprechenden Zutaten. Diese hatten wir per Zufallszahl vorher ausgewählt. Reinstes Roulette! Aus Zweien sollte ich dann ein Gericht zaubern, das wiederrum zu dem entsprechenden Wein, der auch per Zufall ausgewählt wurde, passt.

 

Meine (vorgegebenen) Zutaten sind die folgenden:

DER WEIN
Silvaner trocken, Rheinhessen vom Weingut Christophorus-Hof aus Mainz-Hechtsheim

DIE ZUTATEN
Feinster Riesling-Weinessig aus Rheinhessen
Rote Beete Knollen

Handkäse Carpaccio mit Rote Beete und Apfel

Eat local, drink local!

Ich bin großer Fan der regionalen Küche und deshalb finde ich die Zutaten-Auswahl großartig. Die erdige Rote Beete schmeckt roh oder gekocht und die Farbe ist immer wieder beeindruckend. Dazu die feine Säure eines Weißwein-Essig, perfekt. Da weiß ich auch schon genau, was ich zubereite! Probier‘ es – ich bin großer Fan dieser leichten, kalorienarmen Kleinigkeit, die auch für Anfänger schnell zuzubereiten ist. Statt spanischer Oliven mit italienischem Peccorino gibt’s nämlich heute als perfektes Wine-Pairing zum Rheinhessen-Wein.

Pefektes Wine-Pairing

Carpaccio aus Handkäse, Rote Beete und Apfel an Sellerie-Salat mit Walnuss

dazu

Weißwein aus Rheinhessen, einen Silvaner trocken

Handkäs Carpaccio mit Musik

 

Bei Handkäs rümpfen viele die Nase, dabei ist es so ein feiner, gesunder Käse. Sportler lieben ihn, weil er wenig Fett hat, dafür aber umso mehr Eiweiß. Optimal also für die gesunde leichte Küche und optimal passend auch zu einem leichten, trockenen Silvaner aus Rheinhessen.

Das Gericht kommt sogar wunderbar ohne Brot aus – ist also super low-carb. Das Dressing (oder auch „Musik“) hat eine feine Essig-Note und die Kapuzierkresse ist nicht nur wunderschöne Dekoration, sondern auch feine Würze. Klar, wer möchte, isst etwas Graubrot dazu, aber mir schmeckt es ohne genau richtig.

Die Zubereitung

Harzer Käse aus dem Kühlregal in feine, runde Scheiben schneiden, ebenfalls den Apfel. Die Rote Beete kann roh als Rohkost oder gekocht verarbeitet werden. Als Dressing mischen wir den milden Weißwein-Essig aus Rheinhessen mit etwas Öl, Honig, Salz und Kümmel und ganzen Senfkörnern sowie fein gehackter roter Gemüsezwiebel, die wir dann über die Carpaccio-Scheiben träufeln. Zur Dekoration obenauf die gesäuberte Kapuzinerkresse verteilen.

Für den Sellerie-Salat reiben wir eine Viertel Sellerie-Knolle und vermischen diese mit etwas Joghurt, Weißweinessig, Salz und Pfeffer sowie gehackten Walnüssen.

Zutatenliste:
Harzer Käse
Rote Beete Knolle
Apfel
Sellerie
Joghurt
Salz, Pfeffer
Walnuss

Für die Musik (Marinade):
Bunte Gemüsezwiebel
Weißwein-Essig
Öl
Honig
Salz
Kümmel
Senfsaat
Kapuzinerkresse

Info: Im Unterschied zum hessischen Handkäs wird in Rheinhessen kein Apfelwein für die Marinade verwendet. Wer mag, kann aber etwas Weißwein dazugeben.

Rheinhessen Roulette

Jetzt heißt es: Daumendrücken! Die Expertenjury, besteht aus

Sternekoch Philipp Stein (Favorite Parkhotel Mainz),
Sommelier Oliver Habig (Adagio im Atrium Mainz)
sowie Vertretern von Rheinhessen
und der Agentur Gourmet Connection

Aus allen Vorschlägen wählt die Jury die spannendsten, kreativsten, ansprechendsten und natürlich rheinhessischsten Wine-Pairings aus. Man darf also gespannt sein!

Der Gewinner erhält einen Jahresvorrat Rheinhessenwein, der aus insgesamt 180 Flaschen Wein besteht. Somit bekommen Sie jeden Monat eine Auswahl ausgewählter Tropfen aus der Selection Rheinhessen oder Kleinoden und Neuentdeckungen von verschiedenen Rebsorten und Lagen frei Haus.  Auch der Zweit- und Drittplatzierte bekommt ein kleines Weinpaket mit besonderen Tropfen aus der Region Rheinhessen.

Egal wie das Ergebnis aussieht, es hat sehr viel Spaß gemacht und die Weine aus Rheinhessen sind wirklich sehr empfehlenswert. Dankeschön, dass ich bei diesem Erlebnis mit dabei sein durfte. Besonders bedanken möchte ich mich bei Rheinhessenwein e.V. und auch bei Gourmet Connection für die perfekte Organisation und den sympathischen Kontakt.

P.S. Auch die Fit for Fun schwärmt übrigens über Handkäs als fettarmer Eiweiß-Lieferant

Handkäse Carpaccio mit Rote Beete und Apfel

Weitere Teilnehmer sind die folgenden Blogger (Danke an Kai für die Liste!):

Gin Abfüllung

Grenzenlos Gin

Getrennt durch den Rhein und die Landesgrenze – die beiden Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden sind verbunden und doch getrennt, was durch die langwierige Baustelle Schiersteiner-Brücke noch verstärkt wird.

Gerne gefeiert wird auf beiden Seiten. Wenn zum Beispiel im Spätsommer das Wiesbadener Weinfest endet, kann man nahtlos in Mainz beim Weinfest weiterfeiern. Es verbindet die beiden Städte also sehr viel.

Gin aus Mainz und Wiesbaden

Nun gibt es in jeder der beiden Städte einen Gin:

Gin aus WIESBADEN

Meine Homebase ist Wiesbaden und deshalb geht es zunächst um Amato Gin aus Wiesbaden. Der Gin, kreiert von Gianfranco Amato, dem Besitzer der Bar MANOAMANO, wurde bereits im Blog vorgestellt. Seine Zielsetzung war: Einen Gin, der ein mediterranes Aroma verströmt, dabei aber mit einer zurückhaltenden Wacholdernote auskommt.“

Amato Gin.
Dry Gin
Preis: 29€ (500 ml )

Und so steht es bei Amato Gin auf der Website:
„Neben klassischen Botanicals wie Wacholder, Zitrus und Koriander ist der Geschmack von Amato Gin besonders durch handverlesene Akzente von frischer Gurke, Tomate und Quitte geprägt. Der würzige Geschmack des Thymian entwickelt sich während der Destillation zu einer feinen, subtil auftretenden Note. Um die geschmackliche Balance der frisch mazerierten Botanicals optimal auszutarieren, wird der Alkoholgehalt im letzten Arbeitsschritt mit frischen Quellwasser auf 43,7% herabgesetzt.“ Amato Gin – Da ist Liebe drin!

Amato Gin aus Wiesbaden

Gin aus MAINZ

In Mainz hat jetzt A WITCH A DRAGON & ME GMBH einen Gin auf den Markt gebracht.

Muscatel Gin
Destilled Gin
Preis: 39,90€ (700 ml )

Auch hier ist viel Liebe drin, besser gesagt: LOVE. Denn die Website ist auf Englisch und sowieso ist die Aufmachung sehr international, was  daran liegen könnte, dass der Gin einen internationalen Award gewonnen hat: The China Wine & Spirits Award 2016. Alkoholgehalt liegt bei 44 und das ist schon ordentlich. Das Besondere bei diesem Gin lässt der Name bereits erkennen, nämlich dass die Rebsorte Muskateller das Destillat geliefert hat. Die Muskateller-Trauben sind eine der ältesten Weißweinsorten. Das ist schon besonders und toll für Mainz, als Mitglied im internationalen Verband Great Wine Capitals. In der Pressemitteilung liest sich das dann so:

„… Zeit für ein Produkt mit ordentlich Hokuspokus: Einen Gin! Denn hier kann man virtuos mit den Botanicals spielen, um dem Destillat seinen eigenen, individuellen Charakter zu verleihen. Das Resultat – nach einer intensiven Entwicklungsphase, langen Tagen, längeren Nächten, viel Gin und viel Liebe – eine moderne Interpretation des klassischen Gins: Eine dezente Wacholder-Note, kombiniert mit einem ausgewogenen Muskateller-Aroma, sowie eine markante Prise Orangenschale abgerundet durch neun komplettierende Botanicals.
Cheers to hocus-pocus.“

„Muscatel Distilled Gin is bound to drive you crazy – naturally.“

Joko Winterscheidt von „Joko und Klaas“ ist dem MUSCATEL schon erlegen und unterstützt die vier Gründer aus Mainz seit neuem.

Zwei Neuinterpretationen klassischer Spirituosen gibt es, nämlich den MUSCATEL DRAGON’S CUT einen im Orangenlikörfass gereiften Distiller’s Cut Gin und den MUSCATEL SLOE GIN eine mit Honig aus lokalem Anbau verfeinerte Spirituose. Außerdem gibt es den fast schon legendären HARALD SCHATZ WODKA, zu Ehren des Hausmeisters im 50Grad.

Welcher ist nun besser? Ha, das musst Du selbst entscheiden, denn: Alles Geschmackssache!

ENJOY

P.S.: Noch mehr Hochprozentiges kann man beim 2. Wiesbadener Whiskey-Tag erleben.

Muscatel Gin aus Mainz

 

Ring Goldschmiede Voll

Jana von Goldschmiede Formvoll

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen. Heute zu Gast ist die Goldschmiedin Jana Voll von der Goldschmiede Formvoll.

Am Sonntag 15. Oktober kann man sie in Rheinhessen bei der Hochzeitsmesse treffen: Hochzeitskooperative & Friends

Liebe Jana, erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bringe Menschen zum Strahlen! Dieses Glitzern in ihren Augen, wenn sie ihr fertiges Schmuckstück das erste Mal bewundern…

Bei meinen Entwürfen lasse ich mich oftmals inspirieren durch die naturgegebene Schönheit und Eleganz von Farb-Edelsteinen, Perlen und Brillanten. Während meiner Goldschmiede-Ausbildung in Idar-Oberstein lernte ich sehr viel über diese edlen Materialien. Wen einmal dieses Fieber gepackt hat den lässt es nicht mehr los.

 

Wie kommt man dazu und seit wann machst Du das?

Meine Mutter ist eine Elster. Sie liebt alles was glitzert und funkelt. Das wurde mir also schon über die Gene mitgegeben. 2001 habe ich meine Ausbildung begonnen. Seit 2009 bin ich Goldschmiedemeisterin und staatl. gepr. Gestalterin und seit 2014 habe ich mein eigenes Atelier in der historischen Schmiede von Nieder-Olm im wunderschönen grünen Rheinhessen.

Goldschmiede Voll

Jana Voll, Goldschmiede Voll

 

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Ich liebe alle Farben von Turmalinen. Sie reichen von brombeerrot über waldgrün und swimmingpoolblau. Auch Brillanten liebe ich sehr, eigentlich ist der Diamant farblos aber er reflektiert das Licht und so sieht man alle Spektralfarben funkeln..

Man kann es schnell zusammenfassen:  Am liebsten bunt !

 

Goldschmiede Voll, mehrreihiges EdelsteinCollier

Collier Goldschmiede Voll

 

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

In zarter Umarmung über das Tanzparkett schweben. Bei Tango Argentino kann ich so richtig abschalten, meine Gedanken machen dann mal Pause und ich kann mich voll und ganz entspannen.

 

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblinggericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Lasagne in jeglicher Variante ist immer ein richtiger Seelenschmeichler und macht einfach happy! Die Lasagne die mein Mann macht…ich glaube, mit diesem Gericht hat er mich dann endgültig rumgekriegt 😉

Für Essen nehme ich mir auf jeden Fall jeden Tag viel Zeit. Ein schönes Frühstück muss sein. In der Mittagspause kochen wir uns im Herbst/Winter oft eine frische Suppe. Den Feierabend läute ich ebenfalls jeden Tag mit einer frisch gekochten Mahlzeit ein. Das lässt mich ruhig werden und gut zuhause ankommen.

Außerdem bin ich bekennende Freundin von französischer Pattisserie köstlichen Törtchen, Petit four, Pralinen und Macaron.

Feinen Käse mit einem guten Gläschen Wein an einem einem lauen Sommerabend oder vorm Kamin auch sehr schön.

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Jana!

P.S.: Wie lustig, mein Mann macht auch die beste Lasagne (… mit Lasagne verführt)!

 

Formvoll Goldschmiede
Jana Aust-Voll
In der alten Schmiede Wettig
Enggasse 15, 55268 Nieder-Olm
Telefon: 06136/9262220
www.schmiede-formvoll.de

Sehen wir uns am Sonntag 15. Oktober in Nieder-Olm (Rheinhessen) bei der Veranstaltung Hochzeitskooperative & Friends?

Kurhaus Wiesbaden

Kult-Tour ist angesagt!

Als Pendler verlasse ich morgens die Stadt und komme erst abends wieder zurück und wenn ich dann mal wieder in die Innenstadt komme, hat sich das Stadtbild schon verändert: Schwubbs, da eine Baulücke geschlossen, da ein Pächterwechsel, da eine Insolvenz und da ein neuer Pasta-Laden, von dem ich noch nichts gehört hatte. Mit einer Stadtführung ist man wieder up-to-date.

Stadtführungen waren lange nur etwas für Chinesen und Japaner. Gähn, dachte ich, wenn ich diese kleinen Gruppen vor Denkmälern stehen sah: „Das wäre nichts für mich!“ Doch wie immer im Leben bewahrheitet sich der Spruch „sag niemals nie“ auch hier und ich stellte fest, dass es total witzige Stadtführungen gibt:

  • mit kulinarischem Schwerpunkt
  • mit Kunst und Kultur
  • bei Nacht
  • mit Wanderschuhen
  • mit dem Fahrrad
  • mit einem Segway

Es muss also gar nicht von Denkmal zu Denkmal gehen, an denen die langweiligen Jahreszahlen runtergebetet werden, wie das in vielen Führungen der Fall ist. Es geht auch spannend und abwechslungsreich und lustig. Das Angebot mit Stadtrundgängen boomt derzeit, weil im Alltag rennt jeder von uns oft ohne Blick für’s Schöne durch die Stadt. Umsobesser, wenn es dann die Gelegenheit gibt, mit anderen zu Schlendern.

Zu Besuch in der eigenen Stadt

Ich war jetzt mit mehreren Anbietern unterwegs und bin begeistert! Für Wiesbaden gibt für  kulinarische Touren zum einen bei Britta von Das-isst-Wiesbaden und bei Eat-the-world. Mit letzteren war ich just auf Tour durch die Mitte von Wiesbaden und auch wenn ich die besuchten Locations schon kannte – denn kulinarisch bin ich hier einfach zuhause – es war sehr abwechslungsreich und gesellig. Natürlich sind wird durch die beliebte Nerostraße und die Obere Webergasse flaniert und weiter durch das historische Fünfeck in Wiesbaden.
Gewürz-Müller Wiesbaden

Gewürz-Müller Wiesbaden

Sortiment Gewürz-Müller

In dem wunderschönen Laden Gewürz-Müller haben wir Aromen geschnuppert und – passend zu meinem Happyblog – gab es happy spice für Zuhause.

Während eines kurzen Regenschauer haben wir bei Wunderling die afghanische Küche probiert und im Petit-Belge hätte ich gerne einige der unzähligen belgischen Biersorten probiert, doch es lag noch ein Stück Weg vor uns: Entlang des Landtag, Staatskanzlei, Rathaus und Co. bis hin zum Staatstheater in der Rue.

Restaurant Wunderling Wiesbaden

Happy Spice vom Gewürz-Müller in Wiesbaden

Auf der ebsch‘ Seit‘: Mainz

Eine City-Tour probierte ich auch in Mainz, denn hier kenne ich mich nicht ganz so gut aus und die Touren von Best-of-Mainz sind hochgelobt. Zurecht, denn Leute, Mainz ist toll! Wusstet ihr, dass viele Junge nach Mainz ziehen und es deshalb die fünftjüngste Stadt Deutschlands ist? Und kennt ihr die Geschichte um die Baby-Klappe oder das Mainz eine Wein-Stadt ist? Ja, solcherlei Dinge und noch viel mehr erfährt man von der sympathischen Autorin Stefanie Jung.

Sie kennt ihre Heimatstadt besser als ich meine Hosentaschen und verknüpft News mit historischen Fakten und am Ende wollte ich mich gar nicht trennen, weil’s so schön war. Ja, ich bin ein bisschen süchtig geworden, dabei war ich noch gar nicht bei der Wein-Tour mit dabei. Gut, dass sie schon ganz viele Bücher herausgegeben hat. Diese Bücher sind auch als Geschenk sehr empfehlenswert.

Schaut bei ihr im Web vorbei. Die Angebote sind toll! Meine nächste Tour wird die Shoppingtour durch Mainz unter dem Gesichtspunkt Nachhaltigkeit sein (kann über die super-benutzerfreundliche Website gebucht werden, sehr empfehlenswert!). Als Innatex-Besucherin bin ich mit dem Thema Öko und Nachhaltigkeit vertraut und freue mich schon.

Love my hood: Offenbach

Ähnlich auch die Initiative in Offenbach unter dem Titel OFlovesU (Offenbach loves you). Nachdem ich fast drei Jahre dort beruflich unterwegs war, habe ich ein Faible für diese Ecke im Rhein-Main-Gebiet. Klar, dass ich mehr wissen wollte und als ich dann hörte, dass die Veranstalter im Jahre 2011 mit dem Preis der Kreativwirtschaft ausgezeichnet worden waren, wollte ich mehr wissen. So steht es auf deren Website:

„Nach fast drei Jahren ausgebuchter Esstouren kann man sagen: Essen verbindet, Essen bringt zusammen und beim Essen sind sich alle einig. Bei dieser Tour erkundigen wir das, was Offenbach am besten kann: vielfältig, kunterbunt und vor allem lecker sein. Diese Tour taucht mitten in die Innenstadt ein, um Menschen und Kulturen dort zu besuchen, wo Sie zuhause sind. Egal ob Türkischer Supermarkt, Moscheerestaurant oder Little Italy bei der „Esskultour“ geht es um den Keks.“

Do you know your neighbourhood?

Leute, es passiert so viel in der Stadt. Geht raus ins Leben, denn das Leben passiert auf der Straße und nicht im Fernsehen oder bei Netflix. Das müsst ihr Euch ansehen!

Ob über Pflastersteine oder Stock und Stein in der Natur – es gibt so viel zu entdecken. Einen Tipp für eine „off-road tour“ ist Cult-Touren in Wiesbaden. Vom Anbieter werden einige Touren durch’s Umland angeboten, auch mit kulinarischem Background: In Zusammenarbeit mit dem Museum Wiesbaden gibt es zu der Pomologie-Ausstellung eine Tour durch die Apfel-Wiesen in Erbenheim und im Sommer war man in Sachen Slow-Food unterwegs. Eine wirklich schöne Sache!

Museum Wiesbaden

City-Tour auf Rädern

Ein Freund von mir bietet Segway Touren zu den Highlights in Wiesbaden an. Klasse, denn so muss man die Stadtberge nicht zu Fuß erklimmen: Bergkirche, Neroberg und griechische Kapelle sind schon recht beschwerlich. Die Touren sind sehr beliebt und auch als Team-Building-Maßnahme von Firmen gerne gebucht. Unterwegs sein macht auf jeden Fall mehr Spaß als Rumhocken, oder?

Apropos Bewegung. So richtig knackige Bike-Touren, allerdings durch den Rheingau, kann man bei Petra buchen. Wow, eine tolle Powerfrau mit Navigationskoordinaten im Blut.

Viel Spaß bei Deiner Tour durch die Nachbarschaft, egal ob zu Fuß oder auf Rädern!

Kochbuch Ente von Michael Kammermeier vom Restaurant Ente

Buchmesse & ich

Bücher lese ich inzwischen nur noch selten, ich blättere lieber. Bildbände zu durchblättern und den Gedanken freien Lauf zu lassen ist großartig und am liebsten blättere ich in Kochbüchern. Es geht mir um den Augenschmaus, die schönen Food-Fotografien sind nämlich mindestens so beeindruckend, wie ein gutes Essen live zu genießen. Naja, oder eben fast.

Der TreTorri Verlag in Wiesbaden bringt ganz wunderbare Bücher über Genuss, Essen und Trinken heraus. Einige dieser Buchbände liegen immer griffbereit bei mir auf dem Couchtisch – jederzeit bereit zum Blättern. Es sind eigentlich Kunstbände, nur nicht über Kunst, sondern über kunstvolles Essen und Trinken.

Aktuell blättere ich im Kochbuch ENTE vom Koch der Wiesbadener Institution Restaurant Ente im Luxushotel Nassauer Hof. Das Buch ist toll! Klar, das Essen in der Ente ist auch sehr empfehlenswert und ganz besonders genieße ich es, im Bistro einzukehren. Dort ist es vom Ambiente her etwas  lässiger (klasse für den kleinen, feinen Mittagstisch) und das Essen von Michael Kammermeier ist sowieso immer großartig.

Für den Hochgenuss zuhause habe ich jetzt das großformatige Kochbuch, das alle erdenklichen Rezepte zur Ente beschreibt – ob Vorspeise oder Beilage oder Hauptgericht. Die Fotos sind wunderschön, formatfüllend und von hoher Qualität. Ein Augenschmaus! Die Rezepte gibt es auch dazu, für diejenigen, die das Kochen lieben. Also mein Vorschlag: In weniger als drei Monaten ist Weihnachten…

Modern Cooking

Das Kochbuch von Thomas Anders heißt Modern Cooking und ja, auch ich denke sofort an den Hit „CherieCherieLady“ von Modern Talking… ein Ohrwurm von uns allen (zumindest ü30). Neben der Musik liebt Thomas Anders das Kochen und anlässlich der Veröffentlichung des Kochbuchs wird er auf der Buchmesse nebenbei auch Musik machen. Klasse, oder? Hier geht’s zur Veranstaltung im angesagten Frankfurter Restaurant Mon Amie Maxi.

Mir geht es also um den Genuss auf der Buchmesse: Von Lafer bis Henze, von Foodblog bis Instawalk, von französischer Pâtisserie bis zu indonesischem Streetfood: Die kulinarische Welt mit all ihren Facetten kommt in der Gourmet Gallery auf 1.000 Quadratmetern (Halle 3.1, K 90 bis L 135) zusammen. Anbei eine Auswahl an Programmpunkten der Organisatoren:

Länderküche und Country Image
Fremde Länder und gutes Essen gehen oft Hand in Hand. Kommen Sie mit auf die kulinarische Tour nach Frankreich, dem Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, nach China oder Korea. Neben traditionellen Gerichten gibt es auch viel Neues zu entdecken. Übrigens, 2019 ist Norwegen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse.

Netzwerken für Foodies und die Presse
Jeden Morgen trifft sich die Food-Community um 9.00 Uhr zum Business-Frühstück in der Showküche der Gourmet Gallery. Bei Kaffee und Buffet kommen Verlage, Autoren und Journalisten ins Gespräch. Termin: 11.-15. Oktober, 9.00 Uhr – 10.00 Uhr

Der Foodblog-Talk
Im Dialog mit Foodbloggerin Sophia Hoffmann („Sophias vegane Welt“) sprechen Foodblogger wie Heike Niemoeller („Relleomein“), Stevan Paul („NutriCulinary“), Katharina Brömel („Streetfoodjunkies“) u.a. über ihre zwei Leidenschaften: Food und Blogs
Termine: 11.-13. Oktober, 13.00 Uhr – 13.45 Uhr

#instawalk (ich bin mit dabei, jippie)
Kuchenbäcker und Foodblogger Tobi Müller lädt zum #instawalk – einem Spaziergang mit Schnappschüssen via Instagram – rund um die Gourmet Gallery ein. Stationen bilden Partner und Aussteller dieser Themenwelt sowie weitere deutsche Kochbuchverlage.
Termin: 13. Oktober, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Mehr Information und das gesamte Programm findest Du hier:

Mich wird man außerdem beim Gourmet-Talk der SZ antreffen. Jürgen Dollase (von dem habe ich hier geschrieben) wird auch da sein und ich hoffe, ihn für ein paar Worte sprechen zu dürfen. Stay tuned! Ich werde auf jeden Fall von meinen Eindrücken berichten. Facebook, Instagram und Twitter sind immer dabei.

An apple a day…

Blättern kann man auch Kalender, deshalb sind Kunst-Kalender meine zweite Leidenschaft in Papier. Und wenn es dann noch ums Essen geht, ist alles gut. Witzigerweise hat der Hermann Schmidt Verlag aus Mainz meine Leidenschaft für Äpfel, Essen und Blättern in einem Kalender für 2018 zusammen gefasst, den ich total klasse finde. Ein Abreiss-Kalender mit 365 Fotos von vielen alten Apfelsorten, yummi, wo ich doch Äpfel, Apfelbäume, Äppler und Apfeltarte und alles andere aus Apfel so sehr liebe. Hier geht’s zum Kalender, der in einem witzigen kleinen Apfelkistchen geliefert wird.

The Beauty & The Book Award

Das Auge liest mit – deshalb gibt es auch einen Schönheitswettbewerb für Bücher. Welches Cover ist das Schönste im Land? Welches verlockt am meisten zum Lesen, Blättern, Schmöckern? Frei nach dem Motto “Always (also) judge a book by its cover” wird der Publikumspreis für das schönste Buch verliehen. Sowohl für die Einreichungen wie auch für die finale Entscheidung in Frankfurt ist keine Institution sondern das Publikum selbst verantwortlich. Über 600 Einreichungen und 80.000 Votes auf www.beautyandbook.com zeigen die große Bandbreite in diesem literarischen Schönheitswettbewerb: Vom deutschen Kinderbuchverlag bis zum malaysischen Universitätsverlag.

Die Shortlist der im Online-Voting beliebtesten Bücher in den 10 Kategorien seht ihr hier, sie wird gegenüber der Stiftung Buchkunst (Halle 4.1 Q31) ausgestellt, wo die Messebesucher dann auch vor Ort für den Sieger abstimmen können:

Allgemeine Literatur: Alegori Rumah Api von Mat Luthfi (Puteh Press)

Architektur: Modern Mosques in Malaysia: Between Regionalism and Eclecticism von Wael A. Yousef Mousa (Penerbit USM)

Design: Für den tieferen Sinn – Duft als Medium in Kunst, Design und Kommunikation von Martin Hegel und Matthias Wagner K (Spielbein Publishers GmbH)

DIY: Tulis! Jangan Takut-Takut von Zamri Mohamad (Legacy Publishing PLT)

Fotobuch: Don Rosa: I still get chills von Alex Jakubowski, Lois Lammerhuber, Don Rosa (Edition Lammerhuber)

Kinder- und Jugendbuch: Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin von Pei-Yu Chang (NordSüd Verlag)

Kochbuch: Hundebraten süßsauer: Kochbuch der chinesischen Hausmannskost von Pei-Yu Chang (Kunstanstifter Verlag)

Kunstbuch: Im Licht – Im Bild von Bernhard C. Striebel (Edition Monhardt)

Natur und Garten: Mein Bienengarten von Elke Schwarzer (Verlag Eugen Ulmer)

Reisen: Kias Tersirat ~ Perantauan Bertemu Melayu & Islam Di Dunia Melayu Benua von Herman Abdullah (Penerbit USM)

„Die Ideen für Design und Gestaltung sind so vielfältig, wie die Inhalte der eingereichten Bücher. Auch im vierten Jahr sind wir überrascht von der regen Teilnahme. Dieser Award macht uns einfach Spaß und verbindet gleichzeitig Verlage und ihre Leser miteinander“, so Markus Gogolin, Direktor Strategisches Marketing Frankfurter Buchmesse.

Termin der Preisverleihung ist Samstag, 14. Oktober, 16:00 – 17:00 Uhr im Gourmet Gallery Gourmet Salon (Halle 3.1 L 137), dann wird der internationale Publikumspreis „The Beauty and the Book Award“ verliehen. Mehr auf der Website: www.beautyandbook.com

Spirituelle Liebesromane aus Wiesbaden von Kari Lessir

Spirituelle Liebesromane aus Wiesbaden

Über die Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.150 Ausstellern aus 106 Ländern, rund 278.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten, davon 2.400 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurter Buchmesse Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. (Ausschnitt aus dem Pressetext von www.buchmesse.de)

Interview mit Spitzenkoch Nils Henkel

Meine Fragen an Nils Henkel

Heute präsentiere ich im Interview Spitzenkoch Nils Henkel, Küchenchef im Gourmet-Restaurant Schwarzenstein im Rheingau bei Geisenheim. Vom Magazin FEINSCHMECKER zum Koch des Jahres 2017 gewählt, unter den „50 Best Chefs Germany“ und aktuell bei CHEF-SACHE unter den Ersten.

Guten Tag, Nils Henkel, schön, dass Sie sich die Zeit für ein paar Fragen genommen haben! Ursprünglich sind Sie von der Küste ganz im Norden, dann lange Jahre Station in NRW und jetzt seit Jahresbeginn im Rheingau. Wie gefällt es Ihnen denn hier so mitten in den Weinbergen mit Blick auf den Rhein?

Sehr gut! Das ist hier eine wirklich schöne Region. Vor allem durch die Weinaffinität und die vielen Winzer ist es eine Gegend mit einer hohen Lebensqualität.

Interessieren Sie sich für bestimmte regionale Zutaten? Vielleicht die hessische Spezialität Handkäs‘?

Ja, der Handkäse wurde bereits bei unseren Snacks aufgenommen. Aktuell haben wir als Kleinigkeit vorweg auch das Leiterchen (gepökeltes Rippchen vom Schwein) mit Spitzkohlsalat und Sauerkraut-Vinaigrette im Programm, mit dem wir Bezug auf Frankfurter Tradition bzw. Hessen nehmen.

Wir sind immer offen für regionale Zutaten und ich schaue mich immer wieder nach regionalen Erzeugern um. Da sind wir zwar noch am Anfang mit unseren Kontakten, aber es kommt immer wieder etwas dazu.

Regionale Produkte sind für mich eine wichtige Basis, aber meine Küche ist dennoch geprägt von einer gewissen Weltläufigkeit. Ich brauche nicht unbedingt Fisch vom anderen Ende der Welt, aber ich arbeite sehr gerne mit den Aromen und Gewürzen der Welt.

 Spitzenkoch Nils Henkel, Restaurant Schwarzenstein

 

Sie fühlen sich dem Aspekt der Nachhaltigkeit verpflichtet und bieten auch seit Jahren ein rein vegetarisches Menü an, was mir sehr gut gefällt. Doch es stellt sich mir die Frage, wie man da die Kurve kriegt, nicht als Öko abgestempelt zu werden?

Das Thema Nachhaltigkeit ist mir wichtig. Zum einen, hat Massentierhaltung ein Niveau erreicht, das einfach krank ist. Wenn wir alle weniger Fleisch essen würden, dann könnten wir uns auch alle gutes Fleisch aus nachhaltiger Landwirtschaft leisten.

Die Leute sagen immer, das nachhaltig produzierte Produkte sehr teuer sei. Doch man muss ja auch nicht jeden Tag Fleisch essen und dafür öfters vegetarisch essen. Das wäre zudem gesünder und besser für die Gesellschaft.

Es gab auch von Gastseite immer wieder die Nachfrage nach einem fleischlosen Menü. Da hat es mich gestört, dass wir kein stringentes Menü hatten, wo die einzelnen Gerichte zueinander passten und aufeinander abgestimmt waren, es gab keinen roten Faden. Naja, und ich habe einfach auch großen Spaß am Kochen mit Gemüse.

Zu Anfang war es schwierig, die gewünschten Zutaten zu erhalten, aber das hat sich inzwischen eingependelt. Mittlerweile haben wir viele alte Gemüsesorten im Programm, die man aber auch nicht überall kaufen kann. In der Regel ordern 20 bis 30% der Gäste unser Flora-Menü. Als wir im Schloss Lerbach damals das vegetarische FAZ Gourmetvision Menü mit Jürgen Dollase gemacht haben, haben manchmal mehr als 50% der Gäste das vegetarische Menü bestellt.  Das hat uns in Sachen Gemüse nochmal ein ganzes Stück nach vorne gebracht.

 

Spitzenkoch Nils Henkel

 

Ihr Sommelier bietet auf Wunsch auch anti-alkoholische Getränke an. Wie kam es dazu?

Auch hier geht es mir gar nicht in erster Linie um die Gesundheit. Hintergrund war die Schwangerschaft meiner Frau und wir merkten damals, wie schade es ist, komplett auf die Weinbegleitung zu verzichten. Es macht sehr viel Spaß, wenn man ein Getränk hat, welches mit dem Gericht wetteifert und man lernt immer wieder etwas dazu. Wasser ist eben nur Wasser, das ist über den Abend gesehen einfach langweilig.

In vielen Restaurants passiert in der Hinsicht ja noch recht wenig und das finde ich eben wenig gastfreundlich. Es ist traurig, wenn ein Sommelier sich auf dem Absatz umdreht und sagt „Ich bin hier nur für den Wein zuständig.“  Bei Tanja Grandits in Basel hatten wir dann das Erlebnis, ganz spannende Getränke serviert zu bekommen und dann habe ich begonnen selbst zu experimentieren und habe mich mit meinen Sommeliers ausgetauscht, die sofort Feuer und Flamme waren. Die Sommeliers sind hier natürlich ganz wichtige Vermittler, denn die sind am Gast.

Klasse! Obwohl ich Weinliebhaber bin geht es mir auch so, dass es mir über den Abend oft zu viel wird und mir die Alternative Wasser als Getränk dann aber zu langweilig ist.

Natürlich, nach 8 Gängen und 8 Gläsern Wein ist man ja auch irgendwann am Limit. Und das Schöne ist, man kann es ja auch kombinieren und hier und da den Wein durch eine alkoholfreie Begleitung ersetzen.

 

Menü Flora mit Haferwurzel von Spitzenkoch Nils Henkel

 

Dessert bei Spitzenkoch Nils Henkel im Restaurant Schwarzenstein

 

Woher kommt die Inspiration für neue Gerichte und ein neues Menü?

Viele meiner Ideen sind abhängig von Saison und Jahreszeit und davon, welche Produkte verfügbar sind. Das ist der wichtigste Impuls. Ich lasse ich mich auch gerne in Restaurants inspirieren und sehe schon mal Neues. Das bringt mich natürlich auch auf neue Ideen.

Im Internet sieht man heutzutage vieles, was andere Kollegen machen. Doch ich mache am liebsten mein eigenes Ding und habe meinen eigenen Stil und die Ideen kommen aus mir heraus. Aber Anregungen von außen beeinflussen mich auch.

 

Apropos Internet. Wie ist Ihre Haltung zu Bloggern als Restaurant-Kritikern und dass die Gerichte fotografiert und veröffentlicht werden?

Kein Problem, solange es die anderen Gäste nicht stört und nicht dauernd ein „Klick“ zu hören ist, stört mich das gar nicht. Auch ich fotografiere hin und wieder die Teller im Restaurant, wenn mich das Essen begeistert. Unqualifizierte Bewertungen und Kommentare im Internet, das stört mich schon eher, aber wir leben in einer Zeit, in der jeder einen jeden bewertet. Ich gehe auch gern ins Restaurant zu meinen Gästen und höre im persönlichen Gespräch, wie es ihnen gefallen hat und wenn es einen Kritikpunkt gibt, beschäftigt mich das auch.

Das Lob der Gäste ist natürlich die schönste Motivation, die ich auch gerne an mein Küchenteam weitergebe.

 

Apropos Restaurantkritiker…

Die wichtigen Kritiker sind natürlich die professionellen Restaurantkritiker. Aber auch Blogger haben heutzutage ein gewisses Gewicht, auch wenn dahinter kein professioneller Restaurantkritiker steckt. Ich schaue mir auch den einen oder anderen Foodblog regelmäßig an und die Blogs werden heutzutage viel gelesen. Andererseits gibt es im Internet so viel, da darf man dann auch nicht alles so ernst nehmen.

  

Und wer kocht denn eigentlich zuhause?

Meine Frau kümmert sich um die Familie und bekocht deshalb auch die Familie. Aber wenn ich zuhause bin und Zeit habe, übernehme ich gern den Herd. Zum ausgedehnten Familien-Frühstück gibt es dann Leckereien wie Blaubeer-Pfannkuchen oder ein Rührei. Ansonsten essen wir gerne frische Pasta oder auch mal geschmorte Kalbsbäckchen oder grillen auf der Terrasse. Aber es sollte auch nicht zu viel Zeit am Herd sein.

 

Haben Sie ein Lieblingsgericht oder gibt es vielleicht ein Happyfood?

Ein Lieblingsgericht, das aus der Kindheit herrührt ist gekochte Ochsenbrust mit Meerrettich und Rote Beete. Das ist für mich Soulfood. Aber genauso liebe ich eine spicy Chicken Soup mit frischem Gemüse, Chilly und Koriander. Großartig! Das wärmt von innen, besonders in der kalten Jahreszeit.

 

Haben Sie ein kulinarisches Guilty Pleasure? Vielleicht ja eine der beliebten Fast-Food-Ketten?

Nein, tatsächlich nicht. Denn was es in diesen Läden so gibt, schmeckt mir einfach nicht besonders. Klar, wenn man mit der Familie an der Autobahnraststätte Halt macht und die Kinder Hunger haben, dann kommt das mal vor. Ansonsten steht das nicht auf meinem Speiseplan.

Nichts gegen einen guten selbstgemachten Burger oder eine gute Currywurst – das ist einfach etwas Anderes, wenn die Zutaten dann einfach schon gut sind. Wir bieten hier bei uns in der Grill & Wine Bar ja auch Burger an.

 

Grill Winebar Rheingau, Spitzenkoch Nils Henkel

 

Was halten Sie von den TV-Karrieren der Kollegen? Viele Sterneköche gehen derzeit ja ins Fernsehen.

Jeder wie er mag. Für das Fernsehen muss man sicherlich auch die entsprechende Ausstrahlung haben. Es gibt Kollegen, die wirklich gut auf der Fernsehbühne sind, aber ich sehe mich da nicht und für so etwas müsste man mich schon überreden.

 

Empfinden Sie das als guten Trend, dass gutes Essen heute mehr im Fokus ist?

Naja, vielen der produzierten Shows fehlt es an Niveau, aber ich bekomme das auch nur am Rande mit, denn ich schaue sehr selten Fernsehen und im Grunde auch keine Kochsendungen.

Wenn man als Koch ins Fernsehen geht und seine Medien-Präsenz dafür nutzt, den Zuschauern ein bisschen Qualität und gute Produkte näherbringt, dann finde ich das gut und wichtig.

 

Sie arbeiten vor allem mit AllClad Töpfen, was gehört denn sonst noch zu den wichtigen Werkzeugen?

Messer sind natürlich auch sehr wichtig und da hat jeder Koch auch seine eigenen. Ich arbeite sehr gerne mit japanischen Messern. Auch wenn es mühselig ist diese immer regelmäßig zu schleifen.

Wichtig sind natürlich auch gute Schneidebretter, gute Mixer…. – Thermomix und Pacojet sind bei uns auch oft im Einsatz. Technik in der Küche ist ein großes Thema und jedes der vielen Geräte hat seine Berechtigung. Sousvide-Wasserbäder fallen mir dazu noch ein, die haben mittlerweile auch viele Hobbyköche zuhause. Man hat schon eine Anzahl von Gerätschaften und als ich freiberuflich tätig war, mussten viele Dinge in Keller ausgelagert werden, da in der Küche kein Platz mehr war.

Meine Leidenschaft ist gutes Porzellan. Da kann ich schwer an mich halten. Es ist einfach etwas anderes, wenn man ein Gericht auf einem schönen Teller serviert.

Fisch gebraten im Restaurant Schwarzenstein bei Spitzenkoch Nils Henkel

 

Menü vom Sternekoch, dem Spitzenkoch Nils Henkel

 

Das ist mir auch direkt aufgefallen, die schönen Teller und das schöne Porzellan.

Ja, das war mir auch wichtig hier im Restaurant Schwarzenstein meinen Stil mitzubringen. Das gilt natürlich für die Gerichte, aber eben auch für die Präsentation, die Teller und Schalen. Alles zusammen ergibt eine Einheit, die unsere Gäste sehr schätzen.

Ich hatte Gelegenheit, Sie im Kochkurs auch in der Küche mit dem Team zu erleben. Auffallend für mich war die hochkonzentrierte Arbeitsweise und das ruhige Miteinander. Man wird nicht laut und hektisch oder gar ruppig. Wie schafft man das?

Küchenalltag ist schon von einer gewissen Hierarchie geprägt und man muss auch schon mal sagen, wo es lang geht. Aber das geschieht in meinem Team auf Augenhöhe und mit Respekt. Das ist mir sehr wichtig. Wir arbeiten hier alle viel und eng miteinander, da muss man sich gut verstehen und darauf achten, wie man miteinander umgeht.

 

Was für einen Ausgleich haben Sie?

Schon seit vielen Jahren ist das Laufen mein Ausgleich. Nicht regelmäßig, aber immer mal wieder nehme ich mir Zeit für einen Lauf entlang des Rheins. Das ist für mich ein wichtiger Ausgleich. Ebenso meine Familie. Wenn ich frei habe und bei der Familie bin, dann bin ich auch komplett dort. Die Arbeitstasche bleibt dann auch meistens zu und das ist auch gut so.

Genau, Freizeit ist auch so wichtig. Umso mehr freue ich mich, dass Sie sich für meinen Blog Zeit genommen haben.

Vielen Dank für das ausführliche Gespräch!

Zu Gast bei Nils Henkel

 

 

 

Sonnenuntergang

Sommer, Sonne, Rosé!

Sommer, Sonne, Rosé. Der Sommer ist zuende und gerade deshalb liegen bei mir im Kühlschrank noch ein paar Flaschen Rosé, um diese schöne Jahreszeit noch einmal hochleben zu lassen.

Eine eiskalte, trockene Weinschorle oder vielleicht auch Spritz oder der Hugo, das Mischtränk aus Weißwein mit Holunderblütensirup waren lange die Sommerdrinks schlechthin. Doch inzwischen trinkt man Rosé!

Rosé Wein Rioja Rosado

Rioja Rosado!

Egal, ob aus deutschen, französischen oder spanischen Trauben, fein ist das rosafarbene Tröpfchen auf jeden Fall. Ich hatte lange keinen Rosé mehr getrunken, denn für mich hatte das etwas aus den Achtzigern anhaften. Doch wie gesagt, in 2017 habe ich den leichten Sommerwein wieder entdeckt.

Mein Favorit ist derzeit Rioja Wein, denn bei den Spaniern  kann ich sicher sein, dass es ein Trockener ist. Auf der Wiesbadener Weinwoche habe ich auch Rosé Wein probiert, doch die meisten waren mir dann doch zu fruchtig. Das ist aber Geschmacksache. Auffällig ist aber, dass es überall wieder Roséweine gibt und der Marktanteil gestiegen ist.

Ob es vielleicht auch daran liegt, dass Bratt Pitt & Angelina Jolie auf dem Weingut Miraval in der französischen Provence mit Perrin als Weinexperte, einen ausgezeichneten und hoch dotierten Rosé Cuvee zauberten? Ich habe gelesen, dass der 2016 Miraval Rosé aus dem Stand heraus zum bestplatziertesten Rosé überhaupt gekürt worden war. Ist es die Mischung aus Cinsault, Grenache du Syrah-Sorten? Vielleicht habe ich ja einmal Gelegeneheit, diesen feinen Tropfen zu probieren. Immerhin, man setzt auf biologischen Anbau.

Eisgekühlt muss der Rosé Wein in jedem Fall sein, sogar mit crushed Ice habe ich ihn schon getrunken und im Blog vom Kuchenbäcker habe ich ein tolles Rezept für ein sommerliches Mischgetränk entdeckt, eine exotisch-tropische Abwandlung der Sangria, sehr lecker! Wie man diesen Wein genießt ist eigentlich egal – er erinnert immer an eine laue Sommernacht. Es ist ein Sommerwein, weil er einfach leichter und für mich auch bekömmlicher ist als ein Roter.

Dabei ist der rosafarbene Wein eigentlich ein Roter. Denn Rosé wird aus den gleichen Rebsorten hergestellt wie die Rotweine. Es liegt also nahe, dass wir bei den Fruchtaromen ähnliche Eindrücke haben wie beim Rotwein aus der Region Rioja, mit einem Unterschied, dass nämlich für den Rosado viel mehr Garnacha verwendet wird, als bei den Rotweinen.

Garnacha tinta wird Rosé

Häufig werden die Rosés sogar rebsortenrein aus der Rebsorte Garnacha tinta gekeltert, da diese sich für die Herstellung von Rosé sehr bewährt hat und hervorragende Ergebnisse hervorbringt. Garnacha Rosados beeindrucken mit einer feinen Frucht zusammen mit den auch bei den Rotweinen erwähnten, leicht floralen Noten. Diese Paarung macht die Weine sehr zugänglich und angenehm, sowohl als Solisten, wie auch als Begleiter zu sommerlichen Speisen wie Salaten.

Rioja Weine sind großartige Begleiter für die leichte Küche

Rioja Weine sind großartige Begleiter für die leichte Küche

 

Wie bekommt der Rosé jetzt die Farbe?

Dazu habe ich mal bei Wikipedia gestöbert, weil ich mir selbst auch nicht so sicher war. Hier der Auszug aus dem Text:

Es gibt verschiedene Methoden, einen Roséwein herzustellen:

  • Die blauen Trauben werden unzerkleinert gekeltert, abgepresst und dann wie Weißwein ohne Schalen vergoren. Dies liefert Weißherbste bzw. sehr helle Roséweine.
  • Die blauen Trauben werden erst nach zwei bis drei Tagen auf der Maische abgepresst, was Roséweine mit deutlich roter Farbe ergibt.
  • Aus dem Gärbehälter für Rotwein werden nach 12–48 Stunden ca. 10–15 % des Mostes ohne Pressung abgezogen und anschließend als Roséwein vinifiziert. Diese so genannte Saignée-Methode hat den Nebeneffekt, dass der verbleibende Rotwein aufgrund des dann größeren Anteils an Schalen höhere Konzentration erhält.
  • Weißwein wird mit 10–20 % Rotwein vermischt. Dieses Verfahren wird allgemein zur Herstellung von Roséschaumweinen genutzt (auch für Roséchampagner), ist ansonsten aber nicht zulässig.

 

A votre Santé. ChinChin. Cheers! Ich wünsche euch noch ein paar laue Sommernächte, bevor der Herbst kommt.

 

 

Marion Knaths

Lies das: Sheboss

Mitte Oktober findet in Frankfurt die internationale Buchmesse statt. Da kann man auch mal einen Buchtipp im Happyblog geben, oder? Sowieso: Das Thema Arbeit ist gerade aktuell und dazu bin ich Teilnehmer bei der Internationalen Konferenz EWMDEuropean Women’s Management Development, dieses Jahr zu Gast bei Boehringer Ingelheim.
Genau, Frauen vor!

Sheboss

Schon seit Jahren steht das Buch bei mir im Regal:

Marion Knaths „Spiele mit der Macht. Wie Frauen sich durchsetzen“

In dem kleinen Handbuch werden anhand von Beispielen aus dem Büro-Alltag Hilfen aufgezeigt, wie man sich als Frau mehr Gehör verschaffen kann und wie überhaupt diese vielen kleinen, fiesen Büro-Spielchen funktionieren, die zwischen Männern und Frauen ablaufen.

Mir hat am besten das Kapitel „Vom fleissigen Lieschen zur erfolgreichen Lisa“ gefallen. Das passte gut zu meiner damaligen Situation als Assistentin. Wie oft hatte ich früher mit „Fleissarbeit“ schon meine Erfahrung gemacht! Die nächtlichen Überstunden für die Arbeit an einer Projekt-Präsentation wurden leider oft nicht honoriert, sondern es erhielt der die Aufmerksamkeit und die Komplimente (und dann auch die Fortbildung, den Bonus, den Antrag auf Bildungsurlaub, die Urlaubsgenehmigung etc. pp), der ausgeschlafen und mit einem aufgeräumten Schreibtisch und dazu noch mit einem gewinnenden Lächeln dem Vorgesetzten gegenüber punktete.

Die Autorin zeigt in dem Buch „Spiele mit der Macht“ anhand von Beispielen und in sehr amüsanter Art und Weise, wie Frauen die Unterschiede zwischen Mann und Frau geschickt nutzen können, wenn sie die Spielregeln männlicher Kommunikation verstehen. Noch funktioniert die Wirtschaft nach diesen (männlichen) Spielregeln und da schadet es nichts, ein bisschen mehr davon zu wissen.

Zu Gast in Mannheim

Am 25. September ist die Autorin Marion Knaths in Mannheim zu Gast. Hier der Link-Text zur Veranstaltung:

Vortrag „Die zwei Seiten der gläsernen Decke“

Frauen in Spitzenpositionen sind immer noch eine Ausnahme. Oftmals wird die berühmte „Gläserne Decke“ als Ursache dafür zitiert. Oben in der Regel die machthabenden Männer, unten in der Regel die aufstrebenden Frauen. Was tragen beide Seiten dazu bei, dass die gläserne Decke immer noch hält? In ihrem Vortrag entlarvt Marion Knaths die Spielregeln, die diese „Gläserne Decke“ immer noch bilden und stützen. Erfahren Sie auf humorvolle und anschauliche Weise mehr über Stereotype und die Spielregeln genderspezifischer Kommunikation – und wie Sie dieses Wissen für Ihre eigene Position und die Organisation erfolgreich nutzen können.

Nun aber lausche ich den tollen Frauen auf der Bühne der internationalen Konferenz EWMD, die es über die gläsernde Decke hinaus geschafft haben. Ein Bericht im Blog folgt!

Für mehr #Happytime im Büro!

P.S.: Hier noch ein Film zum Thema #Empowerment:

 

Schöne neue Arbeitswelt

Wir haben uns also getrennt. Ein Arbeitsverhältnis ist wie die eine Partnerschaft und bestimmt sehr stark das Leben, den Lebensrhythmus und überhaupt, denn man verbringt viel Zeit miteinander. Wenn es also nicht mehr passt, dann geht man besser getrennte Wege und startet einen Neuanfang. Oder wie geht es Dir im Job und mit den Kollegen?

Naja, es gehören ja immer zwei dazu… über die Jahre verändert man sich und dann kann sich auch der Arbeitsplatz verändern. Mein Credo heißt nun, neue Wege gehen. Das Leben ist zu kurz und die Möglichkeiten zu vielfältig, als dass man in derselben Nische hocken bleibt. Finde ich. Auf zu neuen Ufern, denn Du bist frei!

Arbeiten 4.0

Neue Arbeit. So stand es auf dem Titel der Brandeins. Ja, Papier lässt sich viel damit füllen, auch die Studie des Bundesministerium für Arbeit mit dem schönen Titel Arbeiten 4.0. In der Praxis, also im Büroalltag, habe ich von den vielen innovativen Ideen noch nichts mitbekommen. Ich bin gespannt, ob die internationale Konferenz der EWMD, die Ende September bei Boehringer Ingelheim stattfindet, mir dazu neue Ideen und Einblicke gibt.

Wie ist das bei Euch? Wie arbeitet man im Jahre 2017? Klar, Emails und Mobiltelefone sind großartige Helfer, doch damit entsteht auch eine höhere Geschwindigkeit. Die große Veränderung in der Arbeitswelt empfinde ich, dass der Druck in den Unternehmen immer größer wird. DIe Technik wird viel zu selten als großartiger Helfer eingesetzt. Papierloses Büro? Eher wird zusätzlich zum Datenmanagement noch eine Papierablage erstellt („zur Sicherheit“). Flextime steht bei vielen zwar auf dem Papier, doch irgendwie haben immer nur die Kollegen Anspruch darauf und es bedeutet auch eher, dass man auch am Wochenende flexibel einsetzbar ist. Oder wie ist das bei Dir? Kennst Du jemanden, der am Freitag um 12 geht, wegen Gleitzeit oder zuhause arbeitet, um nicht im Stau zu stehen?

Flexibilisierung der Arbeit

Die viel diskutierte Flexibilisierung findet nicht wirklich statt, denn in Deutschland zählt Präsenz. Im Home-Office sind immer nur die anderen und dort wird dann noch viel mehr gearbeitet, weil man vor lauter schlechtem Gewissen zeigen möchte (muss), dass man nicht faulenzt und in der Hängematte liegt, im Gegensatz zu den Kollegen, die tagtäglich im Büro präsent sind.

Teilzeit wegen Familie, Kinder- oder Altenbetreuung muss zwar heute angeboten werden, gibt es es aber erst nach Genehmigung durch den Vorgesetzten und der möchte einen ja am liebsten rund um die Uhr beschäftigen. Also auch eher nein. Auch dieses Thema ist im Blog des Arbeitsministeriums so viel schöner beschrieben. Ich habe nach mehreren Anläufen aufgegeben. Zumal ich mir ja selbst ein Teilzeit-Bein stelle (weniger Rentenzahlung, weniger Gehalt, weniger Karrierechance) und naja, dann eben besser nicht.

Ich lese gerne Edition F und andere Publikationen, doch die dort beschriebene moderne Arbeitswelt habe ich noch nie kennen gelernt. Auch die wunderbar abwechslungsreiche Assistentinnen-Tätigkeit, die bei Working@Office beschrieben wird, findet vermutlich nur auf dem Papier statt, denn ich kenne niemanden im Sekretariat, der Projektarbeit macht und mitbestimmen kann. Ebenso ein wertschätzendes Miteinander muss man in vielen Büros mit der Lupe suchen, seit durch Lean Management & Co. auch in der Verwaltung der Druck so viel größer geworden ist. Auch dazu hat Brandeins einen feinen Artikel geschrieben. Ja, schöne neue Arbeitswelt. Ist sie bei Dir auch schon angekommen?

Schöne neue Arbeitswelt

Neue Mitarbeiter werden von den großen Unternehmen nur noch per Zeitvertrag eingestellt und wenn möglich lässt man viele Vorgänge einfach in Billiglohnländern erledigen. Internet macht’s möglich. Nur Home-Office macht das Internet irgendwie in Deutschlang immer noch nicht möglich (siehe oben). Dabei wäre die Flexibisierung der Arbeitswelt auch für das Pendler-Problem eine Lösung.

In einem letzten Beitrag habe ich über die Digitalisierung gesprochen und welche Arbeitsplätze in Zukunft wegfallen werden. Doch das passiert bereits heute schon, denn Assistenztätigkeiten brauchen nicht von der Sekretärin im Vorzimmer erledigt werden.

Grenzenlos arbeiten

Die Vorgesetzten reisen in der globalen Welt und Kommunikation findet per Telefon und Email statt und Englisch spricht man sowieso den ganzen Tag – dann kann die Sekretärin auch in Indien oder Polen sitzen und von dort einen Flug oder Hotel buchen, Lunchtermine koordinieren und dann noch die Travel Expenses abrechnen. Die Zeiten sind vorbei, dass eine Sekretärin im Vorzimmer die Zimmerpflanzen hütet und an die Geburtstage der Gattin erinnert (kleiner Scherz, denn das gab es in meinem Berufsleben tatsächlich noch nie). Schöne neue Arbeitswelt, Frau Nahles.

Wohin meine berufliche Reise jetzt geht weiß ich noch nicht, aber der Blog wird bleiben und in er neuen Blog-Rubrik #endlichfrei werde ich regelmäßig berichten.

Mehr zum Thema Arbeitenviernull findest Du hier, auch den Film der Abschlusskonferenz.

 

Mach‘ mal Bildungsurlaub

Wohnst Du vielleicht in Hessen, Hamburg, NRW oder Baden-Württemberg, ich frag nur, apropos Bildungsurlaubsanspruch. Weil, denn mal los, hopp hopp. Denn bis Herbst musst Du Deinem Arbeitgeber gegenüber mitteilen, dass Du diesen Anspruch an Bildungsurlaub mit ins nächste Jahr nehmen möchtest. Schau schnell ins Programm von zum Beispiel LiW und buche einen spannenden Kurs, der Dich im Leben und im Job weiter bringt und Dich bereichert und dabei auch noch Spaß macht.

Bildungsurlaub tut gut!

Nicht warten, bis der Burnout da ist, sondern vorher aktiv dagegen steuern. Es ist wichtig, gut für sich zu sorgen und auf eine gute Work-Live-Balance zu achten. Das ist umso wichtiger, wenn man schon länger im Beruf steht.

Das muss kein tröger Buchhaltungskurs sein. Der Bildungsurlaub kann für die Weiterbildung im eigenen Beruf genutzt werden oder aber auch für eine gesellschaftspolitische Fortbildung oder auch für Sport und Gesundheit, denn letztlich sind ganzheitlich ausgebildete Arbeitnehmer immer ein Gewinn für jeden Arbeitgeber.

Strebt man einen Karrieresprung an, ist eine Fortbildung auch förderlich. So eine Fortbildung macht man besser am Stück und nicht abends oder am Wochenende und genau dafür eignet sich auch der sogenannte Bildungsurlaub: Sei es eine Fremdsprache, das neue CAD-Programm oder ein Buchhaltungsprogramm. Es gibt viele Angebote! Um im Job weiterhin leistungsfähig zu sein, sollte man diese Möglichkeit nutzen und der Gesetzgeber hat für einige Bundesländer eine Regelung getroffen, das jeder Arbeitnehmer ab einer bestimmten Betriebsgröße die Freistellung für eine Fort- und Weiterbildung beantragen kann. Fünf Arbeitstage pro Jahr oder man fasst den Anspruch von zwei Jahren zuammen, dann sind es zehn Tage. Dies muss aber beantragt werden, für die Details lies hier in dem Auszug aus dem Text von der Anbieterseite Bildungsurlaub.de

Bildungsurlaub – das ist der gesetzlich verbriefte Anspruch auf Weiterbildung für Arbeitnehmer/innen während der Arbeitszeit. Als Arbeitnehmer ist man berechtigt, bestimmte Seminare während der Arbeitszeit zu besuchen und sich dafür beurlauben zu lassen. Hintergrund ist es, das lebenslange Lernen zu unterstützen. Die Kosten teilen sich Arbeitnehmer (Seminargebühren und Kosten Anreise) und Arbeitgeber (Lohnfortzahlung). Beide profitieren vom Knowhow-Zuwachs: der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer.

Mein Bildungsurlaub

Die Kosten für den Kurs und die Anreise musste ich selbst bezahlen, aber es ist eine Investition in die eigene Karriere und das wird sich auf lange Sicht auszahlen. Meine Wunschfortbildung war etwas für die Seele, zur Entspannung und um einen Burn-Out zu vermeiden. Sport oder Yoga und Pilates kannte ich schon, deshalb probierte ich Qi Gong aus.

Im Herbst an die Nordsee oder Lüneburger Heide – naja, es geht auch netter. Mein Bildungsurlaub der Wahl wurde folgendes: Eine Woche Qi-Gong Übungen für eine bessere Work-Life-Balance auf der Insel Mallorca im Spätsommer und zwar in einem Kloster. Ein echtes Kloster, in dem noch Klosterleben stattfindet und eine kleine Kapelle angeschlossen ist. Ein Traum! Ich bin schon lange Fan der Insel und hatte schon fast alle Ecken der Insel kennengelernt, doch in einem Kloster war ich noch nie.

Qi Gong auf Mallorca

Die Anreise nach Mallorca ist bequem, der Flughafen modern und groß und für die Weiterfahrt gibt gute Buslinien ins Zentrum oder auch günstige Taxifahrten in die umliegenden Dörfer. Das Kloster ist nur eine Dreiviertelstunde vom Flughafen entfernt, doch es fühlt sich an, als sei man in einer anderen Welt.

Ich plante noch einen Abstecher in der Oase des Glücks ein: Puro Beach Palma  – das ist eine wunderbare Location direkt am Meer und der Brunch sehr empfehlenswert.

Puro Beach Mallorca

Puro Beach Palma de Mallorca

 

Dann ging es per Taxi weiter zum Kloster in den Bergen. Es erwartete mich eine kleine Gruppe von acht Personen in meinem Alter aus allen Regionen Deutschlands. Die Kursleiterin und die Teilnehmer waren deutschsprachig, doch die Klosterleitung war spanischsprachig und so hatte ich gleichzeitig einen Auffrischungskurs in Spanisch. Wunderbar!

Die Kursinhalte teilten sich auf in praktische Übungen und Theorie über Stressfaktoren, Entspannungstraining und auch Ernährung. Das passte gut in die Umgebung, denn wir passten unseren Rhythmus schnell dem des Klosters an, standen frühmorgens mit der Morgendämmerung auf und gingen mit Einbruch der Dunkelheit gegen 22 Uhr zu Bett. Die Klosterküche kochte vegetarisch und Alkohol gab es nicht. Ohne dass wir es geplant hatten, machten wir sogar ein bisschen Diät und Detox.

 

Wie sah ein Tag im Kloster aus? Morgens vor dem Frühstück übten wir eine Stunde Qi Gong. Die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen, wenn wir uns morgens auf dem Felsen unterhalb der Kapelle trafen. Während wir die Übungen gemeinsam machten, ging also die Sonne auf und das grüne Tal wurde hell erleuchtet. Wir standen auf dem hohen Fels und hatten einen Blick über das weite Tal bis zum Horizont, wo das Meer zu sehen war. Das war ein unvergessliches Ritual! Im Anschluss gab es Frühstück und besonders die selbstgemachte mallorquinische Orangen-Marmelade wird mir in Erinnerung bleiben. Jeden Tag hatten wir Theorie-Unterricht bis zum frühen Nachmittag. Dann gab es Mittagessen und zwar Menü: Suppe, Hauptgericht und Nachspeise. Tee stand jederzeit zur Verfügung. Wir erlebten eine wunderbare mallorquinische Verpflegung, die wir nicht besser hinbekommen hätten.

Am Nachmittag konnte man Wandern, Faulenzen, Kaffeetrinken gehen – je nach Lust und Laune. Oder man fuhr zum Strand, denn das Meer war nur 40 Minuten entfernt. Doch meist waren wir erschöpft von den Übungen und der Trubel am Strand passt nicht zu unserer Einkehr oben auf dem Berg in der Klosteranlage.

Am Abend wurde meditiert oder noch eine Runde Qi Gong geübt, um dann zum gemeinsamen Abendessen zusammenzufinden. Man ließ den Abend dann ausklingen, wie man persönlich Lust darauf hatte: Ein Chat via Skype (das Wlan auf der Insel Mallorca ist hervorragend, sogar in den Bergen), in der Kloster-Bibliothek oder man quatsche noch ein wenig mit den anderen Kursteilnehmern. Doch meist gingen wir mit Einbruch der Dunkelheit alle schlafen, denn auch wenn es Entspannungsübungen sind, wird im Körper ein Prozess in Gang gesetzt, der müde machte.

Zum Abschluss der Woche hatten sich die Abläufe der Figuren im Qi Gong soweit eingeprägt, dass wir nun auch zuhause üben können. Das klappt manchmal und dann auch wieder nicht. Als Ansporn habe ich mir zuhause bei einem Qi Gong Lehrer in Wiesbaden einen weiteren Kurs gebucht. Sehr zu meiner Überraschung gibt es dort tägliche Trainings und eine große Anzahl von Teilnehmern, die regelmäßig Qi Gong übt und sich dort nach der Arbeit zum Kurs trifft. Mitten in Wiesbaden…

Durch den Kurs habe ich in einen ganz neuen Bereich reingeschnuppert und viel für meinen Alltag mitgenommen. Wer keinen Sport oder Gesundheitskurs buchen möchte, hat auch die Möglichkeit, Kurse zu gesellschaftspolitischen Themen zu buchen – von Geschichte über Naturschutz bis hin zu Religion gibt es viele Kurse, die man mit dem Bildungsurlaub machen kann.

Sowas tut auch unserer Demokratie gut… apropos Wahl 2017. Deshalb finde ich die Idee des Bildungsurlaub eine tolle Sache und klasse, dass der Gesetzgeber das ermöglicht. Ich wünsche Euch viel Glück mit eurem Arbeitgeber, denn leider ist noch nicht bei allen Chefs angekommen, dass eine solche Fortbildung ein Gewinn für alle Beteiligten ist. Vielfach wird der Antrag auf Bildungsurlaub also abgeschmettert. Schade, denn ich kann es nur empfehlen.

Mir hat die Woche im Kloster sehr viel gegeben und im Prinzip die Wege für meine neue berufliche Zukunft eröffnet. Denn wenn alles still um einen herum ist, hört man besser in sich rein und endlich spüre ich die Kraft, meinen Weg zu gehen.

… für mehr happytime!

P.S. Ein Interview mit meiner wunderbaren Kursleiterin kannst Du hier lesen

Playa des Palma

Playa des Palma

Im Weinfass Schlafen

Im Weinfass schlafen

Auf der Suche nach einem schönen Hideaway für die Hochzeitsnacht, entdeckte ich im Taubertal eine ganz besondere Sache, nämlich das Weinfass zum Übernachten. Das Taubertal liegt an der „Romantischen Straße“ und ist mit der Hügellandschaft und der ländlichen Umgebung sowieso  sehr schön und als Ausflugsziel jederzeit zu empfehlen.

Will man als Paar ein paar schöne Tage erleben, ist der Romantik-Faktor nicht unwichtig, oder? Blühende Landschaften und ein Fluß der sich zwischen den Weinhängen schlängelt, sind da eine gute Ausgangsbasis. Ein Vorort von Bad Mergentheim heißt Markelsheim und dort bietet der Winzer Lehr vom Jakobshof eine tolle Sache an:

Schlafen im Weinfass

Die Weinfässer sind oberhalb der Weinberge fest installiert und man blickt weit über das ganze Tal. Ein Weinfass reicht für ein Doppelbett und mit der karierten Bettwäsche wirkt es gleich so kuschelig, dass man direkt reinschlupfen möchte. Auf dem Vorplatz ist Platz für zwei für ein Picknick und der Wein wird vom Winzer direkt mitgeliefert. Die Weinfässer sind schön renoviert und mit einem Bett sowie mit Türe und Fenster ausgestattet. Ein bisschen naturverbunden muss man doch schon sein, denn das Badezimmer hat eher Camperstyle, aber es ist sauber und reicht völlig aus. Damit man sich schön duschen kann, erhält man beim Einchecken einen Gutschein für das Hotel unten im Ort (inkl. Schwimmbadnutzung).

Natur pur

Gerade wenn man aus der Stadt kommt, wird man die Ruhe lieben. Ich habe selten eine solche Stille genossen. Hier, hoch oben, da sagen sich Igel und Hase gute Nacht. Mit ein bisschen Glück laufen Rehe oder auch mal ein Fuchs vorbei. Ansonsten: Ein wunderbarer Sternehimmel so weit das Auge reicht.

Total empfehlenswert! Deshalb ist es auch oft ausgebucht. Unbedingt vorher reservieren.

 

Kontakt:
Thomas & Conny Lehr
Bachgasse 3, 97980 Bad Mergentheim – Markelsheim
Tel.: 07931/2959
E-Mail: kontakt@jakobshof-lehr.de

 

Hideaway im Rheingau

Zwischen Wiesbaden und Rüdesheim schlängelt sich der Rhein entlang und auf der Bundesstraße fährt man entlang der vielen Riesling-Reben und hoch oben erblickt man hin und wieder eine Burg und eine davon ist die Burg Schwarzenstein. Wunderschön oberhalb von Geisenheim und dem Schloss Johannisberg mitten in den Weinbergen gelegen.

Als ich 1996 ins Rhein-Main-Gebiet zog, war die Location noch ziemlich staubig und unrenoviert und ich konnte nicht begreifen, wie so ein Juwel noch im Dornröschenschlaf schlummerte. Doch in den folgenden Jahren passierte einiges auf der Burg, die Anlage wurde renoviert und ein kleines, sehr exquisites Hotel entstand.

Das Hotel ist eines der 25 besten Hotels Deutschland und ist bei Relais & Chateau gelistet. Die Parkresidenz bietet einen sagenhaften Blick ins Rheintal, sozusagen vom Bett aus. Die Zimmer im hinteren Teil sind dafür vom Parkplatz abgeschirmt und so ruhig, dass man das Blätterrauschen hört. Im Sommer zirpen die Grillen und mich würde es nicht wundern, wenn auch mal ein röhrender Hirsch unter dem Fenster vorbei zieht. Sehr idyllisch! Gleichzeitig trifft man im Hotel auf eine stilsichere Modernität und Weltoffenheit, wie sonst nur in den Metropolen. Eine perfekte, sehr gehobene Mischung.

 

Mein Tag im perfekten Hideaway

Firmen nutzen die Abgeschiedenheit gerne für besondere Events, aber eben auch Privatpersonen wissen das zu schätzen. Ich sag nur: Hochzeitstag. Denn hier ist man in einer anderen Welt. Wunderbar! Morgens, wenn man sich denn aus den extrem angenehmen Federn geräkelt hat, locken die Wege durch die Weinberge für einen Morgenlauf. Im Park der Hotelanlage gibt es abgeschiedene Plätze für ein paar Yoga-Übungen.

Dann entweder ein Bad genießen und den Blick bis durch das Fenster über das Tal schweifen lassen. Vielleicht auch eine schnelle Dusche, denn das anschließende Frühstück im Burgrestaurant lässt einen wie Rapunzel fühlen und lässt zudem keine Wünsche offen. Sowieso kann man sich in der Burg wie eine Prinzessin fühlen und ich bin froh, meinen Prinzen mit dabei zu haben…

Runter an den Rhein zu fahren ist immer toll und im Anschluss sollte man unbedingt ein paar der vielen touristischen Angebote der Region genießen, denn Rüdesheim oder auch das Niederwald-Denkmal sind nicht weit. Anfang September finden auch wieder die „Tage der offenen Weinkeller“ statt. Bei dieser Gelegenheit können die  Keller von verschiedenen Weingütern im ganzen Rheingau besichtigt werden. Von Lorchhausen am Rhein bis Flörsheim am Main laden Weingüter und Gastronomie zu Weinproben in ihre Keller und Höfe ein. Ganz zwanglos können dort die aktuellen Jahrgänge verkostet und regionale Speisen genossen werden. Passend zur herbstlichen Jahreszeit wird der Besucher auch bereits den ersten Federweißer und herbstliche Gerichte auf dem Angebot der Winzer finden.

Kurzum – der Rheingau lädt ein, einfach mal die Seele baumeln zu lassen, denn die Uhr tickt in dieser Region etwas langsamer.

Burg Schwarzenstein im Rheingau

Die wunderschöne Anlage mit Parkcharakter mitten in den Reben verfügt über 51 Zimmer und Suiten, dazu 6 Tagungsräume. Es gibt 3  Restaurants: Das Burgrestaurant, das Grill & Wine und das Restaurant Schwarzenstein – Nils Henkel (mein Interview mit dem Sternekoch liest Du demnächst hier). Dieses Gourmet-Restaurant ist im Guide Michelin mit 1* und im Gault Millau mit 17 Punkten ausgezeichnet.

Schau selbst (klick), es gibt immer mal Arrangements im Angebot, die sehr empfehlenswert sind.

Wir haben das Fauna Menü im Restaurant Schwarzenstein bei Nils Henkel  genossen und die Eindrücke waren so bezaubernd, das ist einen eigenen Beitrag wert.

Menü Flora mit Haferwurzel Nils Henkel Menü vom Sternekoch Nils Henkel Fisch gebraten Schwarzenstein Dessert bei Nils Henkel im Restaurant Schwarzenstein

 

Abends fällt man dann wieder in wohlige Betten und blickt ins Tal oder direkt in die Sterne. Die Burg Schwarzenstein ist einfach ein Traum, ein wunderbarer Ort um sich selbst zu genießen! Gerne auch zu zweit…

 

Wohin am Hochzeitstag?

Im August jährte sich unser Hochzeitstag und das zelebrieren wir jedes Jahr. Ist ja auch ein Grund zum Feiern, bei der erschreckend hohen Scheidungsrate, nicht wahr? Was also macht man, damit es weiterhin knistert? Da empfehle ich zur Anregung und Inspiration meine verschiedenen Schnipsel-Beiträge und ganz klar, die schöne Zweisamkeit muss regelmäßig gefeiert werden. Wie also feiert man nun den Hochzeitstag gebührend?

Let’s celebrate

Vor ein paar Jahren waren wir zur Feier unseres Hochzeitstag im Restaurant Lohninger in Frankfurt und haben dann im Roomer Hotel übernachtet. Genau, das ist das schöne Frankfurter Design-Hotel mit dem Spa, designed by Biorythm. Das ganze Arrangement war so großartig, dass wir danach ganz oft zum Dinner beim Lohninger waren. Die Küche ist dort einfach exzellent.

Hotel Roomers Frankfurt Spa

Für den Hochzeitstag in 2017 suchte ich nach etwas Neuem. Aber was?

Feiern im Rheingau

Unsere Hochzeit fand damals im Rheingau statt. Da gab es das Kempinski Schloss Reinhartshausen noch und wir feierten dort auf dem Gelände, im Restaurant Schloss-Schänke. Das wäre doch ein tolles Revival? Zum Candle-Light-Dinner in den Rheingau.

Übernachten? Da gibt es im Rheingau ein erst vor kurzem ausgezeichnetes Hotel mit Name Fine Living Hotel. Das ist das frühere Hotel Jesuitengarten, das komplett renoviert wurde. Die Anlage liegt mit Blick auf den Rhein im wunderschönen Oestrich-Winkel. Das ist ein schöner Ort und für Rieslingfreunde gibt es dort einige gute Winzer.

Etwas weiter in Richtung Geisenheim liegt ein ganz exquisites Hideaway. Das Relais Chateau Hotel Burg Schwarzenstein. Eines der schönsten Hotels Deuschland. Soll ich das buchen?

Übernachten in der eigenen Stadt

Irgendwie witzig wäre es ja auch, in der eigenen Stadt im Hotel zu übernachten. Freunde von uns führen das Hotel Klemm in Wiesbaden. Da könnte ich einfach ein Appartment anmieten und statt abends nach dem Candle Light Dinner mit dem Taxi nach Hause zu fahren, turtelt man dort?

Schick und mit großartigem Wellness-Bereich, ganz oben mit Blick bis zum Kurhaus, geht im Hotel Nassauer Hof. Das Superior Hotel bietet derzeit ein Arragement für 2 Personen und 1 Nacht an und naja, mehr brauchen wir ja auch nicht. Immerhin wäre im gleichen Haus das Restaurant DIE ENTE (wer es lockerer mag, kann auch ins Bistro gehen. Toller Service!). Oder wir gehen direkt ins Bistro und lassen es mit Champagner und Austern krachen? Überleg…

Klar, ein Kurztrip an die Küste oder nach Italien macht auch Spaß, doch dieses Jahr bleiben wir  hier – mal sehen, für was wir uns letztlich entscheiden.

Feiern muss man diesen Tag in jedem Fall und das geht auch preiswert, zum Beispiel mit einem Picknick – im Grünen oder im Bett. Sehr romantisch!

In diesem Sinne an alle Verliebten, Verlobten und Verheirateten: Happy Wedding Anniversary!

P.S.: Apropos, wusstet ihr, dass im August viel öfter geheiratet wird als im Wonnemonat Mai?

Es bleibt ein Geheimnis, für was wir uns entschieden haben… schön war’s und nichtsdestotrotz kann ich alle beschriebenen Optionen empfehlen.

Digitalisierung

Digitalisierung im Job

Vor Jahren habe ich im Fernsehen einen Werbespot gesehen, in dem jemand an der Bushaltestelle auf seinem Handydisplay ein Fußballspiel angeschaut hat und gleichzeitig Emails empfangen hat. Damals habe ich mir gedacht, wer will denn sowas?

Ha, heute liege ich im Garten und klicke mich durch Yoga-Videos an und einzig der zur Neige gehende Akku hält mich davon ab, danach noch einen Blockbuster anzuschauen. Nebenbei rufe ich meine Emails ab und telefoniere mit einer Freundin. Die Freiheit nehm ich mir!

Ich lebe digital!

Wenn heute von der Digitalisierung und den Veränderungen gesprochen wird, denkt jedoch kaum einer an den eigenen Job, dabei wird in zwanzig Jahren möglicherweise keiner von uns mehr einen „normalen“ Job haben. Naja, zumindest stark verändert.

Die Digitalisierung ist ein Megatrend unserer Zeit, den zu ignorieren dem Versuch gleich käme, Zahnpasta zurück in die Tube zu drücken. Er wird Arbeitsmarkt und Jobprofile in den nächsten Jahren massiv verändern. Deshalb hat die ARD hat zu ihrer Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ einen „Job-Futuromat“ aufgesetzt. Dieses Online-Tool gibt Auskunft, in welchem Maße der eigene Job von einem Roboter erledigt werden könnte. Kostprobe?

Überlebt Dein Job die Digitalisierung?

Die Tätigkeiten eines Gabelstaplerfahrers können dem Job-Futuromat zufolge schon heute zu 67 Prozent von Maschinen übernommen werden. Erzieherinnen hingegen wird eine Automatisierbarkeit von – man ahnt es bereits – 0 Prozent attestiert. Zumindest auf absehbare Zeit scheint es absurd, dass Roboter auf unsere Kinder aufpassen und sie zur Toilette begleiten.

Während manche Quellen von deutlich höheren Zahlen von bis zu 47 Prozent bedrohter Jobs sprechen, können die in digitale Panik versetzten Gemüter anhand einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ein wenig beruhigt werden. In Deutschland sind demnach etwa 15 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten „mit einem sehr hohen Substituierbarkeitspotenzial konfrontiert“, also, mit anderen Worten, diese Jobs könnten künftig von einer Maschine erledigt werden. Keine Frage: Die Digitalisierung wird manchen Job überflüssig machen, dafür aber auch ganz neue Profile entstehen lassen.

Dass bestimmte Berufe verschwinden und andere entstehen, ist wahrlich nichts Neues. Wer erinnert sich heute noch an „Gasriecher“, „Kohlentrimmer“ oder „Bornmeister“?! Genau.

Wer hätte gedacht, dass es in Deutschland jemals Stellenangebote für „Feel-Good-Manager“ geben würde. Es werden also noch weitere Jobs entstehen, die in einigen Jahren zum regulären Portfolio eines modernen Unternehmens gehören.

Die heutigen Arbeitnehmer sehen der ihnen prophezeiten Zukunft übrigens durchaus positiv und keineswegs resigniert entgegen. Dreiviertel von ihnen trauen sich zu, sich die künftig geforderten digitalen Fähigkeiten aneignen zu können. Genau, und damit es uns nicht überrollt, sollten wir den Wandel aktiv mitgestalten. Hervorragende Ausbildung und lebenslange (Weiter-)Qualifizierung sind der Schlüssel dazu – ich sag nur Bildungsurlaub. Darüber berichte ich in einem der nächsten Beiträge.

P.S. Für alle Wiesbadener ein Veranstaltungstipp: Im Heimathafen findet am 28. September ein Workshop in Zusammenarbeit mit der IHK zum Thema statt: Innovationschancen, Digitalisierung und neue Arbeitsformen (klick)

Lieblingsmensch aus Wiesbaden

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe im Blog begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und wenn es dann sogar die Nachbarn sind, wird es umso spannender. Heute im Gespräch ist Shari vom Wiesbadener Label Lieblingsmensch.

 

Erzähl doch mal was du genau machst?

Neben meinem dualen Studium habe ich letztes Jahr mit meinem Lebenspartner LIEBLINGSMENSCH gegründet. Bei uns findet man biologische und nachhaltige Kleidung für die ganze Familie. Mit diesen Kleidungsstücken möchten wir die Gelegenheit bieten, sich selbst und andere mit langlebiger, seidig weicher Qualität zu beschenken.

Wir wollen dabei helfen, sich gegenseitig wieder häufiger zu zeigen, was man für einander empfindet und wie wertvoll die anderen für einen sind. Dabei geht es auf keinen Fall nur um den Partner – grade Familienmitglieder, Freunde oder zum Beispiel einer Person wie Frau Gerhard, die einem vielleicht schon seit 20 Jahren stets das richtige Parfum verkauft!

Weil es nicht immer gleich ein T-Shirt sein muss, sind wir auf der Suche nach kleinen, nachhaltigen Aufmerksamkeiten, die wir in unser Sortiment aufnehmen könnten. Hast du oder deine Leser|innen eine Idee? Wir freuen uns über Anregungen jeglicher Art!

 

Shari in der Druckerei

 

Wie kommt man dazu und seit wann?

Wir sind quasi drüber gestolpert. Wir hatten nicht vor, zu diesem Zeitpunkt zu gründen, aber auf einmal waren Idee, Motivation und Kraft da!

Angefangen haben wir im Frühling 2016, unser virtuelles Lädchen ging jedoch erst im November online. Wir haben viel Mühe in alle Details gesteckt und so dauerte alles recht lang. Jetzt haben wir grade unsere zweite Kollektion in Produktion gegeben und freuen uns riesig auf das anstehende Fotoshooting! Das bringt dann auch wieder frischen Wind auf unsere Website.

 

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Darf ich zwei nennen?  Zum einen Anthrazit – unser Star in der Kollektion. Zum anderen Türkis, das sieht man bei mir täglich aufblitzen: immer am Hals, meistens an den Ohren, oft an den Händen und Füßen – immer in Form von Schmuck.

 

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Die perfekte Happytime beinhaltet im besten Fall folgende drei Dinge:

  1. Essen
  2. Sonne
  3. & natürlich meinen Lieblingsmensch ♥

Wenn es super perfekt sein soll gerne noch einen Strand und ein dunkles Bier dazu 😉

 

 Hast Du ein happyfood, also ein Lieblingsgericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Ich finde, man sollte so viele Tage wie möglich feiern. Grade eine kleine Leckerei an den „normalen“ Tagen wertet diese gleich auf und verleiht ihnen was Besonderes. Das kann zum Beispiel ein leckeres Eis sein (aktuelle Lieblingssorte: Sesam!) oder mal was ganz Neues testen, vor einiger Zeit habe ich Burrata entdeckt: Mozzarella mit Sahne gefüllt – ein Traum! Wenn man die mit leckeren Tomaten verspeist, denkt man direkt, man hätte wirklich etwas zu feiern. 😉

Besondere Anlässe sind für mich momentan immer die, an denen ich mit vielen lieben Menschen zusammen bin. Dann finde ich Gerichte toll, die interaktiv sind, oder eine Weile dauern. Hier kann ich besonders Sommerrollen (toll im Sommer (wer hätte das gedacht) weil sie super frisch sind und nicht im Magen liegen), Raclette (geht bei mir immer, allerdings wollen meine Mitmenschen das nur im Herbst und Winter machen) und natürlich Grillen empfehlen.

Sehr sympathisch. Vielen herzlichen Dank für das Gespräch!

Und hier findet ihr: Lieblingsmensch aus Wiesbaden (klick)

Outfit of the day

Kennt ihr das Magazin Frau&Frei? Das ist ein Online-Netzwerk für selbständige Frauen. Die Beiträge sind super und falls Du auch selbständig bist, klick mal rein, denn es gibt dort immer wieder gute Tipps. Derzeit bereite ich einen Gastbeitrag zum Thema Dresscode im Job vor (der geht am 31.08.2017 online), denn als ehemalige Stilberaterin habe ich einige Start-Ups beraten und es gibt auch heute immer wieder angeregte Diskussion darüber.

Wir leben in einer visuell geprägten Welt und das Outfit hat einen hohen Stellenwert. Deshalb widme ich heute dem Thema wieder einmal einen Beitrag, denn, morgens einfach die erstbeste Hose/Rock anzuziehen, davon rate ich dringend ab. Okay, es sei denn, es geht nur darum, das Auto aus dem Halteverbot zu stellen.

Der erste Eindruck zählt und da möchten wir doch alle das Beste von uns zeigen. Genauso, wie ich morgens ein paar Gymnastik-Übungen mache, um mich fit zu fühlen und einen guten Körpertonus zu haben, ist für mich das Outfit ein wichtiges Ausdrucksmittel. Doch woher weiß ich, was gut ankommt?

#dressed for the moment

Wenn ich vor dem Kleiderschrank stehe, überlege ich zunächst, was ich den Tag über vorhabe und wen ich wohl treffe. In der Stilberatung war mein Motto immer: „Deine Karrriere beginnt morgens am Kleiderschrank!“ Vor der Kleidungswahl solltest Du also immer überlegen, welche Termine anstehen und vor allem mit wem und dementsprechend dann das Kostüm oder den Hosenanzug aussuchen. Das Outfit ist ein Mittel zum Zweck und es hilft Dir für Deine beruflichen Ziele. Genauso wie Du Deine Präsentationsunterlage sorgfältig zusammen gestellt und dem Kunden entsprechend vorbereitet hast, wähle Dein Outfit für das persönliche Erscheinungsbild im Job aus.

Wochenends oder in den Ferien bleibt der Hosenanzug im Schrank, denn damit wäre ich möglicherweise komplett overdressed. Denn auch privat ist es sinnvoll zu überlegen: Was steht an und wen treffe ich heute? Und, ganz wichtig, wie soll mein erster Eindruck sein? Schön beschrieben hat das auch mein damaliger Ausbilder, Rainer Wälde, Leiter der Typakademie, in seinem Buch STIL. Man möchte bei einer abendlichen Ausstellungseröffnung anders wirken als bei der Kita oder beim Elternsprechtag in der Schule im Büro anders als beim Afterwork-Drink.

Bin ich ganztags unterwegs und will mich nicht dauernd umziehen müssen, gilt es hier abzuwägen und ggf. notwendige Accessoires in der Handtasche in petto zu haben. Mit einem Schal oder Ohrringen wird ein sportliches Outfit mit einfachen Mitteln gleich eleganter.

Möchte ich beim Einkaufen mein Trendbewusstsein zeigen, weil ich vielleicht durch die Einkaufsmeile der Großstadt spaziere, wähle ich ein tolles, auffälliges Outfit, vielleicht mit schicken Schuhen und als Blickfang noch eine große Handtasche oder Sonnenbrille.

 

Möchte ich eher super-lässig und entspannt wirken, weil ich zum Bauernmarkt gehe und danach mit Freundinnen zum Picknick, dann sind eine Jeans vielleicht mit Turnschuhen eher die richtige Wahl. Mit einem Faltenrock in Metallic-Optik würde ich mich dann wohl eher verkleidet und wieder overdressed fühlen.

Womit wir also wieder bei der Überschrift wären: Dressed for the moment. Mein einfaches Rezept ist, dass ich mich morgens frage, was ansteht und welchen Eindruck ich bei diesen Gelegenheiten hinterlassen möchte. Mit einem so gewählten Outfit wirke ich automatisch authentisch.

Das Outfit passt zum Anlass und zu meinem Gegenüber. So gekleidet bewege ich mich auch natürlich und fühle ich mich wohl. Damit wirkt mein Auftritt automatisch stimmig und meine Außenwirkung ist angenehm, weil ungekünstelt und so werde ich positiv wahrgenommen. Was will ich mehr?

Nicht nur der Anlass ist ein Aspekt für die Kleidungswahl, sondern auch die Personen, die ich dort treffe. Das macht sich vor allem im Berufsleben bemerkbar und deshalb empfehle ich auch jungen Selbständigen, die sich an keinen Firmen-Dresscode halten müssen, bei der Kleidungswahl sorgfältig zu sein. Man kann nicht nicht wirken – und deshalb rate ich immer zu einem Outfit, das Kompetenz ausstrahlt.

Farbe wirkt

In vielen Beiträgen habe ich schon die Wirkung von Kleidungsfarben und Stil beschrieben und ja, ich bin weiterhin überzeugt davon, dass man mit der richtigen Kleidungsfarbe seine Ausstrahlung verbessern kann.  Mode leben und Trends mitmachen geht trotzdem, auch wenn man sich an ein paar persönliche Stil-Regeln hält, denn es geht vor allem darum, in Gesichtsnähe die richtigen Farben zu tragen.

 

Meine Lieblingsfarbe ist und bleibt Blau. Man könnte fast schon von Signature Outfit reden. Nun möchte ich aber auch bei Trends mitmachen und vielleicht Metallic oder Gelb tragen. Das momentan angesagte Gelb oder Curry steht mir einfach gar nicht. Die Trendfarbe Gelb lässt mich kränklich aussehen und das braucht ja nun keiner, oder? Will ich diese Farbe trotzdem tragen, weil sie einfach Lust auf Sommer macht und ein Hingucker ist, dann kann ich das tun, nämlich als Accessoires: Handtasche, Schuhe, Armreifen, Gürtel. Auch als Rock oder Hose geht das. Ebenso die Kombination Grau/Gelb. So wirke ich modern und am Puls der Zeit und trage trotzdem typgerecht meine Farben. Das lässt mich strahlen und ich habe eine gute Aussenwirkung.

Farbe wirkt, ich sag nur „woman in red“ oder „men in black“ – im strengen Dresscode einer Bank hat man da wenig Spielraum. Derzeit ändert sich das und wir werden lockerer und moderner und in der freien Wirtschaft oder Politik muss es nicht immer der dunkle Anzug sein. Nutzen wir diesen Spielraum für unseren persönlichen Stil. Das ist ein bisschen Geschmacksache und da muss jeder für sich das richtige Maß finden.

Mein persönlicher Tipp ist, nie zuviele Farben gleichzeitig zu tragen. Drei Farben sind genug – probier’s mal aus, denn mehr wird schnell zu bunt. Genauso wie zuviel Schmuck schnell wie ein Weihnachtsbaum wirkt. Für ganz spezfische Fragen und eine spezielle Berufssparte rate ich auf jeden Fall, eine Stilberatung in Anspruch zu nehmen. Für den Alltagsgebrauch sag ich nur noch einmal: Man kann nicht nicht wirken.

Frag mich

Gerne schreib mir im Kommentarfeld (siehe unten), denn auch wenn ich nicht mehr aktiv als Stilberaterin tätig bin, beantworte ich gerne Fragen oder empfehle Dir eine kompetente Beraterin. Zum Weiterlesen gibt es hier (klick) erste Antworten.

 

 

 

Nachhaltigkeit auf der Innatex Messe

Es geht nicht mehr so weiter, mit höher, schneller, weiter. Denn am anderen Ende der Welt geht dafür etwas unter. Daran hat mich auch der Blogbeitrag im Blogmagazin Viertel Vor erinnert. Klar, nun könnte ich sagen, was juckt’s mich? Doch auch Umweltgifte bleiben im Kreislauf dieser Welt und holen uns immer wieder ein, denn wir sitzen in einem Boot. Das sollte uns nachdenklich machen.

Reduced to the max

Auch auf der Innatex – Fachmesse für nachhaltige Mode wurde mir das Thema Nachhaltigkeit und Reduktion wieder in Erinnerung gerufen. Es geht auch gar nicht nur um Natur, sondern direkt um unsere Gesundheit. Das Thema Babykleidung stand auf der Messe im Fokus und es ist so verrückt, dass man sich mit mancher konventionell hergestellter Babykleidung tatsächlich hochgiftige Chemie ins Haus holt. Braucht kein Mensch, oder?

Toll, was es heutzutage an schöner nachhaltig hergestellter Mode gibt. Ganz neue Materialien wurden entwickelt, denn auch Bio-Baumwolle ist ein großer Wasser-Verbraucher und vielleicht ist ein T-Shirt aus Kunstfaser, das aus Recycling PET hergestellt wurde, dann doch die bessere Wahl? Sogar die konventionelle Firma Wolford hat inzwischen eine Linie aus Recycling-Material und für viele dieser Entwicklungen waren die nachhaltig produzierenden Modefirmen Pioniere. Die meisten trifft man auf der Modemesse Innatex und immer wieder innovative Produzenten kommen hinzu. Apropos neu, lies auch mein Portrait über die Yoga-Mode von Magadi.

Magadi Yogawear

Magadi Yogawear

Im folgenden ein paar Eindrücke von der toll bunten Öko-Modemesse Innatex, die zweimal im Jahr vor den Toren von Wiesbaden stattfindet. Danke an das Team von Symbiose Eins für das Blogger-Rahmenprogramm und die exzellente Organisation, die Auswahl des Catering und der Foodtrucks, so hatte man zum Netzwerken nach dem Messetag viel Gelegenheit.

Innatex Goodiebag

Mitbringsel von der Innatex Modemesse

Unterwäsche von Antichi. Made in Germany

Unterwäsche von Antichi. Made in Germany.

Fair Trade von Mama Africa

Buntes von Mama Africa – Fair Trade

Bambus-Zahnbürste

Bambus-Zahnbürste

 

Silberschmuck - nachhaltig

Auch bei Schmuck ist Recycling das Zauberwort

Fair Trade: Maheela Schals aus Nepal

Maheela Schals aus Nepal

Nachhaltig produzierte Schuhe - voll schick!chick

Schuhe gibt es inzwischen auch vegan

 

See you next year! Im Januar 2018 gibt es die Innatex wieder zur neuen Saison.

#endlichfrei

Mein erstes Aha-Erlebnis hatte ich letzten Herbst während eines Retreat im schönen Mallorca (mehr dazu demnächst hier) und die Essenz war: Was ein Glück, dass ich gesund bin, dass alles am Körper funktioniert und dass ich jeden Tag mit Lust beginnen kann und ihn abends zufrieden in den Armen meines Liebsten beenden kann. Was brauche ich denn sonst?

Seither hat die Frage nach dem Lebenssinn weiter in mir gearbeitet und immer wieder habe ich Schritte infrage gestellt. Bin ich zufrieden? Passt alles so oder will ich eigentlich anders leben? Brauche ich Statussymbole oder geht es auch ohne?

Manchmal braucht es einschneidende Erlebnisse, um die Laufrichtung des Lebens zu ändern. Gestern dann die Nachricht vom Tod eines Bekannten. Er wurde gerade mal um die Fünfzig. Das ist verdammt zu früh und das macht mir zu schaffen. Weil, ich bin jetzt kurz vor Fünfzig. Deshalb ist jetzt Schluss mit „eigentlich“

Schluss mit „eigentlich“

Lebe ich mein Leben? Eigentlich möchte ich morgens die Schönheit der Natur bewundern – statt im Pendler-Stau zu stehen. Ich möchte eigentlich Zeit genug haben, täglich den erfrischenden Duft des Tages zu schmecken, statt im klimatisierten Büro hinter Sonnenschutz zu sitzen. Ich möchte spüren, wie die Sonne die Luft erwärmt und Energie bringt, die dann abends wieder weniger wird. Was braucht es mehr?  Wie will ich eigentlich leben? Ja, aber eigentlich… Nein, Schluss mit „eigentlich“. Ich ziehe jetzt die Reißleine.

Tipp für’s Leben im #Tatort

Habt ihr den Tatort „Die Liebe, ein seltsames Spiel geschaut? Groß angekündigt worden war die Folge wegen der Bettszenen und naja, die waren schon auch schön (sieht man viel zu selten on TV, oder?), viel eindringlicher empfand ich aber die Szene, als der Kommissar ein kurzes Stückchen Maßband in die Hand gedrückt bekam: Dies sei seine restliche Lebenserwartung. Ups.

Die Hälfte ist schon rum

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt etwa bei achtzig Jahren, wobei ich als Frau statistisch gesehen vielleicht etwas länger leben werde. Trotzdem – die Hälfte hab ich definitiv schon hinter mir und wenn ich Pech habe, sterbe ich auch schon früher. Soll ich dann sagen: Ja, eigentlich hätte ich ja so leben wollen, aber… Nein, ich ziehe jetzt die Reißleine!

Warum bist Du auf der Welt?

Um glücklich zu sein, oder? Anders gesagt: Will ich wirklich am Ende meines Lebens sagen müssen: Eigentlich hätte ich ja gerne, aber ich habe mich dann doch nicht getraut? Will ich wirklich sagen müssen, ich habe mein Leben nicht so gelebt, wie ich es eigentlich hätte leben wollen.

Okay, wenn Krieg oder Krankheit einen daran hindern, dann ist das etwas anderes. Was hindert mich? Einzig die Wohlstandsträgheit. Angst, die Komfortzone zu verlassen. Okay, auch die Angst vor weniger Einkommen, aber ist das ein Grund, um später sagen zu müssen, ich hätte mein Leben anders leben wollen? Will ich das wirklich sagen müssen? Nein!

Meine Nichten fragen mich manchmal nach Lebenstipps, Tipps für die Liebe und so. Auch, welchen Beruf sie erlernen sollen. Ich erzähle dann gerne von mir und ja, beim Thema Beruf muss ich dann ein bisschen schwindeln, denn im Grunde meines Herzens will ich ja etwas anderes machen. Nun hat sich das Blatt gedreht und ich lass mich von meinen Nichten inspirieren. Diese lebendige, weltoffene und neugierige Generation, die mutig die ganze Welt bereist und macht, was Spaß macht. Davon lass ich mich jetzt anstecken und mache auch, was mir Spaß macht. Genau, wann, wenn nicht jetzt?

#endlichfrei

Jetzt ist Schluss mit „eigentlich“ und ihr dürft mich dabei begleiten. Was erwarten wir vom Leben und und wie lange wollen wir denn mit der Umsetzung noch warten? Ich warte nicht mehr, sondern sage: Lebe, wann wenn nicht jetzt!

Es gibt jetzt eine neue Kategorie im Blog #endlichfrei – Dort wird es ab sofort Berichte zu meinem neuen (Berufs-)Leben geben.

 

Magadi Yoga Wear

Auf der Innatex Messe für nachhaltige Mode habe ich Barbara von Magadi Yoga Kollektion getroffen. Die Gelegenheit habe ich für ein Interview genutzt, denn ich praktiziere selbst Yoga und finde die Yoga Kollektion von Magadi einfach wunderbar.

 Hallo liebe Barbara, erzähl doch mal, was Du genau machst.

Ich bin leidenschaftliche Yogini und im Hauptberuf Designerin. Diese beiden Leidenschaften sprechen mich einfach so an, dass ich sie miteinander kombinieren möchte.

Ich habe Textildesign studiert und damit einen textilen Hintergrund. Ich kenne mich sehr gut im Bereich Textildesign mit all den Techniken aus und habe gemerkt, dass es eigentlich eine gute Verbindung ist. Das war auch schon immer mein Traumberuf. Ja, und so ist dann die Yoga Kollektion entstanden und in 2015 sind wir mit Magadi gestartet.

Nicht nur die schönen Designs, sondern die Stoffe sind besonders bei Magadi.

Ja, die Stoffe sind aus recycled Polyester. Wichtig war uns bei der Produktentwicklung, dass die Qualität für Sport geeignet ist. Wir praktizieren sehr gerne Vinyasa Yoga, das ja schon schweißtreibend sein kann. Die Yogakleidung muss deshalb atmungsaktiv sein, also die Feuchtigkeit sollte gut nach außen transportiert werden und die Faser sollte sich nicht vollsaugen. Außerdem sollte das Material gut dehnbar sein.

Das Material besteht zu 78% aus recycled Polyester und wird von einem auf Sportmode spezialisierten italienischen Hersteller extra für unsere Zwecke gefertigt. Dazu kommt 22% Elastan als Element für die Passform. Wir erhalten dann die weiße Rohware, lassen diese in Deutschland bedrucken und konfektionieren.

Für diese sportliche Variante ist nicht jede Yogini zu haben, deshalb haben wir eine neue Serie aufgenommen, die aus Tencel und Organic Cotton gefertigt ist.

Die Yoga-Kollektion gibt es in allen gängigen Größen (von XS bis L) und wir achten sehr darauf, dass die Muster bei allen Größen und Schnitten gut aussehen und an den Nähten nicht unterbrochen, sondern fortgesetzt werden.

Die Oberteile sind sehr filigran, mit feinen Trägern, die sich am Rücken überkreuzen. Das wirkt zart und feminin. Das Material ist stabil und damit leicht unterstützend. Diese Bras werden gerne unter einem Tanktop oder T-Shirt getragen und dann blitzt hier und da ein Detail hervor.  Beim Hot Yoga, das ja bei hohen Raumtemperaturen durchgeführt wird, werden die Oberteile auch einfach so getragen.

Wir gestalten pro Saison neue Kollektionen, behalten aber auch die Designs bei, die gut bei den Kundinnen angekommen sind und wo wir gutes Feedback erhalten haben. Die neue Kollektion aus Tencel und Organic Cotton wird auf jeden Fall ein Basic und saisonübergreifend erhältlich sein.

 

Wir sind hier bei Farbenfreundin – gibt es eine Lieblingsfarbe?

Ich liebe Farben und ich passe mich bei der Farbwahl eher dem Thema an. Bei der neuen Kollektion habe ich asiatische Elemente genommen und deshalb das Rot aufgegriffen.

Gelb ist eine Farbe, die ich seit meiner Kindheit sehr mag. Aber im Grunde habe ich keine Lieblingsfarbe. Ich mag einfach ein breites Farbspektrum.

Wie sieht Deine Happytime aus?

Nach getaner Arbeit, ach, da gibt es viele schöne Möglichkeiten. Auf jeden Fall liebe ich es, mich in der Natur aufzuhalten und nach einem langen Arbeitstag raus ins Grüne zu gehen. Wir haben das Glück, in Waldnähe zu leben und das genieße ich sehr.

Dann praktiziere ich natürlich auch Yoga. Das ist für mich der perfekte Ausgleich. Entweder direkt auf der Terrasse, im Winter dann eher drinnen – entweder zuhause oder im Yoga-Studio.

Als begeisterte Yogini teste ich natürlich jedes Produkt ausführlich bei der Yoga-Praxis.

In jedem Interview frage ich nach dem Lieblingsessen…

Wir achten auf eine ausgewogene Ernährung und kochen mit frischen Produkten. Wir versuchen, unsere Lebensmittel zumeist bei lokalen Herstellern zu beziehen und glücklicherweise sind wir dort, wo wir leben auch gut versorgt.

Ich ernähre mich nicht rein vegan, doch ich esse keine Wurst und Fleischerzeugnisse und nur manchmal Fisch. Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sind der Hauptteil, wenn es schnell gehen soll auch gerne Smoothies.

Apropos Lieblingsessen: Die thailändische Küche mag ich sehr. Wir kochen sehr gerne Thai Currys und natürlich auch schöne frische Salate.

Zum Schluss noch die Frage – wo ist die schöne Magadi Yoga Kollektion erhältlich?

Es gibt einen Online-Shop und wir liefern innerhalb ganz Europa, denn es gibt auch eine englische und französische Website. Wir haben zum Beispiel Kundinnen aus Luxemburg, Österreich oder der Schweiz und auf der Innatex-Messe hatten wir aktuell auch Kontakte zu Skandinavien.

Auf der Messe konnte ich die neue Kollektion schon bestaunen, im Shop ist sie ab September erhältlich.  Derzeit ist Summer-Sale, da lohnt es sich reinzuklicken.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Kontakt:

Magadi – The German Yogawear Company
E-mail: info@magadi.de
Shop: www.magadi.de

 

Topf & Deckel

Bei mir zuhause wird viel gekocht. Denn, wie wir alle wissen, schmeckt frisch zubereitetes Essen aus guten Zutaten einfach am besten. Scheinbar soll es sogar wichtig sein, worin man kocht. Da ich mit meinen Töpfen schon zig mal umgezogen bin und ihnen immer sehr viel abverlangt habe, war es nun an der Zeit zu investieren. Klar, es sollte Edelstahl und für alle Herdarten geeignet sein. Aber sonst? Ich hab das ja nie verstanden: Beschichtet oder nicht, Kupfer, Aluminium, Edelstahl, Email – wie soll ich denn da durchblicken? Ist es Zufall, dass viele Sterneküche mit All-Clad Kochgeschirr arbeiten? Offensichtlich braucht man zum richtig Kochen die richtigen Utensilien. Soweit so gut.

Höhere Physik

Von gutem Werkzeug erwartet man, dass es exakt das tut, was es soll. Genau deshalb ist das Kochgeschirr von All-Clad entwickelt worden: um Profiköchen das perfekte Instrument in die Hand zu geben.

Na, das könnte mir in der Küche sehr helfen. Nachdem ich mich ein bisschen informiert hatte, verstand ich, warum es mit mir und der alten Pfanne mit dickem Sandwich-Boden nie so richtig geklappt hat. Sie brauchte immer ewig bis sie heiss wurde und war zudem so schwer, dass ich zwei Hände zum Bewegen brauchte. Ab sofort wollte ich auch Fisch auf der Haut braten und feines Gemüse in der Pfanne zubereiten – so wie das in den gängigen Food-Blogs vorgeschlagen wird.

 

 

Die vielschichtige Metallverbindung bei dem Kochgeschirr kombiniert schnellste Wärmeleitung mit perfekter Langlebigkeit der Oberfläche und garantiert so eine absolut gleichmäßige Wärmeverteilung. Damit wird ein konstant professionelles Ergebnis am Herd erzielt. Perfekt!

Mein neues Designobjekt

Die neue Pfanne ist unbeschichtet und ziemlich stylish und außen komplett in Edelstahl, auch der ergonomischen Kaltmetallgriff – das sieht schon großartig aus und gleichzeitig ist es funktional. Da hat sich jemand richtig Gedanken gemacht und in der Gebrauchsanweisung lese ich: Handmade. Selbstbewusst gibt der amerikanische Hersteller lebenslange Garantie (er weiß nicht, dass ich bisher schon jeden Topf zum Glühen gebracht habe. Naja, schaun wir mal). Bevor ich mir jedes Jahr eine neue Pfanne kaufe, lass ich sie zukünftig aufarbeiten. Das ist Nachhaltigkeit in der Praxis. Spülmaschinentauglich ist die Serie auch.

 

All-Clad Stainless

Wer in Kochgeschirr investiert, hat die Qual der Wahl: Mehrschichtmaterial oder Sandwichboden, Edelstahl oder Kupfer. „Mehrschichtkochgeschirr leitet die Wärme gleichmäßiger als eine Pfanne mit Sandwichboden“, erklärt man mir. „Außerdem wird bei Letzterer durch die Dicke des Bodenmaterials mehr Energie verbraucht.“ Das Kochgeschirr von All-Clad ist mit komplett durchgeformtem Wärmeleiter ausgestattet, es wird also nicht nur der Boden gleichmäßig warm, sondern auch die Biegezonen und Topfwände.

Wie gut oder gleichmäßig Lebensmittel garen, hängt zum Großteil von Material und Boden des verwendeten Kochgeschirrs ab. Verschiedene Metalle haben jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile. Edelstahl beispielsweise ist sehr pflegeleicht, leitet die Wärme aber nicht so gut wie Kupfer.

Schon sind wir wieder bei der Physik. Kupfer leitet die Wärme sehr gut, ist aber schwer, Aluminium ist leichter und stabiler. Drumherum kommt am besten immer Edelstahl, damit es widerstandsfähiger ist. Das ist eigentlich schon die ganze Geschichte. Für leidenschaftliche Köche ist auch die Serie Copper Core interessant, weil echt stylish mit dem Kupfer-Streifen. Profis greifen zu „Stainless with d5 Technology“, für meine Bedürfnisse reicht der Klassiker „Stainless“. Ich bin schwer beeindruckt von der Qualität und zukünftig investiere ich lieber in wenige dafür aber hochwertige Töpfe & Pfannen.

All-Clad hat mir freundlicherweise Kochgeschirr aus der Stainless Serie zur Verfügung gestellt und damit ich auch weiß, wie man damit umgeht, durfte ich zu einem Kochkurs mit Profi-Koch. Toll fand ich, dass ich bei dieser Gelegenheit andere Blogger getroffen habe und wir uns toll austauschen konnten. Dazu demnächst mehr.

Warum ich blogge?

Texte für meinen Blog zu formulieren, passiert bei mir eher so nebenbei. Weil ich viel unterwegs bin, sei es auf der Autobahn oder mit der Bahn, habe ich Zeit zum Träumen und ich kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Da formuliert sich schonmal ein Blogbeitrag, weil ich denke: Mensch, da müsste man mal drüber schreiben. (Der „man“ bin dann ich). Nicht, dass Bloggen wenig Arbeit wäre, aber ich plane das nicht per Redaktionsplan und ToDo-Liste.

Mein Blog passiert einfach, denn kommt mir ein Thema in denn Sinn, bildet sich langsam ein grobes Gerüst und in Gedanken fülle ich den Beitrag. Während des Alltags wird das Thema weit nach hinten geschoben und erst zum Feierabend habe ich den einen oder anderen Geistesblitz und mit ein bisschen Feinarbeit wird dann ein Blogbeitrag daraus. Noch ein paar Fotos dazu und schon kann der fertige Beitrag online gehen.

Der Farbenfreundin-Blog ist eine bereichernde und inspirierende Ergänzung zu meinem Leben. Ich lerne spannende Menschen durch die Blog-Interviews kennen, denn sie geben mir Einblick in ihre Branche und in ihr Berufsleben. Das finde ich etwas ganz Besonderes. Ich erlebe außerdem Veranstaltungen und Konzerte, die ich sonst nie besucht hätte.

Kulturblogger

Da fällt mir folgendes Event ein: Das Konzert des  hr-Sinfonie-Orchester auf der Wesler Werft in Frankfurt. An einem sehr heißen Tag im August letzten Jahres, ein Open-Air Konzert am Main. Eigentlich mag ich nur selten klassische Musik, doch dieser Event hat mich wirklich tief beeindruckt und ich habe Einblick in einen Kulturbereich erhalten, den ich sonst nicht wahrgenommen hätte. Sogar „behind-the-scenes“ durfte ich sein und habe mit den Musikern Gespräche geführt. Sehr sehr spannend.

Fashion Blogger

Dann war da zum Beispiel die Modenschau von Anja Gockel auf der Mercedes-Benz-Fashion-Week in Berlin. Die Mainzer Modedesignerin hatte mich 2013 zu ihrer Modenschau in die Front-Row eingeladen. Wow, was war das für ein Spektakel bei der MBFW! Es war großartig, die Präsentation der Modelle und die vielen Events drumherum zu erleben.

 

 

Food Blogger

Ebenso die Sterneküche. Klar, genießen konnte ich vorher schon und mit Champagner und ein paar Kleinigkeiten kann man mich immer begeistern. Immerhin war ich als Twen zur Weinernte in Dijon und mein erster Job war in einem Grandhotel in der Provence. Also Genuss zieht sich durch mein ganzes Leben, doch durch die Kochkunst meines Mannes habe ich mehr Gerichte aus der ganzen Welt gekostet, so dass ich inzwischen einige Erfahrung darin habe, Kochkünste zu beurteilen. Mein Geschmackssinn ist sehr viel feiner geworden und inzwischen vertrauen viele Freunde und Bekannte meinen Restaurant-Tipps.

Irgendwie eine Folge des Bloggens, das ich jetzt auch Restaurantkritiker bin. Nun durfte ich als Blogger sogar einen Kochkurs bei Nils Henkel besuchen, war das ein großes Geschenk für mich. Welche Ehre!

 

Travel Blogger

Reisen war auch schon immer meine Leidenschaft, doch das Bloggen hat meine Neugier verstärkt und über die Reiseziele berichte ich dann im Blog. Nicht immer, weil privat ist privat, aber öfter. Schön, wenn ich anderen Tipps geben kann mit meinem sogenannten Happyblog.

My happyblog

Ohne die vielen Erlebnisse, die ich mit dem Bloggen habe, wäre mein Leben wesentlich ärmer und ich freue mich, dass ich der Welt meine Gedanken und Erlebnisse berichten darf. Dank Internet, denn nur so funktioniert das mit dem Bloggen.

Als Teenager war ich Mitherausgeber einer Schülerzeitung (mit Namen „Wecker“ – schön Achtziger), das war jedes Mal eine Papierorgie. Heute geht das einfach und digital – schöne neue Welt! Ich liebe es, mich digital zu vernetzen und Tipps auszutauschen und in der ganzen Welt unterwegs zu sein – grenzenlose Freiheit im Internet.

Es ist eine Mischung aus digitalem Netzwerk und realen Erlebnissen und damit bereichert das Bloggen mein Leben ungemein.

Danke an all meine Leser und Unterstützer und schön, dass es immer mehr werden.

Herzliche Grüße

Bärbel aka Farbenfreundin

 P.S.: Eine schöne Übersicht mit Landkarte über viele verschiedene Blogs in Deutschland findest Du hier. Bist Du selbst Blogger, kannst Du Dich auch in die Blogger-Landkarte eintragen lassen.

Kulinarische Juwelen Rheingau

Mit einem guten Essen macht das Leben einfach mehr Spaß und ob im Urlaub oder zuhause – ich spüre die kulinarischen Juwelen einer Stadt auf und genieße es. Meine Homebase Wiesbaden hat mit dem Restaurant Ente im Hotel Nassauer Hof ein kulinarisches Juwel und weil der Mittagstisch im Bistro preislich absolut akzeptabel ist, kann ich mir das auch hin und wieder gönnen.

Rheinabwärts liegt der Rheingau. Wunderschön idyllisch mit den Weinbergen (Riesling!) und kulinarisch absolut vielseitig.  Immer sehr schön ist es in der Schlossschänke in Erbach.

 

Hach, dort habe ich meine Hochzeit gefeiert und deshab werde ich da immer ganz romantisch. Die Location ist im Stil eines französischen Landhaus und auf der geschützten Terrasse sitzt man lauschig im Windschatten des Schloss Reinhartshausen. Ein bisschen schade, dass man vom Restaurant den Rhein nicht sieht, denn das wäre noch die Krönung. Apropos Rhein, den kann man bestauen, wenn man am Weinstand in Eltville Halt macht. Der befindet sich direkt unterhalb der Burg am Rheinufer und man bekommt dort (fast) immer einen feinen Riesling Wein zu trinken. Schön da am Wasser, das entschleunigt total.

5 Sterne deluxe

In den Burgen und Schlössern, die zwischen den Weinbergen gebaut sind, gibt es ein paar feine Adressen und da fällt mir als besonderer Juwel die Burg Schwarzenstein ein. Vor Jahren war ich dort zu einer Firmenveranstaltung. Mei, ganz besonders! Das Hotel war aufwändig renoviert worden und es fühlte sich an, als sei man einer schöner-Wohnen-Zeitschrift entsprungen. Fünf-Sterne-Deluxe!

Es liegt hoch oben über dem Rhein, etwas versteckt in den Weinbergen. Von der historischen Burg-Terrasse blickt man weit über das Tal und es ist, als bliebe die Zeit kurz stehen. Traumhaft!

Doch damit nicht genug, denn es gibt dort neben dem Burgrestaurant ein zweites, nämlich das Restaurant Schwarzenstein und dort kocht seit Anfang 2017 der großartige Nils Henkel.  Für einen ganz besonderen Moment im Rheingau ist das meine aktuelle Empfehlung. Ende Juli bin ich dort und ich nehme Euch digital mit und berichte.

Gute Restaurants sind auch immer Geschmackssache, doch es gibt schon das eine oder andere Qualitätsmerkmal, das alles auf einen Nenner bringt. Für mich sind das Sterne oder andere Auszeichnungen und natürlich persönliche Empfehlungen. Gerne schreib mir im Kommentarfeld Deine Tipps und von Deinen Erfahrungen.

P.S: Für ein schnelles Abendessen im Rheingau – Stichwort Handkäs – habe ich demnächst ein paar Empfehlungen. Für weitere Tipps kann ich den Blog der Rheingauprinzessin empfehlen.

In der Burg Schwarzenstein trifft Tradition auf Moderne. Wunderbar! Ein beschauliches Plätzchen, um Entspannung und Genuss zu erleben.

 

 

 

Mode an der Ringkirche

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe  begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen in Wiesbaden und rundherum und einige präsentiere ich im Blog und heute freu ich mich auf

Galatea Ziss, Wiesbaden

 

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin Maßschneidermeisterin und Modedesignerin und führe ein Atelier am Kaiser-Friedrich-Ring 8, gegenüber der Ringkirche inmitten von Wiesbaden. Dort präsentiere ich meine eigenen Kollektionen für Individualistinnen.

Die einzelnen Modelle der Kollektionen werden auf Bestellung und nach individuellem Maß in der angeschlossenen Werkstatt handwerklich gefertigt. Das Atelier ist also eine Verbindung aus Handwerk und Gestaltung, ganz im Sinne der Bauhaustradition. Außerdem biete ich individuelle Maßanfertigungen an.

Mir sind generell Nachhaltigkeit, Qualität, Genuss, Diversität und Individualität wichtig und ich möchte mit meiner Arbeit zu einem größeren Bewusstsein für diese Aspekte beitragen.

 

Meine Kollektionen (klick zur Website) sind deshalb immer sehr tragbar und hochwertig verarbeitet, die Modelle sollen rund um die Uhr funktionieren. Es sind eigentlich zeitgemäße Interpretationen von Klassikern.

Wie kammst Du dazu und seit wann?

Nach dem Abitur und einigen Praktika in der Branche habe ich eine ganz klassische dreijährige Lehre zur Maßschneiderin absolviert und anschließend einige Jahre im In- und Ausland für verschiedene Maßschneiderinnen und Designerinnen als Schneiderin gearbeitet.

Während dieser Zeit habe ich hautnah die Schattenseiten der Modebranche kennengelernt, die auf Ausbeutung von Mensch und Umwelt aufbaut. Bewusst entschied ich mich dagegen, diesen Wahnsinn mit meiner Arbeitskraft weiter zu fördern.

 

Seit 2015 gibt’s das Atelier

Nachdem ich dann noch eine zweijährige Weiterbildung zur Modedesignerin und Maßschneidermeisterin an der Deutschen Meisterschule für Mode in München rangehängt hatte, bin ich zurück nach Wiesbaden gekommen, um mich hier mit einem eigenen Atelier selbstständig zu machen und so eine faire und regionale Alternative zu Wegwerfmentalität und modischem Einheitsbrei zu bieten. Mein „Atelier für Bekleidung“ gibt es mittlerweile seit 2015.

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Da fällt mir sofort ein Zitat von Walter Gropius ein: „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ und so siehts auch bei mir zuhause und in meinem Kleiderschrank aus.

In meinen Kollektionen verwende ich aber viele ruhige Farben wie Schwarz, Weiß, Grau, Dunkelblau und Bordeaux als Basisfarben und dazu leuchtende Farben als Kontrast.

Die aktuelle Frühjahr-Sommer Kollektion „Gruß aus Wiesbaden“ ist eher pastellig gehalten. Ich habe in dieser Kollektion eigene Stoffprints mit dadaistischen Collagen verwendet, die sind recht auffällig.

 

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Ich interessiere mich für Kunst und Kultur und besuche die einschlägigen Veranstaltungen, das finde ich gleichzeitig inspirierend und entspannend. Dabei unterscheide ich auch nicht zwischen Hoch-, Pop- und Subkultur, sondern bin neugierig. Sehr gerne gehe ich z.B. in die Oper oder zu einem klassichen Konzert im Kloster Eberbach, liebe es aber genauso, mir ein feministisches Rapkonzert im Ex-Gefängnis Klapperfeld in Frankfurt anzuschauen.

Ansonsten gehe ich gern ins Programmkino oder in Ausstellungen, oft verbunden mit einer kleinen Städtereise und freue mich auf die Documenta in Kassel diesen Sommer. Vor Kurzem habe ich das Brotbacken entdeckt, sehr entspannend und super lecker!

Brotbacken. Ist das dann auch Dein happyfood? Oder gibt es ein Lieblinggericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Gutes Essen finde ich sehr wichtig, deshalb wird bei uns jeden Tag ausführlich gekocht und gegessen, häufig gemeinsam mit Familie und Freunden an einer langen Tafel. Zu ganz besonderen Anlässen gönne ich mir Austern, die liebe ich!

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Galatea!

 

Kontakt:

Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung

Kaiser-Friedrich-Ring 8, 65185 Wiesbaden

Telefon: 0611 51050770

www.galatea-ziss.de

 

Wiesbaden hat Funk: Barry L’Affair

Ein deutscher Entertainer. Aus Wiesbaden. Mit viel Funk im Blut. Das Debüt-Album produziert von Prince Ton-Ingenieur Hans-Martin Buff. Gerade ist er schon wieder im Studio und nimmt mit Pharrell Williams’ Backing-Band Spymob seine neuen Songs auf.

Summertime is music time.

Seine erste Single ‚You Wanna Get With Me‘ vom Debütalbum ‚Shy’n’Dirty‘ ist Ende Mai erschienen und ist so cool!  Rock’n’Funk – mit Einflüssen von den Bee Gees, Prince, George  Michael,  aber  auch Earth,  Wind  &  Fire. Nicht nur ich bin Fan, auch Masterlegende und Grammy-Gewinner Brian „Big Bass“ Gardner (u.a. Michael Jackson, Katy Perry, Eminem) outet sich als Fan und hat der Scheibe noch den letzten Schliff verpasst. Barry L’Affair hat den Groove im Blut und deshalb möchte ich mehr von ihm erfahren und habe um ein Interview gebeten:

Barry L’Affair

 

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin Musikproduzent, Sänger und Songwriter aus Wiesbaden.

Wie kommt man dazu und seit wann und wo?

Musik mache ich schon mein ganzes leben lang.

Professionell erlebe ich meine musikalische Zeitreise seit ca. 12 Jahren.

Wer kommt zu deinen Konzerten?

Ein breitgefächertes Publikum jeder Altersklasse!

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Pink ist meine Lieblingsfarbe. Sie kommt nie aus der Mode, ist frisch und frech.

 

 

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Ich verbringe meine perfekte Happytime bei einem guten Essen mit meiner Familie oder dem engsten Freundeskreis.

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblingsgericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Ich liebe gutes Sushi und Seafood im Allgemeinen.

Seafood, vor allem Muscheln, sind auch meine große Leidenschaft. Klasse! Wir fliegen immer mal wieder an die See, um frische Muscheln, Austern und auch mal Hummer in Maine zu genießen.

Danke für das Gespräch!

Let’s Funk! – zum Reinhören und direkt loslegen: Barry L’Affair auf Soundcloud

Barry L’Affair auf Facebook  . Barry L’Affair auf Instagram . Barry L’Affair auf YouTube . Barry L’Affair auf Twitter

Wer neugierig geworden ist, für den habe ich die offizielle Biographie von Barry L’Affair

Marco Wagener beginnt seine Laufbahn als Entertainer und Musiker bereits im Alter von drei Jahren, als er regelmäßig in Familienkreisen spielt und singt. Musik und Schauspielerei werden zu wichtigen Bestandteilen seines Lebens. Mit den ersten Theaterstunden in der Grundschule weiß er schon sehr früh, dass er sein Leben der Bühne widmen möchte.

Vorhang auf für Barry L’Affair:

Von 2004 bis 2008 tritt Barry jeden Sommer im Urlaubsclub Aldiana in Fuerteventura auf. Zu seinem breiten Repertoire gehören Songs von den Bee Gees, Elvis Presley, Prince und Lionel Richie. In dieser Zeit entwickelt er auch die bis heute in seinen Shows präsente Falco-Imitation, dessen Coolness und Dekadenz er mit tänzerischen Bewegungen von George Michael und Tom Jones kombiniert. Er nimmt klassischen Gesangsunterricht, inszeniert und spielt die Hauptrolle im Musical Grease in der Schule und wird am Staatstheater Wiesbaden in die Musical-Abteilung des Jugendclubs aufgenommen, wo er während 18 Monaten in fünfzig Vorstellungen beim Musical Anything Goes mitspielt.

Im August 2009 schreibt sich Barry, gerade einmal 16 Jahre alt, als Schauspielstudent an der Wiesbadener Schule für Schauspiel (WSFS) ein. Als er im Mai 2010 den mehrfach mit Platin und Gold ausgezeichneten Produzenten Franky Miller kennenlernt, kommt es zu seinen ersten Plattenreleases. Zusammen komponieren sie mehrere House-Music- Tracks (z.B. Starlight und GetUpHi).Ende 2010 verlässt Barry freiwillig die WSFS, da er sein Berufsziel von nun an weniger im Sprechtheater als im Musik-, Musical- und Entertainmentbereich sieht.

Barry macht 2011 aus seiner bisherigen musikalischen Liaison eine echte ‚Affaire’ indem er immer mehr seine eigenen Songs schreibt und auch komponiert. Zu Beginn zahlreiche Dance-Tracks, doch mehr und mehr besinnt sich Barry seiner Wurzeln und Einflüsse, wie z.B. die Bee Gees, Prince oder George Michael und entwickelte vor allem in den letzten drei Jahren seinen eigenen Sound und Groove – eben 100% Barry mit Funk und Soul.

2012 trifft Barry wohl seine wichtigste Entscheidung, nachdem er miterlebt wie hart und schwierig das Musik-Business ist. Er und sein Team entschließen sich von nun an seine Songs selber zu produzieren. Wie beflügelt durch diese Entscheidung schreibt er wie ein besessener zahlreiche Titel, von denen nur die Besten gut genug sind um sie mit einer 12 Mann Band einzustudieren und live zu performen.

Aufgrund der enthusiastischen Resonanz seiner Fans entschließt man sich eine handvoll davon zu einer Promo EP zusammenzufassen. So führt ihn sein Weg zur musikalischen Zusammenarbeit mit dem Babelsberger Filmorchester und keinem geringeren als Hans Martin Buff, der Ton-Ingenieur von Prince, Mousse T, No Doubt, Scorpions, Zucchero uvm., der nicht nur die Produktionen abmischte, sondern auch ein großer Fan von Barry‘s Sound ist. Auch die „Mastering-Legende“ und Grammy Gewinner Brian „Big Bass“ Gardner ist von Barry überzeugt und nahm sich die Zeit um die Produktion zu mastern. Brian Gardner arbeitete schon für die Größten der Musikszene zusammen. Michael Jackson, 2Pac, Eminem, Linkin Park, 50 Cent, Christina Aguilera, Pink, Will i am, Black eyed Peas, No Doubt, Katy Perry, um nur einige zu nennen, gehören zu seinen Repertoire.

Fever, Groove und Sex

Jetzt nach vier Jahren harter Arbeit und wahnsinniger musikalischer Entwicklung, schreiben wir das Jahr 2016 und Barry L‘Affair produziert seine wohl wichtigsten Kompositionen fertig: Fever, Groove und Sex ist seine Message und trifft damit genau den Nerv der Zeit, denn mit dem Song „The Devil is back in town“ und dem Album „Shy‘n Dirty“ wiederbelebt er genau diesen Zeitgeist von Rock‘n Funk. Was nun als Album vorliegt, ist also keineswegs der erste Wurf eines Newcomers, sondern eines schon erfahrenen und versierten Musikers, der bereits jetzt schon mit den Großen der Branche zusammenarbeitet, um auch in Zukunft dieser leidenschaftlichen Affäre neue Töne zu entlocken.

Italienischer Rovagnati an Spargel

Die Spargelsaison 2017 ist zuende und ich habe sie vom ersten bis zum letzten Stengel genossen: Vom Grill, grün und weiß, klassisch gekocht mit Kartoffeln und Schinken und auch als Salat. Ich mag’s in allen Variationen. Doch zugegeben, mit gekochtem Schinken mag ich Spargel am liebsten.

Schinken

Aber welcher Schinken, denn Kochschinken ist nicht gleich Kochschinken und da bin ich wählerisch. Nach einigen Testessen kommt für mich im Grunde nur noch italienischer Schinken infrage. Bei meinen regelmäßigen Italienurlauben habe ich diese Leckerei entdeckt und festgestellt, dass es neben Parmaschinken auch noch andere feine italienische Schinkensorten gibt.

Vorallem, kein deutscher Metzger schneidet den Schinken so schön fein. In Italien ist es üblich, den Schinken mit einer hochwertigen Schneidemaschine hauchzart zu schneiden. Nur so kann man den feinen Schinken wirklich genießen. Deshalb kaufe ich inzwischen direkt beim Italiener ein oder gehe zum Italiener ins Restaurant. Denn die haben dann auch den echten italienischen Schinken. Apropos, für Frankfurt habe ich da gleich einen Tipp (Adresse siehe unten).

Im Vini da Sabatini habe ich kürzlich einen sehr schönen Abend mit einem leckeren Spargelmenü genossen. Und siehe da – mit dem leckersten Schinken aus Italien: Rovagnati. Ganz stolz hatten sie die Profi-Schneidemaschine mit den Schinkenkugeln aufgebaut. Lecker!

Gran Biscotto

Was ich nicht wusste, der besagte leckere Schinken heißt wie ein Gebäck: Gran Biscotto. Naja, über diesen Name gibt es viele Mythen, sicher ist, der Schinken von Rovagnati ist in Italien der bis heute bekannteste und beliebteste Kochschinken. Die Qualitätsansprüche bei Rovagnati sind hoch, denn nur der Hinterschinken jedes vierten Schweins kann ein Gran Biscotto werden.

Damit das Fleisch besonders zart und geschmacksintensiv wird, verfügt Rovagnati über spezielle Maschinen, die die Schinken bis zu 72 Stunden massieren. So öffnen sich die Fleischporen, die Muskelfasern dehnen sich aus und die nach Geheimrezeptur hergestellte Lake kann optimal in den Schinken einziehen. Sehr fein, sehr lecker! Auch nach der Spargelzeit werde ich weiterhin die feinen italienischen Schinkenspezialitäten einkaufen und gut, dass ich in Wiesbaden einen Supermercad0 mit großer Wurst- und Käste-Frischtheke kenne. Dort einzukaufen ist fast wie Urlaub in Italien!

Wenn ich demnächst zum Feierabend mal wieder in Frankfurt mit Kollegen einkehre, dann ist das Restaurant von Franco Grande eine super Adresse. Schön zentral und doch in einer entspannten Gegend, wo man noch einen Parkplatz vor der Türe findet.

Von der Vorspeise bis zum Dessert habe ich das tolle Essen und den super Service genossen und mich auf der kleinen Terrasse gefühlt wie in Italien. Danke an Franco Grande und sein Team.

Hier also mein Tipp:
Vini da Sabatini
Grüneburgweg 81
60323 Frankfurt /M.
Telefon: 069-726665

 

Die aktuelle Speisekarte vom Ristorante Vini…da Sabatini:

Siehst Du noch gut?

Die Schrift auf der Flasche verschwimmt und nur schemenhaft kann ich die Informationen auf dem Etikett lesen. Es fühlt sich ein bisschen an wie Schwindel. Ob es an mir liegt? Nein, schon wieder viel zu klein gedruckt, das Kleingedruckte. Wo bitte ist meine Lesebrille?

So geht es mir immer öfter und meinen Freudinnen und Freunden im fortgeschrittenen Alter von over40 ebenso. Manchmal reicht die Armlänge nicht mehr aus, um die Sehschwäche auszugleichen. Die Folge: Schon wieder eine neue Brille. Ich bin inzwischen im Besitz einer Autofahr-Brille, einer Lese-Brille, einer Arbeitsplatz-Brille, einer Zweitbrille… Ohne Sehhilfe keine Chance. Aktuell packe ich für einen kurzen Strandurlaub. Was fehlt. Eine Sonnenbrille – natürlich mit geschliffenen Gläsern. Seufz. Wer soll das denn bezahlen?

Ohne Brille bin ich absolut nicht arbeitsfähig, eigentlich auch nicht lebensfähig, denn weder den Einkaufszettel, den Busfahrplan kann ich lesen, geschweige denn Rad- oder Autofahren. Die gesetzliche Krankenkasse aber gibt schon lange keinen Zuschuss mehr und so bleibt man auf den horrenden Kosten sitzen. Es ist ein Batzen Geld, den man für eine gute Sehhilfe ausgibt,  denn eine hochwertige Gleitsichtbrille kostet schon mal Tausend Euro. Pro Glas. Als sei gutes Sehen ein Luxusgut!

Brille zum Volkstarif

Ich wünsche mir daher schon lange Qualitätsgläser zu Aldi-Preisen. Bei anderen Dingen wie zum Beispiel Tablets geht das doch auch: Top Qualität zum günstigen Preis. Warum nicht bei Brillen? Freundinnnen lassen sich ihre Brillen in Shanghai oder Bangkok machen, aber das möchte ich nicht. Jetzt endlich wurde die Idee umgesetzt und es gibt die Brille zum Volkstarif!

Brillenkauf ist Vertrauenssache. Ich gehe seit Jahren zu demselben Optiker ums Eck, da fühle ich mich gut beraten und ich kann auch samstags mal kurz hin und die Bügel richten lassen. Das ist schon toller Service. Direkt gegenüber befindet sich auch der Augenarzt, das spart mir lange Wege und alle Veränderungen an meiner Sehstärke sind in der Akte festgehalten und damit ist der Service auf meiner Seite. Weil, meine Augen sind mir wichtig und eine Brille kaufe ich nicht im Internet und auch nicht bei irgendeiner Kette.

Buy local

Mein vertrauter Optiker bietet jetzt einen Brillen-Spartarif an und mit ihm 600 andere Optiker – zusammen mit brillen.de. Klick mal hier, ob Dein Optiker teilnimmt (einfach mal im Verzeichnis schauen, ob Dein Optiker dabei ist. Wenn nicht, könntest Du ihn auf diese Aktion aufmerksam machen – ich finde, diese Idee sollte sich viel mehr verbreiten).

Bei einem der aufgeführten Optikern erhalte ich zum Beispiel eine High-end Gleitsichtbrille inklusvie Brillenversicherung um Spartarif. Wie das?

Genauso wie ich mein Auto finanziere, mach ich das jetzt mit meiner Brille. Ich zahle einen festen Betrag, nämlich 6,50€ bzw. 14€ für einen Zeitraum von 24 Monaten und finanziere damit meine neue Brille und das Gute dabei: Die Brille ist gleichzeitig versichtert. Sollte ich mich also im kommenden Urlaub auf die neue Brille setzen – so etwas kommt schonmal vor – dann ist das kein Problem, denn ich bin über die Brillenversicherung versichert. Wo gibt’s denn sowas?

Das Ganze ist transparent und ohne versteckte Zusatzkosten und wenn ich zufrieden bin, kann ich den Vertrag erneut für 24 Monate verlängern. Kein Risiko und alles inklusive! Einfach nur fair mit dem Spartarif.

Hasta la vista!

So, jetzt steht einem Urlaub nichts mehr im Wege. Am Gate, auf den Abflug in den Urlaub wartend,  werde ich weiterhin meine Yoga-Entspannungsübungen für die Augen machen. Wenn’s nichts nützt, es schadet bestimmt nichts. Damit ich aber mit den ganzen Sehhilfen nicht arm werde, kaufe ich meine Brillen jetzt per Spartarif. Dann bleibt eben auch noch was für den Urlaub übrig.

Wir sehen uns…

*Werbung. Affiliate Link (mach ich ja sonst nie, diese Aktion finde ich klasse und bewerbe ich gerne)

Gesundheit!

Wenn man mir früher „gute Gesundheit“ zum Geburtstag wünschte, fand ich das immer total albern und bin schnell darüber hinweg gegangen. Zeiten ändern sich und tatsächlich erlebe ich inzwischen bei jedem Geburtstag im Freundeskreis ein tiefe Dankbarkeit, dass wir uns alle gesund wissen.

In Zeiten wie diesen…

Gesundheit wird plötzlich wichtig, wenn man Kinder hat. Wenn man die betagten und gesundheitlich angeschlagenen Eltern pflegt. Wenn man einen Liebsten verloren hat – an Krebs, an Krankheit, an Drogen, an Unfall. Wenn man in der Mitte des Lebens angekommen ist und spürt, dass es eher bergab als bergauf geht. Aber auch, wenn Gefahr droht und Seuchen oder Naturkatastrophen ängstlich machen.

Vor allem: Gesundheit!

Was machen wir, damit wir gesund bleiben? Hoffentlich Sport und gesunde Ernährung und was sonst noch so gut tut.

Ich mache regelmäßig Yoga Übungen, also morgens ein paar Sonnengrüße zum Wachwerden und dazu die Yogastunden im mymooves Studio. Das hält mich beweglich und meinen Kreislauf stabil.

Wenn die Gesundheit mal in Schieflage gekommen ist, hilft mir die traditionelle chinesische Medizin mit speziellen Kräutermischungen. Zum Glück gibt’s in der Nähe von Wiesbaden eine großartige TCM Praxis. Für die alltäglichen Wehwehchen gibt’s zum Glück Aspirin und Ibu.

Weil mir als Schreibtisch-Täter in der dunklen Jahreszeit Sonnenlicht fehlt, kaufe ich schon auch mal Nahrungsergänzungsmittel, nämlich Vitamin D und auch mal Mineralstoffe – online gibt’s das günstig. Dazu kaufe ich dann noch duftende Öle und Badeessenzen meiner geliebten Naturkosmetik-Serie. Damit komme ich jederzeit gesund auch durch holprige Lebensphasen.

Weltgesundheit

Auf der diesjährigen „Global Consumer Health Debate“ ist mir wieder klar geworden, was für einen wichtigen Stellenwert Gesundheit auch in der Gesellschaft hat und wie wichtig es ist, unsere Kinder mit guter Gesundheit in die Welt zu schicken.

Unsere Welt funktioniert nicht, wenn wir kränkeln, wenn wir nicht volle Kraft arbeiten können, wenn Krankheit plötzlich die Ressourcen aufbraucht. Wenn wir unsere Kraft für die Pflege unserer kranken Familienmitglieder brauchen. Wenn unser Leben nicht mehr gesund ist.

Unsere Welt funktioniert auch nicht, wenn die Natur kränkelt. Wenn die Bienen sterben und die Fische dahin siechen. Wenn die Äcker ausgelaugt sind und Pestizide giftig in der Luft hängen.

Lasst uns besser auf uns aufpassen!

Gutes tun für Deine Nächsten und für Dich selbst – kommt mir irgendwie bekannt vor. Nicht wahr?

 

P.S. Laut der vorliegenden Studie sind unsere Kinder in einem schlechteren Gesundheitszustand als heute 65jährige. Ups!? 

Lasst’s Euch gut gehen!

 

 

Genuss in Mainz

Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen – so heißt der Claim vom Blog „German Abendbrot“ – und Recht hat sie! Gutes Essen ist Genuss und es gibt immer neue Genüsse zu entdecken und die Geschmacksnerven brauchen regelmäßig Anregung und neue Inspiration. Deshalb habe ich einen Tipp für Euch. Am kommenden Wochenende gibt es einen Event für Genießer:

Das Goute Festival

Über 1.000 Aromen und viele Dutzend Köche, Erzeuger und Geschmackshandwerker präsentieren sich direkt am Rheinufer in Mainz. Besonders im Fokus: Die jungen Start-Ups der gastronomischen Szene, von denen viele mittlerweile deutschlandweit bekannt sind, und für die “goûte!” eine spannende Präsentationsplattform werden soll.

Am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr auf dem Rathenauplatz in Mainz: „goûte! – Das Genussfestival“

 

Am 10. und 11. Juni steht Mainz ganz im Zeichen der Genüsse!
Eine einzigartige Gelegenheit, um feine Speisen und Getränke zu verkosten, ihre Hersteller kennenzulernen und zusammen den guten Geschmack zu feiern.

Viele Köche präsentieren sich, außerdem Kräutergärtner, Winzer, Imker, Landwirte, Bierbrauer, kleine Manufakturen, Ölmühlen, Pastamacher, Suppenkasper, Geschmackshandwerker und Genussprofis jedweder Art.

Wo: Auf dem Mainzer Rathausplateau direkt am Rheinufer. Weitere Informationen findest Du hier: http://www.goute-festival.de/

Sterneküche

Die Programm-Highlights sind Sternekoch Philipp Stein und Atrium Gourmetkoch Carl Grünewald. Ich schätze, da wird es etwas Leckeres zu essen geben. Auch an den Ständen kann man probieren und goutieren und fachsimpeln und dabei Schlemmen.

Also ich bin dabei. Sehen wir uns?
goûte! – Das Genuss-Festival
Rathausplateau (Rheingoldhalle)
10. und 11. Juni, SA 11-22 Uhr, SO 11-18 Uhr

Eintritt: Tagesticket 8,50€ inkl. Begrüßungsdrink und Snack, Kinder unter 12 Jahren frei!

 

 

Mens world, Vol. 2

Mann trägt jetzt Bart. Okay, das haben wir inzwischen alle gemerkt.  Sieht doch auch gut aus, oder? Männlich-markant, Bart. Überall trägt Mann Bart und sogar eine eigene Zeitschrift zu dem Thema habe ich endeckt: BBQ – Barber Quarterly. Wie steht ihr zum Haar im Gesicht?

Mann mit Bart

Keine Frage, wenn Bart, dann muss er gepflegt sein und dazu geht Mann am besten zum Spezialisten. Vor Jahren bin ich in Rotterdam im Hotel New York vor dem Barber Shop gestanden (for men only) und fand das schon sehr kultig. Mein Mann und ich haben uns nur die Nase an der Scheibe platt gedrückt. Inzwischen trägt er einen Vollbart und wie gut, dass gerade mal in 20 Minuten Fahrzeit ein guter Barbier zu finden ist. Nicht irgendein Barbier, sondern ein Weltmeister auf diesem Gebiet:

Jerome Kantner

Schon lange hat er auf das Styling von Bärten gesetzt und als Seminarleiter ist er inzwischen auch international ein gefragter Fachmann. Im Jahre 2014 ist er als Global Winner aus dem Wettbewerb der American Crew All-Star hervorgegangen und hatte sich dabei gegen 1400 Teilnehmer weltweit durchgesetzt.

Men only?

Bei vielen Barber Shops haben Frauen keinen Zutritt. Irgendwie zu Recht, denn das Männerfach wurde im Friseur-Bereich lange stiefmütterlich behandelt. Also will der Mann beim Barbier auch mal unter seinesgleichen sein. Nicht so bei Jerome Kanter in seinem Salon. Sein Laden ist eher ein gemütliches Wohnzimmer wo sich jederman treffen kann. Dort angekommen, trennen sich dann am Counter die Wege in den Männer- oder in den Frauenbereich. Ist man aufgerüscht und angehübscht geht man dann zusammen wieder raus. Auch eine schöne Idee!

Vollbart voll in Form

Bei meinem Besuch kürzlich wollte ich jedoch nur mal über die Schulter schauen.

Es stimmte – nach der Behandlung sah der Bart meines Mannes noch viel besser aus. Wunderbar gepflegt und bestens geformt. Durch das Bürsten und Kämmen ist das Haar in Form gebracht und die Bartpflegeprodukte machen die Bartborsten weich. Es glänzt auch ein bisschen und duftet. Hmmm.

So wie beim Frauen-Friseur sind es eben die Feinheiten, die ma(n) einfach selbst nicht so hinbekommt, auch wenn man Schneidegeräte und Trimmer zuhause hat. Ein regelmäßiger Barbier-Besuch ist also Pflicht für Bartträger.

Was wir bei der Beratung von Jerome Kanter und seinem Team erfahren: Für die Pflege daheim gehört ein ordentliches Shampoo auf jeden Fall zur Grundausstattung. Auf Empfehlung haben wir uns für das „3 in 1“ Shampoo mitgenommen: Shampoo, Conditioner und Duschgel in einem. Dabei ist der Conditioner der wichtigste Inhaltsstoff, denn er versorgt das Barthaar & Haut mit Feuchtigkeit (soso…). Dann wird mit Kamm und Bürste Ordnung in den Bart reingebracht und zum Schuss ein wenig Bartöl von Gølds aufgetragen. Fertig ist der gepflegte Mann!

Schön finde ich das und dazu attraktiv und bin begeistert vom momentanen Trend zum Bart.

Es empfielt sich, einen Termin zu vereinbaren und nicht spontan vorbei zu gehen. Da kommen einem die entspannten Öffnungszeiten bis Spätabends sehr entgegen.

Und wie stehst Du zum Bart-Trend?

Kontakt:
Jerome Kantner
Fönix
Heuerstraße 32
55129 Mainz
Tel.: 06131 – 49 82 979

Happytime in Hohenlohe

Wenn die Arbeitswoche mal wieder hart war, zu wenig Schlaf, zuviele ToDo’s und dann steht das Wochenende bevor – da will ich vor allem eines: Entspannen!

Happy weekend!

Meine Heimat kommt mir da ganz recht, denn im romantischen Taubertal tickt die Uhr noch etwas langsamer. Kennt ihr die Romantischen Straße?

Japaner und Chinesen sind ganz wild auf diese ursprüngliche und idyllische Ecke in Deutschland – mindestens so sehr wie auf Heidelberg. Auch die Banker aus Frankfurt kommen gerne ins romantische Taubertal, nämlich per Fahrrad.

Einfach mal reinklicken: „Romantische Straße“ – hier windet sich ein schmaler Fluss romantisch durch’s Tal, links und rechts davon Obstbäume oder steile Weinberge. Jedes Dorf hat eine eigene Brauerei… sehr sehr schön ist die Gegend!

Happytime im Taubertal

Ganz modern und großstädtisch ist dagegen der Wellnesspark in Bad Mergentheim. Zunächst geht man den wunderschönen japanischen Garten den Hügel hinauf, um in einem wunderbar erholsamen Thermalbad zu landen: Die Therme Solymar. Thermalbecken im Innen- und Außenbereich, viel Liegefläche und mit Spa, Sauna und sogar einem Sportschwimmbad zu landen. Sightswimming pur!

Es gibt verschiedenen Außen- und Innenbecken, Blocksauna, milde Sauna und natürlich Dampfsauna und alles, was man für einen Wellness-Tag braucht.

Im Anschluss fährt man vielleicht in Richtung Jagsttal, durch die schönen idyllischen Täler der ländlichen Region – ein Traum! Ob mit dem Auto oder Motorrad oder Fahrrad, hier kann man wirklich aufladen. Zum Weiterlesen habe ich hier einen Tipp, denn immer mal wieder gibt ein Schloss zu bestaunen… Hohenlohe ist immer eine Reise wert!

In diesem Sinne – ein prima Wochenende für Euch und gerne erzählst Du mir von deinen Wochenend-Aktivitäten (unten im Kommentarfeld)…

Happy weekend!

Interview: Die Parfümerie Jeanette

Seit 47 Jahren gibt es jetzt die Parfümerie an diesem Platz in Wiesbaden und eigentlich sollte der Bereich rund um die Ellenbogengasse sollte schon längst abgerissen sein. Doch in der Landeshauptstadt braucht’s für manche Projekte eben etwas länger. Ein Glück für Sie, denn dieses Unikat müssen Sie gesehen haben! Schauen Sie vorbei bei

Gisela Gerhardt, Parfümerie Jeanette

Jeder Besuch in der Parfümerie ist ein Erlebnis und auch beim Interview und bei den Fotos hatten wir viel Spaß.

Erzählen Sie doch mal, seit wann verkaufen Sie Parfüm?

Angefangen habe ich 1949, da kam ich nach Wiesbaden und es gab dort zwei Parfümerien: „Parfümerie de Paris“ in der Wilhelmstraße und die „Parfümerie Dette“, wo ich dann gelernt habe. Das Wirtschaftswunder brachte es mit sich, das bald nicht nur Seife gebraucht wurde, sondern auch Parfüm. So ging es immer weiter bergauf.

 

Eine sehr unkonventionelle Biografie für diese Zeit, wo die meisten Frauen doch eher am Herd gesehen wurden.

Meine Abschlussprüfung als Kauffrau machte ich 1952 bei der IHK, die waren damals auch schon dort unten in der Wilhelmstraße. Dann kam die Heirat, aber ich merkte schnell, dass mir das Hausfrauendasein nicht reichen würde und so fing ich bald wieder an zu arbeiten – bei „Jeanette“ so hieß der Laden schon damals. Er wurde von zwei ganz feinen Damen geführt und zu der feinen, oft adligen Kundschaft musste man immer „g’nädige Frau oder Herr“ sagen – es hat mir richtig Mühe gemacht, das später wieder sein zu lassen.

Der Laden war damals schon in der Ellenbogengasse, aber im Gebäude gegenüber und als die damaligen Besitzer aufgeben wollten, habe ich ihn übernommen.

Geschäftsfrau und Mutter – wie ging das damals Mitte der Sechziger Jahre? Von meiner Mutter, gleicher Jahrgang, weiß ich sehr gut, das das nicht der normale Werdegang war.

Ja, die Männer damals waren noch nicht so tolerant und wenn ich dann immer länger im Laden stand, gab es schon Diskussion zuhause. Letztlich habe ich mich immer durchgesetzt. Das mit dem Haushalt, mit den Kindern und Mann und so, das ist nicht alles im Leben. Ich habe den Beruf einfach nie losgelassen und weitergemacht. Das war mein Ding. Es war einfach so, dass mich das Hausfrauen-Dasein alleine nicht erfüllt hat und deshalb hörte ich nie auf zu arbeiten.

Inzwischen bin ich die letzte Einzelhändlerin in Sachen Parfüm in der Stadt. Alle anderen Läden gehören einer Kette an.

Darauf können Sie sehr stolz sein! Wahrscheinlich sind Sie in Deutschland auch die Dienstälteste in Sachen Parfüm. Nun aber zu den Düften – woher kommt die Intuition für die richtigen Duft-Empfehlungen?

Das Wissen trage ich in mir. Das ist Talent! Wissen Sie, ich bin ein sehr gläubiger Mensch und deshalb denke ich, das sollte so sein. Ich mache das ja nun schon seit fast 70 Jahren. Auch jetzt, wo der Abriss sich immer wieder verschiebt – es soll so sein. Das ist mein Ding.

Zuerst sollte die Ladenzeile im Herbst 2016, dann im Februar 2017 abgerissen werden und jetzt kam ein Schreiben, dass ich bis Juli 2017 den Laden weiter fortführen könne. Dann kommt der Sommer, das Weinfest… das wird sich also noch ein bisschen hinziehen. Deshalb lass ich erst einmal alles so wie es ist und arbeite weiter wie bisher.

Ich bin Optimist, belüge mich ständig selbst und lebe dabei im Hier & Jetzt. Ich bin über achtzig Jahre alt und wenn die Kunden mich fragen, wann der Laden denn nun endlich schließe und was ich mit den Lagerbeständen machen würde, kann ich immer nur antworten: Fragen Sie mich ein anderes Mal wieder, denn noch ist nicht Schluss!

Was weiß ich was morgen ist? Ich lebe im Hier & Jetzt!

Eine tolle Einstellung, von der wir alle lernen können!

 

Wir sind hier bei Farbenfreundin, deshalb die Frage nach der Lieblingsfarbe…

Meine Lieblingsfarbe: Knalliges Lila. Gerne trage ich auch Weiß. Rot, früher vielleicht öfter als heute. Doch eines kann ich sagen, es sind die leuchtenden Farben die ich mag. Königsblau auch, aber hier den richtigen Ton zu finden ist schwierig. Meist ist mir das Blau viel zu fad. Im Alltag trage ich schwarze Hosen und dazu dann ein farbenfrohes Oberteil.

Sie arbeiten viel, aber nach getaner Arbeit – wie sieht die perfekte Happytime aus? Wie verbringen Sie die Freizeit?

Ich tanze halt gerne. Vor allem Jive, Rumba und Chachacha. Früher auch Formation beim Weber oder in der Tanzschule Bier. Und in Schlangenbad im Tanzcafé haben wir viele Sonntagnachmittage verbracht. Wir haben auch immer im Kurhaus getanzt, hier ein Foto von mir und meinem Mann. Auch meine Töchter haben später Formation getanzt. Meine beiden Töchter sind übrigens auch sehr erfolgreich im Job, das haben sie von mir.  Ja, wir Frauen sind so vielfältig und haben alles in uns – die Starke, die Feinsinnige, die Geliebte und die Mutter. Schauen Sie, hier haben wir die ganzen Bilder von früher.

Großartig, tolle Aufnahmen von damals. Die junge Frau Gebhard zusammen mit Ihrem Mann.

Vielen Dank für das inspirierende Gespräch!

 

Natürlich habe ich mir noch Düfte empfehlen lassen: „Für den Beruf. Ein Duft der Ihre Stärke unterstützt!“ und die Beratung hat mir viel Spaß gemacht. Wenn ich in der Stadt bin, schaue ich immer mal wieder vorbei, denn Gisela Gerhardt inspiriert und versprüht eine wunderbare Energie.

Hier befindet sich der Laden:

Parfümerie Jeanette, Ellenbogengasse 7, 65183 Wiesbaden

Zum Weiterlesen: Artikel des Wiesbadener Kuriers

Bild mit rotem Jacket: Joachim Sobek (www.openlens.de)

 

 

Schnipsel #7

Leute, es ist Mai. Wonnemonat Mai. Die Hummeln summen, die Vöglein zwitschern… Zeit für einen #Schnipsel-Beitrag über die Liebe und das Drumherum.

Der Frühling ist ja DIE Flirt-Zeit und dazu fällt mir so einiges ein…

Zunächst einmal das Angebot der Flirt-University. Naja, why not? Ich musste in meinem Leben auch schon viele Frösche küssen, bis ich meinen Prinzen gefunden hatte. Das kann man schon auch Lehrjahre nennen. Warum nicht auch eine University? Vielleicht für den akademischen Level? Jedenfalls kann man in Sachen Liebe nie genug wissen und fragen.

In dieselbe Richtung gehen auch die Workshops von Nina Deißler. Ja, Liebe will gelernt sein und manchmal steht sich Mann oder Frau auch selbst im Weg. Eine befreundete Autorin aus Wiesbaden hat mir davon berichtet und auch das neue Buch von Nina Deißler mit dem Titel „Beziehungsstatus: kompliziert.“ ist amüsant und lesenswert. Auf das im Leben die Funken sprühen!

Apropos Bücher. Literarisch Anregendes findet man in den Sinnlichen Seiten.  Einfach mal reinklicken, denn Stöbern macht Spaß und man kann nie genug Anregung finden.

Empfehlendswert auch die Autoren-Portraits bei der LitLounge, dem Internet-TV aus dem Random-House-Verlag. Dort gab es unlängst auch sehr Sinnliches, nämlich ein G-Punkt-Seminar mit der Autorin Yella Cremer.

… man(n) lernt ja nie aus!

Apropos Lernen. Den eigenen Körper kennenlernen und die erogenen Zonen erforschen und erspüren, dazu veranstaltet Ilona Tamas Workshops in Wiesbaden. Demnächst ein Vortrag über Venuslippen. Hm… da trägt mich die Phantasie schon davon. Ausprobieren!

Einen schönen Tipp für schönes Untendrunter habe ich zum Schluss. Nachhaltig produzierte, feine Wäsche von Aikyou. Die schönen Teile gibt es in der neuen schönen Boutique in Mainz bei JAS Slowfashion und auch im Onlinestore. Weil Schönes braucht Zeit und Raum. I like it slow!

Im Mai – wenn es dann mal wieder warm wird… Ich wünsche Euch einen quirligen Mai!

 

Internationale Tage im Museum Wiesbaden

Es ist Wochenende und es regnet. Wie wär’s mit einem Besuch im Museum? Im Museum Wiesbaden ist zudem jeden ersten Samstag im Monat der Eintritt frei. Eine gute Gelegenheit, auch die aktuelle Sonderausstellung mit Bildern von Emil Nolde anzusehen.

Die Grotesken – Emil Nolde

Mit dem künstlerischen Werk von Emil Nolde verbinden sich meist Vorstellungen von stark farbigen Blumengärten oder farbintensiven Bildern aus der Südsee. Aber Nolde konnte auch anders. Er hatte einen Hang zum Phantastischen und Grotesken. Schön schräg muss ich sagen!

Seine überhaupt ersten künstlerischen Arbeiten sind die Bilder in Postkarten-Größe, auf denen er Schweizer Bergen groteske menschliche Physiognomien gibt. Apropos, er war Autodidakt und hat sich das Malen und Zeichnen selbst beigebracht. Von diesen Anfängen bis in die Jahre des Berufsverbots durch die Nationalsozialisten zieht sich in seinem Werk immer wieder die Abkehr von der Realität hin zu einer grotesken Gegenwelt. Von wegen – alles so schön bunt hier, denn es gab auch eine abstruse Gegenwelt, die er zu Papier brachte.

 

Internationale Tage

Seit 1959 engagiert sich das Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim in Kunst & Kultur unter dem Namen Internationalen Tage. So auch in 2017 mit dieser Ausstellung, die nur deshalb nach Wiesbaden kam, weil der eigentliche Ausstellungsort in Ingelheim derzeit renoviert wird.

Danke für diese schöne Ausstellung, die in enger Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll entstand. Sie umfasst ca. 30 Gemälde sowie ca. 80 Werke auf Papier, die zum Teil noch nie öffentlich in einer Ausstellung gezeigt wurden. Läuft noch bis 9. Juli 2017. Sehr spannend und ich habe einen sehr vielschichtigen Künstler Nolde entdeckt.

Unbedingt empfehlenswert ist es, die Ausstellung mit einer fachkundigen Führung zu besichtigen, denn so versteht man die Kunstwerke und die Entstehtungsgeschichte noch viel besser und kann sich ganz dem Kunstgenuss hingeben. Ich war zur Eröffnung mit anderen Bloggern aus dem Rhein-Main-Gebiet eingeladen. Zum ersten Mal hatte sich das Museum Wiesbaden auch Social Media und den Bloggern gewidmet und so wurden wir feierlich vom Museumsdirektor begrüßt und von den fachkundigen Mitarbeitern von Artefakt durch die Ausstellung geführt. Das Museum Wiesbaden ist absolut in der Neuzeit angekommen und öffnet sich den neuen Medien: Wlan im ganzen Haus und sogar das Fotografierverbot wurde aufgehoben. Die von den Besuchern ins Netz gestellten Fotos werden ausgewertet und als Bereicherung empfungen. Herzlichen Glückwunsch an Wiesbaden für solch eine fortschrittliche Institution und Danke, dass ich mit dabei sein durfte. Außerdem dort getroffen habe ich: Rheinhessenliebe, Maitri Art, mikelbower, , katha_rudolph

Im Anschluss empfehle ich noch einen Rundgang durch die Naturhistorische Sammlung, aber davon habe ich Euch hier schon erzählt. Das kann man nie oft genug machen. Die Räume haben eine meditative Wirkung und die Ausstellung ist so wunderbar konzipiert, das wird nie langweilig.

Museum Wiesbaden
Hessisches Landesmuseum
für Kunst und Natur
Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden
Fon 0611 ⁄ 335 2250

Apropos Museum – in Frankfurt findet dieses Wochenende die Nacht der Museen  statt – immer ein großes Spektakel!

 

 

 

 

 

 

Dr. Kristina Schröder im Interview

Farbenfreundin goes Politics?  Manchmal kommt es mir so vor, als sei Frau-sein an sich schon politisch. Vielleicht als berufstätige Frau, mit oder ohne Kinder, mit oder ohne Mann. Ich sag nur Equal Pay Day!

Höchste Zeit für ein Interview mit einer Frau, die mit Politik viel Erfahrung hat. Sie ist Wiesbadenerin und hat auch ein Faible für Farben – ich freue mich auf

Kristina Schröder, MdB

die von 2009 bis 2013 Familienministerin im deutschen Bundestag war.

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich habe vor knapp 15 Jahren die Chance bekommen, mein Hobby, die Politik, zum Beruf zu machen: Seit 2002 bin Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Wenn ich in Berlin bin, arbeite ich in verschiedenen Ausschüssen, nehme an Fraktionssitzungen teil und empfange Besuchergruppen aus meinem Wahlkreis Wiesbaden. In der sitzungsfreien Zeit versuche ich möglichst oft dort zu sein, um mich vor Ort um die Bedürfnisse der Bürger zu kümmern. Zum Beispiel veranstalte ich regelmäßig eine Bürgersprechstunde in verschiedenen Wiesbadener Stadtteilen.

Von 2009 bis 2013 war ich Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Während dieser Zeit habe ich mich vor allem für den Ausbau der Kinderbetreuung, die Einführung des Betreuungsgeldes und das erste bundesweite Kinderschutzgesetz eingesetzt und habe zudem den Bundesfreiwilligendienst ins Leben gerufen.

 

Wie kommt man dazu und seit wann?

Als ich zwölf Jahre alt war, ist die Mauer gefallen. Das war für mich damals der ausschlaggebende Grund, mich politisch zu engagieren. Für einen Eintritt in die Junge Union war ich mit zwölf aber noch zu jung. Deswegen habe ich auf meinen 14. Geburtstag hingefiebert, an dem ich offiziell Mitglied in der JU werden konnte. Mit 17 bin ich in die CDU eingetreten und 2002 wurde ich dann zum ersten Mal in den Bundestag gewählt und vertrete seitdem Wiesbaden in Berlin.

 

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Als typisches Kind der 80er hatte ich lange Zeit eine Vorliebe für gedeckte Farben. Das hat sich vor allem in meinem Kleiderschrank gezeigt, dort dominierten schwarz und beige. Inzwischen bevorzuge ich aber knallige Farben. Ich trage gerne mal ein Kleid in leuchtendem rot oder grün. Und wenn man unser Haus betritt, steht man zuerst auf einem knallpinken Teppich.

 

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Die perfekte „Happytime“ findet mit meinen beiden Töchtern Lotte und Mathilde statt. Zum Abschalten gehe ich auch gerne im Wald laufen.

Und ich liebe es, mit meinem Mann zu kochen und neue Rezepte auszuprobieren.
Dazu dann gerne ein Glas Rheingauer Riesling – als Kochwein 🙂

 

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblingsgericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Ich bereite sehr gerne klassische Schmorgerichte zu, die bei 80 Grad vier Stunden im Backofen garen. Wenn es mal etwas schneller gehen soll, mag ich auch die thailändische Küche sehr gerne. Sie ist unheimlich abwechslungsreich und ich liebe scharfe Currys mit selbstgemachter Currypaste.

Hm, sehr lecker. Vielen Dank für das Gespräch!

 

Wer mehr über Kristina Schröder wissen möchte, hier der Link zur Website: www.kristinaschroeder.de

Flats an den Füßen

Schon vor Jahren hatte ich auf Instagram einen Post mit Titel „Runners wear Flats“. Genau, denn ich hatte mich mal wieder mit vielen schönen flachen Schuhen eingedeckt. Denn gut zu Fuß ist man nun mal am besten mit flachen Schuhen. Klar, auch ich habe Stiefelletten in hoch und Pumps mit Stiletto-Absatz im Regal. Will ich aber Meter machen (in der Shoppingmeile genauso wie beim Spaziergang durch den Park), dann liebe ich flache Schuhe. Mit flachen Schuhen läuft es sich einfach besser, länger und entspannter.

Love Flats

Gut, dass die Flats, so heißen die flachen Loafers, Ballerinas und Pantoletten und Sneakers in Mode-Slang, auch diesen Sommer einen Hype erfahren. Und jetzt mal unter uns – eine tolle Frau braucht keine hohen Haken für Sexiness. Okay, okay, ein hoher Absatz macht das Bein länger und streckt die Silhouette und so – weiß schon. Das kann ja auch mal passen und auch ich habe sogenannte „Sitz- und LIegeschuhe“ im Regal stehen. Doch Montagmorgens, wenn ich voll Tatendrang die Welt entdecken möchte oder Freitagabends, wenn die Freizeit ruft – dann will ich doch lieber aktiv und sponten mit Sieben-Meilen-Schuhen das Leben ertanzen? Also ich schon. Deshalb: Heute gibt’s ein Lobgesang auf schöne Füße in flachen feinen Schuhen.

Zu meiner Turnschuh-Sammlung und Pretty Ballerinas kam kürzlich ein Neuzugang von zwei deutschen Schuhherstellern – ja, das gibt es noch: Peter Kaiser Schuhe aus Pirmasens (schöne Gegend übrigens) und eine weitere Neuentdeckung in Sachen Schuhe heißt Melvin & Hamilton. Supergute Verarbeitung und echt schöne Modelle gibt es von denen – für Männer und für Frauen. Und bunt sind sie – endlich mal ein Hersteller, der keine Angst vor Farbe hat!

Fußgymnastik

Dazu passend ging es in der vergangenen Yoga-Stunde bei mymooves auch um unsere Füße und wir haben viele Fußübungen gemacht. Da merkt man erst, wie wenig Aufmerksamkeit man diesem Körperteil sonst so schenkt. Dabei – was würden wir machen, wenn uns unsere Füße nicht mehr tragen? Unvorstellbar.

Deshalb verrate ich euch eine ganz einfach Fußübung (weitere gibt’s im Buch „Gut zu Fuß ein Leben lang“):

Auf Zehenspitzen in der Hocke sitzen. Einfach mal so ausharren. Vielleicht eine Minute oder  fünf oder auch zehn Minuten. Wenn es schmerzt? Hineinatmen und sich freuen, dass die Füße sich gerade neu entwickeln.

Eine weitere Fuß-Übung ist, ein (imaginäres) Taschentuch oder ein Gänseblümchen mit den Zehen zu greifen. Zumindest es zu versuchen. Schon alleine das pflegt die Fuß-Muskulatur.

Mein Problem vor allem bei Plateau-Absätzen ist das Umknicken. Um die Muskulatur um den Knöchel herum zu stärken, hat mir mein Trainer eine Übung genannt, auf die ich von selbst nicht gekommen wäre. Planking, also das Brett – das stärkt die Mitte. Ein stabiler Rumpf macht von Kopf bis Fuß stabiler und damit auch die Knöchel, sagt er. Ich glaube das jetzt mal und übe fleißig Planking (macht nämlich auch einen schönen Bauch). Jeden Morgen ein paar Minuten, angefangen bei einer, dann zwei…

Barfusslaufen (auch in der Wohnung) ist ebenfalls sehr gut und umso öfter kann man dann auch wieder hohe Schuhe tragen  – falls man möchte.

 

Claudia von Tüll & Spitze

Kürzlich habe ich gelesen, dass in den derzeit politisch harten Zeiten, zarte Stoffe wie Tüll und Spitze in der Mode Hochsaisaon haben. Auch Tilman Prüfer schreibt in seiner Kolumne über den zarten, verhüllenden Stoff. Zeit für ein Interview mit Claudia,  Inhaberin eines Maßatelier für Dessous und Bademoden in Wiesbaden mit Name

Tüll & Spitze

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin Modedesignerin und habe mich auf die Fertigung von maßgeschneiderten Dessous und Bademoden spezialisiert. Jedes Modell entsteht in Handarbeit in meinem Wiesbadener Atelier – angefangen von der Schnittkonstruktion bis hin zum fertigen Modell.

Wie kommt man dazu und seit wann?

Ich bin nach meinem Modedesign-Studium auf die Ausbildung zur Dessous-Designerin und -Maßschneiderin aufmerksam geworden. Die fachlichen Inhalte waren eine perfekte Ergänzung zu meinem Modedesign-Studium. Mir wurde während der Ausbildung schnell klar, dass handelsübliche Konfektionsgrößen nicht jeder Körperform gerecht werden können. Das heißt, man geht beim Kauf von industriell gefertigter Ware meist irgendeinen Kompromiss ein.

Maßgeschneiderte Wäsche und Bademode hingegen schmiegt sich den körpereigenen Formen wie eine zweite Haut an. So habe ich bereits im letzten Semester der Fortbildung mein Label „Tüll & Spitze“ gegründet und die Fachausbildung Ende 2013 absolviert.

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Meine Lieblingsfarben sind Marine- und Royal-Blau – beides gerne auch im Marinelook: blau-weiß gestreift. Blau ist für mich ein echter Klassiker, zeitlos, elegant, mit vielen Farben kombinierbar, und Blau ist für mich persönlich weicher als Schwarz.

Ansonsten liebe ich alle hellen, fröhlichen Farben, Beerentöne, schöne Grüntöne, gerne auch mal Neonfarben – einfach Farben, die frisch, voller Freude und Energie sind. Das entspricht einfach auch meinem Naturell.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Die perfekte Happytime findet für mich definitiv in der Natur statt. Entweder tobe ich mich beim Sport oder bei der Gartenarbeit aus. Im Frühling und Sommer ist meine Happytime aber gerne auch mal entspannt in der Hängematte mit einem kühlen Getränk und schöner Lektüre in der Hand.

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblinggericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Ich liebe französisches mediterranes Essen, duftende Kräuter und trockenen Rotwein. Ein Lieblingsgericht habe ich dabei nicht. Ich bin mit viel Gemüse in allen Varianten glücklich, strahle also schon bei einem ganz „einfachen“ Ratatouille. Gegen Fleisch habe ich aber auch nichts, das darf gerne dazu gereicht werden ;o)

Oh ja, Ratatouille. Ich liebe dieses Gemüsegericht.
Vielen Dank für das Gespräch, liebe Claudia!

 

Kontaktadresse:

Tüll & Spitze – Maßatelier für Dessous und Bademoden

Claudia Specht
Unter den Eichen 5, Haus I
65195 Wiesbaden

T: 0173-6693706
M: info@tuell-und-spitze.de
W: www.tuell-und-spitze.de

Männersachen, Vol.1

Männersachen. Da denke ich an Baumarkt und Autokram, dabei stimmt das gar nicht, denn die Männer haben sich entwickelt und neue Bereiche erobert: Kosmetik. Unterwäsche. Naja, das beste Stück soll ja auch gut verpackt sein!

Zum guten Leben gehört auch Mode und Klamotten und nach dem Trend „Dressed for the Moment“ gibt es inzwischen ein Bewusstein für Nachhaltigkeit. Auch bei Männern, also bei Männer-Wäsche.

Mit jedem Einkauf Gutes tun

Die Unterwäsche von dem jungen Schweizer Unterwäsche-Label Wonderlands habe ich auf der Innatex Modemesse entdeckt. Ein Label nur für Männer! Nachthaltig, dabei sexy und dann auch noch angenehm zu tragen… das ist bei Wäsche für Frauen nicht immer selbstverständlich. Bei Wonderlands kommt man(n) auf seine Kosten, denn die Wäsche fühlt sich sehr angenehm an und sieht dazu noch klasse aus.

Das Business-Modell von Wonderlands beruht auf den Pfeilern People und Planet: Es sollen die natürlichen Ressourcen geschont und zu einer faireren Welt beigetragen werden. Darum spendet Wonderlands mit jedem Kauf 5% des Umsatzes an gemeinnützige Organisationen. Beim Kauf der Unterwäsche (im Online-Shop) hat der Kunde die Wahl, eine von drei Organisationen für die Spende auszuwählen.

Außerdem werden für die Slips recycelte und umweltverträgliche Materialien verwendet – das ist zertifiziert. „Mir ist kein anderes Schweizer Unterwäsche-Label bekannt, das so konsequent auf Nachhaltigkeit setzt wie Wonderlands. Das Polyester wird von recycleten PET-Flaschen gewonnen und die Unterwäsche ist absolut sexy“, schwärmt Christian, das Testimonial.

Die Boxershorts „Organic“ werden vollständig aus Biobaumwolle produziert. Die Variante „Recycled“ besteht aus 75% recycelter Baumwolle sowie 25% Polyester. Bei den Recycled-Modellen ist zudem keine Einfärbung nötig, da die Farbe aus der recycelten Baumwolle stammt. Die wurden also früher schonmal in Farbe getaucht. Durch den Recycling-Prozess entsteht eine neue Farbe und die ist absolut unique. Für die Schweiz hat der Firmeninhaber im Video die Details erklärt (Schwyzerdütsch ist auch irgendwie sexy, oder?).

Wäsche im Test

Wir haben, naja, ER hat die Wäsche getestet. Ich war insofern beteiligt, indem ich mit kritischem Auge die Passform begutachtet habe. Als Frau weiß man schon, was man sehen will. Öko hin oder her, Tragekomfort, Optik und Qualität sind sehr wichtig.

Das Testergebnis: supergut!

Auch nach der 10. Maschinenwäsche sitzt das Teil noch wie eine Eins und der Stoff fühlt sich dabei schön weich an. Auch den verstehentlichen Aufenthalt im Wäschetrockner (für 90 min. heiße Luft) hat der Slip unbeschadet überstanden. Preislich bewegen sich die Teile im Mittelfeld und wohlgemerkt: Mit jedem Einkauf bei Wonderlands tut man Gutes. Das finde ich schon sehr schön und falls man ein Geschenk sucht: Die Verpackung (eine ehemalige PET-Flasche) finde ich sehr gelungen. Na, und der Inhalt, also die Wäsche, ist eh ein Hingugger.

Kurzum: Sehr empfehlenswert!

Solche nachhaltig produzierten Produkte geben hoffentlich der gesamten Wäsche-Industrie einen Anstoss. Immerhin habe ich in einer der letzten Ausgabe der Textilwirtschaft gelesen, dass Funktionswäsche (Regen-, Fleece-Jacken etc.) schon vielfach aus recycletem PET produziert wird und auch Wolford entwickelt eine nachhaltig produzierte Lingerie-Serie. Na also, geht doch auch für Frauen.

Im nächsten Monat gibt’s einen weiteren Beitrag in der Rubrik „Männersachen“ – und nein, es geht weder um Bohrmaschinen noch um Fußball.

P.S. Das ist übrigens mein Beitrag zu den Oster-Feiertagen, apropos „Eier suchen“ 😀

Let’s Sushi!

Gefühlt gibt es in Wiesbaden 50 griechische Restaurants, mindestens ebenso viele „Italiener“, dafür kann man französische Restaurants an einer Hand abzählen. Türkisch isst man am besten bei Harput. Indische, thailändische und ganz viele chinesische Restaurants, sogar einen guten Koreaner gibt es. Doch was tun, wenn es mir nach japanisch ist?

Japan in Wiesbaden

Manchmal, da muss es Sushi sein, nicht wahr? Im tiefsten Winter mag ich das nicht, aber sobald es Frühling wird, esse ich gerne rohen Fisch, Algensalat und andere exotische Kleinigkeiten.

Sensei Sushi

So heißt der Imbiss bei mir um die Ecke im Vorort Bierstadt. Ein Sushi-Lieferservice, der wirklich sehr empfehlenswert ist. Netter Service, toll frischer Fisch, bestens. Will man aber schön am Tisch sitzen und bedient werden – wohin soll man gehen?

Sakura Sushi

Unser Stamm-Japaner ist eigentlich Russe. Oder war es Litauen? Egal. Der Sushi-Meister erklärte mir, dass in Litauen Sushi voll im Trend sei und da er jetzt in Wiesbaden lebt, profitieren wir alle davon. Bei Sakura-Sushi sitzt man rundherum um den Sushi-Meister an einer ovalförmigen Theke und auf einem Laufband schippern Kunststoffschälchen mit leckeren, fischigen Kleinigkeiten vorbei. Es gibt auch ein paar Tische, doch die meisten Gäste sitzen in der Frontrow. Lieferservice gibt es auch und wenn man für’s Kino gegenüber einen paar Häppchen mitnehmen will, greift man zu den „to-go“ Paketen auf die Hand. Seit Jahren liefert Sakura gleichmäßig gute Qualität und ich bin nie enttäuscht worden.

Wo kann man noch Sushi im Sitzen genießen? Wem der schrille, laute und nicht wirklich gute Laden in der Taunusstraße nicht gefällt, der geht wohin? Es gibt in der „Rue“ noch einen Laden, der mit mega Discountpreisen wirbt, doch das schreckt mich eher ab. Dann gibt es neuerdings ein weiteres Sushi-Restaurant in der Rheinstraße.

Sokusai Sushi

Zwischen Bürogebäude und Sexshop war hier jahrzehntelang ein Grill-Restaurant, jetzt weht hier ein anderer Wind: Asiatisch! Man wird sehr freundlich in Empfang genommen und steht auch schon gleich vor dem Sushi-Meister in traditioneller Tracht. Schönes Detail! Montagabend. Der Gastraum ist schon gut gefüllt. Zum Bestellen bringt uns die Bedienung die notwendigen iPads.

Auf dem kleinen Tablet klickt man das gewünschte Gericht an, pro Person gehen 6 Kleinigkeiten und dann heißt es warten. Hat man währenddessen vergessen, was man eigentlich bestellt hat, kann man das im „Warenkorb“ noch einmal ansehen und auch am Ende des Abends klickt man sich vielleicht noch einmal durch die Bestellungen, denn leicht verliert man bei einem solchen System den Überblick.

Solch technischer Schnickschnack ist Geschmacksache, naja, vielleicht eher für Männer, ich kann diesem Trend nichts abgewinnen. Ich sitze den ganzen Tag vor dem PC, dann mag ich es im Restaurant lieber analog. Die Gruppe japanischer Geschäftsleute nebenan am Tisch kommt voll auf die Kosten, zumindest sieht es so aus, weil sich stapelweise Sushi-Tellerchen von ihren Bestellungen auf dem Tisch stapeln. Übrigens nicht aus Kunststoff, sondern die Teller sind aus Porzellan.

Miso-Suppe und verschiedene Suppen mit Udon-Nudel als wärmende Vorspeise gehören bei mir zum Standard, den quietsch-grünen Algensalat liebe ich auch und dann bestelle ich wie immer eine Reihe klassischer Maki-Rolls und California-Rolls. Es gibt sogar Muscheln auf der Karte. Zum Nachtisch noch ein Grüntee-Eis und tatsächlich bin ich am Ende sogar satt geworden („All-you-can-eat“ 24,90€ , Mittagstisch 9,90€).

Lieferung per Foodoro ist möglich und eins muss man sagen: Zentrale Lage, so direkt bei den Rhein-Main-Hallen. Es gibt auch einen Biergarten, das könnte im Sommer interessant werden. Kleine Sushi-Packs zum Mitnehmen habe ich vermisst, denn so mag ich Sushi eigentlich am liebsten: Direkt, schnell und für den kleinen Hunger.

Noch ausprobieren muss ich den Imbiss am Ende der Langgasse in Wiesbaden. Der wurde mir schon sehr empfohlen. Alles in allem leider kein Ersatz für den tollen Japaner, den es früher im Hotel Aukamm gab. Dort wurde traditionelles japanisches Essen auf höchstem Niveau serviert, es gab Tischgrills und das Essen war wirklich vom Feinsten. Oder doch? Das

Ochi no Sushiya

scheint an diese Tradition anzuknüpfen. Klasse! Zumindest ist der Laden so beliebt, dass man spontan keinen Tisch bekommt und vorher reserviert werden muss. Die Suppen und Speisen sehen toll aus und die Küchenchefin kann auf eine lange Erfahrung zurück blicken, schreibt auch das Stadtmagazin Sensor. Toll, ein gastronomischer Zugewinn für Wiesbaden und preislich absolut im Mittelfeld.

Habt ihr vielleicht noch einen Tipp für mich? Japanisches Essen – in und um Wiesbaden herum?

Martina Frank im Interview

Kennengelernt haben wir uns bei einer Lesung im Mode-Atelier Chichino in der Wiesbadener Nerostraße und weil mich ihr Coaching für Menschen in beruflichen Umbruchsituationen interessierte, fragte ich nach und schwubbst wurde daraus ein Interview für meinen Blog. Berufliche Umbruchsituationen kennen wir alle und bei Fragen unterstützt uns

Martina Frank

Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon?

Ich berate Frauen und Männer in beruflichen Umbruchsituationen und junge Menschen bei der Berufsorientierung. In einer großen Familie in der hessischen Rhön aufgewachsen, interessierte ich mich schon sehr früh für andere Menschen und deren Geschichten. Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Fulda kam ich zum Studium der Sozialpädagogik nach Mainz. Zusammen mit meinem Mann ging ich danach für ein Jahr in die Niederlande, lernte niederländisch und genoss ein Jahr Auszeit, bevor wir unsere Familie gründeten. Die Erfahrungen in den Niederlanden prägten uns sehr, wir arbeiteten danach viele Jahre halbtags und kümmerten uns beide um unsere Söhne.

Kompetenzenbilanzcoach

Nachdem ich viele Jahre in verschiedenen Beratungsstellen in Mainz gearbeitet hatte, Kommunikationstrainerin und Paarberaterin wurde, entdeckte ich vor genau 10 Jahren das Thema „berufliche Neuorientierung“ für mich und wurde Kompetenzenbilanzcoach.

Vor etwa 4 Jahren gab ich meine Teilzeitstelle auf und wurde auch noch ProfilPASS-Beraterin für junge Menschen. Ich berate und begleite sie bei ihrer Berufsorientierung.

Seit einigen Jahren habe ich einen Lehrauftrag an der Hochschule Mainz zum Thema „Sozialkompetenzen“. Im ZDF in Mainz leite ich Workshops für die ZDF-MitarbeiterInnen, die neue berufliche Perspektiven entwickeln können. Ich habe sehr viele Privatkunden, die zu mir ins Einzelcoaching nach Mainz kommen.

Wir sind bei Farbenfreundin, deshalb die Frage: Welche Farbe magst Du besonders und warum?

Meine Lieblingsfarbe ist seit vielen Jahren GELB. Damals in den Niederlanden kaufte ich mir gelbe Wildlederstiefel und trug sie voller Stolz. Denn GELB steht für Leichtigkeit, Freiheit und Freude. Heute trage ich gerne gelbe Schals, eine gelbe Hose oder einen gelben Rock  als Ausdruck meiner Lebensfreude.

Wie sieht die perfekte happytime aus?

Nach getaner Arbeit schaue ich sehr gerne Fußball – in einer Altstadtkneipe oder bei Heimspielen im Stadion drücke ich meinem Lieblingsverein Mainz 05 die Daumen, so wie am letzten Wochenende gegen Borussia Dortmund. Da kann ich wunderbar eintauchen in die besondere Atmosphäre in der OPEL ARENA und mich begeistern für diesen spannenden Fußballsport.

Hast Du ein happyfood für Tage, die es zu feiern gilt?

Wenn es etwas zu feiern gibt – beruflich oder privat – trinke ich sehr gerne Secco und genieße die vegetarischen Gerichte meines Mannes, der mich und unsere Gäste immer wieder mit seinen Kochkünsten verwöhnt. Mit einigen KollegInnen gehe ich ab und zu auch gerne griechisch Essen.

Liebe Martina, vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt:

Martina Frank
Diplom-Sozialpädagogin (FH)
Kompetenzenbilanzcoach
Kommunikationstrainerin
Im Münchfeld 7, 55122 Mainz
info@martina-frank.de
Telefon +49 (0) 6131 2170727

Portrait-Foto: www.antje-kern.de

 

 

 

 

Schnipsel #6

Leute, es ist Frühling! Genau, denn am 20. März ist Frühlingsbeginn. Die Bienen summen und die Vögel zwitschern es von den Dächern: Frühlingsgefühle! Damit ist’s  Zeit für einen neuen Schnipsel-Beitrag.

Falls das Wetter in Deutschland mal in den Winter-Modus zurückfällt, empfehle ich einen Kurztripp in den Süden: Italien, Mallorca oder auch Zypern – wunderschön! Das Foto ist an der Lido die Roma entstanden. Noch nicht warm genug zum Baden, doch für einen sonnigen Strandspaziergang – barfuss. Jetzt weiter zum Kernthema:

Breathless I

Wunderschön anzusehen sind die schönen Frauen-Rücken der amerikanischen Fotografin Kac_y aus Detroit. Sie reist durch ganz Amerika und jetzt auch Australien, um all die wunderschönen Rückansichten von Frauen zu portraitieren.

Nackt. Ungeschminkt. Natürlich.

Menschen sind von Natur aus wunderschön. Klick doch mal rein. Ich hatte per Instagram auch mal angefragt, wann sie nach Deutschland kommt. Ihre Antwort: Would love to…“
Bin gespannt!

Breathless II

Das freie Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten begeistert mich immer noch. Trotzdem. Ein gutes Beispiel ist die Kolumne in der amerikanischen VOGUE. Großes Kino: Breathless von Karley Sciortino. Sie betreibt auch eine eigene Website, nicht wirklich jugendfrei und ja, das Leben ist zu kurz um Dinge zu verschweigen.

Danke, Karley! So gefällt mir Amerika.

Dinge anzusprechen, aufzuschreiben und mit anderen zu Teilen, schafft Verständnis und macht bei den schönen Dingen im Leben ja auch Spaß, oder?

Buchtipps

Klick doch mal auf Sinnliche Seiten. Da gibt es einiges zu lesen! Womit wir beim Buchverlag RandomHouse und dem Buch des deutschen Frauenverstehers sind. Er hat nun auch die letzten Geheimnisse des Frauseins aufgedeckt und ein Buch darüber geschrieben.

Der Frauenversteher
Autor: Jürgen Schmiederer
Erschienen im Bertelsmann Verlag, kostet 14,99€

Im hr3-Sonntagstalk bei Bärbel Schäfer hatte ich dem deutschen Frauenversteher schon gelauscht, jetzt können wir auch sein Buch lesen. Er beschreibt aus seiner Sicht wie es ist, eine Frau zu sein, hochhackige Schuhe zu tragen, Menstruationsbeschwerden und so weiter… das alles hat der Autor versucht, nachzuempfinden und hat viel Verständnis für die Seele der modernen Frau entwickelt. Schön, das Thema Mann/Frau aus der Feder eines Mannes zu lesen, das gefällt mir.

Ebenfalls gefäält mir, was zwei Frauen aus Berlin so schreiben. Die neue Ausgabe Separee liegt auf dem Tisch. Klick doch mal rein, denn die beiden Herausgeberinnen aus Berlin haben wieder viel Schönes & Pikantes zusammengetragen unter dem Motto: Erotik ist weiblich.

Genießt den Frühling!

 

Zu Gast bei Kochlegende Hans Haas im Restaurant Tantris in München

Spitzenessen im Tantris

Gourmet-Essen ist sexy oder sind’s die smarten Sterneköche? Sterneköche soweit das Auge reicht: Ob bei Foodtrucks oder im Fernsehen bei Kitchen Impossible. Wie auch immer, ich esse gerne und sehr gerne auch mal fein.  So zum Beispiel im berühmten Restaurant Tantris in München. Davon muss ich euch erzählen!

Hans Haas, Restaurant Tantris in München

Restaurant Tantris

Den Küchenchef Hans Haas kannte ich schon vom Interview zu seinem wunderbaren Kochbuch und deshalb wollte ich seine Küche auch mal selbst probieren. Von der denkmalgeschützten Inneneinrichtung hatte man mir auch vorgeschwärmt. Also – auf geht’s nach München!

Schon das Gebäude und der Eingang sind der Kracher: Großartige Siebziger-Jahre Baukunst in Beton gegossen. Die Skulptur am Eingang in Form eines Fabeltier begegnet einem später auch als Tischdeko wieder. Die Inneneinrichtung ähnelt einer Filmkulisse und die große Wandskulptur von Danielo Silvestrin ist krass. Wirklich stark beeindruckend. Ein fullminantes Statement in orange, dabei stimmig und edel zugleich. Seit 2012 steht das Ensemble unter Denkmalschutz und es ist wahrlich ein innenarchitektonisches Highlight. Passend zum Essen, sag ich jetzt mal.

Hans Haas, Kochlegende vom Restaurant Tantris in München

Zwei Sterne

Der erste Küchenchef im Tantris war 1971 Eckart Witzigmann, gefolgt von Winkler und seit 1991 also Hans Haas, der seither die zwei Sterne verteidigt und noch einige Auszeichnungen mehr erzielt hat. Er ist ein ehemaliger Schüler von Witzigmann, kommt ursprünglich aus Tirol und das spürt man. Wie heißt es auf der Internetseite so schön: „Ihm gelingt eine einzigartige Mischung aus Bodenständigkeit und wahrer Kochkunst.“ Ja, genau das mag ich an der Küche von Hans Haas. Es gibt regional bekannte Gemüsesorten wie Rote Beete oder Topinambur – und dann so leicht und überraschend serviert. Einfach höchste Qualität und Perfektion.

Die Speisekarte im Tantris wechselt täglich, sogar mittags stehen andere Gerichte als abends auf dem Menü. Da ist die Küche sehr flexibel und alles wird ermöglicht, ob nun ein drei, fünf oder acht Gänge-Menü, alternativ kann man auch à-la-carte wählen. Wir haben uns da ganz auf die Menü-Zusammenstellung des Küchenchefs verlassen und es war großartig. Wenn man nur zum Essen nach München fährt, dann heißt es: Menü, bitte!

Doch wie gehe ich mit der mehr als 60 Seiten umfassenden Weinkarte um? Bei uns im Rheingau gibt es meist nur Riesling. Der Sommelier empfiehlt uns also passende Weine, doch ganz ehrlich, bei einem Menü von Hans Haas möchte ich meine Geschmacksnerven nicht benebeln, denn sonst schmecke ich den weißen Trüffel und die feinen Gewürze gar nicht. Das Essen steht im Mittelpunkt, den Champagner gibt’s bei mir also hinterher.

Unsere Menü-Karte ist von Hans Haas handgeschrieben und da fühlte ich mich gleich sehr willkommen. Eine schöne Geste, gerade für mich als Neuling in der Sterne-Gastronomie. Etwas verunsichert war ich trotzdem in den heiligen Hallen des Tantris, doch der junge Kellner hat uns schnell aufgelockert. So muss das sein: Ganz entspannt und einfach nur genießen.

Danke dafür! Der Service auch nichts dem Zufall überlassen. Perfekte Abstimmung im Hintergrund und alles im Dienste der Gäste. Eine großartige Inszenierung! Tatsächlich, ein Menü im Sterne-Restaurant Tantris ähnelt einem Theaterstück. Teller für Teller, Kapitel für Kapitel, ergeben ein wunderbares Ganzes. Deshalb kann ich auch gar nicht die einzelnen Gerichte bewerten, denn es ist ein Erlebnis für alle Sinne.

Alleine die Tischdekoration und das edle Besteck aus einer kleinen Silberbesteck-Manufaktur aus dem Vorarlberg haben mich beeindruckt. Großartig liegt Gabel und Messer in der Hand. Schon witzig, das erste Mal, dass ich im Restaurant auf das Besteck achte.

Das Menü von Hans Haas

Menü von Hans Haas, Kochlegende vom Restaurant Tantris in München

Oben auf dem Bild seht ihr das Menü, zwischendurch und vorneweg gab es außerdem noch

. Thunfischtatar mit Avocado
. Zanderpraline auf Gurkensalat mit Kürbissuppe
. Foie Gras mit schwarzen Trüffeln

 

Hans Haas, Restaurant Tantris in München

Der Restaurant-Besuch fand zur Weihnachtszeit statt und deshalb ist das Menü dementsprechend winterlich. Einfach schön, dass die Küche sich den Jahreszeiten anpasst. Was mir am besten geschmeckt hat? Alles. Alles miteinander!

 

Küchenchef Hans Haas, Restaurant Tantris in München

 

Hans Haas, Restaurant Tantris in München

Wer meinen Blog kennt weiß, ich esse immer mal wieder fein und gut, doch eines kann ich sagen: Noch nie vorher hatte ich so gut gegessen. Das Restaurant Tantris übertrumpft alles! Deshalb hatte ich auch lange mit den Worten gerungen, denn wie sollte ich dieses Erlebnis beschreiben, denn ich bin ja kein Redakteur einer Gourmet-Zeitschrift und mir fehlt das entsprechende Vokabular. Ein wirklich wunderbares Erlebnis und jetzt heißt es sparen für den nächsten Besuch. Wobei das „kleinere“ Mittagsmenü wirklich erschwinglich ist und lieber lasse ich ein paar Besuche beim „Italiener“ ausfallen und gönne mir dann so ein Fest der Sinne.

Eins noch zum Schluss, denn wir sind hier ja bei Farbenfreundin… Auf Instagram hatte ich schon vorher einen Eindruck von der farbenfrohen Damen-Toilette gesehen. Ich war nicht die Erste, die ein Spiegel-Selfie gepostet hatte, das ist wohl Kult. Ich muss sagen: In Wirklichkeit ist dieser Raum noch viel erstaunlicher. Was eine Farbenpracht! Man fühlt sich in einer völlig anderen Zeit und eher im Badezimmer einer Schauspiel-Diva – großes Kino!

Zu Besuch im Restaurant Tantris in München

Fazit: Hingehn, staunen und genießen!

 

P.S. Ein großes Dankeschön an Hans Haas. Wir haben uns wirklich sehr wohl gefühlt!

Ganz herzlichen Dank auch für das Glas mit der besten Marillen-Marmelade, die wir je gegessen haben. Am Schluss haben wir uns ja fast geprügelt, wer den letzten Löffel davon bekommt und dabei essen wir eigentlich keine Marmelade… eigentlich. Nun ist das Glas leer und wir haben eine wunderbare Erinnerung. Bis zum nächsten Mal im schönen München!

Marillen von Hans Haas, Kochlegende vom Restaurant Tantris in München

 

 

 

Baden gehen mit Hamam Tüchern

Kennt ihr ein Freibad, das bereits im Februar die Pforten öffnet? Ich schon. Das Freibad mit Name Sonnenbad in Karlsruhe hat von Mitte Februar bis November durchgängig geöffnet. Ich wünschte mir, so etwas gäbe es auch anderswo. Es wäre eine tolle Idee für die Bäderstadt Wiesbaden, vielleicht für das wunderbare Freibad in Schlangenbad oder das Opelbad?

Ich liebe Freibäder!

und leider kann ich diese schwimmende Leidenschaft in der Mitte von Deutschland nicht wirklich gut ausleben. Deshalb gebe ich mich hin und wieder auch mit einem Hallenbad zufrieden. Jüngst besuchte ich das Wiesenbad in Eschborn. Klein aber fein! Alles, was ich in Wiesbadens Bäder vermisse, fand ich dort vor:

. Angenehme Öffnungszeiten, nämlich von 7 bis 22 Uhr.
. Mehrere abgetrennte Sport-Schwimmbahnen
. Angenehmes Wasser mit nur wenig Chlor
. moderate Eintrittspreise (Erwachsene 3 Euro)

Da macht Schwimmen Spaß!

Wäre ein schönes Vorbild für die Bäderstadt Wiesbaden oder einen der Vororte. Solarzellen auf dem Dach, eine Sauna und nebenan gibt’s ein Freibad, das werde ich im Sommer testen. Doch, eigentlich wollte ich Euch von etwas anderem erzählen, nämlich von den schönen Handtüchern, die ich neuerdings im Gepäck habe, denn einen Nachteil hat Schwimmen: Das schwere Gepäck. Nicht jedoch, wenn man Hamam-Tücher mitnimmt!

Die Hamam-Tücher von Hamam Originals werden in traditioneller Handarbeit im Südosten der Türkei aus zertifizierter Bio-Baumwolle flach gewebt. Das Ergebnis sind besonders hochwertige, weiche und saugfähige Tücher, die man vielseitig benutzen kann und dann eine lechte Alternative zu den üblichen Frottee-Handtüchern hat.

Ob im Bad, am Strand, am Pool, im Spa, auf dem Boot, beim Sport – die Tücher sind einfach wunderbar. Auf der Modemesse Innatex habe ich sie kennengelernt und weil die Inhaberin aus dem Taunus stammt, also nicht weit von Wiesbaden, sind wir gleich ins Gespräch gekommen.

Ja, stimmt, ich war oft genervt von der Handtuch-Schlepperei, hatte aber nie daran gedacht, etwas Neues auszuprobieren und nun bin ich freudig überrascht.

Hamam Tücher aus dem Orient

Diese feinen Tücher haben viele Vorteile, denn sie trocknen schnell, sind weich und dünn und trotzdem extrem saugfähig. Diese hier sind aus Bio-Baumwolle und ohne chemische Behandlung hergestellt.

Mein Fazit: So ein Tuch ist etwas Besonderes und schaut einfach auch ganz toll aus. Für den Sauna-Besuch, für’s Freibad oder am Pool – wunderbar. Ich würde es aber nicht aus den Augen lassen, weil es eben so etwas Besonderes ist. Für Kurzreisen ist so ein leichtes Hamam-Tuch ein prima Reisebegleiter. Manchmal nehme ich ins Yoga oder zur Gymnastik ein Tuch mit, da passt es auch toll. Es erinnert an Ibiza und dolce vita….

Hier nochmal der Link zum Shop: Hamam Originals

 

 

 

Renna deluxe im Interview

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe im Blog begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und freue ich mich deshalb sehr über das Gespräch mit Christiane alias Renna deLuxe.

Hallo Christiane !

Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon?

Die Kreativität ist mir im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt worden – meine Mutter war bildende Künstlerin und mein Vater Ingenieur. Ich bin mit Kunst, Jazz und skandinavischem Design sozialisiert.

Mit dieser Grundlage studierte ich In den 1990er Jahren Architektur und Produktdesign an der Bauhaus-Universität Weimar. Nach Abschluss beider Diplome zog es mich der Liebe wegen nach Düsseldorf und gründete mit meinem Partner die Agentur produktgruppe. Die Agentur hat ihren Schwerpunkt im Bereich Produkt- und Interieur-Design.

Ende 2009 begann ich renna deluxe als Spielwiese. Meine Kreativität hört nach Feierabend nicht auf und so wurde renna deluxe die Plattform für Produktentwicklungen, die nicht in das Konzept von produktgruppe passten.

Zwei Jahre später strukturierten wir unsere Unternehmung um, zogen nach Wiesbaden. Es war die Chance, renna deluxe zur Hauptunternehmung zu wandeln.

Ein Label aus Wiesbaden – und wo gibt’s deine Produkte zu kaufen.

Die ganze Kollektion von renna deluxe ist in meinem Onlineshop ausgelegt (klick). In Wiesbaden gibt es derzeit eine kleine Auswahl im Pop-up Store des Kiezkaufhaus am Staatstheater zu erwerben.

Wie kommt’s denn zu dem ungewöhnlichen Label-Name?

Den Namen Renna haben mir vor vielen vielen Jahren Freunden gegeben und so war es bei der Gründung des Labels ein Leichtes mit der Namensfindung:

renna deluxe – Leidenschaften aus Stoff & Papier

 

 

 

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Die unbunten Farben in ihrer Klarheit und Kontrast sind meine Grundlage. Von den bunten Farben liebe ich Grün und Cyan mit so ziemlich allen Schattierungen dazwischen. Warum?  Darauf habe ich keine Antwort. Es ist ein emotionales Verhältnis.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Ich muss jeden Tag das tun, was ich will. Ein sehr großer Luxus. Ist das Tagesgeschäft erledigt, treibt mich immer die Neugierde an neue Techniken zu lernen und Dinge auszuprobieren. Diese „Spielzeit“ ist meine Happytime.  Ich entspanne in der Natur, beim Wandern durch die Wälder und Felder der Umgebung.

Hast Du ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt?

Einen happydrink: Zum Feiern gehört für mich ein RieslingSekt brut vom Winzer Bausch aus dem Rheingau. Es gibt so viele Gerichte von pompös bis schlicht, allesamt lecker, da möchte ich mich nicht auf das Eine reduzieren.

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Christiane. Und jetzt klicke ich doch mal in den YouTube Film über Dich und Deine Arbeit rein… spannend!

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Fotokredit: Portrait © Jean-Marie Dütz

 

 

Selbstliebe!

Imgrunde geht es doch immer um den Satz „Lieb Dich selbst, sonst liebt dich keiner“ – oder so ähnlich. Egal ob dick oder dünn, groß oder klein, blond oder braun. Auch bei der neuen Kampagne von DOVE mit dem Claim #MeineSchönheit. bei der es um individuelle Schönheit geht.

Dazu hab ich auch ein paar Gedanken, inklusive eines Veranstaltungstipps (Tipp siehe unten) und Buchtipp von Paula Lambert:

Finde Dich gut, sonst findet Dich keiner!

In anderem Zusammenhang hatte ich Paula Lambert schon empfohlen, eine sehr vielseitige Autorin und wenn ihr sie näher kennen lernen möchtet – hier stellt sie ihr sehr persönliches Buch vor (Klick to Litlounge).

Das Thema Selbstliebe und persönliche Weiterentwicklung sind auch auf LitLounge bei Sabrina Fox regelmäßig Thema und sie hatte schon mehrere interessante Studiogäste im Gespräch. Die Interviews sind wirklich ein Klick wert.

Schon in den Neunzigern bei Susi Orbach und Co war Frauen & Selbstliebe ein Thema gewesen, siehe das „Anti-Diätbuch“ und der Themenbereich scheint nie weniger wichtig zu werden, obwohl wir Frauen im Westen ja nun sehr frei und selbstbestimmt leben können. Trotzdem… Entwicklung dauert manchmal lange.

Doch es tut sich etwas, denn 2017 läuft erstmals ein wirklich dickes Model über den Laufsteg:

Ashley Graham

und sie ist auf auf dem Titel der Sports Illustrated und Marina Rinaldi hat ihr eine Kollektion gewidmet! Hammer-Body, Hammer-Erfolg!

Deshalb fand ich auch das Radio-Interview so spannend, das ich kürzlich bei einer längeren Autofahrt hörte. Titel:

Eine fette Frau.

Huch, fett?? Gerne umschreibt man DICK mit füllig, moppelig oder anderen putzigen Namen. Ja, warum eigentlich? Groß, dick, dünn, klein, schlank, stark oder auch mal – fett.

Alles ist möglich, nichts ist Unmöglich! Jede wie es gerade passt und stimmig ist und ein Rainer Calmund ist auch nicht moppelig – er ist mindestens fett. Stört doch auch nicht, oder? Das können Frauen auch – und sehen dabei pfundig aus!

Im Radio-Interview erzählte die Buch-Autorin Jäger von ihrer Geschichte, die sie aufgeschrieben hatte. Zwischendurch musste ich beim Zuhören echt schlucken, denn sie erzählte von Therapeuten und Therapien, da wähnte ich mich im letzten Jahrhundert, doch die Frau ist zwanzig Jahre jünger als ich?! Eijeijei… schlimm, was frau so alles Mitmachen muss in den Mühlen der Ärzte, Krankenkassen und Reha-Therapeuten. Kurzum, auch wenn ich nicht dick bin, kenne ich den Druck, den Frauen in bezug auf’s Aussehen haben. Deshalb hier der Buchtipp dazu:

Nicole Jäger, Fettlöserin
„Nicht direkt perfekt“

Am 29. März ist sie in Mainz mit ihrem Kabarett-Programm:
Ich darf das, ich bin selber dick.

 

Frühling beim Wohndesign

Die Farbe des Jahres heißt Greenery und tatsächlich habe ich hin und wieder erfrischendes Grün als neue Einrichtungsfarbe auf der Ambiente Messe in Frankfurt entdeckt. Natürlich ganz viel Buntes, Natürliches, Praktisches und Wunderbares. Das durfte ich dann alles mit der neuen Polaroid-Kamera knipsen. Dazu später mehr.

Schönes und gemütliches Wohnen ist lebenswichtig in stressigen Zeiten und mit Freunden zuhause zu kochen statt im Restaurant zu essen, liegt auch ganz vorne im Trend. Deshalb haben mich sehr die Wohnaccessoires und Tischdekorationen interessiert. Kochgeschirr und Essgeschirr sind immer schön anzusehen und weil wir einen Kamin zuhause haben, interessierte mich auch edles Kamingeschirr – fündig wurde ich bei dem Designprodukte-Hersteller Zack, denn die haben Edelstahl in tollem Style.

So eine Messe ist ja irgendwie immer viel zu groß und nie schafft man, alle Trends und Neuheiten zu bestaunen. Ich war nicht in allen Hallen unterwegs, doch durch die gute Zusammenarbeit mit BlogUps habe ich vieles auch in Gesprächen mitbekommen und habe so einen tollen Messetag verlebt. Einer der Sponsoren, die BlogUps unterstützt haben, war Fuji Film und deshalb durfte ich mit der Instax Kamera durch die Hallen fegen und ganz viele Fotos mit der Sofortbild-Kamera machen. Genau, statt Handy Shots macht man heute wieder richtige Fotos, naja, Sofort-Bilder. Auch ich bin Fan von der neuen Instax und es hat viel Spaß gemacht.

Ob jetzt bei Räder Design Stories, Koziol – bekannt durch die Glücksfabrik im Odenwald – oder bei Le Creuset, genau, die legendären bunten Kochtöpfe – bei fast allen habe ich mein Instax-Pola hinterlassen.

In Halle 9 war das Accessoire-Paradies und wäre es eine Verkaufsmesse, hätte ich tütenweise Modeschmuck, Ketten und Handtaschen und anderen Schnickschnack mit nach Hause gebracht. Alle waren da und Ketten kann ich gerade nicht genug haben, beispielsweise diese, hergestellt aus afrikanischen Perlen oder Glas-Keramik.  Mekhada hatte ich bereits auf der Innatex kennen gelernt und deshalb freute ich mich, Frau Schmidt wieder in Frankfurt zu treffen.

Nicht nur Modeschmuck, sondern auch die Alltagsgegenstände und nützlichen Dinge in der Wohnumgebung sollten schön sein.

 

Ganz begeistert war ich, dass ich endlich die Leute von Farbenfreunde persönlich kennen lernen durfte. Ja, genau, seit Jahren schon gibt es einen Online-Shop unter diesem Name und wenn man bei Google nach mir sucht, bekommt man die Farbenfreunde ebenso als Suchergebnis. Da müsst ihr mal vorbei schauen, denn die Farbenfreunde vertreiben kuschelige Kissen und Wohntextilien aus samtigem Nicki – jetzt kommt’s – in allen Farben. Ganz neu sind die Wohnaccessoires aus Frottee – auch in allen Farben. Genau, bei Farbenfreunde ist der Name Programm!

Ebenfalls in allen Farben, zumindest fast, gibt es die Leder-Accessoires von Chi Chi Fan aus Hamburg. Wunderschöne Taschen und Geldbörsen und Schlüsseletuis in den schönsten Farben und untereinander toll kombinierbar und von edler Qualität … die Crossbody friendly ist mein Favorit und auch die Laptoptasche. Schaut einfach mal im Onlineshop vorbei oder im Flagshipstore in Hamburg.

Farbige Kooperationspartner

Farbige Accessoires und schöne Dinge, die das Leben bunt machen  das passt doch wunderbar zu Farbenfreundin und da wären doch vielleicht Kooperation möglich? Womit wir beim Thema wären: Blogger und Kooperationen.

… mein neues Portmonnaie von ChiChiFanIch hatte mich dieses Jahr dem Stand von BlogUps angeschlossen, denn mir gefällt der Ansatz, das Blogger-Business zu professionalisieren. Nur für ein paar Gratisprodukte eine ganze Blog-Story zu basteln macht für mich keinen Sinn und für meine Blog-Leser ist das auch eher nervig. Aus diesem Grund hatte ich mich ja dann auch gegen Werbepartner entschieden. Meinen Lesern möchte ich einen Mehrwert bieten, wenn ich von einem Produkt, einem Reiseziel oder einer Dienstleistung schwärme und nicht mit Affiliatelinks zum Kauf auffordern. Okay, das Schwärmen ist ja vielleicht auch eine Form von Werbung. Deshalb öffne ich mich dem Thema etwas und diskutiere gerne die Möglichkeiten.

Mit dabei bei BlogUps

Eine tolle Sache, dass die Messe Frankfurt zur diesjährigen Design-Messe Ambiente über BlogUps eine Gruppe von Bloggern eingeladen hat, sich auf einem eigenen Stand zu präsentieren und damit für Unternehmen und mögliche Kooperationspartner interessant zu machen. Es haben viele gute Gespräche stattgefunden und auch für die Blogger untereinander war es ein schöner Event. Toll, wer alles so bloggt und woher die Blogger kommen. Schaut einfach mal bei BlogUps vorbei und klickt durch die unterschiedlichen Blogs. Sehr vielfältig, zum Beispiel Christina von OrangeDiamond.

Auf Werbebanner müsst ihr bei mir trotzdem vorerst noch verzichten. Ist doch nicht so schlimm, oder? Gemeinsame Aktivitäten schließen sich aber nicht aus und gerne unterstütze ich die Präsenz von Bloggern auf der Messe oder nehme an Umfragen oder anderen Aktionen teil, wie zum Beispiel hier: Link zum Artikel.

Was ich sonst noch so mitnehme von der Ambiente 2017 ist eine neue Lust auf schönes Design und Farbe! Nach einem langen Winter brauchen wir wieder viele Farbtupfer und die Ambiente Messe hat mich mit neuer Inspiration versorgt und als Anfang habe ich mir gleich einen Farbtupfer für den Alltag bestellt. Mein neues Lederaccessoire von Chichifan:

 

 

Amato Gin aus Wiesbaden

Gin, Gin

Gin Tonic ist ein schwer angesagter Drink und keine Bar kommt ohne eine Auswahl Gin aus. Auch ich entdecke das Getränk gerade wieder neu. Weil überall neue Sorten Gin heraus gebracht und alte wieder entdeckt werden, wollte ich mir einen besseren Überblick verschaffen.

Gin Tasting

Die Wiesbadener Bar Manoamano bietet regelmäßig Gin Tastings an, denn der Inhaber kennt sich gut aus mit Gin. Er hat sogar eine eigene Gin-Linie heraus gebracht, den Amato Gin. Amato?

Zufällig heißt Gianfranco mit Nachname AMATO und weil dieser wohlklingende Nachname auch noch eine schöne Bedeutung hat, nämlich Geliebter, passt das auch für einen wunderbaren Dry Gin.

Gin

Was passiert beim Gin Tasting? Zunächst werden die Fakten erklärt und ein paar geschichtliche Daten erzählt. Ich denke, die meisten von uns wissen, was Gin ist, oder? Der Herstellprozess ist spannend und nicht jede Brennerei kann Gin herstellen. So ein Wachholderschnaps ist schon eine Wissenschaft und weil ich eher dem Genuss verfallen bin, überlasse ich die Fakten Wikipedia und gehe direkt zur Verkostung über, denn das Wichtigste ist: Es ist ein hochprozentiger Alkohol mit Kräutern insbesondere Wachholder.

Zur Verkostung standen 6 verschiedene Gin zur Auswahl:

Was ich vorher nie probierte hatte und nun wirklich empfehlen kann ist Gin pur zu trinken. Also Gin ohne weitere Zutaten. Warum auch nicht?  Für mich war das ein feines Geschmackserlebnis!

Tonic

Außerdem probierten wir verschiedene Tonics, denn auch darum kann man viel Aufhebens machen. Bloß nicht das falsche Tonic für den Gin Tonic verwenden… Naja, ich weiß ja nicht. Nach meinem Geschmackstest steht die preiswerte Literflasche Tonic von Schweppes als Gewinner fest – aber das muss jeder für sich entscheiden. Eben Geschmacksache.

Wenn ich anfangs dachte, och, nur so wenige Ginsorten, wo es doch soviel mehr gibt… naja, nach dem 5. wusste ich schon warum und am Ende war dann auch klar, dass der Abend sehr lustig enden würde.

Kurzum, wer sich zum Gin Tasting anmeldet, sollte genug Taxi-Geld dabei haben, denn am Ende waren wir alle sehr beschwingt und keiner mehr fahrtüchtig. Okay, Gin hat echt viel Alkohol und ist somit nur für besondere Gelegenheiten!

 

Amato Gin

Der Amato Gin spielt geschmacklich im Mittelfeld. Nicht so speziell wie der Klassiker Tanqueray, aber auch nicht so flach wie vielleicht Bombay Saphire. Amato Gin ist ein sehr gefälliger Gin und insbesondere als Wiesbadener sollte man ihn im Regal stehen haben.

Interessant finde ich, dass Gin mit jeder Brennung anders schmeckt und deshalb ist es immer interessant, die Batch-Nummer zu kontrollieren. Beim Tanqueray Gin gibt es sogar erhebliche Preisunterschiede bei den Batches und für manche wird richtig viel Geld bezahlt. Gin ist sozusagen eine Wertanlage.

Wer mehr über Amato Gin erfahren möchte, auch das Wiesbadener Magazin Lilim hat die Macher zu ihrem Gin interviewt. Hier geht’s zum Link .

Die schöne Manoamano Bar findet ihr in der Taunusstraße 31 in Wiesbaden.

Bücher aus Wiesbaden: Kari Lessir

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe auf www.farbenfreundin.de begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog Farbenfreundin.de. Heute im Gespräch ist die Wiesbadener Autorin Kari Lessir, spezialisiert auf Liebesromane, spirituelle nämlich, passend zum Valentinstag:

Kari Lessir!

Herzlich Willkommen- und gleich die 1. Frage: Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon?

Mich beruflich auf das Schreiben von Büchern zu konzentrieren, war in meinem Fall eine logische Konsequenz aus einer lebenslangen Schreibleidenschaft. Das fing in der Schulzeit mit Tagebüchern, kleinen Geschichten und Vereinszeitungen an, setzte sich mit einer freien Mitarbeit bei einer Bad Homburger Tageszeitung während des Studiums fort und mündete schließlich in nächtliche „Roman-Schreib-Attacken“, die sich nicht mehr unterdrücken ließen.

Gut zehn Jahre dauerte der Spagat zwischen dem Hauptberuf beim Wiesbadener Gabler Verlag und dem Nebenjob als Autorin, bis ich mich vor über vier Jahren nach zahlreichen Weiterbildungen, darunter einem dreijährigen Fernstudium, als freie Autorin selbständig machte.

Seitdem habe ich mich auf spirituelle Liebesromane spezialisiert, die alle in Wiesbaden spielen und sich um die wichtigsten Fragen des Lebens drehen: das Lebensziel, den Sinn des Lebens und – natürlich – die Liebe.

Wo gibt’s denn deine Bücher zu kaufen? Veranstaltest Du auch Lesungen?

Meine Romane kann man überall kaufen, wo es gute Bücher gibt. Natürlich bei allen großen Buchportalen im Internet, aber selbstverständlich auch in allen Wiesbadener Buchhandlungen.

Sämtliche Titel gibt es als Taschenbücher und als E-Books, sodass jeder nach seinen persönlichen Lesevorlieben wählen kann. Und wer das Taschenbuch mit einer besonderen Widmung haben möchte, vielleicht sogar als Geschenk verpackt, kann alle Titel schnell und unkompliziert über den Shop auf meiner Website bestellen.

Lesungen veranstalte ich sehr gerne, meistens allerdings außerhalb von Wiesbaden. Die Gründe kann ich nur vermuten; vielleicht sind die Menschen dort offener für spirituelle Literatur und ihren Blick auf das Leben.

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

Vor einigen Jahren hätte ich dir noch spontan „Orange“ geantwortet, doch inzwischen hat sich mein Farbgeschmack gewandelt. Ich bevorzuge sanfte, milchige Töne wie zum Beispiel ein sanftes Rosa, ein mildes Mint oder ein zartes Hellblau.

Allerdings kombiniere ich diese Farben mit intensiven Kontrasten, zum Beispiel dunklem Blau, Aubergine oder Petrol. Diese Gegensätze lassen mich aufblühen und unterstreichen den Kontrast zwischen meiner hellen Haut und den dunklen Haaren.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Dann brauche ich einen Spaziergang in der Natur, am besten im Wald. Ich habe das Glück, relativ nah an der Fasanerie zu wohnen, und so ist es für mich ein Leichtes, die Wander- oder Walkingschuhe überzustreifen und mich in die besondere Atmosphäre unter Bäumen zu verabschieden. Der Wald erdet mich und hilft mir, wieder zu mir selbst zu kommen.

Vielleicht klingt es ein wenig seltsam, wenn ich erzähle, dass ich sogar zwei Lieblingsbäume habe, an die ich mich gerne anlehne und deren Energie ich genussvoll tanke. Mir tut das unendlich gut, und ich empfinde es fast wie „Wellness kompakt“.

Hast Du ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt?

Ein Glas trockener Rotwein, am liebsten ein Assmannshäuser Höllenberg vom Kloster Eberbach, und ein Stück dunkle, fair gehandelte Bio-Schokolade – das ist für mich der Inbegriff des Genusses, den ich mir zum Abschluss eines besonderen Tages zu einer ganz speziellen Gelegenheit gönne. Das zelebriere ich mit geschlossenen Augen und einem wohligen Schnurren in der Kehle.

Vielen Dank für das Gespräch und Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reihe. Passend zum heutigen Tag:

Happy Valentine!

 

Und apropos Lieblingsfarben: Wunderschön, deine momentanen Farben!

Ich freue mich, dass Du mich auf Deinem Blog vorstellst. Danke DIR!

 

P.S. Lies auch den Beitrag über Dankbarkeit von ihr. Und hier der direkte Link Kari Lessir.

Fotocredit: © Sandra Bollhöfer | B-LICHTUNG PHOTODESIGN

Frühlingsgefühle

Schnipsel #5

Im Anschluss an das Interview mit Ay Love, bleiben wir beim Thema. denn: Es wird Frühling, spürt ihr das auch? Dazu steht Valentinstag bevor. Deshalb geht es heute nur um das EINE. Als erstes gibt’s einen Buchtipp. Vom Abturner bis Zungenkuss – im Liebeslexikon wird alles angesprochen, was uns schon immer mal im Kopf rumschwirrte und dann doch nie über die Lippen ging. Das und noch viel mehr haben Kunststudenten während einer Landpartie zusammen mit Ihrem Professor, zu Papier gebracht und als kleines, lustiges Buch in der Größe eines Taschenkalenders herausgegeben.

Bücher vom Herman Schmidt Verlag in Mainz sind oft kleine Kunstwerke. Schon zu Zeiten meines Design-Studiums liebte ich es, in diesen Büchern zu blättern und heute musste ich schon sehr Schmunzeln, denn es ist schon kurios das LiebeSEXikon.

Samtiger Einband, kuscheliger Inhalt

Ein schönes Mitbringsel für das nächste Date oder vielleicht für Teenager, wenn es Fragen über Fragen gibt, die YouPorn nicht beantworten kann. Schräge Texte und Skizzen, der Inhalt ist nicht so ganz ernst zu nehmen, aber gerade deshalb genau richtig. Innen ist das Layout mit Neonpink angereichert, der Einband ist samtig und deshalb hat man Lust das kleine Büchlein anzufassen. Mit viel Liebe zum Sex, ähm Detail. Kostet 16,80 € im Buchhandel oder im Verlagsshop für 16,80.

 

Das Eine bei Sixx

Total gerne über Sex plaudert ja die GQ-Kolumnistin unter ihrem Pseudonym Paula Lambert. Schon mal gesehen? Auf SIXX hat sie ja inzwischen eine eigene Sendung: Paula kommt! Ja, ich bin mit meinen Ü40 doch immer wieder überrascht, was es auch im Jahre 2017 n. Chr. im Westen noch Neues über Sex zu erzählen gibt. Es ist halt immer wieder spannend was da zwischen den zwei Menschen so passiert, gell? Einfach mal reinklicken. Die Journalistin ist auch in anderen Bereichen unterwegs und hat just wieder ein Buch herausgegeben und in einem nächsten Beitrag stelle ich es euch vor.

Das Eine auf der Kleinkunstbühne

Frühlingsgefühle so weit das Auge reicht! Denn auch im Programm der Wiesbadener Kleinkunstbühne Theater im Pariser Hoftheater findet man das Wort mit DREI Buchstaben. Kabarettisten machen sich also einen Spaß draus, wenn es zwischen den Geschlechtern manchmal drunter und drüber geht. Titel wie „Mit Sex geht’s besser“ oder „Vertrauen und sich nicht trauen…“ verheißen vergnügliche Abende.

Mehr Romantik!

Eine sehr romantische Fotoserie habe ich auf Instagram entdeckt. Sie heißt „the way we met“ und zeigt viele Paare, wo sie sich kennenlernten. Sehr süß! Klick hier… Man kann auch einfach mal #wherewemet eingeben…. schöne Lovestories.

Wie auch immer – ich wünsche viel Spaß und einen quirligen Frühling!

P.S. Apropos Entdeckungen, ich habe entdeckt, dass man als Neu-Abonnent der Zeitschrift JOLIE derzeit einen Vibrator als Geschenk dazu bekommt?! Na, also sowas. Da werde ich ja sogar noch rot. Da sag mal einer, die Zeiten hätten sich nicht geändert… (nein, kein Link).

Blog Ay Love!

Beim Stöbern im Web bin ich auf einen prickelnden Blog gestoßen und freue mich, Euch heute die Bloggerin Kristin vom Blog Ay Love vorstellen zu dürfen.

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Ich bin seit einem Monat ganz frische Bloggerin über die Themen Liebe, Sex und Achtsamkeit. Ay love ist mein absolutes Herzensprojekt und auf meiner Seite

ay-love.de

widme ich mich allen dazugehörigen interessanten News und Wissenswertem, teile meine Erfahrungen und Erlebnisse – vor allem mein eigenes Liebesleben – und schreibe über alles, was mich zu einem glücklichen Menschen macht.

Ich möchte gerne zu einem Leben voller Liebe und Lust inspirieren und andere dazu anstoßen, ‘bewusster’ zu lieben und sich darüber auch auszutauschen.

Wie kommt man dazu und seit wann?

Geschrieben über die Liebe habe ich schon seit Jahren, denn Liebe und Sex spielen schon ganz lange eine sehr große Rolle in meinem Leben. Manchmal habe ich mich sogar gefragt, ob das noch normal sei, dass Sex so wichtig für mich sei. Denn obwohl in meinem Freundeskreis schon mal darüber geredet wurde, kam ich mir immer so vor, als wenn es mir wichtiger wäre als anderen.

Vielleicht war es ja auch nur so, dass nicht genug darüber geredet wurde. Das wollte ich ändern! Aber bis ich mich traute diese Texte zu veröffentlichen dauerte es und kostete mich zunächst viel Überwindung. Erst wollte ich sogar unter einem Pseudonym schreiben, weil ich Angst davor hatte, wie die Leute aus meinem Umfeld wohl dazu stehen würden und was über mich gedacht würde.

Herzensthema

Zum Glück hab ich den Gedanken verworfen und stehe jetzt vollkommen zu meinem Herzensthema und zeige mich einfach so wie ich bin. Mit meinem Namen und mit meinem Gesicht. Denn ich denke, dass Liebe und Sex so normal sind und sein sollten – und wir uns alle darüber austauschen sollten, damit es immer besser und besser werden kann 🙂

Ursprünglich arbeitete ich als Grafikerin und Chefin vom Dienst in verschiedenen Zeitschriften. Doch als ich im vergangen Jahr arbeitslos wurde, sah ich das als Zeichen und nutzte die Chance und vor allem die Zeit, um mich komplett auf meine Webseite und meine tausenden Ideen zu stürzen.

Nun bin ich seit kurzem mit meinem Blog und ich habe schon so viel fantastisches Feedback und liebe Nachrichten erhalten! Ich bin einfach überglücklich, dass ich diesen Schritt gewagt habe und kann kaum erwarten, was noch alles so kommt. Ideen und Inpiration hab ich jedenfalls genug 😉 <3

Wir sind bei Farbenfreundin… welche Farbe magst Du besonders und warum?

PINK!  … und bunt als Mischung aus rot, gelb, orange und pink. Die Farben machen mich einfach unendlich glücklich wenn ich sie sehe. Ich habe meine Abschlussarbeit in der Uni sogar teilweise über die Farbe Pink geschrieben. Echt spannend was man über eine Farbe alles herausfinden kann und was diese alles bedeuten und vor allem bewirken können.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass ein ganz bestimmter Pinkton, das ‘baker-miller-pink’ sogar Aggressionen und Stress mindern soll, sowie als natürlicher Appetitzügler dienen soll?
Toll, oder? (oh ja, Farbe wirkt!)

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Meine Happytime ist immer! Oder naja. So hätte ich es gerne. Klar gibt es Momente, in denen ich nicht völlig happy bin, aber ich versuche mich immer daran zu erinnern, dass wir immer nur diesen Moment haben und ihn doch lieber genießen sollten.

Konkret bedeutet das: Nach getaner Arbeit die Zeit mit meinem Liebsten, beim Sport, beim gemeinsamen Kochen und Essen zu genießen. Und natürlich weiterere ‘Recherche’ für meinen Blog…

Hast Du ein happyfood, also ein Lieblinggericht, für Tage, die es zu feiern gilt?

Oh ja! Mein Lieblingsessen ist Avokadopasta! Sooo einfach und mega lecker! Und für diejenigen, die es nachkochen möchten, das Rezept: Pasta kochen, währenddessen zwei Avokados und frisches Chili kleinschneiden, Öl, frisches Basilikum, wer mag Koriander, ganz viel Parmesan, Salz und Pfeffer alles in eine große Schüssel geben. Dann die Spaghetti samt einer halben Tasse Kochwasser hinzufügen, gut durchmischen und genießen!

Vielen Dank für das Gespräch und das leckere Pasta-Rezept!

Für alle, die jetzt neugierig sind, noch einmal der Link: www.ay-love.de

 

Von Naturtextil zu Green Fashion

Von Naturtextil zur Green Fashion – die Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien, kurz INNATEX, feiert 20jähriges Bestehen und fand somit zum 40. Mal statt. Wow – dazu meine herzlichen Glückwünsche!

Die „grüne“ Modemesse ist ein fester Termin für mich, denn ich bin eine kritische Verbraucherin und die Umweltverschmutzung durch konventionelle Herstellung und die teils schlimmen Produktionsbedingungen in den Entwicklungsländern machen mich nachdenklich. Gut, dass es Labels gibt, die bei der Produktion, also beim Anbau, beim Färben, Veredeln und Nachbearbeitung auf hohe ökologische Standards achten. GOTS und Co. lässt grüßen. Weiterhin müssen alle an der Produktion Beteiligten auch menschenwürdig und sozial behandelt und entlohnt werden. Gut, darauf ein Augenmerk zu haben.

Sustainable & fair

Die INNATEX im Messecenter Rhein-Main nahe Wiesbaden ist eine Ausstellung mit über 300 Labels auf über 12.000 Quadratmetern. Nachhaltige Mode für Kinder und Erwachsene, frische Styles aus den Bereichen Streetwear, Heimtextilien, Sport oder aus der klassischen Damen- und Herrenmode (Innatex Aussteller Katalog). Innovative Styles und Neuheiten gab es zu bestaunen.

Fliege von www.nice-ties.de

Die als “DesignDiscoveries” nominierten Erstaussteller waren:

  • Alemona Organic
  • Brembach
  • DEDICATED Brand
  • FAIRKONNECT
  • Fremdformat
  • Funktion Schnitt
  • Greenbelts
  • Myssyfarmi
  • Wonderlands

Sie zeigten auf einer Sonderfläche die neuesten Trends in puncto Nachhaltigkeit und Design. Und ich muss sagen: Sehr interessant!

Meine Highlight in 2017 sind…

Die klassische Mode von Lanius aus Köln gefällt mir total gut. Sehr sehr edel und toll, dass es die Kollektion schon im Online-Shop gibt. Ganz fein und sehr kleidsam sind die Teile und damit genau richtig für Powerfrauen, die im Großstadtdschungel in weiche Stoffe gehüllt sein möchten.

Für Männer gibt es tolle Streetstyle-Mode: WUNDERWERK ist schon ein bekannter Name und auch die Augsburger Jungs vom Label Degree Clothing vertreiben sehr coole Teile. Vor allem die kuscheligen Beanies haben es mir angetan. Was wäre auch ein cooler Mann ohne Mütze?

Für untendrunter ein schönes Basic-Shirt von Avour und dazu Wonderlands Underwear. Zertifizierte Ökomode für den Mann der Welt!

Schmuck nur für Frauen habe ich bei Mekhada entdeckt. Die Ketten aus der Acai-Frucht sind einzigartig.

Hamam Originals

Auch Heimtextilien sollen schadstoffarm und natürlich sein und deshalb freue ich mich über die weichen Badetücher von Hamam Originals. Ein Label aus dem Taunus mit Badetüchern, die nach traditionellen Vorlagen in der Türkei gewebt werden. Klar, dort hat man Erfahrung mit Bäderkultur und für den nächsten Besuch in der Therme habe ich jetzt ein schönes Tuch, ein Hamam Tuch. Der Stoff wirkt zunächst dünn und leicht, doch er soll sehr saugstark sein. Ich bin gespannt. Wunderschön finde ich es jetzt schon und ganz toll leicht fühlt sich das Gewebe an.

Jubiläumsprogramm

Dies war die 40. Austellung. Erstmalig 1997  boten in Wallau rund 50 Naturtextil-Aussteller ihre Waren dem Fachhandel an. Damals noch unter dem Name „Ökotex“. Ab dem Jahr 2000 wurde daraus dann die InNaTex, die “Internationale Naturtextilmesse”, die bis heute immer zweimal im Jahr – jeweils zur Sommer- und Wintersaison – stattfindet. Analog zur Marktentwicklung wurde 2009 eine weitere Neuausrichtung des Messeschwerpunktes – vom Naturtextil zu nachhaltigen Textilien – notwendig, um die Messe für recycelte Textilien und vegane Alternativen zu öffnen.

Projektleiter Alexander Hitzel von der veranstaltenden MUVEO GmbH: „Die Messe wird von Jahr zu Jahr beliebter und wir sind auch dieses Mal wieder bis zum letzten Quadratmeter ausgebucht. Der weltweite Trend – hin zu grüner Mode – hat über die Jahre die südeuropäischen Staaten sowie den Osten Europas begeistert, um sich dann auf andere Kontinente auszubreiten. Wir sind mittlerweile sehr international aufgestellt. Das ist eine tolle Entwicklung!”

Wie immer gab es die sonntägliche Paneldiskussion, die auch auf Youtube veröffentlicht wird. Mit dem Thema “Vom Naturtextil zur Green Fashion – 20 Jahre INNATEX” wird die Entwicklung der Ökomode bis heute beleuchtet. Medienvertreter, Vertriebsexperten und Ladner diskutierten und im Begleitprogramm gab es tolle Modenschauen und fachspezifischen Foren.

Den Termin für Sommer habe ich mir schon eingetragen…

Schnipsel #4 – Let’s talk about…

Let’s talk about sexes

Dieser Titel ist nicht von mir, sondern stammt aus der Feder des Museum Städel in Frankfurt, denn dort läuft derzeit die Ausstellung „Geschlechterkampf“.

Die Frage nach der männlichen und weiblichen Identität ist von ungebrochener Aktualität, so der Ausstellungstext. Jaja… die Männer und die Frauen und das Dazwischen und so.

In einer umfassenden Sonderausstellung widmet sich das Städel Museum diesem zeitlosen Thema: der spannungsgeladenen Beziehung zwischen Mann und Frau und deren Darstellung in der Kunst.

„Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo“ beleuchtet die künstlerische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und -beziehungen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.

Hingehen und Staunen – die Ausstellung läuft nur noch bis 19. März 2017.

Hashtag #Geschlechterkampf

Weil Frankfurt am Puls der Zeit ist und die Ausstellungsmacher vom Museum Städel sowieso, hat man im Rahmen der Ausstellung auch eine Aktion in den Social Media Kanälen initiiert. Wir alle sind aufgerufen, unsere Idee zum Thema zu veröffentlichen. Sei es per Twitter-Tweed, Foto oder Video auf Instagram oder Facebook…

Lasst Eure Fantasie blühen und dabei nicht den #Hashtag vergessen: #LetsTalkAboutSexes #Geschlechterkampf und #Staedel und dazu noch @staedelmuseum, lies hier die Details:

  • #LetsTalkAboutSexes – die Social-Media-Aktion zur Ausstellung: Wer hat bei Ihnen die Hosen an? Wann ist ein Mann ein Mann? Is it a woMan’s world? #LetsTalkAboutSexes! Teilen Sie Ihre Bild-, Video- und Textbeiträge auf Instagram, Twitter, Facebook oder Ihrem Blog. Es warten tolle Preise. Mehr dazu (Link) .

Das Spiel der Geschlechter

Wer hat hier die Hosen an? Ich liebe Hosen und mein Mann sowieso – kurzum, wir wechseln uns mit „Hose-an“ irgendwie ab. Meiner Meinung nach ist es in modernen Beziehungen wichtig, immer wieder nachzuspüren, ob die Aufteilung noch in Ordnung ist oder ob Feinjustierung not tut. Wer verdient das Geld, wer kocht und wer putzt und wenn ja wieviel? Wer liegt oben und wer unten, wer fährt, wer ist Beifahrer? Das ändert sich in jeder Lebensphase und deshalb muss man immer wieder nachfragen, ob es für Mann/Frau noch passt. Ich denke, sonst wird aus dem Spiel der Geschlechter schnell ein Kampf der Geschlechter.

Schnipsel #1 bis heute

Kürzlich kam Kristin vom Blog Ay Love auf mich zu und meinte: „Hey, ich mag Deine Schnipsel! Wann kommt denn mal wieder ein neuer?“ Hey, das tut gut! Danke für die schöne Rückmeldung, liebe Kristin, das hat mich total gefreut. Deshalb, wollte ich dann auch gleich mehr von ihr wissen und demnächst stelle ich an dieser Stelle ihren schönen Blog vor.

Und klaro, deshalb gibt es hier und heute auch einen neuen Schnipsel. Wusste ja nicht, dass diese Themenreihe auf solch positive Ressonanz stößt. Was es mit den Schnipseln so auf sich hat? Lies selbst, oder kurz gesagt, es geht um das Eine.

Anziehend!

 

Dem Winter auf Palma de Mallorca entfliehen und dabei ein bisschen am Strand und durch die Gassen bummeln, das war der Plan. Schön war’s in meinem Kurzurlaub auf der Insel. Auf Mallorca ist der Winter auch Trainingslager für Radsportler und mit mir im Hotel waren die durchtrainierten Jungs vom Team TREK. Oh ja, da gab es viel zu gucken! Sportlich, sportlich… (Anschauungsmaterial gibt’s hier bei Trek). Lange Rede… kurz gesagt: Jungs, zieht euch gut an, denn Frauen gucken gerne!

Mein Mann weiß das. Da draußen wissen es viele noch nicht, deshalb heute ein Tipp in Sachen toller Wäsche (die packt frau gerne aus), die bunt und sexy ist. Es gibt klassische Boxershorts, lässig oder eng, dann aber auch Slips mit einem betonten Mittelteil…. und und und – für jede Passform ist etwas dabei, damit es Unterrum gut ausschaut. Wonderlands aus der Schweiz (mit brasilianischem Einfluss).  Wirklich anziehend!

Schmuck aus Frankfurt

Individueller Schmuck ist etwas Wunderbares und nun habe ich ein Label aus Frankfurt entdeckt, das ich Euch jetzt auch unbedingt vorstellen möchte. Kürzlich stellte ich Schmuck aus Wiesbaden vor und ja, auch jetzt ist Schmuck wieder ein Thema. Vorallem personalisierter Schmuck, denn immerhin ist bald Valentinstag, da könnte man dem Lieblingsmensch ein Armband mit eingraviertem Name schenken, nicht wahr?

Schmuck von Paù Bijoux

Bei meiner letzten Bestellung im schönen Online-Shop bin ich ins Gespräch gekommen und schwubbs, hier ist mein Interview:

Wie kommt man dazu, ein Schmucklabel zu gründen? Erzähl doch mal…

Eigentlich hat alles als Experiment während meines Studiums angefangen. Ich hatte den Traum, irgendwann (nach dem Studium) frei und selbstbestimmt arbeiten zu können. Durch mein Studium der Architektur und auch meine persönlichen Interessen rund um Design, Formen und Materialien, stand dann auch schnell das Produkt fest:

Schmuckstücke, die von den Kunden modular zusammengestellt werden können und nach der Bestellung in Frankfurt handgefertigt werden. Die Idee oder Traum „Schmuckdesignerin“ zu werden hatte ich hingegen nie, das kam eher  zufällig durch die Vielfältigkeit dieses „Produkts“.

Schmuck mit Botschaft: Pau Bijoux

Schmuck mit Botschaft

Bist Du eher lokal unterwegs oder auch überregional? Verkauft ihr denn auch online?

Wir verkaufen überwiegend „online“, denn das Konzept nutzt alle Vorteile des Internets aus. Man kann sich auf unserer Seite umfassend informieren, per Mail, Chat oder Telefon beraten lassen und dann alle Wünsche schnell und einfach übermitteln.

schmuck-von-pau-bijoux

Handmade in Mainhattan

Regional ist dabei aber die komplette Produktion, denn wir beziehen keine „fertigen“ Produkte aus asiatischen Fabriken, sondern machen unsere Arbeit von A-Z mit viel Liebe und unseren eigenen Händen in Frankfurt.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Ich könnte jetzt schreiben „Arbeit ist für mich Happytime“ und es wäre nicht gelogen, aaaaber vielleicht ein bisschen pathetisch… Die perfekte Zeit verbringe ich mit lieben Menschen bei einem Glas Wein und gutem Essen.

Gibt es ein spezielles Soulfood, wenn’s mal nicht so gut läuft?

Anders als bei den meisten Menschen besteht Soulfood für mich nicht aus Süßem, sondern aus salzigen, herzhaften Köstlichkeiten. Gerne Mediterran, aus dem Meer oder auch frisch vom Markt und somit aus hessischen Gefilden…

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner und/oder Currywurst?

Ein gut gemachter Drink, Wein oder Bier – auf die Gesellschaft kommt es an. Zur Not geht auch Currywurst!

Gibt es etwas, was unbedingt im Kühlschrank sein muss und was nie ausgeht?

Oliven, Kapern, Wein – meine drei liebsten Zutaten zum Kochen oder zum Direktverzehr. 🙂

Das hört sich lecker an, denn ich liebe auch die mediterane Küche und mein Soulfood ist auch eher herzhaft. Vielen Dank für das Gespräch, liebe Roxanne!

Kontakt:
Pau Bijoux Frankfurt
Email: post@pau-bijoux.de

Pau Bijoux

Pau Bijoux Frankfurt

Fotos: Pau Bijoux Frankfurt

 

 

 

Uhren & Schmuck in Wiesbaden

Schmuck trage ich nur in Maßen, doch auf was ich nicht verzichten kann, ist meine Armbanduhr. Das ist morgens der erste Griff und trotz Smartphone will ich auf eine gut lesbare und zuverlässig funktionierende Armbanduhr nicht verzichten.

Beitrag zur Blogparade

Klasse, dass die Bloggerin Ines Meyrose auf ihrem Blog derzeit eine Blogparade zum Thema Armbanduhr initiiert hat. Deshalb plaudere ich heute auch aus dem Nähkästchen und erzähle von meiner Uhren-Sammlung:

Meine unechte Rolex

…ist meine liebste Armbanduhr. Sieht aus wie eine Echte, ist aber keine Rolex. Es ist, um genau zu sein, ein Rolex-Nachbau des Uhrenherstellers Ratius. Mir ging es einfach nur um den Style und nicht um die Wertanlage und bei Ratius gibt es einen günstigen Nachbau der Rolex Submariner mit Batterie-Betrieb. Schaut eins zu eins aus wie eine echte Rolex. Naja, fast. Ich liebe diese große schwere Herrenuhr und trage sie Sommers wie Winters. Okay, ich tauche nicht, also bräuchte ich eigentlich keine solche Uhr. Aber darum geht es inzwischen bei Armbanduhren nicht mehr, das Design ist der Hauptaspekt und dieser Uhrenklassiker aus den Siebzigern ist einfach international ein Hingucker. Digitalanzeige und so – das ist bei einem Wecker, beim Smartphone oder Monitor in Ordnung, aber eine Armbanduhr braucht Zeiger, braucht Sekundenzeiger und eine Stoppuhr. Einfach so.

Wie gesagt, habe ich eine tolle Uhr gefunden, dann wechsle ich nicht. Die trage ich über Jahre. Ja, vielleicht bis ich sie nicht mehr sehen kann, aber das dauert Jahrzehnte. Andere tragen zu verschiedenen Outfits verschiedene Uhren und wechseln täglich. Klar, ist ja auch ein Accessoire. Ich aber irgendwie nicht. Vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren?

Uhren und Schmuck in Wiesbaden

Regelmäßig schaue ich bei GS-Schmuck in Wiesbaden gegenüber der Kuckucksuhr vorbei, denn dort habe ich damals meine Ratius Armbanduhr gekauft und werde auch immer prima beraten. Ja, es gibt auch andere schöne Uhren, vielleicht mit angesagtem Milanaise-Armband aus Edelstahl oder auch mal in bunt. Das wäre vielleicht etwas für den Sommer! Möglicherweise im nächsten Jahr, dieses Jahr wird das bestimmt nichts… Alles tolle Uhren, aber ich liebe nur eine – meine wunderbare Herrenarmbanduhr.

Uhrenmesse Klassikstadt

Apropos Uhren. Bei der Messe in Basel war #Rolex wieder stark präsentiert. Ich liebe diese Uhren-Klassiker und es gibt sie ja auch günstiger, nämlich gebraucht zu kaufen, z. B. bei der Uhren-Börse in Frankfurt in der Klassik-Stadt. Eine Messe, die zwei Mal im Jahr stattfindendet. Das ist sowieso schon eine coole Location mit den tollen Oldtimern, die man dort besichtigen kann. Für alle, die mal nach Frankfurt kommen wollen – eine tolle Gelegenheit.

Zeitumstellung…

Apropos Uhren. Zweimal im Jahr muss ich überlegen, wie das nun funktioniert mit der Zeitumstellung. Deshalb heute meine beiden Eselsbrücken exklusiv nur für Euch.

Zur Sommerzeit stellen wir die Gartenmöbel vor, also stellen wir auch die Uhr vor. Zur Winterzeit stellen wir sie wieder zurück, also die Uhr und die Gartenmöbel auch (in den Keller).

Ein anderes Bild zur neuen Zeit wäre das: Wir springen vor lauter Frühlingsgefühlen eine Stunde eher aus den Federn. Vor lauter Frühlingsgefühlen verzichten wir auf eine Stunde Schlaf.

Berge oder Meer

Winterurlaub. Während ich diese Zeilen schreibe, bei Schneegestöber vor dem Fenster und einer heißen Tasse Tee, räkelt sich meine Freundin am Strand vom Indischen Ozean und der beste Freund meines Mannes taucht vor Koh Samui bei angenehmen 26 Grad und leichter Bewölkung.

Hätte ich vielleicht auch eine Fernreise buchen sollen? Dabei ist es doch so schön mit Schnee und Winter. Denn im Winter mag ich auch mal Winter erleben. Trotzdem, ein bisschen nagt das in mir, denn ich bin ein Sommerkind und das Grau des deutschen Winters macht mir schnell schlechte Laune. Also erfreue ich mich an den Fotos, die sie auf Instagram und Facebook posten. Vielleicht mache ich das auch mal wieder – im Winter in die Sonne reisen.

Berge

Dieses Jahr war mir aber nicht danach. Deshalb sind wir wieder für ein paar Tage nach Reit im Winkl ins Gut Steinbach gefahren. Diese Ecke im tiefsten Bayern ist einfach sehr idyllisch – wie aus dem Bilderbuch. Wenn man möchte, kann man Skifahren, aber ich begnüge mich, zur Winklmoosalm hochzufahren und die Ruhe im Schnee zu genießen. Dort oben kann man wunderschöne Schneewanderungen machen und trifft über Stunden keinen Menschen, höchstens mal ein Reh, wenn man Glück hat. Winterwonderland! Das ist Erholung pur. Damit mir die Kälte nicht zu sehr zu schaffen macht, genieße ich dann den frühen Abend im Spa und vielleicht gibt es ja ein wärmendes Kaminfeuer an der Bar?

Zum Aufwärmen geht’s in die Sauna und macht man im Pool die Augen zu, fühlt es sich fast an wie im Indischen Ozean…

 

In der Holzhütten-Sauna sind es mindestens 85 Grad Celisius… wer braucht da schon den indischen Ozean zum Aufwärmen? Na gut, am Winter stört mich oft, dass ich immer dick eingepackt sein muss und nicht in leichter Baumwollbluse den Wind auf der Haut spüren kann. Dafür muss man doch doch in die Ferne reisen.

Meer

Ein Urlaub am Meer, in warmen Gefilden ist schon schön. Zurück im Rhein-Main-Gebiet ist es trotz Schnee sehr grau, denn die Sonne schafft es hier einfach nicht durch den Nebel. Ebenso fehlt die Ruhe, denn die Metropolenregion ist dicht besiedelt und hektische Betriebsamkeit macht sich breit. Hm, da kommt dann doch der Wunsch nach Sonne, Strand und Leichtigkeit hoch.

Hätte, wäre, könnte… es muss ja nicht gleich Karibik sein. Wie geht Euch das? Flüchtet ihr im Winter in die Sonne und überwintert in Thailand, Florida oder sonstwo oder genießt ihr den Wechsel der Jahreszeiten – mit allen Konsequenzen?

Ich hab’s dann doch nicht ausgehalten und einen kleinen Kompromis gebucht und bin schnell nach Palma de Mallorca geflogen. Innerhalb 1 Stunde, das dauert also so lange wie im Stau nach Frankfurt zu stehen. Dort herrschen frühlingshafte Temperaturen und wenn ich Glück habe, bleibt das angekündigte Schneegestöber aus. Das wäre perfekt!

Das Puro Beach bei Palma

Frühlingsgefühle schnuppern!

Nach ein paar Wochen Winter reicht es mir und deshalb ist das ein guter Kompromis. Nicht gleich 30, sondern nur knapp 15 Grad, aber eben keine Minusgrade. An der einsamen Playa werde ich morgen gleich meine Jogging-Runden drehen und im Anschluss noch Yoga-Übungen machen, genau, denn die #HappyChallenge läuft ja weiter. Statt spanischer Paella und Chorizo werde ich Tomaten und frische Orangen genießen und einfach die Seele baumeln lassen. In der Shopping Meile der Inselhauptstadt lässt es sich schön Bummeln und statt Schneeschaufeln rühre ich maximal meinen Cappucino-Schaum. Hach…

Berge & Meer

Und wie macht ihr das im Winter? Genießen und durch oder Auf und davon? Beides hat etwas und ich würde sagen: Mal so mal so, je nach Reise-Budget.

P.S. Sehr hilfreich war im Vorfeld wieder die Packliste von PinkCompass

#starthappy

Die #HappyChallenge 2017 von Alpro will uns im Januar 2017 dabei unterstützen, in Schwung zu kommen und unsere Vorsätze für 2017 umzusetzen. Auch wenn ich nie Vorsätze für’s neue Jahr habe, insgeheim nehme ich mir dann doch immer etwas vor… dieses und jenes soll in Zukunft besser laufen und so halt. Es sind nur Nuancen, die ich verbessern möchte und gerade diese Kleinigkeiten sind nicht ohne. Was liegt Dir am Herzen, was nimmst Du Dir so vor?

Gute Vorsätze

Bei mir ist’s die Achtsamkeit und die bessere Work-Life-Balance, die ich mir für 2017 vorgenommen habe. In diesem Bereich kann man nie genug tun, denn die Zeiten sind schnellebiger geworden und deshalb braucht es aktive Freizeitgestaltung, um nicht unter die Räder zu kommen, oder? Gerade im Winter habe ich nicht ganz so viel Schwung und die Bewegung kommt etwas zu kurz. Im Frühling klappt das von alleine, aber der kommt erst im März. Um also schon vor Frühlingsbeginn ein bisschen mehr in Schwung zu kommen, habe ich mich bei der #HappyChallenge angemeldet.

#HappyChallage 2017?

Happy what? HappyChallenge! Das Credo hier beim Happyblog Farbenfreundin ist ja die Happytime und deshalb hat mich die #HappyChallenge von Alpro sehr angesprochen. Es geht um gesunde Ernährung, Achtsamkeit, Bewegung und ein gutes Körpergefühl. Klasse Sache! Am heutigen Montag geht es los und ich habe schonmal den Smoothie-Maker bereit gestellt, viel Obst und Gemüse eingekauft und bin auf die guten Rezepte gespannt. Außerdem liegt die Yoga-Matte schon bereit, denn es gibt ein tolles Übungsprogramm, hier der Link dazu:

https://youtu.be/DBtUxRYr2sc

Okay, Yoga und Pilates praktiziere ich bereits regelmäßig bei Mymooves in Wiesbaden, doch neu für mich ist es, gleich morgens und auch mal zwischendurch ein paar Übungen zu machen. Da hilft es mir, wenn ich Anleitung per Video habe. Das gibt auch gleich ein bisschen Motivation, damit ich nicht direkt wieder ins Hamsterrad des Alltags einsteige.

Get started – #starthappy

Wie gesagt, heute ist Tag eins von zwölf der #HappyChallenge und ich bin gespannt, ob ich meine Tagesroutine ein bisschen bewegter machen kann. Mit den Jahren haben sich schlechte Angewohnheiten eingeschlichen und im neuen Jahr möchte ich bewußter und gesünder leben. Naja, man wird ja nicht jünger, nicht wahr?

Was hast Du Dir für 2017 vorgenommen? Viele melden sich ja im Fitness-Studio oder im Tanz-Kurs, was ist dein Vorsatz? Hier im Blog werde ich regeläßig berichten und vielleicht inspiriere ich dich damit ein bisschen.

Es geht nicht darum, einen Traumkörper zu erarbeiten, der nicht zu uns passt, sondern die eigene Mitte zu spüren, dem Körper gut zu tun und sich gesund zu erhalten. Denn es ist ein alter Spruch der immer noch gilt: Du bist was Du isst.

Ich liebe gutes Essen und genieße gerne und für die nächsten zwei Wochen wird es deshalb um gesunden Genuss gehen und die #HappyChallenge wird mich dabei unterstützen. Die Aktion läuft unter dem Stichwort #starthappy – genau, das wünsche ich Dir nun auch:

Starte happy ins neue Jahr – bei allem was Du Dir vorgenommen hast!

 

P.S. Auch andere Ü40 Bloggerinnen sind mit am Start bei #starthappy. Unter anderem:

Schönes + Leben. Conni und Anja, zwei tolle Bloggerinnen mit Sitz in Leipzig
Texterella. DER ü40 Blog überhaupt (ihr erinnert Euch vielleicht daran)

 

Pizza geht immer

Wir kochen oft zuhause, denn da schmeckt’s am besten und ist auch meist gesünder. Asia oder Indisch, Französisch oder einfach nur mal Gemüse… die Liste der Rezepte ist lang und neben Pasta gibt’s auch schon mal Pizza. Ist keine (Trocken-) Hefe im Haus, ist das auch kein Problem, denn es gibt auch Pizzateig, der ohne Hefe knusprig und gut wird. Manchmal aber, da bleibt auch unsere Küche kalt, zum Beispiel an so Tagen wie gestern, also Neujahr. Da lass ich mich gerne bedienen. Klar, dann könnte ich auch ins Restaurant gehen. Doch an Tagen wie gestern, da will ich die Couch kaum verlassen. Was dann?

Pizza-Service!

Genau. Manchmal will ich die Füße nicht vor die Türe setzen und trotzdem ein gutes Essen haben. Dann gibt es zum Glück Lieferservice. Hat man die Spreu vom Weizen getrennt, sind die gelieferten Pizzen richtig lecker und genauso gesund und gut wie hausgemacht. Aber nicht nur an „Nach-Feiertagen“, auch wenn der Arbeitstag einfach too much war und der Kühlschrank leer ist, fahre ich gerne mal auf dem Nachhauseweg an der Pizzeria meiner Wahl vorbei und nehme mir Pizza mit nach Hause. Schwubbs, da bleibt die eigene Küche eben kalt.

Delegieren ist nämlich auch im Home-Business eine gute Möglichkeit, sich mehr happytime zu verschaffen. Und Kochen kann ich gut delegieren. Damit’s richtig schnell und ohne Wartezeit klappt, gebe ich die Bestellung per Handy von unterwegs durch und schwubbs, ist das Abendessen sicher.

Es gibt ja Unterschiede. Die einen lieben Pizza mit einem knusprigen und dünnen Teig, also ganz kross gebacken. Andere bevorzugen einen fluffigen, dicken Teig, ähnlich der Pizza bei der amerikanschen Kette Pizza-Hut oder wie sie in Neapel angeboten wird.

Also meine Lieblingspizza muss dünn und knusprig sein und hier sind meine ganz persönlichen Pizza-Empfehlungen:

Welche Pizza schmeckt am besten?

 

Platz 1: L’Osteria 

Die Pizza, die man bei L’Osteria serviert bekommt ist sehr groß. Wirklich sehr sehr groß. Dabei aber sehr knusprig, sehr lecker und irgendwie toll leicht. Okay, man gekommt diese leckere Pizza nicht überall, denn die Kette gibt es bisher nur in manchen großen Städten. In Wiesbaden schon mal nicht, aber, wenn ich mal in Mainz oder Darmstadt bin, ist L’Osteria für mich eine sehr gute Adresse. Mit Freunden unterwegs setze ich mich auch gerne mal rein, denn die Läden sind toll gemütlich. Richtig schön und mit Atmosphäre und immer mit Blick auf die Live-Cooking Küche.

Auch die anderen Gerichte sind echt empfehlenswert und das Konzept ist durchdacht. Richtig klasse finde ich, dass man den Wein in Trinkbechern bekommt – fast wie in einer Trattoria oder Osteria in Süditalien. Die riesige Pizza kann man sich auch liefern lassen oder man holt sie sich einfach ab für Zuhause (daheim ist’s immer noch am gemütlichsten…).

 

Platz 2: Pizzeria Venezia in Wiesbaden-Bierstadt

Ist’s die Heimatliebe oder warum zieht es mich immer wieder dorthin? Vielleicht, doch es liegt auch daran, dass die Pizza von meinem Best-Pizza-Döner-Dealer im Vorort Bierstadt auch einfach rundum gut ist. Denn neben guter Qualität ist hier Preis-Leistung und Schnelligkeit einfach unerreicht. Wer hat immer geöffnet und wer erfüllt mir jeden Extra-Wunsch? Genau, die Pizzeria Venezia. Hier trifft gute Qualität auf zuverlässigen Service und optimale Öffnungszeiten. Außerdem sind die Preise günstig und ich werde immer mit einem Lächeln bedient. Tatsächlich, ob an Silvester oder am Tag nach Silvester – es ist immer jemand da. Geschlossen? Gibt’s nicht! Die Pizzeria Venezia in Bierstadt-Zentrum vereint alles was man an Feier-, Brücken- und faulen Sonntagen so braucht: Pizzeria, Döneria und Kiosk in einem. Damit die Pizza dann auch 100% meinem Geschmack entspricht, darf ich viele Extrawünsche äußern („bitte Teig sehr dünn, dazu ganz wenig Käse und viele Oliven…) und bei der Auswahl des Pizza-Belags sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Perfekt. Eigentlich…

 

Platz 3 : Tutti Frutti Wiesbaden

Eine ganz wunderbare Pizza, nämlich aus dem Steinbackofen, gibt es bei Tutti Frutti in der Frankfurter Straße. Vielleicht der beste Pizzateig der Stadt, das behaupte ich jetzt mal. Der Laden ist recht neu, doch das Konzept des Inhabers ist super gut durchdacht. Man merkt, dass da einer etwas von Gestronomie versteht. Trotz des einfachen Bistro-Charakters hat der Laden viel Atmsophäre und diesen Sommer war es ein Traum auf der liebevoll gestalteten Terrasse zu sitzen. Fast wie in Neapel…

Es trifft sich jung und alt, Studenten und Geschäftsleute aus der Nachbarschaft – eine bunte Mischung genießt die echte Steinofen-Pizza mit Kult-Charakter während sich der Feierabendverkehr durch die Straßen quält. Im Winter bestelle ich lieber zum Mitnehmen (genau, weil, siehe oben, daheim ist’s am gemütlichsten).

Anders als die L’Osteria Pizza ist der Teig bei Tutti Frutti etwas dicker, irgendwie ähnlich eines Sauerteig, das hat auch ‚was und mit einem frischen Belag (Rucola oder frische Tomaten) schmeckt es einfach toll gemüsig und frisch und ehrlich gesagt viel besser als selbst gemacht. Unbedingt mal ausprobieren (besser vorher die Ferienzeiten bei Facebook nachschauen).

Pizza geht immer.

 

Wenn wir spontan Gäste (mit Kindern) haben und kochen nicht passt. Wenn das Wetter zu schön ist und ein Picknick lockt. Wenn das Wetter grau und neblig ist und der Antrieb gerade noch für einen Lieferservice reicht…

Habt ihr eine Lieblingspizzeria? Trocken-Hefe oder frische Hefe oder was sind Eure Geheim-Tipps?

 

US Love im Interview

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum. Heute im Interview ist Jessica von US LOVE aus Wiesbaden

 

 

 

Hallo liebe Jessica !

Wie kommt man auf die Idee einer Partner-Börse? Erzähl doch mal…

In meinem Arbeitsumfeld auf der Europa-Zentrale der US-Streikräfte in Wiesbaden habe ich sehr viel oder fast ausschließlich mit Amerikanern zu tun. Die Amis finden es toll, dass ich ein „local“ – jemand aus Wiesbaden – bin. Sie nehmen oft an, dass ich bestimmt „many nice German friends“ vor Ort habe. Da wurde und wird mir öfters mal die Frage zugesteckt, ob ich nicht eine nette Single-Freundin hätte, die gerne einen Amerikaner kennenlernen möchte.

Wenn Leute in meinem privaten Umfeld hören, dass ich in der Zentrale der US Army Europe arbeite, wurde und werde ich des öfteren mit einem Augenzwinkern gefragt, ob ich kein Date mit einem netten Amerikaner vermitteln könnte. So ist mit der Zeit die Idee entstanden, einen speziellen und persönlichen American-German Dating Service zu gründen.

Bei diesem Dating Service können deutsche Singles ganz gezielt amerikanische Singles kennenlernen und amerikanische Singles, die hier stationiert sind, können wiederum deutsche Singles, die sich vielleicht einen amerikanischen Partner wünschen, treffen. Ganz egal, ob Mann oder Frau.

Es gibt ja viele Frauen, die sich für einen amerikanischen Partner interessieren. Inzwischen erhalte ich sogar Anfragen von Frauen aus Nachbarländern und der Ukraine. Die große Frage ist aber immer, wie sie jemand Passendes ausfindig machen können. Und umgekehrt ist das bei den Amerikanern genauso. Sie sind sich ebenfalls unsicher, wie sie eine passende (deutsche) Frau treffen können. Die Amerikaner bei der US Army sind letztlich auch nur Männer, die oft voller Unsicherheiten stecken.

Fast wie bei Men in Black

Manchmal komme ich mir vor wie in einem amerikanischen Film: Wenn ich morgens durch die Zugangskontrollen fahre, sehe ich auf dem Weg zu meinem Büro oft Gruppen von Soldaten auf den Trainingsplätzen, die in grauen Army-Shirts ihre morgendlichen Liegestützen unter lauter und schroffer Anweisung machen oder salutieren. Auch sehe ich viele Leute von der Air Force oder von den Marines in ihren schicken Uniformen, im Hintergrund kreisen große Militär-Helikopter in der Luft und starten oder landen Jets und fallen Salutschüsse. Den noch größeren Anteil an Personal jedoch bilden die zivilen Regierungsmitarbeiter, die tatsächlich meistens im Anzug und gefühlt IMMER mit schwarzer Sonnenbrille herumlaufen. Da komme ich mir dann manchmal vor wie im Film „Men in black“ (LOL…).

Den Hauptanteil in meiner Vermittlungstätigkeit machen die Zivilisten aus. Also die Amerikaner, die hier für die US-Regierung und die US-Verteidigung tätig sind. Viele davon sind schon seit vielen Jahren in Deutschland und manche sprechen wirklich gut Deutsch. Sie interessieren sich für unsere Region, unsere Kultur und Geschichte, bereisen Deutschland und die europäischen Länder.

German Froilleins

Wir deutschen Frauen gefallen einfach den Männer, die sich bei mir melden. Sie sagen mir, wir German ladies seien weniger schrill, reden eine ganze Oktave tiefer als die Amerikanerinnen und seien generell etwas weniger aufgeregt unterwegs. Auch gefallen wir optisch besser, weil wir meist größer und schlanker sind. Viele mögen auch die bei uns eher noch traditionell weibliche Kleidung – also Röcke und Kleider – statt immer nur Shirt, Shorts und Turnschuhe wie viele Amerikanerinnen. Und zu guter Letzt schätzen die Amerikaner an uns German Fräuleins, dass wir weniger stark materiell denken als die meisten Amerikanerinnen. Ich will hier niemanden über einen Kamm scheren, aber das sind so die Argumente, die ich zugetragen bekomme. Natürlich melden sich auch Amerikanerinnen bei mir, die gerne einen deutschen Mann kennenlernen möchten. Das kommt zwar seltener vor, aber ich gehe davon aus, dass es noch mehr werden. Auch Anfragen zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften habe ich schon erhalten.

Dating mit US Love

Bei US Love Wiesbaden gibt es nur „echte“ Profile. Ich kann „Fakes“ komplett ausschließen, da ich alle Mitglieder persönlich treffe, um deren Angaben wie Alter, Größe, Aussehen und Fotos zu verifizieren. Das ist ein enormer Extraaufwand, aber meine Kunden bestätigen mir, dass sie dies außerordentlich zu schätzen wissen. Viele haben schlechte und enttäuschende Erfahrungen beim Online-Dating gemacht, sagen, dass Profile selten der Realität entsprechen und daher eine reine Zeitverschwendung sind. Gerade die Regierungsmitarbeiter in vertraulichen Positionen scheuen das Online-Dating, da man sich dort mit persönlichen Angabe und Fotos präsentieren muss. Sie möchten sich nicht in der Öffentlichkeit auf Partnersuche begeben und gerade sie schätzen es enorm, dass ihre Partnersuche bei US Love Wiesbaden vertraulich behandelt und nicht öffentlich gepostet wird.

Für 2017 habe ich einiges vor; u.a. plane ich, monatliche All-you-need-is-love-Partys für Mitglieder zu veranstalten, bei denen man sich ganz frei kennenlernen und angeregt unterhalten kann.

Wer sich über US Love Wiesbaden „matchen“ lässt, kann sich bereits beim ersten Date gewiss sein, dass ER speziell die deutsche Partnerin und SIE speziell den amerikanischen Partner bei den US-Streitkräften finden möchte. Im besten Fall eine Love-Story mit Happy-End…  Bei Interesse, ich bin zu finden über www.uslovewiesbaden.com

Wow – wie lange machst Du das jetzt schon?

Ich mache das seit Sommer 2016. Zur Zeit nebenberuflich zu meinem Hauptjob als „local national employee“ bei den Amerikanern.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Eine Laufrunde für die Bewegung an frischer Luft im Wald und Krafttraining. Dann ein gutes Abendessen und anschließend die Füße auf der Couch hoch.

Gibt es ein spezielles Soulfood, wenn’s draußen grau und ungemütlich ist?

Ich mag alles, was an grauen, kalten Tagen wärmt, d.h. Suppen und wärmende Gewürze wie Ingwer. Soulfood ist für mich aber auch die Mousse au chocolat abends auf der Couch.

Hast Du ein spezielles happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt?

Da fällt mir spontan Sekt oder besser noch Champagner ein, wenn es etwas zu feiern gibt.

Und was geht Dir nie aus und ist immer vorrätig im Kühlschrank?

Ich hab meistens gleich ein paar Päckchen Butter vorrätig. Butter ist ein toller Geschmacksträger und vielseitig verwendbar.

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Jessica!

Für mehr Infos: US Love Wiesbaden

 

* P.S.: Is doch immer wieder interessant, über den Tellerrand zu blicken. Ich selbst finde die Amerikanerinnern ja wesentlich schicker und liebe deren Style (da sag ich nur Donna Karan). Aber das ist wohl wie mit Nachbars Garten, der ist ja bekanntlich auch immer grüner.

P.P.S. Zur Info für alle Nicht-Wiesbadener, es leben in trauter Nachbarschaft rund 20 Tausend Amerikaner der US Army in Wiesbaden. Es ist wie eine eigene Stadt in der Stadt und schade, dass es sich nur manchmal ein bisschen mischt (im Freibad, beim Weinfest oder auf dem Weihnachtsmarkt). Früher, vor 9/11, konnten auch Deutsche ins dortige Kino. Heute darf man nur einmal im Jahr, zum Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsfest, auf’s Gelände. Eines der amerikanischen Wohngebiete in Wiesbaden, das Hainerberg Village, ist in meiner direkten Nachbarschaft und das finde ich immer wieder recht amüsant.

Weihnachten in Farbe

Weihnachten und auch die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit, in der man häufiger mit dem Dresscode „Abendgarderobe“ konfrontiert wird. Wir wollen uns hübsch machen für das Fest. Die dabei bevorzugte Kleidungsfarbe ist immer wieder Schwarz.

Für die meisten von uns ist diese Farbe recht unvorteilhaft, denn im Gesicht werden durch diese Kleidungsfarben die Schatten verstärkt, die Augenringe tiefer und die Falten härter. Dabei gibt es wunderschöne Farben für die dunkle Jahreszeit, die festlich und edel und dabei viel vorteilhafter für unseren Teint sind.

Bordeaux, Honig, Nude, Petrol, Mokka, Rot, Camel, Dunkelgrün, Curry, Lila, Rosa, Wollweiss, Grau, Taupe, SilberGold

Einfach mal ausprobieren. Nein, nicht alles gleichzeitig und zusammen – wir sind doch kein Weihnachtsbaum.

Wenn es doch ein Outfit in schwarz sein soll, dann beim Make-Up einfach etwas dicker auftragen, damit das Gesicht strahlt und im Vordergrund steht.

Festlich in bunt

Ein Kleid in Bordeaux oder Mokka oder – mein Favorit in Nachtblau… wunderschön!

Apropos Weihnachten und Schmücken – schaut mal hier ins Alpenland-Magazin, dort habe ich mein Statement zu den Weihnachtsfarben abgegeben.

In diesem Sinne – eine wunderbare, bunte und funkelnde Weihnachtszeit!

 

 

Winzerin des Jahres 2016

Theresa Breuer vom Rheingauer Weingut Georg Breuer lernte ich bei einer Veranstaltung des BPW in Wiesbaden kennen.  Die Gourmet-Zeitschrift „Falstaff“ verlieh ihr die Auszeichnung „Winzerin des Jahres 2016“ und auch Gault Millau schwärmt in den höchsten Tönen von den feinen Weinen des Weingut. Das machte mich neugierig, diese Frau wollte ich kennen lernen und so holte ich mir zunächst ein paar Informationen auf der Internetseite des Weinguts.

Weingut Georg Breuer

Das Weingut Georg Breuer befindet sich seit Anfang des letzten Jahrhunderts im Besitz der Familie Breuer. Georg Breuer, dem der Betrieb seinen heutigen Namen verdankt, baute Export und Gut weiter aus und inzwischen wird eine Rebfläche von 34 Hektar in besten Rüdesheimer und Rauenthaler Lagen bewirtschaftet. Von den frühen 1980er Jahren an konnte das Weingut dank der Visionen und der Arbeit von Bernhard Breuer internationale Anerkennung gewinnen. Nach Bernhard Breuers frühem Tod im Mai 2004 widmete sich sein Bruder Heinrich Breuer zusammen mit Bernhards Tochter Theresa Breuer sowie dem langjährigen Betriebsleiter Hermann Schmoranz der Unternehmens­führung. Heute liegt die Leitung des Guts in den Händen Theresa Breuers, weiterhin unterstützt von Hermann Schmoranz und Kellermeister Markus Lundén.

Die Vinothek hat tagsüber geöffnet und deshalb bin ich einfach nach Rüdesheim gefahren. Zum Wine Tasting und für ein Interview mit Theresa Breuer, denn ich habe ein Faible für guten Wein.

theresa-breuer

Liebe Theresa, Du leitest das Weingut Georg Breuer. Was genau ist dabei deine Aufgabe?

Das besondere an meine Job ist, dass das Aufgabenfeld sehr weit ist. Weinbau ist eine sehr „komplette“ Form der Landwirtschaft, da wir die Chance haben unser Produkt von der Pflanzung bis hin zum Genuss beim Kunden zu begleiten. Zudem beschäftigen wir mittlerweile ganzjährig 15 Mitarbeiter, dazu kommen viele Saisonkräfte und wir vertreiben unsere Weine weltweit… so kommt zu den klassischen Arbeiten in der Produktion (die ich oft auch vertrauensvoll in die Hände meiner lieben Mitarbeiter gebe), die Vermarktung, viele Reisen, aber auch Verwaltungsaufgaben am Schreibtisch… das schöne in der Weinwelt ist, dass es immer um Genuss geht und sich in aller Regel sehr angenehme Menschen mit dem Thema Wein beschäftigen.

Und nach getaner Arbeit. Wie sieht die #Happytime aus?

Ich kann es unheimlich genießen, nichts zu tun. Einfach gar nichts. Nichtstun auf der Couch, im One-Piece, eingekuschelt und dann den Gedanken freien Lauf geben. Das ist für mich ganz wertvolle Happytime.

Aber, auch Klettern ist etwas, was mir viel Spaß macht und wobei ich den Kopf total frei bekomme. Da gehe ich ganz darin auf, mich an einer Steilwand hoch zu ziehen, sich einen halben oder eher einen ganzen Tag Zeit zunehmen und sehr konzentriert in der körperlichen Anstrengung zu sein. Beim Klettern ist man mit den Gedanken ganz beim Tun, bei dem was man in diesem Moment macht. Da fällt alles von einem ab. Ein tolles Gefühl, auch danach, wenn man nach Hause kommt.

Ich habe tagtäglich viel Kontakt mit Menschen: In den Reben, im Büro oder auf Reisen, denn ich reise sehr viel und bin international unterwegs. Dann genieße ich es, einfach auch mal Zeit nur mit mir zu verbringen. Ja, ich brauche auch Zeit mit mir alleine und deshalb ziehe ich mich auch gerne mal zurück. (Oh ja, das verstehe ich!).

Gibt es für Dich ein spezielles Soulfood?

Risotto! Es schmeckt nicht nur klasse, sondern ich mag auch die Zubereitung, denn es zieht die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Man darf den Topf auf dem Herd ja auf keinen Fall alleine lassen kann. Hm, ja, Risotto ist ein tolles Gericht.

Hast Du ein Happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner oder Currywurst?

Champagner, ja, das ist auf jeden Fall mein Getränk für Festtage.

Aber, ganz ehrlich, Champagner geht auch an schlechten Tagen. Eigentlich immer. Wie sagte Frau Bollinger bei einer Champagner-Verkostung: „Ich trinke eigentlich immer und zu jeder Gelegenheit Champagner….“. (Da müssen wir beide lachen!)

Was geht im Kühlschrank nie aus? Bei mir sind’s die Oliven…

Ja, Oliven, hm, sehr lecker. Doch zugegeben, mein Kühlschrank kann schon auch mal komplett leer sein. Weißt Du, ich lebe alleine und da ich viel auf Reisen bin, kann vielleicht etwas schlecht werden, das würde mir total leidtun. Mein Glück dabei, ich kann noch auf andere Kühlschränke zugreifen, denn mein Arbeitsplatz, also das Weingut, liegt gerade mal 30m entfernt und auch im Büro gibt es einen Kühlschrank – da findet sich eigentlich immer etwas Leckeres. Alternativ gehe ich zur nahegelegenen Metzgerei…

Ach, ich mag so Vieles, ich könnte mich da gar nicht festlegen. Deshalb schätze ich auch die saisonale und regionale Küche sehr. Wenn man nicht jeden Tag alles bekommt, sondern eben nur dann wenn Saison ist, genießt man die Dinge viel mehr. Dann gibt es im Sommer andere Dinge als im Winter.

Oder frische Fleischwurst, die eben nur einmal die Woche erhältlich ist. Dann ist es gleich etwas Besonderes. Auch ein toller Käse ist fein oder ein guter Schinken, ja, also grundsätzlich ist mir auf jeden Fall gute Qualität wichtig.

Dazu habe ich den Luxus, dass unser Kellermeister Markus sehr gerne kocht und immer ein Mittagessen zubereitet – dort kann ich mich immer mit an den Tisch dazu setzen.

Ja, das ist klasse. Ich lasse mich auch gerne bekochen.

Vielen Dank für Deine Antworten und die Zeit, die Du Dir genommen hast!

 

etiketten-weinflaschenP.S: Das Weingut pflegte schon immer enge Kontakte zu Künstlern aus der ganzen Welt und in jedem Jahr gestaltet ein anderer Künstler das Etikett für die Flaschen des Schlossberg. Auf dem Foto sieht man einige der Etiketten. Wunderschön und abwechslungsreich.

 

sammler-weinflaschen-georg-breuerDiese von Künstlern aus der ganzen Welt gestalteten Etiketten machen die Weinflasche mit Wein vom Schlossberg zu einem wahren Sammlerstück.

Auch an der Außenfassade des Weingut hängt ein Kunstwerk, ebenso in einem der Weinkeller. Das ist wirklich ganz besonders.

 

Es lohnt sich, in der Vinothek des Weingut Breuer in Rüdesheim vorbei zu schauen, denn neben tollen Rheingauer Weinen gibt es auch hervorragenden Rotwein aus Portugal, vom dortigen Weingut.

rotwein-georg-breuer

Kontakt:

Weingut Georg Breuer
Vinothek: Grabenstraße 8
D-65385 Rüdesheim am Rhein

Tel. +49 (0) 6722 1027
E-Mail: info@georg-breuer.com

 

 

 

 

Bücher zum Glück

Happytime und Glück und die Leichtigkeit des Seins wird hier beim Happyblog Farbenfreundin GROSS geschrieben. Das heutige Thema sind Bücher, die uns dabei helfen (wollen). Bücher, die vom Glück handeln. Denn mein Motto lautet: Nun sind wir schon mal auf der Welt, dann soll es bestmöglich verlaufen! Manchmal klappt das nicht so und vielleicht hilft’s ja, darüber zu lesen?

Und als hätten wir uns abgesprochen, wurde jüngst der Deutsche Glücksatlas vorgestellt.

Eine nicht vollzählige Auflistung als Lesetipp für die ruhigen Weihnachtsferien:

  • Glück ist eine Frage der Haltung.
    Stark durch die Gefechte des Lebens.

    Autor: Britta Heidemann (Olympiasiegerin im Sport-Fechten)
    Die innere Einstellung ist entscheidend für den Ausgang des Gefechts, sagt sie, und erklärt, wie wir Druck standhalten, wie wir nach Rückschlägen unser inneres Gleichgewicht wiedergewinnen und warum Freude an der eigenen Leistung der Schlüssel zu allem ist.
  • Wo gehts denn hier zum Glück?
    Autor: Maike von den Boom
    Die Autorin bereist 13 Länder, die auf der Welt als die glücklichsten Nationen bekannt sind und beschreibt, was wir von denen lernen können. Tolle Sache!
  • Untenrum Glücklich. Eine urologische Handreichung.
    Autor: Oliver Gralla
    Es geht mehr um Medizinisches, aber auch wichtig, oder? Gesundheit ist ja bekanntlich alles und nachdem es das Buch über den Darm in Talkshows und auf die Beststeller-Liste geschafft hat…
  • Das Traumjob-Experiment: 30 Berufe, die glücklich machen
    Autor: Jannike Stöhr
    »War das schon alles?«, fragt sich Jannike Stöhr, lässt sich von ihrem sicheren Job freistellen und macht sich auf die Suche nach ihrem Traumberuf. Sie testet 30 beliebte Jobs, versucht sich als Hebamme und Journalistin, als Winzerin und Opernagentin. Dabei trifft sie auf ganz unterschiedliche Menschen, die alle mit Begeisterung ihrer Arbeit nachgehen. Von ihnen lernt Jannike, was es für den Traumberuf braucht: Mut, Leidenschaft und die Fähigkeit, auf sich selbst…
  • Im Club der Zeitmillionäre
    Autor: Greta Taubert
    Ist Zeit wirklich Geld? Fühlt man sich reich, wenn man unbegrenzt Zeit hat? Und kann ein anderer Umgang mit Zeit die Gesellschaft verändern? Greta Taubert will wissen, was Zeitwohlstand ist und besucht Menschen, die ihn leben. Sie nimmt sich Zeit, lässt sich treiben, wird inspiriert – und dabei immer aktiver.
  • von derselben Autorin noch ein Buch mit dem Titel
    Von einer, die ausstieg.
    Wie ich der Konsumgesellschaft den Rücken kehrte und wahren Reichtum fand.
    „Bevor du heiratest, halte beide Augen offen. Danach drücke mindestens eines zu!“ Wer heute in Deutschland vor den Traualtar tritt, wird mit 35-prozentiger Wahrscheinlichkeit in den nächsten 25 Jahren geschieden. Nur mal angenommen, Sie gingen zu Douglas, dort gäbe es eine Zaubercreme gegen Falten. Allerdings würde die Verkäuferin Sie warnen: „Diese Creme macht mit 35-prozentiger Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen in den nächsten 25 Jahre die Nase abfällt.“ Würden Sie diese Creme dennoch kaufen? Ganz bestimmt…

 

Und weil wir nächstes Jahr um diese Zeit schon wieder ein Jahr älter sind und ich der 50 noch einen Schritt näher, passt das schön:

  • Fünfzig ist das neue Dreißig
    Autor: Lotte Kühn
    Herzlichen Glückwunsch: Nun beginnen die besten Jahre! – Der fünfzigste Geburtstag kommt – und danach wird eine Frau unsichtbar. So denkt die Gesellschaft, so denken wir selbst, und schließlich pfeifen uns die Bauarbeiter ja auch nicht mehr hinterher… Wer hat uns das nur eingeredet, und wie werden wir diesen Quatsch wieder los? Lotte Kühn, Bestsellerautorin und vierfache Mutter, widmet sich in ihrem 49sten Lebensjahr dem kompletten Affentheater rund um Fragen der Schwerkraft und der Gegengewichte…

Nun wünsche ich Euch eine schöne besinnliche Weihnachtszeit mit viel Zeit und Muße!

Bücher

 

Fortepiano Klassiksalon

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe auf meinem Blog begonnen und heute ist meine Gesprächspartnerin Susanne Duch von Fortepiano aus Wiesbaden, denn am kommenden Sonntag findet dort die Weihnachts-Matinee statt.

Erzähl doch mal, was Du jetzt genau machst?

Ich bin Pianistin und bereite mich gerade auf meinen nächsten Klassik-Salon vor. Das ist mein neues Format, in dem ich die Klavierstücke, die ich ganz besonders liebe, präsentiere. Ich bin total davon überzeugt, dass Musik glücklich und klug macht. Irgenwann hatte ich keine Lust mehr, konventionelle Konzerte zu spielen – auftreten, spielen, abtreten – , sondern wollte mein Publikum begeistern und beflügeln! Damit es die Komponisten als echte Menschen verstehen kann, die lachen und weinen wie wir. Und ihre Gefühle eben in Tönen ausdrücken.

Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig?

Das hat sich entwickelt. Ich habe ganz „normal“ Klavier spielen gelernt, studiert, Konzerte gegeben und unterrichtet. Dabei habe ich gemerkt, dass meine Studenten von manchen Stücken hin und weg waren – weil ich sie ihnen erklärt hatte – mein Konzertpublikum vor genau denselben Stücken aber total ratlos dasaß. So fing ich an zu erzählen.

Allmählich entstand eine Mischform aus Edutainment, Lounge und Konzert. Weil jeder gerne zuhört, wenn er gemütlich sitzt, gibt es Sessel in meinem Studio in Wiesbaden und jeder kann sich sein Getränk an den Platz mitnehmen…

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Am Liebsten raus in den Wald. Den liebe ich über alles. Frische Luft, Laufen, den Kreislauf anwerfen und den Kopf durchpusten…

Gibt es ein spezielles Soulfood, wenn’s mal nicht so gut läuft?

Manche müssen sich den Frust von der Seele reden; das kann ich gar nicht, vielleicht, weil ich sowieso schon viel rede. Aber was mit Sofortwirkung hilft, ist ein liebevoller Arm oder zwei…

Ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt?

Ich finde gerne jeden Tag einen guten Grund, mich zu freuen: den zelebriere ich gerne mit einer kleinen Schokoladen-Leckerei.

Vielen lieben Dank für das Gespräch, Susanne!

P.S. Ach, wie wunderbar… ich hatte ganz vergessen, wie sehr ich Klaviermusik liebe!

Am kommenden Sonntag, den 18. Dezember findet die Weihnachtsmatinée statt. Vielleicht gibt es noch Karten? Hier die Kontaktdaten:

Fortepiano Studio
Willy-Brandt-Allee 18
65197 Wiesbaden
tel: 0611.9200999
info@fortepiano.de

 

Greenery – Es grünt so grün

Für 2017 lautet die Farbe des Jahres Greenery. Das Pantone Colour Institute hat im Kreise einer Expertengruppe die derzeitigen Zeitgeist-Ströme analysiert und diesen hellen, frischen Grünton als Pantone Trendfarbe 2017 gewählt. Was halten wir davon? Die Leiterin des Instituts Lee Eisemann, erklärt es folgendermaßen:

„Greenery ist ein Symbol für unsere neu aufkeimende Hoffnung, unsere Sehnsucht nach Leben in einem schwierigen sozialen und politischen Umfeld. Greenery symbolisiert unser wachsendes Verlangen nach Verjüngung, neuem Leben, Wiedervereinigung mit der Natur und engerem Miteinander.“

Frisch ins Jahr 2017

2017 bedeutet auch für mich Neubeginn und dazu braucht es viel frischen Elan. Ob die Farbe aber zu meinen Outfits passt? Grün trage ich maximal als Graugrün, Oliv oder Smaragd. Denn nach meiner Ausbildung als Stilberaterin vor zehn Jahren hat sich meine Garderobe sehr verändert. Während ich früher beim Shopping eher impulsiv vorgegangen bin, kaufe ich heute sehr bewusst und die Farben sind immer mit Bedacht gewählt. Mein Outfit ist deshalb nicht langweilig geworden, doch die Einzelteile passen optimal zusammen und viele (neue) Variationen sind möglich, ohne dass ich komplette Outfits neu kaufen muss.

Für kleine Highlights finde ich neue Accessoires optimal und das kommt letztlich günstiger. Fehlkäufe sind damit absolut selten geworden. Schöne, wollige Accessoires finde ich im Onlineshop Da Sempre in vielen verschiedenen Farben. Apropos, hin und wieder braucht es Tipps von außen in Sachen Stil und Farbe und da gibt es den Blog von Ines Meyrose. Dort finde ich immer wieder gute Tipps und Tricks.

Trendfarben

Um auf Nummer sicher zu gehen probiere ich neue Trendfarben und Styles erst als Accessoire aus und taste mich langsam ran. Nieten probiere ich als Gürtel, Leo-Look vielleicht als Schal, Zitronengelb als Handtasche und Grün à la Greenery wohl zunächst einmal als, sagen wir, FlipFlops aus. Weit weg vom Gesicht, denn mir steht gelbstichiges Grün einfach gar nicht.

Doch die Trendfarbe 2017 soll auch nicht unbedingt für jederman die richtige Klamottenfarbe sein, sondern vielleicht im Bad für Frische sorgen oder in der Küche als Hingucker. Wir sind gespannt, was auf der Ambiente Messe in Frankfurt dazu gezeigt wird!

Die Farbvielfalt bei Elke Hackner vom Schmuckbiotop Wiesbaden

Als ich von der neuen Trendfarbe Greenery gelesen hatte, musste ich sofort an die Schmuck Kreationen vom Schmuck-Biotop in Wiesbaden denken. Denn Elke Hackner liebt Farben und sie kreiert mit Emaille ganz wunderbar witzige und vor allem bunte Ohrhänger. Mein liebster Liebling sind die sogenannten Linsen, Ohrschmuck in Form von Linsen. Schaut, solche Linsen hatte ich schon vor Jahren in quietschgrün am Ohr. Heute ist mir diese Farbe zu grell in Gesichtsnähe. Deshalb teste ich die neue Trendfarbe also zunächst anderweitig aus. Zum Beispiel als Uhr, denn neben einer guten Handtasche ist mein liebstes Accessoire die Uhr. Zum Aufpeppen und als buntes Highlight ist eine Uhr eine wunderbare Sache. Schon im Sommer hatte ich eine Uhr mit Wechselarmband für mich entdeckt.

Sabine vom Blog „BlingBlingover50“ veranstaltet ein Gewinnspiel für eine Uhr von Mody Watch, einer Manufaktur aus Stuttgart . Diese Uhr bietet ganz viel Vielfalt, denn man kann online aus vielen Farben eine Wunschuhr zusammenstellen.

Glam  Spirit

Unzählige Farbkombinationen sind möglich, denn nicht nur das Armband, auch das Zifferblatt gibt es in verschiedenen Farbtönen. Auch andere Labels haben die Farbe für sich entdeckt und sehr schön finde ich die neuen Kreationen von Tomas Sabo.

Ach, wenn doch alles im Leben so schön bunt und einfach wäre…  Wie macht ihr das mit den Trendfarben und den Acessoires?

Schmuck aus Wiesbaden

Wer oder was ist Schöniglich?

Wir sind eine Schmuckmanufaktur aus Wiesbaden, die individuellen Schmuck fertigt und hauptsächlich online verkauft. In unserer Online-Manufaktur lassen sich die Armbänder ohne Aufpreis auf das Handgelenk anpassen und die Schmuckstücke durch Gravuren mit Wunschtexten individualisieren und personalisieren.

So entstehen immer wieder Unikate. Generell sind auf Anfrage auch Sonderanfertigungen möglich. Besonders beliebt sind 925er Kettenanhänger auf denen die Handschriften der Kinder oder Zeichnungen graviert werden können, aber auch Armbänder aus feinem europäischen Leder können mit Wunschtexten personalisiert werden.

In präziser Handarbeit werden die exklusiven Kollektionen mit viel Zeit und Liebe im hauseigenen Atelier im der Landeshauptstadt Wiesbaden Stück für Stück gefertigt. Wir legen größten Wert auf Qualität und Herkunft des verarbeiteten Leders, welches wir ausschließlich aus Europa beziehen. Die Farbvielfalt unseres Leders lässt kaum Wünsche offen. Hier der „Über uns“ Link zur Schöniglich Homepage für weitere Infos.

schoeniginnen

Schmuckdesignerin

Wie kommt man zu solch einem Beruf?

Verena ist gelernte Schneiderin und arbeitete bei renommierten Modefirmen und ist heute Designerin des Trendlabels. Ich, Susan Schmidt, bin für die strategische Ausrichtung, den Vertrieb und die Kommunikation unseres Schmucklabels verantwortlich. Als ausgebildete Werbekauffrau und Betriebswirtin war ich viele Jahre hauptsächlich im Marketing tätig.

Wie lange macht ihr das schon?

Alles begann 2009 als Verena mir zur Geburt meiner Tochter ein von ihr gefertigtes Armband schenkte. Jedem ist dieses Schmuckstück aufgefallen und alle Freundinnen wollten genau dieses Schmuckstück. Für uns stand fest – wir sollten aus dieser Sache etwas machen. Also entstanden ein Konzept, die ersten Kollektionen und unser Onlineshop www.schoeniglich.de . Alle sollten die Möglichkeit bekommen individuelle und gravierte und vorallem schönigliche Schmuckstücke online zu bestellen.

Wo verkauft Ihr?

Hauptsächlich über unseren Onlineshop www.schoeniglich.de, der sehr benutzerfreundlich ist und wir bieten auch telefonische Beratung unter Telefon 0611.97132695. Regional sind wir in ausgewählten Parfümerien und deutschlandweit bei einigen Händlern vertreten. Hier der Link zu unserer Händlerliste – vielleicht sind wir ja auch in Ihrer Nähe?!

Hier in Wiesbaden ist unser wertvoller Partner die Parfümerie am Markt, wo man ein immer wechselndes Sortiment schöniglicher Schmuckstücke anprobieren und erwerben kann.

Nach getaner Arbeit?

Wir verbringen hauptsächlich Zeit mit der Familie und Freunden und schaffen auch durch gemeinsamen Sport einen Ausgleich.

Happytime?

Wir sind ein gutes Team, sind sehr verschieden und ergänzen uns dadurch perfekt!

Gibt es ein spezielles Soulfood?

Nutella geht immer! Allerdings sind wir beide Cashewnuss süchtig. Ob im Atelier, Büro oder im Auto – die dürfen NIE fehlen. Diese kleinen Nüsschen findet man bei uns überall!

Armband von Schöniglich

Armband von Schöniglich

 

Vielen Dank dafür! Hier noch einmal die Webadresse: www.schöniglich.de

www.farbenfreundin.de

Autokauf als Frau

Ich mag Autos, meine Freude wissen das zu schätzen und inzwischen weiß es auch Facebook und hoffentlich wissen es auch die Produzenten der neuen Auto-Show The Grand Tour (denn über eine Einladung zur nächsten Aufzeichnung würde ich mich schon freuen). Ab und zu habe ich hier schon über meine Autoleidenschaft berichtet und just in diesem Jahr hatte ich allen Grund mich zu belohnen. Genau, ein neues Auto soll es geben.

Welche Automarke soll’s denn sein

Ich bin ja schon viele Automarken gefahren und auch wenn ich mich dieses Mal schon fast entschieden hatte – am Ende entscheidet, wie man mich im Autohaus behandelt. Reagiert ein Autohaus gelangweilt auf mein Kauf-Interesse, dann wird das nichts mit der Zusammenarbeit. Dann kann es schon mal sein, dass ich ein Gebrauchtes vorziehe. Genau wie eine Freundin. Sie wechselte direkt zu Opel, weil man sie woanders extrem abschätzend behandelt hatte.

Ja, hört hört, Frauen sind heute ernstzunehmende Kunden und möchten das auch spüren. Also Obacht beim Verkaufsgespräch!

Frauen und Autos

In Sachen Kundenansprache und Service muss sich noch viel tun, liebe Autohäuser. Oder was habt ihr für Erfahrungen beim Autokauf? Wir sind nicht alle so eloquent und technik-affin wie Panagiota Petridou und ich fühle mich daher oft nicht gut beraten. Oft bleibt ein ungutes Gefühl und das ist schade, denn es geht ja immerhin um viel Geld.

Wie man Frauen für Autos gewinnt? Da tapst man noch im Dunkeln und bei Mercedes bin ich unlängst über die SHE Kampagne gestolpert, naja, ob das nun des Weisheit letzter Schluss ist? So ganz hat’s mich nicht mitgerissen.

Also kurzgesagt, bis sich in diesem Bereich etwas getan hat, bediene ich mich einer ganz altmodischen Taktik: Ich nehme einen Kerl mit!

Das muss leider sein, denn mit meinem Mann im Schlepptau bekommen die Verkaufsgespräche gleich eine ganz andere Färbung. Selbst bei kleinen Reparatur-Terminen im Autohaus habe ich diese Erfahrung gemacht. Die verkaufen Dir sonst noch viereckige Felgen – einfach, weil Du eine Frau bist (und die wenigsten von uns haben ja leider eine KFZ-Lehre gemacht). Schon krass, so eine Erfahrung, als erwachsene Frau….

Interessanterweise reicht es oft schon zu sagen: „Also hören Sie jetzt mal! Mein Mann hat auch gesagt, dass….“ Dann werden die Herren KFZ schon geduldiger und umgänglicher, denn sie ahnen den Ernst der Lage.

Zu Besuch im Autohaus

Doch dieses Mal kam es anders. Ich hatte telefonisch schon die Spreu vom Weizen getrennt. Als ich, ähm wir, dann zum Autohaus meiner Wahl, ganz in der Nähe von Wiesbaden ankamen, stellte sich ein sehr kompetenter und freundlicher Verkäufer vor, der mit viel Geduld und Fachkompetenz alles Wichtige erklärte und alle Varianten durchgerechnet hat. Da musste ich auch nicht mehr lange überlegen.

So macht Autokaufen Spaß!

Endlich. Die rühmliche Ausnahme von der Regel. Danke! Ich habe dann auch schnell entschieden, den Vertrag unterzeichnet, die Anzahlung geleistet und darf noch vor Weihnachten mein Wunschauto im Werk abholen. Das nenn ich mal Service!

Spaßauto oder Kompromiss? Mein Wunschauto ist klein, kompakt, dabei schnell und gleichzeitig toll in der Ausstattung, es sollte klein genug für City-Parkbuchten, aber doch groß genug für Roadtrips sein und dabei sparsam im Verbrauch. Also ein schöner Kompromiss! Auf Schnickschnack wie Breitreifen oder superteure Alufelgen verzichte ich und nachdem unserem Nachbarn kürzlich alle vier Räder geklaut wurden, überlege ich eh, auch im Sommer billige Stahlfelgen zu nehmen. Für mich zählen nämlich mehr die inneren Werte und den Motor klaut mir keiner so schnell. Was ist mir sonst noch wichtig:

  • Ein Schiebedach! Genau, denn ich brauche frische Luft beim Fahren.
  • Mehr als 100 PS dürfen es auch sein. ESP und Airbag, klar, sowieso.
  • Park-Piepser für hinten sind ganz praktisch und empfehlenswert.
  • Weil meine Augen nachts nicht mehr so gut sehen, habe ich mir superhelle Xenon-Scheinwerfer mit Licht-Assistent bestellt.
  • Regensensor finde ich auch wichtig
  • Ein Lederlenkrad mit Multifunktion, damit ich meine Hände am Steuer behalten kann, auch wenn ein Anruf kommt. Genau Freisprechanlage, wichtig!
  • Was man im Sommer gerne vergisst: Beheizbare Außenspiegel
  • Sitzheizung… eh klar. Darauf will keiner mehr verzichten
  • Gangschaltung oder Automatik ist Geschmacksache. Ich schalte lieber.
  • Farbe? Auch Geschmacksache.

Lange Rede, ich fahre also demnächst nach München und hole meinen Einser dort ab. Jippie, ich freu mich wie Bolle! Dabei schau ich mir auch gleich die BMW-Welt an und werde in die Welt der Motoren abtauchen. Schaut bei Instgram vorbei – dort könnt ihr meine Reise verfolgen.

Habt ihr Tipps für den Autokauf als Frau? Was kann ich besser machen oder muss man einfach einen Kerl mit nehmen, sonst klappt das nicht? Autowerkstätten haben ja eh einen schlechten Ruf. Oder liegt es an uns, stellen wir die falschen Fragen?

Also ich bin jetzt gespannt, wie ich mit diesem Neuwagen „fahre“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Und im Anschluss berichte ich Euch noch von München, meinen Entdeckungen in Sachen Restaurant, Shopping usw. – stay tuned!

Mode: Chichino Wiesbaden

Nach dem Ausprobieren der Chichino Travel Kollektion wollte ich mehr wissen von Angelika und habe meine berühmten happyblog-Interviewfragen zur Hand genommen und ihr Fragen gestellt.

Mir war das Label vor Jahren auf der Designmesse Blickart in Stuttgart aufgefallen. Damals war ich zu Besuch bei meiner Schwester und sie kaufte eine wunderbar feine, geblümte Seidenbluse bei Chichino am Stand. Erst im Gespräch stellte sich dann heraus, dass es ein Label aus Wiesbaden ist. Seither kenne und schätze ich die Mode und inzwischen gibt es einen tollen Laden in der Nerostraße und ein Besuch lohnt sich.

Erzähl doch mal, liebe Angelika, was Du jetzt genau machst?

Ich bin seit 2008 mit einem eigenen Modelabel am Markt: chichino wiesbaden

Ich entwerfe jedes Jahr zwei Kollektionen für Damen und Herren, die dann maßkonfektioniert in meinem Atelier in der Wiesbadener Nerostraße 36 produziert wird.

chichino-wiesbaden

Mode made in Germany

Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig?

Nach 12 jähriger Selbstständigkeit als Kommunikationsdesignerin wollte ich vom Rechner weg, mehr zu den Menschen hin und mehr zum Machen. Mein Faible für Mode hat mich schon im Studium begleitet, meine Abschlussarbeit als Kommunikationsdesignerin war ein Buch über die Zusammenhänge zwischen Mode und Kunst. Ich hab seit meiner Jugend eigene Entwürfe umgesetzt, immer entworfen, Kleider, Möbel, Räume, ich war vor meiner Selbstständigkeit Creative Director in der Werbung.

Heute liebe ich es, mit Menschen (meine tollen Mitarbeiterinnen) für Menschen (meine spannenden Kundinnen)  faire, schöne Mode herzustellen.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Freunde und Familie treffen, Ballett, Theater, Performance, aber auch in Stille mit einem Buch und einem gut gekühlten Sauvignon blanc auf dem Sofa.

(ach, hört sich klasse an. Vielleicht bringe ich mal meinen Lieblings-Sauvingnon mit?… )

Gibt es ein spezielles Soulfood, wenn’s mal nicht so gut läuft?

Definitiv Spaghetti, am liebsten Bolognese, aber auch Aglio, Olio mit frischen Tomaten.

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner und/oder Currywurst?

Asiatisches Lammcurry, Sauvignon blanc oder einen anderen guten Weissen, gerne aus Rheinhessen. Sekt mag ich nicht, wenn, dann eher Cremant. Champagner? Selten.

Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt:

chichino wiesbaden
Angelika Platte
Nerostr. 36 in 65183 wiesbaden
Tel +49 (0)611.1712258

Fotos: Chichino Wiesbaden

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Leichter Reisen

Ich liebe das Reisen mit leichtem Gepäck und versuche so ökonomisch wie möglich meinen Weekender zu packen. Ob es zum Wochendausflug oder zum Strandtrip oder für die Städtereise oder für die spontane Flugreise. Das geht! Mit den richtigen Basics, die wandelbar sind.

Reisen mit leichtem Gepäck

– so heißt auch ein Buch, das mir im Buchladen in Wiesbaden in die Hände fiel, ebenso ein anderes mit dem Titel: „Mehr Mut als Kleider im Gepäck“ – da kam ich gerade mal wieder von einer Reise zurück – mit leichtem Gepäck, nämlich mit Handgepäck! Das ist ein prima Thema für mein Blog, dachte ich mir, wenn es sogar Bücher dazu gibt. Sogar einen Songtext gibt es darüber – kennt ihr das Lied von Silbermond „Leichtes Gepäck“? Klar, dass auch die Mode sich mit diesem Thema beschäftigt hat.

Travel Kollektion

Die aktuelle Mode-Kollektion von Chichino, einem Modelabel aus Wiesbaden, hat die Bedürfnisse der modernen Nomadin aufgenommen. Die Kollektion besteht aus Basics, die gut miteinander kombinierbar sind. Sehr gute Stoffqualität (bügelfrei!) und dezente Farben machen die KLeidungsstücke perfekt für eine Geschäftsreise und mit ein paar bunten Accessoires kann ich da schnell meine individuelle Note reinbringen. Somit ist jedes Kleidungsstück wunderbar variabel – mal für’s Büro oder für die Strandparty und so bin ich auf Reisen immer toll angezogen und habe trotzdem keine zwei Koffer und viel Schischi dabei.

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Bei Flugreisen ist mein Ziel, nur mit Handgepäck zu reisen. Das machen eh die meisten Geschäftsreisenden so. Lieber gibt man mal ein Teil über den Zimmerservice in die Reinigung und spart dafür sehr viel Zeit und Nerven, weil man übersichtlich viel Gepäck hat, dass nicht aufgegeben werden muss, sondern klein & leicht neben her rollt, im Trolley.

Ich packe meinen Koffer…

Was braucht man denn wirklich? Mal ehrlich? Muss der große Flakon des Lieblingsparfüm wirklich mit auf Reisen? Oder das 3. Paar Hosen. Lieber stimme ich die wenigen Teile exakt aufeinander ab und habe dann schön leichtes Gepäck. Oder – bei der Rückreise dafür viel Platz für Geschenke, Souveniers und andere Mitbringsel aus Übersee.

Unterwegs – mit Handgepäck

Meine Grund-Packliste sieht folgendermaßen aus:

Mantel und evtl. Anorak/dünne Regenjacke, flache Schuhe oder Turnschuhe für die Reise sowie ein Paar feine Schuhe / Pumps/Stiefeletten, Hose, Rock, Pulli, Blazer, Top, Tanktop, Langarmshirt (für kühle Nächte), Shorty für die Nacht.

Außerdem einen Schal – Seide, Kaschmir oder ähnliches (gegen die kalten Winde in NY ebenso tauglich, wie für nackte Schultern in einer Moschee oder gegen Zugluft durch Klimaanlage). Strümpfe, Unterwäsche. Accessoires und einen kleinen Flacon meines Lieblingsduft. Manchmal lass ich den sogar gerne mal zuhause, um meine Nase wieder zu entwöhnen. Umso besser duftet der Duft danach!  Nicht vergessen: Sonnenbrille, Knirps, Tagesrucksack / Freitag-Tasche.

Neben der üblichen Kosmetik: Aspirin, Pflaster, Oropax, Kontaktlinsen, Papiertaschentücher, Baldrianpastillen (damit ich überall und auch in nicht so guten Hotels durchschlafen kann).

Ein paar Teebeutel können nie schaden und falls ich nachts mal nicht einschlafen kann, bin ich unabhängig vom Zustand der Minibar. Streichhölzer (man weiß ja nie…)

Geld, Ausweispapiere, KV-Karte, Tablet oder Notebook, Mobile inkl. Ear Plugs, Ladegerät, Notizbuch und Stift.

That’s it. Hab ich was vergessen? Ach, dann kauf ich es vor Ort…

Ein tolles Video zum Thema gibt es hier von Yamina:

Super-struktuiert sind übrigens die Packlisten der Bloggerin Carina von PinkCompass, unbedingt mal reinklicken (hier geht’s zum Link).

Fotos: Chichino Wiesbaden

Geschenketipps

Die Frage nach dem richtigen Geschenk treibt uns gerade vor Weihnachten alle um, nicht wahr? Über gute Geschenktipps freue ich mich daher immer sehr und speichere das auf meiner Geschenkeliste, um nicht einen Tag vor Weihnachten total in Stress zu geraten, weil mir just dann nichts für xy einfällt. Jetzt zum ersten Adventswochenende habe ich ein paar Tipps.

Wie geht ihr vor? Ich finde ja die Wunschliste des großen, bekannten Online-Shops mit „A“ total hilfreich, kaufen muss man den Kram ja dann nicht dort (…). Oft mangelt es mir spontan an kreativen Geschenkideen und dann soll es ja auch irgendwie sinnvoll sein und und und. Deshalb fange ich mit Weihnachtsgeschenken schon im Sommer an. Ohne Witz! Sollte eine Freundin beim Sundowner im Hochsommer also einen Wunsch äußern „Hach, so ein xyz wünsche ich mir schon lange…“ – dann notiere ich das in Gedanken und schon habe ich eine Geschenke-Liste angelegt.

Meine Geschenke Tipps

Schöne Inspiration findet sich im Netz und weil ich gerne teile, schreibe ich jetzt zur Adventszeit meine Lieblingsläden zur Inspiration auf.

Manufactum – Kennt man, oder? Ein hochwertiger Sammelsurium-Laden, wo ich immer irgend etwas Nützliches & Schönes finde. Vom edlen Messer mit Olivenholzgriff bis hin zu einer besonderen Seife. Nicht immer billig, dafür qualitativ sehr gut.

Der Shop einer befreundeten Bloggerin bietet wunderschöne Interior Produkte – vom Geschirrhandtuch bis zur Vase, einfach mal bei LaMesa reinklicken.

Die handgefertigten Produkte von rennadeluxe aus Wiesbaden sind auch immer ein Highlight.

Als Schreibtischtäterin liebe ich schöne Schreib-Utensilien – auch wenn ich 90% am PC sitze. Schaut mal bei Kaweko aus Nürnberg vorbei. Schreiben mag ich und besonders mit einem schönen Schreibgerät. Gute Qualität aus Franken. Einfach mal reinklicken.

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Zum Reinkuscheln sind die Accessoires von da sempre schön kuschelig. Im Winter kann ich nicht genug Wollsachen, Schals und Tücher haben und verschenke diese auch gerne.

Zwecks Inspiration sind die Weihnachtsmärkte in den Innenstädten einfach unschlagbar und dazu vielleicht noch in der City ein bisschen bummeln. Das steht im Dezember bei mir auf dem Programm. Marion vom Blog UnterFreunden hat aktuell eine Zusammenfassung von schönen Märkten veröffentlicht.

Kulinarisches schenken, vielleicht aus dem Süden? Ich habe dieses Jahr meine Liebe zu Mallorca wieder entdeckt und damit auch im Winter ein bisschen mallorquinische Sonne strahlt, lasse ich mir gerne leckere Produkte aus Soller zuschicken. Der wunderschöne Ort Soller ist eh eine Reise wert und liegt ganz nah bei Palma de Mallorca. Dort wachsen Orangen, Oliven… hach, Ausprobieren!

Geschenke für das Fest der Liebe

Kulinarisches geht immer, oder? Wein aus der Pfalz, aus dem Rheingau – egal, ob aus Oestrich-Winkel, Rüdesheim oder als gemischtes Weinpaket der Region.

Künstler-Edition vom Weingut Georg Breuer

Künstler-Edition vom Weingut Georg Breuer

Süßes geht auch immer, sogar unisex für alle Altersgruppen und Geschenke aus Schokolade kaufe ich nur noch bei L’Art Sucre aus Wiesbaden

Apropos, manchmal ist ein Zeitschriftenabonnement eine schöne Idee oder besser gleich etwas Handfestes? Weihnachten ist das Fest der Liebe und da bieten sich auch solcherlei Dinge an oder schau hier, das ist ein Label aus Wien. 

Apropos Liebe. Laut Hersteller ist auch hier Liebe drin. Hochprozentiges aus Wiesbaden.

Für Teenies, allesamt Digitalnatives, finde ich ein Handycase eine schöne Idee, selbstgestaltet mit einem tollen Erinnerungfoto oder Stilleben aus der eigenen Fotosammlung. Oder als Gutschein. Sowieso, Gutscheine sind immer gut, ob von der örtlichen Massage-Praxis, Kosmetikstudio oder Frühstückscafé. Im Zweifel gibt’s von mir einfach einen Bücher-Gutschein.

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Apropos Buch. Tolle Bücher über’s Essen sind etwas Feines und der Wiesbadener Verlag TreTorri bringt wunderschöne Editionen raus, jüngst ein Bildband über meine Heimat, genauer über das Bürgerspital in Würzburg. Schön zum Schmöckern! Überhaupt, das Verlagsprogramm ist sehr empfehlenswert!

Auch Kochbücher gehen irgendwie immer. Mein Tipp ist „Fadi koch Syrisch“. Weitere Tipps findet ihr in Tom’s Kochbuchblog.

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Oder Schmuck. Wenn ich nicht lokal beim Schmuckbiotop oder bei einem anderen liebsten Goldschmied in Wiesbaden einkaufe, dann schau ich auch mal online… und weil ich Uhren sehr mag, finde ich diese bunte Wechseluhr sehr klasse, denn damit kann ich meine Winteroutfits aufpeppen und es kommt Farbe ins Spiel.

Andere Möglichkeit, Du verschenkst Zeit, nach dem Motto „Zeit statt Zeug“  wie es eine Wiesbadener Iniative vorschlägt?

Was schenkst Du zu Weihnachten? Freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen!

***Einen schönen 1. Advent wünsche ich Euch***

 

P.S. Das Foto habe ich in dem wunderschöne Laden Gewürz-Müller in Wiesbaden aufgenommen. Auch immer ein Besuch wert und toll zum Stöbern!

P.P.S. Dies ist KEIN Affiliate Link

Vintage Shop Delight

Wiesbaden hat viele Gesichter und als ich vor 25 Jahren von Berlin dorthin zog, wählte ich zunächst das Westend als Wohnbezirk und wohnte in der Scharnhorststraße. Charakteristisch für diesen dichtbesiedelten Bezirk sind die kleinen Kneipen, die Einzelhändler und kleinen Betriebe: Schuhmacher, Druckerei oder KFZ-Werkstatt, aber auch Mode gibt es im Westend: Kunst und Hairstyling bei Schnittpunkt, Haute Couture bei Lara Loca und großartige Vintage Mode bei Delight.

delight-logoNachdem ich dort kürzlich einen tollen Siebziger Jahre Lederrock in wunderschönen Rot-Tönen entdeckt und gekauft habe, wollte ich unbedingt mehr von der Inhaberin Anna Gardner wissen und stellte ihr direkt ein paar Fragen…

 

Erzähl doch mal, was Du genau machst?

Was ich jetzt im Moment mache? Ich beantworte deine Fragen! 😉 Ok ok..im Ernst, ich mache VIEL!  Ich bin Inhaberin von Delight Vintage-Retro-Secondhand in Wiesbaden, bin Mitgründerin von Krytonite Radio Theater (und mache dort Live Ton-Effekte), arbeite seit 1994 in Teilzeit bei Lufthansa und bin Mama von zwei Teenagern!

Wie kommt man zu solch einem Laden und wie lange bist Du bereits selbständig?

Ich habe Delight im März 2012 aufgemacht. Ich wollte schon immer etwas in der Art machen, war mir aber nie sicher was und wie genau, bis ich meine Leidenschaft für das Theater gefunden habe. Da habe ich alles Mögliche gelernt und Vieles ausprobiert. Ich war Schauspielerin, Bühnenassistentin, führte Regie, habe Ton/Licht und auch Haare und Make-up gemacht. Letztendlich dann auch die Kostüme und dadurch habe ich meine Leidenschaft gefunden:

Kleidung!

delight-shop-wiesbadenDie Geschichten die dahinter stecken, ach herrlich! Zudem war ich schon immer sehr umweltbewusst und deshalb war Vintagekleidung und Secondhand eine perfekte Kombination. Ich bin sehr stolz auf meinen Laden. Wir tun etwas für unsere Umwelt und unterstützen dabei Frauen, die ihre Sachen bei uns verkaufen bzw. Frauen, die Sachen bei uns finden und kaufen. Das Geld bleibt lokal.

imgp2789-editUnd nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Mit meinem Lieben in der Natur entspannen, ein tolles Konzert besuchen oder einen Film anschauen! Ich kann selten „nichts“ tun!

Gibt es ein spezielles Soulfood, wenn’s mal nicht so gut läuft? Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner und/oder Currywurst?

Ach…ich esse fast alles. Es hängt wirklich von der Laune ab. Ein toller Burger, Pasta oder Lachs sind immer gut! Ich liebe auch etwas Süßes wie Schokolade mit Caramel! Zum Trinken? Am liebsten Wasser oder Hefeweizen! 🙂

Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt:

DELIGHT Vintage-Retro-Secondhand
Scharnhorststr. 20 in 65195 Wiesbaden
Telefon: 0611 469 99 384

P.S. Nun hab ich ganz vergessen zu fragen, woher der wunderschöne amerikanische Akzent stammt. Hach, ich könnte ihr stundenlang zuhören und dabei durch den Laden stöbern. Das ist übrigens mein neuer roter Patchwork-Lederrock, supercool und Vintage von Delight!

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Wo ist denn bloß mein Ehering…

Bist Du auch ein bisschen vertüttelt und findest manchmal wichtige Dinge nicht mehr? Das hat nichts mit dem Alter zu tun, denn ich habe schon in jungen Jahren hin und wieder etwas verlegt. Damit ich nie den Überblick verliere, habe ich mir ein paar Ordnungshilfen geholt. Ganz nach dem Motto: Wer Ordnung hält ist zu faul zum Suchen. Genau!

Okay, meinen Ehering hatte ich noch nie verlegt. Der verbleibt eh 24-Stunden an meinem Ringfinger, keine Diskussion. Verlegt habe ich dafür schon andere wertvolle Dinge und bei Schmuck gerate ich da jedesmal nahe an einen Herzinfarkt.

seemeEben kaufte ich mir diese schöne Silberkette von SeeMe und dann kommt ja auch Weihnachten, also vielleicht ein weiteres Schmuck-Geschenk? Je mehr Schmuck und BlingBling ich habe, desto mehr ist mir die Übersicht wichtig, damit ich auch immer zur passenden Gelegenheit die richtigen Accessoires finde und auswählen kann.

 

Schmuck sucht Ordnung

Ich suchte also ein Organisationstool für meinen Alltagsschmuck. Anders als in Teenagerzeiten behalte ich meinen Schmuck über lange Zeit, denn ich habe meinen Stil gefunden und es sind meistens klassisch-schöne Teile, die ich noch lange tragen möchte. Manchmal ist es auch modischer Schnickschnack, weil die Mode gerade zitronengelb als Modefarbe entdeckt hat und ich ein solches Highlight (in klein) tragen möchte. Manchmal ist es auch eine neue bunte Uhr, denn Uhren sind meine Lieblings-Accessoires und immer ein schöner Hingucker.

Kurzum, wie lagert man Schmuck ansehnlich und übersichtlich? Mein Organisationsvorbild hatte zwar für’s Badregal tolle Tipps, aber nicht für Accessoires und Schmuck. Deshalb bin ich selbst auf die Suche gegangen.

Schmuckstücke

Für die optimale Lagerung von Schmuck habe ich verschiedene Möglichkeiten ausprobiert:

Schmuck-Koffer.
Tolle Sache, denn der Schmuck lagert licht- und staubgeschützt. Nachteil: Der Schmuck ist in einem dunklen Koffer versteckt und wird nicht wie in einer Auslage präsentiert. Schmuck unter Verschluss verhindert bei mir aber jegliche Styling-Kreativität und für’s Styling ist Schmuck ja da. So sehe ich das zumindest, nämlich das Schmuck das i-Tüpfelchen für die individuelle Note ist. Okay, für die langfristige Lagerung ist so ein Koffer klasse, aber eben nicht für alltägliches. Naja, und ganz ehrlich, ich trage keinen Cartier-Schmuck, der staubgeschützt unter Verschluss gelagert werden muss. Noch nicht.

Schmuck-Schale.
Sehr schöne Idee und sieht auch sehr dekorativ und hübsch aus – auf den ersten Blick. Nach kurzer Zeit entwickelt sich in einer Schmuckschale jedoch ein ordentliches Chaos, denn die Ringe verschwinden unter den Ketten und die Ketten verheddern sich miteinander und Staub kommt hinzu…. Nein, das ist auch keine Lösung.

Ultimativer Tipp

Schmuck-Ständer
Genau, ein Schmuckständer ist nun meine Lösung. Hier gibt es viele hässliche Variatonen aus Plastik oder mit kitschigen Blüten dekoriert. Es hat einige Versuche gebraucht, bis ich das Optimum gefunden hatte (mal wieder bei dem großen Onlineshop mit A, leider).

Inzwischen habe ich gleich mehrere von diesen Ständern und ich liebe sie sehr und ich bin jeden Tag auf’s neue erleichtert über diese Alltagshilfe.

schmuck-auf-staenderDer Ständer besteht aus drei Armen in unterschiedlichen Höhen. Die obere Stange trägt somit die Armketten, auf der mittleren Stange hängen die kurzen Halsketten und auf der niedrigen Stange passen gut Armreifen, Armbänder und kurze Kettchen hin.

Der Fuß ist eine Schale aus weißem Kunststoff, in die ich meinen Ohrschmuck und Ringe legen kann. Weil klar, über Nacht trage ich keinen Schmuck und wohin damit, wenn ich ihn morgens schnell wieder anlegen möchte? Wie macht ihr das denn so? Lagert ihr den Alltagsschmuck im Bad oder neben dem Bett?

Für mich ist dieser Schmuckständer ideal, denn ich suchte etwas für die kurzfristige Lagerung. Ich habe immer eine saisonale Auswahl an Schmuck. Im Winter anders als im Sommer, denn zum Beispiel Armreifen trage ich nur zu Sommerkleidern, die können im Winter also in die Schublade oder einer lichtgeschützten Schatulle verschwinden.

Apropos Chaos

Um mein Infarktrisiko weiter zu senken, habe ich folgendes Hilfsmittel ins Leben integriert: Nie wieder eine Handtasche mit schwarzem Innenfutter! Ich achte beim Handtaschenkauf also nicht nur auf das Äußere, sondern auf ein helles Innenfutter. Leider grenzt das die Auswahl schon sehr ein, aber mein Schlüssel versteckt sich nun mal gerne tief unten im Dunklen und in solchen Fällen verwandelt sich eine dunkles Handtascheninnere gerne in ein Labyrinth…

Diese Schreckensminute, wenn man nachts vor verschlossener Türe im Dunklen steht und der Schlüssel vermeintlich weg ist… Herzstillstand droht. Mit einem hellen Innenfutter passiert mir so etwas nicht.

Freue mich auf Eure Ideen in Sachen Alltagshilfen & Co.

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Personal Coaching mit KaJa

Katharina hat sich als Coach mit KaJa – Zentrum für bewusstes Leben selbständig gemacht. Was verbirgt sich dahinter? Just verfolgte ich Katharina’s Reise durch Japan anhand der Fotos auf ihrem Facebook-Profil. Was eine spannende Frau, dachte ich mir und weil ich neugierig bin, habe ich ihr direkt ein paar Fragen gestellt. Das hat übrigens auch Yann gemacht und sein YouTube Interview gibt’s hier (klick).

Erzähl doch mal, was Du jetzt genau machst?

Hallo liebe Farbenfreundin. Was ich genau mache? Ich lebe!!! 🙂

Mein Kompass ist mein inneres Gespür, das mir den Weg weist. Ich folge der inneren Stimme meines Herzens und höre auf mein Bauchgefühl. Meine Lebensintensität bestätigt die Richtigkeit meiner Wegwahl. Ich besitze die Fähigkeit die Sprache der Energie zu spüren und zu verstehen, fühle Intensitäten in Menschen, Räumen und im Umfeld.

Genau das ist meine Berufung, die ich auch beim Coaching mit meinen Klienten nutze. Ich bin nicht voreingenommen, betrachte die Dinge wertungsfrei in ihrer ganzen Komplexität und kann dadurch auf den unterschiedlichsten Ebenen wahrnehmen und kommunizieren. Ich spüre angestaute Emotionen, innere Blockaden und Konflikte, kann diese benennen sowie auflösen und noch vieles mehr. Über moderne Methoden und Techniken lösche ich aus dem System und Körper meiner Klienten mit deren Erlaubnis alles was sie belastet oder einschränkt, mit dem Ziel mehr Raum für Neues zu erschaffen.

Mein Coaching-Angebot ist sehr breit gefächert, vom ganzheitlichen Personal-Training, Massagen, Ernährungsberatung bis hin zur Energiearbeit und Lebensberatung. Ich sehe uns alle als unendliche Wesen ohne räumliche und zeitliche Begrenzungen. Diese Ansicht besteht nicht nur aus spirituellen Aspekten, sondern ist mittlerweile wissenschaftlich belegt.

Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig?

Ich bin mittlerweile 17 Jahren selbständig, hatte nur eine kurze Pause von 3 Jahren aufgrund meines dualen Studiums. Auf der Suche nach einem glücklicheren und erfüllteren Leben wanderte ich 1999 mit 19 Jahren von Polen nach Deutschland aus. Wollte keine Grenzen mehr fühlen, nicht nur von außen sondern auch in mir.

Zu meinem Beruf kam ich durch meine Fähigkeiten. Ich habe viele Dinge mit Leichtigkeit gelernt und direkt professionell umgesetzt. Trotzdem habe ich mich nie einzigartig gefühlt, sondern irgendwie nicht richtig. Mit dem Gedanken ich müsste mich auf irgendwas spezialisieren absolvierte ich viele Ausbildungen, besuchte Seminare und erhielt hier die Bestätigung für mein bestehendes inneres Wissen.

Es hat lange gedauert bis ich erkannt habe was meine Einzigartigkeit ausmacht. Meine Flexibilität und Vielfältigkeit, die Fähigkeit problemlos Zusammenhänge zu erkennen, meine hohe Auffassungsgabe und vieles mehr sind das Resultat meiner tiefen Verbindung zu meinem inneren Kern auch „Höheres Selbst“ genannt, einem Bereich in dem alles an Wissen und Informationen bereits vorhanden ist.

Jetzt nutze ich diese Fähigkeiten in meinem Beruf, begleite Menschen dabei, ihre Ressourcen zu erkennen und zu nutzen, neue Perspektiven für das Leben zu finden, Krisen und Traumata aufzulösen, sich selbst zu lieben und kennenzulernen. Im Bewusstsein findet man Licht, erkennt Intensitäten und Glück.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Die Erfüllung durch meine Arbeit ist schon sehr groß, jedoch liebe ich auch meine Freizeit. 🙂 Ich verbringe viel Zeit in der Natur mit meinem Hund „Juni“. Außerdem liebe ich es zu tanzen, besonders Salsa. Bewegung und Sport tut mir generell sehr gut. Ich besuche Aerobic oder Step-Aerobic Kurse im Fitnessstudio, manchmal gebe ich auch selbst die Kurse, genieße aber auch die Zeit mit meinem Partner zum Beispiel wenn wir kochen, ins Kino gehen, mit Freunden etwas unternehmen oder einfach auf der Terrasse chillen und über Gott und die Welt reden.

Während ich das gerade schreibe wird mir bewusst, dass sich bei mir jeder Tag völlig anders gestaltet, es gibt so gut wie keinen Alltagstrott. Ich mag die Flexibilität und Freiheit…

Gibt es ein spezielles Soulfood, wenn’s mal nicht so gut läuft?

Als Soulfood habe ich nichts Spezielles. Das hat sich in den letzten 10 Jahren verändert, früher habe ich immer Süßes gegessen;-) Die Phasen „wo es nicht so gut läuft“ sind für mich auch eine Herausforderung. Viele suchen die Erklärung oder Schuld an der Misere im Außen, diese Suche führt aber weg von sich selbst und zu keinem Ergebnis. Über mein Bewusstsein finde ich die Ursache in meinem Inneren. Die Situation die gerade nicht rund läuft, fühlt sich für mich schwer an und früher hätte ich in dem Moment zu Süßigkeiten gegriffen.

Jetzt weiß ich, wenn ich in solchen Situationen nur eine Handlungsmöglichkeit habe und keine Wahl sehe, dann ist mein Autopilot geschaltet. Bis jetzt habe ich als Ursache immer irgendwelche alte angestaute Emotionen, Verhaltensweisen oder unbewusst angenommene Ansichten erkannt. Und wer sollte das besser mit Leichtigkeit auflösen können als ich? 😉 Manchmal bin ich sogar etwas sauer, weil ich mich nicht einfach mal für paar Minuten hängen lassen kann.
Bewusstheit ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben!

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner und/oder Currywurst? Essen als Glück? Zum Feiern?

Ja! Gerne. Ich verwende das Essen aber nicht als Belohnung nach dem Motto: „das gönne ich mir jetzt“. Beim Essen werden alle unsere Sinne eingeschaltet und das Essen hat auch wichtige Funktionen in unserem Körper. Ich versuche alles zu vereinen und zwar mit Leichtigkeit: „Essen für den Körper und die Seele“.

Ich verbiete mir gar nichts. Im Endeffekt wählt mein Körper das, was ihm in diesem Moment gut tut. Ich koche selten, esse sehr gerne in Restaurants und bevorzuge hier scharfe, würzige Gerichte, Salat und alles natürlich frisch. Was meinen Körper und meine Seele so richtig glücklich macht, ist die ayurvedische Küche – für mich eine Explosion an Geschmack und Konsistenz.

Ayurvedische Gerichte biete ich auch immer bei meinen Seminaren an, ein sehr guter Freund von mir ist ayurvedischer Koch. Er verwöhnt uns immer mit diesen Köstlichkeiten an meinen Tages- oder Wochenendseminaren.

Ich versuche jeden Tag meines Lebens zu feiern und das Leben in vollen Zügen zu genießen!

Vielen Dank für das Gespräch!

logo-kajaKaJa – Zentrum für bewusstes Leben
Katharina R. Janowska
Erich-Ollenhauer-Str. 359; 65199 Wiesbaden

T: +49.157.71 95 75 58
E: katharina@kaja-leben.de

48 Stunden Venedig

Kurz bevor es weihnachtlich wird, ist es eine wunderbare Sache, noch einmal kurz den Duft des Südens zu schnuppern. Gesagt getan! Eine Italienreise im Herbst, in die Lagunenstadt Venedig und so war’s:

Venedig im Herbst

 

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Freude fragten, ob ich denn auch Gummistiefel eingepackt hätte. #wtf, bella Italia?! Gut, dass die Straßenverkäufer da besser vorbereitet waren und so bescherten die unvorbereiteten Touristen ein großartiges Umsatzplus mit Einweg-Gummistiefel und Regencapes, denn es regnete über Stunden sehr heftig und dann stieg auch noch der Pegel.

gummistiefelDa schwappt schon mal Wasser auf den Bürgersteig und die feinen italienischen Lederschuhe werden nass. Besser also Klamotten à là Nordsee-Kluft einpacken: Ostfriesen-Nerz, Mütze, Pulli, Schirm und ja, Gummistiefel – wenn man nicht auf die Einwegteile zurückgreifen möchte, obwohl, schick sind sie ja schon… Außerdem Klamotten für den Lagenlook einpacken. Das Wetter mag vielleicht ein kleiner Nachteil bei „off-season“ sein – doch die Vorteile überwiegen und ich muss sagen, Venedig bei Regen ist noch viel magischer als bei Sonnenschein. Außerdem sind weniger Besucher da und so kann man Venedig erst richtig erleben.

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Das Wetter wechselt ebenso schnell wie an der Nordseeküste und nach einem Regentag strahlte am zweiten Tag die Sonne. Venedig ist ein italienischer Juwel und die vielen Inseln und dazwischen die Kanäle sind ein Traum. Viel hatte ich schon von der Stadt gehört, aber sie selbst erleben ist etwas anderes. Inzwischen bin ich Venedig komplett verfallen. Die Stadt ist überschaubar groß, sehr entspannt und damit einfach perfekt für einen Urlaub vom Hamsterrad. Die Einheimischen sehen das nicht ganz so und viele ziehen weg auf’s Festland. Trotzdem fühlt man sich in Venedig nicht wie im Museum, sondern die Stadt lebt.

Fortbewegungsmittel Nummer eins sind Boote oder Gondeln und für den Rest geht man zu Fuß (es gibt keinen Autoverkehr auf der Insel), schlendert also durch die Gassen, kehrt in Osterias und Trattorias ein und genießt das italienische Lebensgefühl. Perfekt!

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Wer die Stadt noch nicht auf seiner „Da-muss-ich-unbedingt-hin-Liste“ stehen hat, sollte dies nachholen, denn Venedig ist magisch! Dieses Jahr fand dann auch noch die Architektur-Biennale statt – es war also kulturell einiges geboten.

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Anreise: Lufthansa bietet Direktflüge für ca. 200€ (Hin und zurück). Der Flughafen ist überschaubar groß. Für die Weiterfahrt unbedingt ein Ticket für das Wassertaxi (15 Euro) kaufen, denn das ist ein toller Start für den Aufenthalt auf der Insel.

Nur kurz mal per Tagesauflug kann man Venedig nicht erleben. Unbedingt auf der Insel übernachten. Dann kann man am Abend oder in der Morgendämmerung an den Kanälen entlang spazieren und die Magie der Stadt spüren.

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Hotel: Hotel Locanda del Ghetto – das familiengeführte kleine Hotel liegt direkt neben der jüdischen Synagoge. Preis/Leistung und Lage sind topp und das jüdische Viertel hat viel Atmosphäre, liegt ruhig und viele kleine Gassen mit netten Restaurants schließen sich an. Ein gutes Frühstück bekommt man um die Ecke bei Majer, einer schicken Bäckerei mit Café. Dort gibt es auch großartige Pizza zum Mitnehmen. Probieren!

Essen: Es gibt viele leckere Bars und Restaurants in Venedig, da kommt es nur darauf an, ob man es schicker oder eher ursprünglich mag. Als Mittagstisch bekommt man fast überall ein günstiges Drei-Gänge-Menü und in den Osterias eben auch Kleinigkeiten. Ähnlich wie die spanischen Tapas gibt es in der venezianischen Osteria kleine Häppchen zum Wein oder Bier:  Oliven, eingelegte Sardinen, Schinken etc. und die Kleinigkeiten schmecken sehr gut.

italienische-tapas tapasWeil es am ersten Tag einfach nicht aufhören wollte zu regnen und mein Schirm schon leicht überlastet war (ich ebenso), bin ich ohne Umschweife zum Mittagessen eingekehrt. Die kleine Trattoria Alle Due Gondolette, in der ich gelandet bin, kann ich sehr empfehlen. Omi kocht, die Tochter serviert und Mutti steht hinterm Tresen – ein emsiges Treiben zwischen Küchenpersonal, Handwerkern und ein paar Nachbarn sowie Laufkundschaft komt hier zum Essen vorbei. Das Menü war  gut und günstig und ein halber Liter Hausweis ist inklusive. Prosit!

Ein Erlebnis ist auch das Restaurant Paradiso Perduto Venezia. Unbedingt vorher reservieren! Manchmal spielen dort abends Bands, deshalb ist’s schon mal laut. Überhaupt gibt es in dieser Straße am Kanal, in der Fondamenta Miseriacordia, einige schöne Bars und Restaurants, so dass man sich bis lange nach Mitternacht treiben lassen kann.

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Um die Ecke gibt es sogar ein Spitzen-Restaurant, nämlich die Osteria Anice Stellato. Sehr empfehlenswert! Sowieso könnte ich hier eine ganze Woche von Restaurant zu Restaurant pilgern.

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Sightseeing in Venice

Was sollte man fischmarkt-venedigunbedingt gesehen haben? Die Hauptinsel Venedig ist gut zu Fuß zu erkunden:

Rialto Brücke, Rialto Markt, Canal Grande, Markusplatz und der Dogenpalast – das muss man mal gesehen haben. Damit die Füße auch mal Pause haben, gönnte ich mir zwischendurch eine Fahrt mit dem Vaporetto (öffentliches Wasserboot) oder mit dem eigenen Wassertaxi. Die Gondoln sind hübsch anzusehen und so eine Kanalfahrt gehört doch irgendwie dazu.

Bei nur 2 Tagen ist die Zeit knapp, deshalb habe ich mich für einen Gondel-Quickie entschieden: Von der Strada Nova gibt es eine Fährverbindung direkt rüber zum Fischmarkt, dem Rialto Markt. Das kostet 2 Euro, dauert 2 Minuten und ist ein kurzes, unvergessliches Erlebnis!

baerbel-in-venedigEinen super Tipp für alle, die sich für die Überfahrt noch Mut antrinken (… Scherz) oder einen schnellen Café im Stehen trinken möchten: Pasticceria Bar Maritini – eine kleine Konditorei mit Bar. Dort habe ich den besten Spritz aller Zeiten für schlappe 2.50 € getrunken.

Sowieso, wusstet ihr, dass Spritz in Italien vornehmlich von Männern getrunken wird? Afterwork trinkt der Venezianer mit Vorliebe diesen orangefarbenen Cocktail und freut sich des Lebens. Schöne Angewohnheit und bringt irgendwie Farbe ins Spiel (vor allem an regnerischen Novembertagen).

Zu den Highlights auf den anderen Inseln, kommt man auch mit den öffentlichen Bootslinien:
– zu den Glasbläsern auf Murano
– zu den bunten Häusern nach Burano
– zum Lido di Venedig
– zu der Insel der Gärten

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Wir sind nach Burano und während der Fahrt war es noch sehr neblig und damit hatte die Fahrt etwas ganz Mystisches. Bei schönem, sonnigen Wetter würde ich in jedem Fall eine private Bootstour mit nur einer Handvoll Personen vorschlagen, weil man dann auch mal zum Strand düsen kann oder einfach unabhängig vom Fahrplan ist. Die Hotels haben da gute Kontakte und machen gerne ein Angebot. Vom Wasser aus sieht Venedig einfach noch viel schöner und mystischer aus, das sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

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Noch kurz zu den Preisen. Okay, Venedig ist eine Städte-Reise und somit teuer. Tatsächlich bin ich aber kaum über’s Ohr gehauen worden, sogar hatte ich eher das Gefühl, dass die Venezianer absolut reelle Preise verlangen. Zu oft wurde wohl vor Touristen-Abzocke gewarnt und deshalb hängen inzwischen sogar Schilder in den Restaurants bezüglich der Preisgestaltung (zum Beispiel eben der Hinweis, dass im Stehen ein Getränk weniger kostet als am Tisch mit Bedienung).

Trotzdem, es schadet nicht, vor Bestellung kurz den Preis abzuklären. Noch eine Info: Isst nur ein Teil der Gruppe, wird trotzdem für jede Person am Tisch „Coperto“, also Gedeck, abgerechnet. Das kann bis zu 3,50 pro Person kosten. Mein Eindruck ist, dass ab Oktober alles etwas günstiger ist und dann gehört die Stadt wieder den Venezianern (und es sind nur ein paar wenige Touristen da).

Zur Mittagszeit legte eines dieser riiiesigen Kreuzfahrtschiffe an und mit einem Schlag liefen Tausende von Touristen durch die Straßen. Das war schon krass und somit mein Stichwort für eine Siesta im ruhigen Hotel. Am späten Nachmittag waren die „Eindringlinge“ dann alle wieder weg und es kehrte Ruhe ein. Puh! Das wäre nicht meine Art des Reisens…

 

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Wie eigentlich überall in den medieranen Ländern geht in Venedig alles ein bisschen langsamer zu und für ein Schwätzchen muss immer Zeit sein. Sei es im Restaurant, im Ladengeschäft oder auf dem Markt – das ist wunderbar erholsam! Autoverkehr? Knatternde Mofas? Fehlanzeige. In Venedig hat man ein Sportboot und den Rest läuft man zu Fuß.

  gondel

Souvenirs? Leder! Ich habe mir 2 schöne Handtaschen gekauft, die es in dieser guten Qualität einfach in Deutschland zu diesem Preis nicht gibt. Die venezianischen Masken gibt es an jeder Ecke… da scheiden sich die Geister, weil ja, die sind schon sehr kitschig. Mein Geschmack ist’s nicht so. Ansonsten: …sich einfach treiben lassen! Dolce far niente – am besten 3 bis 5 Tage lang.

Das angesagte Modelabel EDITED schreibt im Blog über Lifestyle und Travel und es gibt auch Venedig-Tipps. Die Hotels und Bars sind nicht ganz meine Preisklasse, aber die Do’s und Don’ts sind lesenswert! Weitere Tipps zur Anregung, hier von The Telegraph.

Habt ihr vielleicht auch Tipps für Italien bzw. Venedig?  Schreibt mir gerne!

Filmtipps für die Vorfreude

Zur Einstimmung auf die Venedig eignet sich der Film The Italian Job mit Charlize Theron. Sehr witzig auch Indiana Jones oder James Bond Moonraker. Schaut mal bei folgendem Link, da gibt’s weitere Tipps.

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Schnippeldisko mit Talley Hoban

Ofen-Kürbis mit Tahini-Sauce
Hirsch-Hack Bolognese mit Kartoffelspalten oder Bio-Spaghetti
Apfelkuchen mit Zimt-Streusel

…da läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen und klasse, dass ich gleich die Frau dazu interviewen darf, also die, die das Menü kreiert hat. Sie macht die Welt ein kleines bisschen besser, zumindest im Kleinen, in Wiesbaden.  Angefangen hat es mit Schnippelparties. Sogar die deutschen Medien waren schon auf sie aufmerksam geworden und so war sie 2012 zu Gast beim Kölner Treff.

Inzwischen führt sie ihr eigenes Restaurant: Talley’s.  Zu finden in Taunusstein-Wehen. Gutes Essen, gute Musik – auch mal live – und mit einer tollen Sonnenterrasse, geöffnet regulär Montags, Mittwochs und Freitags ab 15 Uhr. Hingehen, denn am kommenden Samstag, den 5. November ist ab 15 Uhr eine Schnippelparty mit anschließendem Konzert geplant.

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Hallo liebe Talley, schön, dass es heute mit dem Interview geklappt hat und deshalb gleich meine erste Frage:

Du lebst in Wiesbaden, was hat Dich denn hier her verschlagen ?

Im Club 74 in Waldems Esch, wo ich vom Hochtaunus zum Tanzen hingefahren bin, kam ich immer wieder mit einer Wiesbadenerin ins Gespräch. Das war 2005. Nach einem Besuch bei ihr war mir schnell klar, dass ich unbedingt in Wiesbaden wohnen möchte. Zuvor wohnte ich nur auf dem Land und in Kleinstädten und endlich wollte ich das Stadtleben kennen lernen. Ich war stark beeindruckt von der Stadt und besonders reizte mich die atemberaubende Architektur in Wiesbaden und noch heute entdecke ich immer wieder neue Details, die mir vorher noch nicht aufgefallen waren. Auch die alten Bäume bewundere ich und der nahe Stadtwald ist großartig. Dazu die Ausgehmöglichkeiten in der Stadt, wo ich viele Stunden tanzen und mich austoben konnte. Inzwischen gehe ich ja immer seltener in die Stadt, auch, weil mich die vielen Geschäfte sonst zum Kaufen verführen. (Oh ja, kenn ich…) Die Tanzgelegenheiten haben abgenommen, also habe ich jetzt am Rand von Taunusstein-Wehen eine eigene Location ins Leben gerufen!

talleys_logoDas Talley’s

Mein neu eröffnetes Speiselokal bietet viel Platz für Konzerte und Tanz-Events, denn mit den Jahren habe ich viele lokale Bands und Sänger(innen) entdeckt, die ich jetzt nach und nach zu mir einlade. Dann kann ich zusammen mit meinen Gästen der Musik lauschen, es wird getanzt und ich schwinge auch mal selbst das Tanzbein.

Wie kommt man zu solch einer Berufung? Erzähl doch ein bisschen von Deiner Arbeit und wie es dazu kam.

Mir war schnell klar, dass ich es in meinem erlernten kaufmännischen Beruf nicht auf Dauer aushalte. Es hat mir nicht geschadet in vielen teils großen international tätigen Firmen mitzuwirken. Insbesondere der interkulturelle Austausch, die Teamarbeit und das selbständige Arbeiten mit ausländischen Kolleg(inn)en und Kunden machte mir Spaß. Doch das Zusammengehörigkeitsgefühl basierte im Grunde nur auf einer rein geschäftlichen Basis. Da fehlte mir etwas.

Kurz nach meiner Ausbildung erhielt ich die Chance, die Frühstückskantine eines Munitionsdepots der Bundeswehr zu leiten. Ich war gerade mal 21, doch da ich nur 10% von meinem Umsatz abgeben musste und eine voll ausgestattete Küche nutzen durfte, war das Risiko gering. Für die deutschen Berufssoldaten war es damals schon recht ungewöhnlich von der Tochter zweier amerikanischer Lehrer, die für die US-Armee arbei(te)ten, bedient zu werden  (hihi, das kann ich mir vorstellen, kicher…). Doch außer der Bild-Zeitung wurde nicht viel gekauft, da die meisten ihr Frühstück schon dabei hatten. Nichts desto trotz war es eine wichtige Erfahrung und es wurde deutlich, dass ich selbständig arbeiten und selbst Entscheidungen treffen wollte. Ich wollte und will nach wie vor Menschen zusammen bringen und sie zum Austausch untereinander anregen – mit leckeren Speisen und angenehmer Hintergrundmusik gelingt das meist ganz gut.

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Couchsurfing Botschafterin

Die kaufmännische Schiene lässt mich aber nicht los, denn vor etwa 10 Jahren, als ich nach Wiesbaden zog, begann ich, mir die Welt in meine Wohnung einzuladen, nämlich als Couchsurfing-Botschafterin. Couchsurfing.org ist eine Internetplattform die Menschen die Möglichkeit bietet, Fremde von nah und fern zu beherbergen und sie aber auch zu besuchen. So lernt man auf Reisen oder im Alltag ganz unterschiedliche Menschen kennen, lernt ihre Unterschiede zu schätzen und erkennt viele Gemeinsamkeiten – ganz egal welche Wurzeln, Glaubensrichtungen oder politische Einstellungen sie haben. Als Botschafterin von Couchsurfing in Wiesbaden organisierte ich auch Treffen – meist Kochparties in meiner Wohnküche mit bis zu 25 Mitgliedern, Bekannten und Familienmitgliedern.

2008 entstand in meinem Kopf dann die Idee eines neuen Ausgehtrends der bitter nötig war: Die Schnippel-Disko. Die Organisation veranstaltet seit 2012 in 20 Ländern diese Veranstaltung, im Ausland unter dem Namen Disco Soupe. Ich selber begann unabhängig von einem Verein im Alleingang die Initiative ohne DJ, doch dafür mit Live-Musikern und Jam-Sessions auf ganz unterschiedlichen Veranstaltungen, sogar bundesweit. Anfragen häuften sich ob ich auch Caterings mit Ernteaus- und -überschüssen zubereiten kann. Neben diesen Projekten war ich dann auch noch als Freiwilligen-Koordinatorin in einer Erstaufnahme für Flüchtlinge tätig und zum Ende dieses Einsatz entdeckte ich im Frühjahr diesen Jahres ein wunderschönes Lokal inklusive gewerblicher Küche in Taunusstein-Wehen. Es liegt am Rande eines naturgeschützten Wald mit Sonnenterasse und ich habe es kurzerhand übernommen und führe es seither alleine.

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Großartig! Ich bin zunächst sprachlos bei deinem Engagement und dem Tatendrang. Klasse!  Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus? Oder ist die Arbeit deine Happytime?

Ich bin froh wenn meine Gäste happy sind. Doch auch ich bin gerne Gast, besonders dort wo man mit neuen und altbekannten Menschen ins Gespräch kommen kann oder ohne Worte sich auf der Tanzfläche versteht.

Gibt es ein spezielles Soulfood für Tage die nicht so gut gelaufen sind?

Ich freue mich über bunte Gemüsekombinationen und Reste,  insbesondere wenn ich sie vor dem Verderb bewahre.

Gibt es ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt?

Wenn ich guter Dinge bin probiere ich gerne neue Rezept-Kombinationen, also von mir neu entdeckte bzw. altbewährte Gerichte aus, natürlich immer aus regionalen Lebensmitteln.

Und wo genau ist jetzt Dein Restaurant?

Talley’s
Platter Straße 87
Taunusstein-Wehen bei Wiesbaden
Geöffnet Mo, Mi, Fr ab 15 Uhr
Tipp: A
uf der Facebook-Seite nach den aktuellen Terminen schauen.

Vielen Dank für das Gespräch!

P.S. Übrigens: 50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Der Dokumentarfilm Taste the Waste, der demnächst im Programmkino CineMayence in Mainz läuft, setzt sich mit diesem Thema kritisch auseinander.

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Winterzeit!

Die Zeitumstellung ist immer wieder spannend und damit ihr nicht verschlaft und damit Verabredungen verpasst, Sonntagsbrunch oder so, habe ich eine kleine Anleitung für Euch.

Meine Eselsbrücke ist folgende: Zur Sommerzeit stellen wir die Gartenmöbel vor, also stellen wir auch die Uhr vor. Zur Winterzeit, jetzt im Herbst, stellen wir sie wieder zurück, also die Uhr und die Gartenmöbel auch, nämlich zurück ins Haus.

Zurückstellen!

Alles okay? Uhr um eine Stunde zurückgestellt? Alles gut, dann kann der Sonntag jetzt losgehen. Apropos Uhren. Tragt ihr Automatik, Quarz oder Handaufzug, analog oder digital? Ich liebe ja Uhren und auch die Uhren-Klassiker. Toll zum Entdecken oder zum günstig Einkaufen ist die  Uhren-Messe, die am 6. November 2016 in Frankfurt in der Klassik-Stadt stattfindet. Das ist sowieso schon eine coole Location mit den tollen Oldtimern, den Klassik Cars, die man dort besichtigen kann.

kapten-uhr

Uhren sind ein schönes Accessoire und im Winter trage ich eine andere Uhr als im Sommer und im Urlaub auch und zu einem bunten Outfit eine andere als zum Hosenanzug und zu Goldschmuck eine andere als zu Silberschmuck und zu Jeans passt auch eher Stoff- oder Lederarmband und so halt. Bei der Wiesbadener Boutique Stil-Carre habe ich unlängst schicke Uhren entdeckt, made in Germany, ähm Münster:

Kapten

Schön farbig gestreift sind die Armbänder oder – besonders angesagt für den Herbst – mit einem Milanaise-Armband in Rosegold. Ganz edel! Das Tolle an der Boutique ist, dass man – neben dem schönen Online-Shop, auch nach telefonischer Vereinbarung vorbei kommen kann. Die sympathische Besitzerin Christina Winkler macht da gerne eine Ausnahme und lässt das Einkaufen zum entspannten Event werden.

Zeitumstellung…

Ein anderes Bild zur neuen Zeit wäre das: Im Herbst, wo wir uns gerne in den Federn kuscheln, dürfen wir eine Stunde länger schlafen. Die Uhr wird also zurück gestellt, weil Winterzeit.

Im Frühjahr, zur Sommerzeit, springen wir vor lauter Frühlingsgefühlen eine Stunde eher aus den Federn und verzichten auf eine Stunde Schlaf (Uhr wird vorgestellt).

Umgestellt wurde übrigens in der Nacht von Samstag auf Sonntag, um 2 Uhr nachts.

P.S. Nein, dies ist kein Affiliate Link. Ich verbiege mich ungern, deshalb empfehle ich weiterhin einfach nur das, was mir gefällt. Unentgeltlich. Von Freunden für Freunde.

Reisen

Was mich inspiriert

Blogbeiträge für mehr als tausend Leser zu schreiben und das seit nunmehr sechs Jahren – dafür braucht es Inspiration. Was aber inspiriert mich? Wie komme ich auf Ideen für Beiträge für Euch, für diesen Happyblog? Wie entstehen immer wieder neue Texte zu neuen Themen?

Inspiration ist Thema der Blogparade vom Netzwerk Ariadne, einem Zusammenschluss von Wiesbadener Frauen aus dem Bereich Kultur. Ariadne feiert den 7. Geburtstag und lässt alle daran teilhaben. Wie das? Es wird ein E-Book veröffentlicht mit allen während der Blogparade veröffentlichten Beiträgen zum Thema

„Was inspiriert Dich?“

Dieser Beitrag auch. Deshalb frag‘ ich mich nun: Wie sieht das denn aus mit der Inspiration bei Farbenfreundin?

Die Eingebung

Eine Idee für einen Text ist wie eine Eingebung. Plötzlich materialisiert sich ein Thema und direkt habe ich Bilder und Worte dazu im Kopf. Was aber passierte zuvor? Warum habe ich mal mehr mal weniger solcher „Eingebungen“? Das ist das große Rätsel, doch ich habe eine vage Antwort darauf. Denn Inspiration fühlt sich für mich quirlig an, die Sensoren und Rezeptoren stehen unter starker Spannung und gleichzeitig ist Bewegung im Kopf.

Bewegung

Bewegung ist also mein Stichwort. Körperliche Bewegung überträgt sich bei mir direkt auf’s Geistige und macht Platz für Ideen. Manchmal reicht ein kleiner Spaziergang, eine Runde Laufen und ich habe neuen Elan und Inspiration für meine Projekte.

Es ist ein bisschen, als würden die aufgenommenen visuellen Eindrücke durch die Bewegung aufgeschüttelt und durchgesiebt und die spannenden Teile bleiben danach übrig und machen sich bemerkbar. Gartenarbeit ist übrigens auch effektiv, nur, dass hier die Hürde größer ist, weil es sich so nach Arbeit anhört. Sobald es sich aber um freie Bewegung handelt, beginnt mein Geist zu sprudeln. Auf Reisen ist der Effekt noch etwas verstärkt, denn da kommen die beiden Komponenten Bewegung + fremde Eindrücke gleichzeitig zum Tragen und sind dadurch auch gleich intensiver.

Inspiration auf Reisen

Bei Reisen sauge ich alles Fremde auf wie ein Schwamm. Routine und alte Pfade langweilen mich und machen meinen Geist müde. Sitze ich aber im Flieger oder im ICE, dann sind die Synapsen auf Zack. Neue Eindrücke, fremde Gerüche, fremde Menschen und ihre Sprachen, aber auch neue Landschaften sind wie Aufputschmittel für meine Inspiration.

Neuentdeckungen

Neuentdeckungen inspirieren mich und sind Ausgangspunkt für meine Kreativität. Nun besteht die Schwierigkeit, die Idee zu behalten. Der Schreibtisch und das Notebook sind weit weg und vielleicht fehlt auch die Gelegenheit, die Ideen direkt auszuformulieren. Wie halte ich also meinen Geistesblitz, den Musenkuss fest?

Es gibt Momente, da ist Eingebung so stark, dass sie sich im Hintergrund weiter entfaltet und trotz Arbeit, Stress, Berufsverkehr in den Gedanken erhalten bleibt. Später kann ich sie dann in einem Beitrag festhalten. Trotzdem – wer weiß das schon im Vorfeld und/oder hat immer ein Notebook dabei? Deshalb halte ich kleine Geistesblitze direkt fest. Notizzettel verschwinden bei mir leider auf nimmer Wiedersehen (Grüße an dieser Stelle an Tim Bentzko, der in der letzten NDR Talkshow ein ähnliches Phänomen bei sich entdeckt hat, denn auch er notiert sich Songtext-Ideen – und findet die Zettel niemals wieder).

Skizzenbuch

Andere Autoren und Kreative erzählen von Notizbüchern, Scannerbooks, One-Note-Pinnboards in denen sie ihre Skizzen und Ideen festhalten. Ich habe das auch versucht, aber ich denke nicht in Worten, sondern eher visuell und deshalb ist meine iPhone-Fotosammlung mein Scribble-Buch. Ich knipse also Fotos mit der Handy-Kamera, um mich an eine Situation, eine witzige Begebenheit, eine Reise, eine Landschaft oder eine beeindruckende Szenerie zu erinnern. Das ist dann meine visuelle Ideen-Sammlungen.

Apropos andere Kreative erzählen… eine weitere Inspirationsquelle sind Interviews. Ob in Talkshows oder Zeitungsinterviews oder auch Interviews auf Blogs – das gibt mir Einblicke in andere (Lebens-) welten und inspiriert mich gleichzeitig. Deshalb schaue ich immer wieder gerne die NDR-Talkshow, lese Zeitungsinterviews oder höre Radio, gerne den hessischen Rundfunk, denn Bärbel Schäfer hat auch immer interessante Gäste in ihrer Talk-Sendung auf hr3.

opelbad-wiesbadenSchwimmend zur Inspiration

Schwimmen ist meine große Leidenschaft. Ich bin verrückt nach Wasser und es gibt wenige Dinge, die mich in einen ähnlichen Glückszustand versetzen, wie ein Bad im Pool, Meer oder See. Ohne Glücksgefühl keine Inspiration, denn der Geist muss wach und lebendig sein.

Umsomehr freute ich mich über das Gespräch mit einer Künstlerin, der es offensichtlich ähnlich geht. Die Malerin Ricarda Peters aus Wiesbaden geht mit Vorliebe außerhalb der Stoßzeiten, also auch mal an Regentagen, ins Opelbad und trägt dann eine Taucherbrille, um ganz eins zu werden mit dem Element Wasser. Die Eindrücke werden ganz fokusiert, als hätte man einen Kopfhörer auf. Der Eindruck der Wasserbewegungen vor den Schwimmbadkacheln und die verschiedenen Luftbläschen im Wasser sind dann so direkt und intensiv, dass es fast schon meditativ wirkt. Ein großartiges und sehr inspirirendes Experiment. Zu dieser Methode interviewte ich sie ausführlich, denn ich war neugierig geworden. Dazu ein anderes Mal mehr.

 

Kurzum: Bewegung inspiriert mich. Und nach diesem Text schlüpfte ich jetzt schnell in meine Laufschuhe und laufe los. Es kann nie genug Inspiration sein!

Dieser Text gehört zur Bloparade „Was inspiriert Dich?“ und wird Teil eines eBooks. Kulturschaffende Kolleginnen und Kollegen, die bei der Aktion mitmachen wollen, finden die Teilnahmebedingungen unter https://netzwerkariadne.wordpress.com/2016/08/22/ein-ebook-zum-geburtstag/

Hunde-Schönmacherin

Manchmal gibt es Läden, die fallen einem sofort auf. In Wiesbaden gibt es so einen: Der wunderschöne kleine Eckladen an der Bierstadter wirkt so heimelig und geschmackvoll. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre ein Hund. Ähm, nein, hätte ich gerne einen Hund. Warum? Das ist ein Hundesalon!

Der Hundesalon

Liebe Kristine, erzähl doch mal, was machst Du genau?

Ich mache Hunde schön. Eigentlich sind Hunde von Natur aus schön, aber ich helfe Ihnen beim natürlichen Fellwechsel, schneide artgerechte Frisuren und unterstütze die Besitzer bei der fachgerechten Fellpflege.

Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig?

Udo Walz plante einen Hundefriseursalon auf hohem Niveau in seinem Menschen-Salon zu integrieren. Das fand ich damals total spannend und habe also den Beruf über 4 Jahre neben meiner Tätigkeit als Bankerin erlernt und mich in 2008 mit meinem
Salon Gordon – Der gepflegte Hund
selbstständig gemacht und das Bankwesen nach 25 tollen Jahren an Nagel gehängt.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Natürlich mit unseren Settern in den Wiesbadener Wäldern die Natur und Ruhe genießen.

Gibt es ein spezielles Soulfood, wenn’s mal nicht so gut läuft?

Ich lebe praktisch von Green Smoothies. Handgepflückte Wildkräuter plus Domänengrünzeug. (Für alle Nicht-Wiesbadener: Die Domäne ist ein Bio-Hof. Siehe Link / Anmerkung Autor)

Oder gibt es ein „happyfood“, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner und/oder Currywurst?

Ich liebe alles, was frisch ist und greife selber nicht zu Convenience Produkten.

Wow, das ist konsequent. Vielen Dank für das Gespräch!

Die Kontaktdaten:
Gordon – Der gepflegte Hund
Inhaberin: Kristine Schirmer
Bierstadter Höhe 8, 65191 Wiesbaden
Telefon: 0611 – 98 70849

Das Foto wurde mir von Kristine freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Fotocredit@Gordon

P.S. Kennt jemand den Film „Must love dogs!“ ? Ein wunderbarer Film aus 2005 – den müsst ihr Euch mal anschauen, wirklich sehr sehenswert!

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Happyfood hat die Interview-Reihe auf www.farbenfreundin.de begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich hier im Blog Farbenfreundin.de

Tipp für Berlin

Ende der Achtziger… da musste man noch über die Transitstrecke nach Berlin fahren und bekam für jede Ein- und Ausfahrt Stempel in den Reisepass. Besuchte man Ostberlin musste man sogar einen Zwangsbetrag an Devisen bezahlen und bekam dafür Ostgeld, weshalb ich meist im Westteil der Stadt blieb, damals, als ich in Berlin lebte. Aus gegebenem Anlass erinnere ich mich heute, weil, es ist…

Tag der Deutschen Einheit

Im Zuge dieses Nationalfeiertages gehe ich zurück in die Vergangenheit. In die Zeit als die Stadt, nein, sogar das ganze Land, geteilt war und Scharfschützen die Mauer bewachten. Das kann ich mir heute kaum mehr vorstellen, obwohl ich es selbst erlebt habe. Immer mit Panik im Nacken bin ich damals die Transitstrecke gefahren. Bloß nicht schneller als Hundert und hoffentlich habe ich nicht irgend etwas Unerlaubtes im Kofferraum. Diktatur ist schon kacke!

Positiv in Erinnerung sind allerdings die Raststätten-Besuche, bei denen ich Soljanka und Broiler kennenlernte und im „Duty-Free“ (naja, es war eher ein Kiosk, in dem man mit West-Geld alles Mögliche kaufen konnte) regelmäßig eine Flasche Krimsekt (gibt’s das eigentlich noch?) für die nächste Party kaufte.

Im Herbst 1989 dann endlich der Mauerfall. Was war das für ein Ereignis! Fremde Menschen fielen sich auf der Straße weinend in die Arme und tanzten. Ausnahmezustand!

Berlin-Prenzlauer Berg

Lange vor Mauerfall, nämlich 1986, war schon das Wasser im Ostberliner Stadtbad abgelassen worden. In den Neunzigern fanden dort schräge Kunst-Events statt und die Kreativen übernahmen die Regie. Das war auch die Zeit als ich im Prenzlauer Berg wohnte und es sehr bedauerte, kein Schwimmbad in nächster Nähe zu haben. Immerhin hatte meine damalige Studentenbude nur Kohle-Ofenheizung und deshalb war es immer ein Hochgenuss, in eine schöne Schwimmanlage zu gehen: Zentralbeheizte warme Duschen, Sauna… hm. Stattdessen: Bauruinen.

Stadtbad Oderberger

Siehe da – heute ist’s möglich. Das denkmalgeschützte Stadtbad wurde endlich wiedereröffnet! Das Stadtbad ist jetzt Schwimmbad, aber auch Hotel und Event-Location in einem. Multifunktional!  Kürzlich durfte ich vor der Eröffnung schon einmal reinspicken, in das neue Hotel und in das Schwimmbad in der Oderberger Straße.

Ein Juwel für Schwimmbad-Liebhaber wie mich! Der Gebäudekomplex wurde sorgfältig saniert und sehr geschmackvoll eingerichtet. Der Pool ist Hotelpool, aber auch öffentliches Schwimmbad (Eintritt ca. 6€). Dazu ein sehr geschmackvoll eingerichtetes Boutique-Hotel mit wunderbar individuellen Zimmern. Meins war ein Maisonette-Zimmer – eine echte Besonderheit, weil so großzügig und voll Charme.

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Ab September gibt es auch ein feines Restaurant im ehemaligen Heizwerk des Bades und seit Oktober kann man endlich auch in den Pool springen (siehe auch der Artikel in der BZ-Berlin). Mein Fazit: Großartig!

Der denkmalgeschützte Neorenaissance-Bau und erstrahlt jetzt in neuem Glanz: Viele Details, wie die Türen der Umkleidekabinen oder Kachelwände ebenso die ehemaligen Kassenhäuschen wurden erhalten. Neben Schwimmbad und Hotel gibt es einen Spa-Bereich mit Sauna. Auch für Berliner ist es also eine Reise wert und man kann dort innehalten und auftanken.

Geschichte hautnah spüren!

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Für mich war der Berlin-Besuch auch eine Reise in die Vergangenheit. In meine Vergangenheit, damals in den Neunzigern in Berlin. Manchmal ist es gut, einfach mal kurz innezuhalten und nachzuspüren. Wo stehe ich heute und wohin soll es gehen.

Das sollte eine Stadt, ein Land, eine Gesellschaft auch immer mal wieder tun. Nachprüfen, ob die Richtung in die man geht noch stimmt und gleichzeitig darüber staunen, was man schon alles geschafft hat. 

Mein Vorschlag deshalb zum Tag der deutschen Einheit: Innhalten. Nachspüren. Wohin geht unsere Reise?

Hotel Stadbad Oderberger Berlin
Oderberger Straße 57, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg
Tel. 030 – 780089760, Email: info@hotel-oderberger.berlin

Facts & Figures 
Bei meinem Aufenthalt im Hotel Stadtbad Oderberger hatte ich Gelegenheit, in die Geschichte des Hauses zu schnuppern und ich bin sehr dankbar, dass mir Tina noch die hauseigene Chronik zur Veröffentlichung und auch ein paar Profi-Fotos mitgegeben hat, zusätzlich zu meinen Handyshots.

Hotel Oderberger Berlin :: Geschichte
Das Stadtbad Oderberger Straße ist das spektakulärste Gebäude auf dem GLS Campus Berlin:  Die ehemalige „Volksbadeanstalt“ – ein imposanter Neorenaissance Bau unter Denkmalschutz – bietet eine nicht nur historisch, sondern auch architektonisch faszinierende Bühne für jedes Event. Das Stadtbad Oderberger wurde 1898 vom Architekten Ludwig Hoffmann konzipiert, um den damals rasant wachsenden Bezirk Prenzlauer Berg mit öffentlichen Einrichtungen zu versorgen. 1986 musste das Bad schließen, seitdem ist hier niemand mehr geschwommen. 2012 begann die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, seit Januar 2016 ist das Hotel Oderberger Berlin geöffnet.

1902:

Eröffnung als „Volksbadeanstalt“

1945:

Das Bad übersteht den Krieg ohne größere Schäden

1986:

Schließung des Bades aufgrund von Rissen im Beckenboden

1989:

Eine Bürgerinitiative, gegründet von Bernd Holtfreter, sorgt für den Erhalt des Stadtbades

1994:

Künstler um den Galeristen Wolfgang Krause nutzen das Bad für Ausstellungen

2011:

Verkauf des Stadtbades an das GLS Sprachenzentrum (Dr. Hans Dieter und Barbara Jaeschke)

2012:

Beginn der Sanierung

2016: Re-opening als Hotel Oderberger Berlin (70 Zimmern, 2 Apartments, 10 Seminarräume)

Projektbeschreibung: Das Stadtbad wurde 1898 vom Architekten Ludwig Hoffmann konzipiert, um den rasant wachsenden Bezirk Prenzlauer Berg mit öffentlichen Badeeinrichtungen zu versorgen. Bei seiner Eröffnung im Jahre 1902 umfasste es neben einem 25 Meter Schwimmbecken im Erdgeschoss ca. 200 Einzelbade- bzw. Duschkabinen auf zwei Etagen, mehrere Verwaltungsräume und fünf Wohnungen. Bis 1986 wurde das Gebäude als Bad genutzt und dann aufgrund schwerer Schäden im Bereich des Beckenbodens geschlossen. Nach erfolglosen Sanierungsbemühungen durch die Stiftung Denkmalschutz von 2006 – 2011 wurde das Gebäude von der GbR Oderberger Straße 57-59 zum Zwecke der Sanierung und Umnutzung erworben.

Durch die von 2012 bis 2016 geplante Komplettsanierung wurde die historische Bausubstanz nachhaltig gesichert und in ihrer historischen Erscheinung und Farbgebung wiederhergestellt.

Der Badbetrieb wird nach über 30 Jahren wieder aufgenommen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es werden 70 Hotelzimmer und 10 Veranstaltungs- und Seminarräume untergebracht.

Besondere Designelemente:

Das gesamte Ensemble ist denkmalgeschützt, sprich die Sanierung war sehr aufwändig und dauerte insgesamt länger als die damalige Bauzeit. Die Liebe zum historischen Detail war maßgebend und spiegelt sich in der Ausstattung der Zimmer wieder, wo viele historische Details aufgegriffen wurden, wie z.B. die alten Badkabinentüren, die jetzt zu Badezimmertüren der Hotelzimmer wurden. Die Badfliesen wurden an der Rezeption verwendet und sind Teil der Hotelzimmer, die alten Kassenhäuschen im Entrée wurden erhalten, der Kamin in der Bar wurde aus alten Sandsteinen erbaut.

Besonderheiten Bad:

Das Schwimmbad ist mit einem Hubboden ausgestattet, der es ermöglicht den Schwimmbadboden nach oben zu fahren. Das Oderberger wird also neben seiner Nutzung als Schwimmbad auch außergewöhnliche Event Location sein. Der imposante Neorenaissance Bau unter Denkmalschutz bietet eine nicht nur historisch, sondern auch architektonisch faszinierende Bühne für jedes Event.

Restaurant ‚Das Oderberger‘:

Das Restaurant ‚Oderberger‘ entsteht im ehemaligen Heizkraftwerk des Stadtbades – auf drei Ebenen mit insgesamt 15 Metern Raumhöhe. Serviert wird regionale, feine Küche, der Fokus liegt auf ausgewählten deutsche Weinen. Eröffnung des Restaurants ist im September 2016.

 

 

 

 

 

 

OMT Wiesbaden 2016

Als Blogger kommt man nicht um die Technik herum: SEO, Widgets und Plugins und Follower und pipapo – das gehört alles dazu und fängt schon beim Internet-Anschluss an, denn damit ich Online gehen kann, müssen viele kleine Klick – und zwar die richtigen – ausgeführt werden. Da muss man schon wissen, was zu tun ist. Deshalb reicht es nicht, nur über die schönen Dinge schreiben zu wollen und auch ich beschäftige mich deshalb regelmäßig mit dem Hintergrund-Wissen, gehe auf Blogger-Workshops, Netzwerktreffen oder Kongresse.

Umso schöner, wenn die Fortbildung vor der Haustüre stattfindet: #OMT2016 in Wiesbaden.

Der Online-Marketing-Tag

Nun schon im 2. Jahr findet die Wiesbadener Konferenz #OMT2016 statt und ist mit den vielen hochkaratigen Vorträgen über Online-Marketing, Facebook, Tracking, SEO und Gästen aus ganz Deutschland eine wirkliche Bereicherung für die Stadt. Da muss ich hin! Umso schöner, dass ich meine Eintrittskarte im Preisausschreiben gewonnen hatte. Als erstes also herzlichen Dank an Juptior für den netten Kontakt und an das OMT-Team für die klasse Organisation!

Veranstaltungsort war dieses Jahr das schick-renovierte Penta Hotel, das verkehrsgünstig am Stadteingang liegt. Das Catering war großartig und gerne wäre ich auch über Nacht geblieben (der Nachteil, wenn man vor Ort wohnt, dass man danach nach Hause muss).

Bei den Vorträgen hatte ich die Qual der Wahl und nicht alle interessanten Themen konnte ich anhören. Doch die entspannte Atmosphäre ließ auch zu, dass man auch zwischendurch die Räume wechseln konnte. Okay, trotzdem, von 25 Vorträgen habe ich nur eine kleine Anzahl mitnehmen können, denn zwischendurch war Networking auch wichtig und spaßig (herzliche Grüße an Nina von www.karl-reist.de).

Vorträge zu Online-Marketing

Hendrik Unger

Der Instagram-Spezialist. Als Kernaussage habe ich mitgenommen, dass es sehr wichtig ist, ein Gespür für seine Leser zu entwickeln. Nicht nur für Privatleute, sondern auch für große Unternehmen ist Instagram von Nutzen, denn mit schönen Stimmungsbildern kann ein positives Image erzeugt werden. Danke auch für den Hinweis, dass Instagram nicht nur für Twentysomethings taugt, denn auch ü40 oder ü50 sind aktiv. Genau, siehe mein Profil.

Christian Manthey

Beratung für Start-Ups bietet das Unternehmen firma.de und im Vortrag hat man schon einige erste Tipps für die eigene Website mitnehmen können. Act local! Das war für mich die Kernaussage dieses Vortrags. Als Dienstleister sollte man nicht den lokalen Bezug vernachlässigen, da oft zwar online recherchiert doch letztlich lokal gekauft wird. Deshalb: Kontaktdaten, Telefon-Nummer und Öffnungszeiten müssen auf die erste Seite jedes Shops. Außerdem: SEO und Suchmaschinen-Marketing muss nicht teuer sein, denn kostenfreie Einträge in Branchenbücher helfen schon ein Stück weiter. Danke für die vielen wertvollen Tipps!

christian-mantey-wiesbadenChristian Manthey von Firma.de in Aktion als Sprecher auf dem OMT Wiesbaden

Miriam Rupp

Sie referierte auf mitreisende Art und Weise zu dem Thema Content, denn Leser resp. Kunden lockt man mit Geschichten. Ja, denn wer mag keine Geschichten? Wir wollen nicht auf platte Art und Weise zum Geld ausgeben verführt werden, sondern wollen Spaß haben. Danke für die vielen Tipps und Tricks.

omt-2016-wiesbadenToller Vortrag über Storytelling von Miriam von Mashup Communication Berlin

Andreas Rolle

Andreas, der in Wiesbaden für seine FB-Gruppe „Lust auf Wiesbaden“ bekannte Marketing-Mann war ebenfalls mit einem Vortrag vertreten. Wir trafen uns zuvor beim Kuchen-Büffet… Schönen Dank für den Tipp mit den Brownies, die waren wirklich sehr lecker!

Carsten Schröder

Der Rechtsanwalt mit seiner in Wiesbaden ansässigen Kanzlei holte uns auf den Boden der Tatsachen: Das Internet ist zwar grenzenlos, aber kein rechtsfreier Raum und es gibt viele Dinge zu beachten. Sehr kurzweilig wurde den Zuhörern die Bandbreite klar gemacht: Angefangen bei Bildrechten über Impressum und Datenschutz. Fazit: Ohne Rechtsberatung sollte man besser keine Aktivitäten im Internet starten. Danke für die wertvollen Tipps und ja, das kann ich nur bestätigen… (siehe hier)

Jens Fauldrath

Ein weiterer Referent aus Wiesbaden und wieder ging es um SEO (Suchmaschinenoptimierung), also offensichtlich das A & O im Internet. Als Dozent an der Hochschule Darmstadt weiß er definitiv von was er spricht. Ich persönlich hoffe weiterhin darauf, dass ein Plugin mir die komplizierte Arbeit abnimmt. Trotzdem, hochinteressantes Thema auf alle Fälle.

Andreas Wander von Textbroker

Das Internet ist voll mit Texten. Auch Du liest gerade einen und damit diese Texte etwas taugen und grammatikalisch und inhaltlich korrekt sind, braucht es viel Arbeit. Deshalb gibt es Dienstleister, die sich um dieses Thema kümmern und Textbroker ist so einer. Sehr spannender Vortrag!

Nina Baumann

Ich hab’s noch einmal versucht mit dem SEO und den Links und ich habe auch wirklich gut zu gehört und Nina hat davon eine Menge Ahnung, doch meine rechte Gehirnhälfte hatte sich einfach abgemeldet und ist gedanklich zu den Brownies vom Büffet gewandert. Kann man nichts machen. Ich wünschte ich hätte so viel Technikverstand wie Nina. Hut ab!

Offensichtlich waren nicht nur Interessenten aus Hessen, sondern überregional Teilnehmer angereist, das ergab ein spannendes Publikum. Die vielen Tipps und Kontakte waren es wert, diesen wunderschönen Sommertag in klimatisierten Vortragsräumen zu verbringen. Ebenfalls toll sind im nachhinein die interessanten Zeitschriften und Broschüren, die wir Teilnehmer als Handout erhalten haben (schmöker…). Danke für das Goodie-Bag! Als OMT-Club-Member habe ich zudem die Möglichkeit, alle Vorträge als Video noch einmal anzusehen. Super Service!

Liebes OMT-Team, nächstes Mal bin ich gerne wieder mit dabei, denn mit neuem Schwung versehen, habe ich einiges im Blog umgesetzt und werde SEO und Storytelling und auch die Text-Tipps von Textbroker in Zukunft beherzigen. (Na, wie findet ihr mein neues Blog-Layout?)

P.S. Weil Diversity auf Rednerbühnen hin & wieder Thema ist: Die Referenten-Mischung war sehr angenehm mit einigen Top-Rednerinnen, wie Inken Kulhmann,  Nina Baumann und Miriam Rupp. Ich freue mich schon auf’s nächste Mal.

 

 

Blogger im Netz

Manchmal braucht es nur einen kleinen Tropfen…

Diesen Tropfen Inspiration und Motivation für meinen Blog bekam ich bei dem Blogger-Workshop mit Jenni von Blogger@Work, Eddi von Trusted-Blogs und Tobi von Der Kuchenbäcker, an einem heißen Septemberwochenende im Outback von Frankfurt. Danke für den Anstupser, sonst hätte ich mindestens noch bis 2017 gebraucht, um meinen Blog aufzufrischen, doch dann ging es ganz schnell.

Blogger at work

So heißt die Workshop-Reihe und es war eine tolle Gruppe von knapp 30 Bloggern, die sich bei schönstem Sonnenwetter in die klimatisierten Konferenzräume im Dorint-Hotel Frankfurt zurück zog, um am Blog-Auftritt, am USP und an den vielen blogtechnischen Fragen zu feilen.

Überhaupt, was ist eigentlich SEO und welches Plugin kann mir helfen und was für rechtliche Fragen muss ich bei meinem Blog berücksichtigen. Außerdem die Frage, wie binde ich meine Leser an den Blog? Solcherlei Themen wurden besprochen und diskutiert und Tipps machten die Runde.

Große Resonanz bei den Teilnehmern rief das Thema „Kooperationsanfragen“ hervor, denn die erfahrenen Referenten beantworteten die vielen Fragen sehr offen. Schön zu lesen ist hier das Fazit auf dem Blog Meinigkeiten. Oder auf meine Art zusammengefasst: „Qualität hat seinen Preis, also verkauft Euch nicht unter Wert!“ Sehr erfrischend empfand ich den Austausch mit den anderen Bloggern und wir hatten später auf der wunderschönen Hotel-Terrasse einen vergnüglichen Nachmittag mit feinem Essen und anregenden Gesprächen.

trustedblogsSchaut mal bei Trusted-Blogs vorbei, denn neben meinem Blog findet man dort ganz viele anderen lesenswerte Blogs und kann sehr schön die Rubriken auswählen, die einen interessieren und dann erhält man schön ein Lese-Magazin. Total Klasse!

Der happyblog aus Wiesbaden

Mein absolutes Highlight war für mich das Feedback zu meinem Happyblog. Denn in den Anfängen 2010 berichtete ich in meinem Blog zunächst über Mode und Stil, war deshalb mehrmals auf der Fashion Week in Berlin und plauderte aus dem Nähkästchen einer Stilberaterin. Inzwischen aber geht es mehr – um Lifestyle und die vielen schönen Dinge, die uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Das Leben ist zu kurz, um sich’s schwer zu machen, oder? Mein Blog steht deshalb für Leichtigkeit und die schönen Dinge und darüber möchte ich berichten. Dieser happyblog soll Anregung bieten und inspirieren, denn für die schlechten Nachrichten haben wir Spiegel-Online oder die Tagesschau.

Bei Farbenfreundin geht’s um die schönen Dingen für eine gelungene Happytime. Deshalb ist der Blog-Untertitel jetzt happyblog.

Danke an Tobi für die Ermutigung und für diesen letzten Anstupser und hopplahopp habe ich mit viel neuer Energie meinen Blog auf die neue Spur gebracht.

der-kuchenbaecker

Blog in neuem Gewand

Das schöne Layout ZUKI von ElmaStudio sorgt ab sofort für Klarheit und für mehr Übersichtlichkeit. Mein altes Layout war in die Jahre gekommen und manchmal braucht es einfach ein Update, oder? Wie findest Du es? Ich hatte dieses Layout schon öfters entdeckt und fand klasse, dass es für jeden Zweck unterschiedlich konzipiert werden kann. Bei jedem Blog sieht es ein bisschen anders aus, hier zwei Beispiele: Blog stepanini oder Blog goats.

Lustig auch, dass eine Wiesbadener Bloggerin, die ich jetzt erst kennen lernte, ebenfalls dieses Template benutzt. Schaut selbst bei Hanuki. Ebenso diese wunderschöne Blog von Susan. Da könnte man fast schon eine Selbsthilfegruppe gründen, denn zugegeben, es war nicht einfach, die Blog-Software zu aktualisieren und die vielen Widgets einzurichten.

Beim Blogger-Workshop hatte ich Gelegenheit, mich über die vielen Technik-Probleme auszutauschen und es war eine schöne Runde und mit Sicherheit bleiben wir über die Social Media Kanäle in Kontakt, denn genau das ist so wichtig: Netzwerken!

Deshalb war ich kürzlich auch beim Online-Marketing-Tag in Wiesbaden (OMT2016) – dazu demnächst mehr.

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Durchklicken im neuen Bloglayout.

 

Champagner Tasting

Champagner ist ein tolles Zeug – auch für mich als Rheingau-Fan – und als ich bei einer Modenschau im Stil-Carrée die Champagner-Expertin Claudia kennenlernte, war meine Neugier geweckt.  Sie veranstaltet in Wiesbaden Wine-Tastings und ich freue mich nach der gestrigen Veranstaltung U n k o r k e d  N° 5 sie heute hier im Interview zu haben.

Weine von avingart

Erzähl doch mal, was machst Du genau? Was steckt hinter AVINGART?

Hinter avingart steckt zunächst ein kleines Wortspiel – das Wort ‚vin‘ für Wein und ‚art‘ für Kunst: eine perfekte Symbiose, wie ich finde. Dazu kommt noch meine Leidenschaft für den Champagner und schon war die Idee geboren, diesen feinen Schaumwein direkt zu Importieren.

Wie kommt man dazu und wie ergeben sich denn die Kontakte zur Champagne? Seit wann bist Du denn bereits selbständig?

Seit 2008 bin ich selbständig. Ich habe zuerst eine Ausbildung zum Weinberater durch das Deutsche Weininstitut gemacht, um meine Sensorik zu schärfen und mehr Fachwissen zu bekommen. Die persönlichen Kontakte in die Champagne und zu den Winzern haben sich im Laufe der Zeit aufgebaut und ich verkaufe auch nur das, was mir selbst auch schmeckt und vom dem ich überzeugt bin, dass es Erstklassig ist.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Natürlich ein eisgekühltes Glas Rosé-Champager genießen – am liebsten mit guten Freunden in einer schönen Location und die Seele baumeln lassen. Gern laufe ich aber auch mit unseren beiden Hunden stundenlang durch den Wald .. das ist auch Happytime für mich.

Gibt es ein spezielles Soulfood, wenn’s mal nicht so gut läuft?

Ja, das gibt es: ein großer Spaghettieisbecher hilft da sehr!

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner und/oder Currywurst?

Am liebsten BEIDES 🙂

Vielen Dank für das Gespräch, das hat mir viel Spaß gemacht!

Beitragsfoto oben: ©avingart

Champagner

P.S. Im Rhein-Main-Gebiet veranstaltet Avingart immer wieder sehr schöne Wine-Tastings. Wegen der Termine schaut auf der Website oder auf Facebook nach

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog.

Champagne_BoulardFarbenfreundin’s Lieblings-Champagner…

Gastbeitrag auf Blog MakellosMag

Edition F, Fielfalt, Fempreneur, Women in Digital oder Digital Media Women… oder auch die Zeitschrift Missy Magazine und vieles andere mehr – hach, was gibt es heute Angebote und Ermutigung für junge Frauen, sich ihren Raum zu nehmen und ihr Ding zu machen. Großartig! Das war zu meiner Zeit als Twentysomething noch nicht ganz so und der Feminismus ein echt uncooles Thema. Maximal bei der Queen of Pop Madonna oder dann in Highheels bei der Serie „Sex and the City“ wurde „Frauen-Power“ akzeptiert. Naja, vielleicht bin ich in da auch betriebsblind…

Frauenthemen

Egal. Heute ist alles besser. Ein Glück! Sogar die Werbung hat das Thema „wir sind dann mal so frei…“ für sich entdeckt (nämlich in der aktuellen H&M Werbung). Also sag auch ich es noch einmal: Frauen, macht eurer Ding! Seid stark und lasst euch nicht reinreden.

Wenn ihr über Themen wie dieses und andere in intelligenter und dabei amüsanter, kurzweiliger Weise lesen möchtet, dann schaut bei folgendem Blog vorbei:

makellos MAG

Corinne hat für ihren Blog 2016 den Grimme-Online-Award erhalten und ich lese immer wieder dort. Unbedingt lesenswert und sehr empfehlenswert und sehr zum Schmunzeln!

Heute empfehle ich den Blog ganz besonders, weil ich dort einen Gastbeitrag veröffentlichen durfe. Ja, dies hier ist Werbung in eigener Sache. Klickt mal rein…

Und alle Fragen, die ihr jetzt an mich habt, einfach ins Kommentarfeld schreiben. Ich melde mich innerhalb der nächsten 48 Stunden mit Antwort. Oder bleibt doch einfach Leser und schaut hier regelmäßig vorbei.

+++WeRbuNG+++In eigener Sache+++

 

Hans Haas, Kochlegende vom Restaurant Tantris in München

Kochlegende Hans Haas

Über Hans Haas, Spitzenkoch im Münchner Restaurant Tantris, hat der Tre Torri Verlag ein neues Buch mit Titel „Die Kochlegende Hans Haas“ herausgebracht. Ich hatte die Chance ihm dazu ein paar Fragen zu stellen:

Tantris in München

Seit über 20 Jahren Küchenchef im Tantris.  Was kommt danach?

Ja, ich bin jetzt 25 Jahre im Tantris und klar, werde ich dort noch ein paar Jahre kochen. Danach mache ich vielleicht etwas anderes, denn Pläne hat man ja immer. Was mich aber noch interessiert, ist Kunst, die Bildhauerei und Skulpturen. Schauen Sie, das Foto hier auf dem Buchcover, die Skulptur habe ich gemacht. (Blick ins Buch)

 

Hans Haas, Kochlegende vom Restaurant Tantris in München

 

Ein Kunstwerk aus vielen, vielen Fischgräten. Solche Dinge interessieren mich und das würde ich gerne ausbauen. Das wird aber noch ein paar Jahre dauern. Sowieso, das Kochen werde ich nie aufgeben

Wäre denn das Showgeschäft etwas für Sie? Andere Sterneköche sieht man öfters auch im Fernsehen.

Nein, das ist nichts für mich. Es fehlt dafür auch einfach die Zeit, denn es gibt meine eigene Kochschule in München, dazu kommen die Bücher, die ich rausbringe. Das ist jetzt schon das fünfte Buch.

Wissen Sie, dass das Tantris so gut besucht ist, liegt sicherlich auch daran, dass ich immer da bin. Das ist mir sehr wichtig, dass man als Ansprechpartner einfach da ist und dass man dahinter steht. Denn es soll für den Gast ein Erlebnis sein.

Woher holen Sie sich die Inspiration für neue Gerichte?

Neue Dinge entwickeln sich beim und durch das Kochen. Ich koche mit den anderen im Team, bin also immer mit dabei und da kommt man dann auf Ideen. Da entstehen neue Dinge. Klar, hier und da liest man auch etwas oder es entsteht eine Idee in Gesprächen. Für Reisen fehlt dann leider ein wenig die Zeit.

Wichtig ist, finde ich, dass man nie aufhört zu denken. Nachzudenken, ob man etwas besser oder anders machen kann. Das ist, glaube ich, das Wichtige.

Das Holunderblütenöl aus einem Ihrer Rezepte, das stellen Sie selbst her. Sehr aufwändig, denn die feinen Holunderblüten sind ja nicht einfach zu verarbeiten.

Da steckt schon ein gehöriger Aufwand dahinter, klar. Oft sieht man beim Kochen nicht, wieviel Arbeit doch dahinter steckt. Man sieht nicht, was es alles braucht, um ein tolles Gericht herzustellen. Mir ist es einfach sehr wichtig, dass der Gast ein Erlebnis hat. Er bezahlt dafür und soll ein Erlebnis haben und Freude dabei haben. Das ist jeden Aufwand wert.

Lieblingsgericht?

Gibt es für Sie ein Lieblingsgericht oder ein Essen, dass eine Situation für Sie besonders macht, ein „happyfood“? Ist’s der Champagner oder eher das Butterbrot?  

Für mich ist es eher so, dass es auf die Situation ankommt. Ich möchte das zu essen bekommen, was ich auch dort erwarte und was dazu passt. Wenn ich also beim Bergsteigen auf der Berghütte eine wunderbare Knödelsuppe serviert bekomme, die super gut gemacht ist und aus guten Zutaten, dann ist das ein Erlebnis. Da erwarte ich jetzt nicht sonstwiewas. Es muss reinpassen und gleichzeitig muss es gut gemacht sein.

Es gibt also nicht DAS eine Lieblingsessen? 

Nein, ich esse wirklich alles gerne. Es muss halt gut sein und darüber freue ich mich dann. Das kann dann ein guter Fisch sein oder Tomaten. Eine wirklich gute, reife Tomate, das kann auch ein wunderbares Erlebnis sein.

Gibt’s denn vielleicht ein „guilty pleasure“, ein heimliches Vergnügen, vielleicht ist es Fast-Food?

Es gibt gegen Fast-Food nichts einzuwenden. Es kommt halt einfach auf die Situation an. Naja, eine gute Leberkäs-Semmel ess‘ ich schon immer sehr gerne. Oder auch eine gut gemachte Currywurst.

Aber ja, ein Leberkäs‘ zusammen mit einer guten Semmel und gutem Senf drauf – das ist schon ein Erlebnis! Das ist eben das Entscheidende, dass es zur Situation passt und gut gemacht ist.

Hans Haas, Restaurant Tantris in München

Apropos Tantris und Restaurantkritiken. Früher kam ein Wolfram Siebeck und hat mit viel Sachverstand das Essen getestet und bewertet. Heutzutage kann jedermann im Internet seine Kritik schreiben und Punkte vergeben.

Kritiker gibt’s immer und gerechtfertigte Kritik hilft ja auch weiter. Das ist dann auch gut. Es muss halt ein faires Miteinander bleiben und wenn jemand Kritik austeilt, sollte er auch eine Ahnung davon haben. Ich denke schon, wenn man seine Sache gut macht, dann ist das auszuhalten. Man darf nie aufhören, es gut machen zu wollen. Das ist die Hauptsache.

Als Blogger fotografiere ich oft Essen im Restaurant. Stört Sie das, wenn auf Instagram dann Fotos von Ihren Gerichten veröffentlicht werden?

Nein, das stört doch nicht, da bin ich entspannt.

Damit muss man auch leben, denn wie soll man das auch eingrenzen? Wenn sich ein Gast Notizen oder Fotos machen möchte, dann ist das halt so.

Was ist Ihr Ausgleich zum Beruf?

Die Kunst und Bildhauerei.

Klar, Sport hat mich auch immer begeistert und heute noch gehe ich Radfahren und Skifahren. Man braucht immer einen Ausgleich, denn dann kriegt man den Kopf frei und hat wieder Energie für die Küche.  

Hans Haas, Restaurant Tantris in München

Ich selbst war zwar bisher leider noch nicht im Tantris. Ich gehe aber gerne in das Restaurant von Mario Lohninger in Frankfurt, der auch schon bei Ihnen im Tantris in der Küche gearbeitet hat.

Ja, klar, Mario Lohninger. Der war in den Neunzigern ein paar Jahre lang bei mir im Tantris in der Küche. Im Anschluss ist er dann nach Amerika weiter.

Die Inneneinrichtung des Tantris ist weltbekannt und steht sogar unter Denkmalschutz: Siebziger Jahre Style in Rot und Orange. 

 

Ja, das ist schon sehenswert. Dann kommen Sie doch mal in München im Tantris vorbei!

Sehr gerne. Vielen Dank für das angenehme Gespräch, Herr Haas.

P.S. Das Kochbuch wurde auch vorgestellt im Tom’s Kochbuchblog. Lesenswert.

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Hans Haas, Kochlegende vom Restaurant Tantris in MünchenDie Kochlegende Hans Haas
240 Seiten, 22,0 × 28,0 cm, Hardcover
zahlr. Farbfotos, fotografiert von 3c4y Food Photography
€ 39,90 (D) | € 41,10 (A)
ISBN 978-3-944628-83-7

Haas ist seit 1991 Küchenchef des „Tantris“ in München, das seit vielen Jahren mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wird. Geprägt durch seine großen Lehrmeister Paul Haeberlin und Eckart Witzigmann zeichnet sich sein Kochstil durch außergewöhnliche Geradlinigkeit aus:

Seine Rezepte sind auf wenige Zutaten reduziert, die in ihrer Auswahl immer perfekt aufeinander abgestimmt sind. Mit dieser raffinierten Einfachheit zaubert Haas eine unvergleichlich brillante Geschmackskombination auf den Teller.

In „Die Kochlegende“ präsentiert Hans Haas 35 seiner legendären Kreationen. Ob „Kaviar Kartoffel mit Schnittlauchcreme“ oder „Gebratener Oktopus mit Sauce Mignonette, Tomatenpolenta und marinierter Paprika“, Haas schafft es, traditionelle Küche mit innovativen Zubereitungsformen auf schönste Art miteinander zu verbinden. Seine Rezepte fußen auf der klassischen französischen Küche, modernisiert umgesetzt, mit neuen, sanften Zubereitungsmethoden, um den Eigengeschmack der Produkte zu erhalten.

Begleitet werden die Rezepte von kurzen Essays, in denen Hintergründe zu den Gerichten beschrieben und die Besonderheiten der Haas’schen Küche verdeutlicht werden. Authentische Fotografien, die allesamt im „Tantris“ aufgenommen wurden, präsentieren die Teller sowie den Meister und sein Team bei der Arbeit. Sie runden den Lesegenuss visuell ab und bieten dem Leser ein Buch, das zum Blättern, Schwärmen und Kochen einlädt.

Die Gourmet Edition: Standardwerke der zeitgemäßen Küche aus dem Tre Torri Verlag.

In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung präsentiert der Tre Torri Verlag mit der Reihe „Gourmet Edition“ Standardwerke für die kulinarische Bibliothek. (Presseinformation und Fotos von TreTorri Verlag Wiesbaden).

 

Afterwork? Aperitivo!

Fenchel-Körner als Digestiv oder besser gleich einen Grappa? Und wie starte ich in den lauen Sommerabend? Mit einem Aperitivo! Machen wir’s wie in Italien und damit der Alkohol nicht direkt in den Kopf steigt, gibt’s Oliven, Brot und Käse dazu. Was darf da nicht fehlen? Parmigiano Reggiano!

Aperitivo in Frankfurt

In einigen ausgewählten Frankfurter Restaurants kann man jetzt von 3. bis 11. September zum Aperitif zwei Sorten des wunderbaren Parmigiano Reggiano testen: Käse der 24 und 36 oder auch mehr Monate gereift ist. Das erkennt man an Farbe und Geschmack. Sehr fein und lecker! Und wo gibt’s das in Frankfurt? In der „Eccolo Sandro’s Kochladen und so“ (im Oeder Weg) probierte ich schon sardischen Aperitivo. In den kommen 10 Tagen kann man das italienische Lebensgefühl auch in diesen Locations in Frankfurt erleben:

Restaurant InCantina
Restaurant Carmelo Greco
Sky-Bar 22nd Lounge
Restaurant Carte Blanche
Restaurant Casa Nova
Restaurant Chairs
Die Leiter
Goldman Restaurant
Lella Mozzarella
L’Unico
Restaurant Medici

ParmigianoReggiano

Verlosung

Jetzt kommt’s…. für die Sky-Bar 22nd Lounge wird ein Gutschein im Aktionsdatum 3. bis 11. September für 2 Aperitivo Cocktails verlost.

Dafür brauche ich nur zwei Dinge von Dir: Gib mir Dein Like auf Facebook und erzähle außerdem im Kommentarfeld von deiner letzten Urlaubs, Italien- oder Cocktail-Erinnerung. Damit kommst Du in den Lostopf und hast Chance auf den Gewinn.

CinCin! Und genießt die letzten schönen Sommertage!

P.S: Dass dieser Käse etwas Besonderes ist, das habe ich im letzten Italienurlaub erfahren: Eine Kassiererin im Lebensmittelgeschäft konnte das Wechselgeld nicht passend rausgeben. Für eine Italienerin kein Problem. Gibt sie mir halt ein Kilo Parmigiano statt der fehlenden 20 Euro mit. Ungewöhnlich? Nicht wirklich, denn der Parmiggiano Reggiano ist tatsächlich mit einer Währung vergleichbar. So wertvoll ist das italienische Lebensmittel. Und so gesund und gut verdaulich. Ein wahres Wundermittel aus besten Zutaten!

Kleingedrucktes:
Benachrichtigung des Gewinners erfolgt per Email. Keine Barauszahlung des Gewinns. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

P.S. Das Gewinnspiel ist inzwischen beendet. Ich gratuliere Alexandra aus Wiesbaden zum Gewinn des Gutscheins und wünsche ganz viel Spaß beim Skyscraper-Cocktail!

Bis es mir vom Leib fällt

So heißt ein Upcycling Store in Berlin, eine Veränderungsschneiderei, um genau zu sein. Früher hieß sowas Änderungsschneiderei. Dort wurden altersschwache Kleidungsstücke überarbeitet. Und heute? Darf denn eine Klamotte in Würde altern?  Zum Beispiel mein Lieblings-Kapuzenshirt von Adidias. Wann ist etwas echt alt? Wann ist es Zeit zum Wegwerfen? Wann muss man sich von einem Kleidungsstück trennen?

Es gibt so Teile, da braucht es schon ein paar deutliche Worte von der besten Freundin, damit man sich trennt. Doch muss das denn so sein? Wann ist denn die Halbwertszeit und wann ist Schluss? Wer bestimmt das und wann ist das abgewetzte dann plötzlich wieder cool, weil „used look“ oder tolles „vintage“ oder so?

Bei einem Schuster in Wiesbaden hatte ich erlebt, dass ein sehr geschmackvoller, reicher Geschäftsmann dort seine Schuhe abgab und das sehr regelmäßig. Ja, genau, er brachte seine guten Leder-Schuhe immer wieder zum Schuster und ließ sie dort wieder auf Vordermann bringen. Immer wieder. Die Schuhe sahen gut und gepflegt aus, obwohl bestimmt schon einige Jahre alt. Damals lachte ich darüber, doch heute fällt mir die Geschichte wieder ein. Denn was diese Schuhe wirklich hatten, das war:

Einzigartigkeit & etwas wirklich Individuelles.

Genau das fehlt uns heute doch oft bei den schnellen Trends und „dressed for the moment“ Allüren. Okay, das macht schon mal Spaß, aber ICH bin dann nicht sichtbar.

Durch meine Ausbildung zur Stilberaterin hatte ich schon eine Idee davon bekommen, inwieweit Kleidung die Persönlichkeit unterstützt. Bei der Innatex und dem Treffen mit Kirsten Brodde, die nun bei Greenpeace die Detox Campaign verantwortet, hatte sich das Thema wieder in Erinnerung gerufen.

Just in dem Moment stellte ich fest, dass mein ein-und-alles Kapuzenshirt erste Ermüdungszeichen zeigt: Ärmelbünden abgewetzt. Uh, darf ich das dann noch tragen?  Das ist ja kaputt?! Ja eben, used-look. Haste ’n Problem damit?

Es gibt unzählige Fotos mit mir und diesem grauen adidas Kapuzenshirt. Es begleitet mich seit Jahren, nein, schon seit Jahrzehnten… im Urlaub, zum Yoga, im Garten, an kühlen Regentagen, an Sommerabenden. Gekauft hatte ich es bei einem Roadtrip durch die USA im Adidas Store in San Francisco. Hach, lang ist’s her. Da war ich noch nicht einmal verheiratet. Das war vielleicht 2009 oder so.

Muss das jetzt weg? Ich bin mir sicher, meine Oma hätte jetzt aus ihrem Nähkörben irgendwelche alten Bündchen gezaubert und die abgewetzten ausgetauscht und eben repariert was kaputt ist.

Up-Cycling

So würde man das heute nennen. Momentan ist Arbeitszeit immer noch zu teurer als Neukauf. Eine Änderungsschneiderin um die Ecke hat (hoffentlich) einen höheren Stundenlohn als die Näherin in Bangladesch, die die Neuware produziert. Es ist nun mal so, dass die Hersteller vor allem in Billiglohnländer produzieren, doch die Zeiten ändern sich und innovative Modefirmen gehen schon heute neue Wege:

In #Berlin hat man die Wahl: Neue Jeans kaufen, die alte Jeans reparieren und ändern lassen oder eine andere geänderte Jeans kaufen. Das finde ich cool! Mehr zu den Upcycling-Initiativen findet ihr hier (klick) oder hier (klickklick) oder auch hier< (nochmalklick)  Für euren nächsten Berlin-Besuch habe ich hier auch einen Stadtplan mit den hippen Upcycling-Shops. Ich bin diese Woche dort und mache mich schlau und werde berichten.

Mein Kapuzenshirt darf vorerst in Würde altern. Es wird jetzt nicht mehr so oft getragen und auch nicht mehr zu strapaziösen Auslandsreisen oder sportlichen Aktivitäten, sondern mehr daheim auf der Couch… love used-look!

Mein adidas Hoodie und ich, Djerba (Tunesien 2010)

…im besagten adidas Hoodie, Djerba (Tunesien 2012)

#Sisterhood

… so heißt der Titel der aktuellen Bloggerparade des DMW (digital media women) – das passt doch zum Blog, dachte ich mir, weil ich regelmäßig tolle Frauen im Blog präsentiere. Schon gelesen? Zuletzt waren Frühstücksalon, Rox & Rose ach und zum Beispiel die Stimmtrainerin Anne im Portrait.

WomeninbusinessDE

So lautet auch der Hashtag, den Anna Wassmer ins Leben gerufen hat. Wir Frauen haben tolle Möglichkeiten und wir nutzen sie und wir unterstützen und gegenseitig! Genau das möchte ich auch in den Interviews zeigen. Lies doch mal rein – es sind spannende Portraits dabei.

Was denkt ihr über #Sisterhood? Haben wir da etwa Nachholbedarf? Männer behaupten ja öfters mal, dass wir Frauen uns gegenseitig sabotieren, Stutenbissigkeit wird uns da vorgeworfen. Erlebt ihr das auch so? Freue mich über Kommentare (unten im Kommentarfeld).

Frauen im Job

Was für mich auch im weitesten Sinne zu #Sisterhood gehört ist die gerechte Bezahlung. Es gibt ja den medienwirksamen „Equal Pay Day“ über den viel geschrieben wird (zum Thema habe ich einen spannenden Artikel ausgegraben) und ja, schauen wir uns doch mal, was sich Frauen so gegenseitig bezahlen. Genau, wie sehen denn die Gehälter in den typischen Frauen-Branchen aus?

Die Antwort ist: Schlecht. Deshalb arbeite ich auch lieber für Männer! Es ist auffallend, dass Frauen-Branchen auch gleichzeitig die Niedriglohn-Branchen sind: PR, Agentur, Pflege, Kindergarten und Krankenhaus…und auch der Einzelhandel, also die viel geliebte Boutique, zahlt nur Niedriglohn. Auch als Sekretärin, typisch weiblicher Beruf, verdient man nur gut, wenn man in die von Männer dominierten Branchen wechselt: Maschinenbau, Technik, Automobil-Industrie und Banken.

#Sisterhood im Business

Sollen denn Frauen kein Geld verdienen? Sind wir immer noch die „Dazuverdiener“? Als ob es den Frauen nicht ums Geld ginge. Kann es sein, dass wir da „freundschaftliches Miteinander“ mit „Arbeit“ verwechseln? Die Zeiten sind vorbei, dass es einen (männlichen) Hauptverdiener gibt und deshalb muss man einfach Fakten walten lassen: Job ist Job und Schnaps ist Schnaps.

Wenn meine Änderungsschneiderin eine großartige Arbeit gemacht hat, dann soll sie mindestens den Stundenlohn erhalten, den ich auch dem Auto-Schrauber für die letzten Ölwechsel bei meinem Golf gezahlt habe. Ebenso wenn ich zum Coaching gehe, dann zahle ich den branchenüblichen Tarif und erwarte keinen Freundschaftsdienst.

Dem Schornsteinfeger zahle ich auch die reguläre Rechnung und biete ihm keinen Latte Machiatto an, weil, dann wird’s vielleicht auch günstiger. Genauso die Yoga-Lehrerin, die Tagesmutter, die Frisörin – denn auch sie wollen eine Familie ernähren – und selbst wenn nicht: Geld gegen gute Leistung!

Das bedeutet für mich #Sisterhood. Warum uns das „in Rechnung stellen“ manchmal so schwer fällt, liegt wohl daran, dass wir gerne auch Freundinnen sind. Weil wir uns gerne verbünden und verbinden und ja, das ist eine schöne Sache – solange man sich damit nicht gegenseitig behindert.

#Sisterhood, weil wir es uns wert sind!

P.S. Alle Beiträge dieser Bloggerparade findet ihr bei Digital Media Women und weitere Beiträge findet ihr im Special von SAAL ZWEI, dem Online-Magazin 

Jule vom Frühstückssalon

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich hier im Blog. Heute im Gespräch ist Jule vom Frühstückssalon in Wiesbaden.

Vor Jahren haben wir uns über deine Goldmasche-Mützen kennengelernt und inzwischen hast Du ein weiteres erfolgreiches Projekt in Wiesbaden gestartet. Wie kam es denn dazu?

Ganz einfach: Ich bin bekennende Frühstückerin, ich bin fasziniert von einer gelebten Salonkultur und ich mag es, großes Palaver zu großen und kleinen Themen mit Menschen zu halten, die etwas zu sagen haben. Deshalb: Ein Frühstückssalon. Soweit die Kurzfassung.

Und ja, es stimmt: Auf den ersten Blick ist es ein weiter Bogen von der handgestrickten Bommelmütze zum Netzwerk-Seminar. In der Rückschau betrachtet waren meine handgefertigten Mützen der erste Schritt aus dem sicheren Angestelltendasein in die Selbständigkeit. Heute sage ich dazu oft: „Die Goldmasche war mein bestes Seminar:“

Auf dem Weg in die Selbständigkeit als Business Moderatorin und Coach hat mich eine zentrale Sorge begleitet, und die war: „Wie kann ich ohne Kollegen arbeiten?“ Und meine Beobachtung sagt mir, dass es ganz vielen (Neu-)Selbständigen – vor allem den Unternehmerinnen – offenbar ganz ähnlich geht.

Wie kann ich gezielt in den Austausch mit anderen spannenden Menschen treten und bleiben? Und geht das auch in unkompliziert? Und welche Themen bewegen die Menschen im Moment. Ich gehe mit sehr wachen und großen Augen durch die Welt, halte Ausschau nach Strömungen, globalen Trends, Innovationen, interessanten und interessierten Menschen. Und das bringe ich in den Frühstückssalon: eine Idee, ein Gedanke, kluge Köpfe, Inspirationen.

Auf einem Wochenendtrip in London habe ich eine interessante Erfahrung gemacht: Dort trifft sich die Businesswelt zum Frühstücken. Für mich ein relativ neues Phänomen, das mich in den Bann zog. Wie könnte es funktionieren, Menschen einen guten, inspirierenden Start in den Tag zu bescheren, hier in Wiesbaden? Nach diesem Impuls habe ich mich gezielt auf eine Locationsuche begeben und mit dem Heimathafen einen Ort gefunden, der für meine Vision und Vorstellung perfekt ist.

Woher nimmst Du die Energie für deine Projekte als Selbständige, neben Kind & Kegel?

Energie ist keine Frage von Arbeitsumfang oder Stundenpensum. Wenn wir das tun, was uns wirklich begeistert, stellt sich die Frage nach Motivation nicht mehr. Dann geht es eher darum, eine gesunde Grenze zu ziehen und allen Themen – auch den häuslichen – den Raum zu geben, der angemessen ist. Und ich bin ehrlich: Da kann ich auch noch was lernen … (wie wahr!)

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Sicherlich gehöre ich eher zur Gattung der extrovierten Menschen, die nicht so schnell die „Schnauze voll halt“ von der Umwelt. Insofern genieße ich es abends und am Wochenende Zeit mit meiner Familie und mit Freunden zu verbringen. Wenn ich das Thema Austausch und Genuss verbinden kann, dann bin ich glücklich. Eine lange Tafel, lustige Kumpanen, die auch mal hitzige Diskussionen nicht scheuen, ein köstliches Mahl – und alles ist gut.

Natürlich gibt es sie auch bei mir, die kleinen stillen Inseln. Beim Laufen durch den Wald, beim Lesen, beim Stricken, beim Mandala ausmalen … Und jetzt ganz neu entdeckt: für ein paar Tage selbstgewählte Einsamkeit in schöner Natur.

Gibt es ein spezielles Soulfood für Tage die nicht so gut gelaufen sind?

Du meinst: So ein echtes „Das habe ich mich heute einfach mal verdient“-Trost-Essen? Da ist für mich das „Was“ weniger entscheidend als das „Wie“. Ich geniesse es sehr, nach hektischen Zeiten, in denen ich viel unterwegs war, mich zusammen mit meiner Familie in einem netten Restaurant verwöhnen zu lassen. Und wenn die Akkus so richtig leer sind, dann steht ein unkompliziertes Gericht auf dem Plan. Etwas, das alle zu Hause mögen, und das mit den „fruits of the fridge“ zu bewerkstelligen ist. Unser Favorit im Moment: Kichererbsen-Linsen-Curry mit Basmatireis, in 20 Minuten gekocht. Mit ganz viel Ingwer und Kokosmilch ein echter Seelenwärmer.

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner oder Currywurst?

Am besten beides, nicht gezwungenermaßen zusammen…

Happyfood fängt für mich schon beim Einkaufen und Rezepte stöbern an. Die Vorbereitung und die Vorfreude ist für mich ein wesentlicher Bestandteil von Happyfood. Auf dem Markt einzukaufen, beim Frischparadies Köstlichkeiten zu stöbern, bei Gewürz-Müller in Wiesbaden das leckerste Curry zu ergattern, einen schönen Wein auzuwählen – das hat alles schon etwas mit Happyfood zu tun. Happyfood ist für mich viel mehr als nur ein sehr gutes Essen. Das hat immer etwas mit dem Erlebnis des Vorbereitens, des gemeinsamen Geniessens zu tun.

Als Marokko-Fan liebe ich die arabische Küche – für mich ein phantastisches Spiel mit allen Sinnen. Und das Jerusalem-Kochbuch von Ottolenghi ist bei uns im Dauergebrauch. Ein alltime classic bei uns: der Süßkartoffelsalat mit frischen Feigen und Ziegenfrischkäse.

Jetzt habe ich Hunger bekommen, mmmh! Vielen Dank für das Gespräch und für die spannenden Einblicke in dein neues Projekt, liebe Jule

Frühstückssalon
by Jule B. Jankowski
Walkmühltalanlagen 14b
65195 Wiesbaden
Email info[at]fruehstueckssalon.de
Telefon: 0151 – 5060 1445

Grüne Mode auf der Innatex

Ich glaube an das Gute und dass man auch im Kleinen für Frieden und ein gutes Miteinander aktiv sein kann. Das fängt schon morgens am Kleiderschrank an.

Genau, Stichwort Grüne Mode. Auf der grünen Modemesse INNATEX im Rhein-Main-Gebiet konnte ich mich davon wieder überzeugen, dass es tolle Designs, Farben und Innovationen gibt – und eben trotzem faire Löhne bei der Herstellung bezahlt werden, Bio-Baumwolle verarbeitet und bei der Verarbeitung wenig bis gar keine Chemie verwendet wurde.

Das möchte ich jetzt bitte überall so kaufen können, liebe Mode-Einkäufer! Auf der Berliner #MBFW war ich dieses Jahr nicht, umso schöner, wenn die Mode ein Heimspiel wagt und im ländlichen Hofheim plötzlich internationale Mode präsentiert wird. Schon seit einigen Jahren findet die INNATEX statt, immer zum Saisonwechsel, damit die Einkäufer (u.a. Hess Natur) uns die innovativen Kollektionen auf den Ladentisch bringen können: Von Accessoires über feines Leder bis hin zur Unterwäsche.

Yogamode

Die vielen bunten Labels bringen große Mode raus: Über die sexy Jeansmarke Sey habe ich bereits vor Jahren berichtet, denn nicht nur TV-Moderatorinnen schlüpfen gerne in diese feinen Jeans-Teile, die die weibliche Silhouette gut zur Geltung bringen. Wunderschön weiblich auch die Mode von NIX aus Berlin.

Besonders spannend fand ich dieses Jahr die Sport-Mode und die zarte  Lingerie, die ich bei den Newcomern, den sogenannten Design Discoveries entdeckte: Maathai Organic. Oder die Wäsche aus fair produzierter, feinster südamerikanischer Baumwolle von Dhara Natura ist ein Traum! Oder die Basic Shirts von Avour. Auch ein Wäschelabel für Männer-Wäsche stellte sich vor: Erbgut. Denn wusstet ihr, dass die Chemie in der Wäsche teilweise so stark ausdünstet, dass es unser Erbgut belastet?

Avour

Innatex Modemesse

Für mich als Yoga-Lover ist die Yoga-Mode von nice-to-meet-me einfach wunderbar und genau mein Ding. Auch diese sportlichen Modelle gibt’s für Männer und für Frauen, außerdem ist alles ökologisch und fair produziert und für jedermann im Online-Shop erhältlich.

Wer für kleine Kinder süße Kleider und Spielsachen sucht, wird bei dem Frankfurter Label Sense fündig. Also öko ist schon lange nicht mehr öde! Hier geht’s zur Aussteller-Liste.

Beeindruckend war die Rede von der bekannten Bloggerin Kirsten Brodde, die ich schon mal bei „Hart aber fair“ gesehen hatte und nun bei Greenpeace mitarbeitet. Mensch, die Frau hat Ahnung! Toll, dass es solche Aktivisten gibt.

Das Rahmenprogramm auf der Innatex war wie immer großartig und ich hatte Gelegenheit zu vielen interessanten Gesprächen bei lecker Bio-Eis von DasEis (aus Wiesbaden) und traf auf andere „grüne“ Mode-Blogger wie die Berlinerinnen von aethic oder Vreni von Jäckle&Hösle mit ihrem wunderschönen Mode Blog über Vintage-Mode und so und dann noch Hindi von DailyRewind. So cool!

Das Grauen der Modeherstellung

Spätestens seit dem Einsturz der Nähfabrik in Bangladesch mit vielen Toten und den darauffolgenden Medienberichten wissen wir: Die Herstellung von Mode ist meist nicht sehr glamourös. Mode, die wöchentlich mit neuen Trends daherkommt, fördert asoziale Produktionsbedingungen. Denn je nach Trend oder Auftragslage werden Näher angeheuert oder gefeuert. Damit kann man keine Familie ernähren! Solche Methoden machen Menschen kaputt.

Nachzulesen in dem Kapitel über Produktionsbedingungen im Buch Frauen und Kleider – Was wir tragen, was wir sind . In bewegenden Interviews mit Textilarbeitern in Kambodscha wird dargelegt, welchen Einfluss unsere Art mit Kleidung umzugehen, auf das Leben der Menschen in den Produktionsländern hat. Die Autorin Sheila Heti spricht mit der Menschenrechtsjournalistin Mac McClelland, die unter anderem über die Arbeitsbedingungen bei Abercrombie recherchierte. Sie erzählt: Sie machen “Echtzeit-Updating”, die Software sagt ihnen: Wir haben so und so viele Bestellungen zu erledigen, und bestellen die Arbeiter Tag für Tag ein. Hm… so wollte ich nicht arbeiten.

Slow Fashion

Wir, die Verbraucher, machen den Markt. Deshalb sage ich auch als Stilberaterin: Kauft langlebige Mode! Das sind gut verarbeitete Basics aus gutem Material. Mode, die uns begleitet und nicht „dressed for the moment“. Damit spart man langfristig Geld, es ist zudem ökologischer und es ist dafür ist keine verrückte, menschenunwürdige Produktion  notwendig.

Gute Mode ist grün

Die beim Herstellungsprozess verwendete Chemie landet in unseren Gewässern und damit in unsere Nahrung. Auch wenn es am anderen Ende der Welt passiert: Die Männer und Frauen, die unsere Jeans mit einem coolen Used-Look versehen oder schöne bunte Kleidchen färben, haben häufig unter extremen Vergiftungen zu leiden – das kann man nicht mit gutem Gewissen verantworten. Aber auch die Trägerin kann leiden, nämlich an Allergien, die durch das Tragen der belasteten Stoffe auf der Haut entstehen. Besonders bei Schuhe und Wäsche ist das ein Problem.

Fair fashion

Nun bin ich nicht bis über beide Ohren grün, aber ich bevorzuge inzwischen gute und langlebige Qualität und eben gerne auch ökologisch zertifiziert. Einfach, weil das auch gut für mich ist. Weil gesünder, weil für die Umwelt gesünder, aber auch für meine Nerven, weil, mein Lieblingskleid soll mich wenigstens ein paar Sommer begleiten, denn ich habe weder Nerven noch Zeit, jede Saison neue Klamotten anzuschaffen. Für meine Finanzen ist es auch besser, denn langlebige Mode schont auch meine finanziellen Ressourcen. Noch Fragen?

Mit grüner Mode wird die Welt ein bisschen bunter und schöner!

 P.S.: Die Innatex-Modemesse für Fachbesucher geht noch bis 1. August in Hofheim-Wallau zwischen Frankfurt und Wiesbaden. Die nächste findet dann im Januar 2017 statt. See you!
PPS: Weiterlesen zu diesem Thema kann man in dem Buch von Kirsten Brodde mit dem Titel „Saubere Sachen“.

Radtour im Taubertal

Happy weekend! Und wie soll das aussehen? Ein bisschen können wir das Tempo rausnehmen und an den darauffolgenden Tagen auch mal tagsüber mit Familie, Freunden etwas Schönes unternehmen. Was macht ihr so am Wochenende? Die Partys sind seltener geworden…

Wie wär’s mit einer Radtour durch das romantische Taubertal, auf der sogenannten Romantischen Straße? Schon bemerkt, die Städter haben das Fahrrad neu entdeckt. In der Innenstadt wird das Faltrad ausgepackt und über Land das Mountainbike. Der ultimative Radl-Tipp ist meine Heimat.

An der Tauber

Das Taubertal

Als Kind bin ich dort schon viel geradelt, naja, weil ich noch keinen Führerschein hatte, und heute ebenso, denn es gibt auch immer wieder tolle Veranstaltungen:

Autofreier Sonntag 2016

der findet am 7. August statt (Flyer) und Radfahrer haben endlich freie Fahrt. Mit der Bahn kann man mitsamt Fahrrad günstig ins Taubertal reisen und dort von Festzelt zu Festzelt radeln. Immer an der Tauber entlang. Hach, die Tauber…. nicht ohne Grund heißt die Gegend „Romantische Straße“, denn das schmale Flüsschen windet sich durch die Täler und links und rechts davon Obstbäume oder steile Weinberge… sehr sehr schön ist die Gegend! Dazu ist es dort recht einsam, weil schwach besiedelt, es kräht also kein Hahn nach einem und man hat auf den grünen Wiesen seine Ruhe.

Happytime im Taubertal

In den Dörfern, dort versteht man etwas von Gemütlichkeit. Die Wein- und Bier-Region hat ein Händchen für Genuss: Die Brauerei-Dichte ist sehr hoch, aber auch Wein wird angebaut, denn der Bocksbeutel kommt von dort. Sowieso, die fränkische Küche ist immer eine Reise wert!

In diesem Sinne – ein prima Wochenende für Euch und gerne erzählst Du mir von deinen Wochenend-Aktivitäten (unten im Kommentarfeld)…

Happy weekend!

Schnipsel: Happytime zu zweit

Happytime ist mir ein wichtiges Anliegen, das weiß der regelmäßige Leser, denn, wir sind hier nämlich zum Spaß. Das ist mein Lebensmotto. Die Welt ist voll von Schattenseiten und ich bin mir dessen bewusst, doch mein Blog befasst sich nun mal mehr mit den Höhen, mit den heiteren, den schönen, bunten Seiten des Lebens. Lasst Euch inspirieren, denn die Welt ist schön bunt.

Lust for live!

Heute geht’s um den Spaß zu zweit. Genau, um das Elektrisierende zwischen zwei Liebenden. Die Kraft der Anziehung erinnert ja manchmal an Ebbe und Flut, oder? Mal kann man sich kaum halten vor Anziehungskraft und dann lässt’s auch wieder nach. Immer wieder faszinierend… und bei jedem Paar ganz individuell und doch auch ähnlich.

Unzählige Ratgeber und nicht nur die 66 Tipps aus Frauenzeitschriften befassen sich mit dem Thema Zweisamkeit. Jetzt auch beim mir. Genau, weil man schon etwas tun muss, damit das Feuer am brennen bleibt, klar.

Für Anregung sorgen!

Elektrisierendes gibt es einiges auf dem Markt und zwar nicht nur Trash. Sehr schön finde ich das Magazin Separee oder die Fernseh-Doku „Make-love“ – das alles liefert schön Futter für unsere Fantasie. Apropos Fantasie, was spielt sich denn bei Dir so im Kopf ab? Ah, interessant. Und teilst Du das mit dem Partner? Sprichst Du darüber?

Glotzt TV!

Filme schauen, am besten zu zweit und zwar folgende: SATISFACTION. Eine Serie, Hetero-Pärchen, Mittelschicht, meine Altersgruppe… ah, spannend! Eine der Serien, die das WDR derzeit zeigt. Oh, mit einem Callboy, hahaha, das ist spannend. Einfach mal reinschauen, am besten zu zweit! Und im Anschluss CUCUMBER. Vorsicht, sehr bissiger Brit-Humor, noch dazu tief-rosa, also dasselbe wie beim Hetero-Paar nur in grün, ähm, lila, nämlich ein Homo-Pärchen. Same but different… Reinschauen, jetzt und hier der Trailer! Besser als jeder Tatort, ich schwör’s.

Für die Leseratten unter uns habe ich auch etwas, einen

Buchtipp, der anregenden Sorte

Das Autorenpaar von „Besser als Sex ist besserer Sex“, Theresa Bäuerlein & Tom Eckert lassen den Leser teilhaben, sozusagen durch das Schlüsselloch spicken. In ihrem Sachbuch geht das Paar sehr offen mit seinen Gefühlen um und alleine das zu erleben ist schon eine Wonne und macht einen offen für neue Abenteuer. Ein tolles Paar, so will ich das auch, dachte ich an vielen Stellen. Die Autorin beschreibt in der Ich-Form offen und dabei gar nicht schlüpfrig von Ihrer Partnerschaft und wie sie zu zweit neue Wege gefunden haben und viel Neues voneinander und miteinander gelernt haben. Die beiden haben sich auch als Mensch neu kennengelernt. Wirklich faszinierend!

Das Lesen macht viel Spaß, weil die Schreibweise unverklemmt und offenherzig ist und auch kleine Peinlichkeiten werden offen ausgesprochen und insgesamt sind die Kapitel sehr persönlich geschrieben. Als Leserin erhält man Einblick in die Geheimnisse eines Liebespaar, über das sonst nicht unter Pärchen gesprochen wird. So manches ließ mich schmunzeln und beim Lesen zustimmend nicken. Reinlesen!

Spitze!

Für mehr happytime zu zweit ist auf jeden Fall auch schöne Wäsche gut. Da fühlt frau sich gleich viel mehr in Stimmung und Mann gefällt’s auch. Ein neues Lingerie Label aus Österreich habe ich im TempleStore entdeckt, nämlich „I wanna„: Ganz zart und sinnlich und aus feiner Spitze. Nur schade, dass meine Melonen da leider nicht rein passen, denn die feinen Teile sind sehr sinnlich und hach, handgemacht, aber eher für kleine Körbchengrößen. Der Anspruch der Designs liegt in der Leichtigkeit der Modelle, somit wird speziell auf jegliche Art von Bügeln und Einlagen verzichtet, so das Statement auf der Website, und weiter: „i wanna besticht durch die Klarheit der Schnitte und legt auf die Qualität der Materialien besonderen Wert. Alle Stoffe werden sorgfältig im Inland und auf Reisen ausgewählt.“ Hach ja, sehr süß die Teilchen… wenn das nicht für Anregung sorgt?! Ich bin jedenfalls sehr happy, dass es inzwischen für alle Größen und Geschmäcker etwas gibt.

iwanna

Vielleicht hast Du ja auch noch einen ultimativen Tipp, den wir unbedingt ausprobieren sollten?… (bitte Kommentar im Kommentarfeld abgeben. Dankeschön!)

Nun wünsche ich viele heiße Sommernächte (…mit teils stürmischen Sequenzen).

 

 

P.S. Literarische Inspiration erhält man bei den spirituellen Liebesromanen von der Wiesbadener Autorin Kari Lessir!

Mode aus Mannheim

Das Interview. Nach dem floralen Interview von Anfang Juli verschlägt’s uns weiter gen Westen, nach Mannheim, denn dort gibt es tolle Mode & mehr zu entdecken. Heute stelle ich vor:

Heike von Monte Miau

Ein Maßatelier und jetzt noch ein Showroom? Erzähl doch ein bisschen davon. Was gibt es da und wie kommt’s dazu?

Ich bin Damen- und Herrenschneidermeisterin, da liegt ein Maßatelier natürlich nahe 🙂 Meine Passion ist Mode in Kombination mit dem Menschen, der sie trägt. Keine Massenware, sondern Kleidung, die zum Einzelnen passt und ihn als etwas besonderes zeigt.

Im Maßatelier bekommen sowohl Männer als auch Frauen alles was Sie sich wünschen auf den Leib geschneidert. Ob es ein Maßanzug ist, ein passgenauer Wintermantel oder das Brautkleid für den schönsten Tag im Leben. Eine Maßanfertigung ist individuell, qualitativ hochwertig verarbeitet und ein absolutes Unikat.

Eigene Mode-Kollektion

Aber weil ich natürlich meiner Kreativität von Zeit zu Zeit auch Raum geben muss gibt es jedes Jahr eine kleine Kollektion für Frauen. Das ist mein kreativer Output der einfach raus muss. Und weil der Platz braucht war ich auf der Suche nach einer Kooperationspartnerin, die mit mir einen Raum für Handwerk, Kreativität und Individualität teilt. Und so kam ich auf Julia Laukert und die Kooperation vom TempleStore mit dem monte miau Showroom.

Im monte miau Showroom präsentiere ich meine Kollektion, die alles von Jacken, Mäntel über Blusen bis hin zu Hosen und Röcken bietet. Eine schöne und auch etwas kostengünstigere Alternative zur Maßanfertigung, die trotzdem die Individualität des Einzelnen unterstreicht und ebenso wahnsinnig viel Wert auf eine perfekte Verarbeitung legt.

an der maschine

Schon immer die Selbständigkeit im Blut?

Klare Antwort: JA!

Natürlich war ich schon bei verschiedenen Firmen angestellt, aber erst die Selbständigkeit gab mir die Möglichkeit alle Arbeitsschritte auf dem Weg zum fertigen Kleidungsstück selbst durch zu führen. Vom Entwurf, über die Schnittkonstruktion bis hin zum Nähen. In einem Angestelltenverhältnis undenkbar.

Außerdem ist es wundervoll sein eigener Chef zu sein, für seinen eigenen Traum, seine eigene Leidenschaft, für sich selbst zu arbeiten. Auch wenn Urlaub und Freizeit natürlich kürzer ausfallen.

Zusammengefasst kann ich sagen: nach fast 8 Jahren Selbständigkeit habe ich meine Entscheidung zur Selbständigkeit noch nicht einen Tag bereut. Angestellt sein?  Undenkbar!!!!

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Meine perfekte Happytime beinhaltet auf jeden Fall Menschen um mich herum zu haben die ich mag und schätze. Natürlich auch meine zwei Stubentiger, wenn sie schnurrend abends auf der Couch auf meinem Bauch liegen…

Gutes Essen und Entspannung tragen auf alle Fälle auch stark dazu bei den stressigen Alltag zu vergessen. Mein Credo: Immer weiteratmen!!!

Gibt es ein spezielles Soulfood für Tage die nicht so gut gelaufen sind?

Ein ganz spezielles Soulfood gibt es bei mir nicht.  An Tagen, die nicht so gut gelaufen sind esse ich nur das worauf ich Lust habe, das was ich brauche. Wichtig für mich und gut für meine Seele ist es auch wenn ich ganz bewusst esse, mir Zeit nehme das essen zu zubereiten und es genießen kann und zwar ganz bewusst und langsam. Eine kleine Auszeit mit einem leckeren Essen.

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner oder Currywurst?

Beim Happyfood läuft es bei mir ähnlich wie beim Soulfood! Alles worauf ich Lust habe! Das kann ein selbstgemachter Burger mit selbstgebackenen Burgerbuns sein, aber auch ein grooooßes Stück Fleisch frisch vom Grill….eigentlich alles was man gerne in geselliger Runde isst. Und dazu ein schönes Gläschen Wein. Perfekt!

Oder was brauchst Du für gelungene Happytime?

Ich brauche gar nicht viel: Freunde, Familie, gutes Essen und einfach nur Durchatmen können!!!!

Vielen Dank für das Gespräch!

Monte Miau findest Du hier:  E7,9 in 68161 Mannheim, Tel: 0621 9764196

Atelier

The Temple Store

… das ist ein neuer Konzept-Laden und den stelle ich Euch heute vor:
Hallo liebe Julia, schön, dass Du kurz Zeit hast für ein Interview – passend zum SamstagsGlück, DEM Event bei Euch an einem schönen Samstag im Temple Store.

Ein Konzeptladen in Mannheim?

Erzähl doch ein bisschen davon. Was gibt es und wie kommt’s dazu?

Der Konzeptladen ist ein lang gehegter Traum von mir, den ich seit 2013 in die Tat umsetzen wollte. Ich arbeite seit Nov. 2012 freiberuflich im Kunst- und Kreativsektor und habe durch meine Arbeit viele interessante Marken und Menschen kennengelernt, die, wie ich finde, einen konzeptionellen Raum benötigen, um gezeigt zu werden.

Der TempleStore ist seit Mai 2016 Realität. Ein Ort, an dem ich Designer aus dem deutschsprachigen Raum versammle, um ihre Produkte vorzustellen und zu verkaufen. Ich habe mich auf Qualität und die Mittelschicht spezialisiert und ziehe bei der Produktpalette keine Grenzen. So biete ich Möbel, Schmuck, Dessous, Vintage Objekte, Gin und ganz viele andere Dinge, die man sonst nicht zusammen präsentiert bekommt. Ab Samstag wird das Sortiment um Wein und Männeraccessoires erweitert.

TempleStore mannheim

http://www.temple-store.de

Auch ist ein Online Shop geplant. Aber alles nacheinander. Ich bin ein Eine-Frau-Betrieb und kümmere mich um alles selbst. Da vergehen 24 Stunden wie im Flug und eine Woche so schnell wie ein Tag.

Bei allen Produkten achte ich sehr auf die Qualität der Herstellung ebenso wie auf Kundenwünsche, da die Nachfrage das Angebot bestimmt.

Zudem ist mir sehr wichtig, wie die Labels selbst organisiert sind, wie ernst sie ihre Produkte und Vermarktung nehmen. Denn wer nicht in sein Business investiert, in den wird auch kein anderer investieren!

TempleStore

Schon immer die Selbständigkeit im Blut?

Ja, ich denke schon. Man muss dafür geboren sein. Es gibt Menschen, die sich führen lassen und andere, die führen und ganz selbstständig etwas auf die Beine stellen können. Es gehört Mut dazu, aus der „Reihe“ zu tanzen.

Selbstständigkeit ist kein Zuckerschlecken. Es muss jeden bewusst sein, dass es mindestens drei Jahre dauern kann, bis man wirklich von Erfolg und Beständigkeit sprechen kann. Zudem ist es kein Paradies und die Kunden kommen nicht einfach so auf einen zu. Es kostet viel Energie, Privatsphäre und Zeit.  

Man muss es wollen und sehr gut sein, in dem, was man macht. Selbstvermarktung spielt eine große Rolle ebenso wie Kommunikation und Offenheit. Selbstständige bzw. Freiberufler müssen langfristig denken und jeden Verdienst auf drei Monate aufteilen, um existieren zu können – falls mal keine Aufträge reinkommen.

So muss man auch mal in Kauf nehmen, dass man in manchen Monaten nichts verdient, dann wiederum viel. Der Umgang mit Geld, Rücklagen und einer sehr guten und unabhängigen Beratung ist enorm wichtig und prägend für die eigene Zukunft.

Jemand der Sicherheit sucht, ist in der Selbstständigkeit fehl am Platz. Ich habe meine Selbstständigkeit ohne Rücklagen aufgebaut. Habe aber, sobald ich etwas verdient habe, es wieder in Projekte  investiert… und nun auch in meinen Traum, den TempleStore. Ob dieser gut ausgeht oder nicht, spielt in erster Linie keine Rolle, da die Erfahrung, die ich damit mache, mich weiterbringt und mich fortbildet. Schließlich ergibt sich aus einer Idee immer etwas Neues.

Selbstständig kann man aber auch in einem Angestelltenberuf sein. Ich kann mir also durchaus vorstellen, in Zukunft in einem Betrieb zu arbeiten oder langfristig Projekte zu betreuen und in einem großen Team zu arbeiten.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Mit Freunden abhängen, was unternehmen oder einfach TV schauen, um abzuschalten. Rockkonzerte und Städtereisen gehören aber auch dazu, wenn ich Zeit finde.

Gibt es ein spezielles Soulfood für Tage die nicht so gut gelaufen sind?

Weiße Schokolade, Steinofenpizza oder einfach Döner! Ganz easy.

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner oder Currywurst?

Flüssiges: Whiskey Sour, Moscow Mule oder einfach mal eine Rieslingschorle schlürfen. Essbares: Sushi.

Oder was brauchst Du für gelungene Happytime?

Meine Freunde, eine Bar und am besten wunderschönes Wetter mit ganz viel Sonnenschein – all das gibt es in Mannheim, meinem Heimathafen!

Vielen lieben Dank für das Gespräch!

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen. Nächste Woche im Interview: Heike von Monte Miau, auch im TempleStore vertreten.

P.S.: Kommst Du auch am Samstag zum Temple Store? Vielleicht auf einen guten Drink, vielleicht eine Rieslingschorle??

Kontakt:
TempleStore
Julia Laukert
E7, 9 in 68159 Mannheim
www.temple-store.de – sowie bei Facebook und Instagram

Beim Heuriger in Frankfurt

Immer wieder Samstags fühl‘ ich mich manchmal wie auf Kurzurlaub in der Wachau, dabei bin ich doch in Frankfurt am Main. Denn Österreich kulinarisch erleben kann man bei den „Heuriger“ Events im Restaurant Lohninger.

Samstags, zu einer sehr angenehmen Uhrzeit, nämlich ab zwölf, gibt es österreichische Köstlichkeiten in Sterneküchen-Qualität. Etwaige Restmüdigkeit verfliegt spätestens nach einem Glas Prosecco und dann kann es direkt mit einem Vorspeisen-Gang beginnen.

Österreich kulinarisch

Ultrafein geraspelter Krautsalat und der Klassiker Gurkensalat, dazu Blut- und Leberwurst, natürlich mit Kren, Kalbstafelspitzsülze, hausgeräucherter Speck, Brett’l Jausen, außerdem Bergkäse und/oder Liptauer als Brotaufstrich. Dazu tolles dunkles Brot, aber auch das typische Lohninger Kartoffel-Maisbrot, das ohne Gluten auskommt. Es geht also schon lecker los. Gut, wer nur einmal zum Büffet gegangen ist, denn es folgt (dieses Mal am Tisch serviert): Grillhend’l mit Vanille-Spargel.

Lohninger_Heuriger

Aufgetischt!

Das Grillhend’l ist sehr fein und knusprig. Die Beilage, gebackener weißer Spargel, genau auf den Punkt mit einem Hauch von Vanille und dazu die himmlisch-leichte Hollandaise, schmeckt vorzüglich.

Dazu passt dann auch hervorragend der leichte Weißwein „Gemischtes Gewächs“, ein typisch österreichischer Import, der nur beim Heurigen zum Einsatz kommt.

Als nächstes wird ein Klassiker serviert, das Kalbsbutterschnitzel mit Zuckererbsen. Doch Moment, Überraschung, es ist faschiert! Doch wie auch immer, es schmeckt großartig und sieht sehr hübsch aus mit den quietschgrünen Zuckererbsen.

Weiter geht’s mit einem gegrillten Heilbutt an Fenchelkonfit und Rhabarber. Wunderbar, der auf der Haut gebratene Fisch mit fruchtiger Note. Ein leichtes schönes Vorspiel für den dann folgenden Schweinebraten. Wie kann ein Schwein’s Bratl nur so zart sein bei gleichzeitig so knuspriger Kruste? Unglaublich! Ob’s an der Bio-Qualität liegt? Sowieso, die Qualität der Speisen und der souveräne Service sind einfach überzeugend. Schon alleine dafür gehe ich immer wieder sehr gerne dorthin.

 

Österreich in 6 Gängen

Nein, wir sind noch nicht beim Finale, dem Kaiserschmarrn, angelangt. Erst kommt noch ein Zwischen-Dessert, nämlich ein feines Topfenmousse mit Erdbeere. Hmmm, ein Gedicht. Wobei an einem Kaiserschmarrn tatsächlich kein Weg vorbei geht und der ist beim Lohninger auch ganz anders als wir ihn von der Skihütte kennen: Ein leichter, feiner Mehlspeisen-Traum und auch hier wieder ohne Gluten. Da esse sogar ich den Teller leer! Dazu ein sahniges Vanille-Eis und am besten auch gleich einen Kaffee – das ist für mich die Krönung.

Warum immer wieder glutenfrei? Ganz einfach, weil der Chefkoch Mario Lohninger eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hat und mir ist’s sehr recht, weil es einfach so gut schmeckt und wunderbar bekömmlich ist.

Schnell einen Tisch reservieren! Die Plätze in dem kleinen, feinen Restaurant am Schaumainkai sind begrenzt. Die nächsten Heurigen Termine in 2016 sind:

am am 24. September und am 29. Oktober. Beginn um 12 Uhr.

Restaurant Lohninger
Schweizer Str. 1 (direkt am Schaumainkai)
60594 Frankfurt
Telefon: +49 69 247557860

Happytime in Frankfurt – das ist hier garantiert. Denn auch unabhängig dieser Samstagstermine gehört das Restaurant inzwischen zu meinen Lieblingen. Ob für einen Drink auf einer der rustikalen Holzbänke vor der Türe, ob für einen Pastrami-Sandwich nach dem Museumsbesuch an der Bar, oder für das besondere Fine Dining – alles geht hier und immer ist es ein Genuss.

Noch ein paar biographische Details:
Sternekoch Mario Lohninger startete seine Karriere im österreichischen Maria Alm bei Zell am See. Über München (im Tantris), Los Angeles (im Spago), New York (Danube) und Paris (Guy Savoy) landete der heute 33-jährige in #Frankfurt, wo er seine Ideen in ein eigenes Gastronomiekonzept umsetzte: früher im silk und im micro (ehem. Cocoon), heute im wunderbaren Restaurant am Schaumainkai.

Restaurant Lohninger

Blumen von Rox&Rose

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog Farbenfreundin.

Heute im Interview: Nicole von Rox & Rose

Hallo Nicole, vielen Dank, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen hast! Kennengelernt habe ich Dich schon 2015 auf der Biogartenmesse in Wiesbaden, wo Du diese wunderschönen Sträuße angeboten hast. Ich war sofort begeistert und weil ich jetzt neugierig bin, leg‘ ich gleich los mit meinen Fragen.

Schnittblumen? Wie kam es dazu?

Es fing alles im Gemüsegarten an. 2006 zogen wir nach Wolfstein und ich began begeistert in Ur-Oma’s Garten Gemüse für die Familie zu ziehen. Diese Faszination artete aus in ungewöhnliche Gemüse, wie die Spargelerbse, die schon fast schöner zum anschauen als zum verzehren waren. Das war die Einleitung in den Zierpflanzenanbau.

Mit zwei kleinen Kindern überlegte ich was ich von meinen Gärten aus “auf den Markt” bringen könnte und Blumen – die ich schon seit meiner Kindheit liebe – waren es letztendlich. Samstags ging ich mit meinen Blumen auf dem Wochenmarkt in Kaiserslautern. Jetzt, im vierten Jahr auf dem Markt, fühle ich mich schon als Teil des Marktgeschehens, mit Stammkunden, und sehr netten Kollegen. Seit dem Anfang ist das Projekt natürlich um einiges Gewachsen – größere Flächen werden jetzt bearbeitet, die Privatgärten sind mittlerweile zu klein geworden. Und dieses Jahr kamen dann noch die Biomärkte hinzu.

Wo kann man Deine Blumensträuße kaufen?

Seit April beliefern wir drei Biomärkte mit unseren Blumen – der Hofladen in Wiesbaden, und Natürlich Bistro & Bioladen in Ingelheim und Mainz. Unsere Blumen stammen aus eigenem Anbau, nach EU Bio-Richtlinien bewirtschaften wir unsere Flächen. Wir ziehen die meisten Blumen von Samenkorn auf, hegen und pflegen sie bis zur Ernte.

Was unser Angebot in den Biomärkten hervorhebt ist, dass die Blumen zu Sträußen gebunden sind, und jede Woche aufs neue die Natur widerspiegeln.

Sie sind also nicht nur regional und bio, sondern auch saisonal.

Unsere Saison fängt mit Anemonen, Ranunkeln und Tulpen an. Dann geht es weiter mit Zierlauch, Pfingstrosen und Rosen. Im Sommer kommen Lilien, ausgewählte Dahlien, ausgefallene Sonnenblumen und Zinnien in vielen Farben dazu. Im Herbst freue ich mich schon auf meine Staudenchrysanthemen und Hortensien.

Mit ungewöhnlichem Beiwerk aus eigenem Anbau wie Bergminze und vielen anderen Kräutern, ergänzen wir die Sträuße mit Duft und unerwarteter Lebendigkeit.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Du musst verstehen – wir wohnen auf dem Land. Da ist “Happytime” vielleicht etwas ruhiger als in der Stadt. Am Abend, wenn der Arbeitstag sich nicht zu lange rausgezogen hat, freue ich mich wenn ich noch ein kleines Spiel mit meinen Kindern spielen kann, oder wir einfach noch kurz als Familie zusammen kommen können. Wenn Hausaufgaben und Arbeit erledigt sind ist jeder entspannt und meistens fröhlich.

Gibt es ein spezielles Soulfood für Tage die nicht so gut gelaufen sind?

Da muss ich gestehen, dass ich direkt auf mei Lieblingsessen als Kind zurück greife – Spaghetti mit Tomatensoße. Die Tomatensoße ist das besondere – wir pflanzen jedes unsere eigenen Tomaten, aus eigenen Samen (die einst aus Italien mitgebracht wurden). Die Pflanzen produzieren riesiges Früchte von denen wir eine einfache Tomatensoße kochen und Portionsweise eingefrieren. Spaghetti sind für mich ein echtes Soulfood, und mit der selbstgerechten Tomatensoße haben sie eine “heilende Wirkung” an schweren Tagen (und die Kinder freuen sich ganz besonders).

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt?
Champagner oder Currywurst – was brauchst Du für gelungene Happytime?

Ganz schlicht – einen guten Rotwein, eine Scheibe Brot, und eine Stück “Wilder Bernd” – mein Lieblingskäse. Als Beilage sind z.B. Spargel, Zuckererbsen oder Mais, frisch aus dem Garten mein “Caviar”.

Vielen Dank für das Gespräch!

Fotos: Rox & Rose. Weitere Fotos von diesen wunderschönen Blumensträußen (Link)

Rox-ROse

Hätte, hätte Fahrradkette

Von wegen #yolo und #carpe diem… Lebst Du Dein Leben? Immer wieder gibt es mir zu denken, wenn meine Mutter mit dem Satz anfängt: „Wir hatten immer gesagt, wenn wir dann mal in Rente sind, haben wir endlich Zeit…“

Lebst Du Dein Leben?

Hätte, hätte,… und dann ist’s zu spät. Weil Krankheit oder Tod einen Strich durch die Rechnung machen. Lebst du Dein Leben oder schiebst Du wieder auf? Diese Frage stellt sich mir hin und wieder.

Meine Antwort ist Jein. Also ja und nein. Doch mit jedem Jahr wird der Kompromiss kleiner. Es ist ja auch nicht einfach mit dem „Lebe deinen Traum“. Was ist es denn? Karriere oder ist es die gemütliche Hängematte auf Ibiza? Nach einigen Folgen „Die Auswanderer“ habe auch ich kapiert, dass es auf Ibiza ebenso einen grauen Alltag gibt. Da hilft auch das mediterane Klima nicht und wenn dann die Knete knapp ist, geht die Laune in den Keller. Sowieso, dauerhafter Müsiggang führt zu Lethargie und damit ist Speck auf den Hüften vorprogrammiert. Also ist es das auch nicht.

Lebe deine Träume

Ja, aber wie denn nun? Ist es der Beruf oder sind es Kinder, die einem Erfüllung geben? Interessant ist ja, dass so manche vermeintliche Träume schnell zerplatzen, wenn man sie man kurz ausprobiert. Der Coach und Autor Veit Lindlau schreibt über diese Themen und ist derzeit überall präsent mit seinen Claims. Ich bin mir nicht sicher, ob die Antwort auf diese komplexen Lebensfragen so einfach ist… Für mich jedenfalls nicht.

Die Freiheit nehm‘ ich mir

Ein Arbeitsloser ohne Jobaussichten hat alle Zeit der Welt. Er ist frei – und kann berichten wie furchtbar es ist, wenn plötzlich keine Struktur mehr das Leben ordnet und  wenn man kein Geld für den Latte oder Prosecco hat. Hm, auch doof. Das ist nicht die Freiheit die ich meine.

Selbstbestimmt Leben? Also selbstständig mit einem Start-Up. Endlich sagt keiner mehr, was man zu tun und zu lassen hat. Sein eigener Chef sein, das hört sich voll cool an, kann aber auch voll nach hinten los gehen und ist vor allem richtig viel Arbeit. Da gibt es keinen bezahlten Urlaub, Zuschuss zur Krankenversicherung und Überstundenkonto. Also was nun?

Was ist dein Traum?

Welchen Traum zuerst? Oder am besten alle Träume gleichzeitig? Mein Fazit: Im Kleinen liegt das Glück!

Also, Zeit für den Genuss dieser kleinen Momente muss sein und das muss man trainieren. Erfolgreich im Beruf: Ja klar, aber mit konsequenter Zeitbegrenzung. Das Pareto-Prinzip hilft da ungemein. Denn zeitintensiv muss nicht immer besser sein. Abwechlung und Pausen sind wichtig.

Yoga, Laufen, Schwimmen… Das alles kann man immer mal in den Terminkalender einbauen. Selbst die Yoga-Übung „Baum“, also auf einem Bein stehen, klappt beim Zähnebürsten oder während eines Telefonats hervorragend. Auch Bloggen geht zwischendurch. Inzwischen diktiere ich meine Blogbeiträge, zumindest als Entwurf. Digitale Nomaden haben mir den Weg gezeigt. Als Pendler verbringe ich viel Zeit im Auto, währenddessen mir die besten Ideen kommen. Kein Problem. Diktierfunktion eingeschaltet und los geht’s. Und die gesparte Zeit, die verbringe ich dann in der Hängematte oder so. Ein Traum!

Und wie sieht das bei Dir aus? Lebst Du Dein Leben?

Interview mit meinem Coach

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat diese Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich hier im Blog Farbenfreundin:

Anne Weller. Stimm- und Präsentationstrainerin.

Hallo liebe Anne und schön, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen hast! Kennengelernt habe ich Dich als Referentin in Frankfurt und war sofort begeistert. Auch von Deiner Stimme! Außerdem bin ich neugierig und deshalb leg‘ ich gleich los mit meinen Fragen:

Du trainierst Männer und Frauen ?

Ja, allerdings arbeite ich mehr mit Männern zusammen. Ich bin viel in der Industrie, in der Logistik und in der Automobilbranche unterwegs – dazu häufig ab Führungskraftebene. Diese Bereiche sind immer noch männerdominiert.

Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig?

Stimme hat mich schon als Jugendliche fasziniert. Ich habe Hörspielkassetten (TKKG, Fünf Freunde, drei Fragezeichen) verschlungen und an jedem Vorlesewettbewerb teilgenommen.

Dazu kommt, dass ich von Natur aus eine ganz passable Stimme habe ;).

Mit der Stimme habe ich immer schon gearbeitet und irgendwann habe ich dann beschlossen, aus der Festanstellung raus in die Selbstständigkeit zu gehen. Und genau das mache ich seit Januar 2010.

Erzähl doch ein bisschen von Deiner Arbeit

Ich bereite Menschen aus den Medien und der Öffentlichkeit, selbstständige Unternehmer, Geschäftsführer, Führungs- und Fachkräfte aus der Industrie und aus der freien Wirtschaft aus ganz Deutschland auf Medienauftritte, Interviews, Gespräche, Vorträge und Präsentationen vor.

Zudem schule ich im Career Center der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn Master- und Promotionsstudierende und Absolventen zu den Themen Kommunikation und Präsentation. Abgerundet wird meine Arbeit durch Vorträge rund um das Thema Stimme und Präsentation.

Die Arbeit macht sehr viel Freude. Und mein Herz hüpft immer vor lauter Stolz, wenn die Teilnehmer aus meinen Trainings rausgehen und wohlklingend reden und wirkungsvoll präsentieren.

Am Ende mit der Stimme nach oben gehen (auch wenn es keine Frage ist) – ein typisches Frauenthema, oder? Was sind die frauentypischen Stimm-Themen?

Ja, das machen Männer und Frauen gleichermaßen – also mit der Stimme nach oben gehen. Das liegt nämlich daran, dass der Satz nicht auf Punkt gesprochen wird. Da muss die Stimme dann nach unten.

Wenn man überhaupt von „typisch Frau“ reden kann, dann ist es so, dass Frauen sich eher zurücknehmen in der Stimmstärke. Sie kommen dann leiser, zittriger und zurückhaltender rüber. Im Training arbeite ich dann mehr Stärke in die Stimme und in die Sprechweise hinein.

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Nach Hause kommen, meine beiden Katzen kraulen, die Stimme schonen und die Stille genießen. Häufig fotografiere ich dann (ich habe vor einiger Zeit Instagram für mich entdeckt) oder ich male.

Gibt es ein spezielles Soulfood für Tage die nicht so gut gelaufen sind?

Schokolade geht immer!

Puh – ganz ehrlich – es gibt keine Tage, an denen es nicht so gut gelaufen ist.

Soulfood kann ganz verschieden sein. Für mich ist es dann für die Seele, wenn ich mit Freunden zusammen bin und wir gemütlich miteinander essen, trinken, gute Gespräche führen und lachen.

Oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner oder Currywurst?

Happyfood verbinde ich mit meiner Kindheit. Ich liebe es, meiner Mutter beim Kochen zuzuschauen und dann so Sachen wie „Möhren durcheinander“ (Möhren, Kartoffelstampf und Mettwürstchen) zu essen – oder aktuell und saisonal Rhabarberpfannekuchen.

Vielen Dank für das Gespräch! Beim Workshop im Rahmen der career@office in Frankfurt habe ich ganz viel gelernt und es hat mich sehr gefreut, Dich dort persönlich zu treffen.

P.S. „Möhren durcheinander“, großartiger Begriff. Den merke ich mir!

La Parisian – die Französin

Tag 7 der Themenwoche Frankreich anlässlich der EM2016…

Heute bleibt der Herd aus, denn von gutem Essen allein wird man auch nicht glücklich, oder? Nun geht’s um Mode, Lifestyle, ach, die französischen Frauen. Schon einmal von diesem Mythos der „Französin“ gehört? Hm, ist da etwas dran, was meinst Du? Wahrscheinlich ist es wie mit dem Klischee der Hamburgerin, Berlinerin, Münchnerin. Es gibt über die Französinnen und ihren Stil einige Sachbücher (was den Wahrheitsgehalt des Klischees nicht unbedingt unterstreichen muss):

„Warum französische Frauen nicht dick werden“
und „Warum französische Frauen jünger aussehen“ – beide von Mireille Guiliano
„Pariser Chic – Der Style-Guide“ von Inès de la Fressange
„What French Women Know“ von Debra Ollivier
„How to be Parisian“. Die Stil-Bibel von Caroline de Maigret & Co

Die Französin

Man sagt, die Französin sei geheimnisvoll, werde nicht alt und auch nicht dick, weiß sich stilvoll zu kleiden und ist irgendwie immer sexy, auch wenn sie es nicht ist. Also was nun?! Gilt das nur für die Pariserin oder ist es sowieso nur ein Gerücht? Sehr lustig zu diesem Thema finde ich die Kolumne von Johanna Adorján in der FAZ.

How to be Parisian

Weiß die Französin etwas, was wir hier in Deutschland nicht wissen? Naja, es ist wie immer mit den Klischees. Da schwingt ein bisserl Wahrheit mit, aber Verallgemeinern kann man es nicht. Viele Tipps in den Büchern kommen schon recht hanebüchen daher. So ganz vom Tisch wischen klappt aber auch nicht. Letzlich komme ich zu dem Schluss, dass in Sachen Stil und Stilbruch einfach alles geht, nur Hauptsache, man trägt es mit Selbstvertrauen und – das unterscheidet die Französin zum Beispiel von einer Berlinerin – mit einem Lächeln zur Schau. Genau, happiness!

Das bestätigt sich auch in der Liste der Zeitschrift Harpers Bazar (Link), bei der ich immer wieder zustimmend nicken musste. In Frankreich ist man entspannter, zumindest im Vergleich zu Deutschland. In Sachen Stil ist Natürlichkeit ist das A & O. Man sieht tatsächlich wenig BlingBling und Aufdringliches, was aber nicht heißt, dass es ohne Aufwand passiert. Sollte es Schönheits-OPs geben, werden diese wohl eher unauffällig vorgenommen. Also keine XXL-Busen-Attacken oder Kim Kardashians und um Ernährungsweisen, Fitness etc. pp wird auch kein großes Aufhebens gemacht.

Diese selbstbewusste Haltung mit einem Achselzucken, das wird es wohl sein: Schaut her, vielleicht bin ich nicht mehr taufrisch und habe verdammt viel Spaß am Leben!

„Wie pflegt man also die erstaunliche Kunst, unfrisiert und doch perfekt zu wirken?“  fragt auch das Buch „How to be a Parisian“. Und es gibt für alle Lebensbereiche sehr witzige Antworten (Beispiel: „UGG-Boots wird man nie im Schrank der Pariserin finden. Warum müssen wir nicht erklären, oder?“ haha. Danke dafür!)

Die meisten Französinnen haben auf jeden Fall ein gutes Gespür für Chic und ziehen das bis ins hohe Alter konsequent durch. Die Französin nimmt auch sehr betagt noch selbstbewusst am Alltag teil und trägt dabei modische Accessoires und – dezent, aber gekonnt – bunte und blumige Muster, dazu vielleicht einen Hut oder eine auffällige Tasche. Nicht übertrieben, aber immer mit einem „Aha-Effekt“.

In dem besagten Buch wird immer wieder die Lässigkeit der Französin bzw. Pariserin betont und dass sie in sich ruht und sich nicht so sehr von Trends verrückt machen lässt, sondern ihren eigenen Stil verfolgt und sich treu bleibt.

Genau. Dies ist auch die Lehre in der Stilberatung. Es gibt ganz persönliche Stilregeln, die die Schokoladenseiten eines jeden Menschen zum Leuchten bringen. Diese gilt es zu erkennen und zu unterstreichen. Damit ist man dann ein Leben lang „Uptodate!“ und immer stilsicher unterwegs. Dann hat man plötzlich viel Zeit, noch einen Aperol, Pastis oder Café zu genießen und ein Lächeln macht sich breit. Das ist also die Kunst der Französin, oder?

… à la francaise!

Apropos French Cuisine. Wer von der Französischen Woche hier im Blog noch nicht genug hat, hier meine Restaurant Tipps für #Wiesbaden, für alle, die sich weiterhin kulinarisch französisch verwöhnen lassen möchten: Maloiseau’s Lohmühle (mit wunderschöner Terrasse) und Chez Mamie

Französische Woche, 6. Tag

Zumindest während der Fußball-EM haben wir alle den Grill am Glühen. Was aber grillen? Würste, Schwein oder Rind, Lamm, Gemüse? Tipp: Große Lauchzwiebeln vom Grill sind der Hammer. Soll es aber etwas Besonderes sein, etwas Französisches, dann gibt es gutes Fleisch:

Cote de Boef

Eine dicke Scheibe (ca 1 kg) Rindfleisch beim Metzger deines Vertrauens kaufen, das reicht gut für zwei Personen. Nicht direkt vom Kühlschrank auf den Grill, sondern das gute Stück vor dem Grillen auf Zimmertemperatur bringen.

Heiss muss der Grill sein!

Der Grill, dann das Fleisch auf den Rost und zwar für ca. 8 min pro Seite grillen (meine Erfahrung für „medium rare“, wenn das Fleisch dick ist). Wichtig: Danach das Fleisch auf einem Holzbrett ruhen lassen und erst nach 5 min. Wartezeit anschneiden.

Dazu schmecken Grillkartoffeln oder einfach frisches Baguette (die Franzosen haben viele unterschiedlichen Baguette-Sorten in vielen Krusten-Varianten, von wegen, deutsche Brotback-Kunst. Die Franzosen können uns in Sachen Backen gut das Wasser reichen). Mir schmeckt Rindfleisch am besten nature, aber es passt auch gut eine Sauce Bernaise, Sauce Hollandaise oder Kräuterbutter dazu.

Bon appetit und eine schöne #happytime!

Französische Woche, 5. Tag

Seafood, also Meeresfrüchte, sind an der Küste immer frisch, günstig und dabei sehr lecker. Frankreich hat ganz viel Küste und deshalb gibt es Seafood satt. Also kochen wir heute eine provenzialische Fischsuppe, eine Bouillabaisse. Einfach in der Zubereitung, großartig im Geschmack.

Ihr wisst ja, die französischen Rezepte, die ich hier vorstelle, die sind allesamt schnell und unkomplizierte Gourmetküche. Denn im Grunde mag ich tolles Essen, das Kochen aber ganz und gar nicht und deshalb ist mein Kompromis dabei: Einfache Rezepte für größtmöglichen Genuss. Sorbet oder langwierige Schmorgerichte sind nicht meins, denn bei mir muss es in der Küche schnell gehen. Das Leben ist zu kurz für langes Koch-Gedöns!

Die Provence kenne ich sehr gut und von dort stammt dieses Rezept für eine klare Fischsuppe. Anders ist die in der Bretagne berühmte Fischsuppe, denn da zerkocht man den Fisch, was auch sehr lecker ist (für Notfälle habe ich eine Konserve mit bretonischer Fischsuppe im Regal).

Nein, keine Panik, eine Fischsuppe ist kein Akt, ehrlich jetzt! Einfach gute Produkte einkaufen und los geht’s. Ursprünglich war diese Fischsuppe eine Art Resteverwertung, ein Fisch-Eintopf und so unterschiedlich fiel das Ergebnis auch immer aus.

Die provenzalische Fischsuppe

An der Fischtheke eine schöne Auswahl an verschiedenen Fischfilets kaufen. Am besten den Fischverkäufer nach Angeboten oder Empfehlungen fragen. Mein Vorschlag, eine Mischung von zwei, drei Fischsorgen (evtl. Knurrhahn, Merlan, Seeteufel, Rotbarbe, Seelachs oder Petersfisch). Fortgeschrittene kochen den Fischfond aus Fischabfällen (Flossen, Kräten etc.) – kann man machen, muss man aber nicht, denn Fischfonds gibt’s auch fertig im Glas. Lecker und vor allem gut für die Optik der Suppe sind  Miesmuscheln und wer’s mag auch ein paar Garnelen. Pro Person rechne ich mit ca. 300 g Fisch.

Außerdem brauchst Du: Olivenöl, Salz, Pfeffer, 1 Möhre, 1 Zwiebel, 1 Fenchelknolle, Knoblauch, etwas Tomatenmark, Thymian, Lorbeerblätter, Safranfäden, 1 Glas Weisswein, etwas Pastis (Anis-Spirituose), evtl. 1 Kartoffel, 1 Glas Fischfond.

Wir kochen Bouillabaisse

Zunächst werden in einem großen Topf die Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenwürfel und Fenchel in Olivenöl angebraten, dazu die Karotten, ggf. auch eine Kartoffel gewürfelt dazugeben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Thymian, Lorbeer.

Ist das Gemüse gar, mit Weisswein und Pastis ablöschen. Danach werden die Fische und Meeresfrüchte mit der längsten Garzeit dazu gegeben. Mit Wasser und Fischfond auffüllen. Die restlichen Fische und Meeresfrüchte hinzugetan. Schwubbs, Herd aus, denn fertig ist die beste Fischsuppe der Welt. Petersilie obendrauf und genießen.

Fisch muss nicht lange gekocht werden, sondern das kurze Dünsten in heißem Fond macht das zarte Fischfleisch schon gar. In manchen Küchen werden die rohe Fischfiletstücke einfach nur in die Suppenteller gelegt und mit der kochend heißen Suppe übergossen. Nur so als Hinweis, dass ihr nicht den edlen Fisch zu lange auf dem Herd lasst.

Weißbrot, Wein dazu – und genießen!

#happytime bei french cuisine, was will man mehr!?

Französische Woche, 4. Tag

Heute gibt es Gemüse. Französisches Gemüse: Ratatouille. Ihr kennt bestimmt den super-süßen Pixar-Zeichentrickfilm mit Name Ratatouille? Den müsst ihr unbedingt einmal anschauen, denn der Film ist appetittanregend und einfach wunderbar für einen schönen Filmabend.

Ratatouille

Das folgende Rezept stammt von meiner Mama, die uns während der Familienurlaube in der Provence im kleinen Wohnwagen immer die tollsten Gerichte gezaubert hat.

Zutaten für ca. 4 Personen
2 Zucchini
1 Aubergine
1-2 Tomaten
1 Möhre
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl, Rosmarin, 2 Esslöffel Tomatenmark, halbes Glas Wasser, Salz und Pfeffer

Gemüse Vierteln, zuletzt die Aubergine, da diese angeschnitten schnell braun anläuft. Dann alles Anbraten: Die Zwiebeln in Ölivenöl anschwitzen und dazu die Knoblauchzehe geben. Zuerst die Möhren rein, nach ein paar Minuten diese raus und zwischenlagern. Dann die Zucchini anbraten, dann Auberginen und zum Schluss die Tomaten (ohne Innenleben). Alles zusammen komplett in die Pfanne. Ist diese nicht groß genug, einen Schmortopf oder Wok nehmen, um das Gemüse mit etwas Wasser weich zu kochen. Noch Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence (Rosmarin etc.), Tomatenmark dazu, abschmecken und fertig.

Es gibt Rezepte ohne die Zugabe von Tomate. Ich aber liebe Tomaten und lasse lieber die Paprika weg. Übrigens, Ratatouille muss weichgekocht sein. Vergesst „bissfest“ oder sowas. Nein, denn weich und durchgezogen schmeckt dieses Gemüsegericht am besten. Auch kalt oder am nächsten Tag aufgekocht – ein Traum!

Der Geschmack der Provence, von Südfrankreich, versammelt in einem Gemüsegericht. Wunderbar! Passt perfekt zu Ofenkartoffeln (mit Rosmarin) und Lamm…. hmmmm.

Französische Woche, 3. Tag

Artischocken esse ich auch gerne in Italien, genauer in Rom. Dort sind die Cartioffi berühmt und im jüdischen Viertel, im Restaurant il Portico, eines meiner liebsten Gerichte. Auch die französische Küche steht auf Artischocken und als leichtes Zwischengericht gibt es heute

Gekochte Artischocke

Den Stiel der Artischocke und braune Blätter abschneiden. Die stachelige Oberseite abgipfeln, damit auch das Innere mit heißem Kochwasser in Kontakt kommt. Genau, wie wird sie gekocht? In einem großen Topf mit Wasser, 2 Esslöffel Essig und einem Zitronenschnitz. Die Artischoken eintauchen und Deckel drauf. Sollten sie nicht unter die Wasseroberfläche gehen, hilft ein Holzlöffel als Gewicht. Kochdauer ca. 45 min.

Dip oder Vinaigrette

Meine Lieblingsvariante ist die Artischocke mit Vinaigrette. Dazu vermische ich mit dem Schneebesen:

1 Esslöffel Senf
1 Teelöffel Olivenöl1 Teelöffel Essig
Spritzer Zitrone, Pfeffer, gerne Petersilie oder Estragon – je nach Geschmack.
Schaumig rühren

Fertig ist die weltbeste Vinaigrette

Alternativ: Creme Fraiche mit Estragon und etwas Ölivenöl mischen, Salz, Pfeffer. Wunderbar als Dip für Artischocken, aber auch Austern und Co.

Sauce hollandaise geht auch super dazu, nur ist mir die in der Zubereitung meist zu kompliziert, ähm…

Französische Woche, 2. Tag

Für Muscheln reise ich meilenweit. Die bretonischen Moules – so heißen die schwarzen Miesmuscheln auf Französisch – sind wirklich eine Reise wert und gerade an der Küste frisch erhältlich. Außerdem sehr einfach zu zubereiten und ihr wisst ja, einfach ist in der Küche mein Zauberwort.

MoulesMein Moules Rezept

Die schwarzen Muscheln mitsamt Schale etwas wässern und die Schalen von Algen und Schmutz befreien. In einem Wok oder ähnlich großen Topf Zwiebeln in Ölivenöl anbraten und heiß werden lassen, ein wenig passierte Tomaten und ein kleines Glas Weißwein dazu geben und bei geschlossenem Deckel Hitze entwickeln lassen. Dann die Muschen rein, Deckel drauf und schwubbs, gehen die Muscheln auf. Nach wenigen Minuten ist das leckerste Muschelgericht fertig!

Muscheln wie in Köln

Es ist ja nicht so, dass Muscheln nur in Frankreich gut schmecken. Es gibt in Köln ein legendäres Muschel-Restaurant – kein Witz. Ein Kölner Original mit immerhin 700jähriger Gaststätten-Tradition: Das sogenannte Muschel-Haus mit Name „Bier-Esel“ (höhö) und auf der Website bzw. YouTube zeigt uns der Koch wie er die Muscheln zubereitet. Meine Variante geht so:

Muscheln mit Creme Fraiche und Lauch

Die Zubereitung ist ähnlich wie bei meinem Lieblingsrezept. Dazu müssen noch Lauch und Möhren geschnippelt werden, die statt der Tomaten und Zwiebeln reinkommen. Dazu etwas Creme Fraiche und – ganz französisch – Ricard oder Pastis dazu geben (kleines Glas voll). Das Ganze heiß werden lassen, Muscheln in den Topf, Deckel drauf, Muscheln müssen sich öffnen. Fertig!

Pro Person rechne ich mindestens 1kg Muscheln (für mich gerne etwas mehr). Als Beilage Weißbrot. Ganz wichtig: Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, niemals essen, sondern wegwerfen.

Bon appetit!

Französische Woche, 1. Tag

Frisch aus der Bretagne bzw. Nord-Frankreich zurück, passend zur Fußball-EM in Frankreich, habe ich ein paar einfache kulinarische Tipps. Naja und zum Fußball wird gegrillt. Was also kann man denn so alles auf den Grill legen? Fleisch, Fisch, Gemüse…und Muscheln!

Meine französischen Rezepte, die ich hier vorstelle, die sind deshalb allesamt schnell und unkomplizierte Gourmetküche. Denn im Grunde mag ich tolles Essen, das Kochen aber ganz und gar nicht und deshalb ist mein Kompromis dabei: Einfache Rezepte für größtmöglichen Genuss. Sorbet oder langwierige Schmorgerichte sind nicht meins, denn bei mir muss es in der Küche schnell gehen.

Austern gegrillt

Meist genieße ich Austern roh, einfach so. Noch nicht einmal mit Zitrone, gerne aber mit Wein, Champagner oder wie in San Diego, mit Bier (the american way of Austernessen…).

Austern im Backofen-Grill überbacken – siehe Bild – schmecken auch klasse: Die geöffnete Auster mitsamt Wasser in eine backofenfeste Form legen. Obendrauf Creme Fraiche mit Estragon, Salz und Pfeffer, für die Kruste noch ein paar Brotkrümmel und ab in den vorgeheizten Backofen, nach 10 min. den Grill kurz bruzeln lassen und fertig ist’s. Hammermäßig!

Auster macht pfff

Austern vom Holzkohle-Grill gehen noch einfacher, denn da legt man die verschlossene Auster einfach auf den Grillrost und wartet bis es „pfff“ macht. Die Auster ist gar und dann auch sehr einfach zu öffnen. Entweder man genießt das Austernfleisch pur oder mit Sauce hollandaise, ebenfalls lecker ist’s mit Estragon-Creme (einfach Creme Fraiche mit Estragon vermischen).

Zum Satt werden braucht’s schon ein paar mehr von diesen Muscheln, aber an der bretonischen Küste liegt der Preis für zwölf fangfrische Austern derzeit bei 5 – 6,50 Euro. Das ist günstiger als ein Kaffee in mancher Fußgängerzone, oder?

Bon appetit!

Vive la France: Bretagne

Anlässlich der EM in Frankreich schwärme ich auch ein bisschen von diesem wunderschönen Land mit den vielen Küsten und dem guten Essen. Austern, Muscheln, Meer… das genießt man am besten im Norden, in der Bretagne:

Anreise Bretagne – Der Weg ist das Ziel

Mit über 1000 Kilometern bis zur Küste (ab Frankfurt) ist die Anreise schon lang und da es keinen ernstzunehmenden Flughafen gibt, bleibt also entweder Zug oder Auto. Mit der Bahn geht es flott und, bucht man über diese Seite, auch nicht so teuer. Mit dem schnellen TGV-Zug fährt man mit 500 Sachen durch das französische Flachland, das allein ist schon ein Erlebnis! Aber auch im Auto ist’s nett, besonders mit meinen ultimativen Tipps für schöne Zwischenstopps mit Übernachtung (Anreise ab Frankfurt):

Anreise via Paris
Wenn Paris, dann mit Übernachtung dort. Mein Hotel-Tipp – allerdings für nach der EM, wenn die Hotelpreise wieder bezahlbar sind ist wunderbar mit Pool (mehr dazu nach dem Klick auf den Link).

Alternativ mit Übernachtung in der Champagne, im Gästehaus Chambre d’hotes Chateau-de-Hermonville. Traumhaft! (Nicht zu verwechseln mit dem benachbarten Parc du Chateau). Du suchst einen Geheimtipp? Ein Hideaway? Dies ist mein Sight-Sleeping-Tipp! Bei der Weiterfahrt sollte man unbedingt noch in Reims, an der weltberühmten Kathedrale vorbeifahren.

Anreise via Holland/Belgien
Auch schön ist ein verlängerter Roadtrip über Belgien mit Übernachtung in Brügge. Das Städtchen ist wirklich sehr sehenswert. Weiter geht es über die Seine-Brücke „Pont de Normandie“ (die Überfahrt ist gebührenpflichtig) – eine spektakuläre Brücke mit einer Gesamtlänge von 2.141,25 m und einer Hauptspannweite von 856 m. Sie ist damit die längste Schrägseilbrücke von Europa!

Alternativ übernachtet man in der Region Aisne bzw. in der Somme im Großraum von Amiens. Man kann hier übernachten (hab leider keine Panama-Papers am Start… Trotzdem, irgendwann will ich dort einmal in den Pool hüpfen).

Oder auch hier, ebenfalls mit Pool: Hotel Domain de senercy. Toller Zwischenstopp und nicht sehr weit von Lille, wo eines der EM-Stadien steht. Sehenswert ist die schnuckelige Stadt Amiens, neben Reims und Chartres steht dort die größte gotische Kathedrale in Frankreich.

Austern satt!

Ein weiteres Hideaway auf dieser Strecke ist das Hotel Le Manoir des Douets Fleuris in DER Austern-Stadt schlechthin, Cancale. Das fühlt sich an wie 5-Sterne-de-Luxe! Zumindest einen kurzen Abstecher an den Hafen für einen Teller frische Austern sollte man machen.

Bretagne!

An der Küste angekommen, mietet man sich am besten ein schönes Ferienhäuschen. Vorteil: Man kann selbst kochen! Ein Muss bei den vielen Leckereien, die es auf den Märkten zu kaufen gibt. Artischocken, Fisch und Meeresfrüchte. Mmmh! Und so romantisch… Entweder mit dem Rad oder Auto durch die Gegend cruisen. Es gibt viele historische Burgen, Kirchen und Windmühlen zu besichtigen.

Tipps
Und sonst? Essen! Fisch und Meeresfrüchte kommen fangfrisch auf den Tisch. Danach an der bretonischen Küste entlang spazieren gehen und die Gezeiten erleben, Meer schmecken und riechen und die Natur auf sich wirken lassen. Mehr Programm braucht es eigentlich nicht, finde ich. Vielleicht mal mit einem Fischerboot rausfahren oder mit der Fähre, z. B. zur Ile de Brehart, der Blumeninsel. Das ist eine schöne Abwechslung.

Bonne vacances!

(Übrigens, auf Instagram gibt es weitere Bilder…)

Sunset in Rome

Meine Tipps für Rom

Auf und davon, bei diesem wechselhaften Wetter. Mein Tipp – nicht nach Frankreich (weil EM und so), sondern nach Rom. Jetzt im Juni ist’s zwar in Italien schon etwas heiß, dafür ist die Badesaison eröffnet und man kann auch mal ins Meer hüpfen. Ein paar Tipps von mir – weitab vom Vatikan, sondern mittendrin und voll Genuss für viel #happytime

Anreise
Die meisten werden per Flugzeug anreisen. Lufthansa bietet immer wieder Schnäppchen, die sich lohnen. Transfer dann entweder per Zug (langsam) oder Taxi. Die Taxipreise von/zu Altstadt Rom-Flughafen sind festgelegt!

Sei darauf gefasst, dass man dich über’s Ohr haut… leider. Ausnahmen bestätigen die Regel und manche halten sich an die ausgehängten Taxi-Preise (z. B. Die Anfahrt nach 22 Uhr kostet z. B. 6,50 € – kein Witz!). Trotzdem. Es ist besser, vorbereitet zu sein und das Geld passend dabei zu haben, dann gibt es wenigstens beim Rausgeld keine Diskussion. Die Circa-Preise vorher kurz überschlagen und naja, sollte es doch einmal Unstimmigkeiten geben, besser alle Fünfe grade sein lassen, denn Du bist im Urlaub. So what?!

Folgende skurrile Begebenheit will ich Dir erzählen: Angekommen am Flughafen Ciampino steuern wir und ein anderes Touri-Pärchen auf das einzige Taxi weit und breit zu. Wir einigen uns, da wir sowieso in dieselbe Richtung wollen, gemeinsam das Taxi zu nehmen. Der Fahrer freut sich und während er losrast, nennt er uns auch gleich seinen Preis: Pro Person 40, also 160 Euro. Wir: Hä? Offiziell kostet die Fahrt in die City nämlich für alle Insassen insgesamt 30 Euro und ab Flughafen Fiumicino 48 Euro. Keiner von uns spricht Italienisch… es gibt eine laute Diskussion in verschiedenen Sprachen und am Ende lässt er uns dann doch ziehen. Also, Augen auf!

Übernachten
Es gibt unzählige Unterkünfte in Rom und bei zig Übernachtungen hatten wir bislang nur einen Reinfall. Bei der Hotelsuche sollte man berücksichtigen, dass Rom sehr groß ist und die Distanzen echt anstrengend sind.. Lieber ein Hotel in der Ecke buchen, in der man auch unterwegs sein möchte. Meine 3 Lieblingshotels sind die folgenden

Hotel im Kloster: Domus Sessoriano. Inzwischen leider recht teuer, aber mit etwas Glück erwischt man Angebote. Eine wahre Insel im chaotischen Rom. Ein Traum, wenn in der Kirche Gottesdienst stattfindet und man den Chorgesang durch die Flure hallen hört.

Hotel Casa Mia in Transtevere. Klein, fein, mittendrin! Ebenso das dazugehörige Restaurant.

Hotel Guilia & Ferienwohnung. Toll zentral gelegen, direkt am Tiber und 3 Minuten vom Campo di Fiori entfernt. Wundervoll!

Essen
U
nvergesslich und immer wieder großartig ist die Pizza to-go bei der Bäckerei Forno am Campo die Fiori. Typische römisch Küche genießt man am besten im jüdischen Viertel, sozusagen auf den Spuren von Antony Bourdain entdeckten wir das Restaurant Nonna Betta und auch das benachbarte Ristorante il Portico. Die Carciofi a la Guila (Artischoken) schmecken dort einfach wunderbar und gehören unbedingt zu einem gelungenen Rom-Urlaub.

Gelato: Hier verweise ich auf eine amerikanische Rom-Bloggerin, die dort lebt und viele andere gute Tipps hat (denn Eis ist nicht so meins).

Einen typischen italienischen Espresso im Stehen am Tresen… den gibt es am Panteon bei Tazza d’oro Caffé…unbeschreiblich italienisch!

Lido di Roma
Wem jetzt die Füße brennen und einfach nur ausspannen möchte, kann sich ans Ufer vom Tiber setzen oder ans Meer fahren. Ja, Rom hat auch einen Strandbad, erreichbar per S-Bahn (mind. 1 Std. Fahrzeit). Toll zum Ausspannen und mal die Füße ins Meer tauchen. Es gibt kostenpflichtige Strandbäder mit schicken Restaurants, aber auch einen frei zugänglichen Bereich, wo man schön auf schwarzem Vulkanstrand liegt.

Ansonsten ist meine Empfehlung, sich treiben zu lassen.

Dolce far niente!

Meine Stilberaterin im Interview

Mit Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog Farbenfreundin.de

Angela, Du bist Stilberaterin. Wie lange denn schon? Für Männer und Frauen ?

Begonnen habe ich als Stilberaterin vor 13 Jahren. Damals habe ich eine nebenberufliche Tätigkeit gesucht, mit freier Zeiteinteilung, da ich in erster Linie für meine 3 Kinder da sein wollte und auch ehrenamtlich als Seelsorgerin stark engagiert war.

Nachdem ich selbst eine Farbberatung in Anspruch genommen hatte, und „am eigenen Leib“ bemerken konnte, wie das stilsichere Auftreten auch das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeit stärkt, hatte ich die Idee, dass dies die richtige Tätigkeit für mich sein könnte.

Es war mir schon immer ein Anliegen, Menschen zu stärken und voran zu bringen.

Mein Job ist sehr vielseitig. Mich buchen Männer und Frauen gleichermaßen, wobei es bei männlichen Kunden meist eher um das Auftreten im Geschäftsleben geht; Kundinnen möchten die Beratung gerne für beide Bereiche: privat und business. Ich gebe außerdem Typberatung-Seminare, halte Vorträge, bin als Shopping Coach unterwegs und schule Mitarbeiter, damit sie ihre Kunden stilsicher beraten können. Also eine bunte Mischung.

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Erzähl doch bitte ein bisschen von Deiner Arbeit…

Mir macht meine Tätigkeit viel Spaß, denn jeder Termin ist etwas ganz Besonderes, da jeder Mensch etwas Besonderes ist. Es ist spannend, herausfordernd und begeisternd.

Da ich mich immer wieder auf einen neuen Menschen oder eine neue Gruppe einlasse, kann ich vorher nicht wissen, wie sich der Termin entwickelt. Meine Arbeit wird so nie zur Routine und bleibt lebendig.

Es macht mir bei den Beratungen auch besonders Freude, den Menschen dahinter kennen zu lernen. Oft darf ich auch etwas über die persönliche Situation erfahren und kann darauf eingehen.

Man kann sehr viel mit dem äußeren Auftreten erreichen und da zeige ich den Kunden, wie sie das erreichen. Doch daß sich ein Mensch in „seiner Haut wohlfühlt“ hat zuerst mit dem Inneren zu tun. Dies anzustoßen ist mir ein Herzensanliegen.

(Neugierig geworden? Dann gibt’s hier ein Video (auf Link klicken)

Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus?

Da ich viel unterwegs bin, genieße ich eine Fahrt vom Kunden nachhause besonders dann, wenn ich dies an einem schönen Sonnentag in meinem roten MINI Cabrio mit offenem Verdeck und Musik erleben kann.

Sehr wichtig sind mir auch Termine mit mir selber geworden, an denen ich nicht erreichbar bin und zur Ruhe komme. Dann tanke ich bei langen Spaziergängen auf, genieße meinem Garten oder ein gutes Buch auf der Couch.

Gibt es ein spezielles Soulfood für Tage die nicht so gut gelaufen sind?

Das kommt ganz darauf an, was im Kühlschrank ist. Ich koche nie nach Rezept, aber ich liebe es, aus dem was da ist, etwas zu zaubern. Knoblauch, Gewürze und Kräuter sind allerdings immer dabei. Da mir Kochen an sich sehr viel Spaß macht, ist allein das schon soulfood.

Und ich liebe Picknicks. An warmen Sonnentagen fahr ich dann raus ins Grüne, ob zwischen 2 Terminen oder einfach so. Einen kleinen Picknickkorb hab ich immer in meinem MINI. Ich kaufe spontan etwas Leckeres ein und such mir ein schönes Fleckchen Erde. Da komm ich zur Ruhe und der Stress fällt ab, grade wenn etwas nicht so gut gelaufen ist.

Und wenns mal schnell einen Seelentröster geben muss, dann gibt’s Zitronensorbet (hab ich immer im Gefrierschrank) und frisches Obst dazu!

…oder ein happyfood, für Tage, die es zu feiern gilt? Champagner oder Currywurst?

Weder noch. Aber das Leben kann man immer feiern, das habe ich gelernt. Es braucht nur eine gute Zigarre und einen Gin Tonic, am besten noch im Kreise guter Freunde, die sich mit mir freuen.

Und mein ganz besonderes happy food ist eine britische tea time mit allem drum und dran, Scones, Clotted Cream, Gurkensandwiches, Pies, Shortbread… Während meiner Studienzeit in London habe ich mich in diese typischen Leckereien und die Teezeremonie verliebt und ich verbinde sie heute noch mit vielen glücklichen Momenten.

Was brauchst Du für gelungene Happytime?

Viel Kraft gibt mir Zeit mit meiner Familie und guten Freunden. Gemeinsam lachen, weinen, füreinander da sein – sich wirklich vertrauen können und mit allen Fehlern angenommen sein – zueinander zu stehen, auch wenn man nicht einer Meinung ist, das gibt es nicht so oft. Zeiten mit diesen Menschen sind das wertvollste für mich.

Und dann ist da noch das Tanzen und die Musik. Tanzen, egal ob ich happy oder down bin, war schon immer ein Ventil für mich um loszulassen. Ich war früher sehr schüchtern und zurückhaltend, aber beim Tanzen konnte ich schon immer aus mir herausgehen. Und das ist auch heute noch so. Und ich singe in einer Band in unserer Evangelischen Freikirche. Schon die Bandproben liebe ich, sie sind pure happy time. Musik beflügelt und befreit und selbst dazu beizutragen ist nochmal ein ganz besonderes Gefühl.

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Angela!

Unter den folgenden Links gibt es noch mehr Information, schau doch mal rein:
Type Consultant Angela H. Kneusels im Internet und ein Klick zur Facebook-Seite
Und im Video: https://vimeo.com/126550076

Farbe wirkt… sagt die Stilberatung

Derzeit wird’s Frühling und mit den neuen Trends kommen neue Klamottenfarben. Was steht mir und welche Farbe lässt meinen Teint erstrahlen? Diese Frage treibt uns alle um und auch bei mir hat es lange gedauert, bis ich „meine“ Farben gefunden hatte. Warum ist es denn überhaupt so wichtig, ob die Bluse grün oder blau ist?

Meine Farbe ist nicht deine Farbe

Bei Wandfarben leuchtet es uns ein, wie stark Farbe wirkt. Das Kinderzimmer in schwarz statt in rosa? Nein? Genau, ob ein Zimmer schwarze oder rosa Wände hat, ist ein großer Unterschied. Na also.

Farbe wirkt, weil Farbe reflektiert!

Klamottenfarbe reflektiert auch und zwar im Gesicht. Trage ich also ein Oberteil in einem Grün wie ein Granny-Smith Apfel, dann lässt mich das entweder strahlen (falls es meine Farbe ist) oder eben krank aussehen. Vielleicht ist ein gewisser Farbtyp auch manchmal Mode und Geschmacksache, aber zu wissen, was passiert mit der Farbe, wenn ich sie trage, ist das A & O beim Styling. Hier fängt das Können einer Farbberaterin an. Sie muss alle Faktoren betrachten und dabei reicht es nicht, den Hautton zu inspizieren, sondern es muss die gesamte Person und ihre Erscheinung in Augenschein genommen werden. Manchmal geht es auch nicht um die Farbe, sondern die Schnittführung, weil – was hilft die richtige Farbe, wenn es ausschaut wie ein Sack? Der Schnitt und auch die Stoffqualität sind ganz wichtige Aspekte. Ist alles Geschmacksache? Nein, es gibt bestimmt Stilfaktoren und auch ein Stilbruch ist kein Zufall, sondern ein bewusst eingesetztes Stilmittel.

Eine gute Stilberatung kann soviel mehr als nur typgerechte Kleidung klären. Jeder Mensch hat eine Schokoladen-Seite und wenn man die kennt, sollte man sie auch inszenieren und unterstützen. Bei vielen Menschen, die ich nach einer Beratung erlebt habe, ist das innere Licht entzündet worden. Lust an der eigenen Person macht auch Lust auf’s Leben. Das Leben ist zu kurz für ein Mauerblümchen-Dasein!

Stilberatung bei Angela

Alles in allem geht es also darum, das innere Licht zum Strahlen zu bringen. Das schaffen nur ganz wenige Fachfrauen und deshalb habe ich die liebe Angela zum Interview eingeladen. Sie hat schon viele Jahre Erfahrung und da ich selbst keine Beratungen mehr anbiete, empfehle ich sie von ganzem Herzen weiter.

Das Portrait von Angela gibt’s morgen hier im Blog.

P.S. Kürzlich hatten wir das Motto „Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen“ vom Blog German Abendbrot. Genau. Das Leben ist aber auch zu kurz für die falschen Klamotten!

Kunst & Genuss in Frankfurt

Bildhauerei im Frankfurter Gourmet-Restaurant: Marmor oder der zerbrechliche Schiefer wollen oft ganz anders als man selbst und der Stein verzeiht keinen falschen Schlag. Von diesen Herausforderungen erzählte mir auch der Künstler Pierre Pardon aus Korsika bei seiner Vernissage im Sterne-Restaurant Carmelo Greco in Frankfurt.

Kunst & Genuss bei Carmelo Greco

Die Mischung bei Carmelo Greco in Sachsenhausen ist genau richtig: Großartige Gourmetküche trifft auf fragile Bildhauerei. Ein bisschen erinnern auch die Kreationen auf den Tellern an Skulpturen und so ergänzen sich die Themen sehr gut. Sogar farblich passen die Arbeiten von Pardon, die für die kommenden Wochen im Restaurant zu besichtigen sind: Das Anthrazit des Schiefers oder der schwarze Marmor harmonieren wunderbar zum Interior Design des Restaurants.

Genuss für alle Sinne

Das Restaurant liegt etwas versteckt und die Türe wirkte für mich ein bisschen wie der Eingang zu einer Schatzkammer. Nach der freundlichen Begrüßung am Empfang hat man die Wahl entweder in den linken oder in den rechten Bereich oder auf die geschützte Terrasse zu gehen. Alle Räume sind in klarem Design und durch Öffnungen miteinander verbunden – geschützt und doch mitten drin im Restaurantbetrieb. Ein Rückzugsort für den Genuss! Die großflächigen Fenster bringen genau so viel Licht ins Innere, wie es angenehm ist. Die Stimmung wirkt konzentriert und auf dem Punkt. Genau wie auch die Kochkunst:

Der Spargel ist al dente und entfaltet so sein wunderbar nussiges Aroma, ergänzt von feinen Jakobsmuscheln. Ebenso perfekt: Thunfisch, Manzo Tonnato um genau zu sein. Eins meiner Lieblingsgerichte. Al dente und auch exakt auf dem Punkt die Pasta mit Pilzen und ebenfalls das Salzwiesenlamm in zart-rosa.

Zur Ausstellungseröffnung hatte das Restaurant ein passendes Menü konzipiert, begleitet von Weinen des italienischen Weingut Dei, die charmant von Maria Caterina Dei präsentiert wurden. Feine Weine! Falls jemand eine Reise in die Toskana plant: Das Weingut bei Sienna verfügt auch über ein schönes Gästehaus…

Zum Schluss hat mich die köstliche Käseauswahl dann doch mehr begeistert als das Panna Cotta, denn ich hab’s einfach nicht so mit den süßen Desserts. Aber so sind die Geschmäcker eben verschieden. Insgesamt war der Abend ein großartiges Erlebnis für die Sinne und vor allem super sympathisch: Ich durfte einen Blick in die Küche werfen und dann noch das eine oder andere Selfie mit dem Meister, so macht mir Sterneküche Spaß.

Carmelo Greco_Pierre Pardon

P.S: Ein Stechbeitel und ich, kannst Du Dir das vorstellen? Dazu vielleicht noch eine Kettensäge? Bis vor ein paar Jahren habe ich tatsächlich mit großem Eifer Skulpturen gestaltet, mit Beitel und Kettensäge. Noch heute habe ich großen Respekt vor der Kunst der Bildhauerei, denn es braucht äußerst viel Geschick und immens Geduld und Nervenstärke, um Gestein oder Holz in die gewünschte Form zu bringen. Umso mehr genieße ich dann eine solch wunderbare Ausstellung. Zusammen mit der wunderbaren Kochkunst eines Sternekochs… ein Traum.

Sehr empfehlenswert!

Restaurant Carmelo Greco
Ziegelhüttenweg 1-3
60598 Frankfurt
Tel.: +49 (69) 606 089 67

Hier ein weiterer Presse-Bericht über den Kunst-Event.

Ristorante Carmelo Greco

Schöne Motorräder!

Damals, Ende der Fünfziger, da ging’s mit einer BMW Maschine auf Hochzeitsreise in die Schweizer Berge. Genau, meine Eltern brausten mit einer BMW samt Beiwagen in die Flitterwochen. Daran musste ich denken, als ich die tollen Bilder vom Comer See sah, denn dort fand gerade der Concorso d’Eleganza Villa d’Este statt. Sogar in der Vogue ist ein Interview mit BMW Designer Karim Habib.

BMW R 5 Hommage

Ein Schönheitswettbewerb der besonderen Art, nämlich für Oldtimer ist der Concorso d’Eleganza Villa d’Este am Comer See. Dort werden restaurierte Oldtimer, Autos wie Motorräder, präsentiert und ausgezeichnet.

Das BMW Motorrad wurde genau vor 80 Jahren der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Das Motorrad BMW R 5 war damals eine technische Neuentwicklung, denn angelehnt an die 500 ccm Werksrennmaschine von 1935, war sie mit ihrem neu konstruierten, leichten Rahmen eines der wegweisenden Sportmotorräder damals. Anlässlich dieses 80. Geburtstages ehrt nun BMW diese wunderbare Zweirad-Ikone.

Die BMW meiner Eltern war damals auch eine Sensation. Sie fuhr über die Alpen und über die Serpentinen des Engadin und die Leute dort staunten. Dieses Motorrad fuhr und fuhr und deshalb bin ich heute sehr begeistert, dass die BMW R 5 Hommage so gefeiert wird. Gute Nachricht für Besucher: Die Sonderausstellung am Comer See ist durchgängig für alle geöffnet, falls gerade jemand zufällig in der Nähe weilt…

Die BMW R 5

Wie schon damals, gibt sich diese BMW R5 ganz klassisch in der Farbe schwarz. Weiße Linien, von Hand gezogen, sorgen für das gewisse Etwas. Die Tanklackierung und auch die Radabdeckungen sind auffällig: Ein „Smoke“ Finish lässt das Metall durchschimmern. Klasse und auch ganz nach historischem Vorbild ist der Leder-Sitz mit Prägung: „Für mich ist die R 5 bis heute eines der schönsten Motorräder der BMW Historie“, so Edgar Heinrich, Leiter Design BMW Motorrad. Für mich auch! Denn so lange ich denken kann, war mir das Hochzeitsgefährt meiner Eltern Vorbild für jegliche Zweirad-Abenteuer-Bilder.

Make life a ride

Jetzt, so kurz vor 50, da verspüre ich schon auch Lust auf’s Motorrad fahren. Es gibt einige Frauen, die erst so spät, also Ü50 mit dem Motorradfahren anfangen. Wenn, dann muss man aber auch wirklich regelmäßig fahren, sagen die Profis. Weil, fährt man nur mal bei Sonnenschein und an freien Tagen, dann bekommt man keine Routine. Immerhin, die mündliche Prüfung für den Motorrad-Führerschein hatte ich schon im Kasten, doch dann habe ich kurz vor der Prüfung gekniffen. So ganz ohne Airbag, war mir das doch zu viel Abenteuer. Vielleicht wage ich jetzt einen neuen Anlauf.

Biker international

Kürzlich war ich in der örtlichen Harley Garage zu Besuch. Freunde feierten dort Geburtstag und ich muss sagen – das hat mir gefallen. Egal welchen Alters, alle gingen freundlich und offen miteinander um. Das erinnerte mich an den Artikel über einen Motorradclub im Irak denken. Egal welcher Glaubensrichtung oder politischer Einstellung, man geht dort freundlich und friedlich miteinander um und will der Welt zeigen, dass es auch anders geht. Ein schöner Anfang und ja, der Motorsport kann als Brücke fungieren. Und tatsächlich, kaum zu glauben, es gibt auch motorradfahrende Frauen im Orient. Dazu habe ich dieses Beispiel: Zenith Irfan, erst 21 Jahre jung und aus Pakistan, reist derzeit mit dem Motorrad um die Welt, um den Traum ihres verstorbenen Vaters zu erfüllen. Sie hat sich vor 2 Jahren aufgemacht und ist zu einer furchtlosen Fahrerin geworden.Wow! By the way, im konservativen Pakistan ist es Frauen eigentlich untersagt, ohne Begleitung zu reisen, geschweige denn auf einem Motorrad (no comment…tsts )

HarleyOkay, es gibt also viele tolle und beeindruckende Vorbilder für’s Biken. Ein Motorrad muss her!

Vielleicht buche ich mich für’s erste auf den nächsten BMW Motorrad Days einfach mal für’s Testfahrten ein. Da kann man auf Privatgelände ein bisschen üben, auch ohne Führerschein…

Vierrad oder Zweirad? Wie lässt Du Dir den Wind um die Nase wehen?

P.S. Wusstest Du, dass BMW 100. Geburtstag feiert? Im September, in München…

#‎LiveYourDreams #BMW #concorsodeleganza

Bitte Danke sagen

Was bringt es Dir, dankbar zu sein? Gute Frage. Und die Antwort? Lass mich mit einer Gegenfrage antworten: Wann warst Du das letzte Mal für etwas wirklich von Herzen dankbar? So dankbar, dass Du es körperlich spüren konntest? Vielleicht kamen Dir die Tränen oder Deine Brust war plötzlich zu eng für all die Glücksgefühle, die aufgeregt in Dir flatterten.

Um diese tiefe innige Dankbarkeit geht es in einem Gastbeitrag von Kari Lessir auf diesem Blog. Ein von Herzen kommendes »Danke« hat eine ganz andere Wirkung als das gleiche Wort, das wir automatisch — ohne nachzudenken — aussprechen, weil man uns so von klein auf erzogen hat. Dieses konventionelle »Danke« ist sinn-leer. Es hat keine Kraft und keine Magie. Ganz anders ein absolut ehrlich gemeintes »Danke«, das wir mit Herzensenergie anfüllen. Dann beflügelt es Dein Leben, wenn Du Dich darauf einlässt.

Wie entzündest Du die Magie der Dankbarkeit?

Lass uns dafür zuerst danach schauen, wie unser Universum funktioniert. Alles in und um uns ist Energie, und Energie will fließen. Dafür bedarf es eines Kreislaufs aus Hin und Zurück, Auf und Ab usw. Der Turbo für diesen Kreislauf ist dabei die Dankbarkeit, die ehrlich ist und absolut von Herzen kommt. Sie öffnet Schleusen und bringt mehr von dem, wofür man dankbar ist. Denn die Energie fließt genau dorthin, wohin Du Deine Aufmerksamkeit richtest.

Kurzum: Wenn Du Deine Wünsche mit Dankbarkeit »düngst«, bekommst Du mehr von dem, was Du gerne hättest.

Meine eigenen Erfahrungen

Ich selbst praktiziere diese bewusste Dankbarkeit seit Anfang 2015. Damals hat mir mein Friseur zum wiederholten Mal das Buch »The Magic« von Rhonda Byrne ans Herz gelegt. Die Autorin schildert ausführlich die Wirkungsweise echter von Herzen kommender Dankbarkeit und hat einen Vier-Wochen-Kurs entwickelt, um deren Magie in allen Bereichen des Lebens zu aktivieren.

Ich habe diesen Kurs damals durchgezogen und schon ziemlich schnell bemerkt, dass sich in meinem Alltag viel verändert. Heute, nach über einem Jahr, kann ich überglücklich gestehen, dass mein Leben seitdem eine ganz andere Qualität hat. Die Dinge fließen, beruflich wie privat. Mein Kampfschwert, mit dem ich zuvor über vierzig Jahre durchs Leben gezogen war, habe ich eingemottet, denn mit Dankbarkeit ist es so viel leichter und schöner, das zu erhalten, was ich benötige und mir wünsche.

Mein Tagesabschluss

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, mich abends vor dem Schlafen Gehen ganz bewusst auf die Dinge zu konzentrieren, die mich während des Tages glücklich gemacht haben. Und wenn es nur eine winzige Kleinigkeit gewesen ist. Meistens sind es aber fünf, zehn oder gar fünfzehn Punkte, die mir einfallen:

  1. Danke, danke, danke für den wundervollen belebenden Spaziergang.
  2. Danke, danke, danke für das inspirierende Telefonat mit meiner Freundin.
  3. Danke, danke, danke für das leckere Mittagessen mit meiner Mama zum Muttertag.
  4. ….

Ich spreche alle Dankesworte laut aus und gebe mich ganz dem Glücksgefühl hin, dass bei jedem einzelnen Punkt aufs Neue in meinem Herzen erblüht und immer größer und strahlender wird. Dass ich danach mit einem Lächeln im Gesicht einschlafe, wird Dich nicht verwundern. Das bedeutet allerdings auch, dass ich dieses Dankbarkeitsritual wirklich als Letztes mache, bevor ich mich zur Ruhe begebe; alles andere kommt davor.

Dankbarkeit im direkten Kontakt

Auch im täglichen Miteinander nutze ich eine Anregung von Rhonda Byrne: Wenn ich jemandem »Danke« sage, sei es der Kassiererin fürs Wechselgeld, dem Busfahrer fürs Ticket oder dem Paketzusteller fürs Ausliefern meiner Bestellung, dann nuschle ich mein »Danke« nicht mehr in meinen imaginären Bart, sondern sage es ganz bewusst mit direktem Blickkontakt und einem Lächeln im Gesicht. Damit der andere ganz deutlich spürt, dass ich genau ihn meine und die Worte absolut ehrlich sind.

Wozu diese Mühe?

Du erinnerst Dich an meine Aussage, dass Energie dorthin fließt, wohin ich meine Aufmerksamkeit richte? Wenn ich also ständig nur über all das Schlechte in meinem Leben jammere, weil ich kein Geld habe, die Arbeit schrecklich ist, die Kollegen mich mobben, mein Partner ein ignoranter Idiot ist, dann serviert mir das Leben immer mehr von dieser Sorte. Ich will es ja so, sonst würde ich nicht ständig daran denken — und damit die Energie genau dorthin lenken. Ob das Objekt der Aufmerksamkeit positiv oder negativ ist, ist der Energie gleichgültig. Sie will nur eines: fließen. Und das tut sie, so oder so.

Wie wäre es mit einem Selbstversuch?

Wenn Du aus einem vergleichbaren Jammertal aussteigen möchtest, lade ich Dich zu einem Selbstversuch ein: Richte dabei Deine Aufmerksamkeit eine Woche lang auf einen einzigen Aspekt Deines Lebens, bei dem Du mit voller Absicht nur das Positive siehst. Dafür dankst Du ganz bewusst, am besten morgens und abends. Das erhöht die Wirksamkeit.

Lass uns als Beispiel die Partnerschaft nehmen. Statt den eigenen Partner oder die Partnerin zu kritisieren und ständig das zu betonen, was er oder sie liegen lässt, vergisst oder in Deinen Augen falsch macht, startest Du einfach damit, eine Woche lang nur das Gute zu sehen — und ihm oder ihr dafür zu danken. Also nicht meckern, dass er oder sie die Spülmaschine nicht so eingeräumt hat, wie Du Dir das vorstellst, sondern vielmehr: »Danke schön, dass du dich um die Spülmaschine gekümmert hast.« Und sieh ihm oder ihr dabei wirklich bewusst in die Augen!

Zusätzlich dankst Du morgens und abends im Zwiegespräch mit Dir selbst für jeweils fünf gute Eigenschaften oder Fähigkeiten Deines Partners oder Deiner Partnerin. Achte darauf, wirklich alleine und ungestört zu sein. Und sag niemandem, was Du da tust. Auch nicht Deinem Partner oder Deiner Partnerin. Warum, erkläre ich gleich.

Also zuerst einmal:

  1. Danke, danke, danke, dass mein Partner/meine Partnerin all die Jahre an meiner Seite steht.
  2. Danke, danke, danke, dass mein Partner/meine Partnerin immer so unglaublich routiniert die Steuererklärung macht.

Auf die negative Ergänzung, dass er oder sie Dich trotzdem nervt oder das Finanzamt dennoch von Dir eine Nachzahlung eingefordert hat, verzichtest Du bitte (…)

Du machst eine Woche Dankbarkeits-Diät

Eine Woche lang siehst Du nur die positiven Eigenschaften und Fähigkeiten Deines Partners oder Deiner Partnerin. Dass er oder sie keine hat, glaube ich Dir nicht. Irgendwann hast Du ihn oder sie mal geliebt; dann erinnere Dich bitte an diese Punkte — zumindest für den Anfang.

Jetzt kommt der Clou: Nach einer Woche Dankbarkeits-Diät wird sich das Klima in Deiner Beziehung massiv verbessert haben. Jede Wette! Allerdings handelt es sich um eine Null-Diät in punkto Ne­ga­ti­vi­tät: Sobald Dir ein schlechtes Wort oder ein mieser Kommentar über die Lippen kommt, verlängert sich die Woche um jeweils einen Tag. Tja, Null-Diäten sind so strikt …

Jetzt aber noch die Erklärung, warum Du Deinem Partner oder Deiner Partnerin nichts von dem Selbstversuch sagen sollst: Nur so kannst Du die Wirkung ohne sein oder ihr bewusstes Zutun beobachten.

Dankbarkeit beflügelt jeden Bereich Deines Lebens

Natürlich kannst Du auch einen anderen Aspekt Deines Lebens aufgreifen, etwa Deinen Job, Deine Kinder oder das liebe Geld. »Dankbarkeit« beflügelt jedes Thema, das Dir am Herzen liegt. Ich versichere Dir, dass sich Dein Leben in jedem Fall zu wandeln beginnen wird. Meines hat sich auf alle Fälle verändert, seitdem ich ganz bewusst für alle Dinge in meinem Leben dankbar bin.

Natürlich kann das Ergebnis ein anderes sein als das, das Du Dir ursprünglich erhofft hattest. Aber es wird mit Sicherheit neuen Schwung und neue Zufriedenheit in Dein Leben bringen.

Ich wünsche Dir den Mut, die Magie der Dankbarkeit erfahren zu wollen. Entweder mit meinem Selbstversuch oder gleich mit Rhonda Byrnes Buch »The Magic«. Erzähl mir in einem Kommentar von Deinen Erfahrungen.

Besuch auch meinem Blog unter www.kari-lessir.de. Ich freue mich auf Dich!

Über die Autorin:
Kari Lessír lebt und arbeitet als freie Autorin in Wiesbaden. Sie veröffentlicht spirituelle Liebesromane, die alle in ihrer Heimatstadt spielen.

Blog German Abendbrot

Gutes Essen hält Leib & Seele zusammen – diesen Spruch kenne ich aus Kindertagen und ich muss zugeben, es stimmt für mich heute noch. Im folgenden Interview erzählt die Wiesbadener Food Bloggerin Julia von German Abendbrot von Soulfood und gutem Essen und was dazu gehört. Denn, das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen (so steht es auf ihrem Blog)! Den Blog müsst ihr unbedingt abonnieren, denn man erhält tolle Tipps und Rezepte und Einkaufshilfen… Aber jetzt zum Interview:

Gibt es ein spezielles Happy Food für Dich und was macht es aus?

Happy Food richtet sich ganz stark nach Laune, Stimmung und Jahreszeit. Im Winter kann das ein cremiger, herzhafter Eintopf sein, der Wärme im Magen und der Seele ausbreitet – etwa meine vielseitige Kartoffelsuppe. Im Sommer ist es eher ein frischer reichhaltiger Salat, der auch wunderschön anzuschauen ist wie der Tomatensalat mit Vanille, Zitrone und Feta. Und natürlich Pasta! Die Bolognese meines Mannes ist pures Happy Food! Aber als großer Brot-Fan ist schon ein gutes Sauerteigbrot mit Salzbutter und reifen Sommertomaten mit etwas Schnittlauch ein absolutes Happy Food. In meinem Blog gibt es immer mal wieder Ideen für die belegte Stulle – witzigerweise sind das oft die Posts mit den meisten Zugriffen!

Selbstkochen oder bekochen lassen?

Kochen entspannt mich. Wenn ich richtig Muße habe, stehe ich auch schon mal einige Stunden für ein indisches Menü mit zahllosen Aromen in der Küche. Auch für Anfänger geeignet ist mein Malabar Fisch Curry. Nach einem harten Tag schaue ich aber auch meinem Mann gerne beim Kochen zu. Er ist ein großer Fan von Thai-, China- und Vietnam-Gerichten. Wirklich happy macht mich das gebrühte Rindfleisch aus der Szechuan-Küche: Scharf, zart, leicht!

Hast Du die Zutaten denn immer parat?

Ich habe sehr viele Zutaten parat, aus denen sich schnell eine köstliche Pasta, ein scharfes Curry oder ein knackiges Wok-Gericht machen lassen. In erster Linien braucht es dazu Gewürze, Gewürzpasten und ein paar exotische Zutaten. Die halten aber ewig! Mit frischem Gemüse oder etwas Fleisch gibt es so blitzschnell Köstliches auf den Teller. Da ich mich mit meinem Blog speziell an Berufstätige richte, die wenig Zeit zum Einkaufen und Kochen haben, gebe ich auch immer Tipps, was man daheim haben sollte oder wie Du eine Zutat ersetzen kannst.

Mit oder ohne Alkohol?

Im Essen selbst kann etwas Noilly Prat, ein trockener Weißwein oder kräftiger Rotwein entscheidend sein für das Aroma des Gerichts. Zum Kochen trinke ich gerne ein Glas Weißwein oder einen Campari Sprizz. Es tut aber auch mal ein San Bitter mit etwas Zitrone, Eis und Mineralwasser. Da beim indischen Kochen die Gewürze oft so dominant sind, tut es hier auch ein eiskaltes Bier oder ein Tee.

Was macht das Gericht für Dich besonders?

Ein aufwendiges, mit viel Liebe, Zeit und edlen Zutaten gekochtes Gericht ist natürlich eine ganz besondere Wertschätzung. Aber verblüffend finde ich auch die einfachen Gerichte mit wenigen, günstigen Zutaten, die aber ein super köstliches Essen zaubern. Spaghetti Cacio e Pepe ist so ein Beispiel: Nudeln, Parmesan und Pfeffer hat nun wirklich jeder im Haus! Das Gericht kostet fast nichts, ist aber ein echter Seelenstreichler. Ähnlich glücklich machen mich vegetarische Gerichte, bei denen keiner Fleisch vermisst. Zuletzt war mein Aloo Gobi – indischer Blumenkohl mit Kartoffeln als scharfes Curry – so ein Essen.

Ist das Sommers wie Winters gleich oder hat jede Jahreszeit ein anderes Soulfood?

Jeder MONAT hat sein eigenes Soulfood 🙂 Das ist aktuell die Spargelsaison, dann natürlich die Grill-Zeit, süße vollreife Tomaten für Salate, Sugos, Ketchup…, reife Früchte für scharfe Chutneys, wärmende Suppen im Herbst und Winter, Wild-Gerichte in der Saison oder auch Kohl, Wirsing und Sauerkraut im tiefen und ausgehenden Winter… Wer sich auf die Jahreszeiten einlässt, hat einen unfassbar abwechslungsreich gedeckten Tisch. Das macht happy, weil man sich auf die jeweiligen Zutaten freut. Und auch, weil man mit saisonaler Küche den Geldbeutel schont. Zwischendurch dann noch mal was Exotisches vom Asia-Laden und fertig ist mein Soulfood-Kalenderjahr!

Danke Julia, dass Du Dir die Zeit für die Fragen genommen hast! Jetzt habe ich richtig Appetit bekommen. Auf Julia’s Blog finde ich bestimmt ein Rezept zum Nachkochen – denn, das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen!

Hochzeitsmonat Mai

Der Mai hat ja seinen Ruf als „Hochzeits-Monat“ weg. Was nicht ganz stimmt, denn im August wird statistisch viel mehr geheiratet. Trotzdem, bereits Ende April bilden sich Schlangen vor dem Standesamt – es wird geheiratet was das Zeug hält.

Hoch-Zeit

„Eine Hochzeit ist nicht zum Spaß da“, sagte mir die strenge Standesbeamtin bei meiner Hochzeit und hat mir damit fast den Spaß verdorben. Naja, sie hat es auf ihre Art einfach nur gut gemeint. Klar, in guten wie in schlechten Zeiten und so. Wir haben dann auch gleich darauf angestoßen, mit Riesling-Wein, denn in der Wein-Region Kiedrich gibt es ein Glas Wein zum Ja-Wort (und eine Weinrebe dazu, lies hier).

Aber worauf ich hinaus wollte: Eine Beziehung, die entwickelt sich und verändert sich und man selbst verändert sich auch und das Ganze erfordert Aufmerksamkeit und ein freundschaftliches Miteinander und viel Reden, Austausch und naja,

Beziehungsarbeit

Sowas kann man durchaus spielerisch angehen und zwar mithilfe der „Beziehungskiste“. Ein kleines, innnovatives und kreatives Start-Up hat sich die Aufgabe gemacht, die Liebe bei Paare wieder aufleben zu lassen und zu unterstützen. Sie haben eine Beziehungs-Kiste entwickelt. Mit Herzensaufgaben für mehr Liebe und Leidenschaft: „Beflügelt gemeinsam euren Alltag und zaubert aus den Herzensaufgaben und Produkten unvergessliche Erlebnisse mit eurem Partner.“

Ich probier das jetzt mal aus! Naja, nicht, dass ich’s nötig hätte, aber neugierig bin ich ja schon, gell. Was es alles so gibt… Shades of Grey war ja nicht so meins. Weder Buch noch Film… naja, dieses Sex-Dings in Kultur verpackt, das fand ich bei Erica Jong noch klasse, inzwischen eben nicht mehr. Wobei… Heute also:

Herzensaufgaben

Genau, jetzt widme ich mich den spielerischen Herzensaufgaben. Voll süß sind die Aufgaben, die man vom Anbieter nach der Bestellung zugeschickt bekommt. Da geht einem wirklich das Herz auf. Beide bekommen Aufgaben. Er und Sie. Liebesaufgaben nenne ich das jetzt mal. Keine Ausflüchte mehr, der Partner steht im Fokus und tiefe Gefühle werden unter Alltagsbalast ausgegraben.

Schöne Sache! Klick doch mal rein: www.beziehungskiste.co

Yoga in Wiesbaden

Heute stelle ich Euch das mymooves Yogastudio in Wiesbaden vor.

Sport und Yoga kann man Zuhause oder im Studio machen. Der Vorteil von Sport im Studio ist meines Erachtens, dass es keine Ablenkung gibt und dass man von den unterschiedlichen Trainern immer neue Übungen kennenlernt. Außerdem treffe ich in den Kursen immer neue, interessante Menschen. Im Interview heute die Gründerin und Bewegungsexpertin Sabine von mymooves, einem kleinen feinen Studio in Wiesbaden-Südost, das den Fokus auf Yoga und Pilates hat.

Ich wünsche mir eine Bikini-Figur. Bin ich da bei mymooves richtig?

Ja schon, wenn Du bereit bist ein paarmal in der Woche zu trainieren. Ohne Fleiß keine Bikini-Figur! Wenn Du die bekommen möchtest, würde ich Dir eine Mischung aus Trampolin-Training und Pilates anbieten. Wenn Du außerdem Dein Bindegewebe auf Vorderfrau bringen willst, dann besuche noch die Faszien-Kurse.

Ich als Veganerin würde Dir dann noch empfehlen, mehr auf Deine Ernährung zu achten, d.h. mehr Vitalstoff, weniger Fette in Verbindung mit Kohlehydraten.

Was ist das Besondere an mymooves?

Das mymooves hat den Charme und die persönliche Atmosphäre eines kleinen Studios – mit der Kursvielfalt eines großen Studios. Von Cardio bis zu Figur- und therapeutischem Rückentraining wird hier ein wirklich ganzheitlich, ausgewogenes Trainingsangebot vermittelt – auch unter dem spirituellen Aspekt von Yoga. Jede Kundin wird bei uns persönlich mit Namen angesprochen. (Ja, das kann ich bestätigen!)

Was für Kurse werden denn angeboten? Yoga, Pilates und was noch?

Ursprünglich haben wir als erstes reines Pilates-Studio begonnen. Da die Pilates Methode zwar den Aufbau der Tiefenmuskulatur im Focus hat, aber die Übungen sehr mit Yoga verwandt sind, kamen mit der Zeit auch Yogakurse in verschiedenen Stufen dazu. Das Trend-Thema „Faszien“ ist für mich seit 25 Jahren ein wichtiger Aspekt in meinem Trainingsangebot. Auf den wachsenden Bekanntheitsgrad haben wir recht früh reagiert und ein spielerisches Faszien-Training mit ins Programm aufgenommen. Als kurzweiliges Cardiotraining gibt es die halbstündigen Trampolinkurse ‚HappySwing‘.

Für alle, die Rücken,- und Gelenkprobleme haben oder diesen präventiv entgegenwirken wollen bieten wir seit einem Jahr das five Gerätetraining an, das die Aspekte Kraft, Dehnung, Cardio, Entspannung und Prävention zusammenbringt.

 

Faszien

Ja, Ja die Faszien… Ich habe bereits vor 25 Jahren eine Ausbildung in der Behandlungstechnik „Myofascial release“ gemacht. Schon damals bin ich meinen Schülern mit dem Begriff auf den Wecker gegangen, weil ich wusste, wie wichtig die Behandlung ist. Bekannt ist ja auch schon lange das Rolfing, einer Behandlungsmethode speziell für die Faszien, die von Ida Rolf entwickelt wurde.

Heute wird es langsam zum Unwort, weil es jede Gazette schmückt und alle Trainingsarten überschwemmt: Faszien-Yoga, Faszien-Pilates, Faszien, Faszien, Faszien…..

Ja, es ist enorm wichtig sie zu verlängern, damit keine Verfilzungen entstehen. Je älter ein Mensch wird, umso deutlicher zeigen sich die Verfilzungen: Unbeweglichkeit bis hin zur Versteifung. Die Folgen sind Schmerzen und Schrumpfen. Also ran an die Faszien! Das Training im mymooves macht dabei auch noch super viel Spaß, ist leicht zu erlernen und zeigt sehr schnell Effekte.

Alleine oder in der Gruppe? Wie wird denn trainiert?

Wir bieten sowohl Kleingruppentraining, bis max. 13 Personen und auf Wunsch auch Einzeltraining an. In der Gruppe ist natürlich die Gruppendynamik sehr motivierend. Im Einzeltraining wird das Erlernen von Bewegung noch intensiver, weil der Fokus eben nur auf der einen Person liegt. Beides macht Spaß!

Probetraining oder vielleicht Tag der offenen Türe?

Jeder Neukunde kann bei uns ein kostenfreies Probetraining seiner Wahl mitmachen, das gilt allerdings nur für die Kurse. Der Tag der offenen Tür wird von uns etwa alle zwei Monate angeboten und zeigt das Gesamtangebot komprimiert. Es sei denn, es sind spezielle Thementage, wie kürzlich unser „Tag des Rückens“ oder so.

Der Vorteil vom Probetraining – es kann jederzeit genommen werden. Für alle, die durch diesen Blogartikel motiviert werden, bei uns zu trainieren, bieten wir einen Probemonat, ohne Vertragsbindung, für rund 50 Euro an (siehe Preise auf der Website).  Das Schöne dabei: Du kannst sooft kommen wie Du willst und kannst unser ganzes schönes Programm kennen lernen.

Virtuell kann man hier per Video reinschnuppern (Link klicken) und hier noch die Adresse:
mymooves Wiesbaden
(Kursplan findest Du im Internet)

Bierstadter Straße, 65189 Wiesbaden, Tel.: 0160 – 90 99 69 25
E-Mail: koerperkonzepte@mymooves.de

 

Happy and Soulfood

Gibt es Essen, das wirklich glücklich macht? Also zuhause bei Farbenfreundin gibt es in Sachen glücklich-machende Gerichte eine Unterscheidung:

Ist es draußen ungemütlich und drückt der Schuh, dann braucht es Soulfood. Zeit für Pasta Rosa! Dies ist ein leckeres Pasta-Gericht mit Parmaschinken in Tomaten-Sahnesauce. Sehr mächtig und sehr lecker. Das macht schön satt und ist wohlig im Bauch, ist aber auch ganz schön schwer. Yummi!

Alternativ klappt dieses Wohlgefühl auch mit Kartoffelpürree. Tipp: Der von KFC ist übrigens sensationell, nur so als Tipp. Den verkaufen die auch ohne die berüchtigten Chicken Wings.

Happy as a clam

Happyfood ist dagegen Essen, das mich fröhlich stimmt. Dann gibt es mein Lieblingsgericht und es ist ein Fest für meine Sinne. Kennt ihr das? Ein solches Gericht verbinde ich eher mit leichter, mediteraner Küche. Dazu gibt es vielleicht ein Glas Champagner oder trockenen Weißwein… Paradiesisch!

Welches Gericht macht micht glücklich? Miesmuscheln! Alternativ eine andere Muschelsorte: Venusmuscheln, Teppichmuscheln, Stabmuscheln. Auf Platz 2 der Lieblingsgerichte steht die provenzialische Fischsuppe. Mein „Happy food“!

Andere Mixen sich einen Cocktail, genießen Haägen Dazs Eiscreme oder bestellen Chicken Wings und dann kenne ich auch noch Fans des Wiesbadener Imbiss „Walters Futterkrippe“ , die gehen meilenweit für den Schnitzelburger. Ich dagegen gehe zum Fischmarkt, kaufe 2 kg Miesmuscheln und schmeiß sie in meinen Miesmuscheltopf (genau, der Topf auf dem Bild, ein Mitbringsel aus Frankreich). Muscheln direkt aus dem Topf, lecker! Einmal bin ich sogar bis an die Küste gefahren, nur um mal wieder frische Miesmuscheln serviert zu bekommen. Die belgische Küste ist von uns aus am nächsten und so bin ich eines Tages bis nach Oostende gedüst, nur, um meinen Muschel-hunger zu stillen (und die Lust auf Meer gleich dazu). Okay, ich hatte gerade ein neues Auto gekauft, da kann man so eine Spritztour schon mal machen… Nie werde ich diesen Ausflug vergessen!

Was ist Dein Happy Food?

Diese Frage stellte ich auch der Wiesbadener Food Bloggerin Julia, die in ihrem Blog„German Abendbrot“ tolle Rezepte präsentiert, zum Nachkochen animiert und auch über andere Essens-Themen berichtet. Die Antworten gibt’s demnächst hier und brandaktuell!

Und welches Essen macht Dich glücklich? Gibt es ein Happy Food für Dich und was macht es aus

Tanz in den Mai

Auch in diesem Jahr geht es in der Walpurgisnacht – in der Nacht zum 1. Mai hoch her. Und wo tanzt Du in den Mai?

In #Wiesbaden werden ganz viele Veranstaltungen angeboten und die Wahl fällt schwer. Soll es Live-Musik sein? Im Kulturclub Biebrich spielt wieder die Kapelle Absinto Orkestra, die berühmte Mainzer Combo bei der kein Fuß ruhig bleiben kann.

Auch toll Tanzen kann man bei Cook, Eat and Dance im Balzer’s Kochsalon – dort wird man zuvor noch mit lecker Essen verwöhnt. Sowas in der Art gibt’s auch im Hotel Nassauer Hof. Oder für Spätausgeher ab 23 Uhr im Schlachthof. Oder im Alibi oder die Sportler-Party im Gestüt, oder Parkcafe oder die „Geschlossene Gesellschaft“ im iPunkt oder…

Habt viel Spaß heute Abend und tanzt! Tanzt durch die Nacht!

P.S.: Mehr Tipps für Wiesbaden findest Du im Stadtmagazin http://www.sensor-wiesbaden.de/

 

 

See Conference Wiesbaden

Ausnahmen bestätigen die Regel. Ausnahmsweise und ab und zu ist Wiesbaden am Puls der Zeit: Im Mai während der Internationalen Maifestspiele und im April zur

See conference

Ein guter Freund und großartiger Designer, nämlich Stefan Lange-Lobenstein ist für mich eingesprungen, hat die Veranstaltung besucht und berichtet: „Ein erlebnisreicher und spannender Tag mit der „see conference #11“ liegt hinter mir. Schau mal: https://vimeo.com/127253695https://vimeo.com/150338493 und auch hier https://vimeo.com/79639392. Sehr interessant waren auch für mich die Beiträge von

Erik Kessels / http://www.kesselskramer.com
Césare Peeren / http://superuse-studios.com/index.php/category/cesarepeeren/
Cesy Leonard / http://www.politicalbeauty.de

Alle Beiträge der Veranstaltung gibt es ja bald auch Online unter der Webpage der see conferenz #11 zu sehen. Inhaltlich haben wir alle nichts verpasst, sondern können digital nachsitzen. Auch super!

„Das Wetter war wohl mittags so gut, dass wir im Freien die kulinarischen Köstlichkeiten genießen konnte… Street Food und das kreative Schlachthof-Ambiente passten toll zu der Veranstaltung. Oben siehst Du das Portrait eines schicken jungen Mann mit geometrischer Mütze. Der fiel mir schon zu Anfang auf und ich knipste ein Foto. Er war einfach der mit Abstand auffälligste Typ und seine Mütze ist wohl ein 3D-Druck, denke ich. Sehr stylish! Später stand er dann auf der Bühne und es war Greg Barth der Designer, Künstler und Regisseur. Witziger Zufall! (und witzige Website. Klick mal auf den Link) Sein Vortrag? Sehr interessant. Fast schon surreal und mit minimalistischer Ästhetik.“

P.S.: Danke an Scholz & Volkmer für die Einladung zur Teilnahme!

Nachts im Museum

In Frankfurt findet Samstagnacht, am 23. April 2016, die große Nacht der Museen statt. Schon letzte Woche war ich kulturell unterwegs, als in Wiesbaden die „Kurze Nacht der Museen“ stattfand (naja, Nacht des Museums, weil… wieviele Museen gibt es in Wiesbaden? Deshalb hatten dort auch noch Kunst-Galerien bis in die Nacht geöffnet). Mei, manchmal wird man eben zu seinem Glück gezwungen. Oder wann warst Du zuletzt im Museum? So gerne gehe ich nämlich nicht in Ausstellungen. Bin ich dann aber dort, überrascht es mich, wie spannend heutzutage Ausstellungen konzipiert sind. Gar nicht verstaubt oder schulmeisterhaft, sondern inspirierend.

Eine wunderbare Sonderausstellung im Bereich der Naturwissenschaftlichen Sammlung des Museum Wiesbaden heißt: Ästhetik der Natur. Die Ausstellung schlägt eine Brücke zur Kunst-Sammlung im Haus und hat Farbe zum Thema: Farbe und Muster zur Tarnung. Die Schau präsentiert anhand von 5000 Objekten die weltweite Vielfalt der Tiere und Pflanzen und wie in der Natur mit Farbe und Muster umgegangen wird. Weiß wie Schnee oder Grün wie der Dschungel. Da steht sich plötzlich Storch und Zebra gegenüber, weil – sie tragen beide Schwarz-Weiss. Oder der quietschgrüne Laubfrosch sitzt einvernehmlich neben dem grünen Papagei. Wunderschön!

Nacht der Museen in Frankfurt

Wie gesagt, manchmal muss man zum Glück gezwungen werden – so auch in Frankfurt und Offenbach. Ganze 40 Museen in Frankfurt haben bis etwa 2 Uhr morgens geöffnet. Und was für welche: Ledermuseum, Kindermuseum, sogar ein Struwwelpeter-Museum gibt es. Das Ticket für die Nacht kostet 14 Euro und zur Stärkung zwischendurch gibt es Getränke und hier und da spielt Musik. An manchen Orten stehen auch Food Trucks. Ein wahres Happeining also, dass die komplette Innenstadt abdeckt. Die entlegeneren Orte, z. B. das Stadtmuseum Offenbach, erreicht man mit dem Shuttle. Klasse Sache! Hier der Link zum Programm: NDM_Programmheft_2016

Schirn Frankfurt

Die Miro-Ausstellung in der Schirn in Frankfurt läuft schon länger und geht noch bis zum 12. Juni 2016. Gezeigt werden die großformatigen Kunstwerke von Miro, die Wandbilder. Die kleinen Bilder kennen wir schon eher, die hatten wir schon mal als Posterdruck in der Studentenwohnung hängen. Aber Miro dachte in großem Maßstab und liebte außerdem die unterschiedlichen Strukturen: Fliesen, verputzte Wände, Teerpappe oder Sackleinen als Maluntergrund.

# MIROMIRO

Zugegeben, so ganz verstanden hatte ich die minimalistischen Bilder von Miro ja nie. Lange fand ich seine Bilder auch irgendwie total Achtziger. Umso mehr war ich dann überrascht über diese Ausstellung und ich entdeckte diesen Miro als sehr modern und innovativ. Wow! Was ein Miro! Seine übergroßen Wandbilder sind beeindruckend und zeigen: Er war seiner Zeit absolut voraus. Er setzte neue Maßstäbe in Sachen Malerei. Er wollte Neues und reduzierte die Bildmotive extremst. Für Anfang des 20. Jahrhundert, also etwa 1927, glich das einer Revolte. Später setzte er den Fokus auf Farbe. Der Betrachter durfte sich sein eigenes Bild machen. Träumen in Strukturen und in grenzenlosem Blau.

Grenzenloses Blau

So blau wie der Himmel oder das Meer oder der Pool? Miro war nicht der Einzige, der mit großflächigen Farbflächen verzaubert. Auch Yves Klein oder Rothko sind der Farbe verfallen. Monochrome Bilder waren damals der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Unbedingt hingehn und staunen!

Auch die Kleinen (Kinder von 3 bis 8 Jahren) können in der Schirn staunen, denn es gibt die Mini-Schirn. Ein besonderes Angebot innerhalb des Museums für die kleinsten Museum-Besucher, während die Großen die Ausstellung anschauen.

Hoch hinaus!

Neben Kunst in den vielen Museen ist ein weiteres Hightlight in dieser Nacht die Besichtigung des Henninger Turm. Wer kennt ihn nicht, den Henniger Turm, das neue, alte Wahrzeichen in Frankfurt. Derzeit wird er umgebaut und nun hat man die einmalige Gelegenheit, ihn im Rohbau zu begehen! Mit dem Bauaufzug geht es in den 29. Stock, von wo man über fast die ganze Stadt blicken kann. Wer braucht da noch Burj Khalifa Dubai? Pah. Die Hessen kommen!

Also, Regenschirm und gute Laune einpacken – Frankfurter Nächte sind lang!

Wieviel Uhr ist es denn?

Gute Frage – besonders nach der Zeitumstellung.
Also, wie spät ist es? Habt ihr auch alle die Uhr auf Sommerzeit umgestellt?
Meine Eselsbrücke schlechthin: Zur Sommerzeit stellen wir die Gartenmöbel vor, also stellen wir auch die Uhr vor. Zur Winterzeit stellen wir sie wieder zurück, also die Uhr und die Gartenmöbel auch (in den Keller).

Alles auf Anfang!

Apropos Uhren. Letzte Woche bei der Messe in Basel war #Rolex wieder stark präsentiert. Ich liebe diese Uhren-Klassiker und es gibt sie ja auch günstiger, nämlich gebraucht zu kaufen, z. B. bei der Uhren-Börse in Frankfurt in der Klassik-Stadt. Eine Messe, die zwei Mal im Jahr stattfindendet. Das ist sowieso schon eine coole Location mit den tollen Oldtimern, die man dort besichtigen kann. Wem es einfach nur um den Rolex-Style geht, egal welches Innenleben, dem empfehle ich Ratius. Da gibt es einen günstigen Nachbau der Rolex Submariner mit Batterie-Betrieb. Schaut eins zu eins aus wie eine echte Rolex. Naja, fast.

Habe ich eine tolle Uhr gefunden, dann wechsle ich nicht. Die trage ich dann – bis ich sie nicht mehr sehen kann. Andere tragen zu verschiedenen Outfits verschiedene Uhren und wechseln täglich. Klar, ist ja auch ein Accessoire. Vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren? Bei der Wiesbadener Boutique Stil-Carre haben ich ganz schicke Uhren entdeckt(made in Germany, ähm Münster, wo liegt das nochmal?) – zum Schwachwerden. Natürlich mit dem angesagten Milanaise-Armband aus Edelstahl. Das wäre etwas für den Sommer! Das Tolle an dem Laden ist ja – neben dem schönen Online-Shop, dass man auch nach telefonischer Vereinbarung vorbei kommen kann.

Von wegen, wieviel Uhr

Ladenschluss? Während in anderen Geschäften schon mal kurz vor Ladenschluss der Schlüssel rum gedreht wird, damit keine Kunden mehr stören (aber dann heulen, wenn alle nur noch online kaufen, gell?!) – gibt es zum Glück auch einige schöne Ausnahmen in Wiesbaden City. Da wird es mit der Uhrzeit, also der Ladenschlusszeit, entspannter gehandhabt. Das ist prima, denn dann kann ich auch mal nach Feierabend vorbei kommen. Manchmal ist es einfach schön, abends noch zu stöbern, wenn es vielleicht auch mal eine“Afterwork-Belohnung“ braucht.

Zeitumstellung…

Ein anderes Bild zur neuen Zeit wäre das: Wir springen vor lauter Frühlingsgefühlen eine Stunde eher aus den Federn. Vor lauter Frühlingsgefühlen verzichten wir auf eine Stunde Schlaf.

Umgestellt wurde übrigens in der Nacht von Samstag auf Sonntag, um 2 Uhr nachts.

P.S. Nein, dies ist kein Affiliate Link. Ich verbiege mich ungern, deshalb empfehle ich weiterhin einfach nur das, was mir gefällt. Unentgeltlich. Von Freunden für Freunde.

Bewegtes Leben, weil Sport tut gut

Passt genussfreudig zu sportlich? Also jetzt nicht bei Parship, sondern im wirklichen Leben.

Es ist ja oft so, dass sportliche und damit meist schlanke Menschen den Ruf als spaßbefreite Vegetarier weghaben. Leute, die nur ans Kalorienzählen denken. Wer ist genussfreudiger? Sind Dicke genussfreudiger als Dünne? Alles Quatsch! Ich will zeigen, dass ein bewegtes Leben den Lebensgenuss intensiviert und dass Körpermaße da nichts mit zu tun haben. Happiness und Wohlbefinden – das gehört zu einem guten Leben. Deshalb hat Genuss bei mir einen hohen Stellenwert. Genuss beim Essen und beim Leben an sich, also auch beim Sport.

Sport ist Mord

Warum wird Sport immer mit Qual in Verbindung gebracht? Weil Schulsport und Vereine oft mit Leistungsdruck und Wettkampf an die Sache rangehen. Davon halte ich gar nichts. Jeder Mensch hat seine Art der Bewegung und sein individuelles Maß. Hat man lange Beine, läuft s’sich es eben leichter oder ist man klein, tanzt es sich schön. Deshalb werden für Basketball bekanntermaßen große Leute genommen, die dann aber für Rock ’n Roll gar nicht gut zu gebrauchen sind. Ebent – und so sind auch die Bedürfnisse unterschiedlich. Es gibt viele individuellen Sport-Lösungen und auch ich habe lange gesucht, bis ich meine Lust an Bewegung so leben konnte, wie ich mir das vorstelle.

In den Achtzigern spielte man Tennis, wegen Boris. Vielleicht noch Volleyball. Manche Mädels hüpften à la Jane Fonda zu mittelmäßiger Musik vor einem Spiegel rum, aber ganz ehrlich, das musste nun auch nicht sein. Kurzum, lange war mir die Lust am Sport vermasselt.

Sportlich individuell

Wie kommt’s, dass ich heute plötzlich so eine Lust an der Bewegung habe und sogar für einen Halbmarathon trainiere? Weil ich nach meinen Regeln sportle und dann ist’s ein Genuss. Der Körper pulsiert und ist lebendig – so fühlt sich Leben an!

Als Kind war ich eine klasse Schwimmerin, aber muss man gleich für Olympia trainieren? Es geht doch um den Spaß am Wasser, am Gleiten und am Gefühl der Leichtigkeit. Davon verstand mein Trainer nichts – und deshalb verstanden wir uns bald nicht mehr. Heute Schwimme ich wieder – aber eben nach meiner Facon. Nicht nur der Sport-Stil ist individuell, sondern auch die Sport-Klamotten. Ach, wie lange musste ich nach dem passenden Sport-BH suchen… (ganz wichtig!), aber auch hier hat sich zum Glück seit den Achtzigern viel getan.

Neben Schwimmen und Laufen gehört auch Gymnastik in mein Bewegungskonzept. Für die Dehnung und die Faszien trainiere ich mal Yoga, mal Pilates und auch hier hat jeder seine eigenen Grenzen. In manchen Yoga-Kursen herrscht regelrecht Leistungsdruck, dabei entspricht dies so gar nicht der yogischen Lebenshaltung. Nie über die Grenzen gehen, es muss immer ein „Wohl-Weh“ sein. Ich erinnere mich noch gut an meine Yoga-Woche in den USA, wo ich die ersten Male schweißgebadet aus der Stunde kam. Umso mehr war mein starker Wille gefragt, um zu schauen, wie weit ich für mich gehen kann – ohne Überlastung krank zu werden. Das richtige Maß ist wichtig, wie bei allem.

Bewegung ist so wichtig für den Körper. Nicht Diät macht gesund, sondern Bewegung. Auch bei Krebspatienten wird in der Reha viel Sport angeboten, weil es den Körper gesund macht und das Wohlbefinden fördert. Weil auch Gesunden die Bewegung gut tut, haben wir heute Fitness-Armbänder, die uns ans Treppensteigen und Gehen erinnern. Kurzum, wir sollten unsere Körper in Bewegung halten und zum Glück gibt es so viele Möglichkeiten, dass auch für jeden etwas dabei ist.

Probier dich aus – in deinem Rhythmus. Dein Körper ist dein Tempel! Bleibt er in Bewegung, pulsiert das Blut viel besser, der Atem fließt und die Sinne sind wach und aktiv.

Warst Du schonmal in Wien?

Die Freiheit nehm‘ ich mir – als EU-Bürger kaufe ich mir einfach ein Flugticket und fliege ich nach Wien und dann per Flughafentransfer zum Wiener Westbahnhof. Mein Anlass dieses Mal: Der Vienna City Marathon.

Ankommen am Westbahnhof

Eigentlich sollte der Beitrag einfach nur die vielen schönen Ecken der Stadt aufzeigen, doch das Zeitgeschehen bringt andere Aspekte hinzu. Denn, all die vielen Flüchtlinge sind ebenfalls am Wiener Westbahnhof angekommen und –  da werde ich nachdenklich. Ich habe schon sehr viel Glück mit meinem bordeaux-roten Reisepass, der mich überall reinlässt…

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Wien – nur ein Spuck weit von Prag und Budapest entfernt. Schon immer haben sich in Wien die Nationen getroffen und so sind die Wiener heute ein Völkergemisch mit großem Herzen. Auch jetzt ist Gastfreundschaft wieder ganz groß geschrieben. Umsomehr freue ich mich, dass es magdas HOTEL gibt. Dort arbeiten Menschen aus 14 Nationen – mit Fluchthintergrund – und darüber berichtet die ganze Welt. Und so steht’s auf der Website: „Wir sind überzeugt, dass gerade jene Menschen, die aus dem Ausland zuziehen, den Hotelbetrieb stärken, da sie etliche Fähigkeiten, Talente, Sprachen und kulturelle Backgrounds einbringen und damit eine besondere Positionierung am Hotelmarkt ermöglichen.“ Schöne Sache. Tolle Sache!

Mein Hotel-Tipp:
magdas HOTEL
Laufbergergasse 12
1020 Wien / Österreich

Telefon: +43 (0) 1 720 02 88

Where to go

Am Westbahnhof beginnt die Shoppingmeile „Maria Hilf“, links davon der 7. Bezirk mit kleinen Gassen mit Kneipen, Kaffeehäusern und kleinen Einzelhandelsgeschäften, die von Kunst, Antiquitäten über Mode oder Accessoires alles Mögliche anbieten. Sehr spannendes Viertel! Hier bzw. auf der Facebook-Seite und mit der App findet man die Top Locations. Unbedingt sehenswert ist natürlich auch das Museumsquartier. Hört sich anstrengend an (Kultur…) ist aber total easy und besonders die blauen Bänke im Innenhof sind so super cool und entspannt.  Mode findet man zum Beispiel auch in der Lindengasse in Wien. Sowieso, auch in Sachen Design und Mode sind die Österreicher schwer aktiv. Ich denke da nur an Lena Hoschek mit ihren tollen Kleidern oder Marina Hoermanseder, die inzwischen sogar für Rhianna arbeitet. Beide waren übrigens auf der Berliner Fashion Week zu erleben. Schön zum Bummel ist’s auch in der Schleifmühlgasse nahe dem berühmten Naschmarkt.

Die Wiener Art ist eine Mischung aus bruddelig und herzlich. Die Stadt hat unheimlich viel Flair und trotz der Prachtbauten ist der Wiener an sich absolut bodenständig. Okay, da ist schon ein ganzer Stolz auf die schöne Stadt und auf die große Bekanntheit und die Tradition und den besonderen Dialekt … immer mit großem Herz. Genuss ist auch groß geschrieben: Angefangen bei der Wiener Melange, der Sacher-Torte bis in zu Mozartkugeln… überhaupt, die süßen Sachen… mmmh. Palatschinken… und das Wiener Schnitzel trägt den Name der Stadt ja international in alle Welt (und mit Schnitzel „Wiener Art“ ist’s bestimmt eines der meist-kopierten Gerichte). Kulinarisch wird man also verwöhnt. Legendär ist Plachutta an der Oper. Aber es finden sich viele andere schöne Gasthäuser an jeder Ecke. Der Wiener genießt nämlich gerne. Wein trinken sollte man das „Wiener Gewächs“ eine neu entdeckte Weisswein-Rebsorte, die ich bereits beim Lohninger in Frankfurt entdecken durfte. Fein!

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heuriger

Sehenswürdigkeiten gibt es unzählige, dazu Museen und Architektur-Highlights ohne Ende. Nicht zu vergessen den Wiener Prater mit dem Riesenrad mit Blick über die ganze Stadt. An dem großen Freigelände verläuft auch meine Laufstrecke beim Vienna Marathon und es ist jedes Mal ein Erlebnis, wenn man aus der Innenstadt raus, vorbei an den historischen Gebäuden, in Richtung Stadion läuft (ich laufe übrigens nur eine Teilstrecke… aber schön, wenn Du mir einen Marathon zutrauen würdest…)

Der Lauf ist toll und immer perfekt organisiert: Angefangen bei den Erfrischungsständen bis hin zu Sanitäranlagen und den öffentlichen Verkehrsmitteln (all inclusive – sowieso, die Preise sind günstig im Vergleich zu Deutschland). Läufer aus allen Herren Länder sind zu Gast – so ein Lauf ist immer sehr mulitkulti. Wunderbar! Die Stadt kann ich absolut empfehlen.

Multikulti in Wien. Großartig!

(Einen Vorgeschmack erhält man in diesem Video über die Hightlights).

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Italiener in Mainhattan

Mein Restaurant-Tipp für Frankfurt-City, weil authentisch, zentral und gut:

Frisch zurück aus Italien möchte ich mir das italienische Lebensgefühl, die Leichtigkeit,  noch ein bisschen bewahren. Italien, Dolce Vita, Espresso, Toskana… ach, da gibt es viele schöne Assoziationen. Auch in Sachen Design gefällt mir fast alles, was von den Italienern kommt. Interessant dazu auch die Studie der Messe Frankfurt (siehe Ambiente-Blog) darüber, was für uns Deutsche das „Made in Italy“ bedeutet. Es kamen interessante Sachen zum Vorschein… Was gefällt uns denn so an Italien?

Viva Italia

Ganz vorne natürlich das mediterane Wetter und die leckere Küche mit viel Tomate und Olivenöl. Manchmal reicht es deshalb auch, einfach mal wieder zum Italiener zu gehen. Italienisches Essen, der Duft von Rosmarin und Oliven, lässt mich den Sommer schon erahnen – nach den ganzen Winter-Aufläufen und Kohl- und Wurzelsuppen und Braten aus dem Ofen. Da hilft der Genuss von mediteranem Essen und schwubbs, das leichte italienische Lebensgefühl transportiert sich über die Geschmacksnerven.

Welcher Italiener?

In Wiesbaden sieht es in dieser Hinsicht echt schlecht aus. Es gibt viele mittelmäßige, aber keinen guten Italiener. Keine Osteria, wo ich mich wie in Rom fühle. Oder hat jemand einen Tipp für mich? Ein großes Manko für die Landeshauptstadt!

In Frankfurt, wo ich arbeite, gibt es dafür einige und deshalb gibt’s heute einen Tipp: Das Restaurant InCantina, das ist mittendrin und gut erreichbar. Und so lecker! Die Rezepte und auch die meisten Zutaten haben ihren Ursprung in der italienischen Region Emilia Romana. Obwohl mitten im Frankfurter Bankenviertel schmeckt es deshalb auch nach italienischem Weingut, nach Pinienhainen und Grillenzirpen und nach Sonne! Dazu exzellenter Wein, tolle Käsesorten und wunderbares Olivenöl. Diese Köstlichkeiten kauft der Gastronom selbst in Italien ein und bringt sie per LKW ins kalte Deutschland, damit wir uns daran wärmen können. Großartig!

Kürzlich in Rom, da war ich nur mit Handgepäck unterwegs und konnte kein Olivenöl mitbringen, deshalb, beim letzten Restaurant-Besuch im InCantina habe ich mir von dem edlen Olivenöl gleich eine Flasche mitgenommen. Feinstes Öl, direkt importiert! Zusammen mit etwas Brot ist das ein Hochgenuss. Ach, und wie gesund! Bestes Anti-Aging (aber darüber habe ich ja hier schon geschrieben…) Okay, Rom im März war wieder toll (Meine Reise-Tipps verrate ich noch), aber um diese italienische Leichtigkeit im verregneten Alltag in Deutschland zu erhalten, braucht es zwischendurch einen Besuch beim Italiener.

Welches ist Eurer Lieblingsitaliener? Für Wiesbaden wird dringend noch ein Tipp gesucht!

Mein Tipp für Italien in Frankfurt:
Weinbar Incantina Frankfurt
Taunusstraße 6, c/o Skyper
60329 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)6924008790

Abmahn Abzocke

Affiliate-Link, Abmahnung – in der Terminologie der Bloggerwelt fängt vieles mit A an. Es gibt leider nur wenige Blogs, die schaffen eine angenehme Mischung von Inhalt und Werbung. Der Blog Stepanini als Beispiel, die Autorin spendet sogar 20% der Einnahmen an Ärzte ohne Grenzen. Respekt!

Bei Farbenfreundin gab’s auch schon mal Werbung. Banner für H&M oder Esprit, aber die flogen schnell wieder raus. Da ich beim PC einen Pop-Up-Blocker installiert habe, kann ich doch nicht selbst Banner-Werbung schalten. Das wäre doch schizophren. Also weg damit. Ich schreibe nur Sachen, die mich persönlich bewegen, interessieren oder die mir gefallen und manchmal lösche ich dann auch einfach – wie es mir eben gefällt. Tipps für Freunde eben. Gern geschehen.

Affiliate Marketing

Ganz ehrlich, mir nimmt das derzeit etwas überhand mit der Werbung und den „sponsored posts“ auf den vielen Blogs. Auch die Diskussionen auf den Blogger-Treffs über „no-follow“ oder Affiliate oder Kooperation und wie sich einige Blogs dann in den Beiträgen immer mehr annähern, finde ich anstrengend, lästig und nervig. Plötzlich schwärmen zig Blogger von der gleichen Anti-Aging Methode oder einem Fitnessband. Ah ja, ich hatte das Sternchen, die Fußnote übersehen: Affiliate-Link, Sponsoring, Werbung. Ach, na klar. Alles klar!

Einerseits mag keiner die Werbepausen im Fernsehen, beim Bloggern stört es uns aber offensichtlich nicht. Naja, es muss gut gemacht sein und der Zielgruppe gefallen. Ach, da fällt mir die folgende Geschichte ein: Eine Bloggerin erfährt einen Shitstorm bei Instagram. Nicht wegen der doch recht auffälligen Werbung für eine hübsche Armbanduhr (sponsored post), sondern weil man auf dem Foto ihre Armbehaarung sieht (tja, …was soll man sagen). Schräge Welt!

Abmahnung

Ein häufiges Thema sind auch Abmahnungen wegen Missbrauch von Bildrechten. Gefühlt sind wir ja heutzutage alle Profi-Fotografen. Noch nie waren so viele Fotos wie heute im Umlauf. Das Internet in Zahlen – es lohnt sich dort einmal rein zu klicken – zeigt einem, was die digitale Welt ausmacht. Hier ein Auszug zu Bilddaten:

7 Petabyte – Soviel Foto-Content wird auf Facebook jeden Monat hinzugefügt
300 Millionen – Anzahl neuer Fotos, die täglich auf Facebook hochgeladen werden
5 Milliarden – Anzahl der Fotos, die seit dem Start von Instagram hochgeladen wurden
58 – Anzahl der Fotos, die pro Sekunde bei Instagram hochgeladen werden

Jedes einzelne Foto ist ein urheberrechtlich geschütztes Original. Der Handyshot, das Selfi… als hätte es Helmut Newton geknipst und nicht Lieschen Müller aus Backnang. Das ist in etwa so, als würde ich bei jedem gekritzelten Notizzettel auf mein Urheberrecht beharren. Da lacht ja die ganze Republik! Nein, es lacht leider keiner, sondern, jeder droht mit dem Anwalt.

Bildrechte

Zum Beispiel obiges Blumenbild, das ist ja sowas von einem Original! Ein Bild mit gelber Blume. Das ist jetzt urheberrechtlich geschützt. Schwamm drüber, dass das jetzt nicht die bombige Qualität hat und der Inhalt auch irgendwie Pustekuchen ist. Darum geht es nicht. Es geht um Recht und um Ordnung und Besitz und so halt. Der Blogger und die Bildrechte. Man streitet sich und holt sich Rat und jede Partei verdient daran ihren Salär. Kein Wunder, dass die Gerichte dann für die wirklich wichtigen Dinge keine Zeit mehr haben.

Seit das Internet (also auch copy/paste) unsere Gesellschaft verändert, ist ein Foto nicht mehr ein Foto, sondern eine Datei aus Pixeln und Punken und MB. Diese Datei ist ohne Qualitätsverlust beliebig zu vervielfältigen, kann kopiert und wiederverwendet werden. Früher, als man in der Fotografie noch mit Diapositiven und Dunkelkammer gearbeitet hat, war das wahrlich nicht so einfach. Da musste man den Urheber fragen, ob man mal das Diapositiv zugeschickt bekommen könnte, weil man gerne einen Abdruck in der Zeitschrift davon machen möchte. Ich weiß das, weil ich für einen Pressefotografen gearbeitet habe. Jaja, das waren noch Zeiten.

Urheberrecht

Heute – copy/paste. Basta. Merkt doch kein Mensch. Oder doch? Google is watching you! Es gibt verschiedene Software mit der man anhand der Bilddaten die Welt des Internet absuchen kann, um verwendete Bilder zu finden und ggf. Anklage wegen Urheberrechtsverletzung zu erheben.

Abmahnungen werden verschickt ohne Ende. Auch ich hatte eines Tages ein solches Schreiben im Briefkasten. Schreiben von Anwalt Eugen Klein (haha, kein Witz! Gleicher Nachname. Kein Verwander!) Die Kanzlei: ActiveLaw. Zum Glück gibt es Internet, denn schnell hatte ich den Namesvetter recherchiert und mich schlau gemacht.

Was war passiert? Nun ja, ich bin manchmal ein Schussel. Unterwegs beim Bilderhochladen einen Test gefahren und es dann nicht wieder gelöscht. Das Bild war im Archiv meines Blogs verschwunden und vergessen. Copy/paste. Und das, obwohl ich selbst Terrabyte große Bilder-Archive habe: Mode, Blumen, Landschaften, Portraits…. Wie gesagt, manchmal bin ich ein Schussel. Ich hatte das besagte fremde Foto schon lange im Archiv vergessen, die Software hatte mich aber schnell ausfindig gemacht. Und dann wollte man Knete sehen.

Eugen Klein ist nicht KLEINlich. Für seinen Mandanten Lochstampfer, der Urheber des Fotos mit ähnlichem Motiv wie oben, sollte ich fast 1000 Euro bezahlen. Ein Bild mit einer Blume, das gibt es bei Fotolia oder anderen Anbietern für wenige Cent. Wie viel würdet ihr denn für das obige Foto bezahlen? Deshalb also könnte man meinen, sowas sei günstig zu kriegen. Ja, könnte man meinen. Aber es geht ja hier nicht um den gesunden Menschenverstand, sondern um das Urheberschutzgesetz.

Naja, in der digitalen Welt ist man mit copy/paste eben manchmal zu schnell unterwegs. Gut, seh ich ein. Fehler gemacht. Ich hätte vorher fragen sollen. Komisch aber, dass manche Urheber die Fotos so stark präsentiert und bei der Google Bildersuche auf oberstem Rang gelistet sind (auch dafür gibt es Tools… und man kann es auch ganz einfach unterbinden, mit einer kleinen Programmierung). Aber klar, das will man ja dann auch wieder nicht (weil, es ist doch schön, ein bisschen damit dazu verdienen… inzwischen verstehe ich die Branche!). Wie gesagt, ich bin ein Schussel und ich bin in die Falle getappt. Keine Ausrede, klaro. Deshalb kann man dann auch einen angemessenen Preis bezahlen. Angemessen, wohlgemerkt.

Abmahn-Abzocke

Hat man solchen Mist gebaut und erhält eine Abmahnung, unterschreibt man eine Unterlassungserklärung (ohne Festlegung auf eventuelle finanzielle Ansprüche) und nimmt schleunigst das besagte Objekt offline. Das wäre die angemessene Art und Weise damit umzugehen. Doch die Branche funktioniert nicht nach dem gesunden Menschenverstand, denn es will ja verdient werden – auf beiden Seiten. Die Klägerseite sowieso, aber genauso auf der Gegenseite. Es gibt unzählige Anwaltskanzleien, Buchautoren, Rechtsberater, Blogger-Zirkel, die sich auf das Thema „Blogger und Bildrechte“ spezialisiert haben und ja, daran verdienen wollen. YouTube ist voll von Werbefilmen von „engagierten Anwälten“ und Ratgeber werden verkauft . Bei dreien machte ich einen Testanfrage und die Antwort lautete bei allen: „Ja, wir helfen Ihnen gerne aus der Patsche. In Ihrem Fall würde das erste Schreiben etwa 450 Euro kosten und ganz ohne Strafe werden sie nicht davon kommen. Jedes weitere Schreiben kostet natürlich mehr.“

Im Ernstfall hätte das für mich bedeutet:
Strafe für Bildverwendung zahlen: Mindestens 800 Euro
Rechtsanwalt der Gegenseite bezahlen: ca. 500 Euro
eigenen Rechtsanwalt (siehe oben)  ab 400 bis 2000 Euro oder mehr

Für copy/paste, für ein Bild siehe oben. Hm. Alle haben damit gut verdient  – nur der Dumme – nämlich der Blogger – bezahlt. Für einen Schnappschuss? Für ein 08/15 Foto? Weder Porno noch Kunst? Da stellen sich den wirklich guten Anwälten die Nackenhaare (ich arbeite für einen, deshalb weiß ich das). Durch sperrige Gesetze werden nicht die Künstler geschützt, sondern eine Parallelwirtschaft geschaffen: Die Abmahnindustrie. Nach meiner Recherche konnte ich nur noch den Kopf schütteln.Das Internet macht’s möglich! Im Guten wie im Schlechten.

Ende gut alles gut

In meinem Fall ging der Fall vor Gericht. Hätte ich einen dieser Blogger-Anwälte beauftragt, hätte der erneut seine Hand aufgehalten. Klar, nur so funktioniert die Branche. Beide Seiten wollen verdienen und das Gericht will auch noch bezahlt werden. Aber, ich bin clever und ich bin stur und ich habe Unterstützung. Schlussendlich bezahlte ich dann inklusive Porto & Kopierkosten etwa 50 Euro, weil – es war nun einmal nur ein Fehler passiert und dazu ein, naja, sagen wir Blümchen-Foto. Gut, dass ich nicht auf die bekannten Blogger-Anwälte gehört habe. Gut, dass ich nicht reumütig die fast Tausend Euro bezahlt habe. Gut, dass das Urheberrecht offensichtlich doch mit gesundem Menschenverstand angewendet wird. Manchmal zumindest. Mehr dazu auch hier:www.recht-eigenartig.de.

Fair Use

In den USA gibt es den Passus des „Fair Use“, ein „aufgeweichtes“ Urheberrecht, das etwas zeitgemäßer als das in Deutschland geltende Recht ist. Damit kann dann auch die Kunst umgehen: Der US-amerikanische Künstler Richard Prince verarbeitet Instagram-Fotos – und verkauft sie für 90.000 Dollar. Appropriation Art heißt so etwas. Sowieso, auch die Süddeutsche Zeitung schrieb kürzlich “Andy Wahrhol hätte sich die Haare gerauft“, denn seine Kunst (hier der Link zum Artikel) hätte kaum funktioniert, wenn ständig einer die „Urheberrechts-Keule“ in Form einer Abmahnung geschwungen hätte. Die Tomatendose? Urheberrecht. Warhols Marilyn Fotos? Urheberrecht…

Meins ist das nicht

Die Moral von der G´schicht? Obach! Copy/paste ist schnell gemacht, aber genauso schnell findet Dich der Urheber des Fotos, des Textes, des Films etc. pp. Tue nichts, was du nicht öffentlich gute Gewissens vertreten kannst, denn stehst du einmal im Internet, stehst du da ewig. Sollte dann doch mal etwas schief geht, nicht gleich bezahlen, denn die Forderungen sind immer erst einmal zu hoch und weitestgehend unrealistisch. Und nochmal: Das ist alles nicht meins. Merkwürdige Welt!

Das digitale Zeitalter braucht ein neues Urheberrecht, sagt auch Geschäftsführer Alexander Sander vom Verein Digitale Gesellschaft: „Trotz vereinzelter guter Ansätze sei die Chance verpasst worden, „das vollkommen veraltete EU-Urheberrecht an die Nutzungsgewohnheiten und Herausforderungen des digitalen Zeitalters“ anzupassen…“.(siehe auch Süddeutsche Zeitung oder http://www.sueddeutsche.de/digital/urheberrecht-die-doppelmoral-der-netzgemeinde-1.2572984)

Tipps zur Schrankinventur

Leben ist Veränderung. Das spüre ich immer wieder beim Wechsel der Jahreszeiten. Ganz direkt merke ich das daran, dass plötzlich eine Begeisterung für ein Kleidungsstück gen Null geht und ich dieses ganz schnell ausmisten muss. Mit den Sonnenstrahlen des Frühlings kommt die #Schrankinventur immer näher. Die Mützen, Thermoboots und dicken Winterklamotten können jetzt endlich eingemottet werden.

Tabularasa jetzt!

Wir sehnen uns nach bunter, leicht fließender Kleidung. Es ist zwar noch nicht Sommer, aber fast. Deshalb brauchen wir jetzt Platz im Schrank. Die Oster-Feiertage sind ein gute Gelegenheit, den Schrank auszumisten und neu zu ordnen. Endlich haben wir Zeit für solche Dinge. Ich habe jetzt schon damit begonnen und direkt zwei lange heiß-geliebte (Sommer-)Handtaschen zum Second Hand gegeben. Schaun wir mal, ob sie neue Liebhaberinnen finden?

Meine Methode ist folgende: Kleidung, die ich schon im letzten Sommer nicht getragen habe, kann weg, basta. Vielleicht freut sich jemand anderes darüber, aber bei mir hängt das Stück schon zu lange ungetragen. Und so war es eben auch mit der Gucci und der Longchamp Handtasche in Pink. Die Farbe ging bei mir immer, doch just in 2016 geht maximal Rosa oder Nude.

Platz schaffen!

Die aussortierten Sachen, die noch schick und gut sind, bringe ich gerne zum Second Hand Shop. Fehlkäufe habe ich zwar kaum, aber es gibt immer wieder Kleidungsstücke, die dann doch nicht richtig passen oder sich nicht zum Lieblingsstück entpuppt haben oder eben nur kurzzeitige Begleitung, ähm Bekleidung, war, und dann weiterziehen darf. Genau, die sollten dann einfach Platz machen für neue Lieblingsstücke. Kleidung trägt uns durch’s Leben, man wird danach beurteilt und manchmal auch verurteilt – dann sollte das Outfit auch zu einem passen und gut gewählt sein.

#Schrankinventur

Die aussortierten Stücke gibt man zur Kleidersammlung, denn das Rote Kreuz oder andere soziale Einrichtungen haben immer dafür Verwendung. Oder aber, wenn die Kleidung noch fast neu ist, versucht man eine Käuferin zu finden. Beim Flohmarkt zum Beispiel. Mir ist das zu zeitaufwändig und viele finden im Freien statt, so dass man auch noch vom Wetter abhängt. Nee, nee. Online-Börsen sind da eine super Alternative. Bei Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt ebenso bei ebay (ebay Kleinanzeigen) kann man seine gebrauchten „Schätze“ an die Frau bringen – wenn es wirklich gute Stücke sind.

Second Hand

Diese Läden sind wunderbare Inspirationsquellen, auch wenn ich mal nichts kaufe, aber ausprobieren und sich treiben lassen, macht mir da viel Spaß. Die Wiesbadener Second Hand Shops sind klasse und gut zu wissen, das auch die Plateau-Sandalen von Desigual, die ich nur zweimal getragen habe, eine Besitzerin finden, die sie gerne trägt.

Ich liste einfach mal ein paar Läden auf – ohne Gewähr natürlich. Alle Läden sind gut geführt und haben ein gut gemischtes Sortiment, teilweise auch für Männer.

. Courage, Neugasse 2 (um die Ecke von Karstadt) – legendääär!
Bonnie sucht Kleid, Wörthstraße 28 /nahe Rheinstraße
. Rosi Second Hand, Grabenstraße 12, mitten in der City
. Second Hand, Wagemannstraße 11, direkt neben Jourdan Maßatelier
. Gewandhaus, Taunusstraße 17, 65183 Wiesbaden
. Zweite Liebe,  Marktplatz 11, Passage hinter der Marktkirche

Es lohnt sich dort beim nächsten Bummel vorbei zu schauen und nach den Konditionen fragen. Meist wird die Kleidung als Kommissionsware angenommen. Ich verkaufe immer wieder dort und kaufe aber auch gerne – denn Gucci, Prada & Co. kann ich mir doch eher im Second Hand leisten.

Bei dieser Gelegenheit ein Tipp für Vintage Mode: Delight. Hier kann man spannende Zeitreisen durch die Mode-Epochen durchleben. Auf der Facebook-Seite gibt`s immer kleine Appetithappen aus der Kollektion. Sehr sympathisch!

Fazit: Nach einer Aufräum-Aktion im Kleiderschrank hat man wieder einen guten Überblick über die schönsten Kleider – und der Rest kann weg. Man hat Platz für neue schöne Stück, die aber gar nicht neu sein müssen. Mit Second Hand kann man Geld sparen – nicht nur durch den Verkauf.

Knabberzeug für #Tatort

Am Sonntagabend, also am Tag vor Montag – da sitzt die ganze Republik vor der Mattscheibe. Na klar, Tatort ist DER Blockbuster in Deutschland. Welche Variante ist euer Liebling? Die trashigen Österreicher, die lustigen Münsteraner oder das düstere Berlin-Duo? Ah, heute ist Wotan Wilke Möhring am Start, auch nicht schlecht. Satt wird man davon aber nicht! Gibt’s da vielleicht etwas zu Knabbern?

Also ich bin ja die letzten Male fremd gegangen, vor der Glotze. Da habe ich bei VOX mit in die Kochtöpfe geschaut. Als Feinschmecker hat bei mir Kochkunst absolute Priorität.

Kitchen Impossible

So heißt die Sendung mit dem Fernsehkoch Tim Mälzer. Der Typ polarisiert ja total, sehr schräg und mit so viel Humor, großartig. Beste Unterhaltung, ganz großes Kino! Dazu kulinarisch auf echt hohem Niveau. Denn, erstens kann Mälzer kochen und zweitens sind die Mitstreiter allesamt ausgezeichnete Köche, teilweise sogar mit Sternen ausgezeichnet. Lustige Koch-Wettkämpfe und das an spannenden Orten: Österreich oder Finnland oder auch mal im Schiff auf der Nordsee. Da bekommt man schon mal Hunger beim Zugucken und deshalb braucht’s wenigstens was zu knabbern.

Knabberspaß!

Wieder beim Thema. Also ich habe da etwas entdeckt und zwar ganz tolle Chips: Sie nennen sich Root Chips, sind aus Großbritannien und aus Gemüsesorten wie Rote Beete, Karotten oder Pastinaken zubereitet. Es gibt auch exotisches wie Kichererbse und Klassisches wie Käse… ach, ganz tolle Sorten gibt es. Bestes Knabbergebäck. Egal zu welcher Sendung oder Tageszeit.

True Spirit

Offene Chips- und Flipstüten muss man leer essen. Einmal angefangen, finde ich kein Ende. Deshalb lass ich sie sonst meist im Regal stehen, weil zu ungesund. Eigentlich, denn die Neuentdeckung, die kann man schon aufessen. Fast nur gesunde Inhaltsstoffe, Gemüse komprimiert und das ergibt dann 380kcal pro 100g. Das ist schon noch im Rahmen. Zu kaufen gibt es diese edlen Chips nur in Spezialgeschäften oder eben Online.

Allesamt sehr empfehlenswert. Nicht nur die Kochsendung, auch der Knabberspaß. Egal ob zum Tatort oder Talk oder zum Wein oder Bier oder Apfelsaft.

P.S. Die Tim Mälzer-Kochsendung lohnt sich echt. Schaut mal rein bei der  VOX-Videothek! Leider sind die 6 Folgen schon wieder rum… hoffe auf neue Folgen.

Schönheitspflege Ü40

Eigentlich sollte hier ein Beitrag über meine persönliche Bucket List stehen, denn im März habe ich Geburtstag und so kurz vor Fünfzig kommt man da ins Grübeln…. so von wegen: Was will ich noch alles Erleben, bevor ich ins Gras beiße? Okay, viel wichtiger schienen dann plötzlich die greifbaren Dinge. Nämlich das Spiegelbild, dass mir morgens entgegenblickte und ähm..

Mein Faltenbild

Natürlich bin ich in der Woche meines Geburtstags noch zur Kosmetikerin und ja, ich habe mir auch eine dieser ultimativen und noch nie dagewesenen Anti-Aging-Masken aufschwatzen lassen (was, wenn es vielleicht doch hilft?) und ja, ich finde es auch sch***, dass ich nicht die Erfahrung einer Fünfzigjährigen und das Antlitz einer – sagen wir – Dreißigjährigen habe. Gut, dass genau just in diesem Moment der ZEIT Artikel auf meinem Mobile aufpoppte, der noch einmal die Nicht-Wirksamkeit von Anti-Aging-Kosmetik bestätigte und in der Zeitschrift myself schreibt Ina Küper-Reinermann: „Egal, wie Sie cremen – mit Risiken und Nebenwirkungen ist nicht zu rechnen“ Ebent, wenn Kosmetik helfen würde, hieße sie nicht Kosmetik, sondern Medizin. Denn die Falten entstehen tief unterhalb der Oberfläche und so tief darf Kosmetik gar nicht wirken.

Die anstrengendere Variante des Anti-Aging, die Gesichtsgymnastik, habe ich in einem Buch kennengelernt. Denn die etwa 70 Gesichtsmuskeln wollen trainiert werden (nicht nur die Lachfalte) und somit werde ich mich dieser Gymnastik jetzt mal mehr widmen.

Die sogenannte Zornesfalte zum Beispiel, ist eine klassische Mimik-Falte. Es ist ja nicht so, dass ich häufig zornig wäre (naja, tönt es aus dem Off). Diese Falte erscheint auch, wenn ich kritisch hinterfrage, wenn ich Mißtrauen äußere, ja, dann zieht sich schon mal die Stirn zusammen. Mimik eben. Wir sind ja nicht zum Spaß hier. Inzwischen hat sich diese Falte dauerhaft in meinem Gesicht manifestiert. Offensichtlich habe ich meine Stirnmuskeln einseitig genutzt, deshalb werde ich jetzt auch alle anderen Gesichtsmuskeln spielen lassen. Jetzt trainiere ich Facegym! Den kritischen Blick, den will ich behalten, aber hinzu kommt ein trainierter Augenaufschlag mit keckem Wimpernklimpern. Und Lächeln. Immer schön ein Lachen auf dem Gesicht, das wirkt gleich viel netter und sympathischer. Die besagte Falte kommt auch, wenn mich die Sonne blendet, weil ich dann „kniepe“. Auch das lass ich jetzt mal schön bleiben. Ab +/-50 nie mehr ohne Sonnenbrille und immer schön Lächeln.

Face Gym

Dabei geht es um mehr:  Haltung, Atmung und natürlich auch gute Ernährung. Denn das alles gehört zusammen. Das Schöne an den Falten ist, dass einem diese Linien zeigen, welche Mimik man sehr häufig macht und was man vielleicht eher weniger machen sollte. Die Lachfalten zum Beispiel entstehen nur, wenn man viel lacht (daran will ich zunächst mal nichts ändern), die Zornesfalte – siehe oben – und die Stirnrunzel-Falten etc. pp. Da kann man viel ändern und dazu kommt eine gute Haltung und eine gute, tiefe Atmung. Die Nasabilolfalte hängt laut Benita Cantieni stark mit der Haltung und dem Becken zusammen. Gut, dass ich regelmäßig Yoga und Pilates mache und darf auf keinen Fall weniger machen! Gut, dass mir mein Körper den Weg zeigt und nachdem ich gelesen habe, dass Sport und Bewegung auch bestes Gehirntrainig sind, gehört Training zum Anti-Aging dazu. Bei der Recherche bin ich über einen „uralten“ ZEIT Artikel aus dem Jahre 2004 gestolpert.

Genau, da steht „Altern ist ein völlig normaler und keineswegs reparaturbedürftiger Bestandteil des normalen Lebens“. Ebent, ein gewünschter Nebeneffekt. Und weiter, „Muskeln wollen benutzt werden.“ Deshalb benutze ich jetzt alle meine (Gesichts-) muskeln, um kein Ungleichgewicht entstehen zu lassen (und die Zornesfalte übermäßig zu beanspruchen).

Die Kosmetik-Serie „Regeneration“ hat trotzdem dauerhaft Einzug in mein Badschränkchen gehalten. Nein, die Mär von Anti-Aging glaube ich nicht mehr, es duftet halt so fein und fühlt sich auch sehr gut an und gepflegte Haut sieht auch schöner aus und, wenn es nicht hilft, schadet es ja auch nicht… Viele probieren Botox, Lifting und Hyaloronspritzungen. Doch siehe oben – meins ist das nicht.

Apropos Bucket List. Glück kann kein Geld der Welt kaufen. Das sage ich mir zu jedem Geburtstag. Trotzdem fände ich es cool, auch mal einen 911 vor der Türe stehen zu haben. Auch wenn ich ihn mir nur ein Jahr leisten kann…

Das Foto ist in Rom (Italien) entstanden, mindestens einmal im Jahr möchte ich dort sein und die Leichtigkeit des Dolce Vita leben…