Autor: Farbenfreundin

Siehst Du noch gut?

Die Schrift auf der Flasche verschwimmt und nur schemenhaft kann ich die Informationen auf dem Etikett lesen. Es fühlt sich ein bisschen an wie Schwindel. Ob es an mir liegt? Nein, schon wieder viel zu klein gedruckt, das Kleingedruckte. Wo bitte ist meine Lesebrille? So geht es mir immer öfter und meinen Freudinnen und Freunden im fortgeschrittenen Alter von over40 ebenso. Manchmal reicht die Armlänge nicht mehr aus, um die Sehschwäche auszugleichen. Die Folge: Schon wieder eine neue Brille. Ich bin inzwischen im Besitz einer Autofahr-Brille, einer Lese-Brille, einer Arbeitsplatz-Brille, einer Zweitbrille… Ohne Sehhilfe keine Chance. Aktuell packe ich für einen kurzen Strandurlaub. Was fehlt. Eine Sonnenbrille – natürlich mit geschliffenen Gläsern. Seufz. Wer soll das denn bezahlen? Ohne Brille bin ich absolut nicht arbeitsfähig, eigentlich auch nicht lebensfähig, denn weder den Einkaufszettel, den Busfahrplan kann ich lesen, geschweige denn Rad- oder Autofahren. Die gesetzliche Krankenkasse aber gibt schon lange keinen Zuschuss mehr und so bleibt man auf den horrenden Kosten sitzen. Es ist ein Batzen Geld, den man für eine gute Sehhilfe ausgibt,  denn …

Gesundheit!

Wenn man mir früher „gute Gesundheit“ zum Geburtstag wünschte, fand ich das immer total albern und bin schnell darüber hinweg gegangen. Zeiten ändern sich und tatsächlich erlebe ich inzwischen bei jedem Geburtstag im Freundeskreis ein tiefe Dankbarkeit, dass wir uns alle gesund wissen. In Zeiten wie diesen… Gesundheit wird plötzlich wichtig, wenn man Kinder hat. Wenn man die betagten und gesundheitlich angeschlagenen Eltern pflegt. Wenn man einen Liebsten verloren hat – an Krebs, an Krankheit, an Drogen, an Unfall. Wenn man in der Mitte des Lebens angekommen ist und spürt, dass es eher bergab als bergauf geht. Aber auch, wenn Gefahr droht und Seuchen oder Naturkatastrophen ängstlich machen. Vor allem: Gesundheit!   Was machen wir, damit wir gesund bleiben? Hoffentlich Sport und gesunde Ernährung und was sonst noch so gut tut.  Auf der diesjährigen „Global Consumer Health Debate“ ist mir wieder klar geworden, was für einen wichtigen Stellenwert Gesundheit auch in der Gesellschaft hat und wie wichtig es ist, unsere Kinder mit guter Gesundheit in die Welt zu schicken. Unsere Welt funktioniert nicht, wenn wir …

Genuss in Mainz

Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen – so heißt der Claim vom Blog „German Abendbrot“ – und Recht hat sie! Gutes Essen ist Genuss und es gibt immer neue Genüsse zu entdecken und die Geschmacksnerven brauchen regelmäßig Anregung und neue Inspiration. Deshalb habe ich einen Tipp für Euch. Am kommenden Wochenende gibt es einen Event für Genießer: Das Goute Festival Über 1.000 Aromen und viele Dutzend Köche, Erzeuger und Geschmackshandwerker präsentieren sich direkt am Rheinufer in Mainz. Besonders im Fokus: Die jungen Start-Ups der gastronomischen Szene, von denen viele mittlerweile deutschlandweit bekannt sind, und für die “goûte!” eine spannende Präsentationsplattform werden soll. Am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr auf dem Rathenauplatz in Mainz: „goûte! – Das Genussfestival“   Am 10. und 11. Juni steht Mainz ganz im Zeichen der Genüsse! Eine einzigartige Gelegenheit, um feine Speisen und Getränke zu verkosten, ihre Hersteller kennenzulernen und zusammen den guten Geschmack zu feiern. Viele Köche präsentieren sich, außerdem Kräutergärtner, Winzer, Imker, Landwirte, Bierbrauer, kleine Manufakturen, Ölmühlen, Pastamacher, Suppenkasper, Geschmackshandwerker und …

Mens world, Vol. 2

Mann trägt jetzt Bart. Okay, das haben wir inzwischen alle gemerkt.  Sieht doch auch gut aus, oder? Männlich-markant, Bart. Überall trägt Mann Bart und sogar eine eigene Zeitschrift zu dem Thema habe ich endeckt: BBQ – Barber Quarterly. Wie steht ihr zum Haar im Gesicht? Mann mit Bart Keine Frage, wenn Bart, dann muss er gepflegt sein und dazu geht Mann am besten zum Spezialisten. Vor Jahren bin ich in Rotterdam im Hotel New York vor dem Barber Shop gestanden (for men only) und fand das schon sehr kultig. Mein Mann und ich haben uns nur die Nase an der Scheibe platt gedrückt. Inzwischen trägt er einen Vollbart und wie gut, dass gerade mal in 20 Minuten Fahrzeit ein guter Barbier zu finden ist. Nicht irgendein Barbier, sondern ein Weltmeister auf diesem Gebiet: Jerome Kantner Schon lange hat er auf das Styling von Bärten gesetzt und als Seminarleiter ist er inzwischen auch international ein gefragter Fachmann. Im Jahre 2014 ist er als Global Winner aus dem Wettbewerb der American Crew All-Star hervorgegangen und hatte sich …

Happytime in Hohenlohe

Wenn die Arbeitswoche mal wieder hart war, zu wenig Schlaf, zuviele ToDo’s und dann steht das Wochenende bevor – da will ich vor allem eines: Entspannen! Happy weekend! Meine Heimat kommt mir da ganz recht, denn im romantischen Taubertal tickt die Uhr noch etwas langsamer. Kennt ihr die Romantischen Straße? Japaner und Chinesen sind ganz wild auf diese ursprüngliche und idyllische Ecke in Deutschland – mindestens so sehr wie auf Heidelberg. Auch die Banker aus Frankfurt kommen gerne ins romantische Taubertal, nämlich per Fahrrad. Einfach mal reinklicken: „Romantische Straße“ – hier windet sich ein schmaler Fluss romantisch durch’s Tal, links und rechts davon Obstbäume oder steile Weinberge. Jedes Dorf hat eine eigene Brauerei… sehr sehr schön ist die Gegend! Happytime im Taubertal Ganz modern und großstädtisch ist dagegen der Wellnesspark in Bad Mergentheim. Zunächst geht man den wunderschönen japanischen Garten den Hügel hinauf, um in einem wunderbar erholsamen Thermalbad zu landen: Die Therme Solymar. Thermalbecken im Innen- und Außenbereich, viel Liegefläche und mit Spa, Sauna und sogar einem Sportschwimmbad zu landen. Sightswimming pur! Es gibt …

Interview: Die Parfümerie Jeanette

Seit 47 Jahren gibt es jetzt die Parfümerie an diesem Platz in Wiesbaden und eigentlich sollte der Bereich rund um die Ellenbogengasse sollte schon längst abgerissen sein. Doch in der Landeshauptstadt braucht’s für manche Projekte eben etwas länger. Ein Glück für Sie, denn dieses Unikat müssen Sie gesehen haben! Schauen Sie vorbei bei Gisela Gerhardt, Parfümerie Jeanette Jeder Besuch in der Parfümerie ist ein Erlebnis und auch beim Interview und bei den Fotos hatten wir viel Spaß. Erzählen Sie doch mal, seit wann verkaufen Sie Parfüm? Angefangen habe ich 1949, da kam ich nach Wiesbaden und es gab dort zwei Parfümerien: „Parfümerie de Paris“ in der Wilhelmstraße und die „Parfümerie Dette“, wo ich dann gelernt habe. Das Wirtschaftswunder brachte es mit sich, das bald nicht nur Seife gebraucht wurde, sondern auch Parfüm. So ging es immer weiter bergauf.   Eine sehr unkonventionelle Biografie für diese Zeit, wo die meisten Frauen doch eher am Herd gesehen wurden. Meine Abschlussprüfung als Kauffrau machte ich 1952 bei der IHK, die waren damals auch schon dort unten in der …

Schnipsel #7

Leute, es ist Mai. Wonnemonat Mai. Die Hummeln summen, die Vöglein zwitschern… Zeit für einen #Schnipsel-Beitrag über die Liebe und das Drumherum. Der Frühling ist ja DIE Flirt-Zeit und dazu fällt mir so einiges ein… Zunächst einmal das Angebot der Flirt-University. Naja, why not? Ich musste in meinem Leben auch schon viele Frösche küssen, bis ich meinen Prinzen gefunden hatte. Das kann man schon auch Lehrjahre nennen. Warum nicht auch eine University? Vielleicht für den akademischen Level? Jedenfalls kann man in Sachen Liebe nie genug wissen und fragen. In dieselbe Richtung gehen auch die Workshops von Nina Deißler. Ja, Liebe will gelernt sein und manchmal steht sich Mann oder Frau auch selbst im Weg. Eine befreundete Autorin aus Wiesbaden hat mir davon berichtet und auch das neue Buch von Nina Deißler mit dem Titel „Beziehungsstatus: kompliziert.“ ist amüsant und lesenswert. Auf das im Leben die Funken sprühen! Apropos Bücher. Literarisch Anregendes findet man in den Sinnlichen Seiten.  Einfach mal reinklicken, denn Stöbern macht Spaß und man kann nie genug Anregung finden. Empfehlendswert auch die Autoren-Portraits …

Internationale Tage im Museum Wiesbaden

Es ist Wochenende und es regnet. Wie wär’s mit einem Besuch im Museum? Im Museum Wiesbaden ist zudem jeden ersten Samstag im Monat der Eintritt frei. Eine gute Gelegenheit, auch die aktuelle Sonderausstellung mit Bildern von Emil Nolde anzusehen. Die Grotesken – Emil Nolde Mit dem künstlerischen Werk von Emil Nolde verbinden sich meist Vorstellungen von stark farbigen Blumengärten oder farbintensiven Bildern aus der Südsee. Aber Nolde konnte auch anders. Er hatte einen Hang zum Phantastischen und Grotesken. Schön schräg muss ich sagen! Seine überhaupt ersten künstlerischen Arbeiten sind die Bilder in Postkarten-Größe, auf denen er Schweizer Bergen groteske menschliche Physiognomien gibt. Apropos, er war Autodidakt und hat sich das Malen und Zeichnen selbst beigebracht. Von diesen Anfängen bis in die Jahre des Berufsverbots durch die Nationalsozialisten zieht sich in seinem Werk immer wieder die Abkehr von der Realität hin zu einer grotesken Gegenwelt. Von wegen – alles so schön bunt hier, denn es gab auch eine abstruse Gegenwelt, die er zu Papier brachte.   Internationale Tage Seit 1959 engagiert sich das Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim …

Dr. Kristina Schröder im Interview

Farbenfreundin goes Politics?  Manchmal kommt es mir so vor, als sei Frau-sein an sich schon politisch. Vielleicht als berufstätige Frau, mit oder ohne Kinder, mit oder ohne Mann. Ich sag nur Equal Pay Day! Höchste Zeit für ein Interview mit einer Frau, die mit Politik viel Erfahrung hat. Sie ist Wiesbadenerin und hat auch ein Faible für Farben – ich freue mich auf Kristina Schröder, MdB die von 2009 bis 2013 Familienministerin im deutschen Bundestag war. Erzähl doch mal, was Du genau machst? Ich habe vor knapp 15 Jahren die Chance bekommen, mein Hobby, die Politik, zum Beruf zu machen: Seit 2002 bin Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Wenn ich in Berlin bin, arbeite ich in verschiedenen Ausschüssen, nehme an Fraktionssitzungen teil und empfange Besuchergruppen aus meinem Wahlkreis Wiesbaden. In der sitzungsfreien Zeit versuche ich möglichst oft dort zu sein, um mich vor Ort um die Bedürfnisse der Bürger zu kümmern. Zum Beispiel veranstalte ich regelmäßig eine Bürgersprechstunde in verschiedenen Wiesbadener Stadtteilen. Von 2009 bis 2013 war ich Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Während …

Flats an den Füßen

Schon vor Jahren hatte ich auf Instagram einen Post mit Titel „Runners wear Flats“. Genau, denn ich hatte mich mal wieder mit vielen schönen flachen Schuhen eingedeckt. Denn gut zu Fuß ist man nun mal am besten mit flachen Schuhen. Klar, auch ich habe Stiefelletten in hoch und Pumps mit Stiletto-Absatz im Regal. Will ich aber Meter machen (in der Shoppingmeile genauso wie beim Spaziergang durch den Park), dann liebe ich flache Schuhe. Mit flachen Schuhen läuft es sich einfach besser, länger und entspannter. Love Flats Gut, dass die Flats, so heißen die flachen Loafers, Ballerinas und Pantoletten und Sneakers in Mode-Slang, auch diesen Sommer einen Hype erfahren. Und jetzt mal unter uns – eine tolle Frau braucht keine hohen Haken für Sexiness. Okay, okay, ein hoher Absatz macht das Bein länger und streckt die Silhouette und so – weiß schon. Das kann ja auch mal passen und auch ich habe sogenannte „Sitz- und LIegeschuhe“ im Regal stehen. Doch Montagmorgens, wenn ich voll Tatendrang die Welt entdecken möchte oder Freitagabends, wenn die Freizeit ruft – …

Claudia von Tüll & Spitze

Kürzlich habe ich gelesen, dass in den derzeit politisch harten Zeiten, zarte Stoffe wie Tüll und Spitze in der Mode Hochsaisaon haben. Auch Tilman Prüfer schreibt in seiner Kolumne über den zarten, verhüllenden Stoff. Zeit für ein Interview mit Claudia,  Inhaberin eines Maßatelier für Dessous und Bademoden in Wiesbaden mit Name Tüll & Spitze Erzähl doch mal, was Du genau machst? Ich bin Modedesignerin und habe mich auf die Fertigung von maßgeschneiderten Dessous und Bademoden spezialisiert. Jedes Modell entsteht in Handarbeit in meinem Wiesbadener Atelier – angefangen von der Schnittkonstruktion bis hin zum fertigen Modell. Wie kommt man dazu und seit wann? Ich bin nach meinem Modedesign-Studium auf die Ausbildung zur Dessous-Designerin und -Maßschneiderin aufmerksam geworden. Die fachlichen Inhalte waren eine perfekte Ergänzung zu meinem Modedesign-Studium. Mir wurde während der Ausbildung schnell klar, dass handelsübliche Konfektionsgrößen nicht jeder Körperform gerecht werden können. Das heißt, man geht beim Kauf von industriell gefertigter Ware meist irgendeinen Kompromiss ein. Maßgeschneiderte Wäsche und Bademode hingegen schmiegt sich den körpereigenen Formen wie eine zweite Haut an. So habe ich bereits im letzten Semester …

Männersachen, Vol.1

Männersachen. Da denke ich an Baumarkt und Autokram, dabei stimmt das gar nicht, denn die Männer haben sich entwickelt und neue Bereiche erobert: Kosmetik. Unterwäsche. Naja, das beste Stück soll ja auch gut verpackt sein! Zum guten Leben gehört auch Mode und Klamotten und nach dem Trend „Dressed for the Moment“ gibt es inzwischen ein Bewusstein für Nachhaltigkeit. Auch bei Männern, also bei Männer-Wäsche. Mit jedem Einkauf Gutes tun Die Unterwäsche von dem jungen Schweizer Unterwäsche-Label Wonderlands habe ich auf der Innatex Modemesse entdeckt. Ein Label nur für Männer! Nachthaltig, dabei sexy und dann auch noch angenehm zu tragen… das ist bei Wäsche für Frauen nicht immer selbstverständlich. Bei Wonderlands kommt man(n) auf seine Kosten, denn die Wäsche fühlt sich sehr angenehm an und sieht dazu noch klasse aus. Das Business-Modell von Wonderlands beruht auf den Pfeilern People und Planet: Es sollen die natürlichen Ressourcen geschont und zu einer faireren Welt beigetragen werden. Darum spendet Wonderlands mit jedem Kauf 5% des Umsatzes an gemeinnützige Organisationen. Beim Kauf der Unterwäsche (im Online-Shop) hat der Kunde die …

Let’s Sushi!

Gefühlt gibt es in Wiesbaden 50 griechische Restaurants, mindestens ebenso viele „Italiener“, dafür kann man französische Restaurants an einer Hand abzählen. Türkisch isst man am besten bei Harput. Indische, thailändische und ganz viele chinesische Restaurants, sogar einen guten Koreaner gibt es. Doch was tun, wenn es mir nach japanisch ist? Japan in Wiesbaden Manchmal, da muss es Sushi sein, nicht wahr? Im tiefsten Winter mag ich das nicht, aber sobald es Frühling wird, esse ich gerne rohen Fisch, Algensalat und andere exotische Kleinigkeiten. Sensei Sushi So heißt der Imbiss bei mir um die Ecke im Vorort Bierstadt. Ein Sushi-Lieferservice, der wirklich sehr empfehlenswert ist. Netter Service, toll frischer Fisch, bestens. Will man aber schön am Tisch sitzen und bedient werden – wohin soll man gehen? Sakura Sushi Unser Stamm-Japaner ist eigentlich Russe. Oder war es Litauen? Egal. Der Sushi-Meister erklärte mir, dass in Litauen Sushi voll im Trend sei und da er jetzt in Wiesbaden lebt, profitieren wir alle davon. Bei Sakura-Sushi sitzt man rundherum um den Sushi-Meister an einer ovalförmigen Theke und auf einem …

Martina Frank im Interview

Kennengelernt haben wir uns bei einer Lesung im Mode-Atelier Chichino in der Wiesbadener Nerostraße und weil mich ihr Coaching für Menschen in beruflichen Umbruchsituationen interessierte, fragte ich nach und schwubbst wurde daraus ein Interview für meinen Blog. Berufliche Umbruchsituationen kennen wir alle und bei Fragen unterstützt uns Martina Frank Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon? Ich berate Frauen und Männer in beruflichen Umbruchsituationen und junge Menschen bei der Berufsorientierung. In einer großen Familie in der hessischen Rhön aufgewachsen, interessierte ich mich schon sehr früh für andere Menschen und deren Geschichten. Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Fulda kam ich zum Studium der Sozialpädagogik nach Mainz. Zusammen mit meinem Mann ging ich danach für ein Jahr in die Niederlande, lernte niederländisch und genoss ein Jahr Auszeit, bevor wir unsere Familie gründeten. Die Erfahrungen in den Niederlanden prägten uns sehr, wir arbeiteten danach viele Jahre halbtags und kümmerten uns beide um unsere Söhne. Kompetenzenbilanzcoach Nachdem ich viele Jahre in verschiedenen Beratungsstellen in Mainz gearbeitet hatte, Kommunikationstrainerin und Paarberaterin wurde, …

Schnipsel #6

Leute, es ist Frühling! Genau, denn am 20. März ist Frühlingsbeginn. Die Bienen summen und die Vögel zwitschern es von den Dächern: Frühlingsgefühle! Damit ist’s  Zeit für einen neuen Schnipsel-Beitrag. Falls das Wetter in Deutschland mal in den Winter-Modus zurückfällt, empfehle ich einen Kurztripp in den Süden: Italien, Mallorca oder auch Zypern – wunderschön! Das Foto ist an der Lido die Roma entstanden. Noch nicht warm genug zum Baden, doch für einen sonnigen Strandspaziergang – barfuss. Jetzt weiter zum Kernthema: Breathless I Wunderschön anzusehen sind die schönen Frauen-Rücken der amerikanischen Fotografin Kac_y aus Detroit. Sie reist durch ganz Amerika und jetzt auch Australien, um all die wunderschönen Rückansichten von Frauen zu portraitieren. Nackt. Ungeschminkt. Natürlich. Menschen sind von Natur aus wunderschön. Klick doch mal rein. Ich hatte per Instagram auch mal angefragt, wann sie nach Deutschland kommt. Ihre Antwort: Would love to…“ Bin gespannt! Breathless II Das freie Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten begeistert mich immer noch. Trotzdem. Ein gutes Beispiel ist die Kolumne in der amerikanischen VOGUE. Großes Kino: Breathless von Karley Sciortino. …

Spitzenessen im Tantris

Gourmet-Essen ist sexy oder sind’s die smarten Sterneköche? Sterneköche soweit das Auge reicht: Ob bei Foodtrucks oder im Fernsehen bei Kitchen Impossible. Wie auch immer, ich esse gerne und sehr gerne auch mal fein.  So zum Beispiel im berühmten Restaurant Tantris in München. Davon muss ich euch erzählen! Restaurant Tantris Den Küchenchef Hans Haas kannte ich schon vom Interview zu seinem wunderbaren Kochbuch und deshalb wollte ich seine Küche auch mal selbst probieren. Von der denkmalgeschützten Inneneinrichtung hatte man mir auch vorgeschwärmt. Also – auf geht’s nach München! Schon das Gebäude und der Eingang sind der Kracher: Großartige Siebziger-Jahre Baukunst in Beton gegossen. Die Skulptur am Eingang in Form eines Fabeltier begegnet einem später auch als Tischdeko wieder. Die Inneneinrichtung ähnelt einer Filmkulisse und die große Wandskulptur von Danielo Silvestrin ist krass. Wirklich stark beeindruckend. Ein fullminantes Statement in orange, dabei stimmig und edel zugleich. Seit 2012 steht das Ensemble unter Denkmalschutz und es ist wahrlich ein innenarchitektonisches Highlight. Passend zum Essen, sag ich jetzt mal. Zwei Sterne Der erste Küchenchef im Tantris war 1971 …

Baden gehen mit Hamam Tüchern

Kennt ihr ein Freibad, das bereits im Februar die Pforten öffnet? Ich schon. Das Freibad mit Name Sonnenbad in Karlsruhe hat von Mitte Februar bis November durchgängig geöffnet. Ich wünschte mir, so etwas gäbe es auch anderswo. Es wäre eine tolle Idee für die Bäderstadt Wiesbaden, vielleicht für das wunderbare Freibad in Schlangenbad oder das Opelbad? Ich liebe Freibäder! und leider kann ich diese schwimmende Leidenschaft in der Mitte von Deutschland nicht wirklich gut ausleben. Deshalb gebe ich mich hin und wieder auch mit einem Hallenbad zufrieden. Jüngst besuchte ich das Wiesenbad in Eschborn. Klein aber fein! Alles, was ich in Wiesbadens Bäder vermisse, fand ich dort vor: . Angenehme Öffnungszeiten, nämlich von 7 bis 22 Uhr. . Mehrere abgetrennte Sport-Schwimmbahnen . Angenehmes Wasser mit nur wenig Chlor . moderate Eintrittspreise (Erwachsene 3 Euro) Da macht Schwimmen Spaß! Wäre ein schönes Vorbild für die Bäderstadt Wiesbaden oder einen der Vororte. Solarzellen auf dem Dach, eine Sauna und nebenan gibt’s ein Freibad, das werde ich im Sommer testen. Doch, eigentlich wollte ich Euch von etwas anderem …

Renna deluxe im Interview

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe im Blog begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und freue ich mich deshalb sehr über das Gespräch mit Christiane alias Renna deLuxe. Hallo Christiane ! Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon? Die Kreativität ist mir im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt worden – meine Mutter war bildende Künstlerin und mein Vater Ingenieur. Ich bin mit Kunst, Jazz und skandinavischem Design sozialisiert. Mit dieser Grundlage studierte ich In den 1990er Jahren Architektur und Produktdesign an der Bauhaus-Universität Weimar. Nach Abschluss beider Diplome zog es mich der Liebe wegen nach Düsseldorf und gründete mit meinem Partner die Agentur produktgruppe. Die Agentur hat ihren Schwerpunkt im Bereich Produkt- und Interieur-Design. Ende 2009 begann ich renna deluxe als Spielwiese. Meine Kreativität hört nach Feierabend nicht auf und so wurde renna deluxe die Plattform für Produktentwicklungen, die nicht in das Konzept von produktgruppe passten. Zwei Jahre später strukturierten wir unsere …

Selbstliebe!

Imgrunde geht es doch immer um den Satz „Lieb Dich selbst, sonst liebt dich keiner“ – oder so ähnlich. Egal ob dick oder dünn, groß oder klein, blond oder braun. Auch bei der neuen Kampagne von DOVE mit dem Claim #MeineSchönheit. bei der es um individuelle Schönheit geht. Dazu hab ich auch ein paar Gedanken, inklusive eines Veranstaltungstipps (Tipp siehe unten) und Buchtipp von Paula Lambert: Finde Dich gut, sonst findet Dich keiner! In anderem Zusammenhang hatte ich Paula Lambert schon empfohlen, eine sehr vielseitige Autorin und wenn ihr sie näher kennen lernen möchtet – hier stellt sie ihr sehr persönliches Buch vor (Klick to Litlounge). Das Thema Selbstliebe und persönliche Weiterentwicklung sind auch auf LitLounge bei Sabrina Fox regelmäßig Thema und sie hatte schon mehrere interessante Studiogäste im Gespräch. Die Interviews sind wirklich ein Klick wert. Schon in den Neunzigern bei Susi Orbach und Co war Frauen & Selbstliebe ein Thema gewesen, siehe das „Anti-Diätbuch“ und der Themenbereich scheint nie weniger wichtig zu werden, obwohl wir Frauen im Westen ja nun sehr frei und selbstbestimmt leben können. …

Frühling beim Wohndesign

Die Farbe des Jahres heißt Greenery und tatsächlich habe ich hin und wieder erfrischendes Grün als neue Einrichtungsfarbe auf der Ambiente Messe in Frankfurt entdeckt. Natürlich ganz viel Buntes, Natürliches, Praktisches und Wunderbares. Das durfte ich dann alles mit der neuen Polaroid-Kamera knipsen. Dazu später mehr. Schönes und gemütliches Wohnen ist lebenswichtig in stressigen Zeiten und mit Freunden zuhause zu kochen statt im Restaurant zu essen, liegt auch ganz vorne im Trend. Deshalb haben mich sehr die Wohnaccessoires und Tischdekorationen interessiert. Kochgeschirr und Essgeschirr sind immer schön anzusehen und weil wir einen Kamin zuhause haben, interessierte mich auch edles Kamingeschirr – fündig wurde ich bei dem Designprodukte-Hersteller Zack, denn die haben Edelstahl in tollem Style. So eine Messe ist ja irgendwie immer viel zu groß und nie schafft man, alle Trends und Neuheiten zu bestaunen. Ich war nicht in allen Hallen unterwegs, doch durch die gute Zusammenarbeit mit BlogUps habe ich vieles auch in Gesprächen mitbekommen und habe so einen tollen Messetag verlebt. Einer der Sponsoren, die BlogUps unterstützt haben, war Fuji Film und deshalb …

Gin, Gin

Gin Tonic ist ein schwer angesagter Drink und keine Bar kommt ohne eine Auswahl Gin aus. Auch ich entdecke das Getränk gerade wieder neu. Weil überall neue Sorten Gin heraus gebracht und alte wieder entdeckt werden, wollte ich mir einen besseren Überblick verschaffen. Gin Tasting Die Wiesbadener Bar Manoamano bietet regelmäßig Gin Tastings an, denn der Inhaber kennt sich gut aus mit Gin. Er hat sogar eine eigene Gin-Linie heraus gebracht, den Amato Gin. Amato? Zufällig heißt Gianfranco mit Nachname AMATO und weil dieser wohlklingende Nachname auch noch eine schöne Bedeutung hat, nämlich Geliebter, passt das auch für einen wunderbaren Dry Gin. Gin Was passiert beim Gin Tasting? Zunächst werden die Fakten erklärt und ein paar geschichtliche Daten erzählt. Ich denke, die meisten von uns wissen, was Gin ist, oder? Der Herstellprozess ist spannend und nicht jede Brennerei kann Gin herstellen. So ein Wachholderschnaps ist schon eine Wissenschaft und weil ich eher dem Genuss verfallen bin, überlasse ich die Fakten Wikipedia und gehe direkt zur Verkostung über, denn das Wichtigste ist: Es ist ein hochprozentiger …

Bücher aus Wiesbaden: Kari Lessir

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe auf www.farbenfreundin.de begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog Farbenfreundin.de. Heute im Gespräch ist die Wiesbadener Autorin Kari Lessir, spezialisiert auf Liebesromane, spirituelle nämlich, passend zum Valentinstag: Kari Lessir! Herzlich Willkommen- und gleich die 1. Frage: Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon? Mich beruflich auf das Schreiben von Büchern zu konzentrieren, war in meinem Fall eine logische Konsequenz aus einer lebenslangen Schreibleidenschaft. Das fing in der Schulzeit mit Tagebüchern, kleinen Geschichten und Vereinszeitungen an, setzte sich mit einer freien Mitarbeit bei einer Bad Homburger Tageszeitung während des Studiums fort und mündete schließlich in nächtliche „Roman-Schreib-Attacken“, die sich nicht mehr unterdrücken ließen. Gut zehn Jahre dauerte der Spagat zwischen dem Hauptberuf beim Wiesbadener Gabler Verlag und dem Nebenjob als Autorin, bis ich mich vor über vier Jahren nach zahlreichen Weiterbildungen, darunter einem dreijährigen Fernstudium, als freie Autorin selbständig machte. Seitdem habe ich mich auf …

Frühlingsgefühle

Schnipsel #5 Im Anschluss an das Interview mit Ay Love, bleiben wir beim Thema. denn: Es wird Frühling, spürt ihr das auch? Dazu steht Valentinstag bevor. Deshalb geht es heute nur um das EINE. Als erstes gibt’s einen Buchtipp. Vom Abturner bis Zungenkuss – im Liebeslexikon wird alles angesprochen, was uns schon immer mal im Kopf rumschwirrte und dann doch nie über die Lippen ging. Das und noch viel mehr haben Kunststudenten während einer Landpartie zusammen mit Ihrem Professor, zu Papier gebracht und als kleines, lustiges Buch in der Größe eines Taschenkalenders herausgegeben. Bücher vom Herman Schmidt Verlag in Mainz sind oft kleine Kunstwerke. Schon zu Zeiten meines Design-Studiums liebte ich es, in diesen Büchern zu blättern und heute musste ich schon sehr Schmunzeln, denn es ist schon kurios das LiebeSEXikon. Ein schönes Mitbringsel für das nächste Date oder vielleicht für Teenager, wenn es Fragen über Fragen gibt, die YouPorn nicht beantworten kann. Schräge Texte und Skizzen, der Inhalt ist nicht so ganz ernst zu nehmen, aber gerade deshalb genau richtig. Innen ist das Layout …

Blog Ay Love!

Beim Stöbern im Web bin ich auf einen prickelnden Blog gestoßen und freue mich, Euch heute die Bloggerin Kristin vom Blog Ay Love vorstellen zu dürfen. Erzähl doch mal, was Du genau machst? Ich bin seit einem Monat ganz frische Bloggerin über die Themen Liebe, Sex und Achtsamkeit. Ay love ist mein absolutes Herzensprojekt und auf meiner Seite ay-love.de widme ich mich allen dazugehörigen interessanten News und Wissenswertem, teile meine Erfahrungen und Erlebnisse – vor allem mein eigenes Liebesleben – und schreibe über alles, was mich zu einem glücklichen Menschen macht. Ich möchte gerne zu einem Leben voller Liebe und Lust inspirieren und andere dazu anstoßen, ‘bewusster’ zu lieben und sich darüber auch auszutauschen. Wie kommt man dazu und seit wann? Geschrieben über die Liebe habe ich schon seit Jahren, denn Liebe und Sex spielen schon ganz lange eine sehr große Rolle in meinem Leben. Manchmal habe ich mich sogar gefragt, ob das noch normal sei, dass Sex so wichtig für mich sei. Denn obwohl in meinem Freundeskreis schon mal darüber geredet wurde, kam ich …

Von Naturtextil zu Green Fashion

Von Naturtextil zur Green Fashion – die Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien, kurz INNATEX, feiert 20jähriges Bestehen und fand somit zum 40. Mal statt. Wow – dazu meine herzlichen Glückwünsche! Die „grüne“ Modemesse ist ein fester Termin für mich, denn ich bin eine kritische Verbraucherin und die Umweltverschmutzung durch konventionelle Herstellung und die teils schlimmen Produktionsbedingungen in den Entwicklungsländern machen mich nachdenklich. Gut, dass es Labels gibt, die bei der Produktion, also beim Anbau, beim Färben, Veredeln und Nachbearbeitung auf hohe ökologische Standards achten. GOTS und Co. lässt grüßen. Weiterhin müssen alle an der Produktion Beteiligten auch menschenwürdig und sozial behandelt und entlohnt werden. Gut, darauf ein Augenmerk zu haben. Sustainable & fair Die INNATEX im Messecenter Rhein-Main nahe Wiesbaden ist eine Ausstellung mit über 300 Labels auf über 12.000 Quadratmetern. Nachhaltige Mode für Kinder und Erwachsene, frische Styles aus den Bereichen Streetwear, Heimtextilien, Sport oder aus der klassischen Damen- und Herrenmode (Innatex Aussteller Katalog). Innovative Styles und Neuheiten gab es zu bestaunen. Die als “DesignDiscoveries” nominierten Erstaussteller waren: Alemona Organic Brembach DEDICATED Brand FAIRKONNECT …

Schnipsel #4 – Let’s talk about…

Let’s talk about sexes Dieser Titel ist nicht von mir, sondern stammt aus der Feder des Museum Städel in Frankfurt, denn dort läuft derzeit die Ausstellung „Geschlechterkampf“. Die Frage nach der männlichen und weiblichen Identität ist von ungebrochener Aktualität, so der Ausstellungstext. Jaja… die Männer und die Frauen und das Dazwischen und so. In einer umfassenden Sonderausstellung widmet sich das Städel Museum diesem zeitlosen Thema: der spannungsgeladenen Beziehung zwischen Mann und Frau und deren Darstellung in der Kunst. „Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo“ beleuchtet die künstlerische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und -beziehungen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Hingehen und Staunen – die Ausstellung läuft nur noch bis 19. März 2017. Hashtag #Geschlechterkampf Weil Frankfurt am Puls der Zeit ist und die Ausstellungsmacher vom Museum Städel sowieso, hat man im Rahmen der Ausstellung auch eine Aktion in den Social Media Kanälen initiiert. Wir alle sind aufgerufen, unsere Idee zum Thema zu veröffentlichen. Sei es per Twitter-Tweed, Foto oder Video auf Instagram oder Facebook… Lasst Eure Fantasie blühen und …

Schmuck aus Frankfurt

Individueller Schmuck ist etwas Wunderbares und nun habe ich ein Label aus Frankfurt entdeckt, das ich Euch jetzt auch unbedingt vorstellen möchte. Kürzlich stellte ich Schmuck aus Wiesbaden vor und ja, auch jetzt ist Schmuck wieder ein Thema. Vorallem personalisierter Schmuck, denn immerhin ist bald Valentinstag, da könnte man dem Lieblingsmensch ein Armband mit eingraviertem Name schenken, nicht wahr? Schmuck von Paù Bijoux Bei meiner letzten Bestellung im schönen Online-Shop bin ich ins Gespräch gekommen und schwubbs, hier ist mein Interview: Wie kommt man dazu, ein Schmucklabel zu gründen? Erzähl doch mal… Eigentlich hat alles als Experiment während meines Studiums angefangen. Ich hatte den Traum, irgendwann (nach dem Studium) frei und selbstbestimmt arbeiten zu können. Durch mein Studium der Architektur und auch meine persönlichen Interessen rund um Design, Formen und Materialien, stand dann auch schnell das Produkt fest: Schmuckstücke, die von den Kunden modular zusammengestellt werden können und nach der Bestellung in Frankfurt handgefertigt werden. Die Idee oder Traum „Schmuckdesignerin“ zu werden hatte ich hingegen nie, das kam eher  zufällig durch die Vielfältigkeit dieses „Produkts“. …

Uhren & Schmuck in Wiesbaden

Schmuck trage ich nur in Maßen, doch auf was ich nicht verzichten kann, ist meine Armbanduhr. Das ist morgens der erste Griff und trotz Smartphone will ich auf eine gut lesbare und zuverlässig funktionierende Armbanduhr nicht verzichten. Beitrag zur Blogparade Klasse, dass die Bloggerin Ines Meyrose auf ihrem Blog derzeit eine Blogparade zum Thema Armbanduhr initiiert hat. Deshalb plaudere ich heute auch aus dem Nähkästchen und erzähle von meiner Uhren-Sammlung: Meine unechte Rolex …ist meine liebste Armbanduhr. Sieht aus wie eine Echte, ist aber keine Rolex. Es ist, um genau zu sein, ein Rolex-Nachbau des Uhrenherstellers Ratius. Mir ging es einfach nur um den Style und nicht um die Wertanlage und bei Ratius gibt es einen günstigen Nachbau der Rolex Submariner mit Batterie-Betrieb. Schaut eins zu eins aus wie eine echte Rolex. Naja, fast. Ich liebe diese große schwere Herrenuhr und trage sie Sommers wie Winters. Okay, ich tauche nicht, also bräuchte ich eigentlich keine solche Uhr. Aber darum geht es inzwischen bei Armbanduhren nicht mehr, das Design ist der Hauptaspekt und dieser Uhrenklassiker aus …

Berge oder Meer

Winterurlaub. Während ich diese Zeilen schreibe, bei Schneegestöber vor dem Fenster und einer heißen Tasse Tee, räkelt sich meine Freundin am Strand vom Indischen Ozean und der beste Freund meines Mannes taucht vor Koh Samui bei angenehmen 26 Grad und leichter Bewölkung. Hätte ich vielleicht auch eine Fernreise buchen sollen? Dabei ist es doch so schön mit Schnee und Winter. Denn im Winter mag ich auch mal Winter erleben. Trotzdem, ein bisschen nagt das in mir, denn ich bin ein Sommerkind und das Grau des deutschen Winters macht mir schnell schlechte Laune. Also erfreue ich mich an den Fotos, die sie auf Instagram und Facebook posten. Vielleicht mache ich das auch mal wieder – im Winter in die Sonne reisen. Berge Dieses Jahr war mir aber nicht danach. Deshalb sind wir wieder für ein paar Tage nach Reit im Winkl ins Gut Steinbach gefahren. Diese Ecke im tiefsten Bayern ist einfach sehr idyllisch – wie aus dem Bilderbuch. Wenn man möchte, kann man Skifahren, aber ich begnüge mich, zur Winklmoosalm hochzufahren und die Ruhe im …

#starthappy

Die #HappyChallenge 2017 von Alpro will uns im Januar 2017 dabei unterstützen, in Schwung zu kommen und unsere Vorsätze für 2017 umzusetzen. Auch wenn ich nie Vorsätze für’s neue Jahr habe, insgeheim nehme ich mir dann doch immer etwas vor… dieses und jenes soll in Zukunft besser laufen und so halt. Es sind nur Nuancen, die ich verbessern möchte und gerade diese Kleinigkeiten sind nicht ohne. Was liegt Dir am Herzen, was nimmst Du Dir so vor? Gute Vorsätze Bei mir ist’s die Achtsamkeit und die bessere Work-Life-Balance, die ich mir für 2017 vorgenommen habe. In diesem Bereich kann man nie genug tun, denn die Zeiten sind schnellebiger geworden und deshalb braucht es aktive Freizeitgestaltung, um nicht unter die Räder zu kommen, oder? Gerade im Winter habe ich nicht ganz so viel Schwung und die Bewegung kommt etwas zu kurz. Im Frühling klappt das von alleine, aber der kommt erst im März. Um also schon vor Frühlingsbeginn ein bisschen mehr in Schwung zu kommen, habe ich mich bei der #HappyChallenge angemeldet. #HappyChallage 2017? Happy what? …

Pizza geht immer

Wir kochen oft zuhause, denn da schmeckt’s am besten und ist auch meist gesünder. Asia oder Indisch, Französisch oder einfach nur mal Gemüse… die Liste der Rezepte ist lang und neben Pasta gibt’s auch schon mal Pizza. Ist keine (Trocken-) Hefe im Haus, ist das auch kein Problem, denn es gibt auch Pizzateig, der ohne Hefe knusprig und gut wird. Manchmal aber, da bleibt auch unsere Küche kalt, zum Beispiel an so Tagen wie gestern, also Neujahr. Da lass ich mich gerne bedienen. Klar, dann könnte ich auch ins Restaurant gehen. Doch an Tagen wie gestern, da will ich die Couch kaum verlassen. Was dann? Pizza-Service! Genau. Manchmal will ich die Füße nicht vor die Türe setzen und trotzdem ein gutes Essen haben. Dann gibt es zum Glück Lieferservice. Hat man die Spreu vom Weizen getrennt, sind die gelieferten Pizzen richtig lecker und genauso gesund und gut wie hausgemacht. Aber nicht nur an „Nach-Feiertagen“, auch wenn der Arbeitstag einfach too much war und der Kühlschrank leer ist, fahre ich gerne mal auf dem Nachhauseweg an …

US Love im Interview

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum. Heute im Interview ist Jessica von US LOVE aus Wiesbaden       Hallo liebe Jessica ! Wie kommt man auf die Idee einer Partner-Börse? Erzähl doch mal… In meinem Arbeitsumfeld auf der Europa-Zentrale der US-Streikräfte in Wiesbaden habe ich sehr viel oder fast ausschließlich mit Amerikanern zu tun. Die Amis finden es toll, dass ich ein „local“ – jemand aus Wiesbaden – bin. Sie nehmen oft an, dass ich bestimmt „many nice German friends“ vor Ort habe. Da wurde und wird mir öfters mal die Frage zugesteckt, ob ich nicht eine nette Single-Freundin hätte, die gerne einen Amerikaner kennenlernen möchte. Wenn Leute in meinem privaten Umfeld hören, dass ich in der Zentrale der US Army Europe arbeite, wurde und werde ich des öfteren mit einem Augenzwinkern gefragt, ob ich kein Date mit einem netten Amerikaner vermitteln könnte. So ist mit der Zeit die Idee entstanden, einen speziellen und persönlichen …

Weihnachten in Farbe

Weihnachten und auch die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit, in der man häufiger mit dem Dresscode „Abendgarderobe“ konfrontiert wird. Wir wollen uns hübsch machen für das Fest. Die dabei bevorzugte Kleidungsfarbe ist immer wieder Schwarz. Für die meisten von uns ist diese Farbe recht unvorteilhaft, denn im Gesicht werden durch diese Kleidungsfarben die Schatten verstärkt, die Augenringe tiefer und die Falten härter. Dabei gibt es wunderschöne Farben für die dunkle Jahreszeit, die festlich und edel und dabei viel vorteilhafter für unseren Teint sind. Bordeaux, Honig, Nude, Petrol, Mokka, Rot, Camel, Dunkelgrün, Curry, Lila, Rosa, Wollweiss, Grau, Taupe, Silber,  Gold… Einfach mal ausprobieren. Nein, nicht alles gleichzeitig und zusammen – wir sind doch kein Weihnachtsbaum. Wenn es doch ein Outfit in schwarz sein soll, dann beim Make-Up einfach etwas dicker auftragen, damit das Gesicht strahlt und im Vordergrund steht. Festlich in bunt Ein Kleid in Bordeaux oder Mokka oder – mein Favorit in Nachtblau… wunderschön! Apropos Weihnachten und Schmücken – schaut mal hier ins Alpenland-Magazin, dort habe ich mein Statement zu den Weihnachtsfarben abgegeben. In diesem Sinne – eine wunderbare, bunte …

Winzerin des Jahres 2016

Theresa Breuer vom Rheingauer Weingut Georg Breuer lernte ich bei einer Veranstaltung des BPW in Wiesbaden kennen.  Die Gourmet-Zeitschrift „Falstaff“ verlieh ihr die Auszeichnung „Winzerin des Jahres 2016“ und auch Gault Millau schwärmt in den höchsten Tönen von den feinen Weinen des Weingut. Das machte mich neugierig, diese Frau wollte ich kennen lernen und so holte ich mir zunächst ein paar Informationen auf der Internetseite des Weinguts. Weingut Georg Breuer Das Weingut Georg Breuer befindet sich seit Anfang des letzten Jahrhunderts im Besitz der Familie Breuer. Georg Breuer, dem der Betrieb seinen heutigen Namen verdankt, baute Export und Gut weiter aus und inzwischen wird eine Rebfläche von 34 Hektar in besten Rüdesheimer und Rauenthaler Lagen bewirtschaftet. Von den frühen 1980er Jahren an konnte das Weingut dank der Visionen und der Arbeit von Bernhard Breuer internationale Anerkennung gewinnen. Nach Bernhard Breuers frühem Tod im Mai 2004 widmete sich sein Bruder Heinrich Breuer zusammen mit Bernhards Tochter Theresa Breuer sowie dem langjährigen Betriebsleiter Hermann Schmoranz der Unternehmens­führung. Heute liegt die Leitung des Guts in den Händen Theresa …

Bücher zum Glück

Happytime und Glück und die Leichtigkeit des Seins wird hier beim Happyblog Farbenfreundin GROSS geschrieben. Das heutige Thema sind Bücher, die uns dabei helfen (wollen). Bücher, die vom Glück handeln. Denn mein Motto lautet: Nun sind wir schon mal auf der Welt, dann soll es bestmöglich verlaufen! Manchmal klappt das nicht so und vielleicht hilft’s ja, darüber zu lesen? Und als hätten wir uns abgesprochen, wurde jüngst der Deutsche Glücksatlas vorgestellt. Eine nicht vollzählige Auflistung als Lesetipp für die ruhigen Weihnachtsferien: Glück kommt selten allein Autor: E. von Hirschhausen. Okay, okay, schon sehr bekannt. Aber immer ein guter Tipp mit eigener Website und Glück-Spiel. Sehr amüsant! Glück ist eine Frage der Haltung. Stark durch die Gefechte des Lebens. Autor: Britta Heidemann (Olympiasiegerin im Sport-Fechten) Die innere Einstellung ist entscheidend für den Ausgang des Gefechts, sagt sie, und erklärt, wie wir Druck standhalten, wie wir nach Rückschlägen unser inneres Gleichgewicht wiedergewinnen und warum Freude an der eigenen Leistung der Schlüssel zu allem ist. Wo gehts denn hier zum Glück? Autor: Maike von den Boom Die Autorin …

Fortepiano Klassiksalon

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe auf meinem Blog begonnen und heute ist meine Gesprächspartnerin Susanne Duch von Fortepiano aus Wiesbaden, denn am kommenden Sonntag findet dort die Weihnachts-Matinee statt. Erzähl doch mal, was Du jetzt genau machst? Ich bin Pianistin und bereite mich gerade auf meinen nächsten Klassik-Salon vor. Das ist mein neues Format, in dem ich die Klavierstücke, die ich ganz besonders liebe, präsentiere. Ich bin total davon überzeugt, dass Musik glücklich und klug macht. Irgenwann hatte ich keine Lust mehr, konventionelle Konzerte zu spielen – auftreten, spielen, abtreten – , sondern wollte mein Publikum begeistern und beflügeln! Damit es die Komponisten als echte Menschen verstehen kann, die lachen und weinen wie wir. Und ihre Gefühle eben in Tönen ausdrücken. Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig? Das hat sich entwickelt. Ich habe ganz „normal“ Klavier spielen gelernt, studiert, Konzerte gegeben und unterrichtet. Dabei habe ich gemerkt, dass meine Studenten von manchen Stücken hin und weg waren – weil ich sie …

Greenery – Es grünt so grün

Für 2017 lautet die Farbe des Jahres Greenery. Das Pantone Colour Institute hat im Kreise einer Expertengruppe die derzeitigen Zeitgeist-Ströme analysiert und diesen hellen, frischen Grünton als Pantone Trendfarbe 2017 gewählt. Was halten wir davon? Die Leiterin des Instituts Lee Eisemann, erklärt es folgendermaßen: „Greenery ist ein Symbol für unsere neu aufkeimende Hoffnung, unsere Sehnsucht nach Leben in einem schwierigen sozialen und politischen Umfeld. Greenery symbolisiert unser wachsendes Verlangen nach Verjüngung, neuem Leben, Wiedervereinigung mit der Natur und engerem Miteinander.“ Frisch ins Jahr 2017 2017 bedeutet auch für mich Neubeginn und dazu braucht es viel frischen Elan. Ob die Farbe aber zu meinen Outfits passt? Grün trage ich maximal als Graugrün, Oliv oder Smaragd. Denn nach meiner Ausbildung als Stilberaterin vor zehn Jahren hat sich meine Garderobe sehr verändert. Während ich früher beim Shopping eher impulsiv vorgegangen bin, kaufe ich heute sehr bewusst und die Farben sind immer mit Bedacht gewählt. Mein Outfit ist deshalb nicht langweilig geworden, doch die Einzelteile passen optimal zusammen und viele (neue) Variationen sind möglich, ohne dass ich komplette Outfits …

Schmuck aus Wiesbaden

Wer oder was ist Schöniglich? Wir sind eine Schmuckmanufaktur aus Wiesbaden, die individuellen Schmuck fertigt und hauptsächlich online verkauft. In unserer Online-Manufaktur lassen sich die Armbänder ohne Aufpreis auf das Handgelenk anpassen und die Schmuckstücke durch Gravuren mit Wunschtexten individualisieren und personalisieren. So entstehen immer wieder Unikate. Generell sind auf Anfrage auch Sonderanfertigungen möglich. Besonders beliebt sind 925er Kettenanhänger auf denen die Handschriften der Kinder oder Zeichnungen graviert werden können, aber auch Armbänder aus feinem europäischen Leder können mit Wunschtexten personalisiert werden. In präziser Handarbeit werden die exklusiven Kollektionen mit viel Zeit und Liebe im hauseigenen Atelier im der Landeshauptstadt Wiesbaden Stück für Stück gefertigt. Wir legen größten Wert auf Qualität und Herkunft des verarbeiteten Leders, welches wir ausschließlich aus Europa beziehen. Die Farbvielfalt unseres Leders lässt kaum Wünsche offen. Hier der „Über uns“ Link zur Schöniglich Homepage für weitere Infos. Schmuckdesignerin Wie kommt man zu solch einem Beruf? Verena ist gelernte Schneiderin und arbeitete bei renommierten Modefirmen und ist heute Designerin des Trendlabels. Ich, Susan Schmidt, bin für die strategische Ausrichtung, den Vertrieb und die Kommunikation unseres Schmucklabels verantwortlich. Als ausgebildete Werbekauffrau und Betriebswirtin war ich viele Jahre …

www.farbenfreundin.de

Autokauf als Frau

Ich mag Autos, meine Freude wissen das zu schätzen und inzwischen weiß es auch Facebook und hoffentlich wissen es auch die Produzenten der neuen Auto-Show The Grand Tour (denn über eine Einladung zur nächsten Aufzeichnung würde ich mich schon freuen). Ab und zu habe ich hier schon über meine Autoleidenschaft berichtet und just in diesem Jahr hatte ich allen Grund mich zu belohnen. Genau, ein neues Auto soll es geben. Welche Automarke soll’s denn sein Ich bin ja schon viele Automarken gefahren und auch wenn ich mich dieses Mal schon fast entschieden hatte – am Ende entscheidet, wie man mich im Autohaus behandelt. Reagiert ein Autohaus gelangweilt auf mein Kauf-Interesse, dann wird das nichts mit der Zusammenarbeit. Dann kann es schon mal sein, dass ich ein Gebrauchtes vorziehe. Genau wie eine Freundin. Sie wechselte direkt zu Opel, weil man sie woanders extrem abschätzend behandelt hatte. Ja, hört hört, Frauen sind heute ernstzunehmende Kunden und möchten das auch spüren. Also Obacht beim Verkaufsgespräch! Frauen und Autos In Sachen Kundenansprache und Service muss sich noch viel tun, …

Mode: Chichino Wiesbaden

Nach dem Ausprobieren der Chichino Travel Kollektion wollte ich mehr wissen von Angelika und habe meine berühmten happyblog-Interviewfragen zur Hand genommen und ihr Fragen gestellt. Mir war das Label vor Jahren auf der Designmesse Blickart in Stuttgart aufgefallen. Damals war ich zu Besuch bei meiner Schwester und sie kaufte eine wunderbar feine, geblümte Seidenbluse bei Chichino am Stand. Erst im Gespräch stellte sich dann heraus, dass es ein Label aus Wiesbaden ist. Seither kenne und schätze ich die Mode und inzwischen gibt es einen tollen Laden in der Nerostraße und ein Besuch lohnt sich. Erzähl doch mal, liebe Angelika, was Du jetzt genau machst? Ich bin seit 2008 mit einem eigenen Modelabel am Markt: chichino wiesbaden Ich entwerfe jedes Jahr zwei Kollektionen für Damen und Herren, die dann maßkonfektioniert in meinem Atelier in der Wiesbadener Nerostraße 36 produziert wird. Mode made in Germany Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig? Nach 12 jähriger Selbstständigkeit als Kommunikationsdesignerin wollte ich vom Rechner weg, mehr zu den Menschen hin und mehr …

Leichter Reisen

Ich liebe das Reisen mit leichtem Gepäck und versuche so ökonomisch wie möglich meinen Weekender zu packen. Ob es zum Wochendausflug oder zum Strandtrip oder für die Städtereise oder für die spontane Flugreise. Das geht! Mit den richtigen Basics, die wandelbar sind. Reisen mit leichtem Gepäck – so heißt auch ein Buch, das mir im Buchladen in Wiesbaden in die Hände fiel, ebenso ein anderes mit dem Titel: „Mehr Mut als Kleider im Gepäck“ – da kam ich gerade mal wieder von einer Reise zurück – mit leichtem Gepäck, nämlich mit Handgepäck! Das ist ein prima Thema für mein Blog, dachte ich mir, wenn es sogar Bücher dazu gibt. Sogar einen Songtext gibt es darüber – kennt ihr das Lied von Silbermond „Leichtes Gepäck“? Klar, dass auch die Mode sich mit diesem Thema beschäftigt hat. Travel Kollektion Die aktuelle Mode-Kollektion von Chichino, einem Modelabel aus Wiesbaden, hat die Bedürfnisse der modernen Nomadin aufgenommen. Die Kollektion besteht aus Basics, die gut miteinander kombinierbar sind. Sehr gute Stoffqualität (bügelfrei!) und dezente Farben machen die KLeidungsstücke perfekt für …

Geschenketipps

Die Frage nach dem richtigen Geschenk treibt uns gerade vor Weihnachten alle um, nicht wahr? Über gute Geschenktipps freue ich mich daher immer sehr und speichere das auf meiner Geschenkeliste, um nicht einen Tag vor Weihnachten total in Stress zu geraten, weil mir just dann nichts für xy einfällt. Jetzt zum ersten Adventswochenende habe ich ein paar Tipps. Wie geht ihr vor? Ich finde ja die Wunschliste des großen, bekannten Online-Shops mit „A“ total hilfreich, kaufen muss man den Kram ja dann nicht dort (…). Oft mangelt es mir spontan an kreativen Geschenkideen und dann soll es ja auch irgendwie sinnvoll sein und und und. Deshalb fange ich mit Weihnachtsgeschenken schon im Sommer an. Ohne Witz! Sollte eine Freundin beim Sundowner im Hochsommer also einen Wunsch äußern „Hach, so ein xyz wünsche ich mir schon lange…“ – dann notiere ich das in Gedanken und schon habe ich eine Geschenke-Liste angelegt. Meine Geschenke Tipps Schöne Inspiration findet sich im Netz und weil ich gerne teile, schreibe ich jetzt zur Adventszeit meine Lieblingsläden zur Inspiration auf. Manufactum …

Vintage Shop Delight

Wiesbaden hat viele Gesichter und als ich vor 25 Jahren von Berlin dorthin zog, wählte ich zunächst das Westend als Wohnbezirk und wohnte in der Scharnhorststraße. Charakteristisch für diesen dichtbesiedelten Bezirk sind die kleinen Kneipen, die Einzelhändler und kleinen Betriebe: Schuhmacher, Druckerei oder KFZ-Werkstatt, aber auch Mode gibt es im Westend: Kunst und Hairstyling bei Schnittpunkt, Haute Couture bei Lara Loca und großartige Vintage Mode bei Delight. Nachdem ich dort kürzlich einen tollen Siebziger Jahre Lederrock in wunderschönen Rot-Tönen entdeckt und gekauft habe, wollte ich unbedingt mehr von der Inhaberin Anna Gardner wissen und stellte ihr direkt ein paar Fragen…   Erzähl doch mal, was Du genau machst? Was ich jetzt im Moment mache? Ich beantworte deine Fragen! 😉 Ok ok..im Ernst, ich mache VIEL!  Ich bin Inhaberin von Delight Vintage-Retro-Secondhand in Wiesbaden, bin Mitgründerin von Krytonite Radio Theater (und mache dort Live Ton-Effekte), arbeite seit 1994 in Teilzeit bei Lufthansa und bin Mama von zwei Teenagern! Wie kommt man zu solch einem Laden und wie lange bist Du bereits selbständig? Ich habe Delight im …

Wo ist denn bloß mein Ehering…

Bist Du auch ein bisschen vertüttelt und findest manchmal wichtige Dinge nicht mehr? Das hat nichts mit dem Alter zu tun, denn ich habe schon in jungen Jahren hin und wieder etwas verlegt. Damit ich nie den Überblick verliere, habe ich mir ein paar Ordnungshilfen geholt. Ganz nach dem Motto: Wer Ordnung hält ist zu faul zum Suchen. Genau! Okay, meinen Ehering hatte ich noch nie verlegt. Der verbleibt eh 24-Stunden an meinem Ringfinger, keine Diskussion. Verlegt habe ich dafür schon andere wertvolle Dinge und bei Schmuck gerate ich da jedesmal nahe an einen Herzinfarkt. Eben kaufte ich mir diese schöne Silberkette von SeeMe und dann kommt ja auch Weihnachten, also vielleicht ein weiteres Schmuck-Geschenk? Je mehr Schmuck und BlingBling ich habe, desto mehr ist mir die Übersicht wichtig, damit ich auch immer zur passenden Gelegenheit die richtigen Accessoires finde und auswählen kann.   Schmuck sucht Ordnung Ich suchte also ein Organisationstool für meinen Alltagsschmuck. Anders als in Teenagerzeiten behalte ich meinen Schmuck über lange Zeit, denn ich habe meinen Stil gefunden und es sind …

Personal Coaching mit KaJa

Katharina hat sich als Coach mit KaJa – Zentrum für bewusstes Leben selbständig gemacht. Was verbirgt sich dahinter? Just verfolgte ich Katharina’s Reise durch Japan anhand der Fotos auf ihrem Facebook-Profil. Was eine spannende Frau, dachte ich mir und weil ich neugierig bin, habe ich ihr direkt ein paar Fragen gestellt. Erzähl doch mal, was Du jetzt genau machst? Hallo liebe Farbenfreundin. Was ich genau mache? Ich lebe!!! 🙂 Mein Kompass ist mein inneres Gespür, das mir den Weg weist. Ich folge der inneren Stimme meines Herzens und höre auf mein Bauchgefühl. Meine Lebensintensität bestätigt die Richtigkeit meiner Wegwahl. Ich besitze die Fähigkeit die Sprache der Energie zu spüren und zu verstehen, fühle Intensitäten in Menschen, Räumen und im Umfeld. Genau das ist meine Berufung die ich auch bei der Arbeit mit meinen Klienten nutze. Ich bin nicht voreingenommen, betrachte die Dinge wertungsfrei in ihrer ganzen Komplexität und kann dadurch auf den unterschiedlichsten Ebenen wahrnehmen und kommunizieren. Ich spüre angestaute Emotionen, innere Blockaden und Konflikte, kann diese benennen sowie auflösen und noch vieles mehr. Über …

48 Stunden Venedig

Kurz bevor es weihnachtlich wird, ist es eine wunderbare Sache, noch einmal kurz den Duft des Südens zu schnuppern. Gesagt getan! Eine Italienreise im Herbst, in die Lagunenstadt Venedig und so war’s: Venedig im Herbst   Freude fragten, ob ich denn auch Gummistiefel eingepackt hätte. #wtf, bella Italia?! Gut, dass die Straßenverkäufer da besser vorbereitet waren und so bescherten die unvorbereiteten Touristen ein großartiges Umsatzplus mit Einweg-Gummistiefel und Regencapes, denn es regnete über Stunden sehr heftig und dann stieg auch noch der Pegel. Da schwappt schon mal Wasser auf den Bürgersteig und die feinen italienischen Lederschuhe werden nass. Besser also Klamotten à là Nordsee-Kluft einpacken: Ostfriesen-Nerz, Mütze, Pulli, Schirm und ja, Gummistiefel – wenn man nicht auf die Einwegteile zurückgreifen möchte, obwohl, schick sind sie ja schon… Außerdem Klamotten für den Lagenlook einpacken. Das Wetter mag vielleicht ein kleiner Nachteil bei „off-season“ sein – doch die Vorteile überwiegen und ich muss sagen, Venedig bei Regen ist noch viel magischer als bei Sonnenschein. Außerdem sind weniger Besucher da und so kann man Venedig erst richtig erleben. …

Schnippeldisko mit Talley Hoban

Ofen-Kürbis mit Tahini-Sauce Hirsch-Hack Bolognese mit Kartoffelspalten oder Bio-Spaghetti Apfelkuchen mit Zimt-Streusel …da läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen und klasse, dass ich gleich die Frau dazu interviewen darf, also die, die das Menü kreiert hat. Sie macht die Welt ein kleines bisschen besser, zumindest im Kleinen, in Wiesbaden.  Angefangen hat es mit Schnippelparties. Sogar die deutschen Medien waren schon auf sie aufmerksam geworden und so war sie 2012 zu Gast beim Kölner Treff. Inzwischen führt sie ihr eigenes Restaurant: Talley’s.  Zu finden in Taunusstein-Wehen. Gutes Essen, gute Musik – auch mal live – und mit einer tollen Sonnenterrasse, geöffnet regulär Montags, Mittwochs und Freitags ab 15 Uhr. Hingehen, denn am kommenden Samstag, den 5. November ist ab 15 Uhr eine Schnippelparty mit anschließendem Konzert geplant. Hallo liebe Talley, schön, dass es heute mit dem Interview geklappt hat und deshalb gleich meine erste Frage: Du lebst in Wiesbaden, was hat Dich denn hier her verschlagen ? Im Club 74 in Waldems Esch, wo ich vom Hochtaunus zum Tanzen hingefahren bin, kam ich immer wieder …

Winterzeit!

Die Zeitumstellung ist immer wieder spannend und damit ihr nicht verschlaft und damit Verabredungen verpasst, Sonntagsbrunch oder so, habe ich eine kleine Anleitung für Euch. Meine Eselsbrücke ist folgende: Zur Sommerzeit stellen wir die Gartenmöbel vor, also stellen wir auch die Uhr vor. Zur Winterzeit, jetzt im Herbst, stellen wir sie wieder zurück, also die Uhr und die Gartenmöbel auch, nämlich zurück ins Haus. Zurückstellen! Alles okay? Uhr um eine Stunde zurückgestellt? Alles gut, dann kann der Sonntag jetzt losgehen. Apropos Uhren. Tragt ihr Automatik, Quarz oder Handaufzug, analog oder digital? Ich liebe ja Uhren und auch die Uhren-Klassiker. Toll zum Entdecken oder zum günstig Einkaufen ist die  Uhren-Messe, die am 6. November 2016 in Frankfurt in der Klassik-Stadt stattfindet. Das ist sowieso schon eine coole Location mit den tollen Oldtimern, den Klassik Cars, die man dort besichtigen kann. Uhren sind ein schönes Accessoire und im Winter trage ich eine andere Uhr als im Sommer und im Urlaub auch und zu einem bunten Outfit eine andere als zum Hosenanzug und zu Goldschmuck eine andere als zu …

Was mich inspiriert

Blogbeiträge für mehr als tausend Leser zu schreiben und das seit nunmehr sechs Jahren – dafür braucht es Inspiration. Was aber inspiriert mich? Wie komme ich auf Ideen für Beiträge für Euch, für diesen Happyblog? Wie entstehen immer wieder neue Texte zu neuen Themen? Inspiration ist Thema der Blogparade vom Netzwerk Ariadne, einem Zusammenschluss von Wiesbadener Frauen aus dem Bereich Kultur. Ariadne feiert den 7. Geburtstag und lässt alle daran teilhaben. Wie das? Es wird ein E-Book veröffentlicht mit allen während der Blogparade veröffentlichten Beiträgen zum Thema „Was inspiriert Dich?“ Dieser Beitrag auch. Deshalb frag‘ ich mich nun: Wie sieht das denn aus mit der Inspiration bei Farbenfreundin? Die Eingebung Eine Idee für einen Text ist wie eine Eingebung. Plötzlich materialisiert sich ein Thema und direkt habe ich Bilder und Worte dazu im Kopf. Was aber passierte zuvor? Warum habe ich mal mehr mal weniger solcher „Eingebungen“? Das ist das große Rätsel, doch ich habe eine vage Antwort darauf. Denn Inspiration fühlt sich für mich quirlig an, die Sensoren und Rezeptoren stehen unter starker Spannung …

Hunde-Schönmacherin

Manchmal gibt es Läden, die fallen einem sofort auf. In Wiesbaden gibt es so einen: Der wunderschöne kleine Eckladen an der Bierstadter wirkt so heimelig und geschmackvoll. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre ein Hund. Ähm, nein, hätte ich gerne einen Hund. Warum? Das ist ein Hundesalon! Der Hundesalon Liebe Kristine, erzähl doch mal, was machst Du genau? Ich mache Hunde schön. Eigentlich sind Hunde von Natur aus schön, aber ich helfe Ihnen beim natürlichen Fellwechsel, schneide artgerechte Frisuren und unterstütze die Besitzer bei der fachgerechten Fellpflege. Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig? Udo Walz plante einen Hundefriseursalon auf hohem Niveau in seinem Menschen-Salon zu integrieren. Das fand ich damals total spannend und habe also den Beruf über 4 Jahre neben meiner Tätigkeit als Bankerin erlernt und mich in 2008 mit meinem Salon Gordon – Der gepflegte Hund selbstständig gemacht und das Bankwesen nach 25 tollen Jahren an Nagel gehängt. Und nach getaner Arbeit: Wie sieht die perfekte Happytime aus? Natürlich mit unseren Settern in den Wiesbadener Wäldern die Natur …

Tipp für Berlin

Ende der Achtziger… da musste man noch über die Transitstrecke nach Berlin fahren und bekam für jede Ein- und Ausfahrt Stempel in den Reisepass. Besuchte man Ostberlin musste man sogar einen Zwangsbetrag an Devisen bezahlen und bekam dafür Ostgeld, weshalb ich meist im Westteil der Stadt blieb, damals, als ich in Berlin lebte. Aus gegebenem Anlass erinnere ich mich heute, weil, es ist… Tag der Deutschen Einheit Im Zuge dieses Nationalfeiertages gehe ich zurück in die Vergangenheit. In die Zeit als die Stadt, nein, sogar das ganze Land, geteilt war und Scharfschützen die Mauer bewachten. Das kann ich mir heute kaum mehr vorstellen, obwohl ich es selbst erlebt habe. Immer mit Panik im Nacken bin ich damals die Transitstrecke gefahren. Bloß nicht schneller als Hundert und hoffentlich habe ich nicht irgend etwas Unerlaubtes im Kofferraum. Diktatur ist schon kacke! Positiv in Erinnerung sind allerdings die Raststätten-Besuche, bei denen ich Soljanka und Broiler kennenlernte und im „Duty-Free“ (naja, es war eher ein Kiosk, in dem man mit West-Geld alles Mögliche kaufen konnte) regelmäßig eine Flasche Krimsekt (gibt’s das eigentlich noch?) für die nächste …

OMT Wiesbaden 2016

Als Blogger kommt man nicht um die Technik herum: SEO, Widgets und Plugins und Follower und pipapo – das gehört alles dazu und fängt schon beim Internet-Anschluss an, denn damit ich Online gehen kann, müssen viele kleine Klick – und zwar die richtigen – ausgeführt werden. Da muss man schon wissen, was zu tun ist. Deshalb reicht es nicht, nur über die schönen Dinge schreiben zu wollen und auch ich beschäftige mich deshalb regelmäßig mit dem Hintergrund-Wissen, gehe auf Blogger-Workshops, Netzwerktreffen oder Kongresse. Umso schöner, wenn die Fortbildung vor der Haustüre stattfindet: #OMT2016 in Wiesbaden. Der Online-Marketing-Tag Nun schon im 2. Jahr findet die Wiesbadener Konferenz #OMT2016 statt und ist mit den vielen hochkaratigen Vorträgen über Online-Marketing, Facebook, Tracking, SEO und Gästen aus ganz Deutschland eine wirkliche Bereicherung für die Stadt. Da muss ich hin! Umso schöner, dass ich meine Eintrittskarte im Preisausschreiben gewonnen hatte. Als erstes also herzlichen Dank an Juptior für den netten Kontakt und an das OMT-Team für die klasse Organisation! Veranstaltungsort war dieses Jahr das schick-renovierte Penta Hotel, das verkehrsgünstig am Stadteingang liegt. Das …

Blogger im Netz

Manchmal braucht es nur einen kleinen Tropfen… Diesen Tropfen Inspiration und Motivation für meinen Blog bekam ich bei dem Blogger-Workshop mit Jenni von Blogger@Work, Eddi von Trusted-Blogs und Tobi von Der Kuchenbäcker, an einem heißen Septemberwochenende im Outback von Frankfurt. Danke für den Anstupser, sonst hätte ich mindestens noch bis 2017 gebraucht, um meinen Blog aufzufrischen, doch dann ging es ganz schnell. Blogger at work So heißt die Workshop-Reihe und es war eine tolle Gruppe von knapp 30 Bloggern, die sich bei schönstem Sonnenwetter in die klimatisierten Konferenzräume im Dorint-Hotel Frankfurt zurück zog, um am Blog-Auftritt, am USP und an den vielen blogtechnischen Fragen zu feilen. Überhaupt, was ist eigentlich SEO und welches Plugin kann mir helfen und was für rechtliche Fragen muss ich bei meinem Blog berücksichtigen. Außerdem die Frage, wie binde ich meine Leser an den Blog? Solcherlei Themen wurden besprochen und diskutiert und Tipps machten die Runde. Große Resonanz bei den Teilnehmern rief das Thema „Kooperationsanfragen“ hervor, denn die erfahrenen Referenten beantworteten die vielen Fragen sehr offen. Schön zu lesen ist hier …

Gastbeitrag auf Blog MakellosMag

Edition F, Fielfalt, Fempreneur, Women in Digital oder Digital Media Women… oder auch die Zeitschrift Missy Magazine und vieles andere mehr – hach, was gibt es heute Angebote und Ermutigung für junge Frauen, sich ihren Raum zu nehmen und ihr Ding zu machen. Großartig! Das war zu meiner Zeit als Twentysomething noch nicht ganz so und der Feminismus ein echt uncooles Thema. Maximal bei der Queen of Pop Madonna oder dann in Highheels bei der Serie „Sex and the City“ wurde „Frauen-Power“ akzeptiert. Naja, vielleicht bin ich in da auch betriebsblind… Frauenthemen Egal. Heute ist alles besser. Ein Glück! Sogar die Werbung hat das Thema „wir sind dann mal so frei…“ für sich entdeckt (nämlich in der aktuellen H&M Werbung). Also sag auch ich es noch einmal: Frauen, macht eurer Ding! Seid stark und lasst euch nicht reinreden. Wenn ihr über Themen wie dieses und andere in intelligenter und dabei amüsanter, kurzweiliger Weise lesen möchtet, dann schaut bei folgendem Blog vorbei: makellos MAG Corinne hat für ihren Blog 2016 den Grimme-Online-Award erhalten und ich lese immer wieder dort. …

Afterwork? Aperitivo!

Fenchel-Körner als Digestiv oder besser gleich einen Grappa? Und wie starte ich in den lauen Sommerabend? Mit einem Aperitivo! Machen wir’s wie in Italien und damit der Alkohol nicht direkt in den Kopf steigt, gibt’s Oliven, Brot und Käse dazu. Was darf da nicht fehlen? Parmigiano Reggiano! Aperitivo in Frankfurt In einigen ausgewählten Frankfurter Restaurants kann man jetzt von 3. bis 11. September zum Aperitif zwei Sorten des wunderbaren Parmigiano Reggiano testen: Käse der 24 und 36 oder auch mehr Monate gereift ist. Das erkennt man an Farbe und Geschmack. Sehr fein und lecker! Und wo gibt’s das in Frankfurt? In der „Eccolo Sandro’s Kochladen und so“ (im Oeder Weg) probierte ich schon sardischen Aperitivo. In den kommen 10 Tagen kann man das italienische Lebensgefühl auch in diesen Locations in Frankfurt erleben: Restaurant InCantina Restaurant Carmelo Greco Sky-Bar 22nd Lounge Restaurant Carte Blanche Restaurant Casa Nova Restaurant Chairs Die Leiter Goldman Restaurant Lella Mozzarella L’Unico Restaurant Medici Verlosung Jetzt kommt’s…. für die Sky-Bar 22nd Lounge wird ein Gutschein im Aktionsdatum 3. bis 11. September für 2 Aperitivo Cocktails verlost. …

Bis es mir vom Leib fällt

So heißt ein Upcycling Store in Berlin, eine Veränderungsschneiderei, um genau zu sein. Früher hieß sowas Änderungsschneiderei. Dort wurden altersschwache Kleidungsstücke überarbeitet. Und heute? Darf denn eine Klamotte in Würde altern?  Zum Beispiel mein Lieblings-Kapuzenshirt von Adidias. Wann ist etwas echt alt? Wann ist es Zeit zum Wegwerfen? Wann muss man sich von einem Kleidungsstück trennen? Es gibt so Teile, da braucht es schon ein paar deutliche Worte von der besten Freundin, damit man sich trennt. Doch muss das denn so sein? Wann ist denn die Halbwertszeit und wann ist Schluss? Wer bestimmt das und wann ist das abgewetzte dann plötzlich wieder cool, weil „used look“ oder tolles „vintage“ oder so? Bei einem Schuster in Wiesbaden hatte ich erlebt, dass ein sehr geschmackvoller, reicher Geschäftsmann dort seine Schuhe abgab und das sehr regelmäßig. Ja, genau, er brachte seine guten Leder-Schuhe immer wieder zum Schuster und ließ sie dort wieder auf Vordermann bringen. Immer wieder. Die Schuhe sahen gut und gepflegt aus, obwohl bestimmt schon einige Jahre alt. Damals lachte ich darüber, doch heute fällt mir die …

#Sisterhood

… so heißt der Titel der aktuellen Bloggerparade des DMW (digital media women) – das passt doch zum Blog, dachte ich mir, weil ich regelmäßig tolle Frauen im Blog präsentiere. Schon gelesen? Zuletzt waren Frühstücksalon, Rox & Rose ach und zum Beispiel die Stimmtrainerin Anne im Portrait. WomeninbusinessDE So lautet auch der Hashtag, den Anna Wassmer ins Leben gerufen hat. Wir Frauen haben tolle Möglichkeiten und wir nutzen sie und wir unterstützen und gegenseitig! Genau das möchte ich auch in den Interviews zeigen. Lies doch mal rein – es sind spannende Portraits dabei. Was denkt ihr über #Sisterhood? Haben wir da etwa Nachholbedarf? Männer behaupten ja öfters mal, dass wir Frauen uns gegenseitig sabotieren, Stutenbissigkeit wird uns da vorgeworfen. Erlebt ihr das auch so? Freue mich über Kommentare (unten im Kommentarfeld). Frauen im Job Was für mich auch im weitesten Sinne zu #Sisterhood gehört ist die gerechte Bezahlung. Es gibt ja den medienwirksamen „Equal Pay Day“ über den viel geschrieben wird (zum Thema habe ich einen spannenden Artikel ausgegraben) und ja, schauen wir uns doch mal, was sich Frauen so …

Jule vom Frühstückssalon

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich hier im Blog. Heute im Gespräch ist Jule vom Frühstückssalon in Wiesbaden. Vor Jahren haben wir uns über deine Goldmasche-Mützen kennengelernt und inzwischen hast Du ein weiteres erfolgreiches Projekt in Wiesbaden gestartet. Wie kam es denn dazu? Ganz einfach: Ich bin bekennende Frühstückerin, ich bin fasziniert von einer gelebten Salonkultur und ich mag es, großes Palaver zu großen und kleinen Themen mit Menschen zu halten, die etwas zu sagen haben. Deshalb: Ein Frühstückssalon. Soweit die Kurzfassung. Und ja, es stimmt: Auf den ersten Blick ist es ein weiter Bogen von der handgestrickten Bommelmütze zum Netzwerk-Seminar. In der Rückschau betrachtet waren meine handgefertigten Mützen der erste Schritt aus dem sicheren Angestelltendasein in die Selbständigkeit. Heute sage ich dazu oft: „Die Goldmasche war mein bestes Seminar:“ Auf dem Weg in die Selbständigkeit als Business Moderatorin und Coach hat mich eine zentrale Sorge begleitet, und die war: „Wie kann ich ohne …

Grüne Mode auf der Innatex

Ich glaube an das Gute und dass man auch im Kleinen für Frieden und ein gutes Miteinander aktiv sein kann. Das fängt schon morgens am Kleiderschrank an. Genau, Stichwort Grüne Mode. Auf der grünen Modemesse INNATEX im Rhein-Main-Gebiet konnte ich mich davon wieder überzeugen, dass es tolle Designs, Farben und Innovationen gibt – und eben trotzem faire Löhne bei der Herstellung bezahlt werden, Bio-Baumwolle verarbeitet und bei der Verarbeitung wenig bis gar keine Chemie verwendet wurde. Das möchte ich jetzt bitte überall so kaufen können, liebe Mode-Einkäufer! Auf der Berliner #MBFW war ich dieses Jahr nicht, umso schöner, wenn die Mode ein Heimspiel wagt und im ländlichen Hofheim plötzlich internationale Mode präsentiert wird. Schon seit einigen Jahren findet die INNATEX statt, immer zum Saisonwechsel, damit die Einkäufer (u.a. Hess Natur) uns die innovativen Kollektionen auf den Ladentisch bringen können: Von Accessoires über feines Leder bis hin zur Unterwäsche. Die vielen bunten Labels bringen große Mode raus: Über die sexy Jeansmarke Sey habe ich bereits vor Jahren berichtet, denn nicht nur TV-Moderatorinnen schlüpfen gerne in diese …

Radtour im Taubertal

Happy weekend! Und wie soll das aussehen? Ein bisschen können wir das Tempo rausnehmen und an den darauffolgenden Tagen auch mal tagsüber mit Familie, Freunden etwas Schönes unternehmen. Was macht ihr so am Wochenende? Die Partys sind seltener geworden… Wie wär’s mit einer Radtour durch das romantische Taubertal, auf der sogenannten Romantischen Straße? Schon bemerkt, die Städter haben das Fahrrad neu entdeckt. In der Innenstadt wird das Faltrad ausgepackt und über Land das Mountainbike. Der ultimative Radl-Tipp ist meine Heimat. Das Taubertal Als Kind bin ich dort schon viel geradelt, naja, weil ich noch keinen Führerschein hatte, und heute ebenso, denn es gibt auch immer wieder tolle Veranstaltungen: Autofreier Sonntag 2016 der findet am 7. August statt (Flyer) und Radfahrer haben endlich freie Fahrt. Mit der Bahn kann man mitsamt Fahrrad günstig ins Taubertal reisen und dort von Festzelt zu Festzelt radeln. Immer an der Tauber entlang. Hach, die Tauber…. nicht ohne Grund heißt die Gegend „Romantische Straße“, denn das schmale Flüsschen windet sich durch die Täler und links und rechts davon Obstbäume oder steile …

Happytime zu zweit

Happytime ist mir ein wichtiges Anliegen, das weiß der regelmäßige Leser, denn, wir sind hier nämlich zum Spaß. Das ist mein Lebensmotto. Die Welt ist voll von Schattenseiten und ich bin mir dessen bewusst, doch mein Blog befasst sich nun mal mehr mit den Höhen, mit den heiteren, den schönen, bunten Seiten des Lebens. Lasst Euch inspirieren, denn die Welt ist schön bunt. Lust for live! Heute geht’s um den Spaß zu zweit. Genau, um das Elektrisierende zwischen zwei Liebenden. Die Kraft der Anziehung erinnert ja manchmal an Ebbe und Flut, oder? Mal kann man sich kaum halten vor Anziehungskraft und dann lässt’s auch wieder nach. Immer wieder faszinierend… und bei jedem Paar ganz individuell und doch auch ähnlich. Unzählige Ratgeber und nicht nur die 66 Tipps aus Frauenzeitschriften befassen sich mit dem Thema Zweisamkeit. Jetzt auch beim mir. Genau, weil man schon etwas tun muss, damit das Feuer am brennen bleibt, klar. Für Anregung sorgen! Elektrisierendes gibt es einiges auf dem Markt und zwar nicht nur Trash. Sehr schön finde ich das Magazin Separee …

Mode aus Mannheim

Das Interview. Nach dem floralen Interview von Anfang Juli verschlägt’s uns weiter gen Westen, nach Mannheim, denn dort gibt es tolle Mode & mehr zu entdecken. Heute stelle ich vor: Heike von Monte Miau Ein Maßatelier und jetzt noch ein Showroom? Erzähl doch ein bisschen davon. Was gibt es da und wie kommt’s dazu? Ich bin Damen- und Herrenschneidermeisterin, da liegt ein Maßatelier natürlich nahe 🙂 Meine Passion ist Mode in Kombination mit dem Menschen, der sie trägt. Keine Massenware, sondern Kleidung, die zum Einzelnen passt und ihn als etwas besonderes zeigt. Im Maßatelier bekommen sowohl Männer als auch Frauen alles was Sie sich wünschen auf den Leib geschneidert. Ob es ein Maßanzug ist, ein passgenauer Wintermantel oder das Brautkleid für den schönsten Tag im Leben. Eine Maßanfertigung ist individuell, qualitativ hochwertig verarbeitet und ein absolutes Unikat. Eigene Mode-Kollektion Aber weil ich natürlich meiner Kreativität von Zeit zu Zeit auch Raum geben muss gibt es jedes Jahr eine kleine Kollektion für Frauen. Das ist mein kreativer Output der einfach raus muss. Und weil der Platz …

The Temple Store

… das ist ein neuer Konzept-Laden und den stelle ich Euch heute vor: Hallo liebe Julia, schön, dass Du kurz Zeit hast für ein Interview – passend zum SamstagsGlück, DEM Event bei Euch an einem schönen Samstag im Temple Store. Ein Konzeptladen in Mannheim? Erzähl doch ein bisschen davon. Was gibt es und wie kommt’s dazu? Der Konzeptladen ist ein lang gehegter Traum von mir, den ich seit 2013 in die Tat umsetzen wollte. Ich arbeite seit Nov. 2012 freiberuflich im Kunst- und Kreativsektor und habe durch meine Arbeit viele interessante Marken und Menschen kennengelernt, die, wie ich finde, einen konzeptionellen Raum benötigen, um gezeigt zu werden. Der TempleStore ist seit Mai 2016 Realität. Ein Ort, an dem ich Designer aus dem deutschsprachigen Raum versammle, um ihre Produkte vorzustellen und zu verkaufen. Ich habe mich auf Qualität und die Mittelschicht spezialisiert und ziehe bei der Produktpalette keine Grenzen. So biete ich Möbel, Schmuck, Dessous, Vintage Objekte, Gin und ganz viele andere Dinge, die man sonst nicht zusammen präsentiert bekommt. Ab Samstag wird das Sortiment um …

Beim Heuriger in Frankfurt

Immer wieder Samstags fühl‘ ich mich manchmal wie auf Kurzurlaub in der Wachau, dabei bin ich doch in Frankfurt am Main. Denn Österreich kulinarisch erleben kann man bei den „Heuriger“ Events im Restaurant Lohninger. Samstags, zu einer sehr angenehmen Uhrzeit, nämlich ab zwölf, gibt es österreichische Köstlichkeiten in Sterneküchen-Qualität. Etwaige Restmüdigkeit verfliegt spätestens nach einem Glas Prosecco und dann kann es direkt mit einem Vorspeisen-Gang beginnen. Österreich kulinarisch Ultrafein geraspelter Krautsalat und der Klassiker Gurkensalat, dazu Blut- und Leberwurst, natürlich mit Kren, Kalbstafelspitzsülze, hausgeräucherter Speck, Brett’l Jausen, außerdem Bergkäse und/oder Liptauer als Brotaufstrich. Dazu tolles dunkles Brot, aber auch das typische Lohninger Kartoffel-Maisbrot, das ohne Gluten auskommt. Es geht also schon lecker los. Gut, wer nur einmal zum Büffet gegangen ist, denn es folgt (dieses Mal am Tisch serviert): Grillhend’l mit Vanille-Spargel. Aufgetischt! Das Grillhend’l ist sehr fein und knusprig. Die Beilage, gebackener weißer Spargel, genau auf den Punkt mit einem Hauch von Vanille und dazu die himmlisch-leichte Hollandaise, schmeckt vorzüglich. Dazu passt dann auch hervorragend der leichte Weißwein „Gemischtes Gewächs“, ein typisch österreichischer Import, der nur …

Blumen von Rox&Rose

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog Farbenfreundin. Heute im Interview: Nicole von Rox & Rose Hallo Nicole, vielen Dank, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen hast! Kennengelernt habe ich Dich schon 2015 auf der Biogartenmesse in Wiesbaden, wo Du diese wunderschönen Sträuße angeboten hast. Ich war sofort begeistert und weil ich jetzt neugierig bin, leg‘ ich gleich los mit meinen Fragen. Schnittblumen? Wie kam es dazu? Es fing alles im Gemüsegarten an. 2006 zogen wir nach Wolfstein und ich began begeistert in Ur-Oma’s Garten Gemüse für die Familie zu ziehen. Diese Faszination artete aus in ungewöhnliche Gemüse, wie die Spargelerbse, die schon fast schöner zum anschauen als zum verzehren waren. Das war die Einleitung in den Zierpflanzenanbau. Mit zwei kleinen Kindern überlegte ich was ich von meinen Gärten aus “auf den Markt” bringen könnte und Blumen – die ich schon seit meiner Kindheit liebe – waren es letztendlich. …

Hätte, hätte Fahrradkette

Von wegen #yolo und #carpe diem… Lebst Du Dein Leben? Immer wieder gibt es mir zu denken, wenn meine Mutter mit dem Satz anfängt: „Wir hatten immer gesagt, wenn wir dann mal in Rente sind, haben wir endlich Zeit…“ Lebst Du Dein Leben? Hätte, hätte,… und dann ist’s zu spät. Weil Krankheit oder Tod einen Strich durch die Rechnung machen. Lebst du Dein Leben oder schiebst Du wieder auf? Diese Frage stellt sich mir hin und wieder. Meine Antwort ist Jein. Also ja und nein. Doch mit jedem Jahr wird der Kompromiss kleiner. Es ist ja auch nicht einfach mit dem „Lebe deinen Traum“. Was ist es denn? Karriere oder ist es die gemütliche Hängematte auf Ibiza? Nach einigen Folgen „Die Auswanderer“ habe auch ich kapiert, dass es auf Ibiza ebenso einen grauen Alltag gibt. Da hilft auch das mediterane Klima nicht und wenn dann die Knete knapp ist, geht die Laune in den Keller. Sowieso, dauerhafter Müsiggang führt zu Lethargie und damit ist Speck auf den Hüften vorprogrammiert. Also ist es das auch nicht. Lebe …

Interview mit meinem Coach

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat diese Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich hier im Blog Farbenfreundin: Anne Weller. Stimm- und Präsentationstrainerin. Hallo liebe Anne und schön, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen hast! Kennengelernt habe ich Dich als Referentin in Frankfurt und war sofort begeistert. Auch von Deiner Stimme! Außerdem bin ich neugierig und deshalb leg‘ ich gleich los mit meinen Fragen: Du trainierst Männer und Frauen ? Ja, allerdings arbeite ich mehr mit Männern zusammen. Ich bin viel in der Industrie, in der Logistik und in der Automobilbranche unterwegs – dazu häufig ab Führungskraftebene. Diese Bereiche sind immer noch männerdominiert. Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange bist Du bereits selbständig? Stimme hat mich schon als Jugendliche fasziniert. Ich habe Hörspielkassetten (TKKG, Fünf Freunde, drei Fragezeichen) verschlungen und an jedem Vorlesewettbewerb teilgenommen. Dazu kommt, dass ich von Natur aus eine ganz passable Stimme habe ;). Mit der Stimme habe ich immer schon …

La Parisian – die Französin

Tag 7 der Themenwoche Frankreich anlässlich der EM2016… Heute bleibt der Herd aus, denn von gutem Essen allein wird man auch nicht glücklich, oder? Nun geht’s um Mode, Lifestyle, ach, die französischen Frauen. Schon einmal von diesem Mythos der „Französin“ gehört? Hm, ist da etwas dran, was meinst Du? Wahrscheinlich ist es wie mit dem Klischee der Hamburgerin, Berlinerin, Münchnerin. Es gibt über die Französinnen und ihren Stil einige Sachbücher (was den Wahrheitsgehalt des Klischees nicht unbedingt unterstreichen muss): „Warum französische Frauen nicht dick werden“ und „Warum französische Frauen jünger aussehen“ – beide von Mireille Guiliano „Pariser Chic – Der Style-Guide“ von Inès de la Fressange „What French Women Know“ von Debra Ollivier „How to be Parisian“. Die Stil-Bibel von Caroline de Maigret & Co Die Französin Man sagt, die Französin sei geheimnisvoll, werde nicht alt und auch nicht dick, weiß sich stilvoll zu kleiden und ist irgendwie immer sexy, auch wenn sie es nicht ist. Also was nun?! Gilt das nur für die Pariserin oder ist es sowieso nur ein Gerücht? Sehr lustig zu …

Französische Woche, 6. Tag

Zumindest während der Fußball-EM haben wir alle den Grill am Glühen. Was aber grillen? Würste, Schwein oder Rind, Lamm, Gemüse? Tipp: Große Lauchzwiebeln vom Grill sind der Hammer. Soll es aber etwas Besonderes sein, etwas Französisches, dann gibt es gutes Fleisch: Cote de Boef Eine dicke Scheibe (ca 1 kg) Rindfleisch beim Metzger deines Vertrauens kaufen, das reicht gut für zwei Personen. Nicht direkt vom Kühlschrank auf den Grill, sondern das gute Stück vor dem Grillen auf Zimmertemperatur bringen. Heiss muss der Grill sein! Der Grill, dann das Fleisch auf den Rost und zwar für ca. 8 min pro Seite grillen (meine Erfahrung für „medium rare“, wenn das Fleisch dick ist). Wichtig: Danach das Fleisch auf einem Holzbrett ruhen lassen und erst nach 5 min. Wartezeit anschneiden. Dazu schmecken Grillkartoffeln oder einfach frisches Baguette (die Franzosen haben viele unterschiedlichen Baguette-Sorten in vielen Krusten-Varianten, von wegen, deutsche Brotback-Kunst. Die Franzosen können uns in Sachen Backen gut das Wasser reichen). Mir schmeckt Rindfleisch am besten nature, aber es passt auch gut eine Sauce Bernaise, Sauce Hollandaise oder …

Französische Woche, 5. Tag

Seafood, also Meeresfrüchte, sind an der Küste immer frisch, günstig und dabei sehr lecker. Frankreich hat ganz viel Küste und deshalb gibt es Seafood satt. Also kochen wir heute eine provenzialische Fischsuppe, eine Bouillabaisse. Einfach in der Zubereitung, großartig im Geschmack. Ihr wisst ja, die französischen Rezepte, die ich hier vorstelle, die sind allesamt schnell und unkomplizierte Gourmetküche. Denn im Grunde mag ich tolles Essen, das Kochen aber ganz und gar nicht und deshalb ist mein Kompromis dabei: Einfache Rezepte für größtmöglichen Genuss. Sorbet oder langwierige Schmorgerichte sind nicht meins, denn bei mir muss es in der Küche schnell gehen. Das Leben ist zu kurz für langes Koch-Gedöns! Die Provence kenne ich sehr gut und von dort stammt dieses Rezept für eine klare Fischsuppe. Anders ist die in der Bretagne berühmte Fischsuppe, denn da zerkocht man den Fisch, was auch sehr lecker ist (für Notfälle habe ich eine Konserve mit bretonischer Fischsuppe im Regal). Nein, keine Panik, eine Fischsuppe ist kein Akt, ehrlich jetzt! Einfach gute Produkte einkaufen und los geht’s. Ursprünglich war diese Fischsuppe eine Art Resteverwertung, …

Französische Woche, 4. Tag

Heute gibt es Gemüse. Französisches Gemüse: Ratatouille. Ihr kennt bestimmt den super-süßen Pixar-Zeichentrickfilm mit Name Ratatouille? Den müsst ihr unbedingt einmal anschauen, denn der Film ist appetittanregend und einfach wunderbar für einen schönen Filmabend. Ratatouille Das folgende Rezept stammt von meiner Mama, die uns während der Familienurlaube in der Provence im kleinen Wohnwagen immer die tollsten Gerichte gezaubert hat. Zutaten für ca. 4 Personen 2 Zucchini 1 Aubergine 1-2 Tomaten 1 Möhre 1 rote Zwiebel 1 Knoblauchzehe Olivenöl, Rosmarin, 2 Esslöffel Tomatenmark, halbes Glas Wasser, Salz und Pfeffer Gemüse Vierteln, zuletzt die Aubergine, da diese angeschnitten schnell braun anläuft. Dann alles Anbraten: Die Zwiebeln in Ölivenöl anschwitzen und dazu die Knoblauchzehe geben. Zuerst die Möhren rein, nach ein paar Minuten diese raus und zwischenlagern. Dann die Zucchini anbraten, dann Auberginen und zum Schluss die Tomaten (ohne Innenleben). Alles zusammen komplett in die Pfanne. Ist diese nicht groß genug, einen Schmortopf oder Wok nehmen, um das Gemüse mit etwas Wasser weich zu kochen. Noch Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence (Rosmarin etc.), Tomatenmark dazu, abschmecken und fertig. …

Französische Woche, 3. Tag

Artischocken esse ich auch gerne in Italien, genauer in Rom. Dort sind die Cartioffi berühmt und im jüdischen Viertel, im Restaurant il Portico, eines meiner liebsten Gerichte. Auch die französische Küche steht auf Artischocken und als leichtes Zwischengericht gibt es heute Gekochte Artischocke Den Stiel der Artischocke und braune Blätter abschneiden. Die stachelige Oberseite abgipfeln, damit auch das Innere mit heißem Kochwasser in Kontakt kommt. Genau, wie wird sie gekocht? In einem großen Topf mit Wasser, 2 Esslöffel Essig und einem Zitronenschnitz. Die Artischoken eintauchen und Deckel drauf. Sollten sie nicht unter die Wasseroberfläche gehen, hilft ein Holzlöffel als Gewicht. Kochdauer ca. 45 min. Dip oder Vinaigrette Meine Lieblingsvariante ist die Artischocke mit Vinaigrette. Dazu vermische ich mit dem Schneebesen: 1 Esslöffel Senf 1 Teelöffel Olivenöl1 Teelöffel Essig Spritzer Zitrone, Pfeffer, gerne Petersilie oder Estragon – je nach Geschmack. Schaumig rühren Fertig ist die weltbeste Vinaigrette Alternativ: Creme Fraiche mit Estragon und etwas Ölivenöl mischen, Salz, Pfeffer. Wunderbar als Dip für Artischocken, aber auch Austern und Co. Sauce hollandaise geht auch super dazu, nur ist …

Französische Woche, 2. Tag

Für Muscheln reise ich meilenweit. Die bretonischen Moules – so heißen die schwarzen Miesmuscheln auf Französisch – sind wirklich eine Reise wert und gerade an der Küste frisch erhältlich. Außerdem sehr einfach zu zubereiten und ihr wisst ja, einfach ist in der Küche mein Zauberwort. Mein Moules Rezept Die schwarzen Muscheln mitsamt Schale etwas wässern und die Schalen von Algen und Schmutz befreien. In einem Wok oder ähnlich großen Topf Zwiebeln in Ölivenöl anbraten und heiß werden lassen, ein wenig passierte Tomaten und ein kleines Glas Weißwein dazu geben und bei geschlossenem Deckel Hitze entwickeln lassen. Dann die Muschen rein, Deckel drauf und schwubbs, gehen die Muscheln auf. Nach wenigen Minuten ist das leckerste Muschelgericht fertig! Muscheln wie in Köln Es ist ja nicht so, dass Muscheln nur in Frankreich gut schmecken. Es gibt in Köln ein legendäres Muschel-Restaurant – kein Witz. Ein Kölner Original mit immerhin 700jähriger Gaststätten-Tradition: Das sogenannte Muschel-Haus mit Name „Bier-Esel“ (höhö) und auf der Website bzw. YouTube zeigt uns der Koch wie er die Muscheln zubereitet. Meine Variante geht so: Muscheln mit …

Französische Woche, 1. Tag

Frisch aus der Bretagne bzw. Nord-Frankreich zurück, passend zur Fußball-EM in Frankreich, habe ich ein paar einfache kulinarische Tipps. Naja und zum Fußball wird gegrillt. Was also kann man denn so alles auf den Grill legen? Fleisch, Fisch, Gemüse…und Muscheln! Meine französischen Rezepte, die ich hier vorstelle, die sind deshalb allesamt schnell und unkomplizierte Gourmetküche. Denn im Grunde mag ich tolles Essen, das Kochen aber ganz und gar nicht und deshalb ist mein Kompromis dabei: Einfache Rezepte für größtmöglichen Genuss. Sorbet oder langwierige Schmorgerichte sind nicht meins, denn bei mir muss es in der Küche schnell gehen. Austern gegrillt Meist genieße ich Austern roh, einfach so. Noch nicht einmal mit Zitrone, gerne aber mit Wein, Champagner oder wie in San Diego, mit Bier (the american way of Austernessen…). Austern im Backofen-Grill überbacken – siehe Bild – schmecken auch klasse: Die geöffnete Auster mitsamt Wasser in eine backofenfeste Form legen. Obendrauf Creme Fraiche mit Estragon, Salz und Pfeffer, für die Kruste noch ein paar Brotkrümmel und ab in den vorgeheizten Backofen, nach 10 min. den Grill …

Vive la France: Bretagne

Anlässlich der EM in Frankreich schwärme ich auch ein bisschen von diesem wunderschönen Land mit den vielen Küsten und dem guten Essen. Austern, Muscheln, Meer… das genießt man am besten im Norden, in der Bretagne: Anreise Bretagne – Der Weg ist das Ziel Mit über 1000 Kilometern bis zur Küste (ab Frankfurt) ist die Anreise schon lang und da es keinen ernstzunehmenden Flughafen gibt, bleibt also entweder Zug oder Auto. Mit der Bahn geht es flott und, bucht man über diese Seite, auch nicht so teuer. Mit dem schnellen TGV-Zug fährt man mit 500 Sachen durch das französische Flachland, das allein ist schon ein Erlebnis! Aber auch im Auto ist’s nett, besonders mit meinen ultimativen Tipps für schöne Zwischenstopps mit Übernachtung (Anreise ab Frankfurt): Anreise via Paris Wenn Paris, dann mit Übernachtung dort. Mein Hotel-Tipp – allerdings für nach der EM, wenn die Hotelpreise wieder bezahlbar sind ist wunderbar mit Pool (mehr dazu nach dem Klick auf den Link). Alternativ mit Übernachtung in der Champagne, im Gästehaus Chambre d’hotes Chateau-de-Hermonville. Traumhaft! (Nicht zu verwechseln mit dem benachbarten Parc du Chateau). …

Meine Tipps für Rom

Auf und davon, bei diesem wechselhaften Wetter. Mein Tipp – nicht nach Frankreich (weil EM und so), sondern nach Rom. Jetzt im Juni ist’s zwar in Italien schon etwas heiß, dafür ist die Badesaison eröffnet und man kann auch mal ins Meer hüpfen. Ein paar Tipps von mir – weitab vom Vatikan, sondern mittendrin und voll Genuss für viel #happytime Anreise Die meisten werden per Flugzeug anreisen. Lufthansa bietet immer wieder Schnäppchen, die sich lohnen. Transfer dann entweder per Zug (langsam) oder Taxi. Die Taxipreise von/zu Altstadt Rom-Flughafen sind festgelegt! Sei darauf gefasst, dass man dich über’s Ohr haut… leider. Ausnahmen bestätigen die Regel und manche halten sich an die ausgehängten Taxi-Preise (z. B. Die Anfahrt nach 22 Uhr kostet z. B. 6,50 € – kein Witz!). Trotzdem. Es ist besser, vorbereitet zu sein und das Geld passend dabei zu haben, dann gibt es wenigstens beim Rausgeld keine Diskussion. Die Circa-Preise vorher kurz überschlagen und naja, sollte es doch einmal Unstimmigkeiten geben, besser alle Fünfe grade sein lassen, denn Du bist im Urlaub. So what?! Folgende skurrile Begebenheit will ich Dir erzählen: …

Meine Stilberaterin im Interview

Mit Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog Farbenfreundin.de Angela, Du bist Stilberaterin. Wie lange denn schon? Für Männer und Frauen ? Begonnen habe ich als Stilberaterin vor 13 Jahren. Damals habe ich eine nebenberufliche Tätigkeit gesucht, mit freier Zeiteinteilung, da ich in erster Linie für meine 3 Kinder da sein wollte und auch ehrenamtlich als Seelsorgerin stark engagiert war. Nachdem ich selbst eine Farbberatung in Anspruch genommen hatte, und „am eigenen Leib“ bemerken konnte, wie das stilsichere Auftreten auch das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeit stärkt, hatte ich die Idee, dass dies die richtige Tätigkeit für mich sein könnte. Es war mir schon immer ein Anliegen, Menschen zu stärken und voran zu bringen. Mein Job ist sehr vielseitig. Mich buchen Männer und Frauen gleichermaßen, wobei es bei männlichen Kunden meist eher um das Auftreten im Geschäftsleben geht; Kundinnen möchten die Beratung gerne für beide Bereiche: privat und business. Ich gebe außerdem Typberatung-Seminare, halte Vorträge, bin …

Farbe wirkt… sagt die Stilberatung

Derzeit wird’s Frühling und mit den neuen Trends kommen neue Klamottenfarben. Was steht mir und welche Farbe lässt meinen Teint erstrahlen? Diese Frage treibt uns alle um und auch bei mir hat es lange gedauert, bis ich „meine“ Farben gefunden hatte. Warum ist es denn überhaupt so wichtig, ob die Bluse grün oder blau ist? Meine Farbe ist nicht deine Farbe Bei Wandfarben leuchtet es uns ein, wie stark Farbe wirkt. Das Kinderzimmer in schwarz statt in rosa? Nein? Genau, ob ein Zimmer schwarze oder rosa Wände hat, ist ein großer Unterschied. Na also. Farbe wirkt, weil Farbe reflektiert! Klamottenfarbe reflektiert auch und zwar im Gesicht. Trage ich also ein Oberteil in einem Grün wie ein Granny-Smith Apfel, dann lässt mich das entweder strahlen (falls es meine Farbe ist) oder eben krank aussehen. Vielleicht ist ein gewisser Farbtyp auch manchmal Mode und Geschmacksache, aber zu wissen, was passiert mit der Farbe, wenn ich sie trage, ist das A & O beim Styling. Hier fängt das Können einer Farbberaterin an. Sie muss alle Faktoren betrachten und dabei …

Kunst & Genuss in Frankfurt

Bildhauerei im Frankfurter Gourmet-Restaurant: Marmor oder der zerbrechliche Schiefer wollen oft ganz anders als man selbst und der Stein verzeiht keinen falschen Schlag. Von diesen Herausforderungen erzählte mir auch der Künstler Pierre Pardon aus Korsika bei seiner Vernissage im Sterne-Restaurant Carmelo Greco in Frankfurt. Kunst & Genuss bei Carmelo Greco Die Mischung bei Carmelo Greco in Sachsenhausen ist genau richtig: Großartige Gourmetküche trifft auf fragile Bildhauerei. Ein bisschen erinnern auch die Kreationen auf den Tellern an Skulpturen und so ergänzen sich die Themen sehr gut. Sogar farblich passen die Arbeiten von Pardon, die für die kommenden Wochen im Restaurant zu besichtigen sind: Das Anthrazit des Schiefers oder der schwarze Marmor harmonieren wunderbar zum Interior Design des Restaurants. Genuss für alle Sinne Das Restaurant liegt etwas versteckt und die Türe wirkte für mich ein bisschen wie der Eingang zu einer Schatzkammer. Nach der freundlichen Begrüßung am Empfang hat man die Wahl entweder in den linken oder in den rechten Bereich oder auf die geschützte Terrasse zu gehen. Alle Räume sind in klarem Design und durch Öffnungen …

Schöne Motorräder!

Damals, Ende der Fünfziger, da ging’s mit einer BMW Maschine auf Hochzeitsreise in die Schweizer Berge. Genau, meine Eltern brausten mit einer BMW samt Beiwagen in die Flitterwochen. Daran musste ich denken, als ich die tollen Bilder vom Comer See sah, denn dort fand gerade der Concorso d’Eleganza Villa d’Este statt. Sogar in der Vogue ist ein Interview mit BMW Designer Karim Habib. BMW R 5 Hommage Ein Schönheitswettbewerb der besonderen Art, nämlich für Oldtimer ist der Concorso d’Eleganza Villa d’Este am Comer See. Dort werden restaurierte Oldtimer, Autos wie Motorräder, präsentiert und ausgezeichnet. Das BMW Motorrad wurde genau vor 80 Jahren der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Das Motorrad BMW R 5 war damals eine technische Neuentwicklung, denn angelehnt an die 500 ccm Werksrennmaschine von 1935, war sie mit ihrem neu konstruierten, leichten Rahmen eines der wegweisenden Sportmotorräder damals. Anlässlich dieses 80. Geburtstages ehrt nun BMW diese wunderbare Zweirad-Ikone. Die BMW meiner Eltern war damals auch eine Sensation. Sie fuhr über die Alpen und über die Serpentinen des Engadin und die Leute dort staunten. Dieses Motorrad fuhr und fuhr …

Bitte Danke sagen

Was bringt es Dir, dankbar zu sein? Gute Frage. Und die Antwort? Lass mich mit einer Gegenfrage antworten: Wann warst Du das letzte Mal für etwas wirklich von Herzen dankbar? So dankbar, dass Du es körperlich spüren konntest? Vielleicht kamen Dir die Tränen oder Deine Brust war plötzlich zu eng für all die Glücksgefühle, die aufgeregt in Dir flatterten. Um diese tiefe innige Dankbarkeit geht es in einem Gastbeitrag von Kari Lessir auf diesem Blog. Ein von Herzen kommendes »Danke« hat eine ganz andere Wirkung als das gleiche Wort, das wir automatisch — ohne nachzudenken — aussprechen, weil man uns so von klein auf erzogen hat. Dieses konventionelle »Danke« ist sinn-leer. Es hat keine Kraft und keine Magie. Ganz anders ein absolut ehrlich gemeintes »Danke«, das wir mit Herzensenergie anfüllen. Dann beflügelt es Dein Leben, wenn Du Dich darauf einlässt. Wie entzündest Du die Magie der Dankbarkeit? Lass uns dafür zuerst danach schauen, wie unser Universum funktioniert. Alles in und um uns ist Energie, und Energie will fließen. Dafür bedarf es eines Kreislaufs aus Hin und …

Blog German Abendbrot

Gutes Essen hält Leib & Seele zusammen – diesen Spruch kenne ich aus Kindertagen und ich muss zugeben, es stimmt für mich heute noch. Im folgenden Interview erzählt die Wiesbadener Food Bloggerin Julia von German Abendbrot von Soulfood und gutem Essen und was dazu gehört. Denn, das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen (so steht es auf ihrem Blog)! Den Blog müsst ihr unbedingt abonnieren, denn man erhält tolle Tipps und Rezepte und Einkaufshilfen… Aber jetzt zum Interview: Gibt es ein spezielles Happy Food für Dich und was macht es aus? Happy Food richtet sich ganz stark nach Laune, Stimmung und Jahreszeit. Im Winter kann das ein cremiger, herzhafter Eintopf sein, der Wärme im Magen und der Seele ausbreitet – etwa meine vielseitige Kartoffelsuppe. Im Sommer ist es eher ein frischer reichhaltiger Salat, der auch wunderschön anzuschauen ist wie der Tomatensalat mit Vanille, Zitrone und Feta. Und natürlich Pasta! Die Bolognese meines Mannes ist pures Happy Food! Aber als großer Brot-Fan ist schon ein gutes Sauerteigbrot mit Salzbutter und reifen Sommertomaten mit etwas Schnittlauch ein absolutes …

Hochzeitsmonat Mai

Der Mai hat ja seinen Ruf als „Hochzeits-Monat“ weg. Was nicht ganz stimmt, denn im August wird statistisch viel mehr geheiratet. Trotzdem, bereits Ende April bilden sich Schlangen vor dem Standesamt – es wird geheiratet was das Zeug hält. Hoch-Zeit „Eine Hochzeit ist nicht zum Spaß da“, sagte mir die strenge Standesbeamtin bei meiner Hochzeit und hat mir damit fast den Spaß verdorben. Naja, sie hat es auf ihre Art einfach nur gut gemeint. Klar, in guten wie in schlechten Zeiten und so. Wir haben dann auch gleich darauf angestoßen, mit Riesling-Wein, denn in der Wein-Region Kiedrich gibt es ein Glas Wein zum Ja-Wort (und eine Weinrebe dazu, lies hier). Aber worauf ich hinaus wollte: Eine Beziehung, die entwickelt sich und verändert sich und man selbst verändert sich auch und das Ganze erfordert Aufmerksamkeit und ein freundschaftliches Miteinander und viel Reden, Austausch und naja, Beziehungsarbeit Sowas kann man durchaus spielerisch angehen und zwar mithilfe der „Beziehungskiste“. Ein kleines, innnovatives und kreatives Start-Up hat sich die Aufgabe gemacht, die Liebe bei Paare wieder aufleben zu lassen und zu …

Yoga in Wiesbaden

Heute stelle ich Euch das mymooves Yogastudio in Wiesbaden vor. Sport und Yoga kann man Zuhause oder im Studio machen. Der Vorteil von Sport im Studio ist meines Erachtens, dass es keine Ablenkung gibt und dass man von den unterschiedlichen Trainern immer neue Übungen kennenlernt. Außerdem treffe ich in den Kursen immer neue, interessante Menschen. Im Interview heute die Gründerin und Bewegungsexpertin Sabine von mymooves, einem kleinen feinen Studio in Wiesbaden-Südost, das den Fokus auf Yoga und Pilates hat. Ich wünsche mir eine Bikini-Figur. Bin ich da bei mymooves richtig? Ja schon, wenn Du bereit bist ein paarmal in der Woche zu trainieren. Ohne Fleiß keine Bikini-Figur! Wenn Du die bekommen möchtest, würde ich Dir eine Mischung aus Trampolin-Training und Pilates anbieten. Wenn Du außerdem Dein Bindegewebe auf Vorderfrau bringen willst, dann besuche noch die Faszien-Kurse. Ich als Veganerin würde Dir dann noch empfehlen, mehr auf Deine Ernährung zu achten, d.h. mehr Vitalstoff, weniger Fette in Verbindung mit Kohlehydraten. Was ist das Besondere an mymooves? Das mymooves hat den Charme und die persönliche Atmosphäre eines …

Happy and Soulfood

Gibt es Essen, das wirklich glücklich macht? Also zuhause bei Farbenfreundin gibt es in Sachen glücklich-machende Gerichte eine Unterscheidung: Ist es draußen ungemütlich und drückt der Schuh, dann braucht es Soulfood. Zeit für Pasta Rosa! Dies ist ein leckeres Pasta-Gericht mit Parmaschinken in Tomaten-Sahnesauce. Sehr mächtig und sehr lecker. Das macht schön satt und ist wohlig im Bauch, ist aber auch ganz schön schwer. Yummi! Alternativ klappt dieses Wohlgefühl auch mit Kartoffelpürree. Tipp: Der von KFC ist übrigens sensationell, nur so als Tipp. Den verkaufen die auch ohne die berüchtigten Chicken Wings. Happy as a clam Happyfood ist dagegen Essen, das mich fröhlich stimmt. Dann gibt es mein Lieblingsgericht und es ist ein Fest für meine Sinne. Kennt ihr das? Ein solches Gericht verbinde ich eher mit leichter, mediteraner Küche. Dazu gibt es vielleicht ein Glas Champagner oder trockenen Weißwein… Paradiesisch! Welches Gericht macht micht glücklich? Miesmuscheln! Alternativ eine andere Muschelsorte: Venusmuscheln, Teppichmuscheln, Stabmuscheln. Auf Platz 2 der Lieblingsgerichte steht die provenzialische Fischsuppe. Mein „Happy food“! Andere Mixen sich einen Cocktail, genießen Haägen Dazs Eiscreme oder bestellen Chicken Wings und …

Tanz in den Mai

Auch in diesem Jahr geht es in der Walpurgisnacht – in der Nacht zum 1. Mai hoch her. Und wo tanzt Du in den Mai? In #Wiesbaden werden ganz viele Veranstaltungen angeboten und die Wahl fällt schwer. Soll es Live-Musik sein? Im Kulturclub Biebrich spielt wieder die Kapelle Absinto Orkestra, die berühmte Mainzer Combo bei der kein Fuß ruhig bleiben kann. Auch toll Tanzen kann man bei Cook, Eat and Dance im Balzer’s Kochsalon – dort wird man zuvor noch mit lecker Essen verwöhnt. Sowas in der Art gibt’s auch im Hotel Nassauer Hof. Oder für Spätausgeher ab 23 Uhr im Schlachthof. Oder im Alibi oder die Sportler-Party im Gestüt, oder Parkcafe oder die „Geschlossene Gesellschaft“ im iPunkt oder… Habt viel Spaß heute Abend und tanzt! Tanzt durch die Nacht! P.S.: Mehr Tipps für Wiesbaden findest Du im Stadtmagazin http://www.sensor-wiesbaden.de/    

See Conference Wiesbaden

Ausnahmen bestätigen die Regel. Ausnahmsweise und ab und zu ist Wiesbaden am Puls der Zeit: Im Mai während der Internationalen Maifestspiele und im April zur See conference Ein guter Freund und großartiger Designer, nämlich Stefan Lange-Lobenstein ist für mich eingesprungen, hat die Veranstaltung besucht und berichtet: „Ein erlebnisreicher und spannender Tag mit der „see conference #11“ liegt hinter mir. Schau mal: https://vimeo.com/127253695, https://vimeo.com/150338493 und auch hier https://vimeo.com/79639392. Sehr interessant waren auch für mich die Beiträge von Erik Kessels / http://www.kesselskramer.com Césare Peeren / http://superuse-studios.com/index.php/category/cesarepeeren/ Cesy Leonard / http://www.politicalbeauty.de Alle Beiträge der Veranstaltung gibt es ja bald auch Online unter der Webpage der see conferenz #11 zu sehen. Inhaltlich haben wir alle nichts verpasst, sondern können digital nachsitzen. Auch super! „Das Wetter war wohl mittags so gut, dass wir im Freien die kulinarischen Köstlichkeiten genießen konnte… Street Food und das kreative Schlachthof-Ambiente passten toll zu der Veranstaltung. Oben siehst Du das Portrait eines schicken jungen Mann mit geometrischer Mütze. Der fiel mir schon zu Anfang auf und ich knipste ein Foto. Er war einfach der mit Abstand auffälligste Typ und seine Mütze ist wohl ein 3D-Druck, …

Nachts im Museum

In Frankfurt findet Samstagnacht, am 23. April 2016, die große Nacht der Museen statt. Schon letzte Woche war ich kulturell unterwegs, als in Wiesbaden die „Kurze Nacht der Museen“ stattfand (naja, Nacht des Museums, weil… wieviele Museen gibt es in Wiesbaden? Deshalb hatten dort auch noch Kunst-Galerien bis in die Nacht geöffnet). Mei, manchmal wird man eben zu seinem Glück gezwungen. Oder wann warst Du zuletzt im Museum? So gerne gehe ich nämlich nicht in Ausstellungen. Bin ich dann aber dort, überrascht es mich, wie spannend heutzutage Ausstellungen konzipiert sind. Gar nicht verstaubt oder schulmeisterhaft, sondern inspirierend. Eine wunderbare Sonderausstellung im Bereich der Naturwissenschaftlichen Sammlung des Museum Wiesbaden heißt: Ästhetik der Natur. Die Ausstellung schlägt eine Brücke zur Kunst-Sammlung im Haus und hat Farbe zum Thema: Farbe und Muster zur Tarnung. Die Schau präsentiert anhand von 5000 Objekten die weltweite Vielfalt der Tiere und Pflanzen und wie in der Natur mit Farbe und Muster umgegangen wird. Weiß wie Schnee oder Grün wie der Dschungel. Da steht sich plötzlich Storch und Zebra gegenüber, weil – sie tragen beide Schwarz-Weiss. Oder der quietschgrüne …

Wieviel Uhr ist es denn?

Gute Frage – besonders nach der Zeitumstellung. Also, wie spät ist es? Habt ihr auch alle die Uhr auf Sommerzeit umgestellt? Meine Eselsbrücke schlechthin: Zur Sommerzeit stellen wir die Gartenmöbel vor, also stellen wir auch die Uhr vor. Zur Winterzeit stellen wir sie wieder zurück, also die Uhr und die Gartenmöbel auch (in den Keller). Alles auf Anfang! Apropos Uhren. Letzte Woche bei der Messe in Basel war #Rolex wieder stark präsentiert. Ich liebe diese Uhren-Klassiker und es gibt sie ja auch günstiger, nämlich gebraucht zu kaufen, z. B. bei der Uhren-Börse in Frankfurt in der Klassik-Stadt. Eine Messe, die zwei Mal im Jahr stattfindendet. Das ist sowieso schon eine coole Location mit den tollen Oldtimern, die man dort besichtigen kann. Wem es einfach nur um den Rolex-Style geht, egal welches Innenleben, dem empfehle ich Ratius. Da gibt es einen günstigen Nachbau der Rolex Submariner mit Batterie-Betrieb. Schaut eins zu eins aus wie eine echte Rolex. Naja, fast. Habe ich eine tolle Uhr gefunden, dann wechsle ich nicht. Die trage ich dann – bis ich sie nicht …

Bewegtes Leben

Passt genussfreudig zu sportlich? Also jetzt nicht bei Parship, sondern im wirklichen Leben. Es ist ja oft so, dass sportliche und damit meist schlanke Menschen den Ruf als spaßbefreite Vegetarier weghaben. Leute, die nur ans Kalorienzählen denken. Wer ist genussfreudiger? Sind Dicke genussfreudiger als Dünne? Alles Quatsch! Ich will zeigen, dass ein bewegtes Leben den Lebensgenuss intensiviert und dass Körpermaße da nichts mit zu tun haben. Happiness und Wohlbefinden – das gehört zu einem guten Leben. Deshalb hat Genuss bei mir einen hohen Stellenwert. Genuss beim Essen und beim Leben an sich, also auch beim Sport. Sport ist Mord Warum wird Sport immer mit Qual in Verbindung gebracht? Weil Schulsport und Vereine oft mit Leistungsdruck und Wettkampf an die Sache rangehen. Davon halte ich gar nichts. Jeder Mensch hat seine Art der Bewegung und sein individuelles Maß. Hat man lange Beine, läuft s’sich es eben leichter oder ist man klein, tanzt es sich schön. Deshalb werden für Basketball bekanntermaßen große Leute genommen, die dann aber für Rock ’n Roll gar nicht gut zu gebrauchen sind. …

Warst Du schonmal in Wien?

Die Freiheit nehm‘ ich mir – als EU-Bürger kaufe ich mir einfach ein Flugticket und fliege ich nach Wien und dann per Flughafentransfer zum Wiener Westbahnhof. Mein Anlass dieses Mal: Der Vienna City Marathon. Ankommen am Westbahnhof Eigentlich sollte der Beitrag einfach nur die vielen schönen Ecken der Stadt aufzeigen, doch das Zeitgeschehen bringt andere Aspekte hinzu. Denn, all die vielen Flüchtlinge sind ebenfalls am Wiener Westbahnhof angekommen und –  da werde ich nachdenklich. Ich habe schon sehr viel Glück mit meinem bordeaux-roten Reisepass, der mich überall reinlässt… Wien – nur ein Spuck weit von Prag und Budapest entfernt. Schon immer haben sich in Wien die Nationen getroffen und so sind die Wiener heute ein Völkergemisch mit großem Herzen. Auch jetzt ist Gastfreundschaft wieder ganz groß geschrieben. Umsomehr freue ich mich, dass es magdas HOTEL gibt. Dort arbeiten Menschen aus 14 Nationen – mit Fluchthintergrund – und darüber berichtet die ganze Welt. Und so steht’s auf der Website: „Wir sind überzeugt, dass gerade jene Menschen, die aus dem Ausland zuziehen, den Hotelbetrieb stärken, da sie etliche Fähigkeiten, Talente, …

Italiener in Mainhattan

Mein Restaurant-Tipp für Frankfurt-City, weil authentisch, zentral und gut: Frisch zurück aus Italien möchte ich mir das italienische Lebensgefühl, die Leichtigkeit,  noch ein bisschen bewahren. Italien, Dolce Vita, Espresso, Toskana… ach, da gibt es viele schöne Assoziationen. Auch in Sachen Design gefällt mir fast alles, was von den Italienern kommt. Interessant dazu auch die Studie der Messe Frankfurt (siehe Ambiente-Blog) darüber, was für uns Deutsche das „Made in Italy“ bedeutet. Es kamen interessante Sachen zum Vorschein… Was gefällt uns denn so an Italien? Viva Italia Ganz vorne natürlich das mediterane Wetter und die leckere Küche mit viel Tomate und Olivenöl. Manchmal reicht es deshalb auch, einfach mal wieder zum Italiener zu gehen. Italienisches Essen, der Duft von Rosmarin und Oliven, lässt mich den Sommer schon erahnen – nach den ganzen Winter-Aufläufen und Kohl- und Wurzelsuppen und Braten aus dem Ofen. Da hilft der Genuss von mediteranem Essen und schwubbs, das leichte italienische Lebensgefühl transportiert sich über die Geschmacksnerven. Welcher Italiener? In Wiesbaden sieht es in dieser Hinsicht echt schlecht aus. Es gibt viele mittelmäßige, aber keinen guten …

Abmahn Abzocke

Affiliate-Link, Abmahnung – die Terminologie in der Bloggerwelt. Oh ja, Affiliate-Links gibt’s viele zu klicken, es gibt leider nur ein paar wenige Blogs, die schaffen eine angenehme Mischung, trotz dieser Affiliate-Links. Der Blog Stepanini als Beispiel, sie spendet sogar 20% der Einnahmen an Ärzte ohne Grenzen. Respekt! Bei Farbenfreundin gab’s auch schon mal Werbung. Banner für H&M oder Esprit, aber die flogen schnell wieder raus. Da ich beim PC einen Pop-Up-Blocker installiert habe, kann ich doch nicht selbst Banner-Werbung schalten. Das wäre doch schizophren. Also weg damit. Ich schreibe nur Sachen, die mich persönlich bewegen, interessieren oder die mir gefallen und manchmal lösche ich dann auch einfach – wie es mir eben gefällt. Tipps für Freunde eben. Gern geschehen. Affiliate Marketing Ganz ehrlich, mir nimmt das derzeit etwas überhand mit der Werbung und den „sponsored posts“ auf den Blogs. Auch die Diskussionen auf den Blogger-Treffs über „no-follow“ oder Affiliate oder Kooperation und wie sich einige Blogs dann in den Beiträgen immer mehr annähern. Plötzlich schwärmen zig Blogger von der gleichen Anti-Aging Methode oder einem Fitnessband. Ah ja, ich hatte …

Tipps zur Schrankinventur

Leben ist Veränderung. Das spüre ich immer wieder beim Wechsel der Jahreszeiten. Ganz direkt merke ich das daran, dass plötzlich eine Begeisterung für ein Kleidungsstück gen Null geht und ich dieses ganz schnell ausmisten muss. Mit den Sonnenstrahlen des Frühlings kommt die #Schrankinventur immer näher. Die Mützen, Thermoboots und dicken Winterklamotten können jetzt endlich eingemottet werden. Tabularasa jetzt! Wir sehnen uns nach bunter, leicht fließender Kleidung. Es ist zwar noch nicht Sommer, aber fast. Deshalb brauchen wir jetzt Platz im Schrank. Die Oster-Feiertage sind ein gute Gelegenheit, den Schrank auszumisten und neu zu ordnen. Endlich haben wir Zeit für solche Dinge. Ich habe jetzt schon damit begonnen und direkt zwei lange heiß-geliebte (Sommer-)Handtaschen zum Second Hand gegeben. Schaun wir mal, ob sie neue Liebhaberinnen finden? Meine Methode ist folgende: Kleidung, die ich schon im letzten Sommer nicht getragen habe, kann weg, basta. Vielleicht freut sich jemand anderes darüber, aber bei mir hängt das Stück schon zu lange ungetragen. Und so war es eben auch mit der Gucci und der Longchamp Handtasche in Pink. Die Farbe ging bei …

Knabberzeug für #Tatort

Am Sonntagabend, also am Tag vor Montag – da sitzt die ganze Republik vor der Mattscheibe. Na klar, Tatort ist DER Blockbuster in Deutschland. Welche Variante ist euer Liebling? Die trashigen Österreicher, die lustigen Münsteraner oder das düstere Berlin-Duo? Ah, heute ist Wotan Wilke Möhring am Start, auch nicht schlecht. Satt wird man davon aber nicht! Gibt’s da vielleicht etwas zu Knabbern? Also ich bin ja die letzten Male fremd gegangen, vor der Glotze. Da habe ich bei VOX mit in die Kochtöpfe geschaut. Als Feinschmecker hat bei mir Kochkunst absolute Priorität. Kitchen Impossible So heißt die Sendung mit dem Fernsehkoch Tim Mälzer. Der Typ polarisiert ja total, sehr schräg und mit so viel Humor, großartig. Beste Unterhaltung, ganz großes Kino! Dazu kulinarisch auf echt hohem Niveau. Denn, erstens kann Mälzer kochen und zweitens sind die Mitstreiter allesamt ausgezeichnete Köche, teilweise sogar mit Sternen ausgezeichnet. Lustige Koch-Wettkämpfe und das an spannenden Orten: Österreich oder Finnland oder auch mal im Schiff auf der Nordsee. Da bekommt man schon mal Hunger beim Zugucken und deshalb braucht’s wenigstens …

Schönheitspflege Ü40

Eigentlich sollte hier ein Beitrag über meine persönliche Bucket List stehen, denn im März habe ich Geburtstag und so kurz vor Fünfzig kommt man da ins Grübeln…. so von wegen: Was will ich noch alles Erleben, bevor ich ins Gras beiße? Okay, viel wichtiger schienen dann plötzlich die greifbaren Dinge. Nämlich das Spiegelbild, dass mir morgens entgegenblickte und ähm.. Mein Faltenbild Natürlich bin ich in der Woche meines Geburtstags noch zur Kosmetikerin und ja, ich habe mir auch eine dieser ultimativen und noch nie dagewesenen Anti-Aging-Masken aufschwatzen lassen (was, wenn es vielleicht doch hilft?) und ja, ich finde es auch sch***, dass ich nicht die Erfahrung einer Fünfzigjährigen und das Antlitz einer – sagen wir – Dreißigjährigen habe. Gut, dass genau just in diesem Moment der ZEIT Artikel auf meinem Mobile aufpoppte, der noch einmal die Nicht-Wirksamkeit von Anti-Aging-Kosmetik bestätigte und in der Zeitschrift myself schreibt Ina Küper-Reinermann: „Egal, wie Sie cremen – mit Risiken und Nebenwirkungen ist nicht zu rechnen“ Ebent, wenn Kosmetik helfen würde, hieße sie nicht Kosmetik, sondern Medizin. Denn die Falten …

Pfälzer Wein macht lustig

Kann ein Sauvignon auch aus Deutschland sein? Also ein guter Sauvignon? Kommt auf einen Versuch an. Und der fand vor Jahren in einem französischen Spitzenrestaurant in Wiesbaden statt. Wir hatten uns eine Weinempfehlung servieren lassen und der Wein schmeckte spannend, ja, großartig, überraschend und so gar nicht wie sonst. Vielleicht schmecke ich Paprika oder Kresse oder gar eine Blume? Kapuzinerkresse? Beim Nachschenken wagte ich einen Blick auf’s Etikett und naja, französisch sah das nicht aus. Beim nächsten Nachschenken ließ ich mir die Flasche zeigen. Wer hat den diesen Wein produziert? Ich war neugierig geworden und wollte wissen: Wo kommt denn dieser verrückte Weißwein her? Die Antwort war: Kleinkarlbach Kennste? Ich kannte es nicht. Vielleicht hatte ich da in Heimatkunde gefehlt. Doch Google sei Dank wusste ich am nächsten Tag, dass es ein kleines Dorf in der Pfalz ist und da wusste ich auch, dass ich bald dort vorbeifahren würde. Inzwischen gehören wir schon fast zur Familie, also zur Winzer-Familie. Der Empfang ist jedesmal sehr herzlich und das eingekaufte Weinsortiment wird immer vielfältiger. Sogar eine Flasche …

How are you today?

… das wurden 450 Frauen aus verschiedenen Ländern für eine Studie gefragt. Und die Ergebnisse waren spannend!  Initiiert wurde die Untersuchung von der Cosumer Health Sparte von Merck mit Sitz in Darmstadt und zur Präsentation hatte man internationale Pressevertreter und auch ich als Blogger eingeladen, unter anderem auch die sympathische Klara, die einen sehr erfolgreichen Fitnessblog in Österreich betreibt. Die UN hat sich ja ein mit der Agenda 2030 ein großes Ziel gesetzt und dafür muss man ja wissen, wo es happert bei den Themen Frauen-Gesundheit und Gleichberechtigung. Deshalb hat Merck sich der Sache angenommen und zusammen mit The Economist Intelligence Unit, also der Zeitschrift The Economist, genauer hingeschaut und einige Hundert Frauen aus Deutschland, Frankreich, aber auch Indien, Brasilien und Mexiko zum Thema Wohlbefinden und Gesundheit befragte. Die Ergebnissen wurden diskutiert und bewertet, u.a. von EMOTION Herausgeberin Katarzyna Mol-Wolf. Gut zu wissen: Immerhin 62% sagten, sie fühlen sich gut oder so gar „excellent“ und nur 8% schlecht. In den wohlhabenden Ländern Frankreich und Deutschland waren die befragten Frauen auch etwas mehr „happy“ als zum Beispiel in Indien, …

… trinkt rote Smoothies

Und manchmal auch in Grün oder Gelb…, zusammen mit „Grüne Smoothies“. Eine Gruppe von Smoothie-Experten aus Berlin informieren unter diesem Label im Internet und YouTube über das gesunde Getränk und veranstalten immer mal wieder sogenannte Smoothie-Challenges und im Januar habe ich kurzerhand daran teilgenommen. Zunächst musste ich in einen Hochleistungs-Mixer investieren. Ohne geht’s nicht, denn bei Smoothies geht es nicht einfach nur ums Mixen. Das wäre doch zu einfach. Das Besondere an Smoothies ist, dass durch das feine Zerkleinern Inhaltsstoffe zu Tage kommen, die man durch Kauen oder einfaches Zerkleinern nicht freisetzen könnte: Chlorophyl zum Beispiel. Brauchen wir das überhaupt? Wer weiß. Soll aber ganz gesund sein und wenn es Schimpansen gut tut, dann vielleicht auch uns… Langzeit-Studien gibt es noch keine, das schreibt auch DER SPIEGEL. Und wer hat’s erfunden? Victoria Boutenko (USA). Sie forschte aus gesundheitlichen Gründen und hat ihre Ernährung auf Rohkost umgestellt, was ihr und ihrer ganzen Familie sehr gut tat. Sie stellte dann fest, dass Schimpansen zwar auch eine ganze Menge Grünzeug verspeisen, aber eben immer mal mit Obst vermischt. Vielleicht wäre …

Reisetipp Kalifornien

Manchmal muss man sich die Gelegenheiten schaffen, damit etwas passiert, oder? Gesagt getan! So ergab es sich, dass ich spontan an die amerikanische Westküste geflogen bin. Kalifornien, ich komme! Genauer: San Diego, eine wunderbare Stadt am Pazifik, kurz vor der mexikanischen Grenze gelegen. Mein Reisebüro des Vertrauens bot mir einen supergünstigen Flug an und so flog ich mit einem A380 der Lufthansa komfortabel über den Teich. Und warum? Weil meine Nichte so tolle Fotos von ihrem Studienaustausch bei Instagram gezeigt hatte, dass bei mir als Tante eben der Familiensinn geweckt wurde. Himmelblau It never rains in California (naja, so ganz stimmt das nicht…), doch wirklich, blau war der Himmel fast immer. Dazu das Rauschen des Pazifik inklusive Meeresbrise und dann noch die Palmen – hier lässt sich’s leben! Kein Wunder, dass man in Kalifornien so lässig unterwegs ist. Das entspannte Lebensgefühl ist klasse und ähnlich wie in San Francisco ist auch hier der healthy lifestyle ganz groß geschrieben: Yoga und Pilates, Smoothies und Bio. Und so hatte ich dort also meine erste Hot Yoga Class. Geht …

Bist Du romantisch?

Wie ich drauf komme? Na, aber es ist doch Valentinstag! Der umsatzstärkste Tag der Blumenhändler und Schokoladenherzen-Fabrikanten. Da dachte ich, das wäre doch auch mal ein Thema und deshalb ist mein heutiger Romantik-Tipp heute: Romantische Straße So nennt sich ein Gebiet in Franken, das selbst die Japaner kennen und buchstabieren können. Genau, weil dort auch Rothenburg ob der Tauber liegt (wo man ganzjährig Weihnachtsdeko kaufen kann). Millionen von Japaner können nicht irren! Die lieben diese Gegend so sehr, dass sie 1982 eine japanische Variante konzipiert haben: Eine japanische romantische Straße. Sachen gibt’s… Die Romantische Straße beginnt am Main. Die Route wurde immer mal wieder leicht verändert und seit 1. Januar 2016 ist die 413 km lange Strecke folgendermaßen: Der nördlichste Teil der Romantischen Straße führt von Würzburg über Holzkirchen nach Wertheim (bekannt durch das Shopping-Paradies Wertheim Village). Weiter an den lauschigen ins Taubertal, vorbei am pittoresken ehemaligen Kloster Bronnbach bis nach Tauberbischofsheim und weiter geht es nach Bad Mergentheim, ehemalige Residenzstadt des Deutschen Ordens. Entlang der Tauber geht es weiter nach Rothenburg und in Bayern dann Richtung Augsburg und dann endet …

Kulinarisches Feuerwerk

Neulich, da hatte ich Grund zu feiern. Es war einer dieser Momente im Leben, die nicht alltäglich sind. Sowas wie: Ich werde geblitzt und es kommt dann doch nichts. Kennt jeder, oder? Besondere Begebenheiten müssen entsprechend gefeiert werden! Mein derzeitiger Favorit für solche besonderen Momente ist in Frankfurt und heißt Restaurant Lohninger An der Ecke Schweizerstraße/Schaumainkai, mit Blick auf den Main und auf die Untermainbrücke, da findet man ein kleines, aber sehr feines Restaurant. Allerdings nur, wenn man genau hinschaut, denn das Restaurantschild ist so schlicht, dass es kaum auffällt. Das nenn ich mal Unterstatement. Klein aber oho! Von der Größe eher ein Bistro, aber die wunderschön gestalteten Räume nehmen mehr Gäste auf, als ich zunächst dachte. Die Räume sind modern und stylish, dabei aber sehr gemütlich und das mit Stuck üppig dekorierte Eckhaus aus Gründerzeiten hat sowieso schon viel Flair und auf den schicken Designer-Stühlen sitze ich bequem für mehrere Gänge. Die blütenweiß eingedeckte Tische mit schönen Gläsern und Hotelsilber-Besteck zeigen, dass hier auf hohem Niveau gearbeitet wird. Marco Lohninger, der von Gault-Millaut damals …

Suchst Du ein Hideaway?

Suchst Du ein ruhiges Plätzchen zum Ausspannen? Ein Fluchtpunkt für die Faschingstage? Einen Hideaway, wenn es einem im Alltag zu viel wird – dann habe ich eine Empfehlung für Euch! Nicht allzuweit zu fahren u nd doch in einer anderen Welt. Ja, einen ganz besonderen Juwel habe ich am unteren Ende von Deutschland, just vor der österreichischen Grenze, entdeckt: Gut Steinbach in Reit im Winkl In einem meiner letzten Beiträge stellte ich schon fest: Gerade mal 500 km sind es von Frankfurt bis zu den Alpen. Na – das ist auch über’s Wochenende machbar. Genau! Vorallem, wenn es ein langes Wochenende ist (Fasching würde sich doch anbieten…). Die Chiemgauer Berge, die hatte ich immer unter „spießig“ gespeichert, doch das war einmal. Das Hotel Gut Steinbach gehört zur Graf Moltke Betriebs KG, die auch am Tegernsee eine tolle Location anbieten und beim Innenausbau auf Naturnähe setzen: Traditionelle Handwerkskunst und Stärkung der regionalen Wirtschaft. Damit das nicht piefig wirkt, hat eine tolle Innnenarchitektin ein Auge drauf. Bayern in seiner schönsten Form Bei jeder Vase und bei jedem …

Happytime in Bamberg

B wie Bier, B wie Bayern, B wie Bamberg. Zunächst auch eine dieser Städte, die man vom Name her kennt, aber dann doch nie hinfährt. Ähnlich wie Krefeld, Trier oder Freiburg. Klar, vorbei gefahren war ich dort in Oberfranken schon (damals, in den Achtzigern, als es noch die Transitstrecke nach Berlin durch die ehemalige DDR gab… mei, wie die Zeit vergeht). Bamberg – beim Getränkehandel steht das auch auf den Etiketten der guten Spezial-Biersorten. Aber dorthin fahren? Da brauchte es dann doch einen Grund – und den gab mir dieses Mal Meike Winnemuth. In einem Artikel in der Zeitschrift Feinschmecker beschrieb sie so wunderbar diese Stadt, dass ich unbedingt und direkt sofort eine Reise dorthin planen musste. Es hat dann doch noch ein paar Monate Anlaufzeit gebraucht, aber dann… es war unvergesslich! Dass es während unseres Aufenthalts so bitter-kalt und eisig war, störte nicht. Denn als wir unser top-renoviertes Altbau-Loft in der Bamberger Fußgängerzone bezogen, das uns vom Arkaden-Kloster vermietet worden war, wurde mir ganz warm ums Herz. In das Appartment wäre ich sofort eingezogen …

Willst Du mehr #happytime?

Um was geht es im Leben? Ein paar schöne Stunden haben und gut ist’s? Hauptsache gesund und munter oder geht es darum, dass man glücklich ist? Um was geht es Dir? Beruflicher Erfolg oder Familie? So oder so, es geht ums Lebensglück. Kurzum, to be happy! Wir brauchen #happytime Mein Tipp ist, frei nach Farbenfreundins Motto „Bunt ist das Leben farbiger“, immer kleine Unterbrechungen in den Alltag einzubauen. Um mir meinen Alltag bunt zu gestalten, plane ich regelmäßig kleine Highlights ein. Manchmal reicht auch ein Yoga-Workshop, im Sommer vielleicht zum Feierabend ein spontaner Besuch im Waldschwimmbad – das fühlt sich an wie ein Kurzurlaub und kostet gar nicht viel. Womit wir bei den Sahnehäubchen sind: Kurzurlaube. Die müssen nicht ins Ausland gehen, können aber. Spontan und kurzfristig oder längerfristig geplant. Wobei ja das Planen die besondere Vorfreude macht und damit schon gute Stimmung. Ob im Sommer oder Winter – solch eine kurze Abwechslung kann unvergesslich werden und noch lange nachwirken. Happy times = happy trips Wo warst Du zuletzt im Urlaub und bist so richtig …

Wohin zum Lachen?

Wohin geht man zum Lachen, wenn man ein Schwabe ist? Etwa in den Keller? Humorlos? Nachgesagt wird den Schwaben ja Einiges, auch, dass sie geizig, arbeitsam und irgendwie auch ziemlich verklemmt seien. Kein Wunder, dass es über die Schwaben viele Bücher gibt und jetzt hat auch die Schauspielerin Natalie Wörner über ihre schwäbischen Wurzeln geschrieben. Lange hatte jeder, der aus der Ecke kam, seine schwäbische Herkunft verheimlicht, doch inzwischen verfügt man im Ländle doch über ausreichend Selbstbewusstsein – auch dank des Slogans „Wir können alles außer Hochdeutsch. Weckle und, Brötle und Gut’s Nächtle Auch ich habe schwäbische Wurzeln und kann mich noch gut an meinen ersten Bäckerei-Besuch 1989 in Berlin erinnern: „Wat willste, Kleene?“ schmetterte man mir entgegen, als ich ein verschlafenes „vier Weckle, bidde“ brummelte. Man verstand mich nicht. Weil, das schwäbische Wort für Schrippen oder Brötchen, nämlich „Weckle“, verstand eben keiner außerhalb Schwabens. Seit aber im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg eine schwäbische Community (siehe auch die YouTube Filme von der Prenzlschwäbin) sesshaft geworden ist, gibt es weniger Sprachbarrieren. Natalia Wörner: Heimat-Lust. Jetzt gibt …

Mode im Zelt?

Bei Minus-Temperaturen? Bei Eis und Schnee? In einem Zelt? Ja, klar. Es ist wunderbar! Der Runway der Mercedes-Benz-Fashion Week in Berlin ist auch jetzt wieder in einem bestens ausgestatteten, großen Zelt am Brandenburger Tor untergebracht. It’s hot! Fashion time in Berlin Anja Gockel, Dorothee Schumacher, Lena Hoschek sind nur ein paar wenige Namen wunderbarer Mode-Designerinnen, die auch dieses Mal wieder in Berlin ihre neusten  Entwürfe für die Herbst-/Wintermode 2017 zeigen. Als Besucherin pausiere ich dieses Mal, sitze aber virtuell in der Frontrow! Auch für euch hier der Link zum Live-Stream von der Dorothee Schumacher Fashion Show. Was wann wo ansteht, findet man in diesem übersichtlichen Plan. Neben der regulären Shows der #MBFW finden auch wieder die verschiedenen Modemessen statt: Curvy, Premium, Seek und auch wieder die Ethical Fashion Show, die Green Lounge mit „grüner“ Mode sowie die sympathische Innatex Fachmesse für nachhaltige Textilien. Zudem gibt es einige Sonderausstellungen und und und… am besten mal hier durchklicken. Und dann gibt es noch folgenden Event: Lavera Showfloor Am 21. Januar 2016 öffnet der lavera Showfloor im Berliner ewerk zum …

Fleisch ist mein Gemüse

… naja, nicht ganz. Nein, das ist keine Worscht, das ist Gemüse. Wisst ihr welches? Klar, wie jede Frau liebe ich Salat, Rohkost und gedünstetes Gemüse. Nur – bei dem heutigen Hype um vegane Ernährung und Smoothies bin ich etwas verhalten. Schon in meiner Kindheit hatte mich meine Mutter mit Reformkost, Vollkorn und Sprossenzucht angeleitet. Gutes, vollwertiges Essen war also für mich schon immer eine Selbstverständlichkeit. Umsomehr freue ich mich, dass dies inzwischen Mode ist und man sogar beim Discounter um die Ecke recht gute Zutaten bekommt (falls mein Lieblingsbauer an der Bundesstraße 455 in einem Wiesbadener Vorort im Urlaub weilt). Ja ja, ich weiß, Demeter-Qualität hat das nicht, aber so eng sehe ich das auch nicht. Ich kaufe sehr viel im Bio-Markt, aber eben nicht alles. Rüben-Koller Gestern also, Wocheneinkauf, gibt es da einen ganzen Sack voll Rüben. Mei, das gab’s ja noch nie! Da kommt man sich vor wie auf’m Land. Discounter goes country living… Bisher war man schon eher Exot, wenn man Pastinake und Petersilienwurzel verarbeitet hat und auch rote Rüben, also …

Auftanken, bitte!

Nicht nur den Fahrzeugtank muss man gelegentlich auftanken….  Zum Beispiel Ausspannen in den Bergen! Genau wie Harvey Keitel in dem Film YOUTH, wo er in einem 5-Sterne Hotel in den Alpen über’s Altwerden, über verpasste Chancen und nicht gelebte Gelegenheiten sinniert (der Film ist sehr empfehlenswert. Ein sehr poetischer Film, unterlegt mit wunderbarer Filmmusik). Nur so ist der lange graue Winter auszuhalten und so kann man Kräfte tanken für das laufende Jahr. Und weil Wellness in den Bergen so schön ist, habe ich hier meine ultimativen Hideway Tipps für Euch. Wellness in Österreich   … über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, heißt es in einem Schlager-Text und dieser Refrain geht einem bei dieser Location einfach durch den Kopf, schwimmt man in dem Infinity-Pool in den Montafon-Bergen, am südlichen Ende vonÖsterreich: Hotel Fernblick/ Schruns / Österreich. Ja, es ist kein Geheimnis mehr: Ich bin auf der Jagd nach atemberaubenden Schwimmbecken. Keine Planschbecken, kein Sprudelbad, sondern größer, länger, schwimmbadbahnenlang müssen sie sein! Über den Wolken schwimmen – Es gibt tatsächlich Hotelpools, die haben „half-olymipic size“, dazu …

…goes international!

Globalisierung wohin das Auge reicht. Die Welt wird immer kleiner und man rückt immer näher zusammen, zumindest die industrialisierten Länder. Egal ob in New York oder Frankfurt – man schaut diesselben Serien, macht dieselben Yoga-Übungen, dated über dasselbe Online-Portal und trinkt diesselben Green tea Produkte, nicht wahr? Man spricht Deutsch Sprechen denn etwa alle meine eventuellen, regelmäßigen oder zukünftigen Leser Deutsch? Wohl eher nicht! Also muss sich etwas ändern, oder? Letztlich ausschlaggebend war, dass ein Journalist meinen Blog in einem Beitrag gelistet hatte – auf einer amerikanischen Website. Naja, dabei fiel mir auf: Die meisten Menschen verstehen mich ja gar nicht. Wer spricht denn schon Deutsch? Let’s talk English! Meinem Schulenglisch tut ein bisschen Übung auch ganz gut und da ich so gerne in der Welt rumreise, darf’s im Blog auch internationaler werden. Außerdem ist in meiner Nachbarschaft ein großes Wohngebiet der Amerikaner. Ja, Wiesbaden ist einer der größten amerikanischen Stützpunkte außerhalb der USA. Let’s talk English! Farbenfreundin goes international! Vielleicht wird nicht jeder Blogpost übersetzt sein, aber viele und vor allem die Hotel-, Food- …

Wofür brennst Du?

Berge oder Meer? Gerade mal 500 km sind es von Frankfurt bis zu den Alpen. Na – das ist auch über’s Wochenende machbar. Okay, okay, es gibt da den hessischen Feldberg oder die Röhn – auch darüber werde ich berichten. Kurz und gut, obwohl das Meer meine Leidenschaft ist, zieht es mich diesen Winter auch mal in die Berge, denn da ist die Luft klar und der Himmel blau und vielleicht liegt auch ein bisschen Schnee. Nachdem wir in Mitteldeutschland letztes Jahr schon keinen Schnee hatten und alles grau in grau war, nehme ich diesen Winter einfach Reißaus. Und – das Gute liegt so nah, deshalb verreise ich gleich mehrmals. „berge“ – kommt von Herberge Das Ambiente dieser Herberge ist klar und einfach – denn der Name berge kommt ursprünglich nämlich von Herberge. Das Haus verfügt über 16 kleine feine Wohnungen, zumeist mit kleinen Küchen zum Selbstversorgen. Hat etwas von großem Pfadfinder-Feriendorf, weil (fast) ohne Service. Bei berge ist der Gast sein eigener Herr. Das Frühstück – das gibt’s in der Türe und steht morgens …

Feiertage feiern?

Gibt’s was zu feiern? Die Festtage kommen – und jeder feiert’s auf seine Weise. Party, Disco, Ballnacht – oder lieber trautes Heim zu zweit? Wie verbringt ihr die Feiertage? Weihnachten und Silvester – das kann ganz unterschiedlich gefeiert werden. Klar, die meisten verbringen die Tage am liebsten zuhause im Kreis der Familie, unter’m Baum. Wieder andere fliehen, ähm, fliegen,  in die Karibik – nur weit weg von dem ganzen heimeligen Glühwein-und-Kerzen-Kram. Die vielen Servicekräfte wiederum, die arbeiten wie an jedem anderen Arbeitstag auch und wieder andere gehen ins Kloster oder zur Meditation, um das Jahr Revue passieren zu lassen. Es gibt viele Variationen Bei mir wird an Weihnachten viel und lange gekocht und gegessen. Die Familie sieht sich so selten, da macht das einfach super viel Spaß. Die Flucht in die Karibik habe ich auch schon versucht, aber ganz ehrlich, irgendwie bringt’s das auch nicht. Verstehen kann ich es aber, denn schon alleine für ein paar Sonnenstrahlen lohnt sich das. An Silvester, da lass mich gerne bedienen. Dieses Jahr mit einem tollen italienischen Menü – …

Epilieren wie Leia

Mir scheint, die emanzipierte Frau von heute hat ein Laserschwert zuhause im Schrank. Ganz frei nach Leia von Starwars. Nein, Du etwa auch nicht? Das wird sich bald ändern, denn bei dem von mir gelesenen Blog fafine und auch bei diesem hier von Ines Meyrose wird derzeit eifrig ein Lichtschwert getested. IPL Hair Remove System. Ich bin mir nicht sicher: Ist das jetzt ein temporärer Trend wegen dieses Starwars-Hype derzeit, oder was? Mein Lichtschwert Vor vielleicht 20 Jahren kam eine elektrische Pinzette auf den Markt, für die heute noch Jessica Alba Werbung dafür macht. Dabei kenne ich nur sehr wenige Frauen, die sich diese Prozedur öfter als einmal angetan haben. Nie habe ich verstanden, wie es dieses Foltergerät geschafft hat, in die Ladenregale zu kommen. Heute nimmt man sich Leia zum Vorbild – mit dem Lichtschwert. Am heimischen Beauty-Herd. Muss ich dabei eine Schweißer-Schutzbrille tragen? Heimwerken für Frauen…. Die Härchenfrage im 21. Jh. Lustig dabei ist für mich, dass die weibliche Härchenfrage offensichtlich international interessante Blüten treibt. Okay, ich verstehe ja schon die Beweggründe. Frau …

Hideaway Champagne

Die Zeitschrift Brigitte schreibt, Champagner sei gut für’s Gedächtnis und solle außerdem gegen Alzheimer helfen. Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen! Denn, in der Champagne bin ich auf den Geschmack gekommen. Champagner ist etwas Tolles und außerdem möchte ich euch diese wunderbar romantische Gegend ans Herz legen. Gerade wo es derzeit so grau draußen ist, schwelge ich gerne in Erinnerung. Einfach mal ins Auto sitzen und losfahren – es nur ca. 300 km gen Westen (von Frankfurt aus), aber man fühlt sich direkt in einer anderen Welt, und, witzig, die sprechen da nur Französisch. Echt jetzt – mit Englisch kommt man da nicht wirklich weiter. Oh, là là! Doch wer braucht schon Sprachkenntnisse um Champagner zu genießen? Einfach bei den Weingütern vorstellig werden und – genießen. Dort ist man auf Gäste eingestellt und eigentlich jedes Weingut bietet einen Verkaufsraum zur Verkostung. Es ähnelt dem Weineinkauf, den man vom Rheingau oder der Pfalz kennt und das elitäre Gehabe, mit dem wir Deutschen den Champagner verbinden, fehlt hier gänzlich. Champagner ist ein hochwertiges, landwirtschaftliches Produkt. Fertig. Genau. Wein mit Bizzel, dabei …

Mein heutiger Buchtipp

Berichte über Berufe, mit Humor geschrieben, dabei mit Informationsgehalt, die mag ich sehr. Im Hauptberuf bin ich Sekretärin, PA auf neudeutsch, und über diesen Beruf gibt es zwei Bücher, beide von Katharina Münk, die ich wirklich gelungen finde: 1. „Und morgen bringe ich ihn um!“ 2. „Denn sie wissen nicht was sie tun“ Sehr gut geeignet auch als Geschenk. Für den Chef wie für die Sekretärin. Beide Bücher sind witzig geschrieben und es wird schön aus dem Nähkästchen geplaudert. Sachbuch mit Humor Das Lesen dieser Bücher macht Spaß und man erhält Einblick in diese sagenumworbene Berufssparte (geht ja von „graue Maus“ bis zu „Vorzimmerdrache“, sagt zumindest BILD). So manche Kuh vom Eis wuppen die Protagonistinnen und an den entsprechenden Chefs wird kaum ein gutes Haar gelassen, kaum. Eben mit einem Augenzwinkern und es ist trotz aller Widrigkeiten immer wieder lustig zu lesen. Am Ende hat man beide Parteien ins Herz geschlossen, denn – es ist wie im richtigen Leben: Manchmal ist das Leben kein Ponyhof und Chef’s haben’s halt auch nicht leicht. So mag ich Kolumnen über Berufe, …

Breakfast am Sonntag?

Kürzlich im Auto auf der A3 habe ich es einmal ausprobiert: Hörbuch hören während der Autofahrt. Ein bekanntes Buch: Generation Golf. Vor Jahren hatte ich es schon gelesen, doch als Hörbuch war es dann doch neu und einige Passagen hatte ich schon wieder vergessen. Zum Beispiel das mit den Sonntagen. Was macht man an Sonntagen? Sonntage sind schwierig. Vorallem, was machte man, als das Wort „Brunch“ noch nicht in unseren Köpfen verankert war? Keine Ahnung, heute geht man jedenfalls am Sonntag zum Brunch. So einfach ist das. Sonntagtage = Brunch-Tage Ein Sonntag im Dezember. Adventssonntag. Der Himmel ist grau, 10 Grad plus und Dauerregen. Wie kann man da das Ruder noch herumreißen? Mit Champagner und Genuss auf ganzer Linie! Die Rettung ist ein großartiger Sonntagsbrunch mit allen Leckereien, die das Herz begeht. Gerade in der Adventszeit ist so ein Brunch sozusagen das Vorspiel für den späteren Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Das ist mal ein Sonntag! Gans großartig! Frühstücken gehen kann man vielerorts. Ein Sonntagsbrunch aber, der Delikatessen wie Austern und Jakobsmuscheln sowie feine Gans oder Perlhuhn bietet? …

Blogparade #Beste Freundin

Frauen sind anders… Frauen parken anders, Frauen kommunizieren anders, sie räumen auch das Geschirr anders in die Spülmaschine. Sie verdienen anders, nämlich meist weniger, und überhaupt – bestimmt habt ihr auch noch einige Beispiele parat, oder? Frauen sind auf jeden Fall anders. Früher war es mir immer wichtig, wegen Emanzipation und so, die Gleichheit der Geschlechter zu bestärken. Das war eine zeitlang auch wichtig, denn, zur Erinnerung: Bis in die Sechziger Jahre hinein war es Frauen in Deutschland untersagt, Hosen im Schuldienst zu tragen und ein Auto oder eine Waschmaschine zu kaufen ging nicht ohne die Erlaubnis des Ehegatten. Kein Witz! Inzwischen erfreue ich mich wieder an den Unterschieden, weil, das macht es doch gerade spannend. Deshalb plädiere ich inzwischen auch für die Vielfalt und auf das Recht auf’s Anderssein. Anders sind Frauen auch in Bezug auf ihre Freundschaften, heißt es. Viel wurde darüber schon geschrieben, aber ist eine Frauenfreundschaften wirkich so anders als eine Männerfreundschaft? Aber wie anders und warum? Und ist das gut so? Die Autorin Kari Lessir hat zu einer #Blogparade aufgerufen. Das …

Wie hälst Du Dich fit?

Vielleicht mit Yoga? Ja, ich weiß, das hat schon einen langen Bart und wurde bereits in vielen Kommentaren beleuchtet, wie hier in der Süddeutschen. Ist ja auch richtig, denn Yoga hat im Gegensatz zu  „BauchBeinePo“ eine Jahrtausende alte Geschichte. Auch die Zeitschrift Focus gibt Tipps zu Yoga. Eine ganze Riege von Promis, auch in Deutschland, praktiziert Yoga. Ganz vorne dabei: Ursula Karven. Sie nennt sich selbst Yoga-Botschafterin und so erlebe ich sie auch. Gerne hätte ich sie einmal in ihrem Yoga-Studio in Mallorca besucht. Die bekannte Autorin Susanne Fröhlich kam durch sie zum Yoga und hat vor lauter Begeisterung gleich zwei Bücher darüber geschrieben: „Yoga macht Fröhlich“ und „Das Om und ich“ – Soll ich noch mehr Beispiele aufzählen? Heute also wieder mein Tipp, es einfach mal auszuprobieren! Frisch aus Kalifornien zurück, bin ich sowieso hochmotiviert – dort gibt es nämlich an jeder Ecke ein cooles Studio oder man turnt in der Gruppe open air am Strand. Supercool! Obwohl seit Jahren in Übung konnte ich bei deren Fitness kaum mithalten… Sonngrüße mit Sandra Umso mehr freue ich mich, dass meine Yoga-Lehrerin vom mymooves in Wiesbaden ein Video auf …

Up and away, weil #yolo!

Ich packe meinen Koffer – minimalistisch. Mein Reisegepäck fällt immer minimalistisch aus. Das liegt einfach daran, dass ich das Improvisieren liebe. Zuhause braucht man diese Fähigkeit selten, also nutze ich Reisen für solcherlei Experimente. Wie cool ist es, neue Outfits aus ganz wenigen Stücken zu kreeiren! Ein Sommerkleid wird mit Strumpfhose und Stiefeln und Jacke schnell ein Winterkleid, nicht wahr? Genauso stelle ich meine Kleider für die Reise zusammen: Was kann ich wie mit welchem Teil kombinieren? Alles was mit kommt, muss auch kombinierbar sein. Wobei ich auch gerne Stilbrüche zu lasse. Wie gesagt, ich liebe die Improvisation. Ob in der Küche oder beim Reisen, so auch beim Styling. Lange Rede… Reisegepäck für Kalifornien. Warm ist’s da, aber in den Nächten schonmal frisch. Sportiv ist man dort unterwegs, also brauche ich wenig Schickes. Dafür Turnschuhe, Yoga-Outfit und Swimdress. Weil: Ich werde dort den einen oder anderen Yoga-Tempel antesten. San Diego ist mit Abstand die fitteste Stand in ganz Kalifornien und fast jeder praktiziert Yoga, Pilates, Jogging, Surfing, Walking.. am besten gleich alles zusammen und zwar …

Die Farbe Blau

Die Farben Marokkos …heißt die Film-Dokumentation, die vor Jahren bei ARTE ausgestrahlt wurde. Leider nicht in der Mediathek gespeichert, aber inzwischen findet man die einzelnen Dokumentationen bei YouTube. Die Filme sind allesamt ein Erlebnis! Marokko – was ein wunderschönes Land! Schade, dass ich mir derzeit eine Reise in diese Ecke nicht wirklich vorstellen kann. Stell ich mich an? Als Frau bringen mich keine zehn Kamele in die Länder des Maghreb und wegen der politischen Lage sind auch andere Traumziele wie Tel Aviv, Beirut und Drumherum derzeit indiskutabel. Deshalb – auf Video, da genieße ich diese orientalischen Länder weiterhin gerne. Der Moderator im Film spricht vielleicht ein bisschen einschläfernd, aber die Bilder sprechen ihre eigene Sprache und machen Lust auf’s Reisen. Die Welt ist ein Wunder und so farbig! Und weil Blau eine meiner Lieblingsfarben ist, heute der Link zu BLAU Eine Loblied auf Blau gibt es auch bei Edition F – das Online-Magazin ist lesenswert! Außerdem – siehe Beitrag über Blaumann Jeans. Im Original schaue ich mir nächste Woche die Farben Kaliforniens an – das wird toll! Bericht folgt. …

Wie stelle ich die Uhr?

Bald ist es soweit, da wird die Uhr umgestellt. Ja, genau, Ende Oktober, also dieses Wochenende! Die Winterzeit beginnt. Stellen wir vor oder zurück und heißt das länger schlafen oder kürzer? (ein Tipp bzw. DIE Eselsbrücke schlechthin kam eben per FB rein: Zur Sommerzeit stellen wir die Gartenmöbel vor, zur Winterzeit stellen wir sie wieder ZURÜCK – so auch die Uhr). Na, das dürften wir doch alle hinbekommen. Und nicht die Armbanduhr vergessen! Apropos Uhr – der neue Bond Film kommt bald in die Kinos. Und was trägt Bond? Eine schicke Armbanduhr, eine Omega Uhr. Genau wie ich. Die OMEGA Seamaster Diver 300m mit ihrem markanten blauen Zifferblatt und der blauen Taucher-Lünette machte erstmals im Jahr 1995 im Film GOLDEN EYE Bekanntschaft mit James Bond, damals am Handgelenk von Pierce Brosnan. Seitdem begleitete die Uhr auch in TOMORROW NEVER DIES (1997), THE WORLD IS NOT ENOUGH (1999) und DIE ANOTHER DAY (2002). Als dann Daniel Craig als James Bond das Modell Seamaster in CASINO ROYALE (2006), QUANTUM OF SOLACE (2008) und SKYFALL (2012) trug, wollte jeder so eine coole Uhr haben. Oder …

Husky in Wiesbaden

Auch die Autorin Meike Winnemuth stellte in ihrer STERN-Kolumne fest, dass Tanzen Glück bringt, dass wir es viel zu selten tun und dass wir etwas dagegen tun müssen. Anti-Aging mit Spaßfaktor Als Ü40 kann ich bestätigen: Die durchtanzten Nächte kann ich an einer Hand abzählen. Deshalb freue ich mich über jede sich bietende Gelegenheit – auch wenn es am Werktag ist. Musik von Husky! Für einen tollen Abend, so wie früher. Indie-Folk, Gitarrenmusik mit feinem Gesang. Beschwingt durch den herbstlichen Oktober. Konzert-Tipp Husky Folk, Indie – ach, einfach tolle Musik, harmonische Klänge, tiefe Bässe, rauschende Riffs. Die Musik von Husky ist zeitlos und mitreißend. Alltagssorgen lösen sich auf und die feinen Klänge tragen einen davon. Paradiesisch! Dazu die schöne Konzert-Atmosphäre im neu gestalteten Kesselhaus im Schlachthof Wiesbaden. Eigentlich sind Glücksgefühle doch ganz einfach zu realisieren. Und das ganz ohne Nebenwirkungen: Musik auf die Ohren und los geht’s! …ins Leben geträumt! Feine Folk Music, Gitarrenklänge, die einen in den Frühling katapultieren und die winterliche Kälte vergessen lassen. Vielleicht liegt es daran, dass die Band Husky aus Australien stammt, aus einem Vorort …

Manufaktur Blaumann

Im Fernsehen schau ich eigentlich nur Dokumentationen gerne an. Reportagen geben mir Einblicke in eine andere Welt, die ich so wohl nicht selbst entdecken könnte. Ob Länderberichte,  Städtereportagen oder Berichte über alte Handwerkerskunst. Der Bericht über Manufakturen in Süddeutschland: Handwerk vom Feinsten (Link zum Clip). hat mir sehr gefallen. Es ist Herbst, da trägt man wieder Hosen. Jeans. Nicht irgendeine Jeans, sondern eine Jeans aus einer Manufaktur – eine aus dem „Ländle“. In Zeiten von Globalisierung und Flüchtlingsströmen entdeckt man HEIMAT neu. Auch ich. Früher stellten sich mir die Nackenhaare, wenn aus „dem Ländle“ berichtet und womöglich noch auf Dialekt durch die Sendung geführt wurde. Inzwischen schmunzle ich und bekomme dabei ein warmes Gefühl im Bauch. Hm. Ja, Süddeutschland ist schon schön und hat einiges zu bieten. Blaumann Jeans Die Jeans-Herstellung ist nichts Neues für die Region, denn Mustang Jeans hatten ihren Ursprung in Künzelsau. Dort begann alles mit einer amerikanischen Arbeiterhose von der U.S. Army und in der ländlichen Region dort trägt man auch heute noch gerne robustes Beinkleid – eher vielleicht als in der Banken-Metropole Frankfurt. Passend also, dass die Blaumann Manufaktur …

Genießen in Frankfurt

Nach Münchner Bier und Rheingauer Wein genießen wir jetzt in Frankfurt! Der nächste Freitag, also TGiF=Thank God it’s Friday, kommt bestimmt. Oder auch so – gute Lokale, Bars und Restaurants kann man nie genug kennen, oder? Klar, man kann auch mit dem TGV nach Frankreich fahren (so wie ich kürzlich… Bericht folgt), aber, das Gute liegt manchmal doch so nah. Frankfurt! Ist man abends unterwegs, empfehle ich zur Einstimmung in die Metropole Frankfurt einen Drink mit garantiertem Weitblick in der 22nd Bar im INNside. Es werden sensationelle Cocktails gemixt, zumsammen mit vielen internationalen Gästen genießt man den vollen Überblick aus den Panoramafenstern im 22. Stock – genauso wie auf dem Foto oben (rauf kommt man per Glas-Aufzug… Bauchkribbeln ist also inklusive). Genießen ist Trend! Gutes Essen, lokale Produkte, neue Whiskey- oder Bier-Sorten, alte Gemüse- oder Apfelsorten neu entdeckt, exklusives Fleisch… dafür gibt man heute gerne Geld aus und es gibt Nichts was es nicht gibt. Das sind doch mal gute Nachrichten, denn die Sparfuchs und Discounter-Zeiten sind vorbei. Essen darf wieder etwas kosten. Whiskey aus Hessen, Gin aus Wiesbaden, Trüffelbutter aus …

Liebster Blog Award

Was wäre ein Blog ohne Leser? Umsoschöner, wenn Leser Rückmeldungen geben und wenn ich mitbekomme, dass meine Leser meine Gedanken teilen oder meine Beiträge inspirierend finden und vielleicht den Blog lobend erwähnen und letztlich meine Arbeit, ähm, mein Hobby, gut finden. Die Krönung ist dann, eine Auszeichnung zu erhalten. Nämlich die Auszeichnung Liebster Blog Award So geschehen durch das Kokonmagazin, das wiederum von der wunderbaren Inga Höltmann von BizzMiss nominiert worden war. Mit in der Nominierungsrunde waren neben mir, der spannende Business-Blog mit Name um180° und der Blog mia_colt. Danke sehr! Ich fühle mich geehrt und bin gerührt. Das Kokonmagazin ist sympathisch, die Beiträge hochinteressant und die beiden Macherinnen einfach toll. Nach so einer Nominierung fühle ich mich dazugehörig – schönes Gefühl! Nun heißt es, die zehn Fragen zu beantworten. Hui, das hat mir eine Weile Kopfzerbrechen bereitet, deshalb hat die Antwort etwas auf sich warten lassen. Hier ist das Ergebnis: Wer oder was ist dein Spirit-Animal? Wenn ich das wüsste?! Nächste Frage, bitte. Oper oder Ballett? Modernes Ballett. Kresnik oder Pina Bausch. Nur n Bier is auch ok 🙂 Welche Haarfarben hattest du schon? Schwarz. Weiß (wasserstoffblond). …

Schnipsel No. 3

Es herbstelt schon recht heftig, oder? In der Nacht nur Temperaturen um die 10 Grad und dunkel wird’s auch schon gegen neun Uhr abends – da kuschel ich gerne vor dem Kamin oder unter der Decke… Zeit für einen Schnipsel! Anfang des Jahres habe ich mit dieser Beitragsserie begonnen. Unregelmäßig und unzensiert und dabei trotzdem unschlüpfrig. Ein bisschen sexy, denn es geht um „das Eine“. Nach einem heißen Jahrhundertsommer 2015 ist es jetzt im Herbst wieder Zeit für solcherlei Themen, sozusagen für die Aufwärmphase. Zunächst ein Buchtipp: Henriette Hell: „Achtung, ich komme!“ Die Autorin Henriette Hell reist um die Welt und testet die Liebhaber-Qualitäten in den einzelnen Nationen. Man ähm Frau darf sozusagen mit unter die Decke schlüpfen… sehr erheiternd! Vielleicht etwas blauäugig manchmal und zur Hoch-Literatur würde ich das Buch nun nicht küren wollen… aber, nette Couch- ähm, Bettlektüre ist’s allemal, für Frauen genauso wie für Männer (Banvalet Verlag: Achtung, ich komme). Für den visuellen Appetithappen zwischendurch empfehle ich immer wieder gerne diese Internetseite – immerhin, aus der Schweiz: Klicktoris Apropos, die neue Ausgabe der Zeitschrift …

Beitag zur #Weinrallye

Direkt nach dem Oktoberfest-Beitrag geht’s um Wein. Na, hier geht es ja lustig zu! Anlass ist folgender: Die #Wiesbadener Bloggerin von German Abendbrot initiierte die Weinrallye #90 zu der Rebsorte Auxerrois – ein feines Stöffchen! Da springe ich doch auf und berichte. Zunächst einmal die Frage: Was ist das überhaupt für eine Rebsorte? Der Auxerrois zählt zu der Gruppe der Burgundersorten, also Pinot und so, sagt Wikipedia. Angebaut wird er in Deutschland meist in Baden, in Franken nur auf ganz wenigen Hektar. Es ist eine Weißweinsorte und nicht so wirklich verbreitet. Zu welchen Gerichten man diesen kräftigen Weißwein kredenzt, möchte ich nicht vorschreiben. Wie es jedem beliebt… Wenn’s ein Rheingauer Wein sein soll, habe ich folgenden Tipp. Antony Robert Hammond aus Oestrich Winkel Der Auxerrois von dort ist sehr fein und super-trocken. Genau mein Ding. Wer ist überhaupt Antony? Ein Amerikaner im Rheingau – diesen Winzer muss man einfach kennen lernen! Studierte in Geisenheim und ist dann gleich da geblieben, am schönen Rhein. Tolle Weine baut er an und der gesamte Auftritt dieses Winzers ist erfrischend jung und cool. Very stylish! Die Flaschenetiketten …

Meine München Tipps

O’zapft is… ab morgen beim Oktoberfest. Seit 1910 findet dieser Jahrmarkt in München statt und die Stadt steht Kopf in dieser Zeit. Mit dem schicken Dirndl (siehe oben) von der deutschen Modedesignerin Dorothee Schumacher würde ich mich vielleicht zu einem Besuch überreden lassen, ansonsten meide ich aber München (genannt Minga) weiträumig und empfehle einen Besuch zu anderer Zeit. Zum Beispiel im Sommer, da war ich letztes Mal da und habe ein paar Tipps für Euch. Ganz klar: Zum Entspannen und „Leute guggen“ sollte man einen Nachmittag lang im Park mit Namen „Englischer Garten“ verbringen. Vielleicht mit dem Fahrrad oder man lässt sich entspannt mit einer Rikscha fahren. Sowieso: Radfahren in München ist super. Durch die vielen Studenten ist die Stadt relativ Radler-freundlich und vor allem in den Parks fährt es sich prima. Unbedingt den Surfer-Hotspot Eisbach besichtigen – sehr lustig, mitten in der Innenstadt Jungs im hautengen Neopren und mit Surfbrett spazieren zu sehen. Mein Hotel-Tipp: DAS HOTEL in München. Familiengeführtes, kleines Hotel in der Maxvorstadt, also mittendrin. Vorne raus Altbau, das Hinterhaus ist ein schicker Neubau. Sehr sympathisch …

Tipps von Regina Först

Das Frauen-Netzwerk EWMD (European Management Development Management) veranstaltet immer wieder tolle Veranstaltungen, dieses Mal im Rhein-Main-Gebiet im Hause der Wirtschaftsprüfer EY: Regina Först: Authentisch, echt und stark Schon lange habe ich ihr Buch im Regal. Sie bringt Antworten auf die Fragen z. B. „Wie verkaufe ich mich, ohne mich zu verkaufen?“  „Grenzen zu setzen und sich charmant Gehör zu verschaffen“ etc. pp – und dies auf authentische Art und Weise, denn das kann man lernen. Während meiner Tätigkeit als Stilberaterin hatte ich oft die Fragestellung: „Warum ziehen andere trotz meiner Kompetenz an mir vorbei?“ Und tatsächlich, der richtige Auftritt kann hier schon sehr viel weiterhelfen. Einerseits mit der entsprechenden Körperhaltung, andererseits mit den richtigen Klamotten. Denn wer mit seinem Outfit  Führungsqualität signalisiert, wird nicht wie die Praktikantin oder Assistentin behandelt. Wir sind Augentiere – und selbst wenn man im Inneren vielleicht noch Selbstzweifel hat, kann man mit einem stimmigen Outfit große Wirkung erzielen. Es geht nicht darum, einfach nur eine „verkaufsfördernde Verpackung“ für das ICH zu finden, sondern eben eine stimmiges Äußeres. Es geht auch um Präsenz, darum, sich nicht zu verstecken. Auf ihrem …

Food Truck Festival in #Wiesbaden

Seit ich oft in Frankfurt bzw. Offenbach bin, fällt mir auf, wie verschlafen Wiesbaden doch ist. Das hat Vorteile… (mein kleiner süßer Garten mitten in the City), aber manchmal ist’s mir doch ein wenig öd. Das haben auch andere festgestellt und deshalb die Veranstaltung KULTURLOS in Wiesbaden vorbereitet. Ich bin gespannt… Umso mehr freue ich mich über Happenings wie dieses: Street Food Festival Das fand am vergangenen Wochenende statt. Streetfood, Foodtrucks – davon hörte ich zum ersten Mal bei dem coolen Food-Kritiker Anthony Bourdain. Seine Reportagen liebe ich sehr und die von ihm präsentierten Food Trucks in L.A. oder Asien ließen mich vor dem Monitor schmachten – so lecker sah das alles aus. Dann kam der Film: Kiss the cook (unbedingt anschauen! Zwar scheint Twitter der Hauptsponsor zu sein (…), aber egal). Ein wunderschöner Film – nicht nur über’s Essen. Food Trucks in Wiesbaden Die „Curry Manufaktur„, inzwischen etabliert, war für mich der 1. Wiesbadener Foodtruck, dann Diggys Barbecue (auch wenn ich mir jetzt keine Freunde mache, aber meine selbstgemachten Spareribs sind um Längen besser. Für Tipps gerne anrufen, echt jetzt …

Wer trinkt den meisten Wein?

Der Vatikan, sagt zumindest die Statistik (nachzulesen im dem Blog „Der Weinsnob“). Pro Kopf natürlich nur – aber immerhin. Das wird wohl nicht nur Messwein sein, der da verkostet wird. Auch Deutschland ist nicht nur ein Land des Bieres, sondern auch des Weines, denn immerhin werden 21,1 Liter Wein pro Kopf getrunken. Außerdem haben wir auch etliche Weinregionen vorzuweisen. In den letzten beiden Augustwochen hatte in Wiesbaden das Weinfest stattgefunden, derzeit feiert Mainz und auch in Frankfurt knallen die Korken (von 2. bis 11. September) Weinfeste in der Region! In der Frankfurter Fressgass‘ findet der Rheingauer Weinmarkt statt. Eine gute Gelegenheit, sich durch die regionalen Weinsorten und Angebote der Winzer zu probieren. Ja, Regionalität auch in Sachen Wein, bitte! Welche Sorte hat hier die Nase vorn? Okay, der berühmte Riesling, der macht was her und hat auch international einen guten Namen. Aber sonst? Kann es sein, dass der deutsche Wein immer noch ein Imageproblem hat? Schade, denn ich kenne einige Winzer, die neben Weißwein auch hervorragende Rotweine zaubern. Egal, ob aus Franken, dem Rheingau, Rheinhessen oder der Pfalz – …

Biogartenmesse in Wiesbaden

Seit kurzem entdecken wir alle wieder die Natur…. Bienen werden geschützt, Balkone und Dächer begrünt und Früchte zu Getränken gemixt – passend zum Interesse an Grün gibt es nun zum 2. Mal in Wiesbaden die Bio-Garten-Messe. Eine schöne, feine Veranstaltung! Dieses Jahr fand sie im Aukamm-Tal direkt beim Apothergarten in Wiesbaden statt, was an sich schon eine sehenswerte Location ist. Was bietet die Messe? Tolle Brunnen und Wasserstellen, aber auch Kunst für den Garten wurde angeboten. Dazu die entsprechenden Pflanzen: Wunderschöne Rosen, Kräuter und Stauden, allesamt aus kontrolliert biologischem Anbau. Gemüse-Abo, Leder und Keramik, Öle und Gewürze, Pilzanbau etc. pp. Dazu wunderschöne Schnittblumen, ebenfalls in Bio-Qualität von Rox & Rose. Wer braucht da Rosen aus Kenia? Zum Heimtransport der vielen schönen Dinge konnte man sich schicke Taschen aus LKW-Plane von Packesel  kaufen. Als Klein-Gärtnerin mit Bio-Anspruch interessiere ich mich nicht nur für die schönen Dinge im Garten, sondern auch für die Nützlichen. Welche Hilfsgeräte gibt es oder welche Tipps haben andere. Weil, es ist schon beschwerlicher, wenn man die Chemie-Keule stehen lässt. Was machen, wenn wieder die Schnecken und Mäuse die Setzlinge über …

Ratgeber Yogamatte

Meine Yoga-Begeisterung kennt ihr ja, das hatte ich schon erwähnt. Nun braucht’s für dieses Workout ja nicht viel Equipment – außer einer guten Matte und bequemer Kleidung. Lange hat’s die preiswerte Yogamatte, die ich in einer Filiale des bekannten deutschen Kaffeerösters erworben hatte, getan. Doch nach vielen Jahren Praxis weiß ich auch, dass eine gute Matte auch viel hilft und worauf man achten muss und was wirklich klasse ist. My new yoga mat Okay, welches Material? Gummi? Es gibt nämlich auch Matten aus Baumwolle oder Schafwolle. Schafswollmatten sind besonders für Yogastile geeignet, die mehr Asanas – also Übungen – im Sitzen und Liegen enthalten. Weil, sie sind schön kuschelig und wärmend. Macht man Yoga mit viel Stütz-Haltungen, dann ist Gummi besser geeignet. Sie unterstützen mit einer griffigen Oberfläche und isolieren aber auch gegen einen kalten Boden – im Winter nicht zu verachten. Nun aber: Welches Gummi? Alles so schön bunt hier Es sie dünn und dick, einfarbig oder bunt bedruckt. Glatt, noppig oder geriffelt. Als Naturprodukt oder aus PVC. Beim Gebrauch merkt man dann, ob griffig oder rutschig. Genau, wichtig ist nämlich, wie sich die …

Afterwork Tipp

Afterwork Lounge in Frankfurt Sundowner am Fluss! Ja, es gibt viele schöne Stellen am Main, aber mein ultimativer Tipp heute ist orange. Weil, der schöne lauschige Biergarten am Mainufer in Frankfurt mit der orangefarbigen Lounge der Weizen-Bier Marke Schöfferhofer  beim Restaurant Gerbermühle in Frankfurt-Niederrad (an der Grenze zu Offenbach) ist zentral gelegen und der Blick auf das neue EZB Gebäude beim Sonnenuntergang einfach gigantisch. Super stylish! Orange – das erinnert an Sundowner und leuchtendes Sonnenlicht und der Blick wandert von der Lounge auf den Fluss und auf ehemalige Industrieanlagen (die Aurora-Sonne grüßt von der anderen Seite), außerdem auf die Skyline von Frankfurt. Die Sonnenstrahlen verirren sich zwischen den Raumteilern der Lounge und die Luft vibriert – in orange. Sundowner am Mainufer Man fläzt in Lounge Sesseln oder auf einem der coolen Sofas, mit der Clique, den Arbeitskollegen und Freunden und schaut in Richtung Mainhattan. Das neue EZB Gebäude glitzert in der untergehenden Sonne. Das gefällt mir! „Es prickelt so schön in meinem Bauchnabel“ … diesen Satz, gesprochen mit französischem Akzent, kennt jeder aus der Werbung, oder? Genau dieses locker-leichte Lebensgefühl lässt …

Meditation und ich

Mein Blog machte Sommerpause. Let’s have a break… Und ich? Nicht. Wie ist das so mit den Pausen? Wie viel Urlaub braucht man vom Alltag? Wie oft muss man bei sich selbst den Stecker rausziehen? Manche Menschen, die funktionieren immer und zwar auf 200%, andere sind ständig krank, wieder andere pausieren regelmäßig oder wieder andere haben generell ein niedriges Lebenstempo und dann gibt es noch die, die einen sehr ausgeglichenen Energiehaushalt haben – alles im Lot. Welches Tempo richtig ist und welches nicht, muss jeder für sich entscheiden. Und sicherlich ändert sich das auch im Laufe eines Lebens. Derzeit verändert sich auch bei mir etwas. Altersbedingt? Nein, sondern weil ich bewusster mit mir umgehe und weil sich manchmal das Tempo eben ändert. Zur Meditation hat mich hat eine Probestunde im Meditationskurs von Unit Yoga in Wiesbaden inspiriert. Lange war für mich Aktivität an der frischen Luft ein wunderbares Mittel, um meine Batterien aufzuladen. Schwimmen, Laufen aber auch Gartenarbeit hat meinen Kopf leer gemacht, mich entspannt und glücklich gemacht. Das macht’s immer noch, aber im Alltag Zeit …

Urlaubssouvenir

Während meiner Sommerpause habe ich die eine oder andere Genussreise unternommen… Sei es nach Italien oder ins nahegelegene Elsass. Hm, lecker, lecker, sag ich Euch! Aber auch in der Pfalz, Rheinhessen und Frankfurt kann man schön die Seele baumeln lassen und in tollen Restaurants oder auf Food Truck Festivals neue Köstlichkeiten entdecken. Und von jeder Reise bringt man doch irgendwie ein Souvenir mit, oder? Genuss macht Spaß: Dolce Vita! Schon gemerkt, auch die Deutschen haben inzwischen genussvolles Essen entdeckt. Die Jungen wie die Alten…. neuerdings isst man gerne gut. Ob Pizza, Pasta, Burger oder Curry-Wurst – man zelebriert das Ganze und dazu es gibt es allerlei Selbstgemachtes und Luftgetrocknetes – von der Mayo bis zum Brotaufstrich. Den einen oder anderen Restaurant-Tipp gebe ich dann regelmäßig im Blog weiter. Ob jetzt in Wiesbaden oder auch in Frankfurt oder sonst so in der Welt. Viva Italia! Jede Nation hat in Sachen Essen gewisse Eigenheiten. Bei der orientalischen Küche werden zum Abschluss gerne mal Fenchel-Körner gereicht, zum Knabbern – als Digestiv. Nicht so wie beim Griechen, wo es auf jeden Fall ein Ouzo sein muss. In Rom habe …

I am back

Meine Blogger-Pause ist zu Ende und es gibt einen Neu-Anfang. Ich hatte den Super-Sommer 2015 für eine Pause genutzt, nicht nur, weil ich im Sommer lieber am Pool als vor dem PC sitzen wollte, sondern weil ich Farbenfreundin einem Update unterziehen wollte. Kürzlich schrieb eine Bloggerin während der #MBFW, dass sie der Hype um die Klicks und Anzahl Follower total nerve (O-Ton: F***ing Instagram…“) und es gab auch auf anderen Portalen viele Beiträge mit dem Tenor, dass der Run nach Klicks und Viewers irgendwie nerve und die vielen unsinnigen Kooperationsanfragen sowieso und naja, die Berliner Fashion Week sei auch nicht mehr das was sie mal war usw. usw. Ebenfalls eine Pause vom Blog machte die Bloggerin von Ich kauf nix, Kurz und gut, wie vielen ging es mir auch. Ich spürte, die Blogger-Szene hat sich verändert – nicht nur zum Guten und da musste ich mal drüber nachdenken, Das Internet bedeutet für mich Freiheit. Es ist toll grenzenlos zu kommunizieren. Früher musste man Flugblätter drucken oder eine Zeitung herausgeben, nur so konnte man Texte publizieren und Gedanken mitteilen. Heute macht man einen Blog, eine Internetseite – und die ganze …

Let’s have a break…

… denn es ist Sommer! Anfang Juni beginnt kalendarisch der Sommer und weil der Sommer meine liebste Jahreszeit ist, beginnt für mich jetzt eine Blogger-Pause. Mein Garten lockt mit vielen Aufgaben, das Freibad lockt ebenso und dann sind da noch die vielen Ausflüge an den Main und Rhein und in den Rheingau… In diesem Sinne – genießt den Sommer! Nach der Kreativ-Pause melde ich mit neuen und spannenden Themen zurück. Stay tuned. P.S. Gerne stöbert in meinen über zweihundert Beiträgen rum, wenn ihr möchtet – die sind ja weiterhin online und aktuell.              

Mit 13,75 durch die Nacht…

Freitagabend. TGIF! Ausgehen steht auf dem Plan. Also schnell nach Feierabend die Klamotten gewechselt, huschhusch ein neuer Style und ab ging die Post. Vielleicht bin ich ja etwas zu hektisch aufgebrochen, weil, ups, nach dem ersten After Work Drink bemerke ich mein fehlendes Portemonnaie. Nein, nein, nicht geklaut. Einfach nur vergessen. Bankkarte? Fehlanzeige. Meine Handtasche ist eine Wundertüte, deshalb finde ich zum Glück noch  ein paar Münzen und einen klein zusammengefalteten 10-Euro-Schein in der Hosentasche.   13,75 Euro. Für einen Freitagabend. Zu zweit. Das kann ja heiter werden? Grau war gestern – wir machen uns das Leben bunt! Statt Sushi  oder Dreigängemenü gab es also eine Currywurst (mit 2 Spießchen) und statt Eintritt zu zahlen im teuren Club der Stadt: Am Rhein sitzen und an der Trink-Bude zwei Wein bestellen. Wunderbar romantisch! Es erinnert ein bisschen an die Zeit des Taschengeldes, als man noch jeden Cent zusammenkratzte, um eine Cola kaufen zu können. Fühlt sich irgendwie jung an. Anti-Aging der anderen Art. Improvisieren und das Beste aus ganz wenig machen. Das macht irre Spaß! Selten so viel gelacht und lustig …

Mensch Wolle, sach ma…

Wolfgang Joop, der Mode-Designer, begleitet mich schon mein ganzes Leben. In den Achtzigern war das Parfüm Joop! in dem blauen Flacon ganz groß angesagt. Alle Frauen dufteten danach. Zumindest kam es mir so vor. Auch danach war er, der schöne Wolfgang, immer präsent. Wenn nicht er, dann der Rest der Familie Joop. Und heute, da ist er mit GNTM noch einmal in aller Munde. Der richtige Zeitpunkt für sein Buch mit dem Titel „Dresscode“. Klar, das kauft doch jetzt jeder. Ich natürlich auch. Doch dann so etwas…. Mensch Wolle, sach ma… Okay, ich hätte es wissen müssen. Du schwimmst derzeit ja total auf der PR Welle – von Karstadt über Pro7 bis zu wer weiß nicht was. Dank GNTM will jede Marke jetzt Profit mit Dir machen. Klar, würde ich auch nicht nein sagen. Dann also auch noch ein Buch. Ich hätte es wissen müssen, dass dieses Buch zum falschen Zeitpunkt rauskommt. Schnell noch Auflage machen, während die PR-Welle läuft und die Zuschauer noch heiß sind. Alle wichtigen Medien berichten über Dein neues Buch: FAZ, SZ, Interview… und Explosiv und Co. Kann das gut sein? Mensch Wolle, sach …

Wann eröffnest Du die Freibad-Saison?

Sommerzeit. Badezeit. Freibadzeit. Morgens oder Abends im Freibad, See oder Meer schwimmen macht glücklich und hält die Gelenke gesund, denn sie werden geschmeidig. Das kühle Wasser macht die Haut schön frisch und sie wird gut durchblutet. Draußen an der frischen Luft schwimmen, unter freiem Himmel, macht außerdem einen schönen Teint und die Seele schwebt! So beginnt oder endet ein wunderbarer Tag. Schwimmen macht schön. Einfach ausprobieren! Meine Favoriten in und um Wiesbaden: 1. Opelbad Zum Wachwerden und auch an Regentagen toll. Ab 7 bis 20 Uhr geöffnet; später dann in die finnische Sauna. Perfekt! 2. Schlangenbad Jeden Tag Frischwasser 27  Grad, idyllisch im Wald gelegen…ein Traum! 2. Kallebad Solide, praktisch, gut. Klasse Schwimmer-Becken. Eintritt 4,20 Euro. 3. Strandbad Rettbergsaue Auf die Rheininsel übersetzen mit Fähre Tamara und man ist in einer anderen Welt. Schwimmen im Rhein ist jedoch gefährlich, deshalb eher zum Sonnenbaden am Wasser. 4. Waldschwimmbad Niedernhausen Solarbeheizt, großes Schwimmerbecken, schön mit Bäumen umgeben. Ganz toll und vor allem preiswert soll auch das Mainzer Taubertsbergbad sein. Das muss ich mir mal anschauen. Dank Michael Groß, einem bekannten deutschen Schwimmer, hat …

Trägst Du Übergangsjacke?

Was ein Un-Wort… die Übergangsjacke! uhhh. Doch alle haben wir sie im Schrank. Jeder Mitteleuropäer im deutschsprachigen Raum kennt die Bedeutung und ohne sie kann es einem auch echt kalt werden. So auch bei diesem Mai-Wochenende oder bei klassischem April-Wetter oder wenn die Schafskälte kommt und dann auch bei den Eisheiligen… Im typisch deutschen (Früh-) Sommer, wenn es regnen könnte und es irgendwie doch zu kühl ist, um ohne Jacke loszuziehen. Wir haben halt keine italienischen (Wetter-)Verhältnisse und schon gar keine karibischen Nächte. Deshalb braucht es ein Kleidungsstück, das zu unserem Wetter passt: nicht zu dick und nicht zu dünn und einigermaßen regenfest. Meine geliebte Lederjacke geht also nur bedingt. Nass darf die nämlich nicht werden und dann ist sie auch recht kurz und so. Also, der Trenchcoat. Lange Zeit fand ich den Trenchcoat für diese Zeit perfekt. Ein Trench geht immer – sogar zum Abendkleid. Doch irgendwie isser auch ein bisschen langweilig, oder? Je sportlicher ich werde, desto weniger passt mir dieses Mäntelchen. Ein Trench verkörpert den „City-Schick“: Flanierend an der Promenade, parlierend im Eiscafe… Da gehört der Trench für mich hin. Obwohl ich Städter bin …

Die besten Tabularasa Tipps

Wir sind mitten im Frühling und die Winterklamotten können jetzt endlich eingemottet werden, denn die Kleidung kann schon etwas dünner und leichter und bunter werden. Es ist zwar noch nicht Sommer, aber fast. Deshalb brauchen wir jetzt Platz im Schrank, weil im Sommer geht es bunt und blumig zu! Die Mai-Feiertage sind ein gute Gelegenheit, den Schrank auszumisten und neu zu ordnen. Endlich haben wir Zeit für solche Dinge. Meine Methode ist folgende: Kleidung, die ich schon im letzten Sommer nicht getragen habe, kann weg. Vielleicht freut sich jemand anderes darüber, aber bei mir hängt das Stück schon zu lange ungetragen. Deshalb: Tabularasa im Kleiderschrank! Alles neu mach der Mai. Die aussortierten Sachen, die noch schick und gut sind, bringe ich gerne zum Second Hand Shop. Fehlkäufe habe ich zwar kaum, aber es gibt immer wieder Kleidungsstücke, die dann doch nicht richtig passen oder sich nicht zum Lieblingsstück entpuppt haben und ich finde, dann sollten sie Platz machen. Die Wiesbadener Second Hand Shops sind klasse und gut zu wissen, das die Plateau-Sandalen, die ich nur zweimal getragen habe, eine Besitzerin finden, …

In welchem Monat heiratest Du?

Der Mai hat ja seinen Ruf als „Hochzeits-Monat“ weg. Was nicht ganz stimmt, denn im August wird statistisch viel mehr geheiratet. Trotzdem, bereits Ende April bildeten sich Schlangen vor dem Standesamt – es wird geheiratet was das Zeug hält. Auf dem Vorplatz des Wiesbadener Standesamts stehen die Brautpaare Schlange. Im Halbstundentakt wird da „JA“ gesagt und an Tagen mit „Schnapszahl-Datum“ geht das sogar im Fünfzehnminutentakt. Hochzeitskutschen stehen Schlange: BMW Cabrio und Oldtimer, MINI oder auch eine Stretch Limousine sind gern genommen. Da ist was los, sag ich Euch! Ob denn die Fotografen und anderen Dienstleister nicht schon mal den Überblick verlieren? Wer soll denn jetzt eigentlich mit auf’s Bild? Wer gehört zu wem? Für wen fiedelt eigentlich der Geiger? Für die Braut in champagnerfarbener Spitze oder die mit dem Colgate-weißen Synthetik-Traum? Das ist dann schon weniger romantisch. Was trägt man an DEM Tag im Leben? Irgendwelche modischen Auffälligkeiten? Trägt man heute Shorts oder Hosenanzug? Nein. Es scheint wohl doch an den Genen zu liegen, dass zur Hochzeit die Frauen zu Sissi transmutieren und die Männer dagegen eine Mischung aus James Bond und Justin Timberlake …

Was sagst Du zum Clooney Effekt?

Schlau ist das neue sexy –  Könnte man meinen, wenn man derzeit den Medienberichten folgt. Mit „Clooney Effekt“ ist nicht George Clooney gemeint, sondern sie, Frau Clooney, genau Amal Clooney.  Schon gemerkt? Plötzlich sind überall die erfolgreichen Frauen am Start. So ganz still sind es plötzlich ganz viele. Bossypants Es gibt inzwischen einige Beispiele von Frauen, die die Hosen anhaben. Zum Beispiel Sheryl Sandberg, die eine IT Firma nach der anderen klar macht. Auch unser Export-Schlager Heidi Klum hat voll die Hosen an und mischt mit im Big Business. Jetzt auch die Präsidentschaftskandidatin Frau Clinton, eigentlich eher als „Frau von“ bekannt geworden, rückt nun weiter vor in Richtung Macht. Und wir finden es alle großartig. Auch Männer unterstützen den „neuen“ Feminismus – siehe die Kampagne #HeforShe für mehr Gleichheit der Geschlechter, bei der auch Matt Damon & Co. mitmacht. Die Gesellschaft ist inzwischen angetan, wenn eine Frau erfolgreich ist. Man schenkt Anerkennung und schreit nicht mehr „Emanze“. Naja, zumindest ein Großteil der Gesellschaft. Was bei einer Frau weiterhin wichtig bleibt ist die Optik. Interessant, dass das …

Berlin is dufte

Es duftet nach Frühling! oder „Hm, wie das duftet…“ oder „Berlin is dufte!“ –  Was kennt ihr für Aussprüche in Sachen Duft? Mit Düften verbinden wir stark Emotionen. Ein guter Duft vermag uns in wunderbare Stimmung bringen (ich sag nur Frühlingsduft) – ein schlechter hingegen macht gleich eine ungute Stimmung (ich sag nur „mir stinkt’s“)? Warum das so ist, überlasse ich den Chemikern und den Philosophen. Ich selbst lass mich einfach nur verzaubern von guten Düften. Und meine momentane Frühlingslust wird unterstützt durch den Duft Tulpe, rein und klar und ohne Zumischung. Vielleicht hätte Sandelholz oder Linde gut dazu gepasst, aber ich wollte den reinen Duft. Meine Lieblingsblume, der Frühlingsbote schlechthin – Tulpe! Möglich wäre jede Mischung, denn bei Frau Toni ist alles möglich und für feine Nasen werden individuelle Duftmischungen gezaubert. Frau Toni? Ein Muss für alle Duftbegeisterten. Frau Toni’s Duftmanufaktur gibt es leider bislang nur in Berlin, doch der Laden ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Ein zauberhaftes Ladengeschäft, das sich wunderbar rein und edel abhebt von der umtriebigen Umgebung am Checkpoint Charly. Weiß …

Einen langen Atem haben

Für manche Projekte braucht es geballte Tatkraft, sozusagen entfachtes Feuer, damit Dinge in Bewegung kommen. Doch was, wenn die erste Euphorie dahin ist? Wenn Probleme auftauchen, wenn Gegenwind das Projekt behindern? Dann ist Durchhaltevermögen gefragt, der sprichwörtlich lange Atem. Der Vienna City Marathon in diesem Jahr war ein tolles Ereignis. Internationale Läufer aus insgesamt 129 Nationen joggten durch die Wien-Metropole, vorbei an prunkvollen Gebäuden – was ein großes Happening! Ich bin so froh, dabei gewesen zu sein und habe ganz tiefe Erfahrungen gemacht. Was habe ich gelernt? Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit hat die Vierzigtausend Läufer zusammen gehalten. Kein Gerangel, keine fiesen Ellenbogenkämpfe, denn Menschlichkeit geht vor! Dazu hatte ich wunderbare Gesprächen mit anderen Teilnehmern, die mich allesamt inspirierten und begeisterten. Die Wiener Melange. Wien ist toll! In den letzten 10 Jahren hat sich das Stadtbild entwickelt. Kühne Architektur trifft auf Tradition. Eine beeindruckende Mischung (mehr dazu in den nächsten Tagen)! Was mir immer wieder einen Lacher entlockte: Die lässige Wiener Art. Dazu das Wienerisch, das zugegeben, ein kleines bisschen trotzig wirkt… Eine tolle Mischung, die ich ab sofort Wiener Melange nenne. Am Ende …

Sportlich, sportlich!

Noch nicht einmal meine Geschwister hätten damit gerechnet, denn mit Sport hatte ich als Teenager abgeschlossen. Abgesehen von den durchtanzten Nächten und dem Nachhauselaufen danach, wenn es kein Taxi gab  – aber zählt das auch? Inzwischen aber probiere ich regelmäßig neue Sportarten aus, von Bouncing zu Hula Hoop und sogar mit Stöcken bin ich schon durch den Wald gelaufen. Jetzt laufe ich nur noch, aber ohne Stöcke. Wer hätte das gedacht!? Vielleicht ist das eine Midlife-Erscheinung? Muss man plötzlich Marathon laufen, wenn’s auf die Fünfzig zugeht? Aber, wenn’s halt auch so viel Spaß macht. Bewegung macht Spaß Im Sportunterricht, damals, da wollte man mir mit Barren und Prellball Lust auf Bewegung machen. Wie soll das gehen? Schwimmen liebte ich, aber mein Verein war ein Olympia-Trainingskader – und da hörte der Spaß schnell auf. Jetzt mit ü40 habe ich also das Laufen für mich entdeckt. Das Ticket für den Vienna City Marathon am kommenden Sonntag ist schon gebucht. Zwar werde ich nicht die Langstrecke laufen, aber eine Teilstrecke von knapp 10 Kilometer finde ich auch schon ordentlich. Nein, das Glückshormon, von …

Französisch Genießen

Es gibt etwas zu feiern, denn die Feiertage stehen vor der Türe! Zeit für einen ausgiebigen Restaurant-Bummel durch Wiesbaden – à la francaise. Es gibt da ein Viertel in Wiesbaden.. ebenso wie New York sein Chinatown, hat Wiesbaden seit neuem ein Französisches Viertel Liegt es an der parkänlichen Adolfsalle, in der man zwischen den Kastanien so lauschig Boule spielen kann oder an dem Springbrunnen, der einem das Gefühl gibt, man sei mitten in Marseille? Sind es die noblen Bürgerhäuser aus der Gründerzeit, die an Paris erinnern? Je ne sais pas! Flanieren á là francaise – durch die Seitenstraßen zwischen Bahnhof und Wiesbaden-City. Von der Bahnhofstraße aus kommt zunächst Les Deux Dienstbach. Ist es ein französisches Bistro oder eine Bar? Das Lokal hat die Inneneinrichtung einer alten Apotheke, vermischt mit Fundstücken und etwas Shabby Chick – das Interieur ist klasse und schallt aus den Lautsprechern französische Musik, fühlt man sich tatsächlich in einem anderen Land und in einer anderen Zeit. Im Les Deux Dienstbach gibt es leckere Kleinigkeiten. Galettes, eine Soup oder eines der wechselnden Gerichte auf der Tageskarte von Artischocke bis Coq au vin. Très bon. Zuvor nimmt man …

„Kleider machen Leute“

Kleider machen Leute – so heißt der Bildband von Herlinde Koelbl, der großartigen deutschen Fotografin. Sie überrascht immer wieder mit neuen Themen. Zuletzt „Target“ mit Fotos von Zielscheiben von Schießübungsplätzen. Ja, da gibt es tatsächlich landestypische Unterschiede…. Auch spannend sind ihre Interviews in DIE ZEIT.  Mitte der Achtziger, als sie den Fotoband MÄNNER herausbrachte, war das ein Paukenschlag in Sachen Aktfotografie (Männerakte…) – und noch heute ist dieser Fotoband einer meiner liebsten in meiner Bibliothek! Und heute lade ich ein, diese Ausstellung anzuschauen: Kleider machen Leute Nun ganz aktuell, ab 27. März, gibt es die Ausstellung zum Thema „Kleider“ in Bad Mergentheim. Dort läuft sie noch bis Ende September 2015 und ich kann einen Besuch nur empfehlen. Erstens ist die Gegend sehr schön, ich sage nur: Romantische Straße…, und zweitens ist die Ausstellung spannend. Das Thema: Portraits von Menschen in Berufs- bzw. in ihrer Freizeitkleidung. Sehr beeindruckend. Hier ein Auszug aus dem Ausstellungstext: „Für ihr neues Foto-Projekt hat die Fotografin Herlinde Koelbl siebzig Menschen in Deutschland und im Ausland porträtiert – zunächst in ihrer Standes- oder Berufsbekleidung und anschließend so, wie sie sich in ihrer Freizeit kleiden. Erforscht wird in dieser …

Alles so schön bunt hier…

Ab Mitte März, wenn all die Frühjahrsboten wie Schneeglöckchen und Co. blühen, dann keimt eine große Blumen- und Deko-Lust in mir auf. Geht es Euch auch so? Es ist vor allem das Gelb der Narzissen, dass diesen Mechanismus bei mir in Gang setzt. Sind das die Hormone? Auch in den Blumengeschäften: Überall grünt und blüht es. Gelb – mit kleinen und mit großen Blüten, klassisch oder mit Weiß. Ebenso die Gärtnereien (inzwischen auch die Discounter) locken mit Pflanzen und Blumenzwiebeln für den eigenen Garten. Hat dieser Deko-Drang vielleicht etwas mit Ostern zu tun? Genau, denn es sind nicht die Blumen, es ist generell eine Lust auf’s Schönmachen und alles frisch und neu machen. Frühlingsgefühle Apropos Lust auf’s Schönmachen, was ein Glück, dass es eine neue Zeitschrift am Kiosk gibt: Landidyll. Skandinavischer Lebensstil, schöne Fotos und tolle Deko-Ideen für’s Zuhause und noch dazu leckere Rezepte… das lädt zum Träumen auf dem Liegestuhl ein: Vom eigenen Häuschen im Landhausstil, von hoppelnden Feldhasen im Gebüsch und einem duftenden Hefekuchen zum Ostersonntag… ach ja, der Frühling ist eine schöne Zeit. Und, habt …

Tipps für mehr Größe

Manchmal wünscht man sich mehr Größe. … Kein Problem, denn mit einfachen Tricks kann man die Klamotten so zusammen stellen, dass man visuell größer wirkt. Ihr kennt das auch: Es gibt Röcke, die einen dick und kurz aussehen lassen oder Hosen, in denen man wie ein Michelin Männchen wirkt. Genauso kann man gewisse Styling-Tricks anwenden, um positives zu bewirken. Helles wirkt wie ein Signal. Also bitte HELL nach oben, weil das die Aufmerksamkeit nach OBEN lenkt. Ein heller Schal, ein heller Hut, die weiße Bluse zur dunklen Hose. Das helle Teil also immer nach oben, denn das streckt. Auch sollten die Körperteile, die man betonen möchte, erstrahlen. Sei es durch Glitzer, Schminke oder auffällige Farben. Merke: Die Schokoladenseite bitte schön zum Leuchten bringen! Vielleicht möchte man die tollen Beine betonen? Dann eine helle oder glänzende Hose tragen. Denn, wir haben gelernt, hell hebt hervor und zieht Aufmerksamkeit an. Auch noch wichtig ist eine gute Passform, denn manchmal versucht man mit Volumen die Größe zu erzeugen. Mein Tipp: Besser die feine, schlanke Silhouette betonen, denn breit ist ja nicht hoch… nur weil auf dem Hemd XL …

Kleider machen Leute

In der Stilberatung geht es um mehr, als nur darum, den richtigen Kleidungsstil zu finden. Es geht darum, die Schokoladenseiten zu inszenieren und zu wissen, wie und mit welchen Kleiderfarben und Schnittführungen ein optimales Ergebnis, ein tolles Outfit, erzielt werden kann oder eben ein harmonisches Äußeres entsteht. Im Job und auch im Privaten soll der persönliche Auftritt überzeugen und das Outfit zur Situation passen. Wer möchte nicht gut rüberkommen? Sei es beim Date oder bei der Familienfeier. Licht anzünden, jetzt! Voll langweilig, wenn alle gleich gut angezogen sind – so könnte ein Gegenargument lauten. Aber nein, denn wir sind ja alle Individuen und dementsprechend sieht jedes Outfit anders aus. Und – wer Spaß am Stilbruch hat, kann diesen viel eher praktizieren, wenn er die Stilregeln kennt. Es ist wie in der Kunst: Man kann die Perspektiven nur gekonnt verzerren, wenn man auch perspektivisch malen kann, weil man dann bewusst mit der Norm bricht. Gut rüberkommen! Ob privat oder im Job – Kleidung ist Kommunikation. Und das kann man für’s positive Ich-Marketing nutzen. Nicht nur auf Jobmessen oder in Bewerbungsgesprächen, …

Genussmittel

Der König aller Longdrinks ist der Gin Tonic. Oder? Dieser etwas staubige, britische Longdrink erfährt derzeit ein Revival. Das sag nicht nur ich, sondern auch Trendscouts, Magazine & Co. In Berlin hat inzwischen eine exklusive Gin Bar eröffnet. Jede Stadt bringt ihren eigenen Gin raus – auch eine Bar in Wiesbaden. Und in Schwarzwald boomt eine Gin Manufaktur: Monkey Gin, es soll der Beste sein. Preislich absolut im Mittelfeld, die Verpackung schön Retro einer alten Apothekerflasche nachempfunden. Was ist das überhaupt für ein Zeug? Gin ist hochprozentiger Alkohol (mindestens 37,5 Volumenprozent) aus Getreide hergestellt. Das Besondere ist die Aromatisierung, denn Gin erhält seinen charakteristischen Geschmack durch die Beigabe von Gewürzen, darunter vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Der Name leitet sich indirekt vom botanischen Namen des Wacholders Juniperus ab. Weitere Bestandteile wechseln von Hersteller zu Hersteller, beispielsweise Ingwer, Muskat, Orangenschalen (Flavedo) – über 100 Zutaten kommen da zum Einsatz. Im hessischen Frankfurt gibt es sogar einen Gin mit den Kräutern der „Grünen Soße“. Mei… Mein Lieblings-Mix, ganz nach der Queen, ist folgender: Gin Tonic mit Gurke Die Frische …

Schöner Teint

Meine Gesichtshaut ist am schönsten, wenn ein paar Sonnenstrahlen die Pigmente geweckt haben und ein leichter Hauch von Bräune die Wangen leuchten lässt. Der deutsche Winter ist da leider keine Hilfe. Ohne Solarium sind wir alle Bleichgesichter. Damit das Ganze nicht noch durch rote Flecken, Pigmentstörungen und andere Ungereimtheiten verschlimmert wird, gibt es Makeup Powder, Concealer und Co. Nicht wirklich meine Schmink-Lieblinge, weil ich mich schnell zugekleistert oder gepudert und gefettet fühle. Doch es gibt auch Ausnahmen. Und gerade diesen Winter, wo sich das Grau-in-Grau elend lange hinzog, da brauchte es ein wenig Nachhilfe im Gesicht. Unebenheiten, Rötungen und so weiter mussten abgemildert werden. Und meine neu entdeckte Ausnahme ist, na klar, von Dr. Hauschka. Die neue Foundation. Die Ausnahme macht derzeit meinen Teint schön ebenmäßig. Denn leicht und fein ist die Konsistenz, angenehm der Duft und mit dem Pinselchen verteilt ist die Foundation auch ganz schnell eingezogen und mit einem Hauch von nichts macht sie ein schönes Gesicht. Die Foundation gibt es in fünf Farbnuancen. Praktisch in Tuben, also auch für unterwegs. Sie sind sehr gut verträglich und …

International language

Erotik im Film Um den neuen Film Fifties Shades of Grey wird derzeit viel Wind gemacht. Zuvor machte das Buch Furore. Weltweit haben die Frauen diesen Erotik-Bestseller verschlungen. In der Geschichte „Fifty shades of Grey“ verknallt sich die schüchtern-naive Anastacia in den dominanten Businessman Christian Grey, gewürzt mit ein bisschen SM. Der veröffentlichte Teaser lässt glatte Hochglanz-Erotik erwarten. Hm, wem es gefällt… Irgendwie braucht wohl jedes Jahrzehnt seinen Erotik-Blockbuster. Liebe und Erotik verläuft international auf dieselbe Art und Weise. In den Fünfzigern schmachtete man bei Carry Grant, dann in den Neunzigern bei Whitney Houston mit Kevin Costner. Oder sollte ich eher den Film Wild Orchid nennen? Da fällt mir ein: Erinnert sich noch jemand an den Film mit dem Mr. Gere berühmt wurde? Mr. Richard Gere American Giggolo aus dem Jahre 1980, Inzwischen ein Filmklassiker, Neben George Cloony ist ja Richard Gere einer der Leinwand-Lieblinge der Frauen auf der ganzen Welt. Er spricht „The international language…“, aber hallo – und wie! In den Achtzigern sind die Nacktszenen nicht mehr so prüde wie in den Fünfzigern. Nein, nein, wir haben uns ja in den Siebziger befreit. …

Lebe im Hier und Jetzt

Lebe wild und unersättlich, lebe im Hier und Jetzt – das empfehlen uns Coaches und Lebensberater. Dabei ist das gar nicht so einfach. Oft warten wir ab mit „dem richtigen Leben“, bis wir endlich wieder in Kleidergröße 38 passen, bis wir endlich wieder einen Partner gefunden haben, bis endlich mal wieder die Sonne scheint, bis endlich der Pickel abgeheilt ist… Ja, und was dann? Lebensweisheiten, kostenlos und unverbindlich – von und mit Farbenfreundin. Heute bin ich mal sehr persönlich und erzähle von meiner Mutter. Sie ist inzwischen über Achtzig, hatte ein bewegtes Leben mit Krieg (geboren 1933… ) und einer Jugend in den Aufbaujahren, vier Kinder in die Welt gebracht, viel Arbeit und auch viel Erfolge, viele Reisen und schöne Hobbies – doch inzwischen die Diagnose Demenz. Die Gedächtnisleistung nimmt stark ab. Das macht das Leben nervig. Freude ziehen sich zurück, man ist nicht mehr gesellschaftsfähig und es macht auch eh alles keinen Spaß mehr. Für mich als Tochter sind die regelmäßigen Besuche sehr anstrengend, doch ich lerne jedes Mal auch wieder etwas für mich. Zunächst werde ich komplett ausgebremst. Ja, …

Ist die Kinderfrage okay?

Auf Brigitte Online wird derzeit diskutiert, ob die Kinder-Frage okay ist. Darf man kinderlose Paare fragen, ob und warum sie keine Kinder haben? Und wenn ja, welche Fragen sind okay? Ist Kinderlosigkeit etwa eine ansteckende Krankheit? Warum sollte man dieses Thema nicht ansprechen dürfen? Für mich sind persönliche Fragen ein Zeichen von Interesse und deshalb dürfen solche Fragen gestellt werden: Verheiratet oder nicht, liiert oder nicht, berufstätig oder nicht? Sowieso und nebenbei bemerkt, es sind ja eher die Männer, die sich lange vor dem Thema Kinder drücken. Wie schön, als nun kürzlich Herr Klitschko, als frisch gebackener Papa, über sein neues Leben mit Kind sprach und dass er nun so viele neue Erfahrungen mache etc. pp. Toll und rührend zugleich. Danke, Herr Klitschko! Warum nicht darüber sprechen? Nun, ich habe keine Kinder. Das hat sich halt so ergeben. Zuerst war ich beschäftigt mit Selbstverwirklichung und als dann alles perfekt passen wollte, war’s irgendwie doch zu spät. Schlimm? Nein! Jede Entscheidung passt zu meinem Leben Das ist so im Leben und mit den Entscheidungen. Denn jede Entscheidung hat natürlich Auswirkung auf später. Genauso wie ich …

Tipp: Helau – ohne Nebenwirkungen

Es ist wieder soweit. Im Februar fühlt sich alles ein bisschen leichter an. Vielleicht, weil die Sonne schon hin und wieder wärmend am Himmel steht? Oder weil die Faschingszeit das Gemüt erheitert? Lumpenball, Ganovenball, Maskenball, Hurenball, Piratenball, Gauklerball, Märchenball…fehlt noch einer? Auf welchen Faschingsball geht ihr? Schon das Kostüm dafür ausgesucht? Maskiert ist der Spaß garantiert! Okay, die Leser aus dem Norden werden nun mit dem Kopf schütteln, denn Fasching ist doch eher etwas für die Kölner Region und den wilden Süden: Von Mainz, Würzburg bis Freiburg. Aber, so wie das Oktoberfest wird auch Fasching inzwischen überall gefeiert. Selbst in Berlin gibt es heutzutage einen kleinen Faschingsumzug. Ich dachte ja immer, man wolle mit Fasching den grauen Winter vertreiben und den Frühling einläuten. Doch weit gefehlt! Denn ursprünglich fanden die “tollen Tage” direkt vor der christlichen Fastenzeit statt, die mit dem Aschermittwoch beginnt und 40 Tage (bis Ostern) andauert. Die Menschen nutzten also im Fasching noch einmal die Gelegenheit, um ordentlich über die Stränge zu schlagen, bevor die Zeit des Verzichts kam. Das mit dem …

Happy Valentine!

Heute lassen wir die Liebe sprechen. Liebe ist etwas Wunderbares und schon vor Hunderten von Jahren hat es Männer wie Frauen um den Verstand gebracht! Heute gibt es einen Tipp für #Frankfurt: Die wunderbarsten Liebesgeschichten aus der Stadt Frankfurt – wenn man möchte inklusive Stadtführung zu den Orten der Liebe. Zu den Liebesnestern von Herrn Goethe und vielen anderen. Die Liebschaften und Liebhabereien aus den letzten Jahrhundert sind ja sowas von aufregend. Ja, Liebe ist ein großes Gefühl und keine Erfindung der Neuzeit. Das Buch ist eine Sammlung der schönen Geschichten und wenn man es mit Leben füllen möchte, einfach die Stadtführung in Frankfurt mit der Autorin Silke Wustmann buchen. Sehr sehr amüsant!

Film ab!

Derzeit findet in Berlin das Internationale Filmfestival Berlinale statt. Wie jedes Jahr im Februar werden die besten Filme prämiert – und das Schöne an diesem Festival: Man kann auch als Normalo die Filme in den vielen Berliner Kinos ansehen, es gibt Sonderaufführungen und Stars und Sternchen der Filmbranche streunen durch die Hauptstadt. Kino in der ganzen Stadt! Für alle Nicht-Berliner, wird in den Medien ausführlich berichtet. Meine persönliche Berlinale Film ist Kultur! Und so wie manche ohne die Kunstmuseen der Welt nicht leben könnten, brauche ich den Film. Nicht unbedingt Kino, denn ich hasse diese Popcorn-Tempel…, aber eben Geschichten in Bildern erzählt. Love it! Da kommt die Frage auf, welcher Film hatte den größten Einfluss auf mein Leben. Welcher Film ist unvergesslich? Jedes Jahrzehnt hat doch irgendwie „seinen“ Blockbuster. War es Superman oder eher „Das Boot“? Was sind Eure Film Highlights? Passend dazu hatte auch das Deutschlandradio einen Beitrag dazu, deshalb hier meine cineastischen Highlights der letzten Jahrzehnte (total unvollständig und total aus dem Bauch heraus): Die Spitzenklöpplerin mit Isabell Huppert. Ebenso schwere Kost: Die bleierne Zeit. Unvergessen: Harold and …

Gewinne iPhone 5s Hardcase von #MBFWB

Gefährlich bunt. Erfrischend neu. BARRE NOIRE. Ein Modelabel aus Berlin. Eine beeindruckende Show im Zelt auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin #MBFWB. Ganz herzlich möchten ich mich bei dem Designer für die Einladung zur Show bedanken. Es war so erfrischend anders, so leicht und unbeschwert, so schlicht und doch intensiv. Meine Neuentdeckung! An dieser Freude möchte ich Euch teilhaben lassen und deshalb verlose ich mein Fashion Week Geschenk von Barre Noire, denn alle Gäste der Show haben ein tolles Präsent bekommen: Verlosung! Ein Hardcase für das iPhone 5s. Designed by Barre Noire. Produced by Mein Design. Gewinne wunderschönes Mode Accessoire! Mit dazu gibt es einen Gutschein in Höhe von 5 Euro für eine Bestellung bei MeinDesign. So nimmst Du teil Einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und / oder ein Facebook Like für mich abgeben. Alle landen im Lostopf! Ausgelost wird, wenn es endlich #Frühling ist: Zum Frühlingsbeginn am 20. März 2015 wird unter allen Teilnehmern ausgelost. Warum das denn? Warum erst so spät? Weil zu Beginn der Show bei Barre Noire wunderschönes Vogelzwitschern aus den Lautsprechern kam und uns Gäste in …

Unsere besten Jahre

Welche Zeit ist die Schönste im Leben? Viele sagen „Die Jugend ist die schönste Zeit im Leben!“ Andere schütteln nur den Kopf, wenn sie an die Wirrungen nach der Pubertät denken. Komische Frage? Solche Fragen kommen auf, wenn man bald die erste Hälfte des Lebens rum hat. Bei den Blogger-Freundinnnen Schminktante, Texterella, aber auch bei Cla ging es kürzlich  (irgendwie passend zur Jahreszeit) ums Thema Älterwerden. Dieses Jahr hat zum Beispiel Liz Hurley ihren Fünfzigsten, doch sie scheint das recht locker zu nehmen. Und wie gehst Du damit um? Heute dreht es sich also auch bei mir hier ums Älterwerden. Ja, ja, die Zeit bleibt nicht stehen und Jahr für Jahr wird man ein bisschen älter. Na, das geht uns also alle an. Ist’s schlimm, alt zu werden? Ich mag Veränderungen und Altern hat für mich auch etwas mit Verönderung zu tun – im übertragenen Sinne. Deshalb hat es nichts Schlimmes für mich, denn es bleibt weiterhin spannend. Es kommt nur darauf an, was man daraus macht. Change Management, sozusagen. Manchen Klamotten gehen ab – naja, sagen wir 50 – …

Schnipsel No. 2

Fotos, Magazine und Titel mit hübschen, unbekleideten Mädels, die gibt es zu hauf und bei mancher Werbung (z. B. an der Bushalte) fragt man sich eh, ob man das jetzt so sehen möchte, ob das jetzt noch Werbung ist oder eher unter der Gürtellinie oder sogar frauenfeindlich und mal vom Amt geprüft werden sollte. Das prangert auch die Aktion Pink stinks an. Gegen erotische Kunst hat ja keiner was, doch nicht an jeder Straßenecke als Werbung für Rasierer und kohlensäurehaltige Getränke. Was soll ich denn meiner Nichte da jedesmal erklären – vor allem, wenn’s so kalt ist und wir mit Schal und Mütze an solchen unbekleideten Mädels vorbei gehen. Bei Fotos mit David Beckham würde ich ja nichts sagen, aber…  So, wo wollte ich hin. Ja, eine Entdeckung, ein Erotik-Magazin. Das wollte ich als Tipp geben.  Tattoo Erotica. Nicht Lack & Leder, sondern eher so aus der Motorradecke. Hat ‚was… Kommt aus Mannheim, aus einem kleinen Verlag. Gut gemacht! Mal ‚was Anderes als die Hochglanzmagazine. Tätowieren… ist das noch Trend? Oder ist man das heute einfach. So wie man Ohrlöcher hat? So wie …

Leder!

Leder wird neuentdeckt, denn momentan liebt die Mode diesen Stoff. Ja, Leder wird wie Stoff verarbeitet und umhüllt unsere Körper mit einer zweiten Haut. Angefangen hat es mit dem Biker Stil, Dann kamen die hautengen Lederleggins für die Frauen. Inzwischen sieht man Leder in allen Schnittformen, in allen Farben und Facetten. Beere, Pistazie, Mauve und viele schöne Grautöne werden angeboten. Auch perforiertes Leder, sei es mit floralen Lockmustern oder graphisch quadratisch. Das verarbeitete Leder ist samtweich und eher ein Stoff, ein Traum, ein Handschmeichler. Leder kommt mit viel Leichtigkeit daher und die Entwürfe fallen oft ganz zart, fast filigran aus. Bei den Schauen Herbst/Winter 2015/16 auf der Fashion Week in Berlin, kurz #MBFWB, gab es ebenfalls viel Leder zu sehen. Oft merkte man es erst auf den zweiten Blick, so leicht und geschmeidig fielen die Modelle aus. HolyGhost Fashion präsentierte ein edles Lederkleider in hellem Blaugrau. Dorothee Schumacher ließ es neben tollen Mustern auch mit Farbe krachen und bei Barre Noire waren die Entwürfe erfrischend neu und irritierend. Mit großen Schritten hat dieses tolle Material die Laufstege erklommen. Hosen, Oberteile, Kleider …

Recap #MBFW in Berlin

Es gab wieder viel zu sehen auf der Berliner Fashion Week – fast alle Rocklängen und Hosenformen waren vertreten. Mal schräg, mal bunt, mal Pastell, mal Schwarz-Weiss. Berichte zu den einzelnen Schauen kann man bei den Bloggern von This is Jane Wayne, LesMads, Modepilot oder StyleRanking nachlesen. Danke für die tollen ausführlichen Berichte, denen ich uneingeschränkt zustimme! Was ist mir aufgefallen? Waren die Models wieder viel zu dürr oder ändert sich etwa das Schönheitsideal? Nein, wie eh und eh ist unser Schönheitsideal schlank und rank und mit ewig langen Beinen ausgestattet. Neben langem Wallehaar dürfen Models inzwischen auch wieder kurze Haare haben. Auch Alter ist zweitrangig, denn bei einer Show lief die wunderbare Eveline Hall mit ihren fast Siebzig mit. Welche eine Grazie! Also hat unser Schönheitsideal lange Beine und eine schmale Taille? Niemals dick? Nee. Oder doch? Es gibt ja das eine oder andere Plus-Size Modell und es scheint sich doch ein Trend abzuzeichnen. Deshalb habe ich dieses Jahr auch neugierig die curvy-is-sexy Messe besucht, sozusagen als Ausgleich für die doch sehr dünnen Modells im #MBFW Zelt. Die Mode von Anna Scholz hat mir …

Berliner Modewochen

Mitte Januar stehen in Berlin wieder alle Zeichen auf Mode. Dieses Mal pulsiert das Herz wieder im Zentrum, denn die Shows der Mercedes Benz Fashion Week finden wieder am Brandenburger Tor statt. Zudem gibt es noch ein Rahmenprogramm und die Modemessen: Greenlounge, Ethical Fashion Show, Premium, Capsule, Curvy is sexy etc. pp… . Mein Köfferchen ist gepackt und ich freue mich auf tolle Mode und mitreißende Fashion Shows. MBFW Minx Mode für selbstbewusste Frauen. Hochwertige Materialien, spannende Schnittführung – tragbar und irgendwie klassisch und dabei ganz modern und extravagant. Denn man soll sich wohl fühlen – den ganzen Tag! Minx by Eva Lutz. Mode aus meiner fränkischen Heimat – das verbindet. Ich freue mich auf die Show und werde berichten! Anja Gockel Über die Mode von Anja Gockel habe ich schon viel geschrieben. Das Atelier in Mainz mit dem kleinen, sympathischen Laden dabei ist immer wieder mal Ziel meiner Einkaufsausflüge. Mode für starke Frauen – so nenn‘ ich das jetzt mal. Bin sehr gespannt auf die neue Kollektion! Barre Noire Gefährlich bunt – so heißt es auf der Website. Wow, das …

Das Modekarussel dreht sich

Es geht um Jugendlichkeit, um Sex-Appeal und unerfüllte Sehnsüchte… schon immer spielt die Werbung damit und schon immer geht es darum in den Modeheften. Die Fotos der Modells sind perfekt. Was nicht passt, wird mit Photoshop passend gemacht. Der schöne Schein. Wir wissen es alle. Auch mit Gucci, Prada & Co werden wir niemals so lasziv wie Kate Moss auf der Couch liegen. Macht aber nichts, oder? Irgendwie ist es immer wieder reizvoll, diese Modezeitschriften zu durchblättern. Ja, ich bin Zeitschriften-addicted. Witzig wird es, wenn ich dann mal wieder ausmiste. Die Vogue aus 1996, mit der tollen Mode-Fotostrecke. Die wollte ich unbedingt aufgewahren. Oder das Special mit Heidi Klum, oder war es Claudia Schiffer? Heute, 2015, da stapeln sich also diese alten Modehefte vor mir und irgendwie ist es dann doch nur bedrucktes Hochglanzpapier. Schon 2009 wurde mir der ultimative Modetrend präsentiert, immer wiederkehrend die Models mit den lasziv geöffneten Mündern und dem Wallehaar. Doch wie lustig, auch 2011 und dann wieder 2013 – diesselben Frühlingsthemen, Tipps für Beach und Bikini. Immer mit den Modefotos, die einem sagen: „Schau, ich hab‘ …

Sportarten, die Spaß machen…

Warum ich Sport mache? Weil’s Spaß macht! Wenn mir Bewegung keinen Spaß bingen würde, hätte ich tatsächlich auch große Schwierigkeiten, meinen inneren Schweinehund zu überrumpeln. Früher mochte ich diesen Sportzwang auch nicht, Bundesjugendspiele, nach altem Schweiß riechende Umkleidekabinen, Trillerpfeifen, die nicht nach meinem Rhythmus trällerten. Oh weh! Doch irgendwann spürte ich, wie gut es tut, wenn der Atem tief geht und die Lungen frisch gefüllt mit Sauerstoff sind, wenn durch die Adern Lebensenergie fließt und man voll Tatendrang ist. Phlegmatismus war gestern! Okay, okay, ich liebe weiterhin die faulen Stunden auf der Couch, am warmem Kamin, in der Sonnenliege oder beim Lieblingsitaliener. Doch das macht eben auch nur Spaß, wenn es als Kontrast viel Bewegung gibt. Nun hat die kalte Jahreszeit auch bei mir dazu geführt, dass ich mehr am warmen Ofen und wenig im Fitness-Studio war – Speckrollen sind das Ergebnis. Ups! Also noch tiefer in die Sofa-Kissen sinken und frustriert eine weitere Packung Kekse aufmachen? Oder ein Bier – das prickelt so schön im Bauch?! Raus in die Kälte und für den nächsten Ironman trainieren? Keins …

Tipp: Wie Du ein paar Kilos wegmogelst

Die Feiertage mit dem vielen Essen sind überstanden, doch der eine oder andere Lebkuchen hat sich in der Hüftgegend materialisiert. Bis wir das zum Frühling wieder runter trainiert haben, ist stilistisches Geschick gefragt. Wenn wir ein paar Stylingtipps beherzigen, können wir schön ein paar Kilos wegmogeln. Beim Augen Make-Up kennen wir das Spiel mit hell/dunkel. Auch die alten Meister der Malerei haben mit visuellen Effekten gearbeitet. Genauso klappt das auch bei der Kleidung. Hell hebt hervor   /   Dunkel tritt zurück. Einfach überlegen, auf welchen Bereich man die Aufmerksamkeit lenken möchte – oder wovor man eben ablenken möchte. Fangen wir mit den Männern an… Soll der kleine Bierbauch ein wenig in den Hintergrund treten? Ablenken tut Not? Einfach statt des üblichen weißen Hemd ein dunkles, (blau, braun, athrozit-farbenes) Hemd tragen und den Sakko/ Jacke darüber eine Nuance heller. Schaut man frontal, dann tritt das Sakko hervor und das Bäuchlein zurück – weil (siehe oben): Dunkel tritt zurück, hell hebt hervor. Schön schlank sieht das aus! Das Gleiche funktioniert bei uns Frauen: Dunkles Top, drüber eine hellere Jacke, Bolero, Sakko, Cardigan etc. pp. Schön lässig …

Heißer Schnipsel No. 1

Nicht nur erotische Fotografie, sondern auch Interviews, Produktbesprechungen, Buchvorstellungen und alles, was zum Thema Erotik dazu gehört, wird in der neuen  Zeitschrift Separee behandelt. Schon öfter hat man ja versucht, ein Erotikmagazin für Frauen herauszugeben – aber irgendwie hat’s dann doch nie geklappt. Ich freue mich, dass es die zwei Berliner Herausgeberinnen gewagt haben und wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg und ganz viele Abonnentinnen (und Abonnenten). Sehr unterstützenswert! Erotik ist weiblich! Bilder, die erst auf den 2. Blick etwas mit Erotik zu tun haben – oder vielleicht auch gar nicht, weil so verfremdet, macht die 72-jährige Künstlerin Inge Besgen, die in den alten Opelwerken in Rüsselsheim ihr Atelier hat. Die „Ripped’s“, Collagen von Inge Besgen sind Bilder aus zerissenem Papier – nicht irgendwelchem Papier, sondern Pornohefte. Experimentelle Kunst und ganz ohne Porn No-Hintergrund, sondern einfach reine Kunst. Interessant – und dabei einfach schön anzusehen. Spannend! Auf dass es uns schön warm wird in diesem Winter…  

Spaziergänge tun gut!

Es nieselt, es ist grau. Typisch deutsches Winterwetter. Doch auch wenn die Sonne nicht zu sehen ist, Licht spendet sie uns trotzdem. Deshalb ist es auch jetzt ganz wichtig, draußen zu sein, spazieren zu gehen, Licht zu tanken. Die Seele blüht auf! Selbst an grauen Wintertagen hat die Lichtqualität noch 7000 Lux (so heißt die Maßeinheit, mit der Licht gemessen wird). Okay, an wolkenfreien Tagen sind es 100.000 Lux. Trotzdem – eine Lampe spendet gerade mal ca. 500 Lux und da muss man schon direkt reinschauen. Also selbst an trüben Tagen hat man mehr als das zehnfache der Lichtmenge, die man in geschlossenen Räumen hat. Leute, geht raus vor’s Haus und streckt das Näschen gen Himmel! Das Tageslicht eines grauen Wintertags spendet Energie, verhindert Winterdepression und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Liebling, nicht jetzt! Das hört man vielleicht als Antwort auf den Vorschlag, raus ins Freie zu gehen, durch den Wald zu streunen und die nasskalte Luft zu genießen. Die neueste Folge der Lieblingsserie läuft gerade oder ein Bundesliga-Spiel… es gibt viele Ausreden. Die Lösung: Einfach dem …

Kein Stofftaschentuch?

Das Thema Stil ist hier etwas zu kurz gekommen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, alles sei bereits gesagt, doch eigentlich kann man über guten Stil nie genug schreiben. Hatschi! Husten, Schnupfen, Erkältungszeit. Da drängt sich mir die Frage auf: Was haben wir eigentlich vor Tempo und Kokett gemacht? Ich meine, wenn uns die Nase lief? Oder wenn mal etwas anderes aus dem Gesicht zu entfernen war? Mit bloßen Händen, etwa mit den Fingern? Hilfe, oh nein! Aber wie denn dann? Ah – stimmt, da war doch ‚was… das gute alte Stofftaschentuch. Von meiner Omi habe ich noch einen Restposten an Stofftaschentüchern im Schrank. Die gab’s von ihr zu jeder Gelegenheit als Geschenk: Bestickt, umhäkelt, mit Monogramm oder ohne … so etwas war eben schick im letzten Jahrhundert. Stellen wir uns ein trauriges Fräulein im Schwarz-Weiß Film vor… spätestens wenn an dem tränennassen Gesicht das erste Stück durchweichter Cellulose hängen bleibt, hat die Situation jeglichen Zauber verloren. Das meint auch der Gentleman-Blog und deshalb breche ich heute eine Lanze für das Stofftaschentuch. Für manche ein Relikt aus vergangener Zeit, auf …

Innehalten

Jedes Jahr am 10. Dezember wird in Oslo der Friedensnobelpreis verliehen. Als kürzlich die Rede der jüngsten Friedensnobelpreisträgerin im Radio kam, hatte ich Tränen in den Augen. Was für eine mutige junge Frau! Welch‘ eine Kraft sie hat und Glück dazu. Sie hat den Angriff der Taliban überstanden und kämpft weiter für ihre Ideale. Für die Frauen. Für Bildung. Für Freiheit. Anlässlich der besinnlichen Vorweihnachtszeit möchte ich kurz inne halten. Dem Schicksal danken, dass wir Frauen hier frei sind und in Freiheit leben können. Dass wir zur Schule gehen können, lernen können, Röcke oder Hosen tragen können… Was für ein Irrsinn, ein paar Flugstunden entfernt: Mädchen und Frauen wird die Bildung verwehrt, Frauen werden misshandelt, zwangsverheiratet oder auch gesteinigt – je nach Sachlage…. und was sonst noch alles. In welcher Welt leben wir eigentlich? Kurz möchte ich innehalten. Danken. Ich denke, wir haben genug Platz, verfolgte Menschen in unserem Land aufzunehmen, um ihnen die Chance auf ein menschliches Leben zu geben – nicht nur zur Weihnachtszeit.      

Mehr Kleider, bitte!

Wieviele Kleider hast Du im Schrank? Röcke? Maxi- oder Minikleider? Sommerkleider? Etuikleider? Seidenkleider? Wolle-Bouclé-Kleider? Jerseykleider? Wickelkleider? Bis vor kurzem konnte ich diese Frage mit ein, zwei Fingern beantworten. Punkt. Im Sommer liebte ich Shorts und leichte Leinenhosen. Im Winter Samt-, Cord, Woll- oder Jeanshosen. Aber ein Kleid? Fehlanzeige. Ich hatte als Teenager aufgehört, Röcke zu tragen, denn mit Hosen lebte es sich einfacher. Hosen sind sexy – gleichzeitig aber auch so wunderbar praktisch, dass man mit Meilenstiefeln die Welt erobern kann (und dabei keiner unter’n Rock guggt). Kleider kleiden schön. Ein Kleid ist 100% weiblich. Zu einem weiblichen Körper passt ein Kleid perfekt. Ein Kleid zaubert eine schöne, fließende Silhouette und – von wegen praktisch: Ein Kleid schafft in nullkommanix ist ein stimmiges Outfit. Kleider strecken, Kleider verhüllen, Kleider schmiegen sich an. Neue Kleider braucht mein Schrank! Kleider erobern ihren Platz zurück. Angefangen hatte es bei mir mit einem frechen Jeans-Rock. Etwas derb und mit Taschen – als wär’s eine Hose. Das ist schon lange her. Dazu kam ein fescher Minirock – für besondere Gelegenheiten – und das war’s zunächst. Später dann, …

Gepflegte Hände

Warme und gepflegte Hände sind etwas Feines. Was sie alles leisten, unsere Hände: Streicheln, Fühlen, Berühren, Massieren, Schreiben, Tippen, Werkeln, Schnippeln.. Zahlreiche Muskeln und Sehnen, 27 Knochen, drei Nerven und tausende Fühlkörperchen bilden das filigrane Gefüge, das Biomechaniker als den kompliziertesten Körperteil des Menschen betrachten. Wir sollten unsere zarten Hände gut schützen und deshalb in der kalten Jahreszeit unbedingt Handschuhe tragen: Meine Lieblinge sind Lederhandschuhe in wunderschönen Farben – je nach Laune und Outfit: Rot, Türkis, Schwarz oder Cognac. Mit jedem Jahr wird das feine Leder der Handschuhe schöner und sie begleiten mich nun schon eine lange Zeit. Außerdem: Hände mit feinen Ölen und Cremes pflegen. Hand-Gymnastik Ein bisschen Gymnastik und/oder Entspannung tut den vielbeschäftigten Fingern auch sehr gut. In einem Interview erzählte die Profi-Boxerin Kentikian, dass sie zur Entspannung und Pflege ihrer Handmuskulatur auf die Methode der Progressiven Muskelentspannung schwört. Es gibt da eine einfache Übung: Die Augen schließen und entspannt sein. Dann eine Hand zur Faust ballen. Vielleicht 5 bis 10 Sekunden halten und wieder langsam öffnen und entspannt die pulsierende Wärme spüren. Was ein Unterschied! Nach einer halben Minute wiederholen. …

Was macht Dich an?

Attraktivität und Sexyness haben nichts mit Schlanksein oder Jugendlichkeit zu tun. Das zeigen auch die Bilder aus dem Pirelli Kalender 2015. Das wunderschöne Plus-Size Modell Candice Huffine wurde in Latex abgelichtet – das sieht in Kleidergröße 46 umwerfend aus und dabei höchst pikant! Wirklich schade, dass der Pirelli Kalender nur für eine ausgewählte Klientel produziert wird, denn ich würde mir den Kalender ja glatt über den Schreibtisch hängen. Das Beitragsbild ist eine Sammlung alter Kalenderbilder. Auch hübsch, nicht wahr (gibt es als Fotobuch zu kaufen). Im neuen Pirelli-Kalender gibt’s übrigens auch ein Kalenderfoto von dem heißen Model Anna Ewers. Ja genau, die die sich derzeit für Alexander Wang Jeans im Sessel räkelt. Ganz heiß! Too hot for my blog… Weil Erotik nun mal zum Leben dazu gehört, wie unser täglich Brot, geht es hier im Blog auch hin und wieder um dieses anregende Thema. Und die öffentlich rechtlichen haben das Thema auch entdeckt. Mit dem Zweiten vögelt man besser – so giggelt die Presse… Kennt ihr die Sendung Make Love? Ist für den Grimme Award nominiert, Online in der Mediathek oder ab Juli 2015 im …

Alle meine Schuhe

Schuhe sind ein wichtiges Accssoires. Bei Frauen wie bei Männern. Es wird sogar behauptet, dass Frauen zuerst auf die Schuhe eines Mannes gucken. Und die Männer gucken bei Frauen eh… auf die Schuhe. Wohin sonst? Beim Schuhkauf in der Innenstadt oder auch online verliert man gerne mal den Überblick. Ganz nach dem Motto „alles so schön bunt hier“. Ging mir gestern auch so bei den neuen Farben der Herbst-Winterkollektion. Ich suchte eigentlich nur nach einem klassischen Pumps, eigentlich. Doch die neuen Farben der Herbstkollektion nahmen mich in ihren Bann: Weinrot, Anthrazit, Blau. Velour und/oder Glattleder… Deshalb hier ein paar Tipps, die vielleicht die Auswahl erleichtern: Für die Farbwahl gilt, soll es elegant sein, sind die Schuhe der dunkelste Punkt im Outfit. Es sieht einfach komisch aus, wenn zum dunkelblauen Hosenanzug hellbeige Schuhe getragen werden. Der Blick wird automatisch zu den hellen Schuhen gezogen – statt ins Gesicht. Bei einem Trend-Outfit oder zum Sommerkleid kann man das machen, da dürfen auch mal die Schuhe dem Rest der Welt die Schau stehlen. Wie gesagt, soll’s elegant wirken: nach unten hin dunkler. In der Stilberatung rät man außerdem …

Charity – durch Wellness

Die graue Jahreszeit hat uns eiskalt erwischt. Genau die richtige Zeit für einen Thermalbad Besuch oder Sauna oder eine warme Badewanne, Ölmassagen und und und… da wird’s einem warm, da entspannt die Seele. Umso besser, wenn man damit sogar ein bisschen etwas für den Weltfrieden tun kann. Fair angebautes Rosenöl aus der Türkei oder Sandelholzöl aus Sri Lanka – bei Weleda achtet man auf Ökologie und auch die sozialen Bedingungen sind okay, denn es werden faire Löhne gezahlt. Charity beim Duschbad Tausendundeinenacht, das erlebt man mit der Serie Tautropfen. Statt Opium werden nämlich im Iran jetzt Rosen angebaut und daraus die wundervolle Rosenserie Jale hergestellt. Es ist schon interessant, dass es Kosmetik gibt, mit der man so einfach Gutes tun kann – und zwar nicht nur für sich und der Haut, sondern für alle Beteiligten. Genauso erwähnenswert finde ich das Projekt an der bretonischen Küste für das Fluidum mit den Inhaltsstoffen der Braunalge. Mit der Verwendung von solchen Produkten unterstützt man so auch die sozialen Projekte, die das Unternehmen fördert – bei Lavera Naturkosmetik z. B. das Frauenprojekt medica mondiale. Kosmetik, die regelrecht …

Sie kommt, bleibt – und geht dann wieder

Die Erkältung. Sie kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage – heißt es. Daran ist wohl nicht zu rütteln. Während dieser Zeit kann man seinen Körper aber unterstützen, dann leidet man weniger. Deshalb verrate ich hier meine ganz persönlichen Hausmittel, die mich nach einer Erkältungsattacke wieder auf die Beine bringen. Denn jetzt wo es nach einem langen milden Herbst plötzlich frostig kalt wird, knicken die Abwehrkräfte gerne mal ein. Schnupfnasenalarm! Ganz wichtig ist es, sich warm zu halten. Also Heizung auf volle Touren bringen, den Kamin anheizen. Decke bis zu den Ohren ziehn und dazu schön Ausruhen. Besonders wichtig sind warme Füße: Dicke Wollsocken anziehen – darauf schwört man auch in der traditionellen chinesischen Medizin. Viel Tee trinken! Welche Geschmacksrichtung ist nicht so entscheidend, Hauptsache viel. Bei Bronchitis schwöre ich auf Thymiantee mit viel Honig. Bei Halsschmerzen eignet sich Salbeitee sehr gut. Dann auch als Sud zum Gurgeln. Ist der Rachen stark entzündet, ist Kamille empfehlenswert, als Tee, zum Gurgeln oder Inhalieren. Das Inhalieren ist sowieso eine gute Ergänzung, denn der feuchte Dampf pflegt die Schleimhäute und das …

Anja Gockel, Mainz

Die Mode von Anja Gockel ist international bekannt. Ob London oder Singapur – Frauen lieben die Entwürfe der Modedesignerin aus Mainz. Die Herbst-und Winter-Kollektion hatte ich bereits bei der Modenschau in Berlin während der Mercedes-Benz Fashion Week gesehen. Heute bin ich zum Wintergrillen ins Mainzer Headquarter von Anja Gockel eingeladen und darf die wunderbaren Kleider auch anprobieren. Freu mich! P.S. Die Kreditkarte habe ich mal vorsorglich mitgenommen…tolle Kleider kann man nie genug haben! Anja Gockel Atelier & Shop Am Judensand 59e, 55122 Mainz Tel.: +49 6131 63 41 60

Schwarz ist keine Farbe

Früher gab es nur Schwarz in meinem Kleiderschrank. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet und ich habe meine Farben entdeckt. Zum Glück!  Doch gerade bei klassischen Teilen greife ich inzwischen wieder zu Schwarz. Manchmal, wenn es kein Nachtblau oder Antrazit gibt. Denn es ist schon richtig, dass man zu Schwarz alle Farben tragen kann und damit wird das Kleidungsstück sehr vielfältig. Deshalb ist mein neues kleines feines Kaschmir-Strickjäckchen aus dem Hause Dorothee Schumacher auch Schwarz – das soll nämlich ein Longtime Companion werden. Dies ist mein Beitrag zur Aktion #Buntes2014 der Bloggerin Ines Meyrose. Jeden Monat wird dort eine andere Klamotten-Farbe präsentiert. Im Monat November tragen wir Schwarz. Trotzdem, Schwarz ist keine Farbe. Nichts gegen das kleine heiße Schwarze, aber bitte alles nur in Maßen (oder fand nur ich das Outfit von Frau Furtwängler beim BAMBI zu gruftig? Naja, die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.)  

Was ein Glück!

Was ein Glück macht die Natur den November ein wenig bunt, sonst wäre ja alles ganz grau. Grausliges Wetter haben wir derzeit, doch ein Spaziergang in der Natur zeigt die Farben des Herbst – und dann ist’s plötzlich gar nicht mehr so trüb: Brauntöne von hell bis tief dunkel, vielleicht Aubergine, dann Laub in den Farben Gelb, Rot und Curry. Dazu Tannengrün und das frische Grün vom Winterweizen. Trübe? Nein, der November kann auch anders! Sonntagsglück…

Schlacht ums schönste Kissen

Es ist November, es ist herbstlich kühl und grau. Da macht man es sich gerne auf der Couch gemütlich: Schön auf Kissen gebetet. Was aber macht ein schönes Kissen aus? Muss es groß und knuffig sein oder eher klein und kuschelig? Fell oder Satin, Samt oder Seide? Im Jahr 2015 wird es eine großartige Kissenschlacht geben – im wahrsten Sinne des Wortes: Pillow Fight – so wird die Aktion der Creativeworld 2015 genannt. Creative Hands Award sucht das kreativste Kissen Der Award der Messe Frankfurt Exhibition GmbH und der Ideengeberin Silke Bosbach prämiert die kreativste Kissen-Idee. Es geht um handgemachte Objekte, Do-it-Yourself. Wie und mit was – egal. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Pillow Fight bei der Creativworld Messe in Frankfurt Farbenfreundin’s Stimme ist gefragt und so werde ich bei dem großen Kissenwettbewerb in der Jury sitzen. Es gilt, das schönste, ach was sag ich, das tollste Kissen aus den vielen eingereichten Unikaten auszuwählen. Ganz herzlichen Dank an die Messe Frankfurt, dass ich mit dabei sein darf. Wer macht das schönste Kissen im ganzen Land? Ich bin sehr gespannt! Einsendeschluss …

Car Talk

Oh Lord, won’t you Buy me a Mercedes Benz My friends all drive Porsches I must make amends… Welche 5 Autos muss man in seinem Leben gefahren haben? Da gibt es ganz unterschiedliche Meinungen. Die Zeitschrift „Motor Klassik“ berichtet immer wieder von Traumfahrzeugen: Ferrari, Buggatti Veyron usw. und meint damit aber eher „Männerträume“.  Ich fahre gerne Auto und mag schöne Autos und ein gutes Motorengeräusch verursacht natürlich ein flaues Gefühl im Bauch. Trotzdem, ein roter Ferrari wäre nichts für mich. Auch kein aufgemotzter Cayenne mit super breiten Reifen Was denn dann? In Berlin findet Ende des Monats die Cadillac Experience statt. Oh, gibt’s die noch, war mein erster Gedanke, denn diese Automarke erinnert mich an die Fünfziger Jahre und Marilyn Monroe. Trotzdem, irgendwie schick, oder? Angefangen hat meine Liebe zum Auto mit eher kuriosen Autos: Zwei Franzosen mit Lenkradschaltung (Hauptsache „anders“ war mir damals sehr wichtig): Peugeot 304 – in Zitronengelb mit Heckflossen. Gefolgt von einem (ebenfalls gelben) Renault 4 … die gelbe Autofarbe war Zufall und würde heute eher einen Schreikrampf verursachen. Die coolen Autos fuhren meine Kerle: Fiat Spider oder …

Winterzeit – Pflegezeit

Welche Farbe soll’s denn sein? Rot, Grün oder heute mal die neue: Violett? Weleda hat eine neue Serie, die ist violettfarben. Die Marke Weleda, die mich schon sehr lange begleitet, ist sehr innovativ im Bereich Naturkosmetik. Jetzt neu: Weleda Nachtkerze Pflegeserie „Entfaltet die natürliche Leuchtkraft reifer Haut.“ So heißt es auf der Verpackung. Mei, „reife Haut“ und dann noch die Verpackung in Violett – eigentlich bin ich dafür doch noch zu jung, oder? Hm, Weleda und ich sind inzwischen wohl in die Jahre gekommen. Schön, wenn dann jetzt die entsprechenden Pflege-Produkte zur Auswahl stehen. In der kalten Jahreszeit braucht unsere Haut viel Pflege. Meine sowieso. Meine sehr trockene Haut verträgt ordentlich Creme – im Winter ganz besonders – und deshalb probiere ich regelmäßig Neues aus. Wunder erwarte ich eigentlich keine, doch tatsächlich – die neue Nachtkerze Lotion ist fast schon eines! Meist benutze ich im Winter eher Körperöle, die einfach intensiver pflegen, die dann aber leider sehr schwer auf der Haut liegen und auch gleich die Kleidung mitversorgen. Da ist so eine reichhaltige Lotion eine feine Sache. Die Lotion der …

Was ein Glück!

Die einen nennen es Achtsamkeitstraning. Für mich ist es, mit offenen Augen durch’s Leben gehen und auch die kleinen Dinge wahrnehmen. Naja, wahrscheinlich ist es Dasselbe. Wie uns die Natur immer wieder überrascht und beschenkt! Neulich beim Joggen begegnete mir ein kleiner Vogel, ein Rotschwänzchen. Schon von Weitem hörte ich das feine Piepsen, dann sah ich dieses kleine feine Federpüschel keck auf einem Gartentor sitzen. Was ein Anblick! So klein wie eine Kinderhand, und so laut wie eine Trillerpfeife – dabei so herzanrührend wie kaum etwas Anderes. Da brauch ich kein Gucci und kein Prada – so ein kleiner Piepmatz lässt mich das Leben lieben. Was ein Glück!  

Rotkäppchen kommt

Zweimal im Jahr hat mein Lieblingsfriseur auch Sonntags geöffnet, nämlich zum Farbfrühstück. Jetzt wieder am Sonntag, den 2. November gibt es beim Wiesbadener Frisör Tausendschön von 10.30 bis 15 Uhr einen Farb-Event Rotkäppchen trifft Tausendschön Ob Tönen, Färben oder einfach nur Schneiden, wir zaubern euch den Style auf den Kopf – der Jungs zu Helden und Mädchen zu Prinzessinnen macht.  Bringt einen Freund mit oder euren Liebsten und genießt unser frühlingsfrisches, kulinarisches Buffet;  probiert ein Glas fruchtig-leichten Fruchtsecco von Rotkäppchen und verbringt gemeinsam mit uns einen goldgelben Herbsttag bei Tausendschön – egal was draußen für ein Wetter ist. Vereinbart gleich einen Termin unter 0611/3413553, denn die begehrten Plätze sind begrenzt. Kürzlich war auch Guido Kretschmer mit Shopping Queen dort … muss ein Heidenspaß gewesen sein.

Herbstfarben

Die Aktion #Buntes 2014 hat das Thema Farbe auch bei mir wieder aktuell werden lassen. Bei dieser Blogger-Aktion wird jeden Monat eine andere Klamottenfarbe präsentiert. Im Monat Oktober ist es Braun. Durch meine Ausbildung als Farb- und Stilberaterin achte ich darauf, dass Klamotten-Farben typgerecht und damit vorteilhaft sind. Die falsche Farbe kann einen nämlich schnell alt aussehen lassen. Eigentlich sind ja alle Farben erlaubt – nur eben in Gesichtsnähe ist es wichtig, dass man in der richtigen Farbkategorie bleibt, damit der Teint nicht fahl wirkt. Braun ist gar nicht meine Farbe, aber – wie gesagt – alle Farben sind erlaubt. Wie trage ich also Braun? Entweder weit weg vom Gesicht: Schuhe, Hose, Handtasche. Oder Braun mit viel Weißanteil, also Graubraun – perfekt! Oder Mokkabraun – dann ist der Gelbanteil gleich null, dass es mir trotzdem steht. Der Braunton meiner wunderbar weichen Lederjacke ist grenzwertig, aber – wie’s halt so ist: Ich konnte die Jacke unmöglich im Laden hängen lassen. Das Nappaleder ist so weich und fühlt sich so wunderbar an! Nun muss ich halt ein bisschen mogeln, damit mich der Braunton nicht alt …

Hideway im Rheingau

Ist das hier Toskana? Könnte man denken, wenn man durch die hügelige Rebenlandschaft im Rheingau fährt. Auch kulinarisch kann diese Region punkten und da habe ich heute einen Tipp: Die Schloss-Schänke in Erbach. Auf dem Gelände des legendären Schloss Reinhardshausen – und doch ganz urig und eigenständig. Die geschützte Hoflage lässt zu, dass man auch noch im Herbst draußen sitzen kann und sich fühlt, wie auf einem Landsitz irgendwo im mediterranen Süden. Dazu einen feinen Wein, ein bisschen Käse oder Flammkuchen – ein Traum. So traumhaft, dass ich dort vor Jahren meine eigene Hochzeit gefeiert habe. Ganz um die Ecke auf dem Draiser Hof findet einmal im Jahr das Open Air „Heimspiel Knyphausen“ statt, wo der deutsche Musiker Knyphausen auf dem elterlichen Weingut die Gitarrenverstärker zum Vibrieren bringt. Sogar die deutsche Ausgabe der „Rolling Stone“ war nur des Lobes. Der Rheingau – eine wunderschöne Ecke und wirklich ein nachhaltiger Seelentröster! P.S.: Kleines Ratespiel am Rande: Mit wie vielen „s“ schreibe ich denn nun die Schloss-Schänke, falls ich mal den Bindestrich weglassen möchte? ähhhm. Ja, so geht es mir …

Filmtipp: Sex Tape

Oh, oh,.. das Wort mit drei Buchstaben… dabei ist’s nur ein Blockbuster aus Hollywood, mit der süßen Cameron Diaz. Ein Film also auch für unter 18jährige. Sexfilm – da fängt doch bei jedem ein Film an, oder? Nein? Keine peinlichen Erinnerungen an Super-8-Filmpannen, die vergessene Videocassette oder, oups, der Verlauf im heimischen PC? Kino-Filme müssen leichte Kost sein, denn die Realität ist hart genug, oder? Genau so ein Film ist Sex Tape Die ersten Filmminuten dachte ich, oh weh, wie überstehe ich diesen Abend? Fremdschäm und so. Doch – das waren nur die ersten Gewöhn-Minuten, denn der Film ist eben ein klein wenig sarkastisch und schräg. Ansonsten aber beste Unterhaltung. Eine großartig-normale Cameron Diaz als erfolgreiche Bloggerin und Mutter und Ehefrau – im Film zusammen mit Jason Segal. Sehenswert! Kurze Zusammenfassung: Es geht um etwas, das wir alle kennen. Nämlich, dass man mit der Zeit ein wenig weniger heiss aufeinander ist. Das Filmpaar versucht dem Alltag etwas entgegenzusetzen und dreht ein sexy Heimvideo, das dann aber versehentlich in der Cloud über die iPads in fremde Hände gelangt. Naja, und dann ist Schadensbegrenzung …

Offenbach erleben!

Frankfurt kennt jeder. Wiesbaden ist auch bekannt. Aber Offenbach? Ein ungeschliffener Juwel, so nenn ich’s jetzt mal, weil diese verarmte Arbeiterstadt hat Ecken und Kanten und das macht Spaß. Heimatkunde Hessen heute und hier. Findet übrigens auch EinsPlus Moderator Pierre M. Krause und hat gleich mal ein Filmchen „In Deutschland um die Welt“ gedreht. Sehenswert! Am besten eine Fläsche Ouzo bereithalten. Warum? Film gucken! Offenbach hat was. … ich sag nur Hafengarten. Während in Wiesbaden Brachflächen vor sich hin dümpeln und sich die Fraktionen lange debattieren und Scheingefechte liefern, schafft man in Offenbach einfach mal Tatsachen: Ein verseuchtes Gelände? Kein Problem, dann wird eben auf die versiegelte Fläche ein Schrebergarten angelegt, hilft ja nichts. Großartig! So kann man auch mit dem Erbe aus den Anfangen der Industrie umgehen.  

Eine Nacht im Hotel

Orange, Lila oder Gold? fragt mich die junge Frau beim Check-in nach meinen Farbwünschen – dieses Hotel ist genau meine Kragenweite! Farbe ist Stimmung und jeder Tag hat für mich eine andere Färbung. Also muss auch das Hotelzimmer die passende Farbe haben. Weil in großartiger Stimmung, sage ich: Heute muss es Gold sein! Goldman Hotel in Frankfurt Mit meiner Farbwahl liege ich goldrichtig: Schön geräumig mit viel Aussicht ist das Zimmer, weil im 7. Stock. Dazu warme Farbgebung in Gold- und Brauntönen… hm. Passt zum goldenen Herbst. Sehr hip, sehr klasse! Genau richtig für stilbewusste Individualisten in der Medien-Meile Hanauer Landstraße. Sowieso: Seit ein paar Jahren rappelt sich Frankfurt und schüttelt die hessische Gemütlichkeit noch energischer ab. Nichts gegen Handkäs‘ und Straußwirtschaft – aber alles zu seiner Zeit. Von einer Großstadt mit Skyline, Hafen und großem Flughafen erwarte ich auch Weltstadt Flair. Da sind wir hier im Frankfurter Osten unweit der EZB ganz richtig. Das Goldman ist eines der angesagten 25hours Hotels, die es auch in Hamburg, Berlin und Wien gibt. In Frankfurt gibt es gleich zwei, nämlich noch das Levi’s Hotel ganz in …

Der Duft der Männer

Ob der Clooney sein Parfüm selbst einkaufen geht? Bestellt er vielleicht ganz easy mit dem Smartphone oder nimmt er gar keinen Duft? Naturbursche? Oder macht das jetzt seine Neue? Oft sind’s ja die Frauen, die dem Mann die richtigen Accessoires und somit auch den Duft kaufen. Wie ist das denn so bei Euch? Gut muss ER riechen, nicht übertrieben, aber so ein bisschen…zum neugierig werden. Durch den richtigen Duft wird die persönliche Note unterstrichen, auch keinen Fall übertüncht. Manchmal möchte Mann auch ein andrer sein und versucht es mit einem neuen Duft. Das passt oder vielleicht auch eher nicht. Der richtige Duft ist eine Gratwanderung. Und wer kauft jetzt dem Kerl den richtigen Duft? Soll er sich’s doch selber machen! Oh, das kann schwer ins Auge, ähm, in die Nase gehen. Also vorsichtig Unterstützung anbieten, vielleicht gemeinsam shoppen gehen… ein Bummel durch die die Parfümerien der Stadt, vielleicht im Urlaub oder einfach im Duty-Free-Bereich – während man auf den Urlaubsflieger wartet? Ganz nützlich sind kleinen Parfümproben, die man dann schon mal zuhause „an den Mann bringen kann“. Die richtige Duftentscheidung darf ruhig …

Sogar DER SPIEGEL berichtet…

… über Lärm, Laubbläserlärm. Mich persönlich nervt ja Auto-Lärm am meisten. Andere klagen über den Bahn-Lärm entlang des Rheins – der hat es inzwischen sogar in die New York Times geschafft. Fluglärm ist im Rhein-Main-Gebiet auch schwer in der Diskussion. Ganz ehrlich? Lächerlich! Dort wo ich aufgewachsen bin, in den Achtzigern, trainierte die Luftwaffe der Bundeswehr. Aber so richtig, Tiefflieger – und das gerne mal den ganzen Sommer lang. Überflugverbote, weil Wohngebiet? Hahaha, sonst noch was? Es ging doch um den Ernstfall, den 3. Weltkrieg (…).Na jedenfalls bin ich seither resistent gegen Fluglärm. In Amsterdam wurde aktuell der Fluglärm um ein Drittel gesenkt. Wie das? Mit aus Erde geformten, Eierkarton-ähnlichen Hügeln. Wie ist man drauf gekommen? Die Lärm-Forschung hatte festgestellt, dass es ruhiger ist, wenn der Bauer die umliegenden Felder am Flughafen frisch gepflügt hatte – sozusagen eine dem Eierkarton ähnliche Struktur am Boden geschaffen hatte. So also funktioniert Wissenschaft und Forschung. Jedenfalls gibt es nun den Park Buitenschot. Still ist es damit natürlich nicht, aber besser als vorher und auch Chicago, mit einem der weltgrößten Flughäfen O’Hare, hat schon …

Romantik am Main

Heimatkunde. Industrieromantik am Main. Ich schaue gerne auf fließende Gewässer. Vom kleinen Bachlauf bis zum Rhein – das hat immer etwas Poetisches. Ob nun mitten in der Natur oder im Hafen – beides hat seinen Reiz. Genauso der Industriehafen in Offenbach. Die Schönheit dieses Ortes haben auch Projektentwickler entdeckt und bauen nun Wohnkomplexe an die Mainufer. Nicht so meins. Vielleicht, weil ich mir diese Apartments nicht leisten kann. Nun gut, solange das alles noch Baustelle ist, erlebe ich dort eine wunderbare Industrieromantik. Besonders schön, wenn die Herbstsonne die Lastkräne anleuchtet und der Wind in den Eisenstangen musiziert. Für die Location Kameha Beach ist es langsam zu kalt, deshalb nimmt man den Sundowner vielleicht eher gegenüber in der Oosten Bar. Oosten – Realwirtschaft am Main Mayfarthstraße 4, 60314 Frankfurt am Main Tel.: 069 / 94 94 25 68 14

Gym im Grünen

Sportlich sein, an der frischen Luft, in der Natur. Statt alleine durch den Park zu joggen kann man doch auch gemeinsam, also in einer Gruppe, aktiv und sportlich sein. Nein, nicht im Alp-Verein oder Turnverein. Eher so gemeinsam Gartenarbeit machen, für Ordnung sorgen, Grünanlagen pflegen. Schrebergarten? Nein, nicht ganz. Gemeinsam im Grünen aktiv sein und sich dabei auch gleich nützlich machen, sozial engagiert eben: Green Gym nennt man das. Ein Trend aus Großbritannien, die ja ganz groß in Sachen Gärtnern sind. Also doch Gartenarbeit? Nee, nee, so einfach ist das nicht. Green Gym findet im öffentlichen Raum statt, in den Grünanlagen deiner Stadt. Green Gym soll Dir ein sinnliches Verhältnis zum Grün verschaffen. Hm, fremdes Unkraut zupfen? Naja, wer Spaß daran hat. Was haltet ihr von dem neuen Sport-Trend? Will sich das Gartenbau-Amt da nur zusätzliche Arbeitskräfte rekrutieren oder haben wir Städter wirklich Nachholbedarf in Sachen Natur? Ich werde wohl weiterhin alleine durch Wald und Wiesen joggen und auch das eigene Unkraut im Garten zupfen – nenne es aber auch green gym. Darf ich?  

Bra Fitting und so

Es gab schon Werbung mit Tennisspielerinnen und auch die aktuelle Triumph-Werbung spielt mit dem „Baumel-Thema“… ja,ja, unsere Melonen sollen bitteschön nicht baumeln. Nicht im Alltag und schon gar nicht beim Hüpfen, Springen, Joggen oder Tanzen. Keine einfach Sache, denn je nach Gewicht und Umfang muss man da schon sehr suchen. Die Suche nach dem richtigen BH, der richtigen Größe, Form und Weite kann schon nervig sein. Hot Stuff in Spitze und in rot oder schwarz gibt’s zuhauf. Nur, ob diese Teile dann passen, stützen und halten, ist die andere Frage. Im Sommer lernte ich Celina vom Blog „The fabulous world of bras“ kennen. Sie kennt sich gut aus in Sachen Körbchengröße, außerdem mag sie große Brüste und hilft Frauen dabei, ihre Melonen stolz zu präsentieren, statt sie verschämt zu kaschieren oder in schlecht sitzender Kleidung unterzubringen. Sie bietet deshalb auf ihrem Blog viele Infos sowie Bra Fitting an. Solch ein „Fitting“ probierte ich gerne mal aus. Obwohl eigentlich dachte, ich wüssste meine perfekte Körbchengröße – Celina hat da eine andere Meinung und zugegeben, sie hat viele überzeugende Fakten parat. Frau lernt nie aus! Weitere Infos findet man übrigens im Forum Busenfreundinnen. Mir selbst war …

Was ein Glück!

Die Suche nach dem Glück. Das kennt irgendwie jeder, oder? Alle wollen wir glücklich sein und die Magazine, Ratgebersendungen und auch die Talkshows sind voll mit Tipps und Tricks, wie man sein Glück finden kann. Da gibt’s auch den Glückskompass von Hirschhausen, sozusagen für die, die sich die Sache erarbeiten möchten. Ist’s der Beruf, die Berufung, die Glück bringt? Der Porsche? Oder Shopping- auch „Tütenschleppen“ genannt? Das kleine Glück zwischendurch, das kann einen Sonnentag sein – nichts Aufregendes und trotzdem immer wieder ein großartiges Erlebnis. Eines meiner kleinen Glücksbringer ist auch nichts Großes. Was ich dazu brauche? Einen Swimming Pool. Mein Glückselexier ist sozusagen Abtauchen, ins Glück. Schwerelos hineingleiten: Schwimmen im 50-Meter-Pool, während mir eine frische Brise um die Nase weht. Mehr brauche ich nicht für das Glück zwischendurch. Glück in Reinform. Macht süchtig. Gut, dass es so gesund ist und schade, dass die Freibadsaison in Deutschland jetzt zu Ende ist. Doch Rettung naht. Dank des ehemaligen Olympiasiegers Michael Groß gibt es in Offenbach ein Trainingsschwimmbad, dass auch im Winter offen hat. Das Freibad bekommt in der Wintersaison einfach einen Hut oben …

Icke steh total auf lila

Unter dem Hashtag #Buntes2014 läuft die Aktion der Bloggerin Ines Meyrose. Jeden Monat wird dort eine andere Klamotten-Farbe präsentiert. Im Monat September: Lila. Passend zum herbstlichen Wetter, denn zu Lila sieht Curry oder Rost wunderschön aus, aber auch Grau oder Rot. Die Farbe Lila wird unterschätzt. Denn viel stärker als Schwarz vermittelt Lila etwas Mystisches. Verträumt und sinnlich ist diese Farbe. Sehr weiblich, sehr weich und gar nicht kühl. Ich mag lila!

Im Madonnenländchen

Heimatkunde, die Dritte. Über manchen Urlaubsort weiß ich mehr als über manche Ecken meines Geburtslandes… Orte, wo man nur per Zufall hinkommt. So einer ist der folgende im Madonnenländchen. Eine Gegend zwischen Main und Neckar bzw. zwischen Odenwald und Tauber. Auch bekannt, ganz frei nach dem PKW-Kennzeichen BCH benannt, als besonders christliches Hinterland. Naja, schon etwas hinterwäldlerisch hier. Außerdem sehr katholisch, denn die Landschaft ist geprägt von vielen Bildstöcke, Kapellen und Zwiebelkirchtürmchen. Es scheint ein bisschen die Zeit stehen geblieben zu sein. Ganz anders dann: Die Feldkapelle in Bödigheim Okay, Studenten aus Nordamerika, nämlich vom Illinois Institute of Technology aus Chicago, haben sie 2009 gebaut. Einen internationalen Architekturpreis hat die Kapelle auch schon gewonnen. Trotzdem, gehört hatte ich noch nie von diesem Bauwerk, dieser ökumenische Flurkapelle, auf einer Anhöhe zwischen Bödigheim, Seckach und Großeicholzheim. Wirklich beeindruckend und absolut sehenswert. Hinfahren und staunen! Einfach Bödigheim ins Navi geben, für den Rest dann den Schildern des Skulpturenradwegs folgen. P.S. Ganz anders, weil aus Beton und auch sehr sehenswert: Die Bruder-Klaus-Kapelle von Architekt Zumthor in der Nähe von Köln.

Pflege-Tipps

Cremen und balsamieren unserer Haut mit vielen tollen Ölen und Essenzen – keine neue Sache. Schon Kleopatra pflegte damit ihre Schönheit. Ob’s wirklich hilft? Es schadet auf jeden Fall nicht und wohltuend isses alles mal. Gerade wenn es jetzt herbstlich wird, macht es Spaß, das Badezimmer in einen Wellnesstempel zu transformieren. Heute geht es um Gesichtsmasken. Eine wunderbare Sache! Was ist gut und empfehlenswert? Ich gehe danach, was sich toll anfühlt. Denn eine Gesichtshaut, die weder spannt noch kratzt noch schuppig ist, die sieht per se schon gut aus. Welche Maske hätten wir denn da? Sensai Cellular Performance Mask Kostbar und gut. Sehr angenehm und erfrischend. Schon alleine das Gefühl, ganz großartige Wirkstoffe aufgetragen zu haben, lassen mich aufleben und einen rosigen Teint bekommen. Die Maske fühlt sich sehr gut an und Anti-Aging muss sein und naja, teuer hilft viel! Dr. Hauschka Aubauende Maske Ein Klassiker unter den Naturkosmetik-Produkten, mit Stammplatz in meinem Badschrank. Nach einer anstrengenden Woche ist die Aufbauende Maske echt aufbauend und wird schwubbdiewubb komplett von meinem Gesicht aufgesaugt. Was soll ich dazu noch sagen? Große Klasse! Lavera …

Wir Frauen

Wenn sogar in den Frauenzeitschriften der Krieg angekommen ist, dann ist die Lage schlimm. Inzwischen berichten nicht nur Spiegel & Co über die Kriege vor unserer Haustüre, auch z. B. Brigitte, Grazia und Myself. Schlimme Zustände da am anderen Ende von Europa. Wir Frauen leiden mit, wenn im Mittelmeer die Familien durch Bombenterror zerrissen werden. Tel Aviv und Palästina – wie wunderschön es dort ist: Der Duft von Orangen vermischt sich mit Meeresluft… stattdessen herrscht Blutvergießen. Eigentlich mag ich die Israelis, denn ich habe sie als lebenslustiges Volk erlebt. Deshalb bin ich bin froh, dass es nun eine Plattform gibt, die Gutes will: Mit Liebe gegen den Krieg. Eine gemeinsame Aktion von Arabern und Juden. Wir Frauen leiden mit den Tausenden von Frauen und Mädchen im Irak, die in die Hände von durchgeknallten, fanatischen Terroristen geraten sind. Wo sind die Aufschreie der aufgeklärten, demokratischen Muslime? Ich höre nichts. Oder sind die auch stumm vor Entsetzen? Wir Frauen leiden mit, wenn in der Ukraine Machtkämpfe blutig ausgetragen werden. Es sind doch unsere Brüder und Schwestern dort, gerade mal soweit entfernt wie Sizilien oder Malta! Wir Frauen …

… goes Frankfurt

In Frankfurt kann man was Erleben! Deshalb besuche ich regelmäßig die Main-Metropole und tümmel mich unter die Großstädter. Während in Berlin in Sachen Outfit alles geht, ist Frankfurt eher schicker. Damit ich mich nicht als Provinz-Tourist oute (ähm, wäre das denn so schlimm?), habe ich mir ein paar schicke Accessoires zugelegt. Metallic ist ja immer noch voll angesagt, deshalb besitze ich neben einer Metallic Jeans nun auch eine schicke Clutch. Dazu passt ein schickes Kleid oder auch eine schrille Farbkombinationen – das trägt man jetzt in den Metropolen: Neongelb, Lachsorange  oder Königblau. Dazu auch mal wilden Mustermix. Voll mein Ding! Im Rheingau würde man damit jede Straußwirtschaft in Auffuhr bringen, deshalb ist dies nur etwas für Orte mit mehr als fünfhunderttausend Einwohnern. Im Großstadt-Dschungel ist man mit wildem Muster, Nieten oder BlingBling genau richtig ausgestattet. Dazu dann noch eine coole Lederjacke oder ein eleganter Parka, damit die Kühle der Nacht an mir abperlt. Perfekt! Frankfurt hat noch immer den Beigeschmack, dass es eine Stadt der vielen Dörfer sei. Und ja, es gibt schon auch sehr ländliche Stadtteile wie Bonames – da stehen …

Sonnenkuss

Es hilft ja alles nichts, die Sonne macht sich rar. Und damit auch der leicht gebräunte Teint. Doch ein Hauch von Bronze macht den Teint doch gleich viel frischer, oder? Da hilft der Bronzing Powder von Dr. Hauschka Naturkosmetik. Er schenkt dem Gesicht eine leichte Bräune und Inhaltsstoffe wie Seide, Wundklee, Zaubernuss und Salbei helfen der Haut bei kleinen Unreinheiten. Wunderschön verpackt und sogar mit Pinselchen  Schwubbs, dieses Döschen hat ab sofort einen Stammplatz in meiner Handtasche! Dr. Hauschka Foundation Wolkenloser Himmel, wärmende Sonnenstrahlen, die sich auf der türkisfarbenen Wasseroberfläche spiegeln – und dazu eine milde Brise, die leicht das Haar umspielt… hm, träum… Weil’s so schön ist, wurde das Bronzing Powder hübsch verpackt: Ein stimmungsvolles Aquarellbild der Berliner Künstlerin Tina Berning ziert die limitierte Schmuckdose. Damit habe ich dann immer ein bisschen Sommer in my handbag. Alternativ gibt es jetzt auch eine neue Foundation von Dr. Hauschka. In 5 verschiedenen Tönungen – da passt bestimmt eine auch für Dich. Ganz ehrlich – am liebsten habe ich meine Haut aber leicht gebräunt und von der Sonne geküsst. …

Aktion Sonnenschein

Wenn die Sonne mal nicht scheint, hole ich mir das Leuchten einfach über Accessoires oder Blumen ins Leben. Anlässlich der Aktion #Buntes 2014 von der Bloggerin Ines Meyrose präsentiere ich heute meine Lieblings-Sommer-Kombination: Grau mit Gelb. (bevor die Sommersachen ganz tief hinten im Schrank verschwinden, weil der Herbst sich breit macht, menno). Für heute ist GELB mein Stimmungsmacher, denn es macht Laune, oder?

Grüße vom Pool

Im Sommer bin ich Dauergast im Freibad. Nein, nicht auf der Liegewiese, sondern im Wasser. Auch mal bei Regenwetter, denn hauptsache das Wasser hat mindestens 20 Grad. Schwimmen ist mein Glückselixier! Es hilft mir gegen schlechte Laune, schlechte Stimmung und schlechte Angewohnheiten (ja, zum Nichtraucher wurde ich, indem ich drei Wochen lang nach Feierabend ins Schwimmbad bin, zum Nikotin-Entzug sozusagen. Schwimmen hilft immer Nun bin ich zwar kein Perfektionist, trotzdem… ich könnte besser Schwimmen. Und weil heute die Sportveranstaltung Iron Man in #Wiesbaden stattfindet, bin ich hoch motiviert, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen: Ein Schwimm-Lehrer muss her! Gute Vorkenntnisse bringe ich mit, denn als Teenager bin ich Wettkämpfe geschwommen. Okay, das ist lange her… deshalb besteht Optimierungsbedarf. Nach ausgiebiger Internet-Recherche weiß ich, dass ich eines schon richtig mache: Das Gleiten im Wasser. Ja, genau, denn Schwimmen ist nicht reine Muskelarbeit, sondern Technik und das Spiel mit dem Wasser-Widerstand sind das A und O. Gerade Triathleten haben Bedarf an ökonomischer Schwimmtechnik und deshalb melde ich mich jetzt mal hier zum Training an. Schon die FAZ hat über das Training von Anette Gasper berichtet …

P – wie Pause

Pause. Sommer = Pause! Manchmal muss man einfach mal n Punkt machen oder Prioritäten setzen und vielleicht die Pause-Taste drücken. Gerade, wenn so tolles Sommerwetter lockt. Im Monat August ziehe ich mich ein bisschen zurück. Auch aus dem Social Media Getümmel. Weil, die Sonne lockt… Erst im September komme ich dann mit neuen Ideen und neuen Beiträge zum hier lesen. Einen letzten wichtigen Termin gibt es noch: Die Messe für nachhaltig produzierte Kleidung INNATEX, die im Rhein-Main-Gebiet stattfindet. Sehr interessante Vorträge und natürlich Mode-Präsentationen wird es geben. Ich bin dort – wer kommt mit? Nun freue ich mich auf ein Wiedersehen im September und wünsche bis dahin allen eine schöne Sommerzeit!

Fragen über Fragen…

… stellte man mir neulich im Interview und was daraus geworden ist, das gibt es im Blog der Creativeworld Messe zu lesen. Danke an die PR-Agentur der Messe Frankfurt und die Messe Creativeworld. Freu‘ mich schon auf meinen nächsten spannenden Messebesuch in Frankfurt: Tendence 2014. P.S. Ein anderes spannendes Interview zu meinem Blog und so wurde kürzlich bei Texterella veröffentlicht, ein wunderbarer Blog mit den Interviews am Montag – unbedingt reinlesen!

Sommer!

Es geht heute nicht um die Jahreszeit, sondern um den Sommer-Farbtyp in der Farbberatung: Welche Klamottenfarben lassen den Teint des Sommer-Typs erstrahlen? In der Farbberatung teilt man Farben in kalte/warme Farben sowie leuchtende bzw. gedämpfte Farben ein. Warme Farben sind immer gelbstichig, während kalte Farben blaustichig sind. Der Sommer-Farbtyp Menschen, die zum Sommer-Farbtyp gehören, kommen mit kalten, also blaustichigen, gedeckten Farben, am besten zur Geltung. Pastellige pudrige Farben, als hätte man etwas Puderzucker aufgestreut:  Rosa, Flieder, Hellblau, Grau-Beige, eben alle Pastelltöne. Ganz toll ist Grau, Blau oder gebrochenes Weiß. Vorallem in Gesichtsnähe sollten diese Farben getragen werden, am Unterkörper oder als Accessoires gehen natürlich alle anderen Lieblingsfarben. Als Basisgarderobe z. B. für Kostüme, Hosenanzüge bieten sich folgende Farben an: Dunkelblau, Cremeweiß, Flanellgrau, Aubergine, Jeansblau. Brauntöne unbedingt meiden! Außer der Schokoladen-Anteil ist über 75%, also Farbtöne die an Mokka oder Espresso erinnern, das kann auch ein Sommer-Farbtyp tragen. Als Mischfarbe, also Pastell-Beige, geht auch. Es darf nur nicht Gelbbeige sein, sondern eher Graubeige Dann kann der Teint des Sommer-Farbtyps strahlen und edel aussehn! Und woher weiß ich, ob …

Lesestoff

Zugegeben, ich war schon immer Zeitschriften-addicted. Am Puls der Zeit sein. Egal ob mit der Print-Ausgabe oder Online. Die Themen reichen von Mode, Lifestyle über Politik, Wirtschaft zu Zeitgeschehen. Die Folge: Immer ein voller Briefkasten bzw. Zeitschriftenständer. Die meisten Zeitschriften kommen per Abo, manche kaufe ich am Kiosk oder an der Tankstelle. Kürzlich kaufte ich mir doch tatsächlich eine Ausgabe, die ich bereits per Abo hatte. Kein Überblick mehr – Zeit zum Aufzuräumen! Gehen muss: ELLE. Es ist so ein bisschen Hassliebe: Die beschriebenen Klamotten, die Hotel-Tipps, die Urlaubsziele – alles nicht meine Preisklasse. Und irgendwie zu glatt das Ganze. ELLE Decoration: Wunderschöne Interior Designs, traumhafte Häuser in traumhaften Regionen dieser Erde. Nach 5 Jahren wiederholt sich aber alles ein bißchen und ich werde mir doch noch nicht mal die Kissenbezüge der beschriebenen Wohnzimmercouch werden leisten können. Also: Abo kündigen. MAXI: Bin irgendwie die falsche Zielgruppe, ich bin doch keine Zwanzig mehr (…). Deshalb geht auch die GLAMOUR nicht, obwohl ich es immer wieder versuche. Ganz ehrlich, da bin ich manchmal froh, aus dem Alter raus zu sein. (wie anstrengend, immer wie Beyonce & Co. aussehen zu …

ABC – D wie Dranbleiben

Dranbleiben. Durchhalten. Disziplin. Ruft das positive Assoziationen hervor?  Man kann es auch anders ausdrücken. If you can dream it you can do it. Auch hier wieder ein D für Do it! Ohne D wie Doing kein E wie Erfolg. Es ist wie mit dem Flussbett, dass sich langsam und stetig seinen Weg erarbeitet: Schritt für Schritt seinem Ziel näher kommen. Das gilt für Beruf und andere Bereiche. Zum Beispiel Sport: Man fängt mit 1 Liegestütz an und irgendwann macht man dann eben mal 10. Vielleicht jeden Tag und sogar für den Rest des Lebens. Dranbleiben, die Übung macht’s. Zum Beispiel Ausdruck: Smalltalk, Klartext reden oder freie Reden halten… Just do it! Jeden Tag neu. Die Reklamation an der Metzger’s Theke oder im Restaurant. Klartext reden, wenn der Kollege sich nicht an Abmachungen hält oder man im Supermarkt  einen Einkaufswagen in die Haken bekommt. Man fängt mit einem kleinen Schritt an und Tag für Tag wird man sicherer im Ausdruck, in der Rhetorik, im Klartext reden. Die Übung macht’s. Und eigentlich wird das Leben damit schöner, erfolgreicher, erfüllter…. oder? Das Buch „Ich bleib so scheiße wie …

… on the runway

Anja Gockel. Kollektion Sommer 2015. Inspiriert von Pina – der großartigen Tanz-Choreografin. Es ist die Kreativität, die mich jedes Mal bei den Kollektionen von Anja Gockel einfach umhaut. Wow!  Und die Farben – eine Wucht. Dancing Blue, Flying Yellow und Spicy Coral – dazu Black Pearls and Silver Metallic. Der Wahnsinn! Starke Frauen, starke Mode. Das passt und das beeindruckt. Anja Gockel sagte: „Wer der Prinzip der Freiheit und Individualität verstanden hat, ist in der Lage, es zu leben und sich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln.“ Vielleicht lass ich heute einfach nur Bilder sprechen und verweise auf’s Video oder die Pinterest Bildersammlung. Vielen Dank, dass ich bei dieser Show teilnehmen durfte, ich bin tief beeindruckt.

Fashion is calling…

Inzwischen ist es ein fester Termin für mich: Die Mercedes Benz Fashion Week Berlin. Inspirationen von allen Seiten: Metropole Berlin, interessante Leute treffen, tolle Mode sehen…  Hoffentlich landet mein AirBerlin Flug nicht mit Verspätung, denn meine erste Show in diesem Sommer wird die der Mainzer Mode-Designerin Anja Gockel sein. Nicht am Brandenburger Tor, Fußball-Fanmeile sei Dank, sondern im Bezirk Wedding (in der Erika-Hess-Eissporthalle) haben die Designer den Runway aufgebaut. Da prallen Kulturen aufeinande, spannend… and I like it! Hat etwa jemand ‚was gegen den Arbeiterbezirk Wedding? Übernachtet wird farbenfroh im Kunsthotel Luise, ehemals eine Künstler-Herberge und so hat der Laden unheimlich viel Charme. Super zentral gelegen mit Blick zum Reichstag außerdem. Aus nostalgischen Gründen fahre ich bei jedem Berlin-Besuch sowieso zum Ku-Damm und dieses Mal werde ich in der neuen Bikini Concept Mall ein bisschen Shoppen. Doch abends bin ich aber dann lieber wieder im Osten – auch aus nostalgischen Gründen. Außerdem: Lavera Showfloor is calling! In einer coolen Eventlocation nahe Alexanderplatz wird tolle Mode von kreativen Nachwuchs-Modemachern präsentiert, die Nachhaltigkeit und auch Recycling im Fokus haben. Moderiert wird die Show wieder von Nazan Eckes – also ein Termin …

Blogparade: Lieblingsjob

Die Blogparade #lieblingsjobs von Annette Lindstädt / Worthauerei kommt mir wie gerufen, denn in 2014 habe ich meinen beruflichen Werdegang auf Herz & Nieren geprüft und das eine und andere verändert und es hätte auch ganz anders weitergehen können. Vielleicht als hauptberufliche Bloggerin, als erfolgreicher Stil-Coach, als Bademeisterin oder Gärtnerin… was auch immer. Doch nein, ich arbeite weiterhin als Assistentin bzw. Sekretärin. Warum? Darum: Der Beruf der Sekretärin ist total abwechslungsreich. Okay, es steht und fällt mit dem Vorgesetzten. Aber normalerweise hat man viel Abwechslung und der Tag ist immer voll Überraschungen und niemals eintönig. Kein Projekt, dass einen über Monate begleitet, sondern viele kleine Dinge, die am besten gleichzeitig erledigt werden müssen.  Ob der Handwerksbetrieb, der DAX-Konzern, die Agentur oder das Architekturbüro – eine Assistentin wird immer benötigt und zwar nicht nur zum Kaffeekochen. Ein krisensicherer Job – das macht frei! Schade ist, dass die Wertschätzung in den letzten Jahren nachgelassen hat. Indem viele Studenten statt als Praktikant zunächst als „Assistent“ in ein Unternehmen eintreten, wird angenommen, das mache man so mit links und nur mit einem charmantem Lächeln… dabei gehören …

Wir Frauen…

Wir Frauen haben offensichtlich auch im 21. Jahrhundert noch ein merkwürdiges Verhältnis zu unserem Körper. Trotz Feminismus & Co. in den Achtzigern fällt uns Selbstliebe schwer und viele Frauen haben kein gutes Körpergefühl, schämen sich geradezu und zweifeln ständig an sich, an ihrem Aussehen und und und. Das zeigt auch die Aktion von Paula Lambert  #PaulaliebtDich. ..sind wunderbar! Keine Taliban weit und breit und trotzdem unfrei? Weil Frauen sich selbst fertig machen. Ganz demokratisch und frei setzen wir uns selbst unter Druck und beschneiden uns in unserer Lebensfreude und Freiheit. Ja, es sind auch die Medien die uns einreden wollen, wir seien nicht gut genug. Aber sonst glauben wir den Medien doch auch nicht alles was sie publizieren. Wir haben die Wahl, glücklich zu sein, wir sind doch genau so wunderbar, wie wir sind. Denn 1.#PaulaliebtDich und 2. hat Schönheit nichts mit BMI und 90/60/90 zu tun. Im Jahre 2014 sind wir frei und haben die Wahl. Trotzdem lassen sich manche Frauen Obenrum und inzwischen auch Untenrum optimieren, Tuning sozusagen, weil – nicht dem Schönheitsideal entsprechend. In der Dokumentation Vulva 3.0, die ProFamilia am 10. Juli im …

Augenbrauen

Auch schon bemerkt? Man trägt wieder Augenbraue. Die Models haben sogar mit Brauenstift nachgedunkelte Augenbrauen. Augenbrauen bilden einen wichtigen Rahmen für das Gesicht. Damit der Rahmen auch stimmig ist, gibt es In Wiesbaden sogar eine spezielle Eye Brow Bar. Da muss ich mal hingehn! Aber – das ist ja alles Geschmacksache, denn ich finde, ein sehr heller Mensch mit ganz hellen Augenbrauen hat wiederrum einen fast ätherischen Ausdruck, der auch wunderschön ist und wo ich deshalb das Nachfärben tunlichst unterlassen würde. Als bekanntes Beispiel fällt mir hier Gwyneth Paltrow ein. Wunderschön wie eine Elfe. Wäre doch schade, wenn sie ihre Augenbrauen nachfärben würde, oder? Grundsätzlich kann man sagen – der Trend geht zum Natürlichen, also weniger Zupfen und die Augenbrauen nur sanft in Form bringen. Nix schmal und fein. Einfach nur mit einem Bürstchen in die richtige Position bringen, evtl. mit speziellem Brauengel fixieren. Fertig. Nur störrische Außenseiter und verirrte Härchen mit der Pinzette entfernen. Auch bei Männern. Am besten aber, man überlässt diese Feinarbeit den Profis, also Frisör, Kosmetiker oder Eye Brow Shop. Und dann: Lächeln bitte. Denn ein Lächeln verzaubert immer…

Golden Girls

Aktion Buntes 2014 ist das Motto der Blog-Aktion, die die Hamburger Bloggerin Ines Meyrose ins Leben gerufen hat. Jeden Monat eine andere Klamotten-Farbe. Im Monat Juni sind wir alle Golden Girls… Dieser warme, goldige Ton ist nicht ganz so meins. Es steht mich einfach nicht. Naja, zumindest in Gesichtsnähe nicht. Warum? Hier kommt mir meine Ausbildung als Farbberaterin zu Gute: Mein Hautton, meine Augenfarbe und auch meine Haarfarbe sind eher kühl (blau-graue Augen, Haare ohne Rotstich etc.). Deshalb stehen mir auch die kühlen, blaustichigen Farben in Gesichtsnähe besser. Meinen goldgelben Samt-Minirock kann ich zwar super tragen, aber nur indem ich Obenrum einen Ausgleich zu der warmen Farbe schaffe und zum Beispiel ein graues Oberteil dazu trage. Das ist das Schöne – alle Farben sind möglich man muss nur wissen WIE. Den richtigen Farbtyp findet man übrigens am besten bei einer ausführlichen persönlichen Farb- und Stil-beratung heraus. Von Online-Beratungen halte ich nichts, denn es geht ja auch um die Stilberatung und mit dem Ergbnis umgegangen werden kann und und und. Das ist gut investiertes Geld, denn Kleider machen Leute! Man kann mit …

Zweirad fahrn…

Mit oder ohne Helm? … Ich komme mal wieder ins Grübeln, aus gegebenem Anlass… Denn wo ich wohne, in Wiesbaden und da geht es nicht sehr radfahrerfreundlich zu. Deshalb fahre ich eher in wenig befahrenen Wohngegenden oder gleich auf dem Bürgersteig. Noch ohne Helm. Schutzlos. Ohne ABS und Stoßdämpfer. „Ist schon lästig, wenn einem in einer eh schon engen Straße ein Radler dazwischen kommt. Da kriecht der mit 10 Stundenkilometer vor einem die Straße entlang, dabei hat man es doch eilig. Manoman. Man quetscht sich mit dem Auto vorbei. Ja, es ist knapp, aber ach, da passiert schon nichts. Kurz mal aufs Gas und weg ist man. Die sollen doch im Park radeln oder auf der grünen Wiese, statt hier den Verkehr aufzuhalten. Immerhin zahle ich KFZ-Steuer und der Radler nicht…“ So oder ähnlich denkt der Autofahrer. Oder etwa nicht? Naja, vielleicht nicht ganz so krass. Dabei haben Radler sehr viele Vorteile: Kein Schadstoffausstoß, kein Lärm, kaum Verbrauch von (Park-)fläche etc. Auch ich fahre Auto. Aber auch Mini, Cabrio, Wohnmobil, Vespa, Bus und auch mal mit dem Zug. Und ich fahre Rad. Ich kenne also beide …

Frauen erzählen…

Lebensläufe, Lebenslinien anderer Frauen finde ich hochspannend. Wie finden andere Frauen ihren Platz in der Welt, wie gestalten sie ihr Leben, wie gehen sie mit dem Altwerden um? Mich ermutigen die Lebensgeschichten anderer.. deshalb liebe ich die Interviews mit Frauen bei der Bloggerin Texterella. Und wisst ihr was?! An diesem Montag bin ich im Interview. Bin ganz stolz und freu mich wie Bolle. Mal reinlesen? Bitte hier klicken.

Itsy Bitsy Teenie Weenie …

…Honolulu-Strand-Bikini. In der aktuellen Zeitschrift myself beschreibt die Kolumne unser aller Albtraum-Thema „Bikini“ … da fiel mir die Erfahrung aus letztem Sommer ein: „JETZT wollen Sie einen Bikini kaufen? Das wird schwierig!“ O-Ton der Wäschehaus-Verkäuferin im letzten Sommer. Verstehe. Wir hatten Hochsommer, doch die Bikini-Saison war schon rum. Nein, nicht die Badesaison, sondern die Bikini-Verkauf-Saison. Versteh‘ einer die Einzelhändler?! Bereits im April hatte ich online einen Bikini erstanden. Mit Beginn der Badesaison hatte sich das Teil leider als untauglich erwiesen. Also: Ein Neuer musste her. Der Eis-Verkauf hat Saison, wenn die Sonne am Himmel steht und die Leute Lust auf Eis haben. Anders der Bikini-Verkauf, denn man empfiehlt mir, besser zu Beginn der Saison wieder zu kommen… Im November! Ja, die Bikini-Saison startet im Winter, weil: „Ei, da wird halt viel in die Karibik geflogen…“ Und was tragt ihr so zum Plantschen? Eher Bikini oder Tankini oder Badeanzug? Im Blog Texterella habe ich welche gesehen: Retro – sehr schick!  Oder dann doch lieber FKK? Warum nicht mit einem Sari in die Meereswellen hüpfen? Statt in knapper Bademode, geht man zum Beispiel in Sri Lanka in leichte Baumwolle gehüllt …

Neugierig?

Neugierig auf Neues zu sein, dass gehört bei mir im Leben dazu. Ich brauche Abwechslung und mein Kopf braucht das auch. Deshalb probiere ich immer mal wieder etwas Neues aus. Sei es eine Sportart, ein neues Hobby, eine neue Blogger Software oder oder oder. Weil, wer rastet der rostet…. Neues lernen, das geht heute auch Online. Mein Online-Kurs bei Lecturio ist derzeit das Weinseminar. Das kleine 1×1 des Weins. Über Wein wollte ich schon immer mehr wissen, immerhin wohne ich am Fuße des Rheingaus und bald gibt es hier wieder das große Weinfest. Es wird auch nicht der letzte Online-Kurs sein, denn bei Lecturio gibt es ein so großes Kurs-Angebot: Beruf, Karriere, Soft Skills, Freizeit…. vom Tischtennis zur Fotografie über Präsentieren, Speed-Reading und Sprechtraining. Auch Sprachen und zwar auf richtig hohem Niveau: Die Vorbereitung auf TOEFL zum Beispiel. Doch fremde Sprachen sprechen, das lerne ich lieber durch Sprechen und da habe ich auch gleich eine Empfehlung für alle Wiesbadener: Die ganzheitliche Sprachschule mit Herz – mitten in Wiesbaden. Total sympathisch und dabei ein hocheffektiver Unterricht für Jung & Alt. Weil, wer rastet der rostet.. Doch man kann …

Der Flexi-Bar Zauberstab

Apropos, öfter mal was Neues… Flexi-Bar, der Fitness-Schwingstab, ist meine aktuelle Neuentdeckung. Gehört hatte ich schon einiges über dieses Fitness-Gerät, doch ausprobiert habe ich es jetzt zum 1. Mal. Gymnastik, aber mit einem etwa 1,50 Meter langen Schwingstag in den Händen. Diesen muss man immer schön mit Armmuskelkraft zum Schwingen bringen – während man nebenbei auf einem Bein balanciert oder Bauch-Crunches macht. Dieser Schwingstag ist ein Zauberstab! Durch seine Vibration trainiert er vor allem die Tiefenmuskulatur, denn der Rumpf muss die Schwingungen irgendwie ausgleichen und die Muskulatur spannt sich daher unwillkürlich an. Wieso sagte mir denn früher keiner, wie viel Spaß Sport und Fitness machen kann? Die Fitness-Stunde im LadyFitness in #Wiesbaden war super-kurzweilig und wir haben viel gelacht, dabei floss der Schweiss in Sturzbächen und einige Kalorien wurden nebenbei auch verbrannt. Fit for Fun schreibt zu Flexi-Bar Training: Super bei Problemen im Rücken, Verspannungen in Schultern und Nacken sowie Gelenkarthrose. Also perfekt für uns Büro-Menschen und das Bindegewebe wird auch noch straff. Check it out! P.S: Nicht ganz unwichtig für den Trainingserfolg sind schöne Sportklamotten, Gibt’s bei …

Bin ich schön?

Die Frage „bin ich schön?“ stellen sich viele. Junge wie Alte, Frauen wie Männer hadern immer mal mit sich und beäugen kritisch ihr Spiegelbild. Das liegt wohl in unseren Genen. Doch, das Selbstbewusstsein in Sachen „Schönheit“ geht laut Berichten stark zurück, denn die Medienbilder und retuschierte Model-Fotos prägen unser Selbstbild. Was ist Schönheit? Wenn man dem gängigen Schönheitsideal am ehesten entspricht oder gibt es viele Facetten? Sind es die Kleider und Äußerlichkeiten oder ist es nicht vielmehr Humor, Intelligenz oder die Ausstrahlung? Oder ist es alles zusammen, was jeden Menschen schön sein lässt?  Ganz spannend, dass es über dieses Thema derzeit in Frankfurt eine Ausstellung mit Rahmenprogramm gibt. Wo? Noch bis 31. August 2014 im Frankfurter Museum für Kommunikation – weil, ja: Aussehen und Ausstrahlung ist non-verbale Kommunikation. Denn die Kommunikationsforschung sagt: Ganze 38% gehen auf Äußerliches, nämlich „Body Talk“ und nur schlappe 7% auf Inhalt – beispielsweise bei einem Vortrag. Schönheit kommt gut an in unserer Welt, aber was ist schön? Mehr dazu, den Programmflyer und weitere Infos zur Ausstellung gibt es hier

This is not a food blog

Essen tu ich für mein Leben gern, nur Kochen, Backen und so zählt nicht zu meinen Kernkompetenzen. Deshalb werde ich auch nicht über solche Dinge schreiben, versprochen. Außer… ja, außer Holunderblütensirup, das mach ich jedes Jahr und das möchte ich Euch heute mal empfehlen. Hugo – das erfrischende Mix-Getränk trinken wir doch im Sommer alle gerne, nicht wahr? Na also. Das Zeug dazu wächst an jeder Ecke! Wenn es also Ende Mai schön sonnig ist und der Holunder blüht, einfach die Blüten sammeln und los geht’s: Die Blütendolden vom Holunderstrauch abschneiden. Schön abklopfen, damit die Insekten vorher runterfallen und nicht im Kochtopf landen. Die stark duftenden Blüten nicht waschen, das würde den Geschmack vernichten. Die Menge? Pi Mal Daumen, sag ich immer. Etwa 30 Blütendolden in einen Topf geben und mit Zitronensäure-Pulver (gibt’s in der Backabteilung) bestreuen, dazu den Saft von 2 Orangen. Obendrauf kaltes Wasser geben, damit die Menge gerade so bedeckt ist. Außerdem 3 Bio-Zitronen in Scheiben geschnitten auf die Blüten-Melange legen. Den Deckel drauf und kühl und dunkel stellen. Am nächsten Tag wird die …

Schmückt Euch!

Früher fand ich Schmuck oft lästig. Manchmal stört er beim Tippen, Kruscheln, Machen und Tun. Es musste eben erst der zu mir passende Schmuck gefunden werden: Alltagstauglich, auffällig unauffällig, sportlich-feminin, nebenbei Schleuder- und Trocknertauglich, bezahlbar, individuell usw. Von höchst wertvollem Schmuck, der eigentlich besser im Safe liegt, halte ich nicht viel. Schmuck soll uns Schmücken – und zwar im Alltag. In Wiesbaden schaue ich regelmäßig bei der Goldschmiede Hermsen vorbei, die haben individuellen Schmuck auch von anderen Designern. Sehr ausgefallen! Ganz aktuell habe ich mir wunderschöne Armkettchen gekauft. Hergestellt in Wiesbaden, bekannt bis Hamburg und Berlin: Mamaradscha. Mit diesem Schmuck kann ich Schwimmen, Tanzen, Duschen und Werkeln – ohne Probleme. Es gibt auch Fingerringe mit wunderschönen Glasperlen. Für Frauen, aber auch für Kinder und jedermann. Ganz edel sind die Ketten, die mit antiken, afrikanischen Glassteinen bestückt sind. Ein Traum! Und welchen Schmuckt tragt ihr gerne? P.S. In dieser Reihe werde ich nun hin und wieder einen Beitrag veröffentlichen, deenn je mehr Schmuck man hat, desto mehr kommen Themen wie „Pflege“ usw. auf, nicht wahr?  

White

Unter dem Hashtag #Buntes2014 läuft die Aktion der Bloggerin Ines Meyrose. Jeden Monat tragen wir eine andere Klamotten-Farbe. Im Mai tragen wir: Weiß. In dieser Saison ist der Komplett-Look in Weiß total angesagt. Doch ehrlich gesagt finde ich den Look schwierig, denn schnell sieht man „kränklich“ aus – weil so total farblos. Deshalb mische ich lieber und trage in Gesichtsnähe eine Farbe (wie z. B. hier) oder eben Cremefarben, Taupe oder so. Gebrochene Weiß-Töne sind eher etwas für mich und der Look in Reinweiß klappt nur dann, wenn ich knackig braun bin. So geht es vermutlich allen Mitteleuropäerinnen, denn nach meiner Statistik ist die Mehrheit in diesem unseren Land „Farbtyp Sommer“ (wasn des? Für alle die noch keine Erfahrung mit den Farbtypen hatten – mehr dazu in der kommenden Woche). Zum Glück habe ich vom letzten Urlaub noch ein bisschen Farbe im Gesicht, deshalb klappt der Weiß-Look dieses Mal ganz gut. Nun freue ich mich auf den nächsten Monat, denn da stehen uns in der Aktion #Buntes2014 goldene Zeiten bevor…  

For Men only

Auch Männer kommen hier auf ihre Kosten, denn es gibt auch immer mal wieder Themen für sie (Film, Fitness, Reisen…) und außerdem: Beauty ist ja seit David Beckham und Jogi Löw auch ein Männer-Thema. Heute zum „Vatertag“ gibt’s deshalb mal einen extra Männer-Blog-Beitrag. Intensive Sonne, Klimaanlage, lange Flugreisen etc. strapazieren die Gesichtshaut. Auch so freut sich Männerhaut über ein bißchen wohltuende Pflege von außen. Sanfte Konsistenz, gut duftend, erfrischend und fein – das entspannt die Sinne und die Haut lebt auf: Weleda Feuchtigkeitspflege für den Mann … he will love it! P.S. Weleda Naturkosmetik enthält nur Gutes, das bestätigt auch das „Natrue“ Siegel.  

Hüpfen statt Joggen

Abwechslung ist das Salz des Lebens, nicht wahr? So auch im Fitness. Für’s tägliche Training lasse ich nichts auf die gute alte Liegestütz kommen, aber für Kondition und Beweglichkeit und und und kann man auch mal etwas Neues ausprobieren. Heute: Trampolin-Hüpfen für Erwachsene. Bei Sarastudio mooves in Wiesbaden gibt es BelliBouncen, das ist Hüpfen auf einem speziellen Trainingstrampolin von Bellicon. Man macht beim Hüpfen verschiedene Übungen, schön tänzerisch mit Musik, das Ganze schlappe 30 Minuten und hat Spaß dabei. Das hört sich doch easy an. Das soll Sport sein? Au weia, nach etwa 15 Minuten war mein Puls schon am Anschlag und ich einigermaßen aus der Puste. Langsam. langsam… es soll doch Spaß machen! Nach 30 Minuten war’s geschafft und alle Zellen meines Körpers waren kurz durchgeschüttelt worden. Ziemlich verschwitzt aber glücklich rutsche ich mit wackligen Knien vom Trampolin. Hui, nur Fliegen ist schöner… Wie für Kinder so auch für Erwachsene ist das Trampolin ein Allrounder: Gut für die Gelenke und den Rücken. Als Ausgleich gegen Verspannungen und für ein gutes Gefühl für’s Gleichgewicht. Dabei purzeln die Pfunde fast wie von selbst, weil …

Tanzen gehn Ü40

Kommt man in die Jahre, wird das Thema „Ausgehen“ eher zweitrangig, oder? Beruflich ist man eingespannt, Familie, Kinder, Hobbies… das alles fordert und braucht Zeit und die nehmen wir uns dann am Wochenende. Also kein „Saturday Night Fever“, denn wenn Zeit da ist, geht man eher ins Theater, Restaurant und ins Museum. Electronic Beats gibt’s für Ü40 nur in den heimischen Wänden, oder? Wollte man als Ü40 Tanzen gehen, hätte man auch echt ein Problem, zumindest im Raum Wiesbaden, Die stadtbekannten „In“ Locations scheiden aus, denn der Altersdurchschnitt passt nicht mehr. Außerdem steppt dort erst gegen 2 Uhr früh der Bär – da trete ich meist schon den Heimweg an. Eine neue ganz schöne Idee sind diese „gemischten“ Events. Da geht’s früh los, da wird ein Rahmenprogramm geboten und dann kann man im Anschluss noch ein bisschen Tanzen. In Wiesbaden gibt es die Reihe „cook, eat and Dance“ vom Gastronom Balzer. Also Kochen, Essen & Tanzen in einer tollen Location mit netten Leuten und dazu Tanzmusik. Genau richtig für die Füße ab 40. Die Diskothek Imperial in Mainz hat diesen Trend …

Fell im Schlappen

Schlappen sind der Hit. Birkenstock verzeichnet Umsatzplus und die westliche Welt ist plötzlich ganz heiss darauf. Gerne genommen: Schlappen mit Fell-Einlage. Sogar auf Fashion Shows konnte man sie in den letzten Jahren sehen und die Feuilletons von DIE ZEIT oder Süddeutsche sind voll von Berichten über den neuen Schlappen-Hype. Vorallem die Variante mit Felleinlage ist in vielen Blogs diskutiert worden. Das ist neu – dachten wir alle. Weit gefehlt! Auf Sri Lanka wurde ich eines Besseren belehrt. Dort trägt man schon lange und sehr gerne Schlappen. Auch mit Fell. Die Zehensandale auf dem Foto ist mit Ziegelfell-Einlage, ganz stylish im Flecken-Design. Nun weiß ich auch, wo sich wohl die Schuh-Designer dieser Welt die Inspiration für Fell-im-Schlappen geholt haben… In diesem Sommer sind Schlappen – mit oder ohne Fell-  und auch die sogenannten Flats absolut „in“. Privat mag ich das ja, aber irgendwie schaffen es die Flats bei mir nicht in den Style-Himmel. Und wie seht ihr das?

Ah, BB, CC

Hä? Ah, von den neuen Cremes ist die Rede. Die, die früher unter „getönte Tagescreme“ liefen und später dann vielleicht unter Skin Renewer oder Correcter. Heute also BB oder auch CC Cream. Nachdem meine Urlaubsbräune etwas nachgelassen hatte, wollte auch ich ein wenig nachbessern und nahm die erstbeste CC Cream aus der nahegelegenen Drogerie… doch meine Haut ist verwöhnt und lässt nur Naturkosmetik ran. Ist ja auch richtig, denn meiner Meinung nach gehört zum Beispiel Silikon in die Dichtungsfugen am WC und nicht in mein Gesicht, oder? Mehr zu Naturkosmetik gibt es übrigens auf diesem Blog zu lesen, Die Auswahl bei Naturkosmetik ist inzwischen groß, besonders bei Lavera: Es gibt verschiedene Make-Up Produkte und ich probiere nun mal das Beauty Balm aus. Ökotest hat auch schon sein OK dazu gegeben (Testergebnis „sehr gut“ für die BB auf dem Foto) – was will ich mehr? So ein Beauty Balm macht schon einen tollen Teint. Kleinere Pigment-Störungen, Rötungen oder dunkle Augenschatten werden abgemildert und das Antlitz ist ebenmäßiger. Super einfach im Gebrauch und unkomplizierter als eine Foundation oder herkömmliches Make up. In der Halbzeit des Tages muss man wie immer zwar ein bisschen nachbessern, …

Bloggerstöckchen

Die Wiesbadener Bloggerin von Cafe Clia hat mir vor einiger Zeit ein Blogstöckchen mit  zehn spannenden Fragen zugeworfen. Hier meine Antworten und ich werfe das Stöckchen weiter an… Zuerst aber meine Antworten: 1. Du bist in “Deinem” Thema stark engagiert. Wie hat es Dich gefunden? Angefangen mit Mode, Trends und Stilberatung hat sich mein Blog-Thema inzwischen sehr weiterentwickelt und es geht um alles, was mir im Leben so begegnet und für mich interessant ist. Also Lifestyle allgemein – da gehört Mode dazu, aber auch Kultur, Reisen und vieles mehr. 2. Mit was beschäftigst Du dich genau? Hast Du Schwerpunkte? Die Schwerpunkte verschieben sich ständig. Wie im richtigen Leben auch. Mal mehr Sport, mal mehr Mode, mal mehr Buch- und Kinotipps oder Reisetipps. 3. Wer engagiert arbeitet, vergisst oft, gut für sich zu sorgen. Meinst Du selber, Du achtest gut genug auf Dich? Manchmal schreibe ich an einem Beitrag und schreibe und schreibe, dann stürzt das Programm ab, die Bilddatei spinnt und dann merke ich, dass ich eigentlich seit Stunden durstig bin, mein Fuß eingeschlafen ist und mir der Nacken von der PC-Arbeit …

White week

7 Tage, 7 Bilder (einfach oben die Bilder durchklicken). Vom 5. Mai bis 11. Mai, eine Woche lang, jeden Tag eine andere weiße Bluse. Aktion #Buntes2014 heißt die Reihe, die Ines Meyrose ins Leben gerufen hat, nun gibt es im Mai eine Sonderwoche mit Name #whiteweek. Wie ändert sich das Erscheinungsbild durch die Art der Bluse? Ändert sich überhaupt etwas? Achtet man als Betrachter auf Details wie Rüschen, Stehkragen, Ausschnitt? Ein interessantes Experiment an dem ich gerne teilnehme. Ebenso die folgenden Bloggerinnen: Ü50 Sunny’s side of life Sonja J. Zimmer P. – Ich! here I am Ich war selbst ganz gespannt, was mein Kleiderschrank so an weißen Blusen hergibt. Das Ergebnis ist in den 7 Bildern (noch sind nicht alle online) oben zu bestaunen. Bei der Gelegenheit darf ich verraten, dass ich erst seit wenigen Jahren überhaupt Blusen trage, Tja, die Zeiten ändern sich… man wird älter… Deshalb die Frage an Euch: Tragt ihr Blusen? Schon immer? Bügelt ihr oder – seit wann bügelt ihr? Habt ihr schon immer ein Bügeleisen im Haushalt oder erst mit Ü20 oder Ü30 …

Tanz in den Mai

Auch in diesem Jahr geht es in der Walpurgisnacht hoch her. Und wo tanzt Du in den Mai? In #Wiesbaden werden ganz viele Veranstaltungen angeboten und die Wahl fällt schwer. Soll es Live-Musik sein, z. B. mit dem Absinto Orkestra, der berühmten Mainzer Combo bei der kein Fuß ruhig bleiben kann. Oder eine Tanzparty mit DJ im Thalhaus mit den Hits der letzten 40 Jahre (hui, da merkt man, welche Altersgruppe angesprochen wird) oder im Balzer’s Kochsalon mit lecker Essen oder für Spätausgeher ab 23 Uhr im Schlachthof. Oder Alibi, oder Gestüt, oder Parkcafe oder Cantina oder N7 oder… Also, wo habt ihr reingetanzt in den Wonnemonat? Kommentare erwünscht!  

Spa Tag

Der Sommer macht heute Pause. Genau richtig für einen gemütlichen Sonntag mit Wellness. Entweder in der nächstgelegenen Therme oder Zuhause. Fußbad oder Vollbad oder eine erfrischende Kneipp-Dusche – das geht alles auch im eigenen Bad und mit den entsprechenden Zutaten ist mein Bad schnell zum Hamam umfunktioniert! Ein wohltuendes Bad in Limone von Kneipp entführt die Sinne in einen mallorquinischen Zitrushain, danach sanfte Körperpflege mit der nach Orange duftenden Bodylotion von Lavera. Vielleicht noch eine Maske für’s Gesicht auftragen. die mit Ingwer und Calendula gibt intensive Feuchtigkeit… Cleopatra lässt grüßen!

Film: American Hustle

Lief auf der Berlinale, ausgezeichnet mit drei Golden Globes, nominiert für zehn Oscars und läuft derzeit im Kino: American Hustle Und am 25. April läuft die Originalversion in Wiesbaden-Biebrich bei „Filme im Schloss (jeweils um 18 und 20.30 Uhr), eine Veranstaltungsreihe der Stadt Wiesbaden. Ein irrwitziges Gaunerstückchen, das in den Siebzigern spielt – man könnte fast meinen „in Zusammenarbeit mit VOGUE“, denn die Outfits sind wirklich originalgetreu „Seventies“ – da wird der Inhalt schnell zweitrangig: Glitzer, Pelz, getönte Sonnenbrillen, viel Haut, tiefe Einblicke… Style Flash! Bombastisch auch die Musik: Donna Summer, Bee Gees – back to the Seventies. Huuuhu! Very-laid-back – spielt auch noch vor dem Rauchverbot und man trinkt Whiskey, wann immer es gerade reinpasst. Und um was geht es denn nun?  New York Ende der Siebzigerjahre: Irving Rosenfeld, Besitzer einiger Waschsalons, verdient sein Geld als Trickbetrüger und Kunstfälscher. In der verführerischen Sydney findet er die perfekte Partnerin. Die FBI kommt ihnen auf die Schliche und man arbeitet zusammen, um an die Strippenzieher im Hintergrund zu kommen… Chaos vorprogrammiert! Ein authentischer Politskandal lieferte die Vorlage für David O. Russells schräge Komödie …

Entspannung

Heute schon entspannt, gedehnt und gestreckt? Muskeln spielen lassen, ha, das macht Spaß. Einfach im Büro an einer freien Wand oder am Schrank ein paar Liegestütz im Stehen machen – das tut dem Rücken gut und lässt den Atem auch gleich wieder tiefer und bewusst werden. Gäääähnt. Ja, genau, denn Gähnen entspannt die Kiefer- und Gesichtsmuskeln. Lachen ist die Alternative, denn Lachen hält den Körper gesund. Ja wirklich! In Indien und dem Rest der Welt gibt es Lach-Gruppen und Lach-Yoga-Kurse. Einfach machen. Tut soooo gut!

Blau

Aktion #Buntes2014 heißt die Reihe, die Ines Meyrose ins Leben gerufen hat. Jeden Monat steht eine andere Klamottenfarbe im Fokus. Im Monat April BLAU: Klassisch, schön und vielseitig und außerdem sehr vorteilhaft ist diese Farbe. Love blue! Als klassisches „kleines Schwarzes“ macht sie auch nicht blass (wie schwarz) und ist trotzdem ein Allrounder. Mit ein bißchen gelb vermischt wird’s Türkisblau – und diese Farbe steht auch denjenigen, die eher zu den warmen Farbtypen gehören (Typ Herbst und Frühling). Derzeit ist BLAU schwer angesagt, denn auch Denim erlebt ein Revival. Alle Farbnuancen gehen: Von Pastellblau, Hellblau über Königsblau zu Nachtblau oder auch Denim Blue. Ausprobieren!  

Just do it!

Frauenzeitschriften sind voll mit diesen Tipps: Wie man sein Leben verbessern kann, wie man seinen BMI verbessern kann, wie man den Sex verbessern kann, wie man die körperliche Fitness verbessern kann usw. Ob Männner auch ständig an sich verbessern wollen? Ich kenne nur Männer, die so bleiben wollen wie sie sind – und das finde ich großartig. Das signalisiert Selbstbewusstsein und Stärke. Dieses Frauen-Ding „ich möchte anders sein“ „ich will nicht so sein wie ich bin, sondern mich verbessern“ – das zeugt nicht von Charakterstärke. Da scheint ja wirklich Verbesserungsbedarf zu bestehen, könnte man meinen. B-Ware, nicht ganz so optimal. Dabei sind wir Frauen doch perfekt!  Gleich zwei Einladungen aus meinem Frauen-Netzwerk habe ich heute im Postfach. Impulsvortrag und Coaching-Workshops… Ist es mit uns Frauen wirklich so schlimm, dass wir auch im Jahre 2014 noch an uns zweifeln und nicht mit dem zufrieden sind, was uns ausmacht? Just do it! sagte vor Jahren schon Nike in der Werbung und recht hatten sie. Ich finde, wir Frauen sollten endlich aufhören, an uns rumzudoktern, sondern einfach MACHEN. Nein, nicht überlegen welche Sportart …

Reisetipp Rotterdam

„Was willste denn da?“ fragte mich jeder dem ich erzählte, dass ich über’s Wochenende nach Rotterdam fahren werde. Rotterdam steht für „größter Binnenhafen“ und da denkt man an Containerschiffe, Industrie und Lärm. Nach meinem Reisebericht inklusive der Fotos wollen jetzt plötzlich alle auch nach Rotterdam. Na also, sag ich doch. Warum? Darum: Wiesbaden liegt am Rhein und wenn man flussabwärts fährt, kommt man irgendwann in Rotterdam raus. Schon deshalb ist es für uns Rhein-Anlieger eine Reise wert! Und während in unserer Gegend noch lange diskutiert wird, ob und warum der Rhein vielleicht eine weitere Brücke brauchen könnte, wird da oben einfach gebaut, gebaut, gebaut. Ich sag nur Erasmusbrücke. Heiligsblechle! Ganz Holland beeindruckt mit großartiger Städtearchitektur. Neben alt steht neu und ergänzt sich auf wunderbare spannende Weise. Ganz besonders erlebt man dies in der Millionenstadt Rotterdam, denn die Stadt wurde im 2. Weltkrieg sehr zerstört. Heute steht Neues neben Gebäuden aus der Nachkriegszeit und dazu dann die historischen Gebäude – das ergibt eine großartige Spannung: Rotterdam lebt, man spürt förmlich den Motor brummen. Hotel New York Rotterdam. Stilgerecht direkt neben dem Cruise …

7 Wochen sind lang…

Zwischenstand Fastenzeit 2014 #FZAD2014 Genau, ich faste ja nicht, ich wollte nur mein Leben ein bisschen beweglicher machen. Mit Yoga am Morgen und 10mal Sonnengruß. Okay, der Anfang war klasse und ich fühlte mich schon wie ein richtiger Yogi. Bereits nach ein paar Tagen spürte ich, dass mein Körper geschmeidiger wurde. Doch 7 Wochen können lang sein! Vor allem, wenn morgens kein blauer Himmel lockt, sondern trübes Regenwetter die Motivation zu Boden zwingt. Okay, ich gebe zu: Ich habe geschwächelt. Manchmal waren es nur 5mal der Sonnengruß und dann sogar mal gar keiner. Hm. Noch ist ja nicht alles verloren… ein bisschen Zeit ist ja noch und zu meiner Entlastung möchte ich hinzufügen: Statt Sonnengruß habe ich hin und wieder einen Spaziergang gemacht und ich war regelmäßig in dem wunderbaren Sarastudio in Wiesbaden zu den Yoga- und Pilates-Kursen. Bewegung gab’s also schon. Schön abwechslungsreich gestaltet Texterella die Fastenzeit. Statt 7 Wochen ein und dieselbe Methode, probiert sie auch mal etwas Anderes aus. Gute Idee! Und wie läuft’s bei Euch? Fastet ihr? Und wie erfolgreich seid …

Reiseland Holland

Seit meinem letzten Besuch in Amsterdam habe ich ein Faible für Holländer. Nicht, wenn sie vor mir auf der Autobahn fahren, aber in Sachen Freude am Leben sind sie mir ein Vorbild. Frühling an der Nordsee ist klasse, deshalb besuchte ich kürzlich Zandvoort, ein schnuckeliger Ort an der holländischen Nordseeküste. Das ehemalige Fischerdorf hat sich gemausert und ein paar Bausünden am Strand, doch es hat schon noch den Charme eines Fischerdorfs und an den Ausfallstraßen stehen einige prachtvolle Jugendstilvillen. Schon schön! Der ausgedehnte Strand macht sowieso alles wett. Alleine mit ein paar Möwen und wenigen Spaziergängern. Wow! Meeresrauschen betäubt die Sinne. Im Strandpavillon kann man sich am offenen Kamin aufwärmen und ein leckeres Grolsch Bier zischen. Ewig lang scheint der Strand hier zu sein und man kann den Blick über Stunden in den Wellen baden. Am besten man mietet sich ein Apparment für den Urlaub in Holland, zum Beispiel bei housetrip.de, dann kann man nämlich auch kochen wann man will und was man will. Eines verstehe ich nämlich nicht: Wie kann man Muscheln frittieren? Also so richtig, volle Kanne rundherum Panade, dass sie aussehen …

Was mich anzieht

Es gibt Kleidungsstücke ohne die ich das Haus nicht verlasse. Zumindest, wenn ich länger als 24 Std. weg sein sollte begleitet mich immer mein Kaschmir-Wollschal, der jede Reise kuschelig macht und mich vor nervigen Klimaanlagen oder Kälteeinbrüchen schützt. Gefühlt verreisen wir beide schon seit Jahrzehnten zusammen und ich fürchte, er muss demnächst mal ersetzt werden. Der dunkle Farbton ist nicht wirklich eine Trendfarbe, aber bei solch einem Klassiker darf’s farblich schlicht sein und dann passt’s auch zu allen Outfits. Cardigan Ebenso unverzichtbar ist für mich eine klassische Strickjacke, also ein Cardigan: Passt zu (fast) jedem Outfit und macht aus einem öden T-Shirt ein schickes Twinset oder hüllt mich an kühlen Frühlingstagen schön warm ein, schützt außerdem nackte Oberarme vor kühlem Wind und zur Not im Orient auch mal vor neugierigen Blicken. Wenn es abends mal spät wird, hält mich die Wolle schön warm und ich bin für alle Eventualitäten gewappnet. Nicht nur im Frühling, auch im Sommer ist ein wärmender Cardigan unverzichtbar. Und wenn der Herbst sich ankündigt ebenso wie wenn der Winter schon da ist. Ein unverzichtbarer Allrounder …

Im März tragen wir pink

Aktion #Buntes2014 heißt die Reihe, die Ines Meyrose ins Leben gerufen hat. Jeden Monat steht eine andere Klamottenfarbe im Fokus. Im Monat März Pink: Macht munter, Spaß und belebt und gehört zu meinen absoluten Lieblingsfarben. Im Job geht pink dezent eingesetzt auch mal zum antrazitfarbenen Anzug oder Kostüm. Beim Casual Look darf’s dann auch mal ein bisschen mehr sein, Der Komplett-Look in pink sieht zwar süß aus, aber vor die Türe gehe ich damit nicht. In Las Vegas ja, hier nicht. Mindestens ein Teil meines Outfits leuchtet aber (fast) immer in pink, vor allem beim Sport: Sei es das Shirt, Stirnband, Turnschuhe oder einfach die Tasche. Aber auch Sommerkleider, Shorts und Tops sind pinkfarben ein Hingucker. Für die aktuelle Saison wird pink auch ganz groß als Lippenstift-Farbe gehandelt. Ausprobieren! Nach dem myself-Artikel (klick) bin auch ich inspiriert, diesen neuen Trend mutig anzugehen. Pretty in Pink! Steht einem die Farbe pink nicht in Gesichtsnähe, dann geht sie durchaus als Accessoires, Rock oder Hose. Spannende Farbkombinationen wie Pink/Grau, Pink/Gelb, Pink/Chocolate, Pink/Schwarz oder auch zusammen mit Rot bringen Schwung ins Outfit! Mein Outfit-Selfi zeigt heute mal nur meine pinkfarbenen Turnschuhe, weil, ohne Sneakers geht es diesen …

Am Main entlang

Heimatkunde, die Zweite. Fährt man statt auf der A3 mit der Bummelbahn von Frankfurt gen Süden, erlebt man Deutschland ganz neu. Deutschland deine Flüsse. Kürzlich der Rhein, nun also der Main gefolgt von Tauber. Ein Motorbootführerschein würde Sinn machen, bei so vielen Wasserstraßen. Vorbei an idyllischen Dörfchen mit Zwiebel-Kirchtürmen, Ackerland und viel viel Wald landet man zunächst in Aschaffenburg. Fast wie Italien, denke ich. Das dachte sich auch damals König Ludwig I und baute das Pompejanum am Fluss – ganz im Stil der römischen Architektur. Ein Traum! Mit dem Regionalexpress geht es weiter nach Wertheim. Nein, nicht zum Shopping Areal „Wertheim Village Outlet Center“ (dort lande ich sonst immer, wenn ich über die Autobahn anreise). Nein, es gibt auch ein echtes Wertheim: Eine Stadt am Fluss, mit Beach (Neudeutsch für Flussufer) und Burg. Eine idyllische Ecke, wo die Tauber in den Main mündet – nennt sich „liebliches Taubertal“ und überall blitzt der rote Sandstein durch. Natur pur! Das entschleunigt kolossal und mein Smartphone hat lange keinen Empfang. Schlimm? In Wertheim steige ich in einen sehr kurzen, alten Regionalzug um. Hm, bin ich noch in Deutschland, …

Wiesbaden ist happy

Wie man in dem folgenden Video sieht, ist die hessische Landeshauptstadt gar nicht so öde, wie ihr Ruf. Wiesbaden kann nämlich auch ganz anders… Wiesbaden happy Schön, das macht echt Spaß, äh happy! Sogar der OB tanzt mit…  

Liebster Blog Award

Bloggerin Nina vom Mainzer Wohnzimmer hat mich als „Liebsten Blog“ nominiert – freu! Solche Aktionen mag ich, weil sie lassen mich neue Kontakte finden und deshalb schließe ich mich direkt an und nominiere ebenfalls meine liebsten Newcomer-Blogs. Newcomer deshalb, weil eine der Regeln ist, dass der nominierte Blog nicht mehr als 200 Follower haben darf. Außerdem muss man Fragen beantworten. Hui, da geht’s ans Eingemachte… Meine Antworten zu Nina’s Fragen: 1. Was war die Initialzündung, um Dir eine Blogadresse zuzulegen? Es gibt so viele Themen, die mich interessieren und zu denen ich eine Meinung habe – ein Blog ist da die optimale Möglichkeit, mich auszudrücken. Andere malen Bilder oder züchten Bienen… 2. Ist Dein Blog so, wie du ihn Dir vorstellst oder würdest Du gerne etwas ändern? Gerne würde ich bessere Fotos machen und diese dann posten. Aber meine Kenntnisse in Photoshop & Co. stecken noch in den Kinderschuhen. 3. Hast Du eine Blogorganisation oder bloggst Du spontan aus dem Bauch heraus? Ich blogge „aus dem Bauch heraus“. 4. Welche Social Media Kanäle nutzt Du? Welche magst Du mehr …

Filmtipp: Love actually

Wo der Frühling gerade Pause macht, sitzt man abends vielleicht gerne auf dem gemütlichen Sofa im Warmen… Als verkappter Romantiker und noch dazu Ü40 gibt es heute einen Oldie als Filmtipp. Dieser Film könnte es schaffen, jedes Jahr zu Weihnachten, zum Fest der Liebe, auf allen Kanälen zu laufen. Denn, es ist einfach DER Liebesfilm. Nicht wie ein klassischer Liebesfilm (er trifft sie und happy end), nein, eher wie eine Doku darüber und ach, ob hetero, homo, jung oder alt – dieser Film geht ans Herz. Love actually, in Deutsch heißt er „Tatsächlich… Liebe“. Fakten? Nicht wichtig. Nur die Liebe zählt. Naja, Hugh Grant spielt mit und Heike Makatsch auch, reicht doch. Sehr empfehlenswert ist dieser Film, wenn auch schon ein wenig in die Jahre gekommen (aber sind wir das nicht alle ein wenig?) Einfach die DVD in der Videothek nebenan ausleihen oder hier,  

Sonne gegen Haut

Blauer Himmel, Sonnenschein – die Welt sieht plötzlich wieder bunt und fröhlich aus. Alle strömen wir ins Grüne, sitzen in Straßencafés und besetzen die Balkone. Doch meine Gesichtshaut hat es schon satt. Hm, okay, meine Schuld, denn gestern war es einfach zu lauschig auf dem Liegestuhl. Dabei lag ich gar nicht in der Mittagssonne, sondern erst nach Feierabend. Trotzdem: Rote Backen! uiuiui… Zum Glück habe ich sanfte Gesichtspflege im Haus! Das beruhigende Spray, Gesichtstonikum von Dr. Hauschka, ist ein Traum. Das Aufsprühen fühlt sich an wie eine Portion zärtlicher Streicheleinheiten. Ich drücke das Tonikum vorsichtig in die Gesichtshaut und genieße die angenehme Kühlung. Das beruhigt die Haut wunderbar. Darauf kommt jetzt noch eine dicke Pflegeschicht. Entweder die reichhaltige Quitten-Gesichtscreme von Dr. Hauschka oder eine Maske. Genau, aus gegebenem Anlass gibt es heute eine Portion Zusatzpflege: Die Hautberuhigungsmaske. Sehr wohltuend für meine roten Bäckchen. Die Sonne hat enorm Kraft und gerade im Frühjahr ist unsere Haut noch in Winterstimmung. Sonnenschutz ist das Zauberwort. Ich setze also heute einen Strohhut auf und lass nur noch Sonne an die Füße. Versprochen!    

Forever young

Bei Frauen (und manchmal auch bei Männern) wird heutzutage schnell mal gefragt, gedacht, getuschelt: Hat die/der was machen lassen? Früher waren Schönheits-OPs nur in Hollywood Thema. Ach, die armen VIPs, die nicht in Würde altern können… . Doch mit wachsendem medialen Einfluss hat sich das geändert und es betrifft auch uns. Früher waren es nur die Zähne (ja, auch ich trug eine Zahnspanne, okay), heute wird die Nase, die Augenlider, die Oberarme, der Bauch und einiges mehr „nachgebessert“. Termingerecht zu meinem Geburtstag im März stelle auch ich mich meinem Spiegelbild und komme ins Grübeln: Graue Haare, die sich täglich vermehren, Lachfältchen, die als kleine Furchen stehen bleiben. Eine Zornesfalte (die kommt bei mir eher vom Augenkneifen, aber egal. Furche bleibt Furche), Schlupflider. Die sehen bei Claudia Schiffer ganz süß aus, bei mir finde ich sie eher lästig. Ob ich da was machen soll? Schöne neue Welt… alles perfekt, alles adrett. Die Falten glatt, die Titten straff. Doch wie schaut’s hinter der Fassade aus? Macht es einen glücklich, wenn das Schönheitsideal scheinbar erreicht ist? Oder ist es eher so, dass man immer die Narbe sieht und sich darüber ärgert, dass man …

Die Farben Italiens

Kleine Fluchten tun der Seele gut. Im Frühling steigt die Lust auf Sonne, Abenteuer und ein leichtes, beschwingtes Lebensgefühl. Wo bitte geht’s hier nach Rom? Zwar ist im März dort noch keine Badesaison in Italien, aber die Sonne hat schon mehr Kraft als in Deutschland. Es grünt, es blüht und duftet nach Frühling. Wie die Farben dort leuchten! Selbst in der Mode sind die Italiener farbenfroher. Hier trägt auch mal der Seniore eine rosafarbene Chino zum Sakko und Frauen über Achtzig tragen nicht zwangsläufig Beige, sondern betonen ihre Weiblichkeit mit farbenfroher Mode und – natürlich – dem obligatorischen Lippenstift in Knallrot. Lassen wir uns davon inspirieren! Einfach mal ein bisschen dicker auftragen und sich mit Farbakzenten in Szene setzen. Weil, es ist Frühling! Für einen kurzen Atemzug italienischer Einflüsse reicht schon ein Wochenende und mit dem Flieger ist man kurzerhand nach Rom transportiert. Ein Traum! Landung Freitagabend um 18.30, schnell ins Hotel, kurz Klamotten wechseln, Taxi rufen und schon sitzt man rechtzeitig zum italienischen Abendessen ab 21 Uhr beim Aperativo. Am Tag drauf über den Campo di Fiori …

Fastenzeit – neu interpretiert

Am Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit, die bis Ostern andauert. Auch Menschen ohne christlichen Background fasten in dieser Zeit gerne mal und üben den Verzicht: auf Fleisch,  auf Zucker, auf Alkohol, auf Fernsehen, auf Facebook, auf Bloggen und Internet, auf Klamotten-Shoppen etc. pp. Als kürzlich ein Beitrag über „Ich kauf nix“, eine Bloggerin die über ein Jahr keine Klamotten gekauft hat, im Fernsehen kam, dachte ich kurz darüber nach, eine Shopping-Diät zu machen. Einfach mal nichts mehr einkaufen – Klamotten hätte ich genug im Schrank. Also, warum nicht? Dazu kam dann noch der Aufruf zu dieser Blogger-Parade „Fastenzeit“ von Andrea Juchem. Da kam ich ins Grübeln… Doch schon als Teenager machte ich keine guten Erfahrungen mit Diät: Ob Obst-Diät, Brigitte-Diät, Trink- oder Körner-Kur – das ist doch Quatsch. Ich halte nichts von kontrolliertem Essen. Das ist doch, als würde man den Herzschlag kontrollieren. Dann ist da auch der Jojo-Effekt, deshalb lebe ich eher nach dem Prinzip: Alles in Maßen! Das gilt für’s Essen wie für’s Shoppen und auch für’s Fernsehen, Fleisch, Schokolade, Alkohol, Internet und Sport und vieles andere mehr. …

Filmtipp: Diane Keaton

Unlängst hat Diane Keaton in Berlin die Goldene Kamera in der Kategorie „Lebenswerk International“ überreicht bekommen und bestach den trögen Abende mit einer solchen Frische, dass man richtig Lust auf’s Älterwerden bekam. Eine großartige Frau! Es gibt eigentlich nicht DEN Filmtipp, wenn es um Diane Keaton geht. Sie hat in so vielen sehenswerten Filmen mitgespielt, auch zum Beispiel in „Der Pate“. Darüber schreiben schon andere, deshalb lebe ich hier voll mein Faible für diese ultra-romantischen „Frauen-Filme“ aus. Mein heutiger Diane-Keaton Filmtipp aus dem Jahre 2003: Was das Herz begehrt. Eine romantische Komödie in der sie zusammen mit Jack Nicholson spielt. Unbedingt den Film deshalb in der englischen Originalversion ansehn, denn beide Schauspieler sind sprachlich so einzigartig, dass dies keine Synchronisation übermitteln kann. Um was es geht? Um Herzensangelegenheiten – im wahrsten Sinne des Wortes. Die erwachsene Tochter einer Schriftstellerin (Diane Keaton) bringt ihren neuen Lover mit ins Strandhaus: ein Lebemann im Alter der Mutter. Alles prima, bis der alte Mann einen Herzanfall bekommt, pflegebedürftig wird und deshalb ein paar weitere Tage im Strandhaus bleibt. Dann ist da noch der junge, attraktive Arzt, der ein Auge auf die …

Styled by G. M. Kretschmer

Zusammen mit dem Wäsche-Hersteller Triumph gibt der deutsche Mode-Designer und Entertainer Guido Maria Kretschmer jetzt einige Tipps für farbiges Untendrunter. Denn wir wissen ja, nicht nur die Passform (Shapewear lässt grüßen), sondern auch die Farbe ist untendrunter wichtig und damit man damit nicht blass aussieht, gib es auch gleich einen Farb-Ratgeber vom Designer mit dazu. Vier Farbtypen wurden von Guido Maria Kretschmer definiert und passend dazu insgesamt sechs Triumph Wäsche-Serien ausgewählt. Wäsche in Farbe Hauptsache es ergänzt sich schön mit der Hautfarbe, meine ich. Von Guava über Campari Orange zu Tropical Papaya und Angora. Wow, was für exotische Farben! Damit man bei den vielen Passformen nicht den Überblick verliert, gibt’s einen Fit Finder und das Angebot, im nächsten Laden ausführlich beraten zu werden. Sehr nett! Weitere Infos gibt es bei Triumph (von dort ist auch das Foto) oder im Wäscheladen Eures Vertrauens. Und was tragt ihr so untendrunter?

Rhein und so

Heimatkunde. In Zeiten von ebay und mobile.de lernt man Leute und Ortschaften kennen, die hätte man sonst im Leben nicht entdeckt. Einfach nur mal bei „Suche“ einen Umkreis von 100 km eingegeben, Treffer gelandet, Artikel „nur an Selbstabholer“ gekauft  und los geht’s. Dieses Abenteuer ist spannender als jeder TV-Krimi! 100 km im Umkreis von Wiesbaden. Man meint, man kenne die Ecken. Doch von wegen! Vor allem, wenn man durch eine Umleitung gezwungen wird, von der geplanten Route abzufahren und selbst das Navigationsgerät die Orientierung verliert. Heimatkunde für Fortgeschrittene! Abseits der vielbeschriebenen Rhein-Route. Okay, Rüdesheim und auch die Loreley kennt man. Das kennt die ganze Welt. Ende der Achtzigern erlebte ich dort einige Open-Air-Konzerte auf der Freilichtbühne hoch oben auf dem Felsen (was macht eigentlich der coole Alan Bangs heute?). Aber wer kennt schon Bogel, Auel & Co.? Tief in den Schluchten der Rheinfelsen vergraben. Vergessen, zwischen steilen Weinhängen. Tief vergraben unter Gelsenkirchener Barock. Zum Abend kommt die Sonne noch raus und lässt den Rhein-Lahn-Kreis in goldenem Licht erstrahlen. Der viel zu süße Weißwein verklebt die Kehle. Unvergesslich bizarr …

Upcycling bei Innatex

Seit mehr als 15 Jahren findet zweimal im Jahr nahe Frankfurt die Öko-Modemesse Innatex statt. Dieses Mal war Denim im Fokus. Bestens, denn auch ich bin der blauen Mode verfallen: Blue Jeans forever! Die INNATEX ist die größte internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien. Fachbesucher aus aller Welt finden hier ein vielfältiges Angebot im Bereich Mode,Textil, Schuhe und Accessoires. Mehr als 200 Aussteller aus rund 20 Ländern präsentierten die Neuheiten für die Wintersaison 2014/15. Jetzt nicht an braunen Filz und Selbstgebasteltes denken, denn Öko kann auch anders, einfach mal reingucken in den Film der Fashion Show. Meine ersten Eindrücke habe ich bereits beschrieben, heute möchte ich noch das estnische Label Reet Aus vorstellen. Upcycling In der Modeproduktion wird viel weggeschmissen. Insbesondere beim Stoff-Schnitt bleibt viel Stoff übrig und statt die hochwertigen Verschnitt-Reste wiederzuverwenden wird das Meiste verbrannt, weggeworfen, vernichtet. Dabei ist es hochwertiges Material für großartige Mode – dachten auch die Macher von Reet Aus. Sie produzieren nun aus den Verschnitt-Resten oder der B-Ware oder eben dem Produktionsabfall z. B. in der Fabrik in Bangladesch tolle Mode. Upcycling nennt man das. Wow …

Aktion Buntes 2014: Silber

Aktion Buntes 2014 ist das Motto der Blog-Aktion, die die Hamburger Bloggerin Ines Meyrose ins Leben gerufen hat. Jeden Monat eine andere Klamottenfarbe. Im Monat Februar tragen wir Silber. Metallic ist auch in diesem Jahr mega trendy. Ob als Outfit oder nur als Accessoires. Schön BlingBling, vielleicht mit ein paar Nieten oder so. Klasse, nicht nur für abends! Mein Silber-Outfit: Hose: Sisley (okay, die Hosenfarbe ist kein reines Silber, sagen wir Bi-Color) T-Shirt: Mexx Gürtel: Comma Schuhe: Replay P.S. Der Januar stand unter dem Motto Grün und im Monat März heißt es: PINK  

Was sagt #Ambiente?

Die Trendfarben werden auf der weltweit bedeutendsten Kosumgütermesse #AMBIENTE in Frankfurt ausgesprochen. Es ist die Trend-Schau. Ich war dort und habe mich inspirieren lassen. Die Trendexperten des renommierten Stilbüros bora.herke.palmisano haben recherchiert und dem Besucher die Trends der Zukunft erlebbar gemacht: Farben, Formen, Materialien wurde in Form von konkreten Beispielen und Umsetzungsideen gezeigt. Trendfarben 2014 Die Haupt-Strömungen für Interior Design sind : Stunning Temper Subtle Spirit Serene Nature Striking Mind Man könnte sagen: Für jeden etwas dabei. Als Gesamteindruck ist für mich ist Folgendes präsent geblieben: Frische und Natur Zusammen mit dem Trend „Nachhaltigkeit“ werden natürliche Materialien neu entdeckt: Unbehandeltes Holz, Rattan, Bambus – kombiniert mit einer eigenwilligen Frische. Es werden neue Lackier- und Verarbeitungsmethoden ausprobiert und aus Altem entsteht Neues indem wiederverwertet und neu interpretiert wird. Klassisch und Dezent Nach quietschbunt und Colourblocking hat man wieder Lust auf die klassischen Farben, die gedeckt und ruhig daher kommen und damit auch Langlebigkeit und Bodenständigkeit verkörpern: Dunkelbraun, Grau, Nachtblau. Leder, Fell und Wolle. Behaglichkeit. Pure und Pastell Leicht und schlicht, Shabby Style und Skandinavisches Design fällt mir da …

Rosa+Rot

Heute hatte ich folgendes Erlebnis. Eine Verkäuferin sagt zu mir: „Das rote Top ist klasse, aber das können Sie nicht zu dem Rosa tragen. Das beißt sich. Das geht nicht.“ Beißt sich Rosa und Rot?  Hm. Ich finde es sieht prima aus. Das Label Ana Alcazar findet das auch, denn da habe ich ein tolles Kleid in dieser Farbkombi gefunden. Farben Wer legt denn überhaupt fest, was geht und was nicht geht. Wann beißen sich Farben? Was heißt „beißen“ überhaupt? In der Natur geht doch auch alles. Die berühmte bunte Blumenwiese – da finden wir es schön, wenn Blüten in Gelb, Lila und dann noch Kornblumenblau neben Sonnenblumengelb und Zartrosa und Hellgrün beieinander stehen und um die Wette blühen. Oder in Afrika, dort trägt man tolle bunte Stoffe und viele Farb-Mischungen, die für uns zunächst ungewöhnlich sind, sehen klasse aus. Man könnte annehmen, dass es nur Gewohnheit ist, welche Farbkombination geht und welche nicht. Ungewohnt für’s Auge – und dann sagt man „es beißt sich“. Um’s kurz zu machen: Ich habe keine Antwort. Google hat auch keine …

Film Tipp: Genug gesagt

… und als Filmtipp heute wieder eine Liebes-Komödie: Genug Gesagt. (Original-Titel: Enough Said) Zwei Singles, geschieden und alleinerziehend treffen sich auf einer Party, ein erstes Date, man verliebt sich, es gibt Komplikationen – doch die Liebe ist am Ende doch stärker. Da kann die Ex noch so zetern, das Outfit und das Übergewicht nicht so ins Bild passen oder auch der Beruf des anderen irgendwie irritieren. Nur die Liebe zählt! Sehr romantisch, oder? Ist doch auch richtig: Hauptsache die Chemie stimmt. Ein ganz un-amerikanischer Independent-Film. Den Single-Mann spielt großartig und einfühlsam James Gandolfini (inzwischen leider verstorben). Genau richtig für einen grauen, trüben Winterabend. Wo läuft der Film derzeit im Kino? Einfach auf diesen Link klicken.

Öko-Jeans

Die Jeans ist mit das giftigste Kleidungsstück. Das war mir bislang nicht klar. Die Herstellung einer Jeans ist ein extremes Umwelt-Desaster. Uff. Etwa 1,6 kg giftige Substanzen werden eingesetzt, um die Jeans so cool aussehen zu lassen, dass wir sie kaufen wollen. Doch zuvor wird jede Hose noch zig mal gewaschen und das kostbare Gut Wasser mit den Chemikalien verunreinigt. Viel Wasser, denn pro Jeans werden etwa 60 Liter nur für die Waschungen verbraucht. Bei einer Öko-Jeans sind es nur noch etwa 2 Liter Wasser. Okay, über die schlechten Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern (Bangladesch, China usw) wird derzeit viel in den Medien viel diskutiert. Trotzdem ist mir erst beim Besuch der Moden-Messe in Berlin, der Green Lounge und der Innatex in Hofheim die Tragweite richtig bewusst geworden. Ein Umdenken ist dringend notwendig! Während wir hier über Bio-Gemüse und die grüne Plakette diskutieren, sterben in den Mode-Produktionsländern die Menschen daran, dass sie unsere Jeans in „used-Look“ verwandeln. Das kann’s doch irgendwie nicht sein. Ganz kurz auf den Punkt gebraucht wird es in dem Radio-Bericht im SWR2 in dem auch der Global Organic Textile Standard (GOTS) für Jeans erklärt wird. Die Leute von Wunderwerk …

Total floral

Blumen treffen auf Kleider. Flowerpower! Der Sommer wird blumig. Wir erblühen – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Trend begann schon 2013 und bleibt uns erhalten. Das sagt auch die Zeitschrift MYSELF. Schön! Und nachdem es nun schon überall Primeln und so gibt, konnte ich mich nicht mehr zurück halten und habe meinen Kleiderschrank jetzt schon zum Blühen gebracht: Flowerpower. Ganz toll in fließender Seide und leichtem Jersey. Nun kann’s Sommer werden – und bis es soweit ist, ziehe ich einfach Stiefel dazu an. Trägt sich klasse! Das Thema Nachhaltigkeit habe ich nicht vergessen: Die Kleider sind Second Hand, denn in Wiesbaden gibt es ein paar tolle Second Hand Boutiquen. Meine Favoriten sind „Courage“ in der Neugasse, das „Gewandhaus“ in der Taunusstraße und „Zweite Liebe“ nahe der Marktkirche. Findet man nichts im Second Hand, dann ist vielleicht in der aktuellen Kollektion von Karen Miller etwas Passendes dabei. Total floral!

… nicht mein Tag

Passend zum heutigen Montag mein Filmtipp: Nicht mein Tag. Roadmovie Ein deutscher Roadmovie mit Moritz Bleibtreu; von Regisseur Peter Thorwarth, der gerne als „die  Antwort des Ruhrpotts auf Quentin Tarantino“ gehandelt wird. Fühlen wir uns nicht alle manchmal vom Alltag aufgefressen, die Träume verkauft, im Hamsterrad festgefahren zwischen Einbauküche, Bausparvertrag und Riester-Rente? Ausbrechen? Maximal am Wochenende! Oder eher im wohlverdienten Jahresurlaub, aber wahrscheinlich nur in der Fantasie… Genau da holt uns dieser kleine, dreckige, so ganz und gar nicht anständige Film ab. Die Bankräuber-Geisel wird selbst zum Ganoven und die Dinge nehmen ihren Lauf und das F-Wort wird zum Standard. Man möchte direkt einsteigen in die rasante Fahrt mit dem Mustang, Sprüche klopfen, laut rumbrüllen und einfach mal alle Fünfe grade sein lassen. Perfekt für den nächsten Freitagabend, oder auch für den Montag-, Dienstag- oder Mittwochabend. Ein Film, leicht, lustig und vergnüglich. Vielleicht ein bisschen vulgär, aber wären wir das nicht alle gerne manchmal, ein kleines bisschen? Läuft seit 16. Januar in vielen deutschen Kinos. Hingehn. Reingehn. Ansehn. Und nach dem Kino-Besuch: Welchen Spruch fandet ihr am besten? Den mit dem Skoda? Oder das mit der …

Nachlese #MBFW 2014

Der Monat Januar stand im Zeichen der MODE: Mercedes Benz Fashion Week 1) Mercedes Benz Fashion Week in Berlin. Anja Gockel hatte mich zur Show eingeladen, ebenso LAVERA Naturkosmetik für den Lavera Showfloor, wo ausgesuchte Designer aus dem Bereich Ökomode und Upcycling präsentierten. Parallel dazu fand die Green Lounge und die Ethical Fashion Show statt und ich muss sagen – inzwischen bin ich überzeugt von Öko-Mode! Es gibt tolle Ansätze und Ideen und ich bin froh zu lesen, dass inzwischen auch konventionelle Hersteller wie z. B. Burberry und Gardeur das Thema Nachhaltigkeit endlich für sich entdeckt haben. Fashion Blogger Café 2) Am Freitag fand dann das „Fashion Blogger Café“ statt. Von Styleranking toll organisiert , wie immer! Es gab informative Vorträge zu verschiedenen Blogger-Themen und bei leckeren Häppchen und einer klasse Getränke-Auswahl konnten sich die über hundert Blogger kennenlernen und austauschen und einen netten Tag verleben. Ich habe ausführlich mit Samsung über die neueste Technik geplaudert und dann ließ ich mir vor meinem Heimflug noch beim Lavera-Stand das Make-Up auffrischen. Lavera war nämlich neben Samsung der Hauptsponsor. Klasse: Lavera – eine wirklich innovative …

Knigge in the air

Bei Nachflügen transformiert ein Flugzeug zum großen Schlafsaal. International, Männer und Frauen gemischt, dabei trotzdem schön ordentlich getrennt jeder auf seinem zugewiesenen Sitzplatz, der dann doch zu eng ist, um wirklich Privatsphäre zu haben. Beim Nachtflug wird kurz nach dem Start die Bettruhe eingeläutet, wie damals in der Jugendherberge. Wie damals halten sich manche nicht daran und es wird gequatscht, gelesen, manche schauen TV oder spielen bzw. arbeiten mit dem Computer. Was sagt Knigge dazu? Muss man sich an die verordnete Schlafenszeit halten? Welche Regeln gelten „up-in-the-air“? Welche Uhrzeit ist überhaupt ausschlaggebend, wenn Bettruhe angeordnet wird? Vielleicht bin ich ja eine Eule und mache lieber die Nacht zum Tag? Vielleicht will ich noch einen letzten Drink nehmen statt zu dösen? Auch nervig: Schnarchende Sitznachbarn. Was sagt Knigge dazu? Darf man den Schnarcher wecken, stupsen, um Ruhe bitten? Ist das Aufgabe der Stewardess, für Ruhe im Flieger zu sorgen? Aber was heißt schon Ruhe? Ist ein quengelndes Kind Lärm oder Musik in den Ohren? Also ich sag mal so: Manchmal muss man sein Lebensglück einfach selbst in die Hand …

Blogger oder Presse?

Dies ist ein Blog und es schreibt ein Blogger. Wäre es ein Online-Magazin einer Zeitung würde ein Journalist schreiben. Der Unterschied? Ja, den müsste man mir mal erklären. Gibt es da einen Unterschied? Ich meine, so inhaltlich, also im Text und im Ergebnis? Bei Veranstaltungen und Messen werde ich inzwischen wie ein Presse-Vertreter behandelt: Freier Zugang, freie Verpflegung, Einladungen zu speziellen Informationsveranstaltungen und VIP-Events. Zugang zu Bilddaten und Presseberichten, Schon schön. Leider nicht beim Autokauf. Journalisten-Rabatte? Fehlanzeige. Ich bin ja nur Blogger. Nein, würde ich sowieso niemals annehmen – ich bin doch nicht bestechlich, bin doch kein Journalist! Der Deutsche Journalisten Verband gewährt mir keinen Zutritt. Ich schreibe zwar, habe aber noch nichts veröffentlicht. Naja, doch schon (siehe mein Blog mit fast tausend Lesern täglich) – aber das ist ja nur ein Blog und keine Zeitschrift oder kein Online-Magazin eines namhaften Verlages. Ob das in Zeiten von Spiegel-Online & Co. noch zeitgemäß ist? Ein weiterer Unterschied ist, dass ich kostenlos schreibe. (oder mag mir jemand ein Honorar überweisen?) … apropos, da fällt mir die Schlagzeile über den Ex-Chef von DIE ZEIT ein, der vergessen …

Winter!

Die Aktion #Buntes 2014 hat das Thema Farbe auch bei mir im Blog wieder aktuell werden lassen. Als Farbberaterin achte ich natürlich darauf, dass die gewählten Farben auch typgerecht und damit vorteilhaft sind. Alle Farben sind erlaubt, nur in Gesichtsnähe ist es wichtig, dass man in der richtigen Farbkategorie bleibt, damit der Teint nicht fahl wirkt. In der klassischen Farbberatung hat man die Farbrichtungen nach den Jahreszeiten benannt. Heute ist’s winterlich kalt, deshalb stelle ich den Farbtyp WINTER vor: Die Farben des Farbtyps Winter sind ganz und gar nicht trist. Kontraste! heißt das Zauberwort: Rot trifft auf Schwarz, Schwarz auf Weiß, Königsblau oder auch Neon bringen deutlich Farbe ins Spiel. Der Winter-Typ darf es richtig krachen lassen: Kalte, besonders klare und leuchtende, kontrastreiche und auch mal eisige Farben stehen diesem Farbtyp hervorragend. Auch reines Schwarz sieht sehr edel aus. Das kann sonst kein Farbtyp so gut tragen. Als Schmuckfarbe sind weiße Töne empfehlenswert, d.h. Platin, Weißgold, Silber und Titan (Alternative: Bicolor). Auf keinen Fall Gold oder goldfarben. Dies gilt auch für die Kleidungsfarben: Gelbstichige Kleidung oder Braun- oder Mischtöne lassen …

Aktion Buntes 2014: Grün

Die Aktion der Hamburger Bloggerin Ines Meyrose steht unter folgendem Motto: Aktion Buntes 2014  – und im Monat Januar tragen wir Grün. Was eine coole Idee und genau das Richtige für Farbenfreundin! Grün. Zu meinem persönlichen Farbtyp passt eher das blaustichige Grün: Dunkles Tannengrün, Flaschengrün, Blaugrün, Aqua, Pistazie, Mint, Türkis… In Gesichtsnähe sollte es auf keinen Fall zu gelbstichig werden. Hier also mein grünes Outfit für Monat Januar: Hose von Guess Jacke von H&M (Conscious Collection) Bluse von Schumacher Handschuhe von Roeckl Herzlichen Dank für die schöne Inspiration! Der Februar steht unter dem Motto „Silber“ … ich bin gespannt auf die gesammelten Outfits.

Neue Farbe braucht die Wand

Inspiriert von der Creative World Messe in Frankfurt, die parallel zur Paperworld und Christmas-World immer Mitte Januar in Frankfurt stattfindet, bin ich jetzt im Deko-Fieber. Es gab so wunderbare Deko-Ideen auf der Messe und auch wenn ich kein Bastler-Gen habe, möchte ich gerne das eine oder andere umsetzen. Ein kleines bisschen die Bude anhübschen… Farbe muss her! Wenn es draußen schon so grau ist, dann soll der Wohnraum wenigstens bunt und heiter wirken. Marabu Künstlerbedarf Tolle Ideen habe ich mir am Stand von Marabu geholt. Die haben nicht nur Porzellan, Stoff- und Künstlerfarbe, sondern auch ganz tolle Akzentfarben für die Wand. Welcher Farbtyp ich bin? Diese Frage wird mir hoffentlich die App von Marabu verraten, die ich mir auf mein Smartphone geladen habe. Oder der Fragebogen auf der Website. Das kann ja bunt und heiter werden… Für die Küche werde ich auf jeden Fall an einer Stelle diese magnetische Wandfarbe ausprobieren. Dann kann ich endlich Rezeptideen, Einkaufszettel und und und direkt mit einem Magneten an die Wand pinnen. Weitere Inspirationen hole ich mir aus dem Buch von Tricia Guild von dem …

Go for it!

Auf der Frankfurter Messe „Paperworld“ fand nun zum zweiten Mal der Assistentinnen-Tag der Zeitschrift working@office statt. Neben anderen spannenden Vorträgen hielt auch die bekannte Trainerin Sabine Asgodom einen Vortrag: No risk no hope Ich kannte bislang nur „no risk no fun“ – im Grunde nichts Anderes. Denn, kein Erfolg, ohne dass man ein bisschen Risiko eingeht. Man muss eben „Raus aus der Komfortzone“ wie auch eines der Bücher von Asgodom heißt. Wie immer schaffte sie es, einen Saal mit rund hundert zunächst etwas reservierten Frauen zum Lachen und Applaudieren zu bringen. Und Mut macht sie! Verwirkliche Deine Träume bevor es zu spät ist, denn Du hast nur ein Leben. Wie wahr… Sie ist lebendes Beispiel dafür, dass es klappen kann und dass es richtig ist, genau dass zu tun, was einem leicht fällt, was einem Spaß macht, wo die Energie hin geht. Danke für diesen wunderbaren Impuls-Vortrag! Wer sie nicht kennt – hier geht’s zur Website und zu den vielen Büchern, die sie schon geschrieben hat.

Parka Mania

Es gibt diese tollen Winterjacken im Parka-Stil. Schön lang und voluminös, mit Daune, Fellkragen und vielen Zippern von Napapirji, Parajumpers, Wellensteyn oder xy …. – toll kuschelig warm sehen die aus. Vor allem die Variante einer großen Kapuze mit viel Pelz dran – so schön! Ich liebäugle jeden Winter mit diesen Jacken. Und jede Saison gehe ich in den Laden, probiere ein, zwei oder auch drei Jacken aus, bin unentschlossen, verschiebe den Kauf, gucke ein weiteres Mal. Bis es dann wieder Frühling ist und ich denke – naja, nächstes Jahr. Dann aber wirklich. Dann will ich auch endlich so eine Antarktis-taugliche Winterjacke mit viel Fell und so. Parka or not Warum tu ich mir so schwer mit diesen Jacken? Ist das vielleicht ein Hinweis darauf, dass mir diese Art Jacken gar nicht stehen? Ein ähnliches Thema habe ich nämlich mit dem „Wasserfall-Ausschnitt“.  Das steht mir ganz und gar nicht und es spricht stilistisch auch alles dagegen. Trotzdem gibt es diese Art Oberteile in meinem Schrank. Da konnte ich offensichtlich nicht nein sagen. Und was hat das jetzt mit diesen warmen Winterjacken zu tun? Genau, dass …

Ökomode – warum?

Beim meinem Bericht über die Green Fashion, wurde ich nachdenklich. Schonmal Geld für Öko-Mode ausgegeben? Hm… Während ich in Sachen Kosmetik 100% auf Naturkosmetik setze, sieht es im Bereich Mode ganz anders aus. Ich habe zwar ein Kundenkonto bei Hess-Natur, bestelle aber kaum. Dann habe ich einen nachhaltig hergestellten Wollmantel von H&M, aus der Conscious-Linie (aus Recycling-Wolle hergestellt), doch das war es dann auch schon. Öko-Mode beschränkt sich bei mir im auf wenige Einzelteile.  Qualität ist für mich der Schlüssel und wenn sich mir diese nicht erschließt, kaufe ich konventionell ein. Wolle zum Beispiel. Wolle kenn ich nur mit den fiesen kleinen Wollknötchen, Pilling genannt und spätestens nach der 10. Wäsche wird Lambswool nämlich auch noch filzig. Da kann das noch so öko sein – ich mag das nicht. Inzwischen jedoch habe ich drei Teile, mit denen mir das nicht so geht: Keine Öko-Mode, sondern exklusive Markenqualität von Schumacher. Schal und Cardigan aus 100% Merinowolle, die schon schon zig Flug- und Bahnreisen mitmachen mussten, danach schnelle Handwäsche ohne Sonderbehandlung – trotzdem sieht beides aus wie neu. Im Grunde geht es …

Fashion goes green

Über die Mercedes-Benz-Fashion Week in Berlin mit den Shows im Zelt auf der Prachtstraße Unter den Linden wurde viel berichtet – deshalb beschränke ich mich auf einen Bericht von der GreenLounge, der Ethical Fashion Show und dem Showfloor von Lavera. Unter dem Motto Celebrating Natural Beauty zeigte der lavera Showfloor erneut, dass Öko-Mode und Naturkosmetik zusammengehören und eine große Bühne brauchen. Mit dem lavera Catwalk ergänzt lavera Naturkosmetik bereits zum dritten Mal das Programm der Berlin Fashion Week als Veranstalter und Förderer von Modemachern, die sich im Bereich Upcycling, Fairtrade und ökologische Mode verdient gemacht haben. Was dabei rauskam: Öko-Mode, und zwar gar nicht langweilig. Präsentiert wurde mit viel TamTam in cooler Location am Alex: An drei Abenden präsentierten die Designer und auch viel Prominenz war vor Ort: Nazan Eckes, Astrid Rudolf, Dana Schweiger, Mr. Obamas Schwester – und auch zwei ehemalige Wiesbadener,  die heute als “Meise Zwillinge” bekannt sind (vor Jahren büffelten wir gemeinsam auf der IMK Abendschule). Mehr zu den Labels hier (klicken). Mehr als 500 Gäste besuchten am Abend des 15. Januar 2014 die GreenLounge, die Networking-Party der nachhaltigen Mode-Szene …

Anja Gockel bei #MBFW

London, Peking, Berlin… das Mode-Label von Anja Gockel ist international und kommt aus: Mainz. Farbenfreundin ist eingeladen, als Gast bei der Fashion Show in Berlin live dabei sein zu dürfen. Live und in Farbe, direkt am Brandenburger Tor mitten in Berlin… Anja Gockel Am Mittwochmorgen um 10 Uhr ging es los auf dem Runway im Zelt der Mercedes Benz Fashion Week. Das Thema: Hildegard. (inspiriert von Hildegard von Bingen). Florale, feminine Muster und weiche Texturen. Die Farben eher kräftig dunkel, immer mit einem Highlight wie zum Beispiel ein Rost-orangefarbener Pelzmuff zu Pink. Oder das fließende Seidenkleid in Flaschengrün oder Mint. Ganz Frau, ganz selbstbewusst. Mercedes Benz Fashion Week Berlin Die Models schreiten aus dem Nebel heraus, stolz und stark. Die Stimmung erinnert an eine Prozession in einer Kathedrale, wäre da nicht die elektronische Musik. Insgesamt ist die Show grandios und atemberaubend! Anja Gockel, das sympathische Modelabel für tolle Frauen. Kein Size Zero, sondern „The Woman I am“ ist die Losung. Danke, dass ich dabei sein durfte. P.S. Ganz herzlichen Dank auch an Mercedes-Benz. Mein Koffer durfte nämlich nicht mit ins Zelt, doch ich hatte keine Zeit zum …

Green Fashion #MBFW

Berlin ist derzeit im Fashion Fever, denn es ist Mercedes Benz Fashion Week kurz #MBFW. Highlights der Berlin Fashion Week vom 14. – 19. Januar 2014 sind die Schauen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor. Neben vielen Fashion Shows von tollen Mode-Designern finden auch diverse Modemessen statt: Bread and Butter – Urban, Casual, Denim… jung & frisch. Capsule – Progressive Marken, Independent Designers. New Yorker Trade Show. Spannend! Premium – International Fashion Tradeshow. Außerdem finden statt, die Streetwear-Messe BRIGHT, die Orderplattform für High Fashion SHOW & ORDER, die Panorama Berlin und THE GALLERY BERLIN sowie die Messe für PlusSize Mode „curvy is sexy“ . Berlin goes Fashion… sag ich doch. Doch in Zeiten, in denen es wieder schick ist, Marmelade einzukochen und gemeinsam Pilze sammeln zu gehen, ist das Thema Nachhaltigkeit und Fair Trade auch in der Mode aktuell. Gift in den Klamotten, schonender Umgang mit Ressourcen, aber auch menschenwürdige Herstellungsbedingungen sind die Themen. Deshalb freue ich mich auf die Greenshowroom. Eine Auswahl an Lifestyle Brands aus dem Mode- und Beautybereich werden …

Hoteltipp #Berlin

Berlin ist immer eine Reise wert, besonders wenn nächste Woche die Mercedes Benz Fashion Show und diverse Modemessen stattfinden. Ich bin zur Fashion Show von Anja Gockel geladen – also schnell ein Flug gebucht und die Reisetasche gepackt. Das passende Hotel für kreative Köpfe & Co. ist: Hotel Luise Luisenstr. 19 10117 BERLIN Tel.:  030 – 284480 Als Künstler-Herberge kurz vor Mauerfall geplant ist es heute ein top renoviertes Hotel, mittendrin im neuen Berlin: Vis-à-vis des Reichstages und der Spree, zwischen  Brandenburger Tor und nur wenige Gehminuten von Friedrichstraße und Unter den Linden entfernt und nahe dem Reichstag. Jedes Zimmer wurde von einem anderen Künstler gestaltet. Zur Verfügung stehen insgesamt 50 Zimmer: Ganz kleine, einfache Mansardenzimmer sowie komfortabel ausgestattete Einzel- und Doppelzimmer. Dazu eine kleine Brasserie im Erdgeschoss, wo man morgens ein grandioses Frühstück, ab 12 Uhr Lunch und abends einen guten Wein serviert bekommt. Preislich absolut im Rahmen und sympathisch obendrein. Dort werde ich mich als Gast wohlfühlen!  P.S.: Kostenloses WLAN im gesamten Hotel ist selbstverständlich. Bravo!

Blogger & Technik

Als Blogger braucht man die neueste Technik… Bloggen ohne Strom & Steckdose geht auch nicht, also bloß nicht das Akku-Ladekabel vergessen und am besten einen Charger mitnehmen und ohne WLAN und internetfähiges Equipment ist man eh aufgeschmissen. Erste Ideen halte ich zwar offline in meinem Notizbuch fest, aber nur, um dann schnell das Ganze in die Tasten zu hämmern. Was nehme ich also mit zur Fashion Week #MBFW in Berlin? Mein großes Notebook mit Monitor & Co darf zuhause bleiben. Mein kleines Netbook ist inzwischen etwas altersschwach, aber nur das Smartphone mitnehmen? Für Fotos reicht die tolle Kamera meines iPhone 5c (…für alle, die bunt leben) völlig aus, zum Weiterverarbeiten und Texte tippen wäre ein Tablet oder Mini-Pad schon praktisch. Überhaupt, welche Software, welche Apps brauche ich für unterwegs? Hier bin ich immer wieder für Tipps offen. Schreibt mir gerne (↓ unten in die Kommentare). Ein paar gute Tipps habe ich mir bei Gutjahrs Blog  geholt. Jetzt freue ich mich, dass ich das neue Samsung Galaxy Tablet  testen darf und damit bin ich dann bestens ausgestattet. Derzeit lädt es brav an der …

Netzwerk

Willkommen im Club! So wie die Großen der Wirtschaft, lieben es auch die Blogger, sich zu treffen, zu netzwerken und sich auszutauschen. Sei es als Facebook-Gruppe, als Workshop oder eben als gemeinsamer Auftritt im Internet. Nun bin ich auch Blogger, aber eben kein Fashion-Blogger, kein Reiseblogger, kein Mom- oder Family-Blogger und auch kein DIY oder Food-Blogger. Okay, Lifestyle würde vielleicht passen, aber so ganz eben auch nicht. Es gibt da ja auch noch die politischen Blogs oder die Teccies, hm. Ich sitze dazwischen, weil – klar interessiert mich Politik, Technik & Co, aber eben alles im Rahmen. Dann der Altersdurchschnitt.  Irgendwie sind alle Blogger so um die Zwanzig. Komisch, dabei sind doch auch die Alten im Netz? Es gibt Senioren, die bloggen und googlen und – wenn sie nachts nicht schlafen können – legen Sie eine Patience oder spielen Online-Schach.  Einerseits ist das WWW  also generationsübergreifend, andererseits hat jede Generation ihre eigenen Schwerpunkte. Deshalb war ich froh, das Ü30 Netzwerk entdeckt zu haben und bin direkt Mitglied geworden. Hier wird nach Regionen und nicht nach Inhalten gegliedert. Reinschauen! P.S. Danke …

Filmtipp für zu zweit

Yin/Yang, Venus/Mars, Topf/Deckel, Schwarz/Weiss,… Es gibt unzählige Umschreibungen, die zwei Pole „Mann/Frau“ zu beschreiben. Ebenso unzählige Filme dazu. Einer davon ist dieser hier: „Before Midnight„. Von Richard Linklater Eine Film-Trilogie und irgendwie bin ich mit den beiden Hauptdarstellern Jesse und Celine erwachsen geworden. „Before Sunrise“, so hieß der erste Teil, das war 1995. Da lernten sie sich auf einer Zugfahrt nach Wien kennen und stiegen aus, um gemeinsam eine Nacht zu verbringen. Ich war Mitte Zwanzig und der Film passte genau zu meiner damaligen Stimmung. In „Before Sunset“, Teil 2 der Geschichte (2004), treffen sie sich in Paris wieder… . Teil 3 erzählt, wie es den beiden in den letzten Jahren ergangen ist: Sie haben Kinder, sie lieben sich, sind tief verbunden – aber sie sind auch so ungnädig miteinander wie man ungnädig wird, wenn man einander auswendig kennt (oder auswendig zu kennen glaubt). Ein Film, der sehr nahe geht. Weil er nahe rangeht an die beiden und … mehr verrate ich mal nicht. Am Rande des Film gibt es eine Anekdote, die mir nicht aus dem Kopf geht: Wachen Koma-Patienten auf, …

Buchtipp: Bad Hair Years

Buchtipp – nicht nur für Sekretärinnen. Ein Taschenbuch. Urlaubslektüre für verregnete, graue Wochenenden. Nichts Schweres, sondern leichte Kost für Frauen: Bad Hair Years Martina Kink Besonders war für mich, dass die Autorin ehemals Sekretärin war – eine Berufskollegin also. Sie hat eine witzige Schreibweise und das Buch liest sich leicht und locker. Empfehlenswert!

Tipp für #Wiesbaden

Auf dem Weg zum Kaffeetrinken bei Dales Cupcake, dem Nachfolge-Laden des tradionellen Café Preussger, bin ich tatsächlich vom Weg abgekommen. Die Tafel war schuld, weil dort steht jeden Freitag Fischsuppe drauf. Fischsuppe – ob französich, italienisch oder orientalisch – ist mein Leibgericht. Dafür muss auch mal der leckere Carrot Cake von Dales warten. Französische Chansons und Jazz erklingen aus den Boxen und man denkt: Paris? Nein. Aber Wiesbaden kann das auch nicht sein. Wo bin ich hier? Schöne Bistro-Atmo, ungekünstelt und einfach sympathisch. Die Bilder an der Wand verraten dann wohin die Reise ging: Afghanistan. Kennen die meisten ja nur aus der Tagesschau. Dabei ist es wie im Märchen aus Tausendundeinernacht: aromatisch, bunt, exotisch, fremd und geheimnisvoll… Okay, ich triffte ab. Das Restaurant Hindukusch bietet leckere orientalische Speisen, das Preis-Leistungsverhältnis ist super und alles andere auch. Die Fischsuppe? Großartig! Ebenso die anderen Gerichte. Dazu Jai oder Minztee oder was sonst das Herz begehrt. Wie ein Kurztripp in ein fernes Land. Super! Hindukusch Nerostr. 4-6 | 65183 Wiesbaden Tel: +49 611 173 29 81 E-Mail: info@hindukusch-wiesbaden.de Öffnungszeiten: DI bis …

Tischdeko DIY

Gäste eingeladen? Tischdeko notwendig? Keine Serviettenringe parat? Do it yourself: Filz-Serviettenringe selbstgemacht. Schnell & Preiswert. Und so geht’s: Kleine Vierecke in der entsprechenden Größe aus Wolle stricken oder häkeln. Die Vierecke jeweils zu einem (Servietten-) Ring zusammennähen. Allesamt in die Waschmaschine. Vollwaschgang oder ähnliches. Hauptsache zu heiß für Wolle! Verfilzte Woll-Dinger aus der Trommel nehmen. Trocknen. Passt alles? Vielleicht noch ein paar Perlen zur Verzierung? Fertig sind die Serviettenringe. Die Methode ist einfach & genial und auch für große Stückzahlen perfekt. Möglich sind alle Farben die der Wolle-Laden hergibt! Zauberhaft!  Farbenfreundin wünscht eine frohe Weihnachtszeit!  (Danke an Lea für die Idee. Fotografiert mit meinem wunderbaren zartgelben iPhone 5c. Love it!)  

Geschenk-Idee

Eine Hülle für’s Mobiltelefon ist ein schönes Geschenk. Nicht nur zu Weihnachten. Bei Swook ist man sein eigener Designer für alle Arten von Handy-Hüllen: Case für das entsprechende Modell auswählen, dann Foto hochladen oder Muster, Farbe, Grafik auswählen. Schwubbs, schon ist’s fertig und ab geht die Post. Für die Abwechslung habe ich einfach mal ein paar Cases für mein Smartphone selbst gestaltet und muss sagen: Perfekt! Mein neues iPhone 5c hat nun die Auswahl: Mal den Original Case von Apple in Himmelblau mit den charakteristischen Löchern. Oder passend zum Blog im Corporate Design von Farbenfreundin oder aber PopArt à la Lichtenstein. Wie es Euch gefällt… alles ist möglich. www.swook.de  

Kindersegen

Es gibt Fragen, die mir immer wieder gestellt werden und die mich immer noch in Verlegenheit bringen. Eine davon ist: Warum haben Sie denn keine Kinder? Was für eine Frage?! Als ob das mit den Kindern so wäre wie im Ladengeschäft: „Heute nehme ich eine Tüte Lakritz-Bonbons und, ach, geben Sie mir doch bitte noch ein Kind dazu.“ Zum Kinderkriegen braucht’s ja immer zwei. Naja, früher war das zumindest so. Also kann ich auch nur die halbe Antwort auf solch eine Frage geben. Eigentlich. Dann ist da noch der finanzielle Aspekt. Ein Kind kostet richtig Geld, aber richtig. Vor „Elterngeld“ triftete eine Mutter, selbst als Investment-Bankerin, direkt in die Sozialhilfe ab. Es sei denn, ein Mann finanzierte das Projekt. Und selbst dann mussten manchmal Eltern und Großeltern mithelfen. Heute ist das nicht viel anders. Noch Fragen? Dann ist da noch die Biologie. Kinder sind immer noch eines der größten Wunder der Natur. Trotz Gentechnik und künstlicher Befruchtung sind nicht alle Kinderwünsche zu erfüllen – auch wenn der Unterleib bei ihm und bei ihr auf den …

…Satz heiße Ohren

Wenn es kalt wird, brauch‘ ich Schutz für Kopf und Ohren: Mütze, Kappe, Stirnband, Hut – oder was tragt ihr so? Jahrelang war ich zufrieden mit einer Baskenkappe aus Wolle. Die hält die Ohren warm, gibt’s in vielen Farben und passt zur Not auch mal in die Handtasche. Diese Kappe hat aber irgenwie ein ödes Image. Sie ist nicht wirklich cool und lässig schon gar nicht. Lässig wäre eine Mütze, die hinten so ein bißchen schlapp runterhängt, Beanie Style. Das tragen junge Studentinnen und die ganz coolen Männer tragen das auch schon mal im Sommer (Sommer-Beanie). Hm, aber ganz so cool möchte ich dann doch nicht sein. Also dann vielleicht so eine Bommelmütze? Mit Echthaar-Püschel oder Wolle-Bommel? Oder ist das schon wieder out, weil im letzten Winter wirklich jeeeeeede so eine dicke Echthaar-Püschel-Bommelmütze auf dem Kopf hatte. So ein echter Fuchs- oder Hasen-Pompom ist ja auch nicht wirklich politisch korrekt. Egal? Dann Kunsthaar, aber das sieht oft komisch aus. Zur Ansicht habe ich mir in einem bekannten Onlineshop ein paar Mützen bestellt. Trotz Polyacryl kosten alle so um die hundert Euro (…für eine Bommelmütze, …

Buchtipp: …das Om & ich

Montagmorgen-Gymnastik, das hatten wir ja bereits. Aber wenn’s halt auch so gut tut? Gerade im Winter bewegen wir uns einfach viel zu wenig. Und nach den Feiertagen haben wir dann wieder zuviel Hüftgold. Deshalb: Vorbeugen. Bewegt Euch! Mein Buchtipp: Susanne Fröhlich: Das Yoga Tagebuch Da mutiert eine Frau (ja genau, die von dem Buch Moppel-Ich, die Verfechterin des Essens, hier im Interview) zum Yoga-Freak und nimmt sogar ohne Diät ein paar Kilos ab und fühlt sich im Körper sauwohl und jung und dynamisch und toll und sexy und … Also Leute, worauf wartet ihr? Natürlich alles in Maßen, denn um es in den Worten von Frau Fröhlich zu sagen: „Ein bisschen Speck ist nicht zu schlecht!“  

Weihnachts-Shopping

Weihnachtseinkäufe – macht man die heutzutage online? Oder eher offline mit anschließendem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt? Andere Frage, haben wir für Weihnachtsshopping noch Geduld und auch das nötige Geld? Kürzlich ging bei Facebook die Frage rum, wer denn überhaupt noch zu den Glücklichen gehört, die „Weihnachtsgeld“ gekommen. Das war bis in die Neunziger ein steuerlich begünstigter Geschenke-Bonus zu Weihnachten für Angestellte. Hm, schon ein Aspekt über den man mal reden kann. Zu Weihnachten gibt’s Geschenke, also geht man in der Vorweihnachtszeit ein bißchen Shopping. Ich stöbere gerne online, kaufe aber dann doch im Laden ein, weil ich das Produkt in Augenschein nehmen möchte. Das Liefern lassen (und wieder zurück schicken…) passt nicht immer. Andererseits hat man nirgends eine so tolle Auswahl wie online. Ich sag nur Dawanda. Hatte man früher auf einem Kreativmarkt vielleicht einmal im Jahr die Chance Selbstgemachtes kaufen zu können, gibt es das heute alles online, jederzeit. Trotzdem – es macht schon mehr Spaß über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern und die schöne Stimmung dabei zu genießen. Um zum Thema zurück zu kommen, …

Wiesbaden in Fotos

365 Tage – 8 Fotografen – 1 Stadt. Als Einheimischer kennt man seine Stadt oft weniger als ein Tourist. Die Neugierde, durch die Straßen zu flanieren, lässt eben mit den Jahren nach. Gut, dass mir nun per Internet regelmäßig Impressionen von Wiesbaden geliefert werden. Unter dem Motto „Jeden Tag ein neues Bild“ liefern acht Wiesbadener Fotografen auf www.WIESBADEN365.DE täglich ein neues Foto der hessischen Landeshauptstadt. Bekannte Prachtbauten, interessante Menschen, neue Details – das Projekt verbindet die zahlreichen Facetten, die Wiesbaden bietet. Und das alles für einen guten Zweck: Die Bärenherz Stiftung. Denn nach Ablauf der 365 Tage im Sommer 2014 können Interessierte die Bilder als, Postkarten oder Kalender erwerben. Der gesamte Erlös, durch Spenden oder den Verkauf der Bilder, kommt der Bärenherz Stiftung Wiesbaden zu Gute. Für alle die Bärenherz nicht kennen: Das Kinderhospiz bietet schwerstkranken Kindern und Jugendlichen mit geringer Lebenserwartung sowie ihren Angehörigen Betreuung, Schutz und Geborgenheit. Die Idee zu dem Projekt kam WIESBADEN365-Initiator Jens Reinemer bei seiner Stammzellenspende für die Knochenmark-Spenderdatei. Seit dem Zeitpunkt war sein Ehrgeiz geweckt, sich nicht nur „körperlich“ für einen guten Zweck zu …

Face Gym

Montagmorgen. Zeit für Gymnastik! Es gibt da eine Gymnastik, von der hatte ich bislang noch nichts gehört: Face Gym. Das ist das neue Anti-Aging! Nix Botox, sondern ganz gesund: Gymnastik für’s Gesicht. Gesichtsgymnastik Genau das richtige für lange Winter-Abende, für Ü40+. Wenn man nicht mehr um die Häuser zieht… da macht man doch einfach mal ein bisschen Gesichtsgymnastik. Naja, wenn’s hilft?! Beim Gesicht ist es wie mit dem Rest des Körpers – ohne Training erschlaffen die Muskeln. Sie verlieren an Volumen und Spannkraft, das Gewebe darunter beginnt abzusacken und die Haut bekommt Falten – so die Theorie. So wie wir unsere Waden kräftigen und nach großer Anstrengung massieren und pflegen, sollten wir das auch mit unseren Backen- und Kiefernmuskeln tun. Immerhin, der Kiefermuskel ist einer der kräftigsten Muskeln im ganzen Körper. Nachvollziehbar, dass man hier auch mal pflegende Maßnahmen, wie Entspannung,  Dehnung und Gymnastik machen sollte. Bekannt für die Methode Face Gym ist u.a. Benita Cantieni, die Begründerin der Cantienica Methode. Auf der Website sind Trainingsfilme und Beschreibungen zu finden – hochspannend. Ich werde das mal ausprobieren und Bericht folgt, versprochen! P.S. Es soll auch …

Skin Care

Ich wechsle gerne… nicht den Wohnort, nicht den Style, sondern die Gesichtspflege. Kann sein, dass das momentan auch mit der Jahreszeit zu tun hat, weil: Wintereinbruch. Doch ich gebe zu, ich habe auch gerne Abwechslung in Sachen Gesichtspflege. Wir haben Winter, wir haben Frosttemperaturen: Zeit für eine neue Creme! Gerade nach einem anstrengenden Samstag… da braucht die Haut viel Pflege. Das ist nun nicht so einfach, weil ich zu den ganz empfindlichen Naturen gehöre und bei manchen Inhaltsstoffen schnell wie ein Fliegenpilz aussehe. Deshalb Naturkosmetik. Das hat den Vorteil, dass man sich über „political correctness“ keine Gedanken machen muss: Keine Tierversuche, keine Ausbeutung in Entwicklungsländern, keine Umweltverschmutzung, eh klar. Die Auswahl ist trotzdem groß, also welches Töpfchen nehmen wir denn heute? Die Schönmacherei (das ist meine neue Kosmetikerin in Wiesbaden, Bericht folgt) empfiehlt Algologie. Gesichtspflege mit Inhaltsstoffen aus Meeresalgen. Für mich als Meer-Liebhaberin genau richtig und nach den Beschreibungen macht das Zeug auch richtig schön. Leider ist die Lieblingscreme gerade nicht lieferbar (sind denen die Algen in der Bretagne ausgegangen oder wie oder was?), also muss ‚was Andres her. Auf Empfehlung probierte ich Heliotrop aus. Ganz okay, doch meine Nase mag …

Männer kein Zutritt

Es ist immer ein kleines Abenteuer im Ausland ins Beauty Center zu gehen. Ob Thailand, Türkei, Afrika, USA oder eben in einem muslimischen Land wie Katar – im Großen und Ganzen sind unsere weiblichen Pflege-Rituale ähnlich. Ein bißchen anders ist es trotzdem. Dieses Mal also The Women Style Center in Doha, Katar (arabische Halbinsel) Ganz versteckt ist der Laden, komplett blickgeschützt und für Männer ist der Zutritt verboten. Oh –interessant: Frauen unter sich! Die Preise sind recht hoch und ich frage mich für was, denn die Produkte sind nicht von Dior & Co. und alles wirkt ein bisschen wie bei Uschi’s Nagelstübchen um die Ecke: Ein paar Service-Damen kümmern sich, während die Chefin sich in der hinteren Ecke lümmelt und mit dem Töchterchen Hausaufgaben macht. Als ich mich für eine eventuelle Verspätung entschuldige – ein Blick auf die große Uhr über der Eingangstüre werfend- winkt man ab: Nein, alles prima. Die Uhr geht nur einfach 15 Minuten vor. Hä? Zunächst Pediküre Hier gibt’s nichts Aufregendes zu berichten: Offensichtlich schrubbt man auf der ganzen Welt die Füße auf die gleiche Art und Weise. Während meine Füßchen …

Schreib-Blockade

Kerstin Hofmann’s Aufruf zur Blog-Parade „Schreib-Blockade“ finde ich spannend. Jegliche Art von Blockaden kenne ich sehr gut. Angefangen von Aufschieberitis über den inneren Schweinehund bis hin zu Null Bock. Beim Schreiben? Nein, da kenne ich das nicht. Eine Schreibblockade gibt es bei mir nicht. Briefeschreiben, Tagebuchschreiben, Geschichtenschreiben… das mache ich schon seit ich einen Stift halten kann. Und sind meine Gedanken verwirrt, dann hilft es mir geradezu, einmal alles auf’s Papier zu bringen. Schreibblockade? Nicht mit mir! Formulierungsschwierigkeiten, okay, das kenne ich. Man fängt zig Mal an und verwirft wieder alles. Manche Themen wollen einfach nicht in Worte gepackt werden. Was mir dann hilft ist Laufen! Raus an die frische Luft. Das bringt alles in Bewegung, auch die Worte, die im Kopf nicht zueinander wollen. Und kommt man dann wieder an den Schreibtisch zurück, klappt das auch schon viel besser. Rede-Blockade – das kenne ich noch viel besser. Worte wollen nicht aus meinem Mund purzeln und Verben lassen sich partout nicht konjugieren. Blockade! Im Studium hatte ich in mündlichen Prüfungen komplette Blackouts mit Schwindel und Kreislaufzusammenbrüchen und allem pipapo. Das hat mich lange beschäftigt und über Jahre besuchte ich Rhetorik-Kurse, …

Tweed is in the House

Wenn man sich für keine Farbe entscheiden kann, dann mischt man eben. So funktioniert Tweed, oder? Viele Farbpunkte ergeben eine Melange, die interessant ausschaut, oder? Lange fand ich Tweed öde, omamäßig und habe diesen Stoff gemieden. Diesen Herbst ist Karo, Salt & Pepper, Strick und eben auch Tweed im Kommen. Mit einem schicken Schnitt sieht’s auch gar nicht omamäßig aus. Auf jeden Fall wärmt es schön, weil Wolle oder Gemisch. Ein weiterer Pluspunkt: Es ist klassisch und trotzdem nicht einfarbig eintönig. Kein Schwarz, gähn. Kein Grau, puh. Kein Braun oder Beige, bäh, sondern eben Melange. Von allem etwas. Der Tweed-Mantel den ich bei JOOP! gefunden habe, hat sogar ein bisschen Rosa mit dabei, freu! Makes happy during winter times… Let’s Tweed again!

Farbe im Kleiderschrank

Schwarz ist keine Farbe. Eben. Und auch wenn das kleine Schwarze ein Klassiker ist, plädiere ich doch immer wieder dafür, Farbe zu tragen. Farbe heißt nicht: bunt oder knallig, sondern einfach eben kein Schwarz. Wir Mitteleuropäer sehen einfach blass aus in Schwarz und unserem Teint schmeichelt eine Farbe viel mehr. Außerdem machen Farbe viel mehr Spaß! Fashionpuppe, eine Bloggerin, die ich hin & wieder lese, macht derzeit ein „Kein-Schwarz-Experiment“ und siehe da, nach ersten Entzugserscheinungen ist sie ganz begeistert und postet: Ja, im Winter brauchen wir Farbe! und trägt neuerdings einen rosa Wintermantel. Auch die Blogger von Les Mads probierten den Schwarz-Entzug und berichteten darüber. Eine Farbberatung hilft, denn hinterher weiss man, welche Farbpalette einem am besten steht. Auf das richtige Mischungsverhältnis der Farbe kommt es an. Und, steht einem die Farbe nicht in Gesichtsnähe, dann geht es immer noch als Accessoire oder Hosenfarbe. Nur in Gesichtsnähe lässt uns die falsche Farbe oft alt aussehen. Braun mit hohem Gelb- oder Rotanteil lässt mich total krank ausschauen. Espresso-Braun jedoch geht prima. Ebenso grün: Gelbgrün geht gar nicht, Blaugrün dagegen macht schön. Es geht …

Visit Doha

Doha. Das ist wie Dubai, nur schöner, netter, kleiner, unverbrauchter, authentischer… Okay, es gibt viele Perlen auf der arabischen Halbinsel, wie Abu Dhabi oder Muskat, die schaue ich mir das nächste Mal an. Zunächst aber: Doha in Katar. Eine Freundin lebt und arbeitet dort, also warum nicht vorbei schauen? Die meisten nutzen den Flughafen Doha nur als Zwischenstopp, um nach Asien zu fliegen, dabei lohnt es sich, den Stopp auszudehnen, ein paar Tage im Wüstenstaat zu verweilen und eine Prise Orient zu schnuppern. Klassisch gut: Spaziergang durch den Souk. Großartig: Kamel-Rennen, was ein Spektakel! Außerdem: Wüstensafari. Nein, doch nicht auf einem Kamel, sondern mit einem fetten 8-Zylinger SUV. Das ist wie Achter-bahnfahren – nur heißer. Visit Doha!  

Meine Handtasche & ich

Never without my handbag. Das bringt Farbe ins Outfit, ins Leben, in den November. Nebenbei hat man sein ganzes Homeoffice, Kosmetikregal, Notfallapotheke und Spardöschen immer mit dabei. Zumindest von allem eine Notration, siehe hier. Apropos Farbe, hatte ich kürzlich Grau hochgelobt, habe ich jetzt schon wieder genug vom Novembergrau. Grau, ja bitte – aber nur als Basic, um dazu dann tolle Highlights zu tragen. Zum Beispiel so ein Handtaschen-Farbflash von Longchamp. Diese Beute umkreise ich schon seit Wochen. Gut, dass ich immer wieder Gründe finde zum Wertheim Village zu fahren. Manchmal muss man den richtigen Zeitpunkt abwarten und der war jetzt gekommen: Longchamp designed by Kate Moss. Feinstes Kalbsleder, in Pink. Das macht Laune! Das bringt Farbe in den November. Handtaschen darf man ruhig viele haben, denn je nach Outfit braucht man eine andere Sorte Tasche. Die Stilberatung sagt, dass Leder-Accessoires dieselbe Farbe haben sollen, doch daran halte ich mich selbst nicht konsequent. Gürtel, Schuhe, Uhrenarmband – das zähle ich zu den Lederaccessoires, die Ton-in-Ton sein sollten. Eine Handtasche jedoch darf Ausreisser, Solitär sein. Sie darf Farbklecks sein. Stil und Größe …

Tights

Zu Strumpfhosen hege ich ein zwiespältiges Verhältnis. Als Kind waren sie das große Grauen für mich. Lieber habe ich im Ski-Urlaub bitterlich gefroren als diese kratzigen braun- oder gelbfarbenen Woll-Ungetüme zu tragen. Das war noch vor der Zeit, als es schicke Ski-Unterwäsche in Slimfit gab oder man von Cotton Tights redete, wenn man Strumpfhose meinte. Es hat lange gedauert, bis ich endlich freiwillig Strumpfhosen trug. Heute sage ich deshalb auch lieber „Tights“ zu ihnen – klingt schicker und hat nichts von dem Muff der alten Zeit, als Wolle nur in Brauntönen erhältlich war, kratzte und Knötchen bildete. Der Winter steht vor der Türe und zum Rock oder Kleid müssen es Tights sein. Also habe ich kürzlich mal richtig teuer eingekauft: Seamless velvet de luxe 66 opaque mat – oder so ähnlich hieß es auf der Verpackung. Gibt es in vielen Farben und die Tights sind sehr angenehm zu tragen. Leider jeweils nur einmal. Denn meine schicken neuen Schuhe haben eine kleine raue Stelle und schwubbs – ist die Strumpfhose kaputt. Aus der Traum von Velvet de Luxe und Satin Touch, stattdessen aufgeribbelte Fäden und dazu ein Löchlein. …

Powernapping

Der Alltag mit all den Anforderungen kann schon erschöpfen. Deshalb sollte jeder einen Weg für sich finden, die geistige Leistungsfähigkeit immer wiederherzustellen. Die einen schwören auf einen kurzer Mittagsschlaf. Haben wir schon oft drüber gelesen und auch im SPIEGEL wurde darüber berichtet. Doch so etwas ist in unseren Gefilden tabuisiert. Die Japaner scheinen damit weniger Probleme zu haben. Schade eigentlich, weil, ganz ehrlich, wenn es hilft? Das sogenannte Power Napping darf aber nur maximal 20 min. dauern. Ein super Tipp also eher für Selbständige, die sich ihre Arbeitszeit einteilen können. Gesellschaftlich anerkannter und auch im herkömmlichen Büro-Umfeld durchzuführen sind kurze Sessions mit Autogenem Training oder auch EFT (Emotional Freedom Techniques®), umgangssprachlich „Klopfen“ genannt. Schön erklärt in diesem Online-Kurs. In aller Munde ist auch derzeit TM. Viele Promis, u.a. David Lynch, schwören auf die Transzendentale Meditation. Dafür braucht man keine Räucherstäbchen und tibetische Klangschalen. Man kann das während einer langen Bahnfahrt, als Beifahrer im Auto oder an einem anderen Ruheplatz machen. Hauptsache man wird für 20 min. nicht gestört. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, aber man konzentriert sich wohl auf den Atem und sonst nichts. Einfach …

Wiederentdeckt

Trotz vieler Ernährungsexperimente in meinem Leben habe ich seit Jahrzehnten eine Konstante: Kaffee. Der Duft von frisch gemahlenem Kaffee bringt mir zu jeder Tageszeit ein Lächeln auf die Lippen. Guter Kaffee ist lebenswichtig. Früher war ich eher frankophil und trank meinen Café au lait aus einer Tasse, die eher an eine Müslischale erinnerte. Später entdeckte ich dann die Vorzüge des fast öligen Espresso, pur und nur mit Zucker etwas versüßt. Perfekt! In Italien kenne ich ganz schnell die beste Espresso Bar vor Ort und muss dann aufpassen, keinen Koffeinschock zu bekommen. Einfach zu lecker das Zeug. Filterkaffee Mein wichtigstes Kochgerät seit ich flügge bin: Der Klassiker, die italienische Caffettiera von Bialetti. Klar gibt es in unserer Küche auch einen Jura Vollautomat. Bis dann kürzlich mal wieder eine Reparatur der Höllenmaschine anstand. Wir mussten also improvisieren und entdeckten dabei den Filterkaffee wieder ganz neu. Das hat schon was, diese morgendliche Zeremonie: Bohnen mahlen, Filter vorbereiten, das kochende Wasser langsam überbrühen und dem Plätschern zuhören bis die Kanne gefüllt ist und die Küche verführerisch nach Kaffee duftet. Das entschleunigt kollosal. Das erinnert an Kindertage… Großer Genuss! Vor allem auch, wenn man die Kaffee-Bohnen offen kauft: …

Hausmittelchen Socken

Erkältungszeit? –  Sockenzeit! Bei manchen Krankheiten hilft mir nur die traditionelle chinesische Medizin (TCM). Deshalb habe ich so einige Hausmittelchen aus diesen Gefilden in mein Leben integriert, z. B. dass warme Füße gesund machen und gesund halten. Derzeit ist ja Hinz & Kunz erkältet und überall läuft man Gefahr sich anzustecken. Deshalb mein heutiger Tipp: Dicke Socken anziehn! (Das hat mir mal ein alter Chinese gesteckt und ich muss sagen, manchmal hilft es auch.) Wenn die Füße warm sind, wird alles gut… Eine gesunde Woche wünsche ich!

On the road…

Schon mal den Edersee gesehen? In Wissembourg Pralinen gegessen? In Bamberg im Bier-Brauhaus abgestürzt? In den Salinen von Bad Kreuznach spaziert oder das Ulmer Münster bestiegen und in Straßbourg den Weihnachtsmarkt bestaunt? Nein? Dann wird’s aber Zeit! Einfach mal losfahren. Mal neue Eindrücke sammeln. Neue Landschaften erleben. Morgens aufwachen und Lust auf flaches Land? Kein Problem… einfach Schuhe an und los geht’s.  Ähm, wäre da nicht der horrende Benzinpreis. Irgendwie bremst der schon aus, oder? Okay, es gibt Zug, Fahrrad und andere Alternativen. Man könnte auch anfangen, wieder per Anhalter zu verreisen. Auch doof, da weiß man nie worauf man sich einlässt. Vor allem für uns Frauen oft nervig. Deshalb finde ich dieses neue Angebot so cool. Das ist ein bisschen wie eine Kontaktbörse zum Wegfahren – nur viel besser. Weil eben versichert und gut organisiert und doch für kleines Geld. Mit wem will ich unterwegs sein und wo könnte es passen und wo läuft meine Lieblingsmusik und wer textet mich nicht voll? Ach super, die will auch zufällig in meine Richtung und sogar am passenden Tag, perfekt. Und dann ist es plötzlich wie mit der besten Freundin unterwegs sein, quatschen, lachen, Kaffee …

Work Live Balance

Bildungsreise Holland… Nicht nur die Offenheit der Holländer ist mir positiv aufgefallen, auch ihre Entspanntheit. „Die wissen, sich’s gut gehen zu lassen“ ging mir durch den Kopf. Sonst erlebe ich dieses Savoire vivre eher in Ländern nahe am Äquator. Aber nein, scheinbar sind wir Deutschen mal wieder die Einzigen die leben, um brav zu arbeiten. In Holland arbeitet man gerne mal nur 4 Tage, weil das Leben hat doch noch so viel mehr zu bieten.  Wieder zuhause habe ich dieses Thema auch gleich mit Freunden diskutiert: Sehr-viel Arbeiter, weil selbständig (60+ Arbeitsstunden/Woche) und Mütter (0 – 20 Std./Woche) oder Beamte (42 Std./Woche). Und siehe da, es gibt auch eine Branche in Deutschland, wo man „das holländische Modell“ lebt: Die Automobil-Branche, denn bei  Porsche, Daimler oder VW arbeitet man seit Jahren „nur“ maximal 35 Stunden pro Woche. Unsere deutsche Vorzeige-Industrie schafft das also? Haben die Benzin im Blut oder was? Irgendwie verstehe ich die Wirtschaft mal wieder nicht. Wie viele Arbeitsstunden pro Woche sind okay, familienfreundlich und ab wann wird es gesundheitsschädlich?

Tipp Amsterdam

Was ich noch so von den Holländern gelernt habe… Die niederländische Einrichtungsmesse Woonbeurs und auch der Blick in die Amsterdamer Wohnungen haben Eindruck gemacht: Der Holländer hat es gerne gemütlich! Keine Vorhänge in Holland Macht auch Sinn, denn der Holländer lebt viel „offener“ als wir Deutschen. Vorhänge? Nein Danke! Man sieht deshalb direkt rein in die Wohnküchen, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Und was sieht man? All well designed! Und wenn die Bude nicht ausreicht, dann erweitert man diese auf den Bürgersteig. Why not? Der öffentliche Raum ist für alle da. Man macht es sich also vor der Haustüre mit einem Glas Wein oder einem Kaffeepot bequem, unterhält sich mit den Nachbarn oder auch mit Passanten. Blumen, Kräuter und Rankgewächse machen das ganze wohnlich schön. Knuffig ist das! Für uns Deutsche klingt das schon nach Anarchie. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder sich ein Plätzchen auf der Straße nimmt und sich’s dort gemütlich macht? Für den Holländer kein Problem. Nachbarschaft Auf die Frage, wie es denn kommt, dass die Bewohner das einfach so machen, bekomme …

Love your Body

Okay, das Wochenende war verregnet und deshalb konnte man nicht raus. Sport? Unmöglich bei dem Wetter! Ja, ich kenne das auch. Ausreden, denn es gibt eigentlich kein schlechtes Wetter. Bei Regen draußen zu sein und nach einer sportlichen halben Stunde wieder ins Warme & Trockene zu kommen – ein Traum! Man fühlt sich wie neu geboren und alles pulsiert. Deshalb heute, zum Wochenanfang, mein Tipp: Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause? Oder nach getaner Arbeit oder kurz vor dem Schlafen gehen… Einfach mal frische Luft um die Nase pusten lassen.   P.S. Ab sofort jeden Montag mein „Happy Monday“ Tipp. Weil, Montage sind keine schlechten Tage, sondern der Beginn einer großartigen neuen Zeit von weiteren lebensfrohen und tollen 5 Tagen, bevor wieder ein Wochenende und dann erneut ein „Happy Monday“ kommt.  

Back from the Netherlands

Zurück aus dem „Venedig des Nordens“, wie man Amsterdam auch nennt. Die Wasserstraßen, die Grachten, das hat schon was. Was habe ich mitgenommen? Nein, kein Cannabis, keine Holzpantinen und auch kein Vincent van Gogh Poster. Sondern, Inspiration und tolle Eindrücke: Tolle Frauen. Die Holländerinnen sind echt tough, manoman. Uns deutschen Frauen wird ja manchmal nachgesagt, wir hätten die Hosen an. Weit gefehlt! Kann sein, dass mein Blick als Touristin etwas verklärt ist, aber mir erschienen die holländischen Frauen sehr stark und emanzipiert. Oder liegt das vielleicht auch nur an der Körpergröße, denn die durchschnittliche Holländerin ist 20 cm größer als ich und außerdem wesentlich lauter. Zugegeben, das hat schon was. Hohe Schuhe. Die Holländerin liebt den großen Auftritt. Manchmal in Cowboystiefeln, oft aber in hohen Plateau-Stiefeletten. Dazu ein flatteriger Minirock oder Hotpants mit Pailletten bestickt, denn das Leben ist zu kurz für die 2. Reihe. Großartig! Wir Frauen hier müssen auch mehr Kleider tragen. Kann das sein, dass alle Frauen um uns Deutschen herum mehr Rock und Highheels tragen? In Italien, claro. In Spanien, si si olé. Qui, Qui en France… und …

Kleine Fluchten

Applause, Applause – dröhnt der Song von Lady Gaga aus dem klangvollen Hifi-System. Auch ich denke: „Applaus!“ während ich mit dem neuen Fiat 500L Living durch die kurvigen Straßen im Taunus rausche. Es macht Spaß und ich fühle mich wie im Bergland von Süditalien, denn der blaue Himmel strahlt durch das Panorama-Glasschiebedach und mit Schwung erklimme ich die Taunus-Höhen. Der Minivan mit 7 Sitzen und 1,7 Kubikmeter Laderaum hat Elan! Auch die Schafe am Straßenrand kommen aus dem Staunen nicht raus (süß die zwei auf dem Bild, oder?). Fiat Car Testing Fiat hatte Autoemotionen.TV zur Testfahrt eingeladen. Ich durfte mit, denn als großer Fan vom kleinen Fiat 500 , der sogenannten Knutschkugel, habe ich mir gerne dieses neue große Modell angeschaut. Dafür muss man keine Familie haben, denn viel Platz ist beim Reisen immer wichtig. 7 Sitze – wow. Für so viel Platz musste man bisher einen VW-Bus nehmen und dann war doch wieder nicht genug Platz für’s Gepäck. Nun also ein Größenwunder von Fiat. Dabei ist das Auto gar nicht so lang: Mit gerade mal 4,35 Metern …

Car Style

Es gibt Autos, die gehen einfach gar nicht:  Der Playboy mit lilafarbenem Ford K, Frau Merkel mit einer „Ente“, der Manager im Micra. Aber, warum eigentlich nicht? In einer Studie der Zeitschrift absatzwirtschaft sollten die Befragten zu bestimmten Auto-Besitzern Eigenschafts-Paare zuordnen: spießig/weltläufig, attraktiv/unattraktiv, arrogant/bescheiden, sportlich/unsportlich. Der Artikel erklärte außerdem welche Automarken eher alt machen. Ob das alles so stimmt? Denn Trends sind schnelllebig und Papier ist geduldig. Ein Porsche soll spießig sein? Naja, da schwingt wohl auch ein bisschen Neid mit (… aber, ich schweife ab). Man könnte ja sagen: Hauptsache, die Kiste fährt. Aber mitnichten! Es ist wie mit dem „Kleider machen Leute“ Ding. Schnell hat man seinen Ruf weg. Die Typakademie nennt das Personal Branding. Und im Grunde verhält es sich bei uns wie bei einer Marke. Manche Aktivitäten fördern das Image, manche eher nicht. Künstler und Kreative haben wesentlich größeren Spielraum. Im Privaten ist man eh freier. Dienstleister, die mit einem alten und klapprigen Auto daher kommen, wirken schnell inkompetent. Dasselbe gilt für ein altes Fahrrad. Ein Rad ist inzwischen auch für’s Business akzeptabel, aber dann bitte  stylish, z. B. ein Brompton und kein verrostetes Damenrad mit …

Fake it!

Aufrecht lebt sich’s glücklicher. Auch wenn man innerlich gerade den Kopf hängen lässt: Trotzdem, Haltung bitte! …weil mit aufrechter Haltung mehr Sauerstoff in die Lunge kommt. …weil man mehr Spannkraft ausstrahlt und dadurch positives Feedback erhält. …weil es wie ein Kreislauf ist: Wenn man frustriert ist, lässt man den Kopf hängen. Das merkt sich der Körper und immer wenn man den Kopf hängen lässt, fühlt man sich frustriert. Denn es laufen dieselben körperlichen Prozesse ab. Deshalb: auch wenn man frustriert ist: Aufrichten! Aufgerichtet der Welt entgegen, dann passiert der Rest von alleine. Fake it! Man hat nämlich festgestellt, dass z. B. ein „gewolltes“ Lächeln annähernd dieselben körperlichen Prozesse (Glücksgefühle und so) hervorruft, wie ein echtes Lächeln. Hab‘ ich also grad mal gar nichts zu Lachen, tu ich einfach so. Pah, einfach gut schauspielern wa?! Das Gesamtergebnis zählt und wenn es wirkt, ist doch alles prima. Auch wenn’s innerlich ganz anders aussieht, der Organismus checkt den Unterschied zunächst nicht und die Außenwelt eben auch nicht. Ein Mensch, der lächelt kommt viel besser an als ein schlecht gelaunter mürrischer Zeitgenosse. Einfach mal ausprobieren. Just Fake it! Aufrecht und lächelnd der Welt entgegen…

Meine Putz-Perle

Meine Putzfrau hat derzeit noch Urlaub. Das wundert mich ja eh: Sechs Wochen Sommerurlaub jedes Jahr. Das hatte ich zuletzt in der Schule. Im Winter ebenso… Familienbesuch und so. Irgendwo am östlichen Ende von Polen. Nun gut, hat man ja Verständnis für. Nur, mein Problem dabei ist, dass ich diese Zeit überbrücken muss. Ich bin nämlich ihre Urlaubsvertretung. Da kommt man schon ins Nachdenken… Reinigungsarbeiten Dabei fällt mir auf, dass ich eigentlich gar nicht so zufrieden bin. Mein Mann schon lange nicht (er verbarrikadiert sich deshalb immer im Arbeitszimmer, wenn sie kommt). Seit Monaten wurde weder unter der Kommode noch unter den Badmöbeln geputzt. In der Küche gibt es auch so einige Stellen. Hm. Bügeln lehnt sie kategorisch ab. Ich ja auch, aber dafür habe ich sie eigentlich engagiert. Die Fenster putzt sie nur, wenn ich mich fast auf die Knie werfe und einen Erschwernis-zuschlag zahle. Das klappt dann so lala ein- bis zweimal im Jahr. Doch wenn ich mich von ihr trenne, habe ich erstmal gar keine Putzhilfe mehr. Ich finde auch nie wieder eine Neue. Es ist absurd, aber man findet …

Shape Wear

Neulich auf einer Hochzeit. Oh ja, es war ein rauschendes Fest und alle sahen toll aus. Frauen in enganliegenden Kleidern, Männer im schicken Zwirn. So eine feierliche Veranstaltung ist ein bisschen wie Schaulaufen auf dem roten Teppich und da hilft man sich doch gerne mit kleinen Hilfsmitteln. So wie ich zu besonderen Anlässen meine Sehhilfe zuhause lasse und Kontaktlinsen trage, ist manchmal also Shape Wear angesagt. Ich propagiere zwar immer Sport und Gymnastik als Bodyforming Maßnahme, trotzdem habe ich großes Verständnis dafür, dass man der Natur manchmal ein bisschen Einhalt gebieten muss. Zu besonderen Anlässen wird auch besonders geschaut: „Oh, der ist aber dick geworden.“ oder „Guck mal, der Quadratarsch…“ Mitmenschen können schon fies sein und ich finde, das Leben ist zu kurz, um sich zu grämen. Da hilft nur ein bisschen Schummeln! Im Cocktailkleid eine Wespentaille zeigen? Shapewear macht‘s möglich. Der Knackarsch einer Beachvolleyballerin? Shapewear macht‘s möglich. Das Dekolleté einer Lollobrigida? Shapewear macht’s möglich. Okay, der Nachteil ist, man bekommt kaum mehr Luft, es zwickt im Schritt und Sitzen wird auf Dauer anstrengend.  So what! Für den besonderen Auftritt ist das …

Weekender packen

Verlängertes Wochenende, Ausflug machen, Koffer packen. Die Winterjacke darf zuhause bleiben, das ist schon mal klar. Trotzdem, so einfach ist das nicht mit den Reisevorbereitungen. Zunächst die Nägel neu lackieren, Geschirrspüler anwerfen (damit nichts stinkt, wenn man zurück kommt), letzte Telefonate führen (wer weiß, ob man heil zurück kommt), Nägel teilweise wieder  neu lackieren, weil zu früh losgelegt usw. Der Packtag hat aber auch eine schöne Seite: Die Vorfreude steigt. Nun zu meinen „Reisen-mit-leichtem-Gepäck“ Tipps. Leichtes Gepäck Ich improvisiere auf Reisen immer gerne und genieße die Herausforderung, gerade mal nicht die perfekte Hose & Co. dabei zu haben. Stattdessen muss man irgendwie das Beste draus machen und trotzdem Strahlen. Wenn alles mit allem kombinierbar ist, kann man mit wenigen Basics und wenigen Accessoires je nach Wetterlage und Laune ganz tolle Kombinationen zaubern. Passt die Hose zur Not auch unters Kleid (falls es ein Temperatursturz geben sollte), gehen die Schuhe zu Hose, Shorts und Kleid. Die Accessoires gehen auch mit allem? Nein, das heisst nicht, dass alles im gleichen Farbton ist, sondern für mich ist die Passform entscheidend. Schickes casual, nenn ich das mal. Passend für’s Ritz Carlton und den Strand. Dabei …

Shopping Tour

Es ist heiß. Auf der A3 senkt sich der Asphalt. 40 Grad im Schatten. Sommer in Deutschland. Da fahr ich doch mal ins Wertheim Village Outlet Center. Das ist nämlich wie Urlaub. Die Läden sind klimatisiert, es gibt Gelati (fast so gut wie in Italien) und das schöne Taubertal mit der Burg Wertheim ist ein wunderschönes Naherholungsgebiet. Zuerst aber: Bummeln im Outlet Center! Wertheim Village Outlet Center Das Tolle am Wertheim Village Outlet Center ist ja, dass man hier auch als Paar gut klar kommt. Sonst gehe ich maximal mit der besten Freundin shoppen (oder klappt das bei Euch mit dem Kerl in der Stadt? Wir brechen immer definitiv nach 15 min. ab und gehen lieber ‚was Essen – bevor es eskaliert). Anders hier. Denn im Outlet Center kommen beide Geschlechter zum Zug: Einmal Du, einmal ich. Einmal Quicksilver, einmal LaPerla. Superdry für ihn, Dorothee Schumacher für sie. Timberland für ihn, für die Dame Escada, Pandora und so. Manches geht auch für beide: Levi’s, Nike, Puma, Windsor. Küchenkram bei WMF, Seife und Mitbringsel bei L’Occitane. Vielleicht eine Uhr bei Fossil oder Christ. Oder …

Naturschutz

Natur tut gut! Schmetterlinge, Vögel, Blumen und Bäume… ach, und die Flüsse, das Meer und der ganze Rest. Wie wundervoll! Die Natur lässt uns zur Ruhe kommen, da können wir uns erholen. Grün tut gut. Zahlreiche Studien belegen die entspannenden und gesundheitsfördernden Effekte von Grünräumen. Es gibt inzwischen sogar CDs mit Vogelgezwitscher und Waldgeräuschen, DVDs mit Naturaufnahmen & Co. Live und in Farbe ist es doch immer noch am Schönsten, oder? Im gleichen Atemzug stolpert man dann über die Zerstörung der Natur und das stimmt mich traurig. Der schönste Schmetterling, der mir dieses Jahr begegnet ist und der mich ganz bezaubert hat mit seinem eleganten Flug, ein sogenannter Schwalbenschwanz – er steht auf der roten Liste der gefährdeten Arten. Das Käuzchen, dass ich manchmal nachts rufen höre, wenn der Autolärm langsam zur Ruhe kommt – steht auf der roten Liste. Eine Lösung habe ich nun auch nicht parat. Nur soviel: Mein Garten ist giftfreie Zone! Und was macht ihr so in Sachen Naturschutz?      

Müsiggang, ja bitte!

F*** it! Vieles wiederholt sich im Leben wie in der Mode. Punk is not dead, sag ich heute. Wie komm ich drauf? Das F-Wort ist plötzlich wieder angesagt. Im Zuge von Burnout und Multitasking entsteht eine Gegenbewegung. Weil, zuviel ist zuviel. Von London schwabbt also gerade eine Welle rüber, in Berlin ist sie schon angekommen und bald besuchen wir auch in der Kleinstadt solche Veranstaltungen: Fuck-it- Workshops. Anhand eines „F***-it-Tests kann man die Notwendigkeit überprüfen und sich dann für einen entsprechenden Kurs anmelden, denn: „Saying F***it is therapy. Man lernt dann in der Gruppe, loszulassen, zu entspannen und sich selbst wieder zu spüren. Es gibt eine Schmuck– und Shirt-Serie, Bücher, CDs und Vorträge. Im Zeitalter des „alles ist möglich“ müssen wir offensichtlich wieder lernen, einfach mal alle Fünfe g’rade sein zu lassen, das F-Wort denken oder aussprechen und schön mal NIX tun. Müssen wir das wirklich? Ganz ehrlich, ich brauch das F-Wort dafür nicht. Müßiggang hat bei mir schon immer einen hohen Stellenwert. Aber schön, wenn das jetzt sogar en vogue ist. Ich formuliere es eher so: Das Leben ist eh …

Dresscode: Casual

Sommerzeit = Ferienzeit = Urlaubszeit. Endlich können wir die Seele baumeln lassen und die Zeit am Baggersee, im Garten oder sogar am Strand verbringen. Da darf auch die Kleiderwahl lässiger werden. Man ist sportlicher unterwegs, fährt mit dem Rad oder spielt mit den Kindern. Deshalb brauchen wir bei der Kleidung Bewegungsfreiheit, sie muss luftig und atmungsaktiv sein, trotzdem schick und gerne farbenfroh. Bei den Farben sollte man darauf achten, dass es nicht zu sehr kunterbunt gemischt ist. Besser: Nur zwei bis drei Farben und dann ggf. auch Farbpaare (Schuhe+Oberteil oder Leggins+Uhr o.ä.). Zuviel kunterbunt ist für den Betrachter verwirrend (es sei denn man will seinen Gegenüber verwirren…). Die Kleidungsfarben lassen unseren Teint am besten strahlen, wenn wir sie aus der typgerechten Farbpalette gewählt haben. Wir erinnern uns, in der Farb- und Stilberatung unterscheidet man die kalten und die warmen Farbtypen. Als Beispiel: stehen mir die kühlen Blau- und Grautöne sehr gut, dann ist meist Orange und Apfelgrün die falsche Wahl und lassen mit kränklich aussehen. Um hier Klarheit zu haben, empfehle ich einmal im Leben eine Farb-Beratung machen zu …

Duft des Sommers

Es duftet… Schon kürzlich ging es um Düfte. Nun duftet es nach Sommer, deshalb nehme ich den Faden wieder auf. Dufte! Duftessenzen sind, ähnlich wie Gewürze, ein teures Gut. Die Preise auf dem Rohstoffmarkt sind mit den Preisen von Luxus-Karossen zu vergleichen: 1kg eines Ferrari kostet umgerechnet rund 150 Euro, für 1kg reines Duftöl aus Johannisbeer-Knospen muss man mehr als das Zehnfache hinblättern. Johannisbeeren wachsen auch bei mir im Garten und bisher habe ich nur Kuchen davon gebacken. Vielleicht sollte ich Geld damit verdienen?  Aus z. B. 6.000.000 Jasminblüten wird 1 Kilogramm reines Jasminöl gewonnen. Dieses wird dann nach vielen Filter-, Reinigungs- und Verfeinerungsgängen für mindestens 3.600 Euro verkauft. Oder die Iris, die italienische Wurzelkönigin, ist noch edler: Bis zu 100.000 Euro pro Kilo kann ihr Extrakt kosten. Im Parfüm, Eau de Toilette und Eau de Cologne, das wir im Laden kaufen, sind aber nur homöopathische Dosen dieses Luxusgutes enthalten.  Vielleicht auch nur eine synthetische Nachbildung des Duftstoffes. Manche Duftstoffe müssen auch vom Chemiker nachbehandelt werden oder von unerwünschten Farbstoffen befreit werden. Es steckt also auch ganz viel …

Kosmetikerin or not

Regelmäßig zur Kosmetikerin? Klar, jede Frau geht zur Kosmetik. Wer etwas auf sich hält, wer sich etwas Gutes tun möchte, wer sich pflegt…Ehrlich gesagt, ich versuche das ja auch immer wieder. Trotzdem, schöner macht mich ein Kosmetik-Besuch nicht. Komme ich mal wieder von einem „in meinem Alter sollte ich das wirklich auch regelmäßig machen“ Besuch bei einer Kosmetikerin, habe ich: Leichte Hautirritationen sowie ein paar kleine Verletzungen wie Quetschungen, Druckstellen, Stichwunden (war eine Talgdrüse mal wieder hartnäckig). Mein Mann schüttelt jedes Mal den Kopf und fragt: Und dafür hast Du nun auch noch Geld bezahlt? Hm.Wenn ich mich entspannen möchte, dann gehe ich zur Osteopathie Behandlung. Danach fühle ich mich leicht und entspannt, der Kopf sitzt wie eine Feder auf den Schultern, keine Verspannung stört. Auch die Augen sind entspannt, der Blick klar und sanft. Die Stirn geglättet und ein sanftes Lächeln kräuselt die Lippen. Preislich nimmt sich das nicht viel. Die Kosmetik kostet rund Sechzig Euro, dazu kommt mindestens eine Creme oder Maske, die mir an der Kasse noch verkaufstüchtig aufgeschwatzt wird. Man will ja auch nicht den …

Mein geliebtes Smartphone

Farbenfreundin auf Reisen… Früher: In meinen Koffer, da packte ich: Ein bisschen Bargeld, vielleicht auch ein Getränk und etwas zu Knabbern. Lesestoff, eine Zeitschrift. Klaro, einen Fotoapparat. Schreibzeug: Notizbuch und Filofax wegen der Adressen. Spätestens da war das Handgepäck schon gut gefüllt. Heute, da nimmt man ein Smartphone mit. Punkt. Sogar bezahlen kann man damit. Nicht überall, aber fast. Kürzlich, bei einer Bahnreise: Natürlich hatte mein Zug Verspätung. Schon vor Eintreffen am Umsteigebahnhof bekam ich eine Nachricht auf mein Smartphone inklusive alternativer Verbindungen. Ganze 50 Minuten sollte mein gebuchter ICE später kommen. Manomann… Gut, dass ich mir gleich die nächste Verbindung anzeigen lassen konnte. Gut, dass ich mit dem Smartphone telefonieren konnte und meine Freundin am Ziel informieren konnte. Gut, dass ich einen Zeitvertreib hatte und in der Wartezeit im Internet surfen konnte. Gut, dass ich meine Lieblingsmusik als MP3 immer mit dabei habe. Gut, dass ich eine integrierte Kamera in dem Smartphone hatte. Denn unterwegs gab es grandiose Fotomotive zum Knipsen. Ich bin mit der Ersatzverbindung an Ortschaften vorbei gekommen, von denen ich noch nie …

Stil Tipp: Schick im Job

Endlich Sommer… Ärmellos im Büro? Besser nicht. Zuviel nackte Haut ist im Berufsalltag ungünstig. Ein wahrer Türöffner im Beruf ist das Auftreten und gehört zu dem weiten Begriff der „Soft Skills“. Ein stilvoller Auftritt im Job strahlt Kompetenz aus. Deshalb: Für Frauen gibt es in diesem Sommer wunderschöne Blusen oder man trägt über das Top ein Kostümjäckchen mit halben Arm. Sicherlich gibt es auch Ausnahmen und in manchen jungen Unternehmen wird ein legerer Kleidungsstil gepflegt. Beruflicher Erfolg ist niemals vom äußeren Auftreten zu trennen. Deshalb, warum sollte man es sich unnötig schwer machen? In der Mittagspause jedoch kann man dann ruhig mal den Kollegen die nackte Schulter zeigen… (Foto: www.brigitte.de)

Shoppen in Mannheim

Mannem, so heißt Mannheim im Dialekt, ist ja nicht wirklich der Nabel der Welt. Das war mal ganz anders. Im 19. Jahrhundert galt Mannem als Avantgarde. Die Stadt war voll hip und cool und alle Kreativen zog es dort hin. Mannheim wurde in einem Atemzug mit London und Paris genannt. Und heute? Heute ist man ein kleines bißchen wieder auf dem Weg dorthin. Das wunderbare Modelabel Dorothee Schumacher sitzt in Mannheim, das Nationaltheater und die Pop-Akademie machen dort von sich hören. Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist Engelhorn: Ein Einkaufstempel der Luxusklasse. Ich behaupte es ist vergleichbar mit dem legendären Kaufhaus des Westens, KdW, in Berlin. Nennen wir es also „KdW im Südwesten. Die Einkaufsmeile Q5 – (in der Innenstadt sind die Straßen mit Buchstaben & Zahlen benannt, ich sag ja, Mannheim war mal Avantgarde) – da geht’s zu Engelhorn. Die Mode-Abteilung: Ein Traum! Schon alleine mit dem gläsernen Aufzug an den Auslagen vorbei zu rauschen ist ein filmreifes Erlebnis. Natürlich kann man Mode auch im Internet kaufen. Da lässt sich auch das eine oder andere Schnäppchen finden, das man im …

Parfüm

Meinem Lieblingsduft bleibe ich immer lange treu, doch wenn es warm und sommerlich wird, dann ist das Parfüm, das mich durch Herbst und Winter begleitet hat, oft nicht mehr ganz so passend … jede Zeit hat ihren Duft und deshalb braucht es mal wieder was Neues. Mein erstes Parfüm war: Jil Sander N 4. Anlässlich der Rückkehr dieser großartigen Designerin in ihren alten Job, wird dieser auch gerade wieder neu aufgelegt. Hm, aber will ich alte Zeiten, ähm, alte Gerüche wieder haben? Nee. Ich brauch was ganz Neues! Mein olfaktorischer Sinn ist sehr sensibel und manche Gerüche machen mir Kopfschmerzen – also ist eine längere Testphase notwendig. Gefällt mir ein Duft, wird mein Göttergatte um Rat gefragt. Ja, auch er ist sehr geruchsempfindlich und er soll mich auch weiter riechen können. Mein Sommerduft 2013 ist: Dior. Addict. Eau fraiche. I really love it! Mein Herbst-Winterduft war übrigens das grüne Gucci Flora aus der Garden Collection: Gracious-Tuberose. Bei Temperaturen unter 18 Grad trage ich den auch immer noch sehr gerne. Wenn ich Tanzen gehe, muss es be delicious von DKNY sein. Keine Ahnung wieso. Mit meiner Hochzeit verbinde …

Ich packe meinen Koffer…

… denn am Freitag fliege ich nach Berlin. Zum ersten Mal nehme ich an einer Bloggerkonferenz teil: The Hive Berlin. Der Teilnehmerkreis ist sehr gemischt (wenn auch Frauen-lastig), die Themen der Blogs auch: DiY, Creative, Interior, Food, Lifestyle, Trends, Kids and Moms. Super-spannende Vorträge: Marketing, Video, Photography, Search Engine Optimization etc. pp. Da ich nur mein Handgepäck mitnehme, fällt das Kofferpacken recht übersichtlich aus. Mein absolutes „must-have“ auf Reisen: Der Schal. Falls ich friere, falls eine Klima-Anlage bläst, falls ein bad-hair-day droht usw. Kosmetikmäßig habe ich (en miniature) folgendes im Gepäck: Zahncreme von Weleda. Nehm ich seit Jahren und will nichts anderes mehr. Ebenso die Bodylotion. Fürs Gesicht habe ich Lavera dabei. Mal was Neues ausprobieren. Dr. Hauschka Gesichtstonikum für den Frische-Kick zwischendurch. Und mit ein bisschen Mascara und Lidschatten von Alverde bin ich für morgens und abends immer richtig gestylt. In die Haare ganz unkompliziert ein bißchen Gel und fertig bin ich für Blogger-Get Togethers, Dinners, Workshops, Coffeebreaks und anderes vieles mehr. Wenn sich hier im Blog demnächst also etwas gravierend verändert, dann liegt das möglicherweise an Erkenntnissen, die …

Bling Bling

Pandora kennt man. Vor allem kennt man die Welt der Charms, die Armbänder mit den vielen phantasievollen Anhängern. Mir aber gefallen ganz besonders die Ringe. Diese zarten, filigranen und fein gestalteten Schmuckstücke, die man gleich mehrfach hintereinander tragen kann. Toll! Die Silber-Ringe von Pandora sind preislich absolut im Rahmen. Man bezahlt für drei Ringe einen Preis, den andere für gerade mal einen Ring verlangen. Gold ist etwas Besonderes, deshalb sind die Kreationen in Bicolor oder Gold auch teurer. Je nach Laune stecke ich mir mal einen, mal 3 oder 5 Ringe an – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Da hat man jeden Tag einen anderen Style. Einfach wunderschön. Apropos Schmücken. Viel Bling-Bling und „dick auftragen“ ist eher für die Freizeit gedacht, denn im Job wirkt das oft zu verspielt (siehe auch hier). Nicht, dass man als Frau im Job seine Weiblichkeit nicht zeigen soll, aber verspielt und süß… hm. Besser doch kompetent und seriös, oder? Was meint ihr?

Body Style

Auch ein noch so teures Outfit kann den Winterspeck nicht wegzaubern. Deshalb: Ein bißchen Sport muss sein, oder? Bewegung hält jung und gesund und ein wohlgeformter Körper ist nicht erst seit Heidi Klum erstrebenswert. Jedes Jahrhundert hatte seine Schönheitsideale. Michelangelo & Co., sag ich da nur. Sport gibt ein gutes Körpergefühl und dadurch erhält man automatisch mehr Selbstbewusstsein: be strong. Also ran an den Speck! Bei YouTube gibt es viele Gymastik-Videos (siehe auch unten). Mit Hintergrundwissen punktet der Fitness Blog von Constantin Colberg aus dem Rhein-Main-Gebiet. Nicht virtuell kann man im Mainzer Studio Gyrotonic an speziellen Geräten trainieren. Nach der ersten Sitzung kannte ich endlich die Lage meiner nicht vorhandenen Bauchmuskeln. Klasse finde ich auch Pilates, das ich bei SaraMooves in Wiesbaden kennen lernte. So habe ich inzwischen mein persönliches Work-Out gefunden. Es variiert nach der Jahreszeit ein wenig, denn im Sommer kommt Gartenarbeit und Schwimmen dazu. Hier sind meine Tipps: Ganz viel zu Fuß gehen: zu Fuß zur Arbeit, zu Fuß zum Supermarkt… Radfahren: Statt Auto oder Bus einfach mal per Fahrrad fahren. Regelmäßig ausgewählte gymnastische Übungen, siehe auch bei YouTube, die Videos der Fitness-Gurus sind klasse oder die isometrischen Übungen beim Zähneputzen à la Ursula Karven. …

Meine kleinen Helfer im Bad

Okay, bei Augenbrauen darf  es heute wieder ein bißchen mehr sein (siehe auch hier). Trotzdem ist Wildwuchs nicht gern gesehen, also muss hin & wieder gezupft werden. Ein unverzichtbares Werkzeug in meiner Kosmetiktasche ist die wunderbare Tweezerman Pinzette. Nie mehr ohne! Klein, handlich und – oh lala, wunderbar exakt und scharf. Ihr entgeht kein Härchen. Total empfehlenswert. Und dann auch noch diese tolle Farbpalette (ich hab eine in pink).  

Rote Lippen

Der Lippenstift feiert 130-jähriges Jubiläum! Rote Lippen sind was Wunderbares. Die schlechte Nachricht dabei: Roter Lippenstift kann im schlimmsten Fall Krebs verursachen. Denn, wir schlucken durch Ablecken der Lippen ganz viel von dem Zeug runter. Im 3sat Film (09/2012) über Kosmetik gibt es mehr Information. Sogar Kinder-Schminke kann krebserregende Schadstoffe enthalten. Die Reporter zeigen eine chinesische Fabrik für Schminke, in der eigentlich Wand- und Druckerfarbe hergestellt wird. Hm. Schaut Euch das Video mit dem Titel Ungeschminkt, die schmutzige Welt der Kosmetik  selbst an. Für die Zukunft habe ich mir eins vorgenommen: Ab sofort nur noch Öko-Kosmetik. Mit kleinen Kompromissen hier & da… Denn, wer möchte schon auf rote Lippen verzichten?   (Grafik www.joachimgraf.com)

Selbstliebe

Kürzlich stand in der Zeitung, dass sich unser Schönheitsideal in Sachen „Po“ verändert habe. Ja, genau. Weil es so viel „big butt“ bei MTV und so gibt,  mögen wir es nun alle ein bisschen runder … Danke, Jennifer Lopez!  So oder so, wir sollten alle unsere Körperteile lieben, ob kurz, breit oder lang. Jeder hat so seine Problemzonen. Wir können sie verstecken und uns grämen. Das ist anstrengend und macht eine traurige Ausstrahlung.  Stattdessen sind wir doch froh, dass alles dran ist und bedanken uns mit liebevoller Zuneigung, zärtlicher Pflege und viel Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Praktisch sieht das dann so aus: Ungeliebte Hände brauchen mindestens zweimal täglich eine Pflegepause. Außerdem regelmäßige Maniküre mit Lack. Gepflegte Hände, bunt und farbenfroh, hübsch wie kleine Perlen – wer liebt das nicht? Ungeliebter Schwabbelbauch? Bürstenmassage trifft Ölmassage! Danach noch ein paar gymnastische Übungen, weil es so schön kribbelt im Bauch. Ein hübscher orientalischer Gürtel à la Bauchtanz – sei es nur für die eigenen vier Wände. Oh, wir lieben unseren Bauch! Der Quadrat-Arsch. Er wird versteckt und verhüllt. Dabei haben wir …

40+

Vierzig ist das neue Dreißig, dachte ich. Fehlanzeige! So einfach kommen wir nicht davon. Man muss wohl schon was für sich tun, denn die Zeichen der Zeit sind unaufhaltsam. Auch in den Zeitschriften geht es um das Thema Schönheit und wie wir sie bewahren. Die myself stellt Frauen vor, die vor Jahren bei The Swan eine Runderneuerung inklusive Schönheitsoperationen haben machen lassen. Ebenso bei ELLE geht’s um das Thema: Was macht schön? Das Thema treibt uns ganz schön um… Ob man was macht oder was man macht, um weiterhin frisch, gesund und munter zu bleiben, das muss jede/r für sich entscheiden. Ein bisschen von allem, das ist meine Methode: Ausgewogene Ernährung, ein bisschen Bewegung und frische Luft und gute Salben und Öle. Man kann auch regelmäßig Gesichts-Gym machen. Zunächst lachte ich darüber (Lachen ist ja auch gesund), aber dann las ich das Buch der Callenetics-Erfinderin. Wirklich empfehlenswert! Apropos Pflege. Ich war also im Bioladen meines Vertrauen auf Einkaufstour und habe direkt die komplette Serie von Weleda Granatapfel straffende Gesichtspflege eingekauft. Der Beipackzettel sagt: „Ab 40 werden die ersten alters- und lichtbedingten Hautveränderungen sichtbar…“  Lecker duften tut’s …

… on tour

Mit Frühlingsbeginn habe ich auch mein kleines, feines Auto aus dem Winterschlaf geholt: Der alte Rover Mini Cooper. Das Gute-Laune-Auto, denn, wohin ich auch fahre, überall ernte ich begeisterte Gesichter und Daumen-hoch. Letzte Woche, on tour in Frankfurt beim Blogst Workshop im super-coolen Hotel 25hours im Bahnhofsviertel. Organisiert wurde der Event von 23qm Stil und Tastesheriff. Und hier die Liste der teilnehmenden Blogger: Alice http://slowlifelab.de Birgit http://partyerie.blogspot.de Birgit http://www.garn-und-mehr.de/scheregarnpapier Christiane http://renna-deluxe.blogspot.com Christina http://naehzauberei.blogspot.com Claudia http://ilmondodiselezione.blogspot.de Heike http://relleomein.wordpress.com Iris http://sch-a-nell.blogspot.de Iris http://rheingruen.blogspot.de Katharina http://herzkaspar.blogspot.com Lea http://www.marktwelten.de Nina  http://bettentdecker.blogspot.de Teresa http://www.kleines-toertchen.de Uta http://utahanson.blogspot.de Wow, das war ein inspirierender Tag! Bin mit vielen Ideen und Eindrücken zurück gekehrt, die ich in den nächsten Monaten hier im Blog einbringen werde. Außerdem gab es eine prall gefüllte Goodybag mit hübschen Kleinigkeiten von Renna Deluxe, Dawanda usw…. Danke an alle die mit dabei waren!

Blogst Konferenz

In Frankfurt findet ein Blogger-Workshop von Blogst statt. Farbenfreundin ist mit dabei. Knapp zwanzig Bloggerinnen treffen sich zum Austausch, Brainstorming, Spaß haben, Networking und vieles mehr. Treffpunkt ist das 25hours Hotel (very stylish) im Bahnhofsviertel. Dinner im Restaurant Chez Ima, danach geht’s noch ins The Parlour. Hört sich nach einem tollen Samstag an, oder? Blogst Bin begeistert, dass es im Rhein-Main-Gebiet aktive Bloggerinnen gibt und nicht nur in den Hotspots Berlin & Hamburg. Bericht hier!  

Tausendschön Mainz

Mein Lieblingsfrisör Tausendschön hat nun auch einen Laden in Mainz: Die genaue Adresse lautet: Rheinstrasse 31 55116 Mainz Das ist in der Nähe vom Fischtorplatz, also zentral und schön gelegen. Hingehn!  

Montagstipp: Klein aber oho!

Klein aber oho. Style Tipp No. 3 Es gibt Frauen, die trotz kleiner Körpergröße eine starke Präsenz haben. Kleine graue Maus? Nix da. Denken Sie an eine quirlige Italienerin oder an die Schauspielerin Eva Longoria, die nur 1,55 m misst. Es gibt ein paar Tricks um sich etwas mehr Größe zu verschaffen. Zunächst einmal: Passgenaue Kleidung. Haben Sie Taille? Zeigen Sie sie! Denn gerade die X-Form schmeichelt der zarten Frau ganz besonders.  

Berlin zum Mitmachen

Buch-Vorstellung: „Berlin zum Mitmachen – Hands on Berlin“. Die bundesdeutsche Hauptstadt Berlin ist immer eine Reise wert. Klassische Reiseführer und Tourenbegleiter gibt es zuhauf und deshalb ist dieser „einzigartige Berlinbegleiter“ (O-Ton Verlag) wirklich einzigartig. Es wird auch direkt im Klappentext hingewiesen, dass es kein Stadtführer, sondern eben ein Begleiter sein soll. Hoteltipps und einen maßstabsgetreuen Stadtplan sucht man vergeblich. Denn es geht vielmehr darum, die Sinne anzuregen und die Eindrücke im Buch festzuhalten. Es handelt sich hier aber nicht um ein schnödes Notizbuch, eher ein Sammel- und Skizzenbuch mit Anleitung. Manche Seiten sind nur zur Belustigung, zum Beispiel die Bastelanleitung für eine Verkleidung, falls man in der Großstadt-Disco am Türsteher nicht vorbeikam. Auf der Folgeseite das entsprechende Ausmalbild: Der Türsteher mit Lächeln. Restaurant-Quittungen, Eintrittskarten und anderes kann man einkleben. Vorbereitete Skizzen von Sehenswürdigkeiten und Alltäglichem kann man ausmalen. Ja, es ist ein Ausmalbuch für Erwachsene: Die Berliner Mauer, das Brandenburger Tor, eine einfache Häuserfassade, die U-Bahn, ebenso die Badenixen am Wannsee, die Giraffen im Zoo, Nofretete im Museum, die Punks in Kreuzberg und ist man …

Kurvenreich

Style Tipp No. 2 Kurvenreich. Eigentlich lieben wir ja unsere Kurven, denn das macht uns weiblich. Uneigentlich schielen wir immer wieder zu den grazilen Models auf dem Laufsteg, die ähnlich einer Giraffe dahinschweben, elegant und ästhetisch. Ist alles eine Frage der Technik, sag ich da. Wir können aus Größe 46 kein Size zero zaubern, aber wer will das schon.  Eleganz und Sportlichkeit sowie eine Prise Jugendlichkeit – das wär’s! Ja, bitte: Kräftige Frauen tragen große Taschen, große Hüte, großen Schmuck und Accessoires. Und die Kleidung in der richtigen großen Größe. Was fehlt dem Michelin-Männchen? Das Fließende. Das bedeutet im Styling, dass wir fließende Stoffe nutzen, um einem kräftigen Körper einen leichten, eleganten Ausdruck zu verschaffen. Gehen wir mehr in die Breite, schafft man sich einen Gegenpol: Längsnähte, Nadelstreifen, Bügelfalten. Auch ein Schal oder ein Reißverschluss gibt optisch eine Längsorientierung. Haare sind ein wichtiger Faktor und deshalb wirkt ein pfiffiger Stufenschnitt, der immer gut frisiert ist, gleich viel jünger und frischer. Nein, danke: Daunen- und dicke Strickjacken. Sie plustern uns unnötig auf. Strukturstoffe, Bouclé und Breitcord ebenso. Viel …

Färbetag

Toll sehen graue Haare nur bei Models und George Clooney aus. An mir selbst stören mich die silbernen Strähnchen. Außerdem erinnert mich das an meine Endlichkeit und das brauche ich nicht immer im Spiegel vorgeführt bekommen. Es ist wichtig das Altern zu akzeptieren und auch ich bin von „forever young“ manchmal genervt, denn hat es nicht auch viele Vorteile, alt zu werden? Da wären mehr Gelassenheit, mehr Selbstsicherheit, mehr Erfahrung und Wissen etc. pp. Niemals möchte ich wieder zwanzig sein, als mich so viele Fragen über das Leben und die Zukunft umgetrieben haben. Heute bin ich mir selbst sicher und kenne meinen Weg und mein Ziel. Selten so eins gefühlt. Aber diese grauen und weißen Stoppeln, die sich wie Antennen aus meinem Haupthaar herausstellen. Nein, soweit bin ich noch nicht … Ich hole mir jetzt mal den Orient als Argumentationshilfe. Unzählige Schönheitstipps kommen von dort. Türkische Frauen trimmen schon seit Jahrhunderten – lange vor Gilette & Wilkinson Sword die überflüssigen Härchen im Gesicht und am restlichen Körper. Und so ist auch das Haarefärben keine Erfindung …

Go for the job you want

Zusammen mit Jobnavi der Stadt Wiesbaden bietet Farbenfreundin einen Bewerber-Check an. Beim Vorstellungsgespräch kommt es nämlich nicht nur auf gute Zeugnisse, exzellente Referenzen und Pünktlichkeit an.  Weit gefehlt. Der erste Eindruck ist hier enorm wichtig. Denn man hat ja nur ganz wenige Minuten Zeit, den möglichen Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Bei Personalangelegenheiten menschelt es sehr, auch wenn über Auswahlverfahren nach dem fachlich am besten geeignetsten Bewerber gesucht wird –  wenn  es darum geht, unter vielen fachlich gut geeigneten Bewerbern „the one and only“ auszuwählen, entscheiden die „Soft Skills“. Da geht es um den optimalen Auftritt und das gewisse Etwas. Und Sympathie. Mit unserer Kleidung transportieren wir auch ein bestimmtes Image. Der Spruch „Kleider machen Leute“ ist ein alter und immer noch wahr: Schlampige, zerschlissene Klamotten lassen den Menschen dahinter nicht wirklich akkurat wirken. Lederschuhe und ein Sakko werden mit Business in Verbindung gebracht. Mehr dazu hier Aber zu welchem Job passt nun welche Klamotte? Wie finde ich heraus, wie das Unternehmen meiner Wahl tickt, um dort in die Auswahl zu kommen? Über Recherche, sei es im Internet …

Love Fashion

Wenn der Postmann klingelt, kommt ein Paket von … SCHUMACHER. Es gibt wenige Modemarken, die für mich Herzenswärme ausstrahlen. Obwohl das Unternehmen Dorothee Schumacher international bekannt ist, mit Flagshipstores all over the world, hat es die Marke dennoch geschafft, ein gutes Gefühl weiter zu geben. Wenn ein Paket mit einer Lieferung eintrifft, trifft es immer direkt ins Herz. Love Schumacher. Wunderschön verpackt in einem aufwendig gestalteten Geschenk-Karton, superschnelle Abwicklung, sympathische Service-Hotline,tolle Qualität der Stoffe und der Verarbeitung, reelle Preise. Very nice. 2011 hatte ich Gelegenheit in der Zentrale in Mannheim vorbei zu schauen: Kurz mal ins Büro von Dorothee Schumacher gespickt, den Designerinnen über die Schulter geschaut, die neue Kollektion im Showroom bestaunt und vor allem den weiten Ausblick von der Terrasse über den Industriehafen genossen. Mannheim hat schon manchmal Metropolen-Charakter. Zweimal im Jahr wird das wunderschöne FAVES Magazin herausgegeben. Die Beiträge und Interviews sind äußerst spannend und gehen weit über den Mode-Tellerrand hinaus: Kultur, Kunst, Schauspiel… wirklich lesenswert. Es gibt Modelle, die sind mir zu extravagant, da müsste ich vielleicht größer sein. Aber wie bei anderen Designern auch hat man nur einige …

Red hot and spicy

Was wäre unser Leben trostlos ohne die türkischen und italiensichen und marrokanischen und afghanischen und chinesischen und anderen nichtdeutschen Mittmenschen? Für ein bisschen Exotik und Abwechslung muss man dann immer weit weg in Urlaub fliegen. Wie anstrengend! Ich mag es vielfältig. Nicht immer, aber oft. Ha, was hat meine Oma früher über die Italiener geschimpft (Itaker…) und heute: wer kann sich ein Leben ohne Espresso, Pasta, Latte und Gelato vorstellen? Erst mit den türkischen und chinesischen Gemüseläden, die regelmäßig bis spät geöffnet haben (genau passend zu meinen Einkaufsgewohnheiten), kamen plötzlich Gemüse- und Obstsorten bei mir auf den Tisch, die ich bislang nur aus der Feinkostabteilung (Marke Luxus-Artikel) kannte: Limonen, frischen Koriander, Sitakepilze, Chilli und Oliven in allen Formen und Farben. Eine meiner Lieblingsfrüchte: Der Granatapfel. Schon die Frucht erinnert mich an wärmende Sonne, Sanddünen, Kamele am Horizont und süße Verführungen. Diese saftigen Kerne, die beim Draufbeißen platzen und einen fruchtigen Saft im Mund verbreiten. Hm. Traumhaft. So kann ich mich in Deutschland fühlen wie im Urlaub, als sei ich im fernen Orient auf einem Bazar. Dank unserer ausländischen Mitbürger und ihren Einkaufsparadiesen.