Jahr: 2017

Outfit of the day

Kennt ihr das Magazin Frau&Frei? Das ist ein Online-Netzwerk für selbständige Frauen. Die Beiträge sind super und falls Du auch selbständig bist, klick mal rein, denn es gibt dort immer wieder gute Tipps. Derzeit bereite ich einen Gastbeitrag zum Thema Outfit im Job vor.  Als ehemalige Stilberaterin habe ich auch einige Start-Ups beraten und es gibt auch heute immer wieder angeregte Diskussion darüber. Wir leben in einer visuell geprägten Welt und das Outfit hat einen hohen Stellenwert. Deshalb widme ich heute dem Thema wieder einmal einen Beitrag, denn, morgens einfach die erstbeste Hose/Rock anzuziehen, davon rate ich dringend ab. Okay, es sei denn, es geht nur darum, das Auto aus dem Halteverbot zu stellen. Der erste Eindruck zählt und da möchten wir doch alle das Beste von uns zeigen. Genauso, wie ich morgens ein paar Gymnastik-Übungen mache, um mich fit zu fühlen und einen guten Körpertonus zu haben, ist für mich das Outfit ein wichtiges Ausdrucksmittel. Doch woher weiß ich, was gut ankommt? #dressed for the moment Wenn ich vor dem Kleiderschrank stehe, überlege ich …

Nachhaltigkeit auf der Innatex Messe

Es geht nicht mehr so weiter, mit höher, schneller, weiter. Denn am anderen Ende der Welt geht dafür etwas unter. Daran hat mich auch der Blogbeitrag im Blogmagazin Viertel Vor erinnert. Klar, nun könnte ich sagen, was juckt’s mich? Doch auch Umweltgifte bleiben im Kreislauf dieser Welt und holen uns immer wieder ein, denn wir sitzen in einem Boot. Das sollte uns nachdenklich machen. Reduced to the max Auch auf der Innatex – Fachmesse für nachhaltige Mode wurde mir das Thema Nachhaltigkeit und Reduktion wieder in Erinnerung gerufen. Es geht auch gar nicht nur um Natur, sondern direkt um unsere Gesundheit. Das Thema Babykleidung stand auf der Messe im Fokus und es ist so verrückt, dass man sich mit mancher konventionell hergestellter Babykleidung tatsächlich hochgiftige Chemie ins Haus holt. Braucht kein Mensch, oder? Toll, was es heutzutage an schöner nachhaltig hergestellter Mode gibt. Ganz neue Materialien wurden entwickelt, denn auch Bio-Baumwolle ist ein großer Wasser-Verbraucher und vielleicht ist ein T-Shirt aus Kunstfaser, das aus Recycling PET hergestellt wurde, dann doch die bessere Wahl? Sogar die …

#endlichfrei

Mein erstes Aha-Erlebnis hatte ich letzten Herbst während eines Retreat im schönen Mallorca (mehr dazu demnächst hier) und die Essenz war: Was ein Glück, dass ich gesund bin, dass alles am Körper funktioniert und dass ich jeden Tag mit Lust beginnen kann und ihn abends zufrieden in den Armen meines Liebsten beenden kann. Was brauche ich denn sonst? Seither hat die Frage nach dem Lebenssinn weiter in mir gearbeitet und immer wieder habe ich Schritte infrage gestellt. Bin ich zufrieden? Passt alles so oder will ich eigentlich anders leben? Brauche ich Statussymbole oder geht es auch ohne? Manchmal braucht es einschneidende Erlebnisse, um die Laufrichtung des Lebens zu ändern. Gestern dann die Nachricht vom Tod eines Bekannten. Er wurde gerade mal um die Fünfzig. Das ist verdammt zu früh und das macht mir zu schaffen. Weil, ich bin jetzt kurz vor Fünfzig. Deshalb ist jetzt Schluss mit „eigentlich“ Schluss mit „eigentlich“ Lebe ich mein Leben? Eigentlich möchte ich morgens die Schönheit der Natur bewundern – statt im Pendler-Stau zu stehen. Ich möchte eigentlich Zeit genug …

Magadi Yoga Wear

Auf der Innatex Messe für nachhaltige Mode habe ich Barbara von Magadi Yoga Kollektion getroffen. Die Gelegenheit habe ich für ein Interview genutzt, denn ich praktiziere selbst Yoga und finde die Yoga Kollektion von Magadi einfach wunderbar.  Hallo liebe Barbara, erzähl doch mal, was Du genau machst. Ich bin leidenschaftliche Yogini und im Hauptberuf Designerin. Diese beiden Leidenschaften sprechen mich einfach so an, dass ich sie miteinander kombinieren möchte. Ich habe Textildesign studiert und damit einen textilen Hintergrund. Ich kenne mich sehr gut im Bereich Textildesign mit all den Techniken aus und habe gemerkt, dass es eigentlich eine gute Verbindung ist. Das war auch schon immer mein Traumberuf. Ja, und so ist dann die Yoga Kollektion entstanden und in 2015 sind wir mit Magadi gestartet. Nicht nur die schönen Designs, sondern die Stoffe sind besonders bei Magadi. Ja, die Stoffe sind aus recycled Polyester. Wichtig war uns bei der Produktentwicklung, dass die Qualität für Sport geeignet ist. Wir praktizieren sehr gerne Vinyasa Yoga, das ja schon schweißtreibend sein kann. Die Yogakleidung muss deshalb atmungsaktiv sein, …

Topf & Deckel

Bei mir zuhause wird viel gekocht. Denn, wie wir alle wissen, schmeckt frisch zubereitetes Essen aus guten Zutaten einfach am besten. Scheinbar soll es sogar wichtig sein, worin man kocht. Da ich mit meinen Töpfen schon zig mal umgezogen bin und ihnen immer sehr viel abverlangt habe, war es nun an der Zeit zu investieren. Klar, es sollte Edelstahl und für alle Herdarten geeignet sein. Aber sonst? Ich hab das ja nie verstanden: Beschichtet oder nicht, Kupfer, Aluminium, Edelstahl, Email – wie soll ich denn da durchblicken? Ist es Zufall, dass viele Sterneküche mit All-Clad Kochgeschirr arbeiten? Offensichtlich braucht man zum richtig Kochen die richtigen Utensilien. Soweit so gut. Höhere Physik Von gutem Werkzeug erwartet man, dass es exakt das tut, was es soll. Genau deshalb ist das Kochgeschirr von All-Clad entwickelt worden: um Profiköchen das perfekte Instrument in die Hand zu geben. Na, das könnte mir in der Küche sehr helfen. Nachdem ich mich ein bisschen informiert hatte, verstand ich, warum es mit mir und der alten Pfanne mit dickem Sandwich-Boden nie so richtig geklappt …

Warum ich blogge?

Texte für meinen Blog zu formulieren, passiert bei mir eher so nebenbei. Weil ich viel unterwegs bin, sei es auf der Autobahn oder mit der Bahn, habe ich Zeit zum Träumen und ich kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Da formuliert sich schonmal ein Blogbeitrag, weil ich denke: Mensch, da müsste man mal drüber schreiben. (Der „man“ bin dann ich). Nicht, dass Bloggen wenig Arbeit wäre, aber ich plane das nicht per Redaktionsplan und ToDo-Liste. Mein Blog passiert einfach, denn kommt mir ein Thema in denn Sinn, bildet sich langsam ein grobes Gerüst und in Gedanken fülle ich den Beitrag. Während des Alltags wird das Thema weit nach hinten geschoben und erst zum Feierabend habe ich den einen oder anderen Geistesblitz und mit ein bisschen Feinarbeit wird dann ein Blogbeitrag daraus. Noch ein paar Fotos dazu und schon kann der fertige Beitrag online gehen. Der Farbenfreundin-Blog ist eine bereichernde und inspirierende Ergänzung zu meinem Leben. Ich lerne spannende Menschen durch die Blog-Interviews kennen, denn sie geben mir Einblick in ihre Branche und in ihr Berufsleben. …

Kulinarische Juwelen Rheingau

Mit einem guten Essen macht das Leben einfach mehr Spaß und ob im Urlaub oder zuhause – ich spüre die kulinarischen Juwelen einer Stadt auf und genieße es. Meine Homebase Wiesbaden hat mit dem Restaurant Ente im Hotel Nassauer Hof ein kulinarisches Juwel und weil der Mittagstisch im Bistro preislich absolut akzeptabel ist, kann ich mir das auch hin und wieder gönnen. Rheinabwärts liegt der Rheingau. Wunderschön idyllisch mit den Weinbergen (Riesling!) und kulinarisch absolut vielseitig.  Immer sehr schön ist es in der Schlossschänke in Erbach.   Hach, dort habe ich meine Hochzeit gefeiert und deshab werde ich da immer ganz romantisch. Die Location ist im Stil eines französischen Landhaus und auf der geschützten Terrasse sitzt man lauschig im Windschatten des Schloss Reinhartshausen. Ein bisschen schade, dass man vom Restaurant den Rhein nicht sieht, denn das wäre noch die Krönung. Apropos Rhein, den kann man bestauen, wenn man am Weinstand in Eltville Halt macht. Der befindet sich direkt unterhalb der Burg am Rheinufer und man bekommt dort (fast) immer einen feinen Riesling Wein zu trinken. …

Mode an der Ringkirche

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe  begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen in Wiesbaden und rundherum und einige präsentiere ich im Blog und heute freu ich mich auf Galatea Ziss, Wiesbaden   Erzähl doch mal, was Du genau machst? Ich bin Maßschneidermeisterin und Modedesignerin und führe ein Atelier am Kaiser-Friedrich-Ring 8, gegenüber der Ringkirche inmitten von Wiesbaden. Dort präsentiere ich meine eigenen Kollektionen für Individualistinnen. Die einzelnen Modelle der Kollektionen werden auf Bestellung und nach individuellem Maß in der angeschlossenen Werkstatt handwerklich gefertigt. Das Atelier ist also eine Verbindung aus Handwerk und Gestaltung, ganz im Sinne der Bauhaustradition. Außerdem biete ich individuelle Maßanfertigungen an. Mir sind generell Nachhaltigkeit, Qualität, Genuss, Diversität und Individualität wichtig und ich möchte mit meiner Arbeit zu einem größeren Bewusstsein für diese Aspekte beitragen.   Meine Kollektionen (klick zur Website) sind deshalb immer sehr tragbar und hochwertig verarbeitet, die Modelle sollen rund um die Uhr funktionieren. Es sind eigentlich zeitgemäße Interpretationen von Klassikern. Wie kammst Du dazu und seit wann? …

Wiesbaden hat Funk: Barry L’Affair

Ein deutscher Entertainer. Aus Wiesbaden. Mit viel Funk im Blut. Das Debüt-Album produziert von Prince Ton-Ingenieur Hans-Martin Buff. Gerade ist er schon wieder im Studio und nimmt mit Pharrell Williams’ Backing-Band Spymob seine neuen Songs auf. Summertime is music time. Seine erste Single ‚You Wanna Get With Me‘ vom Debütalbum ‚Shy’n’Dirty‘ ist Ende Mai erschienen und ist so cool!  Rock’n’Funk – mit Einflüssen von den Bee Gees, Prince, George  Michael,  aber  auch Earth,  Wind  &  Fire. Nicht nur ich bin Fan, auch Masterlegende und Grammy-Gewinner Brian „Big Bass“ Gardner (u.a. Michael Jackson, Katy Perry, Eminem) outet sich als Fan und hat der Scheibe noch den letzten Schliff verpasst. Barry L’Affair hat den Groove im Blut und deshalb möchte ich mehr von ihm erfahren und habe um ein Interview gebeten: Barry L’Affair   Erzähl doch mal, was Du genau machst? Ich bin Musikproduzent, Sänger und Songwriter aus Wiesbaden. Wie kommt man dazu und seit wann und wo? Musik mache ich schon mein ganzes leben lang. Professionell erlebe ich meine musikalische Zeitreise seit ca. 12 Jahren. Wer …

Italienischer Rovagnati an Spargel

Die Spargelsaison 2017 ist zuende und ich habe sie vom ersten bis zum letzten Stengel genossen: Vom Grill, grün und weiß, klassisch gekocht mit Kartoffeln und Schinken und auch als Salat. Ich mag’s in allen Variationen. Doch zugegeben, mit gekochtem Schinken mag ich Spargel am liebsten. Schinken Aber welcher Schinken, denn Kochschinken ist nicht gleich Kochschinken und da bin ich wählerisch. Nach einigen Testessen kommt für mich im Grunde nur noch italienischer Schinken infrage. Bei meinen regelmäßigen Italienurlauben habe ich diese Leckerei entdeckt und festgestellt, dass es neben Parmaschinken auch noch andere feine italienische Schinkensorten gibt. Vorallem, kein deutscher Metzger schneidet den Schinken so schön fein. In Italien ist es üblich, den Schinken mit einer hochwertigen Schneidemaschine hauchzart zu schneiden. Nur so kann man den feinen Schinken wirklich genießen. Deshalb kaufe ich inzwischen direkt beim Italiener ein oder gehe zum Italiener ins Restaurant. Denn die haben dann auch den echten italienischen Schinken. Apropos, für Frankfurt habe ich da gleich einen Tipp (Adresse siehe unten). Im Vini da Sabatini habe ich kürzlich einen sehr schönen Abend …

Siehst Du noch gut?

Die Schrift auf der Flasche verschwimmt und nur schemenhaft kann ich die Informationen auf dem Etikett lesen. Es fühlt sich ein bisschen an wie Schwindel. Ob es an mir liegt? Nein, schon wieder viel zu klein gedruckt, das Kleingedruckte. Wo bitte ist meine Lesebrille? So geht es mir immer öfter und meinen Freudinnen und Freunden im fortgeschrittenen Alter von over40 ebenso. Manchmal reicht die Armlänge nicht mehr aus, um die Sehschwäche auszugleichen. Die Folge: Schon wieder eine neue Brille. Ich bin inzwischen im Besitz einer Autofahr-Brille, einer Lese-Brille, einer Arbeitsplatz-Brille, einer Zweitbrille… Ohne Sehhilfe keine Chance. Aktuell packe ich für einen kurzen Strandurlaub. Was fehlt. Eine Sonnenbrille – natürlich mit geschliffenen Gläsern. Seufz. Wer soll das denn bezahlen? Ohne Brille bin ich absolut nicht arbeitsfähig, eigentlich auch nicht lebensfähig, denn weder den Einkaufszettel, den Busfahrplan kann ich lesen, geschweige denn Rad- oder Autofahren. Die gesetzliche Krankenkasse aber gibt schon lange keinen Zuschuss mehr und so bleibt man auf den horrenden Kosten sitzen. Es ist ein Batzen Geld, den man für eine gute Sehhilfe ausgibt,  denn …

Gesundheit!

Wenn man mir früher „gute Gesundheit“ zum Geburtstag wünschte, fand ich das immer total albern und bin schnell darüber hinweg gegangen. Zeiten ändern sich und tatsächlich erlebe ich inzwischen bei jedem Geburtstag im Freundeskreis ein tiefe Dankbarkeit, dass wir uns alle gesund wissen. In Zeiten wie diesen… Gesundheit wird plötzlich wichtig, wenn man Kinder hat. Wenn man die betagten und gesundheitlich angeschlagenen Eltern pflegt. Wenn man einen Liebsten verloren hat – an Krebs, an Krankheit, an Drogen, an Unfall. Wenn man in der Mitte des Lebens angekommen ist und spürt, dass es eher bergab als bergauf geht. Aber auch, wenn Gefahr droht und Seuchen oder Naturkatastrophen ängstlich machen. Vor allem: Gesundheit! Was machen wir, damit wir gesund bleiben? Hoffentlich Sport und gesunde Ernährung und was sonst noch so gut tut. Ich mache regelmäßig Yoga Übungen, also morgens ein paar Sonnengrüße zum Wachwerden und dazu die Yogastunden im mymooves Studio. Das hält mich beweglich und meinen Kreislauf stabil. Wenn die Gesundheit mal in Schieflage gekommen ist, hilft mir die traditionelle chinesische Medizin mit speziellen Kräutermischungen. Zum Glück …

Genuss in Mainz

Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen – so heißt der Claim vom Blog „German Abendbrot“ – und Recht hat sie! Gutes Essen ist Genuss und es gibt immer neue Genüsse zu entdecken und die Geschmacksnerven brauchen regelmäßig Anregung und neue Inspiration. Deshalb habe ich einen Tipp für Euch. Am kommenden Wochenende gibt es einen Event für Genießer: Das Goute Festival Über 1.000 Aromen und viele Dutzend Köche, Erzeuger und Geschmackshandwerker präsentieren sich direkt am Rheinufer in Mainz. Besonders im Fokus: Die jungen Start-Ups der gastronomischen Szene, von denen viele mittlerweile deutschlandweit bekannt sind, und für die “goûte!” eine spannende Präsentationsplattform werden soll. Am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr auf dem Rathenauplatz in Mainz: „goûte! – Das Genussfestival“   Am 10. und 11. Juni steht Mainz ganz im Zeichen der Genüsse! Eine einzigartige Gelegenheit, um feine Speisen und Getränke zu verkosten, ihre Hersteller kennenzulernen und zusammen den guten Geschmack zu feiern. Viele Köche präsentieren sich, außerdem Kräutergärtner, Winzer, Imker, Landwirte, Bierbrauer, kleine Manufakturen, Ölmühlen, Pastamacher, Suppenkasper, Geschmackshandwerker und …

Mens world, Vol. 2

Mann trägt jetzt Bart. Okay, das haben wir inzwischen alle gemerkt.  Sieht doch auch gut aus, oder? Männlich-markant, Bart. Überall trägt Mann Bart und sogar eine eigene Zeitschrift zu dem Thema habe ich endeckt: BBQ – Barber Quarterly. Wie steht ihr zum Haar im Gesicht? Mann mit Bart Keine Frage, wenn Bart, dann muss er gepflegt sein und dazu geht Mann am besten zum Spezialisten. Vor Jahren bin ich in Rotterdam im Hotel New York vor dem Barber Shop gestanden (for men only) und fand das schon sehr kultig. Mein Mann und ich haben uns nur die Nase an der Scheibe platt gedrückt. Inzwischen trägt er einen Vollbart und wie gut, dass gerade mal in 20 Minuten Fahrzeit ein guter Barbier zu finden ist. Nicht irgendein Barbier, sondern ein Weltmeister auf diesem Gebiet: Jerome Kantner Schon lange hat er auf das Styling von Bärten gesetzt und als Seminarleiter ist er inzwischen auch international ein gefragter Fachmann. Im Jahre 2014 ist er als Global Winner aus dem Wettbewerb der American Crew All-Star hervorgegangen und hatte sich …

Happytime in Hohenlohe

Wenn die Arbeitswoche mal wieder hart war, zu wenig Schlaf, zuviele ToDo’s und dann steht das Wochenende bevor – da will ich vor allem eines: Entspannen! Happy weekend! Meine Heimat kommt mir da ganz recht, denn im romantischen Taubertal tickt die Uhr noch etwas langsamer. Kennt ihr die Romantischen Straße? Japaner und Chinesen sind ganz wild auf diese ursprüngliche und idyllische Ecke in Deutschland – mindestens so sehr wie auf Heidelberg. Auch die Banker aus Frankfurt kommen gerne ins romantische Taubertal, nämlich per Fahrrad. Einfach mal reinklicken: „Romantische Straße“ – hier windet sich ein schmaler Fluss romantisch durch’s Tal, links und rechts davon Obstbäume oder steile Weinberge. Jedes Dorf hat eine eigene Brauerei… sehr sehr schön ist die Gegend! Happytime im Taubertal Ganz modern und großstädtisch ist dagegen der Wellnesspark in Bad Mergentheim. Zunächst geht man den wunderschönen japanischen Garten den Hügel hinauf, um in einem wunderbar erholsamen Thermalbad zu landen: Die Therme Solymar. Thermalbecken im Innen- und Außenbereich, viel Liegefläche und mit Spa, Sauna und sogar einem Sportschwimmbad zu landen. Sightswimming pur! Es gibt …

Interview: Die Parfümerie Jeanette

Seit 47 Jahren gibt es jetzt die Parfümerie an diesem Platz in Wiesbaden und eigentlich sollte der Bereich rund um die Ellenbogengasse sollte schon längst abgerissen sein. Doch in der Landeshauptstadt braucht’s für manche Projekte eben etwas länger. Ein Glück für Sie, denn dieses Unikat müssen Sie gesehen haben! Schauen Sie vorbei bei Gisela Gerhardt, Parfümerie Jeanette Jeder Besuch in der Parfümerie ist ein Erlebnis und auch beim Interview und bei den Fotos hatten wir viel Spaß. Erzählen Sie doch mal, seit wann verkaufen Sie Parfüm? Angefangen habe ich 1949, da kam ich nach Wiesbaden und es gab dort zwei Parfümerien: „Parfümerie de Paris“ in der Wilhelmstraße und die „Parfümerie Dette“, wo ich dann gelernt habe. Das Wirtschaftswunder brachte es mit sich, das bald nicht nur Seife gebraucht wurde, sondern auch Parfüm. So ging es immer weiter bergauf.   Eine sehr unkonventionelle Biografie für diese Zeit, wo die meisten Frauen doch eher am Herd gesehen wurden. Meine Abschlussprüfung als Kauffrau machte ich 1952 bei der IHK, die waren damals auch schon dort unten in der …

Schnipsel #7

Leute, es ist Mai. Wonnemonat Mai. Die Hummeln summen, die Vöglein zwitschern… Zeit für einen #Schnipsel-Beitrag über die Liebe und das Drumherum. Der Frühling ist ja DIE Flirt-Zeit und dazu fällt mir so einiges ein… Zunächst einmal das Angebot der Flirt-University. Naja, why not? Ich musste in meinem Leben auch schon viele Frösche küssen, bis ich meinen Prinzen gefunden hatte. Das kann man schon auch Lehrjahre nennen. Warum nicht auch eine University? Vielleicht für den akademischen Level? Jedenfalls kann man in Sachen Liebe nie genug wissen und fragen. In dieselbe Richtung gehen auch die Workshops von Nina Deißler. Ja, Liebe will gelernt sein und manchmal steht sich Mann oder Frau auch selbst im Weg. Eine befreundete Autorin aus Wiesbaden hat mir davon berichtet und auch das neue Buch von Nina Deißler mit dem Titel „Beziehungsstatus: kompliziert.“ ist amüsant und lesenswert. Auf das im Leben die Funken sprühen! Apropos Bücher. Literarisch Anregendes findet man in den Sinnlichen Seiten.  Einfach mal reinklicken, denn Stöbern macht Spaß und man kann nie genug Anregung finden. Empfehlendswert auch die Autoren-Portraits …

Internationale Tage im Museum Wiesbaden

Es ist Wochenende und es regnet. Wie wär’s mit einem Besuch im Museum? Im Museum Wiesbaden ist zudem jeden ersten Samstag im Monat der Eintritt frei. Eine gute Gelegenheit, auch die aktuelle Sonderausstellung mit Bildern von Emil Nolde anzusehen. Die Grotesken – Emil Nolde Mit dem künstlerischen Werk von Emil Nolde verbinden sich meist Vorstellungen von stark farbigen Blumengärten oder farbintensiven Bildern aus der Südsee. Aber Nolde konnte auch anders. Er hatte einen Hang zum Phantastischen und Grotesken. Schön schräg muss ich sagen! Seine überhaupt ersten künstlerischen Arbeiten sind die Bilder in Postkarten-Größe, auf denen er Schweizer Bergen groteske menschliche Physiognomien gibt. Apropos, er war Autodidakt und hat sich das Malen und Zeichnen selbst beigebracht. Von diesen Anfängen bis in die Jahre des Berufsverbots durch die Nationalsozialisten zieht sich in seinem Werk immer wieder die Abkehr von der Realität hin zu einer grotesken Gegenwelt. Von wegen – alles so schön bunt hier, denn es gab auch eine abstruse Gegenwelt, die er zu Papier brachte.   Internationale Tage Seit 1959 engagiert sich das Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim …

Dr. Kristina Schröder im Interview

Farbenfreundin goes Politics?  Manchmal kommt es mir so vor, als sei Frau-sein an sich schon politisch. Vielleicht als berufstätige Frau, mit oder ohne Kinder, mit oder ohne Mann. Ich sag nur Equal Pay Day! Höchste Zeit für ein Interview mit einer Frau, die mit Politik viel Erfahrung hat. Sie ist Wiesbadenerin und hat auch ein Faible für Farben – ich freue mich auf Kristina Schröder, MdB die von 2009 bis 2013 Familienministerin im deutschen Bundestag war. Erzähl doch mal, was Du genau machst? Ich habe vor knapp 15 Jahren die Chance bekommen, mein Hobby, die Politik, zum Beruf zu machen: Seit 2002 bin Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Wenn ich in Berlin bin, arbeite ich in verschiedenen Ausschüssen, nehme an Fraktionssitzungen teil und empfange Besuchergruppen aus meinem Wahlkreis Wiesbaden. In der sitzungsfreien Zeit versuche ich möglichst oft dort zu sein, um mich vor Ort um die Bedürfnisse der Bürger zu kümmern. Zum Beispiel veranstalte ich regelmäßig eine Bürgersprechstunde in verschiedenen Wiesbadener Stadtteilen. Von 2009 bis 2013 war ich Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Während …

Flats an den Füßen

Schon vor Jahren hatte ich auf Instagram einen Post mit Titel „Runners wear Flats“. Genau, denn ich hatte mich mal wieder mit vielen schönen flachen Schuhen eingedeckt. Denn gut zu Fuß ist man nun mal am besten mit flachen Schuhen. Klar, auch ich habe Stiefelletten in hoch und Pumps mit Stiletto-Absatz im Regal. Will ich aber Meter machen (in der Shoppingmeile genauso wie beim Spaziergang durch den Park), dann liebe ich flache Schuhe. Mit flachen Schuhen läuft es sich einfach besser, länger und entspannter. Love Flats Gut, dass die Flats, so heißen die flachen Loafers, Ballerinas und Pantoletten und Sneakers in Mode-Slang, auch diesen Sommer einen Hype erfahren. Und jetzt mal unter uns – eine tolle Frau braucht keine hohen Haken für Sexiness. Okay, okay, ein hoher Absatz macht das Bein länger und streckt die Silhouette und so – weiß schon. Das kann ja auch mal passen und auch ich habe sogenannte „Sitz- und LIegeschuhe“ im Regal stehen. Doch Montagmorgens, wenn ich voll Tatendrang die Welt entdecken möchte oder Freitagabends, wenn die Freizeit ruft – …

Claudia von Tüll & Spitze

Kürzlich habe ich gelesen, dass in den derzeit politisch harten Zeiten, zarte Stoffe wie Tüll und Spitze in der Mode Hochsaisaon haben. Auch Tilman Prüfer schreibt in seiner Kolumne über den zarten, verhüllenden Stoff. Zeit für ein Interview mit Claudia,  Inhaberin eines Maßatelier für Dessous und Bademoden in Wiesbaden mit Name Tüll & Spitze Erzähl doch mal, was Du genau machst? Ich bin Modedesignerin und habe mich auf die Fertigung von maßgeschneiderten Dessous und Bademoden spezialisiert. Jedes Modell entsteht in Handarbeit in meinem Wiesbadener Atelier – angefangen von der Schnittkonstruktion bis hin zum fertigen Modell. Wie kommt man dazu und seit wann? Ich bin nach meinem Modedesign-Studium auf die Ausbildung zur Dessous-Designerin und -Maßschneiderin aufmerksam geworden. Die fachlichen Inhalte waren eine perfekte Ergänzung zu meinem Modedesign-Studium. Mir wurde während der Ausbildung schnell klar, dass handelsübliche Konfektionsgrößen nicht jeder Körperform gerecht werden können. Das heißt, man geht beim Kauf von industriell gefertigter Ware meist irgendeinen Kompromiss ein. Maßgeschneiderte Wäsche und Bademode hingegen schmiegt sich den körpereigenen Formen wie eine zweite Haut an. So habe ich bereits im letzten Semester …

Männersachen, Vol.1

Männersachen. Da denke ich an Baumarkt und Autokram, dabei stimmt das gar nicht, denn die Männer haben sich entwickelt und neue Bereiche erobert: Kosmetik. Unterwäsche. Naja, das beste Stück soll ja auch gut verpackt sein! Zum guten Leben gehört auch Mode und Klamotten und nach dem Trend „Dressed for the Moment“ gibt es inzwischen ein Bewusstein für Nachhaltigkeit. Auch bei Männern, also bei Männer-Wäsche. Mit jedem Einkauf Gutes tun Die Unterwäsche von dem jungen Schweizer Unterwäsche-Label Wonderlands habe ich auf der Innatex Modemesse entdeckt. Ein Label nur für Männer! Nachthaltig, dabei sexy und dann auch noch angenehm zu tragen… das ist bei Wäsche für Frauen nicht immer selbstverständlich. Bei Wonderlands kommt man(n) auf seine Kosten, denn die Wäsche fühlt sich sehr angenehm an und sieht dazu noch klasse aus. Das Business-Modell von Wonderlands beruht auf den Pfeilern People und Planet: Es sollen die natürlichen Ressourcen geschont und zu einer faireren Welt beigetragen werden. Darum spendet Wonderlands mit jedem Kauf 5% des Umsatzes an gemeinnützige Organisationen. Beim Kauf der Unterwäsche (im Online-Shop) hat der Kunde die …

Let’s Sushi!

Gefühlt gibt es in Wiesbaden 50 griechische Restaurants, mindestens ebenso viele „Italiener“, dafür kann man französische Restaurants an einer Hand abzählen. Türkisch isst man am besten bei Harput. Indische, thailändische und ganz viele chinesische Restaurants, sogar einen guten Koreaner gibt es. Doch was tun, wenn es mir nach japanisch ist? Japan in Wiesbaden Manchmal, da muss es Sushi sein, nicht wahr? Im tiefsten Winter mag ich das nicht, aber sobald es Frühling wird, esse ich gerne rohen Fisch, Algensalat und andere exotische Kleinigkeiten. Sensei Sushi So heißt der Imbiss bei mir um die Ecke im Vorort Bierstadt. Ein Sushi-Lieferservice, der wirklich sehr empfehlenswert ist. Netter Service, toll frischer Fisch, bestens. Will man aber schön am Tisch sitzen und bedient werden – wohin soll man gehen? Sakura Sushi Unser Stamm-Japaner ist eigentlich Russe. Oder war es Litauen? Egal. Der Sushi-Meister erklärte mir, dass in Litauen Sushi voll im Trend sei und da er jetzt in Wiesbaden lebt, profitieren wir alle davon. Bei Sakura-Sushi sitzt man rundherum um den Sushi-Meister an einer ovalförmigen Theke und auf einem …

Martina Frank im Interview

Kennengelernt haben wir uns bei einer Lesung im Mode-Atelier Chichino in der Wiesbadener Nerostraße und weil mich ihr Coaching für Menschen in beruflichen Umbruchsituationen interessierte, fragte ich nach und schwubbst wurde daraus ein Interview für meinen Blog. Berufliche Umbruchsituationen kennen wir alle und bei Fragen unterstützt uns Martina Frank Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon? Ich berate Frauen und Männer in beruflichen Umbruchsituationen und junge Menschen bei der Berufsorientierung. In einer großen Familie in der hessischen Rhön aufgewachsen, interessierte ich mich schon sehr früh für andere Menschen und deren Geschichten. Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Fulda kam ich zum Studium der Sozialpädagogik nach Mainz. Zusammen mit meinem Mann ging ich danach für ein Jahr in die Niederlande, lernte niederländisch und genoss ein Jahr Auszeit, bevor wir unsere Familie gründeten. Die Erfahrungen in den Niederlanden prägten uns sehr, wir arbeiteten danach viele Jahre halbtags und kümmerten uns beide um unsere Söhne. Kompetenzenbilanzcoach Nachdem ich viele Jahre in verschiedenen Beratungsstellen in Mainz gearbeitet hatte, Kommunikationstrainerin und Paarberaterin wurde, …

Schnipsel #6

Leute, es ist Frühling! Genau, denn am 20. März ist Frühlingsbeginn. Die Bienen summen und die Vögel zwitschern es von den Dächern: Frühlingsgefühle! Damit ist’s  Zeit für einen neuen Schnipsel-Beitrag. Falls das Wetter in Deutschland mal in den Winter-Modus zurückfällt, empfehle ich einen Kurztripp in den Süden: Italien, Mallorca oder auch Zypern – wunderschön! Das Foto ist an der Lido die Roma entstanden. Noch nicht warm genug zum Baden, doch für einen sonnigen Strandspaziergang – barfuss. Jetzt weiter zum Kernthema: Breathless I Wunderschön anzusehen sind die schönen Frauen-Rücken der amerikanischen Fotografin Kac_y aus Detroit. Sie reist durch ganz Amerika und jetzt auch Australien, um all die wunderschönen Rückansichten von Frauen zu portraitieren. Nackt. Ungeschminkt. Natürlich. Menschen sind von Natur aus wunderschön. Klick doch mal rein. Ich hatte per Instagram auch mal angefragt, wann sie nach Deutschland kommt. Ihre Antwort: Would love to…“ Bin gespannt! Breathless II Das freie Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten begeistert mich immer noch. Trotzdem. Ein gutes Beispiel ist die Kolumne in der amerikanischen VOGUE. Großes Kino: Breathless von Karley Sciortino. …

Spitzenessen im Tantris

Gourmet-Essen ist sexy oder sind’s die smarten Sterneköche? Sterneköche soweit das Auge reicht: Ob bei Foodtrucks oder im Fernsehen bei Kitchen Impossible. Wie auch immer, ich esse gerne und sehr gerne auch mal fein.  So zum Beispiel im berühmten Restaurant Tantris in München. Davon muss ich euch erzählen! Restaurant Tantris Den Küchenchef Hans Haas kannte ich schon vom Interview zu seinem wunderbaren Kochbuch und deshalb wollte ich seine Küche auch mal selbst probieren. Von der denkmalgeschützten Inneneinrichtung hatte man mir auch vorgeschwärmt. Also – auf geht’s nach München! Schon das Gebäude und der Eingang sind der Kracher: Großartige Siebziger-Jahre Baukunst in Beton gegossen. Die Skulptur am Eingang in Form eines Fabeltier begegnet einem später auch als Tischdeko wieder. Die Inneneinrichtung ähnelt einer Filmkulisse und die große Wandskulptur von Danielo Silvestrin ist krass. Wirklich stark beeindruckend. Ein fullminantes Statement in orange, dabei stimmig und edel zugleich. Seit 2012 steht das Ensemble unter Denkmalschutz und es ist wahrlich ein innenarchitektonisches Highlight. Passend zum Essen, sag ich jetzt mal. Zwei Sterne Der erste Küchenchef im Tantris war 1971 …

Baden gehen mit Hamam Tüchern

Kennt ihr ein Freibad, das bereits im Februar die Pforten öffnet? Ich schon. Das Freibad mit Name Sonnenbad in Karlsruhe hat von Mitte Februar bis November durchgängig geöffnet. Ich wünschte mir, so etwas gäbe es auch anderswo. Es wäre eine tolle Idee für die Bäderstadt Wiesbaden, vielleicht für das wunderbare Freibad in Schlangenbad oder das Opelbad? Ich liebe Freibäder! und leider kann ich diese schwimmende Leidenschaft in der Mitte von Deutschland nicht wirklich gut ausleben. Deshalb gebe ich mich hin und wieder auch mit einem Hallenbad zufrieden. Jüngst besuchte ich das Wiesenbad in Eschborn. Klein aber fein! Alles, was ich in Wiesbadens Bäder vermisse, fand ich dort vor: . Angenehme Öffnungszeiten, nämlich von 7 bis 22 Uhr. . Mehrere abgetrennte Sport-Schwimmbahnen . Angenehmes Wasser mit nur wenig Chlor . moderate Eintrittspreise (Erwachsene 3 Euro) Da macht Schwimmen Spaß! Wäre ein schönes Vorbild für die Bäderstadt Wiesbaden oder einen der Vororte. Solarzellen auf dem Dach, eine Sauna und nebenan gibt’s ein Freibad, das werde ich im Sommer testen. Doch, eigentlich wollte ich Euch von etwas anderem …

Renna deluxe im Interview

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe im Blog begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und freue ich mich deshalb sehr über das Gespräch mit Christiane alias Renna deLuxe. Hallo Christiane ! Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon? Die Kreativität ist mir im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt worden – meine Mutter war bildende Künstlerin und mein Vater Ingenieur. Ich bin mit Kunst, Jazz und skandinavischem Design sozialisiert. Mit dieser Grundlage studierte ich In den 1990er Jahren Architektur und Produktdesign an der Bauhaus-Universität Weimar. Nach Abschluss beider Diplome zog es mich der Liebe wegen nach Düsseldorf und gründete mit meinem Partner die Agentur produktgruppe. Die Agentur hat ihren Schwerpunkt im Bereich Produkt- und Interieur-Design. Ende 2009 begann ich renna deluxe als Spielwiese. Meine Kreativität hört nach Feierabend nicht auf und so wurde renna deluxe die Plattform für Produktentwicklungen, die nicht in das Konzept von produktgruppe passten. Zwei Jahre später strukturierten wir unsere …

Selbstliebe!

Imgrunde geht es doch immer um den Satz „Lieb Dich selbst, sonst liebt dich keiner“ – oder so ähnlich. Egal ob dick oder dünn, groß oder klein, blond oder braun. Auch bei der neuen Kampagne von DOVE mit dem Claim #MeineSchönheit. bei der es um individuelle Schönheit geht. Dazu hab ich auch ein paar Gedanken, inklusive eines Veranstaltungstipps (Tipp siehe unten) und Buchtipp von Paula Lambert: Finde Dich gut, sonst findet Dich keiner! In anderem Zusammenhang hatte ich Paula Lambert schon empfohlen, eine sehr vielseitige Autorin und wenn ihr sie näher kennen lernen möchtet – hier stellt sie ihr sehr persönliches Buch vor (Klick to Litlounge). Das Thema Selbstliebe und persönliche Weiterentwicklung sind auch auf LitLounge bei Sabrina Fox regelmäßig Thema und sie hatte schon mehrere interessante Studiogäste im Gespräch. Die Interviews sind wirklich ein Klick wert. Schon in den Neunzigern bei Susi Orbach und Co war Frauen & Selbstliebe ein Thema gewesen, siehe das „Anti-Diätbuch“ und der Themenbereich scheint nie weniger wichtig zu werden, obwohl wir Frauen im Westen ja nun sehr frei und selbstbestimmt leben können. …

Frühling beim Wohndesign

Die Farbe des Jahres heißt Greenery und tatsächlich habe ich hin und wieder erfrischendes Grün als neue Einrichtungsfarbe auf der Ambiente Messe in Frankfurt entdeckt. Natürlich ganz viel Buntes, Natürliches, Praktisches und Wunderbares. Das durfte ich dann alles mit der neuen Polaroid-Kamera knipsen. Dazu später mehr. Schönes und gemütliches Wohnen ist lebenswichtig in stressigen Zeiten und mit Freunden zuhause zu kochen statt im Restaurant zu essen, liegt auch ganz vorne im Trend. Deshalb haben mich sehr die Wohnaccessoires und Tischdekorationen interessiert. Kochgeschirr und Essgeschirr sind immer schön anzusehen und weil wir einen Kamin zuhause haben, interessierte mich auch edles Kamingeschirr – fündig wurde ich bei dem Designprodukte-Hersteller Zack, denn die haben Edelstahl in tollem Style. So eine Messe ist ja irgendwie immer viel zu groß und nie schafft man, alle Trends und Neuheiten zu bestaunen. Ich war nicht in allen Hallen unterwegs, doch durch die gute Zusammenarbeit mit BlogUps habe ich vieles auch in Gesprächen mitbekommen und habe so einen tollen Messetag verlebt. Einer der Sponsoren, die BlogUps unterstützt haben, war Fuji Film und deshalb …

Gin, Gin

Gin Tonic ist ein schwer angesagter Drink und keine Bar kommt ohne eine Auswahl Gin aus. Auch ich entdecke das Getränk gerade wieder neu. Weil überall neue Sorten Gin heraus gebracht und alte wieder entdeckt werden, wollte ich mir einen besseren Überblick verschaffen. Gin Tasting Die Wiesbadener Bar Manoamano bietet regelmäßig Gin Tastings an, denn der Inhaber kennt sich gut aus mit Gin. Er hat sogar eine eigene Gin-Linie heraus gebracht, den Amato Gin. Amato? Zufällig heißt Gianfranco mit Nachname AMATO und weil dieser wohlklingende Nachname auch noch eine schöne Bedeutung hat, nämlich Geliebter, passt das auch für einen wunderbaren Dry Gin. Gin Was passiert beim Gin Tasting? Zunächst werden die Fakten erklärt und ein paar geschichtliche Daten erzählt. Ich denke, die meisten von uns wissen, was Gin ist, oder? Der Herstellprozess ist spannend und nicht jede Brennerei kann Gin herstellen. So ein Wachholderschnaps ist schon eine Wissenschaft und weil ich eher dem Genuss verfallen bin, überlasse ich die Fakten Wikipedia und gehe direkt zur Verkostung über, denn das Wichtigste ist: Es ist ein hochprozentiger …

Bücher aus Wiesbaden: Kari Lessir

Mit den Fragen zum Lieblingsgericht und zum persönlichen Soulfood hat die Interview-Reihe auf www.farbenfreundin.de begonnen und es geht weiter, denn es gibt so viele spannende Frauen rundherum und einige präsentiere ich im Blog Farbenfreundin.de. Heute im Gespräch ist die Wiesbadener Autorin Kari Lessir, spezialisiert auf Liebesromane, spirituelle nämlich, passend zum Valentinstag: Kari Lessir! Herzlich Willkommen- und gleich die 1. Frage: Wie kommt man zu solch einem Beruf und wie lange machst Du das schon? Mich beruflich auf das Schreiben von Büchern zu konzentrieren, war in meinem Fall eine logische Konsequenz aus einer lebenslangen Schreibleidenschaft. Das fing in der Schulzeit mit Tagebüchern, kleinen Geschichten und Vereinszeitungen an, setzte sich mit einer freien Mitarbeit bei einer Bad Homburger Tageszeitung während des Studiums fort und mündete schließlich in nächtliche „Roman-Schreib-Attacken“, die sich nicht mehr unterdrücken ließen. Gut zehn Jahre dauerte der Spagat zwischen dem Hauptberuf beim Wiesbadener Gabler Verlag und dem Nebenjob als Autorin, bis ich mich vor über vier Jahren nach zahlreichen Weiterbildungen, darunter einem dreijährigen Fernstudium, als freie Autorin selbständig machte. Seitdem habe ich mich auf …

Frühlingsgefühle

Schnipsel #5 Im Anschluss an das Interview mit Ay Love, bleiben wir beim Thema. denn: Es wird Frühling, spürt ihr das auch? Dazu steht Valentinstag bevor. Deshalb geht es heute nur um das EINE. Als erstes gibt’s einen Buchtipp. Vom Abturner bis Zungenkuss – im Liebeslexikon wird alles angesprochen, was uns schon immer mal im Kopf rumschwirrte und dann doch nie über die Lippen ging. Das und noch viel mehr haben Kunststudenten während einer Landpartie zusammen mit Ihrem Professor, zu Papier gebracht und als kleines, lustiges Buch in der Größe eines Taschenkalenders herausgegeben. Bücher vom Herman Schmidt Verlag in Mainz sind oft kleine Kunstwerke. Schon zu Zeiten meines Design-Studiums liebte ich es, in diesen Büchern zu blättern und heute musste ich schon sehr Schmunzeln, denn es ist schon kurios das LiebeSEXikon. Ein schönes Mitbringsel für das nächste Date oder vielleicht für Teenager, wenn es Fragen über Fragen gibt, die YouPorn nicht beantworten kann. Schräge Texte und Skizzen, der Inhalt ist nicht so ganz ernst zu nehmen, aber gerade deshalb genau richtig. Innen ist das Layout …

Blog Ay Love!

Beim Stöbern im Web bin ich auf einen prickelnden Blog gestoßen und freue mich, Euch heute die Bloggerin Kristin vom Blog Ay Love vorstellen zu dürfen. Erzähl doch mal, was Du genau machst? Ich bin seit einem Monat ganz frische Bloggerin über die Themen Liebe, Sex und Achtsamkeit. Ay love ist mein absolutes Herzensprojekt und auf meiner Seite ay-love.de widme ich mich allen dazugehörigen interessanten News und Wissenswertem, teile meine Erfahrungen und Erlebnisse – vor allem mein eigenes Liebesleben – und schreibe über alles, was mich zu einem glücklichen Menschen macht. Ich möchte gerne zu einem Leben voller Liebe und Lust inspirieren und andere dazu anstoßen, ‘bewusster’ zu lieben und sich darüber auch auszutauschen. Wie kommt man dazu und seit wann? Geschrieben über die Liebe habe ich schon seit Jahren, denn Liebe und Sex spielen schon ganz lange eine sehr große Rolle in meinem Leben. Manchmal habe ich mich sogar gefragt, ob das noch normal sei, dass Sex so wichtig für mich sei. Denn obwohl in meinem Freundeskreis schon mal darüber geredet wurde, kam ich …

Von Naturtextil zu Green Fashion

Von Naturtextil zur Green Fashion – die Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien, kurz INNATEX, feiert 20jähriges Bestehen und fand somit zum 40. Mal statt. Wow – dazu meine herzlichen Glückwünsche! Die „grüne“ Modemesse ist ein fester Termin für mich, denn ich bin eine kritische Verbraucherin und die Umweltverschmutzung durch konventionelle Herstellung und die teils schlimmen Produktionsbedingungen in den Entwicklungsländern machen mich nachdenklich. Gut, dass es Labels gibt, die bei der Produktion, also beim Anbau, beim Färben, Veredeln und Nachbearbeitung auf hohe ökologische Standards achten. GOTS und Co. lässt grüßen. Weiterhin müssen alle an der Produktion Beteiligten auch menschenwürdig und sozial behandelt und entlohnt werden. Gut, darauf ein Augenmerk zu haben. Sustainable & fair Die INNATEX im Messecenter Rhein-Main nahe Wiesbaden ist eine Ausstellung mit über 300 Labels auf über 12.000 Quadratmetern. Nachhaltige Mode für Kinder und Erwachsene, frische Styles aus den Bereichen Streetwear, Heimtextilien, Sport oder aus der klassischen Damen- und Herrenmode (Innatex Aussteller Katalog). Innovative Styles und Neuheiten gab es zu bestaunen. Die als “DesignDiscoveries” nominierten Erstaussteller waren: Alemona Organic Brembach DEDICATED Brand FAIRKONNECT …

Schnipsel #4 – Let’s talk about…

Let’s talk about sexes Dieser Titel ist nicht von mir, sondern stammt aus der Feder des Museum Städel in Frankfurt, denn dort läuft derzeit die Ausstellung „Geschlechterkampf“. Die Frage nach der männlichen und weiblichen Identität ist von ungebrochener Aktualität, so der Ausstellungstext. Jaja… die Männer und die Frauen und das Dazwischen und so. In einer umfassenden Sonderausstellung widmet sich das Städel Museum diesem zeitlosen Thema: der spannungsgeladenen Beziehung zwischen Mann und Frau und deren Darstellung in der Kunst. „Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo“ beleuchtet die künstlerische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und -beziehungen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Hingehen und Staunen – die Ausstellung läuft nur noch bis 19. März 2017. Hashtag #Geschlechterkampf Weil Frankfurt am Puls der Zeit ist und die Ausstellungsmacher vom Museum Städel sowieso, hat man im Rahmen der Ausstellung auch eine Aktion in den Social Media Kanälen initiiert. Wir alle sind aufgerufen, unsere Idee zum Thema zu veröffentlichen. Sei es per Twitter-Tweed, Foto oder Video auf Instagram oder Facebook… Lasst Eure Fantasie blühen und …

Schmuck aus Frankfurt

Individueller Schmuck ist etwas Wunderbares und nun habe ich ein Label aus Frankfurt entdeckt, das ich Euch jetzt auch unbedingt vorstellen möchte. Kürzlich stellte ich Schmuck aus Wiesbaden vor und ja, auch jetzt ist Schmuck wieder ein Thema. Vorallem personalisierter Schmuck, denn immerhin ist bald Valentinstag, da könnte man dem Lieblingsmensch ein Armband mit eingraviertem Name schenken, nicht wahr? Schmuck von Paù Bijoux Bei meiner letzten Bestellung im schönen Online-Shop bin ich ins Gespräch gekommen und schwubbs, hier ist mein Interview: Wie kommt man dazu, ein Schmucklabel zu gründen? Erzähl doch mal… Eigentlich hat alles als Experiment während meines Studiums angefangen. Ich hatte den Traum, irgendwann (nach dem Studium) frei und selbstbestimmt arbeiten zu können. Durch mein Studium der Architektur und auch meine persönlichen Interessen rund um Design, Formen und Materialien, stand dann auch schnell das Produkt fest: Schmuckstücke, die von den Kunden modular zusammengestellt werden können und nach der Bestellung in Frankfurt handgefertigt werden. Die Idee oder Traum „Schmuckdesignerin“ zu werden hatte ich hingegen nie, das kam eher  zufällig durch die Vielfältigkeit dieses „Produkts“. …

Uhren & Schmuck in Wiesbaden

Schmuck trage ich nur in Maßen, doch auf was ich nicht verzichten kann, ist meine Armbanduhr. Das ist morgens der erste Griff und trotz Smartphone will ich auf eine gut lesbare und zuverlässig funktionierende Armbanduhr nicht verzichten. Beitrag zur Blogparade Klasse, dass die Bloggerin Ines Meyrose auf ihrem Blog derzeit eine Blogparade zum Thema Armbanduhr initiiert hat. Deshalb plaudere ich heute auch aus dem Nähkästchen und erzähle von meiner Uhren-Sammlung: Meine unechte Rolex …ist meine liebste Armbanduhr. Sieht aus wie eine Echte, ist aber keine Rolex. Es ist, um genau zu sein, ein Rolex-Nachbau des Uhrenherstellers Ratius. Mir ging es einfach nur um den Style und nicht um die Wertanlage und bei Ratius gibt es einen günstigen Nachbau der Rolex Submariner mit Batterie-Betrieb. Schaut eins zu eins aus wie eine echte Rolex. Naja, fast. Ich liebe diese große schwere Herrenuhr und trage sie Sommers wie Winters. Okay, ich tauche nicht, also bräuchte ich eigentlich keine solche Uhr. Aber darum geht es inzwischen bei Armbanduhren nicht mehr, das Design ist der Hauptaspekt und dieser Uhrenklassiker aus …

Berge oder Meer

Winterurlaub. Während ich diese Zeilen schreibe, bei Schneegestöber vor dem Fenster und einer heißen Tasse Tee, räkelt sich meine Freundin am Strand vom Indischen Ozean und der beste Freund meines Mannes taucht vor Koh Samui bei angenehmen 26 Grad und leichter Bewölkung. Hätte ich vielleicht auch eine Fernreise buchen sollen? Dabei ist es doch so schön mit Schnee und Winter. Denn im Winter mag ich auch mal Winter erleben. Trotzdem, ein bisschen nagt das in mir, denn ich bin ein Sommerkind und das Grau des deutschen Winters macht mir schnell schlechte Laune. Also erfreue ich mich an den Fotos, die sie auf Instagram und Facebook posten. Vielleicht mache ich das auch mal wieder – im Winter in die Sonne reisen. Berge Dieses Jahr war mir aber nicht danach. Deshalb sind wir wieder für ein paar Tage nach Reit im Winkl ins Gut Steinbach gefahren. Diese Ecke im tiefsten Bayern ist einfach sehr idyllisch – wie aus dem Bilderbuch. Wenn man möchte, kann man Skifahren, aber ich begnüge mich, zur Winklmoosalm hochzufahren und die Ruhe im …

#starthappy

Die #HappyChallenge 2017 von Alpro will uns im Januar 2017 dabei unterstützen, in Schwung zu kommen und unsere Vorsätze für 2017 umzusetzen. Auch wenn ich nie Vorsätze für’s neue Jahr habe, insgeheim nehme ich mir dann doch immer etwas vor… dieses und jenes soll in Zukunft besser laufen und so halt. Es sind nur Nuancen, die ich verbessern möchte und gerade diese Kleinigkeiten sind nicht ohne. Was liegt Dir am Herzen, was nimmst Du Dir so vor? Gute Vorsätze Bei mir ist’s die Achtsamkeit und die bessere Work-Life-Balance, die ich mir für 2017 vorgenommen habe. In diesem Bereich kann man nie genug tun, denn die Zeiten sind schnellebiger geworden und deshalb braucht es aktive Freizeitgestaltung, um nicht unter die Räder zu kommen, oder? Gerade im Winter habe ich nicht ganz so viel Schwung und die Bewegung kommt etwas zu kurz. Im Frühling klappt das von alleine, aber der kommt erst im März. Um also schon vor Frühlingsbeginn ein bisschen mehr in Schwung zu kommen, habe ich mich bei der #HappyChallenge angemeldet. #HappyChallage 2017? Happy what? …

Pizza geht immer

Wir kochen oft zuhause, denn da schmeckt’s am besten und ist auch meist gesünder. Asia oder Indisch, Französisch oder einfach nur mal Gemüse… die Liste der Rezepte ist lang und neben Pasta gibt’s auch schon mal Pizza. Ist keine (Trocken-) Hefe im Haus, ist das auch kein Problem, denn es gibt auch Pizzateig, der ohne Hefe knusprig und gut wird. Manchmal aber, da bleibt auch unsere Küche kalt, zum Beispiel an so Tagen wie gestern, also Neujahr. Da lass ich mich gerne bedienen. Klar, dann könnte ich auch ins Restaurant gehen. Doch an Tagen wie gestern, da will ich die Couch kaum verlassen. Was dann? Pizza-Service! Genau. Manchmal will ich die Füße nicht vor die Türe setzen und trotzdem ein gutes Essen haben. Dann gibt es zum Glück Lieferservice. Hat man die Spreu vom Weizen getrennt, sind die gelieferten Pizzen richtig lecker und genauso gesund und gut wie hausgemacht. Aber nicht nur an „Nach-Feiertagen“, auch wenn der Arbeitstag einfach too much war und der Kühlschrank leer ist, fahre ich gerne mal auf dem Nachhauseweg an …