Monate: Januar 2016

Happytime in Bamberg

B wie Bier, B wie Bayern, B wie Bamberg. Zunächst auch eine dieser Städte, die man vom Name her kennt, aber dann doch nie hinfährt. Ähnlich wie Krefeld, Trier oder Freiburg. Klar, vorbei gefahren war ich dort in Oberfranken schon (damals, in den Achtzigern, als es noch die Transitstrecke nach Berlin durch die ehemalige DDR gab… mei, wie die Zeit vergeht). Bamberg – beim Getränkehandel steht das auch auf den Etiketten der guten Spezial-Biersorten. Aber dorthin fahren? Da brauchte es dann doch einen Grund – und den gab mir dieses Mal Meike Winnemuth. In einem Artikel in der Zeitschrift Feinschmecker beschrieb sie so wunderbar diese Stadt, dass ich unbedingt und direkt sofort eine Reise dorthin planen musste. Es hat dann doch noch ein paar Monate Anlaufzeit gebraucht, aber dann… es war unvergesslich! Dass es während unseres Aufenthalts so bitter-kalt und eisig war, störte nicht. Denn als wir unser top-renoviertes Altbau-Loft in der Bamberger Fußgängerzone bezogen, das uns vom Arkaden-Kloster vermietet worden war, wurde mir ganz warm ums Herz. In das Appartment wäre ich sofort eingezogen …

Willst Du mehr #happytime?

Um was geht es im Leben? Ein paar schöne Stunden haben und gut ist’s? Hauptsache gesund und munter oder geht es darum, dass man glücklich ist? Um was geht es Dir? Beruflicher Erfolg oder Familie? So oder so, es geht ums Lebensglück. Kurzum, to be happy! Wir brauchen #happytime Mein Tipp ist, frei nach Farbenfreundins Motto „Bunt ist das Leben farbiger“, immer kleine Unterbrechungen in den Alltag einzubauen. Um mir meinen Alltag bunt zu gestalten, plane ich regelmäßig kleine Highlights ein. Manchmal reicht auch ein Yoga-Workshop, im Sommer vielleicht zum Feierabend ein spontaner Besuch im Waldschwimmbad – das fühlt sich an wie ein Kurzurlaub und kostet gar nicht viel. Womit wir bei den Sahnehäubchen sind: Kurzurlaube. Die müssen nicht ins Ausland gehen, können aber. Spontan und kurzfristig oder längerfristig geplant. Wobei ja das Planen die besondere Vorfreude macht und damit schon gute Stimmung. Ob im Sommer oder Winter – solch eine kurze Abwechslung kann unvergesslich werden und noch lange nachwirken. Happy times = happy trips Wo warst Du zuletzt im Urlaub und bist so richtig …

Buchtipp: Heimatlust von Natalie Wörner

Wohin geht man zum Lachen, wenn man ein Schwabe ist? Etwa in den Keller? Humorlos? Nachgesagt wird den Schwaben ja Einiges, auch, dass sie geizig, arbeitsam und irgendwie auch ziemlich verklemmt seien. Kein Wunder, dass es über die Schwaben viele Bücher gibt und jetzt hat auch die Schauspielerin Natalie Wörner über ihre schwäbischen Wurzeln geschrieben. Lange hatte jeder, der aus der Ecke kam, seine schwäbische Herkunft verheimlicht, doch inzwischen verfügt man im Ländle doch über ausreichend Selbstbewusstsein – auch dank des Slogans „Wir können alles außer Hochdeutsch. Weckle und, Brötle und Gut’s Nächtle Auch ich habe schwäbische Wurzeln und kann mich noch gut an meinen ersten Bäckerei-Besuch 1989 in Berlin erinnern: „Wat willste, Kleene?“ schmetterte man mir entgegen, als ich ein verschlafenes „vier Weckle, bidde“ brummelte. Man verstand mich nicht. Weil, das schwäbische Wort für Schrippen oder Brötchen, nämlich „Weckle“, verstand eben keiner außerhalb Schwabens. Seit aber im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg eine schwäbische Community (siehe auch die YouTube Filme von der Prenzlschwäbin) sesshaft geworden ist, gibt es weniger Sprachbarrieren. Natalia Wörner: Heimat-Lust. Jetzt gibt …

Fleisch ist mein Gemüse

… naja, nicht ganz. Nein, das ist keine Worscht, das ist Gemüse. Wisst ihr welches? Klar, wie jede Frau liebe ich Salat, Rohkost und gedünstetes Gemüse. Nur – bei dem heutigen Hype um vegane Ernährung und Smoothies bin ich etwas verhalten. Schon in meiner Kindheit hatte mich meine Mutter mit Reformkost, Vollkorn und Sprossenzucht angeleitet. Gutes, vollwertiges Essen war also für mich schon immer eine Selbstverständlichkeit. Umsomehr freue ich mich, dass dies inzwischen Mode ist und man sogar beim Discounter um die Ecke recht gute Zutaten bekommt (falls mein Lieblingsbauer an der Bundesstraße 455 in einem Wiesbadener Vorort im Urlaub weilt). Ja ja, ich weiß, Demeter-Qualität hat das nicht, aber so eng sehe ich das auch nicht. Ich kaufe sehr viel im Bio-Markt, aber eben nicht alles. Rüben-Koller Gestern also, Wocheneinkauf, gibt es da einen ganzen Sack voll Rüben. Mei, das gab’s ja noch nie! Da kommt man sich vor wie auf’m Land. Discounter goes country living… Bisher war man schon eher Exot, wenn man Pastinake und Petersilienwurzel verarbeitet hat und auch rote Rüben, also …

Auftanken, bitte!

Nicht nur den Fahrzeugtank muss man gelegentlich auftanken….  Zum Beispiel Ausspannen in den Bergen! Genau wie Harvey Keitel in dem Film YOUTH, wo er in einem 5-Sterne Hotel in den Alpen über’s Altwerden, über verpasste Chancen und nicht gelebte Gelegenheiten sinniert (der Film ist sehr empfehlenswert. Ein sehr poetischer Film, unterlegt mit wunderbarer Filmmusik). Nur so ist der lange graue Winter auszuhalten und so kann man Kräfte tanken für das laufende Jahr. Und weil Wellness in den Bergen so schön ist, habe ich hier meine ultimativen Hideway Tipps für Euch. Wellness in Österreich   … über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, heißt es in einem Schlager-Text und dieser Refrain geht einem bei dieser Location einfach durch den Kopf, schwimmt man in dem Infinity-Pool in den Montafon-Bergen, am südlichen Ende vonÖsterreich: Hotel Fernblick/ Schruns / Österreich. Ja, es ist kein Geheimnis mehr: Ich bin auf der Jagd nach atemberaubenden Schwimmbecken. Keine Planschbecken, kein Sprudelbad, sondern größer, länger, schwimmbadbahnenlang müssen sie sein! Über den Wolken schwimmen – Es gibt tatsächlich Hotelpools, die haben „half-olymipic size“, dazu …