Monate: Mai 2015

Mit 13,75 durch die Nacht…

Freitagabend. TGIF! Ausgehen steht auf dem Plan. Also schnell nach Feierabend die Klamotten gewechselt, huschhusch ein neuer Style und ab ging die Post. Vielleicht bin ich ja etwas zu hektisch aufgebrochen, weil, ups, nach dem ersten After Work Drink bemerke ich mein fehlendes Portemonnaie. Nein, nein, nicht geklaut. Einfach nur vergessen. Bankkarte? Fehlanzeige. Meine Handtasche ist eine Wundertüte, deshalb finde ich zum Glück noch  ein paar Münzen und einen klein zusammengefalteten 10-Euro-Schein in der Hosentasche.   13,75 Euro. Für einen Freitagabend. Zu zweit. Das kann ja heiter werden? Grau war gestern – wir machen uns das Leben bunt! Statt Sushi  oder Dreigängemenü gab es also eine Currywurst (mit 2 Spießchen) und statt Eintritt zu zahlen im teuren Club der Stadt: Am Rhein sitzen und an der Trink-Bude zwei Wein bestellen. Wunderbar romantisch! Es erinnert ein bisschen an die Zeit des Taschengeldes, als man noch jeden Cent zusammenkratzte, um eine Cola kaufen zu können. Fühlt sich irgendwie jung an. Anti-Aging der anderen Art. Improvisieren und das Beste aus ganz wenig machen. Das macht irre Spaß! Selten so viel gelacht und lustig …

Mensch Wolle, sach ma…

Wolfgang Joop, der Mode-Designer, begleitet mich schon mein ganzes Leben. In den Achtzigern war das Parfüm Joop! in dem blauen Flacon ganz groß angesagt. Alle Frauen dufteten danach. Zumindest kam es mir so vor. Auch danach war er, der schöne Wolfgang, immer präsent. Wenn nicht er, dann der Rest der Familie Joop. Und heute, da ist er mit GNTM noch einmal in aller Munde. Der richtige Zeitpunkt für sein Buch mit dem Titel „Dresscode“. Klar, das kauft doch jetzt jeder. Ich natürlich auch. Doch dann so etwas…. Mensch Wolle, sach ma… Okay, ich hätte es wissen müssen. Du schwimmst derzeit ja total auf der PR Welle – von Karstadt über Pro7 bis zu wer weiß nicht was. Dank GNTM will jede Marke jetzt Profit mit Dir machen. Klar, würde ich auch nicht nein sagen. Dann also auch noch ein Buch. Ich hätte es wissen müssen, dass dieses Buch zum falschen Zeitpunkt rauskommt. Schnell noch Auflage machen, während die PR-Welle läuft und die Zuschauer noch heiß sind. Alle wichtigen Medien berichten über Dein neues Buch: FAZ, SZ, Interview… und Explosiv und Co. Kann das gut sein? Mensch Wolle, sach …

Wann eröffnest Du die Freibad-Saison?

Sommerzeit. Badezeit. Freibadzeit. Morgens oder Abends im Freibad, See oder Meer schwimmen macht glücklich und hält die Gelenke gesund, denn sie werden geschmeidig. Das kühle Wasser macht die Haut schön frisch und sie wird gut durchblutet. Draußen an der frischen Luft schwimmen, unter freiem Himmel, macht außerdem einen schönen Teint und die Seele schwebt! So beginnt oder endet ein wunderbarer Tag. Schwimmen macht schön. Einfach ausprobieren! Meine Favoriten in und um Wiesbaden: 1. Opelbad Zum Wachwerden und auch an Regentagen toll. Ab 7 bis 20 Uhr geöffnet; später dann in die finnische Sauna. Perfekt! 2. Schlangenbad Jeden Tag Frischwasser 27  Grad, idyllisch im Wald gelegen…ein Traum! 2. Kallebad Solide, praktisch, gut. Klasse Schwimmer-Becken. Eintritt 4,20 Euro. 3. Strandbad Rettbergsaue Auf die Rheininsel übersetzen mit Fähre Tamara und man ist in einer anderen Welt. Schwimmen im Rhein ist jedoch gefährlich, deshalb eher zum Sonnenbaden am Wasser. 4. Waldschwimmbad Niedernhausen Solarbeheizt, großes Schwimmerbecken, schön mit Bäumen umgeben. Ganz toll und vor allem preiswert soll auch das Mainzer Taubertsbergbad sein. Das muss ich mir mal anschauen. Dank Michael Groß, einem bekannten deutschen Schwimmer, hat …

Trägst Du Übergangsjacke?

Was ein Un-Wort… die Übergangsjacke! uhhh. Doch alle haben wir sie im Schrank. Jeder Mitteleuropäer im deutschsprachigen Raum kennt die Bedeutung und ohne sie kann es einem auch echt kalt werden. So auch bei diesem Mai-Wochenende oder bei klassischem April-Wetter oder wenn die Schafskälte kommt und dann auch bei den Eisheiligen… Im typisch deutschen (Früh-) Sommer, wenn es regnen könnte und es irgendwie doch zu kühl ist, um ohne Jacke loszuziehen. Wir haben halt keine italienischen (Wetter-)Verhältnisse und schon gar keine karibischen Nächte. Deshalb braucht es ein Kleidungsstück, das zu unserem Wetter passt: nicht zu dick und nicht zu dünn und einigermaßen regenfest. Meine geliebte Lederjacke geht also nur bedingt. Nass darf die nämlich nicht werden und dann ist sie auch recht kurz und so. Also, der Trenchcoat. Lange Zeit fand ich den Trenchcoat für diese Zeit perfekt. Ein Trench geht immer – sogar zum Abendkleid. Doch irgendwie isser auch ein bisschen langweilig, oder? Je sportlicher ich werde, desto weniger passt mir dieses Mäntelchen. Ein Trench verkörpert den „City-Schick“: Flanierend an der Promenade, parlierend im Eiscafe… Da gehört der Trench für mich hin. Obwohl ich Städter bin …

Die besten Tabularasa Tipps

Wir sind mitten im Frühling und die Winterklamotten können jetzt endlich eingemottet werden, denn die Kleidung kann schon etwas dünner und leichter und bunter werden. Es ist zwar noch nicht Sommer, aber fast. Deshalb brauchen wir jetzt Platz im Schrank, weil im Sommer geht es bunt und blumig zu! Die Mai-Feiertage sind ein gute Gelegenheit, den Schrank auszumisten und neu zu ordnen. Endlich haben wir Zeit für solche Dinge. Meine Methode ist folgende: Kleidung, die ich schon im letzten Sommer nicht getragen habe, kann weg. Vielleicht freut sich jemand anderes darüber, aber bei mir hängt das Stück schon zu lange ungetragen. Deshalb: Tabularasa im Kleiderschrank! Alles neu mach der Mai. Die aussortierten Sachen, die noch schick und gut sind, bringe ich gerne zum Second Hand Shop. Fehlkäufe habe ich zwar kaum, aber es gibt immer wieder Kleidungsstücke, die dann doch nicht richtig passen oder sich nicht zum Lieblingsstück entpuppt haben und ich finde, dann sollten sie Platz machen. Die Wiesbadener Second Hand Shops sind klasse und gut zu wissen, das die Plateau-Sandalen, die ich nur zweimal getragen habe, eine Besitzerin finden, …

In welchem Monat heiratest Du?

Der Mai hat ja seinen Ruf als „Hochzeits-Monat“ weg. Was nicht ganz stimmt, denn im August wird statistisch viel mehr geheiratet. Trotzdem, bereits Ende April bildeten sich Schlangen vor dem Standesamt – es wird geheiratet was das Zeug hält. Auf dem Vorplatz des Wiesbadener Standesamts stehen die Brautpaare Schlange. Im Halbstundentakt wird da „JA“ gesagt und an Tagen mit „Schnapszahl-Datum“ geht das sogar im Fünfzehnminutentakt. Hochzeitskutschen stehen Schlange: BMW Cabrio und Oldtimer, MINI oder auch eine Stretch Limousine sind gern genommen. Da ist was los, sag ich Euch! Ob denn die Fotografen und anderen Dienstleister nicht schon mal den Überblick verlieren? Wer soll denn jetzt eigentlich mit auf’s Bild? Wer gehört zu wem? Für wen fiedelt eigentlich der Geiger? Für die Braut in champagnerfarbener Spitze oder die mit dem Colgate-weißen Synthetik-Traum? Das ist dann schon weniger romantisch. Was trägt man an DEM Tag im Leben? Irgendwelche modischen Auffälligkeiten? Trägt man heute Shorts oder Hosenanzug? Nein. Es scheint wohl doch an den Genen zu liegen, dass zur Hochzeit die Frauen zu Sissi transmutieren und die Männer dagegen eine Mischung aus James Bond und Justin Timberlake …