Monate: März 2015

„Kleider machen Leute“

Kleider machen Leute – so heißt der Bildband von Herlinde Koelbl, der großartigen deutschen Fotografin. Sie überrascht immer wieder mit neuen Themen. Zuletzt „Target“ mit Fotos von Zielscheiben von Schießübungsplätzen. Ja, da gibt es tatsächlich landestypische Unterschiede…. Auch spannend sind ihre Interviews in DIE ZEIT.  Mitte der Achtziger, als sie den Fotoband MÄNNER herausbrachte, war das ein Paukenschlag in Sachen Aktfotografie (Männerakte…) – und noch heute ist dieser Fotoband einer meiner liebsten in meiner Bibliothek! Und heute lade ich ein, diese Ausstellung anzuschauen: Kleider machen Leute Nun ganz aktuell, ab 27. März, gibt es die Ausstellung zum Thema „Kleider“ in Bad Mergentheim. Dort läuft sie noch bis Ende September 2015 und ich kann einen Besuch nur empfehlen. Erstens ist die Gegend sehr schön, ich sage nur: Romantische Straße…, und zweitens ist die Ausstellung spannend. Das Thema: Portraits von Menschen in Berufs- bzw. in ihrer Freizeitkleidung. Sehr beeindruckend. Hier ein Auszug aus dem Ausstellungstext: „Für ihr neues Foto-Projekt hat die Fotografin Herlinde Koelbl siebzig Menschen in Deutschland und im Ausland porträtiert – zunächst in ihrer Standes- oder Berufsbekleidung und anschließend so, wie sie sich in ihrer Freizeit kleiden. Erforscht wird in dieser …

Alles so schön bunt hier…

Ab Mitte März, wenn all die Frühjahrsboten wie Schneeglöckchen und Co. blühen, dann keimt eine große Blumen- und Deko-Lust in mir auf. Geht es Euch auch so? Es ist vor allem das Gelb der Narzissen, dass diesen Mechanismus bei mir in Gang setzt. Sind das die Hormone? Auch in den Blumengeschäften: Überall grünt und blüht es. Gelb – mit kleinen und mit großen Blüten, klassisch oder mit Weiß. Ebenso die Gärtnereien (inzwischen auch die Discounter) locken mit Pflanzen und Blumenzwiebeln für den eigenen Garten. Hat dieser Deko-Drang vielleicht etwas mit Ostern zu tun? Genau, denn es sind nicht die Blumen, es ist generell eine Lust auf’s Schönmachen und alles frisch und neu machen. Frühlingsgefühle Apropos Lust auf’s Schönmachen, was ein Glück, dass es eine neue Zeitschrift am Kiosk gibt: Landidyll. Skandinavischer Lebensstil, schöne Fotos und tolle Deko-Ideen für’s Zuhause und noch dazu leckere Rezepte… das lädt zum Träumen auf dem Liegestuhl ein: Vom eigenen Häuschen im Landhausstil, von hoppelnden Feldhasen im Gebüsch und einem duftenden Hefekuchen zum Ostersonntag… ach ja, der Frühling ist eine schöne Zeit. Und, habt …

Tipps für mehr Größe

Manchmal wünscht man sich mehr Größe. … Kein Problem, denn mit einfachen Tricks kann man die Klamotten so zusammen stellen, dass man visuell größer wirkt. Ihr kennt das auch: Es gibt Röcke, die einen dick und kurz aussehen lassen oder Hosen, in denen man wie ein Michelin Männchen wirkt. Genauso kann man gewisse Styling-Tricks anwenden, um positives zu bewirken. Helles wirkt wie ein Signal. Also bitte HELL nach oben, weil das die Aufmerksamkeit nach OBEN lenkt. Ein heller Schal, ein heller Hut, die weiße Bluse zur dunklen Hose. Das helle Teil also immer nach oben, denn das streckt. Auch sollten die Körperteile, die man betonen möchte, erstrahlen. Sei es durch Glitzer, Schminke oder auffällige Farben. Merke: Die Schokoladenseite bitte schön zum Leuchten bringen! Vielleicht möchte man die tollen Beine betonen? Dann eine helle oder glänzende Hose tragen. Denn, wir haben gelernt, hell hebt hervor und zieht Aufmerksamkeit an. Auch noch wichtig ist eine gute Passform, denn manchmal versucht man mit Volumen die Größe zu erzeugen. Mein Tipp: Besser die feine, schlanke Silhouette betonen, denn breit ist ja nicht hoch… nur weil auf dem Hemd XL …

Kleider machen Leute

In der Stilberatung geht es um mehr, als nur darum, den richtigen Kleidungsstil zu finden. Es geht darum, die Schokoladenseiten zu inszenieren und zu wissen, wie und mit welchen Kleiderfarben und Schnittführungen ein optimales Ergebnis, ein tolles Outfit, erzielt werden kann oder eben ein harmonisches Äußeres entsteht. Im Job und auch im Privaten soll der persönliche Auftritt überzeugen und das Outfit zur Situation passen. Wer möchte nicht gut rüberkommen? Sei es beim Date oder bei der Familienfeier. Licht anzünden, jetzt! Voll langweilig, wenn alle gleich gut angezogen sind – so könnte ein Gegenargument lauten. Aber nein, denn wir sind ja alle Individuen und dementsprechend sieht jedes Outfit anders aus. Und – wer Spaß am Stilbruch hat, kann diesen viel eher praktizieren, wenn er die Stilregeln kennt. Es ist wie in der Kunst: Man kann die Perspektiven nur gekonnt verzerren, wenn man auch perspektivisch malen kann, weil man dann bewusst mit der Norm bricht. Gut rüberkommen! Ob privat oder im Job – Kleidung ist Kommunikation. Und das kann man für’s positive Ich-Marketing nutzen. Nicht nur auf Jobmessen oder in Bewerbungsgesprächen, …

Genussmittel

Der König aller Longdrinks ist der Gin Tonic. Oder? Dieser etwas staubige, britische Longdrink erfährt derzeit ein Revival. Das sag nicht nur ich, sondern auch Trendscouts, Magazine & Co. In Berlin hat inzwischen eine exklusive Gin Bar eröffnet. Jede Stadt bringt ihren eigenen Gin raus – auch eine Bar in Wiesbaden. Und in Schwarzwald boomt eine Gin Manufaktur: Monkey Gin, es soll der Beste sein. Preislich absolut im Mittelfeld, die Verpackung schön Retro einer alten Apothekerflasche nachempfunden. Was ist das überhaupt für ein Zeug? Gin ist hochprozentiger Alkohol (mindestens 37,5 Volumenprozent) aus Getreide hergestellt. Das Besondere ist die Aromatisierung, denn Gin erhält seinen charakteristischen Geschmack durch die Beigabe von Gewürzen, darunter vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Der Name leitet sich indirekt vom botanischen Namen des Wacholders Juniperus ab. Weitere Bestandteile wechseln von Hersteller zu Hersteller, beispielsweise Ingwer, Muskat, Orangenschalen (Flavedo) – über 100 Zutaten kommen da zum Einsatz. Im hessischen Frankfurt gibt es sogar einen Gin mit den Kräutern der „Grünen Soße“. Mei… Mein Lieblings-Mix, ganz nach der Queen, ist folgender: Gin Tonic mit Gurke Die Frische …

Schöner Teint

Meine Gesichtshaut ist am schönsten, wenn ein paar Sonnenstrahlen die Pigmente geweckt haben und ein leichter Hauch von Bräune die Wangen leuchten lässt. Der deutsche Winter ist da leider keine Hilfe. Ohne Solarium sind wir alle Bleichgesichter. Damit das Ganze nicht noch durch rote Flecken, Pigmentstörungen und andere Ungereimtheiten verschlimmert wird, gibt es Makeup Powder, Concealer und Co. Nicht wirklich meine Schmink-Lieblinge, weil ich mich schnell zugekleistert oder gepudert und gefettet fühle. Doch es gibt auch Ausnahmen. Und gerade diesen Winter, wo sich das Grau-in-Grau elend lange hinzog, da brauchte es ein wenig Nachhilfe im Gesicht. Unebenheiten, Rötungen und so weiter mussten abgemildert werden. Und meine neu entdeckte Ausnahme ist, na klar, von Dr. Hauschka. Die neue Foundation. Die Ausnahme macht derzeit meinen Teint schön ebenmäßig. Denn leicht und fein ist die Konsistenz, angenehm der Duft und mit dem Pinselchen verteilt ist die Foundation auch ganz schnell eingezogen und mit einem Hauch von nichts macht sie ein schönes Gesicht. Die Foundation gibt es in fünf Farbnuancen. Praktisch in Tuben, also auch für unterwegs. Sie sind sehr gut verträglich und …

International language

Erotik im Film Um den neuen Film Fifties Shades of Grey wird derzeit viel Wind gemacht. Zuvor machte das Buch Furore. Weltweit haben die Frauen diesen Erotik-Bestseller verschlungen. In der Geschichte „Fifty shades of Grey“ verknallt sich die schüchtern-naive Anastacia in den dominanten Businessman Christian Grey, gewürzt mit ein bisschen SM. Der veröffentlichte Teaser lässt glatte Hochglanz-Erotik erwarten. Hm, wem es gefällt… Irgendwie braucht wohl jedes Jahrzehnt seinen Erotik-Blockbuster. Liebe und Erotik verläuft international auf dieselbe Art und Weise. In den Fünfzigern schmachtete man bei Carry Grant, dann in den Neunzigern bei Whitney Houston mit Kevin Costner. Oder sollte ich eher den Film Wild Orchid nennen? Da fällt mir ein: Erinnert sich noch jemand an den Film mit dem Mr. Gere berühmt wurde? Mr. Richard Gere American Giggolo aus dem Jahre 1980, Inzwischen ein Filmklassiker, Neben George Cloony ist ja Richard Gere einer der Leinwand-Lieblinge der Frauen auf der ganzen Welt. Er spricht „The international language…“, aber hallo – und wie! In den Achtzigern sind die Nacktszenen nicht mehr so prüde wie in den Fünfzigern. Nein, nein, wir haben uns ja in den Siebziger befreit. …