Jahr: 2015

…goes international!

Globalisierung wohin das Auge reicht. Die Welt wird immer kleiner und man rückt immer näher zusammen, zumindest die industrialisierten Länder. Egal ob in New York oder Frankfurt – man schaut diesselben Serien, macht dieselben Yoga-Übungen, dated über dasselbe Online-Portal und trinkt diesselben Green tea Produkte, nicht wahr? Man spricht Deutsch Sprechen denn etwa alle meine eventuellen, regelmäßigen oder zukünftigen Leser Deutsch? Wohl eher nicht! Also muss sich etwas ändern, oder? Letztlich ausschlaggebend war, dass ein Journalist meinen Blog in einem Beitrag gelistet hatte – auf einer amerikanischen Website. Naja, dabei fiel mir auf: Die meisten Menschen verstehen mich ja gar nicht. Wer spricht denn schon Deutsch? Let’s talk English! Meinem Schulenglisch tut ein bisschen Übung auch ganz gut und da ich so gerne in der Welt rumreise, darf’s im Blog auch internationaler werden. Außerdem ist in meiner Nachbarschaft ein großes Wohngebiet der Amerikaner. Ja, Wiesbaden ist einer der größten amerikanischen Stützpunkte außerhalb der USA. Let’s talk English! Farbenfreundin goes international! Vielleicht wird nicht jeder Blogpost übersetzt sein, aber viele und vor allem die Hotel-, Food- …

Übernachtungstipp in den Bergen

Berge oder Meer? Gerade mal 500 km sind es von Frankfurt bis zu den Alpen. Na – das ist auch über’s Wochenende machbar. Okay, okay, es gibt da den hessischen Feldberg oder die Röhn – auch darüber werde ich berichten. Kurz und gut, obwohl das Meer meine Leidenschaft ist, zieht es mich diesen Winter auch mal in die Berge, denn da ist die Luft klar und der Himmel blau und vielleicht liegt auch ein bisschen Schnee. Nachdem wir in Mitteldeutschland letztes Jahr schon keinen Schnee hatten und alles grau in grau war, nehme ich diesen Winter einfach Reißaus. Und – das Gute liegt so nah, deshalb verreise ich gleich mehrmals. „berge“ – kommt von Herberge Das Ambiente dieser Herberge ist klar und einfach – denn der Name berge kommt ursprünglich nämlich von Herberge. Das Haus verfügt über 16 kleine feine Wohnungen, zumeist mit kleinen Küchen zum Selbstversorgen. Hat etwas von großem Pfadfinder-Feriendorf, weil (fast) ohne Service. Bei berge ist der Gast sein eigener Herr. Das Frühstück – das gibt’s in der Türe und steht morgens …

Christbaum Wiesbaden

Wie verbringst Du die Feiertage?

Gibt’s was zu feiern? Die Festtage kommen – und jeder feiert’s auf seine Weise. Party, Disco, Ballnacht – oder lieber trautes Heim zu zweit? Wie verbringt ihr die Feiertage? Weihnachten und Silvester – das kann ganz unterschiedlich gefeiert werden. Klar, die meisten verbringen die Tage am liebsten zuhause im Kreis der Familie, unter’m Baum. Wieder andere fliehen, ähm, fliegen,  in die Karibik – nur weit weg von dem ganzen heimeligen Glühwein-und-Kerzen-Kram. Die vielen Servicekräfte wiederum, die arbeiten wie an jedem anderen Arbeitstag auch und wieder andere gehen ins Kloster oder zur Meditation, um das Jahr Revue passieren zu lassen. Es gibt viele Variationen Bei mir wird an Weihnachten viel und lange gekocht und gegessen. Die Familie sieht sich so selten, da macht das einfach super viel Spaß. Die Flucht in die Karibik habe ich auch schon versucht, aber ganz ehrlich, irgendwie bringt’s das auch nicht. Verstehen kann ich es aber, denn schon alleine für ein paar Sonnenstrahlen lohnt sich das. An Silvester, da lass mich gerne bedienen. Dieses Jahr mit einem tollen italienischen Menü – …

Epilieren wie Leia

Mir scheint, die emanzipierte Frau von heute hat ein Laserschwert zuhause im Schrank. Ganz frei nach Leia von Starwars. Nein, Du etwa auch nicht? Das wird sich bald ändern, denn bei dem von mir gelesenen Blog fafine und auch bei diesem hier von Ines Meyrose wird derzeit eifrig ein Lichtschwert getested. IPL Hair Remove System. Ich bin mir nicht sicher: Ist das jetzt ein temporärer Trend wegen dieses Starwars-Hype derzeit, oder was? Mein Lichtschwert Vor vielleicht 20 Jahren kam eine elektrische Pinzette auf den Markt, für die heute noch Jessica Alba Werbung dafür macht. Dabei kenne ich nur sehr wenige Frauen, die sich diese Prozedur öfter als einmal angetan haben. Nie habe ich verstanden, wie es dieses Foltergerät geschafft hat, in die Ladenregale zu kommen. Heute nimmt man sich Leia zum Vorbild – mit dem Lichtschwert. Am heimischen Beauty-Herd. Muss ich dabei eine Schweißer-Schutzbrille tragen? Heimwerken für Frauen…. Die Härchenfrage im 21. Jh. Lustig dabei ist für mich, dass die weibliche Härchenfrage offensichtlich international interessante Blüten treibt. Okay, ich verstehe ja schon die Beweggründe. Frau …

Hideaway Champagne: Mein Lieblingshotel

Die Zeitschrift Brigitte schreibt, Champagner sei gut für’s Gedächtnis und solle außerdem gegen Alzheimer helfen. Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen! Denn, in der Champagne bin ich auf den Geschmack gekommen. Champagner ist etwas Tolles und außerdem möchte ich euch diese wunderbar romantische Gegend ans Herz legen. Gerade wo es derzeit so grau draußen ist, schwelge ich gerne in Erinnerung. Einfach mal ins Auto sitzen und losfahren – es nur ca. 300 km gen Westen (von Frankfurt aus), aber man fühlt sich direkt in einer anderen Welt, und, witzig, die sprechen da nur Französisch. Echt jetzt – mit Englisch kommt man da nicht wirklich weiter. Oh, là là! Doch wer braucht schon Sprachkenntnisse um Champagner zu genießen? Einfach bei den Weingütern vorstellig werden und – genießen. Dort ist man auf Gäste eingestellt und eigentlich jedes Weingut bietet einen Verkaufsraum zur Verkostung. Es ähnelt dem Weineinkauf, den man vom Rheingau oder der Pfalz kennt und das elitäre Gehabe, mit dem wir Deutschen den Champagner verbinden, fehlt hier gänzlich. Champagner ist ein hochwertiges, landwirtschaftliches Produkt. Fertig. Genau. Wein mit Bizzel, dabei …

Mein heutiger Buchtipp

Berichte über Berufe, mit Humor geschrieben, dabei mit Informationsgehalt, die mag ich sehr. Im Hauptberuf bin ich Sekretärin, PA auf neudeutsch, und über diesen Beruf gibt es zwei Bücher, beide von Katharina Münk, die ich wirklich gelungen finde: 1. „Und morgen bringe ich ihn um!“ 2. „Denn sie wissen nicht was sie tun“ Sehr gut geeignet auch als Geschenk. Für den Chef wie für die Sekretärin. Beide Bücher sind witzig geschrieben und es wird schön aus dem Nähkästchen geplaudert. Sachbuch mit Humor Das Lesen dieser Bücher macht Spaß und man erhält Einblick in diese sagenumworbene Berufssparte (geht ja von „graue Maus“ bis zu „Vorzimmerdrache“, sagt zumindest BILD). So manche Kuh vom Eis wuppen die Protagonistinnen und an den entsprechenden Chefs wird kaum ein gutes Haar gelassen, kaum. Eben mit einem Augenzwinkern und es ist trotz aller Widrigkeiten immer wieder lustig zu lesen. Am Ende hat man beide Parteien ins Herz geschlossen, denn – es ist wie im richtigen Leben: Manchmal ist das Leben kein Ponyhof und Chef’s haben’s halt auch nicht leicht. So mag ich Kolumnen über Berufe, …

Breakfast at Hilton Frankfurt

Kürzlich im Auto auf der A3 habe ich es einmal ausprobiert: Hörbuch hören während der Autofahrt. Ein bekanntes Buch: Generation Golf. Vor Jahren hatte ich es schon gelesen, doch als Hörbuch war es dann doch neu und einige Passagen hatte ich schon wieder vergessen. Zum Beispiel das mit den Sonntagen. Was macht man an Sonntagen? Sonntage sind schwierig. Vorallem, was machte man, als das Wort „Brunch“ noch nicht in unseren Köpfen verankert war? Keine Ahnung, heute geht man jedenfalls am Sonntag zum Brunch. So einfach ist das. Sonntagtage = Brunch-Tage Ein Sonntag im Dezember. Adventssonntag. Der Himmel ist grau, 10 Grad plus und Dauerregen. Wie kann man da das Ruder noch herumreißen? Mit Champagner und Genuss auf ganzer Linie! Die Rettung ist ein großartiger Sonntagsbrunch mit allen Leckereien, die das Herz begeht. Gerade in der Adventszeit ist so ein Brunch sozusagen das Vorspiel für den späteren Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Das ist mal ein Sonntag! Gans großartig! Frühstücken gehen kann man vielerorts. Ein Sonntagsbrunch aber, der Delikatessen wie Austern und Jakobsmuscheln sowie feine Gans oder Perlhuhn bietet? …

Blogparade #Beste Freundin

Frauen sind anders… Frauen parken anders, Frauen kommunizieren anders, sie räumen auch das Geschirr anders in die Spülmaschine. Sie verdienen anders, nämlich meist weniger, und überhaupt – bestimmt habt ihr auch noch einige Beispiele parat, oder? Frauen sind auf jeden Fall anders. Früher war es mir immer wichtig, wegen Emanzipation und so, die Gleichheit der Geschlechter zu bestärken. Das war eine zeitlang auch wichtig, denn, zur Erinnerung: Bis in die Sechziger Jahre hinein war es Frauen in Deutschland untersagt, Hosen im Schuldienst zu tragen und ein Auto oder eine Waschmaschine zu kaufen ging nicht ohne die Erlaubnis des Ehegatten. Kein Witz! Inzwischen erfreue ich mich wieder an den Unterschieden, weil, das macht es doch gerade spannend. Deshalb plädiere ich inzwischen auch für die Vielfalt und auf das Recht auf’s Anderssein. Anders sind Frauen auch in Bezug auf ihre Freundschaften, heißt es. Viel wurde darüber schon geschrieben, aber ist eine Frauenfreundschaften wirkich so anders als eine Männerfreundschaft? Aber wie anders und warum? Und ist das gut so? Die Autorin Kari Lessir hat zu einer #Blogparade aufgerufen. Das …

Wie stelle ich die Uhr?

Bald ist es soweit, da wird die Uhr umgestellt. Ja, genau, Zeitumstellung! Ende Oktober, also dieses Wochenende ist es soweit und die Winterzeit beginnt. Stellen wir vor oder zurück und heißt das länger schlafen oder kürzer? (ein Tipp bzw. DIE Eselsbrücke schlechthin kam eben per FB rein: Zur Sommerzeit stellen wir die Gartenmöbel vor, zur Winterzeit stellen wir sie wieder ZURÜCK – so auch die Uhr). Na, das dürften wir doch alle hinbekommen. Und nicht die Armbanduhr vergessen! Apropos – der neue Bond Film kommt bald in die Kinos. Und was trägt Bond? Eine schicke Armbanduhr, eine Omega Uhr. Genau wie ich. Die OMEGA Seamaster Diver 300m mit ihrem markanten blauen Zifferblatt und der blauen Taucher-Lünette machte erstmals im Jahr 1995 im Film GOLDEN EYE Bekanntschaft mit James Bond, damals am Handgelenk von Pierce Brosnan. Seitdem begleitete die Uhr auch in den Filmen TOMORROW NEVER DIES (1997), THE WORLD IS NOT ENOUGH (1999) und DIE ANOTHER DAY (2002). Als dann Daniel Craig als James Bond das Modell Seamaster in CASINO ROYALE (2006), QUANTUM OF SOLACE (2008) und SKYFALL (2012) trug, wollte …

Husky in Wiesbaden

Auch die Autorin Meike Winnemuth stellte in ihrer STERN-Kolumne fest, dass Tanzen Glück bringt, dass wir es viel zu selten tun und dass wir etwas dagegen tun müssen. Anti-Aging mit Spaßfaktor Als Ü40 kann ich bestätigen: Die durchtanzten Nächte kann ich an einer Hand abzählen. Deshalb freue ich mich über jede sich bietende Gelegenheit – auch wenn es am Werktag ist. Musik von Husky! Für einen tollen Abend, so wie früher. Indie-Folk, Gitarrenmusik mit feinem Gesang. Beschwingt durch den herbstlichen Oktober. Konzert-Tipp Husky Folk, Indie – ach, einfach tolle Musik, harmonische Klänge, tiefe Bässe, rauschende Riffs. Die Musik von Husky ist zeitlos und mitreißend. Alltagssorgen lösen sich auf und die feinen Klänge tragen einen davon. Paradiesisch! Dazu die schöne Konzert-Atmosphäre im neu gestalteten Kesselhaus im Schlachthof Wiesbaden. Eigentlich sind Glücksgefühle doch ganz einfach zu realisieren. Und das ganz ohne Nebenwirkungen: Musik auf die Ohren und los geht’s! …ins Leben geträumt! Feine Folk Music, Gitarrenklänge, die einen in den Frühling katapultieren und die winterliche Kälte vergessen lassen. Vielleicht liegt es daran, dass die Band Husky aus Australien stammt, aus einem Vorort …

Manufaktur Blaumann

Im Fernsehen schau ich eigentlich nur Dokumentationen gerne an. Reportagen geben mir Einblicke in eine andere Welt, die ich so wohl nicht selbst entdecken könnte. Ob Länderberichte,  Städtereportagen oder Berichte über alte Handwerkerskunst. Der Bericht über Manufakturen in Süddeutschland: Handwerk vom Feinsten (Link zum Clip). hat mir sehr gefallen. Es ist Herbst, da trägt man wieder Hosen. Jeans. Nicht irgendeine Jeans, sondern eine Jeans aus einer Manufaktur – eine aus dem „Ländle“. In Zeiten von Globalisierung und Flüchtlingsströmen entdeckt man HEIMAT neu. Auch ich. Früher stellten sich mir die Nackenhaare, wenn aus „dem Ländle“ berichtet und womöglich noch auf Dialekt durch die Sendung geführt wurde. Inzwischen schmunzle ich und bekomme dabei ein warmes Gefühl im Bauch. Hm. Ja, Süddeutschland ist schon schön und hat einiges zu bieten. Blaumann Jeans Die Jeans-Herstellung ist nichts Neues für die Region, denn Mustang Jeans hatten ihren Ursprung in Künzelsau. Dort begann alles mit einer amerikanischen Arbeiterhose von der U.S. Army und in der ländlichen Region dort trägt man auch heute noch gerne robustes Beinkleid – eher vielleicht als in der Banken-Metropole Frankfurt. Passend also, dass die Blaumann Manufaktur …

Genießer Tipps für Frankfurt

Nach Münchner Bier und Rheingauer Wein genießen wir jetzt in Frankfurt! Der nächste Freitag, also TGiF=Thank God it’s Friday, kommt bestimmt. Oder auch so – gute Lokale, Bars und Restaurants kann man nie genug kennen, oder? Klar, man kann auch mit dem TGV nach Frankreich fahren (so wie ich kürzlich… Bericht folgt), aber, das Gute liegt manchmal doch so nah. Frankfurt! Ist man abends unterwegs, empfehle ich zur Einstimmung in die Metropole Frankfurt einen Drink mit garantiertem Weitblick in der 22nd Bar im INNside. Es werden sensationelle Cocktails gemixt, zumsammen mit vielen internationalen Gästen genießt man den vollen Überblick aus den Panoramafenstern im 22. Stock – genauso wie auf dem Foto oben (rauf kommt man per Glas-Aufzug… Bauchkribbeln ist also inklusive). Genießen ist Trend! Gutes Essen, lokale Produkte, neue Whiskey- oder Bier-Sorten, alte Gemüse- oder Apfelsorten neu entdeckt, exklusives Fleisch… dafür gibt man heute gerne Geld aus und es gibt Nichts was es nicht gibt. Das sind doch mal gute Nachrichten, denn die Sparfuchs und Discounter-Zeiten sind vorbei. Essen darf wieder etwas kosten. Whiskey aus Hessen, Gin aus Wiesbaden, Trüffelbutter aus …

Schnipsel No. 3

Es herbstelt schon recht heftig, oder? In der Nacht nur Temperaturen um die 10 Grad und dunkel wird’s auch schon gegen neun Uhr abends – da kuschel ich gerne vor dem Kamin oder unter der Decke… Zeit für einen Schnipsel! Anfang des Jahres habe ich mit dieser Beitragsserie begonnen. Unregelmäßig und unzensiert und dabei trotzdem unschlüpfrig. Ein bisschen sexy, denn es geht um „das Eine“. Nach einem heißen Jahrhundertsommer 2015 ist es jetzt im Herbst wieder Zeit für solcherlei Themen, sozusagen für die Aufwärmphase. Zunächst ein Buchtipp: Henriette Hell: „Achtung, ich komme!“ Die Autorin Henriette Hell reist um die Welt und testet die Liebhaber-Qualitäten in den einzelnen Nationen. Man ähm Frau darf sozusagen mit unter die Decke schlüpfen… sehr erheiternd! Vielleicht etwas blauäugig manchmal und zur Hoch-Literatur würde ich das Buch nun nicht küren wollen… aber, nette Couch- ähm, Bettlektüre ist’s allemal, für Frauen genauso wie für Männer (Banvalet Verlag: Achtung, ich komme). Für den visuellen Appetithappen zwischendurch empfehle ich immer wieder gerne diese Internetseite – immerhin, aus der Schweiz: Klicktoris Apropos, die neue Ausgabe der Zeitschrift …

Beitag zur #Weinrallye

Direkt nach dem Oktoberfest-Beitrag geht’s um Wein. Na, hier geht es ja lustig zu! Anlass ist folgender: Die #Wiesbadener Bloggerin von German Abendbrot initiierte die Weinrallye #90 zu der Rebsorte Auxerrois – ein feines Stöffchen! Da springe ich doch auf und berichte. Zunächst einmal die Frage: Was ist das überhaupt für eine Rebsorte? Der Auxerrois zählt zu der Gruppe der Burgundersorten, also Pinot und so, sagt Wikipedia. Angebaut wird er in Deutschland meist in Baden, in Franken nur auf ganz wenigen Hektar. Es ist eine Weißweinsorte und nicht so wirklich verbreitet. Zu welchen Gerichten man diesen kräftigen Weißwein kredenzt, möchte ich nicht vorschreiben. Wie es jedem beliebt… Wenn’s ein Rheingauer Wein sein soll, habe ich folgenden Tipp. Antony Robert Hammond aus Oestrich Winkel Der Auxerrois von dort ist sehr fein und super-trocken. Genau mein Ding. Wer ist überhaupt Antony? Ein Amerikaner im Rheingau – diesen Winzer muss man einfach kennen lernen! Studierte in Geisenheim und ist dann gleich da geblieben, am schönen Rhein. Tolle Weine baut er an und der gesamte Auftritt dieses Winzers ist erfrischend jung und cool. Very stylish! Die Flaschenetiketten …

Meine München Tipps

O’zapft is… ab morgen beim Oktoberfest. Seit 1910 findet dieser Jahrmarkt in München statt und die Stadt steht Kopf in dieser Zeit. Mit dem schicken Dirndl (siehe oben) von der deutschen Modedesignerin Dorothee Schumacher würde ich mich vielleicht zu einem Besuch überreden lassen, ansonsten meide ich aber München (genannt Minga) weiträumig und empfehle einen Besuch zu anderer Zeit. Zum Beispiel im Sommer, da war ich letztes Mal da und habe ein paar Tipps für Euch. Ganz klar: Zum Entspannen und „Leute guggen“ sollte man einen Nachmittag lang im Park mit Namen „Englischer Garten“ verbringen. Vielleicht mit dem Fahrrad oder man lässt sich entspannt mit einer Rikscha fahren. Sowieso: Radfahren in München ist super. Durch die vielen Studenten ist die Stadt relativ Radler-freundlich und vor allem in den Parks fährt es sich prima. Unbedingt den Surfer-Hotspot Eisbach besichtigen – sehr lustig, mitten in der Innenstadt Jungs im hautengen Neopren und mit Surfbrett spazieren zu sehen. Mein Hotel-Tipp: DAS HOTEL in München. Familiengeführtes, kleines Hotel in der Maxvorstadt, also mittendrin. Vorne raus Altbau, das Hinterhaus ist ein schicker Neubau. Sehr sympathisch …

Tipps von Regina Först

Das Frauen-Netzwerk EWMD (European Management Development Management) veranstaltet immer wieder tolle Veranstaltungen, dieses Mal im Rhein-Main-Gebiet im Hause der Wirtschaftsprüfer EY: Regina Först: Authentisch, echt und stark Schon lange habe ich ihr Buch im Regal. Sie bringt Antworten auf die Fragen z. B. „Wie verkaufe ich mich, ohne mich zu verkaufen?“  „Grenzen zu setzen und sich charmant Gehör zu verschaffen“ etc. pp – und dies auf authentische Art und Weise, denn das kann man lernen. Während meiner Tätigkeit als Stilberaterin hatte ich oft die Fragestellung: „Warum ziehen andere trotz meiner Kompetenz an mir vorbei?“ Und tatsächlich, der richtige Auftritt kann hier schon sehr viel weiterhelfen. Einerseits mit der entsprechenden Körperhaltung, andererseits mit den richtigen Klamotten. Denn wer mit seinem Outfit  Führungsqualität signalisiert, wird nicht wie die Praktikantin oder Assistentin behandelt. Wir sind Augentiere – und selbst wenn man im Inneren vielleicht noch Selbstzweifel hat, kann man mit einem stimmigen Outfit große Wirkung erzielen. Es geht nicht darum, einfach nur eine „verkaufsfördernde Verpackung“ für das ICH zu finden, sondern eben eine stimmiges Äußeres. Es geht auch um Präsenz, darum, sich nicht zu verstecken. Auf ihrem …

Food Truck Festival in #Wiesbaden

Seit ich oft in Frankfurt bzw. Offenbach bin, fällt mir auf, wie verschlafen Wiesbaden doch ist. Das hat Vorteile… (mein kleiner süßer Garten mitten in the City), aber manchmal ist’s mir doch ein wenig öd. Das haben auch andere festgestellt und deshalb die Veranstaltung KULTURLOS in Wiesbaden vorbereitet. Ich bin gespannt… Umso mehr freue ich mich über Happenings wie dieses: Street Food Festival Das fand am vergangenen Wochenende statt. Streetfood, Foodtrucks – davon hörte ich zum ersten Mal bei dem coolen Food-Kritiker Anthony Bourdain. Seine Reportagen liebe ich sehr und die von ihm präsentierten Food Trucks in L.A. oder Asien ließen mich vor dem Monitor schmachten – so lecker sah das alles aus. Dann kam der Film: Kiss the cook (unbedingt anschauen! Zwar scheint Twitter der Hauptsponsor zu sein (…), aber egal). Ein wunderschöner Film – nicht nur über’s Essen. Food Trucks in Wiesbaden Die „Curry Manufaktur„, inzwischen etabliert, war für mich der 1. Wiesbadener Foodtruck, dann Diggys Barbecue (auch wenn ich mir jetzt keine Freunde mache, aber meine selbstgemachten Spareribs sind um Längen besser. Für Tipps gerne anrufen, echt jetzt …

Wer trinkt den meisten Wein?

Der Vatikan, sagt zumindest die Statistik (nachzulesen im dem Blog „Der Weinsnob“). Pro Kopf natürlich nur – aber immerhin. Das wird wohl nicht nur Messwein sein, der da verkostet wird. Auch Deutschland ist nicht nur ein Land des Bieres, sondern auch des Weines, denn immerhin werden 21,1 Liter Wein pro Kopf getrunken. Außerdem haben wir auch etliche Weinregionen vorzuweisen. In den letzten beiden Augustwochen hatte in Wiesbaden das Weinfest stattgefunden, derzeit feiert Mainz und auch in Frankfurt knallen die Korken (von 2. bis 11. September) Weinfeste in der Region! In der Frankfurter Fressgass‘ findet der Rheingauer Weinmarkt statt. Eine gute Gelegenheit, sich durch die regionalen Weinsorten und Angebote der Winzer zu probieren. Ja, Regionalität auch in Sachen Wein, bitte! Welche Sorte hat hier die Nase vorn? Okay, der berühmte Riesling, der macht was her und hat auch international einen guten Namen. Aber sonst? Kann es sein, dass der deutsche Wein immer noch ein Imageproblem hat? Schade, denn ich kenne einige Winzer, die neben Weißwein auch hervorragende Rotweine zaubern. Egal, ob aus Franken, dem Rheingau, Rheinhessen oder der Pfalz – …

Biogartenmesse in Wiesbaden

Seit kurzem entdecken wir alle wieder die Natur…. Bienen werden geschützt, Balkone und Dächer begrünt und Früchte zu Getränken gemixt – passend zum Interesse an Grün gibt es nun zum 2. Mal in Wiesbaden die Bio-Garten-Messe. Eine schöne, feine Veranstaltung! Dieses Jahr fand sie im Aukamm-Tal direkt beim Apothergarten in Wiesbaden statt, was an sich schon eine sehenswerte Location ist. Was bietet die Messe? Tolle Brunnen und Wasserstellen, aber auch Kunst für den Garten wurde angeboten. Dazu die entsprechenden Pflanzen: Wunderschöne Rosen, Kräuter und Stauden, allesamt aus kontrolliert biologischem Anbau. Gemüse-Abo, Leder und Keramik, Öle und Gewürze, Pilzanbau etc. pp. Dazu wunderschöne Schnittblumen, ebenfalls in Bio-Qualität von Rox & Rose. Wer braucht da Rosen aus Kenia? Zum Heimtransport der vielen schönen Dinge konnte man sich schicke Taschen aus LKW-Plane von Packesel  kaufen. Als Klein-Gärtnerin mit Bio-Anspruch interessiere ich mich nicht nur für die schönen Dinge im Garten, sondern auch für die Nützlichen. Welche Hilfsgeräte gibt es oder welche Tipps haben andere. Weil, es ist schon beschwerlicher, wenn man die Chemie-Keule stehen lässt. Was machen, wenn wieder die Schnecken und Mäuse die Setzlinge über …

Ratgeber Yogamatte

Meine Yoga-Begeisterung kennt ihr ja, das hatte ich schon erwähnt. Nun braucht’s für dieses Workout ja nicht viel Equipment – außer einer guten Matte und bequemer Kleidung. Lange hat’s die preiswerte Yogamatte, die ich in einer Filiale des bekannten deutschen Kaffeerösters erworben hatte, getan. Doch nach vielen Jahren Praxis weiß ich auch, dass eine gute Matte auch viel hilft und worauf man achten muss und was wirklich klasse ist. My new yoga mat Okay, welches Material? Gummi? Es gibt nämlich auch Matten aus Baumwolle oder Schafwolle. Schafswollmatten sind besonders für Yogastile geeignet, die mehr Asanas – also Übungen – im Sitzen und Liegen enthalten. Weil, sie sind schön kuschelig und wärmend. Macht man Yoga mit viel Stütz-Haltungen, dann ist Gummi besser geeignet. Sie unterstützen mit einer griffigen Oberfläche und isolieren aber auch gegen einen kalten Boden – im Winter nicht zu verachten. Nun aber: Welches Gummi? Alles so schön bunt hier Es sie dünn und dick, einfarbig oder bunt bedruckt. Glatt, noppig oder geriffelt. Als Naturprodukt oder aus PVC. Beim Gebrauch merkt man dann, ob griffig oder rutschig. Genau, wichtig ist nämlich, wie sich die …

Afterwork Tipp Frankfurt

Afterwork Lounge in Frankfurt Sundowner am Fluss! Ja, es gibt viele schöne Stellen am Main, aber mein ultimativer Tipp heute ist orange. Weil, der schöne lauschige Biergarten am Mainufer in Frankfurt mit der orangefarbigen Lounge der Weizen-Bier Marke Schöfferhofer  beim Restaurant Gerbermühle in Frankfurt-Niederrad (an der Grenze zu Offenbach) ist zentral gelegen und der Blick auf das neue EZB Gebäude beim Sonnenuntergang einfach gigantisch. Super stylish! Orange – das erinnert an Sundowner und leuchtendes Sonnenlicht und der Blick wandert von der Lounge auf den Fluss und auf ehemalige Industrieanlagen (die Aurora-Sonne grüßt von der anderen Seite), außerdem auf die Skyline von Frankfurt. Die Sonnenstrahlen verirren sich zwischen den Raumteilern der Lounge und die Luft vibriert – in orange. Sundowner am Mainufer Man fläzt in Lounge Sesseln oder auf einem der coolen Sofas, mit der Clique, den Arbeitskollegen und Freunden und schaut in Richtung Mainhattan. Das neue EZB Gebäude glitzert in der untergehenden Sonne. Das gefällt mir! „Es prickelt so schön in meinem Bauchnabel“ … diesen Satz, gesprochen mit französischem Akzent, kennt jeder aus der Werbung, oder? Genau dieses locker-leichte Lebensgefühl lässt …

Meditation und ich

Mein Blog machte Sommerpause. Let’s have a break… Und ich? Nicht. Wie ist das so mit den Pausen? Wie viel Urlaub braucht man vom Alltag? Wie oft muss man bei sich selbst den Stecker rausziehen? Manche Menschen, die funktionieren immer und zwar auf 200%, andere sind ständig krank, wieder andere pausieren regelmäßig oder wieder andere haben generell ein niedriges Lebenstempo und dann gibt es noch die, die einen sehr ausgeglichenen Energiehaushalt haben – alles im Lot. Welches Tempo richtig ist und welches nicht, muss jeder für sich entscheiden. Und sicherlich ändert sich das auch im Laufe eines Lebens. Derzeit verändert sich auch bei mir etwas. Altersbedingt? Nein, sondern weil ich bewusster mit mir umgehe und weil sich manchmal das Tempo eben ändert. Zur Meditation hat mich hat eine Probestunde im Meditationskurs von Unit Yoga in Wiesbaden inspiriert. Lange war für mich Aktivität an der frischen Luft ein wunderbares Mittel, um meine Batterien aufzuladen. Schwimmen, Laufen aber auch Gartenarbeit hat meinen Kopf leer gemacht, mich entspannt und glücklich gemacht. Das macht’s immer noch, aber im Alltag Zeit …

Urlaubssouvenir Italien: Aperitivo

Während meiner Sommerpause habe ich die eine oder andere Genussreise unternommen… Sei es nach Italien oder ins nahegelegene Elsass. Hm, lecker, lecker, sag ich Euch! Aber auch in der Pfalz, Rheinhessen und Frankfurt kann man schön die Seele baumeln lassen und in tollen Restaurants oder auf Food Truck Festivals neue Köstlichkeiten entdecken. Und von jeder Reise bringt man doch irgendwie ein Souvenir mit, oder? Genuss macht Spaß: Dolce Vita! Schon gemerkt, auch die Deutschen haben inzwischen genussvolles Essen entdeckt. Die Jungen wie die Alten…. neuerdings isst man gerne gut. Ob Pizza, Pasta, Burger oder Curry-Wurst – man zelebriert das Ganze und dazu es gibt es allerlei Selbstgemachtes und Luftgetrocknetes – von der Mayo bis zum Brotaufstrich. Den einen oder anderen Restaurant-Tipp gebe ich dann regelmäßig im Blog weiter. Ob jetzt in Wiesbaden oder auch in Frankfurt oder sonst so in der Welt. Viva Italia! Jede Nation hat in Sachen Essen gewisse Eigenheiten. Bei der orientalischen Küche werden zum Abschluss gerne mal Fenchel-Körner gereicht, zum Knabbern – als Digestiv. Nicht so wie beim Griechen, wo es auf jeden Fall ein Ouzo sein muss. In Rom habe …

I am back

Meine Blogger-Pause ist zu Ende und es gibt einen Neu-Anfang. Ich hatte den Super-Sommer 2015 für eine Pause genutzt, nicht nur, weil ich im Sommer lieber am Pool als vor dem PC sitzen wollte, sondern weil ich Farbenfreundin einem Update unterziehen wollte. Update im Blog Kürzlich schrieb eine Bloggerin während der #MBFW, dass sie der Hype um die Klicks und Anzahl Follower total nerve (O-Ton: F***ing Instagram…“) und es gab auch auf anderen Portalen viele Beiträge mit dem Tenor, dass der Run nach Klicks und Viewers irgendwie nerve und die vielen unsinnigen Kooperationsanfragen sowieso und naja, die Berliner Fashion Week sei auch nicht mehr das was sie mal war usw. usw. Ebenfalls eine Pause vom Blog machte die Bloggerin von Ich kauf nix, Kurz und gut, wie vielen ging es mir auch. Ich spürte, die Blogger-Szene hat sich verändert – nicht nur zum Guten und da musste ich mal drüber nachdenken, Was Bloggen für mich bedeutet Das Internet bedeutet für mich Freiheit. Es ist toll grenzenlos zu kommunizieren. Früher musste man Flugblätter drucken oder eine Zeitung herausgeben, nur so konnte man Texte publizieren und Gedanken mitteilen. Heute macht man …

Mit 13,75 durch die Nacht…

Freitagabend. TGIF! Ausgehen steht auf dem Plan. Also schnell nach Feierabend die Klamotten gewechselt, huschhusch ein neuer Style und ab ging die Post. Vielleicht bin ich ja etwas zu hektisch aufgebrochen, weil, ups, nach dem ersten After Work Drink bemerke ich mein fehlendes Portemonnaie. Nein, nein, nicht geklaut. Einfach nur vergessen. Bankkarte? Fehlanzeige. Meine Handtasche ist eine Wundertüte, deshalb finde ich zum Glück noch  ein paar Münzen und einen klein zusammengefalteten 10-Euro-Schein in der Hosentasche.   13,75 Euro. Für einen Freitagabend. Zu zweit. Das kann ja heiter werden? Grau war gestern – wir machen uns das Leben bunt! Statt Sushi  oder Dreigängemenü gab es also eine Currywurst (mit 2 Spießchen) und statt Eintritt zu zahlen im teuren Club der Stadt: Am Rhein sitzen und an der Trink-Bude zwei Wein bestellen. Wunderbar romantisch! Es erinnert ein bisschen an die Zeit des Taschengeldes, als man noch jeden Cent zusammenkratzte, um eine Cola kaufen zu können. Fühlt sich irgendwie jung an. Anti-Aging der anderen Art. Improvisieren und das Beste aus ganz wenig machen. Das macht irre Spaß! Selten so viel gelacht und lustig …

Wolfgang Joop „Dresscode“

Wolfgang Joop, der Mode-Designer, begleitet mich schon mein ganzes Leben. In den Achtzigern war das Parfüm Joop! in dem blauen Flacon ganz groß angesagt. Alle Frauen dufteten danach. Zumindest kam es mir so vor. Auch danach war er, der schöne Wolfgang, immer präsent. Wenn nicht er, dann der Rest der Familie Joop. Und heute, da ist er mit GNTM noch einmal in aller Munde. Der richtige Zeitpunkt für sein Buch mit dem Titel „Dresscode“. Klar, das kauft doch jetzt jeder. Ich natürlich auch. Doch dann so etwas…. Mensch Wolle, sach ma… Okay, ich hätte es wissen müssen. Du schwimmst derzeit ja total auf der PR Welle – von Karstadt über Pro7 bis zu wer weiß nicht was. Dank GNTM will jede Marke jetzt Profit mit Dir machen. Klar, würde ich auch nicht nein sagen. Dann also auch noch ein Buch. Ich hätte es wissen müssen, dass dieses Buch zum falschen Zeitpunkt rauskommt. Schnell noch Auflage machen, während die PR-Welle läuft und die Zuschauer noch heiß sind. Alle wichtigen Medien berichten über Dein neues Buch: FAZ, SZ, Interview… und Explosiv und Co. Kann das gut sein? Mensch Wolle, sach …

Wann eröffnest Du die Freibad-Saison?

Sommerzeit. Badezeit. Freibadzeit. Morgens oder Abends im Freibad, See oder Meer schwimmen macht glücklich und hält die Gelenke gesund, denn sie werden geschmeidig. Das kühle Wasser macht die Haut schön frisch und sie wird gut durchblutet. Draußen an der frischen Luft schwimmen, unter freiem Himmel, macht außerdem einen schönen Teint und die Seele schwebt! So beginnt oder endet ein wunderbarer Tag. Schwimmen macht schön. Einfach ausprobieren! Meine Favoriten in und um Wiesbaden: 1. Opelbad Zum Wachwerden und auch an Regentagen toll. Ab 7 bis 20 Uhr geöffnet; später dann in die finnische Sauna. Perfekt! 2. Schlangenbad Jeden Tag Frischwasser 27  Grad, idyllisch im Wald gelegen…ein Traum! 2. Kallebad Solide, praktisch, gut. Klasse Schwimmer-Becken. Eintritt 4,20 Euro. 3. Strandbad Rettbergsaue Auf die Rheininsel übersetzen mit Fähre Tamara und man ist in einer anderen Welt. Schwimmen im Rhein ist jedoch gefährlich, deshalb eher zum Sonnenbaden am Wasser. 4. Waldschwimmbad Niedernhausen Solarbeheizt, großes Schwimmerbecken, schön mit Bäumen umgeben. Ganz toll und vor allem preiswert soll auch das Mainzer Taubertsbergbad sein. Das muss ich mir mal anschauen. Dank Michael Groß, einem bekannten deutschen Schwimmer, hat …

Tabularasa Tipps

Wir sind mitten im Frühling und die Winterklamotten können jetzt endlich eingemottet werden, denn die Kleidung kann schon etwas dünner und leichter und bunter werden. Es ist zwar noch nicht Sommer, aber fast. Deshalb brauchen wir jetzt Platz im Schrank, weil im Sommer geht es bunt und blumig zu! Die Mai-Feiertage sind ein gute Gelegenheit, den Schrank auszumisten und neu zu ordnen. Endlich haben wir Zeit für solche Dinge. Meine Methode ist folgende: Kleidung, die ich schon im letzten Sommer nicht getragen habe, kann weg. Vielleicht freut sich jemand anderes darüber, aber bei mir hängt das Stück schon zu lange ungetragen. Deshalb: Tabularasa im Kleiderschrank! Alles neu mach der Mai. Die aussortierten Sachen, die noch schick und gut sind, bringe ich gerne zum Second Hand Shop. Fehlkäufe habe ich zwar kaum, aber es gibt immer wieder Kleidungsstücke, die dann doch nicht richtig passen oder sich nicht zum Lieblingsstück entpuppt haben und ich finde, dann sollten sie Platz machen. Die Wiesbadener Second Hand Shops sind klasse und gut zu wissen, das die Plateau-Sandalen, die ich nur zweimal getragen habe, eine Besitzerin finden, …

Berlin is dufte

Es duftet nach Frühling! oder „Hm, wie das duftet…“ oder „Berlin is dufte!“ –  Was kennt ihr für Aussprüche in Sachen Duft? Mit Düften verbinden wir stark Emotionen. Ein guter Duft vermag uns in wunderbare Stimmung bringen (ich sag nur Frühlingsduft) – ein schlechter hingegen macht gleich eine ungute Stimmung (ich sag nur „mir stinkt’s“)? Warum das so ist, überlasse ich den Chemikern und den Philosophen. Ich selbst lass mich einfach nur verzaubern von guten Düften. Und meine momentane Frühlingslust wird unterstützt durch den Duft Tulpe, rein und klar und ohne Zumischung. Vielleicht hätte Sandelholz oder Linde gut dazu gepasst, aber ich wollte den reinen Duft. Meine Lieblingsblume, der Frühlingsbote schlechthin – Tulpe! Möglich wäre jede Mischung, denn bei Frau Toni ist alles möglich und für feine Nasen werden individuelle Duftmischungen gezaubert. Frau Toni? Ein Muss für alle Duftbegeisterten. Frau Toni’s Duftmanufaktur gibt es leider bislang nur in Berlin, doch der Laden ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Ein zauberhaftes Ladengeschäft, das sich wunderbar rein und edel abhebt von der umtriebigen Umgebung am Checkpoint Charly. Weiß …

Einen langen Atem haben

Für manche Projekte braucht es geballte Tatkraft, sozusagen entfachtes Feuer, damit Dinge in Bewegung kommen. Doch was, wenn die erste Euphorie dahin ist? Wenn Probleme auftauchen, wenn Gegenwind das Projekt behindern? Dann ist Durchhaltevermögen gefragt, der sprichwörtlich lange Atem. Der Vienna City Marathon in diesem Jahr war ein tolles Ereignis. Internationale Läufer aus insgesamt 129 Nationen joggten durch die Wien-Metropole, vorbei an prunkvollen Gebäuden – was ein großes Happening! Ich bin so froh, dabei gewesen zu sein und habe ganz tiefe Erfahrungen gemacht. Was habe ich gelernt? Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit hat die Vierzigtausend Läufer zusammen gehalten. Kein Gerangel, keine fiesen Ellenbogenkämpfe, denn Menschlichkeit geht vor! Dazu hatte ich wunderbare Gesprächen mit anderen Teilnehmern, die mich allesamt inspirierten und begeisterten. Die Wiener Melange. Wien ist toll! In den letzten 10 Jahren hat sich das Stadtbild entwickelt. Kühne Architektur trifft auf Tradition. Eine beeindruckende Mischung (mehr dazu in den nächsten Tagen)! Was mir immer wieder einen Lacher entlockte: Die lässige Wiener Art. Dazu das Wienerisch, das zugegeben, ein kleines bisschen trotzig wirkt… Eine tolle Mischung, die ich ab sofort Wiener Melange nenne. Am Ende …

Sportlich, sportlich!

Noch nicht einmal meine Geschwister hätten damit gerechnet, denn mit Sport hatte ich als Teenager abgeschlossen. Abgesehen von den durchtanzten Nächten und dem Nachhauselaufen danach, wenn es kein Taxi gab  – aber zählt das auch? Inzwischen aber probiere ich regelmäßig neue Sportarten aus, von Bouncing zu Hula Hoop und sogar mit Stöcken bin ich schon durch den Wald gelaufen. Jetzt laufe ich nur noch, aber ohne Stöcke. Wer hätte das gedacht!? Vielleicht ist das eine Midlife-Erscheinung? Muss man plötzlich Marathon laufen, wenn’s auf die Fünfzig zugeht? Aber, wenn’s halt auch so viel Spaß macht. Bewegung macht Spaß Im Sportunterricht, damals, da wollte man mir mit Barren und Prellball Lust auf Bewegung machen. Wie soll das gehen? Schwimmen liebte ich, aber mein Verein war ein Olympia-Trainingskader – und da hörte der Spaß schnell auf. Jetzt mit ü40 habe ich also das Laufen für mich entdeckt. Das Ticket für den Vienna City Marathon am kommenden Sonntag ist schon gebucht. Zwar werde ich nicht die Langstrecke laufen, aber eine Teilstrecke von knapp 10 Kilometer finde ich auch schon ordentlich. Nein, das Glückshormon, von …

Französisch Genießen

Es gibt etwas zu feiern, denn die Feiertage stehen vor der Türe! Zeit für einen ausgiebigen Restaurant-Bummel durch Wiesbaden – à la francaise. Es gibt da ein Viertel in Wiesbaden.. ebenso wie New York sein Chinatown, hat Wiesbaden seit neuem ein Französisches Viertel Liegt es an der parkänlichen Adolfsalle, in der man zwischen den Kastanien so lauschig Boule spielen kann oder an dem Springbrunnen, der einem das Gefühl gibt, man sei mitten in Marseille? Sind es die noblen Bürgerhäuser aus der Gründerzeit, die an Paris erinnern? Je ne sais pas! Flanieren á là francaise – durch die Seitenstraßen zwischen Bahnhof und Wiesbaden-City. Von der Bahnhofstraße aus kommt zunächst Les Deux Dienstbach. Ist es ein französisches Bistro oder eine Bar? Das Lokal hat die Inneneinrichtung einer alten Apotheke, vermischt mit Fundstücken und etwas Shabby Chick – das Interieur ist klasse und schallt aus den Lautsprechern französische Musik, fühlt man sich tatsächlich in einem anderen Land und in einer anderen Zeit. Im Les Deux Dienstbach gibt es leckere Kleinigkeiten. Galettes, eine Soup oder eines der wechselnden Gerichte auf der Tageskarte von Artischocke bis Coq au vin. Très bon. Zuvor nimmt man …

„Kleider machen Leute“

Kleider machen Leute – so heißt der Bildband von Herlinde Koelbl, der großartigen deutschen Fotografin. Sie überrascht immer wieder mit neuen Themen. Zuletzt „Target“ mit Fotos von Zielscheiben von Schießübungsplätzen. Ja, da gibt es tatsächlich landestypische Unterschiede…. Auch spannend sind ihre Interviews in DIE ZEIT.  Mitte der Achtziger, als sie den Fotoband MÄNNER herausbrachte, war das ein Paukenschlag in Sachen Aktfotografie (Männerakte…) – und noch heute ist dieser Fotoband einer meiner liebsten in meiner Bibliothek! Und heute lade ich ein, diese Ausstellung anzuschauen: Kleider machen Leute Nun ganz aktuell, ab 27. März, gibt es die Ausstellung zum Thema „Kleider“ in Bad Mergentheim. Dort läuft sie noch bis Ende September 2015 und ich kann einen Besuch nur empfehlen. Erstens ist die Gegend sehr schön, ich sage nur: Romantische Straße…, und zweitens ist die Ausstellung spannend. Das Thema: Portraits von Menschen in Berufs- bzw. in ihrer Freizeitkleidung. Sehr beeindruckend. Hier ein Auszug aus dem Ausstellungstext: „Für ihr neues Foto-Projekt hat die Fotografin Herlinde Koelbl siebzig Menschen in Deutschland und im Ausland porträtiert – zunächst in ihrer Standes- oder Berufsbekleidung und anschließend so, wie sie sich in ihrer Freizeit kleiden. Erforscht wird in dieser …

Tipps für mehr Größe

Manchmal wünscht man sich mehr Größe. … Kein Problem, denn mit einfachen Tricks kann man die Klamotten so zusammen stellen, dass man visuell größer wirkt. Ihr kennt das auch: Es gibt Röcke, die einen dick und kurz aussehen lassen oder Hosen, in denen man wie ein Michelin Männchen wirkt. Genauso kann man gewisse Styling-Tricks anwenden, um positives zu bewirken. Helles wirkt wie ein Signal Helles wirkt wie ein Signal. Also bitte HELL nach oben, weil das die Aufmerksamkeit nach OBEN lenkt. Ein heller Schal, ein heller Hut, die weiße Bluse zur dunklen Hose. Das helle Teil also immer nach oben, denn das streckt. Auch sollten die Körperteile, die man betonen möchte, erstrahlen. Sei es durch Glitzer, Schminke oder auffällige Farben. Merke: Die Schokoladenseite bitte schön zum Leuchten bringen! Vielleicht möchte man die tollen Beine betonen? Dann eine helle oder glänzende Hose tragen. Denn, wir haben gelernt, hell hebt hervor und zieht Aufmerksamkeit an. Auch noch wichtig ist eine gute Passform, denn manchmal versucht man mit Volumen die Größe zu erzeugen. Mein Tipp: Besser die feine, schlanke Silhouette betonen, denn breit ist ja nicht hoch… nur …

International language

Erotik im Film Um den neuen Film Fifties Shades of Grey wird derzeit viel Wind gemacht. Zuvor machte das Buch Furore. Weltweit haben die Frauen diesen Erotik-Bestseller verschlungen. In der Geschichte „Fifty shades of Grey“ verknallt sich die schüchtern-naive Anastacia in den dominanten Businessman Christian Grey, gewürzt mit ein bisschen SM. Der veröffentlichte Teaser lässt glatte Hochglanz-Erotik erwarten. Hm, wem es gefällt… Irgendwie braucht wohl jedes Jahrzehnt seinen Erotik-Blockbuster. Liebe und Erotik verläuft international auf dieselbe Art und Weise. In den Fünfzigern schmachtete man bei Carry Grant, dann in den Neunzigern bei Whitney Houston mit Kevin Costner. Oder sollte ich eher den Film Wild Orchid nennen? Da fällt mir ein: Erinnert sich noch jemand an den Film mit dem Mr. Gere berühmt wurde? Mr. Richard Gere American Giggolo aus dem Jahre 1980, Inzwischen ein Filmklassiker, Neben George Cloony ist ja Richard Gere einer der Leinwand-Lieblinge der Frauen auf der ganzen Welt. Er spricht „The international language…“, aber hallo – und wie! In den Achtzigern sind die Nacktszenen nicht mehr so prüde wie in den Fünfzigern. Nein, nein, wir haben uns ja in den Siebziger befreit. …

Lebe im Hier und Jetzt

Lebe wild und unersättlich, lebe im Hier und Jetzt – das empfehlen uns Coaches und Lebensberater. Dabei ist das gar nicht so einfach. Oft warten wir ab mit „dem richtigen Leben“, bis wir endlich wieder in Kleidergröße 38 passen, bis wir endlich wieder einen Partner gefunden haben, bis endlich mal wieder die Sonne scheint, bis endlich der Pickel abgeheilt ist… Ja, und was dann? Lebensweisheiten, kostenlos und unverbindlich – von und mit Farbenfreundin. Heute bin ich mal sehr persönlich und erzähle von meiner Mutter. Sie ist inzwischen über Achtzig, hatte ein bewegtes Leben mit Krieg (geboren 1933… ) und einer Jugend in den Aufbaujahren, vier Kinder in die Welt gebracht, viel Arbeit und auch viel Erfolge, viele Reisen und schöne Hobbies – doch inzwischen die Diagnose Demenz. Die Gedächtnisleistung nimmt stark ab. Das macht das Leben nervig. Freude ziehen sich zurück, man ist nicht mehr gesellschaftsfähig und es macht auch eh alles keinen Spaß mehr. Für mich als Tochter sind die regelmäßigen Besuche sehr anstrengend, doch ich lerne jedes Mal auch wieder etwas für mich. Zunächst werde ich komplett ausgebremst. Ja, …

Happy Valentine!

Heute lassen wir die Liebe sprechen. Liebe ist etwas Wunderbares und schon vor Hunderten von Jahren hat es Männer wie Frauen um den Verstand gebracht! Heute gibt es einen Tipp für Valentinstag für die Stadt #Frankfurt: Die wunderbarsten Liebesgeschichten aus der Stadt Frankfurt – wenn man möchte inklusive Stadtführung zu den Orten der Liebe. Zu den Liebesnestern von Herrn Goethe und vielen anderen. Die Liebschaften und Liebhabereien aus den letzten Jahrhundert sind ja sowas von aufregend. Stadtführung in Frankfurt, denn nur die Liebe zählt Ja, Liebe ist ein großes Gefühl und keine Erfindung der Neuzeit. Das Buch ist eine Sammlung der schönen Geschichten und wenn man es mit Leben füllen möchte, einfach die Stadtführung in Frankfurt mit der Autorin Silke Wustmann buchen. Sehr sehr amüsant!

Film ab! Meine Lieblingsfilme

Derzeit findet in Berlin das Internationale Filmfestival Berlinale statt. Wie jedes Jahr im Februar werden die besten Filme prämiert – und das Schöne an diesem Festival: Man kann auch als Normalo die Filme in den vielen Berliner Kinos ansehen, es gibt Sonderaufführungen und Stars und Sternchen der Filmbranche streunen durch die Hauptstadt. Kino in der ganzen Stadt! Für alle Nicht-Berliner, wird in den Medien ausführlich berichtet. Meine persönliche Berlinale Film ist Kultur! Und so wie manche ohne die Kunstmuseen der Welt nicht leben könnten, brauche ich den Film. Nicht unbedingt Kino, denn ich hasse diese Popcorn-Tempel…, aber eben Geschichten in Bildern erzählt. Love it! Da kommt die Frage auf, welcher Film hatte den größten Einfluss auf mein Leben. Welcher Film ist unvergesslich? Jedes Jahrzehnt hat doch irgendwie „seinen“ Blockbuster. War es Superman oder eher „Das Boot“? Was sind Eure Film Highlights? Passend dazu hatte auch das Deutschlandradio einen Beitrag dazu, deshalb hier meine cineastischen Highlights der letzten Jahrzehnte (total unvollständig und total aus dem Bauch heraus): Die Spitzenklöpplerin mit Isabell Huppert. Ebenso schwere Kost: Die bleierne Zeit. Unvergessen: Harold and …

Unsere besten Jahre

Welche Zeit ist die Schönste im Leben? Viele sagen „Die Jugend ist die schönste Zeit im Leben!“ Andere schütteln nur den Kopf, wenn sie an die Wirrungen nach der Pubertät denken. Komische Frage? Solche Fragen kommen auf, wenn man bald die erste Hälfte des Lebens rum hat. Bei den Blogger-Freundinnnen Schminktante, Texterella, aber auch bei Cla ging es kürzlich  (irgendwie passend zur Jahreszeit) ums Thema Älterwerden. Dieses Jahr hat zum Beispiel Liz Hurley ihren Fünfzigsten, doch sie scheint das recht locker zu nehmen. Und wie gehst Du damit um? Heute dreht es sich also auch bei mir hier ums Älterwerden. Ja, ja, die Zeit bleibt nicht stehen und Jahr für Jahr wird man ein bisschen älter. Na, das geht uns also alle an. Ist’s schlimm, alt zu werden? Ich mag Veränderungen und Altern hat für mich auch etwas mit Verönderung zu tun – im übertragenen Sinne. Deshalb hat es nichts Schlimmes für mich, denn es bleibt weiterhin spannend. Es kommt nur darauf an, was man daraus macht. Change Management, sozusagen. Manchen Klamotten gehen ab – naja, sagen wir 50 – …

Schnipsel No. 2

Fotos, Magazine und Titel mit hübschen, unbekleideten Mädels, die gibt es zu hauf und bei mancher Werbung (z. B. an der Bushalte) fragt man sich eh, ob man das jetzt so sehen möchte, ob das jetzt noch Werbung ist oder eher unter der Gürtellinie oder sogar frauenfeindlich und mal vom Amt geprüft werden sollte. Das prangert auch die Aktion Pink stinks an. Gegen erotische Kunst hat ja keiner was, doch nicht an jeder Straßenecke als Werbung für Rasierer und kohlensäurehaltige Getränke. Was soll ich denn meiner Nichte da jedesmal erklären – vor allem, wenn’s so kalt ist und wir mit Schal und Mütze an solchen unbekleideten Mädels vorbei gehen. Bei Fotos mit David Beckham würde ich ja nichts sagen, aber… So, wo wollte ich hin. Ja, eine Entdeckung, ein Erotik-Magazin. Das wollte ich als Tipp geben.  Tattoo Erotica. Nicht Lack & Leder, sondern eher so aus der Motorradecke. Hat ‚was… Kommt aus Mannheim, aus einem kleinen Verlag. Gut gemacht! Mal ‚was Anderes als die Hochglanzmagazine. Tätowieren… ist das noch Trend? Oder ist man das heute einfach. So wie man Ohrlöcher hat? So wie …

Leder!

Leder wird neuentdeckt, denn momentan liebt die Mode diesen Stoff. Ja, Leder wird wie Stoff verarbeitet und umhüllt unsere Körper mit einer zweiten Haut. Angefangen hat es mit dem Biker Stil, Dann kamen die hautengen Lederleggins für die Frauen. Inzwischen sieht man Leder in allen Schnittformen, in allen Farben und Facetten. Beere, Pistazie, Mauve und viele schöne Grautöne werden angeboten. Auch perforiertes Leder, sei es mit floralen Lockmustern oder graphisch quadratisch. Das verarbeitete Leder ist samtweich und eher ein Stoff, ein Traum, ein Handschmeichler. Leder kommt mit viel Leichtigkeit daher und die Entwürfe fallen oft ganz zart, fast filigran aus. Bei den Schauen Herbst/Winter 2015/16 auf der Fashion Week in Berlin, kurz #MBFWB, gab es ebenfalls viel Leder zu sehen. Oft merkte man es erst auf den zweiten Blick, so leicht und geschmeidig fielen die Modelle aus. HolyGhost Fashion präsentierte ein edles Lederkleider in hellem Blaugrau. Dorothee Schumacher ließ es neben tollen Mustern auch mit Farbe krachen und bei Barre Noire waren die Entwürfe erfrischend neu und irritierend. Mit großen Schritten hat dieses tolle Material die Laufstege erklommen. Hosen, Oberteile, Kleider …

Recap #MBFW in Berlin

Es gab wieder viel zu sehen auf der Berliner Fashion Week – fast alle Rocklängen und Hosenformen waren vertreten. Mal schräg, mal bunt, mal Pastell, mal Schwarz-Weiss. Berichte zu den einzelnen Schauen kann man bei den Bloggern von This is Jane Wayne, LesMads, Modepilot oder StyleRanking nachlesen. Danke für die tollen ausführlichen Berichte, denen ich uneingeschränkt zustimme! Was ist mir aufgefallen? Waren die Models wieder viel zu dürr oder ändert sich etwa das Schönheitsideal? Nein, wie eh und eh ist unser Schönheitsideal schlank und rank und mit ewig langen Beinen ausgestattet. Neben langem Wallehaar dürfen Models inzwischen auch wieder kurze Haare haben. Auch Alter ist zweitrangig, denn bei einer Show lief die wunderbare Eveline Hall mit ihren fast Siebzig mit. Welche eine Grazie! Also hat unser Schönheitsideal lange Beine und eine schmale Taille? Niemals dick? Nee. Oder doch? Es gibt ja das eine oder andere Plus-Size Modell und es scheint sich doch ein Trend abzuzeichnen. Deshalb habe ich dieses Jahr auch neugierig die curvy-is-sexy Messe besucht, sozusagen als Ausgleich für die doch sehr dünnen Modells im #MBFW Zelt. Die Mode von Anna Scholz hat mir …

Berliner Modewochen

Mitte Januar stehen in Berlin wieder alle Zeichen auf Mode. Dieses Mal pulsiert das Herz wieder im Zentrum, denn die Shows der Mercedes Benz Fashion Week finden wieder am Brandenburger Tor statt. Zudem gibt es noch ein Rahmenprogramm und die Modemessen: Greenlounge, Ethical Fashion Show, Premium, Capsule, Curvy is sexy etc. pp… . Mein Köfferchen ist gepackt und ich freue mich auf tolle Mode und mitreißende Fashion Shows. MBFW Minx Mode für selbstbewusste Frauen. Hochwertige Materialien, spannende Schnittführung – tragbar und irgendwie klassisch und dabei ganz modern und extravagant. Denn man soll sich wohl fühlen – den ganzen Tag! Minx by Eva Lutz. Mode aus meiner fränkischen Heimat – das verbindet. Ich freue mich auf die Show und werde berichten! Anja Gockel Über die Mode von Anja Gockel habe ich schon viel geschrieben. Das Atelier in Mainz mit dem kleinen, sympathischen Laden dabei ist immer wieder mal Ziel meiner Einkaufsausflüge. Mode für starke Frauen – so nenn‘ ich das jetzt mal. Bin sehr gespannt auf die neue Kollektion! Barre Noire Gefährlich bunt – so heißt es auf der Website. Wow, das …

Sportarten, die Spaß machen…

Warum ich Sport mache? Weil’s Spaß macht! Wenn mir Bewegung keinen Spaß bingen würde, hätte ich tatsächlich auch große Schwierigkeiten, meinen inneren Schweinehund zu überrumpeln. Früher mochte ich diesen Sportzwang auch nicht, Bundesjugendspiele, nach altem Schweiß riechende Umkleidekabinen, Trillerpfeifen, die nicht nach meinem Rhythmus trällerten. Oh weh! Doch irgendwann spürte ich, wie gut es tut, wenn der Atem tief geht und die Lungen frisch gefüllt mit Sauerstoff sind, wenn durch die Adern Lebensenergie fließt und man voll Tatendrang ist. Phlegmatismus war gestern! Okay, okay, ich liebe weiterhin die faulen Stunden auf der Couch, am warmem Kamin, in der Sonnenliege oder beim Lieblingsitaliener. Doch das macht eben auch nur Spaß, wenn es als Kontrast viel Bewegung gibt. Nun hat die kalte Jahreszeit auch bei mir dazu geführt, dass ich mehr am warmen Ofen und wenig im Fitness-Studio war – Speckrollen sind das Ergebnis. Ups! Also noch tiefer in die Sofa-Kissen sinken und frustriert eine weitere Packung Kekse aufmachen? Oder ein Bier – das prickelt so schön im Bauch?! Raus in die Kälte und für den nächsten Ironman trainieren? Keins …