Monate: Dezember 2014

Tipp: Wie Du ein paar Kilos wegmogelst

Die Feiertage mit dem vielen Essen sind überstanden, doch der eine oder andere Lebkuchen hat sich in der Hüftgegend materialisiert. Bis wir das zum Frühling wieder runter trainiert haben, ist stilistisches Geschick gefragt. Wenn wir ein paar Stylingtipps beherzigen, können wir schön ein paar Kilos wegmogeln. Beim Augen Make-Up kennen wir das Spiel mit hell/dunkel. Auch die alten Meister der Malerei haben mit visuellen Effekten gearbeitet. Genauso klappt das auch bei der Kleidung. Hell hebt hervor   /   Dunkel tritt zurück. Einfach überlegen, auf welchen Bereich man die Aufmerksamkeit lenken möchte – oder wovor man eben ablenken möchte. Fangen wir mit den Männern an… Soll der kleine Bierbauch ein wenig in den Hintergrund treten? Ablenken tut Not? Einfach statt des üblichen weißen Hemd ein dunkles, (blau, braun, athrozit-farbenes) Hemd tragen und den Sakko/ Jacke darüber eine Nuance heller. Schaut man frontal, dann tritt das Sakko hervor und das Bäuchlein zurück – weil (siehe oben): Dunkel tritt zurück, hell hebt hervor. Schön schlank sieht das aus! Das Gleiche funktioniert bei uns Frauen: Dunkles Top, drüber eine hellere Jacke, Bolero, Sakko, Cardigan etc. pp. Schön lässig …

Heißer Schnipsel No. 1

Nicht nur erotische Fotografie, sondern auch Interviews, Produktbesprechungen, Buchvorstellungen und alles, was zum Thema Erotik dazu gehört, wird in der neuen  Zeitschrift Separee behandelt. Schon öfter hat man ja versucht, ein Erotikmagazin für Frauen herauszugeben – aber irgendwie hat’s dann doch nie geklappt. Ich freue mich, dass es die zwei Berliner Herausgeberinnen gewagt haben und wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg und ganz viele Abonnentinnen (und Abonnenten). Sehr unterstützenswert! Erotik ist weiblich! Bilder, die erst auf den 2. Blick etwas mit Erotik zu tun haben – oder vielleicht auch gar nicht, weil so verfremdet, macht die 72-jährige Künstlerin Inge Besgen, die in den alten Opelwerken in Rüsselsheim ihr Atelier hat. Die „Ripped’s“, Collagen von Inge Besgen sind Bilder aus zerissenem Papier – nicht irgendwelchem Papier, sondern Pornohefte. Experimentelle Kunst und ganz ohne Porn No-Hintergrund, sondern einfach reine Kunst. Interessant – und dabei einfach schön anzusehen. Spannend! Auf dass es uns schön warm wird in diesem Winter…  

Spaziergänge tun gut!

Es nieselt, es ist grau. Typisch deutsches Winterwetter. Doch auch wenn die Sonne nicht zu sehen ist, Licht spendet sie uns trotzdem. Deshalb ist es auch jetzt ganz wichtig, draußen zu sein, spazieren zu gehen, Licht zu tanken. Die Seele blüht auf! Selbst an grauen Wintertagen hat die Lichtqualität noch 7000 Lux (so heißt die Maßeinheit, mit der Licht gemessen wird). Okay, an wolkenfreien Tagen sind es 100.000 Lux. Trotzdem – eine Lampe spendet gerade mal ca. 500 Lux und da muss man schon direkt reinschauen. Also selbst an trüben Tagen hat man mehr als das zehnfache der Lichtmenge, die man in geschlossenen Räumen hat. Leute, geht raus vor’s Haus und streckt das Näschen gen Himmel! Das Tageslicht eines grauen Wintertags spendet Energie, verhindert Winterdepression und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Liebling, nicht jetzt! Das hört man vielleicht als Antwort auf den Vorschlag, raus ins Freie zu gehen, durch den Wald zu streunen und die nasskalte Luft zu genießen. Die neueste Folge der Lieblingsserie läuft gerade oder ein Bundesliga-Spiel… es gibt viele Ausreden. Die Lösung: Einfach dem …

Kein Stofftaschentuch?

Das Thema Stil ist hier etwas zu kurz gekommen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, alles sei bereits gesagt, doch eigentlich kann man über guten Stil nie genug schreiben. Hatschi! Husten, Schnupfen, Erkältungszeit. Da drängt sich mir die Frage auf: Was haben wir eigentlich vor Tempo und Kokett gemacht? Ich meine, wenn uns die Nase lief? Oder wenn mal etwas anderes aus dem Gesicht zu entfernen war? Mit bloßen Händen, etwa mit den Fingern? Hilfe, oh nein! Aber wie denn dann? Ah – stimmt, da war doch ‚was… das gute alte Stofftaschentuch. Von meiner Omi habe ich noch einen Restposten an Stofftaschentüchern im Schrank. Die gab’s von ihr zu jeder Gelegenheit als Geschenk: Bestickt, umhäkelt, mit Monogramm oder ohne … so etwas war eben schick im letzten Jahrhundert. Stellen wir uns ein trauriges Fräulein im Schwarz-Weiß Film vor… spätestens wenn an dem tränennassen Gesicht das erste Stück durchweichter Cellulose hängen bleibt, hat die Situation jeglichen Zauber verloren. Das meint auch der Gentleman-Blog und deshalb breche ich heute eine Lanze für das Stofftaschentuch. Für manche ein Relikt aus vergangener Zeit, auf …

Innehalten

Jedes Jahr am 10. Dezember wird in Oslo der Friedensnobelpreis verliehen. Als kürzlich die Rede der jüngsten Friedensnobelpreisträgerin im Radio kam, hatte ich Tränen in den Augen. Was für eine mutige junge Frau! Welch‘ eine Kraft sie hat und Glück dazu. Sie hat den Angriff der Taliban überstanden und kämpft weiter für ihre Ideale. Für die Frauen. Für Bildung. Für Freiheit. Anlässlich der besinnlichen Vorweihnachtszeit möchte ich kurz inne halten. Dem Schicksal danken, dass wir Frauen hier frei sind und in Freiheit leben können. Dass wir zur Schule gehen können, lernen können, Röcke oder Hosen tragen können… Was für ein Irrsinn, ein paar Flugstunden entfernt: Mädchen und Frauen wird die Bildung verwehrt, Frauen werden misshandelt, zwangsverheiratet oder auch gesteinigt – je nach Sachlage…. und was sonst noch alles. In welcher Welt leben wir eigentlich? Kurz möchte ich innehalten. Danken. Ich denke, wir haben genug Platz, verfolgte Menschen in unserem Land aufzunehmen, um ihnen die Chance auf ein menschliches Leben zu geben – nicht nur zur Weihnachtszeit.      

Mehr Kleider, bitte!

Wieviele Kleider hast Du im Schrank? Röcke? Maxi- oder Minikleider? Sommerkleider? Etuikleider? Seidenkleider? Wolle-Bouclé-Kleider? Jerseykleider? Wickelkleider? Bis vor kurzem konnte ich diese Frage mit ein, zwei Fingern beantworten. Punkt. Im Sommer liebte ich Shorts und leichte Leinenhosen. Im Winter Samt-, Cord, Woll- oder Jeanshosen. Aber ein Kleid? Fehlanzeige. Ich hatte als Teenager aufgehört, Röcke zu tragen, denn mit Hosen lebte es sich einfacher. Hosen sind sexy – gleichzeitig aber auch so wunderbar praktisch, dass man mit Meilenstiefeln die Welt erobern kann (und dabei keiner unter’n Rock guggt). Kleider kleiden schön. Ein Kleid ist 100% weiblich. Zu einem weiblichen Körper passt ein Kleid perfekt. Ein Kleid zaubert eine schöne, fließende Silhouette und – von wegen praktisch: Ein Kleid schafft in nullkommanix ist ein stimmiges Outfit. Kleider strecken, Kleider verhüllen, Kleider schmiegen sich an. Neue Kleider braucht mein Schrank! Kleider erobern ihren Platz zurück. Angefangen hatte es bei mir mit einem frechen Jeans-Rock. Etwas derb und mit Taschen – als wär’s eine Hose. Das ist schon lange her. Dazu kam ein fescher Minirock – für besondere Gelegenheiten – und das war’s zunächst. Später dann, …

Gepflegte Hände

Warme und gepflegte Hände sind etwas Feines. Was sie alles leisten, unsere Hände: Streicheln, Fühlen, Berühren, Massieren, Schreiben, Tippen, Werkeln, Schnippeln.. Zahlreiche Muskeln und Sehnen, 27 Knochen, drei Nerven und tausende Fühlkörperchen bilden das filigrane Gefüge, das Biomechaniker als den kompliziertesten Körperteil des Menschen betrachten. Wir sollten unsere zarten Hände gut schützen und deshalb in der kalten Jahreszeit unbedingt Handschuhe tragen: Meine Lieblinge sind Lederhandschuhe in wunderschönen Farben – je nach Laune und Outfit: Rot, Türkis, Schwarz oder Cognac. Mit jedem Jahr wird das feine Leder der Handschuhe schöner und sie begleiten mich nun schon eine lange Zeit. Außerdem: Hände mit feinen Ölen und Cremes pflegen. Hand-Gymnastik Ein bisschen Gymnastik und/oder Entspannung tut den vielbeschäftigten Fingern auch sehr gut. In einem Interview erzählte die Profi-Boxerin Kentikian, dass sie zur Entspannung und Pflege ihrer Handmuskulatur auf die Methode der Progressiven Muskelentspannung schwört. Es gibt da eine einfache Übung: Die Augen schließen und entspannt sein. Dann eine Hand zur Faust ballen. Vielleicht 5 bis 10 Sekunden halten und wieder langsam öffnen und entspannt die pulsierende Wärme spüren. Was ein Unterschied! Nach einer halben Minute wiederholen. …

Was macht Dich an?

Attraktivität und Sexyness haben nichts mit Schlanksein oder Jugendlichkeit zu tun. Das zeigen auch die Bilder aus dem Pirelli Kalender 2015. Das wunderschöne Plus-Size Modell Candice Huffine wurde in Latex abgelichtet – das sieht in Kleidergröße 46 umwerfend aus und dabei höchst pikant! Wirklich schade, dass der Pirelli Kalender nur für eine ausgewählte Klientel produziert wird, denn ich würde mir den Kalender ja glatt über den Schreibtisch hängen. Das Beitragsbild ist eine Sammlung alter Kalenderbilder. Auch hübsch, nicht wahr (gibt es als Fotobuch zu kaufen). Im neuen Pirelli-Kalender gibt’s übrigens auch ein Kalenderfoto von dem heißen Model Anna Ewers. Ja genau, die die sich derzeit für Alexander Wang Jeans im Sessel räkelt. Ganz heiß! Too hot for my blog… Weil Erotik nun mal zum Leben dazu gehört, wie unser täglich Brot, geht es hier im Blog auch hin und wieder um dieses anregende Thema. Und die öffentlich rechtlichen haben das Thema auch entdeckt. Mit dem Zweiten vögelt man besser – so giggelt die Presse… Kennt ihr die Sendung Make Love? Ist für den Grimme Award nominiert, Online in der Mediathek oder ab Juli 2015 im …

Alle meine Schuhe

Schuhe sind ein wichtiges Accssoires. Bei Frauen wie bei Männern. Es wird sogar behauptet, dass Frauen zuerst auf die Schuhe eines Mannes gucken. Und die Männer gucken bei Frauen eh… auf die Schuhe. Wohin sonst? Beim Schuhkauf in der Innenstadt oder auch online verliert man gerne mal den Überblick. Ganz nach dem Motto „alles so schön bunt hier“. Ging mir gestern auch so bei den neuen Farben der Herbst-Winterkollektion. Ich suchte eigentlich nur nach einem klassischen Pumps, eigentlich. Doch die neuen Farben der Herbstkollektion nahmen mich in ihren Bann: Weinrot, Anthrazit, Blau. Velour und/oder Glattleder… Deshalb hier ein paar Tipps, die vielleicht die Auswahl erleichtern: Für die Farbwahl gilt, soll es elegant sein, sind die Schuhe der dunkelste Punkt im Outfit. Es sieht einfach komisch aus, wenn zum dunkelblauen Hosenanzug hellbeige Schuhe getragen werden. Der Blick wird automatisch zu den hellen Schuhen gezogen – statt ins Gesicht. Bei einem Trend-Outfit oder zum Sommerkleid kann man das machen, da dürfen auch mal die Schuhe dem Rest der Welt die Schau stehlen. Wie gesagt, soll’s elegant wirken: nach unten hin dunkler. In der Stilberatung rät man außerdem …