Monate: Oktober 2014

Herbstfarben

Die Aktion #Buntes 2014 hat das Thema Farbe auch bei mir wieder aktuell werden lassen. Bei dieser Blogger-Aktion wird jeden Monat eine andere Klamottenfarbe präsentiert. Im Monat Oktober ist es Braun. Durch meine Ausbildung als Farb- und Stilberaterin achte ich darauf, dass Klamotten-Farben typgerecht und damit vorteilhaft sind. Die falsche Farbe kann einen nämlich schnell alt aussehen lassen. Eigentlich sind ja alle Farben erlaubt – nur eben in Gesichtsnähe ist es wichtig, dass man in der richtigen Farbkategorie bleibt, damit der Teint nicht fahl wirkt. Braun ist gar nicht meine Farbe, aber – wie gesagt – alle Farben sind erlaubt. Wie trage ich also Braun? Entweder weit weg vom Gesicht: Schuhe, Hose, Handtasche. Oder Braun mit viel Weißanteil, also Graubraun – perfekt! Oder Mokkabraun – dann ist der Gelbanteil gleich null, dass es mir trotzdem steht. Der Braunton meiner wunderbar weichen Lederjacke ist grenzwertig, aber – wie’s halt so ist: Ich konnte die Jacke unmöglich im Laden hängen lassen. Das Nappaleder ist so weich und fühlt sich so wunderbar an! Nun muss ich halt ein bisschen mogeln, damit mich der Braunton nicht alt …

Hideway im Rheingau

Ist das hier Toskana? Könnte man denken, wenn man durch die hügelige Rebenlandschaft im Rheingau fährt. Auch kulinarisch kann diese Region punkten und da habe ich heute einen Tipp: Die Schloss-Schänke in Erbach. Auf dem Gelände des legendären Schloss Reinhardshausen – und doch ganz urig und eigenständig. Die geschützte Hoflage lässt zu, dass man auch noch im Herbst draußen sitzen kann und sich fühlt, wie auf einem Landsitz irgendwo im mediterranen Süden. Dazu einen feinen Wein, ein bisschen Käse oder Flammkuchen – ein Traum. So traumhaft, dass ich dort vor Jahren meine eigene Hochzeit gefeiert habe. Ganz um die Ecke auf dem Draiser Hof findet einmal im Jahr das Open Air „Heimspiel Knyphausen“ statt, wo der deutsche Musiker Knyphausen auf dem elterlichen Weingut die Gitarrenverstärker zum Vibrieren bringt. Sogar die deutsche Ausgabe der „Rolling Stone“ war nur des Lobes. Der Rheingau – eine wunderschöne Ecke und wirklich ein nachhaltiger Seelentröster! P.S.: Kleines Ratespiel am Rande: Mit wie vielen „s“ schreibe ich denn nun die Schloss-Schänke, falls ich mal den Bindestrich weglassen möchte? ähhhm. Ja, so geht es mir …

Filmtipp: Sex Tape

Oh, oh,.. das Wort mit drei Buchstaben… dabei ist’s nur ein Blockbuster aus Hollywood, mit der süßen Cameron Diaz. Ein Film also auch für unter 18jährige. Sexfilm – da fängt doch bei jedem ein Film an, oder? Nein? Keine peinlichen Erinnerungen an Super-8-Filmpannen, die vergessene Videocassette oder, oups, der Verlauf im heimischen PC? Kino-Filme müssen leichte Kost sein, denn die Realität ist hart genug, oder? Genau so ein Film ist Sex Tape Die ersten Filmminuten dachte ich, oh weh, wie überstehe ich diesen Abend? Fremdschäm und so. Doch – das waren nur die ersten Gewöhn-Minuten, denn der Film ist eben ein klein wenig sarkastisch und schräg. Ansonsten aber beste Unterhaltung. Eine großartig-normale Cameron Diaz als erfolgreiche Bloggerin und Mutter und Ehefrau – im Film zusammen mit Jason Segal. Sehenswert! Kurze Zusammenfassung: Es geht um etwas, das wir alle kennen. Nämlich, dass man mit der Zeit ein wenig weniger heiss aufeinander ist. Das Filmpaar versucht dem Alltag etwas entgegenzusetzen und dreht ein sexy Heimvideo, das dann aber versehentlich in der Cloud über die iPads in fremde Hände gelangt. Naja, und dann ist Schadensbegrenzung …

Offenbach erleben!

Frankfurt kennt jeder. Wiesbaden ist auch bekannt. Aber Offenbach? Ein ungeschliffener Juwel, so nenn ich’s jetzt mal, weil diese verarmte Arbeiterstadt hat Ecken und Kanten und das macht Spaß. Heimatkunde Hessen heute und hier. Findet übrigens auch EinsPlus Moderator Pierre M. Krause und hat gleich mal ein Filmchen „In Deutschland um die Welt“ gedreht. Sehenswert! Am besten eine Fläsche Ouzo bereithalten. Warum? Film gucken! Offenbach hat was. … ich sag nur Hafengarten. Während in Wiesbaden Brachflächen vor sich hin dümpeln und sich die Fraktionen lange debattieren und Scheingefechte liefern, schafft man in Offenbach einfach mal Tatsachen: Ein verseuchtes Gelände? Kein Problem, dann wird eben auf die versiegelte Fläche ein Schrebergarten angelegt, hilft ja nichts. Großartig! So kann man auch mit dem Erbe aus den Anfangen der Industrie umgehen.  

Eine Nacht im Hotel

Orange, Lila oder Gold? fragt mich die junge Frau beim Check-in nach meinen Farbwünschen – dieses Hotel ist genau meine Kragenweite! Farbe ist Stimmung und jeder Tag hat für mich eine andere Färbung. Also muss auch das Hotelzimmer die passende Farbe haben. Weil in großartiger Stimmung, sage ich: Heute muss es Gold sein! Goldman Hotel in Frankfurt Mit meiner Farbwahl liege ich goldrichtig: Schön geräumig mit viel Aussicht ist das Zimmer, weil im 7. Stock. Dazu warme Farbgebung in Gold- und Brauntönen… hm. Passt zum goldenen Herbst. Sehr hip, sehr klasse! Genau richtig für stilbewusste Individualisten in der Medien-Meile Hanauer Landstraße. Sowieso: Seit ein paar Jahren rappelt sich Frankfurt und schüttelt die hessische Gemütlichkeit noch energischer ab. Nichts gegen Handkäs‘ und Straußwirtschaft – aber alles zu seiner Zeit. Von einer Großstadt mit Skyline, Hafen und großem Flughafen erwarte ich auch Weltstadt Flair. Da sind wir hier im Frankfurter Osten unweit der EZB ganz richtig. Das Goldman ist eines der angesagten 25hours Hotels, die es auch in Hamburg, Berlin und Wien gibt. In Frankfurt gibt es gleich zwei, nämlich noch das Levi’s Hotel ganz in …

Der Duft der Männer

Ob der Clooney sein Parfüm selbst einkaufen geht? Bestellt er vielleicht ganz easy mit dem Smartphone oder nimmt er gar keinen Duft? Naturbursche? Oder macht das jetzt seine Neue? Oft sind’s ja die Frauen, die dem Mann die richtigen Accessoires und somit auch den Duft kaufen. Wie ist das denn so bei Euch? Gut muss ER riechen, nicht übertrieben, aber so ein bisschen…zum neugierig werden. Durch den richtigen Duft wird die persönliche Note unterstrichen, auch keinen Fall übertüncht. Manchmal möchte Mann auch ein andrer sein und versucht es mit einem neuen Duft. Das passt oder vielleicht auch eher nicht. Der richtige Duft ist eine Gratwanderung. Und wer kauft jetzt dem Kerl den richtigen Duft? Soll er sich’s doch selber machen! Oh, das kann schwer ins Auge, ähm, in die Nase gehen. Also vorsichtig Unterstützung anbieten, vielleicht gemeinsam shoppen gehen… ein Bummel durch die die Parfümerien der Stadt, vielleicht im Urlaub oder einfach im Duty-Free-Bereich – während man auf den Urlaubsflieger wartet? Ganz nützlich sind kleinen Parfümproben, die man dann schon mal zuhause „an den Mann bringen kann“. Die richtige Duftentscheidung darf ruhig …

Restaurant-Tipp am Main

Ich schaue gerne auf fließende Gewässer. Vom kleinen Bachlauf bis zum Rhein – das hat immer etwas Poetisches. Ob nun mitten in der Natur oder im Hafen – beides hat seinen Reiz. Genauso der Industriehafen in Offenbach. Die Schönheit dieses Ortes haben auch Projektentwickler entdeckt und bauen nun Wohnkomplexe an die Mainufer. Nicht so meins. Vielleicht, weil ich mir diese Apartments nicht leisten kann. Industrieromantik in Frankfurt am Main. Nun gut, solange das alles noch Baustelle ist, erlebe ich dort eine wunderbare Industrieromantik. Besonders schön, wenn die Herbstsonne die Lastkräne anleuchtet und der Wind in den Eisenstangen musiziert. Wenn es für die Strandbars langsam zu kalt wird, nimmt man den Sundowner vielleicht eher in der Oosten Bar. Am Wasser aber im Trockenen: Die Oosten Bar Oosten – Realwirtschaft am Main Mayfarthstraße 4, 60314 Frankfurt am Main Tel.: 069 / 94 94 25 68 14

Gym im Grünen

Sportlich sein, an der frischen Luft, in der Natur. Statt alleine durch den Park zu joggen kann man doch auch gemeinsam, also in einer Gruppe, aktiv und sportlich sein. Nein, nicht im Alp-Verein oder Turnverein. Eher so gemeinsam Gartenarbeit machen, für Ordnung sorgen, Grünanlagen pflegen. Schrebergarten? Nein, nicht ganz. Gemeinsam im Grünen aktiv sein und sich dabei auch gleich nützlich machen, sozial engagiert eben: Green Gym nennt man das. Green Gym Ein Trend aus Großbritannien, die ja ganz groß in Sachen Gärtnern sind. Also doch Gartenarbeit? Nee, nee, so einfach ist das nicht. Green Gym findet im öffentlichen Raum statt, in den Grünanlagen deiner Stadt. Green Gym soll Dir ein sinnliches Verhältnis zum Grün verschaffen. Hm, fremdes Unkraut zupfen? Naja, wer Spaß daran hat. Was haltet ihr von dem neuen Sport-Trend? Will sich das Gartenbau-Amt da nur zusätzliche Arbeitskräfte rekrutieren oder haben wir Städter wirklich Nachholbedarf in Sachen Natur? Ich werde wohl weiterhin alleine durch Wald und Wiesen joggen und auch das eigene Unkraut im Garten zupfen – nenne es aber auch green gym. Darf ich?