Monate: März 2014

Reisetipp Rotterdam

„Was willste denn da?“ fragte mich jeder dem ich erzählte, dass ich über’s Wochenende nach Rotterdam fahren werde. Rotterdam steht für „größter Binnenhafen“ und da denkt man an Containerschiffe, Industrie und Lärm. Nach meinem Reisebericht inklusive der Fotos wollen jetzt plötzlich alle auch nach Rotterdam. Na also, sag ich doch. Warum? Darum: Wiesbaden liegt am Rhein und wenn man flussabwärts fährt, kommt man irgendwann in Rotterdam raus. Schon deshalb ist es für uns Rhein-Anlieger eine Reise wert! Und während in unserer Gegend noch lange diskutiert wird, ob und warum der Rhein vielleicht eine weitere Brücke brauchen könnte, wird da oben einfach gebaut, gebaut, gebaut. Ich sag nur Erasmusbrücke. Heiligsblechle! Ganz Holland beeindruckt mit großartiger Städtearchitektur. Neben alt steht neu und ergänzt sich auf wunderbare spannende Weise. Ganz besonders erlebt man dies in der Millionenstadt Rotterdam, denn die Stadt wurde im 2. Weltkrieg sehr zerstört. Heute steht Neues neben Gebäuden aus der Nachkriegszeit und dazu dann die historischen Gebäude – das ergibt eine großartige Spannung: Rotterdam lebt, man spürt förmlich den Motor brummen. Hotel New York Rotterdam. Stilgerecht direkt neben dem Cruise …

Reiseland Holland

Seit meinem letzten Besuch in Amsterdam habe ich ein Faible für Holländer. Nicht, wenn sie vor mir auf der Autobahn fahren, aber in Sachen Freude am Leben sind sie mir ein Vorbild. Frühling an der Nordsee ist klasse, deshalb besuchte ich kürzlich Zandvoort, ein schnuckeliger Ort an der holländischen Nordseeküste. Das ehemalige Fischerdorf hat sich gemausert und ein paar Bausünden am Strand, doch es hat schon noch den Charme eines Fischerdorfs und an den Ausfallstraßen stehen einige prachtvolle Jugendstilvillen. Schon schön! Der ausgedehnte Strand macht sowieso alles wett. Alleine mit ein paar Möwen und wenigen Spaziergängern. Wow! Meeresrauschen betäubt die Sinne. Im Strandpavillon kann man sich am offenen Kamin aufwärmen und ein leckeres Grolsch Bier zischen. Ewig lang scheint der Strand hier zu sein und man kann den Blick über Stunden in den Wellen baden. Am besten man mietet sich ein Apparment für den Urlaub in Holland, zum Beispiel bei housetrip.de, dann kann man nämlich auch kochen wann man will und was man will. Eines verstehe ich nämlich nicht: Wie kann man Muscheln frittieren? Also so richtig, volle Kanne rundherum Panade, dass sie aussehen …

Was mich anzieht

Es gibt Kleidungsstücke ohne die ich das Haus nicht verlasse. Zumindest, wenn ich länger als 24 Std. weg sein sollte begleitet mich immer mein Kaschmir-Wollschal, der jede Reise kuschelig macht und mich vor nervigen Klimaanlagen oder Kälteeinbrüchen schützt. Gefühlt verreisen wir beide schon seit Jahrzehnten zusammen und ich fürchte, er muss demnächst mal ersetzt werden. Der dunkle Farbton ist nicht wirklich eine Trendfarbe, aber bei solch einem Klassiker darf’s farblich schlicht sein und dann passt’s auch zu allen Outfits. Cardigan Ebenso unverzichtbar ist für mich eine klassische Strickjacke, also ein Cardigan: Passt zu (fast) jedem Outfit und macht aus einem öden T-Shirt ein schickes Twinset oder hüllt mich an kühlen Frühlingstagen schön warm ein, schützt außerdem nackte Oberarme vor kühlem Wind und zur Not im Orient auch mal vor neugierigen Blicken. Wenn es abends mal spät wird, hält mich die Wolle schön warm und ich bin für alle Eventualitäten gewappnet. Nicht nur im Frühling, auch im Sommer ist ein wärmender Cardigan unverzichtbar. Und wenn der Herbst sich ankündigt ebenso wie wenn der Winter schon da ist. Ein unverzichtbarer Allrounder …

Im März tragen wir pink

Aktion #Buntes2014 heißt die Reihe, die Ines Meyrose ins Leben gerufen hat. Jeden Monat steht eine andere Klamottenfarbe im Fokus. Im Monat März Pink: Macht munter, Spaß und belebt und gehört zu meinen absoluten Lieblingsfarben. Im Job geht pink dezent eingesetzt auch mal zum antrazitfarbenen Anzug oder Kostüm. Beim Casual Look darf’s dann auch mal ein bisschen mehr sein, Der Komplett-Look in pink sieht zwar süß aus, aber vor die Türe gehe ich damit nicht. In Las Vegas ja, hier nicht. Mindestens ein Teil meines Outfits leuchtet aber (fast) immer in pink, vor allem beim Sport: Sei es das Shirt, Stirnband, Turnschuhe oder einfach die Tasche. Aber auch Sommerkleider, Shorts und Tops sind pinkfarben ein Hingucker. Für die aktuelle Saison wird pink auch ganz groß als Lippenstift-Farbe gehandelt. Ausprobieren! Nach dem myself-Artikel (klick) bin auch ich inspiriert, diesen neuen Trend mutig anzugehen. Pretty in Pink! Steht einem die Farbe pink nicht in Gesichtsnähe, dann geht sie durchaus als Accessoires, Rock oder Hose. Spannende Farbkombinationen wie Pink/Grau, Pink/Gelb, Pink/Chocolate, Pink/Schwarz oder auch zusammen mit Rot bringen Schwung ins Outfit! Mein Outfit-Selfi zeigt heute mal nur meine pinkfarbenen Turnschuhe, weil, ohne Sneakers geht es diesen …

Am Main entlang

Heimatkunde, die Zweite. Fährt man statt auf der A3 mit der Bummelbahn von Frankfurt gen Süden, erlebt man Deutschland ganz neu. Deutschland deine Flüsse. Kürzlich der Rhein, nun also der Main gefolgt von Tauber. Ein Motorbootführerschein würde Sinn machen, bei so vielen Wasserstraßen. Vorbei an idyllischen Dörfchen mit Zwiebel-Kirchtürmen, Ackerland und viel viel Wald landet man zunächst in Aschaffenburg. Fast wie Italien, denke ich. Das dachte sich auch damals König Ludwig I und baute das Pompejanum am Fluss – ganz im Stil der römischen Architektur. Ein Traum! Mit dem Regionalexpress geht es weiter nach Wertheim. Nein, nicht zum Shopping Areal „Wertheim Village Outlet Center“ (dort lande ich sonst immer, wenn ich über die Autobahn anreise). Nein, es gibt auch ein echtes Wertheim: Eine Stadt am Fluss, mit Beach (Neudeutsch für Flussufer) und Burg. Eine idyllische Ecke, wo die Tauber in den Main mündet – nennt sich „liebliches Taubertal“ und überall blitzt der rote Sandstein durch. Natur pur! Das entschleunigt kolossal und mein Smartphone hat lange keinen Empfang. Schlimm? In Wertheim steige ich in einen sehr kurzen, alten Regionalzug um. Hm, bin ich noch in Deutschland, …

Filmtipp: Love actually

Wo der Frühling gerade Pause macht, sitzt man abends vielleicht gerne auf dem gemütlichen Sofa im Warmen… Als verkappter Romantiker und noch dazu Ü40 gibt es heute einen Oldie als Filmtipp. Dieser Film könnte es schaffen, jedes Jahr zu Weihnachten, zum Fest der Liebe, auf allen Kanälen zu laufen. Denn, es ist einfach DER Liebesfilm. Nicht wie ein klassischer Liebesfilm (er trifft sie und happy end), nein, eher wie eine Doku darüber und ach, ob hetero, homo, jung oder alt – dieser Film geht ans Herz. Love actually, in Deutsch heißt er „Tatsächlich… Liebe“. Fakten? Nicht wichtig. Nur die Liebe zählt. Naja, Hugh Grant spielt mit und Heike Makatsch auch, reicht doch. Sehr empfehlenswert ist dieser Film, wenn auch schon ein wenig in die Jahre gekommen (aber sind wir das nicht alle ein wenig?) Einfach die DVD in der Videothek nebenan ausleihen oder hier,  

Forever young

Bei Frauen (und manchmal auch bei Männern) wird heutzutage schnell mal gefragt, gedacht, getuschelt: Hat die/der was machen lassen? Als over40 kommt man schon mal ins Grübeln. Soll ich auch was machen lassen? Schönheits OP Früher waren Schönheits-OPs nur in Hollywood Thema. Ach, die armen VIPs, die nicht in Würde altern können… . Doch mit wachsendem medialen Einfluss hat sich das geändert und es betrifft auch uns. Früher waren es nur die Zähne (ja, auch ich trug eine Zahnspanne, okay), heute wird die Nase, die Augenlider, die Oberarme, der Bauch und einiges mehr „nachgebessert“. Termingerecht zu meinem Geburtstag im März stelle auch ich mich meinem Spiegelbild und komme ins Grübeln: Graue Haare, die sich täglich vermehren, Lachfältchen, die als kleine Furchen stehen bleiben. Eine Zornesfalte (die kommt bei mir eher vom Augenkneifen, aber egal. Furche bleibt Furche), Schlupflider. Die sehen bei Claudia Schiffer ganz süß aus, bei mir finde ich sie eher lästig. Ob ich da was machen soll? Schöne neue Welt… alles perfekt, alles adrett. Die Falten glatt, die Titten straff. Doch wie schaut’s hinter der Fassade aus? Macht es einen glücklich, wenn das Schönheitsideal scheinbar erreicht ist? Oder …

Rom inspiriert mich

Kleine Fluchten tun der Seele gut. Im Frühling steigt die Lust auf Sonne, Abenteuer und ein leichtes, beschwingtes Lebensgefühl. Wo bitte geht’s hier nach Rom? Zwar ist im März dort noch keine Badesaison in Italien, aber die Sonne hat schon mehr Kraft als in Deutschland. Es grünt, es blüht und duftet nach Frühling. Wie die Farben dort leuchten! Selbst in der Mode sind die Italiener farbenfroher. Hier trägt auch mal der Seniore eine rosafarbene Chino zum Sakko und Frauen über Achtzig tragen nicht zwangsläufig Beige, sondern betonen ihre Weiblichkeit mit farbenfroher Mode und – natürlich – dem obligatorischen Lippenstift in Knallrot. Lassen wir uns davon inspirieren! Einfach mal ein bisschen dicker auftragen und sich mit Farbakzenten in Szene setzen. Weil, es ist Frühling! Für einen kurzen Atemzug italienischer Einflüsse reicht schon ein Wochenende und mit dem Flieger ist man kurzerhand nach Rom transportiert. Ein Traum! Landung Freitagabend um 18.30, schnell ins Hotel, kurz Klamotten wechseln, Taxi rufen und schon sitzt man rechtzeitig zum italienischen Abendessen ab 21 Uhr beim Aperativo. Am Tag drauf über den Campo di Fiori …

Fastenzeit – neu interpretiert

Am Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit, die bis Ostern andauert. Auch Menschen ohne christlichen Background fasten in dieser Zeit gerne mal und üben den Verzicht: auf Fleisch,  auf Zucker, auf Alkohol, auf Fernsehen, auf Facebook, auf Bloggen und Internet, auf Klamotten-Shoppen etc. pp. Klamotten-Kauf fasten Als kürzlich ein Beitrag über „Ich kauf nix“, eine Bloggerin die über ein Jahr keine Klamotten gekauft hat, im Fernsehen kam, dachte ich kurz darüber nach, eine Shopping-Diät zu machen. Einfach mal nichts mehr einkaufen – Klamotten hätte ich genug im Schrank. Also, warum nicht? Dazu kam dann noch der Aufruf zu dieser Blogger-Parade „Fastenzeit“ von Andrea Juchem. Da kam ich ins Grübeln… Diät machen Doch schon als Teenager machte ich keine guten Erfahrungen mit Diät: Ob Obst-Diät, Brigitte-Diät, Trink- oder Körner-Kur – das ist doch Quatsch. Ich halte nichts von kontrolliertem Essen. Das ist doch, als würde man den Herzschlag kontrollieren. Dann ist da auch der Jojo-Effekt, deshalb lebe ich eher nach dem Prinzip: Alles in Maßen! Das gilt für’s Essen wie für’s Shoppen und auch für’s Fernsehen, Fleisch, Schokolade, Alkohol, Internet und Sport …

Filmtipp: Diane Keaton

Unlängst hat Diane Keaton in Berlin die Goldene Kamera in der Kategorie „Lebenswerk International“ überreicht bekommen und bestach den trögen Abende mit einer solchen Frische, dass man richtig Lust auf’s Älterwerden bekam. Eine großartige Frau! Filmtipps mit Diane Keaton Es gibt eigentlich nicht DEN Filmtipp, wenn es um Diane Keaton geht. Sie hat in so vielen sehenswerten Filmen mitgespielt, auch zum Beispiel in „Der Pate“. Darüber schreiben schon andere, deshalb lebe ich hier voll mein Faible für diese ultra-romantischen „Frauen-Filme“ aus. Mein heutiger Diane-Keaton Filmtipp aus dem Jahre 2003: Was das Herz begehrt. Eine romantische Komödie in der sie zusammen mit Jack Nicholson spielt. Unbedingt den Film deshalb in der englischen Originalversion ansehn, denn beide Schauspieler sind sprachlich so einzigartig, dass dies keine Synchronisation übermitteln kann. Um was es geht? Um Herzensangelegenheiten – im wahrsten Sinne des Wortes. Die erwachsene Tochter einer Schriftstellerin (Diane Keaton) bringt ihren neuen Lover mit ins Strandhaus: ein Lebemann im Alter der Mutter. Alles prima, bis der alte Mann einen Herzanfall bekommt, pflegebedürftig wird und deshalb ein paar weitere Tage im Strandhaus bleibt. Dann ist da noch der junge, attraktive Arzt, der …