Monate: Dezember 2013

Hindukusch in #Wiesbaden

Auf dem Weg zum Kaffeetrinken bei Dales Cupcake in Wiesbaden, dem Nachfolge-Laden des tradionellen Café Preussger, bin ich tatsächlich vom Weg abgekommen. Die Tafel war schuld, weil dort steht jeden Freitag Fischsuppe drauf. Fischsuppe – ob französich, italienisch oder orientalisch – ist mein Leibgericht. Dafür muss auch mal der leckere Carrot Cake von Dales warten. Französische Chansons und Jazz erklingen aus den Boxen und man denkt: Paris? Nein. Aber Wiesbaden kann das auch nicht sein. Wo bin ich hier? Schöne Bistro-Atmosphäre, ungekünstelt und einfach sympathisch. Die Bilder an der Wand verraten dann wohin die Reise ging: Afghanistan. Kennen die meisten ja nur aus der Tagesschau. Dabei ist es wie im Märchen aus Tausendundeinernacht: aromatisch, bunt, exotisch, fremd und geheimnisvoll… Okay, ich triffte ab. Das Restaurant Hindukusch bietet leckere orientalische Speisen, das Preis-Leistungsverhältnis ist super und alles andere auch. Die Fischsuppe? Großartig! Ebenso die anderen Gerichte. Dazu Chai oder Minztee oder was sonst das Herz begehrt. Wie ein Kurztripp in ein fernes Land. Klein aber fein, denn das kleine Restaurant hat nur etwa 10 Tische, aber der Wirt ist …

Geschenk-Idee

Eine Hülle für’s Mobiltelefon ist ein schönes Geschenk. Nicht nur zu Weihnachten. Bei Swook ist man sein eigener Designer für alle Arten von Handy-Hüllen: Case für das entsprechende Modell auswählen, dann Foto hochladen oder Muster, Farbe, Grafik auswählen. Schwubbs, schon ist’s fertig und ab geht die Post. Für die Abwechslung habe ich einfach mal ein paar Cases für mein Smartphone selbst gestaltet und muss sagen: Perfekt! Mein neues iPhone 5c hat nun die Auswahl: Mal den Original Case von Apple in Himmelblau mit den charakteristischen Löchern. Oder passend zum Blog im Corporate Design von Farbenfreundin oder aber PopArt à la Lichtenstein. Wie es Euch gefällt… alles ist möglich. www.swook.de  

…Satz heiße Ohren

Wenn es kalt wird, brauch‘ ich Schutz für Kopf und Ohren: Mütze, Kappe, Stirnband, Hut – oder was tragt ihr so? Jahrelang war ich zufrieden mit einer Baskenkappe aus Wolle. Die hält die Ohren warm, gibt’s in vielen Farben und passt zur Not auch mal in die Handtasche. Diese Kappe hat aber irgenwie ein ödes Image. Sie ist nicht wirklich cool und lässig schon gar nicht. Lässig wäre eine Mütze, die hinten so ein bißchen schlapp runterhängt, Beanie Style. Das tragen junge Studentinnen und die ganz coolen Männer tragen das auch schon mal im Sommer (Sommer-Beanie). Hm, aber ganz so cool möchte ich dann doch nicht sein. Also dann vielleicht so eine Bommelmütze? Mit Echthaar-Püschel oder Wolle-Bommel? Oder ist das schon wieder out, weil im letzten Winter wirklich jeeeeeede so eine dicke Echthaar-Püschel-Bommelmütze auf dem Kopf hatte. So ein echter Fuchs- oder Hasen-Pompom ist ja auch nicht wirklich politisch korrekt. Egal? Dann Kunsthaar, aber das sieht oft komisch aus. Zur Ansicht habe ich mir in einem bekannten Onlineshop ein paar Mützen bestellt. Trotz Polyacryl kosten alle so um die hundert Euro (…für eine Bommelmütze, …

Buchtipp: …das Om & ich

Montagmorgen-Gymnastik, das hatten wir ja bereits. Aber wenn’s halt auch so gut tut? Gerade im Winter bewegen wir uns einfach viel zu wenig. Und nach den Feiertagen haben wir dann wieder zuviel Hüftgold. Deshalb: Vorbeugen. Bewegt Euch! Mein Buchtipp: Susanne Fröhlich: Das Yoga Tagebuch Da mutiert eine Frau (ja genau, die von dem Buch Moppel-Ich, die Verfechterin des Essens, hier im Interview) zum Yoga-Freak und nimmt sogar ohne Diät ein paar Kilos ab und fühlt sich im Körper sauwohl und jung und dynamisch und toll und sexy und … Also Leute, worauf wartet ihr? Natürlich alles in Maßen, denn um es in den Worten von Frau Fröhlich zu sagen: „Ein bisschen Speck ist nicht zu schlecht!“  

Weihnachts-Shopping

Weihnachtseinkäufe – macht man die heutzutage online? Oder eher offline mit anschließendem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt? Andere Frage, haben wir für Weihnachtsshopping noch Geduld und auch das nötige Geld? Kürzlich ging bei Facebook die Frage rum, wer denn überhaupt noch zu den Glücklichen gehört, die „Weihnachtsgeld“ gekommen. Das war bis in die Neunziger ein steuerlich begünstigter Geschenke-Bonus zu Weihnachten für Angestellte. Hm, schon ein Aspekt über den man mal reden kann. Zu Weihnachten gibt’s Geschenke, also geht man in der Vorweihnachtszeit ein bißchen Shopping. Ich stöbere gerne online, kaufe aber dann doch im Laden ein, weil ich das Produkt in Augenschein nehmen möchte. Das Liefern lassen (und wieder zurück schicken…) passt nicht immer. Andererseits hat man nirgends eine so tolle Auswahl wie online. Ich sag nur Dawanda. Hatte man früher auf einem Kreativmarkt vielleicht einmal im Jahr die Chance Selbstgemachtes kaufen zu können, gibt es das heute alles online, jederzeit. Trotzdem – es macht schon mehr Spaß über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern und die schöne Stimmung dabei zu genießen. Um zum Thema zurück zu kommen, …

Kurhaus Wiesbaden

Wiesbaden in Fotos

365 Tage – 8 Fotografen – 1 Stadt. Als Einheimischer kennt man seine Stadt oft weniger als ein Tourist. Die Neugierde, durch die Straßen zu flanieren, lässt eben mit den Jahren nach. Gut, dass mir nun per Internet regelmäßig Impressionen von Wiesbaden geliefert werden. Unter dem Motto „Jeden Tag ein neues Bild“ liefern acht Wiesbadener Fotografen auf www.WIESBADEN365.DE täglich ein neues Foto der hessischen Landeshauptstadt. Bekannte Prachtbauten, interessante Menschen, neue Details – das Projekt verbindet die zahlreichen Facetten, die Wiesbaden bietet. Und das alles für einen guten Zweck: Die Bärenherz Stiftung. Denn nach Ablauf der 365 Tage im Sommer 2014 können Interessierte die Bilder als, Postkarten oder Kalender erwerben. Der gesamte Erlös, durch Spenden oder den Verkauf der Bilder, kommt der Bärenherz Stiftung Wiesbaden zu Gute. Für alle die Bärenherz nicht kennen: Das Kinderhospiz bietet schwerstkranken Kindern und Jugendlichen mit geringer Lebenserwartung sowie ihren Angehörigen Betreuung, Schutz und Geborgenheit. Die Idee zu dem Projekt kam WIESBADEN365-Initiator Jens Reinemer bei seiner Stammzellenspende für die Knochenmark-Spenderdatei. Seit dem Zeitpunkt war sein Ehrgeiz geweckt, sich nicht nur „körperlich“ für einen guten Zweck zu …

Face Gym

Montagmorgen. Zeit für Gymnastik! Es gibt da eine Gymnastik, von der hatte ich bislang noch nichts gehört: Face Gym. Das ist das neue Anti-Aging! Nix Botox, sondern ganz gesund: Gymnastik für’s Gesicht. Gesichtsgymnastik Genau das richtige für lange Winter-Abende, für Ü40+. Wenn man nicht mehr um die Häuser zieht… da macht man doch einfach mal ein bisschen Gesichtsgymnastik. Naja, wenn’s hilft?! Beim Gesicht ist es wie mit dem Rest des Körpers – ohne Training erschlaffen die Muskeln. Sie verlieren an Volumen und Spannkraft, das Gewebe darunter beginnt abzusacken und die Haut bekommt Falten – so die Theorie. So wie wir unsere Waden kräftigen und nach großer Anstrengung massieren und pflegen, sollten wir das auch mit unseren Backen- und Kiefernmuskeln tun. Immerhin, der Kiefermuskel ist einer der kräftigsten Muskeln im ganzen Körper. Nachvollziehbar, dass man hier auch mal pflegende Maßnahmen, wie Entspannung,  Dehnung und Gymnastik machen sollte. Bekannt für die Methode Face Gym ist u.a. Benita Cantieni, die Begründerin der Cantienica Methode. Auf der Website sind Trainingsfilme und Beschreibungen zu finden – hochspannend. Ich werde das mal ausprobieren und Bericht folgt, versprochen! P.S. Es soll auch …

Männer kein Zutritt

Es ist immer ein kleines Abenteuer im Ausland ins Beauty Center zu gehen. Ob Thailand, Türkei, Afrika, USA oder eben in einem muslimischen Land wie Katar – im Großen und Ganzen sind unsere weiblichen Pflege-Rituale ähnlich. Ein bißchen anders ist es trotzdem. Dieses Mal also The Women Style Center in Doha, Katar (arabische Halbinsel) Ganz versteckt ist der Laden, komplett blickgeschützt und für Männer ist der Zutritt verboten. Oh –interessant: Frauen unter sich! Die Preise sind recht hoch und ich frage mich für was, denn die Produkte sind nicht von Dior & Co. und alles wirkt ein bisschen wie bei Uschi’s Nagelstübchen um die Ecke: Ein paar Service-Damen kümmern sich, während die Chefin sich in der hinteren Ecke lümmelt und mit dem Töchterchen Hausaufgaben macht. Als ich mich für eine eventuelle Verspätung entschuldige – ein Blick auf die große Uhr über der Eingangstüre werfend- winkt man ab: Nein, alles prima. Die Uhr geht nur einfach 15 Minuten vor. Hä? Zunächst Pediküre Hier gibt’s nichts Aufregendes zu berichten: Offensichtlich schrubbt man auf der ganzen Welt die Füße auf die gleiche Art und Weise. Während meine Füßchen …

Notizbuch liniert

Schreib-Blockade

Kerstin Hofmann’s Aufruf zur Blog-Parade „Schreib-Blockade“ finde ich spannend. Jegliche Art von Blockaden kenne ich sehr gut. Angefangen von Aufschieberitis über den inneren Schweinehund bis hin zu Null Bock. Beim Schreiben? Nein, da kenne ich das nicht. Eine Schreibblockade gibt es bei mir nicht. Briefeschreiben, Tagebuchschreiben, Geschichtenschreiben… das mache ich schon seit ich einen Stift halten kann. Und sind meine Gedanken verwirrt, dann hilft es mir geradezu, einmal alles auf’s Papier zu bringen. Schreibblockade? Nicht mit mir! Formulierungsschwierigkeiten, okay, das kenne ich. Man fängt zig Mal an und verwirft wieder alles. Manche Themen wollen einfach nicht in Worte gepackt werden. Was mir dann hilft ist Laufen! Raus an die frische Luft. Das bringt alles in Bewegung, auch die Worte, die im Kopf nicht zueinander wollen. Und kommt man dann wieder an den Schreibtisch zurück, klappt das auch schon viel besser. Rede-Blockade – das kenne ich noch viel besser. Worte wollen nicht aus meinem Mund purzeln und Verben lassen sich partout nicht konjugieren. Blockade! Im Studium hatte ich in mündlichen Prüfungen komplette Blackouts mit Schwindel und Kreislaufzusammenbrüchen und allem pipapo. Das hat mich lange beschäftigt und über Jahre besuchte ich Rhetorik-Kurse, …