Monate: Oktober 2013

On the road…

Schon mal den Edersee gesehen? In Wissembourg Pralinen gegessen? In Bamberg im Bier-Brauhaus abgestürzt? In den Salinen von Bad Kreuznach spaziert oder das Ulmer Münster bestiegen und in Straßbourg den Weihnachtsmarkt bestaunt? Nein? Dann wird’s aber Zeit! Einfach mal losfahren. Mal neue Eindrücke sammeln. Neue Landschaften erleben. Morgens aufwachen und Lust auf flaches Land? Kein Problem… einfach Schuhe an und los geht’s.  Ähm, wäre da nicht der horrende Benzinpreis. Irgendwie bremst der schon aus, oder? Okay, es gibt Zug, Fahrrad und andere Alternativen. Man könnte auch anfangen, wieder per Anhalter zu verreisen. Auch doof, da weiß man nie worauf man sich einlässt. Vor allem für uns Frauen oft nervig. Deshalb finde ich dieses neue Angebot so cool. Das ist ein bisschen wie eine Kontaktbörse zum Wegfahren – nur viel besser. Weil eben versichert und gut organisiert und doch für kleines Geld. Mit wem will ich unterwegs sein und wo könnte es passen und wo läuft meine Lieblingsmusik und wer textet mich nicht voll? Ach super, die will auch zufällig in meine Richtung und sogar am passenden Tag, perfekt. Und dann ist es plötzlich wie mit der besten Freundin unterwegs sein, quatschen, lachen, Kaffee …

Work Live Balance

Bildungsreise Holland… Nicht nur die Offenheit der Holländer ist mir positiv aufgefallen, auch ihre Entspanntheit. „Die wissen, sich’s gut gehen zu lassen“ ging mir durch den Kopf. Sonst erlebe ich dieses Savoire vivre eher in Ländern nahe am Äquator. Aber nein, scheinbar sind wir Deutschen mal wieder die Einzigen die leben, um brav zu arbeiten. In Holland arbeitet man gerne mal nur 4 Tage, weil das Leben hat doch noch so viel mehr zu bieten.  Wieder zuhause habe ich dieses Thema auch gleich mit Freunden diskutiert: Sehr-viel Arbeiter, weil selbständig (60+ Arbeitsstunden/Woche) und Mütter (0 – 20 Std./Woche) oder Beamte (42 Std./Woche). Und siehe da, es gibt auch eine Branche in Deutschland, wo man „das holländische Modell“ lebt: Die Automobil-Branche, denn bei  Porsche, Daimler oder VW arbeitet man seit Jahren „nur“ maximal 35 Stunden pro Woche. Unsere deutsche Vorzeige-Industrie schafft das also? Haben die Benzin im Blut oder was? Irgendwie verstehe ich die Wirtschaft mal wieder nicht. Wie viele Arbeitsstunden pro Woche sind okay, familienfreundlich und ab wann wird es gesundheitsschädlich?

Love your Body

Okay, das Wochenende war verregnet und deshalb konnte man nicht raus. Sport? Unmöglich bei dem Wetter! Ja, ich kenne das auch. Ausreden, denn es gibt eigentlich kein schlechtes Wetter. Bei Regen draußen zu sein und nach einer sportlichen halben Stunde wieder ins Warme & Trockene zu kommen – ein Traum! Man fühlt sich wie neu geboren und alles pulsiert. Deshalb heute, zum Wochenanfang, mein Tipp: Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause? Oder nach getaner Arbeit oder kurz vor dem Schlafen gehen… Einfach mal frische Luft um die Nase pusten lassen.   P.S. Ab sofort jeden Montag mein „Happy Monday“ Tipp. Weil, Montage sind keine schlechten Tage, sondern der Beginn einer großartigen neuen Zeit von weiteren lebensfrohen und tollen 5 Tagen, bevor wieder ein Wochenende und dann erneut ein „Happy Monday“ kommt.  

Back from the Netherlands – after a blogger meetup

Zurück aus dem „Venedig des Nordens“, wie man Amsterdam auch nennt. Die Wasserstraßen, die Grachten, das hat schon was. Was habe ich mitgenommen? Nein, kein Cannabis, keine Holzpantinen und auch kein Vincent van Gogh Poster. Sondern, Inspiration und tolle Eindrücke: Tolle Frauen. Die Holländerinnen sind echt tough, manoman. Uns deutschen Frauen wird ja manchmal nachgesagt, wir hätten die Hosen an. Weit gefehlt! Kann sein, dass mein Blick als Touristin etwas verklärt ist, aber mir erschienen die holländischen Frauen sehr stark und emanzipiert. Oder liegt das vielleicht auch nur an der Körpergröße, denn die durchschnittliche Holländerin ist 20 cm größer als ich und außerdem wesentlich lauter. Zugegeben, das hat schon was. Hohe Schuhe. Die Holländerin liebt den großen Auftritt. Manchmal in Cowboystiefeln, oft aber in hohen Plateau-Stiefeletten. Dazu ein flatteriger Minirock oder Hotpants mit Pailletten bestickt, denn das Leben ist zu kurz für die 2. Reihe. Großartig! Wir Frauen hier müssen auch mehr Kleider tragen. Kann das sein, dass alle Frauen um uns Deutschen herum mehr Rock und Highheels tragen? In Italien, claro. In Spanien, si si olé. Qui, Qui en France… und …