Jahr: 2013

Hindukusch in #Wiesbaden

Auf dem Weg zum Kaffeetrinken bei Dales Cupcake in Wiesbaden, dem Nachfolge-Laden des tradionellen Café Preussger, bin ich tatsächlich vom Weg abgekommen. Die Tafel war schuld, weil dort steht jeden Freitag Fischsuppe drauf. Fischsuppe – ob französich, italienisch oder orientalisch – ist mein Leibgericht. Dafür muss auch mal der leckere Carrot Cake von Dales warten. Französische Chansons und Jazz erklingen aus den Boxen und man denkt: Paris? Nein. Aber Wiesbaden kann das auch nicht sein. Wo bin ich hier? Schöne Bistro-Atmosphäre, ungekünstelt und einfach sympathisch. Die Bilder an der Wand verraten dann wohin die Reise ging: Afghanistan. Kennen die meisten ja nur aus der Tagesschau. Dabei ist es wie im Märchen aus Tausendundeinernacht: aromatisch, bunt, exotisch, fremd und geheimnisvoll… Okay, ich triffte ab. Das Restaurant Hindukusch bietet leckere orientalische Speisen, das Preis-Leistungsverhältnis ist super und alles andere auch. Die Fischsuppe? Großartig! Ebenso die anderen Gerichte. Dazu Chai oder Minztee oder was sonst das Herz begehrt. Wie ein Kurztripp in ein fernes Land. Klein aber fein, denn das kleine Restaurant hat nur etwa 10 Tische, aber der Wirt ist …

Geschenk-Idee

Eine Hülle für’s Mobiltelefon ist ein schönes Geschenk. Nicht nur zu Weihnachten. Bei Swook ist man sein eigener Designer für alle Arten von Handy-Hüllen: Case für das entsprechende Modell auswählen, dann Foto hochladen oder Muster, Farbe, Grafik auswählen. Schwubbs, schon ist’s fertig und ab geht die Post. Für die Abwechslung habe ich einfach mal ein paar Cases für mein Smartphone selbst gestaltet und muss sagen: Perfekt! Mein neues iPhone 5c hat nun die Auswahl: Mal den Original Case von Apple in Himmelblau mit den charakteristischen Löchern. Oder passend zum Blog im Corporate Design von Farbenfreundin oder aber PopArt à la Lichtenstein. Wie es Euch gefällt… alles ist möglich. www.swook.de  

…Satz heiße Ohren

Wenn es kalt wird, brauch‘ ich Schutz für Kopf und Ohren: Mütze, Kappe, Stirnband, Hut – oder was tragt ihr so? Jahrelang war ich zufrieden mit einer Baskenkappe aus Wolle. Die hält die Ohren warm, gibt’s in vielen Farben und passt zur Not auch mal in die Handtasche. Diese Kappe hat aber irgenwie ein ödes Image. Sie ist nicht wirklich cool und lässig schon gar nicht. Lässig wäre eine Mütze, die hinten so ein bißchen schlapp runterhängt, Beanie Style. Das tragen junge Studentinnen und die ganz coolen Männer tragen das auch schon mal im Sommer (Sommer-Beanie). Hm, aber ganz so cool möchte ich dann doch nicht sein. Also dann vielleicht so eine Bommelmütze? Mit Echthaar-Püschel oder Wolle-Bommel? Oder ist das schon wieder out, weil im letzten Winter wirklich jeeeeeede so eine dicke Echthaar-Püschel-Bommelmütze auf dem Kopf hatte. So ein echter Fuchs- oder Hasen-Pompom ist ja auch nicht wirklich politisch korrekt. Egal? Dann Kunsthaar, aber das sieht oft komisch aus. Zur Ansicht habe ich mir in einem bekannten Onlineshop ein paar Mützen bestellt. Trotz Polyacryl kosten alle so um die hundert Euro (…für eine Bommelmütze, …

Buchtipp: …das Om & ich

Montagmorgen-Gymnastik, das hatten wir ja bereits. Aber wenn’s halt auch so gut tut? Gerade im Winter bewegen wir uns einfach viel zu wenig. Und nach den Feiertagen haben wir dann wieder zuviel Hüftgold. Deshalb: Vorbeugen. Bewegt Euch! Mein Buchtipp: Susanne Fröhlich: Das Yoga Tagebuch Da mutiert eine Frau (ja genau, die von dem Buch Moppel-Ich, die Verfechterin des Essens, hier im Interview) zum Yoga-Freak und nimmt sogar ohne Diät ein paar Kilos ab und fühlt sich im Körper sauwohl und jung und dynamisch und toll und sexy und … Also Leute, worauf wartet ihr? Natürlich alles in Maßen, denn um es in den Worten von Frau Fröhlich zu sagen: „Ein bisschen Speck ist nicht zu schlecht!“  

Weihnachts-Shopping

Weihnachtseinkäufe – macht man die heutzutage online? Oder eher offline mit anschließendem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt? Andere Frage, haben wir für Weihnachtsshopping noch Geduld und auch das nötige Geld? Kürzlich ging bei Facebook die Frage rum, wer denn überhaupt noch zu den Glücklichen gehört, die „Weihnachtsgeld“ gekommen. Das war bis in die Neunziger ein steuerlich begünstigter Geschenke-Bonus zu Weihnachten für Angestellte. Hm, schon ein Aspekt über den man mal reden kann. Zu Weihnachten gibt’s Geschenke, also geht man in der Vorweihnachtszeit ein bißchen Shopping. Ich stöbere gerne online, kaufe aber dann doch im Laden ein, weil ich das Produkt in Augenschein nehmen möchte. Das Liefern lassen (und wieder zurück schicken…) passt nicht immer. Andererseits hat man nirgends eine so tolle Auswahl wie online. Ich sag nur Dawanda. Hatte man früher auf einem Kreativmarkt vielleicht einmal im Jahr die Chance Selbstgemachtes kaufen zu können, gibt es das heute alles online, jederzeit. Trotzdem – es macht schon mehr Spaß über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern und die schöne Stimmung dabei zu genießen. Um zum Thema zurück zu kommen, …

Kurhaus Wiesbaden

Wiesbaden in Fotos

365 Tage – 8 Fotografen – 1 Stadt. Als Einheimischer kennt man seine Stadt oft weniger als ein Tourist. Die Neugierde, durch die Straßen zu flanieren, lässt eben mit den Jahren nach. Gut, dass mir nun per Internet regelmäßig Impressionen von Wiesbaden geliefert werden. Unter dem Motto „Jeden Tag ein neues Bild“ liefern acht Wiesbadener Fotografen auf www.WIESBADEN365.DE täglich ein neues Foto der hessischen Landeshauptstadt. Bekannte Prachtbauten, interessante Menschen, neue Details – das Projekt verbindet die zahlreichen Facetten, die Wiesbaden bietet. Und das alles für einen guten Zweck: Die Bärenherz Stiftung. Denn nach Ablauf der 365 Tage im Sommer 2014 können Interessierte die Bilder als, Postkarten oder Kalender erwerben. Der gesamte Erlös, durch Spenden oder den Verkauf der Bilder, kommt der Bärenherz Stiftung Wiesbaden zu Gute. Für alle die Bärenherz nicht kennen: Das Kinderhospiz bietet schwerstkranken Kindern und Jugendlichen mit geringer Lebenserwartung sowie ihren Angehörigen Betreuung, Schutz und Geborgenheit. Die Idee zu dem Projekt kam WIESBADEN365-Initiator Jens Reinemer bei seiner Stammzellenspende für die Knochenmark-Spenderdatei. Seit dem Zeitpunkt war sein Ehrgeiz geweckt, sich nicht nur „körperlich“ für einen guten Zweck zu …

Face Gym

Montagmorgen. Zeit für Gymnastik! Es gibt da eine Gymnastik, von der hatte ich bislang noch nichts gehört: Face Gym. Das ist das neue Anti-Aging! Nix Botox, sondern ganz gesund: Gymnastik für’s Gesicht. Gesichtsgymnastik Genau das richtige für lange Winter-Abende, für Ü40+. Wenn man nicht mehr um die Häuser zieht… da macht man doch einfach mal ein bisschen Gesichtsgymnastik. Naja, wenn’s hilft?! Beim Gesicht ist es wie mit dem Rest des Körpers – ohne Training erschlaffen die Muskeln. Sie verlieren an Volumen und Spannkraft, das Gewebe darunter beginnt abzusacken und die Haut bekommt Falten – so die Theorie. So wie wir unsere Waden kräftigen und nach großer Anstrengung massieren und pflegen, sollten wir das auch mit unseren Backen- und Kiefernmuskeln tun. Immerhin, der Kiefermuskel ist einer der kräftigsten Muskeln im ganzen Körper. Nachvollziehbar, dass man hier auch mal pflegende Maßnahmen, wie Entspannung,  Dehnung und Gymnastik machen sollte. Bekannt für die Methode Face Gym ist u.a. Benita Cantieni, die Begründerin der Cantienica Methode. Auf der Website sind Trainingsfilme und Beschreibungen zu finden – hochspannend. Ich werde das mal ausprobieren und Bericht folgt, versprochen! P.S. Es soll auch …

Männer kein Zutritt

Es ist immer ein kleines Abenteuer im Ausland ins Beauty Center zu gehen. Ob Thailand, Türkei, Afrika, USA oder eben in einem muslimischen Land wie Katar – im Großen und Ganzen sind unsere weiblichen Pflege-Rituale ähnlich. Ein bißchen anders ist es trotzdem. Dieses Mal also The Women Style Center in Doha, Katar (arabische Halbinsel) Ganz versteckt ist der Laden, komplett blickgeschützt und für Männer ist der Zutritt verboten. Oh –interessant: Frauen unter sich! Die Preise sind recht hoch und ich frage mich für was, denn die Produkte sind nicht von Dior & Co. und alles wirkt ein bisschen wie bei Uschi’s Nagelstübchen um die Ecke: Ein paar Service-Damen kümmern sich, während die Chefin sich in der hinteren Ecke lümmelt und mit dem Töchterchen Hausaufgaben macht. Als ich mich für eine eventuelle Verspätung entschuldige – ein Blick auf die große Uhr über der Eingangstüre werfend- winkt man ab: Nein, alles prima. Die Uhr geht nur einfach 15 Minuten vor. Hä? Zunächst Pediküre Hier gibt’s nichts Aufregendes zu berichten: Offensichtlich schrubbt man auf der ganzen Welt die Füße auf die gleiche Art und Weise. Während meine Füßchen …

Notizbuch liniert

Schreib-Blockade

Kerstin Hofmann’s Aufruf zur Blog-Parade „Schreib-Blockade“ finde ich spannend. Jegliche Art von Blockaden kenne ich sehr gut. Angefangen von Aufschieberitis über den inneren Schweinehund bis hin zu Null Bock. Beim Schreiben? Nein, da kenne ich das nicht. Eine Schreibblockade gibt es bei mir nicht. Briefeschreiben, Tagebuchschreiben, Geschichtenschreiben… das mache ich schon seit ich einen Stift halten kann. Und sind meine Gedanken verwirrt, dann hilft es mir geradezu, einmal alles auf’s Papier zu bringen. Schreibblockade? Nicht mit mir! Formulierungsschwierigkeiten, okay, das kenne ich. Man fängt zig Mal an und verwirft wieder alles. Manche Themen wollen einfach nicht in Worte gepackt werden. Was mir dann hilft ist Laufen! Raus an die frische Luft. Das bringt alles in Bewegung, auch die Worte, die im Kopf nicht zueinander wollen. Und kommt man dann wieder an den Schreibtisch zurück, klappt das auch schon viel besser. Rede-Blockade – das kenne ich noch viel besser. Worte wollen nicht aus meinem Mund purzeln und Verben lassen sich partout nicht konjugieren. Blockade! Im Studium hatte ich in mündlichen Prüfungen komplette Blackouts mit Schwindel und Kreislaufzusammenbrüchen und allem pipapo. Das hat mich lange beschäftigt und über Jahre besuchte ich Rhetorik-Kurse, …

Farbe im Kleiderschrank

Schwarz ist keine Farbe. Eben. Und auch wenn das kleine Schwarze ein Klassiker ist, plädiere ich doch immer wieder dafür, Farbe zu tragen. Farbe heißt nicht: bunt oder knallig, sondern einfach eben kein Schwarz. Wir Mitteleuropäer sehen einfach blass aus in Schwarz und unserem Teint schmeichelt eine Farbe viel mehr. Außerdem machen Farbe viel mehr Spaß! Fashionpuppe, eine Bloggerin, die ich hin & wieder lese, macht derzeit ein „Kein-Schwarz-Experiment“ und siehe da, nach ersten Entzugserscheinungen ist sie ganz begeistert und postet: Ja, im Winter brauchen wir Farbe! und trägt neuerdings einen rosa Wintermantel. Auch die Blogger von Les Mads probierten den Schwarz-Entzug und berichteten darüber. Eine Farbberatung hilft, denn hinterher weiss man, welche Farbpalette einem am besten steht. Auf das richtige Mischungsverhältnis der Farbe kommt es an. Und, steht einem die Farbe nicht in Gesichtsnähe, dann geht es immer noch als Accessoire oder Hosenfarbe. Nur in Gesichtsnähe lässt uns die falsche Farbe oft alt aussehen. Braun mit hohem Gelb- oder Rotanteil lässt mich total krank ausschauen. Espresso-Braun jedoch geht prima. Ebenso grün: Gelbgrün geht gar nicht, Blaugrün dagegen macht schön. Es geht …

Meine Handtasche & ich

Never without my handbag. Das bringt Farbe ins Outfit, ins Leben, in den November. Nebenbei hat man sein ganzes Homeoffice, Kosmetikregal, Notfallapotheke und Spardöschen immer mit dabei. Zumindest von allem eine Notration, siehe hier. Apropos Farbe, hatte ich kürzlich Grau hochgelobt, habe ich jetzt schon wieder genug vom Novembergrau. Grau, ja bitte – aber nur als Basic, um dazu dann tolle Highlights zu tragen. Zum Beispiel so ein Handtaschen-Farbflash von Longchamp. Diese Beute umkreise ich schon seit Wochen. Gut, dass ich immer wieder Gründe finde zum Wertheim Village zu fahren. Manchmal muss man den richtigen Zeitpunkt abwarten und der war jetzt gekommen: Longchamp designed by Kate Moss. Feinstes Kalbsleder, in Pink. Das macht Laune! Das bringt Farbe in den November. Handtaschen darf man ruhig viele haben, denn je nach Outfit braucht man eine andere Sorte Tasche. Die Stilberatung sagt, dass Leder-Accessoires dieselbe Farbe haben sollen, doch daran halte ich mich selbst nicht konsequent. Gürtel, Schuhe, Uhrenarmband – das zähle ich zu den Lederaccessoires, die Ton-in-Ton sein sollten. Eine Handtasche jedoch darf Ausreisser, Solitär sein. Sie darf Farbklecks sein. Stil und Größe …

Powernapping = Büroschlaf (erlaubt)

Der Alltag mit all den Anforderungen kann schon erschöpfen. Deshalb sollte jeder einen Weg für sich finden, die geistige Leistungsfähigkeit immer wiederherzustellen. Die einen schwören auf einen kurzer Mittagsschlaf. Haben wir schon oft drüber gelesen und auch im SPIEGEL wurde darüber berichtet. Doch so etwas ist in unseren Gefilden tabuisiert. Die Japaner scheinen damit weniger Probleme zu haben. Schade eigentlich, weil, ganz ehrlich, wenn es hilft? Das sogenannte Power Napping darf aber nur maximal 20 min. dauern. Ein super Tipp also eher für Selbständige, die sich ihre Arbeitszeit einteilen können. Mittagsschlaf im Büro ist nicht machbar, oder? Gesellschaftlich anerkannter und auch im herkömmlichen Büro-Umfeld durchzuführen sind kurze Sessions mit Autogenem Training oder auch EFT (Emotional Freedom Techniques®), umgangssprachlich „Klopfen“ genannt. Schön erklärt in diesem Online-Kurs. In aller Munde ist auch derzeit TM. Viele Promis, u.a. David Lynch, schwören auf die Transzendentale Meditation. Dafür braucht man keine Räucherstäbchen und tibetische Klangschalen. Man kann das während einer langen Bahnfahrt, als Beifahrer im Auto oder an einem anderen Ruheplatz machen. Hauptsache man wird für 20 min. nicht gestört. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, aber man konzentriert sich …

On the road…

Schon mal den Edersee gesehen? In Wissembourg Pralinen gegessen? In Bamberg im Bier-Brauhaus abgestürzt? In den Salinen von Bad Kreuznach spaziert oder das Ulmer Münster bestiegen und in Straßbourg den Weihnachtsmarkt bestaunt? Nein? Dann wird’s aber Zeit! Einfach mal losfahren. Mal neue Eindrücke sammeln. Neue Landschaften erleben. Morgens aufwachen und Lust auf flaches Land? Kein Problem… einfach Schuhe an und los geht’s.  Ähm, wäre da nicht der horrende Benzinpreis. Irgendwie bremst der schon aus, oder? Okay, es gibt Zug, Fahrrad und andere Alternativen. Man könnte auch anfangen, wieder per Anhalter zu verreisen. Auch doof, da weiß man nie worauf man sich einlässt. Vor allem für uns Frauen oft nervig. Deshalb finde ich dieses neue Angebot so cool. Das ist ein bisschen wie eine Kontaktbörse zum Wegfahren – nur viel besser. Weil eben versichert und gut organisiert und doch für kleines Geld. Mit wem will ich unterwegs sein und wo könnte es passen und wo läuft meine Lieblingsmusik und wer textet mich nicht voll? Ach super, die will auch zufällig in meine Richtung und sogar am passenden Tag, perfekt. Und dann ist es plötzlich wie mit der besten Freundin unterwegs sein, quatschen, lachen, Kaffee …

Work Live Balance

Bildungsreise Holland… Nicht nur die Offenheit der Holländer ist mir positiv aufgefallen, auch ihre Entspanntheit. „Die wissen, sich’s gut gehen zu lassen“ ging mir durch den Kopf. Sonst erlebe ich dieses Savoire vivre eher in Ländern nahe am Äquator. Aber nein, scheinbar sind wir Deutschen mal wieder die Einzigen die leben, um brav zu arbeiten. In Holland arbeitet man gerne mal nur 4 Tage, weil das Leben hat doch noch so viel mehr zu bieten.  Wieder zuhause habe ich dieses Thema auch gleich mit Freunden diskutiert: Sehr-viel Arbeiter, weil selbständig (60+ Arbeitsstunden/Woche) und Mütter (0 – 20 Std./Woche) oder Beamte (42 Std./Woche). Und siehe da, es gibt auch eine Branche in Deutschland, wo man „das holländische Modell“ lebt: Die Automobil-Branche, denn bei  Porsche, Daimler oder VW arbeitet man seit Jahren „nur“ maximal 35 Stunden pro Woche. Unsere deutsche Vorzeige-Industrie schafft das also? Haben die Benzin im Blut oder was? Irgendwie verstehe ich die Wirtschaft mal wieder nicht. Wie viele Arbeitsstunden pro Woche sind okay, familienfreundlich und ab wann wird es gesundheitsschädlich?

Love your Body

Okay, das Wochenende war verregnet und deshalb konnte man nicht raus. Sport? Unmöglich bei dem Wetter! Ja, ich kenne das auch. Ausreden, denn es gibt eigentlich kein schlechtes Wetter. Bei Regen draußen zu sein und nach einer sportlichen halben Stunde wieder ins Warme & Trockene zu kommen – ein Traum! Man fühlt sich wie neu geboren und alles pulsiert. Deshalb heute, zum Wochenanfang, mein Tipp: Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause? Oder nach getaner Arbeit oder kurz vor dem Schlafen gehen… Einfach mal frische Luft um die Nase pusten lassen.   P.S. Ab sofort jeden Montag mein „Happy Monday“ Tipp. Weil, Montage sind keine schlechten Tage, sondern der Beginn einer großartigen neuen Zeit von weiteren lebensfrohen und tollen 5 Tagen, bevor wieder ein Wochenende und dann erneut ein „Happy Monday“ kommt.  

Back from the Netherlands – after a blogger meetup

Zurück aus dem „Venedig des Nordens“, wie man Amsterdam auch nennt. Die Wasserstraßen, die Grachten, das hat schon was. Was habe ich mitgenommen? Nein, kein Cannabis, keine Holzpantinen und auch kein Vincent van Gogh Poster. Sondern, Inspiration und tolle Eindrücke: Tolle Frauen. Die Holländerinnen sind echt tough, manoman. Uns deutschen Frauen wird ja manchmal nachgesagt, wir hätten die Hosen an. Weit gefehlt! Kann sein, dass mein Blick als Touristin etwas verklärt ist, aber mir erschienen die holländischen Frauen sehr stark und emanzipiert. Oder liegt das vielleicht auch nur an der Körpergröße, denn die durchschnittliche Holländerin ist 20 cm größer als ich und außerdem wesentlich lauter. Zugegeben, das hat schon was. Hohe Schuhe. Die Holländerin liebt den großen Auftritt. Manchmal in Cowboystiefeln, oft aber in hohen Plateau-Stiefeletten. Dazu ein flatteriger Minirock oder Hotpants mit Pailletten bestickt, denn das Leben ist zu kurz für die 2. Reihe. Großartig! Wir Frauen hier müssen auch mehr Kleider tragen. Kann das sein, dass alle Frauen um uns Deutschen herum mehr Rock und Highheels tragen? In Italien, claro. In Spanien, si si olé. Qui, Qui en France… und …

Kleine Fluchten

Applause, Applause – dröhnt der Song von Lady Gaga aus dem klangvollen Hifi-System. Auch ich denke: „Applaus!“ während ich mit dem neuen Fiat 500L Living durch die kurvigen Straßen im Taunus rausche. Es macht Spaß und ich fühle mich wie im Bergland von Süditalien, denn der blaue Himmel strahlt durch das Panorama-Glasschiebedach und mit Schwung erklimme ich die Taunus-Höhen. Der Minivan mit 7 Sitzen und 1,7 Kubikmeter Laderaum hat Elan! Auch die Schafe am Straßenrand kommen aus dem Staunen nicht raus (süß die zwei auf dem Bild, oder?). Fiat Car Testing Fiat hatte Autoemotionen.TV zur Testfahrt eingeladen. Ich durfte mit, denn als großer Fan vom kleinen Fiat 500 , der sogenannten Knutschkugel, habe ich mir gerne dieses neue große Modell angeschaut. Dafür muss man keine Familie haben, denn viel Platz ist beim Reisen immer wichtig. 7 Sitze – wow. Für so viel Platz musste man bisher einen VW-Bus nehmen und dann war doch wieder nicht genug Platz für’s Gepäck. Nun also ein Größenwunder von Fiat. Dabei ist das Auto gar nicht so lang: Mit gerade mal 4,35 Metern …

Car Style

Es gibt Autos, die gehen einfach gar nicht:  Der Playboy mit lilafarbenem Ford K, Frau Merkel mit einer „Ente“, der Manager im Micra. Aber, warum eigentlich nicht? In einer Studie der Zeitschrift absatzwirtschaft sollten die Befragten zu bestimmten Auto-Besitzern Eigenschafts-Paare zuordnen: spießig/weltläufig, attraktiv/unattraktiv, arrogant/bescheiden, sportlich/unsportlich. Der Artikel erklärte außerdem welche Automarken eher alt machen. Ob das alles so stimmt? Denn Trends sind schnelllebig und Papier ist geduldig. Ein Porsche soll spießig sein? Naja, da schwingt wohl auch ein bisschen Neid mit (… aber, ich schweife ab). Man könnte ja sagen: Hauptsache, die Kiste fährt. Aber mitnichten! Es ist wie mit dem „Kleider machen Leute“ Ding. Schnell hat man seinen Ruf weg. Die Typakademie nennt das Personal Branding. Und im Grunde verhält es sich bei uns wie bei einer Marke. Manche Aktivitäten fördern das Image, manche eher nicht. Künstler und Kreative haben wesentlich größeren Spielraum. Im Privaten ist man eh freier. Dienstleister, die mit einem alten und klapprigen Auto daher kommen, wirken schnell inkompetent. Dasselbe gilt für ein altes Fahrrad. Ein Rad ist inzwischen auch für’s Business akzeptabel, aber dann bitte  stylish, z. B. ein Brompton und kein verrostetes Damenrad mit …

Fake it! Wie man Glückgefühle produzieren kann

Aufrecht lebt sich’s glücklicher. Auch wenn man innerlich gerade den Kopf hängen lässt: Trotzdem, Haltung bitte für mehr Glück! …weil mit aufrechter Haltung mehr Sauerstoff in die Lunge kommt. …weil man mehr Spannkraft ausstrahlt und dadurch positives Feedback erhält. …weil es wie ein Kreislauf ist: Wenn man frustriert ist, lässt man den Kopf hängen. Das merkt sich der Körper und immer wenn man den Kopf hängen lässt, fühlt man sich frustriert. Denn es laufen dieselben körperlichen Prozesse ab. Deshalb: auch wenn man frustriert ist: Aufrichten! Aufgerichtet der Welt entgegen, dann passiert der Rest von alleine. Fake it! Man hat nämlich festgestellt, dass z. B. ein „gewolltes“ Lächeln annähernd dieselben körperlichen Prozesse (Glücksgefühle und so) hervorruft, wie ein echtes Lächeln. Hab‘ ich also grad mal gar nichts zu Lachen, tu ich einfach so. Pah, einfach gut schauspielern wa?! Glück soll in mein Leben kommen und das Gesamtergebnis zählt und wenn es wirkt, ist doch alles prima. Auch wenn’s innerlich ganz anders aussieht, der Organismus checkt den Unterschied zunächst nicht und die Außenwelt eben auch nicht. Ein Mensch, der lächelt kommt viel besser an als ein schlecht gelaunter mürrischer Zeitgenosse. Einfach mal ausprobieren. Just …

Meine Putz-Perle

Glück oder Unglück, meine Putzfrau hat derzeit noch Urlaub. Das wundert mich ja eh: Sechs Wochen Sommerurlaub jedes Jahr. Das hatte ich zuletzt in der Schule. Im Winter ebenso… Familienbesuch und so. Irgendwo am östlichen Ende von Polen. Nun gut, hat man ja Verständnis für. Nur, mein Problem dabei ist, dass ich diese Zeit überbrücken muss. Ich bin nämlich ihre Urlaubsvertretung. Da kommt man schon ins Nachdenken… Reinigungsarbeiten Dabei fällt mir auf, dass ich eigentlich gar nicht so zufrieden bin. Mein Mann schon lange nicht (er verbarrikadiert sich deshalb immer im Arbeitszimmer, wenn sie kommt). Seit Monaten wurde weder unter der Kommode noch unter den Badmöbeln geputzt. In der Küche gibt es auch so einige Stellen. Hm. Bügeln lehnt sie kategorisch ab. Ich ja auch, aber dafür habe ich sie eigentlich engagiert. Die Fenster putzt sie nur, wenn ich mich fast auf die Knie werfe und einen Erschwernis-zuschlag zahle. Das klappt dann so lala ein- bis zweimal im Jahr. Doch wenn ich mich von ihr trenne, habe ich erstmal gar keine Putzhilfe mehr. Ich finde auch nie wieder eine Neue. Es ist absurd, …

Shape Wear

Neulich auf einer Hochzeit. Oh ja, es war ein rauschendes Fest und alle sahen toll aus. Frauen in enganliegenden Kleidern, Männer im schicken Zwirn. So eine feierliche Veranstaltung ist ein bisschen wie Schaulaufen auf dem roten Teppich und da hilft man sich doch gerne mit kleinen Hilfsmitteln. So wie ich zu besonderen Anlässen meine Sehhilfe zuhause lasse und Kontaktlinsen trage, ist manchmal also Shape Wear angesagt. Ich propagiere zwar immer Sport und Gymnastik als Bodyforming Maßnahme, trotzdem habe ich großes Verständnis dafür, dass man der Natur manchmal ein bisschen Einhalt gebieten muss. Zu besonderen Anlässen wird auch besonders geschaut: „Oh, der ist aber dick geworden.“ oder „Guck mal, der Quadratarsch…“ Mitmenschen können schon fies sein und ich finde, das Leben ist zu kurz, um sich zu grämen. Da hilft nur ein bisschen Schummeln! Im Cocktailkleid eine Wespentaille zeigen? Shapewear macht‘s möglich. Der Knackarsch einer Beachvolleyballerin? Shapewear macht‘s möglich. Das Dekolleté einer Lollobrigida? Shapewear macht’s möglich. Okay, der Nachteil ist, man bekommt kaum mehr Luft, es zwickt im Schritt und Sitzen wird auf Dauer anstrengend.  So what! Für den besonderen Auftritt ist das …

Weekender packen

Verlängertes Wochenende, Ausflug machen, Koffer packen. Die Winterjacke darf zuhause bleiben, das ist schon mal klar. Trotzdem, so einfach ist das nicht mit den Reisevorbereitungen. Zunächst die Nägel neu lackieren, Geschirrspüler anwerfen (damit nichts stinkt, wenn man zurück kommt), letzte Telefonate führen (wer weiß, ob man heil zurück kommt), Nägel teilweise wieder  neu lackieren, weil zu früh losgelegt usw. Der Packtag hat aber auch eine schöne Seite: Die Vorfreude steigt. Nun zu meinen „Reisen-mit-leichtem-Gepäck“ Tipps. Leichtes Gepäck Ich improvisiere auf Reisen immer gerne und genieße die Herausforderung, gerade mal nicht die perfekte Hose & Co. dabei zu haben. Stattdessen muss man irgendwie das Beste draus machen und trotzdem Strahlen. Wenn alles mit allem kombinierbar ist, kann man mit wenigen Basics und wenigen Accessoires je nach Wetterlage und Laune ganz tolle Kombinationen zaubern. Passt die Hose zur Not auch unters Kleid (falls es ein Temperatursturz geben sollte), gehen die Schuhe zu Hose, Shorts und Kleid. Die Accessoires gehen auch mit allem? Nein, das heisst nicht, dass alles im gleichen Farbton ist, sondern für mich ist die Passform entscheidend. Schickes casual, nenn ich das mal. Passend für’s Ritz Carlton und den Strand. Dabei …

Shopping Tour

Es ist heiß. Auf der A3 senkt sich der Asphalt. 40 Grad im Schatten. Sommer in Deutschland. Da fahr ich doch mal ins Wertheim Village Outlet Center. Das ist nämlich wie Urlaub. Die Läden sind klimatisiert, es gibt Gelati (fast so gut wie in Italien) und das schöne Taubertal mit der Burg Wertheim ist ein wunderschönes Naherholungsgebiet. Zuerst aber: Bummeln im Outlet Center! Wertheim Village Outlet Center Das Tolle am Wertheim Village Outlet Center ist ja, dass man hier auch als Paar gut klar kommt. Sonst gehe ich maximal mit der besten Freundin shoppen (oder klappt das bei Euch mit dem Kerl in der Stadt? Wir brechen immer definitiv nach 15 min. ab und gehen lieber ‚was Essen – bevor es eskaliert). Anders hier. Denn im Outlet Center kommen beide Geschlechter zum Zug: Einmal Du, einmal ich. Einmal Quicksilver, einmal LaPerla. Superdry für ihn, Dorothee Schumacher für sie. Timberland für ihn, für die Dame Escada, Pandora und so. Manches geht auch für beide: Levi’s, Nike, Puma, Windsor. Küchenkram bei WMF, Seife und Mitbringsel bei L’Occitane. Vielleicht eine Uhr bei Fossil oder Christ. Oder …

Müsiggang, ja bitte!

F*** it! Vieles wiederholt sich im Leben wie in der Mode. Punk is not dead, sag ich heute. Wie komm ich drauf? Das F-Wort ist plötzlich wieder angesagt. Im Zuge von Burnout und Multitasking entsteht eine Gegenbewegung. Weil, zuviel ist zuviel. Von London schwabbt also gerade eine Welle rüber, in Berlin ist sie schon angekommen und bald besuchen wir auch in der Kleinstadt solche Veranstaltungen: Fuck-it- Workshops. Anhand eines „F***-it-Tests kann man die Notwendigkeit überprüfen und sich dann für einen entsprechenden Kurs anmelden, denn: „Saying F***it is therapy. Man lernt dann in der Gruppe, loszulassen, zu entspannen und sich selbst wieder zu spüren. Es gibt eine Schmuck– und Shirt-Serie, Bücher, CDs und Vorträge. Im Zeitalter des „alles ist möglich“ müssen wir offensichtlich wieder lernen, einfach mal alle Fünfe g’rade sein zu lassen, das F-Wort denken oder aussprechen und schön mal NIX tun. Müssen wir das wirklich? Ganz ehrlich, ich brauch das F-Wort dafür nicht. Müßiggang hat bei mir schon immer einen hohen Stellenwert. Aber schön, wenn das jetzt sogar en vogue ist. Ich formuliere es eher so: Das Leben ist eh …

Dresscode: Casual

Sommerzeit = Ferienzeit = Urlaubszeit. Endlich können wir die Seele baumeln lassen und die Zeit am Baggersee, im Garten oder sogar am Strand verbringen. Da darf auch die Kleiderwahl lässiger werden. Man ist sportlicher unterwegs, fährt mit dem Rad oder spielt mit den Kindern. Deshalb brauchen wir bei der Kleidung Bewegungsfreiheit, sie muss luftig und atmungsaktiv sein, trotzdem schick und gerne farbenfroh. Bei den Farben sollte man darauf achten, dass es nicht zu sehr kunterbunt gemischt ist. Besser: Nur zwei bis drei Farben und dann ggf. auch Farbpaare (Schuhe+Oberteil oder Leggins+Uhr o.ä.). Zuviel kunterbunt ist für den Betrachter verwirrend (es sei denn man will seinen Gegenüber verwirren…). Die Kleidungsfarben lassen unseren Teint am besten strahlen, wenn wir sie aus der typgerechten Farbpalette gewählt haben. Wir erinnern uns, in der Farb- und Stilberatung unterscheidet man die kalten und die warmen Farbtypen. Als Beispiel: stehen mir die kühlen Blau- und Grautöne sehr gut, dann ist meist Orange und Apfelgrün die falsche Wahl und lassen mit kränklich aussehen. Um hier Klarheit zu haben, empfehle ich einmal im Leben eine Farb-Beratung machen zu …

Duft des Sommers

Es duftet… Schon kürzlich ging es um Düfte. Nun duftet es nach Sommer, deshalb nehme ich den Faden wieder auf. Dufte! Duftessenzen sind, ähnlich wie Gewürze, ein teures Gut. Die Preise auf dem Rohstoffmarkt sind mit den Preisen von Luxus-Karossen zu vergleichen: 1kg eines Ferrari kostet umgerechnet rund 150 Euro, für 1kg reines Duftöl aus Johannisbeer-Knospen muss man mehr als das Zehnfache hinblättern. Johannisbeeren wachsen auch bei mir im Garten und bisher habe ich nur Kuchen davon gebacken. Vielleicht sollte ich Geld damit verdienen?  Aus z. B. 6.000.000 Jasminblüten wird 1 Kilogramm reines Jasminöl gewonnen. Dieses wird dann nach vielen Filter-, Reinigungs- und Verfeinerungsgängen für mindestens 3.600 Euro verkauft. Oder die Iris, die italienische Wurzelkönigin, ist noch edler: Bis zu 100.000 Euro pro Kilo kann ihr Extrakt kosten. Im Parfüm, Eau de Toilette und Eau de Cologne, das wir im Laden kaufen, sind aber nur homöopathische Dosen dieses Luxusgutes enthalten.  Vielleicht auch nur eine synthetische Nachbildung des Duftstoffes. Manche Duftstoffe müssen auch vom Chemiker nachbehandelt werden oder von unerwünschten Farbstoffen befreit werden. Es steckt also auch ganz viel …

Kosmetikerin or not

Regelmäßig zur Kosmetikerin? Klar, jede Frau geht zur Kosmetik. Wer etwas auf sich hält, wer sich etwas Gutes tun möchte, wer sich pflegt…Ehrlich gesagt, ich versuche das ja auch immer wieder. Trotzdem, schöner macht mich ein Kosmetik-Besuch nicht. Komme ich mal wieder von einem „in meinem Alter sollte ich das wirklich auch regelmäßig machen“ Besuch bei einer Kosmetikerin, habe ich: Leichte Hautirritationen sowie ein paar kleine Verletzungen wie Quetschungen, Druckstellen, Stichwunden (war eine Talgdrüse mal wieder hartnäckig). Mein Mann schüttelt jedes Mal den Kopf und fragt: Und dafür hast Du nun auch noch Geld bezahlt? Hm.Wenn ich mich entspannen möchte, dann gehe ich zur Osteopathie Behandlung. Danach fühle ich mich leicht und entspannt, der Kopf sitzt wie eine Feder auf den Schultern, keine Verspannung stört. Auch die Augen sind entspannt, der Blick klar und sanft. Die Stirn geglättet und ein sanftes Lächeln kräuselt die Lippen. Preislich nimmt sich das nicht viel. Die Kosmetik kostet rund Sechzig Euro, dazu kommt mindestens eine Creme oder Maske, die mir an der Kasse noch verkaufstüchtig aufgeschwatzt wird. Man will ja auch nicht den …

Mein geliebtes Smartphone

Farbenfreundin auf Reisen… Früher: In meinen Koffer, da packte ich: Ein bisschen Bargeld, vielleicht auch ein Getränk und etwas zu Knabbern. Lesestoff, eine Zeitschrift. Klaro, einen Fotoapparat. Schreibzeug: Notizbuch und Filofax wegen der Adressen. Spätestens da war das Handgepäck schon gut gefüllt. Heute, da nimmt man ein Smartphone mit. Punkt. Sogar bezahlen kann man damit. Nicht überall, aber fast. Kürzlich, bei einer Bahnreise: Natürlich hatte mein Zug Verspätung. Schon vor Eintreffen am Umsteigebahnhof bekam ich eine Nachricht auf mein Smartphone inklusive alternativer Verbindungen. Ganze 50 Minuten sollte mein gebuchter ICE später kommen. Manomann… Gut, dass ich mir gleich die nächste Verbindung anzeigen lassen konnte. Gut, dass ich mit dem Smartphone telefonieren konnte und meine Freundin am Ziel informieren konnte. Gut, dass ich einen Zeitvertreib hatte und in der Wartezeit im Internet surfen konnte. Gut, dass ich meine Lieblingsmusik als MP3 immer mit dabei habe. Gut, dass ich eine integrierte Kamera in dem Smartphone hatte. Denn unterwegs gab es grandiose Fotomotive zum Knipsen. Ich bin mit der Ersatzverbindung an Ortschaften vorbei gekommen, von denen ich noch nie …

Stil Tipp: Schick im Job

Endlich Sommer… Ärmellos im Büro? Besser nicht. Zuviel nackte Haut ist im Berufsalltag ungünstig. Ein wahrer Türöffner im Beruf ist das Auftreten und gehört zu dem weiten Begriff der „Soft Skills“. Ein stilvoller Auftritt im Job strahlt Kompetenz aus. Deshalb: Für Frauen gibt es in diesem Sommer wunderschöne Blusen oder man trägt über das Top ein Kostümjäckchen mit halben Arm. Sicherlich gibt es auch Ausnahmen und in manchen jungen Unternehmen wird ein legerer Kleidungsstil gepflegt. Beruflicher Erfolg ist niemals vom äußeren Auftreten zu trennen. Deshalb, warum sollte man es sich unnötig schwer machen? In der Mittagspause jedoch kann man dann ruhig mal den Kollegen die nackte Schulter zeigen… (Foto: www.brigitte.de)

Shoppen in Mannheim

Mannem, so heißt Mannheim im Dialekt, ist ja nicht wirklich der Nabel der Welt. Das war mal ganz anders. Im 19. Jahrhundert galt Mannem als Avantgarde. Die Stadt war voll hip und cool und alle Kreativen zog es dort hin. Mannheim wurde in einem Atemzug mit London und Paris genannt. Und heute? Heute ist man ein kleines bißchen wieder auf dem Weg dorthin. Das wunderbare Modelabel Dorothee Schumacher sitzt in Mannheim, das Nationaltheater und die Pop-Akademie machen dort von sich hören. Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist Engelhorn: Ein Einkaufstempel der Luxusklasse. Ich behaupte es ist vergleichbar mit dem legendären Kaufhaus des Westens, KdW, in Berlin. Nennen wir es also „KdW im Südwesten. Die Einkaufsmeile Q5 – (in der Innenstadt sind die Straßen mit Buchstaben & Zahlen benannt, ich sag ja, Mannheim war mal Avantgarde) – da geht’s zu Engelhorn. Die Mode-Abteilung: Ein Traum! Schon alleine mit dem gläsernen Aufzug an den Auslagen vorbei zu rauschen ist ein filmreifes Erlebnis. Natürlich kann man Mode auch im Internet kaufen. Da lässt sich auch das eine oder andere Schnäppchen finden, das man im …

Ich packe meinen Koffer für The HIVE Berlin

… denn am Freitag fliege ich nach Berlin. Zum ersten Mal nehme ich an einer Blogger-Konferenz teil: The Hive Berlin. Der Teilnehmerkreis ist sehr gemischt (wenn auch Frauen-lastig), die Themen der Blogs auch: DiY, Creative, Interior, Food, Lifestyle, Trends, Kids and Moms. Super-spannende Vorträge: Marketing, Video, Photography, Search Engine Optimization etc. pp. Bloggertreffen in Berlin Da ich nur mein Handgepäck mitnehme, fällt das Kofferpacken recht übersichtlich aus. Mein absolutes „must-have“ auf Reisen: Der Schal. Falls ich friere, falls eine Klima-Anlage bläst, falls ein bad-hair-day droht usw. Kosmetikmäßig habe ich (en miniature) folgendes im Gepäck: Zahncreme von Weleda. Nehm ich seit Jahren und will nichts anderes mehr. Ebenso die Bodylotion. Fürs Gesicht habe ich Lavera dabei. Mal was Neues ausprobieren. Dr. Hauschka Gesichtstonikum für den Frische-Kick zwischendurch. Und mit ein bisschen Mascara und Lidschatten von Alverde bin ich für morgens und abends immer richtig gestylt. In die Haare ganz unkompliziert ein bißchen Gel und fertig bin ich für Blogger-Get Togethers, Dinners, Workshops, Coffeebreaks und anderes vieles mehr. Wenn sich hier im Blog demnächst also etwas gravierend verändert, dann liegt das möglicherweise …

Selbstliebe

Kürzlich stand in der Zeitung, dass sich unser Schönheitsideal in Sachen „Po“ verändert habe. Ja, genau. Weil es so viel „big butt“ bei MTV und so gibt,  mögen wir es nun alle ein bisschen runder. Danke dafür, Jennifer Lopez!  So oder so, wir sollten alle unsere Körperteile lieben, ob kurz, breit oder lang. Jeder hat so seine Problemzonen. Wir können sie verstecken und uns grämen. Das ist anstrengend und macht eine traurige Ausstrahlung.  Stattdessen sind wir doch froh, dass alles dran ist und bedanken uns mit liebevoller Zuneigung, zärtlicher Pflege und viel Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Praktisch sieht das dann so aus: Ungeliebte Hände brauchen mindestens zweimal täglich eine Pflegepause. Außerdem regelmäßige Maniküre mit Lack. Gepflegte Hände, bunt und farbenfroh, hübsch wie kleine Perlen – wer liebt das nicht? Ungeliebter Schwabbelbauch? Bürstenmassage trifft Ölmassage! Danach noch ein paar gymnastische Übungen, weil es so schön kribbelt im Bauch. Ein hübscher orientalischer Gürtel à la Bauchtanz – sei es nur für die eigenen vier Wände. Oh, wir lieben unseren Bauch! Der Quadrat-Arsch. Er wird versteckt und verhüllt. Dabei haben wir …

40+

Vierzig ist das neue Dreißig, dachte ich. Fehlanzeige! So einfach kommen wir nicht davon. Man muss wohl schon was für sich tun, denn die Zeichen der Zeit sind unaufhaltsam. Auch in den Zeitschriften geht es um das Thema Schönheit und wie wir sie bewahren. Die myself stellt Frauen vor, die vor Jahren bei The Swan eine Runderneuerung inklusive Schönheitsoperationen haben machen lassen. Ebenso bei ELLE geht’s um das Thema: Was macht schön? Das Thema treibt uns ganz schön um… Meine Schönheitstipps over40 Ob man was macht oder was man macht, um weiterhin frisch, gesund und munter zu bleiben, das muss jede/r für sich entscheiden. Ein bisschen von allem, das ist meine Methode: Ausgewogene Ernährung, ein bisschen Bewegung und frische Luft und gute Salben und Öle. Man kann auch regelmäßig Gesichts-Gym machen. Zunächst lachte ich darüber (Lachen ist ja auch gesund), aber dann las ich das Buch der Callenetics-Erfinderin. Wirklich empfehlenswert! Apropos Pflege. Ich war also im Bioladen meines Vertrauen auf Einkaufstour und habe direkt die komplette Serie von Weleda Granatapfel straffende Gesichtspflege eingekauft. Der Beipackzettel sagt: „Ab 40 werden die ersten alters- und lichtbedingten Hautveränderungen …

… on tour

Mit Frühlingsbeginn habe ich auch mein kleines, feines Auto aus dem Winterschlaf geholt: Der alte Rover Mini Cooper. Das Gute-Laune-Auto, denn, wohin ich auch fahre, überall ernte ich begeisterte Gesichter und Daumen-hoch. In Frankfurt findet ein Blogger-Workshop von Blogst statt. Farbenfreundin ist mit dabei. Knapp zwanzig Bloggerinnen treffen sich zum Austausch, Brainstorming, Spaß haben, Networking und vieles mehr. Treffpunkt ist das 25hours Hotel (very stylish) im Bahnhofsviertel. Dinner im Restaurant Chez Ima, danach geht’s noch ins The Parlour. Hört sich nach einem tollen Samstag an, oder? Blogst Bin begeistert, dass es im Rhein-Main-Gebiet aktive Bloggerinnen gibt und nicht nur in den Hotspots Berlin & Hamburg. Bericht hier! Die Veranstaltung in Frankfurt beim Blogst Workshop im super-coolen Hotel 25hours im Bahnhofsviertel war sehr inspirierend. Organisiert wurde der Event von 23qm Stil und Tastesheriff. Und hier die Liste der teilnehmenden Blogger: Alice http://slowlifelab.de Birgit http://partyerie.blogspot.de Birgit http://www.garn-und-mehr.de/scheregarnpapier Christiane http://renna-deluxe.blogspot.com Christina http://naehzauberei.blogspot.com Claudia http://ilmondodiselezione.blogspot.de Heike http://relleomein.wordpress.com Iris http://sch-a-nell.blogspot.de Iris http://rheingruen.blogspot.de Katharina http://herzkaspar.blogspot.com Lea http://www.marktwelten.de Nina  http://bettentdecker.blogspot.de Teresa http://www.kleines-toertchen.de Uta http://utahanson.blogspot.de Wow, das war ein inspirierender Tag! Bin mit vielen Ideen und Eindrücken zurück gekehrt, die ich in den nächsten Monaten hier im Blog einbringen …

Montagstipp: Klein aber oho!

Klein aber oho. Style Tipp No. 3 Es gibt Frauen, die trotz kleiner Körpergröße eine starke Präsenz haben. Kleine graue Maus? Nix da. Denken Sie an eine quirlige Italienerin oder an die Schauspielerin Eva Longoria, die nur 1,55 m misst. Es gibt ein paar Tricks um sich etwas mehr Größe zu verschaffen. Zunächst einmal: Passgenaue Kleidung. Haben Sie Taille? Zeigen Sie sie! Denn gerade die X-Form schmeichelt der zarten Frau ganz besonders.  

Berlin zum Mitmachen

Die Hauptstadt Berlin ist immer eine Reise wert. Klassische Reiseführer und Tourenbegleiter gibt es zuhauf und deshalb ist dieser „einzigartige Berlinbegleiter“ (O-Ton Verlag) wirklich einzigartig. Es wird auch direkt im Klappentext hingewiesen, dass es kein Stadtführer, sondern eben ein Begleiter sein soll. Hoteltipps und einen maßstabsgetreuen Stadtplan sucht man vergeblich. Denn es geht vielmehr darum, die Sinne anzuregen und die Eindrücke im Buch festzuhalten. Es handelt sich hier aber nicht um ein schnödes Notizbuch, eher ein Sammel- und Skizzenbuch mit Anleitung. Manche Seiten sind nur zur Belustigung, zum Beispiel die Bastelanleitung für eine Verkleidung, falls man in der Großstadt-Disco am Türsteher nicht vorbeikam. Auf der Folgeseite das entsprechende Ausmalbild: Der Türsteher mit Lächeln. Buch „Berlin zum Mitmachen – Hands on Berlin“. Restaurant-Quittungen, Eintrittskarten und anderes kann man einkleben. Vorbereitete Skizzen von Sehenswürdigkeiten und Alltäglichem kann man ausmalen. Ja, es ist ein Ausmalbuch für Erwachsene: Die Berliner Mauer, das Brandenburger Tor, eine einfache Häuserfassade, die U-Bahn, ebenso die Badenixen am Wannsee, die Giraffen im Zoo, Nofretete im Museum, die Punks in Kreuzberg und ist man auch …

Kurvenreiche Kurvenliebe: curvy

Style Tipp No. 2 – Kurvenreich. Auf  Neudeutsch curvy. Eigentlich lieben wir ja unsere Kurven, denn das macht uns weiblich. Uneigentlich schielen wir immer wieder zu den grazilen Models auf dem Laufsteg, die ähnlich einer Giraffe dahinschweben, elegant und ästhetisch. Ist alles eine Frage der Technik, sag ich da. Wir können aus Größe 46 kein Size zero zaubern, aber wer will das schon.  Eleganz und Sportlichkeit sowie eine Prise Jugendlichkeit – das wär’s! Wie man Kurve gut in Szene setzt Ja, bitte: Kräftige Frauen tragen große Taschen, große Hüte, großen Schmuck und Accessoires. Und die Kleidung in der richtigen großen Größe. Was fehlt dem Michelin-Männchen? Das Fließende. Das bedeutet im Styling, dass wir fließende Stoffe nutzen, um einem kräftigen Körper einen leichten, eleganten Ausdruck zu verschaffen. Gehen wir mehr in die Breite, schafft man sich einen Gegenpol: Längsnähte, Nadelstreifen, Bügelfalten. Auch ein Schal oder ein Reißverschluss gibt optisch eine Längsorientierung. Haare sind ein wichtiger Faktor und deshalb wirkt ein pfiffiger Stufenschnitt, der immer gut frisiert ist, gleich viel jünger und frischer. Nein, danke: Daunen- und dicke Strickjacken. …

Färbetag

Toll sehen graue Haare nur bei Models und George Clooney aus. An mir selbst stören mich die silbernen Strähnchen. Außerdem erinnert mich das an meine Endlichkeit und das brauche ich nicht immer im Spiegel vorgeführt bekommen. Haarefärben oder lieber Grau? Es ist wichtig das Altern zu akzeptieren und auch ich bin von „forever young“ manchmal genervt, denn hat es nicht auch viele Vorteile, alt zu werden? Da wären mehr Gelassenheit, mehr Selbstsicherheit, mehr Erfahrung und Wissen etc. pp. Niemals möchte ich wieder zwanzig sein, als mich so viele Fragen über das Leben und die Zukunft umgetrieben haben. Heute bin ich mir selbst sicher und kenne meinen Weg und mein Ziel. Selten so eins gefühlt. Aber diese grauen und weißen Stoppeln, die sich wie Antennen aus meinem Haupthaar herausstellen. Nein, soweit bin ich noch nicht … Ich hole mir jetzt mal den Orient als Argumentationshilfe. Unzählige Schönheitstipps kommen von dort. Türkische Frauen trimmen schon seit Jahrhunderten – lange vor Gilette & Wilkinson Sword die überflüssigen Härchen im Gesicht und am restlichen Körper. Und so ist auch …

Mit Softskills punkten: Go for the job you want!

Zusammen mit Jobnavi der Stadt Wiesbaden bietet Farbenfreundin einen Bewerber-Check an. Beim Vorstellungsgespräch kommt es nämlich nicht nur auf gute Zeugnisse, exzellente Referenzen und Pünktlichkeit an.  Weit gefehlt. Der erste Eindruck ist hier enorm wichtig. Denn man hat ja nur ganz wenige Minuten Zeit, den möglichen Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Der erste Eindruck zählt Bei Personalangelegenheiten menschelt es sehr, auch wenn über Auswahlverfahren nach dem fachlich am besten geeignetsten Bewerber gesucht wird –  wenn  es darum geht, unter vielen fachlich gut geeigneten Bewerbern „the one and only“ auszuwählen, entscheiden die „Soft Skills“. Da geht es um den optimalen Auftritt und das gewisse Etwas. Und Sympathie. Mit unserer Kleidung transportieren wir auch ein bestimmtes Image. Der Spruch „Kleider machen Leute“ ist ein alter und immer noch wahr: Schlampige, zerschlissene Klamotten lassen den Menschen dahinter nicht wirklich akkurat wirken. Lederschuhe und ein Sakko werden mit Business in Verbindung gebracht. Mehr dazu hier. Welche Klamotte passt zu welchem Job? Wie finde ich heraus, wie das Unternehmen meiner Wahl tickt, um dort in die Auswahl zu kommen? Über Recherche, sei es …

Love Fashion. Mode von Dorothee Schumacher

Wenn der Postmann klingelt, kommt ein Paket von … SCHUMACHER. Es gibt wenige Modemarken, die für mich Herzenswärme ausstrahlen. Obwohl das Unternehmen Dorothee Schumacher international bekannt ist, mit Flagshipstores all over the world, hat es die Marke dennoch geschafft, ein gutes Gefühl weiter zu geben. Wenn ein Paket mit einer Lieferung eintrifft, trifft es immer direkt ins Herz. Love Schumacher. Wunderschön verpackt in einem aufwendig gestalteten Geschenk-Karton, superschnelle Abwicklung, sympathische Service-Hotline,tolle Qualität der Stoffe und der Verarbeitung, reelle Preise. Very nice. 2011 hatte ich Gelegenheit in der Zentrale in Mannheim vorbei zu schauen: Kurz mal ins Büro von Dorothee Schumacher gespickt, den Designerinnen über die Schulter geschaut, die neue Kollektion im Showroom bestaunt und vor allem den weiten Ausblick von der Terrasse über den Industriehafen genossen. Mannheim hat schon manchmal Metropolen-Charakter. Zweimal im Jahr wird das wunderschöne FAVES Magazin herausgegeben. Die Beiträge und Interviews sind äußerst spannend und gehen weit über den Mode-Tellerrand hinaus: Kultur, Kunst, Schauspiel… wirklich lesenswert. Es gibt Modelle, die sind mir zu extravagant, da müsste ich vielleicht größer sein. Aber wie bei anderen Designern auch hat man nur einige …